Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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S4

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

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info@baubegriffe.com

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

ST

    Abkürzung für Stablilisator oder Stabilisierer, -->Betonzusatzmittel.

Stab

    Im Allgemeinen aus baustatischer Sicht handelt es sich hierbei um einen Teil eines Tragwerks, dessen Querschnittsabmessungen klein sind im Vergleich zu seiner Länge. Es wird hierbei unterschieden in:

    • Gerade Stäbe
    • Gekrümmte Stäbe
    • Zugstäbe
    • Druckstäbe
    • Biegestäbe

Stababstand

    Dies betitelt die normativen Vorgaben für die Abstände der Bewehrungsstäbe in einem Querschnitt. Dieser dient unter Anderem der Sicherstellung, dass die Bewehrung eine satte Umhüllung beim Betoniervorgang erfährt und dass der Bewehrungsstab die ihm planmässige zugewiesene Aufgabe im Bauteil erfüllen kann.

Stabachse

    Dies ist die Verbindungslinie aller Querschnittsschwerpunkte eines Stabes, allgemein erklärt die Bezugsachse für Stabschnittgrößen.

Stabbogenbrücke

    Bei diesen -->Brückenkonstruktionen verlaufen die tragenden Bögen oberhalb, bzw. seitlich des Verkehrsweges. Durch die Hänger, senkrecht zwischen den Bögen angeordnete Stäbe, wird die Last gleichmäßig über den Bogen abgetragen.

Stäbchensperrholz

    Kurzbezeichnung: STAE. Sperrholz, dessen mittlere Lage aus 5 bis 8 mm dicken, miteinander verleimten und hochkantig zur Plattenebene stehenden Furnierstreifen besteht und beidseitig durch Furnier abgesperrt wird.

Stabdrehwinkel

    Dies ist der Drehwinkel der geraden Sehne eines verformten Stabes.

Stabdübel

    Im Allgemeinen handelt es sich hierbei um einen kurzen zylindrischen Stab aus Metall oder auch Holz, welcher stramm in vorgebohrte Löcher gesetzt wird. Dies dient zur Herstellung scherfester Verbindungen zwischen Konstruktionselementen aus Holz.

Stabendmoment

    Dies betitelt das Biegemoment an einem Endpunkt eines Stabes.

Stabilisator/Stabilisierer

    Kurzbezeichnung: ST. Chemisches Zusatzmittel das die Stabilität oder auch das Standvermögen erhöht, sowie die Verarbeitbarkeit verbessert und das Wasserabsondern vermindert (z.B. bei Fliesenkleber, Putze, Betonen, etc).

stabilisierter Schlamm

    In der Abwassertechnik ist dies ein Schlamm, welcher so behandelt wurde, dass mindestens eine der beiden Hauptziele der Schlammstabilisierung erreicht wird. Es wird unterschieden zwischen:

    • aerob stabilisiertem Schlamm
    • anaerob stabiliertem Schlamm oder Faulschlamm
    • chemisch stabilisierter Schlamm
    • thermisch stabilisiertzer Schlamm

Stabilisierungsmedium

    Dies ist i.d.R. ein gasförmiges Medium zur Stabilisierung der Membranen pneumatisch stabilisierter Membrantragwerke.

Stabilitätsgefährdung

    • Die Stabilitätsgefährdung liegt bei einem Tragwerk vor, wenn dessen Verfomungen bei der Formulierung des Gleichgewichts einen nicht vernachlässigbaren Einfluss haben.
    • Die Stabilitätsgefährdung liegt bei einem Stabtragwerk vor, wenn die Stablängskräfte größer sind als ca. 1/10 der Werte im Verzweigungsfall.

Stabilitätsproblem

    Auch als Verzweigungsproblem betitelt wird folgendermaßen unterschieden:

    • Aus mechanisch Sicht: Bei Erreichen der Verzeigungslasten werden plötzliche Verformungszustände möglich, welche der Eigenform nach, nicht aber der Größe nach, festliegen.
    • Aus mathematischer Sicht: Als Eigenwertproblem ist dieses gekennzeichnet durch Lösbarkeit eines homogenen Gleichungssystems, wobei die Determinante der Koeffizientenmatrix null sein muss.

