Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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U

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

U

    Abkürzung für Uranium

U-Bahn

    Die U-Bahn (auch Untergrundbahn oder Metro genannt) ist ein zu den Bahnen gehöriges öffentliches unterirdisches Nahverkehrsmittel. Das “U” wird in diesem Zusammenhang oftmals auch für das Wort unabhängig eingesetzt. Der international gebrauchte Begriff ist Metro. Der Begriff Metro geht auf die Metropolitan Railway, heute Metropolitan Line, die erste U-Bahn-ähnliche Eisenbahn in London (eröffnet 1863), sowie den Chémin de fer métropolitain (eröffnet 1900) in Paris zurück. Zwischen London und Paris wurde in Ungarn die erste Metro in Budapest (1896) eröffnet. Später, 1967, wurde auch die erste Metro in New York eröffnet. Das Bahnnetz einer U-Bahn wird auch metropolisches Netz genannt.

Überbau

    Laut dem BGB (§ 912) liegt dann ein Überbau vor, wenn der Eigentümer eines Grundstückes bei der Errichtung eines Gebäudes über die Grenzen gebaut hat. Geschieht dies ohne Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, so hat der Nachbar den Überbau zu dulden wenn er nicht vor oder sofort nach der Grenzüberschreitung Widerspruch erhoben hat. Im Falle einer solchen Duldung wird der Nachbar durch eine sogenannte Geldrente entschädigt, welche sich nach dem Verkehrswert der überbauten Fläche im vom Gläubiger zu beweisenden Zeitpunkt der Grenzüberschreitung richtet.

Überbauungsziffer

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Überbauungsziffer (ÜZ) ist das Verhältnis der anrechenbaren Gebäudefläche zur anrechenbaren Grundstücksfläche. Überbauungsziffer = anrechenbare Gebäudefläche / anrechenbare Grundstücksfläche; ÜZ = aGbF / aGSV.

Überbindemaß

    Das Überbindemaß nach der Verbandsregel der DIN 1053-1 (Mauerwerk) gibt an, dass der Versatz von Stoßfugen übereinanderliegender Steinschichten mindestens 0,4 x Steinhöhe oder mindestens 45 mm betragen muss.

Überblattung

    Eine Überblattung ist eine winkelfeste und unverschiebbare Verbindung von Hölzern der gleichen Ebene.

Überdruck

    Ein Überdruck ist die atmosphärische Druckdifferenz zwischen einem absoluten Druck Pabs und dem jeweiligen (absoluten) Atmosphärdruck Pamb. Ist Pabs > Pamb, so ist der Überdruck positiv, ist Pabs < Pamb, so ist der Überdruck negativ.

Übereckbau

    Im Möbelbau sind dies, im Winkel von 45° oder 90° verlaufende, zusammenhängende Schrankteile.

Übereignung

    Vollzug des Grundstückskaufvertrages durch die Eintragung im Grundbuch.

Übereinstimmungszeichen

    -->CE-Zeichen

Überfall

    Dies betitelt u.a. eine Strömung mit freier Oberfläche, bei welcher Wasser über einen, in den Abflussquerschnitt eingebauten, Körper fließt.

Überfallhöhe

    Dies ist in der Hydromechanik im Wasserbau der Höhenunterschied zwischen dem ungestörten Oberwasserspiegel und der Wehrkrone.

Überfangbogen

    -->Entlastungsbogen

Überflurhydrant

    Dies ist ein Hydranten, dessen Anschluss- oder Entnahmevorrichtung an einem feststehendem Standrohr über der Geländeoberfläche ist.

Übergabestation

    Hierbei wird Fernwärme in einer Hausstation beim Verbraucher durch einen Wärmetauscher an eine Warmwasser- oder Warmluftheizung abgegeben.

Übergangsbogen

    Dies ist ein Bogen mit einer stetigen Krümmungsänderung, welcher den Übergang zwischen Gerade und Kreisbogen oder auch zwischen Kreisbögen vermittelt.

Übergreifungslänge

    Dies ist eine normative Vorgabe der gemeinsamen Stablängen des lastgebenden und des lastaufnehmenden Betonstahlstabes im Übergreifungsstoßbereich.

Übergreifungsstöße

    -->Stöße bei Bewehrungen

Überhöhung

    Im Gleisbau ist dies die Höhendifferenz zwischen bogenäußerer und bogeninnerer Schiene bei quer geneigten Gleisen.

Überhöhungsrampe

    Im Gleisbau ist dies der Bereich in welchem sich die Überhöhung der bogenäußeren Schiene mit geradem oder geschwungenem Anstieg ändert.

