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P
Pa
- Abkürzung für Protaktinium.
- Abkürzung für die Einheit -->Pascal.
Pa Chai
(chinesisch: Acht-Häuser-Schule - auch Ba Zhi oder Ost-West-System).
Dies ist eine Richtung des traditionellen Feng Shui, bei der die Ausrichtung ("Atemrichtung") eines Gebäudes ermittelt wird. Ziel ist es, einen möglichst harmonischen Energiefluss innerhalb
des Hauses zu ermöglichen.
Packlage
Unterbau aus z. B. Bruchsteinen, Schotter, Schlacke als Trag- und
Frostschutzschicht für befestigte Flächen im Freien (z. B. Straßen, Wege, Höfe, Terrassen).
Packwerk
Dies sind Packungen aus kreuzweise eingebrachten Reisiglagen, auf
welche in Abständen von ca. 60 cm Wippen aufgenagelt sind. Die Hohlräume sind hierbei mir Erde, Steinen oder Kies verfüllt.
Padouk
Holzart. Das Holz ist hart und dicht und elastisch. Es spaltet
leicht und ist druck und biegefest. Verwendungsbereich: Brückenbau, Eisenbahnschwellen, Furnierholz, Innenausbau, Möbelbau und Musikinstrumente.
Pagode
Dies ist ein buddhistischer Tempel in Indien, Südostasien oder China
in Form eines turmartigen Stockwerksbaus, in Europa wurde dies ab dem 18.jahrhundert als dekoratives Bauwerk kopiert.
PAH
PAK
Abkürzung für Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (aus dem
Englischen PAH = Polycyclic Aromatic Hydrocarbons) bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen, die aus mindestens zwei miteinander verbundenen Benzolringen bestehen. Man spricht auch von
kondensierten Ringsystemen. Diese ringförmigen Kohlenwasserstoffe können zusätzlich mit Substituenten, z.B. Methylgruppen, versehen sein. Neben diesen zählen auch Derivate mit Heteroatomen
(hauptsächlich Sauerstoff und Stickstoff) in Form von Keto-, Aldehyd-, Carboxyl- und Nitrogruppen, aber auch Heteroaromaten zu den PAK. PAKs sind ein natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl.
Paket
Palais
Paläozoikum
Palazzo
Paleozän
Palette
Eine Scheibe (meist aus Holz) mit einem Loch für den Daumen, zum
Anrühren von Farben für Maler; auch eine Platte zum stapeln von Waren, welche mit dem Gabelstapler gesenkt und gehoben werden kann.
Palingenese
U.a. die Bildung eines neuen Gesteins durch wiederholtes Schmelzen und Aufsteigen von Eruptivgestein.
Palisade
Palisander (Indien)
Holzart. Das dichte Holz ist sehr hart, zäh, dauerhaft und schwindet
wenig. Es lässt sich sehr schwer bearbeiten, jedoch gut drechseln, leimen und polieren. Verwendungsbereich: Hochwertige Arbeiten im Innenausbau, Möbel, Drechslerwaren und im Instrumentenbau.
Palisander (Brasilien/Argentinien)
Holzart. Das dichte Holz ist sehr hart, zäh, dauerhaft und schwindet
wenig. Es lässt sich sehr schwer bearbeiten, jedoch gut drechseln, leimen und polieren. Verwendungsbereich: Hochwertige Arbeiten im Innenausbau, Möbel, Drechslerwaren, Instrumentenbau und
Billardtische.
Palladianismus
Dies ist ein klassizistischer Stil der vor allem in Europa und in
den amerikanischen Kolonien im 17. und 18. Jahrhundert angewandt wurde.
Palladio
Der venezianische Baumeister und Theoretiker Andrea Palladio (1508-1580) war der Erfinder des Palladianismus.
Palladiomotiv
Bei diesem Fenstermotiv wird ein mittlerer breiter Bogen von
zwei schmalen Öffnungen tangiert welche in Höhe des Bogenkämpfers mit dem Gebälk abschließen.
Palladium
Ein chemisches Element (Metall); Kultbild der griechischen Göttin
Pallas Athene in Troja; oder auch ein schützendes Heiligtum.
Palmette
Palmettenfries
Paneel
Material zur Vertäfelung von Decken und Wänden im Innenbereich.
Meistens Spanplatten als Trägermaterial, Oberflächen aus Echtholz-Furnieren oder Kunststoff.
Panikschloss
Paniksituation
Eine Paniksituation liegt dann vor, wenn eine größere Personengruppe
bedroht ist und/oder diese aufgrund der räumlichen Situation mit großer Wahrscheinlichkeit in Panik geraten wird.
Paniktürverschluss
Panikverschluss
Panoramaaufzüge
Dies sind transparente Aufzüge, bei welchen verglaste Kabinen
entweder vor dem eigentlichen Fahrschacht auskragend angebracht sind oder die Fahrkörbe direkt im Glasschachtgerüst auf und ab fahren.
Pantheon
Pantometer
Pao Rosa
Holzart. Das Holz ist sehr dicht, hart, schwindet wenig und ist
witterungsbeständig. Es lässt sich schwer bearbeiten, erhält aber beim hobeln eine glatte Oberfläche. Verwendungsbereich: Furnierholz und Palisanderersatz.
Papageienschnabelzange
Dies ist eine kleine Kneifzange zur Fliesenbearbeitung. Mit Hilfe
dieser Zange können vorgeritzte Aussparungen aus Fliesen gebrochen werden.
Papierbeton
Auch unter dem Namen “Papercrete” im Handel, ist ein Baustoff aus
Recyclingpapier (ca. 60%), Sand (ca. 20%) und Zement (ca. 20 %). Hieraus werden sowohl Mauersteine wie auch Mauermörtel und Putze hergestellt. Besondere Merkmale dieses Baustoffes sind das geringe
Gewicht, gute Isolationseigenschaften, hohe Feuerfestigkeit und eine positive Druckfestigkeit. Allerdings nimmt das Material leicht Feuchtigkeit auf und muss daher u.a. mit einem
Witterungsschutz/Schutzanstrich versehen werden.