Stabilkante

    Eine Stabilkanten ist eine Kanten aus verarbeitungs- und entsorgungsfreundlichem -->ABS, z.B.  für hochbeanspruchte Möbelteile.

Stabkennzahl

    Die Stabkennzahl bei der Theorie II. Ordung hängt von Stablänge, Längsdruckkraft und Biegesteifigkeit ab.

Stabkirche

    Skandinavische Holzkirche, deren konstruktives Gerüst aus Masten gebildet wird, ab dem 11. Jahrhundert üblich.

Stabkraft

    -->Längskraft

Stabkuppel

    Auch als Gitterschale betitelt sind hier die Einzelelemente druckbelastete Stäbe. Diese bilden ein Gitter mit doppelt gekrümmter Fläche, hiermit besitzen diese Merkmale der Stabtragwerke sowie der gekrümmten Flächentragwerke. Es wird unterschieden in Hängemodelle (zugbelastete Stäbe) und selbige umgedreht als Stabmodelle (druckbelastete Stäbe).

Stab-Netz-Kuppel

    Dies ist eine Kombination aus Seilnetz und Stabkuppel. Das Seilnetz verbindet hierbei die Knotenpunkte des Stabgitters.

Stabparkett

    Besteht aus massiven, länglichen Holzriemchen, welche miteinander verbunden werden. Sie sind bis ca. 22 bis 25 mm dick, 45 bis 80 mm breit und 250 bis 1000 mm lang. Stabparkett kann verdeckt genagelt oder vollflächig verklebt werden.

Stabsperrholz

    Kurzbezeichnung: ST. Sperrholz (auch Tischlerplatte genannt), dessen mittlere Lage aus 24 mm breiten, mitteinander verleimten Vollholzleisten besteht und beidseitig mit Furnier abgesperrt wird.

Stabsteifigkeit

    Bei Längskraftbeanspruchungen gilt: die Längskraft dividiert durch die Längenänderung des Stabes, berechnet aus Dehnungssteifigkeit dividiert durch die Stablänge bei einem konstanten Querschnitt.

Stabtragwerk

    Dies ist im Allgemeinen eine Tragkonstruktion die aus Stäben besteht. Das Stabtragwerk wird auch als Stabwerk betitelt. Es wird hierbei unterschieden in:

    • Fachwerke - die Stäbe sind nur durch Längskraft beansprucht.
    • Biegetragwerke - die Stäbe sind durch Längskräfte und Biegung beansprucht.

Stabwerk

    • Senkrechte Unterteilungselemente der Glasflächen von gotischen Fenstern.
    • -->Stabtragwerk

Stadl

    -->Scheune

Städtebau

    Auch als Städteplanung betitelt handelt es sich hierbei um das Fachgebiet der Planung und Einrichtung von Städten und Siedlungsgebieten einschließlich der Stadtsanierung und der Dorferneuerung. Gesetzlich geregelt wird dieses durch das Baugesetzbuch.

Städtebauliche Sanierung

    Städtebauliche Sanierungsmassnahmen werden im Rahmen der Städtebauförderungsprogramme sowohl in ihrer Vorbereitung wie in ihrer Durchführung mit staatlichen Finanzhilfen gefördert.

Städteplanung

    -->Städtebau; -->Stadtplanung

Stadtentwässerung

    Dies betitelt das Fortleiten des anfallenden Abwassers aus einem Siedlungsgebiet inkl. seiner Behandlung und Verwertung.

Stadtgas

    Dies ist ein wasserstoffreiches Gas welches als Nebenprodukt bei der Koksherstellung, bei der Kohlevergasung, der Ölvergasung und ferner durch die Spaltung von flüssigem Kohlewasserstoff entsteht.

Stadthaus

    Ein Stadthaus wird meist von ein bis drei Familien bewohnt (oder auch mehreren) und zeichnet sich durch das meist sehr begrenzte Stadtgrundstück, auf welchem es gebaut wurde, aus.

