Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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P

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

P

    Abkürzung für Phosphor.

Pa

    • Abkürzung für Protaktinium.
    • Abkürzung für die Einheit -->Pascal.

Pa Chai

    (chinesisch: Acht-Häuser-Schule - auch Ba Zhi oder Ost-West-System). Dies ist eine Richtung des traditionellen Feng Shui, bei der die Ausrichtung ("Atemrichtung") eines Gebäudes ermittelt wird. Ziel ist es, einen möglichst harmonischen Energiefluss innerhalb des Hauses zu ermöglichen.

Packlage

    Unterbau aus z. B. Bruchsteinen, Schotter, Schlacke als Trag- und Frostschutzschicht für befestigte Flächen im Freien (z. B. Straßen, Wege, Höfe, Terrassen).

Packwerk

    Dies sind Packungen aus kreuzweise eingebrachten Reisiglagen, auf welche in Abständen von ca. 60 cm Wippen aufgenagelt sind. Die Hohlräume sind hierbei mir Erde, Steinen oder Kies verfüllt.

Padouk

    Holzart. Das Holz ist hart und dicht und elastisch. Es spaltet leicht und ist druck und biegefest. Verwendungsbereich: Brückenbau, Eisenbahnschwellen, Furnierholz, Innenausbau, Möbelbau und Musikinstrumente.

Pagode

    Dies ist ein buddhistischer Tempel in Indien, Südostasien oder China in Form eines turmartigen Stockwerksbaus, in Europa wurde dies ab dem 18.jahrhundert als dekoratives Bauwerk kopiert.

PAH

    -->PAK

PAK

    Abkürzung für Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (aus dem Englischen PAH = Polycyclic Aromatic Hydrocarbons) bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen, die aus mindestens zwei miteinander verbundenen Benzolringen bestehen. Man spricht auch von kondensierten Ringsystemen. Diese ringförmigen Kohlenwasserstoffe können zusätzlich mit Substituenten, z.B. Methylgruppen, versehen sein. Neben diesen zählen auch Derivate mit Heteroatomen (hauptsächlich Sauerstoff und Stickstoff) in Form von Keto-, Aldehyd-, Carboxyl- und Nitrogruppen, aber auch Heteroaromaten zu den PAK. PAKs sind ein natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl.

Paket

    Bei Furnieren ist dies die kleinste Verkaufseinheit ( > einem Blatt).

Palais

    Palast, Schloß.

Paläozoikum

    -->Gesteinsbildung

Palazzo

    Großes vornehmes Wohnhaus auch die Bezeichnung für ein Schloß.

Paleozän

    -->Gesteinsbildung

Palette

    Eine Scheibe (meist aus Holz) mit einem Loch für den Daumen, zum Anrühren von Farben für Maler; auch eine Platte zum stapeln von Waren, welche mit dem Gabelstapler gesenkt und gehoben werden kann.

Palingenese

    U.a. die Bildung eines neuen Gesteins durch wiederholtes Schmelzen und Aufsteigen von Eruptivgestein.

Palisade

    Befestigung aus starken Holzpfählen; Hindernis aus Pfählen.

Palisander (Indien)

    Holzart. Das dichte Holz ist sehr hart, zäh, dauerhaft und schwindet wenig. Es lässt sich sehr schwer bearbeiten, jedoch gut drechseln, leimen und polieren. Verwendungsbereich: Hochwertige Arbeiten im Innenausbau, Möbel, Drechslerwaren und im Instrumentenbau.

Palisander (Brasilien/Argentinien)

    Holzart. Das dichte Holz ist sehr hart, zäh, dauerhaft und schwindet wenig. Es lässt sich sehr schwer bearbeiten, jedoch gut drechseln, leimen und polieren. Verwendungsbereich: Hochwertige Arbeiten im Innenausbau, Möbel, Drechslerwaren, Instrumentenbau und Billardtische.

Palladianismus

    Dies ist ein klassizistischer Stil der vor allem in Europa und in den amerikanischen Kolonien im 17. und 18. Jahrhundert angewandt wurde.

Palladio

    Der venezianische Baumeister und Theoretiker Andrea Palladio (1508-1580) war der Erfinder des Palladianismus.

Palladiomotiv

    Bei diesem Fenstermotiv wird ein mittlerer breiter Bogen von  zwei schmalen Öffnungen tangiert welche in Höhe des Bogenkämpfers mit dem Gebälk abschließen.

Palladium

    Ein chemisches Element (Metall); Kultbild der griechischen Göttin Pallas Athene in Troja; oder auch ein schützendes Heiligtum.

Palmette

    Dies ist ein stilisierter Palmwipfel der als Dekorationsmotiv dient.

Palmettenfries

    Dies ist ein Fries aus fortlaufenden Palmetten.

Paneel

    Material zur Vertäfelung von Decken und Wänden im Innenbereich. Meistens Spanplatten als Trägermaterial, Oberflächen aus Echtholz-Furnieren oder Kunststoff.

Panikschloss

    -->Paniktürverschluss

Paniksituation

    Eine Paniksituation liegt dann vor, wenn eine größere Personengruppe bedroht ist und/oder diese aufgrund der räumlichen Situation mit großer Wahrscheinlichkeit in Panik geraten wird.

Paniktürverschluss

    Bei Paniktürverschlüssen ist nach DIN EN (1125) u.a. folgendes vorgeschrieben:

    • Zugelassen sind nur quer über die gesamte Türbreiten reichende Griff- oder Drückerstangen.
    • Stange und Schloss müssen gemeinsam zertifiziert sein.
    • Bei Unsicherheit, ob Notausgangs- oder Paniksituation, verwendet man zur höheren Sicherheit Panikstangen.

Panikverschluss

    -->Paniktürverschluss

Panoramaaufzüge

    Dies sind transparente Aufzüge, bei welchen verglaste Kabinen entweder vor dem eigentlichen Fahrschacht auskragend angebracht sind oder die Fahrkörbe direkt im Glasschachtgerüst auf und ab fahren.

Pantheon

    Tempel für antike Götter;  auch Ehrentempel.

Pantometer

    Dies ist ein Winkelmeßgerät.

Pao Rosa

    Holzart. Das Holz ist sehr dicht, hart, schwindet wenig und ist witterungsbeständig. Es lässt sich schwer bearbeiten, erhält aber beim hobeln eine glatte Oberfläche. Verwendungsbereich: Furnierholz und Palisanderersatz.

Papageienschnabelzange

    Dies ist eine kleine Kneifzange zur Fliesenbearbeitung. Mit Hilfe dieser Zange können vorgeritzte Aussparungen aus Fliesen gebrochen werden.

