|
W
- Abkürzung für Wolfram.
- Kurzzeichen für einen Wärmedämmstoff der nicht druckbelastet werden kann. Dieser dient z.B. als Wärmedämmstoff für Wände und belüftete
Dächer.
- Als kleines w handelt es sich hierbei um ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe zur Hohlraumdämpfung in zweischaligen Trennwänden, für
Vorsatzschalen mit Unterkonstruktion oder zu Schallschluckzwecken.
- Als Kurzzeichen w handelt es sich um das Kurzzeichen des Wasseraufnahmekoeffizienten (-->Wasseraufnahmekoeffizient).
waagerechter Verbau
Bei diese Methode zur Sicherung der Baugrubenwand wird die Baugrube
durch waagerecht angebrachte Holzbohlen unterstützt. Die aufgenommenen Kräfte werden über senkrecht liegende Brusthölzer in die Streben eingeleitet und zur gegenüberliegenden Baugrubenseite
ausgesteift.
Wachspapier
Mit Parafin und ähnlichen Stoffen getränktes Papier, wasser- und
Luftdicht, da es mit Heißluft verschweissbar ist, wird es oft als Trennlage zwischen Fußbodendämmung und Fliesestrich verwendet.
Wachs-Standölfarbenanstriche
Dies sind witterungsbeständige, dauerhaft elastische Anstriche, die
als Bindemittel getrocknetes Leinöl-Standöl, Harz und Wachs enthalten.
Wagenkastensteuerung
Dies ist eine Einrichtung von Eisenbahnfahrzeugen zum Neigen des Wagenkastens gegenüber den Drehgestellen.
Wagner
- Johann Peter Alexander Wagner ( 1730-1809) war ein bedeutender deutscher Bildhauer.
- Otto Wagner (1841-1918) bekannter österreichischer Architekt.
Wagnersche Hammer
Dies ist ein periodischer Stromunterbrecher, dieser öffnet und
schließt einen Stromkreislauf in schneller folge, z.B. bei einer Klingel.
Wagnis
Dies ist ein Posten in der Kalkulation für kostenverursachende, im
einzelnen unvorhersehbare, Ereignisse mit deren Eintreten jedoch durch die betrieblichen Erfahrungen gerechtet werden muss.
Wahlman
Wahlposition
Waid
Aus der Färber-Waid wurde früher ein blauer Farbstoff gewonnen, es handelt sich hierbei um einen Kreuzblütler.
Wakefield
Eine kleine Fabrik im englischen Wakefield bringt im Jahr 1825 den ersten Portlandzement auf den Markt.
Walcker
Walhalla
Die von Leo von Klenze erbaute und von Ludwig I. beauftragte
Ruhmeshalle bei Donaustauf unterhalb von Regensburg, sie wurde von 1830-1842 erbaut - In ihr sind die Büsten berühmter Deutscher zu sehen.
Wall
Allgemein ist ein Wall eine tragende oder schützende (Schutzwall)
Erhebung im Gelände die i.d.R. durch eine Erdanschüttung hergestellt wird. Ursprünglich war ein Wall die Erhebung einer Festung gegenüber ihrer Umgebung und wurde in Form einer Mauer oder auch durch
eine Erdanschüttung erbaut. Später wurden auf Wällen auch Wege und Straßen errichtet.
Wallkern
Dies ist das innere eines Walles (-->Wall). Der Wallkern bei
alten Festungen wurde oft aus Bauschutt oder anderem festem “Abfall” hergestellt und verbirgt somit oft Teile von historische Altagsgegenstände.
Wallot
Der deutsche Architekt Paul Wallot (1841-1912) war ein Anhänger des
Monumentalstils, - Reichstagsgebäude in Berlin, erbaut von 1884 bis 1894.
Walm
Walmdach
Einfache Dachform wie bei einem Satteldach nur ist hierbei die
Giebeldachseite nach innen geneigt und entsprechend dachflächenmäßig verbaut.
Walmgaube
Walter
Walter-Antrieb
Walzbeton
Dies ist ein im Straßenbau verwendeter Beton welcher asphaltfertig,
erdfeucht eingebaut wird und durch Hochverdichtungsbohlen, Glatt- oder Gummiwalzen verdichtet auch sofort befahrbar ist.
Walzen
Technische Formgebung, z.B. das Walzen von Stahl: durch zwei
gegenläufig rotierende, glatte oder profilierte Zylinder wird dem Stahl die gewünschte Form gegeben.
Walzenzug
Dies ist ein Verdichtungsgerät für den Erdbau welches sich durch
einen Glattmantel- oder Schaffuß-Walzkörper mit Vibrationseinrichtung, welcher von einem eigenen gummibereiften Antrieb geschoben wird, auszeichnet.
Walzlager
Walzstahl
Dies ist der Oberbegriff für z.B. Flach-, Form-, Profil- und Stabstahl.
Walzwerk
Dies ist eine, meist zu einem Hüttenwerk gehörende Anlage mit
mehreren Grauguß- oder Stahlwalzen, welche auch zu Walzstrassen vereinigt sein können.
Wand
Dies ist i.d.R. ein senkrecht stehendes, flächenhaftes Bauteil als
Bestandteil eines Gebäudes. Das Wort “Wand” wird im Allgemeinen auf die althochdeutsche Bezeichnung “want” vom indogermanischen “uonedh” (= Geflecht welches mit Lehm bestrichen wird) hergeleitet. Es
wird aus statischer Sicht unterschieden in:
- Aussteifende Wand: Dies ist eine Wand, welche der Knickaussteifung anderer Wände dient und/oder zur Gesamtstabilitätssicherung des
Gebäudes benötigt wird.
- Tragende Wand: Dies ist eine Wand die mehr als ihre Eigenlast aus einem Geschoss zu tragen hat, welche Horizontalkräfte aufnehmen kann und
die auch als Knickaussteifung verwendet werden kann. Es wird hierbei eine Mindestdicke von 11,5 cm vorgegeben.
