Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

T

    Kurzzeichen für einen Trittschalldämmstoff der z.B. zur Trittschalldämmung unter schwimmenden Estrich dient.

Ta

    Abkürzung für Tantal.

Tabernakel

    Auf Stützen ruhender Überbau eines Altars oder Grabes.

Tachymeter

    Dies ist ein geodätisches Messinstrument; für Höhenunterschiede , Richtungen und auch Entfernungen; Verwendung hauptsächlich in der Vermessungstechnik. Kurz kann man auch Theodolit mit optischer Entfernungsmesseinrichtung sagen.

Tafelleim

    -->Glutinleim

Tafelparkett

    Kurzbezeichnung: TA. Die Tafeln für Tafelparkett sind quadratische Verlegeeinheiten, welche aus einer Blindplatte mit aufgeklebten Parkettelementen oder aus zusammengefügten Vollholzteilen besteht. Diese Verlegeeinheiten sind rundum genutet oder besitzen angehobelte Nute und Federn. -->Parkettarten.

Täfelung

    Dies ist die Bekleidung aus Holzbrettern bei Wand- und Deckenbekleidungen.

Täfer

    Von -->Täfelung (Betäfelung) kommend ist hiermit die Wand- und Deckenbekleidungen in Brettform aus Holz (Täfer) zu verstehen.

Tageslichtablenkung

    Durch eine intelligente Lenkung des Tageslichtes werden hierbei mittels Prismengläser, reflektierenden Lamellen oder holographisch-optischen Elementen (kurz: HOE) die tiefer liegenden Raumbereiche gleichmäßig mit Tageslicht ausgeleuchtet.

Taktfertigung

    Dies ist das zeitliche Ablaufprinzip eines Produktionsverfahrens, bei welchem die Arbeitsschritte so aufeinander abgestimmt sind, dass die gleichen Arbeitskräfte jeweils vergleichbare Arbeiten in entsprechend zugeordneten Zeitmaßen ausführen.

Taktmaximalpegel

    Kurzbezeichnung: LAFT(t). Dies ist der, in den Zeitintevallen auftretende und für den ganzen Takt geltende maximale Schalldruckpegel. Er wird gemessen mit der Frequenzbewertung (A) und der Zeitbewertung (F) als Funktion der Zeit.

Taktverschiebungsverfahren

    Dies ist z.B. das Verfahren zur Herstellung von Brückenüberbauten, welches die Vorteile der Fabrikfertigung mit denen des Ortbetonbaus vereinigt. Bei diesem Verfahren wird der Überbau hinter einem Widerlager in 10 bis 30 m langen Teilstücken hergestellt und zusammen mit den bereits gefertigten Abschnitten in Richtung Brücke verschoben.

Talkum

    Zermahlener Speckstein.

Talsperre

    Dies ist eine Stauanlage welche über den Querschnitt des Wasserlaufes hinaus den gesamten Talquerschnitt absperrt.

Tambour

    Zylinderförmiger Unterbau einer Kuppel.

Tang

    -->Yello Balau

Tangens

    Das Verhältnis von Gegenkathete zu Ankathete (Winkelfunktion).

Tankentlüftung

    Dies ist eine Sicherheitseinrichtung beim Befüllen eines Öllagerbehälters.

Tankschiffe

    Tankschiffe sind See- und Binnenschiffe, die für die Beförderung

    • unverpackter entzündbarer Flüssigkeiten und anderer unverpackter pumpfähiger gefährlicher Stoffe,
    • unverpackter verflüssigter Gase (Gastankschiffe),
    • unverpackter flüssiger Chemikalien mit giftigen, ätzenden, wassergefährdenden, ansteckungsgefährlichen oder sonstigen umweltschädigenden Eigenschaften (Chemikalientankschiffe)

    eingerichtet und zugelassen sind.

Tankstellen

    Nach allegemeiner Definition ist eine Tankstelle eine ortsfeste und ortsfest genutzte Anlage an welcher flüssige, wassergefährdende Kraftstoffe zur Versorgung von Kraftfahrzeugen abgefüllt werden.

Tannenholz

    Leicht bis mittelschwer, frisch eingeschnitten schwer, weich, sehr gute Elastizität, gute Festigkeit, mäßiges Schwinden und nach Trocknung gutes Stehvermögen, hohe Beständigkeit gegen Säuren und Alkalien, nicht witterungsfest, bei permanenten Feuchtewechsel beständiger als Fichte. Wegen der starken Astigkeit kaum Verwendung im Leimbau, allerdings häufige Verwendung bei der Herstellung von Holzwerkstoffen, da kein Harz.

Tannin

    -->Gerbsäure

Tapetenkleister

    Dies ist ein Klebstoffe, der durch Aufquellen eines Feststoffes (Granulat oder Pulver) mit Wasser hergestellt werden. Bei Tapetenkleister handelt es sich zumeist um aus Stärke (Kartoffelstärke) oder Zellulose hergestellte Produkte die neben diesen auch Kunststoffpartikel, die nach Vermischung mit Wasser wie Dispersionskleber reagieren, beinhalten. Bei manchen Tapetenkleistern sind auch Fungizide beigesetzt. Der Klebstoff ist nicht wasserfest und besitzt auch keine sehr große Klebkraft. Bei der Verarbeitung gilt es Quellzeiten und Verarbeitungszeiten zu beachten.

Tapetenkleistergerät

    Dies ist ein Gerät, das zum Einkleistern von Tapeten dient. Hierbei wird die Tapete über bewegliche Rollen durch eine Wanne mit Kleister gezogen und somit eine gleichmäßige Kleisterschicht auf der Tapete gewonnen.

