Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

Logo kl

Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

| Hauptseite | Mehr zu | Unternehmen | Kontakt | AGB`s | Impressum | XING | Twitter |

von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

Fehlender Begriff oder weitere Anregungen? - Einfach eingeben und absenden, wir bemühen uns schnell zu reagieren.

Wenn es schneller gehen sollte können Sie uns auch telefonisch kontaktieren!

 

 

 

 

Schon mal an einen Werbeeintrag hier gedacht?

Ihre Werbung aus oder für die Bereiche Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen wird Ihren Zielkunden hier kaum verfehlen!

Kontaktieren Sie uns doch einfach, wir beraten Sie gerne!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

S2

Fachbuch Tipp
“Natürliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik”

 

Vorschau, Rezensionen und weitere Informationen zum Fachbuch
Natürliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff - Bauphysik - Konstruktion. Hier bei Amazon.de bestellen!  

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Sc..] [Sd..] [Se..] [Sf..] [Sg..] [Sh..] [Si..] [Sk..] [Sl..] >> weiter

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Schluckbrunnen

    Dies ist eine Art von Brunnen, mit dem eine künstliche Grundwasseranreicherung, die durch Einleitung von Wasser in den Untergrund erfolgt, durchgeführt wird.

Schluff

    Dies sind Böden mit einer Korngröße zwischen 0,002 und 0,063 mm Durchmesser.

Schlüsselfertig

    Bedeutet, dass der Bauherr vom Totalunternehmer das von ihm bestellte Bauobjekt gemäss den in einem ausführlichen Planungs- und Werkvertrag detailliert umschriebenen Merkmalen und Zustand auf den vereinbarten Zeitpunkt zu einem fixierten Preis bekommt.

Schlüsselkosten

    Dies sind die Kostenarten des Unternehmens, welche nicht als Einzelkosten den Kostenträgern oder Kostenstellen entsprechend der Verursachung direkt sondern in Form von Zuschlägen zugemessen werden.

Schlussfirnis

    Dies ist ein farbloser Harzfirnis zum Überziehen durchgetrockneter Ölfarben- und Temperafarbenmalereien mit einem gleichmäßig glänzenden und schützenden Harzfilm.

Schlussrechnung

    Eine Schlussrechnung ist die letzte bzw. endgültige Abrechnung einer Bauleistung durch den Auftragnehmer.

Schlussstein

    Dies ist der keilförmige Stein im Scheitel eines Bogens oder eines Gewölbes.

Schlusszahlung

    Dies ist die Restzahlung einer noch offenen Rechnung, bzw. die Zahlung der -->Schlussrechnung, vorbehaltlich vertraglich vereinbarter Sicherungseinbehalte.

Schmalwand

    Dies sind Dichtwände mit geringer Wanddicke aus zementgebundenen Dichtmassen.

Schmelzklebstoffe

    Hier handelt es sich um feste oder bei Raumtemperatur auch pastöse Klebstoffe welche geschmolzen werden müssen, um ihre Klebkraft zu entwickeln. Es wird unterschieden in Nichthärtende und härtende Schmelzkleber.

Schmelzverhalten

    Dies sind Vorgänge in Verbindung mit dem Erweichen eines Materials unter Wärmeeinwirkung.

Schmieden

    Technische Formgebung, z.B. beim Stahl wird dies in kaltem oder warmen Stahlzustand ausgeführt, durch kurze, schlagartig wirkende Stöße wird dessen gewünschte Form erreicht.

Schmutzwasser

    Dies ist ein durch Gebrauch verunreinigtes Wasser. Man unterscheidet häusliches, gewerbliches, industrielles, landwirtschaftliches und kommunales Schmutzwasser.

Schmutzwasseranfall

    Der durchschnittliche Schmutzwasseranfall liegt in Deutschland bei Wohnbauten bei ca. 100 bis 300 l/Tag und Person.

Schmutzwassernetz

    Dies ist das Leitungsnetz, welches das vom Niederschlagswasser getrennte Schmutzwasser ableitet.

Schneefanggitter

    Dies ist eine gitterartige Vorrichtung im Traufbereich eines geneigten Daches, welche das Abrutschen von Schneebrettern verhindern soll.

Schneelast

    Die Schneelast ist abhängig von der örtlichen Lage, der Geländehöhe des Bauwerkstandortes und der Neigung der Dachfläche. Die Lastangaben beziehen sich auf 1 m² der waagerechten Projektion der geneigten Fläche und die Wirkungslinie der Last ist immer lotrecht.

Schneelastzonen und Regelschneelast

Schneelastzonen und Regelschneelast in kN/m²

Schnee- lastzone

Geländehöhe über Normal Null (NN) des Bauwerkstandortes in m

</= 200

300

400

500

600

700

800

900

1000

> 1000

I

0,75

0,75

0,75

0,75

0,85

1,05

1,25

 

 

wird im Einzelfall festgelegt

II

0,75

0,75

0,75

0,90

1,15

1,50

1,85

2,30

 

III

0,75

0,75

1,00

1,25

1,60

2,00

2,55

3,10

3,80

IV

1,00

1,15

1,55

2,10

2,60

3,25

3,90

4,65

5,50

Karte zu den Schneelastzonen -->Regelschneelastzonen                                                    Angaben ohne Gewähr

Schnellote

    --> Lötzinn

Schneidkopfsaugbagger

    Dies ist ein -->Saugbagger, welcher Boden mit einem rotierendem Schneidkopf lockert, vom Grund aufnimmt und über eine Rohrleitung zur Einbaustelle fördert.

Schnellfilter

    Dies ist ein Filter in der Wasserversorgung, dessen Füllung aus Sand und Kies oder anderen Filtermaterialien besteht und mit Filtergeschwindigkeiten von mehreren m/h betrieben wird.

Schnellspannbohrfutter

    Bei diesem -->Bohrfutter ist ein separater Bohrfutterschlüssel nicht erforderlich, der Bohreinsatz (-->Bohrer) wird gelöst oder eingespannt in dem eine entsprechend griffig gestaltete Außenhülse am Futter per Hand gedreht wird. Die Steigung der Gewindespindel ist hierbei so klein gewählt, das von Hand ausreichend Spannkraft erreicht werden kann. Es wird in zwei Arten von Schnellspannbohrfuttern unterschieden:

    • Einhülsige Schnellspannfutter: Hierbei wird für den Löse- oder Spannvorgang nur eine Hand benötigt. Wegen der größeren Umgriffsfläche ist die mögliche Festziehkraft höher als bei zweihülsigen Schnellspannfuttern. Es ist allerdings notwendig, dass die Maschinenspindel blockiert wird. Dies kann sowohl manuell als auch durch eine Automatik erfolgen.
    • Zweihülsige Schnellspannfutter: Hierbei ist die Außenhülse zweiteilig. Ein Hülsenteil dient zum Festhalten, der andere zum Festziehen und Lösen. Aus diesem Grund benötigt man beide Hände.

Schnellspannfutter 

    -->Schnellspannbohrfutter

Schnellzement

    Dieser nicht genormte Zement erstarrt und erhärtet sehr schnell, er erreicht eine hohe Anfangsfestigkeit, es handelt sich hierbei um einen kalkreichen Portlandzement mit einem erhöhten Anteil von Aluminat und dem Zusatz von Fluor, eine Mischung mit Normzement ist nicht zugelassen.

Schnittgrößen

    Dies sind Schnittgrößen und Schnittmomente, welche durch Schneiden eines Stabes oder auch eines Tragwerksteils frei werden.

Schnittholz

    Es handelt sich hierbei um das Holzerzeugnis, welches durch das Sägen des Rundholzes parallel zur Stammachse hergestellt wird z.B. Bretter, Kanthölzer, Bohlen, Kreuzholz etc.

Schnittpol

    Bei Bodenbelägen: -->Pol bei dem die Fäden an der Oberseite aufgeschnitten sind.

Schnittufer

    Dies sind die Stellen rechts und links eines (gedachten) Schnittes.

Schnurgerüst

    Das Schnurgerüst dient zur Markierung von Bauwerksecken und -achsen. Hierzu sind bei freistehenden Bauten, entsprechend der Anzahl der Absteckungspunkte, je drei Rundholzpfähle in sicherem Abstand von der späteren Oberkante der Baugrubenböschung einzugraben und durch genau waagerecht angebrachte Bohlen zu verbinden. Eingegrabene Pfähle müssen auf Brett- oder Steinunterlagen ruhen. Die Oberkanten der Bohlen gelten als Planungshöhe (Oberkante fertiger Fußboden des Erdgeschoßes; Kurzbezeichnung: OKFFB-EG) oder als Oberkante Rohdecke des Erdgeschoßes. Über dieses Schnurgerüst werden Fluchtschnüre so ausgerichtet, dass durch Lote die Absteckungspunkte durch Kerben o.ä. auf das Schnurgerüst übertragen werden können. Talseitige Schnurgerüste errreichen bei Baugruben an stark geneigten Hängen oftmals eine große Höhe, in solchen Fällen müssen die Schnurgerüste in verschiedenen Höhen gestaffelt angeordnet werden.

Schnurschlag

    -->Schlagschnur

Schock

    Zählmenge für 60 Bund Stroh oder Schilfrohr für ein Reet- oder Strohdach.

Schockbeton

    Dies ist ein Beton welcher durch eine Schockverdichtung verdichtet wird, hier wird z.B. die Schalung mit dem Beton auf einem Schocktisch angehoben und fallen gelassen.

Schoof

    Ein Bund Schilfrohr für die Reetdachdeckung mit einem Umfang von 30 bis 40 cm welcher ca. 20 cm vom unteren Schnittstoppel entfernt gemessen wird.

Schöpfboden

    Eine der -->Bodenklassifizierungen. Es wird nach 7 verschiedenen Bodenklassen unterschieden:

    • Bodenklasse 1: Mutterboden (Humus, Oberboden)
    • Bodenklasse 2: Schöpfboden (wasserhaltiger Boden)
    • Bodenklasse 3: leichter Boden (Nichtbindige Sande)
    • Bodenklasse 4: Stichboden (Böden mit Tonanteil)
    • Bodenklasse 5: schwerer Boden (Bodenarten mit festem Zusammenhalt)
    • Bodenklasse 6: Schrämmboden (leichter Fels)
    • Bodenklasse 7: schwerer Fels (Löseart: sprengen)

Schöpfwerk

    Dies ist eine Anlage zum Heben von Wasser aus einem eingedeichten Gebiet, um das jeweilige Gebiet zu entwässern und den Grundwasserstand zu regeln.

