Po
Pochkäfer
Holzschädling, dieses Holzfressende Insekt (auch “Holzwurm” genannt) befällt meist trockenes bis halbtrockenes Holz, die Larven werden bis 6mm groß, das Vollinsekt bis 5mm, die Durchmesser
der Fluglöcher erreichen ca. 2mm.
Pockholz
Holzart. Das Holz ist sehr hart, spröde und sehr schwer. Es lässt sich sehr schwer bearbeiten, kaum hobeln, spalten und leimen. Es ist aber widerstandsfähig gegen Abnutzung, Pilze, Insekten
und Witterung. Verwendungsbereich: Mechanisch hoch beanspruchte Teile wie Schiffslager, Zahnräder und Kugeln. Ebenso für Schlägel, Hämmer und Werkzeugbau.
Podest
U.a. Treppenabsatz meist zwischen zwei Geschoßen, auch kleines --> Podium.
Podesttreppen
Laufrichtung geradeaus oder auch gegenläufig, ab einer gewissen Anzahl von Stufen sind die Podeste zwingend notwendig.
Podium
Poitillismus
Richtung der Malerei am Ende des Impressionismus, die mit dichtem Nebeneinandersetzen von Punkten aus unvermischten Farben besondere Wirkung erstrebte.
Pol
- Bei Bodenbelägen: ein Fadensystem, das die Oberseite des textilen Bodenbelags bildet und das senkrecht zur Ebene des Traggewebes steht.
- Bei der Kinematik: -->Nebenpol, --> Hauptpol.
Polaraufnahme
Dies ist die dreidimensionale Vermessung von Objektpunkten, bei welcher die Messungselemente der Polarwinkel, die Polarentfernung und der Vertikalwinkel sind.
polares Abstecken
Hierbei werden für jeden abzusteckenden Punkt lokale Polarkoordinaten berechnet, im Ursprung des Polarkoordinatensystems wird hierbei ein elektronisches Tachymeter zentriert und
horizontiert, danach wird die Nullrichtung des Teilkreises in die Richtung zu einem Anschlußpunkt gebracht. Der somit berechnete Polarwinkel wird dann an der Horizontalwinkelanzeige des Instruments
eingestellt, mit Hilfe des Messfernrohrs das Reflektionsprisma in die Richtung eingemessen und die Distanzmessung ausgelöst.Sind so dann die Polarkoordinaten mit genügender Genauigkeit abgesetzt, kann
der Punkt vermarkt werden.
Polder
Poleck
Dies ist ein zeichnerisches Element in der graphischen Statik. Das Poleck ist hierbei die gesamte Konstruktion aus Kräften und Polstrahlen.
Poleinsatzgewicht
Polgewicht
Dies ist das Gewicht der Polgarne über dem Grundgewebe, es wird in g/m² gemessen.
Polhöhe
Polier
Polierresistenz
Polituren
Polizeifilter
Ein Polizeifilter ist ein Feinfilter (oftmals als Aktivkohlefilter), der der eigentlichen Filterung nachgeschalten wird. Der Polizeifilter stellt z.B. sicher, dass bei Störungen in den
vorgeschalteten Anlagen keine Schadstoffe in unsere Umwelt gelangen.
Poller
Dies ist eine pfahlstumpfartige Vorrichtung die z.B. zum Festmachen von Schiffen oder zur Abgrenzung von Verkehrswegen (Fußgängerzonen etc.) dient.
Pollio
Der Baumeister Marcus Vitruvius Pollio beschreibt 13 v. Chr. in seinem Werk “De Architectura libri decem” erstmals die Herstellung des hydraulischen Mörtels und des aus Wassermörtel und
Steinbrocken bestehenden Berons.
Polnischer Verband
Dies ist ein Mauerverband aus dem Mittelalter, bei welchem traditionell Backsteine in den einzelnen Lagen so verlegt werden, dass auf einen Läufer immer ein Binder folgt.
Polnoppen
Bei Bodenbelägen: Dies ist der Teil des Polfadens (-->Pol) zwischen den Abbindestellen bei --> Schlingpol bzw. den Schnittstellen an der Oberseite bei -->Schnittpolen.
Polonceau-Träger
Dies ist ein Bindertyp der ursprünglich für weit gespannte Bahnhofshallen von dem französischen Eisenbahningenieur Camille Polonceau in der ersten Hälfte des 19.Jh. entwickelt wurde.