Stadtplaner

    Hiermit betitelt man einen Architekten, welcher mit der gestaltenden, ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Orts- und Regionalplanung, mit der Ausarbeitung städtebaulicher Pläne und der Mitwirkung an der Landesplanung und der Raumordnung befasst ist.

Stadtplanung

    Vorausschauende Ordnung der räumlichen und baulichen Entwicklung örtlicher Gebiete.

Stahl

    Hierbei wird im Bauwesen unterschieden in:

    • Baustähle
    • allgemeine Baustähle
    • Feinkornbaustähle
    • Stahlguss
    • hochlegierte Stähle
    • Betonstähle
    • Spannstähle
    • schweißgeeignete Stähle
    • hochfeste Stähle

Stahlbau

    Bauwerke oder Bauteile aus gewalzten Profilstählen oder Blechen aus Flußstahl, durch Verschraubung, Vernietung oder Verschweißung erstellt.

Stahlbeton

    Dies ist ein Verbundstoff aus Beton und Stahl. Es wird hierbei unterschieden in:

    • Schlaff bewehrtem Stahlbeton.
    • Vorgespannten Stahlbeton.

Stahlbetonbalken

    Dies ist i.d.R. ein auf Biegung beanspruchtes Tragglied aus Stahlbeton.

Stahlbetonbalkendecke

    Hierbei liegen die Stahlbetonbalken entweder als Fertigelemente dicht bei dicht oder in regelmäßigen Abständen aus den Auflagern. Die Abstände bei letzterem werden entweder durch nichttragende Füllkörper oder durch aufgelegte Plattenbauteile überbrückt.

Stahlbetondecke

    Dies ist ein Oberbegriff, bzw. eine Sammelbezeichnung für alle Decken aus Stahlbeton.

Stahlbetonfertigteildecke

    Dies ist eine Sammelbezeichnung für alle Decken aus Stahlbetonfertigteilen. Diese können beispielsweise aus folgenden Elementen hergestellt sein:

    • Stahlbetondeckenplatten
    • Leichtbetonfüllkörper
    • Stahlbetonbalken
    • Stahlbeton-TT Platten
    • Stahlbetontrogplatten
    • Stahlbetonfertigteilrippendecken

Stahlbetonhohldiele

    Hier handelt es sich um vorgefertigte Deckenplatten aus Stahlbeton welche, dicht bei dicht mit nut- und federverbindungsähnlicher Ausbildung der Längsfugenflanken verlegt, den Charakter einer Stahlbetonplattendecke inne haben.

Stahlbeton-Massivtreppen

    Die Massivtreppen werden in der Regel aus einem Stück gefertigt, die Stufen sowie die Laufplatte bestehen aus einem Stück. Sie werden dann durch Auflagerpunkte mit dem Mauerwerk bzw. der Decke verbunden.

Stahlbetonplattenbalken

    Dies betitelt Decken aus Stahlbeton als Konstruktionstyp der Plattenbalken.

Stahlbetonplattendecken

    Dies sind Decken aus Platten welche aus Stahlbeton hergestellt ist.

Stahlbetonrippendecke

    Dies sind Rippendecken aus Stahlbeton.

Stahlbezeichnungen

Kurzzeichen

Art des Stahls

zusätzliche Abkürzungen

S

Stähle für den allgemeinen Stahlbau.

Das Kurzzeichen wird gefolgt von einer Zahl, welche der Mindeststreckgrenze in N/mm² für den kleinsten Dickenbereich entspricht. Bei Stahlguss ist vor dem Kurzzeichen ein G voranzustellen, wie z.B. Gs .., GP .., GL.. etc.

P

Stähle für den Druckbehälterbau.

L

Stähle für den Rohrleitungsbau.

E

Maschinenbaustähle.

B

Betonstähle

Dem Kurzzeichen folgt eine Zahl, die der charakteristischen Streckgrenze in N/mm² für den kleinsten Dickenbereich entspricht.

Y

Spannstähle

Dem Kurzzeichen folgt eine Zahl, die der Mindestzugfestigkeit in N/mm² entspricht.

