Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Z

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Zahlenbuna

    Buna ist ein Kunstwort, das aus Butadien und Natrium zusammengezogen wurde. Butadien kann unter Zusatz von Natrium als Katalysator polymerisiert werden. Heute ist nur noch Buna 32 als Weichmacher für Kautschuk von Interesse. Die Zahl 32 gibt den -->k-Wert (Kenngröße für die mittlere Polymerisationsstufe auch Polymerisationsgrad genannt) an.

Zähleranlagen

    Zähleranlagen für z.B. Stromverbrauch, werden in Wohn- und anderen Gebäuden entweder zentral (Zählerraum) oder dezentral auf einzelnen Stockwerken untergebracht. In Einfamilienhäusern können diese Anlagen auch in Eingangsbereichen (Diele oder Flur) untergebracht sein.

Zählertafel

    Grundplatte aus Kunststoff für die Montage des Elektrozählers und der Sicherungselemente der einzelnen Stromkreise. Unterbringung zumeist in Zählerschränken bzw. der Verteilung einer Elektroanlage.

Zählmaße

    -->Nichtdezimale Maße

Zahnflanke

    Dies ist die Seite bei Zahnrädern die die Kraft überträgt.

Zahnradbahn

    Dies ist eine Gebirgsbahn die zur Überwindung größerer Steigungen dient, bei denen die Reibkraft der Zugmaschinen nicht mehr ausreicht.

Zahnräder

    Hier handelt es sich um Maschinenelemente zur zwangsläufigen Umformung der Bewegungen zwischen zwei Drehwellen oder zwischen Zahnstange und Drehwelle.

Zahnschnitt

    Aus der ionischen Ordnung stammendes Simsglied, ein Schmuckfries aus würfelförmigen abstrahierten Balkenköpfen.

Zange

    • Dies ist ein Werkzeug zum Festhalten, Abscheren, Biegen oder Lochen etc.
    • Zweiteiliges Trägerelement einer Holzkonstruktion (Dachstuhl, Holzskelettbau) in Form eines beidseitig an den Sparren oder Stützen angebrachtes Balken- oder Bohlenpaar. ; Kehlbalken.

Zapatero

    Holzart. Das Holz ist sehr dicht, sehr hart, elastisch und dauerhaft aber nicht witterungsbeständig. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen und polieren, schwindet stark und lässt sich schwer spalten. Es ist das härteste und schwerste einheimische Holz. Staub löst Dermatitis aus. Verwendungsbereich: Instrumentenbau, Blasinstrumente, Messwerkzeuge, Schachfiguren, Pfeifenköpfe und in der Bürstenfabrikation.

Zapfen

    Ein Zapfen dient zur Herstellung von Holzverbindungen (Zapfenverbindungen), es handelt sich hierbei um das zugerichtete Ende eines Kantholzendes, welches passgenau in die entsprechende Aussparung (-->Klaue) eines anderen Kantholzes eingreift. Im Maschinenbau ist dies das abgesetzte Ende von Welle und Achse, welches meistens zylindrisch ist (manchmal auch in Kugelform).

Zapfenverbindungen

    -->Zapfen

Zaponlack

    Dies ist ein dünner Nitrocelluloselack in leichtflüchtigem Lösemittel, welcher in Sekunden trocknet. Dieser Lack ist gegen die meisten Säuren und Schwefelwasserstoff beständig, jedoch durch heißes Wasser erweichbar. Der durchsichtige Lack wird u.a. als Überzug von Metallteilen verwendet um ein Anlaufen zu verhindern.

Zarge

    Ins Mauerwerk eingesetzter Holz-, Stahl- oder Kunststoffrahmen für Türen (Türzarge) oder Fenster. -->Blockzarge, -->Umfassungszarge.

    JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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ZBI

Zebrano

    Holzart. Das Holz ist ziemlich hart, dicht und spröde und hat einen unangenehmen Eigengeruch. Es schwindet wenig und ist witterungsbeständig. Zebrano lässt sich sehr schwer hobeln, ist aber ansonsten gut zu bearbeiten, schälen, messern, lackieren und polieren. Sehr dekorativ. Verwendungsbereich: Hochwertiger Innenausbau, Parkett, Sportgeräte, Griffe und für Kunstgegenstände.

Zechstein

    -->Gesteinsbildung

Zedernholz

    Das Holz ist leicht und weich, dichtfaserig und hat einen aromatischen angenehmen Geruch. Im Wasser nimmt es an Härte und Dauerhaftigkeit zu. Verwendungsbereich: Möbel sowie Innenausbau, Parkett, Zigarrenkistchen, Spielwaren und dank seiner Witterungsbeständigkeit ist es im Schiff- und Wasserbau Zuhause.

