Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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N

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

N

    Abkürzung für Stickstoff.

Na

    Abkürzung für Natrium - Alkalimetall.

Nachbarrecht

    Dieses Recht umfasst privatrechtliche und öffentlich-rechtliche Regelungen über das Verhältnis von benachbarten Grundstückseigentümern. Diese Regelungen konkretisieren die Eigentümerrechte sowie die Eigentümerpflichten.

Nachbarschaftszustimmung

    Nach den entsprechenden Landesbauordnungen (-->LBO) benachrichtigt die Bauaufsichtsbehörde vor der Erteilung von Befreiungen die Nachbarschaft, wenn zu erwarten ist, dass öffentlich-rechtlich geschützte nachbarliche Interessen berührt werden. Hierbei sind Einwendungen durch die Nachbarschaft i.d.R. innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Benachrichtigung bei der Bauaufsichtsbehörde schriftlich oder zur Niederschrift vorzubringen. Diese nörige Benachrichtigung entfällt i.d.R., wenn die Nachbarschaft den Lageplan und die Bauzeichnungen unterschrieben und der Erteilung von Befreiungen schriftlich zugestimmt hat. Wird den Einwendungen nicht entsprochen, ist allgemein die Entscheidung über die Befreiung zu begründen und der Nachbarschaft zuzustellen. Bei einer Mehrheit von Eigentümerinnen oder Eigentümern eines benachbarten Grundstücks genügt i.d.R. die Benachrichtigung an eine oder einen von ihnen. Ist die Eigentümerin oder der Eigentümer nur unter erheblichen Schwierigkeiten zu ermitteln, so genügt oftmals die Benachrichtigung einer unmittelbaren Besitzerin (Mieterin, Pächterin etc.) oder eines unmittelbaren Besitzers (Mieter, Pächter etc.).

Nachbehandlungsmittel für Beton

    Hier handelt es sich um einen flüssigen Stoff, der nach dem Aufsprühen auf die Betonoberfläche filmbildend das vorzeitige Austrockenen des Betons verhindern soll.

Nachbesserung

    Ein Recht auf Nachbesserung steht dem Bauherrn bereits vor der Abnahme zu, nach der Abnahme muss der Bauherr dem Bauunternehmer zunächst die Möglichkeit einer Nachbesserung einräumen, gleichzeitig muss er dem Unternehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung setzen und androhen, dass er nach Ablauf dieser Frist die Nachbesserung ablehne erst dann kann er Schadensersatzansprüche geltend machen.

Nacherhärten des Betons

    Die 28-Tage Druckfestigkeit von Beton kann sich, je nach Zementart, Betonzusammensetzung und Lagerbedingung durch Nacherhärten nach Jahren verdoppeln.

Nachfinanzierung

    Bezeichnung für die zusätzliche Geldbeschaffung bei Kostenüberschreitung nach Finanzierungsplan.

Nachfolgehandwerker

    Dies ist die Bezeichnung für die jeweilig nachkommenden Handwerker zur weiteren Baufertigstellung z.B. die Ausbaugewerke, Fliesenleger, Schreiner etc.

Nachgiebigkeitsmatrix

    Dies ist diejenige Matrix, die multipliziert mit dem zugehörigen Kraftgrößenvektor den entsprechenden Verschiebungsgrößenvektor liefert. Die Inversion der Nachgiebigkeitsmatrix ergibt die Steifigkeitsmatrix.

Nachglimmen

    Dies ist das fortlaufende Glimmen eines Materials nach dem Erlöschen der Flammen, - oder auch wenn nach Entfernung der Zündquelle keine Flammenverbrennung mehr auftritt.

Nachhallvorgang

    Dies betitelt die Abnahme der Schallenergie in einem geschlossenen Raum nach der Beendigung der Schallsendung. Der Nachhallvorgang ist ein kennzeichnendes Kriterium der Schallabsorption.

Nachhallzeit T

    Die ist die Zeitspanne, in welcher der Schalldruckpegel nach Beendigung der Schallsendung um 60 dB abfällt. Die äquivalente Schallabsorptionsfläche ergibt sich aus der Nachhallzeit und dem Raumvolumen.

