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S2 |
“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen” Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik Teil 1 Wärmedämmstoffe |
ISBN 978-3-8351-0153-1 B.G. Teubner Verlag Veröffentlichung Sommer 2008 |
Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen,
Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute,
Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme |
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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach
im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt. |
Schluckbrunnen
Dies ist eine Art von Brunnen, mit dem eine künstliche Grundwasseranreicherung, die durch Einleitung von Wasser in den Untergrund erfolgt, durchgeführt wird.
Schluff
Dies sind Böden mit einer Korngröße zwischen 0,002 und 0,063 mm Durchmesser.
Schlüsselfertig
Bedeutet, dass der Bauherr vom Totalunternehmer das von ihm bestellte Bauobjekt gemäss den in einem ausführlichen Planungs- und Werkvertrag detailliert umschriebenen Merkmalen und Zustand
auf den vereinbarten Zeitpunkt zu einem fixierten Preis bekommt.
Schlüsselkosten
Dies sind die Kostenarten des Unternehmens, welche nicht als Einzelkosten den Kostenträgern oder Kostenstellen entsprechend der Verursachung direkt sondern in Form von Zuschlägen zugemessen
werden.
Schlussrechnung
Eine Schlussrechnung ist die letzte bzw. entgültige Abrechnung einer Bauleistung durch den Auftragnehmer.
Schlussstein
Schlusszahlung
Dies ist die Restzahlung einer noch offenen Rechnung, bzw. die Zahlung der -->Schlussrechnung, vorbehaltlich vertraglich vereinbarter Sicherungseinbehalte.
Schmalwand
Schmelzklebstoffe
Hier handelt es sich um feste oder bei Raumtemperatur auch pastöse Klebstoffe welche geschmolzen werden müssen, um ihre Klebkraft zu entwickeln. Es wird unterschieden in Nichthärtende und
härtende Schmelzkleber.
Schmelzverhalten
Schmieden
Technische Formgebung, z.B. beim Stahl wird dies in kaltem oder warmen Stahlzustand ausgeführt, durch kurze, schlagartig wirkende Stöße wird dessen gewünschte Form erreicht.
Schmutzwasser
Dies ist ein durch Gebrauch verunreinigtes Wasser. Man unterscheidet häusliches, gewerbliches, industrielles, landwirtschaftliches und kommunales Schmutzwasser.
Schmutzwasseranfall
Der durchschnittliche Schmutzwasseranfall liegt in Deutschland bei Wohnbauten bei ca. 100 bis 300 l/Tag und Person.
Schmutzwassernetz
Dies ist das Leitungsnetz, welches das vom Niederschlagswasser getrennte Schmutzwasser ableitet.
Schneefanggitter
Dies ist eine gitterartige Vorrichtung im Traufbereich eines geneigten Daches, welche das Abrutschen von Schneebrettern verhindern soll.
Schneelast
Die Schneelast ist abhängig von der örtlichen Lage, der Geländehöhe des Bauwerkstandortes und der Neigung der Dachfläche. Die Lastangaben beziehen sich auf 1 m² der waagerechten Projektion
der geneigten Fläche und die Wirkungslinie der Last ist immer lotrecht.
Schneelastzonen und Regelschneelast
Schneelastzonen und Regelschneelast in kN/m² |
Schnee- lastzone |
Geländehöhe über Normal Null (NN) des Bauwerkstandortes in m |
</= 200 |
300 |
400 |
500 |
600 |
700 |
800 |
900 |
1000 |
> 1000 |
I |
0,75 |
0,75 |
0,75 |
0,75 |
0,85 |
1,05 |
1,25 |
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|
wird im Einzelfall festgelegt |
II |
0,75 |
0,75 |
0,75 |
0,90 |
1,15 |
1,50 |
1,85 |
2,30 |
|
III |
0,75 |
0,75 |
1,00 |
1,25 |
1,60 |
2,00 |
2,55 |
3,10 |
3,80 |
IV |
1,00 |
1,15 |
1,55 |
2,10 |
2,60 |
3,25 |
3,90 |
4,65 |
5,50 |
Karte zu den Schneelastzonen -->Regelschneelastzonen Angaben ohne Gewähr
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Schnellote
Schneidkopfsaugbagger
Dies ist ein -->Saugbagger, welcher Boden mit einem rotierendem Schneidkopf lockert, vom Grund aufnimmt und über eine Rohrleitung zur Einbaustelle fördert.
Schnellfilter
Dies ist ein Filter in der Wasserversorgung, dessen Füllung aus Sand und Kies oder anderen Filtermaterialien besteht und mit Filtergeschwindigkeiten von mehreren m/h betrieben wird.