Schornstein

    Dies ist ein senkrechter oder leicht gezogener Schacht zur Abführung von Abgasen aus Feuerstätten.

Schornsteinaufsatz

    Schützt den Schornstein vor ungünstigen Wettereinflüssen, sorgt für intensiven, konstanten Auftrieb im Schornstein. Aus Beton oder Metall.

Schornsteinkopf

    Der Teil des Schornsteins, der von außen sichtbar auf dem Dach sitzt und gemeinhin als „Schornstein“ bezeichnet wird. Aus besonders widerstandsfähigem, frostbeständigem Material, z. B. Vormauerziegeln, Klinkern oder Kalksand-Vollsteinen. Zum Schornstein gehören aber außer dem Kopf auch innenliegende Lüftungs- und Abgasrohre.

Schornsteinmörtel

    Dies ist ein Temperatur, Rauch- und Abgas beständiger Mauermörtel um Temperaturspannungen zu widerstehen müssen diese Mörtel nicht nur druckfest sondern auch verformbar sein.

Schornsteinschacht

    Dies ist der senkrechte Schacht welcher zur Aufnahme des Schornsteins dient, bzw. in welchem je nach Bauart, Edelstahlrohre o.Ä. zur Ableitung der Feuerungsgase eingebaut werden.

Schornsteinverwahrung

    -->Verwahrung

Schornsteinziegel

    Diese Ziegel, welche nach DIN 1057 genormt sind, sind Radialziegel für freistehende Schornsteine; Schornsteinziegel müssen die für Mauerziegel in DIN 105 festgelegten Eigenschaften erfüllen.

Schott

    Im Schiffsbau ist dies eine abteilungsteilende, wasserdichte Trennwand in einem Schiffsrumpf, womit bei einem Wassereintritt die komplette Flutung des Rumpfes verhindert wird.

Schottenbauweise

    Anordnung der tragenden Wände eines Gebäudes in Querrichtung, die es erlaubt, die Außenwandöffnungen der Längsseiten mit nichttragenden Fenster-, Fassaden- oder Wandelementen zu schließen.

Schotter

    Dies ist ein Zuschlag für z.B. Beton mit einem Größtkorn von 63 mm und einem Kleinstkorn von 32 mm, welcher durch Brechen von natürlichem Gestein oder künstliche hergestellten Stoffen gewonnen wird.

Schotterrasen

    Dies ist die Betitelung für einen befahrbaren Rasen, dessen Bewuchs in den mit Oberboden ausgefüllten Zwischenräumen eines 20 bis 30 cm dicken Schottertraggerüstes verwurzelt sind.

Schottersack

    Dies ist die Vertiefung des Erdplanums unter Eisenbahngleisen.

Schräghebewerk

    Dies ist ein Schiffshebewerk mit einer Förderung auf einer geneigten Ebene.

Schrägkabelbrücke

    Diese besteht aus dem Fahrbahnträger (Hauptträger), einem oder mehreren Pylonen und den Schrägkabeln.

Schrägneigung

    Die Schrägneigung resultiert aus Längs- und Querneigung.

Schranke

    Im Gleisbau handelt es sich hierbei um einen Schlagbaum zur Sicherung des Bahnbetriebes bei höhengleichen Kreuzungen von Eisenbahnen mit Wegen und Straßen.

Schraubdübel für Wärmedämmplatten

    Bauaufsichtlich vom Deutsches Institut für Bautechnik, zugelassener Dübel für die zusätzliche mechanische Befestigung und Standsicherheit von Wärmedämmplatten (Wärmedämmverbund-Systeme) auf nicht für die zugfeste Verklebung geeignetem Putzgrund.

Schrenzlage

    Bei Fließestrichen ist dies die Trennlage zwischen den Dämmplatten/-material und dem Fließestrich. Die Schrenzlage bildet somit eine Trennschicht zwischen beiden Produkten.

Schrumpfen

    Dies ist eine Volumenverringerung, welche z.B. infolge des Erhärtungsvorgangs eines Betons oder auch Mörtels eintritt.

Schrumpfrisse

    Dies sind netzförmige Risse, die bei einem Knotenabstand von ca. 20 cm Rissbreiten bis ca. 0,5 mm erreichen. Die Risse reichen in seltenen Fällen bis zum Putzgrund. Sie entstehen 1-2 Stunden nach Aufbringen des Putzmörtels. Ein Ablösen der Rissflanken vom Putzgrund ist möglich. Das Rissrisiko lässt sich mit einer geeigneten Nachbehandlung des Putzes, die ein zu schnelles Austrocknen der Putzoberfläche verhindert, vermindert. Bei reinen Kalkputzen ist immer mit Rissen dieser Art zu rechnen, die Rissbreiten lassen sich jedoch bei entsprechender Mörtelzusammensetzung auf ca. 0,1 mm beschränken. Wenn die Rissflanken sich nicht vom Putzgrund lösen, führen Schrumpfrisse im Unterputz zu keiner Beeinträchtigung des Putzsystems, selbst wenn die Rissbreite 0,1 mm überschreiten.

Schrumpfung

    • Die Volumenveränderung beim Brennen oder Trocknen von z.B. Keramik.
    • Bei Beton und Mörtel: -->Schrumpfen, -->Schrumpfrisse.

Schub

    Dies betitelt die Beanspruchung durch Schnittkräfte parallel zur Schnittrichtung eines Flächen- oder Stabelements.

Schubbemessung

    Dies ist die Bemessung für Beanspruchungen aus Hauptspannungen. Schubbemessungen im Stahlbeton umfassen:

    • Den Nachweis, dass die schräggerichteten Hauptzugspannungen durch Schubbewehrung aufgenommen werden.
    • Den Nachweis, dass die schräggerichteten Hauptdruckspannungen die Betondruckfestigkeit nicht übersteigen.

Schubbereich

    Dieser Begriff kennzeichnet die Schubspannungsgröße, hierbei werden drei Schubspannungsbereiche unterschieden:

    • 1. Schubspannungsbereich: geringe Schubbeanspruchung, in Balken konstruktiv und in Platten keine Schubbewehrung.
    • 2. Schubspannungsbereich: mittlere Schubbeanspruchung, hier kann die Schubbewehrung aus abgeminderten Schubspannungen berechnet werden.
    • 3. Schubspannungsbereich: große Schubbeanspruchung, hier muss die Schubbewehrung aus den unabgeminderten Schubspannungswerten ermittelt werden.

Schubbewehrung

    Dies ist eine Bewehrung, welche die, sich aus der Schubbemessung ergebenen, Zugkräfte wirksam aufnimmt. Als Schubbewehrungselemente werden z.B. verwendet (Bügel i.d.R. immer):

    • Vertikal oder geneigte Bügel.
    • Bügel und Steglängsbewehrungen zumeist in Form von Bewehrungskörben.
    • Schrägstäbe
    • Schubzulagen.
    • Kombinationen aus vorgenannten Elementen.

Schubfeld

    Dies ist ein zumeist ebenes und rechteckiges Plattenfeld, welches Randträger oder -streifen vorweist und selbst vorwiegend durch Schubkräfte und Schubspannungen beansprucht wird.

Schubfluss

    Dies betitelt den Verlauf von Schubkräften in einem Querschnitt.

Schubknagge

    Dies ist eine konstruktive Maßnahme zur Erlangung der Scheibenwirkung bei z.B. Stahlbetonfertigteilen.

Schubkraftdeckung

    Dies ist derjenige Nachweis, welcher belegt, dass an jeder Stelle eines Bauteils die aufnehmbare Zugkraft der Schubbewehrung größer oder gleich der Zugbeanspruchung aus der Querkraft ist.

Schubladendämpfung

    Dies ist eine aktive Abfederung des Schubladeneinzuges bei Möbeln.

Schubmittelpunkt

    Dies ist der Punkt innerhalb eines Stabquerschnittes, in welchem die resultierende Kraft aus den Querkraftschubspannungen liegt.

Schubmodul

    Kurzbezeichnung: G (resultierend aus dem Begriff Gleitmodul welcher selbiges betitelt). Das Schubmodul ist maßgebend für die Bestimmung der Schubverzerrung aus der Schubspannung und läßt sich bei isotropem Material aus dem Elastizitätsmodul und der Querdehnungszahl bestimmen.

Schubschiff

    Auch als Schubboot betitelt ist dies ein Wasserfahrzeug der Binnenschifffahrt zum Schieben von Prahmen bzw. Leichtern in einem Schubverband.

Schubspannung

    Dies betitelt die Spannung parallel zum Schnittrand eines Elements.

Schubsteifigkeit

    Auf den Stabquerschnitt bezogen ist dies die Querkraft dividiert durch die Schubverzerrung des Stabelements.

Schubverformung

    Dies betitelt die Verformung durch Schubspannungen, speziell durch Querkraftschubspannungen.

Schubverzerrung

    Dies ist die Änderung des rechten Winkels eines Flächenelements durch eine Schubspannung.

Schuppenschindel

    Zur Dachdeckung und Wandverkleidung verwendete Schindelform.

Schürfen

    Im Bergbau betitelt das Schürfen das Aufsuchen einer Lagerstätte durch einen Abtragen (Schürfen) der Erdoberfläche, aber auch das Abtragen in unterirdischen Grubenbauten und Bohrlöchern.

Schürfgrube

    Eine Schürfgrube dient zur Baugrunderkundung. Die Vorteile dieser Baugrunderkundungsmethode sind im Allgemeinen die Möglichkeit einer Entnahme ungestörter Bodenproben und damit eine hohe Probegüte, eine direkte Einsicht in die Schichtenfolgen und somit eine unmittelbare Begutachtung des Baugrunds. Als Nachteil sind der hohe Aufwand, die damit verbundenen hohen Kosten und die nur begrenzte Tiefe von ca. 5 m zu nennen. Die Schürfgrube kann nicht in GW-Böden (Weitgestufte Kies-Sand-Gemische) durchgeführt werden.

Schurre

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Rutsche, z.B.

    • eine Auslaufschurre (Auslaufrutsche) bei einem Kipperfahrzeug.
    • eine rutschenähnliche Geländeform in einem Gebirge.

Schussrinne

    Diese dient z.B. zum Ableiten von Hochwasser an einer Stauanlage und gilt als Fortleitungsbauwerk mit freiem Wasserspiegel und schließendem Abfluss.