- Nichttragende Wand: Dies ist eine Wand welche nicht zur Aufnahme von Lasten benötigt wird, die jedoch auf sich wirkende horizontale Kräft
in ein anderes Bauteile ableiten können. Im Allgemeinen gilt, dass das Entfernen einer nichttragenden Wand das Tragwerk nicht nachteilig beeinflusst.
In Bezug auf die Anordnung wird unterschieden in:
- Außenwand
- Innenwand
- Trennwand
Wandanschlussziegel
Wandanker
Wandanschlußleiste
Bei einer Türe ist dies der Übergang von der Zier-, bzw. Falzbekleidung zur Wand.
Wandbauten
Bauwerke bei denen weitgehend homogene Wände in Verbindung mit
Decken- oder Dachscheiben die Gebäudestruktur und alle Anforderungen an das Bauwerk komplex erfüllen.
Wandbildtapete
Dies sind Tapeten aus leichtem bis schwerem festem Papier,
schwarzweiß oder farbig bedruckt (Fotodruck) oder aus Fotopapier.
Wanderlast
Die Wandlast ist vor allem für die Einflusslinie von Bedeutung. Die
Einflusslinienordinaten gibt die gesuchte Zustandsgröße an, wenn die Wandlast der Größe eins an der Stelle dieser Ordinate steht.
Wanderschutzklemme
Im Gleisbau ist dies eine Schienenfußklemme mit einer Keilklammer
zur Verhinderung des Verschiebens der Schine gegenüber der Schwelle.
Wandheizung
Diese kann mit Hilfe einer elektrischen Heiztapete, durch direkt
beheizte keramische Platten, hinter Gipskartonbauplatten oder direkt in sogenannte Wandheizungsputze ( oft auch gewöhnliche Kalkputze) eingebaut werden. Zu empfehlen ist diese Heizmethode als
Zusatzheizung, jedoch muß hierbei schon in der Planungsphase beachtet werden, wo zukunftig eventuelle Möbelstücke etc. stehen werden. Klicken Sie auch hier: Wandheizungen.
Wandhydranten
Hier handelt es sich um absperrbare Feuerlösch-Schlaucheinrichtungen
mit Kupplung als 180 Grad ausschwenkbare Haspel mit 15 bis 30 m langem Schlauch und Stahlrohr welche in einem Wandschrank eingebaut sind.
Wandkies
Dies ist die Bezeichnung des Rohstoffes -->Kies beim Abbau (der
Kies wird „an der Wand“ abgebaut). Wandkies gilt als ein beschränkt verfügbarer Rohstoff und sollte, so weit möglich, durch Recycling-Kies ersetzt werden. Im Baubereich wird Wandkies u.a. als
Betonzuschlagstoff, Baumaterial für Kofferungen, zur Fundationen im Straßenbau oder als Hinterfüllungen verwendet.
Wandmalerei
Eine Malerei auf Wänden, welche entweder in Fresko-Technik (
ausgeführt auf feuchten Putzbelag), in Secco-Technik ( ausgeführt auf den trockenen Putzbelag) oder als Enkaustik ( Sgraffitotechnik - farbiger Putz wird in mehreren Lagen aufgezogen und Bild
wird aus dem noch feuchten Putz ausgekratzt, hierbei sind die Putzlagen in verschiedenen Farben aufgelegt) ausgeführt wird.
Wandpfeiler
Wandreibungswinkel
Dies ist das Winkelmaß des Reibungsbeiwerts für den an einer Wand
maximal übertragbaren, wandparallel gerichteten Erddruckanteil im Verhältnis zum senkrecht auf die Wand wirkenden Erddruckanteil.
Wandsäule
Wandscheibe
Dies ist eine Wand deren Tragvermögen als Scheibe erfolgt (mit einer Lastabtragung in der Scheibenebene).
Wandschlitz
Ein Wandschlitz ist eine fugenförmige Austemmung in einem Mauerwerk
bzw. einer Wand zur Verlegung von elektrischen Leitungen oder Rohren für die Haustechnik.
Wandsteckbord
Im Möbelbau ist dies ein Bord, das mit unsichtbaren Beschlägen an der Wand befestigt werden kann.
Wandstil
Dies ist der senkrecht stützende Stiel bei einer Dachkonstruktion,
welche zur Späteren Wandgestaltung als Unterkonstruktion oder Tragkonstruktion dienen kann.
Wandvorlage
Eine Wandvorlage ist eine, der Wand vorgelegte Mauerverstärkung, wie z.B. eine -->Linsene oder ein -->Pilaster.
Wandwange
Dies ist die an der Wand entlanglaufende Wange einer Treppe, auf welcher die Trittstufen befestigt sind.
Wange
Dies kann ein seitlicher Abschluss einer Treppe, eines Chorgestühls
oder eines offenen Kamin sein. Im Möbelbau sind die Wangen die senkrechten Seiten bei Schränken, Schrankwänden, Betten oder (Schreib-)Tischen etc.
Wangensystem
Im Möbelbau ist dies ein Schranksystem, das aus -->Wangen (senkrecht) und Borden (waagerecht) besteht.
Wangentreppen
Wangenfreie Treppen mit aufgehängten Stufen
Hier werden die Stufen als Auflagerstufen auf eine seitlich auf dem
Mauerwerk angebrachte schiene und zugleich mit dem Geländer verbunden aufgehängt bzw. gelagert.
Wankel
Wankelmotor
Dreh-, Kreiskolbenmotor, ein ventilloser
Verbrennungsviertakt-Ottomotor mit einer Schlitzsteuerung, der Drehkolben hat die Kontur eines gleichseitigen Bogendreiecks, er rotiert derart in einem Gehäuse, dass die allseitig geschlossenen
Kammern periodisch größer oder kleiner werden.
