Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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S

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [Sa..] [Sb..] [Sc..] >> weiter

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

S

    • Abkürzung für Schwefel.
    • Als kleines s die Abkürzung für Strecke.
    • Als kleines s die Abkürzung für Stärke (in Bedeutung von Dicke).
    • Als kleines s ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe, ausgenommen dem Typ -->W, die für schalldämmende Vorsatzschalen verwendet werden können.
    • Als kleines s` das Kurzzeichen für die dynamische Steifigkeit.

Saarinen

    Eliel Saarinen (1873-1950) finnischer Architekt der 1923 in die USA umgesiedelt ist, sein Sohn Eero Saarinen (1910-1961) auch Architekt erstrebte die moderne und funktionsgerechte Formgebung.

Sacharow

    Adrian Dmitrijewitsch Sacharow ( 1761-1811) war ein russischer Architekt.

SächsBO

    Abkürzung für Sächsische Bauordnung.

Sachverständige

    Dies sind Personen, die auf einem bestimmten Gebiet eine spezialisierte Fachkenntnis besitzen, sie treten als Gutachter mit besonderen Fachkenntnissen auf, die sie sich durch Ihre Ausbildung bzw. Spezialisierung von Fachwissen erworben haben. Es wird hierbei unterschieden in:

    • Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
    • Amtlich anerkannte Sachverständige
    • “Freie” Sachverständige
    • Behörden als Sachverständige

Sachwalter

    Im juristischen Sinne gilt der Architekt aufgrund seiner besonderen Spezialkenntnisse und dem damit verbundenen Vertrauen zum Auftraggeber als Sachwalter. Auch ohne expliziter vertraglicher Vereinbarung lassen sich hieraus weitgehende vertragliche Nebenpflichten herleiten wie z.B. Beratungs-, Treue-, Verschwiegenheits-, Aufbewahrungs- und Auskunftspflichten.

Sachwert

    Einer Immobilie, setzt sich aus Grundstückswert mitsamt ihren Außenanlagen und dem Gebäudewert zusammen.

Sackrisse

    Dies sind kurze, überwiegen horizontal durchhängend verlaufende Risse mit einer Länge von 10-20 cm. Die Rissbreite können bis ca. 3 mm betragen. Hohlstellen sind im Bereich der unteren Rissflanke möglich. Sackrisse entstehen im noch plastischen Mörtel.

    • Bei zu dickem Putzauftrag (in einer Lage).
    • Bei einer schlechten Haftung auf dem Putzgrund ( z.B. bei wenig saugfähigen oder nassen Putzgrund ).
    • Bei zu langem oder starkem Verreiben der Putzoberfläche.
    • Bei zu weicher Konsistenz des Putzmörtels.

Sackung

    Dies ist u.a. die lotrechte Verschiebung des anstehenden Bodens infolge lastunabhängiger Umlagerung des Korngerüsts bei starker Austrocknung oder Durchnässung nichtbindiger Böden.

Safe

    Verschließbares Tresorfach, zumeist ein feuer- und diebstahlsicherer Geldschrank der schon bei der Planung eines Hauses berücksichtigt werden sollte, da er oft in das schon fertig gebaute Haus nachträglich nicht mehr eingebaut werden kann (je nach Größe).

Saftverdrängungsverfahren

    Auch als Boucherieverfahren betitelt ist dies ein Verfahren zur Einbringung von Holzschutzmittel in frische, ungeschälte, gefällte Baumstämme, als Vollholzschutz. Die frischen Baumstämme werden hierbei zur Beschleunigung des Saftflusses zum Zopfende geneigt gelagert und an den Stammenden durch abgedichtete Kappen an Hochbehälter mit Schutzsalzlösungen angeschlossen. Die Salzlösung drängt, solange die Zellen noch nicht geschlossen sind, den Saft bis zum Austritt am Zopf vor sich her. I.d.R. liegt die Fließgeschwindigkeit der Salzlösung bei ca. 1m pro 24 Std.

Sägedach

    -->Sheddach

Sagunto

    Spanische Bezeichnung für ein antikes Theater oder Festung.

