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Wasser
In der griechischen Antike wurde angenommen, dass Wasser ein Urstoff
und kein Element sei, dies widerlegte Henry Cavendish mitte des 18. Jahrhunderts, hier fand er heraus dass Wasser eine Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff ist.
Wasser abweisende Schicht
Dies ist eine Oberflächenschicht mit einem -->Wasseraufnahmekoeffizient kleiner/gleich 0,5 kg / (m² * h0,5).
Wasseranschluss
-->Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen.
Wasseranspruch
Dies ist die Wassermenge, welche benötigt wird, um eine bestimmte
Konsitenz des Frischbetons zu erzielen. -->Wasseranspruchszahl.
Wasseranspruchszahl
Die Wasseranspruchszahlen sind empirisch ermittelte Zahlen, die
angeben wie viel Wasser ein Beton benötigt, wenn er mit einem bestimmten Zuschlag eine festgelegte Konsistenz erreichen soll.
Wasseraufnahmekoeffizient
Kurzzeichen: w (auch w-Wert genannt). Diese Stoff- bzw
Oberflächeneigenschaft kennzeichnet die Intensität der kapilaren Saugfähigkeit (beim unmittelbarem Eintauchen eines Stoffes in Wasser) z.B. im Hinblick auf die Beurteilung der Regenschutzwirkung
(z.B. bei Putzen oder Oberflächenbeschichtungen). Die kapillare Sauggeschwindigkeit eines Baustoffes, die dieser Wert beschreibt, wird über das Wurzel-Zeit-Gesetz ermittelt: W (Wasseraufnahme in
kg/m²) = w (Wasseraufnahmekoeffizient in (kg/m2h0,5) mal die Wurzel aus der Saugzeit t. Als Richtwerte für den Fassadenschutz gelten folgende Aussagen:
- w = 2,0 kg/m2h0,5 = wasserhemmende Ausrüstung
- w = 0,5 kg/m2h0,5 = wasserabweisende Ausrüstung
Wasserbau
Als Teilgebiet des Bauingenieurwesens umfasst dieser z.B. die
Gewässerkunde, den Flussbau, Stauanlagen, Wasserkraftwerke, Binnenwasserstraßen, Seehäfen, Küstenschutz usw.
Wasserbedarf
Hier handelt es sich um einen Planungswert für das, in einer
bestimmten Zeitspanne für die Wasserversorgung voraussichtlich benötigte Wasservolumen, für den Ausbau der Wasserversorgungsanlagen.
Wasserbehälter
Wasserbehälter mit Hängeboden
Bei diesem Hängeboden handelt es sich um eine doppelt gekrümmte
Schale welche aus Eisenblech hergestellt wurde. Durch diesen freitragenden Boden, welcher am Rand durch einen Auflagerring/Druckring gestützt ist, ist es möglich auf Innenmauern unter dem Behälter zu
verzichten.
Wasserbehörden
Hierunter versteht man die staatlichen und kommunalen Behörden, in
deren Verantwortung der Vollzug der Wassergesetze liegt.
Wasserblatt
Wasserbuch
Dieses Buch wird von der Wasserbehörde geführt und beinhaltet
Bewilligungen, Erlaubnisse, alte Wasserrechte, Wasserschutzgebiete und auch Überschwemmungsgebiete.
Wasserdampf
Wasserdampf ist Wasser in gasförmigem Zustand, als Teil der Luft.
Wasserdampfabgabe
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Mensch
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- leichte Aktivität
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30-60*
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g/Std
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- mittelschwere Aktivität
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120-200*
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g/Std
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- schwere Aktivität
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200-300*
|
g/Std
|
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* genauere Angaben unter: -->Wärmehaushalt einer Person
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Zimmerblume
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- zum Beispiel. Veilchen (Viola)
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5-10
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g/Std
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Topfpflanze
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- zum Beispiel Farn
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7-15
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g/Std
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- mittelgroßer Gummibaum
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10-20
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g/Std
|
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- Wasserpflanze z.B. Seerose
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6-8
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g/Std
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- Freie Wasseroberfläche
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Ca. 40
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g/(m²h)
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- Jungbäume (2-3m)
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2-4
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g/Std
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Trocknende Wäsche (4,5 Kg-Trommel)
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- geschleudert
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50-200
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g/Std
|
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- tropfnaß
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100-500
|
g/Std
|
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Baden/Duschen
|
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- Wannenbad
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Ca. 700
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g/Std
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- Duschen
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Ca. 2600
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g/Std
|
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Küche
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- Koch- und Arbeitsvorgänge
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600-1500
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g/Std
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- im Tagesmittel
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100
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g/Std
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Wasserdampfdiffusion
Ähnlich wie Wärme von warmer zu kalter Seite wandert, findet zwischen Bereichen unterschiedlicher, absoluter
Luftfeuchtigkeit eine Wasserdampfwanderung (Diffusion) durch Bauteile statt. Wasserdampf wandert immer von warm nach kalt.
Wasserdampf-diffusionsäquivalente Luftschichtdicke
Kurzbezeichnung sd. Dies betitelt die Dicke einer ruhenden Luftschicht die den gleichen Wasserdampf
-Diffusionswiderstand besitzt wie die betrachtete Bauteilschicht.
