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S
- Abkürzung für Schwefel.
- Als kleines s die Abkürzung für Strecke.
- Als kleines s die Abkürzung für Stärke (in Bedeutung von Dicke).
- Als kleines s ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe, ausgenommen dem Typ -->W, die für schalldämmende Vorsatzschalen verwendet werden
können.
- Als kleines s` das Kurzzeichen für die dynamische Steifigkeit.
Saarinen
Eliel Saarinen (1873-1950) finnischer Architekt der 1923 in die USA
umgesiedelt ist, sein Sohn Eero Saarinen (1910-1961) auch Architekt erstrebte die moderne und funktionsgerechte Formgebung.
Sacharow
SächsBO
Sachverständige
Dies sind Personen, die auf einem bestimmten Gebiet eine
spezialisierte Fachkenntnis besitzen, sie treten als Gutachter mit besonderen Fachkenntnissen auf, die sie sich durch Ihre Ausbildung bzw. Spezialisierung von Fachwissen erworben haben. Für
Begutachtungen zu einem gerichtlichen Verfahren ist es nicht zwingend nötig einen “Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen” zu konsultieren. Diese werden zwar oftmals vom Gericht
bevorzugt, jedoch spielt die Art des Sachverständigen grundsätzlich keine erhebliche Rolle, sofern eine geeignete fachliche Qualifikation vorliegt. Bei den, vom Gericht beauftragten Sachverständigen,
findet die Honorierung nach den Vorschriften des Gesetztes über die “Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen” (ZSEG) statt. Auch hierbei spielt es keinerlei Rolle, ob der Sachverständige
öffentlich bestellt, amtlich anerkannt oder zertifiziert ist oder ohne jegliche staatliche Zulassung tätig wird. Der Begriff Sachverständiger ist weder geschützt noch gesetzlich festgeschrieben,
somit sollte die Fachkenntnis des Sachverständigen grundsätzlich überprüft werden (Ausbildung, Berufserfahrung etc.) - mangelhafte Fachkenntnisse kommen auch bei zertifizierten bzw. bestellten und
vereidigten oder anderweitig amtlich anerkannten Sachverständigen durchaus vor. Sachverständige werden wie folgt unterschieden:
- Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
- Amtlich anerkannte Sachverständige
- “Freie” Sachverständige
- Behörden als Sachverständige
Sachwalter
Im juristischen Sinne gilt der Architekt aufgrund seiner besonderen
Spezialkenntnisse und dem damit verbundenen Vertrauen zum Auftraggeber als Sachwalter. Auch ohne expliziter vertraglicher Vereinbarung lassen sich hieraus weitgehende vertragliche Nebenpflichten
herleiten wie z.B. Beratungs-, Treue-, Verschwiegenheits-, Aufbewahrungs- und Auskunftspflichten.
Sachwert
Einer Immobilie, setzt sich aus Grundstückswert mitsamt ihren Außenanlagen und dem Gebäudewert zusammen.
Sackrisse
Dies sind kurze, überwiegen horizontal durchhängend verlaufende
Risse mit einer Länge von 10-20 cm. Die Rissbreite können bis ca. 3 mm betragen. Hohlstellen sind im Bereich der unteren Rissflanke möglich. Sackrisse entstehen im noch plastischen Mörtel.
- Bei zu dickem Putzauftrag (in einer Lage).
- Bei einer schlechten Haftung auf dem Putzgrund ( z.B. bei wenig saugfähigen oder nassen Putzgrund ).
- Bei zu langem oder starkem Verreiben der Putzoberfläche.
- Bei zu weicher Konsistenz des Putzmörtels.
Sackung
Dies ist u.a. die lotrechte Verschiebung des anstehenden Bodens
infolge lastunabhängiger Umlagerung des Korngerüsts bei starker Austrocknung oder Durchnässung nichtbindiger Böden.
Safe
Verschließbares Tresorfach, zumeist ein feuer- und diebstahlsicherer
Geldschrank der schon bei der Planung eines Hauses berücksichtigt werden sollte, da er oft in das schon fertig gebaute Haus nachträglich nicht mehr eingebaut werden kann (je nach Größe).
Saftverdrängungsverfahren
Auch als Boucherieverfahren betitelt ist dies ein Verfahren zur
Einbringung von Holzschutzmittel in frische, ungeschälte, gefällte Baumstämme, als Vollholzschutz. Die frischen Baumstämme werden hierbei zur Beschleunigung des Saftflusses zum Zopfende geneigt
gelagert und an den Stammenden durch abgedichtete Kappen an Hochbehälter mit Schutzsalzlösungen angeschlossen. Die Salzlösung drängt, solange die Zellen noch nicht geschlossen sind, den Saft bis zum
Austritt am Zopf vor sich her. I.d.R. liegt die Fließgeschwindigkeit der Salzlösung bei ca. 1m pro 24 Std.
Sägedach
Sagunto
Saisonarbeiter
Dies sind Arbeiter, welche jedes Jahr nur zu gewissen Jahreszeiten bzw. Monaten arbeiten.
Saisonspeicher
Diese ermöglichen das Speichern von solarer Energie vom Sommer über
Wochen/Monate zum Heizen von Räumen im Winter.
Saisonwanderungen
Dies ist die Bezeichnung für die regelmäßige Wanderung von
Arbeitskräften in Regionen oder Ländern in welchen Saisonarbeiter eingesetzt werden.
Saitenwürmer
Sakralbauten
Sakralbauten (lat. sacer = heilig), sind Bauten die für
Gottesdienste, Opferungen und andere rituelle oder kultische Handlungen religiöser Gemeinschaften genutzt werden oder wurden, wie z.B. Kirchen, Kapellen, Tempel, Synagogen, Moscheen, Stubas etc.
Sakramentshäuschen
Dies ist der Behälter, welcher meist aus Stein gefertigt ist und
neben dem Altar steht, er dient zur Aufbewahrung für geweihte Hostien.
Sakristei
Raum zur Aufbewahrung der liturgischen Geräte und Gewänder sowie der
Umkleideraum für Geistliche, Nebenraum in der Kirche.
Sal
Salamonica
Sales Promotion
Salon
Salpeter
Salpeter ist der Überbegriff für die Salze der Salpetersäure (Nitrate). Es wird hierbei wie folgt unterschieden:
- Ammonsalpeter/Ammoniumnitrat; Kurzbezeichnung: NH4NO3. Ammonsalpeter entsteht durch Neutralisation von Ammoniak
mit Salpetersäure. Eingesetzt wird es für die Herstellung von Düngemitteln und gewerblichem Sprengstoff.
- Barytsalpeter/Bariumnitrat; Die chemische Verbindung Bariumnitrat, ist das Barium-Salz (weißer, kristalliner Feststoff), der
Salpetersäure. Bariumnitrat wird u.a. in der Pyrotechnik zur Herstellung von Feuerwerkskörpern und farbigen Wunderkerzen verwendet, weil es Flammen grün färbt und gleichzeitig ein
Oxidationsmittel ist.
- Chilesalpeter/Natriumnitrat/Natronsalpeter; Kurzbezeichnung: NaNO3.Das Natriumsalz der Salpetersäure ist eine
hygroskopische, weiße Substanz mit einem Schmelzpunkt von 310 °C und einer Dichte von 2,62 g/cm3. Nitrate selbst sind unbedenklich. Problematisch ist ihr Einsatz, weil sie in
Nitrite umgewandelt werden. Diese Umwandlung ist im Lebensmittel, aber auch im menschlichen Körper möglich. Nitrite wirken gefäßerweiternd und blutdrucksenkend. In höheren Dosierungen können
sie zu akuten Vergiftungserscheinungen führen. Nitrit kann im menschlichen Körper zu stark krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden. Natriumnitrat wird auch als Natronsalpeter oder
Chilesalpeter bezeichnet.
- Kalisalpeter/Kaliumnitrat; Kaliumnitrat, im allgemeinen Sprachgebrauch besser bekannt als Salpeter, im speziellen als Kalisalpeter,
ist eine chemische anorganische Verbindung. Es ist unter Normalbedingungen das feste Nitratsalz des Kaliums und kann bei höheren Temperaturen als hervorragendes Oxidationsmittel dienen.
- Kalksalpeter Kalziumnitrat
Historisch sind vor allem Kali- und Chilesalpeter als Sauerstoffspender im Schwarzpulver von Bedeutung.
Salzbildner
Salze
Bestehen aus Ionen sie sind elektronische Teilchen, Salze in festem
Zustand bilden ein Ionengitter. In Flüssigkeiten lösen sich Salze auf. Bildung von Salzen, Metallhydroxide + Säure werden mit Salz und Wasser Neutralisiert. Reaktionen von Metallen mit
Nichtmetallen ergeben Salze. Auf diese Weise sind lediglich die Salze bildbar, die aus maximal 2 verschiedenen Elementen bestehen. Salze sind Verbindungen von Metallen plus Säurresten. Die
Wasserbildung ist die treibende Ursache beim entstehen einer Säure.
