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Schluckbrunnen
Dies ist eine Art von Brunnen, mit dem eine künstliche
Grundwasseranreicherung, die durch Einleitung von Wasser in den Untergrund erfolgt, durchgeführt wird.
Schluff
Dies sind Böden mit einer Korngröße zwischen 0,002 und 0,063 mm Durchmesser.
Schlüsselfertig
Bedeutet, dass der Bauherr vom Totalunternehmer das von ihm
bestellte Bauobjekt gemäss den in einem ausführlichen Planungs- und Werkvertrag detailliert umschriebenen Merkmalen und Zustand auf den vereinbarten Zeitpunkt zu einem fixierten Preis bekommt.
Schlüsselkosten
Dies sind die Kostenarten des Unternehmens, welche nicht als
Einzelkosten den Kostenträgern oder Kostenstellen entsprechend der Verursachung direkt sondern in Form von Zuschlägen zugemessen werden.
Schlussfirnis
Dies ist ein farbloser Harzfirnis zum Überziehen durchgetrockneter
Ölfarben- und Temperafarbenmalereien mit einem gleichmäßig glänzenden und schützenden Harzfilm.
Schlussrechnung
Eine Schlussrechnung ist die letzte bzw. endgültige Abrechnung einer Bauleistung durch den Auftragnehmer.
Schlussstein
Schlusszahlung
Dies ist die Restzahlung einer noch offenen Rechnung, bzw. die
Zahlung der -->Schlussrechnung, vorbehaltlich vertraglich vereinbarter Sicherungseinbehalte.
Schmalwand
Schmelzklebstoffe
Hier handelt es sich um feste oder bei Raumtemperatur auch pastöse
Klebstoffe welche geschmolzen werden müssen, um ihre Klebkraft zu entwickeln. Es wird unterschieden in Nichthärtende und härtende Schmelzkleber.
Schmelzverhalten
Schmieden
Technische Formgebung, z.B. beim Stahl wird dies in kaltem oder
warmen Stahlzustand ausgeführt, durch kurze, schlagartig wirkende Stöße wird dessen gewünschte Form erreicht.
Schmutzwasser
Dies ist ein durch Gebrauch verunreinigtes Wasser. Man unterscheidet
häusliches, gewerbliches, industrielles, landwirtschaftliches und kommunales Schmutzwasser.
Schmutzwasseranfall
Der durchschnittliche Schmutzwasseranfall liegt in Deutschland bei
Wohnbauten bei ca. 100 bis 300 l/Tag und Person.
Schmutzwassernetz
Dies ist das Leitungsnetz, welches das vom Niederschlagswasser getrennte Schmutzwasser ableitet.
Schneefanggitter
Dies ist eine gitterartige Vorrichtung im Traufbereich eines
geneigten Daches, welche das Abrutschen von Schneebrettern verhindern soll.
Schneelast
Die Schneelast ist abhängig von der örtlichen Lage, der Geländehöhe
des Bauwerkstandortes und der Neigung der Dachfläche. Die Lastangaben beziehen sich auf 1 m² der waagerechten Projektion der geneigten Fläche und die Wirkungslinie der Last ist immer lotrecht.
Schneelastzonen und Regelschneelast
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Schneelastzonen und Regelschneelast in kN/m²
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Schnee- lastzone
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Geländehöhe über Normal Null (NN) des Bauwerkstandortes in m
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</= 200
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300
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400
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500
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600
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700
|
800
|
900
|
1000
|
> 1000
|
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I
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0,75
|
0,75
|
0,75
|
0,75
|
0,85
|
1,05
|
1,25
|
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wird im Einzelfall festgelegt
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II
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0,75
|
0,75
|
0,75
|
0,90
|
1,15
|
1,50
|
1,85
|
2,30
|
|
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III
|
0,75
|
0,75
|
1,00
|
1,25
|
1,60
|
2,00
|
2,55
|
3,10
|
3,80
|
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IV
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1,00
|
1,15
|
1,55
|
2,10
|
2,60
|
3,25
|
3,90
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4,65
|
5,50
|
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Karte zu den Schneelastzonen -->Regelschneelastzonen Angaben ohne Gewähr
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Schnellote
Schneidkopfsaugbagger
Dies ist ein -->Saugbagger, welcher Boden mit einem rotierendem Schneidkopf lockert, vom Grund aufnimmt und
über eine Rohrleitung zur Einbaustelle fördert.
Schnellfilter
Dies ist ein Filter in der Wasserversorgung, dessen Füllung aus Sand und Kies oder anderen Filtermaterialien
besteht und mit Filtergeschwindigkeiten von mehreren m/h betrieben wird.
Schnellspannbohrfutter
Bei diesem -->Bohrfutter ist ein separater Bohrfutterschlüssel nicht erforderlich, der Bohreinsatz (-->Bohrer) wird
gelöst oder eingespannt in dem eine entsprechend griffig gestaltete Außenhülse am Futter per Hand gedreht wird.
Die Steigung der Gewindespindel ist hierbei so klein gewählt, das von Hand ausreichend Spannkraft erreicht werden kann. Es wird in zwei Arten von Schnellspannbohrfuttern unterschieden:
- Einhülsige Schnellspannfutter: Hierbei wird für den Löse- oder Spannvorgang nur eine Hand benötigt. Wegen
der größeren Umgriffsfläche ist die mögliche Festziehkraft höher als bei zweihülsigen Schnellspannfuttern.
Es ist allerdings notwendig, dass die Maschinenspindel blockiert wird. Dies kann sowohl manuell als auch durch eine Automatik erfolgen.
- Zweihülsige Schnellspannfutter: Hierbei ist die Außenhülse zweiteilig. Ein Hülsenteil dient zum Festhalten,
der andere zum Festziehen und Lösen. Aus diesem Grund benötigt man beide Hände.
Schnellspannfutter
Schnellzement
Dieser nicht genormte Zement erstarrt und erhärtet sehr schnell, er erreicht eine hohe Anfangsfestigkeit, es handelt
sich hierbei um einen kalkreichen Portlandzement mit einem erhöhten Anteil von Aluminat und dem Zusatz von Fluor, eine Mischung mit Normzement ist nicht zugelassen.
Schnittgrößen
Dies sind Schnittgrößen und Schnittmomente, welche durch Schneiden eines Stabes oder auch eines
Tragwerksteils frei werden.
Schnittholz
Es handelt sich hierbei um das Holzerzeugnis, welches durch das Sägen des Rundholzes parallel zur Stammachse
hergestellt wird z.B. Bretter, Kanthölzer, Bohlen, Kreuzholz etc.
Schnittpol
Schnittufer
Schnurgerüst
Das Schnurgerüst dient zur Markierung von Bauwerksecken und -achsen. Hierzu sind bei freistehenden Bauten,
entsprechend der Anzahl der Absteckungspunkte, je drei Rundholzpfähle in sicherem Abstand von der späteren
Oberkante der Baugrubenböschung einzugraben und durch genau waagerecht angebrachte Bohlen zu verbinden.
Eingegrabene Pfähle müssen auf Brett- oder Steinunterlagen ruhen. Die Oberkanten der Bohlen gelten als Planungshöhe (Oberkante fertiger Fußboden des Erdgeschoßes; Kurzbezeichnung: OKFFB-EG) oder als
Oberkante Rohdecke des Erdgeschoßes. Über dieses Schnurgerüst werden Fluchtschnüre so ausgerichtet, dass
durch Lote die Absteckungspunkte durch Kerben o.ä. auf das Schnurgerüst übertragen werden können. Talseitige
Schnurgerüste errreichen bei Baugruben an stark geneigten Hängen oftmals eine große Höhe, in solchen Fällen müssen die Schnurgerüste in verschiedenen Höhen gestaffelt angeordnet werden.
Schnurschlag
Schock
Schockbeton
Dies ist ein Beton welcher durch eine Schockverdichtung verdichtet wird, hier wird z.B. die Schalung mit dem Beton
auf einem Schocktisch angehoben und fallen gelassen.
Schoof
Ein Bund Schilfrohr für die Reetdachdeckung mit einem Umfang von 30 bis 40 cm welcher ca. 20 cm vom unteren
Schnittstoppel entfernt gemessen wird.
Schöpfboden
Schöpfwerk
Dies ist eine Anlage zum Heben von Wasser aus einem eingedeichten Gebiet, um das jeweilige Gebiet zu
entwässern und den Grundwasserstand zu regeln.
Schornstein
Schornsteinaufsatz
Schützt den Schornstein vor ungünstigen Wettereinflüssen, sorgt für intensiven, konstanten Auftrieb im Schornstein.
Aus Beton oder Metall.
Schornsteinkopf
Der Teil des Schornsteins, der von außen sichtbar auf dem Dach sitzt und gemeinhin als „Schornstein“ bezeichnet
wird. Aus besonders widerstandsfähigem, frostbeständigem Material, z. B. Vormauerziegeln, Klinkern oder
Kalksand-Vollsteinen. Zum Schornstein gehören aber außer dem Kopf auch innenliegende Lüftungs- und Abgasrohre.