Wanne
Hier handelt es sich u.a. um einen Streckenabschnitt mit Neigungswechsel der Gradiente in konkaver Form.
Wappen
Auf einem Schild dargestellte Abzeichen einer Person, eines Geschlechts oder eines Gemeinwesens.
Wappenschilder
Warenautomaten
Obwohl Warenautomaten aus gewerberechtlicher Sicht als
Verkaufsstellen gelten bedürfen sie in der Regel keiner Baugenehmigung. In Bayern gilt z.B., dass Automaten mit einer vorderen Ansichtsfläche bis zu 1 m² oder in Verbindung mit einer offenen
Verkaufsstelle Genehmigungsfrei sind.
Warmbeton
Dies ist ein Frischbeton dessen Temperatur durch Vorwärmen der
Ausgangsstoffe oder durch das Dampfmischen erhöht wird.
Warmdach
Beim Warmdach befindet sich zwischen dem wasserabweisenden Unterdach
und dem Dämmstoff keine Hinterlüftungsebene.
Wärme
Dies ist eine Energieform, Bewegungsenergie von atomaren Teilchen.
Wärmeäquivalent
Dies ist der Faktor, welcher die Umrechnung von Wärmeenergie in eine andere Energieform angibt:
- 1 Joul (1J) = 0,239 * 10-3 kcal
- 1 kWh = 860 kcal
- 1kpm = 2,343 kcal
Wärmeausdehnung
Dies ist die Bezeichnung für die Ausdehnung einer Substanz unter Einfluss von Erwärmung --> Wärmedehnung.
Wärmebedarf
Dieses Maß bildet die Grundlage für die Bemessung sowohl der
Heizfläche in den einzelnen Räumen als auch für die Auslegung der gesamten Heizungsanlage. Die Größe des Wärmebedarfs, welcher auch als Heizlast betitelt wird, ist abhängig von:
- Der Lage des Gebäudes.
- Der Bauweise der wärmeübertragenden Umfassungsflächen eines Gebäudes.
- Dem Bestimmungszweck der einzelnen Räume.
Wärmebedarfsausweis
Dieser Ausweis muss den Jahres-Heizwärmebedarf des betreffenden
Hauses „ausweisen“ (daher der Name). Dieser Bedarf muss unter einem vorgegebenen maximal zulässigen Heizwert bleiben. Um diesen Wert einzuhalten, müssen die verschiedenen Baustoffe sowie die Stärke
und Ausführung der Dämmung berechnet werden. Das kann auf zwei Arten geschehen: Nach dem Bauteilverfahren müssen für einzelne Bauteile (Außenwände, Dach usw.) bestimmte Dämmwerte erreicht werden.
Dieses Verfahren darf nur angewendet werden bei Gebäuden bis zu 2 Geschossen mit maximal 3 Wohneinheiten. Nach dem Energiebilanzverfahren sind keine bestimmten Werte für einzelne Bauteile
vorgeschrieben. Deshalb kann zum Beispiel eine Außenwand mit guten Dämmeigenschaften eine reduzierte Dachdämmung ermöglichen. Die Berechnung ist etwas komplizierter, dafür sind die Möglichkeiten zur
Gestaltung des Hauses und zur Wahl der Baustoffe freier. Unter Umständen wird das Haus dadurch preiswerter. Der spezielle Vorteil dieser Methode liegt außerdem darin, daß Energiegewinne - z.B. durch
Sonneneinstrahlung - individuell angerechnet werden.
Wärmebehandlung
Dies ist ein Verfahren zur Erwirkung einer hohen Frühfestigkeit,
welches zumeist für Betonerzeugnisse verwendet wird. Die Wärmeübertragung auf den eingebauten Beton wird zwischen Wärmeübergang und Wärmestrahlung unterschieden.
Wärmebrücke
Bauteil mit höherer Wärmeleitfähigkeit als die umgebenden Baustoffe,
z. B. Stahlteil, durchlaufender Beton, ungedämmte Mörtelfuge. Über diese Bauteile fließt die Wärme zur Kälte hin ab. Das erhöht nicht nur die Heizkosten, sondern ist durch mögliche
-->Kondenswasserbildung auch gefährlich für die Bausubstanz. Vermeidung von Wärmebrücken durch sorgfältige Wärmedämmung unter besonderer Berücksichtigung der gefährdeten Stellen.
Wärmebrückenverlustkoeffizient
Kurzbezeichnung: WBV. Dies ist eine Berechnungsgröße zur
detaillierten Berechnung des Transmissionswärmebedarfs bzw. des Jahres-Heizwärmebedarfs.
Wärmedämmglas
Hier handelt es sich um eine Wärmeschutzverglasung bei welcher
innenseitig eine farbneutrale Edelmetallbeschitung aufgebracht wurde. Oftmals ist der Scheibenzwischenraum mit einem Edelgas gefüllt, welches eine weitere Veringerung der Wärmeleitung und Konvektion
darstellt.
Wärmedämmputz
Dies ist ein Putzmörtel mit besonderen Leichtzuschlägen zur
Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften. Wärmedämmputz wird mit einer Putzmaschine mit eventuellem Nachmischer über einen Spritzkopf mit hohem Druck zu größeren, mehrlagigen Putzdicken aufgebracht.
Die Wärmeleitfähigkeitesgruppen werden wie folgt eingeteilt:
|
Gruppe
|
Anforderungen an die Wärmeleitfähigkeit nach DIN V 18550 (Kategorie II) in W/(mK)
|
Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit in W/(mK)
|
|
060
|
0,057
|
0,06
|
|
070
|
0,066
|
0,07
|
|
080
|
0,075
|
0,08
|
|
090
|
0,085
|
0,09
|
|
100
|
0,094
|
0,10
|
|
Wärmedämmstoffe
Wärmedämmstoffe im Vergleich finden Sie hier: Wärmedämmstoffe im Vergleich. Weiterführende Erklärungen: -->Wärmedämmung, -->Wärmedämmstoffe Abürzungen.
