Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

TRA

    Abkürzung für Technische Regel für Aufzüge.

Trachee

    Dies ist das Gefäßelement des Holzteils einer Pflanze (-->Xylem) welches zur Leitung von Wassers (Nährstoffen) in höheren Pflanzen dient.

Tracheiden

    Das ist das nährstoffleitende Element im Holzteil (-->Xylem) einer Pflanze. Es handelt sich hierbei um langezogene, abgestorbene und schräg endende Einzelzellen welche nach ihrer Reife stark verholzen und verdicken und somit die Stützfunktion der Pflanze übernehmen.

Tragdeckschicht

    Hier handelt es sich i.d.R. um eine einschichtige bituminöse Befestigung welche die Funktion von Trag- und Deckschicht erfüllt. Das Mischgut besteht hierbei aus Mineralstoffgemischen abgestufter Körnung mit Straßenbaubitumen als Bindemittel.

tragende Wand

    Dies ist eine Wand,

    • welche mehr als Ihre Eigenlast aus einem Geschoss zu tragen hat.
    • welche Horizontalkräfte aufnehmen kann.
    • welche auch als Knickaussteifung verwendet werden kann
    • die eine vorgeschriebener Mindestdicke von 11,5 cm hat.
    • für welche i.d.R. ein statischer Nachweis geführt wird.

Träger

    Dies ist i.d.R. ein zumeist horizontal liegender Stab welcher vertikale Lasten überträgt und durch Biegung beansprucht ist.

Trägerbohlwand

    Dies ist ein Baugrubenverbau welcher aus vertikal, in Abständen angeordneten Traggliedern sowie dazwischen liegender horizontaler Ausfachung besteht. Den Ursprung hat dieser Verbau als Berliner Verbau mit gerammten Stahlträgern und horizontaler Ausfachung aus Holzbohlen. Auch -->Rühlwand.

Trägerbohrwand

    -->Rühlwand

Träger öffentlicher Belange

    Diese werden lt. BauGB (§ 4) bei der Aufstellung der Bauleitpläne beteiligt. Hier handelt es sich um Stellen und Fachbehörden welche die in den Planungsgrundsätzen des Baugesetzbuches formulierten öffentlichen Belange vertreten.

Trägerrost

    Dies sind zwei Scharen paralleler Träger, welche sich kreuzen und in den Kreuzungspunkten verbunden sind. Sie liegen i.d.R. in einer horizontalen Ebene.

Trägerschalung

    Dies ist ein System für großflächige Schalelemente für Wände, bei welchem die Schalhaut auf vertikalen Trägern montiert ist, welche durch darüber liegende horizontale Träger ausgesteift werden.

Traggerüst

    Dies sind Gerüste zur vorübergehenden Unterstützung von Bauteilen und Hilfskonstruktionen. Im Besonderen als Lehrgerüste für Unterstützungskonstruktionen von Schalungen.

Trägheitsmoment

    Bei Drehbewegungen gilt: Drehmoment = Trägheitsmoment mal Winkelbeschleunigung. Der Begriff Trägheitsmoment ist nicht mehr gebräuchlich für das Flächenmoment 2. Grades.

Trägheitsradius

    Formel: i = I/A (I ist das Flächenmoment 2. Grades, A ist die Querschnittsfläche eines Stabes). Der Trägheitsradius wird z.B. zur Berechnung des Schlankheitsgrades eines Stabes benötigt.

Traglast

    Dies ist die, von einem System, maximal aufnehmbare Last.

Traglastverfahren

    Im Allgemeinen ist dies das Verfahren zur nichtlinearen Berechnung der Traglast unter Berücksichtigung des nichtlinearen Stoffgesetzes (ggf. auch der Theorie II. Ordnung mit Vorverformung).

Traglufthalle

    -->Tragluftkonstruktion

Tragluftkonstruktion

    Dies ist i.d.R. ein unter Niederdruck stehendes pneumatisch stabilisiertes Membrantragwerk, welches auch als Traglufthalle betitelt wird.

Tragschicht

    Dies ist die Schicht zwischen Decke und Planum welche insbesondere lastverteilend wirkt.

Tragschichtbinder

    Als Tragschichtbinder bezeichnet man kalkähnliche oder zementähnliche Bindemittel, die ausschließlich zur Herstellung von hydraulisch gebundenen Bodenverfestigungen, oder Verbesserungen und Tragschichten von Verkehrsflächen aller Art angewendet werden.

Tragsicherheitsnachweis

    Dies ist der Nachweis, dass die Bemessungslast kleiner ist als die Traglast.

Tragluftbauten

    Dies sind bauliche Anlagen, deren äußerer Raumabschluß ganz oder überwiegend aus einer flexiblen Hülle (mit oder ohne Stützung durch Seile, Seilnetze oder Masten) besteht, welche von der durch Gebläse unter Überdruck gesetzten Luft des Innenraumes getragen wird.

Tragverhalten

    Dies betitelt die Änderung der Tragfähigkeit in Abhängigkeit von der Zeit oder/und von der Verkehrsbelastung.

Tragwerk

    Hier handelt es sich um eine tragende Konstruktion, bzw. die zusammenhängenden Tragglieder selbiger, welche die Lasten in Fundamente o.ä. weiterleitet. Decken, Balken, Stützen, Wänden und die Gründung sind z.B. das Tragwerk eines einfachen Gebäudes.

Tragwerkplanung

    Die Tragwerkplanung bezieht sich im Wesentlichen auf Teile der Baukonstruktion von Gebäuden, zugehörige bauliche Anlagen und Ingenieurbauwerke, welche Eigenlasten, Verkehrslasten, Wind- und Schneelasten sowie alle sonstigen Belastungen des Objekts ableiten.

Trajektorie

    Dies ist eine Kurve welche in jedem Punkt einer flächigen Struktur die Richtung der jeweiligen Hauptspannung angibt. Die Trajektorie verläuft an unbelasteten Rändern senkrecht oder parallel zu selbigen.

Träm

    Bezeichnung für Balkenlage.

Tränkbarkeitsklassen von Holz

    -->Dauerhaftigkeits- und Tränkbarkeitsklassen von Holz.

Transformator

    Ein Transformator ist aufgebaut durch eine Anordnung induktiv gekoppelter Spulen, die eine Übertragung von elektrischer Energie mit Herab- oder Heraufsetzung der Wechselspannung (-->Spannungsarten) bei galvanischer Trennung ermöglicht.

Transitional

    Übergangsbaustil zwischen Romanik und Gotik.

Transmissionswärmebedarf

    Dies ist diejenige Wärmeleistung welche erforderlich ist, um die ständig, durch die Umfassungsfläche eine Gebäudes, abfließenden Wärmeverluste zu decken.

Transmissionswäremeverlust (QT)

    Dies sind die Wärmeverluste, die durch die einzelnen Bauteile wie Außenwand, Boden, Dach oder Fenster in Form von Wärmeleitung nach außen ins Freie abgeführt werden.