Zeichnungsmatten

    Dies sind u.a. Bewehrungsmatten für den Stahlbetonbau, bei den Zeichnungsmatten sind die Längs- und Querstäbe hinsichtlich Durchmesser und Stababstände frei wählbar. Die Bewehrungsmatten sind daher nur noch zeichnerisch darstellbar. Der Stabdurchmesser (Nenndurchmesser) liegt zwischen 4,0 und 12,0 mm, ausführbar mit Einfach- oder Doppelstäben.

Zeitbeiwert

    Dies ist ein Umrechnungsfaktor in der Abwassertechnik, er dient zur Beschreibung der Abhängigkeit von Regenmenge, Regendauer und Regenhäufigkeit.

Zeitstandverhalten

    Hiermit wird das Verhalten betitelt, das z.B. Mehrscheiben-lsoliergläser u.a. in eingebautem Zustand über längere Zeit aufweisen.

Zeitstandversuch

    Dies ist eine Festigkeitsprüfung bei einer konstanten Temperatur mit einer ruhenden Belastung.

Zeitung

    Der Begriff Zeitung ist ursprünglich die Betitelung für eine Nachricht (Zeitungen = Nachrichten).

Zeitwert

    In Bezug auf ein Grundstück ist das der so genannte Reproduktionswert abzüglich Altersabschlag unter Berücksichtigung des Ertragswertes.

Zellhaus

    Auf den ersten Blick mag diese Hausform wie ein großer Haufen wirr aufeinander gestapelter Baucontainer wirken. Es gibt hier in der Regel keine klare vertikale oder horizontale Gliederung und Erschließung, die Wohnungen sind je nach Bedarf und Größe über mehrere Ebenen gestaffelt. Aus diesem Grund bauen sich die verschiedensten Grundrisse auf einer Grundeinheit auf.

Zellkonstruktion

    Für Gebäude mit fortlaufenden Räumen geeignete Stahlbetonkonstruktion mit tragenden Kreuzwänden.

Zellulose

    Dies (Schreibweise auch Cellulose) ist die Gerüstsubstanz der Zell- und Gefäßwandung von Pflanzen.

Zellulosedämmstoffe

    Allgemein handelt es sich hierbei um einen Dämmstoff aus Zellulose (altern. Schreibweise: Cellulose), der Rohstoff stammt also aus den Zellwänden von Pflanzen. I.d.R. wird hierzu die Zellulose direkt aus Holz (Rohzellulose aus Bäume wie die heimische Fichte) oder auch über den Recyclingstoff Altpapier gewonnen. Wobei die Betitelung Zellulosedämmung für Produkte aus Altpapier eher strittig ist, denn hier ist die Zellulose nicht naturrein sondern mit diversen weiteren Chemikalien aus der Papierherstellung und dem Druck behaftet, die nicht weiter deklariert werden. Moderne Verfahren raffinieren technisch perfekt nutzbare Zellulose mittlerweile auch aus Wiesengras und anderen Pflanzen (Rohzellulose). In den USA, Kanada und Skandinavien wird dieser Dämmstoff bereits seit den frühen 50er Jahren eingesetzt, in Deutschland ist selbiger noch als eher “junger” Dämmstoff zu sehen. Das Dämmmaterial wird in aller Regel mit Spezialmaschinen (Einblasmaschinen) in Decken und Dächer, Innen- und Außenwände eingeblasen oder im Fußboden gelagert. Hierbei entsteht in den Hohlräumen eine dichte und stabile Dämmschicht mit einem guten Wärmedämmwerten. Die Bestandteile bei einer aus Altpapier hergestellten Zellulosedämmung bestehen in der Regel aus ca. 81 % Altpapier (z.B. Tageszeitungen), 12 % Brandhemmstoffen (Borsalz) und 7 % Fäulnisschutzmittel (Borax). Insgesamt ist der Zelluloseanteil der aus Altpapier gewonnenen Dämmung im Schnitt bei ungefähr 80%. Die Brandklasse wird in Kategorie B2 eingestuft (normal entflammbar), die Wärmeleitfähigkeit liegt bei ca. 0,040 W/mK (bei einer Einblasdichte von 35 bis 60 kg/cbm). Das Bremer Umweltinstitut hat bei einer Untersuchung zwar weder Blei noch PCB im Altpapier nachweisen können, jedoch wird von einigen Herstellern angegeben, dass das Altpapier zur Herstellung von Zellulosedämmstoffen nicht gereinigt wird, - womit die umweltschädlichen Stoffe der Druckerschwärze (Schwermetalle, Reste von Bleichmitteln, VOCs und Biozide), in der Zellulosedämmung denkbar erhalten bleiben können. Beim Einbau einer Zellulosedämmung muß auf Staubfreiheit geachtet werden, denn die Stäube stellen in Innenräumen Probleme dar. Bei unterschiedlichen Tests während der Verarbeitung wurden höhere Faserkonzentrationen ermittelt als bei der Verarbeitung von z.B. Mineralwollprodukten. Die Fasern der Zellulosedämmstoffe aus Altpapier weisen eine gesundheitlich kritische Struktur auf, daher wäre es aus Gründen der Wohngesundheit vielleicht eher anzuraten, auf die Zellulosedämmung aus Wiesengras oder Holz auszuweichen. - ->nachwachsende Rohstoffe. Zellulosedämmung aus Altpapier zählt nicht zu den Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Zellulosedämmstoff aus Wiesengras (deutsche Herstellung) besteht aus 4 % Borsalzen und 96 % Naturzellulose (Stand: 01/2010, Produkt: AgriCell/Biowert). Zellulosedämmstoff aus Holz (deutsche Herstellung) bestehen aus ca. 6 % Ammoniumphosphat, 2 % Borsäure und ca. 92 % Naturzellulose (Stand: 01/2010, Produkt: SteicoZell/Steico). Holzzellulosedämmstoffe aus Deutschland können aber auch nur mit Borsalzen (ca. 5 bis 6 %) ausgerüstet sein. Bei diesen Borsalzen handelt es sich i.d.R. um Borax und Borsäure, welche oftmals im Verhältnis 2:1 (Borax:Borsäure) zugegeben werden.