Wasserdampf-Diffusionsdurchlasswiderstand
Kurzbezeichnung: Z. Dies ist der Quotient aus der Wasserdampf-diffusionsäquivalenten Luftschichtdicke und
Wasserdampf-Diffusionsleitkoeffizient in Luft.
Wasserdampf-Diffusionsleitkoeffizient in Luft
Kurzbezeichnung: Omegaa. Dies ist der Quotient aus dem Wasserdampf-Diffusionskoeffizienten in Luft und dem
Produkt aus der spezifischen Gaskonstanten für Wasserdampf und der thermodynamischen Temperatur.
Wasserdampf-Diffusionsstrom
Kurzbezeichnung: G. Dies ist die Masse der übertragenen Feuchte je Zeiteinheit von oder zu einem System. Man
spricht hierbei auch von einem Feuchtestrom.
Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl
Kurzzeichen: m ist der Kennwert welcher angibt, um wieviel schlechter Wasserdampf durch einen bestimmten Stoff
geht als durch eine gleichdicke Luftschicht. Es handelt sich hierbei um den Quotienten aus dem Wasserdampf
-Diffusionskoeffizienten in Luft und dem Wasserdampf-Diffusionskoeffizienten eines porösen Stoffes.
Wasserdampfkonvektion
Dies betitelt die Übertragung von Wasserdampf in einem Gasgemisch durch Bewegung des gesamten
Gasgemisches aufgrund eines Gesamtdruckgefälles.
Wasserdampfsättigungsdruck
Kurzbezeichnung: pv,sat. Dies betitelt den Teildruck des Wasserdampfes in einem Gasgemisch, wobei der
Sättigungsgrad des Wasserdampfen gleich eins ist.
Wasserdampfteildruck
Wasserdargebot
Hier handelt es sich um ein nutzbares, für eine bestimmte Zeit ermitteltes Wasservolumen aus Grund- und
Oberflächenwasservorkommen zur Verwendung als Trink- oder/und Betriebswasser.
Wasserdichte
Die Wasserdichte ist ein Ausdruck für das spezifische Gewicht des Wassers, das seine größte Dichte bei + 4 °
Celsius hat.
Wasserdichter Beton
Wasserdruck
Dies betitelt den, durch das Wasser stets senkrecht auf die betrachtete Fläche wirkenden Druck.
Wasserdruckversuch
Bei diesem Versuch wird Wasser unter Druck in ein Bohrloch im Fels eingepresst. Der Versuch dient zur
Beurteilung der Durchlässigkeit und der Klüftigkeit des Gebirges.
Wasserechtheit
Wassereigenschaften
Wassereigenschaften sind physikalische, chemische und biologische Eigenschaften, die alle Lebensvorgänge in
einem Gewässer beeinflussen.
Wassereindringtiefe
Dies ist ein Maß für den Widerstand von Festbeton gegen das Eindringen von drückendem Wasser, welches
ermittelt wird durch die Prüfung der Wasserundurchlässigkeit.
Wassereinzugsgebiet
Dies bezeichnet das Gebiet, unter dem das Grundwasser gebildet wird und einem Brunnen oder einer Quelle
zufließt. Als Wassereinzugsgebiet wird aber auch das Gebiet bezeichnet, das von einem fließenden Gewässer entwässert wird.
Wasserenthärter
Geräte zur Behandlung von Wasser, wenn dieses einen hohem Härtegrad aufweist. Bei der Kalkauflösung
Magnesium und Kalium entsteht hierbei der Härtebildner. Verunreinigungen können als Trübung sichtbar sein oder durch Gerüche erkannt werden.
Wasserfassung
Wasserfalz
-->Falz. Der Wasserfalz ist z.B. eine Rückkantung an Dachrinnenrückseiten oder an Dachziegelrückseiten (-
->Dachziegelfälze) u.a.
Wasserfilter
Feinfilter können Einschwemmungen von Fremdpartikel wie Sandkörnchen, Metallspäne, Rost-, Schmutz- oder
Schlammteilchen verhindern.
Wasserförderung
Wassergefährdende Stoffe
Dies sind nach den Bestimmungen des Wasserhaltsgesetzes Stoffe, die in der Lage sind, Gewässer zu
verunreinigen oder auf sonstige Art in ihren Eigenschaften nachteilig zu verändern.
Wassergefährdungsklasse
Abkürzung WGK. Bezeichnung für ein aus Klassen bestehendes System zur Charakterisierung des
Gefährdungsgrades von Stoffe.
- WGK 0: im Allgemeinen nicht wassergefährdend
- WGK 1: schwach wassergefährdend
- WGK 2: wassergefährdend
- WGK 3: stark wassergefährdend
Wassergehalt
- Bei Frischbeton betitelt dieser die Summe aus Zugabewasser und Oberflächenfeuchte der Zuschläge.
- In der Geotechnik handelt es sich hierbei um die Kennzahl zur Quatifizierung der Phasenzusammensetzung. Die
Masse des im Boden enthaltenen Wassers bezogen auf die Masse der Festsubstanz.