Polplan
Dieser Plan enthält für ebene Scheibensysteme mit 1 Bewegungsfreiheitsgrad alle zur Beschreibung der Kinematik erforderlichen -->Hauptpole und -->Nebenpole.
Polstergründung
Bei einer Polstergründung werden verformungsempfindliche Schichten unmittelbar untehalb des Lastenausbreitungsbereichs der Gründersohle gegen tragfähigeren Boden ausgetauscht.
Polteppich
Dies ist ein Webteppich aus einem Grundgewebe und einem -->Pol, hierbei werden Grundgewebe und Polschicht in einem Arbeitsgang hergestellt. Diese Teppiche werden auf Wirk- und
Strickmaschinen hergestellt.
Polyacrylat- und Metacrylatdispersion
Diese werden verwendet zur Herstellung von:
- Baukleber (Polyacrylat-Acrylnitril-Copolymere; anionisch)
- Baukleber, Spachtel, Anstriche (Polyarcrylat-Styrol-Copolymere; anionisch)
- Baukleber, Spachtel, Anstriche, Putze, Vesiegelungen, Feuchtesperren (sonstige anionische und nicht anionische Polyacrylate)
Acrylatdispersionen enthalten als Hauptbestandteile Polymere aus Acryl- und Metacrylsäureestern mit Anteilen an Copolymeren (z.B. Styrol, Acrylnitril, Venylchlorid etc.).
Polyaddition
Die Vernetzung von Epoxidharz und zweikomponetigem Polyurethan erfolgt durch Polyaddition. Jedes reaktionsfähige Ende einer Harzkomponente muß hierbei mit einem reaktiven Ende einer
Härterkomponente in Kontakt kommen. Aufgrund dieses Härtungsmechanismus sind z.B. Epoxidharze und zweikomponentige Polyurethane empfindlich gegen Mischungsfehler, z.B. bei Zugabe einer falschen
Härtermenge oder bei unvollständiger Mischung. Daher wird bei diesen Systemen das Umtopfen zwingend vorgeschrieben.
Polyamid
Kunststoff: Kurzbezeichnung PA; hochbeanspruchbar, versprödet beim Austrocknen ist beständig gegen: Benzol, Öle, Benzin und andere div. Lösungsmittel; Einsatzgebiet ist: Zahnräder,
Beschläge, Dübel, etc.
Polycarbonat
Kunststoff: Kurzbezeichnung PC; lichtdurchlässig, unzerbrechlich, warm umformbar; nicht sehr witterungsbeständig; Einsatzgebiet ist: Einbruchschutz, unzerbrechliche Verglasungen,
Überdachungen.
Polycarboxylate
Wasserlösliche Polycarboxylate werden in der Regel in Form ihrer Natrium-Salze eingesetzt, diese leiten sich von organischen Carbonsäuren ab. In Betonzusatzmitteln kommen normalerweise
Acrylate, Maleinate, sowie verschiedene hiervon abgeleitete Derivate mit Polyglycolethern, Polymerisationsprodukte mit Styrol u.s.w. zum Einsatz. Polycarboxylate sind nicht akut toxisch und auch
nicht Kennzeichnungspflichtig nach GefStoffV und EG-Richtlinie. GefStoffV = Gefahrstoffverordnung, Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen.
Polychlorierte Biphenyle
Kurzbezeichnung: PCB; obwohl dieser hoch gesundheitsschädliche Stoff nur noch beschränkt in Deutschland zugelassen ist, ist er noch in vielen Produkten vorhanden, wie z.B. Dichtungsmitteln;
früher war dieser Stoff in nahezu allen Holzschutzmitteln vorhanden und diente als Weichmacher in div. Kunststoffen und Isoliermaterialien.
Polychloropren
Elastomerer Kunststoff: Kurzbezeichnung CR; schwer entflammbar, hochelastisch, beständig gegen oxidation und Wärme; nicht beständig gegen: Benzol, Benzin, konzentrierte Säuren und Laugen;
Einsatzgebiete: Kitte, Teile von Brückenauflagern, Kontaktkleber, Dichtungsbahnen, etc.
Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe
Kurzbezeichnung: PAK; das aus mehreren Benzolringen bestehende Molekülgerüst diesen Kohlenwasserstoffes ist Bestandteil von Erdöl, Teer und auch Kohle; dieser Stoff entsteht vor allem bei
einer unvollständigen Verbrennung zwischen 500 und 950°C.