Zellulosederivat

    Auch mit “C” (Cellulosederivat) geschrieben. Dies ist eine umgewandelte, lösliche Zellulose, die als Filmbildner für Lacke, Polituren, Imprägniermittel u. a. eingesetzt wird. Die wichtigsten Cellulosederivate sind: Cellulosenitrat, Celluloseacetat, Ethylcellulose, Benzylcellulose und Methylcellulose.

Zellwolle

    Veralteter Begriff für die Viskosefaser. Der Begriff Zellfaser löste 1935 den Begriff Kunstspinnfaser ab, welcher damals für Chemiespinnfasern auf Zellulosebasis eingesetzt wurde.

Zelt

    Dies ist ein Membrantragwerk, dessen Fläche in allen Punkten gegenseitig gekrümmt ist (Erzeugung durch Hoch- und Tiefpunkte). Als fliegende Bauten sind Zelte bauliche Anlagen, die aus einer Tragkonstruktion (aus Holz, Metall, o .ä.) oder aus einer Hülle (aus Planen, Kunststoff-Mischgewebe, o.ä. aber auch aus teilweise festen Baustoffen) bestehen. Sie können in selbständigen räumlichen Abschnitten errichtet oder im Rahmen ihrer Ausführungsgenehmigung beliebig verlängert oder verbreitert werden. Zelte werden z.B. genutzt für:

    • Ausstellungszelt
    • Festzelt für Schank- oder Speisewirtschaften
    • Lagerzelt
    • Versammlungszelt für Veranstaltungen
    • Zirkuszelt

Zeltdach

    Dies ist ein Pyramidendach in mehreckigem Grundriss.

Zement

    Bindemittel das sowohl an der Luft als auch unter Wasser erhärtet, wenn es mit Wasser in Verbindung kommt -somit also ein hydraulisches Bindemittel.Zementstein (bei aushärteneden Zementleim -Zement Wasser Verbindung- hat eine hohe Druckfestigkeit und ist wasserbeständig, allerdings hat er eine sehr geringe Zugfestigkeit. Die chemische Verbindung des Zement entsteht aus den Materialien Kalkstein und Kieselsäure, Tonerde oder Eisenoxyd. Das Rohmaterial wird in vorgegebenen Mengen gemischt, fein gemahlen und anschliessend in einem Drehofen bei einer Hitze von 1400 bis 1500° C gebrannt. Dabei entsteht aus dem Rohmehl Zementklinker. Es gibt verschiedene Zementsorten, wie z.B. Hochwertiger Portlandzement, Weisszement, Zementklinker etc.

Zementanstriche / Kalk-Weißzementfarben

    Zementanstriche werden aus weißem Zement nach DIN 1164/1 und Kalk nach DIN 1060/1 mit zementbeständigen Pigmenten hergestellt. Diese Anstriche haben ein ähnliches Anwendungsgebiet wie Kalkfarbanstriche mit guter Wasserfestigkeit und Witterungsbeständigkeit. Sie eignen sich für Unterwasseranstriche, für Feucht-, Nass-, Kühlräume. Kalk-Weißzementfarben sind nicht auf gipshaltige Untergründe zu verwenden.

