|
NF
- Abkürzung für Nutzfläche; dies ist der Teil der NGF (Netto-Grundfläche) der der Zweckbestimmung und Nutzung des Bauwerks dient.
- Kurzbezeichnung für einen Mauerstein im Normalformat.
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[Nf..] [Ng..] [Nh..] [Ni..] [Nm..] [Nn..] [No..] [Np..] [Nr..] [Nu..] [Nw..] [Ny..]
NGF
Abkürzung für Netto-Grundfläche (oder Nettogrundrißfläche); hier wird die nutzbare Grundfläche zwischen den
begrenzenden Bauteilen angegeben, hierzu gehören jedoch nicht Aussparungen wie Tür-, Fenster-, Nischenöffnungen etc.
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[Nf..] [Ng..] [Nh..] [Ni..] [Nm..] [Nn..] [No..] [Np..] [Nr..] [Nu..] [Nw..] [Ny..]
NHK
Ni
nichtbindiger Boden
Auch als rollige Böden betitelt sind dies Böden, welche überwiegend aus Körnern mit einem Durchmesser > 0,063
mm bestehen, wie z.B. Kies uns Sand. Sie besitzen keine Kohäsion im wassergesättigten Zustand.
Nichtcarbonathärte
Diese Härte betitelt die Konzentration an Calcium- und Magnesiumionen, die nicht an Hydrogencarbonat sondern an
andere Anionen (z.B. Chlorid-, Nitrat- oder Sulfationen) gebunden sind. Die Nichtcarbonathärte wird erst beim
Verdampfen oder Verdunsten des Wassers ausgeschieden. Die Nichtcarbonathärte bezeichnet man auch als "permanente oder bleibende Härte".
Nichtdezimale Maße
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Land
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Einheit
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Kürzel
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Umrechnung
|
Umrechnung
|
|
Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland
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Dutzend Schock Gros Mandel
|
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1 Dutzend = 12 Stück 1 Schock = 5 Dutzend 1 Gros = 12 Dutzend 1 Mandel = 15 Stück
|
1 Schock = 60 Stück 1 Gros = 144 Stück
|
|
Großbritanien, USA Großbritanien, USA Großbritanien, USA
Großbritanien, USA Großbritanien Deutschland
Deutschland
Rußland Rußland
|
inch (Zoll) foot (Pl.:feet) yard (Elle)
statute mile fathom (Tiefenmaß) geographische Meile
Seemeile
Sashen Werst
|
in (auch “ ) ft (auch ` ) yd
st mi
sm
|
1 in = 1 “ = 25,4 mm 1 ft = 1 ` = 30,48 cm 1 yd = 91,44 cm 11 m = 12 yds 1 st mi = 1 609,3 m
1 fathom = 1,829 m 1 geogr. Meile = 7 421,5 m
1 sm = 1 852 m
1 Sashen = 2,13 m 1 Werst = 1,067 km
|
1 foot = 12 inches 1 yard = 3 feet
1 km = 0,621 5 st mi
1 g.M. entspricht 1/15 Äquatorgrad
1 sm entspricht 1/60 Meridiangrad
1 Werst = 500 Sashen
|
|
Großbritanien Deutschland (preuß.) Deutschland (sächs.) Deutschland (sächs.) Rußland
|
acre Morgen Morgen Acker Desjatine
|
|
1 acre = 40,47 a 1 Morgen = 25,5 a = 0,255 ha 1 Morgen = 27,67 a = 0,276 7 ha 1 Acker = 55,34 a = 0,553 4 ha
1 Desjatine = 1,092 5 ha
|
1 Acker = 2 Morgen
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Deutschl., USA, GB Großbritanien, USA Großbritanien USA Großbritanien USA Rußland
|
Registertonne barrel (Petroleum) Imperial gallon Petrol gallon bushel bushel Botschka
|
RT (reg tn)
gal gal bu bu
|
1 RT = 2,832 m³ 1 barrel = 158,758 l 1 gal : 4,546 l 1 gal = 3,785 l 1 bu = 35,349 l 1 bu = 35,239 l
1 Botschka = 4,919 5 hl
|
1 RT = 100 Kubikfuß
1 bu = 8 gal
|
|
Großbritanien, USA Großbritanien, USA Großbritanien USA Großbritanien USA Großbritanien USA
Deutschland Deutschland Rußland Rußland Rußland
|
ounce (Unze) pound (Gewichtspfund) quarter (Viertel) quarter (Viertel) centweight (Zentner)
centweight (Zentner) long ton (Tonne) short ton (tonne) Pfund Zentner Funt Pud Berkowetz
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oz lb (lat. : libra) qr qr cwt cwt lton ston Pfd. Ztr.