Überholsichtweite

    Im Straßenbau ist dies die, aus den Wegen des Überholers und des Entgegenkommenden, sowie dem Sicherheitsabstand zwischen ihnen, zusammengesetzte Strecke.

Überholungsgleis

    Im Gleisbau ist dies das parallel zu den durchgehenden Hauptgleisen angeordnete Gleis für Zugüberholungen.

Überkorn

    Das Überkorn eines Zuschlags ist der Anteil, welcher bei der Prüfsiebung auf dem oberen Prüfsieb der jeweiligen Korngruppe liegenbleibt.

Überlappende Verschalung

    Bei dieser Verschalungsart werden die Schalungsbalken aufeinander gelegt und an den Ecken im Blockhausstil verbunden.

Überleitstelle

    Im Gleisbau ist dies die dem Gleiswechselbetrieb dienende Blockstelle der freien Strecke, wo Züge auf ein anderes Gleis derselben Strecke übergehen können.

Überschussschlamm

    In der Abwassertechnik ist das der im biologischen Verfahren gebildete Zuwachs an belebtem Schlamm, welcher entfernt wird.

Überschusswasser

    Dies ist die Wassermenge im Zement welche nicht mehr gebunden werden kann. Zement kann nur eine Wassermenge von ca. 40 % seiner Masse binden (Wasserzementwert 0,40). Das nicht mehr bindbare Wasser wird als Überschusswasser betitelt.

Überschwemmungsgebiete

    Diese Gebiete dienen dem schadlosen Abfluss von Hochwasser, sie sind von einer Bebauung grundsätzlich frei zu halten.

Überstabung

    Dies ist die Bezeichnung für durchdringende Stäbe und Profile usw. bei Eckausbildungen von z.B. spätgotischen Nischen, Portalen und Fenstern etc.

Überstrom-Schutzorgane

    Hier handelt es sich um Schmelzsicherungen zwischen 6 und 100 A, daneben Leitungsschutzschalter, welche als zweifache Sicherung gegen Kurzschluss und Überlastung dienen.

Übertragungsbeziehungen

    Diese Beziehung ergibt den Zustandsvektor am Stabende als Produkt aus Feld- oder Übertragungsmatrix mal Zustandsvektor am Stabanfang, wobei der Zustandsvektor als Komponenten alle relevanten Schnitt- und Verschiebungsgrößen enthält.

Übertragungsmatrix

    -->Übertragungsbeziehung

Übertragungsmatrizenverfahren

    -->Reduktionsverfahren

Überwallungen bei Holz

    Holzfehler: entsteht durch Verletzung des Kambiums durch Blitzeinschlag, Tierfraß etc.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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UELN

    Abkürzung für United European Levelling Network. Dies ist ein, für ganz Europa einheitliches Höhensystem, dessen Höhenfestlegung auf dem Pegel von Amsterdam beruht.

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Ufer

    Dies ist der seitliche Teil eines Gewässerbettes.

Uferdeckwerk

    Dies ist ein Bauwerk zur Befestigung eines geböschten Ufers, des öfteren auch kombiniert mit ingenieurbiologischen Mitteln.

Uferfiltration

    Als Uferfiltration bezeichnet man die Gewinnung von Wasser aus einem oberirdischen Gewässer, das natürlich oder künstlich beeinflußt durch das Gewässerufer oder die Gewässersohle in den Untergrund gelangt.

Uferwand

    Dies ist ein Bauwerk zur Befestigung eines nahezu senkrechten oder auch senkrechten Ufers.

UF-Schaum

    -->Ortschaum

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UG

    Abkürzung für die Rechtsform der Unternehmensgesellschaft (seit dem 1. November 2008). Die UG gilt als sogenannte Mini-GmbH und als Einstiegsvariante zur GmbH. Die UG ist ähnlich der Ltd und kann mit nur einem Euro Mindesteinlage gegründet werden.

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UIA

    Abkürzung für Union Internationale des Architectes.

UIFA

    Abkürzung für Union Internationale des Femmes Architectes

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Ulme

    Dies ist u.a. der untere, seitliche Bereich an einer Tunnelwandung.

Ulmenstollen

    -->Tunnelbauweise

Ulmenstollenvortrieb

    Hier handelt es sich um ein Bauverfahren beim Tunnelbau mit Teilausbrüchen. Dieses Verfahren wird auch als Kernbauweise oder Deutsche Bauweise (-->Tunnelbauweise) betitelt.

Ultraschall analyse

    Dient zur Laufzeitmessung von Ultraschallsignalen, bzw. zur Aufzeichnung der reflektierenden Schallimpulse. Hierbei werden Inhomogenitäten und Schichtaufbauten erkannt und es kann das dynamische E-Modul bestimmt werden.

