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ST
Abkürzung für Stablilisator oder Stabilisierer, -->Betonzusatzmittel.
Stab
Im Allgemeinen aus baustatischer Sicht handelt es sich hierbei um
einen Teil eines Tragwerks, dessen Querschnittsabmessungen klein sind im Vergleich zu seiner Länge. Es wird hierbei unterschieden in:
- Gerade Stäbe
- Gekrümmte Stäbe
- Zugstäbe
- Druckstäbe
- Biegestäbe
Stababstand
Dies betitelt die normativen Vorgaben für die Abstände der
Bewehrungsstäbe in einem Querschnitt. Dieser dient unter Anderem der Sicherstellung, dass die Bewehrung eine satte Umhüllung beim Betoniervorgang erfährt und dass der Bewehrungsstab die ihm
planmässige zugewiesene Aufgabe im Bauteil erfüllen kann.
Stabachse
Dies ist die Verbindungslinie aller Querschnittsschwerpunkte eines
Stabes, allgemein erklärt die Bezugsachse für Stabschnittgrößen.
Stabbogenbrücke
Bei diesen -->Brückenkonstruktionen verlaufen die tragenden Bögen
oberhalb, bzw. seitlich des Verkehrsweges. Durch die Hänger, senkrecht zwischen den Bögen angeordnete Stäbe, wird die Last gleichmäßig über den Bogen abgetragen.
Stäbchensperrholz
Kurzbezeichnung: STAE. Sperrholz, dessen mittlere Lage aus 5 bis 8
mm dicken, miteinander verleimten und hochkantig zur Plattenebene stehenden Furnierstreifen besteht und beidseitig durch Furnier abgesperrt wird.
Stabdrehwinkel
Stabdübel
Im Allgemeinen handelt es sich hierbei um einen kurzen zylindrischen
Stab aus Metall oder auch Holz, welcher stramm in vorgebohrte Löcher gesetzt wird. Dies dient zur Herstellung scherfester Verbindungen zwischen Konstruktionselementen aus Holz.
Stabendmoment
Stabilisator/Stabilisierer
Kurzbezeichnung: ST. Chemisches Zusatzmittel das die Stabilität oder
auch das Standvermögen erhöht, sowie die Verarbeitbarkeit verbessert und das Wasserabsondern vermindert (z.B. bei Fliesenkleber, Putze, Betonen, etc).
stabilisierter Schlamm
In der Abwassertechnik ist dies ein Schlamm, welcher so behandelt
wurde, dass mindestens eine der beiden Hauptziele der Schlammstabilisierung erreicht wird. Es wird unterschieden zwischen:
- aerob stabilisiertem Schlamm
- anaerob stabiliertem Schlamm oder Faulschlamm
- chemisch stabilisierter Schlamm
- thermisch stabilisiertzer Schlamm
Stabilisierungsmedium
Dies ist i.d.R. ein gasförmiges Medium zur Stabilisierung der
Membranen pneumatisch stabilisierter Membrantragwerke.
Stabilitätsgefährdung
- Die Stabilitätsgefährdung liegt bei einem Tragwerk vor, wenn dessen Verfomungen bei der Formulierung des Gleichgewichts einen nicht
vernachlässigbaren Einfluss haben.
- Die Stabilitätsgefährdung liegt bei einem Stabtragwerk vor, wenn die Stablängskräfte größer sind als ca. 1/10 der Werte im
Verzweigungsfall.
Stabilitätsproblem
Stabilkante
Eine Stabilkanten ist eine Kanten aus verarbeitungs- und
entsorgungsfreundlichem -->ABS, z.B. für hochbeanspruchte Möbelteile.
Stabkennzahl
Die Stabkennzahl bei der Theorie II. Ordung hängt von Stablänge, Längsdruckkraft und Biegesteifigkeit ab.
Stabkirche
Skandinavische Holzkirche, deren konstruktives Gerüst aus Masten gebildet wird, ab dem 11. Jahrhundert üblich.
Stabkraft
Stabkuppel
Auch als Gitterschale betitelt sind hier die Einzelelemente
druckbelastete Stäbe. Diese bilden ein Gitter mit doppelt gekrümmter Fläche, hiermit besitzen diese Merkmale der Stabtragwerke sowie der gekrümmten Flächentragwerke. Es wird unterschieden in
Hängemodelle (zugbelastete Stäbe) und selbige umgedreht als Stabmodelle (druckbelastete Stäbe).
Stab-Netz-Kuppel
Dies ist eine Kombination aus Seilnetz und Stabkuppel. Das Seilnetz
verbindet hierbei die Knotenpunkte des Stabgitters.
Stabparkett
Besteht aus massiven, länglichen Holzriemchen, welche miteinander
verbunden werden. Sie sind bis ca. 22 bis 25 mm dick, 45 bis 80 mm breit und 250 bis 1000 mm lang. Stabparkett kann verdeckt genagelt oder vollflächig verklebt werden.
Stabsperrholz
Kurzbezeichnung: ST. Sperrholz (auch Tischlerplatte genannt), dessen
mittlere Lage aus 24 mm breiten, mitteinander verleimten Vollholzleisten besteht und beidseitig mit Furnier abgesperrt wird.
Stabsteifigkeit
Bei Längskraftbeanspruchungen gilt: die Längskraft dividiert durch
die Längenänderung des Stabes, berechnet aus Dehnungssteifigkeit dividiert durch die Stablänge bei einem konstanten Querschnitt.
Stabtragwerk
Dies ist im Allgemeinen eine Tragkonstruktion die aus Stäben
besteht. Das Stabtragwerk wird auch als Stabwerk betitelt. Es wird hierbei unterschieden in:
- Fachwerke - die Stäbe sind nur durch Längskraft beansprucht.
- Biegetragwerke - die Stäbe sind durch Längskräfte und Biegung beansprucht.
Stabwerk
- Senkrechte Unterteilungselemente der Glasflächen von gotischen Fenstern.
- -->Stabtragwerk
Stadl
Städtebau
Auch als Städteplanung betitelt handelt es sich hierbei um das
Fachgebiet der Planung und Einrichtung von Städten und Siedlungsgebieten einschließlich der Stadtsanierung und der Dorferneuerung. Gesetzlich geregelt wird dieses durch das Baugesetzbuch.
Städtebauliche Sanierung
Städtebauliche Sanierungsmassnahmen werden im Rahmen der
Städtebauförderungsprogramme sowohl in ihrer Vorbereitung wie in ihrer Durchführung mit staatlichen Finanzhilfen gefördert.
Städteplanung
Stadtentwässerung
Dies betitelt das Fortleiten des anfallenden Abwassers aus einem
Siedlungsgebiet inkl. seiner Behandlung und Verwertung.
Stadtgas
Dies ist ein wasserstoffreiches Gas welches als Nebenprodukt bei der
Koksherstellung, bei der Kohlevergasung, der Ölvergasung und ferner durch die Spaltung von flüssigem Kohlewasserstoff entsteht.
Stadthaus
Ein Stadthaus wird meist von ein bis drei Familien bewohnt (oder
auch mehreren) und zeichnet sich durch das meist sehr begrenzte Stadtgrundstück, auf welchem es gebaut wurde, aus.
Stadtplaner
Hiermit betitelt man einen Architekten, welcher mit der
gestaltenden, ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Orts- und Regionalplanung, mit der Ausarbeitung städtebaulicher Pläne und der Mitwirkung an der Landesplanung und der
Raumordnung befasst ist.
Stadtplanung
Stahl
Stahlbau
Bauwerke oder Bauteile aus gewalzten Profilstählen oder Blechen aus
Flußstahl, durch Verschraubung, Vernietung oder Verschweißung erstellt.
Stahlbeton
Stahlbetonbalken
Stahlbetonbalkendecke
Hierbei liegen die Stahlbetonbalken entweder als Fertigelemente
dicht bei dicht oder in regelmäßigen Abständen aus den Auflagern. Die Abstände bei letzterem werden entweder durch nichttragende Füllkörper oder durch aufgelegte Plattenbauteile überbrückt.
Stahlbetondecke
Dies ist ein Oberbegriff, bzw. eine Sammelbezeichnung für alle Decken aus Stahlbeton.
Stahlbetonfertigteildecke
Dies ist eine Sammelbezeichnung für alle Decken aus
Stahlbetonfertigteilen. Diese können beispielsweise aus folgenden Elementen hergestellt sein:
- Stahlbetondeckenplatten
- Leichtbetonfüllkörper
- Stahlbetonbalken
- Stahlbeton-TT Platten
- Stahlbetontrogplatten
- Stahlbetonfertigteilrippendecken
Stahlbetonhohldiele
Hier handelt es sich um vorgefertigte Deckenplatten aus Stahlbeton
welche, dicht bei dicht mit nut- und federverbindungsähnlicher Ausbildung der Längsfugenflanken verlegt, den Charakter einer Stahlbetonplattendecke inne haben.
Stahlbeton-Massivtreppen
Die Massivtreppen werden in der Regel aus einem Stück gefertigt, die
Stufen sowie die Laufplatte bestehen aus einem Stück. Sie werden dann durch Auflagerpunkte mit dem Mauerwerk bzw. der Decke verbunden.
Stahlbetonplattenbalken
Stahlbetonplattendecken
Stahlbetonrippendecke
Stahlbezeichnungen
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Kurzzeichen
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Art des Stahls
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zusätzliche Abkürzungen
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S
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Stähle für den allgemeinen Stahlbau.
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Das Kurzzeichen wird gefolgt von einer Zahl, welche der Mindeststreckgrenze in N/mm² für den kleinsten Dickenbereich
entspricht. Bei Stahlguss ist vor dem Kurzzeichen ein G voranzustellen, wie z.B. Gs .., GP .., GL.. etc.
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P
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Stähle für den Druckbehälterbau.