Salzsäuretest
Salzschäden
Salze können beträchtliche Mengen an Wasser (auch aus der Luft)
binden und im Baustoff einlagern. Diese Eigenschaft, Hygroskopizität genannt, ist je nach Art und Löslichkeit der Salze unterschiedlich ausgeprägt. Das bekannteste, aber bei weitem nicht einzige
bauschädliche Salz ist Salpeter. Noch häufiger treten Sulfate und Chloride auf. Im Wechsel zwischen Durchfeuchtung und Trocknung lösen und kristallieren sich die eingelagerten Salze und vergrößern
dabei ihr Volumen. Durch den Eintrag von Schadgasen (Schwefeldioxid, nitrose Gase), aber auch durch belastetes Grund- oder Regenwasser (Saurer Regen) kommt es zur Bindemittelumwandlung (Kalk wandelt
sich in treibenden Gips um). Die deutlich sichtbaren Auswirkungen aller drei Schadensmecha- nismen: Ausblühungen und Abplatzungen, die letztlich der Bausubstanz schwere Schäden zufügen.
Sammelleitungen
Kurzbezeichnung: SL. Dies sind liegende Abwasserleitungen, welche
frei zugänglich und normalerweise an der Kellerdecke oder an den Kellerwänden angeordnet sind.
Sammelschacht
- Anlagen, welche die Lüftung von Bädern und Spühlaborten in Gebäuden ohne Außenfenster ermöglichen, ohne zu viele Gruppen von
Einzelschächten anlegen zu müssen.
- Anlagen, welche in wasserdichter Ausführung zum Sammeln des aus einzelenen Wasserfassungen gewonnenen Wassers dienen.
Sammler
- Als Abwasserleitung ein Kanal zur Aufnahme des aus Teilgebieten abgeleiteten Abwassers.
- Allgemein ist dies ein Gefäß oder Behälter in welchem Gase oder Flüssigkeiten aus Zuleitungen gesammelt und ggf. weitergeleitet werden.
Samstag
Samstage sind in der Bundesrepublik Deutschland Werktage auch wenn
dieser Tag in vielen Tarifverträgen kein regulärer Arbeitstag ist. Bei Verträgen ist es allerdings so, dass die Floskel “ Lieferung binnen einer Woche nach Vertragsabschluss” oder bei anderen
Fristabläufen, den Samstag nicht berücksichtigt - hier tritt dann der nachfolgende Werktag (Montag) ein.
Sand
Dies ist die Betitelung für Böden mit einem Größtkorn von 0,063 mm < d < 2 mm.
Sandfang
Ein Sandfang ist eine zur Abscheidung von Sand notwendige technische Einrichtung bei der Abwasserreinigung.
Sandfilterschächte
Dies betitelt die Filtereinrichtung, in welcher die biologische
Reinigung des mechanisch vorgeklärten Abwassers in mehreren übereinander angeordneten Sand- und Bödenkörperfilter innerhalb eines Schachtes erfolgt.
Sandstein
Sedimentgestein: verschiedenfarbig, sandkörnig geschichtet, sehr
gute Bearbeitbarkeit, fest und zäh, verwitterungsgefährdet.
sandstrahlen
Dies ist eine Oberflächenbehandlung welche unter Druck mit Sand
erfolgt, wie z.B. das Reinigen von Klinker- oder Natursteinfassaden oder auch Metallteilen, zum Aufrauhen von Holzoberflächen, Mattieren von Glas u.v.m..
Sandwichelemente
Diese bestehen aus dünnwandigen, leicht profilierten oder glatten
Blechen, die durch ein Füllmaterial schubweich miteinander verbunden sind. Sandwichelemente werden hauptsächlich für Wandkonstruktionen verwendet.
Sanierputze/Saniergrundputze
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Eigenschaften von Saniergrundputz nach WTA
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Eigenschaft
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Maßeinheit
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Anforderung
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Qualitätssicherung
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Eigenüberwachung
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Fremdüberwachung
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Frischmörtel
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Konsistenz
Luftporengehalt
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cm
V-%
|
17,0+0,5
>20
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1mal/5 Prod.tage
1mal/5 Prod.tage
|
1mal/Jahr
1mal/Jahr
|
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Festmörtel
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|
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Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl 2) µ
Druckfestigkeit d
Kap. Wasseraufnahme W24
Wassereindringtiefe h
Porosität3)
|
-
N/mm²
kg/m²
mm
V-%
|
<18
Sanierputz
>1,0
>5
>45
|
-
1mal/6 Monate
1mal/6 Monate
1mal/6 Monate
-
|
-
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr
|
|
1) Richtwert Herstellerangabe maßgebend
2) Ausgleichsputze; Porengrundputz nur bei Erstprüfung und nach Rezepturänderung
3) Nur Porengrundputze
|
|
|
Eigenschaften von Sanierputz nach WTA
|
|
Eigenschaft
|
Maßeinheit
|
Anforderung
|
Qualitätssicherung
|
|
|
|
|
Eigenüberwachung
|
Fremdüberwachung
|
|
Frischmörtel
|
|
|
|
|
|
Konsistenz
Rohdichte Q1
Luftporengehalt
Wasserrückhaltevermögen
Verarbeitbarkeit
|
cm
kg/dm³
V-%
%
cm
|
17,00,51)
keine
>25
>85
<32)
|
1mal/5 Prod.tage
1mal/5 Prod.tage
1mal/5 Prod.tage
1mal/6 Monate
1mal/5 Prod.tage
|
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr3)
1malJahr
|
|
Festmörtel
|
|
|
|
|
|
Rohdichte Q2
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ
Biegezugfestigkeit bz
Druckfestigkeit d
Festigkeitsverhältnis d/bz
Kap. Wasseraufnahme W24
Wassereindringtiefe h
Porosität
Salzresistenz
|
kg/dm³
-
N/mm²
N/mm²
-
kg/m²
mm
V-%
-
|
<1,4
<12
-
1,5-5
<3
>0,3
<5
>40
bestanden
|
1mal/6 Monate
-
1mal/6 Monate
1mal/6 Monate
1mal/6 Monate
1mal/6 Monate
1mal/6 Monate
-
-
|
1mal/Jahr
1mal3)
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal/Jahr
1mal3)
|
|
1) Richtwert für Ausbreitmaß, Herstellerangabe maßgebend
2) nach 15 min Lagerdauer darf das Ausbreitmaß (Konsistenz nach 5.2.1) höchstens 3 cm abnehmen
3) nur bei Erstprüfung und nach Rezepturänderung
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Saniersysteme - Verarbeitung
- Nach dem Putzabschlagen und Fugenauskratzen das abgeschlagene (= belastete) Material sofort entfernen.
- Mauerwerk entstauben. Bei Verwendung von Druckreinigern möglichst wenig Wasser einsetzen (Nebel).
- Sanier-Vorspritzmörtel, mit Ausnahme von größeren Natursteinflächen, immer netzförmig (ca. 50 - 60 % der
Fläche) aufbringen, Trocknungszeit bis zum Auftrag des Grundputzes 3 - 5 Tage.
- Vorsicht: Bei Verwendung von Salzbehandlungsmitteln müssen Glasflächen, Feinsteinbänke, sowie alle
empfindlichen Oberflächen abgeklebt bzw. mit Folie geschützt werden. Verarbeitungsgeräte auswaschen.
- Bei höheren Salzbelastungen immer mehrlagig arbeiten (Porengrundputz).
- Jede aufgebrachte Putzschicht muß für nachfolgenden Putzauftrag oberflächlich aufgerauht werden (entfernen der Sinterhaut).
- Mindest-Austrocknungszeiten pro mm Putzstärke = 1 Tag.
- Auf geeignete, systemverträgliche Endbeschichtungen ist zu achten (Wasserdampfdurchlässigkeit).
- In Innenbereichen mit hoher Luftfeuchtigkeit, z. B. Kellerräume, muß für ausreichende
Abtrocknungsmöglichkeit gesorgt werden (vorsichtiges Heizen, Luftentfeuchtung).
- Fehlende Horizontal- bzw. Vertikalabdichtungen schränken die Lebensdauer eines Sanierputzsystems ein.
- Die in Abhängigkeit vom Versalzungsgrad, gemäß dem technischen Regelwerk (WTA-Richtlinien),
vorgeschriebenen Mindestputzstärken sind unbedingt einzuhalten.
- Zur Erzielung des optimalen Luftporengehaltes sind Sanierputze nach Möglichkeit mit offenen Systemen zu
verarbeiten. Bei Verwendung von Feinputzmaschinen ist der Einsatz von geeigneten Nachmischern und Schneckenmänteln zwingend vorgeschrieben.
Zur Beachtung: Sanierputze WTA sind aufgrund ihrer Festmörteleigenschaften frostbeständig und daher auch im
Sockelbereich anwendbar. Dies gilt jedoch nicht für ungeschützte Deckschichten (Feinputz, Edelputz) auf
Sanierputzen, die im Sockelbereich bzw. ins Erdreich ausgeführt werden sollen. Aufgrund ihres Saugverhaltens sind
derartige Putzflächen vor Wasseraufnahme mittels geeigneten Materials (Hydrophobierung/Absperrung) zu schützen.