Saisonarbeiter

    Dies sind Arbeiter, welche jedes Jahr nur zu gewissen Jahreszeiten bzw. Monaten arbeiten.

Saisonspeicher

    Diese ermöglichen das Speichern von solarer Energie vom Sommer über Wochen/Monate zum Heizen von Räumen im Winter.

Saisonwanderungen

    Dies ist die Bezeichnung für die regelmäßige Wanderung von Arbeitskräften in Regionen oder Ländern in welchen Saisonarbeiter eingesetzt werden.

Saitenwürmer

    Diese dünnen Insektenparasiten sind eine Spezie der Holzwürmer.

Sakralbauten

    Sakralbauten (lat. sacer = heilig), sind Bauten die für Gottesdienste, Opferungen und andere rituelle oder kultische Handlungen religiöser Gemeinschaften genutzt werden oder wurden, wie z.B. Kirchen, Kapellen, Tempel, Synagogen, Moscheen, Stubas etc.

Sakramentshäuschen

    Dies ist der Behälter, welcher meist aus Stein gefertigt ist und neben dem Altar steht, er dient zur Aufbewahrung für geweihte Hostien.

Sakristei

    Raum zur Aufbewahrung der liturgischen Geräte und Gewänder sowie der Umkleideraum für Geistliche, Nebenraum in der Kirche.

Sal

    -->Yello Balau

Salamonica

    Im spanischen Barock häufig vorkommende Form der gedrehten Säule.

Sales Promotion

    Englisch für Verkaufförderung.

Salon

    Bezeichnung für ein Empfangs- oder Besuchzimmer.

Salpeter

    Salpeter ist der Überbegriff für die Salze der Salpetersäure (Nitrate). Es wird hierbei wie folgt unterschieden:

      • Ammonsalpeter/Ammoniumnitrat; Kurzbezeichnung: NH4NO3. Ammonsalpeter entsteht durch Neutralisation von Ammoniak mit Salpetersäure. Eingesetzt wird es für die Herstellung von Düngemitteln und gewerblichem Sprengstoff.
      • Barytsalpeter/Bariumnitrat; Die chemische Verbindung Bariumnitrat, ist das Barium-Salz (weißer, kristalliner Feststoff), der Salpetersäure. Bariumnitrat wird u.a. in der Pyrotechnik zur Herstellung von Feuerwerkskörpern und farbigen Wunderkerzen verwendet, weil es Flammen grün färbt und gleichzeitig ein Oxidationsmittel ist.
      • Chilesalpeter/Natriumnitrat/Natronsalpeter; Kurzbezeichnung: NaNO3.Das Natriumsalz der Salpetersäure ist eine hygroskopische, weiße Substanz mit einem Schmelzpunkt von 310 °C und einer Dichte von 2,62 g/cm3. Nitrate selbst sind unbedenklich. Problematisch ist ihr Einsatz, weil sie in Nitrite umgewandelt werden. Diese Umwandlung ist im Lebensmittel, aber auch im menschlichen Körper möglich. Nitrite wirken gefäßerweiternd und blutdrucksenkend. In höheren Dosierungen können sie zu akuten Vergiftungserscheinungen führen. Nitrit kann im menschlichen Körper zu stark krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden. Natriumnitrat wird auch als Natronsalpeter oder Chilesalpeter bezeichnet.
      • Kalisalpeter/Kaliumnitrat; Kaliumnitrat, im allgemeinen Sprachgebrauch besser bekannt als Salpeter, im speziellen als Kalisalpeter, ist eine chemische anorganische Verbindung. Es ist unter Normalbedingungen das feste Nitratsalz des Kaliums und kann bei höheren Temperaturen als hervorragendes Oxidationsmittel dienen.
      • Kalksalpeter Kalziumnitrat

    Historisch sind vor allem Kali- und Chilesalpeter als Sauerstoffspender im Schwarzpulver von Bedeutung.

