Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

O

Obelisk

    Dies ist ein nach oben verjüngter, viereckiger Steinpfeiler (mit pyramidenförmiger Spitze) der ursprünglich aus Ägypten bekannt war.

Oberbau

    Im Eisenbahnbau ist hier die Fahrbahnkonstruktion aus Gleisrahmen, Schotterbett und Planumsschutzschicht zu verstehen. Im Strassenbau ist es die Befestigung von Verkehrsflächen, bestehend aus einer oder mehreren Tragschichten und der Deckschicht.

Obere Füllung

    Dies ist die Bezeichnung für eine obere Türblatt Füllung.

Oberflächenkondensation

    Entsteht bei ungenügend gegen Kälte geschützte Wände, Decken oder Fenster diese haben auch raumseitig tiefe Temperaturen. Beim Unterschreiten einer bestimmten Temperatur entsteht Kondenswasser welches sind dann an der Oberfläche in Form von Tropfenbildung (im schlimmsten Fall) sichtlich zeigen kann. Bei unzureichender Planung oder Ausführung können hierdurch Feuchteschäden entstehen.

Oberflächenfeuchte

    Dies ist das an der Oberfläche, von z.B. Zuschlagkörnern o.a., haftende Wasser.

Oberflächenqualität im Trockenausbau

    Hinsichtlich der Verspachtelung von Gipskartonplatten wird in 4 Qualitätsstufen unterschieden:

    • Qualitätsstufe 1 - Diese dient für Oberflächen, an die keine optische bzw. dekorative Anforderungen gestellt werden. Hierbei umfasst die Verspachtelung lediglich das Füllen der Stoßfugen und das Überziehen der sichtbaren Teile der Befestigungsmittel. Das überstehende Spachtelmaterial ist hierbei lediglich abzustoßen und werkzeugbedingte Markierungen, Riefen und Grate sind in der Oberfläche zulässig.
    • Qualitätsstufe 2 - Die Verspachtelung nach Qualitätsstufe 2 ist die so genannte Standardspachtelung und genügt den üblichen Anforderungen an Wand- und Deckenspachtelungen. Hierbei ist es Ziel der Verspachtelungsfläche, den Fugenbereich durch stufenlose Übergänge der Plattenoberfläche anzupassen. Selbiges gilt für Befestigungsmittel, Innen- und Außenecken sowie Anschlüsse. Bei dieser Verspachtelungsqualität dürfen keine Bearbeitungsabdrücke oder Spachtelgrate sichtbar bleiben, falls erforderlich sind hierbei die verspachtelten Bereiche abzuschleifen.
    • Qualitätsstufe 3 - Bei dieser Verspachtelungsqualität werden erhöhte Anforderungen an die fertig gespachtelte Oberfläche gestellt. Hierbei sind neben der Grund- und Standartverspachtelung hinausreichende Maßnahmen, wie ein breites Ausspachteln der Fugen sowie ein scharfes Abziehen der restlichen Kartonoberfläche zum Porenverschluss mit dem Spachtelmaterial, erforderlich. Auch hier sind im Bedarfsfall die gespachtelten Flächen abzuschleifen. Allerdings sind auch bei dieser Sonderverspachtelung, wie eingangs erwähnt, bei Streiflicht sichtbar werdende Abzeichnungen nicht völlig auszuschließen und nach VOB/C DIN 18350 Absatz 3.1.2 zulässig.
    • Qualitätsstufe 4 - Dies ist die Spachtelqualität an welche die höchsten Anforderungen an die Oberfläche gestellt sind. Hierbei wird eine Vollflächenverspachtelung oder ein Abstucken (Verputzen) der gesamten Oberfläche angewandt. Im Unterschied zur Sonderverspachtelung werden hierbei die Fugen, zusätzlich zur vorgearbeiteten Standartverspachtelung, breit ausgespachtelt und die Kartonoberfläche vollflächig mit einem dafür geeigneten Material überzogen und geglättet. Die Oberfläche die nach dieser Klassifizierung erarbeitet ist erfüllt die höchsten Anforderungen und minimiert somit die Möglichkeit von Abzeichnungen der Plattenoberfläche und Fugen. Soweit Lichteinwirkungen (z.B. Streiflicht) das Erscheinungsbild der fertigen Oberfläche beeinflussen können, werden unerwünschte Effekte (z.B. wechselnde Schattierungen, minimale örtliche Markierungen etc...) weitgehend vermieden. Jedoch lassen diese sich hier auch nicht völlig vermeiden , da Lichteinflüsse in einem weiten Bereich variieren und nicht eindeutig erfasst und bewertet werden können.