Papierbeton

    Auch unter dem Namen “Papercrete” im Handel, ist ein Baustoff aus Recyclingpapier (ca. 60%), Sand (ca. 20%) und Zement (ca. 20 %). Hieraus werden sowohl Mauersteine wie auch Mauermörtel und Putze hergestellt. Besondere Merkmale dieses Baustoffes sind das geringe Gewicht, gute Isolationseigenschaften, hohe Feuerfestigkeit und eine positive Druckfestigkeit. Allerdings nimmt das Material leicht Feuchtigkeit auf und muss daher u.a. mit einem Witterungsschutz/Schutzanstrich versehen werden.

Pappdocke

    Dies sind Streifen aus Dachpappe zur Unterlegung der seitlichen Fugen zwischen den Pfannen von Hohlpfannendächern bei Dachneigungen, welche flacher als die Regeldachneigung ausgeführt wurden.

Pappel

    Das leichte Holz ist grobfaserig, sehr weich, leicht zu spalten aber nicht glatt zu hobeln. Es ist nicht dauerhaft. Verarbeitung befriedigend. Verwendungsbereich: Zündholzfabrikation, Blindholz, Kisten und in Zelluloseindustrie.

Paradies

    Dies ist u.a. die Bezeichnung für den Vorhof vor einem Narthex einer Basilika.

Parabel-Rechteck-Diagramm

    Dies ist eine nomonative, vereinfachte Vorgabe für den Spannungsverlauf in der Druckzone als Ausgangswert für die Querschnittsbegrenzung.

Parakklesion

    Dies ist die Bezeichnung für den Nebenraum einer Kirche welcher zur andacht dient.

Parallam PSL

    Parallam Parallel Strand Lumber. Dies sind Holzspanplatten aus längsorientierten Spänen mit einer Spanlänge bis zu ca. 75 mm die Phenolharz verleimt wurden. Die Schälfurnierstreifen bestehen i.d.R. aus Douglasie Fir (DF; Douglasie, Douglastanne) oder auch Southern Yellow Pine (SYP; Pitch Pine) etc.

Paralleldach

    Bei dieser Dachform wird fie Form eines Satteldaches in Reihe gestellt.

Parallelfachwerk

    Dies sind Fachwerkträger, bei welchen die Ober- und Untergurte zueinander parallel angeordnet sind.

Paralleltextur

    Dies betitelt die visuell aufnehmbare Eigenschaft einer mind. zweifarbigen Oberfläche, bei welcher die eigentliche Musterung zu sich selbst parallel verläuft, sich also im gleichen Abstand immer wieder wiederholt.

Parallelverband

    Bei diesem Mauerwerksverband werden die Steine parallel nach oben vermauert, so daß die Stoßfugen als Durchlauffugen über die gesamte Mauerscheibe nach oben laufen.

Parifizierung

    Dies ist die Erstellung eines Nutzwertgutachten,  in dem die Nutzwerte der Wohnungseigentumsobjekte nach der Nutzfläche und gewissen Zu- oder Abschlägen ermittelt werden.

Parker

    1796 gelingt dem Engländer James Parker die Erzeugung von so genanntem Romancement, einem Einsatz für Puzzolanerde und Traß, der ohne Zusatz von Kalk erhärtet.

Parkett

    Fußbodenbelag aus Holzbrettchen (Parkette), die in einem Muster verklebt oder genagelt werden. -->Parkettarten

Parkettarten

    Hierbei wird neben dem Fertigparkett-Elementen, welche industriell hergestellt werden und als fertig oberflächenbehandelte, rechteckige, oder quadratisch, mehrschichtige Fußbodenelemente aus Holz oder einer Verbindung von Holz, Holzwerkstoffen oder anderen Baustoffen, angeboten werden, noch in folgende Arten unterschieden:

    • -->Parkettstäbe
    • -->Parkettriemen
    • -->Tafelparkett
    • -->Mosaikparkettlamellen
    • -->Massivparkett
    • -->Hochkant-Lamellenparkett
    • -->Dielenböden und Landhausdielen

Parkettriemen

    Kurzbezeichnung: RI. Diese Parkettart besitzt an zwei Kantenflächen eine angehobelte Feder und an den gegenüberliegenden Flächen Nute. -->Parkettarten

Parkettstäbe

    Kurzbezeichnung: ST. Hier handelt es sich um ringsum genutete Parketthölzer, welche beim Verlegen mit Hirnholzfedern verbunden werden. -->Parkettarten

Parodos

    Dies ist der seitliche Bühnenaufgang in einem Theater.

parapet

    Dies ist die englische Bezeichnung für eine -->Brüstung.

Parterre

    Andere Bezeichnung für das Erdgeschoß auch die Ebenflächigkeiten der Teppichbeete in einem Barockgarten werden so benannt.

PartG

    Abkürzung für -->Partnergesellschaft.

Partie

    Bei Furnieren sind dies mehrere Stämme einer Holzart aus einer Messerung.

Partner am Bau

    Die am Bau beteiligten Partner sind: Bauherr, Entwurfsverfasser und Bauunternehmer.

Partnergesellschaft (PartG)

    Dies ist eine Rechtsform für freie Berufe, die eigenverantwortlich mit Partnern zusammen arbeiten wollen, diese Partnerschaftgesellschaft haftet mit ihrem Geschäfts- und Privatvermögen. Freiberufler, deren Haftung per Berufsgesetz und –verordnung beschränkt ist, müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen, des weiteren muss die Gesellschaft in den Partnerregister bei zuständigen Amtsgericht eingetragen werden.

Parzelle

    Vermessenes, kleines Stück Bauland, welches im Grundbuch eingetragen ist.

Pascal

    • (Kurzzeichen: Pa) Als SI-Einheit (-->Si) ist dies die Einheit des Druckes, die nach Blaise Pascal benannt wurde. 1 Pa = 1 kg/(m·s²) = 1 N/m².
    • Der Franzose Blaise Pascal (1623-1662) war ein Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph.

Paß

    Dies ist u.a. ein Ornament des gotischen Maßwerks aus mehreren Dreiviertelkreisen.

Passage

    U.a. eine überdachte Ladenstrasse; Durchgang, Überquerung, Durchfahrt.

passive Nutzung der Sonnenenergie

    Allgemein erklärt beruht diese auf dem Prinzip, dass während der Heizzeit so weit wie möglich die Sonnenstrahlung zur Erwärmung des Gebäudes genutzt wird und durch entsprechende Speichermassen im Inneren des Gebäudes die Wärme möglichst lange gespeichert wird.

passive Pigmente

    -->inaktive Pigmente

Passivhaus

    Dies ist ein Gebäude mit einem rechnerischen Heizwärmebedarf von max. 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr beheizter Wohnfläche - nach der zweiten Berechnungsverordnung (II BVO).

Passivierung

    Dies ist die Betitelung für den Vorgang der Umwandlung der chemisch aktiven Metalloberfläche in eine chemisch widerstandfähige, passive Oberfläche.