|
1 oz = 28,35 g 1lb = 0,453 59 kg = 453,59 g 1 qr = 12,7 kg 1 qr = 11,34 kg 1 cwt = 50,802 kg
1 cwt = 45,359 kg 1 lton = 1 016,05 kg 1 ston = 907,185 kg 1 Pfd. = 500 g 1 Ztr. = 50 kg 1 Funt = 409,5 g 1 Pud = 16,385 kg 1 Berkowetz = 163,85 kg
|
1 lb = 16 oz 1 qr = 28 lbs 1 qr = 25 lbs 1 cwt = 4 qrs = 112 lbs 1 cwt = 4 qrs = 100 lbs
1lton = 20 cwts = 2240 lbs 1 ston = 20 cwts = 2000 lbs
1 Ztr. = 100 Pfd.
1 Pud = 40 Funt 1 Berkowetz = 10 Pud
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Angaben ohne Gewähr
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|
Nichtdrückendes Wasser
Wasser, das durch aufsteigende bzw. seitliche Feuchtigkeit oder Sickerung auf die erdverbundenen Bauteile, z. B.
Kelleraußenwände, einwirkt. -->Drückendes Wasser.
nicht raumabschließende Wand
Dies ist eine Bezeichnung aus dem Bereich des Brandschutzes. Es handelt sich hierbei um Wände welche im
Brandfall zwei-, drei- oder vierseitig vom Brand beansprucht werden.
nichtstationärer Zustand
nichttragende Wand
Dies ist eine Wand, welche außer der Eigenlast auch in der Lage sein muss, die auf ihrer Fläche wirkenden Lasten
auf tragende Bauteile (Wand- oder Deckenscheiben) abzutragen.
Nickel
Metall: beständig gegen: Wasser, Luft, Salze, Meerwasser, Nahrungsmittel und Laugen; nicht beständig gegen:
Schwefel, Chlor, Acetylen und starke Säuren.
Nicotin
Dies ist eine basische, in Pflanzen vorkommende Substanzen die zur Gruppe der Alkaloide gehört. Früher wurde es
auch als Insektizid, z.B. zur Blattlausbekämpfung, verwendet. Für den Menschen sind 50 mg infolge auftretender Atemlähmung tödlich.
Niederdeutsches Hallenhaus
Eine der häufigsten Hausformen für Deckungen mit Reet und Stroh, die nicht nur im Norden Deutschlands, sondern
auch bis in die Altmark und nach Mecklenburg verbreitet ist. Typisch sind das steile Satteldach in Sparrenkonstruktion und ein langgestreckter, innen kaum unterteilter Grundriss.
Niederdruckpartikelstrahlschaum
Bei diesem Reinigungsverfahren treffen Partikel mit einem geringen Arbeitsdruck (ca. 1,5 bar) auf die Oberfläche.
Häufig wird den Partikeln in der Düse ein zentrifugaler Impuls verliehen.
Niederdruck-Dampfkessel
Kurzbezeichnung: NDD. Hierbei ist der Wärmeträger der Wasserdampf, der unter einem Überdruck von bis zu 1,0
bar (bei 120°C) steht. Über Rücklaufleitungen kehrt das Kondenswasser zu Kessel zurück, bei welchem der Kreislauf dann wiederholt wird.
Niederschlag
- In der Chemie handelt es sich um mehr oder weniger fein verteilte Stoffe, welche sich als Folge einer
Reaktion in einer Lösung bilden und absetzen.
- In der Meteorologie handelt es sich hierbei um ein aus der Lufthülle ausgeschiedenes Wasser, welches als
Regen, Hagel, Schnee, Nebelniederschlag, Rauhfrost, Reif oder Tau auftritt.
- Im Bereich der Luftverschmutzung kann es sich auch um Staub handeln.
Niederschlagshöhe
Dies ist allgemein die Betitelung der Höhe der Wasserschicht, welche sich bei Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel
etc.) auf einer ebenen Fläche (ohne Verdunstung, Bodenversickerung oder Abfluss) gebildet hätte. Gemessen in
mm entspricht 1 mm einem Liter Wasser pro m². Wir bei einem Wetterbericht die Angabe 1 Liter pro m² verkündet, so ist hier der Niederschlag einer Stunde zu verstehen.
Niederspannung
Niedertarif
Niedertemperaturheizung
Kurzbezeichnung: NT-Heizung. Hier handelt es sich uim Heizungen mit Wärmeerzeugern die so beschaffen sind,
dass die Vorlauftemperatur durch selbsttätig wirkende Einrichtungen zwischen 75°C und 40°C oder gar tiefer gleitet oder die auf maximal 55°C eingestellt sind.
