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Po
Pochkäfer
Holzschädling, dieses Holzfressende Insekt (auch “Holzwurm” genannt)
befällt meist trockenes bis halbtrockenes Holz, die Larven werden bis 6mm groß, das Vollinsekt bis 5mm, die Durchmesser der Fluglöcher erreichen ca. 2mm.
Pockholz
Holzart. Das Holz ist sehr hart, spröde und sehr schwer. Es lässt
sich sehr schwer bearbeiten, kaum hobeln, spalten und leimen. Es ist aber widerstandsfähig gegen Abnutzung, Pilze, Insekten und Witterung. Verwendungsbereich: Mechanisch hoch beanspruchte Teile wie
Schiffslager, Zahnräder und Kugeln. Ebenso für Schlägel, Hämmer und Werkzeugbau.
Podest
U.a. Treppenabsatz meist zwischen zwei Geschoßen, auch kleines --> Podium.
Podesttreppen
Laufrichtung geradeaus oder auch gegenläufig, ab einer
gewissen Anzahl von Stufen sind die Podeste zwingend notwendig.
Podium
Poitillismus
Richtung der Malerei am Ende des Impressionismus, die mit dichtem
Nebeneinandersetzen von Punkten aus unvermischten Farben besondere Wirkung erstrebte.
Pol
- Bei Bodenbelägen: ein Fadensystem, das die Oberseite des textilen Bodenbelags bildet und das senkrecht zur Ebene des Traggewebes steht.
- Bei der Kinematik: -->Nebenpol, --> Hauptpol.
Polaraufnahme
Dies ist die dreidimensionale Vermessung von Objektpunkten, bei
welcher die Messungselemente der Polarwinkel, die Polarentfernung und der Vertikalwinkel sind.
polares Abstecken
Hierbei werden für jeden abzusteckenden Punkt lokale
Polarkoordinaten berechnet, im Ursprung des Polarkoordinatensystems wird hierbei ein elektronisches Tachymeter zentriert und horizontiert, danach wird die Nullrichtung des Teilkreises in die Richtung
zu einem Anschlußpunkt gebracht. Der somit berechnete Polarwinkel wird dann an der Horizontalwinkelanzeige des Instruments eingestellt, mit Hilfe des Messfernrohrs das Reflektionsprisma in die
Richtung eingemessen und die Distanzmessung ausgelöst.Sind so dann die Polarkoordinaten mit genügender Genauigkeit abgesetzt, kann der Punkt vermarkt werden.
Polder
Poleck
Dies ist ein zeichnerisches Element in der graphischen Statik. Das
Poleck ist hierbei die gesamte Konstruktion aus Kräften und Polstrahlen.
Poleinsatzgewicht
Polgewicht
Dies ist das Gewicht der Polgarne über dem Grundgewebe, es wird in g/m² gemessen.
Polhöhe
Polier
Polierresistenz
Polimentvergoldung
Auf einen Polimentuntergrund (saugende Schicht aus präparierten,
schwach mit Glutinleim gebundenem Bolus) aufgelegtes und daran haftendes Blattgold.
Polituren
Polizeifilter
Ein Polizeifilter ist ein Feinfilter (oftmals als Aktivkohlefilter),
der der eigentlichen Filterung nachgeschalten wird. Der Polizeifilter stellt z.B. sicher, dass bei Störungen in den vorgeschalteten Anlagen keine Schadstoffe in unsere Umwelt gelangen.
Poller
Dies ist eine pfahlstumpfartige Vorrichtung die z.B. zum Festmachen
von Schiffen oder zur Abgrenzung von Verkehrswegen (Fußgängerzonen etc.) dient.
Pollio
Der Baumeister Marcus Vitruvius Pollio beschreibt 13 v. Chr. in
seinem Werk “De Architectura libri decem” erstmals die Herstellung des hydraulischen Mörtels und des aus Wassermörtel und Steinbrocken bestehenden Berons.
Polnischer Verband
Dies ist ein Mauerverband aus dem Mittelalter, bei welchem
traditionell Backsteine in den einzelnen Lagen so verlegt werden, dass auf einen Läufer immer ein Binder folgt.
Polnoppen
Bei Bodenbelägen: Dies ist der Teil des Polfadens (-->Pol)
zwischen den Abbindestellen bei --> Schlingpol bzw. den Schnittstellen an der Oberseite bei -->Schnittpolen.