Schnellspannbohrfutter
Bei diesem -->Bohrfutter ist ein separater Bohrfutterschlüssel nicht erforderlich, der Bohreinsatz (-->Bohrer) wird
gelöst oder eingespannt in dem eine entsprechend griffig gestaltete Außenhülse am Futter per Hand gedreht wird.
Die Steigung der Gewindespindel ist hierbei so klein gewählt, das von Hand ausreichend Spannkraft erreicht werden kann. Es wird in zwei Arten von Schnellspannbohrfuttern unterschieden:
- Einhülsige Schnellspannfutter: Hierbei wird für den Löse- oder Spannvorgang nur eine Hand benötigt. Wegen
der größeren Umgriffsfläche ist die mögliche Festziehkraft höher als bei zweihülsigen Schnellspannfuttern. Es
ist allerdings notwendig, dass die Maschinenspindel blockiert wird. Dies kann sowohl manuell als auch durch eine Automatik erfolgen.
- Zweihülsige Schnellspannfutter: Hierbei ist die Außenhülse zweiteilig. Ein Hülsenteil dient zum Festhalten, der andere zum Festziehen und Lösen. Aus diesem Grund benötigt man beide Hände.
Schnellspannfutter
Schnellzement
Dieser nicht genormte Zement erstarrt und erhärtet sehr schnell, er erreicht eine hohe Anfangsfestigkeit, es handelt
sich hierbei um einen kalkreichen Portlandzement mit einem erhöhten Anteil von Aluminat und dem Zusatz von Fluor, eine Mischung mit Normzement ist nicht zugelassen.
Schnittgrößen
Dies sind Schnittgrößen und Schnittmomente, welche durch Schneiden eines Stabes oder auch eines Tragwerksteils frei werden.
Schnittholz
Es handelt sich hierbei um das Holzerzeugnis, welches durch das Sägen des Rundholzes parallel zur Stammachse hergestellt wird z.B. Bretter, Kanthölzer, Bohlen, Kreuzholz etc.
Schnittpol
Schnittufer
Schnurgerüst
Das Schnurgerüst dient zur Markierung von Bauwerksecken und -achsen. Hierzu sind bei freistehenden Bauten,
entsprechend der Anzahl der Absteckungspunkte, je drei Rundholzpfähle in sicherem Abstand von der späteren
Oberkante der Baugrubenböschung einzugraben und durch genau waagerecht angebrachte Bohlen zu verbinden.
Eingegrabene Pfähle müssen auf Brett- oder Steinunterlagen ruhen. Die Oberkanten der Bohlen gelten als
Planungshöhe (Oberkante fertiger Fußboden des Erdgeschoßes; Kurzbezeichnung: OKFFB-EG) oder als Oberkante
Rohdecke des Erdgeschoßes. Über dieses Schnurgerüst werden Fluchtschnüre so ausgerichtet, dass durch Lote die Absteckungspunkte durch Kerben o.ä. auf das Schnurgerüst übertragen werden können. Talseitige
Schnurgerüste errreichen bei Baugruben an stark geneigten Hängen oftmals eine große Höhe, in solchen Fällen müssen die Schnurgerüste in verschiedenen Höhen gestaffelt angeordnet werden.
Schnurschlag
Schock
Schockbeton
Dies ist ein Beton welcher durch eine Schockverdichtung verdichtet wird, hier wird z.B. die Schalung mit dem Beton auf einem Schocktisch angehoben und fallen gelassen.
Schoof
Schöpfboden
Schöpfwerk
Dies ist eine Anlage zum Heben von Wasser aus einem eingedeichten Gebiet, um das jeweilige Gebiet zu entwässern und den Grundwasserstand zu regeln.
Schornstein
Schornsteinaufsatz
Schützt den Schornstein vor ungünstigen Wettereinflüssen, sorgt für intensiven, konstanten Auftrieb im Schornstein. Aus Beton oder Metall.
Schornsteinkopf
Der Teil des Schornsteins, der von außen sichtbar auf dem Dach sitzt und gemeinhin als „Schornstein“ bezeichnet
wird. Aus besonders widerstandsfähigem, frostbeständigem Material, z. B. Vormauerziegeln, Klinkern oder Kalksand-Vollsteinen. Zum Schornstein gehören aber außer dem Kopf auch innenliegende Lüftungs- und
Abgasrohre.
Schornsteinmörtel
Dies ist ein Temperatur, Rauch- und Abgas beständiger Mauermörtel um Temperaturspannungen zu widerstehen müssen diese Mörtel nicht nur druckfest sondern auch verformbar sein.
Schornsteinschacht
Dies ist der senkrechte Schacht welcher zur Aufnahme des Schornsteins dient, bzw. in welchem je nach Bauart, Edelstahlrohre o.Ä. zur Ableitung der Feuerungsgase eingebaut werden.