Wärmedämmstoffe Abkürzungen
|
Anwendungsbereich
|
Kurzzeichen
|
Anwendung im Beispiel
|
|
Dach, Decke
|
DAD
|
z.B. Außendämmung von Dach oder Decke, witterungsgeschützt, unter Deckung
|
|
DAA
|
z.B. Außendämmung von Dach oder Decke, witterungsgeschützt, unter Abdichtung
|
|
DUK
|
z.B. Außendämmung eines Umkehrdaches, der Bewitterung ausgesetzt
|
|
DZ
|
z.B. Zwischensparrendämmung
|
|
DI
|
z.B. unterseitige Innendämmung der Decke oder des Daches, abgehängte Decke
|
|
DEO
|
z.B. Innendämmung unter Estrich ohne Schallschutzanforderungen
|
|
DES
|
z.B. Innendämmung unter Estrich mit Schallschutzanforderungen
|
|
Wand
|
WAB
|
z.B. Außendämmung der Wand hinter Bekleidung
|
|
WAA
|
z.B. Außendämmung der Wand hinter Abdichtung
|
|
WAP
|
z.B. Außendämmung der Wand unter Putz
|
|
WZ
|
z.B. Dämmung von zweischaligen Wänden
|
|
WH
|
z.B. Dämmung von Holzrahmen- und Holztafelbauweise
|
|
WI
|
z.B. Innendämmung der Wand
|
|
WTH
|
z.B. Dämmung zwischen Haustrennwänden
|
|
WTR
|
z.B. Dämmung von Raumtrennwänden
|
|
Perimeter
|
PW
|
z.B. Außenliegende Wärmedämmung von Wänden gegen Erdreich
|
|
PB
|
z.B. Außenliegende Wärmedämmung unter Bodenplatten gegen Erdreich
|
|
|
Eigenschaften
|
Kurzzeichen
|
Art
|
Anwendung im Beispiel
|
|
Druckbelastbarkeit
|
dk
|
keine Druckbelastbarkeit
|
z.B. Zwischensparrendämmung
|
|
dg
|
geringe Druckbelastbarkeit
|
z.B. unter Estrich im Wohnbereich
|
|
dm
|
mittlere Druckbelastbarkeit
|
z.B. nicht genutzte Dachflächen
|
|
dh
|
hohe Druckbelastbarkeit
|
z.B. genutzte Dachflächen
|
|
ds
|
sehr hohe Druckbelastbarkeit
|
z.B. Parkdeck, Industrieböden
|
|
dx
|
extrem hohe Druckbelastbarkeit
|
z.B. Parkdeck, Industrieböden
|
|
Wasseraufnahme
|
wk
|
keine Anforderungen
|
z.B. Innendämmung
|
|
wf
|
Wasseraufnahme durch flüssiges Wasser
|
z.B. Außendämmung Wand
|
|
wd
|
Wasseraufnahme durch flüssiges Wasser und/oder Diffusion
|
z.B. Perimeterdämmung, Umkehrdach
|
|
Zugfestigkeit
|
zk
|
keine Anforderungen
|
z.B. Hohlraumdämmung
|
|
zg
|
geringe Zugfestigkeit
|
z.B. Außendämmung Wand hinter Bekleidung
|
|
zh
|
hohe Zugefestigkeit
|
z.B. Außendämmung Wand unter Putz
|
|
Schalltechnische Eigenschaften
|
sk
|
hohe Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung
|
z.B. wenn keine schalltechn. Anforderungen
|
|
sh
|
hohe Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung
|
z.B. unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
|
|
sm
|
mittlere Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung
|
z.B. unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
|
|
sg
|
geringe Zusammendrückbarkeit, Trittschalldämmung
|
z.B. unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
|
|
Verformung
|
tk
|
keine Anforderungen
|
z.B. Innendämmung
|
|
tf
|
Dimensionsstabilität unter Feuchte und Temperatur
|
z.B. Außendämmung der Wand unter Putz
|
|
tl
|
Dimensionsstabilität unter Last und Temperatur
|
z.B. Dach mit Abdichtung
|
|
|
Alte Kurzzeichen
|
Anwendungsbereiche Wärmedämmstoffe
|
|
W
|
nicht druckbelastbar z.B. für Wände und Decken
|
|
WL
|
nicht druckbelastbar z.B. für Zwischenparrendämmungen und Balken
|
|
WD
|
druckbelastbar z.B. under druckverteilenden Böden und als Aufsparrendämmung
|
|
WS
|
erhöhte Belastbarkeit für Sondereinsatzgebiete
|
|
WDS
|
erhöhte Belastbarkeit für Sondereinsatzgebiete
|
|
WDH
|
erhöhte Belastbarkeit unter druckverteilenden Böden
|
|
WV
|
beanspruchbar auf Zugfestigkeit senkrecht zur Plattenebene, bzw.
beanspruchbar auf Abreiß- und Scherbeanspruchung
|
|
WB
|
beanspruchbar auf Biegung
|
|
Alte Kurzzeichen
|
Anwendungsbereiche Trittschalldämmstoffe
|
|
T
|
Trittschalldämmstoffe z.B. unter schwimmenden Estrichen
|
|
TK
|
Trittschalldämmstoffe mit geringerer Zusammendrückbarkeit bzw.
Trittschalldämmstoffe mit Anforderungen an den Luft- und Trittschallschutz nach DIN 4109
|
|
Wärmedämmung
Wärme ist immer bestrebt, vom hohen Temperaturniveau zum niedrigen zu wandern. Um diese Wärmeübertragung
zu vermindern, ist eine Wärmedämmung notwendig. Beim Haus soll eine Wärmedämmung bewirken, dass möglichst
wenig Wärme nach außen entweicht, um innen angenehme Oberflächentemperaturen der Außenbauteile zu
gewährleisten und um die Heizkosten und auch die Umweltbelastung minimal zu halten. Klicken Sie auch hier: Wärmedämmung. -->Wärmedämmstoffe Abkürzungen.