Salzbildner

    -->Halogene

Salze

    Bestehen aus Ionen sie sind elektronische Teilchen, Salze in festem Zustand bilden ein Ionengitter. In Flüssigkeiten lösen sich Salze auf. Bildung von Salzen, Metallhydroxide + Säure werden mit Salz und Wasser Neutralisiert.  Reaktionen von Metallen mit Nichtmetallen ergeben Salze. Auf diese Weise sind lediglich die Salze bildbar, die aus maximal 2 verschiedenen Elementen bestehen. Salze sind Verbindungen von Metallen plus Säurresten. Die Wasserbildung ist die treibende Ursache beim entstehen einer Säure.

Salzsäuretest

    Z.B.: -->Kalkgehaltprüfung

Salzschäden

    Salze können beträchtliche Mengen an Wasser (auch aus der Luft) binden und im Baustoff einlagern. Diese Eigenschaft, Hygroskopizität genannt, ist je nach Art und Löslichkeit der Salze unterschiedlich ausgeprägt. Das bekannteste, aber bei weitem nicht einzige bauschädliche Salz ist Salpeter. Noch häufiger treten Sulfate und Chloride auf. Im Wechsel zwischen Durchfeuchtung und Trocknung lösen und kristallieren sich die eingelagerten Salze und vergrößern dabei ihr Volumen. Durch den Eintrag von Schadgasen (Schwefeldioxid, nitrose Gase), aber auch durch belastetes Grund- oder Regenwasser (Saurer Regen) kommt es zur Bindemittelumwandlung (Kalk wandelt sich in treibenden Gips um). Die deutlich sichtbaren Auswirkungen aller drei Schadensmecha- nismen: Ausblühungen und Abplatzungen, die letztlich der Bausubstanz schwere Schäden zufügen.

Sammelleitungen

    Kurzbezeichnung: SL. Dies sind liegende Abwasserleitungen, welche frei zugänglich und normalerweise an der Kellerdecke oder an den Kellerwänden angeordnet sind.

Sammelschacht

    • Anlagen, welche die Lüftung von Bädern und Spühlaborten in Gebäuden ohne Außenfenster ermöglichen, ohne zu viele Gruppen von Einzelschächten anlegen zu müssen.
    • Anlagen, welche in wasserdichter Ausführung zum Sammeln des aus einzelenen Wasserfassungen gewonnenen Wassers dienen.

Sammler

    • Als Abwasserleitung ein Kanal zur Aufnahme des aus Teilgebieten abgeleiteten Abwassers.
    • Allgemein ist dies ein Gefäß oder Behälter in welchem Gase oder Flüssigkeiten aus Zuleitungen gesammelt und ggf. weitergeleitet werden.

Sand

    Dies ist die Betitelung für Böden mit einem Größtkorn von 0,063 mm < d < 2 mm.

Sandfang

    Ein Sandfang ist eine zur Abscheidung von Sand notwendige technische Einrichtung bei der Abwasserreinigung.

Sandfilterschächte

    Dies betitelt die Filtereinrichtung, in welcher die biologische Reinigung des mechanisch vorgeklärten Abwassers in mehreren übereinander angeordneten Sand- und Bödenkörperfilter innerhalb eines Schachtes erfolgt.

Sandstein

    Sedimentgestein: verschiedenfarbig, sandkörnig geschichtet, sehr gute Bearbeitbarkeit, fest und zäh, verwitterungsgefährdet.

sandstrahlen

    Dies ist eine Oberflächenbehandlung welche unter Druck mit Sand erfolgt, wie z.B. das Reinigen von Klinker- oder Natursteinfassaden oder auch Metallteilen, zum Aufrauhen von Holzoberflächen, Mattieren von Glas u.v.m..

Sandwichelemente

    Diese bestehen aus dünnwandigen, leicht profilierten oder glatten Blechen, die durch ein Füllmaterial schubweich miteinander verbunden sind. Sandwichelemente werden hauptsächlich für Wandkonstruktionen verwendet.