Schute

    Dies ist ein Transportgerät für Nassbaggergut, es wird hierbei unterschieden in Klappschute und Spülschute.

Schutensauger

    Dies ist ein schwimmendes Gerät, welches Baggergut aus Spülschuten hydraulisch aufnimmt und über eine Rohrleitung auf ein Spülfeld fördert.

Schüttdichte

    Errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen der Masse eines körnigen Stoffes und seinem Volumen einschließlich aller Eigenporen und Zwischenräumen der Körnung, zur Bestimmung wird der Stoff lose in ein Gefäß eingegeben und nicht gerüttelt.

Schüttwinkel

    -->Böschungswinkel

Schütz

    Dies ist eine Verschlussvorrichtung zur Regelung des Wasserdurchtritts durch Öffnungen. Es wird unterschieden in:

    • Rollschütz
    • Zylinderschütz
    • Tafelschütz
    • Rollkeilschütz
    • Segmentschütz

Schutzanode

    Diese bietet einen Schutz gegen Korrosion bei spezialemaillierten Warmwasserspeichern. Die Anode ist mit dem Innenbehälter elektrisch verbunden und sichert Fehlstellen durch Schutzschichtbildung nach dem Prinzip der elektrochemischen Spannungsreihe der Metalle. Mangnesium-Schutzanoden müssen i.d.R. alle zwei Jahre kontrolliert und bei Bedarf gewechselt werden wobei Fremdstromanoden eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer besitzen.

Schutzisolierung

    -->Schutzklassen

Schutzklassen

    Bei Elektrogeräten und Leuchten werden drei Schutzklassen unterschieden:

    • Schutzklasse I: Anschluss an Schutzleiter für Geräte mit metallenem Gehäuse. Bei Körperschluss werden gefährliche Spannungen über den geerdeten Schutzleiter abgebaut.
    • Schutzklasse II: Schutzisolierung. Geräte welche mit der Schutzklasse II gekennzeichnet sind erhalten außer der Basisisolierung eine zweite bzw. eine verstärkte Isolierung.
    • Schutzklasse III: Schutzkleinspannung. Hier wird die Spannung durch einen Transformator so klein gehalten, dass sie beim Berühren spannungsführender Teile ungefährlich ist.

Schutzkleinspannung

    -->Schutzklassen

Schutzkontaktsteckdosen

    Höhenmaße bei Haushaltsküchen -->Elektroanschlüsse in Haushaltsküchen.

Schutzleiter

    Kurzbezeichnung: PE. Leiter, der nicht zum Betriebsstromkreis gehörende leitfähige Anlageteile verbindet, und zum Anschluss von Schutzeinrichtungen. Der Schutzleiter dient zum Ableiten der Fehlerströme. Als Schutzleiter gelten außer dafür vorgesehene separate Leiter auch alle Konstruktionselemente wie Rohre, Stahlarmierungen etc.

Schutzschiene

    Im Gleisbau ist dies eine, zusätzlich zur Versteifung des Gleisrahmens und zum Schutz vor Entgleisungen, neben der Fahrschiene angeordnete, Schiene.

Schutztrennung

    Hierbei wird der Stromkreis eines Verbrauchers über einen Trenntransformator vom Netz getrennt.

Schutzzone

    Für die Trinkwasserversorgung, zum Schutz vor Verunreinigungen sind für Grundwasser drei Zonen festgelegt:

    • Schutzzone I: Fassungsbereich.
    • Schutzzone II: Engere Schutzzone, hier entspricht die Ausdehnung bei Grundwasser ca. der 50-Tage-Fließlinie.
    • Schutzzone III: Als weitere Schutzzone reicht diese bis zur Grenze des Einzugsgebietes.

Schwachlasttarif

    -->Niedertarif oder -->Nachtstrom

Schwalbenschwanz

    Holzverbindung, bei der ein schwalbenschwanzförmiger Zapfen des einen Holzteiles in die gleichgeformte Ausnehmung des anderen eingreift.

Schwalbenschwanzdecke

    -->Holorib-Verbunddecke

Schwall

    Dies ist eine, ca. mit Wellengeschwindigkeit fortschreitende Hebung des Wasserspiegels.

Schwammhobel

    Ein Schwammhobel ist ein Werkzeug zum Einreiben (strukturieren, ebnen, verdichten etc. der danach flächenfertigen Oberfläche...) von i.d.R. frisch aufgetragenem Putz. Je nach Oberflächenbeschaffenheit und Festigkeit des Schwammes wird hierbei der flächig aufgetragene Putz grob- oder feinstrukturiert. Ein Schwammhobel findet neben den Putzbeschichtungen auch bei anderen Beschichtungstechniken zur Oberflächengestaltung Anwendung.

Schwanenhals

    • Leicht konisches, rohrförmiges Verbindungsstück zwischen Dachrinne und Regenfallrohr.
    • -->Siphon
    • -->Einhüftiger Korbbogen

Schwarte

    Brett mit einseitiger Waldkante, das beim Einschneiden von Rundholz beidseitig anfällt. Verwendung für z. B. Einschubdecken, rustikale Holzverschalungen.

Schwarzbau

    Hierunter versteht man die Durchführung eines Bauvorhabens ohne Genehmigung der Baubehörde.

Schwarzbereich

    Dies ist der Fachbegriff für einen gegenüber der Umwelt, abgesperrten und unter Unterdruck liegenden Raum eines Gebäudeteils o.ä., in welchem umweltschädliche Fasermaterialien (z.B. Asbest), aber auch andere flüchtige Schadstoffe abgetragen/abgerissen werden.

Schwarzdeckenfertiger

    -->Straßenfertiger

Schwarze Wanne

    Hiermit bezeichnet man eine Abdichtung, bei der die betroffenen Gebäudebereiche, die nicht nur aus Beton bestehen können, durch Bitumen- oder Kunststoffbahnen allseitig umschlossen werden. Diese Abdichtung wird im Regelfall als Außendichtung ausgeführt.

Schwarze Wohnung

    Der Begriff schwarze Wohnung (auch als Fogging-Effekt bekannt) betitelt die Ablagerung von dunklem Staub in der Heizperiode an Wänden, Decken und Einrichtungsgegenständen in Wohnungen. Ursache hierfür können sein:

    • Ausdünstungen chemischer Stoffe aus Baumaterialien (z.B. Weichmacher aus Farben, PVC-Bodenbelägen oder Klebstoffen)
    • Die Nutzung durch die Bewohnerinnen und Bewohner (z.B. das Abbrennen von Öllämpchen oder Kerzen)

Schwarzer Körper

    Dies ist ein Körper, welcher die gesamte einfallende Strahlung aller Wellenbereiche, Polarisationen und Richtungen absorbiert. Weitere Bezeichnungen sind Schwarzer Strahler oder auch Planckscher Strahler.

Schwarzer Strahler

    -->Schwarzer Körper

schwebenden Pfahlgründung

    Bei der schwebenden Pfahlgründung (auch schwimmende Pfahlgründung genannt) werden die Pfähle im Fußbereich in eine weniger tragfähige Schicht eingebunden. Die Lastabtragung bei Druckpfählen erfolgt hauptsächlich über die Mantelreibung der Pfähle und kaum über deren Spitzendruck.

Schwebezapfen

    Dies ist die Verbindung einer Sprengwerk-Säule mit dem horizontalen Bundbalken:

    • Bei symmetrischer Last ist die Verbindung gleitend.
    • Bei unsymmetrischer Last setzt sich die Säule auf dem Bundbalken ab, hierbei erfolgt eine Änderung des statischen Systems.

Schwebstofffilter

    Dies ist ein Filter für erhöhte oder höchste Ansprüche an Luftreinheit, er ermöglich das Filtern von feinsten Schwebestoffteilchen wie z.B. Ruß, Tabakrauch, Viren etc.

Schwedenschnitt

    -->Trennschnitt

Schwefeldioxid

    Ein bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Erdöl, Kohle etc.) entstehendes, stechend riechendes Gas.

Schwefelkies

    Mineral: auch Pyrit genannt, gold- bis buntglänzend, leichte Verwitterbarkeit unter Einfluss von Wasser und Luftsauerstoff zu Brauneisen und Schwefelsäure aber auch zu Eisensulfat.

Schwefeltrioxid

    -->Anhydrit

Schwefelwasserstoffbeständigkeit

    Dies betitelt die Unempfindlichkeit bestimmter Pigmente gegen Schwefelwasserstoff, H2S, die darauf beruht, dass sie nicht mit H2S zu Sulfiden reagieren. Unbeständig sind z.B. bleihaltige Pigmente; sie bilden mit H2S Bleisulfid (Anstrichschwärzung).

Schweißbahn

    Dachbahn mit besonders dicker Bitumenschicht und Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder Polyestervlies. Wird während des Verlegens durch Hitzeeinwirkung verschweißt.

Schweißeigenspannung

    Diese Eigenspannung entsteht durch unterschiedlich schnelle Abkühlungs- und Erstarrungsvorgänge in der Schweißnaht und dem umgebenden Bauteil.

Schweißeignung

    Diese Eignung ergibt sich aus den Eigenschaften des Werkstoffes der Konstruktion und den Fertigungsbedingungen .

Schweißen

    Dies ist ein Fügeverfahren bei welchem durch Aufschmelzen der Grundwerkstoffe und Zuführen eines Zusatzwerkstoffs die Bauteile miteinander verbunden werden.

Schweißfolge

    Dies ist die Abfolge in welcher die Schweißnähte einer Konstruktion erstellt werden. Im Allgemeinen ist die Schweißfolge in einem Schweißfolgeplan festgelegt.

Schweißnaht

    Dies ist eine linienförmige Schweißverbindung. Es wird unterschieden in:

    • Kehlnaht
    • Stumpfnaht
    • etc.

Schweißposition

    Dies ist die Position der Schweißnaht in Bezug zum Schweißer. Es wird unterschieden in:

    • Horizontale Naht
    • Waagerechte Naht
    • Fallende Naht
    • Überkopfnaht
    • Steigende Naht

Schweißschrumpf

    Dies betitelt den Vorgang, bei welchem, infolge des Abkühlens nach dem Schweißen, sich der Schweißnahtbereich zusammenzieht. Dieser Vorgang ist abhängig von den Abmessungen des Bauteils, der Querschnittform- und größe, dem Schweißverfahren und der Schweißfolge.

Schweißverfahren

    Schweißverfahren werden unterschieden nach der Art des Aufschmelzens des Werkstoffes und des Schutzes des Schweißbades, wie z.B. Lichtbogenschweißen oder Gasschweißen etc.