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L
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Stähle für den Rohrleitungsbau.
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E
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Maschinenbaustähle.
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B
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Betonstähle
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Dem Kurzzeichen folgt eine Zahl, die der charakteristischen Streckgrenze in N/mm² für den kleinsten Dickenbereich
entspricht.
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Y
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Spannstähle
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Dem Kurzzeichen folgt eine Zahl, die der Mindestzugfestigkeit in N/mm² entspricht.
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D
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Flacherzeugnisse aus weichen Stählen zum Kaltumformen
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Dem Kurzzeichen folgt ein Kennbuchstabe:
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C
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Kaltgewalzte Flacherzeugnisse
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D
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Zur Unmittelbare Kaltumformung bestimmte warmgewalzte Flacherzeugnisse.
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X
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Flacherzeugnisse ohne vorgegebener Walzart. Dem Kurzzeichen folgen zwei weitere Kennbuchstaben oder -zahlen welche vom
DIN-Institut festgelegt werden.
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Stahlfaserbeton
Dies ist ein Beton, welchem während des Mischprozesses Stahlfasern mit unterschiedlichen
Werkstoffeigenschaften, Abmessungen und geometrischen Formen beigefügt werden. Hierdurch wird die Biegezug- und Schlagfestigkeit des Betons erhöht und die Rissneigung flächiger Betonteile verringert.
Stahlfaserspritzbeton
Stahlgewicht
- Das Gewicht des verbauten oder zu verbauenden Stahls (i.d.R. in Tonnen).
- Ein Gegengewicht aus Stahl.
- Ein Pfund nach Stahlgewicht ist ein historisches Maß aus Leipzig, welches ca. 436 g waren.
Stahlguss
Dies ist die Betitelung für alle in einer Form gegossenen Stähle welche nach diesem Vorgang nicht mehr umgeformt
werden.
Stahlgüte
Stahlleichtbau
Stahlleichtbeton
Stahlprofilbezeichnungen
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L 60 x 6 x 90 Lg DIN EN 10 056-1
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Hier handelt es sich um einen rundkantigen Winkelstahl, gleichschenklig, 60 mm Schenkelbreite, 6 mm dick, 90 mm lang,
nach DIN EN 10 056-1
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L 100 x 50 x 8 x 3200 DIN EN 10 056-1
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Hier handelt es sich um einen rundkantigen Winkelstahl, ungleichschenklig, 100 mm und 50 mm Schenkelbreite, 8 mm dick,
3200 mm lang, nach DIN EN 10 056-1
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L 50 x 5 x 800 DIN 1022
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Hier handelt es sich um einen scharfkantigen Winkelstahl, gleichschenklig, 50 mm Schenkelbreite, 5 mm dick, 800 mm
lang, nach DIN 1022.
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U 200 x 800 DIN 1026
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Hier handelt es sich um einen U-Stahl, 200 mm hoch, 800 mm lang, nach DIN 1026.
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I PE 200 x 3000 DIN 1025
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Hier handelt es sichn um einen mittelbreiten Doppel-T-Träger, 200 mm hoch, 3000 mm lang, nach DIN 1025.
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I PBv 400 x 5000 DIN 1025 (= HE-400-M)
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Hier handelt es sich um einen breiten Doppel-T-Träger, verstärkt, 432 mm hoch, 5000 mm lang, nach DIN 1025.
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Stahlradiatoren
Dies ist ein Radiator aus mehreren, zu einem Block zusammengeschweißter Glieder bei welchen die Verbindung zu
weiteren Heizkörpergliedern gegeben ist. Aufgrund der Korrosionsgefahr haben Stahlradiatoren nur eine begrenzte Lebensdauer und sind für Dampfheizungen nicht zugelassen.
Stahlschornstein
Dies sind Schornsteine die aus Stahl, für verminderte Anforderungen des Brand- und Wärmeschutzes, hergestellt
sind. Es wird unterschieden in:
- Einschalige Stahlschornsteine ohne Dämmstoffschicht.
- Zweischalige Stahlschornsteine mit Dämmstoffschicht.
Stahlsorten
Hierbei werden aufgrund des Verwendungszweckes und der Nennfestigkeit unterschiedliche Stahlsorten
unterschieden. Als Baustahl kommen vor allem die Sorten S 235 (ehemals St 37) und S 355 (ehemals St 52) in Verwendung.
Stahlsteindecke
Dies ist eine Sonderausführung der Stahlbetonplattendecke welche aus Deckenziegel, Beton und
Betonstahlbewehrung besteht.
Stahltanks
Stahlträgerverbunddecke
Dies ist eine Verbunddecke aus Stahlträgern und einer Stahlbetonplatte. Diese Decke ist in der Tragwirkung ähnlich
der Plattenbalkendecke.
Stahltrapezblech
Dies ist ein dünnwandiges und trapezförmiges Bauteil für Wand- und Dachkonstruktionen im Stahlleichtbau.
Stahltrapezprofil
Stahltrapezprofildecke
Dies ist eine Decke aus Stahltrapezprofilen und einem den Trapezprofilraum völlig ausfüllenden Aufbeton. Die
Trapezprofilobergurte müssen hierbei um mindestens 50 mm überdeckt werden und der Haftungsverbund zwischen Blech und Beton ausreichend sein.
Stahltrapezprofilverbunddecke
Stahlverbundbauweise
Bei dieser Bauweise bestehen die Bauteile, bzw. deren Querschnitte aus Stahl und Stahlbeton unter welchen
planmäßig ein Verbund hergestellt wird.
Staket
Stampfbeton
Standardleistungsbuch
Kurzbezeichnung: StLB. Dies beinhaltet eine systematische Zusammenstellung von Textbausteinen zur eindeutigen
und erschöpfenden Leistungsbeschreibung aller gängigen Bauleistungen des Hochbaus.
Standardleistungskatalog
Kurzbezeichnung: StLK. Dies beinhaltet standardisierte Texte und Textbausteine zur eindeutigen und erschöpfenden
Leistungsbeschreibung aller gängigen Bauleistungen des Straßen- und Brückenbaus.
Standard-Penetration-Test
Ständer
Ständerbauweise
Eine Skelett-Konstruktion aus Stützen, Balken, Pfosten etc., welche mit Mauerwerk oder Bauplatten ausgefacht
wird.
ständige Last
Dies ist zum Beispiel die Eigenlast, eine Last die ständig vorhanden ist.
Standöle
Dies sind, durch längere Erwärmung unter Luftabschluss polymerisierte und dadurch eingedickte Lacköle; z. B.
ergibt Lackleinöl Leinöl-Standöl.
Standrohr
- Das Aufsatzrohr bei Unterflurhydranten.
- Das an eine Wasser-Druckrohrleitung angebrachte, oben offene Rohr, mit einem Überlauf zum Ausgleich von
Druckschwankungen oder auch zur Entlüftung.
Standsicherheit
- Bei Putz und Mörtel: Vorgabe vom Deutschen Institut für Bautechnik, außen an Fassaden angebrachte
Baustoffe müssen so sicher befestigt sein müssen, daß das Abscheren unmöglich wird.
- Allgemein: Die Sicherheit gegen Kippen, bzw. Umkippen und Gleiten, bzw. Abrutschen etc.
Standsicherheitsnachweis
Dies ist der Nachweis über die Standsicherheit wobei ein zusätzlicher Nachweis für die Tragsicherheit erforderlich ist
.
Standspeicher
Diese werden im Allgemeinen als Standard- oder Flachspeicher gebaut neben diesen gibt es auch Küchenspeicher,
Hoch- und Niedrigspeicher.
Standstreifen
Im Straßenbau ist dies der befestigte Seitenstreifen bei Straßen (hauptsächlich Autobahnen und andere
Schnellstraßen) für das Halten in Notfällen.
Standzeit
Im Fels und Tunnelbau ist dies der Zeitraum in welchem das Gebirge nach der Schaffung freier Flächen ohne
Stützung standsicher bleibt.
Standvermögen
Dies ist die Eigenschaft einer Beschichtung, an senkrechten Flächen nicht abzulaufen.
Stangengerüst
Dies ist eine veraltete Gerüstbauart bei welcher die Ständer und Längsriegel aus Rundhölzern bestanden und mit
Gerüstketten oder Bauklammern miteinander verbunden wurden.
Stangenschloss
Dies ist beispielsweise ein Schloss einer Schranktür mit Stange, die über die ganze Länge der Tür geht und so u. a.
vor dem Verziehen schützt.
Stärkeabscheider
Aufgrund dessen, dass z.B. Kartoffelstärke in Abwasserleitungen zu kaum mehr beseitigbaren harten Ablagerungen
führt wird ein Einbau von Stärkeabscheidern in Betrieben verlangt, in welchen stärkehaltiges Wasser anfällt.
Stärkekleister
Stärke von Furnier
Starkschnitt
Starreinspannung
Dies betitelt die Randbedingungen eines Stabes oder Bauteils, bei welchen die Verschiebungen und Verdrehungen
gleich null sind.
Starrkörperbewegung
Dies betitelt die Bewegung eines Körpers, bei der sich selbiger nicht verformt.
Statik
Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte, die auf starre Körper einwirken. (Ermittlung der auf ein Bauwerk einwirkenden
Kräfte). Oft wird auch von der Beschreibung des Kraft- und Verschiebungszustandes ruhender Systeme gesprochen.