Tapeten-Rapport

    Dies sind die wiederkehrenden Musterdetails bei Tapeten auf welche beim Tapezieren Rücksicht genommen werden muss. Hierauf wird auf dem Einleger bei einer Tapetenrolle neben der Anfertigungsnummer Verweis gegeben, dieser Verweis kennzeichnet die Laufrichtung sowie die Maße des Musters.

Tapetentür

    Bündig in der Wandfläche  liegende, möglichst unauffällige Zwischentür (verdeckten Bändern etc.) mit tapeziertem Türblatt.

Tapezierblech

    Dies ist ein Blech (Auch Tapezierschiene genannt) an welchem Tapeten abgeschnitten werden. I.d.R. wird das Blech an eine Seite/Kante des Tapeziertisches fixiert, die trockene Tapete wird am gewünschten Schnitt an die Blechkante angelegt und kann dann mit Hilfe einer Tapezierklinge, welche man schräg zur Blechkante abzieht, abgeschnitten werden.

Tapezierbürste

    Dies ist eine flache Bürste die i.d.R. kurze, schwarze Naturborsten hat und zum Ausstreichen von Blasen und Falten in frisch tapezierten Tapeten dient.

Tapezierklinge

    Dies ist eine ca. 30 cm langes, an einem Griff fixiertes, Blechband mit dessen Hilfe man Tapeten an der Tapezierschiene (-->Tapezierblech) des Tapeziertisches abziehen, bzw. abschneiden kann.

Tapeziermesser

    Dies ist ein Messer mit einer nachschiebaren und erneuerbaren Abrissklinge die in einer Klingenführung liegt.

Tapezierschere

    Dies ist eine rostfreie, scharfe Schere mit abgerundeten Spitzen die ca. 25 bis 30 cm lang ist und zum Zuschneiden der Tapeten beim Tapezieren dient.

Tapezierschiene

    -->Tapezierblech.

Tapeziertisch

    Dies ist ein ca. 3 m langer, oft zusammenklappbarer Tisch der zum Zurechtschneiden und Einleimen der Tapeten dient.

Tariflohn

    Dies ist der im Rahmen eines Tarifvertrages zwischen dem Arbeitgeberverband und der Gewerkschaft vereinbarte Stundenlohn, welcher in der Höhe entsprechend der Qualifikationen der Arbeiter gestaffelt ist.

Taschenfederkern

    Bei Matratzen wird dann von einem Taschenfederkern gesprochen, wenn bei selbiger die Federn einzeln in Taschen eingenäht und aneinander gereiht sind.

Tastschalter

    Dies ist ein Relaisschalter welcher über ein Stromstoßrelais den Stromkreislauf ein oder aus schaltet.

Tauchfeuerverzinkung

    Bei der Tauchfeuerverzinkung, ein Schmelztauchverfahren mit einem Eintauchen in flüssiges Zink, werden die einzelnen Werkstücke in ein Bad aus flüssigem Zink getaucht. Hierbei werden alle Kanten und Löcher von Zink umspült. Es bildet sich an der Oberfläche des Stahl eine Legierungsschicht aus Stahl und Zink, mit einer darüberliegenden Schicht aus reinem Zink. Die aufgetragene Zinkschicht erreicht eine Stärke von ca. 50 µm. Eine nachträgliche Verformung beschädigt im Allgemeinen die Verzinkung. Material mit Tauchfeuerverzinkung ist für den Einsatz im Freien und unter aggressiver Umgebungsluft geeignet.

Tauchrüttler

    -->Rüttelflasche

Tauchtiefe

    Dies ist die Summe aus dem Tiefgang eines Schiffes und seiner Einsinktiefe bei der Fahrt.

Tauchwand

    Dies ist eine, von oben her in eine Gerinneströmung eintauchende, unterströmte Wand, welche vom Wasser mitgeführtes Treibgut zurückhält.

Taupunkt

    Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn nun unterschiedliche Temperaturen auftreten, zum Beispiel die Innen- und Außentemperatur im Winter, und wenn dann die Feuchtigkeit von der wärmeren in die kältere Zone entweicht, wird dort der Sättigungspunkt erreicht und die Feuchtigkeit schlägt sich als Tau nieder. Da Dämmmaterial in feuchtem Zustand einen großen Teil seiner Wirkung einbüßt, muß es durch eine -->Dampfsperre geschützt werden.

Taupunkttabelle

    Die Taupunkttabelle gibt an, bei welchen Oberflächentemperaturen Kondenstat auftritt in Abhängigkeit von der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.

Taupunkttemperatur

    Dies ist die Temperatur bei welcher der Sättigungszustand erreicht ist.

Tauwasserbildung

    -->Taupunkt, um diese zu verhindern müssen u.a. folgende Punkte eingehalten werden:

    • Die Verdunstungsmenge muß größer sein als die Tauwassermenge.
    • Baustoffe, die mit Tauwasser in Berührung kommen, dürfen nicht geschädigt werden (z.B. durch Korrosion oder Pilzbefall).
    • Bei Dach- und Wandkonstruktionen darf eine Tauwassermenge von insgesamt 1 kg/m2 nicht überschritten werden. Tritt jedoch Tauwasser an Berührungsflächen von kapillar nicht wasseraufnahmefähigen Schichten auf, so darf zur Begrenzung des Ablaufens oder Abtropfens eine Tauwassermenge von 0,5 kg/m2 nicht überschritten werden. Dies sind z.B. Berührungsflächen von Faserdämmstoffen sowie Dampfsperren und Betonschichten.
    • Bei Holz ist eine Erhöhung des massebezogenen Feuchtegehaltes um mehr als 5%, bei Holzwerkstoffen - dies sind z.B. Holzwolleleichtbauplatten - um mehr als 3% unzulässig.