D

Flacherzeugnisse aus weichen Stählen zum Kaltumformen

Dem Kurzzeichen folgt ein Kennbuchstabe:

C

Kaltgewalzte Flacherzeugnisse

D

Zur Unmittelbare Kaltumformung bestimmte warmgewalzte Flacherzeugnisse.

X

Flacherzeugnisse ohne vorgegebener Walzart. Dem Kurzzeichen folgen zwei weitere Kennbuchstaben oder -zahlen welche vom DIN-Institut festgelegt werden.

Stahlfaserbeton

    Dies ist ein Beton, welchem während des Mischprozesses Stahlfasern mit unterschiedlichen Werkstoffeigenschaften, Abmessungen und geometrischen Formen beigefügt werden. Hierdurch wird die Biegezug- und Schlagfestigkeit des Betons erhöht und die Rissneigung flächiger Betonteile verringert.

Stahlfaserspritzbeton

    Dies ist ein Spritzbeton welchem während des Mischprozesses Stahlfasern zugegeben wurden.

Stahlgewicht

    • Das Gewicht des verbauten oder zu verbauenden Stahls (i.d.R. in Tonnen).
    • Ein Gegengewicht aus Stahl.
    • Ein Pfund nach Stahlgewicht ist ein historisches Maß aus Leipzig, welches ca. 436 g waren.

Stahlguss

    Dies ist die Betitelung für alle in einer Form gegossenen Stähle welche nach diesem Vorgang nicht mehr umgeformt werden.

Stahlgüte

    Die Stahlgüte gibt die weiteren Eigenschaften von Stählen innerhalb einer Stahlsorte an.

Stahlleichtbau

    Dies betitelt eine Stahlbauweise bei welcher dünnwandige Bauteile verwendet werden.

Stahlleichtbeton

    Dies betitelt einen Verbundbaustoff aus Leichtbeton mit geschlossenem Gefüge und Stahl.

Stahlprofilbezeichnungen

    Nachfolgend einige Beispiele für Abkürzungen von Stahlprofilbezeichnungen:

L 60 x 6 x 90 Lg DIN EN 10 056-1

Hier handelt es sich um einen rundkantigen Winkelstahl, gleichschenklig, 60 mm Schenkelbreite, 6 mm dick, 90 mm lang, nach DIN EN 10 056-1

L 100 x 50 x 8 x 3200 DIN EN 10 056-1

Hier handelt es sich um einen rundkantigen Winkelstahl, ungleichschenklig, 100 mm und 50 mm Schenkelbreite, 8 mm dick, 3200 mm lang, nach DIN EN 10 056-1

L 50 x 5 x 800 DIN 1022

Hier handelt es sich um einen scharfkantigen Winkelstahl, gleichschenklig, 50 mm Schenkelbreite, 5 mm dick, 800 mm lang, nach DIN 1022.

U 200 x 800 DIN 1026

Hier handelt es sich um einen U-Stahl, 200 mm hoch, 800 mm lang, nach DIN 1026.

I PE 200 x 3000 DIN 1025

Hier handelt es sichn um einen mittelbreiten Doppel-T-Träger, 200 mm hoch, 3000 mm lang, nach DIN 1025.

I PBv 400 x 5000 DIN 1025 (= HE-400-M)

Hier handelt es sich um einen breiten Doppel-T-Träger, verstärkt, 432 mm hoch, 5000 mm lang, nach DIN 1025.

Stahlradiatoren

    Dies ist ein Radiator aus mehreren, zu einem Block zusammengeschweißter Glieder bei welchen die Verbindung zu weiteren Heizkörpergliedern gegeben ist. Aufgrund der Korrosionsgefahr haben Stahlradiatoren nur eine begrenzte Lebensdauer und sind für Dampfheizungen nicht zugelassen.

Stahlschornstein

    Dies sind Schornsteine die aus Stahl, für verminderte Anforderungen des Brand- und Wärmeschutzes, hergestellt sind. Es wird unterschieden in:

    • Einschalige Stahlschornsteine ohne Dämmstoffschicht.
    • Zweischalige Stahlschornsteine mit Dämmstoffschicht.