Wärmedämmverbundsysteme
Kurzbezeichnung: WDVS. Dies sind herstellerspezifische Systeme aus Dämmplatten, welche auf die tragende
Außenwand geklebt und/oder gedübelt werden, einer Armierungsschicht (inkl. Armierungsgewebe) und einer Oberputzbeschichtung.
Wärmedehnung
Wärmedurchgangskoeffizent
Kurzbezeichnung: U. Dies ist der Quotient aus Wärmestrom im stationären Zustand und dem Produkt aus Fläche
und Temperaturdifferenz zwischen den Umgebungen auf einer Seite des Systems. Der Wärmedurchgangskoeffizient ist der Kehrwert des Wärmedurchgangswiderstands.
Wärmeduchgangswiderstand 1/k
Kurzbezeichnung: RT. Der Wärmedurchgangswiderstand gibt die Wärmemenge an, die ein Bauteil durchlässt, wenn
hierbei das Temperaturgefälle zwischen der Raumluft und der Außenluft zur Oberfläche berücksichtigt wurde, die Maßeinheit lautet: m² (K / W).
Wärmedurchgangszahl k
Wärmedurchlasskoeffizient - Wärmedurchlasszahl
Der Wärmedurchlasskoeffizient Lamda [W/m²K] oder 1/R gibt den Wärmestrom in Watt an, der durch 1m² eines
Bauteils übertragen wird, wenn der Temperaturunterschied zwischen den Oberflächen in Richtung des Wärmestromes 1 Kelvin beträgt.
Wärmedurchlasswiderstand
Der Wärmedurchlasswiderstand RLamda ist der Kehrwert des Wärmedurchlasskoeffizienten Lamda. Er gibt an,
welchen Widerstand ein Bauteil dem Abfließen von Wärmeenergie entgegensetzt. Er wird in m²K/W angegeben und
bei der Berechnung des U-Wert benötigt. Siehe auch -->R-Wert. Beim Wärmedurchlasswiderstand von Luftschichten
gilt: Bei ebenen Luftschichten unter stationären Randbedingungen gleich dem Kehrwert der Wärmemenge, welche
durch die wärmere Seite der Luftschicht zur kälteren Seite der Luftschicht mittels Wärmeleitung, Wärmekonvektion
und Wärmestrahlung pro Zeiteinheit, pro Bezugsfläche und einer Temperaturdifferenz von einem Kelvin zwischen der warmen und kalten Seite übetragen wird.
Wärmeeindringkoeffizient
Kurzzeichen: b. Dies ist die Quadratwurzel aus dem Produkt aus Wärmeleitfähigkeit, Dichte und spezifischer
Wärmekapazität, welche den nichtstationären Zustand betrifft. Je kleiner der Wärmeeindringkoeffizient, desto
empfindlicher reagiert die Innentemperatur eines Stoffes auf Änderungen des Wärmestroms an der Oberfläche.
Wärmeeindringzahl
Dies ist das Maß für die Geschwindigkeit einer Wärmeübertragung bei Kontaktierung, abhängig ist dies von
Rohdichte und Wärmekapazität.
Warmeeinbau
Dies betitelt den Einbau von Mischgut aus Mineralstoffen abgestufter Körnung mit Fluxbitumen entsprechender
Viskosität mit einer Einbautemperatur zwischen 60 und 130 °C.
Wärmehärtbare Lacke
Dies sind, unter Wärmewirkung durch Polykondensation der vorhandenen wärmehärtbaren Phenol-, Harnstoff- oder
Melaminharze trocknende und erhärtende Anstrichstoffe.
Wärmehaushalt einer Person
|
Richtwerte zum Wärmehaushalt einer Person
|
Betätigungsart
|
|
Im (völlig) ruhigen Liegen
|
Geringe Aktivität im ruhigen Sitzen
|
Leichtes Arbeiten
|
Leichte körperliche Arbeit
|
Schwere körperliche Arbeit
|
|
Grundumsatz
|
Tisch- spiele
|
Lesen
|
Schule
|
Büro
|
Hausfrauenarbeit Gymnastik
|
Ballspielen
|
Handwerk
|
|
Kind
|
Erwachsener
|
Kind
|
Erwachsener
|
Kind
|
Erwachsener
|
Kind
|
Erwachsener
|
Kind
|
Erwachsener
|
|
Erforderlicher Energieverbrauch je Tag
|
kJ/d
|
5.900
|
7.500
|
8.000
|
9.700
|
8.800
|
10.500
|
10.100
|
12.600
|
11.300
|
14.700
|
|
Gesamtwärmeabgabe (einschl. Verdunstung)
|
W
|
50-65
|
65-85
|
60-80
|
75-100
|
100-130
|
125-170
|
170-225
|
215-295
|
280-380
|
360-490
|
|
Davon trockene Wärmeabgabe (Strahlung, Leitung, Konvektion)
|
W
|
35-45
|
50-65
|
45-60
|
60-75
|
70-95
|
95-130
|
120-160
|
165-220
|
200-275
|
280-370
|
|
Wasserdampfproduktion je Stunde
|
g/h
|
21-28
|
23-32
|
25-34
|
27-38
|
41-57
|
46-62
|
70-95
|
78-108
|
117-160
|
130-180
|
|
Sauerstoffbedarf je Stunde
|
l/h
|
9-12
|
12-16
|
10-14
|
14-19
|
17-24
|
24-32
|
30-41
|
40-51
|
50-68
|
65-90
|
|
Angeatmetes Kohlendioxid je Stunde (Konzentration in der
Luft 3-5 Vol.-%)
|
l/h
|
7-10
|
10-13
|
9-12
|
12-16
|
15-20
|
19-26
|
25-34
|
32-43
|
46-56
|
55-75
|
|
Frischluftraten (erforderlich wenn CO2 max. 0,10 Vol.-%)
|
m³/h
|
12-17
|
17-21
|
15-20
|
25-26
|
25-33
|
32-42
|
42-57
|
55-72
|
70-93
|
90-130
|
|
Grenze des Schwüleempfindens
|
°C
|
|
28
|
|
26
|
24
|
21,5
|
19,5
|
|
Behaglichkeitsgleichgewicht
|
°C
|
|
24
|
|
22
|
20,5
|
19
|
17
|
|
Grenze zum Kühleempfinden
|
°C
|
|
18
|
|
17
|
16
|
15,5
|
14,5
|
|
Quelle: RWE-Bau-Handbuch
|
|
Wärmeinhaltsanzeige
An dieser Anzeige kann die zur Verfügung stehende Wassermenge des Warmwasserspeichern abgelesen werden.