Nachhaltiges Bauen

    Für Baumaßnahmen des Bundes gilt es, im Sinne der Nachhaltigkeit, Lösungen zu finden, die ökologisch verträglich, ökonomisch akzeptabel sind und den Menschen einbeziehen. Dabei sollten insbesondere folgende (Schutz-)Ziele angestrebt werden:

    • Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Luft und Wasser.
    • Der Schutz von Natur und Landschaft.
    • Der Schutz stofflicher und energetischer Ressourcen.
    • Der Schutz des Klimas.
    • Die Erhaltung von Kapital.
    • Niedrige laufende Betriebs- und Unterhaltungskosten.
    • Der Schutz der menschlichen Gesundheit.
    • Der Schutz sozialer und kultureller Werte.

Nachkalkulation

    Es werden die Soll / Ist  kosten gegenüber gestellt um ein Ergebnis zu erzielen, ob ein Verlust oder Gewinn erzielt wurde. Sie dient weiterhin für die weiteren Angebotsausarbeitung als Kostenspiegel.

Nachtabsenkung

    Hierbei wird mit einer elektrischen Schaltuhr die Vorlauftemperatur einer Heizung in den Nachtstunden, bzw. zu einer bestimmten eingestellten Zeit, um ca. 5 bis 6 K abgesenkt oder die Wärmezufuhr ganz abgeschalten.

Nachtragskalkulation

    Dies ist eine, nach Vertragsabschluss zu erstellende Kalkulation von Bauleistungen, welche im Bauvertrag nicht vereinbart waren, oder im Falle, dass sich für vertraglich vereinbarte Leistungen die Grundlagen der Preisermittlung geändert haben.

Nachtstrom

    Dies ist ein Schwachlasttarif, eine Stromlieferung zu günstigerem Preis, welche von den jeweiligen Energieversorgungsunternehmen festgesetzt und durch getrennte Zählung mittels eines Zweitzählers erfasst wir.

Nachunternehmer

    Dies sind jene Unternehmer (z.B. Subunternehmer etc.), welche vom Bauunternehmer bzw. Handwerker mit der Ausführung von Teilleistungen (auch Gesamtleistungen möglich) beauftragt werden, der Bauherr hat keinerlei vertragliche Beziehung zu diesem Drittunternehmer.

Nachwachsende Rohstoffe

    Hier handelt es sich um Rohstoffe, die zur Herstellung von Bauprodukte und -leistungen dienen und in der Natur auf natürlichem Wege nachwachsen, u.a. sind dies z.B. Schilfrohr, Hanf, Baumwolle, Kork, Holz für z.B. Dämmmaterialien. Allgemein spricht man bei nachwachsenden Rohstoffen, von Grundsubstanzen aus der Land- und Forstwirtschaft, die nicht als Nahrung oder Futter genutzt werden. Die Vorteile der nachwachsenden Rohstoffe können wie folgt aufgezählt werden:

    • sie schonen fossile Rohstoffvorräte
    • sie leisten einen Beitrag zur Energieversorgung vor Ort
    • sie entlasten den Rohstoffmarkt für Nahrungsmittel
    • sie vermeiden CO2-Emissionen
    • sie verbessern das Einkommen der Landwirte
    • sie sind Voraussetzung für umweltverträgliche, innovative Produkte
    • sie stärken die heimische Wirtschaft
    • sie fördern die Stabilität ländlicher Räume
    • sie verbessern die Arbeitsmarktsituation

Nachwachsende Rohstoffe für marktübliche Wärmedämmprodukte und Ihre Zussatz- bzw. Begleitstoffe

Rohmaterial

Zusatz- & Begleitstoffe mit gesundheitlichen Risiken

Wärmedämmprodukte

Zellulose (aus Altpapier, Rohzellulose)

Schwermetalle, -->VOC, Biozide, Formaldehyd, Borverbindungen

Flocken, Zellulosewolle, Papierschnitzel, Platten

Holzweichfasern, Holzwolle (aus Nadelhölzer)

Bindemittel, Harze, z.T. -->PAK, Phenol, Bitumen etc.

Holzweichfaserplatten, Leichtbauplatten (Holzwolle)

Baumwolle (aus Rohbaumwolle, Textilfasern)

Pestizide, Düngemittel, Borverbindungen, Chemikalien zur Veredelung

Vliesbahnen, Matten, Blaswolle

Kokos (aus Kokosfasern)

Pestizide, Düngemittel, Borverbindungen, Ammoniumsulfat, z.T. -->PAK, Phenol, Bitumen etc.

