Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Sm

    • Abkürzung für Samarium.
    • Abkürzung für Schildmaschine, im Tunnelbau mit Schildvortrieb.
    • Abkürzung für Seemeile (1 sm = 1,852 km).

SMA

    Abkürzung für Styrol-Maleinsäureanhydrid

SMC

    Abkürzung für sheet molding compound, in Deutsch: Harzmatte.

Smeaton

    Der Engländer John Smeaton entdeckte 1755 die Grundlagen der Hydraulizität beim Beton.

SML-Rohr

    Abkürzung für Super Metallit Lieferprogramm. Hier handelt es sich um muffenlose Abflussrohre aus Grauguss welche mit der Rohrweite DN angegeben werden. Die Größen sind z.B. DN 40, 50, 70, 100, 125, usw. mit den Außendurchmessern 48 mm, 58 mm, 78 mm, 110 mm, 135 mm, usw.

SMS

    • Abkürzung für Styrol-Methylstyrol-Copolymere.
    • Abkürzung für SM-Schlacke.

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Sn

    • Abkürzung für Zinn.
    • Abkürzung Schnellbauschraube (Senkkopf) mit Nagelspitze.
    • Abkürzung für Sternholz

SNR

Sockel

    Unterbau eines Gebäudes, einer Säule oder einer Statue oder der Spritzwasserbelastete Bereich einer Außenfassade. Im Möbelbau ist dies die tragende Unterkonstruktion der Möbel.

Sockeldämmung

    Hier handelt es sich um die Dämmung des Spritzwasserbereiches an der Fassade. Genau genommen um die Dämmung zwischen unterer und oberer Sockellinie. In aller Regel wird eine solche Dämmmaßnahme mit einer Dämmung des erdberührten Bereichen und den dort nötigen Abdichtmaßnahmen verbunden.

    LITERATURTIPP ZUR SOCKELDÄMMUNG

      • Holzmann, Gerhard
        Perimeterdämmung
        Normgerechte Rohbauausführungen, 2002
      • Holzmann, Gerhard
        Fachgerechte Sockeldämmung
        Ausbau und Fassade, 2009

Sockelgeschoss

    Bei einem Sockelgeschoss liegt die Geschossdecke deutlich oberhalb der Sockellinie während sich der Fußboden deutlich unterhalb dieser Linie, im erdberührten Bereich, befindet.

Sockelhöhe

    Wird im Allgemeinen in Höhe der Spritzwasserzone (laut DIN 30 cm über Oberkante Terrain) angeordnet. 

Sockelleisten

    Dienen als Übergangselement vom Bodenbelag zur Wand sie decken konstruktionsbedingte Fugen des Bodens, halten den Belag fest und schützen die Wand vor Verschmutzung und Beschädigung.

Sockelleisten-Konvektor

    Auch als Fußleisten-Konvektor betitelt handelt es sich hierbei um Konvektoren mit einer sehr geringen Bauhöhe und Bautiefe. Die Konvetoren wirken hierbei wie eine umlaufende Sockelleiste.

Soda

    Dies ist Natriumcarbonat, es verbessert z.B. das Eindringverhalten von Holzschutzmitteln in das Holz.

Sodenfirst

    Dies ist eine Methode zum Erstellen des Firstes bei einem Reetdach. Dieser First besteht aus gewachsenen Kleisoden (Suaeda maritima). Die Grassode ist ca. 5 cm dick, zwischen 30 und 40 cm breit und hat eine Länge von ca. 1,30 bis 1,50 m. Diese Firstausbildung muss entgegen der Hauptwetterrichtung verlegt werden, wobei an der wetterabgewandten Seite mit dem Verlegen begonnen wird. Für einen Meter First müssen in etwa 7 bis 9 Soden verlegt werden. Der Anlegewinkel beträgt hier zwischen 60° und 70°. Die Befestigung untereinander erfolgt mit Hartholzpflöcken, die zwischen 20 und 30 cm lang sind. Mit einer zusätzlichen Netzabdeckung reicht eine Pflockung jeder zweiten Sode. Wird auf das Netz verzichtet, muss jede Sode gepflockt werden. Die Unterlage für einen Sodenfirst besteht aus einer Abrundung. Hierauf folgt i.d.R. eine Abdeckung aus einer besandeten Bitumenbahn oder einer Kunststoffbahn.

Sofortsetzung

    Dies ist der Anteil der Setzung, welcher unmittelbar nach der Lasterhöhung eintritt und nicht der Konsolidationssetzung oder der Sekundärsetzung zugerechnet werden kann.

Soglast

    -->Windlast

Sogspitzen

    Sogspitzen treten an den Schnittkanten von Wand- und Dachflächen auf, bei unmittelbar durch Wind beanspruchte Einzelbauteile. Diese Sogspitzen müssen bei einem Standsicherheitsnachweis berücksichtigt werden.

Sohlbank

    Äußere Abdeckung aus Natur-, Kunststein oder Beton des Brüstungsmauerwerks einer Fensteröffnung.

Sohldruck

    -->Sohlspannung

Sohle

    Bodenfläche von Baugruben, Fundament-, Rohrgräben etc.

Sohlenbauwerk

    Dies ist ein Bauwerk zur Verhinderung der Sohlenerosion, welches quer zur Fließrichtung über die gesamte Breite des Fließgewässers angeordnet ist.

Sohlplatte

    Dies ist eine, auf der Baugruben-Sohle liegende, Betonplatte. Im Allgemeinen handelt es sich hierbei um den untersten Fußboden eines Gebäudes.

Sohlspannung

    Dies ist die flächenhaft verteilte, überwiegend vertikale Druckspannung in der Gründungssohle.

Solar

    Dies ist die lat. Bezeichnung für “die Sonne betreffend” oder “von der Sonne kommend”.

Solararchitektur

    Die Solararchitektur integriert Elemente zur passiven wie aktiven Nutzung der Sonnenenergie und kombiniert diese mit Maßnahmen zur Vermeidung von Wärmeverlusten mit dem Ziel der Erstellung eines Niedrig-, Nullenergie- oder Plusenergiehauses.

Solardachziegel

    Solardachziegel sind Photovoltaikmodule, welche in die konventionelle Dacheindeckung integriert werden. Die einzelnen Solardachziegel werden auf der Unterseite durch elektrische Steckverbindungen zu größeren Einheiten zusammengeschlossen. Diese Solarmodule liefern, wie andere auch, Strom zum Eigenverbrauch oder zum Einspeisen in das öffentliche Netz.