Polonceau-Träger
Dies ist ein Bindertyp der ursprünglich für weit gespannte
Bahnhofshallen von dem französischen Eisenbahningenieur Camille Polonceau in der ersten Hälfte des 19.Jh. entwickelt wurde.
Polplan
Dieser Plan enthält für ebene Scheibensysteme mit 1
Bewegungsfreiheitsgrad alle zur Beschreibung der Kinematik erforderlichen -->Hauptpole und -->Nebenpole.
Polstergründung
Bei einer Polstergründung werden verformungsempfindliche Schichten
unmittelbar untehalb des Lastenausbreitungsbereichs der Gründersohle gegen tragfähigeren Boden ausgetauscht.
Polteppich
Dies ist ein Webteppich aus einem Grundgewebe und einem -->Pol,
hierbei werden Grundgewebe und Polschicht in einem Arbeitsgang hergestellt. Diese Teppiche werden auf Wirk- und Strickmaschinen hergestellt.
Polyacrylat- und Metacrylatdispersion
Diese werden verwendet zur Herstellung von:
- Baukleber (Polyacrylat-Acrylnitril-Copolymere; anionisch)
- Baukleber, Spachtel, Anstriche (Polyarcrylat-Styrol-Copolymere; anionisch)
- Baukleber, Spachtel, Anstriche, Putze, Vesiegelungen, Feuchtesperren (sonstige anionische und nicht anionische Polyacrylate)
Acrylatdispersionen enthalten als Hauptbestandteile Polymere aus
Acryl- und Metacrylsäureestern mit Anteilen an Copolymeren (z.B. Styrol, Acrylnitril, Venylchlorid etc.).
Polyaddition
Die Vernetzung von Epoxidharz und zweikomponetigem Polyurethan
erfolgt durch Polyaddition. Jedes reaktionsfähige Ende einer Harzkomponente muß hierbei mit einem reaktiven Ende einer Härterkomponente in Kontakt kommen. Aufgrund dieses Härtungsmechanismus sind
z.B. Epoxidharze und zweikomponentige Polyurethane empfindlich gegen Mischungsfehler, z.B. bei Zugabe einer falschen Härtermenge oder bei unvollständiger Mischung. Daher wird bei diesen Systemen das
Umtopfen zwingend vorgeschrieben.
Polyamid
Kunststoff: Kurzbezeichnung PA; hochbeanspruchbar, versprödet beim
Austrocknen ist beständig gegen: Benzol, Öle, Benzin und andere div. Lösungsmittel; Einsatzgebiet ist: Zahnräder, Beschläge, Dübel, etc.
Polycarbonat
Kunststoff: Kurzbezeichnung PC; lichtdurchlässig, unzerbrechlich,
warm umformbar; nicht sehr witterungsbeständig; Einsatzgebiet ist: Einbruchschutz, unzerbrechliche Verglasungen, Überdachungen.
Polycarboxylate
Wasserlösliche Polycarboxylate werden in der Regel in Form ihrer
Natrium-Salze eingesetzt, diese leiten sich von organischen Carbonsäuren ab. In Betonzusatzmitteln kommen normalerweise Acrylate, Maleinate, sowie verschiedene hiervon abgeleitete Derivate mit
Polyglycolethern, Polymerisationsprodukte mit Styrol u.s.w. zum Einsatz. Polycarboxylate sind nicht akut toxisch und auch nicht Kennzeichnungspflichtig nach GefStoffV und EG-Richtlinie.
GefStoffV = Gefahrstoffverordnung, Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen.
Polychlorierte Biphenyle
Kurzbezeichnung: PCB; obwohl dieser hoch gesundheitsschädliche Stoff
nur noch beschränkt in Deutschland zugelassen ist, ist er noch in vielen Produkten vorhanden, wie z.B. Dichtungsmitteln; früher war dieser Stoff in nahezu allen Holzschutzmitteln vorhanden und diente
als Weichmacher in div. Kunststoffen und Isoliermaterialien.
Polychloropren
Elastomerer Kunststoff: Kurzbezeichnung CR; schwer entflammbar,
hochelastisch, beständig gegen oxidation und Wärme; nicht beständig gegen: Benzol, Benzin, konzentrierte Säuren und Laugen; Einsatzgebiete: Kitte, Teile von Brückenauflagern, Kontaktkleber,
Dichtungsbahnen, etc.
Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe
Kurzbezeichnung: PAK; das aus mehreren Benzolringen bestehende
Molekülgerüst diesen Kohlenwasserstoffes ist Bestandteil von Erdöl, Teer und auch Kohle; dieser Stoff entsteht vor allem bei einer unvollständigen Verbrennung zwischen 500 und 950°C.
Polyester
Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung UP; nimmt kaum Wasser auf,
beständig gegen Säuren und Laugen, brennbar, nicht widerstandsfähig gegen Lösungsmittel; Einsatzgebiet: hochwertige Klebstoffe, Fassadenplatten, Beschichtungsmassen, etc.
Polyesterspachtel
Polyethylen
Kunststoff: Kurzbezeichnung -->PE; wachsartig weich oder auch
halbelastisch, kältefest bis ca. 233 Kelvin, temperaturbeständig bis ca 333 Kelvin, löslich durch: Benzol, Benzin, oder auch Trichlorethylen, stark UV-Empfindlich, bei freier Bewitterung ist dieser
Stoff nicht alterungsbeständig; Einsatzgebiet: Rohre, Tafeln, Verpackungen, Planen. etc.
Polyethylenterephthalat
Kurzbezeichnung PET. Dieses wird durch Polykondensation aus
Terephthalsäure und Ethylenglycol hergestellt und zu sehr reißfesten und temperaturbeständigen Folien verarbeitet. Verwendet wird dieser Stoff auch zur Herstellung von Dichtungsbahnen oder
Textilfasern.
Polygon
Polygonalmauerwerk
Polygonpunkt
Lagerfestpunkt in der Vermessungskunde; Polygonpunkte sind durch
Richtung, Winkel und Strecken bestimmt, können koordinatenmäßig berechnet werden und gelten auch als unterverdichtung des Trigonometrischen Netzes.
Polyisobutylen
Kunststoff: Kurzbezeichnung PIB; plastisch verformbar, läßt sich
schweißen, verrottungsfest, bei Raumtemperatur ölig bis gummiartig, beständig gegen viele Chemikalien ausser : Öle, Ölabgase, Benzol, Benzin; nicht brennbar, ungiftig, langfristig bis 373 Kelvin und
kurzfristig über 473 Kelvin beständig; UV-beständig; Einsatzgebiet ist: Abdichtungsbahnen, Baukleber, etc.
Polyisobutylenmastix-Dichtstoffe
Polykondensation
Dies ist eine chemische Reaktion, bei der sich niedermolekulare
Ausgangsstoffe unter Austritt niedermolekularer Spaltprodukte, z. B. Wasser, zu makromolekularen Polykondensaten verbinden.
Polymerbahnen
Dies sind thermoplaste oder auch elastomere Dachbahnen zur Eindeckung (Abdichtung) von Flachdächern.
Polymer-Bitumendachbahn
Dies sind Bitumendachbahnen aus Polymerbitumen wie z.B. Glas- oder Jutegewebe, Polyestervlies etc.
Polymer-Bitumenschweißbahnen
Hier werden talkmierte oder beschieferte Bahnen mit
polymermodifiziertem Bitumen als Tränk- und Deckmassen versehen, als Trägerbahnen dienen die selben Stoffe wie bei den -->Dichtungsbahnen, es können aber auch Polyestervließ-Trägerbahnen verwendet
werden.
Polymere
Synthetische Produkte, die durch Polymerisation entstehen, d.h.
durch einen chemischen Vorgang, bei dem sich viele kleine Moleküle eines oder mehrerer Stoffe zu großen Molekülen mit neuen Eigenschaften zusammenschließen.
Polymerisation
Als Polymerisation betitelt der Chemiker die Bildung kettenförmiger
oder netzartiger Riesenmoleküle durch den Zusammenschluss vieler einzelner gleichartiger oder auch verschiedener Einzelmoleküle. Die Polymeriastion gilt als Grundprinzip der Kunststoffchemie.