Wärmekapazität
Kurzbezeichnung: c. Die spezifische Wärmekapazität eines Stoffes gibt an, welche Wärmemenge in kJ in einem
Kilo eines Stoffes bei einem Temperaturunterschied von 1 K gespeichert ist.
Wärmekraftmaschine
Dies ist der Oberbegriff für alle Kraftmaschinen welche Wärmeenergie in mechanische Energie umwandeln, z.B.
Verbrennungsmotoren, Dampfmaschinen etc.
Wärmekonvektion
Dies betitelt den Wärmetransport in Gasen oder Flüssigkeiten durch die Fortbewegung der Moleküle innerhalb eines
zur Verfügung stehenden Raumes, wobei diese ihren Energiegehalt mit sich führen.
Wärmelehre
Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit eines Bau- oder Dämmstoffes gibt an, welche Wärmemenge pro Sekunde durch 1 m² eines
Baustoffes von 1 m Dicke strömt, wenn der Temperaturunterschied zwischen innen und außen 1°C (1 Kelvin) beträgt.
Die Einheit wird in W/m²K gemessen. Ein niedriger Wert bedeutet also eine gute Wärmedämmung. Für weiterführende Informationen klicken Sie hier: Wärmeleitfähigkeit.
Wärmeleitfähigkeitsgruppe
Gibt den Höchstwert der Wärmeleitfähigkeit für Dämmstoffe an. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
Je nach Gruppe ergeben sich so unterschiedlich gute Werte bei gleicher Schichtdicke bzw. der Dämmstoff kann bei gleicher Wirkung unterschiedlich dick gewählt werden.
Wärmeleitung
Dies ist ein, an die Materie gebundener, Energietransport, wobei der Wärmeaustausch zwischen unmittelbar
benachbarten Atomen oder Molekülen stattfindet. Für weiterführende Informationen klicken Sie hier: Wärmeleitfähigkeit.
Wärmeleitzahl
Die Wärmeleitzahl gibt die Wärmemenge an, die in einer Stunde durch eine 1 m² große Fläche eines Baustoffes von
bestimmter Dicke hindurch geht, wenn der Temperaturunterschied zwischen beiden Oberflächen 1 K beträgt, die Maßeinheit lautet W / (m K). Für weiterführende Informationen klicken Sie hier: Wärmeleitfähigkeit.
Wärmemenge (Q)
Eigenschaft eines Körpers. Einheit in Joule (J); Kilowattstunde ( kWh); Wattstunde ( Ws) Wärmemengen sind nicht
messbar aber berechenbar.
Wärmemengenzähler
Dies ist ein physikalisch exakt arbeitendes und geeichtes Messgerät zur Messung des Wärmeverbrauchs.
Wärmepreis
Wärmepumpe
Dies ist eine Anlage in welcher mechanische Arbeit zur Erzeugung einer Temperaturdifferenz verwendet wird, z.B.
eine Kühlmaschine.
Wärmepumpenheizung
Mit der Wärmepumpe kann man die verschiedensten relativ kalten Wärmequellen wie Grundwasser, Erboden und
Umgebungsluft durch Wärmeentzug für Heizzwecke ausnutzen, außerdem Abwasser und Fortluft durch Wärmerückgewinnung. Eine Hauswärmepumpe arbeitet wie ein Kühlschrank, nur daß es hier nicht auf die
Kühlleistung des Verdampfers, sondern auf die Wärmeleistung des Kondensators ankommt.
Wärmereflexionsvermögen
Dies betitelt die Rückstrahlung oder das Zurückwerfen auftretender Wärmestrahlen. Diese Fähigkeit haben z.B. im
Anstrich u. a. die Weißpigmente und silbrig spiegelndes Aluminiumpigment.
Wärmerückgewinnung
Dies betitelt den Vorgang, bei welchem die aus der Abkühlung der Luft und der Kondensation des Wasserdampfes
gewonnene Wärme wieder in die Zuluft zurückgeführt wird, wobei die dabei eingesetzte Luftwärmepumpe gleichzeitig zur Erwärmung der Raumluft dient oder sogar voll die Raumheizung übernehmen kann.
Wärmeschutz
Wärmeschutzverordnung
Dies ist die Verordnung über den energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden, z.B. ehemals WSVO 1977;
WSVO 1982 oder WSVO 1995.
Wärmestrahlung
Bezeichnung für die Wärmeabgabe eines Körpers durch elektromagnetische Wellen - ohne Mitwirkung von Materie.
Wärmestrom
Wärmestromdichte
Wärmeströmung
Wärmespeicherfähigkeit
Wärmespeicherung
Die betitelt die Fähigkeit, Wärme zu speichern siehe auch -> Wärmespeicherkapazität.