Schwelen

    Dies betitelt eine langsame oxidative Reaktion eines Materials ohne Lichterscheinung. Gekennzeichnet im Allgemeinen durch Rauch und/oder Temperaturanstieg.

Schwelle

    Allgemein ist hierunter ein Grundbalken zu verstehen, welcher einen Aufbau trägt, unter vielen Anderen z.B.:

    • Die Dachschwelle ist die Fußpfette beim Pfettendach oder ein parallel zur Traufe liegendes Widerlager beim Sparrendach.
    • Tür- oder Torschwelle als untere Begrenzung einer Tür-/Toröffnung.
    • Das untere Konstruktionsholz einer Holzfachwerkwand.
    • Die Sohlschwelle im Wasserbau als quer zur Fließrichtung eines Fließgewässers eingebaute flache Barriere zur Anhebung des Wasserspiegels bzw. Beruhigung der Fließgeschwindigkeit.
    • Als Gleisschwelle ein quer zur Schiene liegender Tragbalken aus Hartholz, Spannbeton oder auch Stahl.

Schwellen

    Dies ist z.B. die Volumenänderung eines Gesteins durch Umwandlung von Anhydrit zu Gips.

Schwellenfach

    Dies betitelt den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Schwellen.

Schwellenholz

    Kurzbezeichnung: SW. Dies ist ein Rohholz zur Herstellung von Eisenbahnschwellen. Das mindestens einschnürige Rohholz muss gesund und darf durchaus astig sein.

Schwellstein

    Bei Megalithgräbern trennt der Schwellstein Gang und Grabkammer.

Schwemmkanalisation

    Bei diesem Verfahren, welches zur Fortleitung des Abwassers dient werden die Abfallstoffe durch Wasser abgeschwemmt, bzw. zur Kläranlage oder zum Vorfluter transportiert.

Schwerbeton

    Dies betitelt einen Beton mit einer Trockenrohdichte größer 2,8 kg/dm³.

Schwergewichtsmauer

    Stützmauer, die durch Verwendung von schwerem Steinmaterial oder Beton und hoher Wanddicke ohne weitere Maßnahmen zur Aufnahme des Erddrucks in der Lage ist.

Schwerlehm

    -->Lehm

Schwermetalle

    Bezeichnung für die Metalle, die eine Dichte in Elementform von über 4,5 g/cm³ aufweisen.

Schwertung

    Auch als Verschwertung betitelt sind dies die, kreuzweise zur Stabilisierung auf rechtweckige Rahmen aufgebrachten, stabartigen Konstruktionselemente.

Schwerverkehr

    Dies ist der Gruppenbegriff für alle Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t Gesamtgewicht (Gesamtmasse).

Schwibbogen

    Dies ist ein, früher die offene Kochstelle überspannendes, Tonnengewölbe aus Stein oder Ziegeln.

Schwimmender Estrich

    -->Estrich

schwimmende Pfahlgründung

    -->schwebende Pfahlgründung

Schwimmstoffe

    Dies sind ungelöste Stoffe, die auf dem Wasser schwimmen.

Schwinden

    Dies betitelt die Volumenverringerung eines unbelasteten Materials während der Austrocknung.

Schwinden von Beton

    -->Quellen von Beton

Schwindrisse

    Diese können netzförmig oder auch einfach verzweigt (y-förmig) auftreten. Sie können bis zum Putzgrund reichen. Diese Risse entstehen überwiegend in der Zeit 1-2 Monate nach Abschluss der Putzarbeiten. Im Bereich der Rissflanken kann ein Ablösen des Putzes vom Putzgrund vorkommen. Abhängig ist dies von den jeweiligen Hafteigenschaften zwischen Putz und Putzgrund. Diese Risse können auftreten wenn:

    • Untergrund und Putzsystem nicht richtig aufeinander abgestimmt sind. ( Zu große Festigkeitsunterschiede und / oder zu hohe Putzdicken )
    • Auf dem Putzgrund haftungsstörende Schichten vorhanden sind (z.B. mürbe Altputze, Staub-, Waschschleier).
    • Das Putzsystem in sich nicht aufeinander abgestimmt ist. ( Zu große Festigkeitsunterschiede und / oder zu hohe Putzdicken der einzelnen Lagen )
    • Standzeiten ( Erhärtungszeiten ) nicht eingehalten werden ( das Schwinden des Unterputzes ist noch nicht hinreichend abgeklungen, wenn der Oberputz aufgebracht wird).
    • Die einzelnen Putzlagen zu schnell austrocknen.

Schwingbeiwert

    Bei Verkehrslasten, die Stöße oder Schwingungen verursachen sind von Fall zur Fall mit einer Stoßzahl bzw. dem Schwingbeiwert zu vervielfachen.

Schwingflügel

    Fensterflügel oder Fenstertürflügel welcher durch aufschwingen geöffnet (geschlossen) werden kann.

Schwingtor

    Garagentor mit Stahlrahmen und unterschiedlichen Füllungen, das durch eine besondere Hebelarmkonstruktion nach außen schwingt und dann unter die Garagendecke geschoben wird.

Schwingtür

    Auch als Pendeltür bezeichnet ist dies eine Türe welche auf-/zuschwingt.

Schwingung

    Dies betitelt einen Bewegungszyklus eines Systems, der sich in gleicher Form häufig wiederholt. Als Ausnahme kann hier die harmonische Schwingung genannt werden, bei der die Verschiebung eines Punktes sinus-förmig von der Zeit abhängt und bei der alle Punkte eines Systems die gleiche Schwingungsfrequenz aufweisen. Grundsätzlich werden bei den Schwingungen folgende Unterscheidungen getroffen:

    • Erzwungene Schwingung
    • Geführte Schwingung
    • Freie Schwingung

Schwitzwasser

    Schlägt sich an den Innenseiten von Außenwänden und Fenstern nieder, wenn deren Oberflächentemperatur die Taupunktstemperatur der Luft unterschreitet. Das ist die Temperatur, bei der die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit zu Wasser kondensiert. Abhilfe durch wärmedämmende Maßnahmen, Vermeidung von Wärmebrücken, regelmäßiges Lüften bzw. Reduzieren der Raumluftfeuchte.

Scoping

    Das Scoping betitelt den Vorgang der Gemeinden, bei welchem sie im Rahmen der Ermittlung der Umweltfragen bei der Aufstellung von Bauleitplänen bereits zu Beginn des Verfahrens für jeden Bauleitplan festlegen, in welchem Umfang und Detaillierungsgrad die Ermittlung der Belange des Umweltschutzes für die Abwägung erforderlich ist. Hiermit dient das Scoping Ermittlungsfehler sowie unnötigen Aufwand bei der Zusammenstellung des umweltrelevanten Abwägungsmaterials zu vermeiden.

    [ nach oben ] [ zur Hauptseite<< zurück [Sc..] [Sd..] [Se..] [Sf..] [Sg..] [Sh..] [Si..] [Sk..] [Sl..] >> weiter

Sd-Wert

Se

    Abkürzung für Selen

Sediment

    Dies ist eine andere Bezeichnung für Ablagerung.

Sedimentation

    Als Sedimentation bezeichnet man die Absetzung ansich bei der Wasseraufbereitung ist dies Verfahren zur Schwerkraftbedingten Abtrennung von Feststoffen aus dem Wasser.

Sedimentationsanalyse

    Dies ist ein Versuch zur Ermittlung der Korngrößen von Böden, insbesondere der Kornfraktionen die einen kleineren Durchmesser als 0,063 mm haben.

Sedimentgestein

    Ablagerungsgestein, z.B. Sandstein, Tuffgestein, Schieferton, Dolomit etc. Es wird unterschieden zwischen klastischen Sedimenten, chemischen Sedimenten und organischen Sedimenten:

Klastische Sedimente

Chemische Sedimente

Organische Sedimente

Schut
Geröll
Schotter
Kies
Brekzien
Konglomerate

Rückstandsgestein

Böden

Kalksteine und Dolomite

  Muschelkalk
  Schreibkalk
  Korallenkalk

Ausfällungsgestein

Kalkstein
  mergelig
  tonig
  kieselig
  dolomitisch

Kalksinter
  Kalktuff
  Travertin
  Tropfstein
Kalkoolith

Kieselgestein
  Kieselgur
  Diatomeenerde
  Kieselsinter
  Feuerstein (teilweise)

Sand
Sandstein
  quarzitisch
  tonig
  kalkig
Quarzit
Grauwacke

Dolomit (Teilweise)

Eisengestein
Eisenoolith
Brauneisenstein

Kohlengestein

  Humus
  Torf
  Braunkohle
  Steinkohle
  Anthrazit
  Harz
  Bernstein
  Bitumen
  Bitumenschiefer
  Erdöl
  Asphalt (Bitumen imprägniert in Mineralstoff, wie z.B. Kalkstein)

Kieselgestein
  Quarzit
  Feuerstein (teilweise)

Tuff

Tone
  Lehm
  Mergel
Schieferton
Tonschiefer

Eindampfungsgestein

Anhydrit
Gips
Steinsalz
Kali-Magnesia-Salze
Sylvin
Carnallit
Kieserit

Seegras

    Als nachwachsender Rohstoff (-->nachwachsende Rohstoffe) wird Seegras u.a. als anerkannte, einblasfähige Wärmedämmung verwendet. Durch seine Eigenschaften in Bezug auf Faserstruktur und Elastizität ist das Seegras (getrocknet und entsandet) gut als ein solcher Dämmstoff geeignet. Die enthaltenen Salze und Mineralien sorgen für eine Resistenz gegen tierische Schädlinge wie z.B. Marder, Motten oder Mäuse. Die Wärmeleitfähigkeit wird mit WLS 045 (0,045 W/mK) allgemein angegeben.

Seeschiffe

    -->Tankschiffe

Seeschleuse

    Dies ist eine Schiffsschleuse in einem Seekanal oder in der seewärtigen Einfahrt eines Seehafens.

Segmentbogen

    Bogen in Form eines Kreissegments.

Seigerung

    Dies betitelt die Entmischung der (Eisen-) Schmelze, die in lokale Konzentrationsunterschiede an Liegierungs- und Begleitelementen resultiert. Es wird unterteilt in:

    • Nach der Erstarrungsgeschichte in Primär- und Sekundärseigerungen.
    • Nach der Größe in Makro- und Mikroseigerungen.