Stahlsorten

    Hierbei werden aufgrund des Verwendungszweckes und der Nennfestigkeit unterschiedliche Stahlsorten unterschieden. Als Baustahl kommen vor allem die Sorten S 235 (ehemals St 37) und S 355 (ehemals St 52) in Verwendung.

Stahlsteindecke

    Dies ist eine Sonderausführung der Stahlbetonplattendecke welche aus Deckenziegel, Beton und Betonstahlbewehrung besteht.

Stahltanks

    Diese gibt es allgemein betrachtet als:

    • Standortgefertigte (kellergeschweißte) Heizölbehälter mit bis zu 100 m³ Inhalt.
    • Zylindrische ein- und doppelwandige Heizölbehälter für eine unterirdische Lagerung oder auch zur Aufstellung im Freien mit bis zu 100 m³ Inhalt.

Stahlträgerverbunddecke

    Dies ist eine Verbunddecke aus Stahlträgern und einer Stahlbetonplatte. Diese Decke ist in der Tragwirkung ähnlich der Plattenbalkendecke.

Stahltrapezblech

    Dies ist ein dünnwandiges und trapezförmiges Bauteil für Wand- und Dachkonstruktionen im Stahlleichtbau.

Stahltrapezprofil

    -->Stahltrapezblech

Stahltrapezprofildecke

    Dies ist eine Decke aus Stahltrapezprofilen und einem den Trapezprofilraum völlig ausfüllenden Aufbeton. Die Trapezprofilobergurte müssen hierbei um mindestens 50 mm überdeckt werden und der Haftungsverbund zwischen Blech und Beton ausreichend sein.

Stahltrapezprofilverbunddecke

    Diese Decke ist eine Kombination aus Stahlträgerverbunddecke und Stahltrapezprofildecke.

Stahlverbundbauweise

    Bei dieser Bauweise bestehen die Bauteile, bzw. deren Querschnitte aus Stahl und Stahlbeton unter welchen planmäßig ein Verbund hergestellt wird.

Staket

    Lattenzaun

Stampfbeton

    Dies ist ein Beton welcher durch Stampfen verdichtet wird.

Standardleistungsbuch

    Kurzbezeichnung: StLB. Dies beinhaltet eine systematische Zusammenstellung von Textbausteinen zur eindeutigen und erschöpfenden Leistungsbeschreibung aller gängigen Bauleistungen des Hochbaus.

Standardleistungskatalog

    Kurzbezeichnung: StLK. Dies beinhaltet standardisierte Texte und Textbausteine zur eindeutigen und erschöpfenden Leistungsbeschreibung aller gängigen Bauleistungen des Straßen- und Brückenbaus.

Standard-Penetration-Test

    Dies betitelt die Raumsondierung im Bohrloch.

Ständer

    Im Holzfachwerkbau betitelt dies die senkrechten Konstruktionshölzer.

Ständerbauweise

    Eine Skelett-Konstruktion aus Stützen, Balken, Pfosten etc., welche mit Mauerwerk oder Bauplatten ausgefacht wird.

ständige Last

    Dies ist zum Beispiel die Eigenlast, eine Last die ständig vorhanden ist.

Standrohr

    • Das Aufsatzrohr bei Unterflurhydranten.
    • Das an eine Wasser-Druckrohrleitung angebrachte, oben offene Rohr, mit einem Überlauf zum Ausgleich von Druckschwankungen oder auch zur Entlüftung.

Standsicherheit

    • Bei Putz und Mörtel: Vorgabe vom Deutschen Institut für Bautechnik, außen an Fassaden angebrachte Baustoffe müssen so sicher befestigt sein müssen, daß das Abscheren unmöglich wird.
    • Allgemein: Die Sicherheit gegen Kippen, bzw. Umkippen und Gleiten, bzw. Abrutschen etc.

Standsicherheitsnachweis

    Dies ist der Nachweis über die Standsicherheit wobei ein zusätzlicher Nachweis für die Tragsicherheit erforderlich ist.

Standspeicher

    Diese werden im Allgemeinen als Standard- oder Flachspeicher gebaut neben diesen gibt es auch Küchenspeicher, Hoch- und Niedrigspeicher.