Statiker
Hierbei handelt es sich um einen Sonderfachmann, der die Tragwerksplanung gemäß dem Leistungsbild des § 64
HOAI tätig wird.
stationärer Zustand
statisch bestimmt
statisch bestimmtes Grundsystem
Hieran werden alle Rechenvorgänge bei statisch unbestimmten Systemen und Anwendung des
Kraftgrößenverfahrens durchgeführt. Dieses statisch bestimmte Grundsystem entsteht durch Lösen der den
gewählten statisch Unbestimmten zugeordneten Bindungen. Statisch bestimmte Grundsysteme werden auch als statisch bestimmte Hauptsysteme betitelt.
statisch bestimmtes Hauptsystem
statisch bestimmte Systeme
Dies sind Systeme, deren Schnitt- und Auflagergrößen sich allein aus Gleichgewichtsbedingungen errechnen lassen
.
statische Berechnung
statische Randbedingungen
statischer Satz
Eine Belastung deren Schnittgrößen die Gleichgewichtsbedingungen erfüllen und die Grenzschnittgrößen der
Querschnitte nicht überschreiten, ist kleiner oder höchstens gleich der Traglast.
statisches Moment
Dies ist das Produkt aus Fläche und Schwerpunktabstand von der Bezugsachse. Der Begriff statisches Moment ist
nicht mehr gebräuchlich, heute spricht man vom Flächenmoment 1. Grades.
statisches System
Dies ist ein idealisiertes Modell für die statische Berechnung eines Tragwerks, hierbei wird z.B. ein Stab durch eine
Linie ersetzt, welche mit der Stabachse identisch ist.
statisch Unbestimmte
Hier handelt es sich um unbekannte Auflager und Schnittgrößen eines statisch unbestimmten Systems, welche
nach dem Kraftgrößenverfahren aus den Verträglichkeitsbedingungen berechnet werden.
statisch unbestimmte Systeme
Dies sind Systeme deren Auflager- und Schnittgrößen sich nicht allein aus Gleichgewichtsbedingungen, sondern
nur mit Hilfe zusätzlicher Verträglichkeitsbedingungen bestimmen lassen.
Stauanlage
Dies ist ein Absperrbauwerk inkl. dem Staubecken oder Speicherbecken und den Betriebseinrichtungen. Es wird
unterschieden in:
- Talsperre
- Hochwasserrückhaltebecken
- Pumpenspeicher
- Staustufe
- Sedimentationsbecken
- Stauteich
- Geschiebesperre
Staubdecke
Eine Staubdecke ist eine Glaszwischendecke über welcher sich i.d.R. ein lichtdurchlässiges Sheddach befindet.
Bei Staubdecken, an welche Glaswände anschließen wir der Zwischenraum zwischen Glaswand und Glasdach
meist dazu genutzt, um hier Installationsleitungen oder Kanäle von raumlufttechnischen Anlagen unterzubringen. Die
Staubdecke dient auch zur Wärmedämmung (Energieeinsparung), den im Zwischenraum aufgewirbelten Staub
abzuhalten und letztendlich auch zur Verschönerung der Raumgestaltung durch eine gute Optik der Decke. Die
Scheiben sitzen i.d.R. in einem Stahlrahmen mit einzelnen Fächern oder Feldern und diese bestehen aus
Winkeleisen und/oder T-Profilen, manchmal eingekittet. Als Problematik gilt oft, dass die Staubdecken von der
Oberseite nur schlecht zu reinigen sind und der dort abgelagerte Staub den Lichteinfall behindert. Bei solchen
Reinigungsarbeiten sind entsprechende Unfallverhütungsvorschriften für Arbeiten auf Glasdächern zu beachten.
Staubsauganlage
Bestehend aus Anschlussdosen in den Räumen, Rohrleitungssystem im Gebäude, Zentraleinheit und Steuerung,
dient diese Anlage,, als zentrale Staubsauganlage, dazu, Mokrostaub, Bakterien, Viren oder auch mit Pollen belasteten Staub über ein Rohrsystem vollkommen aus den Räumen entfernen zu können.
Stauchung
Dies ist eine Verkürzung, also eine negative Dehnung.
Staudamm
Dies ist ein Absperrbauwerk welches überwiegend aus natürlichen - oft geschütteten - Baustoffen besteht.
Staudruck
Staudruck entsteht z.B. bei Warmwasserbereiter, wenn das in den Behälter einströmende Wasser nicht in gleichem
Maße ausfließen kann. Bei offenen, drucklosen Warmwasserbereitern darf bei voll geöffnetem Wasserventil kein
höherer Staudruck als 1 bar auftreten. Der Wasserzulauf muss durch einen eingebauten Durchflussbegrenzer oder ein Drosselventil begrenzt werden.
Staumauer
Stauraum
Dies ist der Raum zwischen der Talmulde und einer ideellen Ebene in Höhe der Überlaufkrone des Absperrbauwerks
oder der Oberkante des Verschlusses in Staustellungen. Die Einteilung erfolgt in:
- Totraum
- Betriebsraum
- Reserveraum
- Hochwasserrückhaltebecken
Staustufe
Dies ist eine Stauanlage welche im Wesentlichen nur den Fluss und nicht die ganze Talbreite absperrt.
Steamer
Steckbord
Im Möbelbau ist dies Bord, welches in ein -->Paneel gesteckt werden kann.
Steckdosen
Steckverbindung
Dies ist eine Verbindung welche z.B. im Gerüst- und Stahlbau und für Montagezwecke eingesetzt wird. Bei dieser
Verbindung werden die zu verbindenden Teile ineinander gesteckt oder mittels ineinandergesteckter Teile zusammengehalten.
Steckwalm
Bei dieser, nicht echten Walmkonstruktion, stehen die Sparren des Walms auf den Enden von flächenförmigen, über
die Giebelwand auskragenden, Balken. Man findet diese Konstruktionen vor allem im Schaumburger und Mindener Land bei älteren ländlichen Gebäuden.
Stegblech
Dies ist ein Blech welches zur Ver- bzw. Aussteifung einer Konstruktion dient. Es kann sich hierbei z.B. um
dreieckige Stützbleche im Aufstandsbereich eines Stahlpfeilers handeln welche im Fußbereich stehend an den Pfeiler und der Bodenplatte angeschweißt werden.
stehende Pfahlgründung
Hierbei werden bei den Druckpfählen die Lasten hauptsächlich über Spitzendruck am Pfahlfuß abgetragen. Die
Mantelreibung spielt hierbei nur eine untergeordnete Rolle.
Stehender Dachstuhl
Stehfalz
Der Stehfalz ist eine Verbindungsart für Blechdeckungen von geneigten Dächern. Die Blechtafeln werden hierbei an
den Seiten aufgekantet und dicht nebeneinander gelegt, so dass die Aufkantungen durch einmaliges Umfalzen oder
doppeltes Falzen so miteinander verbunden werden, dass quer zur Falzrichtung, Kraftschluss, in Falzrichtung jedoch beweglichkeit besteht.
Stehfalzdeckung
Steife
- Im Stahlbau betitelt dies ein Blech, welches für ein tragendes druckbeanspruchtes Bauteil das seitliche
Ausweichen verhindert oder ein Blech welches Umlenk- oder Lasteinteilungskräfte überträgt.
- In der Geotechnik betitelt dies z.B. einen Druckstab zur Abstützung einer Baugrubenwand gegen die
gegenüber liegenden Baugrubenwände oder die Baugrubensohle.
Steifemodul
Dies ist z.B. ein Kennwert zur Berechnung von Setzungen des Bodens. Berechnet wird das Steifemodul aus
Kompressionsversuchen. Das Steifemodul des Bodens hat in etwa die Bedeutung wie das Elastizitätsmodul anderer Materialien.
Steifemodulverfahren
Dieses Verfahren dient der Ermittlung der Setzungseinflusslinie unter Benutzung des Steifemoduls des Bodens und
zur Bestimmung der Sohldruckverteilung unter z.B. Fundamenten.
Steifenvorspannkraft
Dies ist die Kraft, mit welcher eine Steife z.B. mit einer hydraulischen Presse, zur Verringerung der Verformung,
vorgespannt wird.
Steifigkeit
Dies ist der Quotient aus Kraft und kraftparalleler Verschiebung (analog zur Festlegung für Moment und Drehwinkel).
Steifigkeitsgruppen bei Trittschalldämmstoffen
Steifigkeitsgruppen werden je nach Art des Trittschalldämmstoffes und dessen dynamischen Steifigkeit wie folgt
unterteilt:
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Dammstoffe für die Trittschalldämmung
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Steifigkeitsgruppe
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Anforderungen an den Mittelwert der dynamischen Steifigkeit s (Einzelwerte dürfen den Wert der
Steifigkeitsgruppe um nicht mehr als 5 % überschreiten) MN/m3
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Faserdämmstoffe für die Trittschalldämmung
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Steifigkeitsgruppe
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Anforderungen an den Mittelwert der dynamischen Steifigkeit s
(Zulässige Überschreitung der Einzelwerte 5 %.) MN/m3
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Holzfaserschalldämmstoffe für Trittschalldämmung
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Steifigkeitsgruppe
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Anforderungen an den Mittelwert der dynamischen Steifigkeit s (Einzelwerte dürfen den zulässigen
Grenzwert der Steifigkeitsgruppe um nicht mehr als 5 % überschreiten) MN/m3
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Steifigkeitsmatrix
Diese ist definiert durch die Beziehung der Kraftgröße gleich Steifigkeitsmatrix mal dem Verschiebungsgrößenvektor
. Wobei hierbei die Komponenten der beiden Vektoren einander zugeordnet sind.
steifkantiges Faltwerk
Steigeisen
Steigender Bogen
Steigleiter
Hier handelt es sich zumeist um eine festangebrachte, senkrecht stehende Leiter. Sie besteht in den meisten Fällen
aus eisernen Holmen und Sprossen, bei größeren Höhen ist sie mit Schutzbügeln ausgestattet.
Steigleitung
Senkrechte, vom Hausanschlussraum bzw. Verteiler in die Geschosse führende Versorgungsleitungen der Elektro-,
Sanitär- oder Heizungsanlage.
