V
- Abkürzung für -->Vanadium oder Vanadin.
- Abkürzung für Vornorm.
- Abkürzung für Glasvlies bei Bitumenbahnen.
V 11
-->Bitumenbahnart, Glasvliesbitumendachbahn.
V 13
-->Bitumenbahnart, Glasvliesbitumendachbahn.
V 60
-->Bitumenbahnart, Bitumenschweißbahn mit Einlage aus Glasvlies.
V2A
Dies ist die geschützte Bezeichnung der austenitischen, nichtrostenden Stähle. Nichtrostender Stahl, Kurzname X5CrNi18 10 (AISI 304) oder Kurzname X2CrNi19 11, (AISI 304L), - die sonstige
gebräuchliche und geschützte Bezeichnung lautet V2A. Die chemische Zusammensetzung lautet wie folgt: C <= 0,07 %, Si <= 1,0 %, Mn <= 2,0 %, Cr = 17 / 20 %, Ni = 8,5 / 10,0% (oder auch mit
Ni = 10,0 / 12,5%) Eigenschaften und Anwendungsgebiete sind z.B: Wasser und leicht verunreinigte Abwässer, Nahrungsmittel und organische Säuren, allgemein bis etwa pH-Wert 4,5 beständig in chloridarmen
Angriffsmitteln.
Vakuumbeton
Dies ist ein plastischer bis weicher Beton, welchem nach dem Einbringen und Verdichten, über Filtermatten durch ein entsprechendes Absaugverfahren -->Überschusswasser entzogen wird.
Vakuum-Dampfheizung
Kurzbezeichnung: VDH. Bei diesen Dampfheizungen kann mittels dem in den Kondensationsleitungen bestehendem Unterdruck schon bei Temperaturen unter 100 ° bis ca. 40 - 50° Dampf entstehen. Ihr Vorteil
ist die niedrige Heizkörpertemperatur und die leichte zentrale Regelung, nachteilig der hohe statische Wasserdruck welcher bei Warmwasserheizungen normale Heizkörper nicht mehr zulässt.
Vakuum-Isolations-Paneelen
Kurzbezeichnung: VIP. Diese Wärmedämmplatten bestehen aus gepressten Pulverplatten, die mit einer Verbundfolie umgeben und anschließend evakuiert werden. Mit diesen evakuierten Dämmpaneelen
erreicht man Wärmeleitfähigkeiten, die um den Faktor fünf bis zehn geringer sind als jene von konventionellen Dämmstoffen, also rund 0,004 W/mK. Resultieren daraus können 2 cm Dämmstoffdicke der
Vakuumdämmung bis zu 20 cm Polysterol oder Mineralwolle ersetzen was wiederum speziell im Sanierungs- aber auch im Neubaubereich sehr anspruchsvolle und effektive Lösungen realisierbar macht.
LITERATURTIPP ZUR VAKUUMDÄMMUNG |
Holzmann, Gerhard; Vakuumdämmung im Baubereich Holzhäuser im Detail, 2003
|
Vakkumkollektoren
Dies sind Sonnen-Kollektoren, die dem Thermoskannen Prinzip (erfunden vom schottische Physiker James -->Dewar
1893) nachempfunden sind. Es handelt sich hier um eine Vakuum-Röhre die aus zwei konzentrischen Glasrohren
besteht, welche einseitig, halbkugelförmig geschlossen, und auf der jeweils anderen Seite miteinander verschmolzen
sind. Diese Röhre ist luftleer gepumpt und hermetisch verschlossen (Vakuumisolierung). Zur Sonnenenergienutzung wird die innere Glasröhre, auf ihrer Außenfläche, mit entsprechenden Beschichtungen (z.B.
Aluminium-Nitrit-Sputter-Schicht) versehen und somit als Absorber effizient nutzbar gemacht. Die durch die Sonnenstrahlung erzeugte Wärme wird über Wärmebleche und u-förmig gebogene Kupferrohre an das
Wärmeträgermedium (z.B. Wasser mit Frostschutz) abgegeben. Die Effizienz kann durch Compound-Parabolic-Concentrator-Spiegel (CPC-Spiegel) hinter den Vakuum-Röhren erhöht werden.
Vakuumverfahren
Dies ist ein Grundwassersenkungsverfahren bei welchem gegenüber dem Gravitationsverfahren mittels Unterdruck die Fließgeschwindigkeit des Wassers erhöht wird.
Valentinus
Der Erfurter Alchemist und Benediktinermönch Basilius Valentinus entdeckte im 15. Jahrhundert u.a. Salzsäure, Ammoniak, Knallgold und Bleizucker.