Passivschicht

    Dies ist eine, auf der Oberfläche von Bewehrungsstählen befindliche Schutzschicht, deren Widerstand gegen atmosphärisch bedingte Korrosionseinflüsse aus der natürliche Alkalität des umgebenen Zementsteins beruht.

Pastophorien

    Dies ist die Bezeichnung für das Diakonikon und das Prothesis welche neben der Apsis angeordnet sind.

Pastoriat

    Amt, Amtsräume sowie Wohnung des Pastors, andere Bezeichnung: Pfarrhaus, Pfarramt.

Patera

    Dies ist die Bezeichnung für ein kleines und flaches Dekorationsmotiv welches kreisförmig oder oval ist.

Paternosteraufzug

    Dies ist ein Personen-Umlaufaufzug der hauptsächlich für einen gleichmäßigen und kontinuierlichen Verkehr zwischen den Geschossen in Büro- oder Amtsgebäuden eingebaut wurde. Bei diesen Aufzügen sind die Fahrkörbe nach vorne hin offen und bieten Platz für 1 bis 2 Personen. Die Fördergeschwindigkeit ist so gering, dass während der Fahrt ein- und ausgestiegen werden kann. In der heutigen Zeit sind Paternosteraufzüge aufgrund der brandschutz- und sicherheitstechnischen Anforderungen nicht mehr zugelassen, vorhandene Anlagen dürfen nur noch mit einer Sondergenehmigung betrieben werden.

Patsche

    -->Klopfbrett

Patschokieren 

    Dies ist die in Österreich häufig verwendete Bezeichnung für das vollständige Verfugen von Mauerwerk oder auch Sichtmauerwerk (z.B. bei Kaminen).

pathogen

    Krankheitsverursachen, krankheitserregend.

Pauschalvertrag

    Diese Form von Bauvertrag enthält die Vergütung zu einem Pauschalpreis, also nicht, wie beim Einheitspreisvertrag, nach tatsächlich ausgeführten Mengen.

Pavillon

    Dies ist ein kleines freistehendes Gebäude in Garten- oder Parkanlagen.

Paxton

    Sir Joseph Paxton (1801-1865), der ursprünglich Gärtner war, entwarf und erbaute den Kristallpalast für die Weltausstellung in London (1851), hierbei wurden erstmals in größerem Umfang Fertigbauteile eingesetzt.

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Pb

PCC-Mörtel

    Abkürzung für: Polymer Cement Concrete; diese Kunststoffmodifizierten, zementgebundenen Mörtel und Betone werden hauptsächlich im Bereich der Instandsetzung vorhandener Bausubstanz eingesetzt. Durch eine Kunstoffmodifizierung können sowohl die Frischmörtel-/Frischbetoneigenschaften als auch die Festmörtel -/Festbetoneigenschaften wesentlich beeinflusst werden.

PCM

    Abkürzung für Phase Change Materials. Es handelt sich hierbei um Substanzen, die durch ein gezieltes Aufschmelzen und Erstarren bei einer definierten Temperatur Energie aufnehmen bzw. abgeben (der Aggregatzustand ändert sich). PCM`s werden bei Sportbekleidungen aber auch im Baubereich in den unterschiedlichsten Produkten eingesetzt. Bei Wärmeeinwirkung wird das Material flüssig und ist hierdurch in der Lage Wärmeenergie aufzunehmen bzw. zu speichern. Bei einem Abkühlen der Umgebung kristallisiert das Produkt wieder und gibt die gespeicherte Wärme ab.

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Pd

PE

    Abkürzung für Polyethylen (Polyäthylen), thermoplastischer Kunststoff, wird verwendet für Abwasser-, Kaltwasser-, Elektro-Installationsrohre, Folien.

pe dn 25 

    Die ist die Betitelung für ein PE-Rohr ( PE =Polyethylen; -->Kunststoff) mit einer Nennweite (-->DN) von 25 mm.

Pedologie

    Bodenkunde.

Pedometer

    Schrittzähler oder Wegzähler.

Pegel

    Dies ist eine Einrichtung zur Messung von Wasserständen, es wird unterschieden in:

    • Lattenpegel: Dies ist eine, als Pegel fest eingebaute Messlatte in einem Gewässer.
    • Schreibpegel: Hierbei wird der Wasserstand mechanisch, elektrisch oder pneumatisch auf ein Schreibgerät übertragen.

Pegelminderung durch Schallabsorption

    Dies ist die Minderung des Schalldruckpegels in einem Raum, die durch Anbringung oder das Vorhandensein schallabsobierender Stoffe oder Konstruktionen im Gegensatz zu einem unbehandelten oder gänzlich leeren Raum erreicht wird.

Pegelnullpunkt

    Dies ist die Höhenlage des Nullpunkts der Pegellatte bezogen auf Normal-Null.

PEI

    Abkürzung für Primärenergieinhalt (Einheit: kWh/m²a). Dies ist die Energie die für die Produktion (Herstellung und Erneuerung) und den Transport eines Baustoffes erforderlich ist. Es wird allgemein in PEI-Erneuerbar (aus erneuerbarer Energie wie z.B. aus nachwachsende Rohstoffen) und PEI-Nicht Erneuerbar (wie z.B. Energie aus Kohle- oder Atomkraftwerken) eingeteilt.

Peilrohr

    Beim Brunnenbau ist dies das Rohr zum Messen des Wasserstandes.

Pelasol

    -->Tegel

PE-Leiter

    Dies ist ein geerdeter Schutzleiter. Frühere Bezeichnung: SL-Leiter.

Pellets

    -->Holzpellets

Pelton Turbine

    Diese Turbinen (auch Freistrahl-Turbinen genannt) eignen sich besonders für große Fallhöhen und geringen Wassermengen.

Pendelleuchte

    Dies ist eine (Decken-) Hängeleuchte zur Allgemeinbeleuchtung eines Raumes.

Pendelrinne

    Straßenrinne; bestehend aus Hochbordsteinen und einem nicht zur Fahrbahn gehörendem Streifen; eine Pendelrinne muß sich deutlich von der Fahrbahn unterscheiden den diese gehört nicht zur Fahrbahn, ausgenommen bei langsam befahrenen Stadtstraßen; hergestellt wird diese aus Rinnenplatten, Gußasphalt, Pflaster, Deckschichtmaterial etc.

Pendelstab

    Dies ist ein Stab (Stütze), der (die) an beiden Enden gelenkig gelagert ist.

Pendelstütze

    -->Pendelstab

Pendeltür

    Dies ist eine Türe, bei welchem das Türblatt zu beiden Seiten geöffnet werden kann.

Pendentif

    Dies ist ein dreieckiges Bauteil welches eine Ecke des quadratischen Unterteils mit der darüberliegenden runden Kuppel verbindet auch Bodenzwickel oder Hängezwickel genannt.