Oberflächenschutz

    Dient zur Imprägnierung und zum Schutz der Oberfläche von z.B. Bauteilen, aufgebracht kann dieser in Form von Anstrichstoffen oder auch Putzen etc. werden.

Oberflächenschutzsysteme

    Kurzbezeichnung OS. Folgende Kennzeichnungen werden angewendet:

Oberflächenschutzsysteme

Anwendungshinweise

OS 1 (OS A)

Hydrophobierung für bedingten Feuchteschutz.

OS 2 (OS B)

Beschichtung für nichtbegeh- und -befahrbare Flächen.

OS 4 (OS C)

Beschichtung mit erhöhter Dichtheit für nichtbegeh- und -befahrbare Flächen.

OS 5 (OS D)

Beschichtung mit geringer Rissüberbrückungsfähigkeit für nichtbegeh- und -befahrbare Flächen.

OS 7

Beschichtung unter Dichtungsschichten für begeh- und befahrbare Flächen.

OS 9 (OS E)

Beschichtung mit erhöhter Rissüberbrückungsfähigkeit für nichtbegeh- und -befahrbare Flächen.

OS 10

Beschichtung als Dichtungsschicht mit hoher Rissüberbrückungsfähigkeit unter Schutz- und Deckenschichten für begeh- und befahrbare Flächen.

OS 11 (OS F)

Beschichtung mit erhöhter dynamischer Rissüberbrückungsfähigkeit für begeh- und befahrbare Flächen.

OS 13

Beschichtung mit nichtdynamischer Rissüberbrückungsfähigkeit für begeh- und befahrbare, mechanisch belastete Flächen.

Oberflächenstrukturen bei Betonflächen

    Beim Betonglätten werden folgende Oberflächenstrukturen unterschieden:

    • grob griffig
    • Besenstrich
    • feingriffig
    • ausgeglättet

Oberflächenwasser

    Dies ist das Wasser aus natürlichen oder künstlichen oberirdischen Gewässern, das auch Rohstoff für die Trinkwassergewinnung sein kann.

Oberflächenwassergewinnung

    Bei der Verwendung von Oberflächenwasser sind zunächst Entnahmen aus Trinkwassertalsperren und Seen dem Fluss- und Brachwasser vorzuziehen. Die Wasserentnahme bei Talsperren erfolgt i.d.R. über sogenannte Entnahmetürme, welche eine Entnahme in unterschiedlichen Tiefen ermöglicht. Bei tiefen Seen sollte die Entnahme unterhalb von 30 m, besser noch unterhalb der Sprungschicht bei 40 bis 50 m Tiefe erfolgen. Der Entnahmekopf wird in etwas bei 5-10 m über dem Grund angeordnet. Bei einer Flussentnahme ergeben sich die Entnahmemöglichkeiten über einen Seitenkanal, über einen Fassungsturm oder aber über eine Saugleitung an der Flusssohle. Letzteres ist jedoch nur bei verlandungsfreier Flusssohle durchführbar.

Obergaden

    -->Lichtgaden

Obergrenze des Mehlkorngehalts

    Für Beton sind in DIN 1045 folgende Richtwerte für die Obergrenze des Mehlkorn, bzw. des Mehlkorn- und Feinstsandgehalts angegeben:

Zementgehalt kg/m3

Höchstzulässiger Gehalt in kg/m3 an

Mehlkorn

Mehlkorn- und Feinstsand

bei einer Prüfkorngröße von

0,125 mm

0,250 mm

</= 400

500

550

450

550

600

>/= 500

600

650

Obergrenze Mehlkorn- und Feinstsandgehalt

    -->Obergrenze des Mehlkorngehalts

Obergurt

    • Dies ist der oberer Gurt eines Fachwerkträgers, eines Vollwandträgers oder eines Geländers.
    • Die obere Profilebene eines Doppel-T-Trägers.

    Siehe auch -->Gurt.

Oberkarbon

    -->Gesteinsbildung

Oberkreide

    -->Gesteinsbildung

Oberleitung

    Dies ist z.B. eine weitere Bezeichnung für Fahrbahnleitung.

Oberlicht

    In der Decke oder im oberen Fensterbereich liegende Fensteröffnung, siehe auch -->Oberlichtfenster diese Bauteile dienen zur Belichtung, sie können zusätzlich zur Belüftung und/oder Entrauchung eingesetzt werden.