Vanadin
Vanadium
Auch als Vanadin betitelt ist dies ein chemisches Element (Kurzzeichen: V). Es handelt sich hierbei um ein duktiles, silberweißes Metall, dessen Dichte 6,07 g/cm3
beträgt. Wird Vanadium ins Stahl gemischt, so wird die Zugfestigkeit, die Streckgrenze und die Warmfestigkeit vergrößert und die Anlaßsprödigkeit verringert. Durch eine Zumischung zum
Stahl wird auch ein feinkörnigeres Gefüge erzielt und eine Unempfindlichkeit gegenüber Überhitzung gewonnen.
Vanbrugh
Sie John Vanbrugh (1664-1726) war als englischer Offizier und Bühnenautor einer der führenden Barockarchitekten,
ohne irgendeiner Art von formaler Ausbildung baute er zusammen mit Hawskmoor mehrere prächtige Landadelshäuser und z.B. auch Schloß Blenheim u.a. war er auch erster Assistent von Wren.
variabler Volumenstrom
Kurzbezeichnung: VVS. Bei den VVS-Anlagen ist der Zuluftstrom variabel während die Temperatur konstant ist.
Vauban
Der französische Festungsbaumeister, Ingenieursoffizier und Marschall Sèbastien Le Prestre de Vauban (1633-1707)
machte sich einen Namen in der Militärarchitektur, er war der Erfinder der Bastion mit Kasematte und eines Magazins für Schießpulver zudem gründete er den ersten Ingenieurkorp in Frankreich.
VBI
VBPSP
Kurzzeichen für eine Verbundplatte die aus einer Gipskarton-Bauplatte und einer PS-Hartschaumplatte besteht. Die
Dicke der Gipskartonplatte liegt hierbei i.d.R. bei 9,5 mm und bei der Dämmplatte bei 20 bis 30 mm. I.d.R. sind die Verbundplatten 1250 mm breit und 2500 mm lang.
VBPURP
Kurzzeichen für eine Verbundplatte die aus einer Gipskarton-Bauplatte und einer PUR-Hartschaumplatte besteht. Die
Dicke der Gipskartonplatte liegt hierbei i.d.R. bei1 2,5 mm und bei der Dämmplatte bei 20 bis 60 mm. I.d.R. sind die Verbundplatten 1250 mm breit und 2500 mm lang.

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VDE
VDEI
VDE-Richtlinie
Dies ist eine normative Ausarbeitung auf dem Gebiet der Elektrotechnik (VDE = Verein Deutscher Elektroingenieure).
VDI
VDV
Vegetationsplatte
Hier handelt es sich zumeist um recycelte, FCKW-freie PU-Weichschaumplatten, welche unterseitig profiliert sind
und mit eingebundenen Tonmineralien und Pflanzennährelementen als Langzeitdünger bestückt sind. Die Maße sind
i.d.R.: 1000 x 1000mm x 25mm oder 35mm. Vegetationsplatten dienen im Allgemeinen zur Belegung eines
Gründachs und hier zum Bautenschutz, als Entwässerungs- und Drainsystem, zur Filterung sowie zur Wasser- und Nährstoffspeicherung und als untere Substratschicht.
Vektor
Hier handelt es sich aus baustatischer Sicht um eine gerichtete Größe, welche durch einen Pfeil dargestellt wird. Die
Länge des Pfeils gibt den Absolutbetrag an, durch den Winkel zwischen dem Pfeil und der Horizontalen wird die Richtung definiert und durch die Pfeilspitze der Richtungssinn.
Velde
Velour
Velourtapeten
Diese Tapeten sind aus schwerem, festem Papier, das mit oder ohne Muster beflockt wird. Die Aufflockung mit
Perlonflocken erfolgt durch Elektrostatik. Bei den antiken Velourtapeten wurden Wolle- oder Seidenflocken im Klopfverfahren aufgetragen.
Velourwalze
Venizianischer Bogen
Venizianisches Fenster
Ventilator
Venturi
Veranda
Dies ist im Allgemeinen eine überdachte Terrasse, welche auch zu den Seiten, als Witterungsschutz, geschlossen sein kann.
Veränderungssperre
Diese dient laut dem BauGB (§ 14) der Sicherung von Planungen in einem räumlich klar umgrenzten Bereich und
kann im Zusammenhang mit der Bauleitplanung verbindlich beschlossen werden. Laut dem Bundesfernstraßengesetz
(§ 9a) tritt im Zusammenhang mit einem Planfeststellungsverfahren eine Veränderungssperre automatisch in Kraft.