Schornsteinmörtel
Dies ist ein Temperatur, Rauch- und Abgas beständiger Mauermörtel um Temperaturspannungen zu widerstehen
müssen diese Mörtel nicht nur druckfest sondern auch verformbar sein.
Schornsteinschacht
Dies ist der senkrechte Schacht welcher zur Aufnahme des Schornsteins dient, bzw. in welchem je nach Bauart,
Edelstahlrohre o.Ä. zur Ableitung der Feuerungsgase eingebaut werden.
Schornsteinverwahrung
Schornsteinziegel
Diese Ziegel, welche nach DIN 1057 genormt sind, sind Radialziegel für freistehende Schornsteine;
Schornsteinziegel müssen die für Mauerziegel in DIN 105 festgelegten Eigenschaften erfüllen.
Schott
Im Schiffsbau ist dies eine abteilungsteilende, wasserdichte Trennwand in einem Schiffsrumpf, womit bei einem
Wassereintritt die komplette Flutung des Rumpfes verhindert wird.
Schottenbauweise
Anordnung der tragenden Wände eines Gebäudes in Querrichtung, die es erlaubt, die Außenwandöffnungen der
Längsseiten mit nichttragenden Fenster-, Fassaden- oder Wandelementen zu schließen.
Schotter
Dies ist ein Zuschlag für z.B. Beton mit einem Größtkorn von 63 mm und einem Kleinstkorn von 32 mm, welcher
durch Brechen von natürlichem Gestein oder künstliche hergestellten Stoffen gewonnen wird.
Schotterrasen
Dies ist die Betitelung für einen befahrbaren Rasen, dessen Bewuchs in den mit Oberboden ausgefüllten
Zwischenräumen eines 20 bis 30 cm dicken Schottertraggerüstes verwurzelt sind.
Schottersack
Schräghebewerk
Schrägkabelbrücke
Diese besteht aus dem Fahrbahnträger (Hauptträger), einem oder mehreren Pylonen und den Schrägkabeln.
Schrägneigung
Schranke
Im Gleisbau handelt es sich hierbei um einen Schlagbaum zur Sicherung des Bahnbetriebes bei höhengleichen
Kreuzungen von Eisenbahnen mit Wegen und Straßen.
Schraubdübel für Wärmedämmplatten
Bauaufsichtlich vom Deutsches Institut für Bautechnik, zugelassener Dübel für die zusätzliche mechanische
Befestigung und Standsicherheit von Wärmedämmplatten (Wärmedämmverbund-Systeme) auf nicht für die zugfeste Verklebung geeignetem Putzgrund.
Schrenzlage
Bei Fließestrichen ist dies die Trennlage zwischen den Dämmplatten/-material und dem Fließestrich. Die
Schrenzlage bildet somit eine Trennschicht zwischen beiden Produkten.
Schrumpfen
Dies ist eine Volumenverringerung, welche z.B. infolge des Erhärtungsvorgangs eines Betons oder auch Mörtels
eintritt.
Schrumpfrisse
Dies sind netzförmige Risse, die bei einem Knotenabstand von ca. 20 cm Rissbreiten bis ca. 0,5 mm erreichen. Die
Risse reichen in seltenen Fällen bis zum Putzgrund. Sie entstehen 1-2 Stunden nach Aufbringen des Putzmörtels.
Ein Ablösen der Rissflanken vom Putzgrund ist möglich. Das Rissrisiko lässt sich mit einer geeigneten
Nachbehandlung des Putzes, die ein zu schnelles Austrocknen der Putzoberfläche verhindert, vermindert. Bei reinen
Kalkputzen ist immer mit Rissen dieser Art zu rechnen, die Rissbreiten lassen sich jedoch bei entsprechender
Mörtelzusammensetzung auf ca. 0,1 mm beschränken. Wenn die Rissflanken sich nicht vom Putzgrund lösen,
führen Schrumpfrisse im Unterputz zu keiner Beeinträchtigung des Putzsystems, selbst wenn die Rissbreite 0,1 mm überschreiten.
Schrumpfung
- Die Volumenveränderung beim Brennen oder Trocknen von z.B. Keramik.
- Bei Beton und Mörtel: -->Schrumpfen, -->Schrumpfrisse.
Schub
Dies betitelt die Beanspruchung durch Schnittkräfte parallel zur Schnittrichtung eines Flächen- oder Stabelements.
Schubbemessung
Dies ist die Bemessung für Beanspruchungen aus Hauptspannungen. Schubbemessungen im Stahlbeton
umfassen:
- Den Nachweis, dass die schräggerichteten Hauptzugspannungen durch Schubbewehrung aufgenommen werden.
- Den Nachweis, dass die schräggerichteten Hauptdruckspannungen die Betondruckfestigkeit nicht übersteigen.
Schubbereich
Dieser Begriff kennzeichnet die Schubspannungsgröße, hierbei werden drei Schubspannungsbereiche
unterschieden:
- 1. Schubspannungsbereich: geringe Schubbeanspruchung, in Balken konstruktiv und in Platten keine Schubbewehrung.
- 2. Schubspannungsbereich: mittlere Schubbeanspruchung, hier kann die Schubbewehrung aus abgeminderten Schubspannungen berechnet werden.
- 3. Schubspannungsbereich: große Schubbeanspruchung, hier muss die Schubbewehrung aus den
unabgeminderten Schubspannungswerten ermittelt werden.
Schubbewehrung
Dies ist eine Bewehrung, welche die, sich aus der Schubbemessung ergebenen, Zugkräfte wirksam aufnimmt. Als
Schubbewehrungselemente werden z.B. verwendet (Bügel i.d.R. immer):
- Vertikal oder geneigte Bügel.
- Bügel und Steglängsbewehrungen zumeist in Form von Bewehrungskörben.
- Schrägstäbe
- Schubzulagen.
- Kombinationen aus vorgenannten Elementen.
Schubfeld
Dies ist ein zumeist ebenes und rechteckiges Plattenfeld, welches Randträger oder -streifen vorweist und selbst
vorwiegend durch Schubkräfte und Schubspannungen beansprucht wird.
Schubfluss
Schubknagge
Dies ist eine konstruktive Maßnahme zur Erlangung der Scheibenwirkung bei z.B. Stahlbetonfertigteilen.
Schubkraftdeckung
Dies ist derjenige Nachweis, welcher belegt, dass an jeder Stelle eines Bauteils die aufnehmbare Zugkraft der
Schubbewehrung größer oder gleich der Zugbeanspruchung aus der Querkraft ist.
Schubladendämpfung
Schubmittelpunkt
Dies ist der Punkt innerhalb eines Stabquerschnittes, in welchem die resultierende Kraft aus den
Querkraftschubspannungen liegt.
Schubmodul
Kurzbezeichnung: G (resultierend aus dem Begriff Gleitmodul welcher selbiges betitelt). Das Schubmodul ist
maßgebend für die Bestimmung der Schubverzerrung aus der Schubspannung und läßt sich bei isotropem Material aus dem Elastizitätsmodul und der Querdehnungszahl bestimmen.
Schubschiff
Auch als Schubboot betitelt ist dies ein Wasserfahrzeug der Binnenschifffahrt zum Schieben von Prahmen bzw.
Leichtern in einem Schubverband.
Schubspannung
Schubsteifigkeit
Auf den Stabquerschnitt bezogen ist dies die Querkraft dividiert durch die Schubverzerrung des Stabelements.
Schubverformung
Dies betitelt die Verformung durch Schubspannungen, speziell durch Querkraftschubspannungen.
Schubverzerrung
Schuppenschindel
Schürfen
Im Bergbau betitelt das Schürfen das Aufsuchen einer Lagerstätte durch einen Abtragen (Schürfen) der
Erdoberfläche, aber auch das Abtragen in unterirdischen Grubenbauten und Bohrlöchern.
Schürfgrube
Eine Schürfgrube dient zur Baugrunderkundung. Die Vorteile dieser Baugrunderkundungsmethode sind im
Allgemeinen die Möglichkeit einer Entnahme ungestörter Bodenproben und damit eine hohe Probegüte, eine direkte
Einsicht in die Schichtenfolgen und somit eine unmittelbare Begutachtung des Baugrunds. Als Nachteil sind der
hohe Aufwand, die damit verbundenen hohen Kosten und die nur begrenzte Tiefe von ca. 5 m zu nennen. Die Schürfgrube kann nicht in GW-Böden (Weitgestufte Kies-Sand-Gemische) durchgeführt werden.
Schurre
Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Rutsche, z.B.
- eine Auslaufschurre (Auslaufrutsche) bei einem Kipperfahrzeug.
- eine rutschenähnliche Geländeform in einem Gebirge.
Schussrinne
Diese dient z.B. zum Ableiten von Hochwasser an einer Stauanlage und gilt als Fortleitungsbauwerk mit freiem
Wasserspiegel und schließendem Abfluss.
Schute
Dies ist ein Transportgerät für Nassbaggergut, es wird hierbei unterschieden in Klappschute und Spülschute.