    Die Primärseigerungen entstehen während der Erstarrung, beim Phasenübergang flüssig - fest. Hier wird unterschieden in Blockseigerungen und Kristallseigerungen. Bei der Blockseigerung kommt es während der Erstarrung eines Rohblocks zur Volumenschwindung. Vor der Erstarrungsfront werden Begleitelemente und Einschlüsse geschoben und in der Restschmelze angereichert. Sekundärseigerungen können beim Phasenübergang fest – flüssig entstehen. Als Kristallseigerungen werden Entmischungserscheinungen betitelt. Werden bei Erstarrungsbeginn zunächst solche Kristalle ausgeschieden, die arm an Begleitelementen sind, so spricht man von mikroskopischen Konzentrationsunterschieden, bei welchen erst mit fortschreitender Erstarrung die Anreicherung erstarrter Anteile beginnt. Bestimmt wird das Ausmaß von Seigerungen durch die Größe des Erstarrungsintervalls, die Diffusionsfähigkeit der Begleitelemente in den beiden beteiligten Phasen und die Erstarrungsbedingungen. Es gilt zu beachten, dass Kristallseigerungen eine Reihe von Stahleigenschaften beeinträchtigen, es wird daher das Diffusionsglühen angeraten. Im Korngrößenmaßstab spricht man von Mikroseigerungen, am Halbzeug von Makroseigerungen. Seigerungen lassen sich mit der Mikrosonde, durch Beizproben, Heyn´sche oder Oberhoffer-Ätzung oder auch durch den Baumann-Abdruck nachweisen. Als Sonderfall ist hierbei die Segregation zu nennen.

Seil

    I.d.R. bestehen Seile aus mehreren Litzen welche in einer oder mehreren Lagen schraubenförmig, oft um eine Einlage, verseilt sind. Es wird im Allgemeinen unterschieden in:

    • Rundseile
    • Flachseile
    • Seilbündel

    als

    • offene oder geschlossene Spiralseile
    • Litzenseile
    • Kabelschlagseile
    • Flechtseile

Seilaufzüge

    Diese häufig verwendeten Aufzüge bestehen aus:

    • Triebwerksraum mit Aufzugmaschine
    • Schachtkopfdecke
    • Schachtkopf
    • Fahrkorb mit Fahrkorbtüren
    • Fahrschacht mit Fahrschachttüren
    • Führungsschiene für Fahrkorb und Gegengewicht
    • Schachtgrube
    • Aufsetzpuffer für Fahrkorb und Gegengewicht.

Seilbinder

    Dies ist ein eigengewichtsminimiertes, zugbeanspruchtes Tragwerk aus Trag- und Spannseilen welche gegeneinander durch Koppelseile oder Spannstäbe in Form gehalten werden.

Seildraht

    Hier handelt es sich um einen Runddraht für z.B. Formdraht oder Litzenseile.

Seileck

    Dies ist ein zeichnerisches Element in der graphischen Statik.

Seileinlage

    Diese bestehen:

    • aus Chemie- oder Naturfasern,
    • aus Stahl,

    als Kerndraht oder als verseilte Rundstähle.

Seilendbeschlag

    Seilendbeschläge dienen der kraftschlüssigen Verbindung von Seilenden mit anderen Bauteilen.

Seillitze

    Seillitzen bestehen aus einer oder mehreren Lagen von Runddrähten, welche um eine Seileinlage schraubenförmig verseilt sind.

Seilnetz

    Dies sind Konstruktionen die zumeist aus zwei Scharen von Seilen mit entgegengesetzter Krümmung bestehen.

Seilreck

    Dies betitelt die nichtelastische Verformung eines Seils.

Seiltragwerk

    In allen zugbeanspruchten Konstruktionselementen von Seiltragwerken müssen immer Zugspannungen herrschen. Dachlasten von Seiltragwerken werden von den üblicherweise hängend angeordenten Tragseilen aufgenommen. Die verwendeten Seile sind biegeweich und passen ihre Form widerstandslos den auftretenden Lasten an, daher müssen diese auch stabilisiert werden.

Seitendrucksonde

    Dies ist eine Vorrichtung für Untersuchungen in einem Bohrloch bei Seitendruckversuchen. Hierbei wird die Bohrlochwand durch die Seitendrucksonde radial aufgeweitet. Zur Messung kommen bei diesem Vorgang die Spannung oder die Kraft und radiale Verformung.

Seitenschiff

    Meist zu beiden seiten des Mittelschiff liegende Raumteile der Kirche.

Seitenstreifen

    Im Strassenbau ist dies der neben der Fahrbahn liegende unbefestigte oder befestigte Teil der Straßenkrone.

Sektionaltor

    Garagentor, das aus schmalen Einzelelementen besteht, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Läuft in Führungsschienen senkrecht nach oben und dann unter der Decke entlang. Da kein Schwenkraum benötigt wird, Einbau auch bei beengten Platzverhältnissen möglich. Für Garagen mit Rund- und Segmentbögen oder für kurze Garagen gibt es auch Seiten-Sektionaltore, die seitlich an der Garagenwand entlanglaufen.

Sektorenkoordinierungsrichtlinie

    Kurzbezeichnung: SKR. Dies ist eine Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft für die einzelnen Mitgliedsstaaten, welche den Zweck hat, die öffentliche Vergabe von bestimmten Leistungen zu koordnieren. Die Sektorenkoordinationslinie regelt den Bereich der “Sektoren” Wasser-, Energie-, Verkehrs- und Telekomversorgung.

Sekundärenergie

    Dies sind Energieträger die durch Umwandlung von Primärenergien entstehen.

Sekundärsetzung

    Diese Kriechsetzungen, welche vor allem bei organischen, bindigen Böden von Bedeutung sind, sind Setzungen des Bodens nach Ende der Konsolidation.

Sekundärspannung

    Dies sind Spannungen im Gebirge nach einem bautechnischen Eingriff.

Selangan Batu

    -->Yello Balau

Selbstentzündungstemperatur

    Dies ist die niedrigste Temperatur, bei welcher durch Hitzeeinwirkung unter bestimmten Prüfbedingungen die Zündung eines Produktes ohne zusätzliche Zündquelle erfolgt.

Selbstreinigungseffekt

    Dieser Begriff on Zusammenhang mit Fassadenanstrichen beruht entweder auf einer sehr glatten Oberfläche, von der Verunreinigungen durch Wind und Regen beseitigt werden oder auf geringem Abkreiden nach einem zeitlich bestimmten Witterungseinfluss. Dadurch finden Staub und Ruß keine Anhaftungsmöglichkeit. Oft findet man auch den Begriff Lotusblüteneffekt, hierbei wurde die Oberfläche der Lotusblüte im Anstrichsystem nachempfunden, bei welchem ebenso durch Niederschlag ein Selbstreinigungseffekt erzielt werden kann.

Selbstkosten

    Diese Kosten setzen sich zusammen aus den Einzelkosten der Teilleistungen sowie den Gemeinkosten der Baustelle und den anteiligen Gemeinkosten der Unternehmung, den allgemeinen Geschäftskosten.

Selbstlüftung

    Auch als Fugenlüftung betitelt, ist dies die Lüftung welche aufgrund von Druckunterschieden zwischen innen und außen (durch Temperaturunterschiede und Wind), auch bei geschlossenen Fenstern einen gewissen Luftwechsel hervorruft.

Selbstreinigung im Gewässer

    In der Abwassertechnik betitelt dies den Vorgang bei welchem Wasserinhaltsstoffe durch chemische, physikalische oder biologische Vorgänge abgeschieden oder so verändert werden, dass ihre nachteilige Einwirkung auf die Wassergüte vermindert wird.

Selbstständiges Beweisverfahren

    Dieses Verfahren dient im Rahmen des Zivilprozessrechts, der vorsorglichen Beweiserhebung vor Beginn eines möglichen Prozesses oder während eines Urteilsverfahrens, in welchem die Beweiserhebung noch nicht angeordnet ist oder wegen Aussetzung, Ruhens, Unterbrechung oder Anhängigkeit beim Revisionsgericht nicht angeordnet werden kann.

selbstverdichtender Beton

    Kurzbezeichnung: -->SCC. Durch die besonderen Frischbetoneigenschaften dieses Betons ist er in der Lage allein durch den Einfluß der Schwerkraft zu entlüften und nahezu bis zum Niveauausgleich entmischungsfrei zu fließen.

Selektivität

    Bei elektrischen Sicherungen bedeutet dieser Begriff Auswahlfähigkeit. Mit der Selektivität wird im Falle des Auslösens einer Sicherung, dass nur der fehlerhafte Stromkreis abgeschaltet wird. Schmelzsicherungen, die hintereinander geschaltet sind, verhalten sich selektiv, wenn sie sich mindestens um 2 Nennstrom-Stufen unterscheiden.

Semi

    Dies ist das lateinische Wort für Halb.

Semper

    Der deutsche Architekt und Architekturtheoretiker Gottfried Semper (1803 - 1879) erbaute unter anderem das Opernhaus in Dresden, die Semper Oper.

Semiprobabilistisch

    Bezeichnung für “...mit mittlerer Wahrscheinlichkeit ...”, -->Probabilismus, -->Semi. Semiprobalistisch ermittelte Teilsicherheitsbeiwerte sind z.B. Teilsicherheitsbeiwerte die auf den durchschnittlichen, bzw. mittleren Wahrscheinlichkeitsdaten beruhen.

Sen

    Holzart. Das weiche, leichte Holz ist feinfaserig, dicht und zäh. Es lässt sich gut bearbeiten und messern und ist sehr biegefest. Verwendungsbereich: als Messerfurnier für Möbel, Musikinstrumente, durch seine Feinjährigkeit besonders im Pianobau.

Sendzimirverzinkung

    Bei dieser Verzinkungsmethode wird Zink auf das Breitband im Durchlauf durch ein Zinkbad zeitgleich auf beiden Seiten aufgetragen. Hierdurch bildet sich an der Oberfläche des Stahl eine Legierungsschicht aus Stahl und Zink, mit einer darüber liegenden Schicht aus reinem Zink. Die aufgetragene Zinkschicht erreicht eine Stärke von ca. 10 - 20 µm. Die durch das Spalten des Breitbandes und das Ablängen nach der Profilierung entstehenden blanken Schnittflächen, werden bis zu einer Materialstärke von 2 mm durch die kathodische Schutzwirkung ausreichend vor Rost geschützt. Die glatte Oberfläche ist silbergrau glänzend bis leicht matt und leicht fettig. Bei der Profilierung bleibt die Verzinkung i.d.R. unbeschädigt erhalten. Produkte und Materialien mit einer Sendzimirverzinkung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggressive Umgebungsluft.