Oberlichtbeschläge

    Ausführungen können händisch, pneumatisch oder elektrisch angetrieben werden, Für das Getriebe bzw. als Bedienungsraum muss 4 bis 4.5 cm Breite zwischen Flügelkante und Leibung vorhanden sein. Zur Reinigung der äußeren Glasflächen ist die Verbindung des Hebels mit dem Flügelrahmen meistens aushängbar, hierbei hält eine Sicherheitsschere den ausgeklappten Flügelrahmen. Siehe auch -->Oberlichtfenster, -->Oberlicht.

Oberlichtfenster

    Oberlichtfenster haben Kippflügel, die oberhalb eines Kämpfers so hoch liegen, daß sie nicht unmittelbar mit der Hand, sondern nur über eine Zug- oder Treibstange und ein Hebelsystem bewegt werden können. Auch durch horizontal miteinander gekoppelte Flügel ist die Ausführung eines Oberlichtfensters möglich.

Oberputz

    Strukturgebender organischer oder anorganischer Edelputz als oberste Putzlage.

Oberschlag

    Als Oberschlag wird z.B. in Norddeutschland eine Traufschalung betitelt, deren Bretter auf die Sparren aufgebracht werden, somit ist der Sparren unterseitig sichtbar. Beim gegenteiligen Unterschlag werden die Bretter der Schalung auf die Unterseite der Sparren angeordnet.

Oberwasser

    Bei Binnengewässern ist dies das Wasser oberhalb einer Fallstufe.

Obelisk

    Vierkantiger, sich nach oben verjüngender Pfeiler.

Objekt

    Im Allgemeinen werden im Baugewerbe Gebäude, sonstige Bauwerke, Anlagen, Freianlagen und raumbildende Ausbauten als Objekt betitelt.

objektbezogene Höhen

    Dies sind Höhen die sich nach einem bestimmten Objekten richten, z.B. das Möbel (Bücherregal, etc..) das der jeweiligen Raumhöhe angepasst wird.

Objektliste

    Eine Objektliste stellt Regelbeispiele auf, um die Einordnung des konkreten Objekts, für den Architekten, in bestimmte Honorarzonen zu ermöglichen.

Objektplanung

    Hierunter versteht man die Gesamtheit der Tätigkeiten zur Verwirklichung eines Objekts, von der Planung über die Bauüberwachung bis hin zur letzten Objektbegehung. Die einzelnen Leistungen für die Objektplanung sind in den jeweiligen -->Leistungsphasen beschrieben.

Objektpunkte

    Dies sind Punkte, die zur Darstellung der Objekte in einem CAD-System oder einer Karten dienen.

ÖbVI

Ochsenauge

    Dies ist eine Bezeichnung für ein kleines, kreisförmiges oder elliptisches Fenster.

Ocker

Odeon

OECD

    Abkürzung für “Organisation of Economic Cooperation and Development”.

Oecus

    Dies ist der Hauptraum eines römischen Wohnhauses.

OEL

offene Bauweise

    Bauweise bei der die Gebäude in einem gewissen Abstand von den Nachbargrundstücken errichtet werden.

offene Fehler

    Bei Holz für die Furnierherstellung ist dies die Betitelung für Ausfalläste, Faulstellen oder auch offene -->Herzrisse, welche bei der Verarbeitung entfernt werden müssen. Fest verwachsene Äste zählen hierbei nicht zu offenen Fehlern.

offene Gebäude und Gebäudeteile

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Offene Gebäude und Gebäudeteile sind Gebäude bzw. Gebäudeteile, die nicht allseitig abgeschlossen sind.

offene Handelsgesellschaft (OHG)

    Rechtsform für Kleingewerbetreibende, die mit einem Partner ein Handelsgeschäft eröffnen, für Verbindlichkeiten haften die Gesellschafter mit Geschäfts- und Privatvermögen

offene Warmwasserheizung

    Diese offene Anlage besitzt an der obersten Stelle der Heizungsanlage ein offenes Ausdehnungsgefäß, das die Volumenänderungen des erwärmten Wassers aufnimmt.

offene Wasserhaltung

    Hierbei wird das, durch durchlässige Wände oder Böschungen strömende, Wasser durch offene Gräben in einer Baugrube zu einem Pumpensumpf geleitet, von dort aus wird es entsprechend abgepumpt.