Schutensauger
Dies ist ein schwimmendes Gerät, welches Baggergut aus Spülschuten hydraulisch aufnimmt und über eine
Rohrleitung auf ein Spülfeld fördert.
Schüttdichte
Errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen der Masse eines körnigen Stoffes und seinem Volumen einschließlich
aller Eigenporen und Zwischenräumen der Körnung, zur Bestimmung wird der Stoff lose in ein Gefäß eingegeben und nicht gerüttelt.
Schüttwinkel
Schütz
Dies ist eine Verschlussvorrichtung zur Regelung des Wasserdurchtritts durch Öffnungen. Es wird unterschieden in:
- Rollschütz
- Zylinderschütz
- Tafelschütz
- Rollkeilschütz
- Segmentschütz
Schutzanode
Diese bietet einen Schutz gegen Korrosion bei spezialemaillierten Warmwasserspeichern. Die Anode ist mit dem
Innenbehälter elektrisch verbunden und sichert Fehlstellen durch Schutzschichtbildung nach dem Prinzip der
elektrochemischen Spannungsreihe der Metalle. Mangnesium-Schutzanoden müssen i.d.R. alle zwei Jahre
kontrolliert und bei Bedarf gewechselt werden wobei Fremdstromanoden eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer besitzen.
Schutzisolierung
Schutzklassen
Schutzkleinspannung
Schutzkontaktsteckdosen
Schutzleiter
Kurzbezeichnung: PE. Leiter, der nicht zum Betriebsstromkreis gehörende leitfähige Anlageteile verbindet, und zum
Anschluss von Schutzeinrichtungen. Der Schutzleiter dient zum Ableiten der Fehlerströme. Als Schutzleiter gelten
außer dafür vorgesehene separate Leiter auch alle Konstruktionselemente wie Rohre, Stahlarmierungen etc.
Schutzschiene
Im Gleisbau ist dies eine, zusätzlich zur Versteifung des Gleisrahmens und zum Schutz vor Entgleisungen, neben
der Fahrschiene angeordnete, Schiene.
Schutztrennung
Schutzzone
Für die Trinkwasserversorgung, zum Schutz vor Verunreinigungen sind für Grundwasser drei Zonen festgelegt:
- Schutzzone I: Fassungsbereich.
- Schutzzone II: Engere Schutzzone, hier entspricht die Ausdehnung bei Grundwasser ca. der 50-Tage-Fließlinie.
- Schutzzone III: Als weitere Schutzzone reicht diese bis zur Grenze des Einzugsgebietes.
Schwachlasttarif
Schwalbenschwanz
Holzverbindung, bei der ein schwalbenschwanzförmiger Zapfen des einen Holzteiles in die gleichgeformte
Ausnehmung des anderen eingreift.
Schwalbenschwanzdecke
Schwall
Dies ist eine, ca. mit Wellengeschwindigkeit fortschreitende Hebung des Wasserspiegels.
Schwammhobel
Ein Schwammhobel ist ein Werkzeug zum Einreiben (strukturieren, ebnen, verdichten etc. der danach
flächenfertigen Oberfläche...) von i.d.R. frisch aufgetragenem Putz. Je nach Oberflächenbeschaffenheit und
Festigkeit des Schwammes wird hierbei der flächig aufgetragene Putz grob- oder feinstrukturiert. Ein Schwammhobel findet neben den Putzbeschichtungen auch bei anderen Beschichtungstechniken zur
Oberflächengestaltung Anwendung.
Schwanenhals
- Leicht konisches, rohrförmiges Verbindungsstück zwischen Dachrinne und Regenfallrohr.
- -->Siphon
- -->Einhüftiger Korbbogen
Schwarte
Brett mit einseitiger Waldkante, das beim Einschneiden von Rundholz beidseitig anfällt. Verwendung für z. B.
Einschubdecken, rustikale Holzverschalungen.
Schwarzbau
Schwarzbereich
Dies ist der Fachbegriff für einen gegenüber der Umwelt, abgesperrten und unter Unterdruck liegenden Raum eines
Gebäudeteils o.ä., in welchem umweltschädliche Fasermaterialien (z.B. Asbest), aber auch andere flüchtige Schadstoffe abgetragen/abgerissen werden.
Schwarzdeckenfertiger
Schwarze Wanne
Hiermit bezeichnet man eine Abdichtung, bei der die betroffenen Gebäudebereiche, die nicht nur aus Beton
bestehen können, durch Bitumen- oder Kunststoffbahnen allseitig umschlossen werden. Diese Abdichtung wird im Regelfall als Außendichtung ausgeführt.
Schwarze Wohnung
Der Begriff schwarze Wohnung (auch als Fogging-Effekt bekannt) betitelt die Ablagerung von dunklem Staub in der
Heizperiode an Wänden, Decken und Einrichtungsgegenständen in Wohnungen. Ursache hierfür können sein:
- Ausdünstungen chemischer Stoffe aus Baumaterialien (z.B. Weichmacher aus Farben, PVC-Bodenbelägen oder Klebstoffen)
- Die Nutzung durch die Bewohnerinnen und Bewohner (z.B. das Abbrennen von Öllämpchen oder Kerzen)
Schwarzer Körper
Dies ist ein Körper, welcher die gesamte einfallende Strahlung aller Wellenbereiche, Polarisationen und Richtungen
absorbiert. Weitere Bezeichnungen sind Schwarzer Strahler oder auch Planckscher Strahler.
Schwarzer Strahler
schwebenden Pfahlgründung
Bei der schwebenden Pfahlgründung (auch schwimmende Pfahlgründung genannt) werden die Pfähle im Fußbereich
in eine weniger tragfähige Schicht eingebunden. Die Lastabtragung bei Druckpfählen erfolgt hauptsächlich über die Mantelreibung der Pfähle und kaum über deren Spitzendruck.
Schwebezapfen
Schwebstofffilter
Dies ist ein Filter für erhöhte oder höchste Ansprüche an Luftreinheit, er ermöglich das Filtern von feinsten
Schwebestoffteilchen wie z.B. Ruß, Tabakrauch, Viren etc.
Schwedenschnitt
Schwefeldioxid
Ein bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Erdöl, Kohle etc.) entstehendes, stechend riechendes Gas.
Schwefelkies
Mineral: auch Pyrit genannt, gold- bis buntglänzend, leichte Verwitterbarkeit unter Einfluss von Wasser und
Luftsauerstoff zu Brauneisen und Schwefelsäure aber auch zu Eisensulfat.
Schwefeltrioxid
Schwefelwasserstoffbeständigkeit
Dies betitelt die Unempfindlichkeit bestimmter Pigmente gegen Schwefelwasserstoff, H2S, die darauf beruht, dass
sie nicht mit H2S zu Sulfiden reagieren. Unbeständig sind z.B. bleihaltige Pigmente; sie bilden mit H2S Bleisulfid (Anstrichschwärzung).
Schweißbahn
Dachbahn mit besonders dicker Bitumenschicht und Einlagen aus Glasvlies, Glasgewebe oder Polyestervlies. Wird
während des Verlegens durch Hitzeeinwirkung verschweißt.
Schweißeigenspannung
Diese Eigenspannung entsteht durch unterschiedlich schnelle Abkühlungs- und Erstarrungsvorgänge in der
Schweißnaht und dem umgebenden Bauteil.
Schweißeignung
Diese Eignung ergibt sich aus den Eigenschaften des Werkstoffes der Konstruktion und den Fertigungsbedingungen
.
Schweißen
Dies ist ein Fügeverfahren bei welchem durch Aufschmelzen der Grundwerkstoffe und Zuführen eines
Zusatzwerkstoffs die Bauteile miteinander verbunden werden.
Schweißfolge
Dies ist die Abfolge in welcher die Schweißnähte einer Konstruktion erstellt werden. Im Allgemeinen ist die
Schweißfolge in einem Schweißfolgeplan festgelegt.
Schweißnaht
Schweißposition
Schweißschrumpf
Dies betitelt den Vorgang, bei welchem, infolge des Abkühlens nach dem Schweißen, sich der Schweißnahtbereich
zusammenzieht. Dieser Vorgang ist abhängig von den Abmessungen des Bauteils, der Querschnittform- und größe, dem Schweißverfahren und der Schweißfolge.
Schweißverfahren
Schweißverfahren werden unterschieden nach der Art des Aufschmelzens des Werkstoffes und des Schutzes des
Schweißbades, wie z.B. Lichtbogenschweißen oder Gasschweißen etc.
Schwelen
Dies betitelt eine langsame oxidative Reaktion eines Materials ohne Lichterscheinung. Gekennzeichnet im
Allgemeinen durch Rauch und/oder Temperaturanstieg.
Schwelle
Allgemein ist hierunter ein Grundbalken zu verstehen, welcher einen Aufbau trägt, unter vielen Anderen z.B.:
- Die Dachschwelle ist die Fußpfette beim Pfettendach oder ein parallel zur Traufe liegendes Widerlager beim Sparrendach.
- Tür- oder Torschwelle als untere Begrenzung einer Tür-/Toröffnung.
- Das untere Konstruktionsholz einer Holzfachwerkwand.