Sanierung
Sanierungssatzung
Dies ist die Bezeichnung für die Möglichkeit einer Gemeinde, ein Gebiet, in welchem eine städtebauliche Sanierung
durchgeführt werden soll, durch Beschluss förmlich als Sanierungsgebiet festzulegen.
Sanitärgegenstände
Sanitärraum
Sanitärzelle
Diese ist vorgefertigt aus Stahlbeton, Kunststoff oder in Mischbauweise als Block- oder Einzelelement (einschl. der
erforderlichen Sanitärgegenstände).
Sankt-Elms-Feuer
Sanktuarium
Saphir
Saphir (von griechisch sapheiros = blau) ist eine, durch Eisen blau gefärbte Art des Korunds, zu welchem auch der
Rubins zählt. Der Farbton des Saphirs wird durch seinen Titangehalt bestimmt. Die Betitelung Saphir wird oft auch
für farblose, gelbe, grüne, rosenrote, violette und schwarze Abarten verwendet, die ihre Färbungen teilweise durch
einen unterschiedlichen Oxidationszustand des färbenden Eisens verdankt. Die chemische Formel lautet Al2O3.
Sapine
SAPOS
Saprobien
Die Saprobien, tierische und pflanzliche Bewohner von Fäulnisstoffen verunreinigter Gewässer, bauen den
organischen Gehalt des Wassers ab und bewirken so eine biologische Selbstreinigung des Wassers.
Saprobienindex
Dieser ermittelt sich aus den Populationsanteilen von Indikatororganismen (Saprobien), die für bestimmte
Gewässerverschmutzungsgrade charakteristisch sind. -->Gütegliederung von Fließgewässern
Saprobienstufe
Saprobiensystem
Der Begriff Sapronien (Saprobität) ist abgeleitet von gr. saprós = faul, bios=leben. Dies ist ein System zur Ermittlung
des biologischen Verschmutzungsgrades (Saprobie) von Fließgewässern und Einordnung in Gewässergüteklassen
anhand des Saprobienindex (-->Gütegliederung von Fließgewässern). Dazu nutzt man die im Gewässer
aufgefundenen Saprobionten (verschiedene Arten von Pilzen, Bakterien und Protozoen, Kleinkrebsen und Insektenlarven) als Bioindikatoren.
Saprobität
Laut Prager Konvention lautet die Definition der Saprobität wie folgt: Saprobität ist im Rahmen der Bioaktivität des
Gewässers die Summe aller der Primärproduktion gegenüberstehenden Umsatzprozesse, also der mit einem
Verlust an potentieller Energie verknüpften Vorgänge. Siehe auch -->Saprobiensystem und -->Gütegliederung von Fließgewässern.
Sapropel
Satellitenempfang
Dies betitelt den Empfang von Satellitenprogrammen mittels einer auf dem Dach, Balkon oder auch anderswo
aufgebauten Empfangsanlage bestehend aus einer schüsselförmigen Parabolantenne (inkl. LNB) und einem Satellitenreceiver.
Satellitennavigation
Satin
Früher als englisches Leder bezeichnet ist Satin ein Gewebe das mit einer Atlasbindung hergestellt wird. Satinstoffe
sind auf einer Seite glänzend und auf der anderen matt. Hergestellt wird Satin oftmals aus Fasern wie z.B. Seide, Baumwolle, Viskose oder div. synthetischem Material.
Satinè
Holzart. Das harte Holz ist fest, und schwer. Es lässt sich gut bearbeiten drechseln, messern und schälen.
Gehobelte Flächen werden sehr glatt und glänzend. Satiné lässt sich gut leimen, lackieren und polieren. Das Holz
schwindet mässig, ist dauerhaft und beständig. Sehr dekorativ. Verwendungsbereich: Innenausbau, Möbelfabrikation, Luxusgegenstände, Intarsien und in der Furnierindustrie.
Satinato
Dies ist die Betitelung für einen Werkstoff der einseitig aufgerauht ist, z.B. -->Satinato Glas.
Satinato Glas
Satteldach
Dies ist eine einfache Dachform aus zwei, sich im First schneidenden, gegeneinander geneigten Dachflächen.
Sattelschiene
Profilschiene aus verzinktem Stahl oder Aluminium als untere Führung einer Schiebetür bzw. zum festen und
dichten Aufsitz einer Hebetür.
Sättigungsdruck
Der Wasserdampfsättigungsdruck ist dann erreicht, wenn die Luft keinen Wasserdampf aufgrund des erreichten
Sättigungsgrades mehr aufnehmen kann und das Wasser kondensiert.
Sättigungsgrad
Kurzbezeichnung: S. Dies ist der Quotient aus der vorhandenen Masse des Wassers in einem porösem Körper oder
in der Luft und der maximal aufnehmbaren Masse des Wassers.
Sättigungszustand
Satz von Betti
Satz von Castigliano
Satz von Maxwell
Satzung
Sauberkeitsschicht
Dies ist eine Schicht (oftmals aus Beton) zur Trennung des frischen Betons von der vorhandenen
Baugrundoberfläche.
Sauerstoffindex
Kurzbezeichnung: OI. Dies betitelt die minimale Konzentration von Sauerstoff in einem Sauerstoff/Stickstoffgemisch,
die das Brennen mit Flamme eines Materials unter bestimmten Prüfbedingungen gerade noch ermöglicht.
Saugbagger
Dies ist ein Nassbagger, bei welchem das Lösen von Lockergestein und der Transport durch Saugstrom erfolgt. Es
wird unterschieden in:
- Grundsauger
- Schneidkopfsauger
- Schleppkopfsauger
Saugdruck
Saugleitung
Dies ist eine Schlauch- oder Rohrleitung durch die Flüssigkeit mittels seiner Fördereinrichtung durch Unterdruck
gehoben wird.
Säule
Stützglied im Steinbau mit kreisförmigem Grundriß, im Fachwerk jedes senkrechte Holz.
Säulenordnungen
Sauna
Dies ist die allgemeine Bezeichnung für ein Heißluftbad, i.d.R. mit einer Lufttemperatur von 80 bis 90 °C.
Säurebindungsvermögen
Säurehärtende Lacke
Dies sind Lacke, die aus zwei Komponenten bestehen, der Harzlösung, meist Harnstoffharz, und dem Härter, eine
Säure oder saure Salzlösung. Nach dem Mischen der beiden Komponenten erhärtet der Lack durch Polykondensation.
Säurekapazität
Dieser Messwert ist ein Maß für die Pufferkapazität des Wassers gegenüber Säuren und damit verantwortlich für die
pH-Wert-Stabilität. Hat das Wasser eine hohe Säurekapazität, so ändert sich durch die Zugabe geringer
Säuremengen der pH-Wert kaum. Die Säurekapazität des Wassers gibt an, wie viel Säure - z.B. Salzsäure - durch
eine definierte Wassermenge bis zum Einstellen eins pH-Wertes von 4,3 verbraucht wird (KS4,3). Je mehr Säure
dabei verbraucht wird (Säurebindungsvermögen), desto höher ist die Säurekapazität und damit die Pufferkapazität
des Wassers. Maßgeblich wird die Säurekapazität durch die Konzentration der im Wasser gelösten Hydrogencarbonate von Calcium und Magnesium bestimmt. Hat ein Oberflächengewässer eine hohe Säure- oder
Pufferkapazität, dann führen Säureeinträge (z.B. saurer Regen) nicht zu einer pH-Wert-Änderung, so dass die im Wasser lebenden Organismen nicht geschädigt werden.
Säuren
Säuren sind Wasserstoff-Nichtmetallverbindungen, sie entstehen in Verbindung mit Wasser.
Säureschutz
Dies sind gegen den baustoffzerstörenden Einfluss von Säuren und Salzlösungen gerichtete bautechnische
Maßnahmen.
Säuretest
Saxony
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [Sa..] [Sb..] [Sc..] >> weiter
Sb
 [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [Sa..] [Sb..] [Sc..] >> weiter
Sc
Scagliola
Stuckmarmor, ein aus verschiedenfarbigen Pasten gefertigter Innenputz.
SCC
Schablone
Aus Pappe, Holz oder Blech hergestellte Vorlage zum wiederholten auftragen eines Motivs.
Schabotte
Schacht
- Einstiegschacht einer Kanalisation.
- Senkrecht geführtes Bauteil mit geschlossenem, meist rechteckigem Querschnitt.
- Senkrecht oder schräg in den Boden geführter Aushub oder Ausbruch, mit oder ohne Umfassung.
- -->Bandstock
Schachtabdeckung
Dies ist ein Schachtdeckel als Abschluss der Einstiegsschächte unterirdischer Leitungssysteme in Höhe der
Straßenoberfläche.
Schachtbrunnen
Dies ist ein, durch Ausschachtung hergestellter Brunnen.
Schachtdraht
Schachtgrube
Diese dient als Sicherheitsraum im Fahrschacht (eines Aufzuges) für Wartungsarbeiten am Fahrkorb und zur
Aufnahme der Aufsetzpuffer.
Schachtkopf
Dies ist der obere Abschluss des Fahrschachtes eines Aufzuges o.ä. und dient als oberer Sicherheitsraum.