Sanierputze/Saniergrundputze

Eigenschaften von Saniergrundputz nach WTA

Eigenschaft

Maßeinheit

Anforderung

Qualitätssicherung

 

 

 

Eigenüberwachung

Fremdüberwachung

Frischmörtel

 

 

 

 

Konsistenz

Luftporengehalt

cm

V-%

17,0+0,5

   >20

1mal/5 Prod.tage

1mal/5 Prod.tage

1mal/Jahr

1mal/Jahr

Festmörtel

 

 

 

 

Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl 2) µ

Druckfestigkeit d

Kap. Wasseraufnahme W24

Wassereindringtiefe h

Porosität3)

-

N/mm²

kg/m²

mm

V-%

<18

 Sanierputz

>1,0

>5

>45

-

1mal/6 Monate

1mal/6 Monate

1mal/6 Monate

-

-

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1) Richtwert Herstellerangabe maßgebend

2) Ausgleichsputze; Porengrundputz nur bei Erstprüfung und nach Rezepturänderung

3) Nur Porengrundputze

Eigenschaften von Sanierputz nach WTA

Eigenschaft

Maßeinheit

Anforderung

Qualitätssicherung

 

 

 

Eigenüberwachung

Fremdüberwachung

Frischmörtel

 

 

 

 

Konsistenz

Rohdichte Q1

Luftporengehalt

Wasserrückhaltevermögen

Verarbeitbarkeit

cm

kg/dm³

V-%

%

cm

17,00,51)

keine

>25

>85

<32)

1mal/5 Prod.tage

1mal/5 Prod.tage

1mal/5 Prod.tage

1mal/6 Monate

1mal/5 Prod.tage

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr3)

1malJahr

Festmörtel

 

 

 

 

Rohdichte Q2

Wasserdampfdiffusionswiderstandsza hl µ

Biegezugfestigkeit bz

Druckfestigkeit d

Festigkeitsverhältnis d/bz

Kap. Wasseraufnahme W24

Wassereindringtiefe h

Porosität

Salzresistenz

kg/dm³

-

N/mm²

N/mm²

-

kg/m²

mm

V-%

-

<1,4

<12

-

1,5-5

<3

>0,3

<5

>40

bestanden

1mal/6 Monate

-

1mal/6 Monate

1mal/6 Monate

1mal/6 Monate

1mal/6 Monate

1mal/6 Monate

-

-

1mal/Jahr

1mal3)

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal/Jahr

1mal3)

1) Richtwert für Ausbreitmaß, Herstellerangabe maßgebend

2) nach 15 min Lagerdauer darf das Ausbreitmaß (Konsistenz nach 5.2.1) höchstens 3 cm abnehmen

3) nur bei Erstprüfung und nach Rezepturänderung

Saniersysteme - Verarbeitung

    • Nach dem Putzabschlagen und Fugenauskratzen das abgeschlagene (= belastete) Material sofort entfernen.
    • Mauerwerk entstauben. Bei Verwendung von Druckreinigern möglichst wenig Wasser einsetzen (Nebel).
    • Sanier-Vorspritzmörtel, mit Ausnahme von größeren Natursteinflächen, immer netzförmig (ca. 50 - 60 % der Fläche) aufbringen, Trocknungszeit bis zum Auftrag des Grundputzes 3 - 5 Tage.
    • Vorsicht:  Bei Verwendung von Salzbehandlungsmitteln müssen Glasflächen,  Feinsteinbänke, sowie alle empfindlichen Oberflächen abgeklebt bzw. mit Folie  geschützt werden. Verarbeitungsgeräte auswaschen.
    • Bei höheren Salzbelastungen immer mehrlagig arbeiten (Porengrundputz).
    • Jede aufgebrachte Putzschicht muß für nachfolgenden Putzauftrag oberflächlich aufgerauht werden (entfernen der Sinterhaut).
    • Mindest-Austrocknungszeiten pro mm Putzstärke = 1 Tag.
    • Auf geeignete, systemverträgliche Endbeschichtungen ist zu achten (Wasserdampfdurchlässigkeit).
    • In Innenbereichen mit hoher Luftfeuchtigkeit, z. B. Kellerräume, muß für ausreichende Abtrocknungsmöglichkeit gesorgt werden (vorsichtiges Heizen, Luftentfeuchtung).
    • Fehlende Horizontal- bzw. Vertikalabdichtungen schränken die Lebensdauer eines Sanierputzsystems ein.
    • Die in Abhängigkeit vom Versalzungsgrad, gemäß dem technischen Regelwerk (WTA-Richtlinien), vorgeschriebenen Mindestputzstärken sind unbedingt einzuhalten.
    • Zur Erzielung des optimalen Luftporengehaltes sind Sanierputze nach Möglichkeit mit offenen Systemen zu verarbeiten. Bei Verwendung von Feinputzmaschinen ist der Einsatz von geeigneten Nachmischern und Schneckenmänteln zwingend vorgeschrieben.