- Die Sohlschwelle im Wasserbau als quer zur Fließrichtung eines Fließgewässers eingebaute flache Barriere
zur Anhebung des Wasserspiegels bzw. Beruhigung der Fließgeschwindigkeit.
- Als Gleisschwelle ein quer zur Schiene liegender Tragbalken aus Hartholz, Spannbeton oder auch Stahl.
Schwellen
Schwellenfach
Schwellenholz
Kurzbezeichnung: SW. Dies ist ein Rohholz zur Herstellung von Eisenbahnschwellen. Das mindestens einschnürige
Rohholz muss gesund und darf durchaus astig sein.
Schwellstein
Schwemmkanalisation
Bei diesem Verfahren, welches zur Fortleitung des Abwassers dient werden die Abfallstoffe durch Wasser
abgeschwemmt, bzw. zur Kläranlage oder zum Vorfluter transportiert.
Schwerbeton
Dies betitelt einen Beton mit einer Trockenrohdichte größer 2,8 kg/dm³.
Schwergewichtsmauer
Stützmauer, die durch Verwendung von schwerem Steinmaterial oder Beton und hoher Wanddicke ohne weitere
Maßnahmen zur Aufnahme des Erddrucks in der Lage ist.
Schwerlehm
Schwermetalle
Bezeichnung für die Metalle, die eine Dichte in Elementform von über 4,5 g/cm³ aufweisen.
Schwertung
Auch als Verschwertung betitelt sind dies die, kreuzweise zur Stabilisierung auf rechtweckige Rahmen
aufgebrachten, stabartigen Konstruktionselemente.
Schwerverkehr
Dies ist der Gruppenbegriff für alle Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t Gesamtgewicht (Gesamtmasse).
Schwibbogen
Dies ist ein, früher die offene Kochstelle überspannendes, Tonnengewölbe aus Stein oder Ziegeln.
Schwimmender Estrich
schwimmende Pfahlgründung
Schwimmstoffe
Dies sind ungelöste Stoffe, die auf dem Wasser schwimmen.
Schwinden
Schwinden von Beton
Schwindrisse
Diese können netzförmig oder auch einfach verzweigt (y-förmig) auftreten. Sie können bis zum Putzgrund reichen.
Diese Risse entstehen überwiegend in der Zeit 1-2 Monate nach Abschluss der Putzarbeiten. Im Bereich der
Rissflanken kann ein Ablösen des Putzes vom Putzgrund vorkommen. Abhängig ist dies von den jeweiligen Hafteigenschaften zwischen Putz und Putzgrund. Diese Risse können auftreten wenn:
- Untergrund und Putzsystem nicht richtig aufeinander abgestimmt sind. ( Zu große Festigkeitsunterschiede und / oder zu hohe Putzdicken )
- Auf dem Putzgrund haftungsstörende Schichten vorhanden sind (z.B. mürbe Altputze, Staub-, Waschschleier).
- Das Putzsystem in sich nicht aufeinander abgestimmt ist. ( Zu große Festigkeitsunterschiede und / oder zu
hohe Putzdicken der einzelnen Lagen )
- Standzeiten ( Erhärtungszeiten ) nicht eingehalten werden ( das Schwinden des Unterputzes ist noch nicht
hinreichend abgeklungen, wenn der Oberputz aufgebracht wird).
- Die einzelnen Putzlagen zu schnell austrocknen.
Schwingbeiwert
Bei Verkehrslasten, die Stöße oder Schwingungen verursachen sind von Fall zur Fall mit einer Stoßzahl bzw. dem
Schwingbeiwert zu vervielfachen.
Schwingflügel
Schwingtor
Garagentor mit Stahlrahmen und unterschiedlichen Füllungen, das durch eine besondere Hebelarmkonstruktion
nach außen schwingt und dann unter die Garagendecke geschoben wird.
Schwingtür
Schwingung
Dies betitelt einen Bewegungszyklus eines Systems, der sich in gleicher Form häufig wiederholt. Als Ausnahme
kann hier die harmonische Schwingung genannt werden, bei der die Verschiebung eines Punktes sinus-förmig von
der Zeit abhängt und bei der alle Punkte eines Systems die gleiche Schwingungsfrequenz aufweisen. Grundsätzlich werden bei den Schwingungen folgende Unterscheidungen getroffen:
- Erzwungene Schwingung
- Geführte Schwingung
- Freie Schwingung
Schwitzwasser
Schlägt sich an den Innenseiten von Außenwänden und Fenstern nieder, wenn deren Oberflächentemperatur die
Taupunktstemperatur der Luft unterschreitet. Das ist die Temperatur, bei der die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit
zu Wasser kondensiert. Abhilfe durch wärmedämmende Maßnahmen, Vermeidung von Wärmebrücken, regelmäßiges Lüften bzw. Reduzieren der Raumluftfeuchte.
Scoping
Das Scoping betitelt den Vorgang der Gemeinden, bei welchem sie im Rahmen der Ermittlung der Umweltfragen bei
der Aufstellung von Bauleitplänen bereits zu Beginn des Verfahrens für jeden Bauleitplan festlegen, in welchem
Umfang und Detaillierungsgrad die Ermittlung der Belange des Umweltschutzes für die Abwägung erforderlich ist.
Hiermit dient das Scoping Ermittlungsfehler sowie unnötigen Aufwand bei der Zusammenstellung des umweltrelevanten Abwägungsmaterials zu vermeiden.
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Sd-Wert
Se
Sediment
Sedimentation
Als Sedimentation bezeichnet man die Absetzung ansich bei der Wasseraufbereitung ist dies Verfahren zur
Schwerkraftbedingten Abtrennung von Feststoffen aus dem Wasser.
Sedimentationsanalyse
Dies ist ein Versuch zur Ermittlung der Korngrößen von Böden, insbesondere der Kornfraktionen die einen kleineren
Durchmesser als 0,063 mm haben.
Sedimentgestein
Ablagerungsgestein, z.B. Sandstein, Tuffgestein, Schieferton, Dolomit etc. Es wird unterschieden zwischen
klastischen Sedimenten, chemischen Sedimenten und organischen Sedimenten:
|
Klastische Sedimente
|
Chemische Sedimente
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Organische Sedimente
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Schut Geröll Schotter Kies Brekzien Konglomerate
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Rückstandsgestein
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Böden
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Kalksteine und Dolomite
Muschelkalk Schreibkalk Korallenkalk
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Ausfällungsgestein
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Kalkstein mergelig tonig kieselig dolomitisch
Kalksinter Kalktuff Travertin Tropfstein Kalkoolith
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Kieselgestein Kieselgur Diatomeenerde Kieselsinter
Feuerstein (teilweise)
|
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Sand Sandstein quarzitisch tonig kalkig Quarzit
Grauwacke
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Dolomit (Teilweise)
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Eisengestein Eisenoolith Brauneisenstein
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Kohlengestein
Humus Torf Braunkohle Steinkohle Anthrazit
Harz Bernstein Bitumen Bitumenschiefer Erdöl Asphalt (Bitumen imprägniert in
Mineralstoff, wie z.B. Kalkstein)
|
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Kieselgestein Quarzit Feuerstein (teilweise)
|
|
Tuff
|
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Tone Lehm Mergel Schieferton Tonschiefer
|
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Eindampfungsgestein
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Anhydrit Gips Steinsalz Kali-Magnesia-Salze Sylvin Carnallit Kieserit
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Seegras
Als nachwachsender Rohstoff (-->nachwachsende Rohstoffe) wird Seegras u.a. als anerkannte, einblasfähige
Wärmedämmung verwendet. Durch seine Eigenschaften in Bezug auf Faserstruktur und Elastizität ist das Seegras
(getrocknet und entsandet) gut als ein solcher Dämmstoff geeignet. Die enthaltenen Salze und Mineralien sorgen für
eine Resistenz gegen tierische Schädlinge wie z.B. Marder, Motten oder Mäuse. Die Wärmeleitfähigkeit wird mit WLS 045 (0,045 W/mK) allgemein angegeben.
Seeschiffe
Seeschleuse
Segmentbogen
Seigerung
Dies betitelt die Entmischung der (Eisen-) Schmelze, die in lokale Konzentrationsunterschiede an Liegierungs- und
Begleitelementen resultiert. Es wird unterteilt in:
- Nach der Erstarrungsgeschichte in Primär- und Sekundärseigerungen.
- Nach der Größe in Makro- und Mikroseigerungen.
Die Primärseigerungen entstehen während der Erstarrung, beim Phasenübergang flüssig - fest. Hier wird
unterschieden in Blockseigerungen und Kristallseigerungen. Bei der Blockseigerung kommt es während der
Erstarrung eines Rohblocks zur Volumenschwindung. Vor der Erstarrungsfront werden Begleitelemente und Einschlüsse geschoben und in der Restschmelze angereichert. Sekundärseigerungen können beim
Phasenübergang fest – flüssig entstehen. Als Kristallseigerungen werden Entmischungserscheinungen betitelt.