Solarenergie

    Sonnenenergie gehört zu den sogenannten regenerativen oder erneuerbaren Energien. Das heißt, die Ressourcen werden nicht wie bei Gas, Öl oder Kohle erschöpft, sondern stehen unendlich zur Verfügung. Je nach Verwertung werden zwei Arten der Nutzung unterschieden:

    • Photovoltaik dient zur elektrische Nutzung. Hierbei wird Licht (nicht nur Sonne) direkt in einem physikalischen Vorgang in elektrische Energie umgewandelt. Im Netzparallel-Betrieb wird ein Teil der benötigten Energie durch die Photovoltaik-Anlage abgedeckt, der Rest über das normale Stromnetz, während bei reinem Netzbetrieb die gewonnene elektrische Energie in das öffentliche Netz eingespeist wird. Nur mit einer entsprechender Elektroinstallation kann der so gewonnene Strom auch mittels EIB (= Europäischer Installationsbus, Instabus) für eine Ausstattung als intelligentes Haus dienen.
    • Solaranlage dient zur thermische Nutzung. Die Wärme der Sonnenstrahlung wird hier direkt als Heizwärme oder Prozesswärme (Warmwasser) zur Verfügung gestellt, das heißt die Wärme wird an ein geschlossenes Wassersystem abgegeben, das in den Sommermonaten die Warmwasserbereitung mit einer bei niedrigen Außentemperaturen erforderlichen Zusatzheizung abdecken kann.

solare Wärmegewinne (QS)

    Die solaren Wärmegewinne sind die Wärmegewinne von der Sonne die durch Fenster oder andere Verglasungen wie Wintergarten dem Gebäude zugeführt werden.

solare Wassereaufbereitung

    Hierbei wird über eine dachintegrierte Solaranlage in den Sommermonaten und den Übergangszeiten die Warmwasserzubereitung bis nahezu zu 100 % mit der thermischen Solarenergie betrieben. Die Überschüssige Wärme kann zusätzlich als Raumheizung genutzt werden.

Solarfassaden

    Dieser Begriff betitelt eine Fassade welche mit Photovoltaikmodulen, Heizkollektoren, Luftkollektoren, Wabenluftkollektoren oder transparenter Wärmedämmung ausgestattet sind. Auch großflächig vorgehängte Verglasungen an z.B. Bürogebäuden oder eine einfache Verglasung von Balkonen zu Wintergärten werden oft als Solarfassaden betitelt.

Solargenerator

    Dieser besteht aus Solarmodulen, Laderegler, Kontrollgerät sowie speziellen Baterien zur Stromspeicherung. Er kann auch mit einem Wechselrichter ausgerüstet sein (Erzeugung von 230 Volt Wechselstrom).

Solarheizung

    Diese Heizungsanlage besteht aus:

    • Kollektoren, welche die Sonnenenergie einfangen und an eine Soleflüssigkeit abgeben.
    • Speicher, zur Überbrückung fehlender Sonneneinstrahlung.
    • Geschlossener Solarkreislauf, welcher die im Kollektor aufgenommene Wärmeenergie zum Speichern transportiert.
    • Regelung, welche die Umwälzung der Sole bei entsprechender Temperaturdifferenz von Speicher und Kollektor steuert.

Solarkollektoren

    Funktionieren folgendermaßen: das Sonnenlicht fällt auf einen schwarzen Absorber, der sich durch Absorption von IR-Strahlung aufheizt, mit einem Kühlmedium (meist Wasser) das die Absorberplatte in Kanälen durchströmt wird die Wärme vom Kollektor ab- und der Nutzung zugeführt.

Solarmodul

    Hierbei wird durch die Parallelschaltung mehrerer Solarzellen eine höhere Spannung (und entsprechend höhere Leistung) erbracht, welche zusammengefasst zu einem Solargenerator zusammengeschalten wird.

Solarspeicher

    Dieser wird durch die Solarpumpe, welche die gespeicherte - aber dür die Raumheizung nicht mehr nutzbare- Wärmeenergie auf ein für die Heizung nutzbares Niveau angehebt, genutzt.

Solarstrahlungsatlas

    Der Solarstrahlungsatlas gibt die Monatssumme der Globalstrahlung in kWh/m² an und wird z.B. vom Deutschen Wetterdienst erstellt.

Solea

    Erhöhter Gang in einer frühchristlichen oder byzantinischen Kirche, der Bema und Ambo miteinander verbindet.

Sole-Wärmepumpe

    -->Erdreich-Wärmepumpe

Sollmaß

    Dies ist die verbindliche Maßangabe.

Soll-Wert

    Dies ist ein Regelwert bei z.B. Lüftungs- und Heizungsanlagen.

Solnhofener Platten

    Solnhofener Platten werden aus leicht spaltbaren, dünnschichtigen, feinkörnigen und sehr dichten Jurakalk (als Plattenkalk) gewonnen und dienen als Wand- und Bodenplatten, aber auch als Fensterbänke, Treppenstufen, Abdeckplatten etc.

sommerlicher Wärmeschutz

    Auch als Sonnenschutz betitelt. Dieser Wärmeschutz von Gebäuden ohne raumlufttechnischen Anlagen, ist abhängig von:

    • Der Art.
    • Dem Anteil sowie der Orientierung der Verglasung.
    • Der Lüftung.
    • Der Wärmespeicherfähigkeit der Innenteile.
    • Der Sonnenschutzeinrichtungen.

Sonde

    Dies ist z.B. eine Vorrichtung zur indirekten Untersuchung der Bodeneigenschaften.

Sonderabfälle

    Dies sind alle Abfälle, welche sich aufgrund ihrer Art oder ihrer Menge nicht zusammen mit Hausmüll oder hausmüllähnlichen Abfällen behandeln lassen.

Sonderbauflächen

    Sonderbauflächen sind im Flächennutzungsplan dargestellt.

Sondergebiet

    Hier handelt es sich um Baugebiete die sich nach ihrer besonderen Zweckbestimmung wesentlich von den üblichen Baugebieten unterscheiden (auch Sondergebiete die der Erholung dienen), wie z.B. Hafengebiete, Klinikgebiete, Hochschulgebiete, Kurgebiete, etc.

Sonderlasten

    Kurzbezeichnung S. Sonderlasten sind waagerechte Stoßlasten und Erdbebenlasten.

Sondervorschlag

    Dies betitelt die technische Ausarbeitung eines Nebenangebotes, nach dem das Entwurfsziel durch einen geänderten Bauentwurf oder/und durch eine Änderung des vorgesehenen Bauverfahrens bei üblicherweise niedrigeren Kosten erreicht wird.

Sonneneintragskennwert

    Kurzbezeichnung: S. Dies ist der rechnerisch ermittelter Wert des Sonnenenergieeintrags in Gebäuden über transparenten Bauteilen.

Sonnenenergie

    Dies ist eine Energie welche umweltfreundlich und praktisch unbegrenzt vorhanden ist. Die Sonnenenergie dient zur Stromerzeugung in Sonnenkraftwerken und Photovoltaikanlagen sowie der Warmwasserbereitung.

Sonnenkollektoren

    Diese wandeln Sonnenstrahlen in Wärme und somit nutzbarer Energie um. Die Wärme wird über den “Absorber” mit Hilfe eines Tragmediums an den Wärmespeicher abgegeben. Die Menge der gewonnenen und weitergeleiteten Energie hängt unter anderem von der Bauweise der Sonnenkollektoren ab. Bei der Aufstellung der Sonnenkollektoren ist eine südliche Ausrichtung vorteilhaft. Aber auch bei anderen Dachausrichtungen kann, je nach Neigungswinkel des Daches, ein hoher Energiegewinn erreicht werden.