Wassergipsverhältnis
Wassergipswert
Der Wassergipswert ist bei Baugipsen ohne werkseitig beigegebenen Zusätzen das Verhältnis w = 100/E, wobei E
die Baugipsmenge in Gramm ist, welche beim Einstreuen in 100 ml Wasser durchfeuchtet wird. Bei Baugips mit
werkseitig beigegebenen Zusätzen ist der Wassergipswert das Verhältnis w = A/G, wobei A die Menge des
Anmachwassers in Gramm und G die Menge des Gipses in Gramm ist, die man zur Herstellung eines Wasser-Gips-Gemisches mit einem Ausbreitmaß von 165 +/- 5 mm benötigt (das Maß der Normkonsistenz). Der
Wassergipswert beeinflußt die Verarbeitbarkeit, die Versteifungszeiten sowie die mechanischen Eigenschaften der
erhärteten Baugipse. Der Einfluss des Wassergipsverhältnisses auf die Festigkeit von Gips kann wie folgt dargestellt werden:
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Wassergipsverhältnis
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|
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Härte in N/mm²
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Druckfestigkeit in N/mm²
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Biegezugfestigkeit in N/mm²
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Rohdichte in g/cm³ (trocken)
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|
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Wasserglas
Auch als Kaliwasserglas oder Kaliumsilikat betitelt, wird dieser Stoff z.B. in Form einer wässrigen Lösung als
Bindemittel zur Herstellung von Dispersions-Silikatfarben und -putzen verwendet. Es handelt sich hierbei um eine
zähe farblose Flüssigkeit, kolloide Lösung von Natrium- oder Kaliumsilikat, letzteres ist oft in Putzverfestigern
(Verkieselung von Silikatbindemitteln und reaktionsfähigen mineralischen Untergründen) oder flüssigen
Horizontalsperrmitteln enthalten oder auch als Flammschutzmittel für Holz und Gewebe, Klebstoff für Silicate. Da
Wasserglas einen hohen pH-Wert aufweist, d.h. stark alkalisch reagiert, sind bei einer Pigmentierung nur alkalisierte
anorganische Pigmente einsetzbar, was zugleich die Farbtonvielfalt einschränkt. Auf Metallen und Glasflächen
reagiert Wasserglas ätzend, d.h. bei Kontakt bleiben nicht mehr entfernbare Anätzungen zurück.
Wasserglasfarbanstriche /Silicatfarben
Bei fabrikmäßigen Erzeugnissen wird dieser Anstrich auch als Silicat- oder Mineralfarbanstrich bezeichnet.
Hauptbestandteil ist hierbei Kaliwasserglas und kaliwasserglasbeständige Pigmente. Diese so genannten
Silicatanstriche dürfen keine organischen Bestanteile (z.B. Kunststoffdispersionen...)haben. Silicatfarben sind nicht auf gipshaltige Untergründe zu verwenden.
Wasserglaskitt
Wasserhaltung
Anfallendes Grundwasser in einer Baugrube wird durch die Anordnung von Pumpensümpfen und Abpumpen des
Wassers in die Kanalisation abgepumpt, die Baugrube wird von Wasser befreit bzw. trocken gehalten um während der zeit des Bauens bestimmte arbeiten ausführen zu können.
Wasserhärte
Dies bezeichnet die Härte des Wasser, also den Gehalt des Wassers an Erdalkaliionen. -->Härtebereich des
Wassers.
Wasserhaushalt
Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
Dies ist das Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts. Das WHG soll sicherstellen, dass Grundwasser,
Oberflächen- und Küstengewässer nicht mehr als erforderlich belastet werden.
Wasserhaushaltsplan
Wasser hemmende Schicht
Dies ist eine Oberflächenschicht mit einem -->Wasseraufnahmekoeffizient zwischen 0,5 kg / (m² * h0,5) und 2,0 kg
/ (m² * h0,5).
Wasserkalk
Puzzolankalk; hierbei sind hydraulische Eigenschaften sehr gering ausgebildet, die Erhärtung erfolgt vorwiegend
durch Carbonatisierung, nach einer ca. 7 Tägigen Vorhärtung an der Luft sind diese Kalke unter Wasser gut beständig.
Wasserkeil
Dies ist ein Schiffshebewerk bei welchem das Schiff in einem geneigten Gerinne, durch Bewegungen eines
angetriebenen Schildes, schwimmend bewegt wird.