Transparent

    Synonym für durchscheinend oder durchsichtig.

transparente Wärmedämmung

    Kurzbezeichnung: TWD. Dies ist eine Wärmedämmung welche die Vorteile der Sonnenenergiegewinnung mit denen einer gut gedämmten Wand verbindet. Die transparente Wärmedämmung wirkt wie folgt:

    • Durch lichtdurchlässige Dämmung wird Sonnenenergie gewonnen.
    • Die Wärme wird in einer massiven Speicherwand gespeichert.
    • Die Wärme wird mit einer zeitlichen Verzögerung an die dahinter liegenden Räume abgegeben, zugleich bewirkt die Wand eine gute Dämmwirkung nach außen.

transparentes Wärmedämmverbundsystem

    Kurzbezeichnung: TWD-VS. Dies ist ein System, bei welchem neben einer konventionellen opaken Außendämmung definierte Teile der Wandfläche durch einen Absorber mit Kapillarstruktur abgedeckt und mit einem Glasputz beschichtet werden. Hierbei entsteht eine fugenlose Integration in bestehende Wärmedämmverbundsysteme für Neu- und Altbau.

Transportbeton

    In Betonwerken oder auf der Fahrt gemischter Beton, der durch mit Drehtrommeln bestückte Spezialfahrzeuge an der Baustelle fertig angeliefert wird.

Transversalkraft

    Diese Kraft kommt nur bei der Theorie II. Ordnung für Stabwerke in Betracht, als Komponente der resultierenden Schnittkraft rechtwinklig zur unverformten Stabachse.

Trapezblech

    -->Trapezprofilblech

Trapezblechdeckung

    Dies ist eine (Dach-) Deckung aus -->Trapezprofilblech.

Trapezprofilblech

    Dies ist ein industriell hergestelltes Blech (auch kurz als Trapezblech betitelt) dessen Querschnitt aus wechselnd nach oben/unten offenen Trapezen besteht.

Trass

    Dies ist ein Zusatzstoff von z.B. Betonen, Zementen, Mörteln, etc. Es handelt sich hierbei um einen feingemahlenen Tuffstein, der durch die Bindung von Kalk die Entstehung von Ausblühungen verhindert, des weiteren erhält man z.B. beim Beton durch die zusätzliche Gelbildung einen dichteren Beton.

Trasse

    Geplante und abgesteckte Linie z.B. ein Verkehrsweg).

Trasshochofenzement

    Hergestellt aus Zementklinker, Traß und Hüttensand hat dieser Zement eine sehr langsame Festigkeitsentwicklung und ist gut nachhärtend, Einsatzgebiete sind vor allem massige Bauwerke und der Wasserbau.

Trassierungselemente

    Dies sind einzelne geometrische Linien als Bestandteil einer Trasse.

Trassmörtel

    Dies ist ein Mörtel der den Zuschlagstoff -->Trass beigefügt hat.

Trasszement

    Herstellung erfolgt durch Mischung von Portlandzement-Klinker und Traß, ist für Spannbeton nicht zulässig; neue Bezeichnung nach EU ist Portlandpuzzolanzement.

Tratoria

    Italienisches Gasthaus.

Traufblech

    Dies (auch Einlauf- oder Scharblech genannt) ist ein als Übergangsstück zwischen Dachdeckung und Dachrinne (an der Traufe) angeordneter Blechstreifen, der auf der -->Traufbohle befestigt in die -->Dachrinne hineinragt und somit als Rinneneinlaufblech oder als Tropfblech dient. Bei einer Metalldeckungen kann es auch als durchgehendes Haftblech (Vorstoßblech) dienen.

Traufbohle

    Auf den Sparren befestigte Bohle oder Brett zur Auflagerung der untersten Dachziegelreihe und ggfs. zur Befestigung des Einlaufbleches.

Traufe

    Unteres, waagerechtes Ende einer geneigten Dachfläche.

Traufentlüftungskamm

    Dieser sieht aus wie ein Kamm oder Rechen und schützt vor Vogeleinflug bzw. dem Einnisten der Vögel im Traufbereich.

Traufhöhe

    Das Höhenmaß von Oberkante Gelände bis zur Traufe.

Trauflade

    Eine Trauflade ist ein eine im Breitenquerschnitt einseitig schräg zugeschnittene Bohle, welche im Traufabschlussbereich verbaut wird.

Traufschalung

    Die Traufschalung ist die Verblendung der Sparrenunter- und -kopfseite (auf vorhandener Holzunterkonstruktion) im gesamten Traufbereich (-->Traufe). Sie wird zumeist aus Nut-und Feder-Bretter, aber auch aus Kunststoff, Blech oder Leichtbeton angefertigt.

traufseitig

    Dies ist die Bezeichnung für die Lage eines Hauses, wenn sich die Traufe der Strasse zuwendet.

Traufziegel

    Hier handelt es sich um Formziegel, welche für Dachziegel mit tiefen Wellen, wie z.B. Hohlfalzziegel, entwickelt wurden, um das Eindringen von Tieren (Vögel, etc.) zu verhindern.

Travertin

    Chemisches Sedimentgestein: dies ist ein Sammelbegriff für grobporige Kalksteine; Hellgelb bis dunkelbraun, polierfähig, wetterbeständig, enthält oft Versteinerungen, sehr gute Bearbeitbarkeit, bei so manchem Händler wird dieser auch als Marmor bezeichnet.

TRE

    Abkürzung für Tonfrequenz-Rundsteuerempfänger. Dieser schaltet den Zweitarifzähler von Hochtarif auf Niedertarif und auch umgekehrt. Die Umschaltung erfolgt zentral über das Leitungsnetz. -->Nachtstrom.

Trecento

    Italienische Kunstepoche im 14. Jahrhundert.

Treiber

    -->Klopfbrett

Treibhauseffekt

    Dies ist der Begriff für die Erwärmung der Erdatmosphäre welche zu ca. 50% durch die Co2 Emmisionen bedingt ist. -->Greenhouseeffect, allg. auch bekannt unter der Betitelung GWP für Global Warming Potential. Der Treibhauseffekt, welcher sich seit ca. 1978 extrem und immer schneller erhöht (begonnen hat er schon wesentlich früher, bzw. in gewisser Art und verträglicher Weise war er schon immer da), gilt als Resultat des jahrzehnte lang verschwenderischen Umgangs mit u.a. CO2 bildenden/produzierenden/verbreiteten Produkten/Stoffen, die in den atmosphärschichten der Erde erhebliche Schäden anrichten (Temperaturänderungen der Sphären und folgedessen auch auf der Erde, durch Änderungen bzgl. der Reflexionen und Filterungen der Sonnenstrahlen) und somit auch des Leben auf der Erde erschweren bzw. verändern.

Treibriegel

    Der Treibriegel ist ein drehbarer Riegel und verschließt i.d.R. manuell, mittels Hebelwirkung über eine vertikale Stange, größere Türanlagen oder Tore.

Trenndamm

    Auch als Trennmole betitelt ist dies ein Bauwerk zum Abtrennen eines Teils der Wasserstraße.

Trennfläche

    Dies ist ein Oberbegriff in der Felsmechanik für Kluftflächen, Störungsflächen, Schichtfugen und Risse. Es wird hierbei auch von einer Diskontinuität gesprochen welche den Zusammenhang eines Festgesteinkörpers mechanisch und räumlich unterbricht.