Offenporig

    Wenn z.B. die Poren eines Holzes oder einem anderem porigen Material z. B. durch Lack oder andere Beschichtungen, nicht verschlossen sind, wird von einer Offenporigkeit gesprochen.

Öffentliche Auftraggeber

    Dies sind allgemein alle diejenigen Auftraggeber, welche als Rechtssubjekte des öffentlichen Rechts Bauvorhaben durchführen.

Öffentliche Ausschreibungen

    -->Vergabe

Öffentliche Mittel

    Sind Gelder von Bund oder Ländern bzw. Gemeinden oder Städten.

Öffentliches Baurecht

    Dies enthält Regeln für das Bauen in der Gemeinschaft.

Öffentliches Gut

    Sache, die sich im Eigentum einer Gebietskörperschaft befindet und zur allgemeinen Benutzung offen ist.

Öffentliche Wasserversorgung

    Die öffentliche Wasserversorgung ist ein Teil der Wasserwirtschaft und ist kommunale Pflichtaufgabe.

Öffentlichkeitsbauten

    Das sind Objekte die die Infrastruktur der Siedlungen komplettieren, die für Verwaltung, Dienstleistung u.s.w. erforderlich sind.

Offerte

    --> Angebot

Off-Shore-Konstruktion

    Dies ist ein im Meer errichtetes und verankertes Bauwerk. Es dient u.a. zur Erkundung, Gewinnung und Zwischenlagerung von natürlichen Ressourcen wie z.B. Erdöl.

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Ogive

    Dies ist eine andere Bezeichnung für einen Spitzbogen kann auch die französische Bezeichnung für eine Rippe sein .

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OHG

    Abkürzung für -->Offene Handelsgesellschaft.

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OIB

    Abkürzung für das Österreichische Institut für Bautechnik.

OK

  • Abkürzung für Oberkante.
  • Kurzbezeichnung für die Bodenklassifikation von Grob- und gemischtkörnige Böden mit kalkigen, kieseligen Beimengungen (Kalksand, Tuffsand).

Oktagon

    Achteck

Oktant

    Achtelkreis, auch ein Winkelmessgerät zur Navigation.

Oktastylos

    Dies ist ein Tempel mit 8 Säulen an einer Front.

Oktave

    Beim Luftschall ist zwischen Tönen, Klängen und Geräuschen zu unterscheiden. Ein Ton entsteht bei einer Schallschwingung von sinusförmigem Verlauf. Die Zahl der Schwingungen je Sekunde ergibt die Frequenz des Tones in Herz (Kurzzeichen Hz). Mit zunehmender Frequenz nimmt auch die Tonhöhe zu. Kommt es zur Verdopplung der Frequenz spricht man von einer Oktave.

Oktogon

    -->Oktagon

Ökobilanz

    Dies ist die ökologische Bewertung eines Produktes in allen Lebensphasen (Umweltbelastung, Rohstoffgewinnung, Produktion, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung etc.).

Ökodesign-Richtlinie

    Der Rat der Europäischen Union hat am 23.05.2005 die "Richtlinie zur Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Ökodesign-Anforderungen für energiebetriebene Produkte" (sogenannte Ökodesign-Richtlinie) verabschiedet. Diese Richtlinie gilt als die Grundlage dafür, dass künftig EU-weit einheitliche verbindliche Standards für das Design energiebetriebener Produkte geschaffen werden können. Bei der Erarbeitung dieser Standards werden u.a. die Industrie, der Handel, die Gewerkschaften und die Umwelt- und Verbraucherschützer einbezogen. Energiebetriebene Produkte sind z.B. Produkte die ein hohes Potenzial für eine kostengünstige Senkung von Treibhausgasemissionen aufweisen, wie beispielsweise Heiz- und Warmwasseraufbereitungsgeräte, Lampen, Haushaltsgeräte und die Produkte der Unterhaltungselektronik (z.B. der Energieverbrauch im Stand-by-Betrieb).

Ökologie

    Die Lehre der Wechselbeziehungen der Lebewesen (Menschen, Tiere, Pflanzen) zu ihrer Umwelt. Ökologisches Bauen bedeutet, behutsamer Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Roh- und Hilfsstoffen.

Ökologischer Gewässerzustand

    Die Einteilung des ökologischen Gewässerzustandes erfolgt gemäß WWR (Wasserrahmenrichtlinie der EU) und unterscheidet folgende ökologische Gewässerqualitäten:

Güteklasse

Ökologische Qualität

I

Sehr gut

II

Gut

III

Mäßig

IV

Unbefriedigend

V

schlecht

Ökotoxikologie

    Wissenschaft von der Verteilung und von den Wirkungen chemischer Substanzen auf Organismen, soweit daraus direkt oder indirekt Schäden für Natur und Mensch entstehen.