Pendentivkuppel

    Dies ist eine Kuppel, deren kreisförmiger Grundriss mittels sphärischer Dreiecke, die Ausschnitte aus einer Kugelfläche sind, in einen quadratischen Raumgrundriss überführt wird.

PEN-Leiter

    Früher auch Nullleiter genannt ist dies der geerdete Leiter, der sowohl die Funktion des Schutzleiters als auch des Neutralleiters erfüllt.

Pentachlorphenol

    Abkürzung: PCP; dieser Stoff wurde zumeist als -->Insektizid oder -->Fungizid eingesetzt, es handelt sich hierbei um einen äußerst gesundheitsschädlichen Stoff oft ist dieser produktionsbedingt mit Furonen und -->Dioxinen verunreinigt.

Pentaeder

    Ein von fünf Flächen begrenzter Körper.

Pentagon

    Fünfeck.

Pentastylos

    Dies ist ein Tempel mit fünf Säulen an einer Front.

Penthaus

    Eine Wohnung auf dem Flachdach eines großen Gebäudes, “Haus auf dem Haus”.

Pentode

    Eine aus fünf Elektroden bestehende Elektronenröhre.

Pentosen

    Als Pentosen bezeichnet man Monosaccharide mit 5 Kohlenstoffatomen, beispielsweise die Ribose (Molekularer Komplex, der aus mehreren Dutzend verschiedenen Proteinen sowie einigen RNA-Molekülen besteht.) oder die Desoxiribose (wichtiger Bestandteil der Nucleinsäure = Überbegriff für DNS- und RNS-Moleküle, die im Zellkern jeder Zelle vorkommen und an der Neubildung und Teilung der Zellen beteiligt sind). Der menschliche Organismus ist in der Lage, über den Pentosephosphatweg andere Zucker in Pentosen umzuwandeln, die er beispielsweise für die Synthese von Nukleosiden benötig.

Performance Ratio

    -->Qualitätsfaktor (solar)

Pergola

    Stützen und Balken mit aufgelegten Kanthölzern, Lamellen o. ä.. Die Pergola wird als offene, raumbildende Begrenzung in Gärten eingesetzt. In Verbindung mit Rankgittern auch als Sichtschutz für die Terrasse oder in Tor-Form als Eingangspergola.

Peridromos

    Dies ist der Umgang zwischen Cellawand und Säulenkranz.

Perimeterdämmung

Periodensystem der Elemente

    Kurzbezeichnung PSE. Das Periodensystem ist in 8 Hauptgruppen, die senkrecht angeordnet sind, eingeteilt. Alle Elemente einer Hauptgruppe besitzen die gleiche Anzahl von Außenelektronen.Waagerecht ist es in 7 Perioden eingeteilt, wobei jedes Element die gleiche Anzahl von Elektronenschalen hat. Die Elemente werden in Ihren Kürzel wie z.B. H für Wasserstoff angegeben, die Zahl unterhalb gibt die relative Atommasse an, die Zahl oberhalb die Ordungszahl.

Abbildung von www.periodensystem.info

    • Die Elemente einer Hauptgruppe haben ähnliche Eigenschaften.
    • Die Einordnung der Elemente erfolgt durch steigende Ordnungszahlen (Zahl oberhalb der Elementkurzzeichen).
    • Die Ordnungszahl richtet sich nach der Anzahl der Protonen im Atomkern.
    • Die Periodennummer entspricht der Zahl der Elektronenschalen.
    • Die Gruppennummer ist die Gesamtzahl der Protonen.

periodischer Zustand

    Dies ist ein nichtstationärer Zustand, in dem sich die Werte der jeweiligen Parameter unabhängig von den Ausgangsbedingungen in regelmäßigen Zeitabständen wiederholen.

Peripteros

    Dies ist ein Tempel der sowohl Säulenkranz als auch Pteron inne hat.

Peristyl

    Dies ist eine Säulenhalle welche einen Hof umschließt.

Perlit

    Expandiertes Perlit ist ein rein mineralisches Produkt. Es wird durch schockartiges Erhitzen von Rohperlit, einem vulkanischen Gesteinsglas mit einem Wassergehalt von ca. 5% hergestellt. Der Glassand schmilzt bei diesem Prozess bei ca. 1200°C und das enthaltene Wasser führt durch schlagartige Verdampfung aus der pyroplastisch gewordenen hochviskosen Schmelze zu einer bis zu 20-fachen Volumenänderung, wobei sich ein poriges Erzeugnis mit einem sehr geringen Schüttgewicht bildet.

Perlleim

    -->Glutinleim

Perlstab

    -->Astragal

Permanentanker

    Dies sind Verpressanker mit einer Einsatzdauer von mehr als zwei Jahren. Sie weisen einen hohen Korrosionsschutz auf.

Permeabilität

    U.a. das Verhältnis von magnetischer Induktion und magnetischer Feldstärke.

Permethrin

    Dies ist ein Holzschutzmittel.

Pernambuc

    Holzart. Das Holz ist sehr hart, schwer, zäh und dicht. Es ist sehr schwer schneidbar und von ungewöhnlicher Bruchfestigkeit. Verwendungsbereich: Drechslerarbeiten, Pfeiffenrohre, Griffe und Intarsien.

Peroba rosa

    Holzart. Das Holz ist hart, dicht und spröde. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen und messern. Verleimung und Oberflächenbehandlung sehr gut. Holzstaub löst Asthma, Brechreiz, Krämpfe, Schweissausbrüche und Schlafsucht aus. Verwendungsbereich: Furnierholz, Täfer, Möbelholz, Schiffbau, Wasserbau und Parkett. Dient als Ersatz für Buchsbaum.

Peroxid

    Sauerstoffreiche chemische Verbindung.

Perpendicular Style

    Dies ist der letzte (von drei) gotische Architekturstil in England, gängig war dieser von ca. 1350 bis in das 16. Jahrhundert.

Perret

    Der Franzose Auguste Perret (1874-1954) war der erste Architekt der konsequent mit Stahlbetonkonstruktionen arbeitete.

Perron

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für einen Bahnsteig oder auch eine Plattform.

Personenaufzug

    Personenaufzüge dienen der Beförderung in Wohn- und Verwaltungsbauten, Geschäftshäusern, Hotels, Schulen, Krankenhäuser, etc.

Perspektive

    Darstellung eines räumlichen Gegenstandes auf einer ebenen Fläche, (Vogelperspektive, Froschperspektive....) wurde in der Renaissance entwickelte.

Perzentil

    -->Quantile

Pestizide

    Pestizide sind Stoffe, die gegen schädliche oder unerwünschte Mikroorganismen, Pflanzen, Pflanzenteilen oder Tiere angewendet werden. Es handelt sich hierbei um die allgemeine Bezeichnung für Pflanzenschutz-, und Schädlingsbekämpfungsmittel und Wachstumsregler, einschließlich der Zusatzstoffe.