Trennflächengefüge

    Dies ist ein felsmechanisches Modell zur Gesamtheit der geometrischen und physikalischen Kennwerte der in einem begrenzten Gebirgsbereich vorhandenen Trennflächen.

Trennflächenschar

    Dies ist die Gesamtheit derjenigen Trennflächen in einem Fels- bzw. Gebirgsbereich, deren Raumstellung annähernd parallel zueinander verläuft.

Trennkanalisation

    Bei der Trennkanalisation werden Schmutz- und Niederschlagswasser im Gegensatz zur Mischkanalisation getrennt abgeleitet, wobei das Regenwasser direkt in ein Gewässer eingeleitet wird.

Trennmole

    -->Trenndamm

Trennpfeiler

    Dies ist ein Wehrpfeiler zwischen Wehr und Wasserkraftwerk welcher nach hydrodynamischen Gesichtspunkten gestaltet wurde.

Trennschnitt

    Auch als Schwedenschnitt betitelt ist dies eine Fuge (z.B. Schattenfuge), die mit Hilfe eines Kellenschnittes o.ä. im Putz hergestellt wurde. Der Trennschnitt dient als Vorbeugung in Bezug auf Rissbildung oder gar Abscheren des Putzes (z.B. Übergang Gipskartonbauplatte/Putz).

Trennsystem

    Dies betitelt ein System zur getrennten Abführung von Regen- und Abwasser.

Trennvlies

    Dies ist i.d.R. ein -->Vliesstoff (-->Vlies) der zur Trennung zweier Schichten dient, wie z.B. bei (extensiv) begrünten Dächern zwischen der Dachabdichtung und Wurzelschutzfolie oder auch bei Sport- oder Spielanlagen als Trennschicht zwischen Boden/Unterbau und Sand (z.B. Beach-Volleyballplatz). Je nach Verwendungszweck und den damit notwendigen Eigenschaften werden diese Vliesstoffe aus unterschiedlichem Material (Kunst- oder Naturfaser) mit und ohne Zugaben hergestellt.

Trennwand

    Trennwände sind allgemein erklärt Innenwände welche Räume voneinander trennen. Je nach statischer Anforderung handelt es sich hierbei um tragende oder nichttragende Wände. Die bauphysikalischen Anforderungen richten sich nach den Funktionen der Räume.

Trennwandband

    Dies ist ein einseitig selbstklebendes Schaumstoffband zumeist ohne Abziehfolie zur Unterlage von Ständerprofilen und zur thermischen Isolation selbiger, beim Trockenbau.

Treppe

    Dies ist eine Verbindung von Gebäudeebenen, die auf verschiedenen Höhenlagen liegen. Eine Treppe ist erst eine Treppe wenn sie mehr als drei Stufen in folge besitzt, vorher spricht man von Stufen, die die einzelnen Ebenen verbinden Treppen können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden; z.B. Betontreppen, Holztreppen, Stahltreppen usw. Bei den Treppen wird in einläufige und mehrläufige Treppen unterschieden und hierbei nochmals in -->Treppenbauarten.

Treppen (Anforderungen)

Anforderungen an notwendige Treppen

Lt. § 34 MBO 2002

 

GKL 1

GKL 2

GKL 3

GKL 4

GKL 5

Einschiebbare Treppen und Rolltreppen als notwendige Treppen

unzulässig

Einschiebbare Treppen und Leitern zum Dachraum

zulässig

Unzulässig

In einem Zuge zu allen angeschlossenen Geschossen

Keine Anforderung

Ja

Tragende Teile

Keine Anforderungen

Feuerhemmend oder nicht brennbar

Nicht brennbar

Feuer hemmend und nicht brennbar

Lt. § 35 MBO 2002

 

GKL 3

GKL 4

GKL 5

Treppenraumwände

Feuerhemmend

Hochfeuerhemmend auch unter zusätzlicher mechanischer Beanspruchung

Bauart einer Brandwand

Oberer Abschluss

Treppenraumwände bis unter die Dachhaut oder feuerhemmender oberer Abschluss

Treppenwände bis unter die Dachhaut oder hochfeuerhemmender oberer Abschluss

Treppenraumwände bis unter die Dachhaut oder feuerbeständiger oberer Abschluss

Durchgängigkeit

Jeder notwendige Treppenraum muss durchgängig sein

Entrauchung

Außen liegende Treppenräume

In jedem oberirdischen Geschoss ein Fenster mit > 0,5 m²

 

Innen liegende Treppenräume und Gebäude mit einer Höhe von mehr als 13 m

Rauchabteilungsöffnung von mindestens 1 m² an der obersten Stelle, die vom obersten Treppenabsatz und vom Erdgeschoss aus geöffnet werden kann

Türen

Zu Kellergeschoss, zu nicht ausgebauten Dachgeschossen, Werkstätten, Läden, Lager- und ähnlichen Räumen

Feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende Türen

 

Zu sonstigen Räumen und Nutzungseinheiten mit mehr als 200 m², ausgenommen Wohnungen

Feuerhemmende, rauchdichte und selbstschließende Türen

 

Zu notwendigen Fluren

Selbstschließende und rauchdichte Türen

 

Zu sonstigen Nutzungseinheiten

Dicht- und selbstschließende Türen

Bekleidungen, Putze, Dämmstoffe, Unterdecken und Einbauten

Nicht brennbare Baustoffe (A)

Wände und Decken aus brennbaren Baustoffen

Bekleidung aus nicht brennbaren Baustoffen in ausreichender Dicke

Bodenbeläge ausgen. Gleitschutzprofile

Schwer entflammbar

GKL = Gebäudeklasse

Treppenanlage

    Dies ist die Betitelung für die Gesamtheit der Bauteile einer Treppe.

Treppenauflager

    Das Treppenauflager ist konstruktionsbedingt, es ist die Fläche, die die Treppe mit dem nächsten Bauteil z.B. der Decke oder Wand verbindet. Ein Treppenauflager ist unbedingt elastisch auszubilden. Dies erfordert insbesondere der Schallschutz und sein Bedingungen an Treppen.

Treppenauftritt

    Ist die Fläche die beim begehen der Stufe belastet wird, Trittfläche der Stufe.

Treppenauge

    Ist der Abstand zwischen den Treppenläufen.

Treppenbalken

    -->Treppenholm

Treppenbauarten

    Die Treppenbauarten werden durch das verschieden verwendete Material das zur Herstellung einer Treppe verwendet wird unterschieden. Hier muss man jedoch berücksichtigen, dass viele Treppen heutzutage aus Mischungen verschiedener Baustoffe bestehen, hier kommt es auf die Konstruktion der jeweiligen Treppe an. Es gibt: - ->Wangentreppen, -->Aufgesattelte Treppen, -->Holmtreppen, -->Kragtreppen, --> Spindeltreppen, -->Bolzentreppen, -->Wangenfreie Treppen mit aufgehängten Stufen, -->gemauerte Treppen, -->Stahlbeton-Massivtreppen.