Pappdocke
Dies sind Streifen aus Dachpappe zur Unterlegung der seitlichen
Fugen zwischen den Pfannen von Hohlpfannendächern bei Dachneigungen, welche flacher als die Regeldachneigung ausgeführt wurden.
Pappel
Das leichte Holz ist grobfaserig, sehr weich, leicht zu spalten aber
nicht glatt zu hobeln. Es ist nicht dauerhaft. Verarbeitung befriedigend. Verwendungsbereich: Zündholzfabrikation, Blindholz, Kisten und in Zelluloseindustrie.
Paradies
Parabel-Rechteck-Diagramm
Dies ist eine nomonative, vereinfachte Vorgabe für den
Spannungsverlauf in der Druckzone als Ausgangswert für die Querschnittsbegrenzung.
Parakklesion
Parallam PSL
Parallam Parallel Strand Lumber. Dies sind Holzspanplatten aus
längsorientierten Spänen mit einer Spanlänge bis zu ca. 75 mm die Phenolharz verleimt wurden. Die Schälfurnierstreifen bestehen i.d.R. aus Douglasie Fir (DF; Douglasie, Douglastanne) oder auch
Southern Yellow Pine (SYP; Pitch Pine) etc.
Paralleldach
Parallelfachwerk
Dies sind Fachwerkträger, bei welchen die Ober- und Untergurte zueinander parallel angeordnet sind.
Paralleltextur
Dies betitelt die visuell aufnehmbare Eigenschaft einer mind.
zweifarbigen Oberfläche, bei welcher die eigentliche Musterung zu sich selbst parallel verläuft, sich also im gleichen Abstand immer wieder wiederholt.
Parallelverband
Bei diesem Mauerwerksverband werden die Steine parallel nach oben
vermauert, so daß die Stoßfugen als Durchlauffugen über die gesamte Mauerscheibe nach oben laufen.
Parifizierung
Dies ist die Erstellung eines Nutzwertgutachten, in dem die
Nutzwerte der Wohnungseigentumsobjekte nach der Nutzfläche und gewissen Zu- oder Abschlägen ermittelt werden.
Parker
1796 gelingt dem Engländer James Parker die Erzeugung von so
genanntem Romancement, einem Einsatz für Puzzolanerde und Traß, der ohne Zusatz von Kalk erhärtet.
Parkett
Fußbodenbelag aus Holzbrettchen (Parkette), die in einem Muster verklebt oder genagelt werden. -->Parkettarten
Parkettarten
Hierbei wird neben dem Fertigparkett-Elementen, welche industriell
hergestellt werden und als fertig oberflächenbehandelte, rechteckige, oder quadratisch, mehrschichtige Fußbodenelemente aus Holz oder einer Verbindung von Holz, Holzwerkstoffen oder anderen
Baustoffen, angeboten werden, noch in folgende Arten unterschieden:
- -->Parkettstäbe
- -->Parkettriemen
- -->Tafelparkett
- -->Mosaikparkettlamellen
- -->Massivparkett
- -->Hochkant-Lamellenparkett
- -->Dielenböden und Landhausdielen
Parkettriemen
Kurzbezeichnung: RI. Diese Parkettart besitzt an zwei Kantenflächen
eine angehobelte Feder und an den gegenüberliegenden Flächen Nute. -->Parkettarten
Parkettstäbe
Kurzbezeichnung: ST. Hier handelt es sich um ringsum genutete
Parketthölzer, welche beim Verlegen mit Hirnholzfedern verbunden werden. -->Parkettarten
Parodos
parapet
Parterre
Andere Bezeichnung für das Erdgeschoß auch die Ebenflächigkeiten der
Teppichbeete in einem Barockgarten werden so benannt.
PartG
Partie
Partner am Bau
Die am Bau beteiligten Partner sind: Bauherr, Entwurfsverfasser und Bauunternehmer.
Partnergesellschaft (PartG)
Dies ist eine Rechtsform für freie Berufe, die eigenverantwortlich
mit Partnern zusammen arbeiten wollen, diese Partnerschaftgesellschaft haftet mit ihrem Geschäfts- und Privatvermögen. Freiberufler, deren Haftung per Berufsgesetz und –verordnung beschränkt ist,
müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen, des weiteren muss die Gesellschaft in den Partnerregister bei zuständigen Amtsgericht eingetragen werden.
Parzelle
Vermessenes, kleines Stück Bauland, welches im Grundbuch eingetragen ist.
Pascal
- (Kurzzeichen: Pa) Als SI-Einheit (-->Si) ist dies die Einheit des Druckes, die nach Blaise Pascal benannt wurde. 1 Pa = 1
kg/(m·s²) = 1 N/m².
- Der Franzose Blaise Pascal (1623-1662) war ein Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph.
Paß
Passage
U.a. eine überdachte Ladenstrasse; Durchgang, Überquerung, Durchfahrt.
passive Nutzung der Sonnenenergie
Allgemein erklärt beruht diese auf dem Prinzip, dass während der
Heizzeit so weit wie möglich die Sonnenstrahlung zur Erwärmung des Gebäudes genutzt wird und durch entsprechende Speichermassen im Inneren des Gebäudes die Wärme möglichst lange gespeichert wird.
passive Pigmente
Passivhaus
Dies ist ein Gebäude mit einem rechnerischen Heizwärmebedarf von
max. 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr beheizter Wohnfläche - nach der zweiten Berechnungsverordnung (II BVO).
Passivierung
Dies ist die Betitelung für den Vorgang der Umwandlung der chemisch
aktiven Metalloberfläche in eine chemisch widerstandfähige, passive Oberfläche.
Passivschicht
Dies ist eine, auf der Oberfläche von Bewehrungsstählen befindliche
Schutzschicht, deren Widerstand gegen atmosphärisch bedingte Korrosionseinflüsse aus der natürliche Alkalität des umgebenen Zementsteins beruht.
Pastophorien
Dies ist die Bezeichnung für das Diakonikon und das Prothesis welche neben der Apsis angeordnet sind.
Pastoriat
Amt, Amtsräume sowie Wohnung des Pastors, andere Bezeichnung: Pfarrhaus, Pfarramt.
Patera
Dies ist die Bezeichnung für ein kleines und flaches Dekorationsmotiv welches kreisförmig oder oval ist.