Steigschacht
Steigstrang
Steigungshöhe
Steildach-Dämmelemente
Steildachdämmung
Steinansatz
Dies betitelt die Ablagerung von Kalk bzw. die sich bildende Kalk-Rostschicht in Wasserleitungen und Geräten.
Steindamm
Dies ist ein Staudamm aus gebrochenem Fels oder/und natürlichen Steinen, welche zur Erstellung des Damms
lagenweise geschüttet werden.
Steinformate
Steingut
Steingutbelag
Steinholz
Steinholzestrich
Estrichart aus einer Mischung von Magnesia mit Füllstoffen wie z. B. Sägemehl, Sägespäne.
Steinkohle
Aus den gasreicheren Flamm- und Fettkohlen werden vor allem Gas und -->Koks gewonnen. Die gasärmeren Eß-
und Magerkohlen, vor allem der nur in geringer Menge anfallende Anthrazit, sind besonders als -->Brennstoffe (-->feste Brennstoffe) für die Ofenheizung geeignet.
Steinkohleeinheit
Steinkohleflugasche
Kurzbezeichnung: SFA. Zusatzstoff für z.B.Betone und Zement etc... dient zur Erhöhung des Mehlkorngehaltes,
Verringerung der Entmischung, Herabsetzung der Wärmeentwicklung und zur Erhöhung der Wasserundurchlässigkeit. Es handelt sich hierbei um einen feinkörnigen, weitgehend glasigen, mineralischen Staub,
welcher überwiegend aus nichtbrennbaren Bestandteilen von Steinkohle besteht und durch Filter aus den Abgasen des Kraftwerks abgeschieden wird.
Steinkohlenteer
Dieser fällt hauptsächlich bei der Verkohlung von Steinkohle an. Er besteht hauptsächlich aus Pech und diversen
Teerölen.
Steinkohlenteerpech
Dies ist ein plastisch bis fester Rückstand der Destillation von Steinkohleteer und findet als solches keine
technische Anwendung.
Steinkohlenteer-Spezialpech
Dies ist -->Steinkohlenteerpech, deren chemische und physikalischen Eigenschaften durch z.B. Polymerisation
verändert wurde.
Steinschliff
Beim Schleifen von Steinbelägen oder Bauteilen aus Stein wird im Trockenschleif- oder Nassschleifverfahren
vorgegangen. Ähnlich wie beim Schleifen von Holz sind die Maschinen (Winkelschleifer, Scheibenschleifmaschine
etc.) hierbei auf geringere Drehzahlen ( oftmals regelbar von 0 bis ca. 2500 U/min) ausgelegt. Man schleift
hauptsächlich mit stein- und/oder diamantbesetzten Schleifmitteln, welche je nach Steinart und Abtragmenge zu wählen sind.
Steinwolle
Steinzeug
Dies sind, zum Sintergut zählende, dichte farbige Erzeugnisse, meist mit einer Salz- oder Lehmglasur überzogen, z.
B. Klinker, Wandplatten und Abwasserrohre. -->Feinkeramik
Steinzeugbauteil
Diese wasserdichten Bauteile sind aus Steinzeug, mit einer Salz- oder Spatglasur überzogen, wie z.B. das -
->Steinzeugrohr.
Steinzeugbelag
Hier handelt es sich um einen Bodenbelag aus einem porenarmen Keramikwerkstoff. Das schwindungsarme
Material zeichnet sich wie folgt aus:
- Hohe Festigkeit
- Frostbeständigkeit
- Chemische Widerstandsfähigkeit
Steinzeugrohr
Für Abwasserleitungen und -kanäle, aus glasiertem Steinzeugton, form-, chemikalien- und abriebbeständig.
Steinzeugscherben
Steinzugfestigkeit
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Steinart
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Fbz
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Hohlblocksteine
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0,025 x fbk
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Hochlochsteine und Steine mit Grifflöchern oder –öffnungen
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0,033 x fbk
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Vollsteine ohne Grifflöcher oder –öffnungn
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0,040 x fbk
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fbk = charakteristischer Wert der Steindruckfestigkeit (Steinfestigkeitsklasse)
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Stele
Ist ein freistehender Standpfeiler meist reliefgeschmückt oder auch mit Inschrift als antikes Grabmal.
Stellfläche
Dies sind z.B. bei Küchen (-->Kücheneinrichtung) und Bädern die frei zu haltenden Bewegungsflächen und
Mindestabstände von Einrichtungen.
Stellglied
Das Stellglied ist ein an den Ölregler gekoppeltes oder in den Ölregler integriertes Bedienteil zum Einstellen des
Heizöldurchflusses von Geschlossen- bis Großstellung.
Stellplätze
Dies sind Flächen die dem Abstellen von Fahrzeugen außerhalb der öffentlichen Verkehrsfläche dienen. Stellplätze
gelten wie Garagen als bauliche Anlagen, sie sind jedoch bis zu einer bestimmten Größe von der
Genehmigungspflicht befreit. Nach den Landesbauordnungen dürfen bauliche Anlagen, bei welchen ein Zugangs-
oder Abgangsverkehr zu erwarten ist, nur dann errichtet werden, wenn Stellplätze oder Garagen in ausreichender Größe sowie in geeigneter Beschaffenheit hergestellt werden.
Stellwerk
Im Gleisbau handelt es sich hierbei um eine mechanisch, elektronisch oder elektrisch betriebene Anlage zur
Steuerung der Weichen- und Signaleinrichtungen.
Stelzsystem
Dies ist ein System, welches auf Stelzen (Füßen) aufgebaut wurde und somit nicht vollflächig auf dem Untergrund
liegt z.B. ein Balkongeländer.
stemmen
Das Stemmen betitelt die Herstellung von Vertiefungen in Holz und Holzwerkstoffen, man spricht hier von
Einstemmen. Zum Stemmen benutzt man Lochbeitel, Hohlbeitel und Stechbeitel, welche i.d.R. mit einem Klüpfel
als Schlagwerkzeug genutzt werden. Gestemmt werden zum Beispiel Schwalbenschwänze oder Zinken. Bei
Rahmenverbindungen wird am Zapfen ein Nutzapfen angearbeitet, damit sich die Rahmenhölzer nicht verdrehen oder
werfen können. Auf der Austrittsseite des Zapfenlochs kann der Zapfen verkeilt werden. Gestemmte Rahmenecken
werden für stärker beanspruchte, schwere Rahmen wie Türrahmen und Rahmen für Fensterläden verwendet. Bei gestemmten Türen ist der Rahmen des Türblattes und dessen Blattfüllung gestemmt eingebracht.
Ster
Dies ist ein altes Holzmaß, welches auch heute noch oft z.B. bei Brennholz angewendet wird. 1 Ster entspricht
etwa einem Holzstapel in der Größe von 1m x 1m x 1m, man geht hierbei von = 0.7m3 Holz aus. Das Gewicht eines Sters ist vom Holz abhängig, es bewegt sich zwischen 500 - 600 kg/Ster.
Sterngewölbe
Gewölbeart, ähnlich dem -->Kreuzgewölbe, jedoch kreuzen sich hier Spitzgewölbe.
Sternrisse beim Holz
Holzfehler: diese entstehen durch Spannungen bei der Verkernung des Holzes und auch durch unregelmässiges
Trocknen, das Kernholz trocknet schneller, zieht sich somit zusammen und platzt.
Steroide
Dies ist eine Gruppe organischer Verbindungen, die aus 4 Kohlenwasserstoffringen besteht. Man findet sie in einer
großen Vielfalt in der Natur.
Stethoskop
Dient zur einfachen und Preisgünstigen Prüfung von Holz auf Holzbockbefall, hierbei werden mit Hilfe des
Stethoskopes eventuelle Fraßgeräusche der kleinen Tierchen abgehört.
Steuernagel
Als Steuernagel wurden früher Regenabwasserfilter bezeichnet die zwischen dem Fallrohr und der
Kanalanschlußleitung (Erdzugangsleitung zum Kanal) montiert wurden. Heute werden hierfür Regeneinlaufdeckel in
der Regel mit Regeneinlaufrosten und Schlammeimern (zzgl. Geruchsverschluss) verwendet (ähnlich der Hofentwässerung).
Steuerung
I.d.R. wird bei einer Steuerung die zu beeinflussende Größe nicht gemessen, sondern es wird an ihrer Stelle eine
Ersatzgröße gemessen, welche den Schaltvorgang auslöst.
StGB
Stich
Stichbogen
Stichkanal
Dies ist ein, von einer Wasserstraße abzweigender, Schifffahrtskanal ohne Anschluss an eine weitere
Wasserstraße.
Stichkappe
Dies ist ein, in die Gewölbe- oder Kuppelfläche einschneidendes, kurzes, kleines Tonnengewölbe. Entweder
senkrecht zur Achse von Tonnengewölben oder zum Mittelpunkt von Kuppeln angeordnet.
Stichmaß
Dieses ist ein Hilfsmaß zur Ermittlung der Istabweichung von der Ebenheit und der Winkligkeit, der Abstand eines
Punktes von einer Bezugslinie.
Stichmaßkontrolle
Dies ist die erforderliche Maßkontrolle zur Feststellung des rechten Winkels, sie ist beschrieben in DIN 18 203 Teil
1.
Stiege
In Österreich ist eine Stiege allgemein eine Treppe, in Deutschland betitelt eine Stiege eine schmale und steile
Treppe.
Stiel
- Der senkrechte Teil eines Rahmens.
- Weitere Bezeichnung für einen -->Ständer.
- Besenstiehl, Schaufelstiel o.ä.
Stillliegezeit
Dies ist ein Bestandteil der -->Vorhaltezeit von Baumaschinen, während der durch äußere Einflüsse ein Stilllegen
des Gerätes erzwungen wird.