Schachtpegeldifferenz
Kurzbezeichnung: DK.Dies betitelt die Differenz zwischen dem mittleren Schallpegel in der Nähe der
Schachtöffnung im Senderaum und dem mittleren Schallpegel in der Nähe der Schachtöffnung im Empfangsraum, wenn zwei Räume durch einen Schacht oder Kanal verbunden sind.
Schachtring
Dies ist ein Rohring aus Stahlbeton, Beton von gleichbleibender Wanddicke mit Falzverbindung für
Einstiegsschächte, Senkbrunnen, Grundstückskläranlagen etc. aus Stahl zur Aussteifung der Verschalung eines Vorschachtes im Großbrunnenbau.
Schachtschein
Der Schachtschein (auch Leitungsauskunft) enthält Auskunft über Versorgungsleitungen zu/von einem Bauwerk o.ä.
, z.B. von den Versorgungsträgern der Wasser-, Abwasser-, Energie-, Gas- oder der Telefongesellschaften.
Schachtschleuse
Dies ist eine Schiffsschleuse mit einer großen Fallhöhe, deren Schleusenkammer über der Durchfahrtsöffnung zum
Unterwasser hin mit einer Quermauer abgeschlossen ist.
Schachtüberfall
Dies ist das Einlaufbauwerk, einer im Speicherbecken stehenden Hochwasserentlastungsanlage.
Schadensersatz
Schadensversicherung
Schadensversicherungen sichern gegen ganz bestimmte Schäden und ganz bestimmte Folgen ab, wie z.B.
Strumversicherung, Feuerversicherung etc.
Schadsalzkonzentrationen
Schadstoffentfrachtung
Dies betitelt die gezielte Entfernung von Schadstoffen und schadstoffbelasteten Produkten aus Abfällen.
Schaffußwalze
Dies ist ein schwerer Walzenkörper der i.d.R aus Stahlblech mit aufgeschweißten kubischen oder zylindrischen
Körpern hergestellt ist und zum Nachzerkleinern/-zertrümmern von Gestein sowie zum Verkneten und Aufrauhen von Böden bei Verdichtungsarbeiten im Erdbau dient.
Schaftring
Schafwolle als Dämmstoff
Diese Dämmstoffe werden aus den Haaren von Schafen gewonnen und in Form von Stopfwolle, Matten oder auch
Platten verarbeitet. Zum Schutz vor Schädligen werden Schafwolldämmstoffe mit z.B. Mitin als Mottenschutzmittel und Borax als Brandschutzmittel behandelt. -->nachwachsende Rohstoffe.
Schalbretter
Dies sind Bretter (mit einer Länge von ca. 3 und 5 m, einer Breite von ca. 8 und 15 cm und einer Stärke von 18, 20,
22 und 24 mm) mit welchen man eine -->Schalung herstellen kann. Schalbretter sind i.d.R. aus Tannen- oder
Fichtenholz und deren Gütemerkmale werden hinsichtlich der Astgrößen, Harzgallen und Rissen sortiert.
Schale
Schälen bei Fahrbahnen
Damit das Regenwasser nicht auf der Fahrbahn steht wird z.B. das -->Bankett geschält, das heißt z.B. deren
Bewuchs abgetragen. Wird Straßenbelag direkt geschält, z.B. zur Fahrbahnerneuerung, dann wird die oberste
Schicht, die Fahrbahn (der Teil der Straße der befahren wird i.d.R. Asphalt, bei Autobahnen Gussasphalt oder Beton) abgetragen (geschält).
Schalenrisse
Dies sind Oberflächenrisse, sie entstehen z.B. wenn in oberflächennahen Schichten die Zugfestigkeit des Betons
überschritten wird, weil die Oberfläche durch Verdunsten des Wassers schwindet oder sie sich stärker abkühlt als
das Innere des Betons. Diese Risse reichen meist nur wenige cm in den Beton hinein und sind im allgemeinen nur wenige Zehntel mm breit.
Schalfuge
Dies ist die Betitelung für eine konstruktionsbedingte Fuge, die durch die -->Schalung entsteht.
Schalholz
Balken, Bohle, Kantholz oder dgl. für die Unterkonstruktion oder Stützung einer -->Schalung.
Schall
Schallabsorption
Dies betitelt den Verlust an Schallenergie bei Reflexion an den Begrenzungsflächen eines Raumes oder an den
Personen oder Gegenständen in einem Raum.
Schallabsorptionsgrad
Schallbrücken
Sind zum Beispiel Verbindungen des schwimmenden Estrichs mit den umgebenden Mauern bzw. der Rohdecke.
Auch über Installationsrohre, Türzargen usw. wird Körperschall übertragen. Schallbrücken verschlechtern sehr stark
die Trittschalldämmung von Decken und sind deshalb unbedingt zu vermeiden. Daher: Randstreifen auch bei Zargen und Installationsrohren verwenden. Dämmstoffe sorgfältig ohne Fugen verlegen.
Schalldämmmaß
Dies ist ein im Labor ermittelter Wert (RW) welcher die erforderliche (Mindest-) Luftschalldämmung zum Schutz
gegen Schallübertragungen aus einem fremden Arbeits- oder Wohnbereich etc. in Dezibel (dB) angibt. Diese Werte sind in der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) festgehalten.
Schalldämm-Maß von Außenbauteilen
Schalldämmung
Schalldruck
Kurzbezeichnung: p. Dies betitelt den Wechseldruck, der durch die Schallwellen in Gasen oder Flüssigkeiten
erzeugt wird und sich mit dem statischen Druck überlagert.
Schalldruckpegel
Kurzbezeichnung: L. Dies sit der zehnfache Logarithmus vom Verhältnis des Quadrats des jeweiligen Schalldrucks
p zum Quadrat des festgelegten Bezugsschalldruck. Schalldruckpegeldifferenz und Schalldruckpegel werden in der Einheit Dezibel angegeben.
Schallpegeldifferenz
Kurzbezeichnung: D. Dies ist die Differenz zwischen dem Schallpegel im Senderaum und dem Schallpegel im
Empfangsraum. Sie ist abhängig davon, wie groß die Schallabsorption durch Begrenzungsflächen und Gegenständen im Empfangsraum ist.
Schallschutz
Unter Schallschutz versteht man alle Maßnahmen, die zu einer Verringerung oder gar zur Vermeidung von
Lärmbelästigungen führen. Lärm wird oft unabhängig von der Lautstärke als störend empfunden.
Schallschutznachweis
Der Schallschutznachweis weist nach, dass Gebäude und/oder bauliche Anlagen so errichtet und zu unterhalten
sind, dass ein, ihrer Nutzung entsprechender, Schallschutz (von innen und außen) vorhanden ist. Bei diesem
Nachweis sind neben den jeweils geltenden Schalschutzbestimmungen i.d.R. auch die Lärmemissionen angrenzender Straßen entsprechend zu berücksichtigen.
Schallschutztüren
Schallschutzverglasung
Wird durchgeführt mit -->Mehrscheibenisolierglas; erreicht durch: große Scheibendicke, unterschiedliche Dicke der
Einzelscheiben, große Dicke des Scheibenzwischenraums und durch Schwergasfüllung im Scheibenzwischenraum.
Schälriß beim Holz
Holzfehler: Spannungen entstehen durch große Hitze oder großen Frost oder durch Aufschlagen des Stammes
beim Fällen, das Holz reißt. Dieses Holz ist als Bauholz unbrauchbar oft setzt sich in den schälrissen auch der Ringfäulepilz ab.
Schaltafel
Dies sind Holztafeln (zumeist im Format 150 * 50 cm und einer Stärke von ca 2 cm) mit einer Metalrahmung
(Formstabilität) mit welchen man eine -->Schalung herstellen kann. Schaltafeln sind i.d.R. aus Tannen- oder Fichtenholz hergestellt.
Schaltpläne
Diese zeigen z.B. bei komplizierten Stahlbetonbauten die Draufsicht, wobei darunter liegende Bauteile gestrichelt
eingezeichnet sind.
Schaltungen
Schalung
- Flächige oder räumliche Anordnung von z. B. Holztafeln (Schaltafeln) Brettern, Stahlblech,
Kunststoffelementen zur Formgebung und Abstützung von Betonbauteilen bis zur Erhärtung des Betons. Die Schalungsfläche selbst wird durch ein Schalungsgerüst getragen.
- Unterlage für Dachdeckungen.
- Wand- oder Deckenverkleidung aus Brettern.
Schalungsanker
Dies sind Zugglieder aus Rundstahl mit Abstand haltenden Hüllrohren, zur Aufnahme des Frischbetondrucks aus
senkrechte und geneigte Schalungen.
Schalungsbau
Schalungsöl
Ölemulsionen oder Pasten zum Aufbringen auf die Schalungsoberflächen zur Erleichterung beim Ausschalen infolge
verminderter Haftung zwischen Schalung und Beton. Schalölreste auf Betonflächen sind vor Aufbringen von Anstrichen oder Putz zu entfernen.
Schalungsrauh
Schamotte
Feuerfester Ton findet Anwendung im Ofenbau, oft auch Bestandteil eines sogenannten Wandheizungsputz oder
eines feuerfesten Mörtels.