Petrefakt

    Andere Bezeichnung für eine Versteinerung.

Petrochemie

Pfahl

    Pfähle dienen im Bauwesen vor allem der Lastabtragung in tiefer liegende Bodenbereiche (Tiefengründungen).

Pfahlfußverpressung

    Diese Verpressung vermindert den tragminderten Einfluss von Auflockerungen in der Pfahlsohle infolge des Bohrvorgangs bei Ortpfählen.

Pfahlgründung

    Hier übertrage Pfähle, welche die Funktion von Fundamenten übernehem, die Lasten entweder auf die tragfähige Bodenschicht oder leiten die Kräfte über Mantelreibung in die weichen Bodenschichten und verteilen so die Lasten auf ein grösseres Bodenvolumen  Einige der bekanntesten antiken Pfahlbauten sind z.B am Bodensee zu finden.

Pfahlprobebelastung

    Diese dient der genaueren Ermittlung des Trag- und Setzungsverhaltens des Pfahls vor Ort.

Pfahlrost

    Dies betitelt das Vereinen mehrere Pfähle durch eine Verbundkonstruktion am Pfahlkopf z.B. durch eine Stahlbetonplatte, zur Gewährleistung einer gemeinsamen Tragwirkung.

Pfahlwand

    Dies ist eine überschnitten gebohrte Pfahlreihen aus Beton und wird in die Gruppe der permanenten Baugrubenabschlüsse eingereiht.

Pfahlzieher

    Dies sind i.d.R. schnellschlagende Geräte bei welchen die Schlagenergie, zum Ziehen des Pfahls, nach oben wirkt.

Pfanne

    -->Dachpfanne

Pfarrkirche

    Dies ist eine Kirche welcher ein eigener Pfarrsprengel zugeordnet ist.

Pfeffer

    Bei Holz ist dies die Betitelung für schwarzbraune Einschüsse die im Speziellen bei der Eibe vorkommen.

Pfeiler

    Dies ist im Hochbau eine Stützkonstruktion aus Mauerwerk oder Stahlbeton (Mauerwerkspfeiler, Brückenpfeiler, etc.)

Pfette

    Dies ist das parallel zum First laufende Holz einer Dachkonstruktion.

Pfettendach

    Bei Pfettendächer tragen mit der Traufel parallel laufende Pfetten die aufliegenden Sparren. In der Regel liegen die Fußpfetten auf den Außenwänden auf, die Firstpfetten werden durch Firstsäulen gestützt und die Mittelpfetten sind Teil von zweifach stehenden Stühlen. Es wird unterschieden in:

    • Pfettendächer mit einfach stehendem Stuhl (Firstpfette mit Firstsäulen).
    • Pfettendächer mit zweifach stehendem Stuhl (Mittelpfette).
    • Pfettendächer mit dreifach stehendem Stuhl (Fuß-, Mittel- und Firstpfetten mit entsprechenden Unterstützungen).
    • Pfettendächer mit liegendem Stuhl.

Pfettenverhängung

    Diese wird durchgeführt um die Biegung der I-förmigen Pfetten bei geneigten Dächern, um die schwache
    Achse zu verringern. Hierbei werden die Pfetten in den Dachebenen im 1/2- oder 1/3-Punkt durch Zugstangen gestützt, die im First zu den Pfettenauflagerpunkten gespreizt sind.

Pflanzenbeet-Kläranlage

    Dies ist eine naturnahe Anlage zur biologischen Abwasser-Reinigung durch sogenannte Wurzelraumentsorgung. Hierbei erfolgen die biologischen und chemische Abbauprozesse in einer 30 bis 100 cm starken Bodenschicht im Wurzelbereich von Sumpfpflanzen.

Pflanzenkläranlage

    Eine Pflanzenkläranlage dient zur Abwasserreinigung in Funktion einer biologischen Kläranlage, wobei das Abwasser einen mit Pflanzen bewachsenen Boden- oder Wasserkörper durchströmt.

Pflanzenkunde

    -->Botanik

Pflanzgebot

    Das Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen is laut BauGB (§9 Pflanzgebot) festgesetzt: so kann die Gemeinde Grundstückseigentümer, im Geltungsbereich dieses B-Plans, durch Bescheid zur Bepflanzung verpflichten.

Pflaster

    Dies ist ein Belag aus dichtgefügten Steinen oder auch Holzklötzen, u.ä.

Pflasterdecke

    Dies betitelt die Decke aus Pflaster einschließlich der Pflasterbettung.

Pflasterfugenmörtelverbrauch

    Ca. Kg/m2 - Verbrauch bei einer Fugentiefe von 40 mm:

Stein in cm

Länge/Breite

Fugenbreite in mm

5

10

20

30

40

4/6

14

25

 

 

 

6/8

10

18

 

 

 

7/9

9

16

 

 

 

8/10

8

15

26

 

 

8/11

7

14

26

 

 

9/11

7

13

25

 

 

10/12

6

12

22

31

 

12/14

5

10

19

27

 

12/15

5

10

19

26

 

13/18

5

9

17

24

 

14/16

5

9

17

24

30

15/17

4

9

16

23

29

16/20

4

8

15

21

26

Pflasterrinne

    Dies ist eine gepflasterte Straßenrinne mit trapez-, mulden- oder V-förmigem Querschnitt.

Pflaumenbaumholz

    Das Holz ist hart, dicht und spröde. Es schwindet sehr stark und ist im Freien nicht dauerhaft. Es ist sauber zu bearbeiten, zu drehen und zu schnitzen. Verwendungsbereich: Drechslerarbeiten, Fassbahnen, Blasinstrumente und Kunstschreinerarbeiten.

Pfosten

Phase Change Materials

    -->PCM

Phasenvergleichsverfahren

    -->Klassifikation von Laserscannern

Phasenverschiebung

    Durch die starken Schwankungen der Außentemperatur im Sommer erfolgt eine Wärmewelle durch die Außenbauteile in Richtung der Wohnräume. Ziel des sommerlichen Wärmeschutzes ist eine Verzögerung des Wärmedurchgangs durch eine Konstruktion. Die Wärmemenge, die zur Zeit der größten Sonneneinstrahlung entsteht , soll erst mit einer Verzögerung von bis zu 12 Stunden in den Wohnraum gelangen. Dieser Vorgang wird als Phasenverschiebung bezeichnet.

Phasenzusammensetzung

    Dies ist die anteilige Zusammensetzung des Bodens aus der festen, flüssigen und gasförmigen Phase.

Pharos

    Dies war der Leutturm in der griechisch-römischen Antike.

Phellogen

    Dies ist ein korkbildendes Pflanzengewebe.

Phenolharzhartschaum

    -->Schaumkunststoffe.