Filze, Matten, Platten

Schafwolle (aus Schafschurwolle, Altwolle)

Pestizide, Borverbindungen, organische Verunreinigungen

Vliesbahnen, Matten

Kork (aus Korkrinde)

Bindemittel (Suberin, Harnstoff-Formaldehyd), z.T. -->PAK, Phenole, Bitumen etc.

Schüttungen, Platten

Schilf (aus Schilfrohr)

Keine Bindemittel, das Schilfrohr wird naturbelassen gebunden. Es können organische Verunreinigungen vorhanden sein.

Schilfrohrplatten

Stroh (aus Roggenstroh, Weizenstroh)

Bindemittel (Naturharz)

Loses und gepresstes Stroh bzw.Strohplatten.

Nackte Bitumenbahnen

    Dies sind Rohfilzpappen, welche in -->Destillationsbitumen oder auch in Naturasphalt getränkt wurden, diese alleine haben keine dichtende Wirkung, sondern dienen nur als Träger für Dichtungsbeschichtungen aus Bitumen.

Nadel-Gerät nach Vicat

    Dies ist ein Gerät zur Ermittlung des Erstarrungsverhaltens von Zement.

Nadelvlies-Bodenbeläge

    Dies sind textile Bodenbeläge die aus einem mechanisch durch Nadeln und zusätzlich adhäsiv verfestigtem Faservlies bestehen. Es gibt diese Nadelvlies-Bodenbeläge mit oder ohne polartiger (-->Pol) Oberseite. Der polartige Aufbau kann  eine velourartige oder eine schlingenvelourartige Oberseite aufweisen. Es wird unterschieden zwischen einschichtigem Nadelvlies-Bodenbelag und dem mehrschichtigem Nadelvlies-Bodenbelag. Beim einschitigem Nadelvlies-Bodenbelag  ist das den Belag bildende Faservlies nach Faserart, Farbe und Beschaffenheit über die Dicke des Belags einheitlich, hingegen beim mehrschichtigem Nadelvlies-Bodenbelagbesteht die aus Faservlies beschaffene Oberfläche aus mehreren in Faserart oder Farbe und/oder Beschaffenheit in verschiedenen Schichten aufgebaut.

Nadelholz

    Z.B.--> Fichte, --> Kiefer, --> Lärche, --> Douglasie.

Nadelteilung

    Bei Bodenbeläge: Bei Tuftingmaschinen ist der Abstand der Nadeln entscheidend für den Abstand der Noppen, hierbei werden die Teilungsbreiten in englischem Zoll angegeben. Die Bezeichnung 1/10 bedeutet dass auf einem Zoll 10 Nadeln stehen:

Teilungsbreite in Zoll

Nadelabstand in mm

1/16

1,59

5/64

1,98

1/10

2,54

1/8

3,18

5/32

3,98

Nadelvlies

    Dies ist eine allgemeine Bezeichnung für textile Bodenbeläge.

Nagelast

    Bei Holz welches zur Furnierherstellung verwendet wird ist dies ein kleiner meist sehr harter Ast, welcher zu -->Messerscharten führt. Dies kommt besonders bei europäischem Ahorn vor.

Nagelplatten-Binder

    Kurzbezeichnung: NP-Binder. Dies sind i.d.R. industriell vorgefertigte Holzbinder.

Nagelprobe

    -->Ritzprobe

Nähwirkteppiche

    Dies sind Polfaden-Nähwirkstoffe, hierbei sind die Polfäden zu Polhenkel oder in Schlaufen geformt in ein Grundmaterial eingebunden.

Nanosilica

    Dies ist eine wässerige, kolloidale Lösung als Zusatz für Beton zur Verbesserung von bestimmten Eigenschaften. Das Nanosilica besteht aus SiO2.

Naphtalinsulfonat

    Naphtalinsulfonate entstehen währen der trockenen Destillation der Steinkohle aufgrund Zersetzungsreaktionen. Durch das Sulfonieren von Naphthalin und der Umsetzung mit Formaldehyd erhält man ein sulfoniertes Naphthalin-Kondensationsprodukt.  Dieser Stoff ist mit unter schon vor dem 2. Weltkrieg als Verflüssiger von Beton eingesetzt worden. In der Gegenwart kommen besondere mittel- und hochmolekulare Naphtalinsulfonate zum Einsatz.

Narthex

    Vorhalle einer altchristlichen und byzantinischen Basilika.

Nase

    Dies kann u.a. die Bezeichnung für eine laufende (auch ausgehärtete) Farbtropfenbildung eines Anstriches sein oder auch eine vorspringende Spitze in den Paßformen des gotischen Maßwerks.