Paternosteraufzug
Dies ist ein Personen-Umlaufaufzug der hauptsächlich für einen
gleichmäßigen und kontinuierlichen Verkehr zwischen den Geschossen in Büro- oder Amtsgebäuden eingebaut wurde. Bei diesen Aufzügen sind die Fahrkörbe nach vorne hin offen und bieten Platz für 1 bis 2
Personen. Die Fördergeschwindigkeit ist so gering, dass während der Fahrt ein- und ausgestiegen werden kann. In der heutigen Zeit sind Paternosteraufzüge aufgrund der brandschutz- und
sicherheitstechnischen Anforderungen nicht mehr zugelassen, vorhandene Anlagen dürfen nur noch mit einer Sondergenehmigung betrieben werden.
Patsche
Patschokieren
Dies ist die in Österreich häufig verwendete Bezeichnung für das
vollständige Verfugen von Mauerwerk oder auch Sichtmauerwerk (z.B. bei Kaminen).
pathogen
Krankheitsverursachen, krankheitserregend.
Pauschalvertrag
Diese Form von Bauvertrag enthält die Vergütung zu einem
Pauschalpreis, also nicht, wie beim Einheitspreisvertrag, nach tatsächlich ausgeführten Mengen.
Pavillon
Paxton
Sir Joseph Paxton (1801-1865), der ursprünglich Gärtner war, entwarf
und erbaute den Kristallpalast für die Weltausstellung in London (1851), hierbei wurden erstmals in größerem Umfang Fertigbauteile eingesetzt.
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Pb
PCC-Mörtel
Abkürzung für: Polymer Cement Concrete; diese Kunststoffmodifizierten, zementgebundenen Mörtel und Betone
werden hauptsächlich im Bereich der Instandsetzung vorhandener Bausubstanz eingesetzt. Durch eine Kunstoffmodifizierung können sowohl die Frischmörtel-/Frischbetoneigenschaften als auch die Festmörtel
-/Festbetoneigenschaften wesentlich beeinflusst werden.
PCM
Abkürzung für Phase Change Materials. Es handelt sich hierbei um Substanzen, die durch ein gezieltes
Aufschmelzen und Erstarren bei einer definierten Temperatur Energie aufnehmen bzw. abgeben (der Aggregatzustand ändert sich). PCM`s werden bei Sportbekleidungen aber auch im Baubereich in den
unterschiedlichsten Produkten eingesetzt. Bei Wärmeeinwirkung wird das Material flüssig und ist hierdurch in der
Lage Wärmeenergie aufzunehmen bzw. zu speichern. Bei einem Abkühlen der Umgebung kristallisiert das Produkt wieder und gibt die gespeicherte Wärme ab.
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Pd
PE
Abkürzung für Polyethylen (Polyäthylen), thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Abwasser-, Kaltwasser-,
Elektro-Installationsrohre, Folien.
pe dn 25
Die ist die Betitelung für ein PE-Rohr ( PE =Polyethylen; -->Kunststoff) mit einer Nennweite (-->DN) von 25 mm.
Pedologie
Pedometer
Pegel
Dies ist eine Einrichtung zur Messung von Wasserständen, es wird unterschieden in:
- Lattenpegel: Dies ist eine, als Pegel fest eingebaute Messlatte in einem Gewässer.
- Schreibpegel: Hierbei wird der Wasserstand mechanisch, elektrisch oder pneumatisch auf ein Schreibgerät übertragen.
Pegelminderung durch Schallabsorption
Dies ist die Minderung des Schalldruckpegels in einem Raum, die durch Anbringung oder das Vorhandensein
schallabsobierender Stoffe oder Konstruktionen im Gegensatz zu einem unbehandelten oder gänzlich leeren Raum erreicht wird.
Pegelnullpunkt
PEI
Abkürzung für Primärenergieinhalt (Einheit: kWh/m²a). Dies ist die Energie die für die Produktion (Herstellung und
Erneuerung) und den Transport eines Baustoffes erforderlich ist. Es wird allgemein in PEI-Erneuerbar (aus
erneuerbarer Energie wie z.B. aus nachwachsende Rohstoffen) und PEI-Nicht Erneuerbar (wie z.B. Energie aus Kohle- oder Atomkraftwerken) eingeteilt.
Peilrohr
Pelasol
PE-Leiter
Pellets
Pelton Turbine
Diese Turbinen (auch Freistrahl-Turbinen genannt) eignen sich besonders für große Fallhöhen und geringen
Wassermengen.
Pendelleuchte
Pendelrinne
Straßenrinne; bestehend aus Hochbordsteinen und einem nicht zur Fahrbahn gehörendem Streifen; eine Pendelrinne
muß sich deutlich von der Fahrbahn unterscheiden den diese gehört nicht zur Fahrbahn, ausgenommen bei langsam
befahrenen Stadtstraßen; hergestellt wird diese aus Rinnenplatten, Gußasphalt, Pflaster, Deckschichtmaterial etc.
Pendelstab
Dies ist ein Stab (Stütze), der (die) an beiden Enden gelenkig gelagert ist.
Pendelstütze
Pendeltür
Dies ist eine Türe, bei welchem das Türblatt zu beiden Seiten geöffnet werden kann.
Pendentif
Dies ist ein dreieckiges Bauteil welches eine Ecke des quadratischen Unterteils mit der darüberliegenden runden
Kuppel verbindet auch Bodenzwickel oder Hängezwickel genannt.
Pendentivkuppel
Dies ist eine Kuppel, deren kreisförmiger Grundriss mittels sphärischer Dreiecke, die Ausschnitte aus einer
Kugelfläche sind, in einen quadratischen Raumgrundriss überführt wird.
PEN-Leiter
Früher auch Nullleiter genannt ist dies der geerdete Leiter, der sowohl die Funktion des Schutzleiters als auch des
Neutralleiters erfüllt.
Pentachlorphenol
Abkürzung: PCP; dieser Stoff wurde zumeist als -->Insektizid oder -->Fungizid eingesetzt, es handelt sich hierbei
um einen äußerst gesundheitsschädlichen Stoff oft ist dieser produktionsbedingt mit Furonen und -->Dioxinen verunreinigt.