Senkbrunnen

    • Ein senkrechter Schacht zum Einleiten des Dränwassers in durchlässige Schichten des tieferen Untergrunds.
    • Ein Brunnen, welcher durch Aufmauern der Wandung auf einen Brunnenring unter gleichzeitigem Ausschachten, oder Ausbaggern des Bodens, abgesenkt wird.

senkrechter Verbau

    Als traditionelle Möglichkeit zur Sicherung der Baugrubenwandung wird hierbei die Baugrube durch senkrechte Tragglieder gestützt.

Senkrechthebewerk

    Dies ist ein Schiffshebewerk mit senkrechter Förderung.

Senkung

    Dies betitelt eine lotrechte Verschiebung des anstehenden Bodens infolge Materialentzug.

sensibilisieren

    Verabreichen eines Körperfremden Stoffes an einen Organismus, der daraufhin eine spezifische veränderte Reaktion zeigt, wenn der Stoff erneut verabreicht oder mit dem Organismus in Kontakt gebracht wird. Die Sensibilisierung geht der Allergie voraus.

Sensor

    Sensoren haben z.B. bei einer RLT-Anlage (-->RLT) die Aufgabe, die entsprechenden Regelgröße, wie z.B. Feuchte , Temperatur oder Druck, zu erfassen und in eine für Regler vereinbare physikalische Größe umzusetzen.

Sèparèe

    Abgetrennter Raum, auch ein Nebenraum.

Serienfestigkeit von Beton

    Kurzbezeichnung: betaWS. Dies ist der Mittelwert für die mittlere Betondruckfestigkeit jeder Würfelserie bei der Güteprüfung von Beton, im Gegensatz zur Nennfestigkeit, welche die Mindestdruckfestigkeit in N/mm², die jeder Betonwürfel einer Serie von drei zeitlich aufeinander folgenden Würfel erreichen muss. Beispielsweise liegt die Serienfestigkeit von Beton mit der Festigkeitsklasse B 5 um 3 N/mm² und bei den übrigen Festigkeitsklassen um 5 N/mm² über der Nennfestigkeit.

Serienschaltung

    -->Schaltung

Serienverfahren

    Dies ist die serielle Herstellung eines Bauteils nach genormten Vorlagebestimmungen.

Serliana

    Dies ist ein Palladiomotiv, hierbei werden drei Fenster durch Fensterpfeiler geteilt, das mittlere Fenster hat hierbei einen oberen Rundbogenabschluss während die beiden anderen einen waagerechten Abluss haben.

Serpentin

    Chemische Formel: (Mg6 [(OH)6Si4O11] * H2O). Dies ist ein mechanisch zerkleinerter natürlicher Zuschlag mit einer Rohdichte von ca. 2,60 kg/dm³ und einem Kristallwassergehalt >/= 11 M.-% für den bautechnischen Strahlungsschutz.

Serpentinite

    Metamorphe Gesteine; dieses Gestein hat eine schlangenhautartuige, grün- grau- marmorierte oder gefleckte Oberfläche,- kann auch rot geflammt sein; Eigenschaften: geringe Mineralhärte, leicht bearbeitbar, polierfähig, feinkörnig bis dicht, wenig wetterbeständig.

Servitut

    Ist das Recht an einer fremden Sache, das den jeweiligen Eigentümer der Sache zu einer Duldung oder Unterlassung verpflichtet (z.b. Hausfriedensrecht, Mietrecht, etc.).

Settecento

    Die italienische Kunstepoche des 18. Jahrhunderts.

Setzbolzen

    Diese dienen der Verbindung zwischen dünnwandigen Bauteilen und anderen Bauteilen. Sie werden durch Aufschieben mit der Unterkonstruktion verbunden und durchdringen hierbei das dünnwandige Bauteil.

Setzmaß

    Dies ist das, mit einem Setzversuch bestimmte, Maß über die Konsistenz des Frischbetons.

Setzstein

    Vor allem bei historischen Gebäuden aber auch bei Denkmälern diente und dient der Setzstein als tragende und lastverteilende Unterlage für den nachfolgenden Aufbau. So findet man bei historischen Bauten Setzsteine z.B. unter Tür- oder Torpfosten u.ä.

Setzung

    Dies ist eine lotrechte Verschiebung des anstehenden Bodens infolge einer Spannungszunahme oder einer Erschütterung.

Setzungsbeobachtung

    Diese wird durchgeführt um die Größe der Setzung und deren zeitlichen Verlauf in Abhängigkeit der verursachenden Einwirkungen festzustellen.

Setzungsberechnung

    Hierbei wird die Spannungsverteilung im Baugrund berechnet, aus welcher sich mit den Ergebnissen von Kompressionsversuchen die Setzung ergibt.

Setzungsfließen

    Dies betitelt den schlagartigen Verlust an Scherfestigkeit von wassergesättigten Böden.

Setzungsfuge

    Dies ist eine Trennfuge in einem Bauwerk zur Vermeidung von Rissbildungen, im Falle dass erhebliche Setzungsunterschiede zwischen den einzelnen Bauwerksabschnitten zu erwarten sind.

Setzzeit

    Dies ist das, nach einem Setzungsversuch bestimmte, Maß über die Konsistenz des Frischbeton.

Seychenen

    Ehemalige Bezeichnung für Dach- und Abflussrohre.

Sezessionsstil

SF

    • Abkürzung für Schneefangziegel.
    • Abkürzung für Stoßkupplung.
    • Abkürzung für Holzschutzsalze (Siliconfluoride).
    • Bei Durchschusshemmender Verglasung ist dies die Kennzeichnung für Splitterfrei .
    • Abkürzung für Silicatstaub.

SF6-isolierte Rohrleitung

    Diese Rohrleitungen dienen zur Ableitung sehr großer Ströme. Sie bestehen aus einem Innenleiter und einem Mantelrohr (i.d.R. aus Aluminium), wobei in regelmäßigen Abständen gerippte Stützisolatoren aus Gießharz angeordnet sind, welche den Innenleiter im Mantelrohr fixieren.

SFA

    Abkürzung für Steinkohleflugasche.

SFB

    Im Bahnbereich ist dies die Abkürzung für den Signalisierten Falschfahrbetrieb.

SFK

    Abkürzung für Synthesefaserverstärkte Kunststoffe.

SFS

Sgrafito

    Fassadengestaltung, bei der mehrere (verschieden farbige) Putzschichten übereinander aufgebaut werden und noch in feuchtem Zustand ein Muster herausgekratzt wird, es werden meist Kratzputze/Kalkputze hierfür verwendet. Diese Technik wurde insbesondere in der italienischen Renaissance verwendet. Der Begriff Sgrafito kommt aus dem Italienischen und bedeutet “Das Gekratzte”

    [ nach oben ] [ zur Hauptseite<< zurück [Sc..] [Sd..] [Se..] [Sf..] [Sg..] [Sh..] [Si..] [Sk..] [Sl..] >> weiter

Shading

    Bei Bodenbelägen ist dies die Bezeichnung für einen bleibenden Schattierungseffekt, der während des Gebrauchs, bedingt durch bleibende Florverwerfungen mit Hell-Dunkel-Effekt, auf der samtartiger Oberfläche des Velours entsteht.

Shag

    siehe -->Hochflor

Sheddach

    Dieser Dachtyp, welcher auch Sägedach genannt wird ist allgemein erklärt eine Reihung von Pultdächern oder von pultdachähnlichen Dächern. Es wird unterschieden in:

    • Pultdachshed
    • Walmdachshed
    • HP-Schalenshed
    • Konoidschalenshed

Shore

    -->Shorehärte

Shorehärte

    Die Shorehärte (auch Shore-Härte) ist ein Werkstoffkennwert für Kunststoffe und Elastomere (Festgelegt in DIN 53505 und DIN 7868) und wird mit einer Prüfspitze, einem federbelasteten Stift, gemessen. Das Maß für die Härte ist die Eindringtiefe, wobei die Kraft durch eine geeichte Feder, ein- bzw. aufgebracht wird. Allgemein wird die Shore-Härte in folgende zwei Härteskalen eingeteilt:

    • A-Skala (auch Shore-A genannt) für weiche (gummiartige) Werkstoffe (Weichelastomere), es wird i.d.R. mit einem Kegelstumpf (mit einer Nadel mit abgestumpfter Spitze) gemessen. Die Stirnfläche des Kegelstumpf hat hierbei einen Durchmesser von 0,79 Millimetern, der Öffnungswinkel beträgt 35°.
    • D-Skala (auch Shore-D genannt) für härtere Werkstoffe (Zähelastomere), es wird i.d.R. mit einem Kegel (Nadel die mit einem 30° Winkel zuläuft und nicht abgestumpft ist.) gemessen.

    Bei einem Shore-Härteprüfgerät ist i.d.R. eine Zusatzeinrichtung notwendig, die die zu messende Probe mit einer Kraft von 12,5 N bei Shore-A bzw. 50 N bei Shore-D auf den Messtisch andrückt. Allgemein ist bei der Messung der Shore-Härte auf die Temperatur des Materials zu achten (Solltemperatur = 23 °C bei Temperaturintervall von +/- 2 °C ). Die Materialdicke sollte im Bereich von 0 bis 50 Shore mindestens 9 Millimeter, bei härteren Substanzen mindestens 6 Millimeter betragen. Die Shore-Härte wird angegeben in Shore, von 0 Shore (2,5 mm Eindringtiefe) bis 100 Shore (0 mm Eindringtiefe), d.h. je höher der Shore-Wert desto höher die Härte des Materials.

    [ nach oben ] [ zur Hauptseite<< zurück [Sc..] [Sd..] [Se..] [Sf..] [Sg..] [Sh..] [Si..] [Sk..] [Sl..] >> weiter

Si

  • Abkürzung für Silicium.
  • Als SI die Abkürzung für das Internationale Einheitensystem (frz.: Le Système international d'unités).

SIA

    Schweizer Ingenieur- und Architektenverein.

SIA-Norm 118

    Es handelt sich hierbei um allgemeine Geschäftsbedingungen in der Schweiz, die aber im Einzelfall nur dann Rechtsgeltung haben, wenn sie als „integrierender Bestandteil“ eines Werkvertrages erklärt werden.

