“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen” Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik Teil 1 Wärmedämmstoffe |
ISBN 978-3-8351-0153-1 B.G. Teubner Verlag Veröffentlichung Sommer 2008 |
Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen,
Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute,
Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme |
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U
U-Bahn
Die U-Bahn (auch Untergrundbahn oder Metro genannt) ist ein zu den Bahnen gehöriges öffentliches unterirdisches Nahverkehrsmittel. Das “U” wird in diesem Zusammenhang oftmals auch für das
Wort unabhängig eingesetzt. Der international gebrauchte Begriff ist Metro. Der Begriff Metro geht auf die Metropolitan Railway, heute Metropolitan Line, die erste U-Bahn-ähnliche Eisenbahn in London
(eröffnet 1863), sowie den Chémin de fer métropolitain (eröffnet 1900) in Paris zurück. Zwischen London und Paris wurde in Ungarn die erste Metro in Budapest (1896) eröffnet. Später, 1967, wurde auch die
erste Metro in New York eröffnet. Das Bahnnetz einer U-Bahn wird auch metropolisches Netz genannt.
Überbau
Laut dem BGB (§ 912) liegt dann ein Überbau vor, wenn der Eigentümer eines Grundstückes bei der Errichtung eines Gebäudes über die Grenzen gebaut hat. Geschieht dies ohne Vorsatz oder
grober Fahrlässigkeit, so hat der Nachbar den Überbau zu dulden wenn er nicht vor oder sofort nach der Grenzüberschreitung Widerspruch erhoben hat. Im Falle einer solchen Duldung wird der Nachbar durch
eine sogenannte Geldrente entschädigt, welche sich nach dem Verkehrswert der überbauten Fläche im vom Gläubiger zu beweisenden Zeitpunkt der Grenzüberschreitung richtet.
Überbauungsziffer
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Überbauungsziffer (ÜZ) ist das Verhältnis der anrechenbaren Gebäudefläche zur anrechenbaren
Grundstücksfläche. Überbauungsziffer = anrechenbare Gebäudefläche / anrechenbare Grundstücksfläche; ÜZ = aGbF / aGSV.
Überbindemaß
Das Überbindemaß nach der Verbandsregel der DIN 1053-1 (Mauerwerk) gibt an, dass der Versatz von Stoßfugen übereinanderliegender Steinschichten mindestens 0,4 x Steinhöhe oder mindestens 45
mm betragen muss.
Überblattung
Eine Überblattung ist eine winkelfeste und unverschiebbare Verbindung von Hölzern der gleichen Ebene.
Überdruck
Ein Überdruck ist die atmosphärische Druckdifferenz zwischen einem absoluten Druck Pabs und dem jeweiligen (absoluten) Atmosphärdruck Pamb. Ist Pabs
> Pamb, so ist der Überdruck positiv, ist Pabs < Pamb, so ist der Überdruck negativ.
Übereckbau
Im Möbelbau sind dies, im Winkel von 45° oder 90° verlaufende, zusammenhängende Schrankteile.
Übereignung
Übereinstimmungszeichen
Überfall
Dies betitelt u.a. eine Strömung mit freier Oberfläche, bei welcher Wasser über einen, in den Abflussquerschnitt eingebauten, Körper fließt.
Überfallhöhe
Dies ist in der Hydromechanik im Wasserbau der Höhenunterschied zwischen dem ungestörten Oberwasserspiegel und der Wehrkrone.
Überfangbogen
Überflurhydrant
Dies ist ein Hydranten, dessen Anschluss- oder Entnahmevorrichtung an einem feststehendem Standrohr über der Geländeoberfläche ist.
Übergabestation
Hierbei wird Fernwärme in einer Hausstation beim Verbraucher durch einen Wärmetauscher an eine Warmwasser- oder Warmluftheizung abgegeben.
Übergangsbogen
Dies ist ein Bogen mit einer stetigen Krümmungsänderung, welcher den Übergang zwischen Gerade und Kreisbogen oder auch zwischen Kreisbögen vermittelt.