Oktogon

    Andere Bezeichnung für ein Achteck.

Okulus

    Andere Bezeichnung für ein Rundfenster.

Okume

    Holzart. Das Holz ist sehr weich, sehr elastisch und schwindet mässig. Befriedigend Bearbeiter, gut zu messern, schälen, leimen, lackieren und polieren. Gedämpft sehr gut zu furnieren. Verwendungsbereich: Furnierholz für Möbel und Sperrholzfabrikation. Innenausbau, Schubladen und Zigarrenkistchen.

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Ölbinder

    Dies sind ölanziehende (oleophile) und wasserabstoßende (hydophobe) Substanzen. Ihren Einsatz finden sie zumeist bei Unfallen mit Mineralöl und Mineralölprodukten.

Ölbrenner

    Ein Ölbrenner hat die Aufgabe, das Heizöl möglichst fein zu verstäuben und mit der Verbrennungsluft zu vermischen.

Ölemulsion

    Hier handelt es sich um ein stabiles Gemisch aus feinstverteilten öligen Bindemittelteilchen (-tröpfchen) mit Wasser und einem Emulgator.

Ölfarbe

    Ölfarben sind Anstrichmittel, bei denen (natürliche oder synthetische) Öle, Wachse oder Harze als Bindemittel dienen. Als Lösemittel kommen synthetische, z.B. Testbenzin oder natürliche, z.B. Balsamterpentinöl oder Zitrusschalenöl etc. in Frage. Als Pigment kommen z.B. Kreide oder Kalk in Frage. In der Regel werden Ölfarben aus Naturprodukten angeboten, sie heißen dann auch Naturharzlacke. Ölfarben können als Innen- und Außenanstrich verwendet werden.

ölige Bindemittel

    • -->Ölbinder
    • Zumeist pflanzliche, fette Öle, welche durch Aufbereitung, Zusätze oder andere Maßnahmen anstrichstechnische Eigenschaften erhalten haben.

Oligozän

    -->Gesteinsbildung

Olive

    Dies ist eine andere Bezeichnung für einen Fenster- oder Türgriff.

Olivenholz

    Das Holz ist sehr hart und dicht. Es spaltet uneben. Gut zu drehen und zu schnitzen Verwendungsbereich: Souvenir Industrie, Stock und Bürstenfabrikation.

Öl-Kautschuk-Kitte

    -->Fugendichtstoffe

Ölkitte

    -->Fugendichtstoffe

Öllagerraum

    Dieser Raum dient zur Lagerung von Heizöl. Je nach Landesvorschrift kann ab einer Menge von 5 000 l Heizöllagerung ein solcher Raum zwingend vorgeschrieben sein. Die Lagermenge darf in der Regel 100 000 l pro Öllagerraum nicht überschreiten.

Öllasuranstrich

    Dies ist ein mit einer Öllasurfarbe ausgeführter transparenter Anstrich, der den Untergrund farbig tönen und seine Struktur optisch verstärken soll.

ölmodifiziertes Alkydharz

    Dies ist die Betitelung für ein, durch Veresterung mit Ölsäuren abgewandeltes und daher hauptsächlich oxydativ trocknendes Alkydharz.

Ölöfen

    Dies sind Konvektionsöfen aus Stahl oder emailliertem Grauguss mit einem Verdampfungsbrenner für leichtes - ->Heizöl EL

Ölsäure

    (weitere Bezeichnung : cis-9-Octadecensäure). Die Ölsäure kommt in pflanzlichen und tierischen Fetten und Ölen vor und ist ohne thermischen Einfluss nicht flüchtig.

Ölschiefer

    Ölschiefer weist, nach einem Brennen bei etwa 800 °C und Feinmahlung, hydraulische und puzzolanische Eigenschaften auf, er ist Hauptbestandteil von Portlandölschieferzement.

Ölspachtel

    -->Spachtelmasse

Ölsperren

    Dies sind Vorrichtungen, die die Ausbreitung von Stoffen (insbesondere Öl) an der Wasseroberfläche verhindern soll.

Ölvergoldung

    Dies ist ein Blattmetallbelag, bei dem Blattgold an der Oberfläche von aufgetragenem Anlegeöl haftet.

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Ombrograph

    Gerät zur Aufzeichnung von Niederschlagsmengen.