Zementarten

Kurzzeichen

alt/neu

Bezeichnung

alt/neu

PZ / CEM I

Portlandzement

EPZ / CEM II/A-S; CEM II/B-S

Eisenportlandzement / Portlandhüttenzement

HOZ / CEM III/A; CEM III/B

Hochofenzement

TrZ / CEM II/A-P; CEM II/B-P

Traßzement / Portlandpuzzolanzement

PÖZ / CEM II/A-T; CEM II/B-T

Portlandölschieferzement / Portlandschieferzement

PKZ / CEM II/A-L

Portlandkalksteinzement

FAZ / CEM II/A-V

Flugaschezement / Portlandflugaschezement

FAHZ / CEM II/B-SV

Flugaschehüttenzement / Portlandflugaschehüttenzement

L

Zement mit langsamer Anfangserhärtung

F

Zement mit höherer Anfangserhärtung

HS

Zement mit hohem Sulfatwiderstand

NW

Zement mit niedriger Hydrationswärme

NA

Zement mit niedrigem wirksamen Alkaligehalt

Zementbeimischung

    • Gemisch das dem Zement zugeführt wird um die Eigenschaften des Endprodukts, z.B. Beton, Putz, Estrich etc., zu beeinflussen (z.B. der Bimsstein als Zementbeimischung zum Unterwasserbeton).
    • Wenn einer Substanz Zement untergemischt wird (z.B. Zementbeimischung bei Sand-Dünen zur Befestigung).

Zementdichte

Dichte und Schüttdichte von Zement

Zementart

Dichte

Schüttdichte

kg/dm³

lose eingelaufen

eingerührt

Portlandzement

3,1

0,9-1,2

1,6-1,9

Eisenportlandzement

3,05

Hochofenzement

3,0

Traßzement

2,9

Angaben ohne Gewähr

Zementdruckfestigkeit

Festigkeitsklassen

alt/neu

Kennfarbe/Farbe des Aufdrucks

Druckfestigkeit von Normzement in N/mm² nach DIN EN:

2 Tagen

7 Tagen

28 Tagen

Anfangsfestigkeit min.

Normfestigkeit min. | max.

Z 25

violet/schwarz

 

Z 35 L / 32,5

hellbraun/schwarz

-

>/= 16

>/= 32,5

>/= 52,5

Z 35 F / 32,5 R

hellbraun/rot

>/= 10

-

>/= 32,5

>/= 52,5

Z 45 L / 42,5

grün/schwarz

>/= 10

-

>/= 42,5

>/= 62,5

Z 45 L / 42,5 R

grün/rot

>/= 20

-

>/= 42,5

>/= 62,5

Z 55 / 52,5 R

rot/schwarz

>/= 30

-

>/= 52,5

-

Zementechtheit

    Dies betitelt die Eigenschaft von Pigmenten, in Beton, Putzmörteln und Zementanstrichfarben gegen die starke, anhaltende Alkalität des Zements widerstandsfähig zu sein.

Zementeigenschaften

Festigkeitsklasse

Zementart

Eigenschaften

Frühfestigkeit

Wärmeentwicklung

Nachhärtung

32,5

überwiegend Hochofenzement

niedrig

langsam

gut

32,5 R

überwiegend Portland-, Portlandkalkstein-, und Portlandhüttenzement

normal

normal

normal

42,5

überwiegend Hochofenzement

normal

normal

gut

42,5 R

überwiegend Portland und Portlandhüttenzement

hoch

schnell

normal

52,5

Portlandzement

hoch

schnell

gering

52,5 R

Portlandzement

sehr hoch

sehr schnell

gering

Zementestrich

    Estrich (Abkürzung ZE)  mit hoher Druckfestigkeit, hohen Abnutzungswiderstand, guter Griffigkeit und Trittschallsicherheit, Wasserundurchlässigkeit und einer Beständigkeit gegen säurefreie Fette, Öle etc... Verfärbungen können bei letzterem Möglich sein. Es wird unterschieden in:

    • ZE 12
    • ZE 20
    • ZE 30
    • ZE 40
    • ZE 50
    • ZE 55 M (Das M bedeutet dass ein Hartstoffzuschlag aus Metall enthalten ist)
    • ZE 65 A (Das A bedeutet dass ein Hartstoffzuschlag aus Naturstein und/oder dichter Schlacke enthalten ist)
    • ZE 65 KS (Das KS bedeutet dass ein Hartstoffzuschlag aus Elektrokorund und/oder Siliciumcarbid enthalten ist)