Wärmespeicherkapazität
Die Wärmespeicherkapazität beschreibt die Fähigkeit eines Stoffes, Wärme aufzunehmen, quantifiziert durch Masse
und spezifische Wärmekapazität eines Materials. Die Wärmespeicherfähigkeit wird in kJ/kg K, kJ/m³ K oder auch
Wh/m³K, etc. gemessen. Im allgemeinen können schwere, dichte Materialien mehr Wärme speichern als leichte und
luftige. Speicherfähige Massen speichern auch die Kälte. Nachfolgend einige Beispiele der Wärmespeicherfähigkeit von Baustoffen:
|
Baustoff
|
kJ/m³K
|
Wh/m³K
|
|
Stahlbeton
Leichtbeton
Mauerwerk
Holzspanbeton
Holzwolle-Leichtbauplatten
|
2300 - 2400
1200 - 2000
500 - 1600
1150 - 1360
750 - 1000
|
639 - 667
333 - 556
139 - 444
319 - 378
208 - 278
|
|
Dämmstoffe
|
25 - 100
|
7 - 28
|
|
Luft
|
1,29
|
0,36
|
|
Wasser
|
4187
|
1163
|
|
Wärmeträger
Als Wärmeträger bezeichnet man ein Medium, welches Wärme über ein Leitungsnetz von der Quelle zum
Endverbraucher transportiert. Bei Wärmeträgern, welche zur Beheizung von explosivstoffenthaltenden Einrichtungen
dienen, werden durch mindestens zwei voneinander unabhängige technische Einrichtungen sichergestellt, dass die
Leitungen und Absperreinrichtungen die vom Unternehmer festgelegten stoff- und verfahrensspezifischen
Höchsttemperaturen nicht überschritten werden. Hierbei muss zur Überwachung der Temperatur des Wärmeträgers
eine deutlich lesbare Temperaturanzeige (mit einer augenfälligen Kennzeichnung der zulässigen Temperatur) und an geschützter Stelle ein Temperaturschreiber vorhanden sein.
Wärmeträgerflüssigkeiten
Dies sind Flüssigkeiten, die für den Wärmetransport verwendet werden, wie z.B. die Wärmeträgerflüssigkeiten in
thermischen Solaranlagen. Bei allen industriellen Prozessen, bei welchen große Wärmemengen erzeugt und transportiert werden müssen, kommen neben Heißwasser und Heißdampf besondere Wärmeträgeröle bzw.
Thermalöle zum Einsatz, hierbei liegt der Vorteil in der drucklosen Anwendung. Allerdings werden bei Temperaturen
> 350° Thermalöle thermisch instabil und durch eutektische Salzmischungen ersetzt. -->Wärmeträger
Wärmeübergangskoeffizient
- Aus Wärmestrahlung: Kurzbezeichnung: hr. Dies ist die Wärmemenge, welche über Wärmestrahlung im
stationären Zustand der umgebenden Bauteile pro Zeiteinheit, pro Bezugsfläche und je standartisierter
Temperaturdifferenz zwischen der Oberfläche des Bauteils und den Oberflächen der umgebenden, dahinter liegenden Bauteilen fließt.
- Aus Wärmekonvektion: Kurzbezeichnung: hc. Dies ist die Wärmemenge, welche durch Wärmekonvektion im
stationären Zustand pro Zeiteinheit, pro Bezugsfläche und je festgelegter Temperaturdifferenz zwischen Luft und Oberfläche von der Umgebungsluft zur Oberfläche oder umgekehrt fließt.
- Außen: Kurzbezeichnung: he. Dies ist die Summer der Wärmemenge, welche zwischen der Außenseite
eines Bauteils und der Außenluft durch Wärmekonvektion und Wärmestrahlung pro Zeiteinheit, pro
Bezugsfläche und einer Temperaturdifferenz von einem Kelvin zwischen Außenluft- und Oberflächentemperatur ausgetauscht wird.
- Innen: Kurzbezeichnung: hi. Dies ist die Summe der Wärmemenge, welche zwischen der Innenseite eines
Bauteils und der Innenluft durch Wärmekonvektion und Wärmestrahlung pro Zeiteinheit, pro Bezugsfläche und
einer Temperaturdifferenz von einem Kelvin zwischen Innenluft- und Oberflächentemperatur ausgetauscht wird.
Wärmeübergangswiderstand ( 1/ Lambda)
Hierbei wird unterschieden in:
- Wärmeübergangswiderstand außen: Kurzbezeichnung: Rsie. Dies ist der Kehrwert der äußeren Wärmeübergangskoeffizienten he.
- Wärmeübergangswiderstand innen: Kurzbezeichnung: Rsi. Dies ist der Kehrwert der inneren Wärmeübergangskoeffizienten hi.
Klicken Sie hier: Wärmeübergangswiderstände
.
Wärmeübergangszahl - Wärmedurchgangskoeffizient
Die Wärmeübergangszahl beschreibt jene Wärmemenge, die pro Zeiteinheit von einer 1 m² großen Wandoberfläche
mit der umgebenden Luft ausgetauscht wird, - wenn die Temperaturdifferenz zwischen Wandoberfläche und Luft 1 K (Kelvin) beträgt.
Wärmeübertragung
Dies betitelt die Energieübertragung durch Wärmekonvektion, Wärmeleitung, Wärmestrahlung oder einer
Kombination dieser.
Wärmeverluste
Um Wärmeverluste zu vermeiden sollten folgende Punkte bei der Gebäude- und Detailplanung beachtet werden:
- Reduzierung der Lüftungs- und Transmissionswärmeverluste durch einen energiegerechten Entwurf, einer
kompakten Bauweise und entsprechenden Konstruktionen.
- Eine thermische Staffelung des Gebäudes in Zonen (Grundrisszonen) mit unterschiedlichen
Innentemperaturen, so dass die Temperaturdifferenzen zwischen innen und außen möglichst gering werden.
- Eine gute Wärmedämmqualität der Umschließungsflächen.
- Eine Dichtheit der Gebäudeumfassungen, Außentüren und Fenster etc.
- Einen Einsatz von Lüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung zur Vorwärmung der Frischluft.