Phenol-Formaldehydharz

    Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung PF; sehr spröde, temperaturbeständig bis ca. 423 Kelvin; Einsatzgebiet: Holzleime, Schaumstoffe. Das Phenolharz ensteht durch Polykondensation von Phenol (Hydroxibenzol) C 6H6OH oder ähnlichen zyklischen Verbindungen wie Kresol oder Xylenol mit Formaldehyd unter Abspaltung von Wasser. Weitere Bezeichnung ist Phenoplaste.

Phenolharz

    Blockgeschäumt handelt es sich hierbei um einen spröden und offenzelligen Dämmstoff (Wärmedämmplatte) mit hoher Wasseraufnahme und sehr gutem Wärmedämm- und Brandverhalten.

Phenolphthalein

    Dies ist ein weißes, kristallines Pulver, welches unlöslich in Wasser aber leicht löslich in Alkohol oder Alkalien ist. Das Phenolphthalein ändert seine Struktur und damit seine Farbe in Abhängigkeit vom pH-Wert. Im sauren bis neutralen pH-Bereich (-->pH-Wert) liegt überwiegend die Phthalid-Form (ungeladenen Grundform) vor, die Phenolphthalein-Lösung ist dann farblos. Mit Alkalien erfolgt bei einem pH-Wert von ca. 8,4 bis 10.0 überwiegt die chinoide Struktur und somit tritt ein Farbumschlag nach rosa ein. Der Farbumschlag kann durch Säurezugabe rückgängig gemacht werden. Phenolphthalein dient u.a. zur Ausführung eines Carbonatisierungsnachweises (- ->Carbonatisierung) an z.B. frischen Betonbruchstellen, zur Visualisierung der Carbonatisierungstiefe an Beton oder auch zur Prüfung der Alkalität von Putzen. Ist die Fläche alkalisch, verfärbt sich die aufgeträufelte Phenolphthalein -Lösung rot. Diese Rotfärbung ist selbst bei einer Verdünnung von 1:1.000.000 noch erkennbar.

Phenoplaste

    --> Phenol-Formaldehydharz.

Phenoplastharz

    Dies ist ein Kunstharz, das durch eine Kondensationsreaktion zwischen einem Phenoplast (z.B. Phenol, Kresol, Xylol, Resorcin) oder einer Mischung von Phenoplasten mit einem Aldehyd (z.B. Formaldehyd, Furfurylaldehyd) oder mit einer Mischung von Aldehyden entsteht.

Phenoplastkitt

    -->Kitt

pH-Indikatorstäbchen

    Dienen zur pH-Wert Bestimmung, für alle wässrigen Lösungen und Auszügen aus Baustoffen; Verglichen wird die Farbreaktion an einer Farbskala.

Phonolithzement

    Kurzbezeichnung PUZ; dieser Zement wird aus Portlandzement und Phonolit hergestellt, ist nicht zulässig für Spannbeton, ansonsten kann dieser Zement unter den gleichen Bedingungen wie Traßzement verwendet werden.

Phosphate

    Dies sind Salze und Ester der Phosphorsäure. Sie dienen zur Herstellung von Wasch-, Dünge-, Rostschutz-, Reinigungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln sowie als Komponenten für Tierernährung.

Phosphid

    Verbindung von Phosphor mit einem Metall.

Phosphogips

    Dieser Gips entsteht bei der Phosphorsäure-Herstellung im Naßverfahren durch Reaktion der Phosphaterze mit Schwefelsäure. Er ist aus technischen und wirtschaftlichen Gründen als Rohstoff für die Gipsindustrie ohne Bedeutung.

Phosphorsäureester

    Dies sind Organophosphate, welche teilweise natürlich als Energiespeicher vorkommend. Sie werden z.B. bei manchen organisch-pflanzlichen Wärmedämmprodukten als Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet und wirken stark insektizig und auch akarizid und können teilweise auch als Nematizide, Fungizide und Herbizide verwendet werden. Physiologisch äußern sich Phosphorsäureester als Nervengifte.

Phosphoreszenz

    Dies ist die Bezeichnung für die Eigenschaft eines Stoffes der bei Bestrahlung mit Licht selbst nachleuchtet.

Photochemische Reaktionen

    Dies betitelt alle chemischen Vorgänge, die durch die Energie einwirkender Strahlen des sichtbaren Lichts oder auch elektromagnetischer Strahlen anderer Wellenbereiche ausgelöst werden.

Photogrammetrie

    Hierbei werden stereoskopische Bilder in Maßstabszeichnungen übertragen, es ist eine verzerrungsfreie Dokumentation eines Gebäudes möglich.

Photovoltaik

    Kurzbezeichnung: PV. Dies betitelt die direkte Umwandlung von Licht in elektrischen Strom. Die Energieumwandlung erfolgt hierbei in einer Solarzelle die aus positiv bzw. negativ verunreinigten Halbleitern besteht (meist aus Silizium oder auch aus anderen Verbindungen wie z.B. Galliumarsenid).

pH-Wert

    Der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration in einem wäßrigen Medium. pH 7 bedeutet neutrale Reaktion, pH < 7 steht für saure und pH > 7 für alkalische Reaktion. Die Bestimmung des ph-Wertes geschieht durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit, einer Lösung. Sie werden mit einem Farbindikator gemessen. Die Indikatoren zeigen Änderungen des ph-Wertes an, indem sie ihre Farben auf dem Papier verändern.

Phyllite

    Metamorphe Gesteinsart; wird auch als Übergangsstein von Tonschiefer zu Glimmerschiefer bezeichnet; Bestandteile sind Quarz und Serizit; Farbe: grünlich bis bläulich seidenglänzend; Eigenschaften: leicht spaltbar, weich, wetterbeständig; verwendet wird dieses Gestein oft für Dachschiefer.

Physik

    Beschäftigt sich mit Zuständen, Vorgängen in und von Stoffen ohne Änderung ihrer Zusammensetzung.

physikalisches Athmosphär

    Dies ist eine Druckeinheit; Kurzbezeichnung ist atm; 1 atm = 760 Torr = 1,033 at = 101325 N*m –2.

Physikalische Trennverfahren

    Die Abtrennung erfolgt nach unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften z.B. Größe, Dichte Zusammensetzung usw. erfolgen tut dies über Destillieren, Abdampfen oder sieben und Filtrieren.

Physikalische Trocknung

Piazza

    Marktplatz, Platz.

Piccolodüse

    Dies ist eine kleine Reinigungsdüse, die für restauratorische Arbeiten verwendet werden kann. z.B. -->JOS-Verfahren (JOS-Düse) etc.

Piedestal

    Sockel, kleines Podest oder auch ein kleines Gestell.

Pieper/Martens-Verfahren

    Dies ist ein Näherungsverfahren zur Berechnung von Feld- und Stützmomenten in zweiachsig gespannten Platten.