Sonnenschutz

    -->sommerlicher Wärmeschutz

Sonnenschutzgläser

    Sie dienen zur Verringerung der Sonneneinstrahlung durch Absorption und Reflexion.

sonstige Sondergebiete

    Unter dem Begriff sonnstige Sondergebiete fallen Gebiete die sich wesentlich von anderen Gebieten unterscheiden, wie z.B. Gebiete für Fremdenbeherbergung und Fremdenverkehr, Gebiete für Einkaufszentren und großflächigen Handelsbetrieben, Gebiete für Messen etc.

Sopraporte

    Eine Verzierung über dem Türrahmen, oft bei Gebäuden aus der Ära des Barockstils.

Sorption

    Sorption ist das Einstellen eines Gleichgewichtszustandes zwischen der relativen Luftfeuchtigkeit und der Materialfeuchtigkeit.

Sortieranlagen

    Dies sind Abfallentsorgungsanlagen bei welchen gemischt erfasste Abfälle in Fraktionen erfasst und getrennt werden, besonders zur Rückgewinnung verwertbarer Rohstoffe.

Sortierkriterien bei Bretter und Bohlen

    Zur visuellen Sortierung von Bretter und Bohlen gilt folgendes (nach DIN 4074):

Merkmale

Sortierklassen

S 7

S 10

S 13

Äste

  • Einzelast
  • Astansammlung
  • Schmalseitenast*

 

  • bis 1/2
  • bis 2/3
  • -
  •  

  • bis 1/3
  • bis 1/2
  • bis 2/3
  •  

  • bis 1/5
  • bis 1/3
  • bis 1/3
  • Faserneigung

    bis 16%

    bis 12%

    bis 7%

    Markröhre

    zulässig

    zulässig

    nicht zulässig

    Jahresringbreite

    • Im Allgemeinen
    • Bei Douglasie

     

  • bis 6 mm
  • bis 8 mm
  •  

  • bis 6 mm
  • bis 8 mm
  •  

  • bis 4 mm
  • bis 6 mm
  • Risse

    • Schwindrisse**
    • Blitzrisse, Ringschäle

     

  • zulässig
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • nicht zulässig
  • Krümmung**

    • Längskrümmung
    • Verdrehung
    • Querkrümmung

     

  • bis 12 mm
  • 2 mm / 25 mm Breite
  • bis 1/20
  •  

  • bis 8 mm
  • 1 mm / 25 mm Breite
  • bis 1/20
  •  

  • bis 8 mm
  • 1 mm / 25 mm Breite
  • bis 1/50
  • Baumkante

    Bis 1/3

    Bis ¼

     

    Verfärbung, Fäule

    • Bläue
    • Nagelfeste braune und rote Streifen
    • Braunfäule, Weißfäule

     

  • zulässig
  • bis 3/5
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • bis 2/5
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • bis 1/5
  • nicht zulässig
  • Druckholz

    bis 3/5

    bis 2/5

    bis 2/5

    Insektenfraß durch Frischholzinsekten

    Fraßgang bis 2 mm Durchmesser zulässig

      *gilt nicht für Bretter für BS Holz
      **bleibt bei nicht trocken sortierten Hölzern unberücksichtigt

    Sortierkriterien bei Kanthölzer und biegebeanspruchten Brettern und Bohlen

      Zur visuellen Sortierung von Kanthölzern und vorwiegend hochkant (K) biegebeanspruchten Brettern und Bohlen gilt folgendes (nach DIN 4074):

    Merkmale

    Sortierklassen

    S 7, S7K

    S 10, S10K

    S 13, S13K

    Äste

    bis 3/5

    bis 2/5

    bis 1/5

    Faserneigung

    bis 16%

    bis 12%

    bis 7%

    Markröhre

    zulässig

    zulässig

    nicht zulässig*

    Jahresringbreite

    • Im Allgemeinen
    • Bei Douglasie

     

  • bis 6 mm
  • bis 8 mm
  •  

  • bis 6 mm
  • bis 8 mm
  •  

  • bis 4 mm
  • bis 6 mm
  • Risse

    • Schwindrisse**
    • Blitzrisse, Ringschäle

     

  • bis 3/5
  • nicht zulässig
  •  

  • bis 1/2
  • nicht zulässig
  •  

  • bis 2/5
  • nicht zulässig
  • Baumkante

    bis 1/3

    bis 1/3

    bis 1/4

    Krümmung**

    • Längskrümmung
    • Verdrehung

     

  • bis 12 mm
  • 2 mm / 25 mm Breite
  •  

  • bis 8 mm
  • 1 mm / 25 mm Breite
  •  

  • bis 8 mm
  • 1 mm / 25 mm Breite
  • Baumkante

    Bis 1/3

    Bis ¼

     

    Verfärbung, Fäule

    • Bläue
    • Nagelfeste braune und rote Streifen
    • Braunfäule, Weißfäule

     

  • zulässig
  • bis 3/5
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • bis 2/5
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • bis 1/5
  • nicht zulässig
  • Druckholz

    bis 3/5

    bis 2/5

    bis 1/5

    Insektenfraß durch Frischholzinsekten

    Fraßgang bis 2 mm Durchmesser zulässig

      *Bei Kantholz mit einer Breite von > 120 mm zulässig
      **bleibt bei nicht trocken sortierten Hölzern unberücksichtigt

    Sortierkriterien bei Latten

      Zur visuellen Sortierung von Latten gilt folgendes (nach DIN 4074):

    Merkmale

    Sortierklassen

    S 10

    S 13

    Äste*

    • Im Allgemeinen
    • Bei Kiefer

     

  • bis 1/2
  • bis 2/5
  •  

  • bis 1/3
  • bis 1/5
  • Faserneigung

    bis 12%

    bis 7%

    Markröhre

    nicht zulässig**

    nicht zulässig

    Jahresringbreite

    • Im Allgemeinen
    • Bei Douglasie

     

  • bis 6 mm
  • bis 8 mm
  •  

  • bis 6 mm
  • bis 8 mm
  • Risse

    • Schwindrisse***
    • Blitzrisse, Ringschäle

     

  • zulässig
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • nicht zulässig
  • Krümmung***

    • Längskrümmung
    • Verdrehung

     

  • bis 12 mm
  • 1 mm / 25 mm Breite
  •  

  • bis 8 mm
  • 1 mm / 25 mm Breite
  • Baumkante

    Bis 1/3

    Bis ¼

    Verfärbung, Fäule

    • Bläue
    • Nagelfeste braune und rote Streifen
    • Braunfäule, Weißfäule

     

  • zulässig
  • bis 3/5
  • nicht zulässig
  •  

  • zulässig
  • bis 2/5
  • nicht zulässig
  • Druckholz

    bis 3/5

    bis 2/5

    Insektenfraß durch Frischholzinsekten

    Fraßgang bis 2 mm Durchmesser zulässig

      *Kanten und Schmaläste, die von einer Schmalseite zur anderen durchlaufen, sind nicht zulässig
      **zulässig bei Fichte
      ***bleibt bei nicht trocken sortierten Hölzern unberücksichtigt

    Southern Pine

      Holzart. --> Pitch Pine

    Sozialplan

      Dieser dient nach dem Bau-Gesetzbuch (§ 180) der Milderung nachteiliger Auswirkungen von Bebauungsplänen und städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen auf die persönlichen Lebensumstände der im Gebiet arbeitenden und wohnenen Menschen. Er schreibt vor, dass geplante Maßnahmen mit den Betroffenen zu erörtern sind, um nachteilige Auswirkungen möglichst zu vermeiden oder zu mildern.

    JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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    SP

      Abkürzung für Gesättigte Polyester

    Spachtelboden

      Dies ist eine Ausgleichs- oder Nutzschicht welche aus Kunstharz hergestellt und durch Aufspachteln auf Unterböden wie z.B. Estrich aufgebracht wird.

    Spachtelkitt

      -->Spachtelmasse

    Spachtelmakulatur

      Diese Makulatur besteht i.d.R. aus Füll- und Faserstoffen mit Bindemittel in Form von Leimen oder Kunststoffdispersionen. Spachtelmakulaturen dienen zur Glättung oder gestupft zur Belebung von Beschichtungsflächen oder aber auch als Grundierung für eine nachfolgende Tapezierung.

    Spachtelmasse

      Hier handelt es sich um einen zähplastischen, oft gefüllten und oder pigmentierten Beschichtungsstoff zum Ausgleichen von unebenen Untergründen oder für Beschichtungen und Füllungen von Rissen, Lunkern, Löchern und sonstigen Beschädigungen im Untergrund. Man spricht auch von Ausgleichsmassen oder Spachtelkitt. Bei Spachtelmassen wird unterschieden in:

      • Polyesterspachtel welcher aus ungesättigten Polyestern in Form von 2-Komponenten-Spachtel mit Füllstoffen und Pigmenten besteht.
      • Lackspachtel welcher aus Leinölfirnis oder Kunstharzlacken mit Füllstoffen besteht.
      • Öllackspachtel welcher aus gefüllten Ölharzgemischen besteht.
      • Ölspachtel welcher aus trockenen Ölen wie z.B. Leinölfirnis u.a. und Füllstoffen besteht.
      • Kunstharzspachtel welcher aus gefüllten Kunstharzen besteht.
      • Emulsions- und Dispersionsspachtel welcher aus Plastomeren wie z.B. PVAC, Copolymeren des VAC, Methacrylat-CO- und Terpolymeren etc. und Füllstoffen besteht. Dieser Spachtel kann auch mit hydraulischen Bindemitteln kombiniert sein, welche die Klebkraft und die Härte im Endzustand erhöhen.
      • Nitrocellulosespachtel auf CN-Basis.
      • Leimspachtel welcher aus gefüllten Leimen auf Eiweiß- oder Kohlenhydratbasis besteht.

    Spachtelputz

      Dies ist eine Dünnputzbeschichtung aus Spachtelkitten, welche sich aus Kunstharzdispersionen mit Füllstoffen wie z.B. Pigmenten, Feinstein oder gröberem Sand zusammensetzt.

    Spalier

      Auch ein gitterartiges Gestell, an welchem Pflanzen emporwachsen.

    Spaltplatte

      Frostbeständige, glasierte oder unglasierte keramische Platte für Verblendungen, Wand- oder Bodenbeläge. - ->Fliesenarten.

    Spaltrisse

      Diese Risse gehen beim Beton durch das gesamte Bauteil hindurch, wie die --> Schalenrisse sind auch diese Risse nur wenige Zehntel mm breit, können allerdings in ungünstigen Fällen auch leicht auf einige mm anwachsen. Spaltrisse entstehen z.B. wenn aufgehende Bauteile auf erhärteten Beton aufbetoniert werden, dieser macht die Verfomungsbewegungen des frischen Betons nicht mit, was zu Rissen im neuen Beton führt.

    Spaltzug

      -->Spaltzugbewehrung; -->Spaltzugkräfte

    Spaltzugbewehrung

      Bewehrung welche, zur Vermeidung von Rissen, die Spaltzugkräfte aufgenimmt.

    Spaltzugfestigkeit

      Die Spaltzugfestigkeit des Betons z.B. wird im Allgemeinen an Zylindern mit 150 mm Durchmesser und 300 mm Länge oder auch an Probekörpern mit rechtwinkligem Querschnitt bis zum Seitenverhältnis 1 : 1,5 ermittelt.

    Spaltzugkräfte

      Diese ergeben sich, rechtwinklig zur Einleitungsrichtung stehend, in Tragwerkskonstruktionen, in denen sich konzentrierte (Druck-) Lasten auf einer gewissen Länge, allmählich auf den Gesamtquerschnitt verteilen.

    Spannanker

      Dies ist ein -->Anker, welcher u.a. zum Vorspannen von Stahleinlagen bei -->Spannbeton dient.

    Spannbandbrücke

      Dies ist eine erverankerte Hängebrücke, bei der Tragseile und Versteifungsträger in einem Bauelement verschmolzen werden.

    Spannbeton

      Dies ist ein bewehrter Beton, welcher sich durch eine, mit einer Zugkraft, vorgespannte Stahleinlage vom Stahlbeton unterscheidet.

    Spanndrahtlitze

      Diese Litze besteht aus kaltgezogenen Einzeldrähten. Sie Spanndrahtlitze ist rund im Querschnitt und glatt, der Durchmesser beträgt ca. 6,9 bis 18,3 mm (Einzeldrähte ca. d/3 ).

    Spannrückigkeit

      Holzfehler: Jahresringe verlaufen nicht kreisrund um das Mark, obwohl das Holz sehr dekorativ ist, läßt es sich schlecht verleimen und imprägnieren.

    Spannschloss

      • In der Baustatik ist dies eine Vorrichtung zur Einprägung einer Relativbewegung zweier Schnittufer eines Zugstabes.
      • Spannschlösser als Montageteile dienen u.a. dazu, Seile, Drähte o.ä. auf Zug zu spannen (z.B. den Spanndraht bei einem Maschendrahtzaun). Hierbei wird auf der einen Seite das Seil, der Draht o.ä. befestigt und auf der anderen Seite das Spannschloss eingehängt, mit Hilfe eines Gewindes lässt sich somit das Seil o.ä. spannen.

    Spannstahl

      Diese Stähle wewrden aus unlegierten oder niedrig legierten Stählen hergestellt. Es wird unterschieden in:

      • Warmgewalzte Spannstähle: Rund, glatt auch mit Gewinde- oder Schrägrippen; d = 26 bis 36 mm
      • Vergütete Spannstähle: Rund, glatt bzw. rund und gerippt; d = 5,2 bis 14 mm
      • Kaltgezogene Spannstähle: Rund, glatt bzw. rund, profiliert; d = 4 bis 12,2 mm

    Spannung

      Dies ist die Kraft pro Flächeneinheit an einer Schnittstelle. Es wird unterschieden in:

      • Normalspannung: Wirkt rechtwinklig zur Schnittfläche.
      • Schubspannung: Wirkt parallel zur Schnittfläche.