Nash

    Der sehr erfolgreiche englische Architekt John Nash (1752-1835) wurde vor allem für seine Entwürfe und Bauten in der Regent Street und dem Regent`s Park in London berühmt.

Nassbagger

    Dies ist ein schwimmendes Baggergerät für die Bodenförderung aus Gewässern.

Nassdeckfähigkeit

    Dies ist die Betitelung für die Deckfähigkeit von Anstrichstoffen im noch nicht getrockneten Zustand unmittelbar nach  dem Auftragen auf den Untergrund.

Nassfilmdecke

    Dies ist die Bezeichnung der Tatsache, dass in einem nicht trockenem Anstrich bereits ein Deckvermögen vorliegt.

nass-in-Nass streichen

    Dies ist eine Anstrichs-Arbeitsweise, bei welcher die Flächen zugunsten ansatzfreier Anstriche zügig ohne Antrocknung der Ränder gestrichen werden.

Nassmörtel

    Dies ist ein  frisch gemischter Mörtel der noch nicht abgebunden hat, dieser wird heute fast ausschließlich maschinell auf den Putzgrund aufgetragen.

Nassschleifen

    Glätten von Untergründen (wie z.B. Spachtelschichten, Stuckmarmor etc.) oder auch das Mattschleifen von z.B. Lackierungen mit Bimsstein (und/oder -pulver) oder wasserfestem Schleifpapier etc. unter häufigem Anfeuchten bzw. Einnässen.

NATM

    Abkürzung für New Austrian Tunneling Method (Neue Österreichische Tunnelbauweise)

Natrium

    Hier handelt es sich um ein weiches, silberweißes, an feuchter Luft sofort oxidierendes Leichtmetall, aus dem bei Kontakt mit Wasser bzw. Wasserstoff und Natronlauge entsteht.

Natriumchlorid

    -->Verbindungen

Natriumnitrat

    -->Salpeter

Natron-Kalk-Glas

    Dies ist ein leicht schmelzbares “Normalglas” für Fenster, Behälter, Flaschen etc.

Natronlaugeversuch

    Dieser Versuch liefert einen Hinweis auf das Vorhandensein von Stoffen organischen Ursprungs im Zuschlag bis zu einer Korngröße von 8mm.

Natronsalpeter

    -->Salpeter

Natronwasserglas

    Hier handelt es sich um Natriumsilikat (Na2O nSiO2) welches in gelöstem Zustand als Bindemittel für Dämm- und Leichtbauplatten sowie auch als Klebstoff für Pappe, Keramik und Glas Verwendung findet.

Naturbims

    Dies ist ein schaumiges, feinporöses Auswurfgestein vulkanischen Ursprungs, welches als Zuschlag für die Herstellung von z.B. Leichtbeton verwendet wird.

Naturelltapeten

    Diese Tapeten bestehen aus leichtem holzhaltigem Papier welches naturfarben oder gefärbt ist und i.d.R. zum Teil bedruckt ist.

natureplus

    Dies ist das Qualitätszeichen für umweltgerechte, gesundheitsverträgliche und funktionelle Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände in Europa.

Naturgips

    -->Lenzin

Naturharz

    Unbehandeltes pflanzliches Harz, dies ist Bestandteil vieler Naturfarben, Holzschutzmittel und auch Naturkleber.

natürliche anorganische Pigmente

    Dies sind zu Pigmenten aufbereitete, in der Erde vorkommende, bunte oder auch unbunte anorganische Substanzen (Farberden). Man bezeichnet diese Pigmente auch als Erdpigmente.

Natürliche Baustoffe

    Im engeren Sinn sind das alle in der Natur zu findenden Werkstoffe, die wie Knüppelholz, Lehm und Gräser ohne große Weiterverarbeitung zum Bau von Häusern dienen können. Heute dient diese Betitelung zur Abgrenzung zu allen künstlich hergestellten Baustoffen aus z. B. Beton oder Kunststoff. Man spricht auch oftmals von Biobaustoffen, wobei dieser Begriff eben so oft irreführend ist, denn bei den sogenannten Biobaustoffen, die wiederum auch als Baustoffe von nachwachsenden Rohstoffen betitelt werden, sind nicht selten synthetische Bestandteile enthalten.

natürliche organische Pigmente

    Dies sind lösliche und verlackte Farbstoffe die aus pflanzlichen oder tierischen Stoffen gewonnen werden oder unlösliche Pigmente, welche jedoch in der heutigen Zeit durch synthetische organische Pigmente verdrängt wurden.