Stirnplattenstoß
Dies ist derjenige Stoß, bei welchem die Kräfte durch je ein senkrecht zur Bauteilachse angeordnetes Blech bzw.
Stirnplatte übertragen werden.
Stoa
In der griechischen Architektur eine freistehende, langgestreckte Säulenhalle, manchmal zweigeschoßig, mit
geschlossener Rückseite.
Stock
Stocken
Stockflecken
Bei Holz, insbesondere bei Furnieren handelt es sich hierbei um Fäulnisflecken die sich als Verfärbung im Furnier
abzeichnen.
Stockwerkheizung
Auch als Etagenheizungen betitelt handelt es sich hierbei um kleinere Zentralheizungen für ein Stockwerk, bzw.
eine Wohnung.
Stoffraumrechnung
Dies betitelt die rechnerische Ermittlung der Zusammensetzung des Betonvolumens aus dem Stoffraum der
Ausgangsstoffe.
Stofftransport
Dies betitelt insbesondere den Transport von Luft und Feuchte aufgrund von unterschiedlichen Mechanismen.
Stollen
Ein Stollen verläuft im Gegensatz zu einem Schacht horizontal oder flach geneigt. Es handelt sich hierbei um einen
unterirdischen Hohlraum welcher i.d.R. einen geringeren Querschnitt als ein Tunnel hat.
Stollenbau
Stopfarbeiten
Störkörper
Störmeldeanlage
Dies ist die Schaltwarte zur Überwachung der Betriebszustände einer RLT-Anlage mit Tableau-Anzeige in der
Störmeldezentrale.
Störungsabwehrklausel
Lt. Baunutzungsverordnung: Bauliche Anlagen sind im Einzelfall unzulässig, wenn von ihnen Belästigungen oder
Störungen ausgehen können, die nach der Eigenart des Baugebiets, in welchem sie verwirklicht werden sollen, im
Baugebiet selbst oder in dessen Umgebung unzumutbar sind. Ebenso sind sie unzulässig, wenn sie solche Belästigungen oder Störungen ausgesetzt werden können.
Stöße bei Bewehrungen
Diese dienen der Bewehrungsverlängerung, es lassen sich mit ihrer Hilfe Arbeits- und Betonierabschnitte
überbrücken. Beim Stoß findet eine Kraftübertragung von einem zum nächsten Bewehrungsende statt. Grundsätzlich werden zwei Arten unterschieden:
- Direkte Stöße wie z.B. Metallverbindungsstöße mit Schweißnaht, Gewinde- oder Muffenstöße.
- Indirekte Stöße, auch als Übergreifungsstöße betitelt. Diese Stöße müssen konstruktiv und
ausführungsseitig sorgfältig geplant und hergestellt werden. Man sollte sie nicht in hochbeanspruchte Bereiche legen, da diese Stöße immer querschnittschwächende Stellen sind.
Stoßfuge
Stoßlückengleis
Im Gleisbau ist dies ein Gleis aus walzlangen, mit Stoßlücken verlegten und durch Stahllaschen verbundenen
Schienen.
Stoßlüften
Dies betitelt ein kurzzeitiges, vollständiges Öffnen der Fenster um hierbei die Raumluft auszutauschen.
Straflo-Turbine
Dies ist eine Sonderform der Kaplan-Turbine, bei ihr fließt das Wasser gerade zu, man spricht hier von Straight Flow
(engl. für gerade fließen). Diese Turbine hat einen Außenkranzgenerator, welcher außerhalb des Strömungskanals
konzentrisch um die Turbine herum angeordnet ist. Die Generatorpole liegen hierbei auf einem Außenkranz, welcher fest mit den Laufradschaufeln verbunden ist.
Strahlenschutzbeton
Dieser Beton, welcher zumeist als Schwerbeton hergestellt wird, ist ein Beton welcher entweder nur gegen
energiereiche radioaktive Strahlungen schützen soll oder zusätzlich auch eine tragende Funktion erfüllt.
Strahlenschutztür
Allgemein handelt es sich um eine Tür mit speziellen Schutzanforderungen (je nach Einsatz und
Strahlungsvorkommen) zu strahlenbelasteten Räumen.
Strahlungsheizung
Hierbei ist die Lufttemperatur bei gleicher Empfindungstemperatur niedriger als die Oberflächentemperatur der
Umschließungsflächen.
Strahlungsleistung
Dies ist der von einem System in Form elektromagnetischer Wellen emittierter, absobierter oder übertragener
Wärmestrom.
Strangfalzziegel
Flacher Dachziegel mit Seitenverfalzung, bei der Deckung entsteht eine nach oben gerichtete Deckfuge.
stranggezogene Fliesen
Diese Fliesen entstehen indem die Grundmasse im Endlosstrang durch eine Schneckenpresse geformt und
anschließend gebrannt wird.
Strangpressplatten
Holzspanplatte; unterschieden wird hierbei von Strangpressvollplatten (SV) und Strangpressröhrenplatten (SR), bei
den Strangpressplatten liegen die Späne parallel zur Plattenebene, die Herstellung findet in vertikalen, beheizten
Kanälen statt, erhöhte Querzugfestigkeit, jedoch eine geminderte Biegezugfestigkeit dies ist auch der Grund für die
Herstellung mit beidseitiger Beplankung aus z.B. Kalanderplatten (-->Kalanderspanplatten), Hartfaserplatten etc.
Strangpressverfahren
- Für Metalle: Hierbei wird Metall in heißem, nicht flüssigem, Zustand als Strang durch Führungsprofile
gepresst. Die gewünschte Endform erhält das Material durch eine stufenweise Verkleinerung des Profils bis zur gewünschten Größe.
- Bei Dachziegel oder Mauerziegel etc.: Hierbei wird die Rohmasse von Dachziegeln, Mauersteinen oder auch
Klinker etc. durch Formen gepresst und anschließend bei einer bestimmten Temperatur gebrannt (Dachziegel i.d.R. bei ca. 900° C.)
Straßenablauf
Dies ist ein Bauteil im Straßenbau welcher das Oberflächenwasser aufnimmt und in die Entwässerungsanlage
einführt.
Straßenaufbruch
Dies sind mineralische Stoffe, welche hydraulisch mit Bitumen und Teer gebunden oder auch ungebunden im
Straßenbau Verwendung finden.
Straßenbankett
Straßenbaubitumen
Straßenbaulast
Die Straßenbaulast umfasst alle mit dem Bau und der Unterhaltung der Straßen zusammenhängenden Aufgaben.
Die Träger der Straßenbaulast haben nach ihrer Leistungsfähigkeit die Straßen so zu bauen, zu unterhalten, zu
erweitern oder sonst zu verbessern, dass sie dem regelmäßigen Verkehrsbedürfnis genügen. Soweit sie hierzu
außerstande sind, haben die Straßenbaubehörden auf den nicht verkehrssicheren Zustand, vorbehaltlich anderer
Anordnungen der Straßenverkehrsbehörden, durch Verkehrszeichen hinzuweisen. Bei öffentlichen Straßen auf
Deichen umfasst die Straßenbaulast auch die Pflicht zur Beseitigung von Schäden am Deichkörper, die durch
Benutzung der Straße entstehen, sowie die Wiederherstellung der Straße, falls eine Veränderung des Deichkörpers
aus Gründen der Deich Verteidigung oder der Landessicherung erforderlich ist. Die nach Deichrecht zuständige
Behörde kann aus Gründen der Deichverteidigung oder der Landessicherung verlangen, dass der Träger der
Straßenbaulast die zur Unterhaltung der Straße notwendigen Arbeiten gegen Erstattung der Kosten dem Träger der Deicherhaltung überträgt.
Straßenbaulastträger
Der Straßenbaulastträger ist zuständig für den Bau neuer Straßen bzw. die Änderung bestehender Straßen. Je
nachdem um welche Straßenklasse es sich handelt, ist auch der Straßenbaulastträger unterschiedlich, dies kann die Bundesrepublik Deutschland, das Bundesland oder ein Landkreis sein.
Straßenbefestigung
Dies betitelt die Schichten der Straße im Oberbau und ggf. die Verfestigung der oberen Lage des Unterbaus bzw.
des Untergrunds im Bereich der Verkehrsfläche und der befestigten Seitenstreifen.
Straßenbeton
Hier wird ein Festbeton gefordert, welcher hohe Druck- und Biegezugfestigkeit, hoher Verschleißwiderstand, hohe
Frost-Tausalz-Widerstandsfähigkeit und gute Griffigkeit und Ebenheit aufweißt.
Straßenfertiger
Dies ist eine Straßenbaumaschine, welche das heiß angelieferte Asphaltmischgut höhen- und längengenau auf
einer vorbereiteten Unterlage einbaut und vorverdichtet. Weitere Bezeichnungen sind Asphaltstraßenfertiger oder auch Schwarzdeckenfertiger.
Straßenfräse
Hier handelt es sich um eine Baumaschine für den Straßenbau welche mittels einer gegen die Fahrrichtung
rotierenden, mit Meißeln bestückten Fräswalze Fahrbahnbeläge höhengenau abträgt.
Straßenkategorien
Dies ist eine Unterteilung der Straßen einer Kategoriegruppe nach der räumlichen oder auch örtlichen Bedeutung der
zu erfüllenden Funktionen unter Zuweisung verkehrs- und entwurfstechnischer Merkmale.
Straßenkehricht
Dies ist die Bezeichnung für Abfälle aus der Straßenreinigung, z.B. Laub, Streumittel, Reifenabrieb etc.
Straßenkrone
Dies betitelt die Gesamtbreite der Straße zwischen den äußeren Grenzen der unbefestigten Seitenstreifen.
Straßenpech
Dies ist eine Lösung von Steinkohlenteer-Spezialpech in Lösungsmitteln. Das Strassenpech wird vorzugsweise im
Strassenbau verwendet.