Pentaeder
Pentagon
Pentastylos
Penthaus
Eine Wohnung auf dem Flachdach eines großen Gebäudes, “Haus auf dem Haus”.
Pentode
Pentosen
Als Pentosen bezeichnet man Monosaccharide mit 5 Kohlenstoffatomen, beispielsweise die Ribose (Molekularer
Komplex, der aus mehreren Dutzend verschiedenen Proteinen sowie einigen RNA-Molekülen besteht.) oder die
Desoxiribose (wichtiger Bestandteil der Nucleinsäure = Überbegriff für DNS- und RNS-Moleküle, die im Zellkern jeder
Zelle vorkommen und an der Neubildung und Teilung der Zellen beteiligt sind). Der menschliche Organismus ist in der
Lage, über den Pentosephosphatweg andere Zucker in Pentosen umzuwandeln, die er beispielsweise für die Synthese von Nukleosiden benötig.
Performance Ratio
Pergola
Stützen und Balken mit aufgelegten Kanthölzern, Lamellen o. ä.. Die Pergola wird als offene, raumbildende
Begrenzung in Gärten eingesetzt. In Verbindung mit Rankgittern auch als Sichtschutz für die Terrasse oder in Tor-Form als Eingangspergola.
Peridromos
Perimeterdämmung
Periodensystem der Elemente
Kurzbezeichnung PSE. Das Periodensystem ist in 8 Hauptgruppen, die senkrecht angeordnet sind, eingeteilt. Alle
Elemente einer Hauptgruppe besitzen die gleiche Anzahl von Außenelektronen.Waagerecht ist es in 7 Perioden
eingeteilt, wobei jedes Element die gleiche Anzahl von Elektronenschalen hat. Die Elemente werden in Ihren Kürzel
wie z.B. H für Wasserstoff angegeben, die Zahl unterhalb gibt die relative Atommasse an, die Zahl oberhalb die Ordungszahl.
Abbildung von www.periodensystem.info
- Die Elemente einer Hauptgruppe haben ähnliche Eigenschaften.
- Die Einordnung der Elemente erfolgt durch steigende Ordnungszahlen (Zahl oberhalb der Elementkurzzeichen).
- Die Ordnungszahl richtet sich nach der Anzahl der Protonen im Atomkern.
- Die Periodennummer entspricht der Zahl der Elektronenschalen.
- Die Gruppennummer ist die Gesamtzahl der Protonen.
periodischer Zustand
Dies ist ein nichtstationärer Zustand, in dem sich die Werte der jeweiligen Parameter unabhängig von den
Ausgangsbedingungen in regelmäßigen Zeitabständen wiederholen.
Peripteros
Peristyl
Perlit
Expandiertes Perlit ist ein rein mineralisches Produkt. Es wird durch schockartiges Erhitzen von Rohperlit, einem
vulkanischen Gesteinsglas mit einem Wassergehalt von ca. 5% hergestellt. Der Glassand schmilzt bei diesem
Prozess bei ca. 1200°C und das enthaltene Wasser führt durch schlagartige Verdampfung aus der pyroplastisch
gewordenen hochviskosen Schmelze zu einer bis zu 20-fachen Volumenänderung, wobei sich ein poriges Erzeugnis mit einem sehr geringen Schüttgewicht bildet.
Perlleim
Perlstab
Permanentanker
Dies sind Verpressanker mit einer Einsatzdauer von mehr als zwei Jahren. Sie weisen einen hohen
Korrosionsschutz auf.
Permeabilität
Permethrin
Pernambuc
Holzart. Das Holz ist sehr hart, schwer, zäh und dicht. Es ist sehr schwer schneidbar und von ungewöhnlicher
Bruchfestigkeit. Verwendungsbereich: Drechslerarbeiten, Pfeiffenrohre, Griffe und Intarsien.
Peroba rosa
Holzart. Das Holz ist hart, dicht und spröde. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen und messern. Verleimung und
Oberflächenbehandlung sehr gut. Holzstaub löst Asthma, Brechreiz, Krämpfe, Schweissausbrüche und Schlafsucht
aus. Verwendungsbereich: Furnierholz, Täfer, Möbelholz, Schiffbau, Wasserbau und Parkett. Dient als Ersatz für Buchsbaum.
Peroxid
Perpendicular Style
Dies ist der letzte (von drei) gotische Architekturstil in England, gängig war dieser von ca. 1350 bis in das 16.
Jahrhundert.
Perret
Der Franzose Auguste Perret (1874-1954) war der erste Architekt der konsequent mit Stahlbetonkonstruktionen
arbeitete.
Perron
Personenaufzug
Personenaufzüge dienen der Beförderung in Wohn- und Verwaltungsbauten, Geschäftshäusern, Hotels, Schulen,
Krankenhäuser, etc.
Perspektive
Darstellung eines räumlichen Gegenstandes auf einer ebenen Fläche, (Vogelperspektive, Froschperspektive....)
wurde in der Renaissance entwickelte.
Perzentil
Pestizide
Pestizide sind Stoffe, die gegen schädliche oder unerwünschte Mikroorganismen, Pflanzen, Pflanzenteilen oder Tiere
angewendet werden. Es handelt sich hierbei um die allgemeine Bezeichnung für Pflanzenschutz-, und Schädlingsbekämpfungsmittel und Wachstumsregler, einschließlich der Zusatzstoffe.
Petrefakt
Petrochemie
Pfahl
Pfähle dienen im Bauwesen vor allem der Lastabtragung in tiefer liegende Bodenbereiche (Tiefengründungen).
Pfahlfußverpressung
Diese Verpressung vermindert den tragminderten Einfluss von Auflockerungen in der Pfahlsohle infolge des
Bohrvorgangs bei Ortpfählen.
Pfahlgründung
Hier übertrage Pfähle, welche die Funktion von Fundamenten übernehem, die Lasten entweder auf die tragfähige
Bodenschicht oder leiten die Kräfte über Mantelreibung in die weichen Bodenschichten und verteilen so die Lasten
auf ein grösseres Bodenvolumen Einige der bekanntesten antiken Pfahlbauten sind z.B am Bodensee zu finden.