Übergreifungslänge
Dies ist eine normative Vorgabe der gemeinsamen Stablängen des lastgebenden und des lastaufnehmenden Betonstahlstabes im Übergreifungsstoßbereich.
Übergreifungsstöße
Überhöhung
Im Gleisbau ist dies die Höhendifferenz zwischen bogenäußerer und bogeninnerer Schiene bei quer geneigten Gleisen.
Überhöhungsrampe
Im Gleisbau ist dies der Bereich in welchem sich die Überhöhung der bogenäußeren Schiene mit geradem oder geschwungenem Anstieg ändert.
Überholsichtweite
Im Straßenbau ist dies die, aus den Wegen des Überholers und des Entgegenkommenden, sowie dem Sicherheitsabstand zwischen ihnen, zusammengesetzte Strecke.
Überholungsgleis
Im Gleisbau ist dies das parallel zu den durchgehenden Hauptgleisen angeordnete Gleis für Zugüberholungen.
Überkorn
Das Überkorn eines Zuschlags ist der Anteil, welcher bei der Prüfsiebung auf dem oberen Prüfsieb der jeweiligen Korngruppe liegenbleibt.
Überlappende Verschalung
Bei dieser Verschalungsart werden die Schalungsbalken aufeinander gelegt und an den Ecken im Blockhausstil verbunden.
Überleitstelle
Im Gleisbau ist dies die dem Gleiswechselbetrieb dienende Blockstelle der freien Strecke, wo Züge auf ein anderes Gleis derselben Strecke übergehen können.
Überschussschlamm
In der Abwassertechnik ist das der im biologischen Verfahren gebildete Zuwachs an belebtem Schlamm, welcher entfernt wird.
Überschusswasser
Dies ist die Wassermenge im Zement welche nicht mehr gebunden werden kann. Zement kann nur eine Wassermenge von ca. 40 % seiner Masse binden (Wasserzementwert 0,40). Das nicht mehr bindbare
Wasser wird als Überschusswasser betitelt.
Überschwemmungsgebiete
Diese Gebiete dienen dem schadlosen Abfluss von Hochwasser, sie sind von einer Bebauung grundsätzlich frei zu halten.
Überstabung
Dies ist die Bezeichnung für durchdringende Stäbe und Profile usw. bei Eckausbildungen von z.B. spätgotischen Nischen, Portalen und Fenstern etc.
Überstrom-Schutzorgane
Hier handelt es sich um Schmelzsicherungen zwischen 6 und 100 A, daneben Leitungsschutzschalter, welche als zweifache Sicherung gegen Kurzschluss und Überlastung dienen.
Übertragungsbeziehungen
Diese Beziehung ergibt den Zustandsvektor am Stabende als Produkt aus Feld- oder Übertragungsmatrix mal Zustandsvektor am Stabanfang, wobei der Zustandsvektor als Komponenten alle
relevanten Schnitt- und Verschiebungsgrößen enthält.
Übertragungsmatrix
Übertragungsmatrizenverfahren
Überwallungen bei Holz
Holzfehler: entsteht durch Verletzung des Kambiums durch Blitzeinschlag, Tierfraß etc.

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UELN
Abkürzung für United European Levelling Network. Dies ist ein, für ganz Europa einheitliches Höhensystem, dessen Höhenfestlegung auf dem Pegel von Amsterdam beruht.

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Ufer
Uferdeckwerk
Dies ist ein Bauwerk zur Befestigung eines geböschten Ufers, des öfteren auch kombiniert mit ingenieurbiologischen Mitteln.
Uferfiltration
Als Uferfiltration bezeichnet man die Gewinnung von Wasser aus einem oberirdischen Gewässer, das natürlich oder künstlich beeinflußt durch das Gewässerufer oder die Gewässersohle in den
Untergrund gelangt.
Uferwand
UF-Schaum
-->Ortschaum

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UIA
UIFA
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Ulme
Dies ist u.a. der untere, seitliche Bereich an einer Tunnelwandung.