Tauwassermasse

    Die flächenbezogene Tauwassermasse (Kurzbezeichnung: mW,T ) ist die Feuchte welche, bezogen auf einen Quadratmeter Bauteiloberfläche, während der Tauperiode insgesamt in einem Bereich ausfällt.

Tauwasserschutz

    Eine Beurteilung der Bauteile in Bezug auf den Tauwasserschutz ist notwendig, um zum einen einer Verschlechterung der Wärmedämmeigenschaften einer Wand durch zunehmende Feuchtigkeit entgegenzuwirken und andererseits das Bauteil vor Bauschaden zu bewahren.

TAV

    Abkürzung für Temperaturamplitudenverhältnis. Diese wird als Größe zur Beurteilung des instationären Wärmeschutzes herangezogen. Sie gibt an wie groß die Amplitude der Temperaturschwankungen auf der Innenseite eines Bauteils im Verhältnis zu derjenigen auf der Außenseite desselben Bauteils ist.

tavellieren

Tb

    Abkürzung für Terbium.

TBM

Tc

TDI

    Abkürzung für -->Toluylendiisocyanat.

TDK

Te

    Abkürzung für Tellur.

Teak

    Holzart. Siam-, Burma-, Moulmain-Teak: mittelschwer bis schwer, ziemlich hart, gute Festigkeit, sehr gutes Stehvermögen, kaum Quellen und Schwinden, gut zu verarbeiten. Diese Hölzer sind gegen Termiten-, Insekten- und Pilzbefall annähernd resistent, Java-Teak ist durch Kalkinhaltsstoffe schwer zu bearbeiten.

technische Baubestimmung

    Dies sind technische Regelwerke (zumeist Normen) welche von den obersten Baubehörden der Bundesländer erlassen werden.

technische Biegetheorie

    Dies ist die Theorie zur Berechnung der Spannungen und Verformungen von Stäben, sie beruht auf Annahmen wie:

    • Gültigkeit des Hookschen Gesetzes.
    • Ebenbleiben der Querschnitte nach Bernoulli.
    • Kleinheit der Durchbiegung im Vergleich zur Stablänge.
    • Setzten der Verkrümmung gleich der 2-fachen Ableitung der Durchbiegung.

technische Gewässeraufsicht

    Hier handelt es sich um einen Teil der Aufgaben der Wasserwirtschaft und beinhaltet z. B. die stetige Zustandserfassung von Bächen, Flüssen, Seen und des Grundwassers.

technische Spezifikationen

    Dies sind sämtliche technische Anforderungen an eine Bauleistung, ein Material, ein Erzeugnis oder einer Lieferung, mit deren Hilfe die Bauleistung, ein Material, ein Erzeugnis oder eine Lieferung so tituliert werden können, dass sie ihren durch den öffentlichen Auftraggeber festgelegten Verwendungszweck erfüllen. Die Technischen Spezifikationen sind insbesondere in den -->Verdingungsunterlagen enthalten.

technische Tankvorschriften

    Dienen dem Schutze der Gewässer, diese Verordnung enthält Vorgaben zu Schutzmassnahmen bei Öltanks in Gebäuden und im Erdreich.

Teer

    Dies sind Rückstände aus der Kohle- und Erdölverarbeitung, Teeröle sollten auf Grund der toxischen Wirkung nicht in Innenräumen verwendet werden.

Teerfarbstoffe

    Dies ist ein älterer Sammelbegriff für alle synthetischen Farbstoffe, die aus dem Steinkohlenteer gewonnen werden.

Tegel

    Dies ist die Bezeichnung für einen stark tonhaltigen Boden (alte Bezeichnung: Mergel- oder -->Lettenboden), es wird auch der Begriff Pelasol verwendet.

Teichkläranlage

    Bei dieser Kläranlage werden die mechanisch gereinigten Abwässer in einen mit Wasserpflanzen bewachsenen Teich geleitet. Hierbei finden anaerobe bzw. aerobe Abbauprozesse statt, wobei der Sauerstoffeintrag entweder durch biologische Belüftung oder durch künstlich eingeleiteten Sauerstoff erfolgt.

Teilausbau

    Dies ist ein teilweiser Vollausbau, wobei einzelne Teile der Gesamtanlage vorerst zurückgestellt werden.

Teilflächenpressung

    Hierbei wird nur ein Teilbereich einer Querschnittsfläche belastet.

Teilformate

    Zur Herstellung von Mauerecken, Mauerenden, Pfeilern und Anschlägen werden Teilformate (Durch Teilung der üblichen Steinformate), zur Einhaltung der Verbandsregeln, verwendet.

Teilklimaanlage

    Dies ist eine raumlufttechnische Anlage mit zwei oder drei thermodynamischen Luftbehandlungsfunktionen.

Teillastschalter

    Dies kann z.B. ein Leistungswähler bei hydraulisch gesteuerten Durchlauferhitzern sein. Hier kann die Leistung auf 2/3 der Nennleistung begrenzt werden, welche für die meisten Bedarfsfälle wie z.B. Handwaschbecken oder Dusche etc. ausreicht und womit ein energiesparender Betrieb erreicht wird.

Teilauftrag

    Erhält z.B. ein Architekt einen Teilauftrag so ist dieser nicht mit der Durchführung eines kompletten Leistungsbildes (- ->Leistungsphase) beauftragt sondern nur mit einer oder mehreren Leistungsphasen.

Teilleistung

    Dies ist ein abgegrenzter Teil einer Gesamtleistung oder eines Bauvertrages mit eigener Ordnungszahl des Leistungsverzeichnisses, welche separat beschrieben und kalkuliert werden kann.

Teilschnittmaschine

    Dies ist eine Maschine zum Ausbruch von Gebirge im Tunnelbau.

Teilverbund

    Dies ist eine Verbundbauweise, bei welcher in der Verbundfuge ein Schlupf auftritt.