    Spannungsarten

      In der Elektrotechnik wird unterschieden in:

      • Wechselspannung: Kurzzeichen: AC. Eine Spannung mit ständig sich änderndem Betrag und sich ändernder Polarität.
      • Gleichspannung: Kurzzeichen; DC. Eine Spannung mit gleich bleibendem Betrag und gleicher Polarität.

    Spannungseinflusswert

      Dies ist eine Hilfsgröße zur Berechnung der Spannungsverteilung eines an der Oberfläche belasteten Materials.

    Spannungsmessgeber

      Dies ist ein Teil einer Messeinrichtung zum Messen der Spannung, welcher die Größe aufnimmt und an das Anzeigegerät weiterleitet.

    Spannungsnachweis

      Dies ist der Nachweis, dass die größte auftretende Spannung einen vorgegebenen Grenzwert nicht überschreitet.

    Spannungsrisskorrosion

      Dies ist ein, durch Zugspannungen im Metall entstandener Riss, bei welchem durch das Eindringen von Korrosionsmitteln eine Spannungsrisskorrosion zustande kommt.

    Spannungsumlagerung

      Dies betitelt den Abbau von Spannungen durch Plastifizierung in den höchstbeanspruchten Bereichen und Vergrößerung der Spannung in den weniger stark beanspruchten Bereichen eines Tragwerks.

    Spannweite

      Die Stützweite einer Tragkonstruktion, -->Stützweite.

    Spanplatten

      Bei der Herstellung dieser Holzspanplatten werden i.d.R. grobe und/oder feine Holzspäne mit Kunstharzkleber (i.d.R . Aminoplaste oder alkalisch härtende Phenoplaste oder Phenolresorcinharze) unter Druck und Wärme miteinander verpresst. Je nach Herstellungsart werden Spanplatten wie folgt unterschieden:

      • -->Strangpressplatten, bei welchen die beleimten Späne in einem beheizten Schacht gestopft und von einem Kolben zusammengepresst werden.
      • -->Flachpressplatten, bei welchen die beleimten Späne auf eine Metallplatte geschüttet und anschließend gepresst werden.

      Spanplattentypen werden wie folgt unterschieden:

    Kennzeichnung

    Einsatz/Eigenschaft

    V-20

    Spanplatten, die hauptsächlich zur Verwendung für Möbel und Innenausbauteilen dienen. Die Platten dürfen nur in geringem Maße der Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Die verwendeten Leime, i.d.R. UF Leime) neigen zur Abgabe von Formaldehyd.

    V-100

    Diese Spanplatten eignen sich für den Einsatz bei erhöhter Luftfeuchtigkeit, wie z.B. bei Fußböden oder als Außenbeplanunk mit konstruktiven Holzschutz ohne direkte Bewitterung. Die verwendeten Leime, i.d.R. PF-, MF-, MUPF- oder Isocyanat-Leime, sind entweder formaldehydfrei oder neigen weniger zur Abgabe von Formaldehyd.

    V-100 G

    Diese Spanplatten eignen sich auch für den Einsatz unter hoher Feuchtebelastung. Im Grunde entsprechen sie den Eigenschaften der V-100 Platten enthalten jedoch zusätzlich ein Fungizid (i.d.R. Chlornaphthaline).

    Spanplatten mineralisch gebunden

      Spanplatten, welche aus ca. 25 Gewichts-% aus Holzspänen und ca. 65 Gewichts-% aus Bindemitteln wie z.B. Portlandzement, Gips oder auch Magnesiabinder und verschiedenen Zusatzstoffen besteht und i.d.R. als Flachpressplatten (-->Spanplatten) hergestellt werden..

    Sparfutter

      Nicht auf die gesamte Leibungstiefe angeordnetes Türfutter.

    Sparren

      Von der Traufe zum First verlaufende Balken oder Träger des Dachstuhls. Die Sparren tragen die Dachhaut (Tondachziegel, Betondachsteine, Schiefer, Wellplatten, Dachplatten und dergleichen).

    Sparrendach

      Ein Sparrendach besteht aus paarweise gegeneinander geneigten Sparren welche im First kraftschlüssig miteinander verbunden und an den Fußpunkten vertikal und horizontal unverschieblich gelagert sind. Wenn ein Sparrendach mit großer Spannweite durch horizontale Kehlbalken ausgesteift wird spricht man von einem Kehlbalkendach.

    Sparrenfußschwelle

      Dies ist ein, horizontal in Sparrenneigung, vollflächig auf einem Widerlager liegendes pfettenartiges Holz, gegen welches sich die Sparren abstützen.

    Sparrenlage

      Darstellung der Anordnung aller Sparren eines Dachstuhls in der Grundrissprojektion.

    Sparschalung

      -->Streuschalung

    Sparschleuse

      Dies ist eine Schiffsschleuse bei welcher ein Teil des Schleusungswassers beim Entleeren der Schleusenkammer in ein Sparbecken geleitet wird um für die nächste Füllung wiederverwendet zu werden.

    Spatenstich

      Dies ist eine symbolische Handlung im Rahmen eines Festakts zum Baubeginn eines größeren Projektes. Eine Tradition die aus der Vergangenheit übernommen wurde, denn früher wurde tatsächlich mit Spaten, Schaufel und Hacke zum Baubeginn zunächst die Baugrube ausgehoben.

    SPB

      Abkürzung für Spitzboden.

    SPCC

      Abkürzung für Spritz-Polymer-Cement-Concret.

    SPE

      Im Gleisbau ist dies die Abkürzung für einen Schienenprüfexpress.

    Speckkalk

      Auch als Fett- oder Sumpfkalk betitelt, siehe -->Baukalke, -->Baukalkarten

    Speckstein

      Speckstein ist ein Stein, der in der Tiefe der Erde entstanden ist und sich an der Oberfläche in verschiedensten Farben und Strukturen präsentiert. Den aussergewöhnlichen Charakter als Ofenstein bekommt er durch die wesentliche Zusammensetzung aus Talk und Magnesit. Die gute Speichereigenschaft und Wärmeleitfähigkeit prädestinieren den Speckstein wie kaum ein anderes Material als Ofenstein.

    Specksteinplatte

      Dies ist eine Platte aus -->Speckstein.

    Speicherbecken

      Dies ist ein Staubecken welches im Allgemeinen der Speicherung von Wasser o.ä. dient.

    Speicherfähige Masse

      Damit sind massive Bauteile wie Ziegel- oder Betonwände gemeint, die Wärme für einen begrenzten Zeitraum speichern und zeitverzögert an die wieder kältere Umgebungsluft abgeben können. Im Inneren von Häusern ein durchaus gewünschter Effekt, nicht aber an der Außenwand: Wärme, die ungehindert durch eine massive ungedämmte Außenwand wandert, geht letztendlich verloren.