Pfahlprobebelastung
Pfahlrost
Dies betitelt das Vereinen mehrere Pfähle durch eine Verbundkonstruktion am Pfahlkopf z.B. durch eine
Stahlbetonplatte, zur Gewährleistung einer gemeinsamen Tragwirkung.
Pfahlwand
Dies ist eine überschnitten gebohrte Pfahlreihen aus Beton und wird in die Gruppe der permanenten
Baugrubenabschlüsse eingereiht.
Pfahlzieher
Dies sind i.d.R. schnellschlagende Geräte bei welchen die Schlagenergie, zum Ziehen des Pfahls, nach oben wirkt.
Pfanne
Pfarrkirche
Pfeffer
Bei Holz ist dies die Betitelung für schwarzbraune Einschüsse die im Speziellen bei der Eibe vorkommen.
Pfeiler
Dies ist im Hochbau eine Stützkonstruktion aus Mauerwerk oder Stahlbeton (Mauerwerkspfeiler, Brückenpfeiler, etc.)
Pfette
Pfettendach
Bei Pfettendächer tragen mit der Traufel parallel laufende Pfetten die aufliegenden Sparren. In der Regel liegen die
Fußpfetten auf den Außenwänden auf, die Firstpfetten werden durch Firstsäulen gestützt und die Mittelpfetten sind Teil von zweifach stehenden Stühlen. Es wird unterschieden in:
- Pfettendächer mit einfach stehendem Stuhl (Firstpfette mit Firstsäulen).
- Pfettendächer mit zweifach stehendem Stuhl (Mittelpfette).
- Pfettendächer mit dreifach stehendem Stuhl (Fuß-, Mittel- und Firstpfetten mit entsprechenden Unterstützungen).
- Pfettendächer mit liegendem Stuhl.
Pfettenverhängung
Diese wird durchgeführt um die Biegung der I-förmigen Pfetten bei geneigten Dächern, um die schwache
Achse zu verringern. Hierbei werden die Pfetten in den Dachebenen im 1/2- oder 1/3-Punkt durch Zugstangen gestützt, die im First zu den Pfettenauflagerpunkten gespreizt sind.
Pflanzenbeet-Kläranlage
Dies ist eine naturnahe Anlage zur biologischen Abwasser-Reinigung durch sogenannte Wurzelraumentsorgung.
Hierbei erfolgen die biologischen und chemische Abbauprozesse in einer 30 bis 100 cm starken Bodenschicht im Wurzelbereich von Sumpfpflanzen.
Pflanzenkläranlage
Eine Pflanzenkläranlage dient zur Abwasserreinigung in Funktion einer biologischen Kläranlage, wobei das Abwasser
einen mit Pflanzen bewachsenen Boden- oder Wasserkörper durchströmt.
Pflanzenkunde
Pflanzgebot
Das Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen is laut BauGB (§9 Pflanzgebot) festgesetzt:
so kann die Gemeinde Grundstückseigentümer, im Geltungsbereich dieses B-Plans, durch Bescheid zur Bepflanzung verpflichten.
Pflaster
Dies ist ein Belag aus dichtgefügten Steinen oder auch Holzklötzen, u.ä.
Pflasterdecke
Pflasterfugenmörtelverbrauch
|
Stein in cm
Länge/Breite
|
Fugenbreite in mm
|
|
5
|
10
|
20
|
30
|
40
|
|
4/6
|
14
|
25
|
|
|
|
|
6/8
|
10
|
18
|
|
|
|
|
7/9
|
9
|
16
|
|
|
|
|
8/10
|
8
|
15
|
26
|
|
|
|
8/11
|
7
|
14
|
26
|
|
|
|
9/11
|
7
|
13
|
25
|
|
|
|
10/12
|
6
|
12
|
22
|
31
|
|
|
12/14
|
5
|
10
|
19
|
27
|
|
|
12/15
|
5
|
10
|
19
|
26
|
|
|
13/18
|
5
|
9
|
17
|
24
|
|
|
14/16
|
5
|
9
|
17
|
24
|
30
|
|
15/17
|
4
|
9
|
16
|
23
|
29
|
|
16/20
|
4
|
8
|
15
|
21
|
26
|
|
Pflasterrinne
Dies ist eine gepflasterte Straßenrinne mit trapez-, mulden- oder V-förmigem Querschnitt.
Pflaumenbaumholz
Das Holz ist hart, dicht und spröde. Es schwindet sehr stark und ist im Freien nicht dauerhaft. Es ist sauber zu
bearbeiten, zu drehen und zu schnitzen. Verwendungsbereich: Drechslerarbeiten, Fassbahnen, Blasinstrumente und Kunstschreinerarbeiten.
Pfosten
Phase Change Materials
Phasenvergleichsverfahren
Phasenverschiebung
Durch die starken Schwankungen der Außentemperatur im Sommer erfolgt eine Wärmewelle durch die
Außenbauteile in Richtung der Wohnräume. Ziel des sommerlichen Wärmeschutzes ist eine Verzögerung des
Wärmedurchgangs durch eine Konstruktion. Die Wärmemenge, die zur Zeit der größten Sonneneinstrahlung entsteht
, soll erst mit einer Verzögerung von bis zu 12 Stunden in den Wohnraum gelangen. Dieser Vorgang wird als Phasenverschiebung bezeichnet.
Phasenzusammensetzung
Dies ist die anteilige Zusammensetzung des Bodens aus der festen, flüssigen und gasförmigen Phase.
Pharos
Phellogen
Phenolharzhartschaum
Phenol-Formaldehydharz
Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung PF; sehr spröde, temperaturbeständig bis ca. 423 Kelvin; Einsatzgebiet:
Holzleime, Schaumstoffe. Das Phenolharz ensteht durch Polykondensation von Phenol (Hydroxibenzol) C 6H6OH
oder ähnlichen zyklischen Verbindungen wie Kresol oder Xylenol mit Formaldehyd unter Abspaltung von Wasser. Weitere Bezeichnung ist Phenoplaste.
Phenolharz
Blockgeschäumt handelt es sich hierbei um einen spröden und offenzelligen Dämmstoff (Wärmedämmplatte) mit
hoher Wasseraufnahme und sehr gutem Wärmedämm- und Brandverhalten.