Teilungserklärung

    Ein Grundstück bzw. eine Immobilie die zu bestimmten Teilen in verschiedenen Besitzerverhältnisse unterteilt wird, regelt die Teilungserklärung.

Teilungsgenehmigung

    Nach § 19 BauGB ist dies eine Genehmigung, die es dem Bauherrn ermöglicht im Zuge seines Bauvorhabens sein Grundstück zu teilen.

Tektonik

    U.a. eine Bezeichnung für die Baukonstruktionslehre.

Tektur

    Ursprünglich aus dem spätlateinischen „tectura“ bedeutet dieser Begriff Übertünchung oder Bedeckung. Tektur ist jedoch auch ein Begriffbestandteil der -->Tekturplanung, was hier durchaus missverstanden werden kann.

Tekturplanung

    Die Tekturplanung steht häufig für die Neuerstellung eines Genehmigungsplanes, z.B. wenn vom Bauherrn nach Fertigstellung der Genehmigungsplanung Vorgaben geändert werden, die zu einer Neuaufstellung eines Raumprogramms o.ä. führen.

Teleskopschublade

    Dies ist eine, in einer Metallschienenhalterung laufende Schublade.

Tempel

    Bezeichnung für einen nicht-christlichen Kultbau.

Tempern

    Dies ist ein besoderes, mehrtägiges Glühverfahren, bei dem beispielsweise ein Gußeisen mit stahlähnlichen Eigenschaften hergestellt werden kann.

Tempera

    Bezeichnung für die Deckfarbe.

Temperabindemittel

    Dies sind Emulsionen aus Ei und Leinöl (Eitemperabindemittel), Caseinbindemittel und Leinöl (Caseintemperabindemittel), gelöstem Tragant oder Gummiarabicum und Leinöl (Gummitemperabindemittel) sowie auch Kunstharzemulsionen.

Temperafarben

    Dies sind wasserverdünnbare, deckende Malfarben aus Temperabindemittel, feinteiligen Pigmenten, Netz- und Konservierungsmitteln, die weitgehend wasserfeste Malschichten bilden.

Temperatur

    Die Temperatur ist ein Maß für den Energiezustand eines Körpers. Einheiten: Kelvin (K), üblich bei Temperaturdifferenzen oder Grad Celsius (oC), üblich bei Temperaturangaben.

Temperaturamplitude

    Dies ist der tägliche Temperaturunterschied von Tag und Nacht der in einer Kurve für außen und innen dargestellt wird .

Temperaturamplitudenverhältnis

    Das Temperaturamplitudenverhältnis vergleicht die innere mit der äußeren Temperaturamplitude und wird in % angegeben. Je niedriger die % Zahl desto besser ist der sommerliche Wärmeschutz und desto ausgeglichener ist die Raumtemperatur.

Temperaturbegrenzung

    Hier handelt es sich z.B. um eine mechanische Verriegelung bei Warmwasserspeichern womit die Temperatur stufenlos begrenzt werden kann. Die Temperaturbegrenzung dient der Energieeinsparung und als Kindersicherung. Der Temperaturwählknopf kann hierbei nur bis zur eingestellten Temperatur begrenzt werden.

Temperaturdehnkoeffizient

    Dies ist der Quotient aus Temperaturdehnung und Temperaturänderung.

Temperaturdehnung

    Dies betitelt die Dehnung durch Temperaturänderungen, wenn diese Dehnung unbehindert ist, also die Spannung gleich null ist. Die Temperaturdehnung ist gleich dem Temperaturdehnkoeffizient mal der Temperaturänderung.

Temperaturfaktor

    Kurzbezeichung: fRsi.Dies ist die Differenz zwischen der Temperatur auf der Innenoberfläche eines Bauteils und der Außenlufttemperatur, bezogen auf die Temperaturdifferenz zwischen Innenluft und Außenluft. Ermittelt wird die Oberflächentemperatur mit einem definierten Wärmeübergangswert.

Temperaturleitfähigkeit

    Dies ist der Quotient aus Wärmeleitfähigkeit und dem Produkt aus Dichte und der spezifischen Wärmekapazität.

Temperaturverkrümmung

    Die Temperaturverkrümmung (bei Stäben mit über die Stabdicke linear verteilter Temperaturänderung) ist gleich dem Temperaturkoeffizient mal der Differenz der Temperaturänderung an den Längsrändern, dividiert durch die Stabdicke.

Temperaturverlauf

    Der Temperaturverlauf durch ein Bauteil ist von der jeweiligen -->Wärmeleitfähigkeit eines jeden Baustoffs abhängig.

Temperaturverlaufdiagramm

    Mit Hilfe des Temperaturverlaufsdiagramms kann eine Aussage getroffen werden über Behaglichkeit, Wärmespeicherfähigkeit sowie über eventuell auftretende Wärmebrücken bei einem Bauteil. Der Temperaturverlauf durch ein Bauteil ist von der jeweiligen Wärmeleitfähigkeit eines jeden Baustoffs abhängig.

Temperaturzone

    Dies betitelt den Bereich eines Gebäudes in welchem die mittlere durchschnittliche Innentemperatur um mind. 4 K von der Temperatur in angrenzenden Bereichen abweicht.

Temporäranker

    Dies sind Verpressanker mit einer Einsatzzeit von höchstens 2 Jahren, im Vergleich zu den Permanentankern weisen sie einen geringeren Korrosionsschutz auf.

Teng

    -->Yello Balau

Tenne

    Oder auch Tennenboden genannt, bezeichnet den befestigten Boden einer Scheune. Früher nannte man auch den Boden einer Mälzerei, auf welchem man das Grünmalz ausbreitete, als Tenne (heute geschieht dies in einem Keimkasten).