    Speicherheizgeräte

      Dies ist i.d.R. eine Nachtstrom-Speicherheizung

    Speicherofen

      Dies ist ein geschlossenes System, bei dem die erwärmte Luft durch Speicherwände aus Ton, welche als Strahlungsheizwände wirken, zirkuliert.

    Speicherraum

      -->Stauraum

    Sperrbeton

      Wasserdichter Beton durch bestimmte Zusammensetzung, Verdichtung, Nachbehandlung und ggfs. Zusatz von Sperrmitteln.

    Sperren

    Definition Dämmen, Dichten, Isolieren

    Dämmen

    Dies betitelt eine Schutzmaßnahme gegen Temperatur- und Schalleinflüsse. Gedämmt wird gegen Wärme und Schall. Z.B. Wärmedämmung, Dämmstoff, Dämmschicht, Schalldämmung etc.

    Sperren und Dichten

    Dies betitelt eine Schutzmaßnahme gegen Feuchtigkeit. Gesperrt und gedichtet wird gegen Feuchtigkeit. Z.B. Feuchtigkeitssperre, Sperrschicht, Dichtungsschicht, Dampfsperre, Dachdichtung, Dichtungsbahn etc.

    Isolieren

    Dies betitelt eine Schutzmaßnahme gegen elektrischen Strom. Isoliert wird gegen Elektrizität. Z.B. Isolierter Draht, Isolierband, Isolierung eines Kabels.

    Randbemerkung: Die Betitelung Isolierung ist generell nicht für eine Dämm- oder Sperrschicht zu verwenden!

    Sperrgrund

      -->Absperrmittel

    Sperrholz

      Dies ist ein Sammelbegriff für alle Holzbauplatten aus mind. drei Holzschichten, es wird unterschieden zwischen Sperrholz für allgemeine Zwecke:

      • -->Furniersperrholz (Kurzbezeichnung: FU),
      • -->Stabsperrholz (Kurzbezeichnung: ST),
      • -->Stäbchensperrholz (Kurzbezeichnung: STAE)

      und in -->Bausperrholz:

      • Baufurniersperrholz (Kurzbezeichnung: BFU)
      • Baustabsperrholz (Kurzbezeichnung: BST)
      • Bau-Stäbchensperrholz (Kurzbezeichnung: BSTAE)
      • Bau-Furniersperrholz aus Buche (Kurzbezeichnung BFU-BU)

    Sperrmüll

      Dies sind feste Abfälle welche wegen ihrer Sperrigkeit nicht in die, im Entsorgungsgebiet vorgeschriebenen, Behälter passen. Sie werden getrennt vom Hausmüll gesammelt und transportiert.

    Sperrwasserhöhe

      Die Sperrwasserhöhe verhindert durch einen besonders geformten Ablauf das Austreten der Kanalgase aus der Entwässerung.

    Sperrwerk

      Auch als Sturmflutsperrwerk betitelt ist dies, ein Bauwerk an einer Flußmündung mit Verschlussvorrichtung zum Absperren gegen Meereshochwasser, insbesondere zum Schutz vor Strumfluten.

    Spezialemaillierung

      Dies kann z.B. eine Schutzschicht für Behälter von geschlossenen, druckfesten Warmwasserspeichern sein. - ->Email

    Spezialkessel

      Dies ist ein Kessel welcher nur für bestimmte Brennstoffe konstruiert ist.

    Spezialtiefbau

      Dieser umfasst alle nur für den Grundbau entwickelten Verfahren welche besondere Geräte und Erfahrung erfordern.

    Spezialverdünner

      Dies ist ein, für einzelne Anstrichstoffe oder Anstrichstoffsortimente bestimmtes Verdünnungsmittel.

    spezifisches Gewicht

      Dies ist das Gewicht einer Raumeinheit eines Stoffes, bezogen auf das Gewicht der gleichen Raummenge Wasser.

    spezifische optische Rauchdichte

      Dies ist ein Maß (eine Größe ohne Dimensionierung) für den Rauch, welcher von einer Materialprobe bzw. einem Produkt erzeugt wird. Hierbei werden die optische Dichte und die charakteristischen Faktoren der Prüfmethode berücksichtigt.

    spezifischer Lüftungswärmeverlust

      Kurzbezeichnung: HV. Dies ist der Quotient aus dem Wärmestrom, der den beheizten Raum durch Luftwechsel nach außen verlässt und der Temperaturdifferenz zwischen Innenraum und der äußeren Umgebung.

    spezifischer Transmissionswärmeverlust

      Kurzbezeichnunge: HT. Dies ist der Quotient aus dem Wärmestrom, welcher den beheizten Raum durch Transmission nach außen verlässt und der Temperaturdifferenz zwischen dem Innenraum und der äußeren Umgebung.

    spezifischer Wärmeverlust

      Kurzbezeichnung: H. Die ist die Summe aus dem spezifischen Transmissionswärmeverlust und dem spezifischen Lüftungswärmeverlust.

    spezifisches Gewicht

      Dies ist der veraltete Begriff für die Dichte.

    spezifische Verbrennungswärme

      Einheit: J/kg. Dies ist die Wärmemenge je Gewichtsanteil, welche bei der vollständigen Verbrennung eines Materials entsteht, wobei das produzierte Wasser im Dampfzustand verbleibt.

    spezifische Wärmekapazität

      Kurzbezeichnung: c oder auch cp. Entspricht der Wärmemenge, die nötig ist um 4 kg eines Stoffes um 1 K zu erwärmen (Einheit: J / (kg*K), demnach ein Quotient aus Wärmekapazität und Masse. Nachfolgend einige Beispiele:

      Werk-/Dämmstoff

      spezifische Wärmekapazität
      c

      Extrudierter und exandierter Polystyrol-Hartschaum

      1450

      Phenolharz- und Polyurethan-Hartschaumplatten

      1400

      Polyurethan-Spritzschaum und Harnstoff-Formaldehydschaum

      1400

      Mineralwolle (fest/lose)

      1030

      Zellulosefasern lose

      1600

      Schaumglas

      1000

      Perliteplatten

      900

      Expandierter Kork

      1560

      Holzwolle-Leichtbauplatten

      1470

      Holzfaserdämmplatten

      1400

      Schüttungen:

       

         - aus Blähton

      1000

         - aus Blähperlit

      900

         - aus expandiertem Vermiculite

      1080

         - aus Polysterol-Partikel

      1400

      Mörtel, Leichtbeton, Porenbeton und andere Betone, Kalksandstein, Vollziegel

      1000

    SPH

      Abkürzung für styrolisiertes Phenol.

    Spiegel

      Dies ist bei Furnieren die Betitelung, für die Speicherzellen der Markstrahlen des Holzes, die je nach Anschnittwinkel beim Messern sichtbar werden. Es handelt sich hierbei um optische Unterbrechungen, welche als Grobspiegel zur Verarbeitung zu rauh sein können. Bei einigen Holzarten sind Spiegel durchaus erwünscht, wie z.B. bei der Platane oder der Louro-Faia. Besonders kräftig ausgeprägt sind sie bei der Eiche.