Festigkeitsklassen

Güteprüfung

Eignungsprüfung Druckfetigkeit 3)

Druckfestigkeit

Biegezugfestigkeit

Nennfestigkeit 1)

Serienfestigkeit 2)

Serienfestigkeit 2)

N/mm²

N/mm²

N/mm²

N/mm²

ZE 12

>/= 12

>/= 15

>/= 3

18

ZE 20

>/= 20

>/= 25

>/= 4

30

ZE 30

>/= 30

>/= 35

>/= 5

40

ZE 40

>/= 40

>/= 45

>/= 6

50

ZE 50

>/= 50

>/= 55

>/= 7

60

ZE 55 M 4)

>/= 55

>/= 70

>/= 11

80

ZE 65 A 4)

>/= 65

>/= 75

>/= 9

80

ZE 65 KS 4)

>/= 65

>/= 75

>/= 9

80

1) Kleinster Einzelwert

3) Richtwert

2) Mittelwert jeder Serie

4) Eignungsprüfung ist erforderlich

Zementgebundene Spanplatten

    Holzspanplatten, Einsatzgebiete sind: das landwirtschaftliche Bauwesen und der Fertighausbau, ihre Rohdichte liegt bei 1,2 g/cm³ und die Biegezugfestigkeit bei ca 9 bis 18 N/mm², sie haben ein gutes Brandverhalten (B1 bzw A2) uns eine Feuchte- und Pilzresistenz.

Zementgehalt

    Dieser ergibt sich aus dem so genannten Haufwerks-Porenraum welcher mit Zementleim gefüllt werden muss, der Zementgehalt ist ausschlaggebender Faktor der Betoneigenschaft.

Zementgel

    Zementgel entsteht während der Hydration des Zements, hierbei bildet sich Produkt vorwiegend Calciumsilicathydrat und Calciumhydroxid.

Zementklinker

    Dies ist ein Zwischenprodukt bei der Zementherstellung.

Zementleim

    Dies ist ein Gemisch aus Wasser und Zement, von dessen Gewichtsverhältnis (-->WZ-Wert) die Güte von Beton und Mörtel wesentlich beeinflusst wird.

Zementputz

    Hauptsächlich als Außenputz verwendeter Putz der -->Putzmörtelgruppe P III

Zementschlämme

    • Das beim Betonieren unter Umständen durch die Schalung auf darunter liegende Flächen tropfende Zementwasser.
    • Gegebenenfalls mit feinem Zuschlagstoff versehene Mischung von Wasser und Zement zur Dichtung von Rissen, als Haftgrund auf glatten Betonflächen o.ä.

Zementzugabewasser

Grenzwerte für Zugabewasser bei Zement

Prüfung

Prüfverfahren

Brauchbarkeitskriterien

DBV-Merkblatt “Zugabewasser”

Richtlinie DAfStb “Restwasser”

Farbe

Visuelle Prüfung (im Messzylinder vor weißem Hintergrund hierbei Schwebestoffe absetzen lassen)

farblos bis schwach gelblich

Öle und Fette

Prüfung im Augenscheinverfahren

höchstens Spuren

Detergentien

Wasserprobe in halb gefülltem Messzylinder kräftig schütteln

Schaum </= 2 min stabil

höchstens instabil

Absetzbare Stoffe

80 cm³ Messzylinder Absetzzeit 30min

</= 4 cm³

-

ph-Wert

ph-Teststreifen

</= 4

Geruch

Ansäuern

ohne bis schwach

-

Chlorid und Einpressmörtel

z.B. Aquamerck-Reagenzien, Titration mit AG, Direktpotentiometrie....

</= 600 mg/l

Stahlbeton

</= 2000 mg/l

unbewehrter Beton

</= 4500 mg/l

Sulfat

z.B. Merckoquant-Teststäbchen oder Aquamerck-Wasserlabor

</= 2000 mg/l

-

Zucker - Glucose

Teststäbchen

</= 100 mg/l

-

Saccharose

leider kein Schnellprüfverfahren

</= 100 mg/l

-

Phosphat

z.B. Aquamerck-Reagenzien

</= 100 mg/l

-

Nitrat

z.B. Merckoquant-Teststäbchen

</= 500 mg/l

-

Zink

z.B. Merckoquant-Teststäbchen

</= 100 mg/l

-

Huminstoffe

5 cm³ Wasserprobe in ein Reagenzglas füllen hierzu 5 cm³ 3%ige oder 4%ige Natronlauge zusetzen nach 3 min erfolgt Prüfung nach Augenschein

heller als gelbbraun

Angaben ohne Gewähr

Zentimeter

    Längenmaß, Abkürzung cm; 1 cm = 0,01 m = 0,1 dm = 10 mm.