Tennenboden

    -->Tenne

Tenside

    Dies sind grenzflächenaktive Stoffe, die Grenzflächenspannung abbauen.

Teppan Yaki

    Dies ist ein japanischer Flächengrill mit Chromstahlplatte auf eine Abdeckung montiert.

Teppich

    Hergestellt aus aus Natur- oder Synthesefasern dient dieser als Raumbodenbelag. Neben verschiedensten Synthesefasern werden Teppiche aus Wolle,  aus Haargarn von z.B. Pferd, Ziege oder Kühen hergestellt. Tierfasern sollten antibakteriell behandelt und gegen Motten geschützt sein. Zudem werden auch pflanzliche Fasern vor allem Sisal, Kokos und Baumwolle verwendet. Siehe auch -->Substanzklassen.

Teppichboden-Rapport

    Dies ist die gleichmäßige Wiederkehrung der verschiedenen gleichwertigen Punkte in einem gemusterten Teppichboden, die beim Verlegen, besonders bei Ware mit großflächigen Rapporten, ein sorgfältiges Anpassen der einzelnen Einheiten erfordert.

Tepidarium

    Lauwarmes Bad der römischen Thermen.

teratogen

    Fähigkeit eines Agens, bei Einwirkung einer ausreichenden Dosis eine angeborene Mißbildung auszulösen.

Termiten

    Holzschädlinge, diese treten meist in ganzen Massen auf und richten durch Holzfraß erheblichen Schaden an, kommen jedoch nur in den Subtropen und Tropen vor.

Terpene

    Dies ist ein natürliches Lösungsmittel auf der Basis von ätherischen Ölen.

Terra di Siena

    Dies ist die Bezeichnung für die Erde aus der Gegend um Siena in der Toskana (Italien), aus welcher die Farbe - ->Siena hergestellt wird.

Terrain

    Dieser Begriff (aus dem Französischem) betitelt die Erdoberfläche bzw. das Gelände.

Terrakotta

    Diese aus fettem Ton gebrannte Baukeramik wird zumeist ornamentiert oder glasiert angeboten.

Terrasse

    Geländestufe oder eine balkonähnliche Plattform vor einem Gebäude. Terrassen die bis 1 m hoch aufgeschüttet sind benötigen keine Baugenehmigung, auch sind sie hinsichtlich der Einhaltung von Abstandsflächen ohne Bedeutung. Massivere, größere Terrassen über 1 m Höhe und Terrassen im Zusammenhang mit Gaststätten sind nicht Genehmigungsfrei, da die Genehmigungsfreiheit nur für wohnungswirtschaftliche Zwecke dienende Anlagen bestimmt ist.

Terrassenbruch

    Dies ist die Betitelung für das Versagen eines Stahlblechs unter Beanspruchung in Blechdickenrichtung durch stufenförmiges, bzw. terrassenartiges Auseinanderreissen des Blechs.

Terrassenhaus

    Terrassenhäuser sind abgestuft angeordnete Mehrfamilienhäuser. Meist dient das Dach der unteren Wohneinheit als Terrasse für die darüber liegende Wohnung. Durch die freizügig angelegten Freiflächen kommt dieser Gebäudetyp den Eigenschaften des Einfamilienhaus sehr nahe.

Terrassenkies

    Dies ist ein -->Kies der als Schüttung für Terrassen verwendet wird.

Terrassensplitt 

    Dies ist ein -->Splitt der als Schüttung für Terrassen verwendet wird.

Terrazzo

    Dieser wird an Ort und Stelle aus Steinsplittern und Zement gegossen (vergleichbar mit Fliesestrichen) und anschließend mehrmals überschleifen und poliert. Es lassen sich Friese und Ornamente einarbeiten. Bei großen Flächen sind auch hier Bewegungsfugen einzubauen.

Terzfilter-Analyse

    Dies betitelt die Messung von Geräuschen bei welcher die Schalldruckpegel einzelner Frequenzen, welche im Abstand von Terzen auseinander liegen, ermittelt werden.

Testbenzin

    -->Lackbenzin

Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Copolymere

    Dieser Stoff ist zu den Fluorpolymere einzuordnen und ist aufgrund der festen Bindung extreme widerstandsfähig gegenüber chemischen und biologischen Beanspruchungen sowie langfristig UV-stabil und witterungsbeständig. Fluorpolymere werden u.a. zur Herstellung von Membranen und Folien verwendet.

Teufe

    Dies ist z.B. die Bezeichnung für die Länge bzw. Tiefe einer Bohrung, eines Schachtes.

textiler Fußbodenbelag

    Hier handelt es sich z.B. um:

    • Wirkteppiche
    • Webteppiche
    • Tuftingteppiche
    • Nadelvliesteppiche
    • Klebpolteppiche
    • Flockteppiche
    • Nähwirkteppiche
    • Vlieswirkteppiche

    Siehe auch -->Substanzklassen

Textiltapeten

    Bei diesen Tapeten werden auf Trägermaterialien, wie z.B. ein- oder mehrschichtiges Papier, Krepppapier, Styropor oder Synthetik-Vlies, textile oder auch andere Stoffe aufgetragen. Die Muster können hierbei auf die Trägerschicht oder auf die Oberfläche (jede Art von Gewebe und Gewirken aus Natur- oder Kunststofffasern) gedruckt werden.

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TG

    Abkürzung für Tiefgarage.