    Spiegelgewölbe

      Gewölbeart, dies hat waagerechte Schnitte über dem Kämpfer eines -->Muldengewölbes.

    Spiegelglas

      Dies ist ein verzerrungsfreies, durchsichtiges Flachglas mit einer planparallelen Oberfläche, hergestellt wird dieses Glas heutzutage nach dem -->Floatverfahren als Float-Spiegelglas.

    Spiegelrohglas

      Dies ist ein, mit Glattwalzen geformtes Gussglas mit einer nur schwach gemusterten Oberflächen. Früher diente dieses Glas zur Herstellung von Spiegelglas. -->Rohglas

    Spielplatz

      -->Kinderspielplätze

    Spielgeräte

      Spielgeräte sind Geräte an oder mit denen man spielen kann. Spielgeräte für Spielplätzen auf denen i.d.R. Kinder bis ca. 12 Jahren spielen (-->Kinderspielplätze) sind z.B. Kletterwände, Miniaturholzhäuser, Rutschbahnen, Schaukeln, Wippen, Sandkästen, Klettergerüste etc. Diese Spielgeräte müssen wie die Spielplätze seit 1998 der europäischen Norm DIN EN 1176 und 1177 entsprechen und sollten mit einem GS-Zeichen ausgezeichnet sein.

    Spielzeit

      Im Baubetrieb ist dies die Zeit, welche eine zyklisch arbeitende Baumaschine zur Absolvierung eines Arbeitszyklus benötigt.

    Spieße

      Dies können u.a. Stäbe oder auch Rohre sein, welche im Tunnelbau zur vorübergehenden Stützung und Sicherung des Hohlraumrandes dienen.

    Spindeltreppe

      Wie -->Wendeltreppe, jedoch sind die Stufen in der Regel auf eine Spindel im Mittelpunkt der Treppe aufgelagert.

    Spitzboden

      Raum über dem Kehlbalken.

    Spitzendrehmaschine

      Auch als Leitdrehmaschine oder Zugspindeldrehmaschine betitelt handelt es sich hierbei um eine Universaldrehmaschine zum Plandrehen, Längsdrehen, Drehen zwischen den Spitzen, Trennen von Werkstücken sowie zur Herstellung von Bohrungen oder Gewinde. Diese Drehmaschine besteht im wesentlichen aus folgenden Bestandteilen:

      • Maschinengestell
      • Maschinenbett
      • Spindelstock
      • Vorschubgetriebe

    Spitzendruck

      Dies ist z.B. der Widerstand des Bodens, der am Fuß eines Druckpfahls gegen das Eindringen des Pfahls im Boden aktiviert wird.

    Spritzmetallisierung

      Dies ist die Betitelung, die sowohl für das Arbeitsverfahren, das Metallspritzen, als auch für die dabei hergestellte Metallspritzschicht angewandt wird.

    Spitzrinne

      Straßenrinne; diese gehören nicht zur Fahrbahn und müßen sich von der Fahrbahn deutlich unterscheiden; hergestellt wird diese aus in Beton versetzte Betonfertigteilen oder aus Hochbordsteinen und in den Beton versetzten Pflaster mit Fugenverguß.

    Spitzwinkeldeckung

      Dies ist eine Art der Dachdeckung mit Schieferplatten (-->Schieferdeckung). Die Deckung erfolgt im halben Verband mit Stoßfuge und mind. 1 cm Hängespitze. Die Mindestüberdeckung ist durch die Abschnittlänge plus 1 cm Hängespitze geregelt. Die Spitzwinkelschablonen sind mit mindestens 2 Schiefernägeln oder -stiften zu befestigen. Die Spitzwinkelschablonengröße ist abhängig von der Dachneigung.

    Spl

      Abkürzung in Grundrisszeichnungen für eine Spüle.

    Splint

      Bei Holz ist dies die Betitelung für die helle Holzschicht zwischen Kernholz und Rinde (-->Splintholz). Zur Furnierherstellung wird der Splint z.B. von Palisander und europäischem Nußbaum verwendet.

    Splintholz

      Dies sind abgestorbene Holzzellen (dunkelgefärbt), wobei im Randbereich noch lebende Holzzellen vorhanden sind diese zeichnen sich duch Hellfärbung ab, im Splintholz findet der Transport von Nährsalzlösungen von den Wurzeln zur Baumkrone statt.

    Splitt

      Dies ist z.B. ein Zuschlag für Beton mit einem Kleinstkorn von 4 mm und einem Größtkorn von 32 mm. Splitt wird durch das Brechen von Gesteinsmaterial gewonnen.

    Splittbeton

      Dies ist ein Beton mit Splitt von 4 bis 32 mm.

    Splittmastixasphalt

      Deckschicht auf Wegen, Straßen und anderen Verkehrsflächen, auch für Deckschichten mit ungleichmäßiger Dicke; es handelt sich hierbei um ein Mineralstoffgemisch mit einer Ausfallkörnung aus Gesteinsmehl, Natursanden, Edelbrechsand, Edelsplitt, als Bindemittel wird Straßenbaubitumen eingesetzt; weiterhin werden stabilisierende Zusätze wie Kieselsäure, Polymere, mineralische Faserstoffe etc eingesetzt.

    Splush

      -->Hochflor

    Spolium

      Ein in einen Kirchenbau eingefügtes Bruchstück eines Bauwerks der Antike.

    Sprengen

      Dies betitelt das Niederlegen von Bauwerken aber auch das Zertrümmern von Fels unter Verwendung von Explossionsstoffen welche nach der Zündung schlagartig verbrennen.

    Sprenggiebel

      Dies ist ein nach oben offener Giebel, im Grundriss ist dieser gewöhnlich dreieck- oder segmentförmig. Er war vor allem in der Barockarchitektur ein beliebtes gestaltungselement bei Portal-, Fenster- oder Fassadenbekrönungen.

    SprengRL

      Abkürzung für Sprengstofflager-Richtlinien.

    Sprengvortrieb

      Dies ist eine Methode des Vortriebs beim Tunnelbau, in geschlossener Bauweise.

    Sprengwerk

      • Tragwerk mit waagrechtem Balken oder Träger, der von unten durch geneigte Streben abgestützt wird.
      • Tragkonstruktion eines Pfettendachstuhls, bei der die Lasten der Pfosten zur Entlastung der Decke über Streben auf die Außenwände abgeleitet werden.

    Sprinkleranlagen

      Feuerlöschanlagen, diese werden als Naß- und Trockensysteme angeboten und dienen als selbsttätige Feuerlöscheinrichtung, welche meist mit einer Alarmanlage gekoppelt sind.