Ultraschallprüfung bei Beton

    Dies ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Abschätzung der Gleichmäßigkeit des Betongefüges und zur Ermittlung von Fehlstellen durch die Durchschallung von Bauteilen.

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Umbau

    Nach der HOAI (§ 3) ist ein Umbau als Umgestaltung eines vorhandenen Objekts mit wesentlichen Eingriffen in Konstruktion oder Bestand definiert.

Umbauter Raum

    Ergibt sich aus der Geschosshöhe und der Bruttogrundrissfläche.

Umbra

    Dunkelbrauner Farbstoff aus manganhaltigem Eisenerz, auch eine Malfarbe.

Umfassungszarge

    Dies ist eine Türzarge (-->Zarge) welche die Türöffnungen zu beiden Wandseiten umschließt.

Umgebindebogen

    -->Umgebindehaus

Umgebindehaus

    Das Umgebindehaus ist eine Weiterentwicklung des Blockhauses, das vor allem in Gebieten unter slawischem Einfluss (z.B. Oberlausitz) entstand und sich vom 17. bis 19. Jh. verbreitete. Das gesamte obere Geschoss einer Hälfte oder des gesamten Hauses ruht dabei auf Holzsäulen, die zur Stabilität im Dreiecksverbund über Knagge oder Kopfverbund stabilisiert sind. Ende des 18. Jh. entstanden die Umgebindebögen. Ein weiteres Merkmal vieler Umgebindehäuser ist der aus Granit gefertigte Türstock, meist mit der Jahreszahl der Erbauung des Gebäudes.

Umkehrdach

    Abkürzung: UK-Dach. Flachdachaufbau, bei dem die Wärmedämmschicht über der Abdichtung verlegt wird. Somit Schutz der Abdichtung vor schädlicher Sonneneinstrahlung. Das Dämmaterial muß wasserunempfindlich sein und zur Beschwerung mit einer Schicht Kies oder Platten abgedeckt werden.

Umkehrosmose

    Dies ist ein Verfahren zur Aufbereitung von Salzwasser zu Trinkwasser sowie zur Reinigung von Abwasser.

Umladestation für Abfälle

    Dies ist eine Einrichtung zur Zwischenlagerung und zum Umschlag von Abfällen.

Umlauf

    Dies ist eine mit Schützen verschließbare Leitung zwischen Schleusenkammer und Oberwasser oder auch zwischen Schleusenkammer und Unterwasser zum Füllen bzw. Leeren der Schleusenkammer.

Umlaufbecken

    Dies ist ein ringförmiges Belebungsbecken zur aeroben Abwasserbehandlung, welchem ein Nachklärbecken nachgeschaltet ist.

Umlaufnetz

    Hier handelt es sich um ein Wasserversorgungsnetz welches aus dem Verästelungsnetz durch Verbindung der Leitungsendpunkte untereinander entsteht.

Umleerbehältersystem

    Hierbei werden einheitliche und zumeist genormte Behälter über eine hydraulisch oder auch pneumatisch betriebene Systemschüttvorrichtung in das Sammelfahrzeug umgeleert.

Umlegung

    Die Umlegung ist nach BauGB (§§ 45-79) eine Maßnahme der Bodenordnung, womit durch eine neue Aufteilung der Grundstücksflächen eine bessere bauliche Nutzbarkeit der Grundstücke erreicht werden soll.

Umleimer

    Dies ist ein, auf die Kante (Schnittfläche) eines Holzteils (Brett) geleimter Streifen aus Holz oder Kunststoff. Der Umleimer dient neben der optischen Gestaltung auch dem Kantenschutz.

Umlenkungsverfahren

    Bei der Umlenkung werden Grundstücke unter Berücksichtigung ihres Verkehrswertes ohne Wertgewinn oder -verlust ggf. mit Ausgleichszahlungen so getauscht, dass eine Parzellierung entsteht welche die Realisierung der Bauplanung ermöglicht. Eine solche Umlegung ist auf freiwilliger Basis durch die betroffenen Eigentümer, aber auch in eigener Verantwortung der Gemeinden durchführbar. Die Umlegung von Grundstücken ist ein Rechtsinstrument der Bodenordnung zum Zweck der Durchführung der verbindlichen Bauleitplanung.

Umlenkkräfte

    Umlenkkräfte treten bei Kraftrichtungsänderungen auf.

Umluft

    Kurzbezeichnung: UM. Dies ist derjenige Teil der Abluft welche dem Raum mittels einer Lüftungsanlage wieder zugeführt wird.

Umluft-Backofen

    Bei diesem Backofen wird intern durch Ober- und Unterhitze erwärmte Luft mit Ventilator umgewälzt.