Pier

    Dies ist ein Kai, welcher mit dem Land verbunden ist und in das Wasser vorgebaut wurde. Das Pier ist mehrseitig von Wasser umgeben.

Piezometer

    Gerät zum messen der Zusammendrückbarkeit von Flüssigkeiten und Gasen.

Pigment

    Feinzerriebener, unlöslicher, mit einem Bindemittel versetzter Farbstoff.

Pigmentpaste

    -->Abtönpaste

Pigment-Volumen-Konzentration

    (Kurzbezeichnung PVK) I.d.R. als Prozentwert angegeben, gibt dies das Verhältnis des Volumenanteils der Pigmente eines Anstrichmittels zum Gesamtvolumen von dessen nichtflüchtigen Bestandteilen an. Glänzende und halbglänzende Farben haben hierbei niedrigere Werte (z.B.: 10 bis 25 %) und matte Farben höhere (z.B. 40 bis 85%).

Pilaster

    Dies ist ein flacher Wandpfeiler.

Pilgerschrittverfahren

    Dies ist ein Verfahren, bei welchem z.B.:

    • im Schrägwalzverfahren hergestellte dickwandige Rohre dünner ausgewalzt werden. Dabei wird das Rohr durch ständiges Vor- und Zurückwalzen über einen Dorn stückchenweise dünner gewalzt.
    • schwergängiger Schraubverbindungen gelöst werden: 1 Umdrehung vor / 1/2 zurück / gut ölen / Verfahren wiederholen.
    • MIP-Wänden hergestellt werden
    • etc.

Pilote

    Dies ist die Bezeichnung für eine Stütze eines offenen Erdgeschoßes bei einem Gebäude.

Pilzdecke

    Diese, auch als punktförmig gestützte Stahlbetonplatte bezeichnete Decke, besteht aus einer mindestens 0,20 m dicken Stahlbetonplatte, welche unmittelbar auf Stützen mit oder ohne verstärktem Kopf aufgelagert ist. Bei Ausführungen mit verstärktem Kopf werden die Stützenköpfe pilzhutförmig verbreitert, um die Lasteintragung aus der Decke in die Stützen zu verbessern und um die Gefahr des Durchstanzens zu vermeiden.

Pinakothek

    Gebäude für Gemäldesammlungen.

Pinne

    Dies ist das, entweder stumpf zusammenlaufende oder auch beilähnliche Ende eines Hammers. Die Pinne liegt i.d.R . gegenüber der Bahn, -die Seite mit der flachen Schlagseite für z.B. das Einschlagen von Nägeln.

Pint

    Englisches und nordamerikanisches Flüssigkeitsmaß 0,5 l.

Pinzette

    Instrument zum Greifen, klein, mit zwei geraden, federnden Schenkeln.

Pipette

    Glasrörchen zum Ansaugen von kleinen Flüssigkeitsmengen.

Piscina

    Schwimmbecken der römischen Thermen auch das Taufbecken oder ein Becken für liturgische Waschungen.

Pissoir

    Urinal, Herrentoilette für das “kleine” Geschäft.

Pitch-Pinie

    Das Holz ist ziemlich hart, grobfaserig, elastisch, fest, zäh und schwindet wenig. Es ist schwer zu bearbeiten und sehr witterungsbeständig. Verwendungsgebiet: Konstruktionsholz für starke Beanspruchung, Fenster, Türen, Fussböden, Maste und Schiffbau.

Pittings

PLA

    -->Polymer Polylactid 

Plafond

    Veralteter Begriff für eine Zimmerdecke (eine flache Decke).

Planbereich

    Aus bauplanungsrechtlicher Sicht ist dies das Gebiet, für welches ein qualifizierter Bebauungsplan besteht und in dem sich die Zulässigkeit eines Bauvorhabens demnach nach BauGB (§ 30) richtet.

Planckscher Strahler

    -->Schwarzer Körper

Planfeststellungsverfahren

    Dieses wird angewendet auf den Gebieten des Wege-, Verkehrs- und Wasserrechts sowie der öffentlichen Versorgung. Diese Feststellungsverfahren sind Verwaltungsverfahren mit Beteiligung der Planbetroffenen. Die Elemente eines solchen Verfahrens sind:

    • Anordnung des Verfahrens durch Rechtsvorschriften
    • Anhörungsverfahren
    • Planfeststellungsbeschluss

Planie

    Dies betitelt das -->Planieren oder auch die planierte Fläche ansich.

planieren

    Das ebenmachen einer Fläche, für z.B. die spätere Bebauung.

Planierraupe

    -->Bulldozer

Planum

    Auch als Erdplanum betitelt ist dies die technisch bearbeitete Oberfläche des Untergrunds oder des Unterbaus mit festgelegten geometrischen Merkmalen wie z.B. der Querneigung und der Ebenheit.

Planumschutzschicht

    Dies ist eine Tragschicht zwischen Frostschutzschicht und Schotterbett, welche lastverteilend wirkt, der seitlichen Ableitung des Oberflächenwassers dient sowie das Durchdringen von Schotter und Frostschutzmaterial verhindert.

Planumsickerschacht

    Sickerschicht, welche zur Ausführung kommt, wenn der Grundwasserspiegel ständig oder teilweise über dem Erdplanum liegt und abgesekt werden muß.

Planungsvorhaben

    Die Festlegung der gewünschten Ausführungsart.

Planzeichen

    Dies sind städtebauliche Zeichen für Darstellungen oder Festsetzungen in städtebaulichen Plänen, wie z.B. Zeichen für Baugebiete etc.

Planzeichenverordnung

    Kurzbezeichnung: PlanzV. Dies ist die Verordung über die Ausarbeitung der Bauleitpläne sowie über die Darstellung des Planinhalts.

Plasmaschweißen

    Dies ist ein Schweißverfahren, das als eine Weiterentwicklung des WIG-Schweißens gilt. Bei dieser Schweißmethode schnürt eine wassergekühlte Düse den zwischen Werkstück und einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode brennenden Lichtbogen ein. Der hierdurch entstehende Plasmastrahl hat eine hohen Temperatur und eine hohen Leistungsdichte. Ein zusätzlicher Schutzgasmantel umgibt diesen Strahl und schützt das Schmelzbad vor der Atmosphäre. Das Plasmaschweißen zeichnet sich durch eine hohe Schweißgeschwindigkeit, geringe Wärmeeinbringung und optimale Lichtbogenstabilität aus und kommt am Minuspol für niedrig- und hochlegierte Stähle (NE-Metalle) und am Pluspol für Aluminium- und Zinkbasislegierungen zum Einsatz. Die Anwendungsbereiche bei Plasma können z.B. in der Lebensmittelindustrie oder im Behälter-, Apparate- oder Rohrleitungsbau etc. sein. Microplasma wird u.a. angewendet bei der Produktion und Reparatur von z.B. Thermoelementen, Membranen, Messgeräten, zahntechnischen Objekten oder im Formenbau etc.