Treppenbelag

    Ist die oberste Fläche der Treppe, die als Auftrittsfläche begehbar mit z.B. Fliesen, Teppich, Holz Marmor usw. belegt worden ist.

Treppendurchgangshöhe

    Die lichte Treppendurchgangshöhe wird gemessen im Abstand der beiden parallelen Linien zwischen dem Verlauf von Treppenvorderkante und der oberen Begrenzung der Durchgangshöhe, bzw. dem Abstanden von Stufenkante und Laufplatte über der Treppe.

Treppenformen

    Werden unterschieden im verlauf ihres Grundrisses, bzw. die Bauweise der zu überwindende Gebäudehöhe, in Form ihres Treppenverlaufes.Es gibt:: -->einläufige Treppen, -->Podesttreppen, -->Abgewinkelte Treppen, -->zweiläufige Treppen, -->viertelgewendelte Treppen, -->halbgewendelte Treppen, -->Wendeltreppen, -->Spindeltreppen, -->Einschubtreppen.

Treppengeländer

    Ist die seitliche Begrenzung der Treppe, das Treppengeländer dient den Sicherheitstechnischen Vorschriften. In erster Linie dient es der seitlichen Absturzsicherung einer Treppe. Es sind unterschiedliche Anforderungen, je nach konstruktiver Bauweise zu berücksichtigen.

Treppenhandlauf

    Dies ist ein, als oberer Abschluss des Geländers oder getrennt an Umfassungswände des Treppenraums, parallel zu allen Läufen und Podesten angebrachtes Bauteil, in geeigneter Griffhöhe zur Führung und Sicherung des Nutzers.

Treppenhandlaufknickpunkt

    Dies ist bei mehrläufigen Treppen der Kreuzungspunkt eines auf- bzw. abgängigen Handlaufs mit dem sich anschließenden zweiten Handlauf im Bereich von Podesten oder Geschossecken.

Treppenhaus

    Ist ein eigenes abgeschlossenes innen- oder Außengebäude, in dem ausschließlich Treppen angeordnet sind, um die verschiedenen Gebäudeebenen zu erreichen. In Gebäuden mit mehr als zwei Vollgeschossen sind eigene Treppenhäuser vorzusehen. Das Treppenhaus ist oft der erste Eindruck den man bekommt wenn man ein Gebäude betritt, ihr wird oft auch gestalterisch eine sehr große Bedeutung zu geordnet.

Treppenhöhe

    Dies ist das Gesamtmaß der Summe aller Einzelsteigungen einer Treppenanlage.

Treppenholm

    Ist der tragende Teil unter den Treppenstufen, dienen zur Unterstützung der Stufen  einzeln oder paarweise, je nach Konstruktion der Treppe.

Treppenkopf

    Dies ist der obere Abschluss (Austritt) einer Treppe.

Treppenlauf

    Der Treppenlauf wird in Laufrichtung angegeben, er wird im Grundriß eingezeichnet, um dem Betrachter die vorgegebene Laufrichtung anzugeben.

Treppenlaufbreite

    Gibt an welche breite der Treppe als Konstruktionsbreite zur Verfügung steht Die nutzbare Treppenlaufbreite gibt die tatsächliche breite der Treppe zwischen dem Handlauf und Handlauf oder zwischen Handlauf und Wandbegrenzung an.

Treppenlaufknickpunkt

    Dies betitelt den Schnittpunkt von Unterkante Geschossdecke bzw. Treppenpodest und der Unterkante des anschließenden Treppenlaufs.

Treppenlaufplatte

    Dies ist eine geneigte massive Platte als tragendes Bauteil zur Lastaufnahme der z.B. keilförmig aufgelagerten Stufen eines Treppenlaufs.

Treppenloch

    -->Treppenöffnung

Treppenmaß

    Bestimmt die Höhe und Breite einer Treppe.

Treppenöffnung

    Dies ist die Aussparung in Geschoßdecken für den Einbau einer Treppe.

Treppenpodest

    Sind Podestflächen, die zwischen den einzelnen Auftritten einer Treppe liegen können. Diese Podestflächen sind unbedingt notwendig wenn eine Treppe mehr als 18 Steigungen besitzt. Die tiefe des Podestes, sollte mindestens den Abmessungen bzw. der Laufbreite entsprechen. Es wird unterschieden in:

    • Zwischenpodest von zwei Läufen.
    • An- oder Austrittspodest welches von nur einem Lauf zugänglich ist.

Treppenraum

    -->Treppenhaus

Treppenspindel

    Ist der tragende Kern einer Spindeltreppe, auf ihr werden die Kräfte der belasteten Treppe nach unten abgeleitet. In der Regel wird sie auch als Treppensäule bezeichnet. Sie wird im Mittelpunkt der Treppe angesetzt.

Treppensteigung

    Gibt die Höhe der einzelnen Stufen an, die beim Begehen der Stufen zu überwinden ist.

Treppenstufe

    Sie wird mit einem Schritt begangen, es ist die Auftrittsfläche eines Schrittes beim begehen einer Treppe oder stufe Treppenstufen können in verschiedenen Typen ausgeführt werden, z.B.. Winkelstufen, Plattenstufen, Keilstufen, Blockstufen. Antrittsstufe: wird als erste Treppenstufe bezeichnet die am Beginn eines Treppenlaufes steht; Austrittsstufe: wird als die letzte Stufe im verlauf der Treppenrichtung bezeichnet, über sie betritt man in der Regel eine neue Gebäudeebene.

Treppenwange

    Dies ist der tragende Teil neben den Treppenstufen  der gleichzeitig den Treppenlauf seitlich begrenzt. -->Wange

Tresorbeton

    Dies ist die Bezeichnung für einen Beton der Festigkeitsklasse B 55 mit Zuschlägen aus Kiessand oder Hartgestein.

TRF

    Abkürzung für Technische Regeln für Flüssiggas

TRGI

    Abkürzung für Technische Regeln für Gasinstallationen

TRGS

    Abkürzung für: Technische Regel für Gefahrstoffe. Diese wird vom Ausschuß für Gefahrenstoffe herausgegeben und gibt Hinweise für für einen gefahrenmindernden Umgang mit Gefahrstoffen. Nachfolgend einige Inhalte:

    • TRGS 001 Allgemeines, Aufbau, Anwendung und Wirksamwerden der TRGS.
    • TRGS 002 Übersicht über den Stand der Technischen Regeln für Gefahrstoffe.
    • TRGS 101 Begriffsbestimmungen.
    • TRGS 102 Technische Richtkonzentrationen (TRK) für gefährliche Stoffe.
    • TRGS 150 Unmittelbarer Hautkontakt mit Gefahrstoffen, die durch die Haut resorbiert werden können - Hautresorbierbare Gefahrstoffe.
    • TRGS 200 Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen, Zubereitungen und Erzeugnissen.
    • TRGS 201 Einstufung und Kennzeichnung von Abfällen zur Beseitigung beim Umgang.
    • TRGS 220 Sicherheitsdatenblatt.
    • TRGS 300 Sicherheitstechnik.
    • TRGS 400 Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Anforderungen.
    • TRGS 402 Ermittlung und Beurteilung der Konzentrationen gefährlicher Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen.
    • TRGS 403 Bewertung von Stoffgemischen in der Luft am Arbeitsplatz.
    • TRGS 420 Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die betriebliche Arbeitsbereichsüberwachung.
    • TRGS 430 Isocyanate - Exposition und Überwachung.
    • TRGS 440 Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Ermitteln von Gefahrstoffen und Methoden zur Ersatzstoffprüfung.
    • TRGS 500 Schutzmaßnahmen: Mindeststandards.
    • TRGS 500 (engl.) Protective measures: minimum standards.
    • TRGS 505 Blei und bleihaltige Gefahrstoffe.
    • TRGS 507 Oberflächenbehandlung in Räumen und Behältern.
    • TRGS 511 Ammoniumnitrat.
    • TRGS 512 Begasungen.
    • TRGS 513 Begasungen mit Ethylenoxid und Formaldehyd in Sterilisations- und Desinfektionsanlagen.
    • TRGS 514 Lagern sehr giftiger und giftiger Stoffe in Verpackungen und ortsbeweglichen Behältern.
    • TRGS 515 Lagern brandfördernder Stoffe in Verpackungen und ortsbeweglichen Behältern.
    • TRGS 516 Antifouling-Farben.
    • TRGS 518 Elektroisolierflüssigkeiten, die mit PCDD oder PCDF verunreinigt sind.
    • TRGS 519 Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten.
    • TRGS 519 (engl.) Asbestos: Demolition, reconstruction or maintenance work.
    • TRGS 519 (span.) Asbesto: Trabajos de Demolici?n, Saneamiento y Mantenimiento
    • TRGS 520 Errichtung und Betrieb von Sammelstellen und zugehörigen Zwischenlagern für Kleinmengen gefährlicher Abfälle.
    • TRGS 521 Faserstäube.
    • TRGS 522 Raumdesinfektion mit Formaldehyd.
    • TRGS 523 Schädlingsbekämpfung mit sehr giftigen, giftigen und gesundheitsschädlichen Stoffen und Zubereitungen.
    • TRGS 524 Sanierung und Arbeiten in kontaminierten Bereichen.
    • TRGS 525 Umgang mit Gefahrstoffen in Einrichtungen zur humanmedizinischen Versorgung.
    • TRGS 526 Laboratorien.
    • TRGS 530 Friseurhandwerk.
    • TRGS 531 Gefährdung der Haut durch Arbeiten im feuchten Milieu (Feuchtarbeit).
    • TRGS 531 (engl.) Skin damage from work in wet environments (wet work).
    • TRGS 540 Sensibilisierende Stoffe.
    • TRGS 551 Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material.
    • TRGS 552 N-Nitrosamine.
    • TRGS 553 Holzstaub.
    • TRGS 554 Dieselmotoremissionen (DME).
    • TRGS 555 Betriebsanweisung und Unterweisung nach der Gefahrenstoffverordnung (§ 20).
    • TRGS 557 Dioxine (polyhalogenierte Dibenzo-p-Dioxine und Dibenzo-Furane).
    • TRGS 560 Luftrückführung beim Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen.
    • TRGS 602 Ersatzstoffe und Verwendungsbeschränkungen - Zinkchromate und Strontiumchromat als Pigmente für Korrosionsschutz – Beschichtungsstoffe.
    • TRGS 608 Ersatzstoffe, Ersatzverfahren und Verwendungsbeschränkungen für Hydrazin in Wasser- und Dampfsystemen.
    • TRGS 609 Ersatzstoffe, Ersatzverfahren und Verwendungsbeschränkungen für Methyl- und Ethylglykol sowie deren Acetate.
    • TRGS 610 Ersatzstoffe und Ersatzverfahren für stark lösemittelhaltige Vorstriche und Klebstoffe für den Bodenbereich.
    • TRGS 611 Verwendungsbeschränkungen für wassermischbare bzw. wassergemischte Kühlschmierstoffe, bei deren Einsatz N-Nitrosamine auftreten können.
    • TRGS 612 Ersatzstoffe, Ersatzverfahren und Verwendungsbeschränkungen für dichlormethanhaltige Abbeizmittel.
    • TRGS 613 Ersatzstoffe, Ersatzverfahren und Verwendungsbeschränkungen für chromathaltige Zemente und chromathaltige zementhaltige Zubereitungen.
    • TRGS 614 Verwendungsbeschränkungen für Azofarbstoffe, die in krebserzeugende aromatische Amine gespalten werden können.
    • TRGS 615 Verwendungsbeschränkungen für Korrosionsschutzmittel, bei deren Einsatz N-Nitrosamine auftreten können.
    • TRGS 616 Ersatzstoffe, Ersatzverfahren und Verwendungsbeschränkungen für Polychlorierte Biphenyle (PCB).
    • TRGS 617 Ersatzstoffe und Ersatzverfahren für stark lösemittelhaltige Oberflächenbehandlungsmittel für Parkett und andere Holzfußböden.
    • TRGS 618 Ersatzstoffe und Verwendungsbeschränkungen für Chrom(VI)-haltige Holzschutzmittel.
    • TRGS 619 Ersatzstoffe für Keramikfasern.
    • TRGS 710 Biomonitoring.
    • TRGS 710 (engl.) Biomonitoring.
    • TRGS 900 Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz "Luftgrenzwerte".
    • TRGS 901 Begründungen und Erläuterungen zu Grenzwerten in der Luft am Arbeitsplatz.
    • TRGS 903 Biologische Arbeitsplatztoleranzwerte - BAT-Werte.
    • TRGS 905 Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe.
    • TRGS 906 Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach der Gefahrenstoffverordnung (§ 3).
    • TRGS 907 Verzeichnis sensibilisierender Stoffe.
    • TRGS 954 Empfehlungen zur Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für den Umgang mit asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und Erzeugnissen in Steinbrüchen nach der Gefahrenstoffverordnung (§ 15).

Triangulation

    Dies ist ein älteres Vermessungsverfahren mit welchem ein Netz von Lagefestpunkten in Dreieckform ausschließlich durch Richtungs- und Winkelmessungen geschaffen wird.

Triaxialversuch

    Dies ist der Versuch zur Untersuchung der Verformungseigenschaften und der Scherfestigkeit von Fels und Böden unter dreiachsigem Spannungszustand.

Tribünen

    Als fliegende Bauten sind dies z.B. zerlegbare ansteigende Steh- oder Sitzplatzreihen für Besucher, die von der Geländeoberfläche oder vom Fußboden des Raumes über Stufengänge oder Treppen zugänglich sind.

Tricalciumaluminat

    Chemische Formel: 3CaO * Al2O3. Zementklinkerphase (Kurzbezeichnung: C3A).

Tricalciumsilicat

    Chemische Formel: 3CaO * SiO2. Zementklinkerphase (Kurzbezeichnung: C3S).

Trichlorethan

    Oder auch Trichlorethen, dies ist ein halogenierter oder chlorierter Kohlenwasserstoff, der in vielen Lösungsmitteln enthalten ist.

Triebwerksraum

    Bei Seilaufzügen ist dieser über dem Fahrschacht, ggf. auch seitlich neben dem Schacht angeordnet.