Niedertemperatur-Heizkessel
Kurzbezeichnung: NT-Kessel. Diese werden mit Kesselwassertemperaturen zwischen höchstens 75°C und 40 °C
betrieben. Die Entstehung von Kondensat, das durch die teilweise sehr niedrigen Kesseltemperaturen auftreten
kann, wird durch ihre Bauart und Konstruktion verhindert. Die maximalen Abgastemperaturen dieser Kessel liegen bei ca. 180 °C.
Niedrigenergiehaus
Dies ist ein Haus mit einem jährlichen Verbrauch an Wärmeenergie unter 100 KWh/m² - der heutige (seit Feb. 2002)
in Deutschland gesetzlich vorgegebene Standart für Neubauten.
Niemeyer
Niet
Nische
Nitrat
Salz der Salpetersäure, oft in feuchte belastetem Mauerwerk.
Nitrid
Nitrieren
Nitrieren heisst durch Behandlung mit konzentriertem Salpetersäure-Schwefelsäuregemisch an organischen
Verbindungen die Nitrogruppe anlagern.
Nitrifikation
Dies betitelt die Umsetzung von Ammoniak bzw. Ammonium zu Nitrat, allgemein die Oxidation von
Stickstoffverbindungen mit Hilfe von Bakterien zu Nitrat und Nitrit.
Nitrifikationsbecken
Dieses, sowie das -->Denitrifikationsbecken dienen zur biologischen Reinigung von Abwasser. Im
Nitrifikationsbecken erfolgt eine gezielte Sauerstoffversorgung des Belebtschlamms, in der Art, dass die organischen Schmutzstoffe in Form von Ammonium zum Nitrat abgebaut werden.
Nitrilkautschuk
Kurzbezeichnung NBR. NBR ist ein Copolymer von Butadien mit ca. 20 bis 30% Anteil von Acrylnitril (Venylcyan),
welches auch für die Copolymere SAN (Styrol-Acrylnitril-Cop.) und ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol
-Pfropfpolymerisat) verwendet wird und als Homopolymerisat PAN (Polyacrylnitril) für Textilien (Carbonfasern,
Acrylwolle etc...) wirtschaftliche Bedeutung hat. Modifizierte Polyacrylnitrilfasern werden in Faserzement als
Asbestersatz verwendet. Nitrilkautschuk ist besonders mineralölfest und benzinfest sowie mit viel aktivem Füllstoff hitzebeständig. Verwendung erfährt der Stoff für Bezinschläuche, Dichtungen u.ä.
Nitrit
Nitrozellulose-Polituren
Dies ist eine alkohollösliche Zellulose die wie eine Schelllack-Politur verarbeitet wird (--> Schellack). Diese Politur
ist widerstandsfähiger gegen Wasser und Hitze als Schellack. Gemische aus Schellack- und Schellacklösungen sind als Mischpolituren im Handel erhältlich.
Nitrocellulosespachtel
Niveaupunkt
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Niveaupunkt ist ein
Messpunkt zur Definition der Höhen eines Gebäudes. Er liegt auf dem massgebenden Terrain, in der Normalprojektion des Schwerpunktes der Gebäudefläche.
Nivellement
- Dies ist allgemein das vermessungstechnische Bestimmen der Höhenunterschiede von Messpunkten mit Hilfe eines -->Nivellierinstruments.
- Das geometrische Nivellement bezieht sich auf das Bestimmen von Höhenunterschieden mit Hilfe
horizontaler Zielungen zu senkrechten Maßstäben (vom Nivellier zur Nivellierlatte).
Nivellier
Dies ist ein geodätisches Meßintrument; dient zur Bestimmung des Höhenunterschiedes verschiedener Punkte, es
wird unterschieden zwischen Baunivellier:Genauigkeit: < 5mm; Ingenieursnivellier: Genauigkeit < 2mm und
Feinnivellier: Genauigkeit < 0,5 mm; Hauptbestandteile zur Messung sind: Fernrohr mit einer Röhrenlibelle und eine Meßlatte.
Nivellierinstrument
Dies ist ein Instrument zum Messen von Höhenunterschieden mit Hilfe horizontaler Ziellinien. Im Wesentlichen sind
die Bestandteile eines Nivellierinstruments ein drehbares Fernrohr mit Horizontaleinrichtung und einem Fadenkreuz für das Ablesen von Höhenmaße.
Nivellierlatte
Dies ist ein Maßstab der beim Nivellement zum Ablesen der horizontalen Zielung mit dem Nivellier eingesetzt wird.
Diese Nivellierlatte hat immer eine Libelle zum exakten Senkrechtstellen.
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[Nf..] [Ng..] [Nh..] [Ni..] [Nm..] [Nn..] [No..] [Np..] [Nr..] [Nu..] [Nw..] [Ny..]
N-Matten
Dies sind -->Lagermatten (Bewehrungsmatten), es handelt sich hierbei um nichtstatische Matten für z.B.