Polymer Polylactid
Allgemein als Polylactid oder Polymilchsäure betitelt
(Kurzbezeichnung PLA, engl. Polyactic acid), handelt es sich hierbei um so genannte biokompatible Kunststoffe, welche von Mikroorganismen abgebaut werden können und somit die Umwelt aus
abfalltechnischer Sicht nicht negativ belasten. Diese Kunststoffe können durch Wärmezufuhr verformt werden. Zusammengesetzt ist PLA aus mehreren, chemisch aneinander gebundenen Milchsäuremolekülen,
daher der Begriff Polymer Polyactid. Für die auf dem Markt befindlichen biologisch abbaubaren Getränkeflaschen wird i.d.R. die Polymilchsäure aus dem nachwachsenden Rohstoff Mais hergestellt.
Polymeter
Temperatur, Taupunkt und Luftfeuchtigkeit werden mit diesem Gerät gemessen.
Polypropylen
Kurzbezeichnung: PP. Dies ist ein, durch Polymerisation von Propylen
gewonnenes Thermoplast mit höherer Festigkeit und einer höheren Erweichungstemperatur als Polyethylen.
Polysterol
Polysterolbeton
Dies ist ein gefügedichter Leichtbeton aus Zement, Zuschlag aus
expandiertem Polysterol, Füller oder Feinsand, Wasser und evtl. Zusatzmitteln.
Polysterol expandiert
Kurzbezeichnung: EPS. Dieses wird hergestellt aus Perlpolymerkugeln
mit einer Größe von 2 bis 3 mm, welche in ein Treibmittel einpolymerisiert werden. Verwendet wird expandiertes Polysterol vor allem für nichtdruckfeste Dämmplatten.
Polysterol extrudiert
Kurzbezeichnung: XPS. Dieses wird in einem Extruder (Strangpresse)
als unendlicher Schaumstoffstrang hergestellt, hierbei entsteht ein druckfester Dämmstoff (druckfeste Dämmplatten) mit einer geschlossenen Porenstruktur.
Polystyrol (PS) Hartschaum
Dämmstoff, bei dem durch Aufschäumen von Polystyrol winzige
Hohlräume geschaffen werden, die die Luft einschließen, worauf die Dämmwirkung beruht. Verwendung zur Wärmedämmung, als -->Trittschalldämmung sowie als sichtbare Bekleidung. Eigenschaften: spröde
und glasklar, schäumbar in offen-, geschloßenzellige, belastbare und unbelastbare Schäume; weitere Einsatzgebiete sind z.B. Armaturen und Schaltkästen; siehe auch -->Schaumkunststoffe.
Polysulfid
Elastomerer Kunststoff: Kurzbezeichnung SR; elastisch,
alterungsbeständig, haftet gut an Betonoberflächen; Einsatzgebiet: z.B. Fugendichtmassen im Betonfertigbau.
Polysulfid-Dichtstoffe
Polyterephthalsäureester
Kunststoff: Kurzbezeichnung PETP; relativ
raumtemperaturunempfindlich; nicht schweißbar, hohe Reißfestigkeit, verklebbar; Einsatzgebiet: Abdichtungsbahnen, Gleitfolien. etc.
Polyurethan
Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung -->PUR. dieser Kunststoff
wird durch Polymerisation von Alkoholen und Isocyanaten hergestellt; beständig gegen: Wasser, Salzwasser, verdünnte Säuren, Laugen, Mineralöle, hohe Dämmeigenschaft, Einsatzgebiete: Kleber, Lacke,
Fußbodenbeschichtungen, Adwasserleitungen, Dämmplatten, Formteile, etc.
Polyurethangießharz
Als Oberflächenschutz verwendet ist dieses Harz gut haftend auf den
meisten Untergründen, gut alterungsbeständig und vor allem beständig gegen Öle, Fette, Benzin und verdünnten Säuren und Laugen.
Polyurethanhartschaum
Polyurethanharzlacke
Dies sind Reaktionslacke, die durch Polyaddition ihrer zwei
unmittelbar vor der Verarbeitung zu mischenden Komponenten (Polyester, meist zweiwertige Alkohole und Diisocyante) erhärten und sehr widerstandsfähige Lackierungen bilden.
Polyurethanortschaum
Diesere Polyurethanschaum wird direkt auf der Baustelle mit einer
Misch-Spritzpistole aufgespritzt, schäumt und härtet dort sofort auf/aus.
Polyvinylfluorid
Kunststoff: Kurzbezeichnung PVF; hoch licht-, chemikalien- und
witterungsbeständig, wenig reißfest und Wärmebeständig; Einsatzgebiet: z.B. als Schutzfolie zur Kaschierung von Metallen und anderen reißfesten Trägern.