Wasserkennwerte (physikalisch)
|
Temperatur in C°
|
Dichte in kg/m³
|
Wichte in kN/m³
|
kinematische Viskosität in m²/s
|
spezifische Wärmekapazi tät in kJ/(kg*K)
|
Wärmeleitfähi gkeit in W/(m*K)
|
Siededruck in kN/m²
|
Elastizität in kN/m²
|
|
0
|
999,8
|
9,8047
|
1,78*10-6
|
4,2058
|
0,552
|
0,61
|
1,9308*10-6
|
|
10
|
999,6
|
9,8027
|
1,30*10-6
|
4,1908
|
0,578
|
1,23
|
2,0271*10-6
|
|
20
|
998,2
|
9,7890
|
1,00*10-6
|
4,1811
|
0,598
|
2,33
|
2,0646*10-6
|
|
30
|
995,6
|
9,7635
|
8,06*10-7
|
4,1765
|
-
|
4,24
|
-
|
|
40
|
992,2
|
9,7302
|
6,57*10-7
|
4,1774
|
0,628
|
7,37
|
-
|
|
50
|
988,0
|
9,6890
|
5,50*10-7
|
4,1836
|
0,641
|
12,33
|
-
|
|
60
|
983,2
|
9,6419
|
4,78*10-7
|
-
|
0,651
|
19,91
|
-
|
|
80
|
971,8
|
9,5301
|
3,66*10-7
|
-
|
0,669
|
47,33
|
-
|
|
100
|
958,3
|
9,3977
|
2,94*10-7
|
-
|
0,682
|
101,30
|
-
|
|
Angaben ohne Gewähr
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Wasserkraft
Dies ist die Bewegungsenergie welche durch Umwandlung von angestautem Wasser von Flüssen und Stauseen
gewonnen wird. Dies geschieht z.B. in:
- Wellenkraftwerken
- Laufwasserkraftwerken
- Pumpspeicherkraftwerken
- Gezeitenkraftwerken
Wasserkraftwerk
Dies ist ein Kraftwerk in welchem Turbinen die potentielle Energie gestauten Wassers in Elektroenergie umwandeln.
Wasserkreislauf
Dies bezeichnet die von der Sonnenenergie abhängige kreislaufmäßige ständige Bewegung des Wassers zwischen
den Ozeanen, der Atmosphäre und den Kontinenten in der Reihenfolge Verdunstung, Niederschlag und Abfluss.
Wasser-Luft-Wärmepumpe
Bei dieser Anlage wird die Wärme, wie bei der -->Wasser-Wasser-Wärmepumpe, aus dem Grundwasser oder einem
Fluß entnommen, während die Gebäudeheizung durch die im Kondensat erwärmte Luft übernommern wird.
Wassermangelsicherung
Diese Einrichtung macht das unbeabsichtigte Aufheizen ohne Wasserinhalt bei einer Heizung unmöglich.
Wassernase
Ausbildung einer unterseitigen Rille an den Rändern von Balkonplatten, Wetterschenkeln, Fensterflügeln usw. zum
Abtropfen des Regenwassers.
Wasserrad
Wasserrecht
Dieses Recht wird im Wesentlichen durch das Wasserhaushaltsgesetz und das Abwasserabgabegesetz als
Rahmengesetz des Bundes, die Landeswassergesetze und die kommunalen Satzungen geregelt.
Wasserrückhaltevermögen
Dies betitelt die Eigenschaft des Mehlkorns, das bei der Mörtel- und Betonherstellung zugegebene Wasser
zurückzuhalten.
Wassersaugende Schicht
Dies ist eine Oberflächenschicht mit einem -->Wasseraufnahmekoeffizient größer/gleich 2,0 kg / (m² * h0,5).
Wassersäule
Dies ist eine allgemein nicht mehr zulässige Einheit (seit 1. Januar 1978 ), die jedoch in der heutigen Zeit z.B. im
Orgelbau, im Sanitärbereich oder für Dichtigkeitsangaben noch immer Anwendung findet. Ein Meter Wassersäule
(ehemalige Abkürzung: 1 m WS) entspricht unter Normbedingungen 9,80665 kPa (rund 0,1 bar; früher: 0,1 at) -->Pascal.
Wasserschleieranlagen
Feuerlöschanlagen, welche gegen die Ausbreitung des Feuers entgegenwirken, hier wird im Brandfall die volle
Wassermenge schlagartig entladen.
Wasserschutzgebiet
Dies sind Gebiete welche zum Schutz der Trinkwassergewinnung ausgewiesen werden. Es wird in folgende Zonen
eingeteilt:
- Zone I: unmittelbarer Fassungsbereich ohne jegliche Bebauung.
- Zone II: engere Schutzzone, Verbot von Errichtungen, deren Verunreinigung nicht mit Sicherheit bis zur Wasserfassung beseitigt werden kann.
- Zone III: weitere Schutzzone bis zur Grenze des Grundwasser-Einzuggebietes, Schutz vor Verunreinigungen,
die überhaupt nicht beseitigt weren können. Es besteht hierbei ein Verbot für z.B. Mülldeponien etc. Wohnhäuser und Industriegebiete sind nur dann erlaubt, wenn sie über eine einwandfreie
Abwasserkanalisation verfügen.
Wasserspeier
Oftmals ein figürlich ausgeschmücktes Speirohr welches das Niederschlagswasser von Dächern oder Terrassen in
ausreichender Entfernung vom Mauerwerk frei ablaufen läßt.
Wasserspiegel
Dies betitelt die Grenzfläche in einem Brunnen, Peilrohr oder auch Bohrloch von Wasser gegen die Atmosphäre.
Wasserturm
Hier handelt es sich um einen runden oder eckigen Trinkwasserbehälter auf einem turmartigen Unterbau.
wasserundurchlässiger Beton
Wasserundurchlässigkeit
Bei Beton spricht man von einer Wasserundurchlässigkeit, wenn die Eindringtiefe des Wassers bei einer
quadratischen Platte von 200 mm Seitenlänge und 120 mm Dicke 50 mm in einer bestimmten Zeitspanne nicht überschritten wird.