Schornsteinverwahrung
Schornsteinziegel
Diese Ziegel, welche nach DIN 1057 genormt sind, sind Radialziegel für freistehende Schornsteine; Schornsteinziegel müssen die für Mauerziegel in DIN 105 festgelegten Eigenschaften erfüllen.
Schott
Schottenbauweise
Anordnung der tragenden Wände eines Gebäudes in Querrichtung, die es erlaubt, die Außenwandöffnungen der Längsseiten mit nichttragenden Fenster-, Fassaden- oder Wandelementen zu schließen.
Schotter
Dies ist ein Zuschlag für z.B. Beton mit einem Größtkorn von 63 mm und einem Kleinstkorn von 32 mm, welcher
durch Brechen von natürlichem Gestein oder künstliche hergestellten Stoffen gewonnen wird.
Schotterrasen
Dies ist die Betitelung für einen befahrbaren Rasen, dessen Bewuchs in den mit Oberboden ausgefüllten Zwischenräumen eines 20 bis 30 cm dicken Schottertraggerüstes verwurzelt sind.
Schottersack
Schräghebewerk
Schrägkabelbrücke
Diese besteht aus dem Fahrbahnträger (Hauptträger), einem oder mehreren Pylonen und den Schrägkabeln.
Schrägneigung
Schranke
Im Gleisbau handelt es sich hierbei um einen Schlagbaum zur Sicherung des Bahnbetriebes bei höhengleichen Kreuzungen von Eisenbahnen mit Wegen und Straßen.
Schraubdübel für Wärmedämmplatten
Bauaufsichtlich vom Deutsches Institut für Bautechnik, zugelassener Dübel für die zusätzliche mechanische
Befestigung und Standsicherheit von Wärmedämmplatten (Wärmedämmverbund-Systeme) auf nicht für die zugfeste Verklebung geeignetem Putzgrund.
Schrenzlage
Bei Fließestrichen ist dies die Trennlage zwischen den Dämmplatten/-material und dem Fließestrich. Die Schrenzlage bildet somit eine Trennschicht zwischen beiden Produkten.
Schrumpfen
Dies ist eine Volumenverringerung, welche z.B. infolge des Erhärtungsvorgangs eines Betons oder auch Mörtels eintritt.
Schrumpfrisse
Dies sind netzförmige Risse, die bei einem Knotenabstand von ca. 20 cm Rissbreiten bis ca. 0,5 mm erreichen. Die
Risse reichen in seltenen Fällen bis zum Putzgrund. Sie entstehen 1-2 Stunden nach Aufbringen des Putzmörtels.
Ein Ablösen der Rissflanken vom Putzgrund ist möglich. Das Rissrisiko lässt sich mit einer geeigneten
Nachbehandlung des Putzes, die ein zu schnelles Austrocknen der Putzoberfläche verhindert, vermindert. Bei reinen
Kalkputzen ist immer mit Rissen dieser Art zu rechnen, die Rissbreiten lassen sich jedoch bei entsprechender
Mörtelzusammensetzung auf ca. 0,1 mm beschränken. Wenn die Rissflanken sich nicht vom Putzgrund lösen,
führen Schrumpfrisse im Unterputz zu keiner Beeinträchtigung des Putzsystems, selbst wenn die Rissbreite 0,1 mm überschreiten.
Schrumpfung
- Die Volumenveränderung beim Brennen oder Trocknen von z.B. Keramik.
- Bei Beton und Mörtel: -->Schrumpfen, -->Schrumpfrisse.
Schub
Dies betitelt die Beanspruchung durch Schnittkräfte parallel zur Schnittrichtung eines Flächen- oder Stabelements.
Schubbemessung
Dies ist die Bemessung für Beanspruchungen aus Hauptspannungen. Schubbemessungen im Stahlbeton umfassen:
- Den Nachweis, dass die schräggerichteten Hauptzugspannungen durch Schubbewehrung aufgenommen werden.
- Den Nachweis, dass die schräggerichteten Hauptdruckspannungen die Betondruckfestigkeit nicht übersteigen.
Schubbereich
Dieser Begriff kennzeichnet die Schubspannungsgröße, hierbei werden drei Schubspannungsbereiche unterschieden:
- 1. Schubspannungsbereich: geringe Schubbeanspruchung, in Balken konstruktiv und in Platten keine Schubbewehrung.
- 2. Schubspannungsbereich: mittlere Schubbeanspruchung, hier kann die Schubbewehrung aus abgeminderten Schubspannungen berechnet werden.