Schamotte Mörtel
Schamottesteine
Diese Bausteine bestehen aus feuerbeständigem Ton mit Zusatz von Schamottemehl und dienen zum Ausbau von
Öfen und Herden.
Scharblech
Scharniere
Schattenfuge
Schätzungskarte
Schaubendeckung
Dachdeckungsart für Reet- und Strohdächer, bei der die Bunde (Schilf- oder Strohbündel) ungeöffnet bleiben und mit
den Rispen oder Ähren nach unten auf dem Dach festgebunden sind.
Schaufelbagger
Schaugeschäfte
Schaumbeton
Schaumglas
Dies ist ein geschloßenzelliger Wärmedämmstoff (exakte Bezeichnung: Silicatschaumglas), Eigenschaften sind:
Wasser- und Chemikalienbeständig, Wasser- und Wasserdampfdicht, Baustoffklasse A1, E-Modul zwischen 1000
und 1200 N/mm²Wärmedurchgangskoeffizient k:= 0,045 bis 0,060 W/(mK), Rohdichte von 100 bis 150 kg/m³.
Schaumkunststoffe als Dämmstoffe
Es werden folgende Schaumkunststoffe als Dämmstoffe unterschieden (nicht zu verwechseln mit -->Ortschaum):
- Polysterol (Partikelschaum): Dieses sind weiße Polystrolpartikel, aufgebläht durch Expansion und thermisch verschweißt.
- Polysterolhartschaum (extrudiert): Zumeist grün oder blau handelt es sich hierbei um harten Kunststoff der
wenig biegsam ist und leicht bricht.
- Polyurethanhartschaum: Dieser feinporige Kunststoff weist eine gelbliche Farbe auf, ist hart, wenig biegsam und bricht leicht.
- Phenolharzhartschaum: Dies ist ein rötlicher, feinporiger Kunststoff, sehr hart, bricht leicht und ist selbstlöschend.
- Extrudiertes Polyethylen: Dies ist ein weißer, feinporiger Kunstoff, weich und zusammendrückbar.
Schaumverhütungsmittel
Schaustellergeschäfte
Scheibe
Dies ist ein ebenes Flächentragwerk, welches nicht auf Biegung sondern nur durch Kräfte in Scheibenebene
beansprucht wird. Die Belastungen liegen somit auf Scheibenebene.
Scheibenhaus
Hierbei handelt es sich von der Anzahl der Wohnungen und deren Erschließungsform, im wesentlichen um die oben
genannten Haustypen: Spänner-, Außengang- oder Innengangvarianten.
Scheibenoberflächentemperatur
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Scheibenart
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U-Wert der Verglasung in W/m²K
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Innenoberflächentemperatur der Scheibe bei -10 außen und 20 °C innen
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Einscheibenverglasung
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5,6
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-1 °C
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Zwei-Scheibenisolierglas
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2,9 bis 3,1
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+8,4 °C
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Drei-Scheibenisolierverglasung
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2,1
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+12,1 °C
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Zwei-Scheibenwärmeschutzglas
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1,1 bis 1,6
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+13,8 bis +15,5 °C
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Drei-Scheibenwärmeschutzverglasung
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0,4 bis 0,8
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+16,8 bis +17,3 °C
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Scheibenschub
Hiermit werden die Schubspannungen betitelt, welche infolge Lasteinwirkung parallel zur Wandebene entstehen.
Stahlbetonrippendecken und Stahlbetonplattendecken aus Ortbeton haben ohne besonderen Nachweis eine Scheibenwirkung, sie sind in der Lage Horizontallasten aufzunehmen und weiterzuleiten.
Scheibler-Gerät
Dient zur Kalkgehaltsmeßung von Baustoffen mit Hilfe der Volumenbestimmung des durch Säureeinwirkung
entstandenen CO2 Gases.
Scheinfugen
Dies sind Sollbruchstellen, in z.B. Betondecken, welche durch Kerben an der Oberseite der Decken hergestellt
werden.
Scheitel
Scheitelhaltung
Scheitrechter Bogen
Gemauerter, waagrechter Sturz über einer Fenster- oder Türöffnung mit keilförmiger Vermauerung der Steine, ganz
oder fast ohne Stich.
Schellack
Dies ist ein wasserhaltiges Naturharz dessen Ursprung in Indien liegt. Der ansich in trockenen Stückchen gelieferte
Schellackharz wird in hochprozentigem Spiritus gelöst. Bei einer Schellack-Politur erfolgt der Auftrag zumeist mit
einem Polierballen, einem reinen Leinenlappen über einem weichen Wollballen, in mehreren dünnen Schichten. Ein anschliessendes Blankreiben ergibt der typischen Glanz der Politur.
Scherben
Scherengitter
Scherenpaket
Bei Fenstern ist dies der benötigter Platz der Schere im Falz von der Oberkante der -->Stulpschiene.
Scherenrampe
Dies ist eine Überhöhungsrampe mit stetiger Veränderung der Überhöhung bei unmittelbar aufeinander folgenden
Gegenbögen.
Scherentreppe
Bodentreppe aus Metall, deren Holme scherenartig gelagert sind und die zusammengeschoben extrem wenig Platz
benötigen.
Scherfestigkeit
Scherfuge
Dies ist die Berührungsebene bei geschraubten oder auch genieteten Verbindungen zwischen den zu verbindenden
Teilen und deren Schnittfläche durch die Schrauben.
Schergerät
Dies ist ein Gerät zur Untersuchung der Scherfestigkeit im Labor. Hierbei werden Bodenproben senkrecht mit einer
Normalspannung belastet und durch Verschiebung des Oberteils gegen das Unterteil der Probe abgeschert.
Scherlochleibungsverbindung
Kurzbezeichnung: SL-Verbindung. Dies ist eine geschraubte Verbindung, bei welcher eine senkrecht zu den
Schraubachsen wirkende Kraft durch Abscheren und Lochleibung übertragen wird.
Scherversuch
Scherzapfen
Scheuerbeständigkeit
Dies ist die Eigenschaft die z.B. einen Disperionsfarbanstrich bei Belastungen nicht durchscheuern läßt. Geprüft
wird dieses nach DIN in einem Scheuerprüfgerät, hier muss z.B. eine Disperionsfarbe 5.000 Scheuerzyklen undurchscheuert stand halten können.
Scheuerleiste
Dies ist eine, z.B. an Kaimauern, Schleusenkammern oder anderen Bauwerken angebrachte Vorrichtung, zum
Schutz vorwiegend gegen Reibungsbeanspruchung zwischen Bauwerk und Schiff, oder Bauwerk und einem anderen Gegenstand.
Scheune
Im Ursprünglichen ist dies ein i.d.R. ungedämmtes Holzgebäude für Tiere und/oder das Tierfutter wie z.B. Heu etc.
Heutzutage werden auch oft landwirtschaftliche Gerätschaften und Maschinen darin untergebracht. Im bayerischen Bereich wird auch der Begriff Stadl hierzu verwendet.
Schichtenmauerwerk
Natursteinmauerwerk, bei dem eine Bearbeitung der Steine nur bis zu einer bestimmten Tiefe erfolgt, je nach Art als
hammerrechtes-, unregelmäßiges oder regelmäßiges Schichtenmauerwerk.
Schicht
Dies ist eine oder mehrere Lagen aus z.B. Putz, Straßenbaustoffen, Boden etc. gleichartiger Beschaffenheit.
Schichtenmauerwerk
Schichtenwasser
Auch als schwebendes Wasser betitelt ist dies das Wasser oberhalb des Grundwassers über einer
wasserstauenden Schicht. Hierbei besteht i.d.R. kein Kontakt zum Grundwasser.
Schichtholz
Aus mit Kunstharz verleimten kleinen Brettern hergestelltes formbeständiges Bauholz für Tragkonstruktionen großer
Spannweiten.
Schichtenlinie
Schichtpreßstoffplatten
Diese Ausbau-Halbzeuge, Kurzbezeichnung DKS oder HPL (= High Pressure Laminate), bestehen zu meist aus
Kern- und Deckschicht, Einsatzgebiete sind: Aussenwandbekleidungen, Möbelbau oder auch Innenwandbekleidungen etc.
Schichtstoffplatte
Extrem strapazierfähige Formplatte, bei der eine sehr widerstandsfähige Kunststoff-Deckschicht unlösbar mit einer
hoch verdichteten Spanplatte verpreßt ist. Verwendung als Arbeitsplatte in Küchen oder als Fensterbank.
Schiebeflügel
Schieber
Dies sind Einrichtungen bei Rohrleitungen welche diese nicht nur versperren sondern auch deren Durchflussmenge
regulieren können. Es wird unterschieden in:
- Kegelstrahlschieber
- Kugelschieber
- Zweiwegkugelschieber
- Ringschieber
- Streckenschieber
Schieberhaus
Dies ist ein Bauwerk zur Aufnahme von Armaturen und Verschlüssen, welche dem Betrieb einer Stauanlage,
Wasserkraftwerk, Schiffsschleuse o.ä. dienen.