Wasserverbrauch
Untersuchungen zum Wasserverbrauch in Deutschland zeigen, dass die Verbrauchszahlen im Haushalt sehr
unterschiedlich sind. Dennoch kann man den durchschnittlichen Wasserverbrauch (Warm- und Kaltwasser) mit
ungefähr 140 Liter pro Person und Tag beziffern. Hiervon werden ungefähr ein Drittel als warmes Wasser benötigt.
Wasserverlust
Dies ist der in Prozent ausgedrückte Anteil des in das Rohrnetz eingespeiste Wasservolumens, dessen Verbleib im
Einzelnen volumenmäßig nicht erfasst werden kann. Es wird unterschieden in tatsächlichen Verlust (durch
Rohrbrüche, Undichtigkeiten etc.) und scheinbaren Verlust (durch Fehlanzeigen der Messgeräte etc.).
Wasserversorgung
Dies betitelt die Deckung des Wasserbedarfs der Wohn- und Arbeitsstätten der menschlichen Gesellschaft.
Wasserversorgungsanlage
Als Wasserversorgungsanlage bezeichnet man die Gesamtheit der technischen Einrichtungen zur
Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung von Trink-, Brauch- und auch Feuerlöschwasser.
Wasserversorgungsunternehmen
Wasserwaage
Dies ist ein Hilfsgerät zur Bestimmung der waagerechten bzw. senkrechten Lage von Kanten und Flächen.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Für diese Wärmepumpe dient hier aus einem Brunnen entnommenes Grundwasser mit einer konstanten Temperatur
von 8 bis 12 °C. Für das Gebäude wird zumeist eine Flächenheizung verwendet. Aufgrund der Grundwasserentnahme aus einem Brunnen besteht eine Genehmigungspflicht.
Wasserwirtschaft
In der Wasserversorgung betitelt diese die zielbewusste Ordnung aller menschlichen Einwirkungen auf das ober- und
unterirdische Wasser.
Wasserzähler
Dies ist ein in eine geschlossene Rohrleitung eingebautes Messgerät, das der Ermittlung des Wasserverbrauchs
dient.
Wasser-Zement-Wert
Watt
WC
WD
Kurzzeichen für Wärmedämmstoff, druckbelastbar. Dieser dient z.B. als Wärmedämmstoff unter druckverteilenden
Böden und in unbelüfteten Dächern unter der Dachhaut.
WDH
Kurzzeichen für einen Wärmedämmstoff mit einer erhöhten Druckbelastbarkeit. Dieser ist z.B. unter Parkdecks für
LKWs geeignet.
WDS
Kurzzeichen für einen Wärmedämmstoff, druckbelastbar, der auch unter Parkdecks für PKWs einsetzbar ist. Dieser
Dämmstoff entspricht den Typen -->W, -->WD und -->WS.
WDT
Kurzzeichen für Wärmedämmstoffe die druck- und temperaturbelastbar sind, z.B. für die Wärmedämmung bei
Flachdächern.
WDVS
Abkürzung für Wärmedämm-Verbundsystem, hierbei handelt es sich um ein komplettes System (Putz, Dämmung
etc..) eine Wärmedämmung an einer Fassade.
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LITERATURTIPP ZU WDVS
|
- Holzmann, Gerhard
Perimeterdämmung Normgerechte Rohbauausführungen, 2002
|
- Holzmann, Gerhard
-Wärmedämmung mit Luftpolsterfolien -Vakuumdämmung im Baubereich
-Schilfrohrdämmung -Korkdämmung -OSB-Putzträgerplatten mit WDVS -WDVS-Dübel im Holzbau Holzhäuser im Detail, 2003
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JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Wasser..] [Wc..] [Wd..] [We..] [Wf..] [Wg..] [Wh..] >> weiter
WE
Webb
Der englische Architekt und Designer Philip Speakman Webb (1831-1915) war einer der führenden Köpfe der Arts
-and-Craft-Bewegung.
Webteppich
Wechselbehältersystem
Bei diesem System wird ein voller Abfall- oder Wertstoffbehälter am Standplatz gegen einen leeren ausgewechselt.
Der eingesammelte volle Behälter wird nach dem Entleeren in der Entsorgungs- oder Verwertungsanlage, wieder am nächsten Standplatz aufgestellt.
Wechselpunkt
In der Vermessungstechnik dient dieser zur Fortsetzung des Nivellements. Dieser Wechselpunkt kann frei gewählt
werden oder ein Zwangspunkt sein. Zwangspunkt dann, wenn es ein Höhenpunkt bzw. Höhenfestpunkt werden soll.
Wechselrichter
Mittels eines Wechselrichters wird Gleichstrom in 230 V Wechselstrom mit 50 Hz, synchron zum Netz, umgeformt.
Wechselschaltung
Wechselspannung
Wechselsparren
Dies ist der Sparren, der z.B. bei einer Balloon Framing–Konstruktion nicht durch einen Sturzriegel verspannt ist,
sondern von Traufe bis First durchläuft.
Wechselstrom
Elektrischer Strom mit periodischem Zeitverlauf und arithmetischem Mittelwert null. Der Frequenzwert in
Mitteleuropa beträgt 50 -->Herz. -->Spannungsarten
Weggrößenverfahren
Wehr
Ein Wehr ist eine künstlich hergestellte Stauanlage, als Absperranlage, in fließenden Gewässern, das mit festen
oder beweglichen Verschlussorganen ausgestattet ist.