Werden bei Erstarrungsbeginn zunächst solche Kristalle ausgeschieden, die arm an Begleitelementen sind, so
spricht man von mikroskopischen Konzentrationsunterschieden, bei welchen erst mit fortschreitender Erstarrung die
Anreicherung erstarrter Anteile beginnt. Bestimmt wird das Ausmaß von Seigerungen durch die Größe des
Erstarrungsintervalls, die Diffusionsfähigkeit der Begleitelemente in den beiden beteiligten Phasen und die
Erstarrungsbedingungen. Es gilt zu beachten, dass Kristallseigerungen eine Reihe von Stahleigenschaften
beeinträchtigen, es wird daher das Diffusionsglühen angeraten. Im Korngrößenmaßstab spricht man von
Mikroseigerungen, am Halbzeug von Makroseigerungen. Seigerungen lassen sich mit der Mikrosonde, durch
Beizproben, Heyn´sche oder Oberhoffer-Ätzung oder auch durch den Baumann-Abdruck nachweisen. Als Sonderfall ist hierbei die Segregation zu nennen.
Seil
I.d.R. bestehen Seile aus mehreren Litzen welche in einer oder mehreren Lagen schraubenförmig, oft um eine
Einlage, verseilt sind. Es wird im Allgemeinen unterschieden in:
- Rundseile
- Flachseile
- Seilbündel
als
- offene oder geschlossene Spiralseile
- Litzenseile
- Kabelschlagseile
- Flechtseile
Seilaufzüge
Seilbinder
Dies ist ein eigengewichtsminimiertes, zugbeanspruchtes Tragwerk aus Trag- und Spannseilen welche
gegeneinander durch Koppelseile oder Spannstäbe in Form gehalten werden.
Seildraht
Seileck
Seileinlage
Seilendbeschlag
Seillitze
Seillitzen bestehen aus einer oder mehreren Lagen von Runddrähten, welche um eine Seileinlage schraubenförmig
verseilt sind.
Seilnetz
Dies sind Konstruktionen die zumeist aus zwei Scharen von Seilen mit entgegengesetzter Krümmung bestehen.
Seilreck
Seiltragwerk
In allen zugbeanspruchten Konstruktionselementen von Seiltragwerken müssen immer Zugspannungen herrschen.
Dachlasten von Seiltragwerken werden von den üblicherweise hängend angeordenten Tragseilen aufgenommen. Die
verwendeten Seile sind biegeweich und passen ihre Form widerstandslos den auftretenden Lasten an, daher müssen diese auch stabilisiert werden.
Seitendrucksonde
Dies ist eine Vorrichtung für Untersuchungen in einem Bohrloch bei Seitendruckversuchen. Hierbei wird die
Bohrlochwand durch die Seitendrucksonde radial aufgeweitet. Zur Messung kommen bei diesem Vorgang die Spannung oder die Kraft und radiale Verformung.
Seitenschiff
Seitenstreifen
Im Strassenbau ist dies der neben der Fahrbahn liegende unbefestigte oder befestigte Teil der Straßenkrone.
Sektionaltor
Garagentor, das aus schmalen Einzelelementen besteht, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Läuft in
Führungsschienen senkrecht nach oben und dann unter der Decke entlang. Da kein Schwenkraum benötigt wird,
Einbau auch bei beengten Platzverhältnissen möglich. Für Garagen mit Rund- und Segmentbögen oder für kurze Garagen gibt es auch Seiten-Sektionaltore, die seitlich an der Garagenwand entlanglaufen.
Sektorenkoordinierungsrichtlinie
Kurzbezeichnung: SKR. Dies ist eine Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft für die einzelnen Mitgliedsstaaten,
welche den Zweck hat, die öffentliche Vergabe von bestimmten Leistungen zu koordnieren. Die
Sektorenkoordinationslinie regelt den Bereich der “Sektoren” Wasser-, Energie-, Verkehrs- und Telekomversorgung.
Sekundärenergie
Sekundärsetzung
Diese Kriechsetzungen, welche vor allem bei organischen, bindigen Böden von Bedeutung sind, sind Setzungen des
Bodens nach Ende der Konsolidation.
Sekundärspannung
Selangan Batu
Selbstentzündungstemperatur
Dies ist die niedrigste Temperatur, bei welcher durch Hitzeeinwirkung unter bestimmten Prüfbedingungen die
Zündung eines Produktes ohne zusätzliche Zündquelle erfolgt.
Selbstreinigungseffekt
Dieser Begriff on Zusammenhang mit Fassadenanstrichen beruht entweder auf einer sehr glatten Oberfläche, von der
Verunreinigungen durch Wind und Regen beseitigt werden oder auf geringem Abkreiden nach einem zeitlich
bestimmten Witterungseinfluss. Dadurch finden Staub und Ruß keine Anhaftungsmöglichkeit. Oft findet man auch
den Begriff Lotusblüteneffekt, hierbei wurde die Oberfläche der Lotusblüte im Anstrichsystem nachempfunden, bei welchem ebenso durch Niederschlag ein Selbstreinigungseffekt erzielt werden kann.
Selbstkosten
Diese Kosten setzen sich zusammen aus den Einzelkosten der Teilleistungen sowie den Gemeinkosten der
Baustelle und den anteiligen Gemeinkosten der Unternehmung, den allgemeinen Geschäftskosten.
Selbstlüftung
Auch als Fugenlüftung betitelt, ist dies die Lüftung welche aufgrund von Druckunterschieden zwischen innen und
außen (durch Temperaturunterschiede und Wind), auch bei geschlossenen Fenstern einen gewissen Luftwechsel hervorruft.
Selbstreinigung im Gewässer
In der Abwassertechnik betitelt dies den Vorgang bei welchem Wasserinhaltsstoffe durch chemische, physikalische
oder biologische Vorgänge abgeschieden oder so verändert werden, dass ihre nachteilige Einwirkung auf die Wassergüte vermindert wird.
Selbstständiges Beweisverfahren
Dieses Verfahren dient im Rahmen des Zivilprozessrechts, der vorsorglichen Beweiserhebung vor Beginn eines
möglichen Prozesses oder während eines Urteilsverfahrens, in welchem die Beweiserhebung noch nicht angeordnet
ist oder wegen Aussetzung, Ruhens, Unterbrechung oder Anhängigkeit beim Revisionsgericht nicht angeordnet werden kann.
selbstverdichtender Beton
Kurzbezeichnung: -->SCC. Durch die besonderen Frischbetoneigenschaften dieses Betons ist er in der Lage allein
durch den Einfluß der Schwerkraft zu entlüften und nahezu bis zum Niveauausgleich entmischungsfrei zu fließen.
Selektivität
Bei elektrischen Sicherungen bedeutet dieser Begriff Auswahlfähigkeit. Mit der Selektivität wird im Falle des
Auslösens einer Sicherung, dass nur der fehlerhafte Stromkreis abgeschaltet wird. Schmelzsicherungen, die
hintereinander geschaltet sind, verhalten sich selektiv, wenn sie sich mindestens um 2 Nennstrom-Stufen unterscheiden.
Semi
Semper
Der deutsche Architekt und Architekturtheoretiker Gottfried Semper (1803 - 1879) erbaute unter anderem das
Opernhaus in Dresden, die Semper Oper.
Semiprobabilistisch
Bezeichnung für “...mit mittlerer Wahrscheinlichkeit ...”, -->Probabilismus, -->Semi. Semiprobalistisch ermittelte
Teilsicherheitsbeiwerte sind z.B. Teilsicherheitsbeiwerte die auf den durchschnittlichen, bzw. mittleren Wahrscheinlichkeitsdaten beruhen.
Sen
Holzart. Das weiche, leichte Holz ist feinfaserig, dicht und zäh. Es lässt sich gut bearbeiten und messern und ist
sehr biegefest. Verwendungsbereich: als Messerfurnier für Möbel, Musikinstrumente, durch seine Feinjährigkeit besonders im Pianobau.
Sendzimirverzinkung
Bei dieser Verzinkungsmethode wird Zink auf das Breitband im Durchlauf durch ein Zinkbad zeitgleich auf beiden
Seiten aufgetragen. Hierdurch bildet sich an der Oberfläche des Stahl eine Legierungsschicht aus Stahl und Zink,
mit einer darüber liegenden Schicht aus reinem Zink. Die aufgetragene Zinkschicht erreicht eine Stärke von ca. 10 -
20 µm. Die durch das Spalten des Breitbandes und das Ablängen nach der Profilierung entstehenden blanken
Schnittflächen, werden bis zu einer Materialstärke von 2 mm durch die kathodische Schutzwirkung ausreichend vor
Rost geschützt. Die glatte Oberfläche ist silbergrau glänzend bis leicht matt und leicht fettig. Bei der Profilierung
bleibt die Verzinkung i.d.R. unbeschädigt erhalten. Produkte und Materialien mit einer Sendzimirverzinkung sollte
ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggressive Umgebungsluft.
Senkbrunnen
- Ein senkrechter Schacht zum Einleiten des Dränwassers in durchlässige Schichten des tieferen Untergrunds.