    Zur Beachtung: Sanierputze WTA sind aufgrund ihrer Festmörteleigenschaften frostbeständig und daher auch im Sockelbereich anwendbar. Dies gilt jedoch nicht für ungeschützte Deckschichten (Feinputz, Edelputz) auf Sanierputzen, die im Sockelbereich bzw. ins Erdreich ausgeführt werden sollen. Aufgrund ihres Saugverhaltens sind derartige Putzflächen vor Wasseraufnahme mittels  geeigneten Materials (Hydrophobierung/Absperrung) zu schützen.

Sanierung

    Das Bewohnbarmachen oder Modernisierung eines Gebäudes oder Gebäudeteils.

Sanierungssatzung

    Dies ist die Bezeichnung für die Möglichkeit einer Gemeinde, ein Gebiet, in welchem eine städtebauliche Sanierung durchgeführt werden soll, durch Beschluss förmlich als Sanierungsgebiet festzulegen.

Sanitärgegenstände

    Hierbei wird unterschieden in:

    • Sanitäre Einrichtungen in Bad/WC, z.B. Waschtisch, Urinal,etc.
    • Sanitäre Einrichtungen in der Küche, z.B. Schränke, Külschrank, Kochstelle etc.
    • Sanitäre Einrichtungen im Hausarbeitsraum, z.B. Schränke, Arbeitsplatte, Waschmaschine etc.

Sanitärraum

    Dies ist ein Raum der allgemein der Hygiene dient und zur Körperpflege bestimmt ist.

Sanitärzelle

    Diese ist vorgefertigt aus Stahlbeton, Kunststoff oder in Mischbauweise als Block- oder Einzelelement (einschl. der erforderlichen Sanitärgegenstände).

Sankt-Elms-Feuer

    -->Büschellicht

Sanktuarium

    Der Altar- oder Reliquienraum.

Saphir

    Saphir (von griechisch sapheiros = blau)  ist eine, durch Eisen blau gefärbte Art des Korunds, zu welchem auch der Rubins zählt. Der Farbton des Saphirs wird durch seinen Titangehalt bestimmt. Die Betitelung Saphir wird oft auch für farblose, gelbe, grüne, rosenrote, violette und schwarze Abarten verwendet, die ihre Färbungen teilweise durch einen unterschiedlichen Oxidationszustand des färbenden Eisens verdankt. Die chemische Formel lautet  Al2O3.

Sapine

    Ein Werkzeug zum Wegziehen von Baumstämmen.

SAPOS

    Abkürzung für Satelliten- Positionierungsdient der deutschen Landesvermessung.

Saprobien

    Die Saprobien, tierische und pflanzliche Bewohner von Fäulnisstoffen verunreinigter Gewässer, bauen den organischen Gehalt des Wassers ab und bewirken so eine biologische Selbstreinigung des Wassers.

Saprobienindex

    Dieser ermittelt sich aus den Populationsanteilen von Indikatororganismen (Saprobien), die für bestimmte Gewässerverschmutzungsgrade charakteristisch sind.

Saprobiensystem

    Dies ist ein System zur schnellen Bestimmung des Verschmutzungsgrades und der Gewässergüteklasse eines Gewässers, welches auf der Beobachtung und Klassifizierung der, je nach Verschmutzungsgrad, veränderten Gemeinschaft pflanzlicher und tierischer Süßwasserorganismen (Saprobien) beruht.