Wärmeverlustkoeffizient
- Flächenbezogener Wärmeverlustkoeffizient: Kurzbezeichnung: Fs. Dies ist der, aus einem Gebäude
abfließende, Wärmestrom, dividiert durch das Produkt aus Fläche und der Differenz zwischen Innen- und angrenzender Außentemperatur.
- Volumenbezogener Wärmeverlustkoeffizient: Kurzbezeichnung: Fv. Dies ist der, in einem Gebäude
abfließende, Wärmestrom, dividiert durch das Produkt aus Volumen und Differenz zwischen Innen- und angrenzender Außentemperatur.
Warmluft
Warmluftheizung
Warmluftheizungen sind Zentralheizungen. Luftheizungen (auch Feuerluftheizungen genannt) benutzen zirkulierende
Luft vorzugsweise zum Erwärmen der Räume. Nebenbei kann eine gewisse Lufterneuerung erreicht werden. Nach der
den Luftumlauf bewirkenden Triebskraft unterscheidet man bei Warmluft-Zentralheizungen zwischen zwei Arten, der
Schwerkraft-Luftheizung (auch Antriebsluftheizung genannt) und der Ventilator-Luftheizung (auch Warmluftautomaten genannt).
Warmluftkachelofen
Im Gegensatz zu einem Grundkachelofen, bei welchem der Feuerraum gemauert ist besitzt dieser Ofen einen
Heizeinsatz aus Stahl in welchem sich der Feuerraum befindet. Bei diesem Ofen erfolgt die Wärmeabgabe über die
Konvektion der um den Heizeinsatz streichenden erwärmten Luft und der Speicherung in den Rauchgasabzügen und dem Kaminmantel.
Warmwasserbereiter
Warmwassererwärmer
Als -->Durchlauferhitzer (Durchfluß-Wassererwärmer) oder als -->Warmwasserspeicher (Speicher-Wassererwärmer)
auf dem Markt. Beim Durchlaufwassererwärmer wird das Kaltwasser im Zeitpunkt der Entnahme, beim Durchfluss
erwärmt. Beim Speicherwassererwärmer sind es eingebaute Heizflächen, welche das Kaltwasser erwärmen und in einem Behälter wie z.B. einen -->Boiler speichern.
Warmwassergeräte
Warmwasserheizung
Bei diesen Heizungen ist die Warmwassertemperatur auf 120 °C begrenzt und ein geringer Überdruck von 2,5 bar
verhindert die Dampfbildung. Konventionelle Warmwasserheizungen werden für 90/70 °C (Vorlauftemperatur = 90 °C; Rücklauftemperatur = 70 °C) bei maximaler Leistung ausgelegt.
Warmwasserspeicher
Warmwasserspeicher sind -->Warmwassergeräte, welche aus einem wärmegedämmten Behälter bestehen, in dem
ständig Wasser mit gleich bleibender Temperatur auf Abruf - durch das öffnen einer Zapfstelle - vorgehalten wird. Die
notwendige Größe der Speicher wird von der Leistung des Wärmeerzeugers - hier sind alle Engergieformen
einsetzbar (Solar, Öl, Gas, Strom etc...) - dem Nutzungsprofil und dem Komfortanspruch des Benutzers bestimmt.
Im Allgemeinen sind z.B. bei einem Drei-Personen-Haushalt Speicher mit 100 bis 160 Liter bei einer Wassertemperatur von ca. 60°C üblich.
Warmwasserversorgung
Warmwasser-Wärmepumpe
Die Warmwasser-Wärmepumpe ist ein steckfertiges Gerät welches die Wärme aus der Umgebungsluft nutzt und
diese dem -->Warmwasserspeicher zuführt. Dies geschieht in einem geschlossenen Kreislauf, der dem eines Kühlschrankes ähnelt.
Warmwasserzentralheizung
Die Warmwasserzentralheizung ist die am häufigsten anzutreffende Gebäudeheizung, bei ihr dient warmes Wasser
bis zu einer Temperatur von maximal 120°C als Wärmeträger. Man unterscheidet nach der Verbindung mit der
Atmosphäre zwischen offenen und geschlossenen Warmwasserheizungen. Diese Zentralheizung besteht in der Regel aus folgenden Komponenten:
- Brennstofflagerung/ Bereitstellung
- Heizkessel
- Regelung
- Abgasanlage
- Rohrleitungssystem
- Heizflächen
Wartung
Die Wartung betitelt die Reinigung sowie die Pflege von Baumaschinen, wobei die Kosten hierfür nicht in den
Reparaturkosten enthalten sind, diese werden gewöhnlicherweise in den Lohnkosten bzw. durch die Festlegung der Lohnstundensätze für das Bedienungspersonal erfasst.
Waschbecken
Waschbecken werden i.d.R. aus Sanitärporzellan oder Acryl in unterschiedlichen Formen hergestellt, hierbei wird
unterschieden in:
- Handwaschbecken
- Waschtische (diese sind wesentlich größer als die Handwaschbecken)
Waschbeständigkeit
Ähnlich der -->Scheuerbeständigkeit, jedoch muss z.B. ein Dispersionsfarbanstrich hier nur einerm Scheuerzyklus
von 1.000 Scheuerzyklen stand halten ohne zu durchscheuern.
Waschbeton
An der Oberfläche des Betons werden vor dem Erhärten Zement und feinere Zuschlagstoffe mit einer Bürste und
Wasser ausgewaschen, dadurch ergibt sich eine Kiesel-Oberflächenstruktur.
Waschelputz
Waschküche
Waschputz-Imitation
Washprimer
Dies ist eine haftvermittelnde Grundierungen für Metalle u.a.. Sie enthalten meistens Phosphorsäurelösung, durch
deren chemische Reaktion mit en übrigen Bestandteilen der Grundierung und mit dem Metalluntergrund eine sehr haftfeste Schicht entsteht. -->Haftgrundierung
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