Zentner

    Maß zur Bestimmung des Gewichts, 1 Zentner = 50 kg = 100 Pfund = 50.000 g.

Zentralbau

    Anders als beim Längsbau ist dies eine Gebäudeform, bei welcher alle Teile des Grundrisses sich gleichmäßig auf einen Mittelpunkt beziehen und die senkrechte Raumachse dominiert.

Zentrale Warmwasserversorgung

    Die Zentralversorgung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Warmwasserversorgung mit einem Wärmeerzeugungssystem innerhalb oder außerhalb des zu versorgenden Gebäudes “zentral” geschieht. Dabei kann das Wärmeerzeugungssystem der Heizanlage oder ein separater Wasserheizer eingesetzt werden.

Zentralheizung

    Eine Zentralheizungsanlage dient für eine größere Anzahl zu beheizender Räume und besteht aus drei Hauptteilen, dem Wärmeerzeuger, den Rohrleitungen und den Heizflächen (Heizkörper). Als Wärmeträger werden Wasser, Dampf oder Luft verwendet. Zentralheizungen werden unterschieden in -->Warmwasserzentralheizung, -->Dampfheizung und -->Warmluftheizung

Zentralmischverfahren

    Auch “mixed-in-plant”-Verfahren genannt, ist dies ein Verfahren zur Herstellung von Gemischen. Insbesondere für Verfestigungen, bei Boden oder Baustoffen mit Bindemitteln, ggf. zusätzlichen Stoffen und erforderlichem Wasser welche in Mischanlagen gemischt werden.

Zentrierleiste

    Für den Begriff Zentrierleiste gibt es mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Sehr allgemein handelt es sich hierbei um eine Leiste die etwas zentriert. Es kann sich hierbei z.B. um eine Leiste in einem Auflagerbereich mehrerer, gebündelter Doppel-T-Träger handeln, mit welcher ein zentraler Kraftabtrag ermöglicht und Momentkräfte vermieden werden oder eine Leiste, welche mehrere Krafteinwirkungen bündelt und zentralisiert weiterleitet (einfaches Beispiel: die Leisten an dem oberen und unteren Ende des Liegebereiches einer Hängematte). Ebenso kann dies eine Art Anschlagleiste bei einer Maschine o.ä. sein, welche einen Zentralbereich eines Werkteils zur Bearbeitung angibt u.v.m.

Zentrifugalkraft

    Auch als Fliehkraft betitelt ist dies eine Trägheitskraft (Scheinkraft). Diese Kraft ist, wie die -->Zentripetalkraft, eine Kraft die einen Körper angreift, welcher sich auf einer kreisförmigen Bahn bewegt. Jedoch ist die Zentrifugalkraft im Gegensatz zur Zentripetalkraft nach außen, also vom Mittelpunkt bzw. der Achse weggerichtet. Der Begriff Zentrifugalkraft wird vom lateinischen Verb fugere (fliehen) abgeleitet.

Zentrifuge

    Dies ist ein Gerät zum Trennen von Gemischen aus flüssigen, festen und gasförmigen Bestandteilen mit Hilfe der Schwerkraft.

Zentripetalkraft

    Die physikalische Kraft die einen Körper angreift, der sich auf einer kreisförmigen Bahn bewegt. Die Zentripetalkraft hält den Körper auf seiner Kreisbahn und ist nach innen zum Kreismittelpunkt bzw. zur Drehachse gerichtet. Der Begriff Zentripetalkraft wird vom lateinischen Verb petere (ziehen) abgeleitet. Die entgegengesetzte Kraft (vom Mittelpunkt/Achse weg angreifend) wird -->Zentrifugalkraft genannt.

Zerrbalken

    Die Aufgabe der Zerrbalken im Dachbau ist der Abtrag vertikal wirkender Lasten und das im Gleichgewicht halten der, an den Sparrenfußpunkten wirkenden, horizontalen Spreizkräfte. Zerrbalken können auch als Träger von Flachdecken eingesetzt werden. Die Querriegel, wie man die Zerrbalken auch nennt, findet man aber auch in anderen Gewerken, wie zum Beispiel bei der Verbindung von Einzelfundamenten um eventuelle Setzungsgefahren zu vermeiden.

Zerspanung

    Hierunter versteht man die spangebende Bearbeitung von Werkstücken aus Holz, Metall und Kunststoff mit Hilfe von Werkzeugmaschinen wie z.B. Drehbank, Bohrmaschine, Gewindeschneidmaschinen, Hobelmaschinen etc.