- 3. Schubspannungsbereich: große Schubbeanspruchung, hier muss die Schubbewehrung aus den unabgeminderten Schubspannungswerten ermittelt werden.
Schubbewehrung
Dies ist eine Bewehrung, welche die, sich aus der Schubbemessung ergebenen, Zugkräfte wirksam aufnimmt. Als Schubbewehrungselemente werden z.B. verwendet (Bügel i.d.R. immer):
- Vertikal oder geneigte Bügel.
- Bügel und Steglängsbewehrungen zumeist in Form von Bewehrungskörben.
- Schrägstäbe
- Schubzulagen.
- Kombinationen aus vorgenannten Elementen.
Schubfeld
Dies ist ein zumeist ebenes und rechteckiges Plattenfeld, welches Randträger oder -streifen vorweist und selbst vorwiegend durch Schubkräfte und Schubspannungen beansprucht wird.
Schubfluss
Schubknagge
Dies ist eine konstruktive Maßnahme zur Erlangung der Scheibenwirkung bei z.B. Stahlbetonfertigteilen.
Schubkraftdeckung
Dies ist derjenige Nachweis, welcher belegt, dass an jeder Stelle eines Bauteils die aufnehmbare Zugkraft der Schubbewehrung größer oder gleich der Zugbeanspruchung aus der Querkraft ist.
Schubladendämpfung
Schubmittelpunkt
Dies ist der Punkt innerhalb eines Stabquerschnittes, in welchem die resultierende Kraft aus den Querkraftschubspannungen liegt.
Schubmodul
Kurzbezeichnung: G (resultierend aus dem Begriff Gleitmodul welcher selbiges betitelt). Das Schubmodul ist
maßgebend für die Bestimmung der Schubverzerrung aus der Schubspannung und läßt sich bei isotropem Material aus dem Elastizitätsmodul und der Querdehnungszahl bestimmen.
Schubschiff
Auch als Schubboot betitelt ist dies ein Wasserfahrzeug der Binnenschifffahrt zum Schieben von Prahmen bzw. Leichtern in einem Schubverband.
Schubspannung
Schubsteifigkeit
Auf den Stabquerschnitt bezogen ist dies die Querkraft dividiert durch die Schubverzerrung des Stabelements.
Schubverformung
Dies betitelt die Verformung durch Schubspannungen, speziell durch Querkraftschubspannungen.
Schubverzerrung
Schuppenschindel
Schürfen
Im Bergbau betitelt das Schürfen das Aufsuchen einer Lagerstätte durch einen Abtragen (Schürfen) der Erdoberfläche, aber auch das Abtragen in unterirdischen Grubenbauten und Bohrlöchern.
Schürfgrube
Eine Schürfgrube dient zur Baugrunderkundung. Die Vorteile dieser Baugrunderkundungsmethode sind im
Allgemeinen die Möglichkeit einer Entnahme ungestörter Bodenproben und damit eine hohe Probegüte, eine direkte
Einsicht in die Schichtenfolgen und somit eine unmittelbare Begutachtung des Baugrunds. Als Nachteil sind der
hohe Aufwand, die damit verbundenen hohen Kosten und die nur begrenzte Tiefe von ca. 5 m zu nennen. Die Schürfgrube kann nicht in GW-Böden (Weitgestufte Kies-Sand-Gemische) durchgeführt werden.
Schurre
Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Rutsche, z.B.
- eine Auslaufschurre (Auslaufrutsche) bei einem Kipperfahrzeug.
- eine rutschenähnliche Geländeform in einem Gebirge.
Schussrinne
Diese dient z.B. zum Ableiten von Hochwasser an einer Stauanlage und gilt als Fortleitungsbauwerk mit freiem Wasserspiegel und schließendem Abfluss.
Schute
Dies ist ein Transportgerät für Nassbaggergut, es wird hierbei unterschieden in Klappschute und Spülschute.
Schutensauger
Dies ist ein schwimmendes Gerät, welches Baggergut aus Spülschuten hydraulisch aufnimmt und über eine Rohrleitung auf ein Spülfeld fördert.
Schüttdichte
Errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen der Masse eines körnigen Stoffes und seinem Volumen einschließlich
aller Eigenporen und Zwischenräumen der Körnung, zur Bestimmung wird der Stoff lose in ein Gefäß eingegeben und nicht gerüttelt.
Schüttdichte von Baugipsen |
Baugipssorte |
Schüttdichte in kg/dm³ |
Mittlerer Wert |
Bandbreite* |
Stuckgips |
0,8 |
0,7-1,0 |
Putzgips |
0,9 |
0,8-1,1 |
Maschinenputzgips |
1,0 |
0,7-1,2 |
Haftputzgips |
0,7 |
0,6-0,9 |
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