Strebe
Dies ist ein Konstruktionselement zur Aufnahme von Horizontalkräften an Bauwerken. Es kann sich hier z.B. um
Streben im Holzfachwerkbau handeln welche zur Formstabilität von Wänden dienen oder auch um Strebenpfeiler bei Gewölben zur Aufnahme vom Gewölbeschub etc.
Streckenblock
Dies ist im Gleisbau eine sicherungstechnische Einrichtung zur Regelung der Zugbelegung von Blockstrecken.
Streckencharakteristik
Dies betitelt die Gesamtheit der baulichen und straßenräumlichen Merkmale eines Straßenzuges, die für das
Verhalten der Fahrer auf einem zusammenhängenden Streckenabschnitt maßgebend sind.
Streckenlast
Dies ist die Belastung, welche stetig über eine Länge verteilt ist. Sie wird definiert als Kraft pro Längeneinheit.
Streckennivellement
Höhenmeßverfahren, bei der die Höhe eines Punktes von einem bekannten Höhenpunkt aus zu bestimmen ist.
Streckenschutzabschnitt
Im Gleisbau handelt es sich hierbei um einen isolierten Gleisabschnitt hinter einer Verzweigungsweiche als
Flankenschutz bei Überholungsgleisen für Güterzüge.
Streckgrenze
Streckmetall
Streichen
- Das Anmalen von Wänden etc.
- Dies ist die Himmelsrichtung, in der die Schnittlinie einer geneigten Erdschicht mit einer gedachten
horizontalen Ebene verläuft. Die Angabe wird in Grad gemessen und gibt dem Fallen (-->Einfallen) eine genaue Raumlage einer Schicht an.
Streichwehr
Dies ist ein schräg oder parallel zur Fließrichtung angeordnetes Wehr zur Ableitung eines Teils vom Abfluss.
Streifenfundament
Ist die häufigste Art der Fundierung bei Hochbauten, sie werden unter allen belastenden Wänden angeordnet.
Streulattung
Streuschalung
Auch als Sparschalung betitelt handelt es sich hierbei um eine Holzverkleidung, bei der die einzelnen Bretter in
regelmäßigem Abstand voneinander angeordnet sind.
Streustrom
Allgemein handelt es sich hierbei um einen unbeabsichtigt aus stromführenden Leitern oder Anlagen in den
Erdboden austretenden elektrischen Strom. Die Betitelung wird jedoch auch für über fremde metallische Anlagen zurückkehrende Teile des Schutzstromes kathodischer Korrosionsschutzanlagen verwendet.
Strickbau
Als Strickbau betitelt man eine langbewährte Zimmermannstechnik bei welcher massive, oft hauslange, rechteckige
und glatt gehobelte Holzstämme (Holzbalken) zu tragenden Wänden hochkant übereinandergeschichtet und über die Ecken ineinander verschränkt werden.
Stroh
Speziell in Norddeutschland war Roggenlangstroh ein übliches Dachdeckungsmaterial, nicht zuletzt weil dies einen
billigen Baustoff darstellte. Heute wird Stroh, als gehäckselte Faser oftmals zu Lehmputzen (-->Strohlehm)
beigemischt. Das früher vorkommende Langstroh steht heute nicht mehr zur Verfügung, aufgrund des Anbaus
kurzhalmiger Roggensorten und der modernen Mähdreschtechnik. Als weitere Möglichkeit, die immer mehr Anklang
findet, ist die Nutzung von Stroh als Dämmstoff (Strohballendämmung, Baustrohballen) im vorgefertigten Holzbau
oder auch für den Holz-Fertigbau zu nennen. Die allgemein kritischen Punkte von Stroh als Wärmedämmstoff
konnten in diversen europäischen Forschungsarbeiten relativiert werden. Hier wurde im Speziellen festgestellt, dass
die Schimmelbildung bei der Verwendung von Stroh in den Konstruktionen nachweislich nicht immer gegeben ist.
Strohballendämmungen wurden mittlerweile weltweit und hier auch unter extremen Umweltbedingungen (z.B. in der
Schweiz auf 1300 m Höhe oder im tropischen nordost Australien) ausgeführt, Schimmelbefall wurde nicht
festgestellt (sofern keine Feuchtigkeit in das System eingedrungen ist). Auch das Brandverhalten (in der
Konstruktion B2) und die Setzung im Bauteil ist mit anderen Dämmstoffen vergleichbar. Bevor Strohballen als
Wärmedämmung eingesetzt werden können sollten allerdings folgende Punkte beachtet, bzw. eingehalten werden:
- Die Stohballen sollten folgende Größen haben: Länge: 60 bis 90 cm; Breite: 46 bis 50 cm; Höhe 36 bis 40 cm.
- Die Rohdichte sollte zwischen 80 und 90 kg/m³ betragen.
- Der Feuchtegehalt des Strohs sollte < 15% sein.
- Der Unkrautbesatz sollte < 0,5 gew.% betragen.
- Der Restkornanteil sollte < 0,4 gew.% betragen.
-->nachwachsende Rohstoffe
Strohballendämmung
Stohballenhaus
Strohballenhäuser sind i.d.R. Holzskelettbauten deren Gefache (Wände, Böden, Decken, Dach) mit Strohballen
gedämmt wurden.
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LITERATURTIPP ZUR STROHBALLENHÄUSER
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- Holzmann, Gerhard
Häuser aus Stroh und Lehm Ausbau und Fassade, 2008
- Natürliche und pflanzliche Baustoffe
Vieweg+Teubner Verlag 2009
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Strohdächer
Strohdocken
Dies waren ca. 35 cm lange Roggenstrohbüschel, welche bei Hohlpfannendeckungen zur besseren Ableitung des
Niederschlagwassers im seitlichen Überdeckungsbereich der Ziegel verlegt wurden.
Strohlehm
Dies ist ein Lehm-Stroh-Gemisch mit einer Dichte zwischen 1200 und 1700 kg/m³. Strohlehm dient hauptsächlich
zur Herstellung von Zwischenwänden, Ausfachungen und beim Lehmstampfbau. -->Lehm
Strohschüttungen
Auch als Leichtlehmzuschlag verwendet werden Strohschüttungen aus den getrockneten Halmen verschiedener
Getreidesorten wie z.B. Roggenstroh oder Weizenstroh hergestellt.
Stohwulstfirst
Dies ist eine Methode zum Erstellen des Firstes bei einem Reetdach. Das besondere Merkmal dieser Firstart ist die
mit kräftigen Bandstöcken befestigte oberste Schilflage, die die einzelnen Schilfrollen mit einem Durchmesser von
12 bis 15 cm optisch klar erkennen lässt. Der oberste Firstabschluss wird hierbei ebenso wie beim Heidefirst mit Gras, Heidekraut oder Stroh gedeckt.
Stromarten
Stromkreisverteiler
Dies ist zugleich Sicherungs- und Schaltkasten. Im Stromkreisverteiler verteilen sich die einzelenen Stromkreise als
dreiphasige Drehstrom- oder zweiphasige Wechselstromkreise.
Strommast
Der Strommast (Freileitungsmast) ist eine Konstruktion für die Aufhängung (Aufnahme) elektrischer Freileitungen. Je
nach Größe der Spannung werden (zumindest in Europa) Strommasten aus unterschiedlichen Materialien, bzw. Baustoffen hergestellt. Nachfolgend einige Beispiele:
- Für Spannungen unter 50 kV zumeist Stahlfachwerk, Stahlrohr, Beton oder Holz.
- Für Spannungen über 50 kV zumeist aus Stahlfachwerk.
Strommastenaufstellung
Hierbei gilt allgemein, dass ein Grundstückseigentümer generell die Aufstellung von Strommasten und das Verlegen
von Stromleitungen auf seinem Grundstück dulden muss, - sofern für ihn damit nicht unzumutbare Belastungen verbunden sind.
Strommastverlegung
Dies betitelt allgemein die Umstellung bzw. Verschiebung eines Strommastens auf einem Grundstück. Befindet sich
ein Strommast auf einem Grundstück, welches eines Tages Bauland wird, und möchte der Grundstückseigentümer ihn deshalb verlegen lassen, so muss er allgemein die Kosten dafür tragen.
Stromschiene
Strömungssicherung
Dies ist eine Maßnahme zur Regulierung des Abgasstroms z.B. bei Gasheizgeräten mit atmosphärischen Brennern.
Strosse
Strukturalismus
Dies ist eine Architekturtheorie welche sich vor allem in den Niederlanden als Reaktion auf den Funktionalismus ca.
1965 bis 1975 entfaltete. Die Grundlage des Architekturentwurfs ist ein dreidimensional addierbares Raummodul, welches zu offenen und veränderbaren Strukturen gefügt wird.
Strukturanstriche (plastische Anstriche)
Dies sind dickschichtig aufgetragene Anstriche mit einer, durch bestimmte Arbeitsverfahren erreichte
Oberflächenstruktur.
Strukturbeton
Dies ist das Resultat einer gezielten Formgebung der Schalung, der Bearbeitung der Frischbetonoberfläche oder
auch der Oberfläche des erhärteten Betons.
Strukturieren
Einer Oberfläche eine Struktur (Form, Aussehen etc.) geben. Bei Putzen -->Abreiben.
Strukturtapete
Diese, i.d.R. unbedruckten Tapeten bestehen aus mittelschwerem, festem, holzhaltigem Papier. Die Oberfläche
dieser Tapeten ist Strukturiert.
Stuckateur
Bau- und Kunsthandwerk das sich hauptsächlich mit Stuck-, Putz-, Estrich- und Trockenbauarbeiten, sowohl in der
Sanierung oder Rekonstruktion als auch im Neubau, beschäftigt.
Stuckeier
Volkstümliche Bezeichnung für elektronisch berechnete Schallreflektoren (z.B. in Opernhäuser), sie sehen aus wie
halbe Eier die aus den Wänden ragen.