    Spritzbeton

      Wird grundsätzlich zwischen Naßspritzbeton (z.B. nach Colgunite- oder Moser-Verfahren) und Trockenspritzbeton (z.B. nach Torgret-Verfahren) unterschieden, der Beton wird in  einer Schlauchleitung gefördert und mittels Druckluft gegen Wand oder Schalung geschleudert, gleichzeitig findet hierbei eine Verdichtung statt, Einsatzgebiete sind Stollen-, oder Tunnelbau, Ausbesserung von Betonflächen oder Bau von Behältern und Schalen.

    Spritzbetonzement

      Dies ist ein Spezialzement auf Basis von Portlandzementklinker. Hierbei sind bei dessen Einsatz, beim Trockenspritzverfahren, keine oder nahezu keine Beschleuniger als Zusatzmittel erforderlich.

    Spritzer

      Bei Holz, insbesondere bei Holz zur Furnierherstellung, sind dies dunkle, fest verwachsene Farbveränderungen im Holz. Hierbei wird je nach Holzart und Ursache folgendermaßen unterschieden:

      • Gum
      • Haare
      • Harzgalle
      • Rindeneinwuchs
      • Zuckerfleck
      • etc.

    Spritzgemisch

      Dies ist das Gemisch beim Spritzbeton, welches nach der Förderung die Spritzdüse verlässt.

    Spritzkork

      Hier handelt es sich um ein, zumeist dispersionsvergüteten und feinkörniges Korkschrot den man zum ausspritzen von Fugen z.B. bei Parkett- oder Laminatverlegearbeiten verwenden kann. Mit einem langsam laufenden Exzenterschleifer lässt sich dieses elastische Fugenmaterial auch schleifen.

    Spritzmörtel

      Dies ist ein Zementmörtel mit einem Zuschlag bis 4 mm (gebrochener Zuschalg bis 5 mm). Die Herstellung erfolgt wie bei der Spritzbetonherstellung.

    Spritzpolitur

      Dies ist die Bezeichnung für Polituren die mit einer Spritzpistole aufgebracht werden. Hierbei werden im Allgemeinen Nitrozelluloselacke oder gut fließende Kunstharzlacke verwendet. Für eine gleichmäßige Politur, müssen auch Spritzpolituren mit einem Polierballen oder einer Schwabbelscheibe nachpoliert werden. Zu beachten ist in jedem Fall, dass Polituren nicht decken, sie lassen den Untergrund durchscheinen. Sehr gute Polituren sind farblos.

    Spritzwasserzone

      Als Spritzwasserzone betitelt man bei Außenbauteilen den Bereich von der Oberfläche fertigem Terrain bis 30 cm über dem Boden, an welchem Spritzwasser durch Niederschlag gelangen kann. Z.B. beim Gebäudesockel oder Pfeilern und Ständern die im Freien stehen und der Witterung ausgesetzt sind.

    Sprödbruch

      Dies betitelt einen verformlosen Bruch eines Bauteils, eines Querschnittsteils oder eines Verbindungsmittels.

    Sprödbruchempfindlichkeit

      Diese werkstoffspezifische Größe für Stahl, insbesondere für unlegierten Baustahl, ist stark von der Temperatur abhängt. Sie wird beschrieben durch die -->Kerbschlagarbeit und die Übergangstemperatur. Siehe auch -->Kerbschlagbiegeversuch und -->Sprödbruch.

    Sprossenrahmen

      U.a. bei Lichtausschnitten von Türen.

    Sprühflutanlagen

      Feuerlöschanlagen, dienen zur Überflutung von besonders brandgefährdeten Räumen im Brandfall, funkionieren ähnlich wie -->Wasserschleieranlagen.

    SPT

      Abkürzung für Standard-Penetration-Test, die Raumsondierung im Bohrloch.

    Spülabort

      Auch als Wasserklosett bezeichnet ist dies ein Abord bei welchem die menschlichen Ausscheidungen aus dem Becken durch Spülwasser in die Entwässerungsleitung abgeschwemmt werden.

    Spülbrunnen

      In der Wasserversorgung ist dies ein Brunnen mit einem in den Untergrund eingespülten Filterrohr.

    Spüleinrichtung

      Dies ist eine, im Entwässerungsnetz selbstständig wirkende, Einrichtung bei welcher in einer Spülkammer Wasser aufgespeichert und in bestimmten Zeitabständen als Spülstrom in die unterhalb liegende Leitung freigegeben wird.

    Spülfeld

      Dies betitelt die Fläche zur Aufnahme des im Spülbecken geförderten Nassbaggergutes.

    Spülkasten

      Dieser dient zur Spülung von einem WC-Becken. Er fasst ca. 6 bis 14 l Wasser und wird folgendermaßen unterschieden:

      • Hoch hängender Spülkasten
      • tief hängender Spülkasten
      • Ausgesetzter Spülkasten
      • In die Wand eingebauter Spülkasten

    Spülklosett

      Hierbei wird unterschieden nach:

      • Art der Spüleinrichtung (Druckspüler/Spülkasten)
      • Einbau- und Aufstellart (Wand-/Standmodell)
      • Beckenform (Flachspül-, Absauge-, Tiefspül-, Hock-WC)

    Spülküche

      Insbesondere in Großküchen vorhandener Raum zum Geschirrabwaschen.

    Spülstein

      Dies ist ein Küchenausguss welcher zumeist aus Betonwerkstein, mit flachem Boden und angebauter schräger Abtropffläche besteht.

    Spülzentrum

      -->Kücheneinrichtung

    Spundbohle

      Dies sind Bauelemente aus Holz, Stahl oder auch Stahlbeton zur Herstellung der Spundwände.

    Spundung

      Das gleichzeitige Anhobeln einer Feder an der einen und Ausfräßen einer Nut an der anderen Längsseite eines Brettes ( Nut- und Federbretter).

    Spundwände

      Dienen zur Sicherung von Baugruben, sie können aus Holz, Eisen, Stahl hergestellt werden können.

    Spurerweiterung

      Im Gleisbau betitelt dies eine Vergrößerungsmaßnahme der Spurweite in engen Gleisbögen.

    Spurkranz

      Dies ist der Wulst längs der Innenseite der Radlaufflächen zur Spurführung der Fahrzeuge.

    Spurmaß

      Im Gleisbau ist dies der Abstand zwischen den zum Schienenkopf weisenden Spurkranzflächen der Räder eines Radsatzes.

    Spurrinne

      Dies betitelt die Längsrinne in der Radspur.

    Spurschwelle

      Die Spurschwelle ist die unterste -->Schwelle bei beispielsweise einem Holz-Fertighaus. Sie liegt direkt über der - ->Horizontalsperre auf dem -->Fundament oder Kelleraufbau (oberhalb der -->Spritzwasserzone), auf sie werden die Fertigwände aufgestellt und befestigt.

    Spurweite

      Im Gleisbau ist dies der Abstand zwischen den Innenflanken der Scheinenköpfe eines Gleises.

    SPVC

      Abkürzung für PVC-Suspensionspolymerisat.

    SPZ

    Sr

      Abkürzung für Strontium.

    SRL

      Abkürzung für die Vereinigung von Stadt-, Regional- und Landesplanung.

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