Omega-Profil

    Hier handelt es sich z.B. um ein omegaförmiges Profilsystem zur Verblechung von Flächen, vorwiegend in technischen Räumen (siehe Abildung).

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ÖNorm

    Abkürzung für die Österreichische Norm.

Onyxmarmor

    Chemisches Sedimentgestein; dieser Kalkstein entstand durch direktes Ausscheiden von grobkristallinem Kalkspat aus kalkhaltigem Süßwasser; Farbe: grün oder gelblich stark durchscheinend.

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Opaeum

    Dies ist eine runde (kreisförmige) Öffnung im Scheitel einer Kuppel.

Opalglas

    Weisses, milchiges, lichtdurchlässiges Glas, welches z.B. für Beleuchtungskörper verwendet wird.

Opalsandstein

    Dies ist ein alkaliempfindlicher Zuschlag, der beispielsweise bei Beton eine Alkalireaktion auslösen kann.

operative Temperatur

    Auch als Empfindungstemperatur bezeichnet, entspricht sie dem arithmetischen Mittel zwischen der Raumlufttemperatur und der Strahlungstemperatur der Umgebungsfläche.

Opferkasten

    Dies ist ein Behälter in Kirchen (meist im Eingangsbereich) für Geldgaben.

Opisthodom

    Dies ist in einem grichischem Tempel der Raum an der Rückwand einer Cella.

Optionsvertrag

    Bei diesem Vertrag beauftragt der Auftraggeber den Auftragnehmer mit allen Leistungen zu einem bestimmten Honorar, wobei der Auftragnehmer die Leistungen erst nach einem sukzessiven Abruf durch den Auftraggeber erbringen und abrechnen darf.

optische Rauchdichte

    Dies ist der dekadische Logarithmus der Lichtdurchlässigkeit (Opazität) durch Rauch.

Opus Alexandrinum

    Dies ist die Bezeichnung für ein Fußbodenmosaik in der römischen Antike.

Opus Isodomum

    Dies ist ein Mauerwerk aus Quadern, die in gleichhohen Schichten verlegt sind.

Opus Listatum

    Dies ist die Bezeichnung für ein römisches Mauerwerk welches aus Natursteinen und künstlichen Steinen erstellt wurde.

Opus Quadratum

    Dies ist die Bezeichnung für ein römisches Quadermauerwerk.

Opus Reticulatum

    Dies ist ein römisches Gußmauerwerk bei welchem mit übereck gestellten Steinen als Verblendung gearbeitet wurde.

Opus Sectile

    Dies ist eine römische Fußboden- oder auch Wandbekleidung aus Marmor.

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Orangerie

    Gewächshaus für nicht winterfeste Pflanzen in barocken Parkanlagen.

Oratorium

    Dies ist ein kleiner privater Betraum, oder auch eine kleine Hauskapelle.

ORC-Anlagen

    Es handelt sich hier um eine Turbine mit zwei Kreisläufen (Binärmaschine). Die Turbine wird mit einem Arbeitsmittel angetrieben das bereits bei geringen Temperaturen verdampft. Über einen Wärmetauscher nimmt dieses Arbeitsmittel thermische Energie z. B. aus dem Thermalwasser auf.

organische Abfälle

    Dies sind im Hausmüll anfallende Abfälle, welche organischer Natur sind, wie z.B.:

    • natives Material (Gartenabfälle, Speisereste, etc.)
    • verarbeitete Stoffe (Textilien, Papier, etc.)
    • synthetische Stoffe (Polyethylen “PE”, Polyvinylchlorid “PVC”, etc)

organische Chemie

    Ursprünglich war dies der Teil der Chemie der sich mit der Untersuchung der Stoffe in der belebten Natur befasste, heute ist dies der Teil der Chemie der sich mit Kunststoffverbindungen auseinandersetzt.

organische Naturfasern

    Hierbei wird grundsätzlich in zwei Gruppen unterschieden, in tierische Fasern (Eiweiße) und pflanzliche Fasern (Zellulose):

    • Tierische Fasern sind:
      • Wolle: Schafwolle, Schafkamelwolle, etc.
      • Haare: Kamelhaar, Kaninhaar, Rosshaar, Ziegenhaar, etc.
      • Seiden: Maulbeerseide, Tussohseide
    • Pflanzliche Fasern sind:
      • Holzfaser
      • Samenfaser: Baumwolle, Akon, etc.
      • Stengelfaser: Flachsfasern, Hanffasern, Jutefasern, Kenaffasern, Ramiefasern, etc.
      • Blattfasern: Ananasfasern, Bananenfasern, Abakafasern, Espartofasern, Sisalfasern, Yukafasern, etc.
      • Fruchtfasern: Kapakfasern, Kokosfasern, etc.