Wehrgang
Wehrverschluss
Weiche
weiche Bedachung
Weichdach
Dies ist eine Dach mit einer weichen Dachhaut aus Schilfrohr, Getreidestroh oder Holzschindeln, die im Gegensatz
zu einem Hartdach aus Ziegeln, Stein und Betondachsteinen durch Funkenflug und Strahlungswärme entflammbar ist.
Weichenantrieb
Im Gleisbau handelt es sich hierbei um einen Motorantrieb der Verstelleinrichtung für Weichenzungen und
bewegliche Herzstücke.
Weichenschwellen
Dies sind Schwellen unterschiedlicher Länge zur durchgehenden Unterschwellung von Stamm- und Zweiggleisen im
Gleisbau.
Weichenstraße
Im Gleisbau betitelt das die Verbindung von mind. drei benachbarten Gleisen durch hintereinandergeschaltete
Weichen.
Weichenzunge
Im Gleisbau sind dies spitz zulaufend und seitlich verschiebliche Schienenelemente zur Erstellung der
Fahrbahnrichtung.
Weichfaserplatte
Eine Weichfaserplatte ist im Allgemeinen eine weiche und oftmals leicht poröse, bindemittelhaltige Bau- bzw.
Dämmplatte aus mit Bindemitteln versehenen Holzfasern.
Weichgelsohle
Die Weichgelsohlen dienen der flächenhaften Abdichtung einer Baugrubensohle gegen von unten in die Baugrube
eindringendes Wasser. Die nahezu wasserundurchlässige Schicht wird mit organischen oder anorganischen Härtern
und Natriumsilikat (Wasserglas) erreicht welches gemeinsam in den Baugrund eingepresst wird.
Weichlote
Weichmacher
Dies ist der Zusatzstoff (Additiv) vieler Kunststoffe um diese elastischer zu machen. jedoch erhöht dies die
Brennbarkeit der Stoffe und es werden mehr Flammschutzmittel benötigt, meist wird Phtalsäureester als Weichmacher eingesetzt. Siehe auch -->Weichmacherwanderung.
Weichmacherwanderung
Weichmacher wirken nur physikalisch, die sind nicht chemisch mit dem Bindemittel verbunden, daher können
Weichmacher im Stoff wandern oder zu einem anderen Stoff wechseln - was man Weichmacherwanderung nennt. Diese Eigenschaft wird durch erhöhte Temperaturen, Feuchtigkeit und UV-Strahlen gefördert.
Weihwasserbecken
Weißbuchenholz
Das sehr harte Holz ist dicht, elastisch, und zäh. Es ist schwer zu bearbeiten und zu spalten, aber gut zu drehen.
Weißbuche schwindet stark und ist nur im Trockenen dauerhaft Verwendungsbereich: Schirmstöcke, Furniere,
Drechslerholz und Werkzeugbau. Weißbuche hat als Brennholz den höchsten Heizwert aller heimischen Hölzer.
Weißer Jura
weiße Wanne
Dies ist die Betiteltung für die Ausbildung aller unterhalb des Grundwasserspiegels (oder bei Belastung durch
angestautem Schichtwasser etc.) liegenden, das Gebäude gegenüber dem Baugrund begrenzenden Bauwerkteilen,
aus wasserundurchlässigem Beton (-->WU-Beton), so dass keine weiteren Dichtungsmaßnahmen erforderlich sind.
Weißfäule
Weißfäulepilze zerstören im Gegensatz zu der -->Braunfäule in erster Linie das im Holz enthaltene Lignin und
lassen den Cellulose Anteil übrig. Auch dieses Holz ist nicht mehr als Bauholz tauglich.
Weißkalk
Dieser Kalk ist aus nahezu reinem Kalkstein, er löscht sehr kräftig ab und hat eine hohe Ergiebigkeit.
Weißzement
Dies ist ein praktisch eisenfreier Zement, er hat ansonsten identische betontechnologische Eigenschaften wie
grauer Zement, Einsatzgebiete sind: Sichtbetone, Bestandteile von Putzen, Farben, Fugenmaterialien, Terrazzo etc.
Weißzementfarben
weitergehende Abwasserreinigung
Dies ist ein Verfahren (oder eine Kombination aus Verfahren) in der Abwassertechnik, welches in ihrer
Reinigungswirkung über die herkömmliche, in der Regel mechanisch-biologische Abwasserreinigung hinausgeht und
besonders solche Stoffe entfernt, die im Ablauf einer mechanisch-biologischen Klärung noch enthalten sind.
Weitsäulig
Wellblech
Wellenbrecher
Wellendach
Wellenschnitt
Dies ist eine Ornamentierung welche in Form von Wellenlinien gezeichnet ist oder ein Schnitt der eine wellenförmige
Schnittkante ergibt.
Welligkeit
Dies ist die Betitelung für wellige Furniere die meistens durch Spannungen im Holz entstehen. Ist das Furnier
extrem gewellt, so kann es beim Bügeln brechen.