Phenolphthalein
Dies ist ein weißes, kristallines Pulver, welches unlöslich in Wasser aber leicht löslich in Alkohol oder Alkalien ist.
Das Phenolphthalein ändert seine Struktur und damit seine Farbe in Abhängigkeit vom pH-Wert. Im sauren bis
neutralen pH-Bereich (-->pH-Wert) liegt überwiegend die Phthalid-Form (ungeladenen Grundform) vor, die
Phenolphthalein-Lösung ist dann farblos. Mit Alkalien erfolgt bei einem pH-Wert von ca. 8,4 bis 10.0 überwiegt die
chinoide Struktur und somit tritt ein Farbumschlag nach rosa ein. Der Farbumschlag kann durch Säurezugabe
rückgängig gemacht werden. Phenolphthalein dient u.a. zur Ausführung eines Carbonatisierungsnachweises (-
->Carbonatisierung) an z.B. frischen Betonbruchstellen, zur Visualisierung der Carbonatisierungstiefe an Beton oder
auch zur Prüfung der Alkalität von Putzen. Ist die Fläche alkalisch, verfärbt sich die aufgeträufelte Phenolphthalein
-Lösung rot. Diese Rotfärbung ist selbst bei einer Verdünnung von 1:1.000.000 noch erkennbar.
Phenoplaste
Phenoplastharz
Dies ist ein Kunstharz, das durch eine Kondensationsreaktion zwischen einem Phenoplast (z.B. Phenol, Kresol,
Xylol, Resorcin) oder einer Mischung von Phenoplasten mit einem Aldehyd (z.B. Formaldehyd, Furfurylaldehyd) oder mit einer Mischung von Aldehyden entsteht.
Phenoplastkitt
pH-Indikatorstäbchen
Dienen zur pH-Wert Bestimmung, für alle wässrigen Lösungen und Auszügen aus Baustoffen; Verglichen wird die
Farbreaktion an einer Farbskala.
Phonolithzement
Kurzbezeichnung PUZ; dieser Zement wird aus Portlandzement und Phonolit hergestellt, ist nicht zulässig für
Spannbeton, ansonsten kann dieser Zement unter den gleichen Bedingungen wie Traßzement verwendet werden.
Phosphate
Dies sind Salze und Ester der Phosphorsäure. Sie dienen zur Herstellung von Wasch-, Dünge-, Rostschutz-,
Reinigungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln sowie als Komponenten für Tierernährung.
Phosphid
Phosphogips
Dieser Gips entsteht bei der Phosphorsäure-Herstellung im Naßverfahren durch Reaktion der Phosphaterze mit
Schwefelsäure. Er ist aus technischen und wirtschaftlichen Gründen als Rohstoff für die Gipsindustrie ohne Bedeutung.
Phosphorsäureester
Dies sind Organophosphate, welche teilweise natürlich als Energiespeicher vorkommend. Sie werden z.B. bei
manchen organisch-pflanzlichen Wärmedämmprodukten als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet und wirken
stark insektizig und auch akarizid und können teilweise auch als Nematizide, Fungizide und Herbizide verwendet werden. Physiologisch äußern sich Phosphorsäureester als Nervengifte.
Phosphoreszenz
Dies ist die Bezeichnung für die Eigenschaft eines Stoffes der bei Bestrahlung mit Licht selbst nachleuchtet.
Photochemische Reaktionen
Dies betitelt alle chemischen Vorgänge, die durch die Energie einwirkender Strahlen des sichtbaren Lichts oder auch
elektromagnetischer Strahlen anderer Wellenbereiche ausgelöst werden.
Photogrammetrie
Hierbei werden stereoskopische Bilder in Maßstabszeichnungen übertragen, es ist eine verzerrungsfreie
Dokumentation eines Gebäudes möglich.
Photovoltaik
Kurzbezeichnung: PV. Dies betitelt die direkte Umwandlung von Licht in elektrischen Strom. Die Energieumwandlung
erfolgt hierbei in einer Solarzelle die aus positiv bzw. negativ verunreinigten Halbleitern besteht (meist aus Silizium oder auch aus anderen Verbindungen wie z.B. Galliumarsenid).
pH-Wert
Der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration in einem wäßrigen Medium. pH 7 bedeutet
neutrale Reaktion, pH < 7 steht für saure und pH > 7 für alkalische Reaktion. Die Bestimmung des ph-Wertes
geschieht durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit, einer Lösung. Sie werden mit einem Farbindikator
gemessen. Die Indikatoren zeigen Änderungen des ph-Wertes an, indem sie ihre Farben auf dem Papier verändern.
Phyllite
Metamorphe Gesteinsart; wird auch als Übergangsstein von Tonschiefer zu Glimmerschiefer bezeichnet;
Bestandteile sind Quarz und Serizit; Farbe: grünlich bis bläulich seidenglänzend; Eigenschaften: leicht spaltbar, weich, wetterbeständig; verwendet wird dieses Gestein oft für Dachschiefer.
Physik
Beschäftigt sich mit Zuständen, Vorgängen in und von Stoffen ohne Änderung ihrer Zusammensetzung.
physikalisches Athmosphär
Dies ist eine Druckeinheit; Kurzbezeichnung ist atm; 1 atm = 760 Torr = 1,033 at = 101325 N*m –2.
Physikalische Trennverfahren
Die Abtrennung erfolgt nach unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften z.B. Größe, Dichte Zusammensetzung
usw. erfolgen tut dies über Destillieren, Abdampfen oder sieben und Filtrieren.
Physikalische Trocknung
Piazza
Piccolodüse
Dies ist eine kleine Reinigungsdüse, die für restauratorische Arbeiten verwendet werden kann. z.B. -->JOS-Verfahren
(JOS-Düse) etc.
Piedestal
Sockel, kleines Podest oder auch ein kleines Gestell.
Pieper/Martens-Verfahren
Dies ist ein Näherungsverfahren zur Berechnung von Feld- und Stützmomenten in zweiachsig gespannten Platten.
Pier
Dies ist ein Kai, welcher mit dem Land verbunden ist und in das Wasser vorgebaut wurde. Das Pier ist mehrseitig
von Wasser umgeben.