TGIC

    Abkürzung für Triglycidylisocyanat/Triglycidylisocyanurat. Hierbei handelt es sich um ein Vernetzungsmittel, welches bei der Herstellung von witterungsbeständigen Pulverlacken auf der Basis von carboxylgruppenhaltigen Polyester eingesetzt wird. Aufgrund gesundheitlicher Gründe wird Triglycidylisocyanurat (TGIC) inzwischen meistens durch feste Vernetzungsmittel ersetzt. Hierbei kann es sich z.B. um eine eutektische Mischung von bei Raumtemperatur festen Dicarbonsäurediglycidylestern (z.B.aromatische Dicarbonsäuredigylcidylester wie Phthalsäurediglycidylester, Isophthalsäurediglycidylester und/oder Terephthalsäure-diglycidylester) oder flüssige Polyglycidylverbindungen (z.B.Trimellitsäuretriglycidylester) handeln.

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Th

    Abkürzung für Thorium.

Thaulow-Verfahren

    Verfahren zur Feststellung der Oberflächenfeuchte, - danach erfährt ein in eine Flüssigkeit eintauchender Körper einen Auftrieb, der ebenso groß ist wie das Gewicht der von ihm verdrängten Flüssigkeitsmenge. Der Wassergehalt wird in der Weise bestimmt, daß man von der genau gleichen Masse trockenen wie feuchten Zuschlangs das Unterwassergewicht ermittelt.

Theodolit

    Dies ist ein geodätisches Meßintrument; dient zur Messung von Horizontal- und Vertikalwinkeln; findet Anwendung beim genauen Fluchten und Loten und zum Abstecken beliebiger Winkel.

Theorie kleiner Verformungen

    Dies ist eine geometrisch lineare Theorie welche gültig ist, wenn die Verschiebungen klein gegenüber den Längenabmessungen sind.

Theorie I. und II. Ordnung

    • Theorie I. Ordnung: Dies ist die Formulierung der Gleichgewichtsbedingungen am unverformten Tragsystem. Diese Theorie kommt z.B. zur Anwendung wenn eine Stabilitätsgefährdung vorliegt, bzw. wenn die Stablängskräfte nicht groß sind.
    • Theorie II. Ordnung: Dies ist die Formulierung der Gleichgewichtsbedingungen am verfomten Tragsystem, wobei sich im Allgemeinen die Verformungen aus Schnittgrößenverformungen und anzusetzenden Vorverformungen zusammensetzen. Diese Theorie findet aus Sicherheitsgründen Anwendung bei stabilitätsgefährdeten Systemen, bzw. bei großen Längsdruckkräften.

Thermaöle

    -->Wärmeträgerflüssigkeiten, -->Wärmeträger

Thermen

    Öffentliche Bäder im antiken Rom.

thermische Abfallbeseitigung

    Dies ist ein Verfahren zur thermischen Trocknung, Verbrennung, Pyrolyse oder Hydrierung von Abfällen sowie auch Kombinationen aus selbigen.

thermische Beeinträchtigung

    Dies ist ein Vorgang, bei welchem die Einwirkung von erhöhten Temperaturen, bzw. Wärme auf ein Produkt, ein Material oder einen Meterialverbund zu einem Verlust gewisser mechanischer, physischer oder elektrotechnischer Eigenschaften führt.

thermische Behaglichkeit

    Die thermische Behaglichkeit wird durch zwei Faktoren beeinflusst: die Raumlufttemperatur und die innere Oberflächentemperatur der Außenwände und Fenster. Im Idealfall sind beide Temperaturen gleich.

Thermischer Leitwert

    Kurzbezeichnung: L i,j. Dies ist der Wärmestrom bezogen auf die Temperaturdifferenz zwischen zwei Räumen, welche durch das betrachtete Bauteil wärmetechnisch miteinander verbunden sind.

Thermisches Anemometer

    Analyseverfahren zum Zustand eines Bauwerks oder Bauteils. Hiermit kann man Geschwindigkeitsrechnungen aus Widerstandsänderungen (von Strömungsgeschwindigkeiten und Temperatur) erkennen und dies auch an unzugänglichen Stellen. Kurzbezeichnung: Thermo-Anemometer.

thermische Zersetzung

    Dies ist ein Vorgang welcher durch Hitzeeinwirkung auf ein Material eine wesentliche Änderung der chemischen Zusammensetzung hervorruft.

Thermitschweißung

    Dies betitelt die Schienenstoßschweißung (z.B. im Gleisbau) nach dem Thermit-Verfahren.

Thermit-Verfahren

    Schweißverfahren bei welchem aus einem Aluminium-Eisenoxyd-Gemisch erschmolzenes Flüssigstahl in die, mit einer Schweißform umgebenen, Stoßlücke (bei z.B. Thermitschweißung im Gleisbau) gefüllt wird.

Thermo-Anemometer

    -->Thermisches Anemometer

Thermofassade

    Dies ist allgemein die Betitelung für eine wärmegedämmte Fassade.

Thermographie

    Analyseverfahren zum Zustand eines Bauwerks oder Bauteils. Hierbei werden Aufnahmen der Infrarot -Wärmestrahlungen von Oberflächen durchgeführt und und Wärmebrücken aufgespürt.

Thermoplaste

    Kunststoffe welche durch Erwärmung verformbar sind, bei Gebrauchstemperatur sind diese Stoffe flexibel bis hart.

Thermoputzfassade

    Dies ist eine -->Thermofassade mit Putzoberfläche. -->Wärmedämmverbundsysteme.

Thermostat

    Temperaturregler für z.B. Räume (Heizungen).

Thermostat-Mischbatterien

    Dies sind -->Mischbatterien für Wassertemperaturen im Bereich von +10 °C und +60 °C die auf +/- 1 °C vorwählbar sind.

Thermostatventile

    Hier handelt es sich i.d.R. um Heizkörperventile mit thermostatisch gesteuerter Drosselung, bei welchen Fühler, Regler, Stellglieder und Sollwerteinsteller eine Einheit bilden.