Verankerung
Dies betitelt z.B. die Abgabe der im Betonstahl vorhandenen Kraft an den umgebenden Beton, aufgrund der Haftung zwischen den beiden Materialien.
Verankerungsarten
Hier wird unterschieden in zulassungspflichtige Verankerungsarten und den Zulassungsfreien Arten. Zulassungspflichtig, bzw. mit normativen Vorgaben geregelt sind:
- Gerade Stabenden
- Haken
- Winkelhaken
- Schlaufen
- Angeschweißte Querstäbe
Zulassungsfrei sind:
Verankerungslänge
Dies ist diejenige Stablänge welche zur Abgabe der Stabkraft im Betonstahl an einer bestimmten Stelle im Bauteil benötigt wird.
Verarbeitbarkeit
Dies ist z.B. ein Sammelbegriff für Verdichtbarkeit, Beweglichkeit und Zusammenhalt von Frischbeton.
Verarbeitbarkeitszeit
Die Verarbeitbarkeitszeit ist der Zeitraum, in dem z.B. der Beton mit den vorgesehenen Geräten auf der Baustelle
verdichtbar ist. Gerechnet wird bei Transportbeton ab Übergabe an der Baustelle und bei Baustellenbeton ab Herstellung.
Verästelungsnetz
In der Wasserversorgung ist dies ein Rohrnetz aus sich zweigenden Strängen, welche miteinander keine weitere Verbindungen haben.
Veräußerungs- und Belastungsverbot
Hierbei wird der Eigentümer verpflichtet, sein Eigentum nicht zu übertragen und nicht zu belasten.
Verband
-->Mauerverband, oder in der Baukonstruktion, fachwerkartig angeordnete Streben in einzelnen Felder von Dach und Wand zur Abtragung von Horizontalkräften.
Verbandeln
Dies ist eine historische Putztechnik bei welcher Bruchsteinmauerwerk mit einer dünnen Kalkputzschicht überzogen
wird, welche (nur) die tiefer in der Wandfläche liegenden Fugen und Steinvertiefungen ausfüllt.
Verbau
Dies ist eine sogenannte Hilfskonstruktion zur vorübergehenden Stützung senkrechter und steil geneigter Wände von Baugruben und Leitungsgräben. Es wird unterschieden in:
- Schlitzwände
- Bohrpfahlwände
- Spundwände
- Trägerbohlwände
Verbaugeräte
Dies ist die Betitelung für ein System zur Sicherung von Leitungsgräben gegen den Einsturz der Grabenwände.
verbesserter Unterbau oder Untergrund
Hier handelt es sich um die obere Schicht von Unterbau oder Untergrund, deren Tragfähigkeit durch bautechnische
Maßnahmen erhöht bzw. verbessert wurde.
Verbindungen
- In der Chemie nennt man so einen Stoff, der durch Vereinigung von chemischen Elementen in bestimmten
Gewichtsverhältnissen entsteht. Das kleinste Teil einer Verbindung ist das -->Molekül. Eine Verbindung hat
völlig andere chemische und physikalische Eigenschaften als die an ihr beteiligten Elemente. Zum Beispiel
verbindet sich das Metall Natrium (das sehr reaktionsfreudig ist und heftig mit Wasser reagiert) mit dem giftigen Gas Chlor zu dem festen Stoff Natriumchlorid, besser bekannt als Kochsalz.
- In der Baukonstruktion betitelt dies die Zusammenfügung gleichartiger Bauteile, Stöße oder auch ungleicher Bauteile. Es werden hier habsteife, biegesteife und gelenkige Verbindungen unterschieden.
Verbindungsleitung
Bei Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücken ist dies die Leitung zwischen Ablaufstelle und Geruchsverschluss.
Verbindungsmanschette im Schornsteinbau
Dient zur Zentrierung der Rohrverbindungen, erforderlich bei feuchteunempfindlicher Ausführung, schafft Fugensicherheit.
Verbindungsmittel
Dies ist z.B. ein(e):
- Schraube
- Niet
- Lager
- Gelenke
- Schweinaht
- Setzbolzen
- Gewindefurchenschraube
- Schließringbolzen
- selbstschneidende Schraube
- Blindniet
- etc.
Verbindungsstück
Bei der Schornsteintechnik ist dies z.B. das Rohr welches Abgase einer Feuerungsstätte in den Schornstein leitet.
Verblattung
Verblender
Mauersteine oder Keramikplatten, die zur Verblendung von Außenwänden genutzt werden.