Piezometer
Pigment
Feinzerriebener, unlöslicher, mit einem Bindemittel versetzter Farbstoff.
Pigmentpaste
Pigment-Volumen-Konzentration
(Kurzbezeichnung PVK) I.d.R. als Prozentwert angegeben, gibt dies das Verhältnis des Volumenanteils der
Pigmente eines Anstrichmittels zum Gesamtvolumen von dessen nichtflüchtigen Bestandteilen an. Glänzende und
halbglänzende Farben haben hierbei niedrigere Werte (z.B.: 10 bis 25 %) und matte Farben höhere (z.B. 40 bis 85%).
Pilaster
Pilgerschrittverfahren
Dies ist ein Verfahren, bei welchem z.B.:
- im Schrägwalzverfahren hergestellte dickwandige Rohre dünner ausgewalzt werden. Dabei wird das Rohr
durch ständiges Vor- und Zurückwalzen über einen Dorn stückchenweise dünner gewalzt.
- schwergängiger Schraubverbindungen gelöst werden: 1 Umdrehung vor / 1/2 zurück / gut ölen / Verfahren wiederholen.
- MIP-Wänden hergestellt werden
- etc.
Pilote
Pilzdecke
Diese, auch als punktförmig gestützte Stahlbetonplatte bezeichnete Decke, besteht aus einer mindestens 0,20 m
dicken Stahlbetonplatte, welche unmittelbar auf Stützen mit oder ohne verstärktem Kopf aufgelagert ist. Bei
Ausführungen mit verstärktem Kopf werden die Stützenköpfe pilzhutförmig verbreitert, um die Lasteintragung aus der Decke in die Stützen zu verbessern und um die Gefahr des Durchstanzens zu vermeiden.
Pinakothek
Pinne
Dies ist das, entweder stumpf zusammenlaufende oder auch beilähnliche Ende eines Hammers. Die Pinne liegt i.d.R
. gegenüber der Bahn, -die Seite mit der flachen Schlagseite für z.B. das Einschlagen von Nägeln.
Pint
Englisches und nordamerikanisches Flüssigkeitsmaß 0,5 l.
Pinzette
Instrument zum Greifen, klein, mit zwei geraden, federnden Schenkeln.
Pipette
Piscina
Pissoir
Urinal, Herrentoilette für das “kleine” Geschäft.
Pitch-Pinie
Das Holz ist ziemlich hart, grobfaserig, elastisch, fest, zäh und schwindet wenig. Es ist schwer zu bearbeiten und
sehr witterungsbeständig. Verwendungsgebiet: Konstruktionsholz für starke Beanspruchung, Fenster, Türen, Fussböden, Maste und Schiffbau.
Pittings
PLA
Plafond
Planbereich
Aus bauplanungsrechtlicher Sicht ist dies das Gebiet, für welches ein qualifizierter Bebauungsplan besteht und in
dem sich die Zulässigkeit eines Bauvorhabens demnach nach BauGB (§ 30) richtet.
Planckscher Strahler
Planfeststellungsverfahren
Dieses wird angewendet auf den Gebieten des Wege-, Verkehrs- und Wasserrechts sowie der öffentlichen
Versorgung. Diese Feststellungsverfahren sind Verwaltungsverfahren mit Beteiligung der Planbetroffenen. Die Elemente eines solchen Verfahrens sind:
- Anordnung des Verfahrens durch Rechtsvorschriften
- Anhörungsverfahren
- Planfeststellungsbeschluss
Planie
planieren
Das ebenmachen einer Fläche, für z.B. die spätere Bebauung.
Planierraupe
Planum
Auch als Erdplanum betitelt ist dies die technisch bearbeitete Oberfläche des Untergrunds oder des Unterbaus mit
festgelegten geometrischen Merkmalen wie z.B. der Querneigung und der Ebenheit.
Planumschutzschicht
Dies ist eine Tragschicht zwischen Frostschutzschicht und Schotterbett, welche lastverteilend wirkt, der seitlichen
Ableitung des Oberflächenwassers dient sowie das Durchdringen von Schotter und Frostschutzmaterial verhindert.
Planumsickerschacht
Sickerschicht, welche zur Ausführung kommt, wenn der Grundwasserspiegel ständig oder teilweise über dem
Erdplanum liegt und abgesekt werden muß.
Planungsvorhaben
Planzeichen
Dies sind städtebauliche Zeichen für Darstellungen oder Festsetzungen in städtebaulichen Plänen, wie z.B. Zeichen
für Baugebiete etc.
Planzeichenverordnung
Kurzbezeichnung: PlanzV. Dies ist die Verordung über die Ausarbeitung der Bauleitpläne sowie über die Darstellung
des Planinhalts.
Plasmaschweißen
Dies ist ein Schweißverfahren, das als eine Weiterentwicklung des WIG-Schweißens gilt. Bei dieser
Schweißmethode schnürt eine wassergekühlte Düse den zwischen Werkstück und einer nicht abschmelzenden
Wolframelektrode brennenden Lichtbogen ein. Der hierdurch entstehende Plasmastrahl hat eine hohen Temperatur
und eine hohen Leistungsdichte. Ein zusätzlicher Schutzgasmantel umgibt diesen Strahl und schützt das
Schmelzbad vor der Atmosphäre. Das Plasmaschweißen zeichnet sich durch eine hohe Schweißgeschwindigkeit,
geringe Wärmeeinbringung und optimale Lichtbogenstabilität aus und kommt am Minuspol für niedrig- und
hochlegierte Stähle (NE-Metalle) und am Pluspol für Aluminium- und Zinkbasislegierungen zum Einsatz. Die
Anwendungsbereiche bei Plasma können z.B. in der Lebensmittelindustrie oder im Behälter-, Apparate- oder
Rohrleitungsbau etc. sein. Microplasma wird u.a. angewendet bei der Produktion und Reparatur von z.B. Thermoelementen, Membranen, Messgeräten, zahntechnischen Objekten oder im Formenbau etc.
Plastdispersion
Dies sind, in Wasser dispergierte, weichmacherhaltige oder weichmacherfreie Plastteilchen, deren Koagulation durch
einen Stabilisatorzusatz verhindert wird.