Thixotrop

    Dieser Begriff betitelt einen Zustand, einer scheinbar hohen Viskosität von Dispersionen oder Lösungen (gelartig, buttrig), der durch reibende Bewegung des Materials (Rühren, Streichen) aufgehoben oder unterbrochen wird.

thixotrope Flüssigkeit

    Dies ist eine Flüssigkeit, mit der Eigenschaft eines gelartigen Stoffes, der sich beim rühren verdünnt (z.B. bei Farben) und bei längerer Ruhezeit wieder verdickt. Man findet auch des öfteren die falsche Schreibweise “tixotrop”.

ThürBO

Ti

    Abkürzung für Titanium.

Tide

    Der Begriff Tide stammt aus dem Niederdeutschen für Zeit, es betitelt den, durch die Gravitation des Mondes und der Sonne verursachten Zyklus von Ebbe und Flut (Gezeit).

Tidenhub

    Dies ist die maximale Wasserstandsdifferenz zwischen Höchst- und Tiefstand eines Gewässers.

Tiefbau

    Dies ist der Bereich des Bauwesens, welcher die Ausführungen von Bauwerken in und unter der Erde sowie ebenerdige Bauwerke umfasst.

Tiefbaulaser

    Dies ist ein Laser zur Geradenabsteckung im Tiefbau.

Tiefbehälter

    Dies sind künstliche Trinkwasserbehälter, die dem Ausgleich zwischen Zulauf und Entnahme im Versorgungsgebiet dienen.

Tiefbohrzemente

    Nichtgenormter Zement; dies sind Portland- und Puzzolanzemente, welche zum Auskleiden von tiefen Bohrlöchern dienen (z.B. zur Erdöl- und Erdgasgewinnung), sie weisen eine hohe Sulfatbeständigkeit sowie eine geringe Neigung zur Wasserabsonderung auf.

Tiefbordstein

    Im Gegensatz zum Hochbordstein im Bereich von Überfahrten oder dgl. abgesenkter und nur geringfügig über die Verkehrsfläche herausragender Randstein.

Tiefbrunnen

    Dies betitelt vertikale Brunnen, aus welchen das Wasser mittels Tauchpumpe gefördert wird.

Tiefeinbau

    Im Straßenbau betitelt dies den Einbau von Deck-, ggf. Binder- und Tragschichten bzw. Betondecken nach vorheriger Beseitigung entsprechender Oberbauteile, so dass die neue Fahrbahnoberfläche in der Regel auf (selten unter) der ursprünglichen Höhe liegt.

tiefe Gleitfuge

    Dies ist eine tief liegende Gleitfläche, welche bei einem besonderen Nachweis für eine verankerte Stützwand angenommen wird und welche die Verankerung mit einschließt.

Tiefensickerschicht

    Dies ist diejenige Sickerschicht, welche den Straßenkörper gegen seitlich zuströmendes Schicht- oder Sickerwasser sichert.

Tiefenverdichter

    Dies betitelt die mechanische Verdichtung tief liegender Bodenbereiche.

Tiefenversprung

    Im Möbelbau entsteht dieser durch unterschiedlich tiefe Teile eines Möbels.

Tiefgründung

    Dies ist ein Gründungsverfahren bei welchem die Bauwerkslast und tiefer liegende Schichten abgeleitet wird.

Tieflöffel

    Dies ist ein Förder- und Grabgefäß eines Baggers mit nach unten bzw. hinten gerichteter Gefäßöffnung.

Tiefspülklosett

    Wasserklosett, bei dem die Fäkalien im Gegensatz zum Flachspülklosett in im Becken stehendes Wasser fallen, das das Auftreten von Gerüchen mindert und größere Hygiene gewährleistet.

Tieftemperaturheizkessel

    Kurzbezeichnung: TT-Kessel. Dies sind Heizkessel, die mit einer Kesseltemperatur unter 40 °C betrieben werden und ganz abschalten, wenn keine Wärme benötigt wird. Die maximale Abgastemperatur solcher Kessel liegt bei ca: 180 °C.

Tigerwood

    Holzart. Das Holz ist schwer, hart und sehr fest. Verwendungsbereich: Baukonstruktionsholz, Schiffbau, Innenausstattungen und Drechslerwaren.

Tischlerplatte

    Als Tischlerplatte wird stabverleimtes Holz betitelt, welches auch -->Stabsperrholz genannt wird.

Titan

    Metall: beständig gegen. Salpetersäure, organische Säuren, Meerwasser, Luft und Wasser; nicht beständig gegen: Schwefel- und Salzsäure und Natronlauge.

Titanoxyd

    Dient als Weißmacher vieler Farben, bei der Herstellung entsteht Dünnsäure.

Titel

    Dies ist z.B. ein Abschnitt eines Leistungsverzeichnisses, in welchem die zu einem Leistungsbereich gehörenden Teilleistungen zusammengefasst sind.

Titration

    -->Volumetrie

Tixotrop

TK

    • Abkürzung für Telekommunikation.
    • Abkürzung für Technische Kommission.
    • Kurzzeichen für einen Trittschalldämmstoff mit einer geringen Zusammendrückbarkeit z.B. unter Fertigteilestrichen. Für Verkehrsbelastungen > 2,0 kN/m²

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Tl

Tm

Tokunoma

    (japanisch: Nische) Eine Nische die sich neben dem Eingang japanischer Gebäude und in wichtigen Räumen befindet . In ihr werden Kalligraphie, bemalte Schriftrollen, Ikebana-Anordnungen oder Kunstgegenstände ausgestellt.

Toleranz

    Dies ist die größte zulässige Abweichung von dem sogenannten Nennmaß.

Toluol

    Dieser aromatische Kohlenwasserstoff wird als Lösemittel vieler Farben, Lacke, Kleber etc. verwendet.