- Ein Brunnen, welcher durch Aufmauern der Wandung auf einen Brunnenring unter gleichzeitigem
Ausschachten, oder Ausbaggern des Bodens, abgesenkt wird.
senkrechter Verbau
Als traditionelle Möglichkeit zur Sicherung der Baugrubenwandung wird hierbei die Baugrube durch senkrechte
Tragglieder gestützt.
Senkrechthebewerk
Senkung
sensibilisieren
Verabreichen eines Körperfremden Stoffes an einen Organismus, der daraufhin eine spezifische veränderte Reaktion
zeigt, wenn der Stoff erneut verabreicht oder mit dem Organismus in Kontakt gebracht wird. Die Sensibilisierung geht der Allergie voraus.
Sensor
Sensoren haben z.B. bei einer RLT-Anlage (-->RLT) die Aufgabe, die entsprechenden Regelgröße, wie z.B. Feuchte
, Temperatur oder Druck, zu erfassen und in eine für Regler vereinbare physikalische Größe umzusetzen.
Sèparèe
Abgetrennter Raum, auch ein Nebenraum.
Serienfestigkeit von Beton
Kurzbezeichnung: betaWS. Dies ist der Mittelwert für die mittlere Betondruckfestigkeit jeder Würfelserie bei der
Güteprüfung von Beton, im Gegensatz zur Nennfestigkeit, welche die Mindestdruckfestigkeit in N/mm², die jeder
Betonwürfel einer Serie von drei zeitlich aufeinander folgenden Würfel erreichen muss. Beispielsweise liegt die
Serienfestigkeit von Beton mit der Festigkeitsklasse B 5 um 3 N/mm² und bei den übrigen Festigkeitsklassen um 5 N/mm² über der Nennfestigkeit.
Serienschaltung
Serienverfahren
Serliana
Dies ist ein Palladiomotiv, hierbei werden drei Fenster durch Fensterpfeiler geteilt, das mittlere Fenster hat hierbei
einen oberen Rundbogenabschluss während die beiden anderen einen waagerechten Abluss haben.
Serpentin
Chemische Formel: (Mg6 [(OH)6Si4O11] * H2O). Dies ist ein mechanisch zerkleinerter natürlicher Zuschlag mit
einer Rohdichte von ca. 2,60 kg/dm³ und einem Kristallwassergehalt >/= 11 M.-% für den bautechnischen Strahlungsschutz.
Serpentinite
Metamorphe Gesteine; dieses Gestein hat eine schlangenhautartuige, grün- grau- marmorierte oder gefleckte
Oberfläche,- kann auch rot geflammt sein; Eigenschaften: geringe Mineralhärte, leicht bearbeitbar, polierfähig, feinkörnig bis dicht, wenig wetterbeständig.
Servitut
Ist das Recht an einer fremden Sache, das den jeweiligen Eigentümer der Sache zu einer Duldung oder
Unterlassung verpflichtet (z.b. Hausfriedensrecht, Mietrecht, etc.).
Settecento
Setzbolzen
Diese dienen der Verbindung zwischen dünnwandigen Bauteilen und anderen Bauteilen. Sie werden durch
Aufschieben mit der Unterkonstruktion verbunden und durchdringen hierbei das dünnwandige Bauteil.
Setzmaß
Dies ist das, mit einem Setzversuch bestimmte, Maß über die Konsistenz des Frischbetons.
Setzstein
Vor allem bei historischen Gebäuden aber auch bei Denkmälern diente und dient der Setzstein als tragende und
lastverteilende Unterlage für den nachfolgenden Aufbau. So findet man bei historischen Bauten Setzsteine z.B. unter Tür- oder Torpfosten u.ä.
Setzung
Dies ist eine lotrechte Verschiebung des anstehenden Bodens infolge einer Spannungszunahme oder einer
Erschütterung.
Setzungsbeobachtung
Diese wird durchgeführt um die Größe der Setzung und deren zeitlichen Verlauf in Abhängigkeit der verursachenden
Einwirkungen festzustellen.
Setzungsberechnung
Hierbei wird die Spannungsverteilung im Baugrund berechnet, aus welcher sich mit den Ergebnissen von
Kompressionsversuchen die Setzung ergibt.
Setzungsfließen
Setzungsfuge
Dies ist eine Trennfuge in einem Bauwerk zur Vermeidung von Rissbildungen, im Falle dass erhebliche
Setzungsunterschiede zwischen den einzelnen Bauwerksabschnitten zu erwarten sind.
Setzzeit
Dies ist das, nach einem Setzungsversuch bestimmte, Maß über die Konsistenz des Frischbeton.
Seychenen
Sezessionsstil
SF
- Abkürzung für Schneefangziegel.
- Abkürzung für Stoßkupplung.
- Abkürzung für Holzschutzsalze (Siliconfluoride).
- Bei Durchschusshemmender Verglasung ist dies die Kennzeichnung für Splitterfrei .
- Abkürzung für Silicatstaub.
SF6-isolierte Rohrleitung
Diese Rohrleitungen dienen zur Ableitung sehr großer Ströme. Sie bestehen aus einem Innenleiter und einem
Mantelrohr (i.d.R. aus Aluminium), wobei in regelmäßigen Abständen gerippte Stützisolatoren aus Gießharz angeordnet sind, welche den Innenleiter im Mantelrohr fixieren.
SFA
SFB
SFK
SFS
Sgrafito
Fassadengestaltung, bei der mehrere (verschieden farbige) Putzschichten übereinander aufgebaut werden und noch
in feuchtem Zustand ein Muster herausgekratzt wird, es werden meist Kratzputze/Kalkputze hierfür verwendet.
Diese Technik wurde insbesondere in der italienischen Renaissance verwendet. Der Begriff Sgrafito kommt aus dem Italienischen und bedeutet “Das Gekratzte”
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Shading
Bei Bodenbelägen ist dies die Bezeichnung für einen bleibenden Schattierungseffekt, der während des Gebrauchs,
bedingt durch bleibende Florverwerfungen mit Hell-Dunkel-Effekt, auf der samtartiger Oberfläche des Velours entsteht.
Shag
Sheddach
Dieser Dachtyp, welcher auch Sägedach genannt wird ist allgemein erklärt eine Reihung von Pultdächern oder von
pultdachähnlichen Dächern. Es wird unterschieden in:
- Pultdachshed
- Walmdachshed
- HP-Schalenshed
- Konoidschalenshed
Shore
Shorehärte
Die Shorehärte (auch Shore-Härte) ist ein Werkstoffkennwert für Kunststoffe und Elastomere (Festgelegt in DIN
53505 und DIN 7868) und wird mit einer Prüfspitze, einem federbelasteten Stift, gemessen. Das Maß für die Härte
ist die Eindringtiefe, wobei die Kraft durch eine geeichte Feder, ein- bzw. aufgebracht wird. Allgemein wird die Shore-Härte in folgende zwei Härteskalen eingeteilt:
- A-Skala (auch Shore-A genannt) für weiche (gummiartige) Werkstoffe (Weichelastomere), es wird i.d.R. mit
einem Kegelstumpf (mit einer Nadel mit abgestumpfter Spitze) gemessen. Die Stirnfläche des Kegelstumpf hat hierbei einen Durchmesser von 0,79 Millimetern, der Öffnungswinkel beträgt 35°.
- D-Skala (auch Shore-D genannt) für härtere Werkstoffe (Zähelastomere), es wird i.d.R. mit einem Kegel
(Nadel die mit einem 30° Winkel zuläuft und nicht abgestumpft ist.) gemessen.
Bei einem Shore-Härteprüfgerät ist i.d.R. eine Zusatzeinrichtung notwendig, die die zu messende Probe mit einer
Kraft von 12,5 N bei Shore-A bzw. 50 N bei Shore-D auf den Messtisch andrückt. Allgemein ist bei der Messung der
Shore-Härte auf die Temperatur des Materials zu achten (Solltemperatur = 23 °C bei Temperaturintervall von +/- 2 °C
). Die Materialdicke sollte im Bereich von 0 bis 50 Shore mindestens 9 Millimeter, bei härteren Substanzen
mindestens 6 Millimeter betragen. Die Shore-Härte wird angegeben in Shore, von 0 Shore (2,5 mm Eindringtiefe) bis
100 Shore (0 mm Eindringtiefe), d.h. je höher der Shore-Wert desto höher die Härte des Materials.
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Si
- Abkürzung für Silicium.
- Als SI die Abkürzung für das Internationale Einheitensystem (frz.: Le Système international d'unités).
SIA
SIA-Norm 118
Es handelt sich hierbei um allgemeine Geschäftsbedingungen in der Schweiz, die aber im Einzelfall nur dann
Rechtsgeltung haben, wenn sie als „integrierender Bestandteil“ eines Werkvertrages erklärt werden.
Sicherheitsbeibehalt
Der Sicherheitsbeibehalt dient dazu, die vertragsgemäßen Ausführungen der Leistung und die Gewährleistung
sicherzustellen. Laut der VOB Teil B (§ 17) ist hierzu ausdrücklich darauf hingewiesen. Es genügt allerdings nicht,
dass vertraglich die VOB vereinbart ist, der Sicherheitsbeibehalt ist zusätzlich vertraglich zu vereinbaren.