Polyester
Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung UP; nimmt kaum Wasser auf, beständig gegen Säuren und Laugen, brennbar, nicht widerstandsfähig gegen Lösungsmittel; Einsatzgebiet: hochwertige
Klebstoffe, Fassadenplatten, Beschichtungsmassen, etc.
Polyesterspachtel
Polyethylen
Kunststoff: Kurzbezeichnung -->PE; wachsartig weich oder auch halbelastisch, kältefest bis ca. 233 Kelvin, temperaturbeständig bis ca 333 Kelvin, löslich durch: Benzol, Benzin, oder auch
Trichlorethylen, stark UV-Empfindlich, bei freier Bewitterung ist dieser Stoff nicht alterungsbeständig; Einsatzgebiet: Rohre, Tafeln, Verpackungen, Planen. etc.
Polyethylenterephthalat
Kurzbezeichnung PET. Dieses wird durch Polykondensation aus Terephthalsäure und Ethylenglycol hergestellt und zu sehr reißfesten und temperaturbeständigen Folien verarbeitet. Verwendet wird
dieser Stoff auch zur Herstellung von Dichtungsbahnen oder Textilfasern.
Polygon
Polygonalmauerwerk
Polygonpunkt
Lagerfestpunkt in der Vermessungskunde; Polygonpunkte sind durch Richtung, Winkel und Strecken bestimmt, können koordinatenmäßig berechnet werden und gelten auch als unterverdichtung des
Trigonometrischen Netzes.
Polyisobutylen
Kunststoff: Kurzbezeichnung PIB; plastisch verformbar, läßt sich schweißen, verrottungsfest, bei Raumtemperatur ölig bis gummiartig, beständig gegen viele Chemikalien ausser : Öle,
Ölabgase, Benzol, Benzin; nicht brennbar, ungiftig, langfristig bis 373 Kelvin und kurzfristig über 473 Kelvin beständig; UV-beständig; Einsatzgebiet ist: Abdichtungsbahnen, Baukleber, etc.
Polyisobutylenmastix-Dichtstoffe
Polymerbahnen
Dies sind thermoplaste oder auch elastomere Dachbahnen zur Eindeckung (Abdichtung) von Flachdächern.
Polymer-Bitumendachbahn
Dies sind Bitumendachbahnen aus Polymerbitumen wie z.B. Glas- oder Jutegewebe, Polyestervlies etc.
Polymer-Bitumenschweißbahnen
Hier werden talkmierte oder beschieferte Bahnen mit polymermodifiziertem Bitumen als Tränk- und Deckmassen versehen, als Trägerbahnen dienen die selben Stoffe wie bei den
-->Dichtungsbahnen, es können aber auch Polyestervließ-Trägerbahnen verwendet werden.
Polymere
Synthetische Produkte, die durch Polymerisation entstehen, d.h. durch einen chemischen Vorgang, bei dem sich viele kleine Moleküle eines oder mehrerer Stoffe zu großen Molekülen mit neuen
Eigenschaften zusammenschließen.
Polymerisation
Als Polymerisation betitelt der Chemiker die Bildung kettenförmiger oder netzartiger Riesenmoleküle durch den Zusammenschluss vieler einzelner gleichartiger oder auch verschiedener
Einzelmoleküle. Die Polymeriastion gilt als Grundprinzip der Kunststoffchemie.
Polymer Polylactid
Allgemein als Polylactid oder Polymilchsäure betitelt (Kurzbezeichnung PLA, engl. Polyactic acid), handelt es sich hierbei um so
genannte biokompatible Kunststoffe, welche von Mikroorganismen abgebaut werden können und somit die Umwelt aus abfalltechnischer Sicht nicht negativ belasten. Diese Kunststoffe können durch Wärmezufuhr
verformt werden. Zusammengesetzt ist PLA aus mehreren, chemisch aneinander gebundenen Milchsäuremolekülen, daher der Begriff Polymer Polyactid. Für die auf dem Markt befindlichen biologisch abbaubaren
Getränkeflaschen wird i.d.R. die Polymilchsäure aus dem nachwachsenden Rohstoff Mais hergestellt.
Polymeter
Temperatur, Taupunkt und Luftfeuchtigkeit werden mit diesem Gerät gemessen.
Polypropylen
Kurzbezeichnung: PP. Dies ist ein, durch Polymerisation von Propylen gewonnenes Thermoplast mit höherer Festigkeit und einer höheren Erweichungstemperatur als Polyethylen.