Sicherheitsbeibehalt

    Der Sicherheitsbeibehalt dient dazu, die vertragsgemäßen Ausführungen der Leistung und die Gewährleistung sicherzustellen. Laut der VOB Teil B (§ 17) ist hierzu ausdrücklich darauf hingewiesen. Es genügt allerdings nicht, dass vertraglich die VOB vereinbart ist, der Sicherheitsbeibehalt ist zusätzlich vertraglich zu vereinbaren.

Sicherheits-Dachhaken

    -->Leiterhaken

Sicherheitsfaktor

    Grundsätzlich wird unterschieden in:

    • Sicherheitsfakor für Einwirkungen.
    • Sicherheitsfaktor für Widerstände wie z.B. der Festigkeit.

Sicherheitsleistungen

    In der Heiztechnik ermöglichen diese bei offenen Anlagen eine Ausdehnung des Heißwassers in das Ausdehnungsgefäß und bei geschlossenen Anlagen die Verbindung zum Sicherheitsventil.

Sicherheitstemperaturbegrenzer

    Dies ist ein Sicherheitsschalter welcher bei unzulässig hoher Temperatur das Warmwassergerät allpolig vom elektrischen Netz trennt und sich nicht selbstständig wieder einschaltet.

Sicherheitstür

    Tür aus Stahl, mit holzverkleidetem Stahlkern oder mit Spezialverglasung. Einbruch- und, je nach Ausführung, beschußhemmend. Sicherheitsbeschläge verhindern das Aufbrechen der Tür, zusätzlich gibt es noch Riegelschlösser, Türketten oder Kastenschlösser.

Sicherheitsventil

    Dies ist ein federbelastetes Membran-Sicherheitsventil mit einem entsprechendem Ansprechdruck, das in geschlossenen Heizanlagen erforderlich ist zur Absicherung des Betriebdrucks.

Sicherung

    • In der Gebäudetechnik sind dies Überstrom-Schutzorgane und überall dort anzubringen, wo sich der Leitungsquerschnitt zum Verbraucher hin verjüngt.
    • In der Geotechnik sind dies vorrübergehende und endgültige Stützmaßnahmen z.B. im Untertagebau, welche die Aufgabe inne haben, die Eigentragfähigkeit des Gebirges zu verbesser, zu ermöglichen oder zu unterstützen.

Sicherungsschein 

    I.d.R. versichert ein Sicherungsschein, dass der Auftraggeber seinen per Vorkasse entrichteten finanziellen Beitrag unter vorher vereinbarten Umständen, z.B. bei einem Ausfall des Auftragnehmers (z.B. durch Insolvenz o.ä.),  zurückerstattet bekommt. Als Sicherungsschein kann aber u.a. auch ein Kontoauszug betitelt werden, auf welchem das Guthaben eines Anlegers, auch Arbeitsstunden eines Angestellten etc., festgehalten werden, die gesichert zur Auszahlung anstehen.

Sichtbeton

    Dieser Beton erfordert eine sehr sorgfältige, sauber ausgeführte Schalung und ein sauberes Einfügen des Betons, denn dessen gestalterisch angelegte Oberfläche wird im allgemeinen nicht mehr beschichtet.

Sichtdreiecke

    Dies sind im Straßen- oder Gleisbau, von Sichthindernissen frei zu haltende, Felder bei Straßeneinmündungen oder Bahnübergängen ohne technischer Sicherung.

Sichtkopf

    Bei Trittstufen oder Abdeckplatten (z.B. aus Steingut) handelt es sich hierbei um den überstehenden Teil der deckenden Platte. Dieser wird oftmals gefast angeboten, womit eine Tropfkante gegeben ist.

Sichtmauerwerk

    -->Verblendmauerwerk

Sichtseite

    Dies ist die sichtbare Abschlussseite bei Möbeln, meist in Frontausführung.

Sichtsparren

    Dies ist ein Sparren, der teilweise sichtbar (an der Traufe oder auch im ausgebauten Innenbereich) eingebaut wurde.

Sick Building Syndrom

    Bezeichnung für schadstoffhaltige Rauminnenluft.

Sickeranlage

    Entwässerungsanlage; diese fassen ungebundenes Wasser aus dem Boden bzw. aus dem Oberbau.

Sickerdole

    Wird in der Regel aus Betonringen hergestellt, mit grob körnigem Kies ausgefüllt und dient zur  Versickerung des Regenwassers von Dächern oder Plätzen.

Sickerleitung

    Dies ist eine durchlässige Rohrleitung die zur Entwässerung von Erd- und Sickerschichten dient, z.B. zur Ableitung des Wassers (Regen oder Hangwasser) rund um ein Gebäude, welches in einen Sickerschacht eingeleitet wird.

Sickermulde

    Diese dient der großflächigen, oberirdischen Einbringung gereinigter Abwässer in den Untergrund. Es handelt sich um ein flaches bewachsenes Erdbecken mit durchlässiger Sohle, welches intermittierend mit gereinigtem Abwasser beaufschlagt wird.

Sickerschacht

    Diese dienen zur Abwassereinleitung und stellen eine Notlösung dar, wenn das Abwasser weder in ein Gewässer eingeleitet werden kann, noch im Untergrund verrieselt.

Sickerströmung

    Dies betitelt die Strömung von Sickerwasser durch die Bodenschichten.

Sickerströmungskräfte

    Dies sind diejenigen Kräfte, welche infolge der Sickerströmungen auf das Korngerüst ausgeübt werden.

Sickerstützscheibe

    Bezeichnung für eine vertikale Sickerschicht die in die Falllinie der Böschung eingebaut wird, dient zur Standsicherheit der Böschung und wird in der Regel in Abständen zwischen 10 und 20 m eingebaut.

Sickerwasser

    Als Sickerwasser wird das in den Untergrund versickernde grundwasserbildende Wasser bezeichnet.

Sideboard

    Im Möbelbereich ist dies ein niedriger Schrank (auch eine Anrichte ohne Aufsatz), welcher auch aus Teilen eines Schrankwandprogramms zusammengesetzt werden kann.

Siebanlage

    Dies ist u.a. eine technische Einrichtung, die bei der Wasseraufbereitung eingesetzt wird, um Schwebstoffe zu entfernen.

Siebanalyse

    Dies betitelt die Trennung der Korngrößen von Böden mit einem Durchmesser > 0,063 mm durch eine Siebung in vorgegebenen Korngrößenbereichen.

Sieblinie

    • In der Geotechnik ist dies die Darstellung der Korngrößenverteilung von Böden. Dies ist die Grundlage für die Klassifizierung von Böden.
    • Im Stahlbetonbau ist dies die graphische Darstellung der Kornzusammensetzung von einem Zuschlaggemisch. Hierbei wird im Allgemeinen der prozentuale Durchgang durch ein Prüfsieb angegeben.

Siebsatz

    Der Siebsatz für einen Siebversuch besteht aus dem Auffangkasten und folgenden Einzelsieben:

    • 63 mm
    • 31,5 mm
    • (22,4 mm)
    • 16 mm
    • (11,2 mm)
    • 8 mm
    • (5 mm)
    • 4 mm
    • 2 mm
    • 1 mm
    • 0,5 mm
    • 0,25 mm
    • 0,125 mm

Siebversuch

    Dies ist die Prüfung zur Ermittlung der Kornzusammensetzung von einem Zuschlagsgemisch oder einer Korngruppe mit Hilfe eines Siebsatzes. Die Auswertungen eines solchen Siebversuches ergeben die Sieblinie.

Siedlungsabfälle

    Hier handelt es sich um Abfälle wie z.B. Hausmüll, Sperrmüll, hausmüllähnliche Abfälle und Garten- oder Parkabfälle, Klärschlamm, Bauabfälle, Marktabfälle, Fäkalien, Fäkalschlamm, Rückstände aus Abwasseranlagen und Wasserreinigungsabfälle.

Siedlungsdichte

    Dies betitelt die Anzahl der Bewohner je Hektar Baugebiet.

Siedlungswasserwirtschaft

    Die Siedlungswirtschaft ist Teil der Wasserwirtschaft und umfasst den gesamten Wasserkreislauf in besiedelten Gebieten.

SI-Einheit

    Dies ist die Einheit des Internationalen Einheitensystems.

Siemens-Martin-Verfahren

    Dies ist ein 1865 entwickeltes Verfahren zur Stahlherstellung, es wird eine 1300°C heiße Luft über das Schmelzbad geblasen, wodurch dei Schmelze auf ca. 1700 - 1800 °C aufgeheizt wird.

Siena

    Als Farbton ist Siena (benannt nach dem gleichnamigen Ort in der Toskana/Italien) neben Ocker und Umbraun eine der ersten Farbtöne die der Mensch verwendete (Höhlenmalerei). Es handelt sich hierbei um einen gelb-braunen bis rot-braunen Farbton der aufgrund des in der Erde enthaltenen Eisenoxids zustande kommt. Die Erde aus Siena, die den Grundstoff der Farbe enthält, wird schlicht als Terra di Siena betitelt.

Sievert

    Einheit für die Äquivalentdosis; 1Sv = 1 J*kg-1 oder = 100 rem.

Sikkativ

    Dies sind Lösungen von „Trockenstoffen“, die in kleiner Menge oxydativ trocknenden Anstrichstoffen zugesetzt werden, um deren Trocknung durch katalytische Wirkung zu beschleunigen.

Silane / Siloxane

    Diese niedermolekularen bis fast schon makromolekularen organischen SI-Verbindungen werden hauptsächlich zur Hydrophobierung von Bauwerken, als Tausalzschutz (z.B. von Brückenbauwerken), etc. eingesetzt.

Silberlote

    Dies sind Cu-Zn-Ag-Legierungen welche zum Löten von Kupfer, Bronze und Messing mit mehr als 58% Kupfergehalt verwendet werden.