Sicherheits-Dachhaken
Sicherheitsfaktor
Sicherheitsleistungen
In der Heiztechnik ermöglichen diese bei offenen Anlagen eine Ausdehnung des Heißwassers in das
Ausdehnungsgefäß und bei geschlossenen Anlagen die Verbindung zum Sicherheitsventil.
Sicherheitstemperaturbegrenzer
Dies ist ein Sicherheitsschalter welcher bei unzulässig hoher Temperatur das Warmwassergerät allpolig vom
elektrischen Netz trennt und sich nicht selbstständig wieder einschaltet.
Sicherheitstür
Tür aus Stahl, mit holzverkleidetem Stahlkern oder mit Spezialverglasung. Einbruch- und, je nach Ausführung,
beschußhemmend. Sicherheitsbeschläge verhindern das Aufbrechen der Tür, zusätzlich gibt es noch Riegelschlösser, Türketten oder Kastenschlösser.
Sicherheitsventil
Dies ist ein federbelastetes Membran-Sicherheitsventil mit einem entsprechendem Ansprechdruck, das in
geschlossenen Heizanlagen erforderlich ist zur Absicherung des Betriebdrucks.
Sicherung
- In der Gebäudetechnik sind dies Überstrom-Schutzorgane und überall dort anzubringen, wo sich der
Leitungsquerschnitt zum Verbraucher hin verjüngt.
- In der Geotechnik sind dies vorrübergehende und endgültige Stützmaßnahmen z.B. im Untertagebau, welche
die Aufgabe inne haben, die Eigentragfähigkeit des Gebirges zu verbesser, zu ermöglichen oder zu unterstützen.
Sicherungsschein
I.d.R. versichert ein Sicherungsschein, dass der Auftraggeber seinen per Vorkasse entrichteten finanziellen Beitrag
unter vorher vereinbarten Umständen, z.B. bei einem Ausfall des Auftragnehmers (z.B. durch Insolvenz o.ä.),
zurückerstattet bekommt. Als Sicherungsschein kann aber u.a. auch ein Kontoauszug betitelt werden, auf welchem
das Guthaben eines Anlegers, auch Arbeitsstunden eines Angestellten etc., festgehalten werden, die gesichert zur Auszahlung anstehen.
Sichtbeton
Dieser Beton erfordert eine sehr sorgfältige, sauber ausgeführte Schalung und ein sauberes Einfügen des Betons,
denn dessen gestalterisch angelegte Oberfläche wird im allgemeinen nicht mehr beschichtet.
Sichtdreiecke
Dies sind im Straßen- oder Gleisbau, von Sichthindernissen frei zu haltende, Felder bei Straßeneinmündungen oder
Bahnübergängen ohne technischer Sicherung.
Sichtkopf
Bei Trittstufen oder Abdeckplatten (z.B. aus Steingut) handelt es sich hierbei um den überstehenden Teil der
deckenden Platte. Dieser wird oftmals gefast angeboten, womit eine Tropfkante gegeben ist.
Sichtmauerwerk
Sichtseite
Dies ist die sichtbare Abschlussseite bei Möbeln, meist in Frontausführung.
Sichtsparren
Dies ist ein Sparren, der teilweise sichtbar (an der Traufe oder auch im ausgebauten Innenbereich) eingebaut wurde.
Sick Building Syndrom
Sickeranlage
Sickerdole
Wird in der Regel aus Betonringen hergestellt, mit grob körnigem Kies ausgefüllt und dient zur Versickerung des
Regenwassers von Dächern oder Plätzen.
Sickerleitung
Dies ist eine durchlässige Rohrleitung die zur Entwässerung von Erd- und Sickerschichten dient, z.B. zur Ableitung
des Wassers (Regen oder Hangwasser) rund um ein Gebäude, welches in einen Sickerschacht eingeleitet wird.
Sickermulde
Diese dient der großflächigen, oberirdischen Einbringung gereinigter Abwässer in den Untergrund. Es handelt sich
um ein flaches bewachsenes Erdbecken mit durchlässiger Sohle, welches intermittierend mit gereinigtem Abwasser beaufschlagt wird.
Sickerschacht
Diese dienen zur Abwassereinleitung und stellen eine Notlösung dar, wenn das Abwasser weder in ein Gewässer
eingeleitet werden kann, noch im Untergrund verrieselt.
Sickerströmung
Sickerströmungskräfte
Dies sind diejenigen Kräfte, welche infolge der Sickerströmungen auf das Korngerüst ausgeübt werden.
Sickerstützscheibe
Bezeichnung für eine vertikale Sickerschicht die in die Falllinie der Böschung eingebaut wird, dient zur
Standsicherheit der Böschung und wird in der Regel in Abständen zwischen 10 und 20 m eingebaut.
Sickerwasser
Sideboard
Im Möbelbereich ist dies ein niedriger Schrank (auch eine Anrichte ohne Aufsatz), welcher auch aus Teilen eines
Schrankwandprogramms zusammengesetzt werden kann.
Siebanlage
Dies ist u.a. eine technische Einrichtung, die bei der Wasseraufbereitung eingesetzt wird, um Schwebstoffe zu
entfernen.
Siebanalyse
Dies betitelt die Trennung der Korngrößen von Böden mit einem Durchmesser > 0,063 mm durch eine Siebung in
vorgegebenen Korngrößenbereichen.
Sieblinie
- In der Geotechnik ist dies die Darstellung der Korngrößenverteilung von Böden. Dies ist die Grundlage für die Klassifizierung von Böden.
- Im Stahlbetonbau ist dies die graphische Darstellung der Kornzusammensetzung von einem
Zuschlaggemisch. Hierbei wird im Allgemeinen der prozentuale Durchgang durch ein Prüfsieb angegeben.
Siebsatz
Siebversuch
Dies ist die Prüfung zur Ermittlung der Kornzusammensetzung von einem Zuschlagsgemisch oder einer Korngruppe
mit Hilfe eines Siebsatzes. Die Auswertungen eines solchen Siebversuches ergeben die Sieblinie.
Siedlungsabfälle
Hier handelt es sich um Abfälle wie z.B. Hausmüll, Sperrmüll, hausmüllähnliche Abfälle und Garten- oder
Parkabfälle, Klärschlamm, Bauabfälle, Marktabfälle, Fäkalien, Fäkalschlamm, Rückstände aus Abwasseranlagen und Wasserreinigungsabfälle.
Siedlungsdichte
Siedlungswasserwirtschaft
Die Siedlungswirtschaft ist Teil der Wasserwirtschaft und umfasst den gesamten Wasserkreislauf in besiedelten
Gebieten.
SI-Einheit
Siemens-Martin-Verfahren
Dies ist ein 1865 entwickeltes Verfahren zur Stahlherstellung, es wird eine 1300°C heiße Luft über das Schmelzbad
geblasen, wodurch dei Schmelze auf ca. 1700 - 1800 °C aufgeheizt wird.
Siena
Als Farbton ist Siena (benannt nach dem gleichnamigen Ort in der Toskana/Italien) neben Ocker und Umbraun eine
der ersten Farbtöne die der Mensch verwendete (Höhlenmalerei). Es handelt sich hierbei um einen gelb-braunen bis
rot-braunen Farbton der aufgrund des in der Erde enthaltenen Eisenoxids zustande kommt. Die Erde aus Siena, die den Grundstoff der Farbe enthält, wird schlicht als Terra di Siena betitelt.
Sievert
Sikkativ
Dies sind Lösungen von „Trockenstoffen“, die in kleiner Menge oxydativ trocknenden Anstrichstoffen zugesetzt
werden, um deren Trocknung durch katalytische Wirkung zu beschleunigen.
Silane / Siloxane
Diese niedermolekularen bis fast schon makromolekularen organischen SI-Verbindungen werden hauptsächlich zur
Hydrophobierung von Bauwerken, als Tausalzschutz (z.B. von Brückenbauwerken), etc. eingesetzt.
Silberlote
Dies sind Cu-Zn-Ag-Legierungen welche zum Löten von Kupfer, Bronze und Messing mit mehr als 58% Kupfergehalt
verwendet werden.
Silbermineralien
|
Bezeichnung
|
Chem. Formel Bezeichnung
|
Farbe
|
Härte
|
Dichte
|
Molekulargewicht
|
|
Akanthit
|
Ag2S Silbersulfid
|
schwarz, Metallglanz
|
2-2,5
|
7,22
|
247,8 (87,06 % Silber)
|
|
Argenit
|
Ag2S Silbersulfid
|
silbergrau, Metallglanz
|
2-2,5
|
7,2-7,34
|
247,8 (87,06 % Silber)
|
|
Dyskrasit
|
Ag3Sb Silberantimonid
|
silberweiß, Metallglanz
|
3,5-4
|
9,74
|
445,36 (72,66 % Silber)
|
|
Empressit
|
AgTe Silbertellurid
|
fahlbronze, Metallglanz
|
3,5
|
7,61
|
235,47 (45,81 % Silber)
|
|
Eugenit
|
Ag11Hg2 Silber-Quecksilber
|
weiß
|
2,5
|
10,75
|
1587,75 (74,73 % Silber)
|
|
Hessit
|
Ag2Te Silbertellurid
|
schwarz, Metallglanz
|
2-3
|
8,41
|
343,34 (62,83 % Silber)
|
|
Luanheite
|
Ag3Hg Silber-Quecksilber
|
grau
|
2,5
|
12,5
|
524,20 (61,73 % Silber)
|
|
Naumannite
|
Ag2Se Silberselenid
|
grauschwarz
|
2,5
|
7,69-7,79
|
294,7 (73,20 % Silber)
|
|
Silberstahl
Dies ist allgemein eine Bezeichnung für -->Chrom-Vanadium-Stahl, oft die Stahlsorte: 115 Cr V 3.