Umluft-Dampfabzug

    Bei diesem Dampfabzug wird die Abluft vom Dampfabzug in den Wohnraum gefiltert zurückgeführt (mittels Aktivkohlefilter).

Umlüften

    Bei Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke betitelt dies die Lüftung einer Anschlussleitung oder auch einer Umgehungsleitung durch die Rückführung an die zugehörigen Fallleitungen oder an eine belüftete Grundleitung.

Umnutzung

    Im städtebaulichen Bereich wird diese als Konversion betitelt, es handelt sich hierbei um eine Umnutzung eines Gebäudes.

Umringvermessung

    Bei einer Umringvermessung wird der Umring (äußerer Rand/Umriss) eines Gebäudes oder Grundstückes vermessen. Der Umring eines Gebäudes, bzw. Grundstückes, oder dessen Grenzen wird u.a. bei der Katastervermessung vermessen.

umschlagen

    Dies ist die Betitelung für Güterbe- und entladungsvorgänge bei Transportgeräten (z.B. Lastkraftwagen, Schiffe etc.). -->Umschlagsanlagen oder bei Schiffen -->Umschlagstelle.

Umschlagsanlagen

    Umschlagsanlagen sind Flächen (Plätze) und Einrichtungen, auf denen beziehungsweise mit denen die Umschlagsvorgänge durchgeführt werden. Verkehrswege gehören nur dann zu den Umschlagsanlagen, wenn dort auch umgeschlagen wird.

Umschlagstelle

    Dies ist ein, außerhalb eines Hafens zur Beladung und Entladung von Schiffen bestimmter Uferbereich an einer Wasserstraße. Das Schiff kann hierbei ganz oder teilweise im Fahrwasser liegen.

Umwälzpumpe

    Hierzu zählen z.B. elektrisch betriebene Heizungsumwälzpumpen die den Umtrieb des Heizwassers gewährleisten. Bei getrennten Mischkreisen mit unterschiedlichen Temperaturen werden jeweils eigene Pumpen benötigt.

Umwehrung

    Sicherung am Rand einer höher gelegenen Fläche gegen Abstürzen durch z. B. Geländer, Brüstungen.

Umweltbericht

    Laut BauGB (§ 2) ist der Umweltbericht integrierter Bestandteil des Bauleitplans und beschreibt die erheblichen Umweltauswirkungen des Flächennutzungsplans oder des Bebauungsplans.

Umwelthaftungsgesetz

    Kurzbezeichnung: UmweltHG. Dieses Gesetz regelt die Haftung für schädliche Umwelteinwirkungen durch Anlagen.

Umweltklassen

    Hierbei wird je nach Schädlichkeit hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Einflüsse der Umwelt auf den Boden in nachfolgende 5 Umweltklassen unterschieden:

    • 1 Trockene Umgebung
    • 2 Feuchte Umgebung
    • 3 Feuchte Umgebung mit Frost und Taumitteleinwirkung
    • 4 Meerwasserumgebung
    • 5 Chemisch angreifende Umgebung

Umweltschutz

    Als wichtiger Aufgabenbereich des Staates und der Kommunen ist dieser verankert in z.B.:

    • Strafrecht
    • Planungsrecht
    • Naturschutzrecht
    • Bauordnungsrecht
    • Wasserrecht
    • Umweltrecht

Umweltverträglichkeitsprüfung

    Kurzbezeichnung: UVP. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein unselbstständiger Teil verwaltungsbehördlicher Verfahren, die der Entscheidung über die Zulässigkeit von Vorhaben dienen. Sie umfasst die Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der Auswirkungen eines Vorhabens auf:

    • Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen.
    • Kultur und sonstige Sachgüter.

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Unbedenklichkeitsbescheinigung

    Dies ist z.B. eine Bescheinigung des Finanzamtes  über die erfolgte Entrichtung der Grunderwerbssteuer und dies ist wiederum notwendig für die Eintragungen im Grundbuch.

unbelüftete Luftschicht

    Dies ist diejenige Luftschicht einer Konstruktion welche keine Verbindung zur Umgebungsluft hat.

unbewehrter Beton

    Hier handelt es sich um einen Beton in welchen keine oder nur in begrenztem Maße (infolge konstruktive oder erfahrungsgemäße Erfordernissen) Stahleinlagen eingebaut werden.

undränierter Versuch

    Dies ist ein -->Triaxialversuch, bei welchem die Entwässerung der Probe verhindert wird.

Une

    Abkürzung für Unnilennium.

Unglasierte Fliesen

    Diese Fliesen sind als Bodenbelag für höchste Belastungen geeignet, da kein Verschleißbild entstehen kann. Der Abrieb wird bei unglasierten Fliesen durch den Begriff Tiefenverschleiß (EN 102) definiert, der aussagt, bei welcher Belastung Niveauabrieb entsteht.