Verblendmauerwerk
Auch als Sichtmauerwerk betitelt ist dies ein Mauerwerk bei welchem die Mauersteine mindestens bei einer
Wandseite sichtbar bleiben. Auch Wände mit -->Verblendern gehören zu dieser Gruppe.
Verblocken
verbrämen
Dies ist eine andere Bezeichnung für ausschmücken, beschönigen, verschleiern oder auch verzieren etc.
Verbrauch
Dies ist z.B. die benötigte Wärme- oder Energiemenge die zur Aufrechterhaltung einer Soll-Innentemperatur in Gebäuden oder beheizten Zonen benötigt wird.
Verbrennung
Dies ist eine lebhafte und oberhalb bestimmter Grenztemperaturen unter Flammenbildung und starker
Wärmeeinwirkung verlaufende chemische Reaktion der brennbaren Bestandteile eines Brennstoffes mit dem Sauerstoff der Luft (-->Oxydation).
Verbrennungsverluste
Durch eine Reihe mehr oder weniger unvermeidbarer Wärmeverluste ist die in der Feuerungslage nutzbar gemachte
Wärmemenge stets kleiner als die ihr mit dem Brennstoff zugeführte. Das Verhältnis beider ist der
Feuerungswirkungsgrad (in %), dieser beträgt für offene Kamine 5 bis 10 %. Einzelöfen für -->feste Brennstoffe und Ölöfen 70 bis 85%, bei Einzelöfen für Gas 80 bis 85% und bei Heizkessel 70 bis 85%.
Verbrennungswärme
Die effektive Verbrennungswärme, Einheit: J/kg, ist die Wärmemenge je Gewichtseinheit welche bei der Verbrennung
eines Materials unter bestimmten Prüfbedingungen frei wird. Die Rate der Verbrennungswärme, Einheit: W, ist die
Einheit der Wärmemenge je Gewichtseinheit die während der Verbrennung eines Materials und eines Produkts pro Zeiteinheit freigesetzt wird.
Verbundanker
Ein Verbundanker ist eine Dübelkonstruktion aus zwei Teilen, einer Klebepatrone und einer Ankerstange. Hierbei wird
die Klebepatrone und dann die Ankerstange (der eigentliche Dübel) in das vorbereitete Loch eingebracht. Beim
Einschrauben der Ankerstange wird die Glashülle der Klebepatrone zerstört und das darin befindliche Reaktionsharz,
welches anschließend erhärtet, freigesetzt. Der Verbundanker wird auch als Reaktionsanker, Klebeanker oder Klebedübel genannt.
Verbundblech
Dies sind Bleche die aus einem Träger (Stahl, Edelstahl, Aluminium, etc.) und einem darauf kaschierten Stoff (z.B.
Kunststoffbahnen oder Elastomerbahnen) hergestellt sind.
Verbund-Brandschutzglas
Hier werden zwei Glasscheiben mit Acrylharz verklebt und es wird eine wasserhaltige Gelschicht oder eine Schicht aus Alkalisilicat eingeschlossen.
Verbunddecke
Verbundestrich
Dies sind Estriche die mit dem Untergrund fest verbunden sind. Im Allgemeinen kommen diese Estriche dann zum
Einsatz, wenn die endgültige Fertigstellung der Oberfläche der tragenden Decke nicht möglich ist. Die Mindestdicke
soll in der Regel 3 mal größer sein als das Größtkorn des Zuschlags. Als Nenndicke für einschichtige Ausführungen
soll die Dicke von 50 mm speziell bei Anhydrit-, Magnesia- oder Zementestrich nicht überschritten werden.
Verbundfenster
Dieses Fenster besteht aus zwei einzelne Fensterflügel, welche mechanisch miteinander verbunden sind.
Verbundglas
Dies ist eine zusammengefügte Glasfläche, welche durch zwei oder mehr Einzelscheiben über Stoffschluss zwischen
den sich berührenden Oberflächen verbunden ist; die Lichttransmission darf durch den Scheibenverbund nicht beeinträchtigt werden und muss die Anforderungen an den Schall-und Brandschutz erfüllen.
Verbundlüftung
Die Verbundlüftung ist in den RLT-Anlagen durch den Schubventilator im Zuluftkanal und dem Saugventilator im
Abluftkanal angeordnet, hierbei entsehen je nach Drehzahl der beiden Ventilatoren verschiedene Druckverhältnisse im Raum.
Verbundmittel
Diese sorgen für eine schubfeste oder nachgiebige Verbindung zwischen den Teilen eines Verbundquerschnittes. Sehr oft handelt es sich hierbei um Kopfbolzendübel.