Schieberkammer
Schieberkaverne
Schiedsgutachtervertrag
Darin einigen sich die Parteien auf einen Schiedsgutachter, der im Falle von Streitigkeiten einzelne Tatsachen
feststellen soll.
Schiedsuntersuchung
Dies ist eine, durch eine anerkannte Prüfstelle durchgeführte, Wiederholtung einer Kontrollprüfung.
Schiefer
Gesteinsart: dunkelgrau; leicht spaltbar, blättrig, wasserdicht und wetterfest. Zunächst als Tonschlick auf dem
Meeresgrund abgelagert und zu Tonstein verfestigt, entstand der Schiefer vor rund 350 - 400 Mio. Jahren (Devon-Zeit
) und zählt als klassisches Sediment (Ablagerungsgestein). Da Schiefer ein reines Naturprodukt ist, liegen hierbei
große Qualitätsunterschiede vor. Nur dort, wo wenig Schadstoffe wie Kalk, Kohlenstoff, Schwefel oder oxidierbar
Erze eingeschwemmt wurden, und optimaler Druck- und Temperaturverhältnisse herrschten entstand guter Schiefer,
der sich für Dacheindeckungen und Wandbekleidungen eignet. Schiefer besteht größtenteils aus:
- 30 – 60 % Sericit; feinkörniger Muskovit (Hellglimmer) dieser ist wichtig für die Spaltbarkeit und
geschmeidige Bearbeitbarkeit des Schiefers
- 10 – 30 % Chlorit; wichtig für die Spaltbarkeit und die Farbe des Schiefers
- 20 – 40 % Quarz; verleiht den Schiefer die nötige Festigkeit und Härte
- 0 – 5 % Kalkspat oder auch andere Carbonate
- 0 – 3 % sonstige Mineralien wie Feldspat, Rutil, Erze, Kohle welche u.a. auch zur Farbgebung des Schiefers beiwirken
Schieferdeckung
Für die Regeldachneigung der Sparren und Aufschieblinge an der Traufe lassen sich im Normalfall bei den
verschiedenen Deckarten folgende Neigungen anwenden:
- Altdeutsche Deckung nicht unter 25° (47%)
- Altdeutsche Doppeldeckung nicht unter 22° (40%)
- Schuppendeckung nicht unter 25° (47%)
- Bogenschnitt-Deckung nicht unter 25° (47%)
- Rechteckdoppeldeckung nicht unter 22° (40%)
- Spitzwinkeldeckung nicht unter 30° (58%)
Schieferdeckung Materialverbrauch
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Berechnungsbeispiel von Dachflächen und Materialverbrauch von Schiefer
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Gesamtfläche
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300 m²
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1/16 behauen
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Fuß
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20 lfm
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Kehle
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8 lfm
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Orte
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120 lfm
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|
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Gesamtfläche
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300 m²
|
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% Fuß
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20*0,15 =
|
3 m²
|
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% Kehle
|
8*0,50 =
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4 m²
|
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% Ort
|
120*0,20 =
|
24 m²
|
|
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Gesamt
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269 m²
|
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|
269*30 kg
|
+ 5 %
|
=
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85,0 dz
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Decksteine
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20*5 kg
|
+ 5 %
|
=
|
1,1 dz
|
Fußsteine
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|
8*27 kg
|
+ 5 %
|
=
|
2,3 dz
|
Kehlsteine
|
|
120*12 kg
|
+ 5 %
|
=
|
15,0 dz
|
Ortsteine
|
|
Ca 5 % wird als Verlußt durch Bruch und Verhau aufgerechnet
|
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Schiefstellung
Dies ist die geradlinige Vorverdrehung eines Stiehls bzw. einer Stütze, welche bei stabilitätsgefährdeten Systemen
mit verschieblichen Knoten als geometrische Ersatzimperfektion ausgesetzt wird.
Schiene
Schienenauszug
Schienenkopfhärtung
Schifffahrtskanal
Dies ist eine Wasserstraße mit zumeist künstlich hergestelltem Gewässerbett, welche überwiegend für die
Schifffahrt vorgesehen ist.
Schiffshebewerk
Dies ist ein Bauwerk welches der Überwindung von Fallstufen für Schiffe dient. Die Schiffe werden in einem Trog
befördert.
Schiffsschleuse
Dies ist ein Wasserbauwerk zum Überwinden einer Fallstufe, bei welchem durch Füllen oder Leeren der
Schleusenkammer Schiffe gehoben oder gesenkt werden.
Schifter
Schiftsparren
Schildbauweise
Dies ist eine Tunnelbauweise für nicht standfeste Böden, bei welcher eine rohrförmige Vortriebsmaschine mit
Fräskopf eingesetzt und die Tunnelröhre aus Betonfertigteilen hergestellt wird.
Schildbogen
Schildmaschine
Auch als Schildvortriebsmaschine bezeichnet, -->Schildvortrieb.
Schildvortrieb
Beim Tunnelbau in geschlossener Bauweise ist dies eine Methode des Vortriebs. Dieser Vortrieb erfolgt hierbei mit
Hilfe des Vorpressens eines Stahlzylinders in das Gebirge, der das Gebirge in selbiger Phase stützt.
Schilf
Schilf (abgeleitet von Althochdeutschen „sciluf“ dieses wiederum vom Lateinischen „scirpus“ = Binse) ist die
Betitelung für die Pflanzenart Schilfrohr oder die Vegetationsbestände schilfrohrähnlicher Pflanzen die hauptsächlich
an Ufern von Flüssen und Seen wachsen. Es gibt allerdings auch einen Farbton in der Textilmode der als Schilf
bezeichnet wird (helles frisches Grün in Anlehnung an die Färbung der jungen Blattspreiten der Schilfpflanze). Schilf
ist in vielen Ländern, vor allem in Asien und Afrika, auch als essbares Gemüse bekannt (junge Schilfsproßen), und
als dieses, besonders aus medizinischer Sicht, durch seine zellenverstärkende Eigenschaft (hoher Kieselsäureanteil) geschätzt. -->Schilfdämmung
Schilfdächer
Schilfdämmung
Hier handelt es sich um eine, durch Drahtverbindung gehaltene, gepresste Dämmplatte aus Schilfrohr (reines
Naturmaterial aus nachwachsendem Rohstoff). Diese dient zur Verwendung als Dämmsystem im Innen- und
Außenbereich mit einem systemgerechten Putzmaterial sowie als Putzträger. Weitere Stichworte sind z.B.:
- Niedrige Primärenergie für Schilf.
- Auch als Innendämmung im Fachwerkbereich mit Lehm hervorragend geeignet und kombinierbar mit Wandflächenheizungen.
- Wasserbeständigkeit ist gegeben – als Wasserpflanze nicht saugendes Verhalten und durch den hohen
Silikat-Gehalt kein Schwind- und Quellverhalten.
- Hervorragende Putzhaftung durch grobflächige Oberflächenstruktur und Verkrallung in den Halmzwischenräumen.
- Jährliche Schilfernte trägt zum Landschaftsschutz bei.
- Verbesserung der Schalldämmung.
- Im WDV-System ist nur eine Dübelung notwendig, eine Verklebung ist nicht notwendig.
- Die Entsorgung ist absolut umweltfreundlich durch das Entsorgen von Verschnitt und Restmaterial durch Kompostierung.
- Für alle tragfähigen Untergründe geeignet, bis max. 2 Vollgeschosse.
- Brandklasse nach DIN: B 2
- Rohdichte: ca. 190 bis 225 kg/m³
- Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS: 055
- Rechenwert Wärmeleitfähigkeit: 0,052 bis 0,055 W/mK
- Spezifische Wärmespeicherkapazität: 1200 J/(kgK)
- Diffusionswiederstandszahl: 1 - 2
- Biegewellenlänge bei Lehmputzen:
- ff = 1600 Hz (mit 2 cm Lehmputzstärke)
- fg= 1800 Hz (mit 0,7 cm Lehmputzstärke)
- Durchschnittliche Dämmplattenmaße: Breite: 1,25 m; Länge: 1,0 m; Dicken i.d.R. 2 und 5 cm
- Durchschnittliche Dicke der i.d.R. verzinkten Metalldrahtbindung: 1,8 mm
- Gewicht der Schilfrohrdämmplatte:
- 2 cm Dämmplatte ca. 4,5 kg/m²
- 5 cm Dämmplatte ca. 9,0 bis 10,0 kg/m²
- K- Wert:
- 2 x 5 cm Platten = 0,56
- 3 x 5 cm Platten = 0,37
- 4 x 5 cm Platten = 0,28
Weitere Informationen erhalten Sie auch hier: Schilfdämmung
und unter -->nachwachsende Rohstoffe.
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LITERATURTIPP ZUR SCHILFDÄMMUNG
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Schilffasern
Fasern der Schilfpflanze (-->Schilf). In vielen afrikanischen und asiatischen Gegenden werden Schilffasern auch
heute noch zu Flechtarbeiten aller Art verwendet. Während Weimarer Republik wurde die Fasern in Deutschland zur
Textilherstellung herangezogen. In der heutigen modernen Industrie werden Schilffasern als Verstärkungsfasern in
der Kunststoffherstellung, von Vliesprodukten oder auch zur Herstellung von Fasertapeten (Grastapeten) und Papier u.v.a. als nachwachsender, pflanzlicher Rohstoff eingesetzt.