Unfallverhütungsvorschriften

    Dies sind die von den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften) erlassenen Vorschriften zum Unfall- und Gesundheitsschutz. Unternehmer sind zur Einhaltung verpflichtet, es handelt sich hierbei um eine öffentlich-rechtliche Bindewirkung.

Unfertige Bauten

    Dies sind Bauten, welche noch nicht vom Auftraggeber abgenommen wurden. Im Rahmen der Geschäftsbilanz können diese Bauten nur mit ihren Herstellungskosten angesetzt werden.

Ungleichförmigkeit

    Dies ist ein Kennwert zur Charakterisierung der Korngrößenverteilung.

Unh

    Abkürzung für Unnilhexium.

Universaldachziegel

    Dies ist die Betitelung für eine Dachziegelart welche es erlaubt die Deckhöhe zu variieren. Man spricht auch von einem Verschiebedachziegel.

Uno

    Abkürzung für Unniloctium.

Unp

    Abkürzung für Unnilpentium.

Unq

    Abkürzung für Unnilquadium.

Unregelmäßiges Mischmauerwerk

    Hier werden die Mauersteine unregelmäßig und mit verschiedenen Steingrößen aufeinander gemauert es sind keine Schichtmerkmale (Mauerreihen) zu erkennen.

Unregelmäßiges Schichtmauerwerk

    Hier werden die Mauersteine unregelmäßig in Schichten aufgemauert, hier sind Mauerreihen zu erkennen.

Uns

    Abkürzung für Unnilseptium.

Unterangebot

    -->Unterkostenangebot

Unterbau

    Dies ist ein künstlich hergestellter Erdkörper zwischen Untergrund und Oberbau.

Unterbeton

    Dies ist ein roher, mit einer Latte abgezogener Beton, in der Regel mindestens 10 cm stark, bewehrt oder unbewehrt , dient als Traggrund für Estriche oder Fußbodenkonstruktionen.

Unterboden

    Bodenschicht unter dem Fußbodenbelag.

Unterdach

    Ein Unterdach aus Plattenwerkstoffen wird laut Dachdecker-Regeln als Unterdeckung bezeichnet. Kennzeichen der Unterdeckung mit verfalzten Unterdeckplatten ist die regensichere Ausführung. Die werkseitig profilierten Plattenstöße müssen (bei Dachneigungen größer 20°) nicht abgeklebt werden. Unterdeckplatten gelten ohne besonderen Nachweis als nicht begehbare Bauteile, im Sparrenbereich können sie jedoch üblicherweise begangen werden.

Unterdecke

    Hierbei wird unterschieden in:

    • leichte Deckenbekleidung: hier ist die Unterkonstruktion direkt am tragenden Deckenbauteil befestigt.
    • Unterdecke mit abgehängter Unterkonstruktion.

Unterdrucklüftung

    Dies ist ein Ventilator im Abluftkanal, hierdurch fließt durch Unterdruck Außenluft aus dem Freien in den Raum, die Absaugung der Raumluft verhindert Übertragungen von Gerüchen, Schadstoffen etc. in andere Räume.

Untere Füllung

    Dies ist die Türblattfüllung welche unterhalb der Türklinkenhöhe angebracht ist.

unterer Heizwert

    Kurzbezeichnung HU. Dieser ist die Wärmemenge eines Brennstoffes, die bei der vollkommenen Verbrennung unter genormten Bedingungen frei wird und wo der bei der Verbrennung entstandenen Wasserdampf im Abgas gasförmig vorliegt.

Unterer Stützpfosten

    Dies ist derjenige Stützpfosten eines Fachwerk der unterhalb einer Fensteröffnung angebracht ist und den Brustriegel stützt.

Unterfahrung

    Dies betitelt die Herstellung eines Bauwerks unter einem oder mehreren bestehenden Bauwerken.

Unterfangung

    Diese wird nötig bei setzungsgefährdeten oder sich setzenden Bauwerken, durch Fundamentschäden oder auch durch Gründungen direkt benachbarter Neubauten tiefer als die bestehende Gründung etc. Mit Hilfe von z.B. Fundamentverstärkungen oder Unterfangungspfählen kann dieses durch eine Fachfirma behoben werden, Wiederanheben bei zu großen Setzungen werden mit  Trägern und hydraulischen Pressen etc. duchgeführt.

Unterfluraufzüge

    Hier handelt es sich um vereinfachte Güteraufzüge welche zum Transport der Abfallbehälter o.ä. von einem im Untergeschoss gelegenen Müllsammelraum zum Ladehof im Erdgeschoß dienen.