organische Pigmente

    Hier handelt es sich um farbgebende, synthetische und natürliche organische Verbindungen (z.B. Alizarinfarbe, Krapplack, Indigo etc.).

organische Stoffe

    Dies sind künstliche oder natürliche Stoffe, die Kohlenstoff enthalten und in der Regel brennbar sind. Stoffe organischen Ursprungs können im feinverteilter Form das Erhärten des Betons oder Mörtels stören. In körniger Form können sie Verfärbungen oder durch ein Quellen auch Absprenungen an der Oberfläche hervorrufen. Das Vorhandensein solcher organischen Stoffe kann mit dem Natronlaugenversuch ermittelt werden.

Ornament

    Dies ist eine Verzierung, Schmuckform.

Ornamentglas

    Gußglas welches ein- oder beidseitig gemustert ist Scheibendicken und Scheibenabmessungen werden wie folgt vorgegeben: 4-1500 x 2100 mm; 6- 2520 x 4500 mm; 8- 2520 x 4500 mm.

Ornametik

    Gesamtheit der Ornamente bei einem Bauwerk.

Ort

    Neben der Bezeichnung für eine regionalen Landabschnitt ist dies auch die Bezeichnung die, die Dachlinie im Giebelbereich eines Daches benennt.

Ortbeton

    Direkt auf der Baustelle gemischter, eingebrachter und erhärtender Beton.

Ortbrett

    -->Windfeder

Ortgang

    Dies ist die Betitelung für die schrägverlaufende Dachlinie des Giebels von der Traufe bis zum First, also die seitliche Begrenzung des Daches am Giebel.

Ortgangbrett

    -->Windbrett

Ortgangschalung

    Wie bei der -->Traufschalung ist dies eine Verblendung des Dachüberstandes, aber hierbei nicht im Traufbereich sondern am Giebel eines Hauses. Hierbei werden die Pfettenunter- und kopfseiten (inkl. der weiteren Holzkonstruktion) mit Nut- und Federbrettern, Kunstoffelementen oder Blechen verkleidet.

orthogonal

    Dies ist eine andere Bezeichnung für rechtwinklig oder senkrecht.

Ortpfähle

    Dies sind Pfähle (vorwiegend aus Stahlbeton) die vorort hergestellt werden.

Ortsbrust

    Beim Untertagebau ist dies der Bereich eines Hohlraums, an dem zur Zeit Ausbruch stattfindet.

Ortschaum

    Ortschaum ist ein Dämmstoff hergestellt aus Polyurethan (gelbliche Farbe; Kurzbezeichnung: PUR-Schaum) oder Harnstoff-Formaldehyd (weiße Farbe; Kurzbezeichnung: UF-Schaum). Ortschaum wird zumeist dort eingesetzt, wo eine übliche Dämmfaser oder Dämmplatte nicht passgenau eingebracht werden kann, oder zum Ausgleich (Ausschäumen) von Hohlräumen und Ritzen in gedämmten Flächen. Oftmals werden auch Polysterol Schaumperlen (Kurzbezeichnung: PS-Schaum) in die Gruppe der Ortschäume gezählt, was jedoch nicht unbedingt hierzu gezählt werden kann obwohl die Verfahrensweise sehr ähnlich ist.

Ortsentwässerung

    Hiermit ist das Sammeln und Ableiten von Schmutzwasser und Niederschlagswassser einer Gemeinde angesprochen.

Ortssatzung

    Die Gestaltung des Orts-und Landschaftsbildes ist ein wichtiges Ziel der Bauleitplanung z.B. Ortsteile, Bauten von Geschichtlicher und künstlerischer Bedeutung. Zur Gestaltung des Ortsbildes reichen städtebauliche Festsetzungen oft allein nicht aus.

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Os

    • Abkürzung für Osmium.
    • Als OS: Abkürzung für -->Oberflächenschutzsystem.