Plastdispersion

    Dies sind, in Wasser dispergierte, weichmacherhaltige oder weichmacherfreie Plastteilchen, deren Koagulation durch einen Stabilisatorzusatz verhindert wird.

Plastifizieren

    Erhöhung der Dehnbarkeit, Elastizität und Kältebeständigkeit durch Zusätze von Weichmachern (Plastifikatoren) bei Plasten.

Plastik

    Z. B. ein Bildhauererzeugnis, dreidimmensionale Darstellung.

plastisch

    Dies ist die Betitelung für die Eigenschaft eines Materials, welches nach einer Dehnung bzw. Stauchung durch Beanspruchung nicht wieder die Ursprungsform annimmt.

Plastische Anstriche

    Dies sind dickschichtige Anstriche mit gleichmäßig oder ungleichmäßig strukturierter und dadurch dekorativ erscheinender Oberfläche.

plastische Grenzlast

    Die plastische Grenzlast ist bei statisch bestimmten Systemen bei Bildung des 1. Fließgelenks erreicht, bei statisch unbestimmten Systemen, wenn sich so viele Fließgelenke ausgebildet haben, dass eine kinematische Kette erreicht wird.

plastische Längskraft

    Die plastische Längskraft berechnet sich aus Querschnittsfläche mal Streckgrenze. Es handelt sich hierbei um die, bei idealelastisch-idealplastischem Stoffgesetz, maximal von einem Stabquerschnitt aufnehmbare Längskraft.

plastische Querkraft

    Die plastische Querkraft berechnet sich ggf. aus der Summe der querkraftparallelen Flächenanteile mal der Fließschubspannung. Es handelt sich hierbei um die, bei idealelastisch-idealplastischem Stoffgesetz, maximal von einem Stabquerschnitt aufnehmbare Querkraft.

plastisches Biegemoment

    Das plastische Biegemoment berechnet sich aus dem plastischem Widerstandsmoment mal der Streckgrenze. Es handelt sich hierbei um die, bei idealelastisch-idealplastischem Stoffgesetz, maximal von einem Stabquerschnitt aufnehmbares Biegemoment.

plastisches Schwinden

    --> Frühschwinden

plastisches Widerstandsmoment

    Zur Berechnung des plastischen Biegemoments dienend ist dies das auf die Flächenhalbierende bezogenes Flächenmoment 1. Grades der beiden Flächenhälften eines Stabquerschnittes.

Plastizitätstheorie

    Dies ist die Theorie die das nichtlineare Materialverhalten bei der Bestimmung der Zustandsgrößen berücksichtigt.

Platane

    Das Holz ist ziemlich hart, zäh und schwer zu spalten. Es lässt sich gut bearbeiten und ist von geringer Dauerhaftigkeit Verwendungsbereich: Innenausbau, Wagnerei, Fässer und Instrumente.

Platereskenstil

    Vorherrschender Baustil im Spanien des 16. Jahrhunderts, in dem sich auf extravagante Weise gotische, maurische und Renaissance-Elemente mischten.

Platine

    Leiterplatte

Platte

    Dies ist ein ebenes Flächentragwerk, dessen Dicke im Vergleich mit Breite und Länge relativ klein ist und welches senkrecht zu seiner Fläche belastet wird.

Plattenbalken

    Dies ist die Bezeichnung für einen Stahlbetonträger, bei welchem Platte und Balken schubfest verbunden sind, so dass in Bereichen, in welchen die Platte Druckspannungen aufnimmt ein hohes Tragvermögen vorhanden ist.

Plattenbalkendecke

    Stahlbetondecke aus Deckenplatte und Unterzügen, die durch kraftschlüssigen Verbund den statischen Querschnitt als T - förmiges Tragwerk bilden. Es werden folgende Plattenbalkendecken unterschieden:

    • Plattenbalkendecken aus Plattenbalken.
    • Plattenbalkendecken aus Plattenbalken mit Vouten.
    • Plattenbalkendecken aus Trogplatten.
    • Plattenbalkendecken aus TT-Platten.

Plattenbeläge

    Pflasterbelag in Plattenform aus z.B. Beton, Klinker oder Naturstein.

Plattenfundament

    Gründungsplatte aus Stahlbeton, die auf dem Baugrund liegt.

Plattenheizkörper

    Dies sind Flächenheizkörper mit einer geringen Bautiefe (ca. 20 bis 50 mm), welche sich besonders zum Einbau in kleinen, engen Räumen ohne Heizkörpernischen eignen.

Plattenschub

    Dies ist die Betitelung für Schubspannungen welche infolge Lasteinwirkung senkrecht zur Plattenebene entstehen.

Pleistozän

    -->Gesteinsbildung

Plinthe

    Der Sockel von Säulen, Pfeilern oder auch Statuen.

Pliozän

    -->Gesteinsbildung

Plunger

    Langer Kolben an Arbeitsmaschinen.

Plus-Dach

    Dies ist die Betitelung für die, bei Flachdachsanierungen entstehende neue Mischkonstruktion, wenn zusätzlich auf die perforierte alte Dachhaut eine neue, diffusionsoffene Abdichtungslage aufgebracht wird.

Plusenergiehaus

    Dies ist die Bezeichnung für ein Haus, welches durch regenerative Energie mehr Primärenergie erzeugt als es selbst verbraucht, also Energie gewinnt. Dieser Begriff wurde von dem Freiburger Architekten Disch geprägt und geschützt.

Pluviometer

Pm

    Abkürzung für Promethium.

PMMA

    Dies ist die Kurzbezeichnung für Polymethylethacrylester (Polymethylmethacrylat), Methacrylsäure läßt sich aus Aceton und Blausäure herstellen. Dieses Acrylglas ist glasklar, hochglänzend und ziemlich hart (Mohs-Härte liegt zwischen 2 und 3), - aber nicht kratzfest wie z.B. Mineralglas (Mohs-Härte liegt zwischen 6 und 7). Als Handelsnamen ist dieses Material auch als Plexiglas, Resarit, Deglas oder Degalan bekannt. Siehe auch DIN 16957.

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pneumatisch stabilisiertes Membrantragwerk

    Hierbei wird die Geometrie des Tragwerks ausschließlich von der Membranstabilisierung bestimmt, sie ist abhängig von:

    • der Art der Druckdifferenz zwischen dem Stabilisierungsmedium.
    • der Außenluft als Überdruck oder Unterdruck.
    • dem Maß der Druckdifferenz als Niederdruck oder Hochdruck.
    • der Art zusätzlicher Stabilisierungselemente.

    Der Primärstabilisator ist hierbei ein gasförmiges Medium (Luft), welches die Membran flächig unterstützt.

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