Natursteine

    Man unterscheidet:

    • Erstarrungsgesteine: Entstehung durch Erstarren von gleitflüssiger Magma, sie sind an der Erdoberfläche oder in der Tiefe in spalten erstarrt. Z.B.  Granit, Syenit, Porphyr, Basalt.
    • Ablagerungsgesteine: Diese sind entstanden durch schichtige Ablagerungen in senken und Meeresbuchten, sie entstehen durch Verwitterung, Sonne, Regen und durch Versteinerung tierischer und pflanzlicher Organismen, es sind Sedimente. Z.B. Sandgesteine, Kalkgesteine, Dolomitkalk.
    • Umwandlungsgesteine: Z.B.: Marmor, entsteht aus Kalkstein, Gneis entsteht aus Granit , Tonschiefer entsteht aus Tonstein.

Natursteinmauerwerk

    Dies ist ein Mauerwerk aus natürlichen Steinen. Es wird unterschieden in:

    • Trockenmauerwerk aus Bruchsteinen ohne Mörtel.
    • Zyklopen- und Bruchsteinmauerwerk aus wenig bearbeiteten Steinen mit Mörtel.
    • Hammergerechtes Schichtenmauerwerk aus ungefähr rechtwinklig bearbeiteten Steinen mit wechselnden Schichtdicken im Mörtelbett mit mäßig und häufig wechselnden Schichthöhen.
    • Regelmäßiges Schichtenmauerwerk mit gleichmäßigen Steinhöhen innerhalb der Schichten.
    • Quardermauerwerk mit ganzflächig bearbeiteten Ansichtsflächen, Stoß- und Lagerfugenflächen.

Natursteinpflaster

    Natursteine als Pflasterbelag, es wird unterschieden in Großpflaster, Kleinpflaster und Mosaikpflaster, häufig werden Granit, Basalt, Basaltlava, Diorit, Grauwacke oder Melaphyr verwendet.

Natursteinplattendach

    Dies ist eine regionaltypische Dachdeckung aus schiefrig brechenden Natursteinen wie z.B. Ölschiefer, Sandstein etc.

Naturwerkstofftapeten

    Bei diesen Tapeten werden auf Trägermaterialien, wie z.B. ein- oder mehrschichtiges Papier, Krepppapier, Styropor oder Synthetik-Vlies, Naturwerkstoffe, wie z.B. Leder, Kork, Holz, Gras, Blätter, Glasfaserstoffe, Malimo, Kettfäden u.a. kaschiert.

Naturzugbrenner

    Dies ist ein atmosphärischer Brenner, bei welchem Gas aus kleinen Düsen mit natürlichem Gasdruck austritt und sich hierdurch durch Injektorwirkung mit der Verbrennungsluft vermischt.

Naumannite

    -->Silbermineralien

NA-Zement

Nb

    Abkürzung für Niobium.

NBauO

Nd

Ne

    Abkürzung für Neon.

Nebelgenerator

    Mit Hilfe eines Nebelgenerators können bei einer -->Blower Door Untersuchung Undichtigkeiten besonders wirkungsvoll dargestellt werden. Der Nebel tritt über die Leckagen in der Gebäudehülle aus.

Nebelstrahlverfahren

    Dies ist ein Partikelstrahlverfahren, bei welchem mit einer Luftgranulatmischungen gereinigt wird. Zudosiertes Wasser dient hierbei zur Bindung des Staubs.

Nebenabreden

    Nach § 313 BGB bedarf der Grundstückskaufvertrag mit sämtlichen Nebenvereinbarungen (Nebenabreden) der notariellen Beurkundung, wird diese Formvorschrift nicht beachtet, ist der Vertrag nach § 125 BGB nichtig.

Nebenangebot

    Dies ist ein Angebot, welches von einem Bieter in Ergänzung oder auch an Stelle eines Hauptangebotes unterbreitet wird.

Nebengebäude

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Nebengebäude sind geschlossene Gebäude und Gebäudeteile, in denen die Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung, Bildung, Konsum und Versorgung sowie gewerbliche Nutzungen nicht möglich sind.

Nebengleis

    Dies ist ein Bahnhofsgleis, welches nicht planmäßig von Zügen befahren wird.

Nebenkosten