Stückkalk
Handelsform des Luftkalkes, grobkörnig oder stückig gebrannt.
Stufenloser Kran
Dieser Kran wird nicht über eine Stufenregelung (1. Gang, 2. Gang, 3. Gang etc.) angetrieben, sondern die
Antriebsgeschwindigkeit (Arbeitsgeschwindigkeit) kann hier stufenfrei reguliert werden. Dies ermöglicht eine sanftere Geschwindigkeitsregulierung.
stufenweise Auftragserteilung
Bei dieser Art der Auftragserteilung werden zunächst nur einzelne -->Leistungsphasen in Auftrag gegeben, wobei
sich der Auftraggeber vorbehält, weitere Leistungen an den Auftragnehmer zu beauftragen.
stufenweiser Aufbau
Im Straßenbau ist dies ein Ausbau entsprechend einem Vollausbau, jedoch mit einem um eine oder zwei Schichten
reduzierten und nach drei bis sechs Jahren entsprechend ergänzten Oberbau.
Stuhl
- Ein kennzeichnedes Konstruktionsglied eines Pfettendaches (-->Liegender Dachstuhl, -->Stuhlsäule).
- Ein Sitzmöbel mit Rückenlehne.
Stuhlsäule
Stukkateur
Stülpschalung
Waagrechte Holzverschalung mit schuppenartig übergreifender Anordnung der einzelnen Bretter oder geeigneten
Profilbrettern, die ein Eindringen von Regenwasser in die Fugen verhindern.
Stulpschiene
Bei Fenstern ist dies die sichtbare Abdeckung der -->Beschlagnut, welche i.d.R. über die Beschlagnut übergestülpt
bzw. aufgesteckt wird.
Stumpfnaht
Dies ist eine Schweißnaht zur Verbindung geneigt, senkrecht oder flach aufeinander stoßender Bauteile, wobei die
Schweißnaht hierbei den Spalt zwischen den Bauteilen füllt. Je nach Form der Schweißnaht werden folgende Nahten unterschieden:
- I-Naht
- V-Naht
- K-Naht
- X-Naht
- HV-Naht
Stundenlohnvertrag
Bei einem solchen Vertrag ist die Bemessungsgrundlage für die Vergütung des Auftragnehmers nicht die tatsächlich
erbrachte Leistung in ihrem Wert, sondern der Aufwand an Arbeit in Geld, der für die Erbringung der Bauleistung
notwendig ist. In der VOB Teil A (§ 5) wird daher die Stundenlohnvereinbarung auf Bauleistungen geringen Umfangs,
vor allem in Nebenleistungen, soweit diese Arbeit vorwiegend Lohnkosten verursacht, beschränkt.
Stundenverrechnungssatz
Sturmflutsperrwerk
Sturmhaken
Sturmklammern
Diese Klammern dienen zur Fixierung von Dachziegeln, Dachsteinen oder Dachplatten auf einer Traglattung, um
somit größere Sicherheit gegen das Abheben bei starkem Windsog zu gewährleisten.
Sturmluke
Mit Sturmluken wird das Abheben von Dachdeckungen verhindert. Vor allem an der deutschen Nordseeküste werden
Strumluken eingesetzt. Sie öffnen sich bei Sturm durch den Windsog von selbst auf der Leeseite eines Daches und
sorgen für einen Druckausgleich zwischen dem Dachraum und dem Unterdruckbereich auf der Leeseite.
Sturz
Tragende, obere Begrenzungen von Maueröffnungen in geschwungener oder gerader Form.
Sturzwandplatte
Dies ist ein freitragend, liegend angeordnetes Wandbauteil, welches neben seinem Eigengewicht durch ggf. darüber
liegende Wandbauteile und geringfügige weitere Lasten (z.B. aus Dächern) oder neben der unmittelbar auf das
Wandbauteil einwirkenden Windlast ggf. auch durch die Windlast angeschlossener Bauteile (wie z. B. Fensterbänder, etc.) belastet wird.
Stütze
Dies ist ein Druckglied, das der Lastabtragung dient.
stützender Erddruck
Dies ist ein, auf ein Bauwerk stützend wirkender Erddruck.
Stützflüssigkeit
Dies ist eine, zum Zwecke der Stützung der Wandung eines Bohrlochs oder eines Schlitzes, eingebrachte
thixotrope Flüssigkeit. Sie verhindert aufgrund des Flüssigkeitsdrucks das Gesamtversagen des Hohlraums sowie das Lösen von Einzelkörnen aus seiner Wandung.
Stützkern
Stützkörper
Dies ist ein Teil eines Staudammes welcher zur Einleitung der auf den Staudamm wirkenden Kräfte in den
Untergrund dient.
Stützlinie
Nach der Stützlinie werden Bögen und Gewölbe für ständige Lasten konstruiert, hierbei wird die Bogen- oder
Gewölbedicke so groß dimensioniert, dass die Stützlinien aller denkbaren Lastfälle im Kern liegen. Ein Bogen,
welcher für eine bestimmte Belastung nach der Stützlinie geformt ist trägt diese nur über Normaldruckkräfte ab. Die
Stützlinie für Gleichlast ist eine quadratische Parabel, in Scheitelnähe auch für die Eigenlasten eines Bogens mit gleich bleibendem Querschnitt.
Stützmaßnahmen
Dies ist z.B. im Tunnelbau, im Stollenbau oder im Felshohlraumbau etc. eine technische Vorkehrung zur Stützung
des Gebirges und zur Sicherung des unterirdischen Hohlraums.
Stützmauern
Gärten in Hanglage, mit Böschungen oder gewollte Abstufungen in den Aussenanlagen, benötigen eine spezielle
Absicherung des Erdreiches. Hierfür werden Stützmauern aus Holz- oder Betonpalisaden, verschiedenen
Natursteinen, Holzstangen oder bepflanzbaren Betonelementen, errichtet. Stützmauern tragen die Lasten
überwiegend über die Sohlfläche der Wand in den Baugrund ab (nicht zu verwechseln mit -->Stützwänden).
Stützmedium
Stützmittel
Dies sind konstruktive Elemente für Stützmaßnahmen wie z.B. Bewehrungen, Einbaubögen, Gebirgs- oder Erdanker
etc.
Stützwand
Stützwände dienen im Allgemeinen zur Abstützung von Geländesprüngen. Diese Wände leiten die Lasten
überwiegend über das Erdauflager im Einbindebereich und eventuelle Abstüzungen ab.
Stützweite
Stützweiten, Spannweiten und Abstände von Befestigungsmittel für Gipskartonplatten
St. Venantsche Torsion
Diese beruht auf der Annahme, dass ein Torsionsmoment eines Stabes nur Schubspannungen, jedoch keine
Normalspannungen hervorruft.
St. Venantsche Torsionssteifigkeit
Auf den Stabquerschnitt bezogen ist dies das Torsionsmoment dividiert durch die Verdrillung des Stabmoments.
Berechnet wird dieses als Produkt aus Schubmodul und Torsionsflächenmoment 2. Grades.
Style rayonnant
Baustil der französischen Gotik, der sich durch sehr große, mit Glasmalerei geschmückte Rundfenster und die
üppige Verwendung von Maßwerk auszeichnet.
Styrol
Grundstoff vieler Kunststoffe, farblos eine zu den Kohlenwasserstoffen gehörende Flüssigkeit.
Styrol-Butadien-Kautschuk
Kurzbezeichnung: SBR (hierbei steht das R für das englische Wort rubber = Gummi). Styrol-Butadien-Kautschuk ist
ein Copolymer aus Butadien mit ca. 25 bis 30% Styrol. Es ähnelt dem Naturkautschuk und ist mit ihm verträglich.
Beinhaltet das SBR aktive Füllstoffe so weist es eine hohe Abriebsfestigkeit und Hitzebeständigkeit vor. Dieser
Kautschuk ist der in größtem Umfang gebrauchte Synthesekautschuk. Verwendung findet er für Autoreifen,
Förderbänder, Schläuche, Kabelummantlungen, Moos- und Schaumgummi, Puffer u.a.m. Rohstoffname: Buna-Hüls.
[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [St..] [Su..] [Sv..] [Sw..] [Sy..] [Sz..]
subakut
Charakterisierung der Toxizität einer chemischen Substanz innerhalb eines Testzeitraums von max. 28 Tagen.
Submission
Aus dem lateinischen (= Unterwerfung) stammender, veralteter aber dennoch oft gebrauchter Begriff für die
Angebotseröffnung.