Polyvinylacetat
Dieser Kunststoff ist das Standardmaterial für Dispersionskleber,
beständig gegen: Wachse, Wasser, Öle, Fette und Benzine. Einsatzgebiet: Beschichtungsmassen, Lacke, Leime, Beton- und Mörtelzusatzmittel, etc. Als Bindemittel für wasserbasierende Farben wird das
Kurzzeichen PVA verwendet, als Zusatzmittel für Putz, Beton und Estrich sowie in Holzleim ist PVAC gebräuchlich.
Polyvinylchlorid
Kunststoff: Kurzbezeichnung PVC; sehr hart, wird jedoch meist durch
flüchtige Lösungsmittel weich eingestellt; Hart-PVC ist beständig gegen Säuren, Laugen, Alkohol und Benzin, nicht beständig ist dieser Kunststoff gegen: Benzol und die meisten Treibstoffgemische;
wärmebeständig bis ca. 373 Kelvin; Weich-PVC ist wesentlich geringer Chemikalienbeständig, reagiert leicht auf Benzin und Benzol etc.., die Wärmebeständigkeit hält hier bis ca. 353 Kelvin.
Einsatzgebiete: Fußbodenbeläge, Abdichtungsbahnen, Rohre, Profile, Kabelisolierungen, etc.
Polyvinylidenfluorid
Kurzbezeichnung: PVDF. Dies ist ein Hochleistungskunststoff
(Zugehörigkeit: Fluorkunststoffe) mit guter chemischer Beständigkeit und guten mechanischen Eigenschaften (hohe Festigkeit, hohe Kriechfestigkeit unter Dauerbelastung, gute Kälteeigenschaften und
Temperaturbeständigkeit). Aus PVDF wird z.B. zur Herstellung von Filterglocken oder Armaturen verwendet.
Polyvinylidenchlorid
Kurzbezeichnung: PVDC. Dieser Stoff wird im Bauwesen vor allem für
Feuchtesperren und Anstriche verwendet. Er kommt sowohl in amorpher als auch in kristalliner Form vor und kann in dispergierter Form von einer zur anderen Form übergehen. Dieses Polymer ist
hochschmelzend, abriebfest und chemikalienbeständig.
Pölzung
Dies ist die österreichische Bezeichnung für eine Abstützung oder
auch Spreizung, z.B. zum Abstützen von Decken oder Stollen oder zur Arbeitsraumsicherung in einer Grube etc.
POM
Abkürzung für Organic compound associated with particulate
matter or particulate organic matter; -->flüchtige organische Verbindungen.
Pommele
Dies ist ein kreisförmiges Furnierbild ähnlich einer -->Maser,
besonders bekannt bei Mahagoni Hölzer. Das Wort Pommele (franz.) bedeutet soviel wie geapfelt.
Pönale
Pond
Pond ist eine ehemalige (seit 1978 in der Bundesrepublik Deutschland
nicht mehr zulässig) Einheit der Kraft welche durch die Einheit Newton (N) abgelöst wurde. Definiert wurde diese Einheit folgendermaßen: Die Masse von 1 kg übt auf der Erde die Gewichtskraft von
annähernd 1 kp (Kilopond, 1000 Pond) aus. 1 kp entspricht ca. 9,80665 N.
Ponton
Pool
Pöppelmann
Der deutsche Barockmeister Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736) war der Erbauer des Dresdner Zwingers.
Poren
Bei Hölzern (zur Furnierherstellung) handelt es sich hierbei um
durch Gefäßzellen gebildete feine Röhren, welche Öffnungen auf der Schnittfläche bilden, dadurch gibt es grobporige und feinporige Furniere.
Porenarten im Zementstein
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Porenart
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Entstehungsursache
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ca. Porengröße in mm
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Gelporen
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Diese entstehen im Zementgel durch eine scharfe Trocknung
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100 bis 102
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Schrumpfporen
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Diese entstehen durch eine Volumenverringerung bei der Zementerhärtung
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ca. 101
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Kapillarporen
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Diese entstehen durch nicht chemisch gebundenes Wasser, beim Entweichen des verdunstbaren Wassers.
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101 bis 105
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Verdichtungsporen
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Diese entstehen bei einer unvollständigen Verdichtung.