Silbermineralien

    Die wichtigsten Silbermineralien (Silbergehalt >45 %) sind z.B.:

Bezeichnung

Chem. Formel
Bezeichnung

Farbe

Härte

Dichte

Molekulargewicht

Akanthit

Ag2S
Silbersulfid

schwarz, Metallglanz

2-2,5

7,22

247,8 (87,06 % Silber)

Argenit

Ag2S
Silbersulfid

silbergrau, Metallglanz

2-2,5

7,2-7,34

247,8 (87,06 % Silber)

Dyskrasit

Ag3Sb
Silberantimonid

silberweiß, Metallglanz

3,5-4

9,74

445,36 (72,66 % Silber)

Empressit

AgTe
Silbertellurid

fahlbronze, Metallglanz

3,5

7,61

235,47 (45,81 % Silber)

Eugenit

Ag11Hg2
Silber-Quecksilber

weiß

2,5

10,75

1587,75 (74,73 % Silber)

Hessit

Ag2Te
Silbertellurid

schwarz, Metallglanz

2-3

8,41

343,34 (62,83 % Silber)

Luanheite

Ag3Hg
Silber-Quecksilber

grau

2,5

12,5

524,20 (61,73 % Silber)

Naumannite

Ag2Se
Silberselenid

grauschwarz

2,5

7,69-7,79

294,7 (73,20 % Silber)

Silberstahl

    Dies ist allgemein eine Bezeichnung für -->Chrom-Vanadium-Stahl, oft die Stahlsorte: 115 Cr V 3.

Silberung

    Dies ist die Bezeichnung für die Einführung von Silberspuren in wässrige Systeme, was u.a. zur Entkeimung von Trinkwasser (Trinkwasserversilberung mit kolloidalem Silber) ausnutzbar ist. Silber, bzw. kleinste Mengen von kolloidalem (-->Kolloid) Silber können (auch aus medizinischer Sicht) zu Desinfektionen und Konservierungen genutzt werden.

Silicatfarben

    Dies sind aus zwei Komponenten (Kaliumwasserglas und Spezialpigmenten) gemischte mineralische Anstrichstoffe.

Silicatschaumglas

    -->Schaumglas

Silicatstaub

    Dies ist ein feinkörniger Zusatzstoff für Putze und Beton mit einer Partikelgröße von ca. 0,1 Mühmeter. Silicatstaub fällt als Nebenprodukt bei der Siliziumherstellung an und besteht überwiegend aus SiO2. Im Einsatz als Betonzusatzstoff bewirkt der Staub neben dem Fülleffekt eine puzzolanische Reaktion sowie eine Verbesserung der Kontaktzone zwischen Zuschlag und Zementstein.

Siliciumdioxid

    Chemische Formel: SiO2. Dies ist u.a. der Ausgangsstoff zur Herstellung von Portlandzementklinker.

Silicon

    Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung SI; beständig gegen Temperaturen bis 573 Kelvin; feuchtigkeitsabweisend; Einsatzgebiet: temperaturfeste Gegenstände, feuchtigkeitsabweisende Beschichtungen, Dichtungen, Fugenfüller.

Siliconate

    Dies sind wasserlösliche, wasserverdünnbare und salzartige Vorprodukte, ihre wasserabweisende Wirkung entwickelt sich durch die Reaktion des Alkalisalzes mit dem CO2 -Gehalt der Luft unter Wasserabspaltung zu unlöslichen hydrophoben Polyalkylkieselsäuren.

Silicon-Bautenschutzmittel

    Aufgrund des wasserabstoßenden Verhaltens werden diese Stoffe zum Schutz senkrechter Bauteile gegen gegen Benetzung durch Wasser und gegen Schlagregen eingesetzt, sie bilden keinen abdichtenden Film, die Wände bleiben diffusionsaktiv.

Siliconemulsionen

    Diese werden als Zusatz von Putzen und Anstrichmitteln verwendet und dienen der dauerhaften Wasserabweisung.

Siliconharzemulsionen

    Siliconharzemulsionen können folgende Bestandteile haben: Kunststoffdispersionen, Füllstoffe, Pigmente und Weichmacher. Diese Anstriche sind hydrophob.

Siliconemulsionsfarben

    Dies ist eine Siliconharzlösung, die mit mikronisierten Pigmenten mittels Emulgatoren in Wasser verteilt sind.

Siliconharzlösungen

    Dienen zur Fassadenimprägnierung, die wasserabweisende Wirkung setzt mit dem Verdunsten des Lösemittels ein.

Siliconkautschuk

    Diese, ein- oder zweikomponentige Dichtungsmasse findet vor allem im Glasbau (zur Eindichtung von Fensterscheiben) und im Sanitärbereich Anwendung, Eigenschaften sind: der Stoff haftet ohne Primer auf nahezu allen mineralischen Untergründen, er ist witterungs- und wasserbeständig und hochgummielastisch dehnfähig vernetzt.

Siliconkautschuk-Dichtstoffe

    -->Fugendichtstoffe

Silikat

    Salz einer Kieselsäure, Eisatz z.B. in sogenannten Silikatfarben (Mineralfarben).

Silikatfarben

     -->Wasserglasfarbanstriche /Silicatfarben (die Geister streiten sich ob SiliKatfarbe oder SiliCatfarbe, beide Schreibweisen sind in den Fachlitaneien angewendet). Reine Silikatfarben sind für Gipsputze nur nach einer vorher aufgebrachten verkieselnden Grundierung geeignet, weil ansonsten kein Verkieselungsvorgang eintritt. Es wird unterschieden in reine Silikatfarben (Reinsilikatfarben) und Silikatdispersionsfarben.

Silikatputz

    Silikatputzen bestehen aus Bindemittel (Kaliwasserglas und Dispersionszusatz) und Sand. Sie sind ähnlich den Kunstharzputzen, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich des Bindemittels von selbigen.

Silo

    Zylindrischer Großspeicher z.B. für Trockenmörtel meist wird bei einem Baustellensilo auch eine Mischstation integriert.

Silobeton

    Beton, welcher im unangemischten Zustand in einem Silo auf die Baustelle gebracht wird, und dort mit Hilfe eines Durchlaufmischers (meist direkt am Silo angebracht) zu Frischbeton verarbeitet wird.

Silodruck

    Dies betitelt den Druck des Schüttgutes auf die Wandung eines Silos.

Simsbrett

    Abschlussbrett des Dachrandes am Giebel aber auch die Bezeichnung für ein -->Fensterbrett.

Sinterbims

    Dies ist ein, durch Sinterung von Waschbergen und anderen Stoffen gewonnenes, grobporiges Material welches u.a. als Betonzuschlag verwendet wird.

Sinterung

    Dies betitelt das Zusammenbacken bzw. Dichtwerden einer Masse.

Sinuslauf

    Dies ist die wellenartige Bewegung einer Fahrzeugachse bzw. eines Drehgestells durch eine konische Lauffläche und einem Spurspiel.

Siphon

    Auch als Schwanenhals betitelt ist der Siphon ein mehrfach gekrümmtes Rohr in Abwasserleitungen, welches dort den Geruchverschluss sichert. Es wird hierbei in-->Flaschensiphon und Röhrensiphon unterschieden.

Sisal

    Blattfaser der Sisalagave (Agave Sisalana). -->Sisalfaser.

Sisalfaser

    Sisalfasern (-->Sisal) werden im Wasser gewaschen, in der Sonne getrocknet, gebürstet und zu Garnen versponnen . Diese Garne verarbeitet man zum Teil zu Bindegarnen, zu Seilen, aber auch zu Fußbodenbelägen. Die Sisalfaser ist eine glatte und geschmeidige Faser, die sich gut färben läßt. Daher werden Sisalbeläge auch in zahlreichen Farben angeboten. Sisalbodenbeläge sind trittschalldämmend, sehr strapazierfähig und werden in stark frequentierten Ausstellungs- und Büroräumen, aber auch in Wohnbereichen eingesetzt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit können Sisalbeläge leicht schrumpfen, Hersteller empfehlen hierbei eine vollflächige Verklebung. Bei einer losen Verklebung müssen die Webkanten vernäht werden.

Sisalteichboden

    Dies ist eine Uferbefestigung (oftmals als erste Schicht der Uferbefestigung) aus Jute-Sisal-Gewebe bei Teichen, das bei steilen Ufern das Abbröckeln der Erde verhindert.

Sitte

    Der Architekt und Architekturtheoretiker Camillo Sitte (1843-1903) erstellte mehrere historisierende Bauten und Bebauungspläne.

Sitzwaschbecken

Skelettbauweise

    Bauweise, bei der die Tragkonstruktion aus Holz-, Stahl- oder Betonstützen und -balken besteht und die Wände durch nichttragende Ausfachungen gebildet werden. --> Holzskelettbau.

Skene

    Bühnenhaus des griechischen Theaters.

Sklerometer

    Meßgerät zur Bestimmung der Härte von Mineralien.

Skonto

    Die ist ein vereinbarmöglicher zeitabhängiger Abzug von einer Rechnung, üblich sind beispielsweise 2 % Skonto bei Bezahlung innerhalb 10 oder 30 Tagen oder auch bei Barzahlung. Skonti sind im Gegensatz zu Rabatte, Boni und Provisionen nicht unabdinglich als Vergünstigung nach der HOAI (§ 10) zählbar.

    [ nach oben ] [ zur Hauptseite<< zurück [Sc..] [Sd..] [Se..] [Sf..] [Sg..] [Sh..] [Si..] [Sk..] [Sl..] >> weiter

Sleipnir

    Der achtbeinige Hengst aus der heidnischen Mythologie. Man kann Ihn oftmals als -->Dachschmuck bei Reet- und Strohdächern finden.

Slip

    Auch eine schiefe Ebene welche ins Wasser führt z.B. bei Werften.

Slump-Test

    Dies betitelt den Setzversuch welcher zum -->Setzmaß führt.

SLW

    Dies ist in der Lastannahme die Bezeichnung für ein Regelfahrzeug (SLW: Schwerlastwagen). Es wird unterschieden in:

    • SLW 60: Nach DIN (1072) entspricht SLW 60 einem Fahrzeug von 3 m Breite und 6 m Länge, mit einer Gesamtlast von 600 KN, einer Radlast von 100 KN, einer Aufstandsfläche von 0,2 * 0,6 m und einer Ersatzflächenlast p' = 33,3 KN/m2.
    • SLW 30: Nach DIN (1072) entspricht SLW 30 einem Fahrzeug von 3 m Breite und 6 m Länge, mit einer Gesamtlast von 300 KN, einer Radlast von 50 KN, einer Aufstandsfläche von 0,2 * 0,4 m und einer Ersatzflächenlast p' = 16,7 KN/m2.

Slype

    Enger Gang zwischen Querschiff und Kapitelhaus englischer Klosterkirchen.

[ nach oben ] [ zur Hauptseite<< zurück [Sc..] [Sd..] [Se..] [Sf..] [Sg..] [Sh..] [Si..] [Sk..] [Sl..] >> weiter

Sie haben einen Begriff nicht gefunden? - Einfach eingeben und absenden, Sie werden sehen, bald ist auch Ihr Begriff erklärt