Sapropel

    -->Faulschlamm

Satellitenempfang

    Dies betitelt den Empfang von Satellitenprogrammen mittels einer auf dem Dach, Balkon oder auch anderswo aufgebauten Empfangsanlage bestehend aus einer schüsselförmigen Parabolantenne (inkl. LNB) und einem Satellitenreceiver.

Satellitennavigation

    Dies ist die Positionsbestimmung durch Beobachtung der Funksignale von mind. vier GPS-Satelliten.

Satin

    Früher als englisches Leder bezeichnet ist Satin ein Gewebe das mit einer Atlasbindung hergestellt wird. Satinstoffe sind auf einer Seite glänzend und auf der anderen matt. Hergestellt wird Satin oftmals aus Fasern wie z.B. Seide, Baumwolle, Viskose oder div. synthetischem Material.

Satinè

    Holzart. Das harte Holz ist fest, und schwer. Es lässt sich gut bearbeiten drechseln, messern und schälen. Gehobelte Flächen werden sehr glatt und glänzend. Satiné lässt sich gut leimen, lackieren und polieren. Das Holz schwindet mässig, ist dauerhaft und beständig. Sehr dekorativ. Verwendungsbereich: Innenausbau, Möbelfabrikation, Luxusgegenstände, Intarsien und in der Furnierindustrie.

Satinato

    Dies ist die Betitelung für einen Werkstoff der einseitig aufgerauht ist, z.B. -->Satinato Glas.

Satinato Glas

    Dies ist die Betitelung für einseitig aufgerauhtes Glas (Mattglas).

Satteldach

    Dies ist eine einfache Dachform aus zwei, sich im First schneidenden, gegeneinander geneigten Dachflächen.

Sattelschiene

    Profilschiene aus verzinktem Stahl oder Aluminium als untere Führung einer Schiebetür bzw. zum festen und dichten Aufsitz einer Hebetür.

Sättigungsdruck

    Der Wasserdampfsättigungsdruck ist dann erreicht, wenn die Luft keinen Wasserdampf aufgrund des erreichten Sättigungsgrades mehr aufnehmen kann und das Wasser kondensiert.

Sättigungsgrad

    Kurzbezeichnung: S. Dies ist der Quotient aus der vorhandenen Masse des Wassers in einem porösem Körper oder in der Luft und der maximal aufnehmbaren Masse des Wassers.

Sättigungszustand

    Dieser entspricht dem Sättigungsgrad gleich 1.

Satz von Betti

    -->Betti

Satz von Castigliano

    -->Castigliano

Satz von Maxwell

    -->Maxwell

Satzung

    Dies ist ein von der kommunalen Legislative erlassenes Gesetz.

Sauberkeitsschicht

    Dies ist eine Schicht (oftmals aus Beton) zur Trennung des frischen Betons von der vorhandenen Baugrundoberfläche.

Sauerstoffindex

    Kurzbezeichnung: OI. Dies betitelt die minimale Konzentration von Sauerstoff in einem Sauerstoff/Stickstoffgemisch, die das Brennen mit Flamme eines Materials unter bestimmten Prüfbedingungen gerade noch ermöglicht.

Saugbagger

    Dies ist ein Nassbagger, bei welchem das Lösen von Lockergestein und der Transport durch Saugstrom erfolgt. Es wird unterschieden in:

    • Grundsauger
    • Schneidkopfsauger
    • Schleppkopfsauger

Saugdruck

    Dies ist der Druckunterschied zwischen dem Porenwasserdruck und dem Gesamtdruck der Umgebung.

Saugleitung

    Dies ist eine Schlauch- oder Rohrleitung durch die Flüssigkeit mittels seiner Fördereinrichtung durch Unterdruck gehoben wird.

Säule

    Stützglied im Steinbau mit kreisförmigem Grundriß, im Fachwerk jedes senkrechte Holz.

Säulenordnungen

    Die proportionierung der klassischen Säulen und Gebälke.

Sauna

    Dies ist die allgemeine Bezeichnung für ein Heißluftbad, i.d.R. mit einer Lufttemperatur von 80 bis 90 °C.

Säurebindungsvermögen

    -->Säurekapazität

Säurekapazität