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104 bis 106
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Porenbeton
Feingemahlener Sand, Kalk, Zement, Wasser und Aluminiumpulver werden sorgfältig gemischt und in Formen zum
Auftreiben gebracht, wobei sich die für das gute Dämmverhalten wichtigen Poren bilden. Die fertig zugeschnittenen
Platten werden anschließend dampfgehärtet. Das Ergebnis ist ein unverrottbarer, leichter, aber tragfähiger Baustoff, der sich leicht bearbeiten läßt.
Porenbeton- Bauplatten Maße
Für nachfolgende Längen gilt, für Platten mit Mörteltaschen darf und für Steine mit Nut- und Feder muss die Länge
der Platten um 9 mm erhöht werden.
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Länge +/- 3 mm
|
Breite +/- 3 mm
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Höhe +/- 3 mm
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25
|
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365
|
30
|
190
|
|
390
|
50
|
240
|
|
490
|
75
|
390
|
|
590
|
100
|
|
|
615
|
115
|
|
|
740
|
120
|
|
|
990
|
125
|
|
|
|
150
|
|
|
|
175
|
|
|
|
200
|
|
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Porenbeton-Blocksteine
Dies sind großformatige Vollsteine, die aus dampfgehärtetem Porenbeton hergestellt werden und in Normal- oder
Leichtmauermörtel versetzt werden.
Porenbetondeckenplatte
Porenbeton-Planbauplatten Maße
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Länge +/- 1,5 mm
|
Breite +/- 1,5 mm
|
Höhe +/- 1 mm
|
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25
|
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374
|
30
|
199
|
|
399
|
50
|
249
|
|
499
|
75
|
399
|
|
599
|
100
|
499
|
|
624
|
115
|
624
|
|
749
|
120
|
|
|
999
|
125
|
|
|
|
150
|
|
|
|
175
|
|
|
|
200
|
|
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Porenbeton-Plansteine
Dies sind großformatige Vollsteine, die aus dampfgehärtetem Porenbeton hergestellt werden und in Dünnbettmörtel
versetzt werden.
Porenbeton-Planstein Maße
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Länge +/- 1,5 mm
|
Breite +/- 1,5 mm
|
Höhe +/- 1 mm
|
|
|
115
|
|
|
249
|
120
|
|
|
299
|
125
|
124
|
|
312
|
150
|
149
|
|
332
|
175
|
164
|
|
374
|
200
|
174
|
|
399
|
240
|
186
|
|
499
|
250
|
199
|
|
599
|
300
|
249
|
|
624
|
365
|
|
|
|
375
|
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Porenfüller
Dies sind bindemittelarme, hochviskose, füllstoffreiche, meist im Holzfarbton angefärbte Stoffe zum Ausfüllen der
Poren von Holzoberflächen, die für Polierlackierungen vorgesehen sind.
Porenleichtbeton
Auch als Schaumbeton betitelt erhärtet diese Mischung (gemischt in Spezialmischern), aus Feinmörtel und
gesondert hergestelltem Schaum, auch an der Luft.
Porenluft
Porensaugwasser
Dies ist das Kapilarwasser, das Wasser das entgegen der Schwerkraft durch Oberflächenspannung in feinen Poren
(z.B. Betonporen) aufsteigt.
Porenwasser
Dies ist das Wasser, welches die Poren z.B. zwischen den einzelnen Bodenteilchen füllt.
Porenwasserdruck
Dies ist die Spannung in den wassergefüllten Poren, z.B. des Bodens. Er setzt sich zusammen aus dem Druck
durch die Eigenlast des Wassers in einer bestimmten Tiefe und dem Überdruck.
Porenwasserdruckgeber
Dies ist der Teil einer Messeinrichtung zum Messen des Porenwasserdrucks im Boden, das die Größe aufnimmt
und an ein Anzeigegerät weiterleitet.
Porenzahl
Dies ist die Verhältniszahl, die das Volumen des Porenraums, bezogen auf das Volumen der Festsubstanz von
Böden angibt.
Porosität
Bei nahezu allen mineralischen Baustoffen kann man von porigen Baustoffen reden, beeinflußt werden
Eigenschaften und Verwendung der Baustoffe durch den Porengehalt mit einer Zunahme der Porosität fällt die
Festigkeit, die Wasserdichtheit und die Wärmeleitfähigkeit, es steigt jedoch die Verformbarkeit und der Verschleiß.