Polysterol
Polysterolbeton
Dies ist ein gefügedichter Leichtbeton aus Zement, Zuschlag aus expandiertem Polysterol, Füller oder Feinsand, Wasser und evtl. Zusatzmitteln.
Polysterol expandiert
Kurzbezeichnung: EPS. Dieses wird hergestellt aus Perlpolymerkugeln mit einer Größe von 2 bis 3 mm, welche in ein Treibmittel einpolymerisiert werden. Verwendet wird expandiertes Polysterol
vor allem für nichtdruckfeste Dämmplatten.
Polysterol extrudiert
Kurzbezeichnung: XPS. Dieses wird in einem Extruder (Strangpresse) als unendlicher Schaumstoffstrang hergestellt, hierbei entsteht ein druckfester Dämmstoff (druckfeste Dämmplatten) mit
einer geschlossenen Porenstruktur.
Polystyrol (PS) Hartschaum
Dämmstoff, bei dem durch Aufschäumen von Polystyrol winzige Hohlräume geschaffen werden, die die Luft einschließen, worauf die Dämmwirkung beruht. Verwendung zur Wärmedämmung, als
-->Trittschalldämmung sowie als sichtbare Bekleidung. Eigenschaften: spröde und glasklar, schäumbar in offen-, geschloßenzellige, belastbare und unbelastbare Schäume; weitere Einsatzgebiete sind z.B.
Armaturen und Schaltkästen; siehe auch -->Schaumkunststoffe.
Polysulfid
Elastomerer Kunststoff: Kurzbezeichnung SR; elastisch, alterungsbeständig, haftet gut an Betonoberflächen; Einsatzgebiet: z.B. Fugendichtmassen im Betonfertigbau.
Polysulfid-Dichtstoffe
Polyterephthalsäureester
Kunststoff: Kurzbezeichnung PETP; relativ raumtemperaturunempfindlich; nicht schweißbar, hohe Reißfestigkeit, verklebbar; Einsatzgebiet: Abdichtungsbahnen, Gleitfolien. etc.
Polyurethan
Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung -->PUR. dieser Kunststoff wird durch Polymerisation von Alkoholen und Isocyanaten hergestellt; beständig gegen: Wasser, Salzwasser, verdünnte
Säuren, Laugen, Mineralöle, hohe Dämmeigenschaft, Einsatzgebiete: Kleber, Lacke, Fußbodenbeschichtungen, Adwasserleitungen, Dämmplatten, Formteile, etc.
Polyurethangießharz
Als Oberflächenschutz verwendet ist dieses Harz gut haftend auf den meisten Untergründen, gut alterungsbeständig und vor allem beständig gegen Öle, Fette, Benzin und verdünnten Säuren und
Laugen.
Polyurethanhartschaum
Polyurethanortschaum
Diesere Polyurethanschaum wird direkt auf der Baustelle mit einer Misch-Spritzpistole aufgespritzt, schäumt und härtet dort sofort auf/aus.
Polyvinylfluorid
Kunststoff: Kurzbezeichnung PVF; hoch licht-, chemikalien- und witterungsbeständig, wenig reißfest und Wärmebeständig; Einsatzgebiet: z.B. als Schutzfolie zur Kaschierung von Metallen und
anderen reißfesten Trägern.
Polyvinylacetat
Dieser Kunststoff ist das Standardmaterial für Dispersionskleber, beständig gegen: Wachse, Wasser, Öle, Fette und Benzine. Einsatzgebiet: Beschichtungsmassen, Lacke, Leime, Beton- und
Mörtelzusatzmittel, etc. Als Bindemittel für wasserbasierende Farben wird das Kurzzeichen PVA verwendet, als Zusatzmittel für Putz, Beton und Estrich sowie in Holzleim ist PVAC gebräuchlich.
Polyvinylchlorid
Kunststoff: Kurzbezeichnung PVC; sehr hart, wird jedoch meist durch flüchtige Lösungsmittel weich eingestellt; Hart-PVC ist beständig gegen Säuren, Laugen, Alkohol und Benzin, nicht
beständig ist dieser Kunststoff gegen: Benzol und die meisten Treibstoffgemische; wärmebeständig bis ca. 373 Kelvin; Weich-PVC ist wesentlich geringer Chemikalienbeständig, reagiert leicht auf Benzin und
Benzol etc.., die Wärmebeständigkeit hält hier bis ca. 353 Kelvin. Einsatzgebiete: Fußbodenbeläge, Abdichtungsbahnen, Rohre, Profile, Kabelisolierungen, etc.