Triglycidylisocyanat / Triglycidylisocyanurat

    -->TGIC

Triglyph

    Der Dreischlitz an dorischen Tempeln.

Triglyphe

    Dies ist ein durch senkrechte Kerben dreigeteilter Block, ein Teil des dorischen Gebälkfrieses.

Triglyphenfries

    Dies ist ein Fries der dorischen Ordnung welches aus --> Triglyphen und --> Metopen gebildet ist.

Trigonometrie

    Die Dreiecksberechnung.

Trigonometrischer Punkt

    Lagerfestpunkt in der Vermessungstechnik, diese sind über ganz Deutschland verteilt, Vermarkungsarten können sein: Grenzsteine mit Untermarkierungen, Eisenrohre, Stahlbolzen etc... Erkennbar sind sie mit einem Dreieck mit einem mittligen Punkt und einer doppelt unterstrichenen Zahl markiert.

Triklinium

    Speisezimmer des römischen Wohnhauses.

Trilateration

    Dies ist ein Vermessungsverfahren bei welchem ein Netz von Lagepunkten ausschließlich durch elektronische Distanzmessung bestimmt wird. In der heutigen Zeit kombiniert man die Trilateration mit der Triangulation oder verwendet die Verfahren der Satelitennavigation zur Festpunktbestimmung.

trimodalen Umschlagsanlage

    Dies ist eine -->Umschlagsanlage die sich als -->KV-Terminal mit dreierlei Möglichkeiten zur Verkehrsbewältigung, z .B. mit Schiffen, Flugzeugen und Bahn darstellt.

Tringulationsmethode

    -->Klassifikation von Laserscannern

Trinkwasser

    Trinkwasser ist Wasser welches zum menschlichen Genuss geeignet ist, es wird unterschieden in:

    • Kaltwasser (Kurzbezeichnung: KW) mit ca. 5-15 °C
    • Warmwasser (Kurzbezeichnung: WW) als erwärmtes Trinkwasser mit Temperaturen bis 90 °C.
    • Kochendwasser (Kurzbezeichnung: KoW) als Trinkwasser mit einer Temperatur von 100 °C.

Trinkwasseraufbereitung

    Dies ist der fachliche Oberbegriff für die Gesamtheit der Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserbeschaffenheit.

Trinkwasserschutzgebiet

    Ein Trinkwasserschutzgebiet dient dem gezielten örtlichen Schutz des Trinkwassers vor bakteriellen Belastungen und besonderen Gefahrenherden. Das Gebiet besteht im allgemeinen aus dem Fassungsbereich, der engeren und der weiteren Schutzzone, für welche bestimmte Einschränkungen und Verbote gelten.

Trinkwasserversilberung

    -->Silberung

Trinkwasserversorgung

    Eine örtliche Trinkwasserversorgung durch z.B. Niederschlagswasser, Quellwasser oder einen Grundwasserbrunnen ist in Deutschland nur in Ausnahmefällen gestattet, wenn ein Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz wirtschaftlich nicht vertretbar ist und eine ausreichende Trinkwasserqualität nachgewiesen werden kann.

Trittfestigkeit

    Die Trittfestigkeit gibt eine Auskunft darüber, wie trittfest (belastbar) ein Untergrund (Bodenbelag, Böden etc...) ist.

Trittschall

    Als Maß für die zu erwartenden Störgeräusche bei Körperschallanregung ist der Norm-Trittschallpegel Ln . Er wird in dB angegeben. Hierbei ist zu beachten, das – im Gegensatz zum Luft-Schalldämmmaß R – hohe Werte einen niedrigen Trittschallschutz bedeuten.

Trittschalldämmung

    Entsteht durch Körperschallanregung einer Decke oder eines Fußbodens z.B. Begehen einer Decke, Trittschall wird bei starker Intensität als Luftschall außerhalb des Anregungsraum abgestrahlt; Maßnahmen, die eine Schallübertragung möglichst unterbinden soll, insbesondere den Körperschall, der sich durch die Bauteile fortsetzt. Das erreicht man dadurch, daß die eigentliche, begangene Fläche nicht direkt mit dem Baukörper verbunden, sondern durch speziell dafür vorgesehenes Dämmmaterial vom tragenden Untergrund (Betondecke, Balkenlage) getrennt wird, bis 1985 wurden für die Trittschalldämmung neben Mineralfaserdämmplatten ausschließlich PS-Partikelschaumplatten eingesetzt.

Trittschallminderung

    Dies ist die Differenz zwischen dem Norm-Trittschallpegel einer Decke ohne und mit Deckenauflager.

Trittschallpegel

    Der Trittschallpegel, bzw. auch Normtrittschallpegel (LT) wird durch Messungen von einem Senderaum zu einem Empfangsraum ermittelt. Es wird mit Hilfe eins genormten Hammerwerks (nach DIN 52 210) ein Körperschall erzeugt , welcher im unteren (oder schräg darunter liegenden) Raum (Empfangsraum) gemessen wird. Die Messung erfolgt in 16 terzbreiten Frequenzbändern mit Mittelfrequenzen von 100 bis 3150 Hz, unter Berücksichtigung der äquivalenten Schallschluckfläche (A) des so genannten Empfangsraum wird der gemessene Trittschallpegel  korrigiert.

Trittschallverbesserungsmaß einer Deckenauflage

    Dies ist eine Einzelangabe zur Kennzeichnung der Trittschallverbesserung einer Massivdecke durch eine Deckenauflage.

Trittsicherheitsgruppen von Fliesenbelägen

    Zur Einstufung in die nachbenannten Gruppen, bzw. zur Feststellung der Rauhigkeit der Oberflächen, wird eine geneigte Fliesenfläche mit Sicherheitsschuhen begangen und dabei ein Gleitmedium (i.d.R. Öl) zugefügt. Zur Prüfung wird ebenso der Grenzwinkel bestimmt, bei welchem noch ein Begehen. ohne rutschen, möglich ist.

Bewertungsgruppe

Beurteilung

Neigungswinkel der Prüffläche

R  9

geringer Haftbeiwert

   3-10°

R 10

normaler Haftbeiwert

> 10-19°

R 11

erhöhter Haftbeiwert

> 19-27°

R 12

großer Haftbeiwert

> 27-35°

R 13

sehr großer Haftbeiwert

über 35°

Triumphbogen

    Monumentaler Ehrenbogen zur Erinnerung an militärische Siege oder Tapferkeit.

Triumphsäule

    Mit Reliefbändern geschmückte Säule zu Ehren eines römischen Kaisers.

TRK

    Abkürzung für: Technische Richtkonzentration; gilt für Stoffe, welche Krebserregend sind und für die aus diesem Grund keine unschädlichen Konzentrationen angegeben werden können; dieser Wert verdeutlicht die Konzentration am Arbeitsplatz, welche nach dem derzeitigen Stand der Technik erreicht werden kann.

Trockenbau

    Diese, zu meist im Innenausbau angewandte Bauart, wird zumeist mit ->Gipskartonbauplatten ausgeführt, hierbei wird dem Bauwerk keine zusätzliche Feuchtigkeit zugeführt, größter Vorteil ist der sehr rasche Bauablauf, siehe auch -->Oberflächenqualität im Trockenausbau.