Standstreifen

    Im Straßenbau ist dies der befestigte Seitenstreifen bei Straßen (hauptsächlich Autobahnen und andere Schnellstraßen) für das Halten in Notfällen.

Standzeit

    Im Fels und Tunnelbau ist dies der Zeitraum in welchem das Gebirge nach der Schaffung freier Flächen ohne Stützung standsicher bleibt.

Standvermögen

    Dies ist die Eigenschaft einer Beschichtung, an senkrechten Flächen nicht abzulaufen.

Stangengerüst

    Dies ist eine veraltete Gerüstbauart bei welcher die Ständer und Längsriegel aus Rundhölzern bestanden und mit Gerüstketten oder Bauklammern miteinander verbunden wurden.

Stangenschloss

    Dies ist beispielsweise ein Schloss einer Schranktür mit Stange, die über die ganze Länge der Tür geht und so u. a. vor dem Verziehen schützt.

Stärkeabscheider

    Aufgrund dessen, dass z.B. Kartoffelstärke in Abwasserleitungen zu kaum mehr beseitigbaren harten Ablagerungen führt wird ein Einbau von Stärkeabscheidern in Betrieben verlangt, in welchen stärkehaltiges Wasser anfällt.

Stärkekleister

    -->Kleister

Stärke von Furnier

    -->Furnierstärke

Starkschnitt

    -->Furnierstärke

Starreinspannung

    Dies betitelt die Randbedingungen eines Stabes oder Bauteils, bei welchen die Verschiebungen und Verdrehungen gleich null sind.

Starrkörperbewegung

    Dies betitelt die Bewegung eines Körpers, bei der sich selbiger nicht verformt.

Statik

    Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte, die auf starre Körper einwirken. (Ermittlung der auf ein Bauwerk einwirkenden Kräfte). Oft wird auch von der Beschreibung des Kraft- und Verschiebungszustandes ruhender Systeme gesprochen.

Statiker

    Hierbei handelt es sich um einen Sonderfachmann, der die Tragwerksplanung gemäß dem Leistungsbild des § 64 HOAI tätig wird.

stationärer Zustand

    Dies ist ein Zustand bei welchem die jeweiligen Parameter zeitunabhängig sind.

statisch bestimmt

    Dies betitelt einen Zustand welcher allein durch Gleichgewichtsbedingungen berechenbar ist.

statisch bestimmtes Grundsystem

    Hieran werden alle Rechenvorgänge bei statisch unbestimmten Systemen und Anwendung des Kraftgrößenverfahrens durchgeführt. Dieses statisch bestimmte Grundsystem entsteht durch Lösen der den gewählten statisch Unbestimmten zugeordneten Bindungen. Statisch bestimmte Grundsysteme werden auch als statisch bestimmte Hauptsysteme betitelt.

statisch bestimmtes Hauptsystem

    -->statisch bestimmtes Grundsystem

statisch bestimmte Systeme

    Dies sind Systeme, deren Schnitt- und Auflagergrößen sich allein aus Gleichgewichtsbedingungen errechnen lassen.

statische Berechnung

    Allgemein erklärt betitelt dies den Tragsicherheitsnachweis für ein Bauwerk.

statische Randbedingungen

    Dies sind Randbedingungen für Kraftgrößen.

statischer Satz

    Eine Belastung deren Schnittgrößen die Gleichgewichtsbedingungen erfüllen und die Grenzschnittgrößen der Querschnitte nicht überschreiten, ist kleiner oder höchstens gleich der Traglast.

statisches Moment

    Dies ist das Produkt aus Fläche und Schwerpunktabstand von der Bezugsachse. Der Begriff statisches Moment ist nicht mehr gebräuchlich, heute spricht man vom Flächenmoment 1. Grades.

statisches System

    Dies ist ein idealisiertes Modell für die statische Berechnung eines Tragwerks, hierbei wird z.B. ein Stab durch eine Linie ersetzt, welche mit der Stabachse identisch ist.

statisch Unbestimmte

    Hier handelt es sich um unbekannte Aufla