Wellkrampe
Wellness-Wechseldusch-Programm
Diese Programme unterscheiden sich z.B. in der Dauer der Warm-Kalt-Phase und in der Kalttemperatur. Bei einer
solchen Duscheinrichtung und der regelmäßigen Anwendung führt der Temperaturreiz Warm-Kalt zur Anregung des
menschlichen Kreislaufes, zur Steigerung der Durchblutung und damit zu einer generellen “Abhärtung”. Hierdurch wird die Infektanfälligkeit vermindert und allgemeines Wohlbefinden erreicht.
Wellplatte
Dies sind Dachplatten aus Faserzement welche unten und oben je einen Eckschnitt haben und wie bei einer
Vorschnittdeckungen verlegt werden.
Wellpoints
Dies sind selbstspülende Filterbrunnen. Die Einbringung erfolgt indem während des vertikalen Einpressens Wasser
durch das Filterrohr gepresst und damit der Eindrückwiderstand veringert wird.
Wendeisen
Wendeklothoide
Dies sind Kurven die durch Aneinanderstoßen von entgegengesetzt gekrümmten Klothoidenästen in ihren Nullpunkt
gebildet werden.
Wendeltreppe
Wendischer Verband
Dies ist ein historischer Mauerwerksverband (um ca. 1400) bei welchem die Backsteine so verlegt wurden, dass in
den einzelnen Lagen jeweils auf zwei Läufer ein Binder folgt. Hierbei wurden die Stoßfugen, zu meisten etwas dicker als die Lagerfugen ausgeführt.
Wenge
Holzart. Das Holz ist hart, schwer, und witterungsfest. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, messern, und schälen,
neigt aber zum Splittern. Holzsplitter führen zu Hautentzündungen und Holzstaub kann zu Hautreizungen und
Magenkrämpfe auslösen. Verwendungsbereich: Furnierindustrie, Innenausbau, Arbeitsblätter, Treppen, Parkett, Drechslerwaren und Knöpfe.
Werbeanlagen
Laut den Landesbauordnungen sind Werbeanlagen alle ortsfeste Einrichtungen, die der Ankündigung, Anpreisung
oder als Hinweis auf Gewerbe oder Beruf dienen und vom öffentlichen Verkehrsraum aus sichtbar sind.
Werbeanlagen beinhalten z.B. Bemalungen, Beschriftungen, Schaukästen, Lichtwerbung, Schilder oder auch Boten- und Zettelanschläge sowie Lichtwerbung bestimmter Säulen, Tafeln und Flächen.
Werkbund
Der Werkbund, der 1907 gegründet wurde, verfolgt das Ziel der Rationalisierung der Formgebung als Arbeitsprinzip
und dem Wunsch nach Versöhnung industrieller und handwerklich-künstlicher Produktion, ähnlich dem Prinzip des
von Walter Gropius gegründeten Bauhauses. Die Gründer des Werbundes waren im Glauben, dass auch auf der
Grundlage einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung im Zusammenhang von Kunst und Industrie und in der
schöpferischen Durchdringung gewerblicher Arbeit der Weg zu einer neuen Menschlichkeit geebnet ist.
Werk-Frischmörtel
Dies ist ein gebrauchsfähiger Mörtel, der in verarbeitbarer Konsistenz angeliefert wird.
werkgemischter Betonzuschlag
Kurzbezeichnung: WBZ. Dies ist ein Gemisch aus ungebrochenen und/oder gebrochenen Körnern mit einem
Größtkorn von maximal 32 mm.
werkgemischter Transportbeton
Dieser wird in einem stationären Mischer im Werk gemischt und danach in geeigneten Fahrzeugen zur Baustelle
befördert.
Werkmangel
Werkmaß
Werkmäßig mechanisch bearbeitete Gipskartonplatten
Hierzu zählen:
- Gipskarton-Zuschnittplatten sind im Regelfall rechteckig zugeschnittene Platten. Quadratische
Gipskarton-Zuschnittplatten werden als Gipskartonkassetten bezeichnet.
- Gipskarton-Lochplatten sind Gipskartonplatten mit durchgehenden Löchern verschiedener Form (z.B.
Rundlöcher, Schlitze); die Löcher können in besonderen Lochfeldern und Mustern angeordnet sein. Quadratische Gipskarton-Lochplatten werden als Gipskarton-Lochkassetten bezeichnet.
Werkmörtel
Dies ist ein im Werk exakt dosierter Mörtel, Lieferformen sind: -->Werktrockenmörtel, -->Werk-Vormörtel, -->Werk
-Frischmörtel.
Werkplan
Werkschuh
Ehemaliges Längenmaß, 1 Augsburger Werkschuh = 297,5-298 mm.
Werkstein
Dies ist ein allseits bearbeiteter Naturstein der entweder vor der Verlegung seine endgültige Form erhält oder nur
eine bearbeitete Lagerfläche und seitliche Stoßfläche, wobei die anderen Flächen dann in der entgültigen Lage bearbeitet werden.
Werksteineinfassung
Bei Fenster betrifft dies die Einfassung des selbigen mit Werksteinen. Die seitlich angebrachten Werksteine werden
als Gewände, die unten als Sohlbank und oben als Sturz oder auch Entlastungsbogen betitelt.
Werksteinmauerwerk
Dies ist ein Mauerwerk aus allseits behauenen (bearbeiteten) Naturstein. Ursprünglich wurden solche Mauerwerke
ohne Mörtel mit passgenauen Stoß- und Lagerfugen hergestellt. Das heutige Quardermauerwerk wird aus Werksteinen mit Mörtelbett hergestellt.