    LITERATURTIPP ZUM TROCKENBAU

    • Holzmann, Gerhard
      Trockenbau
      Maßtoleranzen im Hochbau, 2002

Trockenbeton

    Dies ist das Gemisch aus Zement und trockenem Zuschlag (und ggf. Betonzusätzen), welches werkmäßig hergestellt und lagerfähig verpackt wird.

Trockenestrich

    Auch Trockenunterboden oder Fertigteilestrich bezeichnet, besteht aus vorgefertigten Elementen in Form von Platten , die im Verband verlegt und im Fugenstoß verklebt werden. Die einzelnen Elemente bestehen aus zwei bis drei miteinander verklebten Gipskartonplatten und wahlweise einer Dämmstoffschicht auf der Plattenunterseite. Trockenestrichsysteme sind leicht zu verlegen, sofort begehbar und bringen keine Feuchtigkeit in das Gebäude ein. Siehe auch -->Trockenunterboden.

Trockengehalt

    -->Feststoffgehalt

Trockengehschutz

    Dies ist eine Sicherheitseinrichtung, die auslöst und sich nicht wieder selbstständig einschaltet, wenn die Heizung eines Speichers eingeschlaten wird, das Gerät vorher jedoch nicht vollständig mit Wasserr gefüllt wurde. Das Gerät darf dann erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Störung behoben ist.

Trockenfilter

    Dies ist ein Schnellfilter der Wasserversorgung, bei welchem das gekörnte Filtermaterial der Betriebsphase gleichzeitig von Wasser und Luft durchströmt wird.

Trockenfußboden

    Dies ist eine Fußbodenkonstruktion welche trocken auf die Rohdecke oder anderen Untergründen verlegt wird.

Trockenklosett

    Dies ist ein Abort ohne Wasserspülung, ein Trockenabort.

Trockenmasse

    In der Abwassertechnik betitelt dies, die nach einem Trocknungsverfahren erhaltene Masse.

Trockenmauer

    Aus grob behauenen Bruchsteinen ohne Mörtel errichtete Mauer (Zeichnung Natursteinmauerwerk).

Trockenpressverfahren

    • Bei Kunststoffen: Hierbei wird das granulierte Rohmaterial in eine Formen aus gehärtetem Stahl gefüllt und je nach Werkstoff mit einem Druck zwischen 200 Kilogramm und zwei Tonnen pro Quadratzentimeter gepresst.
    • Bei Keramiken: Hierbei wird das Pressgranulat mit einem, i.d.R. 5 %igem Wassergehalt mit Zusätzen von Hilfsstoffen isostatisch verpresst.
    • Bei Fliesen: Hierbei wird das Rohmaterial im trockenen Zustand mit hohem Druck verpresst. Die auf diese Art hergestellten Fliesen betitelt man als Feinkeramik.

Trockenrohdichte

    Dies ist das Verhältnis von der trockenen Masse eines Stoffes zu seinem Volumen. Einheit: kg/dm³ etc.

Trockenrückhalt

    -->Feststoffgehalt

trockensortiertes Holz

    Kurzzeichen: TS. Dies ist Schnittholz, das bei einer mittleren Holzfeuchte von höchstens 20% sortiert wurde.

Trockenspritzverfahren

    Hier handelt es sich um einen erdfeuchten Transportbeton, Baustellenbeton oder Trockenbeton welcher mit Hilfe einer Spritzmaschine einer Förderleitung zugeführt wird und im Dünnstrom mit Druckluft zur Spritzdüse gefördert wird, wo das Zugabewasser mit evtl. Betonzusätzen beigemengt wird.

Trockenstoffe

    Umgangssprachliche Betitelung für Trocknungsstoffe. Dies sind in Ölen und organischen Lösemitteln lösliche Metallseifen, die die oxydative Trocknung ölhaltiger Bindemittel durch katalytische Wirkung beschleunigen.

Trocken-Unterboden

    Estrichform, bei der im Gegensatz zum Zement-, Asphalt- oder Fließestrich mit trockenen Elementen, also Platten aus unterschiedlichen Materialien, gearbeitet wird -->Trockenestrich. Aufbau aus Einzelkomponenten (- ->Trittschalldämmung plus lose aufgelegte Platten) oder als -->Verbundplatten, bei denen Dämmung und Nutzschicht fest miteinander verbunden sind.

Trockenwetterabfluss

    Dies betitelt in der Abwassertechnik die Summe aus Schmutzwasserabfluss und Fremdwasserabfluss.

Trombe-Wand

    Dies ist eine Sonderkonstruktion von Speicherwänden in Verbindung mit transparenten Bauteilen zur Nutzung der Sonnenenergie.

Trompenkuppel

    Dies ist eine Segmentkuppel deren Achteckgrundriss über vier Trompen, sphärische oder kegelmantelförmige  Gewölbesegmente, in einen quadratischen Gebäudegrundriss überführt wird.

Tropfkörper

    In der Abwassertechnik ist dies ein Festbettreaktor für das -->Tropfkörperverfahren.

Tropfkörperanlage

    In einer solchen Anlage wird das entschlammte und teilbiologisch vorgereinigte Wasser über Füllstoffe mit Filterwirkung und großer Oberfläche verrieselt, hierbei werden die organischen Schmutzstoffe unter Sauerstoffzufuhr durch aerobe Bakterien in geruchsfreie, fäulnisunfähige, mineralische Substanzen umgewandelt.

Tropfkörperverfahren

    Dies ist ein Verfahren zur biologischen Abwasserreinigung bei welchem schmutzabbauende Mikroorganismen auf Füllstoffen fest angesiedelt sind.

Tropfteil

    Bei Küchenmöbeln ist dies die Ablage zum Abtropfen von nassem Geschirr.

Trottoir

TS

    Kurzzeichen für -->trockensortiertes Holz.

TSM

T-Träger

    Stahlprofil oder Träger mit T-förmigem Querschnitt.

TTV

Tübbings

    Dies sind rechteckig, im Querschnitt gewölbte Bauteile aus Stahlbeton, Gusseisen oder auch Stahl für Tunnel- oder Schachtauskleidungen.

Tudorstil

    Englischer Baustil während der Tudorzeit, der sowohl durch die letzte Blüte des Perpendicular style als auch das aufkommen romanischer Motive gekennzeichnet war ab 1502.

Tuff

    Sedimentgestein aus festem vulkanischen Material; abgesetzter Calciumcarbonat.

Tufting

    Dies ist das wohl häufigst angewandte Verfahren zur Teppichherstellung. Auf einer Tuftigmaschine wird das Polgarn in ein Trägermaterial nach dem Prizip des Nähmaschinenverfahrens , - allerdinge mit vielen huinderten Nadeln gleichzeitig - eingenadelt.

Tuftigteppiche

    Diese Teppiche bestehen aus einem textilen Flächengebilde als Träger, in das der -->Pol mit einer oder mehreren Nadeln eingearbeitet ist, hierbei können die Polfäden (-->Pol) beim Tuften in Schlingen belassen oder/und aufgeschnitten sein.