Unterflurhydrant

    Dies ist ein Hydrant, mit welchem die im Straßenbereich verlegten Rohrleitungen angebunden werden. Er sitzt direkt oben auf der Rohrleitung schließt mit der Geländeoberkante bündig ab, somit wird der Verkehr nicht behindert.

Unterflurkanal

    Dies ist ein Kanalsystem aus verzinktem Stahlblech oder aus Kunststoff, welches durch einen Trennsteg in Stark- und Schwachstromtrassen unterteilt ist. Diese werden entweder direkt auf die Rohdecke oder mit Abstand von dieser estrichbündig montiert.

Unterflurkonvektoren

    Diese Konvektoren eignen sich vor allem zur Abschirmung großer, bis zum Boden reichender Fensterflächen. Da der bauliche Aufwand sehr groß ist (Deckenabsenkung) werden Unterflurkonvektoren fast nur noch als Estricheinbaukonvektoren verwendet.

Unterfütterung

    Dies betitelt z.B. das Ausfüllung, bzw. die Schließung eines Zwischenraums, z.B. das Ausfüllen des Raums zwischen den festen Rahmenteilen eines Fensters o.ä. zum Mauerwerk.

Untergeschoss

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als Untergeschoss sind Geschosse, deren Deckenoberkante, im Rohbau, nicht oder nur bis zu einer bestimmten Höhe über dem Niveaupunkt liegt.

Untergrund

    Dies ist z.B. der unmittelbar unter dem Ober- oder Unterbau angrenzende Boden oder Fels. Es kann aber auch z.B. das Mauerwerk für den Putz sein oder der Estrich für den Bodenbelag etc.

Untergrundprüfungen

    Für ein funktionales Wärmedämmverbundsystem oder einen Fassadenanstrich etc., bzw. zur Entscheidung der besten Technik, sollten, je nach System, folgende Untergrundprüfungen vollzogen werden:

Untergrundprüfungen

Art der Probe

Ausführung

Zweck

Wischprobe

Mit der flachen Hand über den Untergrund streichen

Zur Prüfung von Staubfreiheit und schädlichen Ausblühungen

Kratz- oder Ritzprobe

Mit einem harten spitzen Gegenstand auf dem Untergrund kratzen

Prüfung der Festigkeit und Tragfähigkeit

Benetzungsprobe

Mit einer Malerbürste den Untergrund mit Wasser bespritzen

Prüfung der Saugfähigkeit und Feuchtigkeit des Untergrundes

Haftzugprüfung

Gemäß Norm

Prüfung von Versteifungsfestigkeit und Abreißfestigkeit

Ebenheitsprobe

Eine Messlatte an den Untergrund anlegen, gemäß DIN 18202

Überprüfung größerer Unebenheiten bzw. Lothaltigkeit

Untergrundvorbehandlung

    Eine Untergrundvorbehandlung ist immer abhängig vom Material des Untergrundes und dem hierauf aufzubauendem Material. Bei Putzuntergründen muss z.B. dafür gesorgt werden, dass der Untergrund sauber ist und keine Trennschichten aufzeigt (wie z.B. Öle, Staub, Schmutz, Algen-/Moosbewuchs), lose Teile müssen entfernt werden und zu glatte, nichtsaugende oder zu stark saugende Untergründe müssen mit Putzgrundierungen etc.. vorbehandelt werden. Hinweise zu den jeweiligen Untergrundvorbehandlungen finden Sie in aller Regel direkt auf der Materialverpackung (z.B. Putzsack, Lackdose....) oder in den oft anhängigen technischen Beschreibungen (diese kann auch beim Hersteller angefordert werden). Informationen zu Untergrundvorbehandlungen finden Sie auch hier Untergundvorbehandlung für WDVS mit Putzoberfläche ohne Hinterlüftung.

Untergurt

    • Dies ist der untere Gurt eines Fachwerkträgers, eines Vollwandträgers oder eines Geländers.
    • Die untere Profilebene eines Doppel-T-Trägers.
  • Siehe auch -->Gurt.

Unterhaltung

    • Allgemein die Betitelung für die Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit eines Gebäudes oder einer Sache, wie z.B. Wartungen, Reparaturen, Austausch von defekten Teilen (z.B. Dach- oder Fenstererneuerung) etc.
    • Die Reinigung von, bzw. Versorgung mit, Wasser, Gas oder Strom.

Unterhaltungsstau

    Der Unterhaltungsstau betitelt die Defizite, bzw. die noch durchzuführenden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit (Unterhaltung).