OSB-Platten

    OSB ist die Abkürzung für Oriented Strand Board, diese Holzwerkplatte ist zu meist eine kunstharzgebundene, dreischichtig aufgebaute Flachpressplatte aus orientiert gestreuten Strands (Mikrofurniere) gemäß EN 300. Zur Herstellung werden im Allgemeinen entrindetes Holz, Paraffinwachsemulsion, PUR (Polyharnstoff)-Harz in der Mittelschicht,  MUPF-Harz (Melamin-Harnstoff-Phenol-Harz) in den Deckschichten und Wasser verwendet.

    LITERATURTIPP ZU OSB Platten

    Holzmann, Gerhard;
    OSB-Putzträgerplatten mit WDVS
    Holzhäuser im Detail, 2003

OSKA

    Abkürzung für Objektschlüsselkatalog. Dies ist ein Katalog zur Kennzeichnung von Objekten der Vermessung bei dem automatischen Messdatenfluss in den Computer.

Osmanische Baukunst

    Dies ist die verallgemeinerte Bezeichnung für die türkisch-islamische Baukunst vom späten 14. bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Osmose

    Die Osmose bezeichnet das Hindurchtreten von Flüssigkeitsmolekülen durch eine halbdurchlässige Membran  mit der Tendenz, die Konzentrationsunterschiede gelöster Teilchen auf beiden Seiten auszugleichen.

Ostung

    Dies ist die Bezeichnung für die Ausrichtung einer Bauachse (zumeist Kirchen) nach Osten.

Oszillator

    Gerät zur Erzeugung elektrischer Schwingungen.

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Ottonische Baukunst

    Übergangsstil in Deutschland zwischen karolingischer Architektur und Romanik (ca. 919 bis 1024 n.Chr.).

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Oud

    Der niederländische Architekt Jacobus Johannes Pieter Oud (1890-1963) war Mitglied des De Stijl, welche kubistischen Stil vertreten hatte. Er arbeite vorallem in Rotterdam und in Hoek van Holland.

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Ovenkol

    Holzart. Das harte Holz ist fest, schwer und ziemlich elastisch. Bei der Bearbeitung ist durch die hohe dichte erhöhter Kraftaufwand nötig. Es lässt sich gut lackieren und ist witterungsfest. Verwendungsbereich: Aussenanwendungen, exklusiver Innenausbau, Parkett, Bürstenfabrikation und Gewehrschäfte.

ÖVI

    Abkürzung für Österreichischer Verband der Immobilientreuhänder.

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Oxidation

    Unter Oxidation versteht man in der Chemie die Reaktion eines Elementes oder einer Verbindung mit Sauerstoff. Läuft diese unter Feuererscheinung ab, so spricht man von Verbrennung. Ausser mit Sauerstoff aus der Luft können Oxydationsprozesse auch mit stark sauerstoffhaltigen Verbindungen wie z.B. Wasserstoffperoxid oder Kaliumchlorat herbeigeführt werden. Man unterscheidet bei der Oxidation zwischen:

    • Langsamer Oxidation: Verbinden von Metallen mit der Luft z.B. Korrosion ( Rosten von Metall ) der  Faulen von Holz, durch den Klimawechsel.
    • Schneller Oxidation: Verbrennung oder Explosion Voraussetzung für Verbrennung: Brennbarer Stoff + Sauerstoff. Die Entzündungstemperatur muß überschritten werden um die schnelle Oxidation ausführen zu können.

Oxidationsbitumen

    Oxidationsbitumen wird durch Einblasen von Luft, in das geschmolzene und weiche Bitumen, hergestellt. Es zählt zu den hochschmelzenden Bitumen.

Oxidationsgraben

    In der Abwassertechnik ist dies ein Belebungsgraben ohne Nachklärung, jedoch mit Langzeitbelebung.

oxidative Trocknung

    Dies betitelt eine Trocknung unter Aufnahme und Bindung von Luftsauerstoff (-->Oxidation).

Oxide

    Allgemein Verbindungen von Metallen und Nichtmetallen mit Sauerstoff.

Oxidhydrate

    Dies sind -->Oxide mit chemisch gebundenem Wasser, wie z.B. Chromoxidhydratgrün (C2O3 H2O).

Oxidierbarkeit

    In der Wasserversorgung ist dies das Verhalten des Wassers gegen oxidierende Stoffe wie Sauerstoff, Chlordioxid, Chlos, Ozon, Permanganate und Chromate.

Oxydation

    -->Oxidation

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Ozon

    In der Ozonschicht ist das Ozon lebensnotwendig, jedoch ist dieser Stoff in höheren Mengen und bei direktem Kontakt gesundheitsschädlich (z.B. veraltete Kopiergeräte können diese Mengen produzieren ).

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