Toluylendiisocyanat

    Die genauere Bezeichnung lautet Toluylen-2,4-diisocyanat. Kurzzeichen: TDI. Hierbei handelt es sich um eine sehr giftige Flüssigkeit, mit einer Schmelztemperatur von 12 - 14 °C und einer Siedetemperatur von 247 °C. Die molare Masse beträgt 174,2 g/mol. Dieses Polyisocyanat ist gut löslich in organischen Lösemitteln und es löst sich auch in Wasser.

Tomografie

    -->Volumetrie

Ton

  • Dies ist die Betitelung für Böden mit Korngrößen kleiner 0,002 mm.
  • Ton im Bereich des Luftschalls -->Oktave

Tondachziegel

    -->Dachziegel.

Tonerdeschmelzzement

    -->Tonerdezement

Tonerdezement

    Dieser nichtgenormte Zement besteht hauptsächlich aus Calciumaluminaten, Rohstoffe sind Kalkstein und Bauxit, hergestellt wird dieser Zement im Schmelzflußverfahren in elektrischen Lichtbogenöfen oder auch im Hochofen bei der Gewinnung von Spezialroheisen, weitere Bezeichnung ist Tonerdeschmelzzement, bei Vermischung von Tonerdezement mit anderen kalkhaltigen Bindemitteln erhält man einen Schnellbinder.

Tonfliesen

    Diese Fliesen werden aus Ton gebrannt und roh oder glasiert angeboten, diese sind, roh oder glasiert, nicht frostfest und weisen geringe Bruchfestigkeit auf.

Tonfrequenz-Rundsteuerempfänger

    -->TRE

Tonhohlplatte

    Aus Ton oder tonigen Massen geformte und gebrannte Platte mit quadratischen Hohlräumen in Tragrichtung für die Verwendung als Deckentragplatte zwischen Stahlträgern oder für Wände.

Tonne

    Maß zur Bestimmung des Gewichts, Kurzbezeichnung t; 1 t = 20 Zentner = 1.000 kg = 1.000.000 g.

Tonnen - oder Kappengewölbe

    Gewölbeart in Form eines halben Kreiszylinders.

Tonschiefer

    Sedimentgestein auf Grund der teilweisen Umkristalisierung zu Glimmer und Quarz  findet oft eine Zuordnung zu den metamorphen Gesteinen statt; Eigenschaften: Härte je nach Quarzgehalt, leicht Spaltbar, wasserdicht, wetter- und feuerbeständig, zug- und biegungsfest.

Topfkonservierung

    -->Gebindekonservierung

Topfzeit

    Zum Beispiel bei den Zweikomponentenmaterialien, hier müssen alle Materialien nach dem Vermischen von Stammkomponente und Härter innerhalb einer begrenzten Zeit (die Topfzeit) verarbeitet werden. Die Topfzeit ist die Zeit in der alle Materielien erhärten,- in jeder Schichtdicke - also auch im Streichtopf.

Torf

    Dies ist ein organischer Boden welcher durch Zersetzung pflanzlicher Bestandteile entstanden ist.

Torsion

    Dies ist eine Beanspruchung durch ein Moment dessen Vektor rechtwinklig zur Schnittfläche steht.

Torsionsmoment

    -->Drehmoment

Torsionssteifigkeit

    Bei der St. Venantschen Torsion ist dies das Torsionsmoment dividiert durch die Verdrillung des Stabelements.

Torsionsverdrehung

    Dies ist die Verdrehung infolge einer Torsion.

Torstahl

    Mit Längs- oder Querrippen versehener hochwertiger Rundstahl für Bewehrungen.

Tosbecken

    Dies ist ein Bauwerk, bei welchem die Energieumwandlung primär durch einen Wechselsprung erfolgt.

Toskammer

    Dies ist ein geschlossenes Bauwerk, bei welchem die Energieumwandlung durch turbulente Vermischung und Verwirbelung des Wassers erfolgt.

totale Spannung

    Dies betitelt die gesamte Spannung die auf den Boden einwirkt, die Summe von wirksamer Spannung und Porenwasserdruck in wassergesättigten Böden.

Totalstation

    -->elektronisches Tachymeter

Totalunternehmer

    Auch Generalunternehmer, der in einem Vertragsverhältnis nicht nur die Ausführung, sondern je nach Wortlaut des Vertrages, auch die Projektierung und Planung zum vereinbarten Preis übernimmt und ein Bauwerk nach Vollendung an den Auftraggeber übergibt.

Tote Chore

    Bei Bodenbelägen: Die ist der Teil der Polkettfäden (-->Pol), der keine Noppe bildet (-->Polnoppe).

Totmannschalter

    Dies ist ein Schalter der z.B. bei elektrischen Garagentoren, Aufzugtüren o.ä. die Schließung oder Öffnung sofort unterbricht, wenn während diesem Vorgang in den Aktionsbereich ein Lebewesen oder auch ein Gegenstand eintritt bzw. hineinfällt, um Verletzungen oder Beschädigungen zu vermeiden.

Totmannsteuerung

    Dies ist eine Steuerung für ein -->Totmannschalter oder ein -->Totmannventil o.ä.

Totmannventil

    Funktionsweise wie bei einem -->Totmannschalter, nur dass es sich hierbei um ein Ventil handelt.

Toxikologie

    Lehre von den durch Stoffe verursachten Störungen auf belebte Systeme. d.h. von Giftwirkung.

Toxine

    Dies sind wasserlösliche, giftige Produkte des Stoffwechsels von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen.

Toxische Stoffe

    Dies sind -->Toxine, die bei entsprechender Konzentration gesundheitsschädliche Wirkung haben.

Toxizität

    Dies ist die materialimmanente Eigenschaft einer Substanz, welche schädlichen Einfluss auf den lebenden Organismus ausübt.

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