Unterirdische Bauten

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Unterirdische Bauten sind Bauten und Anlagen, bzw. Teile davon, welche mit Ausnahme ihrer Erschließung in ihrer gesamten Höhe vollständig unter dem bestehenden bzw. tiefer gelegten Terrain liegen.

Unterkarbon

    -->Gesteinsbildung

Unterkreide

    -->Gesteinsbildung

Unterkorn

    Das Unterkorn eines Zuschalgs ist derjenige Anteil der bei der Prüfsiebung durch das Prüfsieb der jeweiligen Korngruppe hindurchfällt.

Unterkostenangebot

    Auch als Unterangebot betitelt handelt es sich hierbei um einen unangemessen niedrigen Angebotspreis auf welchen nach der VOB (Teil A § 25) ein Zuschlag nicht erteilt werden darf.

Unterlage

    Dies ist derjenige Bereich der unterhalb einer jeweils herzustellenden Schicht oder Lage liegt.

Unterlagsboden

    --> Unterboden

Unterlicht

    Bei Fenstern ist dies z.B. ein bewegliches oder festes Rahmenteil unterhalb eines Fensters.

Unterniveaubauten

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Unterniveaubauten sind Bauten und Anlagen, bzw. Teile davon, welche zumindest teilweise unter dem bestehenden bzw. tiefer gelegten Terrain liegen. Der über das Terrain hinausragende Teil ist durch die Höhe des höchstgelegenen Gebäudeteils über dem Niveaupunkt oder die Höhe der in Erscheinung tretenden Fassaden beschränkt.

Unterputz

    Dies ist die sogenannte Hauptputzschicht, sie verhindert das Eindringen von Niederschlagswasser in den Putzgrund ,  wasserhemmende Putzschichten nehmen in ihren kapillaren Hohlräumen Wasser bis zur Sättigung auf, danach wird das auftreffende Wasser abgestoßen.

Unterputzspülkasten

    Dies ist ein Spülkasten für ein WC o.ä. der in die Wand eingebaut oder in eine dafür vorgebaute Konstruktion eingelassen wird. Man verwendet auch die Bezeichnung Unterspülkasten.

Unterschlag

    -->Oberschlag

Unterspannbahn

    Mit einer netzartig verstärkten Einlage versehene Folie für die Verlegung unter der Dachdeckung; zum Schutz vor dem Eindringen von Flugschnee.

unterspannter Träger

    Dies ist eine, zumeist bei Holzbalken und -binder angewendete, Konstruktion, bei welcher die Tragfähigkeit relativ schlanker Balkenprofile durch fachwerkartige Ausbildung mittels Unterspannungen aus stählernen Zugbändern und Druckstreben bzw. Pfosten deutlich verbessert wird.

Untersparrendämmung

    Dies ist eine Wärmedämmung, bei der der Dämmstoff raumseits unter dem Holzsparren liegt.

Unterspülkasten

    -->Unterputzspülkasten

Unterstützungskörbe

    Diese dienen der Unterstützung der an der Oberseite liegenden Bewehrung.

Untertagebau

    Dies sind alle Arbeiten im Zusammenhang mit der Herstellung von unterirdischen Hohlräumen in Boden und Fels in geschlossener Bauweise welche nicht zur Gewinnung von Bodenschätzen dienen.

Untertagedeponie

    Diese Deponie dient zur langzeitigen Lagerung von Schadstoffen mit hohem und dauerhaftem Gefährdungspotential. Sie gilt als derzeit einzig realistische Möglichkeit zur Lagerung solcher Stoffe.

Untertiefung

    Im Gleisbau ist dies die negative Überhöhung des Zweiggleises einer im überhöhtem Gleisbogen liegenden Außenbogenweiche.

Unterwasserbeton

    Dies ist ein Beton welcher unter Wasser mit Hilfe besonderer Verfahren eingebracht wird. Er besitzt die Eigenschaft unter Wasser zu erhärten.

Unterwasserpumpe

    Dies ist eine Maschine zum Abheben von Wasser.

Unterzug

    Unter einer Tragebene angeordneter Balken oder Träger, der die Lasten auf die Auflager überträgt.

Untiefe

    Dies ist ein örtlich begrenzter Bereich in einer Wasserstraße der für die Schifffahrt aufgrund der geringen Wassertiefe gefährlich ist.

unverschiebliche Systeme

    Dies sind Stabsysteme die bei Annahme gelenkiger Knoten stabil, unverschieblich sind.

Unze

    (Kurzzeichen: oz) Dies ist eine nicht metrische Maßeinheit der Masse, in der üblicherweise das Handelsgewicht von Edelmetallen angegeben wird.