Porphyr
Naturstein vulkanischen Ursprungs (Ergußgestein), als Polygonalplatte (unbearbeitet, daher unregelmäßig) und
bearbeitete Platte, Pflaster- und Mauerstein verwendbar. In grauen, violetten und rötlichen Tönen, in verschiedenen
Stärken, mineralogisch und chemisch indentisch sind diese Gesteine mit dem Tiefengestein Syenit.
Portalkran
Dies ist ein, i.d.R. auf Schienen fahrbarer Kran mit einem portalförmigen Traggerüst und Laufkatze.
Portikus
Portlandflugaschehüttenzement
Portlandflugaschezement
Portlandhüttenzement
Portlandkalksteinzement
Dieser Zement wird aus Portlandzement und zugemahlenen Kalksteinmehl hergestellt, ähnelnd mit den
Eigenschaften des Traßzementes erreeicht dieser zusätzlich eine hohe Frost-Tausalz-Widerstandsfähigkeit.
Portlandkompositzement
Zement nach DIN 1164, der neben Portlandzementklinker bis zu 35 M.-% weitere Hauptbestandteile enthält. In der
Bezeichnung wird zwischen CEM II/A mit mindestens 80 M.-% und CEM II/B mit mindestens 65 M.-%
Portlandzementklinker unterschieden. Die außer Portlandzementklinker verwendeten Hauptbestandteile werden im
Zementnamen genannt: Portlandhüttenzement, Portlandpuzzolanzement, Portlandflugaschezement, Portlandölschieferzement, Portlandkalksteinzement, Portlandflugaschehüttenzement.
Portland-Ölschieferzement
Kurzbezeichnung CEM II/A-T bzw. CEM II/B-T. Herstellung aus Portlandzementklinker und Ölschiefer, der Stoff wird
in wird in besonderen Ofenanlagen gebrannt, ist zugelassen für Spannbeton jedoch nicht für Einpressmörtel, nach EU ist die neue Bezeichnung für diesen Zement Portlandschieferzement.
Portlandpuzzolanzement
Portlandschieferzement
Portlandzement
Portlandzementklinker
Dieser Zement wird durch Brennen eines Rohstoffgemisches hergestellt, welches hauptsächlich Calciumoxid (CaO),
Siliciumdioxid (Kieselsäure, SiO2), Aluminiumoxod (Tonerde, Al2O3) und Eisenoxid (Fe2O3) in bestimmten Anteilen enthält.
Porzellan
Feine , meist weiße Tonware. Das erste Porzelan rot und wurde in China erfunden.
Porzellanerde
Position
Auch als Ordungszahl betitelt gliedert diese das Leistungsverzeichnis in abgegrenzte Teilleistungen.
Positron
Postament
Postforming
Bei Möbelstücken ist dies eine, an der Kante gebogene Kunstharzplatte.
Postmoderne
Reaktion der 70er Jahre auf die Nüchternheit und Kommerzialisierung des Internationalen Stils. Sie vertrat die
Wiedereinführung von Ornament und Dekoration in die Architektur, oft mit grellen Farben. Dieser Stil ist seit 1980 gegenwärtig.
Potential
Potentialausgleich
Dies ist eine elektrische Verbindung, welche die Körper elektrischer Betriebsmittel und die fremden leitfähigen Teile
auf gleiches oder annähernd gleiches Potential bringt. Der Ausgleich der elektrischen Spannungsunterschiede leitfähiger Systeme.
Potentialausgleichsschiene
Potentiometer
Mit diesem Gerät kann man die elektrische Spannung teilen in Teilspannungen, Spannungsleiter.
Poterne
Pound
Britische und nordamerikanische Maßeinheit (Gewichtseinheit), 453,6 g.
JETZT IM HANDEL
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ppm
PPP
PPW
- Kurzbezeichnung für einen Porenbeton Planstein, man findet oftmals die Kennzeichnung PPW 2/0,4, PPW
4/0,5 etc., hierbei gibt der erste Zahlenwert die Druckfestigkeitsklasse in N/mm² und der zweite Wert die Rohdichteklasse in Kg/dm³ an.
- Abkürzung für positive prädiktive Wert.
- Abkürzung für produktiver Proteinwert.
JETZT IM HANDEL
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