Ulmenstollen
Ulmenstollenvortrieb
Hier handelt es sich um ein Bauverfahren beim Tunnelbau mit Teilausbrüchen. Dieses Verfahren wird auch als Kernbauweise oder Deutsche Bauweise (-->Tunnelbauweise) betitelt.
Ultraschall analyse
Dient zur Laufzeitmessung von Ultraschallsignalen, bzw. zur Aufzeichnung der reflektierenden Schallimpulse. Hierbei werden Inhomogenitäten und Schichtaufbauten erkannt und es kann das
dynamische E-Modul bestimmt werden.
Ultraschallprüfung bei Beton
Dies ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Abschätzung der Gleichmäßigkeit des Betongefüges und zur Ermittlung von Fehlstellen durch die Durchschallung von Bauteilen.
Umbau
Nach der HOAI (§ 3) ist ein Umbau als Umgestaltung eines vorhandenen Objekts mit wesentlichen Eingriffen in Konstruktion oder Bestand definiert.
Umbauter Raum
Umbra
Dunkelbrauner Farbstoff aus manganhaltigem Eisenerz, auch eine Malfarbe.
Umfassungszarge
Umgebindebogen
Umgebindehaus
Das Umgebindehaus ist eine Weiterentwicklung des Blockhauses, das vor allem in Gebieten unter slawischem
Einfluss (z.B. Oberlausitz) entstand und sich vom 17. bis 19. Jh. verbreitete. Das gesamte obere Geschoss einer
Hälfte oder des gesamten Hauses ruht dabei auf Holzsäulen, die zur Stabilität im Dreiecksverbund über Knagge
oder Kopfverbund stabilisiert sind. Ende des 18. Jh. entstanden die Umgebindebögen. Ein weiteres Merkmal vieler
Umgebindehäuser ist der aus Granit gefertigte Türstock, meist mit der Jahreszahl der Erbauung des Gebäudes.
Umkehrdach
Abkürzung: UK-Dach. Flachdachaufbau, bei dem die Wärmedämmschicht über der Abdichtung verlegt wird. Somit
Schutz der Abdichtung vor schädlicher Sonneneinstrahlung. Das Dämmaterial muß wasserunempfindlich sein und zur Beschwerung mit einer Schicht Kies oder Platten abgedeckt werden.
Umkehrosmose
Dies ist ein Verfahren zur Aufbereitung von Salzwasser zu Trinkwasser sowie zur Reinigung von Abwasser.
Umladestation für Abfälle
Umlauf
Dies ist eine mit Schützen verschließbare Leitung zwischen Schleusenkammer und Oberwasser oder auch zwischen Schleusenkammer und Unterwasser zum Füllen bzw. Leeren der Schleusenkammer.
Umlaufbecken
Dies ist ein ringförmiges Belebungsbecken zur aeroben Abwasserbehandlung, welchem ein Nachklärbecken nachgeschaltet ist.
Umlaufnetz
Hier handelt es sich um ein Wasserversorgungsnetz welches aus dem Verästelungsnetz durch Verbindung der Leitungsendpunkte untereinander entsteht.
Umleerbehältersystem
Hierbei werden einheitliche und zumeist genormte Behälter über eine hydraulisch oder auch pneumatisch betriebene Systemschüttvorrichtung in das Sammelfahrzeug umgeleert.
Umlegung
Die Umlegung ist nach BauGB (§§ 45-79) eine Maßnahme der Bodenordnung, womit durch eine neue Aufteilung
der Grundstücksflächen eine bessere bauliche Nutzbarkeit der Grundstücke erreicht werden soll.
Umleimer
Dies ist ein, auf die Kante (Schnittfläche) eines Holzteils (Brett) geleimter Streifen aus Holz oder Kunststoff. Der Umleimer dient neben der optischen Gestaltung auch dem Kantenschutz.