Substandardwohnung
Substanzklassen
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Bestandteil
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Funktion
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Verwendete Substanzklasse
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Nutzschicht
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Fasern
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- Kunststoffteppiche:
Polypropylen, Polyamid, Polyacrylnitril, Polyester
- Naturfaserteppiche:
Schurwolle, Kokos, Sisal, Baumwolle
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Grundschicht
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Trägermaterial für Fasern
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Polypropylen, Polyethylen, Baumwolle, Jute oder Leinen
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Fixierung der Fasern auf dem Trägermaterial
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Syntheselatex oder Naturlatex
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Rückenschicht
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Textilien, Syntheselatex, oder Naturlatex, Jute, Polyurethanschaum, Bitumen, PVC
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Herstellung Syntheselatex: Vulkanisationsbeschleuniger Vulkanisationsverzögerer
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Xanthogenate, Dithiocarbamate, Thiurame, Benzothiazole, Guanidine, Thioharnstoffderivate, Amin-Derivate, Organische
Säuren, Phtalsäureanhydrid
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Additive (Syntheselatex)
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Antioxidantien (Alterungsschutz), Emulgatoren, Schwefel, Netzmittel, Acrylatverdicker, Kreide
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Flammschutzmittel
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Aluminiumtrihydrat (ATH), Ammoniumpolyphosphat (APP), Chlorparaffine plus Antimontrioxid (ATO), Decabromdiphenylether
(DeBDE), Hexabromcyclododecan (HBCD), Tris(chlorpropyl)phosphat (TCCP)
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Chemische Ausführung
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Verringerung der Schmutzempfindlichkeit
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Perfluortenside
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Verringerung der elektrischen Aufladung bei Kunstfaserteppichen
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Kaliumfomrmiat, Ammoniumverbindungen
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Schutz gegen Motten- und Käferfraß bei Wollteppichen
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Permethrin
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Farbgebung
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Färbemittel für gefärbte Teppiche
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Anorganische Pigmente, organische Pigmente, organische Farbstoffe
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Färbereihilfsmittel
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Farbstofflösungs-, Farbstoffdispergier-, Farbstofffixier- und Farbstoffreduktionsmittel, Netz-, Gleit- und
Egalisierungsmittel, Antistatika, Chlororganische Farbbeschleuniger
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Druckpasten für bedruckte Teppiche
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Anorganische Pigmente, organische Pigmente, organische Farbstoffe, Verdickungsmittel, Chemikalien zum Fixieren der
Färbemittel auf den Fasern, Komplexbinder
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Druckereihilfsmittel
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Entschäumer, Netzmittel wie anionische Tenside
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Quelle: Gesundheits- und Umweltkriterien bei der Umsetzung der EG-Bauprodukten-Richtlinie
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Substituierte Phenole
Dies sind aromatische Kohlenwasserstoffe mit einer oder mehreren Hydroxyl-Gruppen (OH-Gruppen) sowie anderen
Substituten. Sie kommen in der Natur vor.
Substrat
Subunternehmer
Unternehmer, welche in einem Auftragsverhältnis (Werkvertragsverhältnis) zu einem Haupt-, General- oder
Totalunternehmer stehen.
Sulfat
Chemische Bezeichnung: SO2-4. Sulfate kommen als natürliche Stoffe in Böden oder auch gelöst in Wasser vor.
Sie können bei zu hoher Konzentration treibenden Angriff auf Beton und Mörtel verursachen.
Sulfathüttenzement
Dies ist ein Zement, der kaum freien Kalk, dafür aber über 75 % Hochofenschlacke enthält und deshalb besonders
widerstandsfähig gegen chemische Einflüsse ist.
Sulfide
Dies sind Salze der Schwefelwasserstoffsäure, Verbindungen des Schwefels mit Metallen, Nichtmetallen u. a., z. B.
Zinksulfid, ZnS (Lithoponebestandteil), und Cadmiumsulfid, CdS (Cadmiumgelb).
Sumpfkalk
Sumpfkalk nennt man gelöschten Kalk (-->Kalkteig), der einige Zeit in einer so genannten Sumpfgrube gelagert
wurde. Durch die lange Lagerung werden die Kalkpartikel so abgelöscht, dass ein sehr feiner Brei aus Kalkhydrat
entsteht, der bevorzugt für feine Putze oder Anstriche verwendet wird. Sumpfkalk wird heute hauptsächlich bei der
Herstellung von Anstrichen, Putzen und Mörteln in der Denkmalpflege eingesetzt. Sumpfkalk wird heute kaum noch
selbst auf der Baustelle hergestellt (gelöscht), fertig gelöschte und ausgereifte Sumpfkalke findet man in jedem guten Fachmarkt.
Sumpfrohr
Beim Brunnenbau ist dies das Rohr, welches mit dem unteren Ende des untersten Filters verbunden ist und einen
geschlossenen Boden hat.
Sunk
Superposition
Dies betitelt die Überlagerung verschiedener Lastfälle am gleichen System, wobei die berechneten Zustandsgrößen
der einzelnen Lastfälle addiert werden. Als Vorraussetzung gilt eine Linearität zwischen Lasten und Zustandsgrößen.
Supply Chain Management
Hiermit erfolgt eine Verknüpfung der beteiligten Unternehmen über die gesamte Logistikkette der Fertigungs- und
Distributionsprozesse bis zum Verkauf des Endproduktes an den Konsumenten. Eine Darstellung der zeitlichen
Abhängigkeit aller ablaufenden Vorgänge zwischen und in den Betrieben ermöglicht eine genaue Planung sowie
Steuerung der Fertigung oder Dienstleistung und des Materials bis zur Auslieferung des Endproduktes.
Support
Eine Vorrichtung, welche ein Werkstück trägt und verschiebbar ist, z.B. im Maschinenbau.
Suspension
Dies bezeichnet eine Flüssigkeit, in der feinkörnige Festkörper aufgeschlämmt sind.
Süßwasser
Süßwasser ist im allgemeinen Wasser, das für Menschen trinkbar ist, also Niederschlagswasser,
Oberflächenwasser auf den Kontinenten und Grundwasser mit weniger als 500 mg/l gelösten Salzen.
Süßwassergewinnung
SVOC
SW
Kurzbezeichnung für:
- -->Schwellenholz.
- Wandbauplatte aus Gips
- Drehkupplung
Swan River Mahagony
SWG
SWP
SwS
SWWH
Syenit
Tiefengestein, welches verhältnismäßig selten ist, Hauptbestandteile sind: roter Kalifeldspat und grünlich bis
schwarze Hornblende; Einsatzgebiet: ähnlich wie Granit, da er zu den wichtigen norwegischen Dekorationssteinen
zählt wird dieses Gestein auch “schwedischer Granit” genannt, Farbe: dunkel, grünlichbraun bis schwarz, fein- bis mittelkörnig gesprenkelt.
Symmetrie
Allgemein ist dies die Bezeichnung für Ebenmaß oder Gleichmaß (aus dem griechischen symmetros). Vitruv
betitelte mit symmetria den Einklang der Teile eines Gebäudes mit dem Bauwerk als Ganzem. In der heutigen
Baustatik liegt der Lastfall Symetrie vor, wenn das System und die Belastung symmetrisch also spiegelgleich sind, welches dann auch für alle Zustandsgrößen zutrifft.
Synagoge
synklastisch
Synklastisch (kuppelförmig oder auch gleichsinnig gekrümmt) ist eine Fläche, wenn die Mittelpunkte ihrer beiden
Krümmungsradien auf der gleichen Seite der Flächen liegen.
Synthese
Dies betitelt den Aufbau einer chemischen Verbindung aus den sich bildende Elementen oder Verbindungen, die
diese Elemente enthalten.
Synthesekautschukbeläge
synthetische Pigmente
Auch als Mineralpigmente betitelt werden diese durch chemische oder physikalische Umwandlung von
anorganischen Grundstoffen erzeugt. Es wird unterschieden in:
- Weißpigmente: Titanoxid (TiO2) Titanweiß (TiO2 und Verschnittmittel), Zinkweiß (ZnO), Lithopone (ZnS und BaSO4), für Innenanstriche mit unterschiedlicher Deckkraft je nach ZnS-Gehalt. Der ZnS-Gehalt wird durch
einen Farbsiegel kenntlich gemacht:
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Art des Siegels
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ZnS-Gehalt
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Verwendungsart
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Gelbsiegel
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mit 15% ZnS
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Für Emulsionen-, Leim-, Kalk- und Kaseinanstriche
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Rotsiegel
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mit 30% ZnS
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Lilasiegel
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mit 35% ZnS
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Für Ölfarben (heute nur selten)
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Grünsiegel
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mit 40% ZnS
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Goldsiegel
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mit 50% ZnS
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Für Lackfarben
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Silbersiegel
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mit 60% ZnS
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- Buntpigmente:
- Für Rostschutz z.B.: (Menninge (Pb3O4) von roter Farbe, Bleicyanamid (PbCN2), Zinkstaub,
Bleisilicochromat.
- Für Gelb z.B.: Zinkgelb (chromsaures Zn), Chromgelb (chromsaures Pb).
- Für Rot z.B.: Eisenoxidrot (gebranntes Fe2O3), Zinnober (HgS).
- Für Blau z.B.: Ultramarinblau (Na-Al-Silicat und Natriumsulfid), Kobaldblau (Co-Aluminat), Berliner Blau (Fe-Cyanid).
- Für Grün z.B.: Chromgrün, Zinkgrün.
- Für Schwarz z.B.: Eisenoxidschwarz
- Für Braun z.B.: Manganbraun
- Kohlenstoffpigmente: Hier wird im allgemeinen Acetylen-, Flamm- oder Gasruß verwendet, allerdings ist
dieser wegen seiner geringen Dichte im Bindemittel nicht immer leicht vermischbar (anreibbar), er wird jedoch wegen seiner intensiven Farbwirkung sehr geschätzt.
Synthetischer Anhydrit
Synthetischer Rubin
Synthetischer Saphir
Einst eine der wichtigsten Diamantenimitationen ist dieser synthetische Stein heute wegen seiner niedrigen
Lichtbrechung und der geringen Dispersion kaum mehr in Verwendung. Hergestellt werden diese Steine aus
Aluminium-Oxid, die Härte nach Mohs liegt bei 9 (Korundgruppe). Der synthetisch hergestellte Stein ist in unterschiedlichen Blau- und Rottönen (dann als synthetischer Rubin betitelt) herstellbar.
Systemgleichgewichtsbedingung
Dies ist die Gleichgewichtsbedingung, welche als unbekannte Schnittgröße nur die Stabendmomente enthält.
Systemgrenze
Dies betitelt die gesamte Außenoberfläche eines Gebäudes oder einer beheizten Zone, über welche eine
Wärmebilanz mit definierter Raumtemperatur erstellt werden soll.
systemlose Abfuhr
Dies betitelt die Abfuhr ohne Behälter oder mit in Größe und Form unterschiedlichen, bzw. uneinheitlichen Behältern
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Systemplanung
Sz
SZR
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