Schimmelpilzbildung
Schimmelpilze
Schimmelpilze sind heterogen zusammengesetzte Gruppe von Kleinpilzen, die sich auf organischem Material
ansiedeln. Sporen von Schimmelpilzen können Allergien erzeugen. Für die Ansiedlung von Schimmelpilzen müssen
ausreichend Feuchtigkeit, Temperatur sowie Proteine als Nahrung auf der Bauteiloberfläche vorhanden sein. Pilzsporen sind in der Luft stets in großen Mengen (ca. 10³ bis 106 Sporen/m³) vorhanden, die sich auf Oberflächen
absetzen und dort wachsen können. Eine richtige Lüftung von Räumen ist ein sehr wichtiger Aspekt zur Vermeidung
von Pilzschäden, jedoch ist bei den meisten bekannten Fällen weniger das nicht ordnungsgemäße Lüften an einem
Schimmelbefall schuld sondern vielmehr die oft vernachlässigten Sanierungsarbeiten an Gebäuden oder fehlerhafte
Bauausführungen. Speziell bei Miet-, bzw. Immobilienstreitigkeiten wird hierbei vom Vermieter oder Verkäufer gerne
auf “zu wenig Lüften” angesprochen bzw. verwiesen - dies ist jedoch meist nicht der Fall hiermit wird oftmals eine
Ausrede ausgesprochen die den Mängel des Baus verdrängen soll. Es empfiehlt sich bei auftretendem
Schimmelbefall einen unabhängigen Fachmann zu Rate zu ziehen und - wenn von Nöten - ein Gutachten erstellen
zu lassen. Aufgrund des gesundheitlichen Risikos, das Schimmel in Innenräumen darstellt, sollten verschimmelte
Bauteile ausgewechselt werden. Lediglich bei partiellem, oberflächlichem Befall können fungizide Mittel zur
Beseitigung hilfreich sein, dies in vielen Fällen jedoch nur kurzfristig. Übrigens die Gesundheitsgefährdung der
Schimmelsporen ist schon seit langer Zeit bekannt. Die Opfer der Pyramidenerkundern sind nicht etwa durch
fehlenden Sauerstoff in den Grabkammern gestorben sondern vielmehr durch die hohe Konzentration der Schimmelsporen, die sich über die Jahrhunderte gebildet hatte.
Schindel
Schindelstil
Stil in der amerikanischen Wohnhausarchitektur des späten 19. Jahrhunderts, beispielhaft vertreten durch H.
Richardson Stoughton House in Cambridge, Massachusetts 1882, dessen Innenräume zueinander oder nach außen geöffnet sind.
Schindelverkleidung
Schlackenverwendung
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Zustand
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Schlackenart
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Verwendung
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Gekörnt
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Schlackesand mit hydraulischen Eigenschaften (Hüttensand).
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Zementherstellung
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Geschäumt
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Warmdämmende Schaumschlacke (Hüttenbims).
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Leichtbetonherstellung
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Zerfasert
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Schlackenwolle (Hüttenwolle).
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Zur Herstellung von Wärme- und Schalldämmstoffen.
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Gebrochen oder in größere Stücke erstarrt.
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Betonschlacke, Klotzschlacke, Stückschlacke.
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Als Splitt im Betonbau oder auch als Schotter im Straßen- oder Eisenbahnbau etc.
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Formstücke, in Formen gegossen.
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Gussschlacke
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Als Pflastersteine.
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Schlackenwolle
Schlagbohren
- Bohrverfahren in der Gesteinsbohrtechnik.
- Bohrverfahren in der Erdbohrtechnik.
Schlagdübel für Wämedämmplatten
Dient zur konstruktiven Befestigung von Wärmedämmplatten (meist bei Wärmedämmverbund Systemen), auch
Verlegehilfedübel oder Nageldübel genannt.
Schlagmetall (Kompositionsgold)
Dies ist eine, zu dünnen Blättern von etwa 1/1000 mm dicke ausgeschlagene Kupfer-Zink-Legierung. Es wird zur
Ausführung unechter Vergoldung verwendet.
Schlangenholz
Holzart. Das sehr harte und schwere Holz ist leicht zu spalten aber nur unter erhöhtem Druck zu bearbeiten. Es
schwindet mässig und lässt sich gut polieren. Das Schlangenholz ist eines der teuersten Hölzer . Verwendungsbereich: Schirm- und Stockgriffe, Knöpfe, Violinenbögen und für Luxusgegenstände.
Schlagfestigkeit
Dies betitelt den Widerstand eines Werkstoffes gegen plötzliche Beanspruchung wie z.B. die Schlagbeanspruchung
beim Rammen.
Schlagleiste
Bei zweiflügligen Fenstern oder Türen an einem Flügel angebrachte senkrechte Leiste als Anschlag für den anderen
Flügel.
Schlaglote
Schlagregen
Dies ist die Bezeichnung für einen Starkregen, bei welchem die Regentropfen nicht senkrecht fallen, in Verbindung
mit heftigem Wind.
Schlagregenbeanspruchung
Schlagregensicherheit
Darunter versteht man den Schutz, den z.B. ein Fenster bei vorgegebener Windstärke, Regenmenge und
Beanspruchungsdauer gegen das Eintreten oder Eindringen von Wasser in das Innere des Gebäudes bietet.
Schlagschnur
Dies ist eine mit (farbiger) Kreide behaftete Schnur, die zum Aufzeichnen von Geraden auf langen Bauteilen dient.
Die kreidestaubbehaftete Schnur wird unter Zug an zwei Endpunkten fixiert, zwischen den Endpunkten angezogen
und anschlagend losgelassen. Durch das Aufschlagen der Schnur auf den Hinter- bzw. Untergrund löst sich der
Kreidestaub und bleibt als Linie sichtbar am Untergrund haften, dem sogenannten Schnurschlag.
Schlamm
- In der Abwassertechnik handelt es sich hierbei um die aus dem Abwasser abtrennbaren wasserhaltigen
Stoffe, ausgenommen Rechengut, Sandfanggut und Siebgut.
- Als feines Zerstörungsprodukt der Gesteine enthält Schlamm von der Sedimentation her organische Teilchen,
bei welcher die obere Kornfraktion Ton ist.
- Auch als Oberbegriff für die Gesamtheit der Stoffe, die sich in ruhendem oder träge fließendem Wasser durch
Absetzen oder Aufschwimmen ausscheiden.
Schlammanalyse
Schlammbeet
In der Abwassertechnik ist dies ein Schlammbecken, eine Anlage zur natürlichen Entwässerung von stabilisiertem
Schlamm.
Schlammbehandlung
Schlammbeseitigung
In der Abwassertechnik ist dies das Deponieren von Schlamm, welcher nicht mehr verwertbar ist.
Schlammentwässerung
In der Abwassertechnik ist dies das Abtrennen von Schlammwasser durch natürliche oder maschinelle Verfahren.
Schlammfang
- Als Teil eines Ölabscheiders, eines Straßenablaufes o.ä., diejenige Einrichtung zum Absetzen und Sammeln von Schlamm.
- Als Schlammfang von Abwässern ist dies eine Vertiefung in der Sohle eines Wasserlaufes oder einer Freispiegelleitung.
Schlammstabilisierung
Dies ist ein Verfahren der Schlammbehandlung besonders zur weitergehenden Verringerung von geruchsbildenden
Inhaltsstoffen und der organischen Schlammfeststoffe.
Schlammteich
Schlammtrocknung
Schlammverbrennung
Schlammverwertung
Dies betitelt das Nutzen von behandeltem Schlamm z.B. in der Landwirtschaft, zur Energiegewinnung oder zur
Rekultivierung.
Schlankheit
Auf den Druckstab eines Systems bezogen ist die Schlankheit der Quotient aus Knicklänge des Stabes und
Trägheitsradius des Querschnittes.
Schlauchwaage
Schlauchwehr
Dies ist ein, an der Gerinnsohle verankerter, flexibler und füllbarer Hohlkörper aus Kunststoff oder Gummi zur
Erzeugung eines Staus.
Schlauder
- Mit einer Bohrung versehenes, ankerförmig aufgeschlitztes Flacheisen als Befestigungsmittel für Fenster und Türen im Mauerwerk.
- Anker aus Holz, welcher an Dachlatten befestigt ist. Auf diese werden am Ortgang die Windbretter gesteckt
und mit splintartigen Keilen gesichert.
- Anker aus Stahl zur Verbindung von Außenwänden mit innenliegenden Holzbalkendecken oder Dächern.
Schleifennivellement
Höhenmeßverfahren, hierbei ist nur ein Festpunkt mit bekannter Ausgangshöhe vorhanden, zur Kontrolle entgegen
möglicher Meßfehler wird wird in einer Schleife zum Ausgangspunkt zurücknivelliert.