Umlenkungsverfahren
Bei der Umlenkung werden Grundstücke unter Berücksichtigung ihres Verkehrswertes ohne Wertgewinn oder
-verlust ggf. mit Ausgleichszahlungen so getauscht, dass eine Parzellierung entsteht welche die Realisierung der
Bauplanung ermöglicht. Eine solche Umlegung ist auf freiwilliger Basis durch die betroffenen Eigentümer, aber
auch in eigener Verantwortung der Gemeinden durchführbar. Die Umlegung von Grundstücken ist ein Rechtsinstrument der Bodenordnung zum Zweck der Durchführung der verbindlichen Bauleitplanung.
Umlenkkräfte
Umluft
Kurzbezeichnung: UM. Dies ist derjenige Teil der Abluft welche dem Raum mittels einer Lüftungsanlage wieder zugeführt wird.
Umluft-Backofen
Umluft-Dampfabzug
Bei diesem Dampfabzug wird die Abluft vom Dampfabzug in den Wohnraum gefiltert zurückgeführt (mittels Aktivkohlefilter).
Umlüften
Bei Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke betitelt dies die Lüftung einer Anschlussleitung oder
auch einer Umgehungsleitung durch die Rückführung an die zugehörigen Fallleitungen oder an eine belüftete Grundleitung.
Umnutzung
Im städtebaulichen Bereich wird diese als Konversion betitelt, es handelt sich hierbei um eine Umnutzung eines Gebäudes.
Umringvermessung
Bei einer Umringvermessung wird der Umring (äußerer Rand/Umriss) eines Gebäudes oder Grundstückes
vermessen. Der Umring eines Gebäudes, bzw. Grundstückes, oder dessen Grenzen wird u.a. bei der Katastervermessung vermessen.
umschlagen
Dies ist die Betitelung für Güterbe- und entladungsvorgänge bei Transportgeräten (z.B. Lastkraftwagen, Schiffe etc.). -->Umschlagsanlagen oder bei Schiffen -->Umschlagstelle.
Umschlagsanlagen
Flächen (Plätze) und Einrichtungen, auf denen beziehungsweise mit denen die
Umschlagsvorgänge durchgeführt werden. Verkehrswege gehören nur dann zu den Umschlagsanlagen, wenn dort auch umgeschlagen wird.
Umschlagstelle
Dies ist ein, außerhalb eines Hafens zur Beladung und Entladung von Schiffen bestimmter Uferbereich an einer Wasserstraße. Das Schiff kann hierbei ganz oder teilweise im Fahrwasser liegen.
Umwälzpumpe
Hierzu zählen z.B. elektrisch betriebene Heizungsumwälzpumpen die den Umtrieb des Heizwassers
gewährleisten. Bei getrennten Mischkreisen mit unterschiedlichen Temperaturen werden jeweils eigene Pumpen benötigt.
Umwehrung
Sicherung am Rand einer höher gelegenen Fläche gegen Abstürzen durch z. B. Geländer, Brüstungen.
Umweltbericht
Laut BauGB (§ 2) ist der Umweltbericht integrierter Bestandteil des Bauleitplans und beschreibt die erheblichen Umweltauswirkungen des Flächennutzungsplans oder des Bebauungsplans.
Umwelthaftungsgesetz
Kurzbezeichnung: UmweltHG. Dieses Gesetz regelt die Haftung für schädliche Umwelteinwirkungen durch Anlagen.
Umweltklassen
Hierbei wird je nach Schädlichkeit hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Einflüsse der Umwelt auf den Boden in nachfolgende 5 Umweltklassen unterschieden:
- 1 Trockene Umgebung
- 2 Feuchte Umgebung
- 3 Feuchte Umgebung mit Frost und Taumitteleinwirkung
- 4 Meerwasserumgebung
- 5 Chemisch angreifende Umgebung
Umweltschutz
Umweltverträglichkeitsprüfung
Kurzbezeichnung: UVP. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein unselbstständiger Teil verwaltungsbehördlicher
Verfahren, die der Entscheidung über die Zulässigkeit von Vorhaben dienen. Sie umfasst die Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen eines Vorhabens auf:
- Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen.
- Kultur und sonstige Sachgüter.
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