Plastifizieren
Erhöhung der Dehnbarkeit, Elastizität und Kältebeständigkeit durch Zusätze von Weichmachern (Plastifikatoren) bei
Plasten.
Plastik
Z. B. ein Bildhauererzeugnis, dreidimmensionale Darstellung.
plastisch
Dies ist die Betitelung für die Eigenschaft eines Materials, welches nach einer Dehnung bzw. Stauchung durch
Beanspruchung nicht wieder die Ursprungsform annimmt.
Plastische Anstriche
Dies sind dickschichtige Anstriche mit gleichmäßig oder ungleichmäßig strukturierter und dadurch dekorativ
erscheinender Oberfläche.
plastische Grenzlast
Die plastische Grenzlast ist bei statisch bestimmten Systemen bei Bildung des 1. Fließgelenks erreicht, bei
statisch unbestimmten Systemen, wenn sich so viele Fließgelenke ausgebildet haben, dass eine kinematische Kette erreicht wird.
plastische Längskraft
Die plastische Längskraft berechnet sich aus Querschnittsfläche mal Streckgrenze. Es handelt sich hierbei um die,
bei idealelastisch-idealplastischem Stoffgesetz, maximal von einem Stabquerschnitt aufnehmbare Längskraft.
plastische Querkraft
Die plastische Querkraft berechnet sich ggf. aus der Summe der querkraftparallelen Flächenanteile mal der
Fließschubspannung. Es handelt sich hierbei um die, bei idealelastisch-idealplastischem Stoffgesetz, maximal von einem Stabquerschnitt aufnehmbare Querkraft.
plastisches Biegemoment
Das plastische Biegemoment berechnet sich aus dem plastischem Widerstandsmoment mal der Streckgrenze. Es
handelt sich hierbei um die, bei idealelastisch-idealplastischem Stoffgesetz, maximal von einem Stabquerschnitt aufnehmbares Biegemoment.
plastisches Schwinden
plastisches Widerstandsmoment
Zur Berechnung des plastischen Biegemoments dienend ist dies das auf die Flächenhalbierende bezogenes
Flächenmoment 1. Grades der beiden Flächenhälften eines Stabquerschnittes.
Plastizitätstheorie
Dies ist die Theorie die das nichtlineare Materialverhalten bei der Bestimmung der Zustandsgrößen berücksichtigt.
Platane
Das Holz ist ziemlich hart, zäh und schwer zu spalten. Es lässt sich gut bearbeiten und ist von geringer
Dauerhaftigkeit Verwendungsbereich: Innenausbau, Wagnerei, Fässer und Instrumente.
Platereskenstil
Vorherrschender Baustil im Spanien des 16. Jahrhunderts, in dem sich auf extravagante Weise gotische, maurische
und Renaissance-Elemente mischten.
Platine
Platte
Dies ist ein ebenes Flächentragwerk, dessen Dicke im Vergleich mit Breite und Länge relativ klein ist und welches
senkrecht zu seiner Fläche belastet wird.
Plattenbalken
Dies ist die Bezeichnung für einen Stahlbetonträger, bei welchem Platte und Balken schubfest verbunden sind, so
dass in Bereichen, in welchen die Platte Druckspannungen aufnimmt ein hohes Tragvermögen vorhanden ist.
Plattenbalkendecke
Stahlbetondecke aus Deckenplatte und Unterzügen, die durch kraftschlüssigen Verbund den statischen Querschnitt
als T - förmiges Tragwerk bilden. Es werden folgende Plattenbalkendecken unterschieden:
- Plattenbalkendecken aus Plattenbalken.
- Plattenbalkendecken aus Plattenbalken mit Vouten.
- Plattenbalkendecken aus Trogplatten.
- Plattenbalkendecken aus TT-Platten.
Plattenbeläge
Pflasterbelag in Plattenform aus z.B. Beton, Klinker oder Naturstein.
Plattenfundament
Gründungsplatte aus Stahlbeton, die auf dem Baugrund liegt.
Plattenheizkörper
Dies sind Flächenheizkörper mit einer geringen Bautiefe (ca. 20 bis 50 mm), welche sich besonders zum Einbau in
kleinen, engen Räumen ohne Heizkörpernischen eignen.
Plattenschub
Dies ist die Betitelung für Schubspannungen welche infolge Lasteinwirkung senkrecht zur Plattenebene entstehen.
Pleistozän
Plinthe
Der Sockel von Säulen, Pfeilern oder auch Statuen.
Pliozän
Plunger
Plus-Dach
Dies ist die Betitelung für die, bei Flachdachsanierungen entstehende neue Mischkonstruktion, wenn zusätzlich auf
die perforierte alte Dachhaut eine neue, diffusionsoffene Abdichtungslage aufgebracht wird.
Plusenergiehaus
Dies ist die Bezeichnung für ein Haus, welches durch regenerative Energie mehr Primärenergie erzeugt als es selbst
verbraucht, also Energie gewinnt. Dieser Begriff wurde von dem Freiburger Architekten Disch geprägt und geschützt.
Pluviometer
Pm
PMMA
Dies ist die Kurzbezeichnung für Polymethylethacrylester (Polymethylmethacrylat), Methacrylsäure läßt sich aus
Aceton und Blausäure herstellen. Dieses Acrylglas ist glasklar, hochglänzend und ziemlich hart (Mohs-Härte liegt
zwischen 2 und 3), - aber nicht kratzfest wie z.B. Mineralglas (Mohs-Härte liegt zwischen 6 und 7). Als
Handelsnamen ist dieses Material auch als Plexiglas, Resarit, Deglas oder Degalan bekannt. Siehe auch DIN 16957.
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pneumatisch stabilisiertes Membrantragwerk
Hierbei wird die Geometrie des Tragwerks ausschließlich von der Membranstabilisierung bestimmt, sie ist abhängig
von:
- der Art der Druckdifferenz zwischen dem Stabilisierungsmedium.
- der Außenluft als Überdruck oder Unterdruck.
- dem Maß der Druckdifferenz als Niederdruck oder Hochdruck.
- der Art zusätzlicher Stabilisierungselemente.
Der Primärstabilisator ist hierbei ein gasförmiges Medium (Luft), welches die Membran flächig unterstützt.
JETZT IM HANDEL
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