Schleifscheibe nach Böhme
Schleifen von Stein
Schleppgaube
Dies ist ein senkrechtes Dachfenster unter einer angehobenen Dachfläche, deren Neigung flacher als die des
übrigen Daches ist.
Schleuderbeton
Dies ist ein Beton, welcher durch Schleudern in rotierenden Hohlkörperformen verdichtet wird.
Schleusenhaupt
Dies ist der Teil der Schiffsschleuse, welcher die Schleusenkammer mit der anschließenden Haltung verbindet und
das Schleusentor und Einrichtungen zum Leeren bzw. Füllen der Kammer aufnimmt.
Schleusenkammer
Dies ist der Teil einer Schiffsschleuse in welchem die Schiffe bei der Schleusung gehoben oder gesenkt werden.
Schleusentor
Dies ist der Verschluss einer Schiffsschleuse, hierbei wird unterschieden in:
- Schiebetor
- Stemmtor
- Senktor
- Hubtor
- Hubsenktor
- Drehtor
- Hubdrehtor
- Klapptor
- Sektortor
- Segmenttor
- Schlagtor
Schleusentreppe
Dies ist ein Abschnitt eines Schifffahrtskanals, in welchem mehrere Schiffsschleusen mit ihren Schleusenvorhäfen
unmittelbar aufeinander folgen.
Schlicker
Schließblech
Schließdruck
Dies ist der artesische Druck, der sich z.B. am Kopf einer Bohrung aufbaut (maximal bis zum Erreichen der
Grundwasserdruckfläche des unbeeinflussten -->Aquifers), wenn diese nicht ausläuft, d. h. verschlossen ist.
Schließknebel
Schlingenpol
Schlingen-Schnittpol
Bei Bodenbelägen: -->Pol bei dem die Fäden durch Wechsel von Zug- und Schnittruten (-->Ruten) teilweise in
Schlingenform liegen und teilweise aufgeschnitten sind.
Schlingenware
Schlitterschiene
Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Schiene (Führung) auf welche eine -->Fugenleiste o.ä. auf-
bzw eingeschoben wird.
Schlitzauslässe
Dies sind lineare Zuluftauslässe mit größerem Volumenstrom. Schlitzauslässe werden für Raumhöhen von ca. 2,6
bis 4,0 m eingesetzt.
Schlitzplan
Auch als Werkplan betitelt werden hierbei in den Grundrissen
- Wandaussparungen des jeweils dargestellten Geschosses und
- Deckenaussparungen der Decken über dem dargestellten Geschoss
dargestellt. Als Bodenaussparungen sind hier Aussparungen im Boden des Untergeschosses zu kennzeichnen.
Schlitzputz
Dies ist ein Putz (z.B. auf Kalk-Zementbasis mit EPS Anteil o.ä.) der für das Verschliessen von Schlitzen und
Schächten oder zum Verfüllen von Wanddurchbrüchen entwickelt wurde. Durch sein äusserst hohes Standvermögen
(z.T. Schichtdicken bis 50 cm möglich) kann dieser Dickschichtmörtel aber auch sehr gut für andere Zwecke eingesetzt werden.
Schlitzwand
Dies ist der sogenannte
permanenter Baugrubenabschluss, bei diesem Verfahren zur Erstellng von Wänden aus Beton wird wie folgt ausgeführt: ein mit einem Greifer ausgehobener Schlitz wird mit einer Stützflüssigkeit, meist
Bentonit, gefüllt. Anschliessend wird die vorgefertigte Armierung darin abgesenkt und der der Beton eingebracht, das Bentonit wird dabei nach oben gedrängt und abgepumpt.
Schlossboden
Dies ist der Teil eines Schlosses der zur Aufnahme der Befestigungsteile für den Türdrücker (Drückernuß,
Drückernussfeder, Zuhaltungen etc.) dient.
Schlossdecke
Dies ist die Deckplatte eines Türschlosses o.Ä. zur Abdeckung des Schlosskastens und seiner Innenteile.
Schlosser
Hier handelt es sich um einen, auch in der Industrie vertretenen, Handwerker der allgemein erläutert Metall be- oder
verarbeitet oder Produkte und Gegenstände aus Metall instadsetzt oder repariert. Der heutige Schlosser wird je
nach Spezialisierung als Autoschlosser, Stahlbauschlosser, Kunstschlosser, Schiffsschlosser, Bauschlosser,
Maschinenschlosser etc. betitelt. In Deutschland durchläuft der werdende Schlosser i.d.R. eine dreijährige Ausbildungszeit zum Gesellen die je nach Ausbildungsziel in 3 Fachrichtungen angeboten wird:
- Konstruktionstechnik
- Nutzfahrzeugbau
- Metallgestaltung
Schlosskasten
Schlossklassen
Die Einteilung der Schlossklassen für Einsteckschlösser wird lt. DIN 18 250 folgendermaßen vorgegeben:
- Klasse 1: Diese Klasse betrifft Buntbart-, Zylinder- oder Zuhaltungsschlösser mit den in nachfolgender
Tabelle angegebenen Eigenschaften. Handelt es sich um Schlösser nach DIN 18250, so sind diese grundsätzlich mit einer Falle auszustatten, deren Eignung für die Verwendung in Rauchschutz- oder
Feuerschutztüren nachgewiesen wurde. In dieser Schlossklasse ist die Verwendung von Einsteckschlössern ohne Riegel oder mit einem verringerten Riegelausschluss zulässig.
- Klasse 2: Diese Klasse betrifft Buntbart-, Zylinder- oder Zuhaltungsschlösser mit den in nachfolgender Tabelle angegebenen Eigenschaften.
- Klasse 3: Diese Klasse betrifft Zylinderschlösser mit den in nachfolgender Tabelle angegebenen Eigenschaften.
- Klasse 4: Diese Klasse betrifft Zylinderschlösser für Einbruchshemmung mit den in nachfolgender Tabelle angegebenen Eigenschaften.
- Klasse 5: Diese Klasse betrifft Zylinderschlösser für erhöhte Einbruchshemmung mit den in nachfolgender Tabelle angegebenen Eigenschaften.
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Schloss- klasse
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Fallenfederkraft
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Drückerhochhalte- moment in Nm
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Drückermoment in kN
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Statische Fallenbelastung in kN
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Statische Riegelbelastung in kN
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Riegelgegenkraft in kN
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min.
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max.
|
|
1
|
2,5
|
4,0
|
1,5 +/= 0,4*
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50
|
3
|
|
|
|
2
|
4
|
|
|
3
|
5
|
2
|
|
4
|
5
|
10
|
4
|
|
5
|
6
|
|
* Bei Schlössern mit geteilter Schlossnuss müssen die Drückerhochhaltefedern so ausgelegt sein, dass jede
Seite mindestens ein Drehmoment von 0,8 Nm erreicht
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Die Einteilung der Schlossklassen für Wertschutzschränke erfolgt nach Europanorm (EN 1143-1) und wird
folgendermassen vorgegeben:
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Widerstandsgrad
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Mindestwiderstandswert (RU-resistance unit)
|
Schlossklassen
|
|
Teildurchbruch
|
Volldurchbruch
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|
I
|
30
|
50
|
1 x A
|
|
II
|
50
|
80
|
1 x A
|
|
III
|
80
|
120
|
1 x B
|
|
IV
|
120
|
180
|
2 x B
|
|
V
|
180
|
270
|
2 x B
|
|
VI
|
270
|
400
|
2 x B
|
|
VII
|
400
|
600
|
2 x C
|
|
VIII
|
550
|
825
|
2 x C
|
|
IX
|
700
|
1050
|
2 x C
|
|
X
|
900
|
1350
|
2 x C
|
|
XI
|
-
|
2000
|
3 x C oder 2 x D
|
|
XII
|
-
|
3000
|
3 x C oder 2 x D
|
|
XIII
|
-
|
4500
|
2 x D
|
|
Für Hochsicherheitsschlösser werden die Schlossklassen nach ENV 1300 in 4 Stufen eingeteilt (A, B, C und D als
höchste Klasse).
Schlosskurzzeichen
|
Definition
|
Kurzzeichen
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|
Einsteckschloss für Feuerschutz- und Rauchschutztüren
|
FS
|
|
Einsteckschloss für Rauchschutztüren
|
RD
|
|
Linksschloss
|
L
|
|
Rechtsschloss
|
R
|
|
Selbstverriegelung
|
SV
|
|
Schloss mit Wechsel
|
W
|
|
Einsteckschloss
|
ES
|
|
Buntbartschloss
|
BB
|
|
Zylinderschloss
|
PZ
|
|
Zylinderschloss, vorgerichtet für zwei Profilzylinder
|
PZ-PZ
|
|
Zuhaltungsschloss
|
ZH
|
|
Maßreihe als Beispiel nach DIN 18251
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244/102
|
|
Schloss für Rahmentüre
|
RR
|
|
Falle ist umlenkbar aus Links-/Rechtsschloss
|
U
|
|
Mehrfachverriegelung
|
MV
|
|
Verriegelungspunkt
|
VP
|
|
Flachstulp
|
FL
|
|
Profilstulp
|
PR
|
|
Türanzug
|
TA
|
|
Schlossstulp
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