Polyvinylidenfluorid
Kurzbezeichnung: PVDF. Dies ist ein Hochleistungskunststoff (Zugehörigkeit: Fluorkunststoffe) mit guter chemischer Beständigkeit und
guten mechanischen Eigenschaften (hohe Festigkeit, hohe Kriechfestigkeit unter Dauerbelastung, gute Kälteeigenschaften und Temperaturbeständigkeit). Aus PVDF wird z.B. zur Herstellung von Filterglocken
oder Armaturen verwendet .
Polyvinylidenchlorid
Kurzbezeichnung: PVDC. Dieser Stoff wird im Bauwesen vor allem für Feuchtesperren und Anstriche verwendet. Er kommt sowohl in amorpher als auch in kristalliner Form vor und kann in
dispergierter Form von einer zur anderen Form übergehen. Dieses Polymer ist hochschmelzend, abriebfest und chemikalienbeständig.
Pölzung
Dies ist die österreichische Bezeichnung für eine Abstützung oder auch Spreizung, z.B. zum Abstützen von Decken oder Stollen oder zur Arbeitsraumsicherung in einer Grube etc.
POM
Pommele
Dies ist ein kreisförmiges Furnierbild ähnlich einer -->Maser, besonders bekannt bei Mahagoni Hölzer. Das Wort Pommele (franz.) bedeutet soviel wie geapfelt.
Pönale
Pond
Pond ist eine ehemalige (seit 1978 in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr zulässig) Einheit der Kraft welche durch die Einheit
Newton (N) abgelöst wurde. Definiert wurde diese Einheit folgendermaßen: Die Masse von 1 kg übt auf der Erde die Gewichtskraft von annähernd 1 kp (Kilopond, 1000 Pond) aus. 1 kp entspricht ca. 9,80665 N.
Ponton
Pool
Pöppelmann
Poren
Bei Hölzern (zur Furnierherstellung) handelt es sich hierbei um durch Gefäßzellen gebildete feine Röhren, welche Öffnungen auf der Schnittfläche bilden, dadurch gibt es grobporige und
feinporige Furniere.
Porenarten im Zementstein
Porenart |
Entstehungsursache |
ca. Porengröße in mm |
Gelporen |
Diese entstehen im Zementgel durch eine scharfe Trocknung |
100 bis 102 |
Schrumpfporen |
Diese entstehen durch eine Volumenverringerung bei der Zementerhärtung |
ca. 101 |
Kapillarporen |
Diese entstehen durch nicht chemisch gebundenes Wasser, beim Entweichen des verdunstbaren Wassers. |
101 bis 105 |
Verdichtungsporen |
Diese entstehen bei einer unvollständigen Verdichtung. |
104 bis 106 |
Porenbeton
Feingemahlener Sand, Kalk, Zement, Wasser und Aluminiumpulver werden sorgfältig gemischt und in Formen zum
Auftreiben gebracht, wobei sich die für das gute Dämmverhalten wichtigen Poren bilden. Die fertig zugeschnittenen
Platten werden anschließend dampfgehärtet. Das Ergebnis ist ein unverrottbarer, leichter, aber tragfähiger Baustoff, der sich leicht bearbeiten läßt.
Porenbeton- Bauplatten Maße
Für nachfolgende Längen gilt, für Platten mit Mörteltaschen darf und für Steine mit Nut- und Feder muss die Länge der Platten um 9 mm erhöht werden.
Länge +/- 3 mm |
Breite +/- 3 mm |
Höhe +/- 3 mm |
| |
25 |
|
365 |
30 |
190 |
390 |
50 |
240 |
490 |
75 |
390 |
590 |
100 |
|
615 |
115 |
|
740 |
120 |
|
990 |
125 |
|
| |
150 |
|
| |
175 |
|
| |
200 |
|
Porenbeton-Blocksteine
Dies sind großformatige Vollsteine, die aus dampfgehärtetem Porenbeton hergestellt werden und in Normal- oder Leichtmauermörtel versetzt werden.
Porenbetondeckenplatte
Porenbeton-Planbauplatten Maße
Länge +/- 1,5 mm |
Breite +/- 1,5 mm |
Höhe +/- 1 mm |
| |
25 |
|
374 |
30 |
199 |
399 |
50 |
249 |
499 |
75 |
399 |
599 |
100 |
499 |
624 |
115 |
624 |
749 |
120 |
|
999 |
125 |
|
| |
150 |
|
|