Zerstäuber

    Dies ist eine Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten oder Staub in feinster Form mittels einer Zentrifugenschleuder, einer Pralldüse, Druckluft oder Dampfdruck etc.

 

ZGV

Ziborium

    -->Baldachin

Ziegel

    Gebrannter Baustoff aus den Rohstoffen Lehm, Ton oder tonigen Massen, z.B. für  -->Dachziegel oder -> Mauerziegel.

Ziegeldächer (Baustoffbedarf)

Baustoffbedarf bei Ziegeldächern - Mittelwerte

Dachziegel- bezeichnung

Stück pro m²

Lattenabstand in cm

Lattenbedarf in lfm/m²

Nagelbedarf je m²

Mörtelbedarf in l/m²

Stück

g

Biberschwanzziegel

Doppeldeckung 35°

35

15,0-16,0

6,67

12,0

48

-

Kronendeckung 35°

35

30,0

3,33

6,0

24

-

Hohlpfanne

Aufschnittdeckung

15

30,0-31,0

3,3

5,5

20

7

Vorschnittdeckung

16

33,3

3,0

5,0

18

7

Mönch-Nonne

2 x 13,5

36,5

3,0

13,5

51

15

Flachdachpfanne/ Flachdachkremper

11-15

>/= 33,3

2,7-3,0

4,8

18

-

Falzziegel/ Reformpfanne

12-15

33,3

3,0

4,8

18

-

Angaben ohne Gewähr

Ziegelformate

Historische Ziegelformate (Mauerziegel)

Formatbezeichnung

Abmessungen in mm

Länge

Höhe

Breite

Reichsformat (RF)

250

65

120

Reichsformat abgewandelt

240

65

115

Oldenburger Format

220

52

105

Hamburger Format

220

55

105

220

65

105

Waalformat

215

54

105

Vechtformat

215

42

105

Altbayerische Formate

295

65

145

320

70

155

340

70

165

320

50

120

 

Angaben ohne Gewähr


Aktuelle Ziegelformate (Mauerziegel)

Format-Kurzzeichen

Maße

Länge - Breite - Höhe

l

b

h

1 DF (Dünnformat)

240

115 

52 

NF (Normalformat)

240 

115

71

2 DF

240

115

113

3 DF

240

175

113

4 DF

240

240

113

5 DF

240

300

113

6 DF

240

365

113

8 DF

240

240

238

10 DF

240

300

238

12 DF

240

365

238

15 DF

365

300

238

18 DF

365

365

238

16 DF

490

240

238

20 DF

490

300

238

Ziegel für Vergusstafeln

    Diese Ziegel unterscheiden sich im Allgemeinen in Form und Abmessungen nicht von den Deckenziegeln. Es gilt zu beachten, dass lediglich Außenwandziegel einen statisch nicht wirksamen Querschnitt an der Außenseite haben dürfen, welcher aus durchlaufenden Lochkanälen besteht. In folgender Tabelle werden die Festigkeitsklassen und Rohdichten der Ziegel für Vergusstafeln aufgezeigt:

Druckfestigkeitsklasse

Mittelwert in N/mm²

Mittelwert der Rohdichte in kg/dm³

6

7,5

0,60

0,70

0,80

1,00

-

-

8

10,0

0,60

0,70

0,80

1,00

-

-

12

15,0

0,60

0,70

0,80

1,00

1,20

-

18

22,5

0,60

0,70

0,80

1,00

1,20

1,40

24

30,0

-

-

0,80

1,00

1,20

1,40

30

37,5

-

-

0,80

1,00

1,20

1,40

36

45,0

-

-

-

-

1,20

1,40

Ziegel-L-Schalen

    Hier handelt es sich um Bauteile, welche als Anschluss-Formziegel für z.B. Deckenauflager vorgesehen werden können. Um Wärmebrücken vermeiden zu können enthalten sie oftmals eine zusätzliche Wärmedämmung. Durch den Einabu der Ziegle-L-Schalen als Deckenabschluss wird das Aufmauern einer Außenschale überflüssig.

Ziegelsplittbeton

    Dieser Beton wird aus Zement, Wasser und gebrochenem Ziegel als Zuschlag hergestellt. Zumeist ist hier der Ziegelsplitt aus Recyclingmaterial. Von besonderer Wichtigkeit ist hierbei die Kornform des Ziegelsplittes, das Verhältnis von Länge zum Durchmesser, um eine entsprechende Einmischung zu ermöglichen.