Tumba

    Dies ist ein freistehendes steinernes oder bronzenes Grabmal, das die Form eines Sarkophages hat und oft mit einem Baldachin überbaut wurde. Der Unterschied zum Sarkophag ist, dass die Tumba keinen Leichnam enthält.

Tünchputz

    Dies ist ein, auf grobkörnigen Unterputz in einer dünnen Schicht aufgetragener und glatt ausgeriebener feinkörniger Weißkalkmörtel.

Tunnel

    Ein Tunnel ist im Allgemeinen ein langgestrecktes, unterirdisches Bauwerk für die Aufnahme eines Verkehrsweges.

Tunnelbauweisen

    Hierbei wird unterschieden in:

    • Alte Österreichische Bauweise: hier wird mit Ausnahme der Sohle der gesamte Querschnitt vor Beginn der Ausmauerung ausgebrochen.
    • Neue Österreichische Bauweise: hier wird das Tunnelgewölbe unmittelbar nach dem Ausbruch mit Spritzbeton und Stahleinlagen gesichert.
    • Englische Bauweise: hier wird nach einem schmalen Sohlstollen das gesamte Tunnelprofil unter gleichzeitiger Verwendung der Jochzimmerung in 3 bis 8 m langen Zonen ausgebrochen. Vor dem bergmännischen Ausbruch der nächsten Zone und deren zwischenzeitlicher Sicherung durch eine Auszimmerung wird die Vorgängerzone vollständig ausgemauert.
    • Deutsche Bauweise (auch Kernbauweise genannt): hier wird der Querschnitt um einen zentralen Kern herum von unten nach oben in einzelnen Schichten ausgebrochen (zuerst die Ulmenstollen, danach die Kalotte und danach Sohl- und Kernausbruch). Die Tunnelwände werden als Ulmenstollen (auch Widerlagerstollen), das Gewölbe als Kalottengewölbe und der Boden als Sohlgewölbe betitelt. Der obere Teil der Ulmenstollen, auf welchen das Kalottengewölbe aufliegt betitelt man als Firststollen, der untere Teil wird als Strosse (hat am unteren Teil ein Widerlager) betitelt. Aufgrund dessen, dass der Kern der Abstützung der Zimmerung dient, wird er erst zum Schluss ausgebrochen.
    • Belgische Bauweise: hier erfolgt der Ausbruch in größeren Teilquerschnitten als bei der Deutschen Bauweise, ebenso bleibt hierbei kein Kern stehen. Bei längeren Tunneln erfolgt der Ausbruch zuerst über einen Sohlstollen, welcher im Weiteren dazu genutzt wird Schächte anzulegen, um abschnittweise im Firstbereich Kavernen einzurichten.

Tunnelbohrmaschine

    Dies ist ein Gerät zum mechanischen Lösen, über den vollen Querschnitt des Ausbruchs, von Gebirge im Zuge des Stollen- oder Tunnelbaus.

Tunnelportal

    Dies ist der Bereich des Tunneleingangs, er dient u.a. zum Schutz vor Steinschlag.

Tür

    Dies ist ein Bauteil zum Öffnen und Verschließen von begehbaren Wandöffnungen. Es wird hierbei unterschieden in ein- und mehrflüglige Innen- und Außentüren mit und ohne Anschlag.

Türanschlag

    -->Anschlag

Türband

    Türbänder dienen zur Befestigung des Türblattes, sie werden auch als Scharnier betitelt. Türbänder gibt es je nach Einsatzzweck in verschiedenen Ausführungen als versteckte Türbänder oder auch kunstvoll verzierte Türbänder. -->Bänder.

Türblatt

    Bezeichnung für den beweglichen Teil der Türe, er schlägt an die Türumrahmung an und wird auch Türflügel genannt.

Türblattgröße

    Die sogenannten Vorzugsgrößen von Türblattern sind nach DIN wie folgt beschrieben:

Baurichtmaße

Türblattaußenmaße

Türblattfalzmaße

Zargenfalzmaße

lichtes Durchgangsmaß

Bekleidungsaußenmaß bei einer Bekleidungsbreite von 55 mm

Breite

Höhe

Breite

Höhe

Breite

Höhe

Breite

Höhe

Breite

Höhe

Breite

Höhe

875

1875

860

1860

834

1847

841

1856

820

1845

951

1911

625

2000

610

1985

584

1972

591

1981

570

1970

701

2036

750

2000

735

1985

709

1972

716

1981

695

1970

826

2036

875

2000

860

1985

834

1972

841

1981

820

1970

951

2036

1000

2000

985

1985

959

1972

966

1981

945

1970

1076

2036

750

2125

735

2110

709

2097

716

2106

695

2095

826

2161

875

2125

860

2110

834

2097

841

2106

820

2095

951

2161

1000

2125

985

2110

959

2097

966

2106

945

2095

1076

2161

1125

2125

1110

2110

1084

2097

1091

2106

1070

2095

1201

2161

Maße in mm; Angaben ohne Gewähr

Türdichtung

    Dies ist ein Teil des Futters und des Türblatts.

Türelement

    Ein Türelement besteht aus Türblatt und Futter.

Türfüllung

    Eine durch Leisten eingefasster Teil an einer Türe.

Türheber

    Hier handelt es sich um eine Hebemechanik welche i.d.R. für Balkon oder Terrassentüren ausgeführt wird. Es wird unterschieden in Hebe-Schiebe- und Hebe-Drehflügel.

Turm

    Ein über verhältnismäßig kleiner Grundfläche errichtetes hohes Bauwerk, das zur Beobachtung, Kommunikation und Verteidigung dient.

Turmdrehkran

    Fördergerät, diese Hebezeuge werden unterschieden nach:

    • Anordung des Drehwerks: Unterdreher (der Turm ist auf dem Drehkranz eines Unterwagens montiert) und Oberdreher (der Drehkranz ist auf dem feststehenden Turm angeordnet.
    • Auslegerbauart: Krane mit Einziehausleger, Krane mit Katzausleger und Krane mit Knickausleger.
    • nach dem Lastmoment, das sich als Produkt aus der Ausladung in m und der bei dieser Ausladung zulässigen Traglast in t ergibt.

Turmkran

    -->Turmdrehkran

Türöffneranlage

    Dies ist eine Öffnungsanlage bei welcher durch Betätigung des Türöffnertasters die unverriegelte Haustüre oder Gartentüre etc. öffnet.

Türspion

    Dies ist eine Vorrichtung (z.B. ein kleines Loch mit einer Linse) mit deren Hilfe man einen Blick durch eine Türe hat ohne selbige zu öffnen.

Türpfosten

    Dies ist der Begrenzungspfosten der Türöffnung bei Fachwerkwänden.

Türsprechanlagen

    Hierbei wird unterschieden in Gegensprech- und Wechselsprechanlagen. Türsprechanlagen werden zumeist zusätzlich zu den Klingel- und Türöffnungsanlagen in Mehrfamilienhäuser eingebaut, aber sie finden auch in Einfamilienhäusern gebrauch.

Türzarge

    -->Zarge

Tuskische Ordnung

Tympanon

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