Werkstoff Nr.
Wie z.B. Werkstoff Nr. 1.0428, 1.0438, 1.0466, 1.0464 oder 1.0465 -->Betonstahlarten.
Werk-Trockenmörtel
Als Werkmörtel ist dies ein Gemisch der Ausgangsstoffe Bindemittel und ofentrockener Sand, es muss hierbei nur
noch Wasser nach Herstellerangaben zugefügt werden.
Werkvertrag
Vertrag über z.B. die Herstellung eines Bauwerkes oder von Teilen eines Bauwerkes gegen Zahlung von
Werklohn/Vergütung (geregelt in § 631 BGB).
Werkvertragliche Verpflichtungen
Dies ist die Erfolgsschuld für Leistungen, sie ist nach bürgerlichem Gesetzbuch -BGB § 631 ff. festgelegt.
Werk-Vormörtel
Werkmörtel, der als Gemisch aus Wasser- oder Luftkalk und Zuschlägen angeliefert wird, vor der Verarbeitung muß
nur noch Wasser und gegebenenfalls zusätzliche Bindemittel hinzu gefügt werden.
Wertermittlung
Die Wertermittlung dient dem feststellen des Verkehrswertes und dem Hypotheken bzw. Beleihungswert z.B. bei
Banken.
Wertminderung
Hier kann durch einen angemessenen Nachlass eine Entschädigung erfolgen, wenn durch eine falsche Ausführung
die Brauchbarkeit gemindert wird.
Wertsicherungsklausel
Auch Indexklausel genannt, ist eine Vertragsvereinbarung, wonach eine Leistung dem entsprechenden Geldwert
angepasst wird.
Wertstoff
Hier handelt es sich um Abfallfraktionen oder Abfallbestandteile welche zur Wiederverwendung oder für die
Herstellung verwendbarer Zwischen- und Endprodukte geeignet sind.
Western Hemlock
Holzart. Geradfasrig, leicht unregelmäßig, Splint- und Kernholz sind schwer zu unterscheiden, mäßig breiter
Splintanteil, harzfrei. Leicht bis Mittelschwer, gute Elastizität und Festigkeit, gut zu trocknen, neigt nach Trocknung zur Rißbildung, gutes Stehvermögen, mäßig witterungsbeständig.
Westwerk
Dies ist die Bezeichnung für einen reich ausgebildeten Westbau einer frühmittelalterlichen Klosterkirche.
Wetterfahne
Dies ist eine Einrichtung auf Türmen oder Dachfirsten welche die Windrichtung anzeigt, meist ein verziertes
Blechstück.
wetterfeste und nichtrostende Baustähle
Dies sind Baustähle mit Legierungszusätzen aus z.B. Cu, Cr, Ni, etc., welche unter Witterungseinfluss eine dichte
oxidische Deckschicht bilden.
Wetterschenkel
Wetterseite
Das ist die Gebäudeseite, gegen die der meiste Regen und Wind trifft, in mitteleuropäischen Bereichen ist dies
meist die Westseite - bei Planungen sollte daran gedacht werden, dass ungeschützte Hauseingänge oder Balkone hier nicht sehr günstig sind.
Weymouth-Kiefer
Das leichte, weiche Holz ist feinfaserig und schwindet wenig. Es lässt sich gut bearbeiten, jedoch schlecht leimen
und beizen. Das Holz ist stark harzhaltig und hat bei der Bearbeitung einen terpentinartigen Geruch. Im Wasser
sehr dauerhaft Verwendungsbereich: Gering beanspruchte Konstruktionen innen und im Schiffsbau, Kisten, Roll- und Jalousieläden, Schindeln, Papierholz, Zellulosefabrikation.
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WF
- Dies ist die Kennzeichnung für die Wasseraufnahme durch flüssiges Wasser bei Dämmstoffen und Bauplatten.
- Kurzbezeichnung für Fliesen (F) an Wandflächen (W) in Bauzeichnungen.
- Kurzzeichen für einen Windfang in Grundrisszeichnungen.
WFB
- Abkürzung für Wohnraumförderungsbestimmungen.
- Abkürzung (WfB) für “Werkstätte für Behinderte”.
- Im Studium Abkürzung für Wahlfachblöcke.
WfbM
WFK
WFL
WG
W-Gewicht
WGH
WGK
WGS 84
Dies ist die Abkürzung für World Geodetic System 1984, ein geozentrisches Koordinatensystem für die
Positionsbestimmung mit einem GPS-Satelliten.
WGSt
WHG
Whirlpools
Dies sind Warmsprudelbecken mit Filteranlage (das Wasser muss nicht bei jedem Badegang neu befüllt werden).
Whirlwannen
Dies sind Warmsprudelbecken ohne Filteranlage (das Wasser muss bei jedem Badegang neu befüllt werden).
Whitewood
Das Holz ist weich, leicht zu spalten, schwindet wenig und ist nicht sehr dauerhaft. Es nimmt Farbe gut an.
Verwendungsbereich: Zündholzfabrikation, Papier - und Drechselholz.
JETZT IM HANDEL
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