Ziegel-U-Schalen

    Hierbei handelt es sich um Bauteile, welche das Einschalen von Balken und Stürzen ersparen und die dazu beitragen Wärmebrücken und Kondensatbildungen zu vermeiden. Die Druckfestigkeit der Ziegel-U-Schalen wird mit >/= 6 N/mm² angegeben. Oftmals werden Ziegel-U-Schalen auch für die Ausbildung senkrechter Leitungsschächte und als Schalelemente für Stahlbetonstützen verwendet. Folgende Maße sind hierbei angegeben:

Außenmaße
in cm

Stahlbetonquerschnitt
Maße je nach Lieferwerk
in cm

Gewicht
in kg/St.

Breite
b

Höhe
h

Länge
l

lichte Breite

lichte Höhe

17,5

23,8

24

10

20

8

24

23,8

24

16

20

9

30 (1)

23,8

24

21/22 (13)

19/20 (19)

10

36,5 (1)

23,8

24

25/27/28 (19)

18/20/ (19)

10/11

(1) Diese Ziegel-U-Schalen sind auch mit einer eingebauten Hartschaum-Wärmedämmung zu erhalten, dann gelten für den Stahlbetonquerschnitt die angegebenen Werte in den Klammern.

Ziehen

    Technische Formgebung; z.B. beim Stahl: hierbei handelt es sich in der Regel um eine Kaltformung, das Material wir durch so genanntes “Ziehhol” so lange gezogen, bis dessen Größe der Öffnungen, die Größe oder Form erreicht ist.

Zierkamin

    Dies ist eine kaminförmige Dekorierung welche nicht zur kaminmäßigen Nutzung geeignet ist.

Zierverband

    Backsteinverband der sich in erster Linie am äußeren Erscheinungsbild orientiert.

Zikkurat

    Assyrischer, babylonischer Stufenturm.

Zingel

    Dies ist die Ring-/ bzw. Mantelmauer einer mittelalterlichen Burg.

Zink

    Metall: beständig gegen: schwache Laugen, hartes Wasser und feuchte Luft; nicht beständig gegen Säuren, Salze, Dampf und Heißwasser Zink ist ein ist ein bläulichweiß glänzendes, sprödes, unedles und in hoher Konzentration giftiges Metall, das vor allem zum Schutz vor Korrosion, aber auch zur Herstellung von Blechen verwendet wird. Zink gehört zu den lebensnotwendigen Spurenelement und ist Bestandteil zahlreicher Enzyme.

Zinkseifen

    Dies sind Verbindungen, die Zink- und bestimmte Zinkverbindungen, z. B. Zinkoxid, mit den Fett-, Harz- und Naphthensäuren öl- oder harzhaltiger Bindemittel bilden.

Zinn

    Metall: beständig gegen: Treibstoff, Nahrungsmittel, Öle, Dampf, organische Säuren unter Luftabschluss, Meerwasser , Wasser und Luft; nicht beständig gegen: starke Säuren, Schwefeldioxid und Laugen.

Zinne

    Diese Mauerbekrönung war ursprünglich die Brustwehr auf den Stadtmauern dient nur noch dekorativen Zwecken.

Zinnenkranz

    Dies ist die Bezeichnung für eine folge von Zinnen auf einem Turm etc.

Zinnenzacke

    Dies ist der aufsteigende Teil einer Zinne.

Zinsen

    Dies ist, bei einer Kreditaufnahme, die Vergütung für die Darlehensgewährung welche entweder nach festem Zinssatz für die ganze Laufzeit oder variabel angepasst an die allgemeine Zinssituation festgelegt wird.

Zirkulation

    Eine Zirkulation ist eine kreisende Bewegung, ein Umlauf oder Kreislauf.

Zirkulationsleistung

    Die Zirkulationsleistung ermöglicht bei zentraler Warmwasserversorgung einen höheren Komfort, da an den Entnahmestellen sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Durch ständiges Umwälzen von warmen Wasser treten hohe Zirkulationsverluste auf, um diese zu begrenzen muss die Zirkulationspumpe durch ein Thermostat und eine Zeituhr gesteuert werden.

Zisterne

    Regenwassersammelbehälter

Zisterzienserbaukunst

    Dies ist der romanische Baustil des 1098 in Citeaux, er wurde vom  Zisterziensorden gegründeten und verbreitete sich rasch über ganz Europa.

Zitadelle

    Besonders befestigte Hauptverteidigungsanlage am Rande oder innerhalb einer Stadt.

Zitronenholz

    Das dichte Holz ist sehr hart, schwer, geradefaserig und beständig. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, messern, schnitzen, gut leimen und lackieren. Bei der Verarbeitung treten Schleimhauterkrankungen, Kopfschmerzen und Hautreizungen auf. Verwendungsbereich: Möbel- und Furnierindustrie, Bürstenfabrikation, Bilderrahmen und Drechslerarbeiten.

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