Silberung
Dies ist die Bezeichnung für die Einführung von Silberspuren in wässrige Systeme, was u.a. zur Entkeimung von
Trinkwasser (Trinkwasserversilberung mit kolloidalem Silber) ausnutzbar ist. Silber, bzw. kleinste Mengen von
kolloidalem (-->Kolloid) Silber können (auch aus medizinischer Sicht) zu Desinfektionen und Konservierungen genutzt werden.
Silicatfarben
Dies sind aus zwei Komponenten (Kaliumwasserglas und Spezialpigmenten) gemischte mineralische Anstrichstoffe.
Silicatschaumglas
Silicatstaub
Dies ist ein feinkörniger Zusatzstoff für Putze und Beton mit einer Partikelgröße von ca. 0,1 Mühmeter. Silicatstaub
fällt als Nebenprodukt bei der Siliziumherstellung an und besteht überwiegend aus SiO2. Im Einsatz als
Betonzusatzstoff bewirkt der Staub neben dem Fülleffekt eine puzzolanische Reaktion sowie eine Verbesserung der Kontaktzone zwischen Zuschlag und Zementstein.
Siliciumdioxid
Silicon
Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung SI; beständig gegen Temperaturen bis 573 Kelvin; feuchtigkeitsabweisend;
Einsatzgebiet: temperaturfeste Gegenstände, feuchtigkeitsabweisende Beschichtungen, Dichtungen, Fugenfüller.
Siliconate
Dies sind wasserlösliche, wasserverdünnbare und salzartige Vorprodukte, ihre wasserabweisende Wirkung
entwickelt sich durch die Reaktion des Alkalisalzes mit dem CO2 -Gehalt der Luft unter Wasserabspaltung zu unlöslichen hydrophoben Polyalkylkieselsäuren.
Silicon-Bautenschutzmittel
Aufgrund des wasserabstoßenden Verhaltens werden diese Stoffe zum Schutz senkrechter Bauteile gegen gegen
Benetzung durch Wasser und gegen Schlagregen eingesetzt, sie bilden keinen abdichtenden Film, die Wände bleiben diffusionsaktiv.
Siliconemulsionen
Diese werden als Zusatz von Putzen und Anstrichmitteln verwendet und dienen der dauerhaften Wasserabweisung.
Siliconharzemulsionen
Siliconharzemulsionen können folgende Bestandteile haben: Kunststoffdispersionen, Füllstoffe, Pigmente und
Weichmacher. Diese Anstriche sind hydrophob.
Siliconemulsionsfarben
Dies ist eine Siliconharzlösung, die mit mikronisierten Pigmenten mittels Emulgatoren in Wasser verteilt sind.
Siliconharzlösungen
Dienen zur Fassadenimprägnierung, die wasserabweisende Wirkung setzt mit dem Verdunsten des Lösemittels ein.
Siliconkautschuk
Diese, ein- oder zweikomponentige Dichtungsmasse findet vor allem im Glasbau (zur Eindichtung von
Fensterscheiben) und im Sanitärbereich Anwendung, Eigenschaften sind: der Stoff haftet ohne Primer auf nahezu
allen mineralischen Untergründen, er ist witterungs- und wasserbeständig und hochgummielastisch dehnfähig vernetzt.
Siliconkautschuk-Dichtstoffe
Silikat
Salz einer Kieselsäure, Eisatz z.B. in sogenannten Silikatfarben (Mineralfarben).
Silikatfarben
-->Wasserglasfarbanstriche /Silicatfarben (die Geister streiten sich ob SiliKatfarbe oder SiliCatfarbe, beide
Schreibweisen sind in den Fachlitaneien angewendet). Reine Silikatfarben sind für Gipsputze nur nach einer vorher
aufgebrachten verkieselnden Grundierung geeignet, weil ansonsten kein Verkieselungsvorgang eintritt. Es wird unterschieden in reine Silikatfarben (Reinsilikatfarben) und Silikatdispersionsfarben.
Silikatputz
Silikatputzen bestehen aus Bindemittel (Kaliwasserglas und Dispersionszusatz) und Sand. Sie sind ähnlich den
Kunstharzputzen, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich des Bindemittels von selbigen.
Silo
Zylindrischer Großspeicher z.B. für Trockenmörtel meist wird bei einem Baustellensilo auch eine Mischstation
integriert.
Silobeton
Beton, welcher im unangemischten Zustand in einem Silo auf die Baustelle gebracht wird, und dort mit Hilfe eines
Durchlaufmischers (meist direkt am Silo angebracht) zu Frischbeton verarbeitet wird.
Silodruck
Simsbrett
Sinterbims
Dies ist ein, durch Sinterung von Waschbergen und anderen Stoffen gewonnenes, grobporiges Material welches u.a.
als Betonzuschlag verwendet wird.
Sinterung
Sinuslauf
Dies ist die wellenartige Bewegung einer Fahrzeugachse bzw. eines Drehgestells durch eine konische Lauffläche
und einem Spurspiel.
Siphon
Auch als Schwanenhals betitelt ist der Siphon ein mehrfach gekrümmtes Rohr in Abwasserleitungen, welches dort
den Geruchverschluss sichert. Es wird hierbei in-->Flaschensiphon und Röhrensiphon unterschieden.
Sisal
Sisalfaser
Sisalfasern (-->Sisal) werden im Wasser gewaschen, in der Sonne getrocknet, gebürstet und zu Garnen versponnen
. Diese Garne verarbeitet man zum Teil zu Bindegarnen, zu Seilen, aber auch zu Fußbodenbelägen. Die Sisalfaser
ist eine glatte und geschmeidige Faser, die sich gut färben läßt. Daher werden Sisalbeläge auch in zahlreichen
Farben angeboten. Sisalbodenbeläge sind trittschalldämmend, sehr strapazierfähig und werden in stark
frequentierten Ausstellungs- und Büroräumen, aber auch in Wohnbereichen eingesetzt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit
können Sisalbeläge leicht schrumpfen, Hersteller empfehlen hierbei eine vollflächige Verklebung. Bei einer losen Verklebung müssen die Webkanten vernäht werden.
Sisalteichboden
Dies ist eine Uferbefestigung (oftmals als erste Schicht der Uferbefestigung) aus Jute-Sisal-Gewebe bei Teichen,
das bei steilen Ufern das Abbröckeln der Erde verhindert.
Sitte
Der Architekt und Architekturtheoretiker Camillo Sitte (1843-1903) erstellte mehrere historisierende Bauten und
Bebauungspläne.
Sitzwaschbecken
Skelettbauweise
Bauweise, bei der die Tragkonstruktion aus Holz-, Stahl- oder Betonstützen und -balken besteht und die Wände
durch nichttragende Ausfachungen gebildet werden. --> Holzskelettbau.
Skene
Sklerometer
Skonto
Die ist ein vereinbarmöglicher zeitabhängiger Abzug von einer Rechnung, üblich sind beispielsweise 2 % Skonto bei
Bezahlung innerhalb 10 oder 30 Tagen oder auch bei Barzahlung. Skonti sind im Gegensatz zu Rabatte, Boni und Provisionen nicht unabdinglich als Vergünstigung nach der HOAI (§ 10) zählbar.
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Sleipnir
Der achtbeinige Hengst aus der heidnischen Mythologie. Man kann Ihn oftmals als -->Dachschmuck bei Reet- und
Strohdächern finden.
Slip
Slump-Test
SLW
Dies ist in der Lastannahme die Bezeichnung für ein Regelfahrzeug (SLW: Schwerlastwagen). Es wird
unterschieden in:
- SLW 60: Nach DIN (1072) entspricht SLW 60 einem Fahrzeug von 3 m Breite und 6 m Länge, mit einer
Gesamtlast von 600 KN, einer Radlast von 100 KN, einer Aufstandsfläche von 0,2 * 0,6 m und einer Ersatzflächenlast p' = 33,3 KN/m2.
- SLW 30: Nach DIN (1072) entspricht SLW 30 einem Fahrzeug von 3 m Breite und 6 m Länge, mit einer
Gesamtlast von 300 KN, einer Radlast von 50 KN, einer Aufstandsfläche von 0,2 * 0,4 m und einer Ersatzflächenlast p' = 16,7 KN/m2.
Slype
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