Verbundpflaster
Hier handelt es sich um eine Pflasterung, bei welcher durch eine bestimmte Formgebung der Pflastersteine selbige
einen Verbund untereinander bilden und sich somit einzelne Steine nicht durch die Einwirkung von Lasten lösen können.
Verbundplatte
Mehrschichtplatte, die aus einer Gipskarton- oder Gipsfaserplatte und einer zusätzlich aufkaschierten Schall- und Wärmedämmung besteht.
Verbundquerschnitt
Dies ist ein Platten- oder Stabquerschnitt, welcher aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt ist mit dem Ziel,
das Gewicht, das Tragverhalten oder die bauphysikalischen Eigenschaften positiv zu beeinflussen.
Verbundrohrnetz
Hier handelt es sich um ein überörtliches Rohrnetz aus Zubringern und Hauptleitungen, welches von mehreren
Wasserwerken eines oder auch verschiedener Wasserversorgungsunternehmen im Verbund betrieben wird.
Verbund-Schallschutzglas
Verbundsicherheitsglas
Abkürzung: VSG; hier wird zur Verklebung der zwei bis sechs Einzelscheiben eine Polyvinylbutyral-Folie verwendet;
Vorrausetzung ist eine blasenfreier Verbund und eine anschließende verzerrungsfreie Durchsicht; in besonderen Fällen werden auch Polycarbonatplatten im Verbund verwendet.
Verbundsperrholz
Sperrholz, bei welchem in der Mittellage andere Werkstoffe als Holz verwendet werden, wie z.B. Kunststoffe, diese können zur Festigkeitserhöhung oder als Trittschalldämmung dienen.
Verbundstahlmatten
Dies sind Betonstahlmatten die nicht punktgeschweißt sind sondern durch angespritzte Kunststoffmuffen verbunden
werden. Die Verbindung der Stahlstäbe ist nicht schwerfest (nur unverschieblich eingestuft). In Deutschland werden Verbundstahlmatten nicht mehr hergestellt.
Verbundstütze
Oftmals handelt es sich hier um einbetonierte oder auch kammerbetonierte Walzprofile oder betongefüllte Hohlprofile als Stützen in der Stahlverbundbauweise.
Verbundträger
Verbundwasserversorgung
In der Wasserversorgung handelt es sich hierbei um mehrere zentrale Wasserversorgungen, deren Rohrnetze miteinander verbunden sind.
Verbundwirkung
Dies betitelt die Zusammenwirkung von Querschnittsteilen aus oftmals unterschiedlichen Werkstoffen, bei der
Lastabtragung, so dass in der Kontaktfuge kein oder nur ein begrenzter Schlupf auftritt.
Verdachung
Dies ist ein vorspringendes Bauglied über einer Maueröffnung, es kann sich hierbei z.B. um ein Gesims oder einen kleinen Giebel handeln.
Verdampfung
Als Verdampfung wird der Übergang eines festen oder flüssigen Stoffes in den gasförmigen Zustand genannt.
Verdichten
Verkleinern der Hohlräume oder Verdrängen der Luft aus Bauteilen und Baustoffen durch manuelles oder maschinelles Rütteln, Stampfen oder Rühren etc. um z.B. die Tragfähigkeit zu erhöhen.
Verdichtungserddruck
Verdichtungsgrad von Beton
Verdichtungskontrolle
Dies ist die Kontrolle des Verdichtungserfolgs, welche i.d.R. durch einen Vergleich mit der Proctordichte erfolgt.
Verdichtungmaß
Dies ist das Maß über die Konsistenz des Frischbetons, es wird mit dem Verdichtungsversuch bestimmt.
Verdichtungsmaßklassen bei Frischbeton
Klasse |
Verdichtungsmaß |
Konsistenzbeschreibungen |
C0 |
>/= 1,46 |
sehr steif |
C1 |
1,45 bis 1,26 |
steif |
C2 |
1,25 bis 1,11 |
plastisch |
C3 |
1,10 bis 1,04 |
weich |
Verdichtungspfahl
Dies ist ein Pfahl welcher durch das Verdrängen beim Eindringen hauptsächlich den Baugrund verdichten soll. Man spricht hierbei auch von einem Verdrängungspfahl.
Verdichtungsporen
Dies sind Poren welche während des Einbaus des Frischbetons eingetragen und bei der nachfolgenden Verdichtung nicht vollständig ausgetrieben wurden.
Verdichtungswilligkeit von Frischbeton
|