    • gewöhnliche Unze , z.B. bei Lebensmittel: ca. 28,35 g
    • Apotheker Unze: ca. 31,1 g
    • Feinunze für Feinedelmetalle: ca. 31,1 g
    • Flüssigkeitsunze: ca. 29,6 ml

Upcycling

    Im Gegensatz zu Recycling betitelt der Begriff Upcycling nicht das Wiederverwerten eines bereits gebrauchten Stoffes sondern das abfallfreie und möglichst fremdenergielose Aufbereiten eines Grundrohstoffes. Bei Produktionsmethoden nach dem Upcycling Prinzip wird der Rohstoff komplett verwertet, es entstehen keinerlei ungenutzten Überbleibsel.

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UR

    Abkürzung für umbauter Raum.

Uranstab

    -->Brennstoffstab

Urbanicom

    Internationale Vereinigung der Stadtentwicklung und des Handels.

urbanisieren

    Dies betitelt das städtebauliche Erschließen.

Urinalanlage

    Räume für Urinalanlagen müssen einen Bodenablauf mit Geruchsverschluss haben. Man unterscheidet:

    • Einzelurinale wie z.B. Urinalbecken, Wandurinale etc.
    • Reihenurinale wie z.B. Urinalständer
    • Urinalwände mit Rinnen

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U-Stahl

    Dies ist ein Stahlerzeugnis dessen Querschnitt ein U-förmiges Profil hat. Bis zu 80 mm Steghöhe wurde es bisher zum Stabstahl gerechnet, nach DIN EN 10079 gehört es nun zu kleinen Profilen. Über 80 mm Steghöhe wurde es bisher zum Formstahl gerechnet, nach DIN EN 10079 gehört es nun zu großen Profilen. Die Benennung erfolgt nach mm Steghöhe (z. B. 80 mm Steghöhe = U 80), bei Sonderformen nach Steghöhe, Flanschbreite und Dicke.

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UTM

    Abkürzung für Universal Transversal Mercator-Projektion. Dies sind sechs Grad breite Meridianstreifensysteme in winkeltreuer Abbildung mit den Mittelmeridianen

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UV-Strahlung

    Dies ist die Abkürzung für die ultraviolette Strahlung der Sonne welche einen zerstörerischen Einfluss auf verschiedene Baumaterialien hat.

UVV

    Abkürzung für Unfallverhütungsvorschrift; werden von den Berufsgenossenschaften erarbeitet und stellen somit verbindliches Recht nach der Reichsversicherungsordnung dar.

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u-Wert

    Der U-Wert ist der Kennwert für den Wärmestrom (J/s = W; Joule pro Sekunde = Watt), der bei einer Temperaturdifferenz von 1° Celsius (~1 K; Kelvin) durch 1 m² einer Bauteilkonstruktion hindurchgeht. Er wird in W/m²*K angegeben. Die Anforderungen an Bauteile und deren u-Wert  gemäß EnEV (vom 01.02.2002) werden wie folgt vorgegeben:

Bauteil

u max in W/m²K

Sonderegelung

Außenwände allgemein

0,45

 

Anbringen von Bekleidungen, Einbau von Dämmschichten, Erneuerungen des Außenputzes für Wände mit U > 0,9 W/(m²K)

0,35

 

Innendämmung, Ausfachung von Fachwerken

0,45

 

Kerndämmung von mehrschaligen Mauerwerk

0,35

ausreichend ist vollständiges Ausfüllen eines bestehenden Hohlraums

Fenster, Fenstertüren, Dachflächenfenster

1,70

An Schaufenster und Türanlagen aus Glas werden keine besonderen Anforderungen gestellt

Austausch von Verglasungen

1,50

Dies gilt nicht, wenn die vorhandenen Rahmen zur Aufnahme der Verglasung ungeeignet sind.

Außentüren

2,90

 

Steildächer

0,30

Bei Zwischensparrendämmungen und geringer Sparrenhöhe reicht die nach den Regel der Technik höchstmögliche Dämmschicht.

Flachdächer

0,25

Bei Gefälledämmung gilt der Mindestdämmschutz nach DIN 4108 - 2

Kellerwände, Kellerdecken, Erdgeschossfußboden bei Dämmung auf der Warmseite

0,50

Hier reicht ein Fußbodenaufbau mit höchstmöglicher Dämmschichtdicke (Lambta = 0,04  W/mK) ohne Anpassung der Türhöhen.

Kellerdecken, Dämmung auf der Kaltseite, Kellerwand mit Dämmung auf der Erdseite

0,40

 

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UZ

    • Abkürzung für Unternehmenszusammenschluss.
    • Abkürzung für “unserer Zeit” oder “unserer Zeitrechnung”.
    • Abkürzung für Umweltzeichen.

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