Schwindbewehrungen von Schutzbeton, Estrichen usw. Der Stanbdurchmesser beträgt 3,0 mm, die Stababstände liegen bei 50 und 75 mm.
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[Nf..] [Ng..] [Nh..] [Ni..] [Nm..] [Nn..] [No..] [Np..] [Nr..] [Nu..] [Nw..] [Ny..]
NN
NNF
No
NOEL
Abkürzung für “ No observabel effect level”, Menge eines Stoffes, der bei Verabreichung am Versuchstier weder
funktionelle noch struckturelle Veränderungen verursacht.
NOFD
Abkürzung für natürliche, organische Faserdämmstoffe. -->Organische Naturfasern
Noppe
- Eine Noppe ist eine im Teppichgrund verankerte Garnschlinge, die bei Velourwaren am freien Ende aufgeschnitten ist.
- Bei Holz ist dies die Betitelung für einen fest verwachsenen Astansatz.
Noppenzahl
Entscheiden für das Oberflächenbild eines Teppichs ist die Anzahl der Noppen pro Quadreatmeter. Bei dem Einsatz
von dicken Polgarnen ist eine geringe Noppendichte erforderlich, feinfädige Polgarne machen jedoch eine dichtere Einstellung nötig.
Norin
Dies ist die japanische Bezeichnung für einen eleganter Türvorhang, der in Japan sehr beliebt ist.
Norm
Normalbeton
Dies ist ein Beton mit der Trockenrohdichte > 2,0 und </= 2,8 kg/m³.
Normaldach
Dies ist i.d.R. die allgemeine Bezeichnung für ein Dach mit einer gewöhnlichen (evtl. auch regionalbezogen üblichen
) Deckung.
Normalformat
Abkürzung: NF. Hier handelt es sich um künstliche Mauersteine mit den Abmessungen L/B/H = 204 / 115 / 71 mm.
Normalherstellungskosten
Auch als gewöhnliche Herstellungskosten betitelt werden diese z.B. zur Ermittlung des Sachwertes eines
Gebäudes verwendet. Im Falle, dass die Herstellungskosten nicht aus den Projektunterlagen entnommen werden
können, müssen die sogenannten historischen Normalherstellungskosten ermittelt werden, wofür es eine
Baukostentabelle gibt (z.Z.: NHK 2000). Die hierin enthaltenen Werte geben die durchschnittlichen Baukosten
(Normalherstellungskosten, Abkürzung NHK) in Euro/m² je Brutto-Grundfläche (i.d.R. inkl. MwSt.) an, die für einen
bestimmten Gebäudetyp anzusetzen sind. Es werden unterschiedliche Gebaudearten (Typen) mit jeweils einfacher, mittlerer, gehobener und stark gehobener Ausstattung (-->Ausstattungsstandard) mit den
Berücksichtigungsfaktoren, Gebäudebaujahrsklasse (Baujahr des Gebäudes), Gebäudeart (freistehendes
Einfamilienhaus, freistehendes Zweifamilienhaus, Reihenendhaus, Reihenmittelhaus, Doppelhaushälfte, Garage etc.
) und Baunebenkosten zu den diversen Gebäudearten, vorgegeben. Die Tabellenwerte der NHK können von dem
jeweilig gültigem Runderlass des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen entnommen werden,
hierbei ist zusätzlich der Regionalisierungsfaktor für das entsprechende Bundesland (Region) zu berücksichtigen.
Historische Normalherstellungskosten können z.B. auch aus den Richtlinien für die Bewertung des Grundvermögens
(BewRGr), herausgegeben vom Bundesministerium für Finanzen oder der aktuellen BKI (Baukosteninformation) vom Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern entnommen werden.
Normalmauermörtel
Normalmörtel
Kann ein baustellengemischter Mörtel oder ein Werkmörtel sein, hat eine Trockenrohdichte von >/= 1,5 kg/dm³.
|
Mindestdruckfestigkeit/Mindesthaftscherfestigkeit von Normalmörtel
|
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Mörtelgruppe
|
Mindestdruckfestigkeit1 im Alter von 28 Tagen
Mittelwert
|
Mindesthaftscherfestigkeit im Alter von 28 Tagen3
Mittelwert bei Eignungsprüfung in N/mm²
|
|
bei Eignungsprüfung2 in N/mm²
|
bei Güteprüfung in N/mm²
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1 - Dies ist der Mittelwert der Druckfestigkeit ermittelt aus 6 Proben (3 Prismen). Die Einzelwerte dürfen
nicht mehr als 10 % vom arithmetischen Mittel abweichen
|
|
2 - Dies ist der Richtwert bei Werkmörtel
|
|
3 - Hierzu werden Prüfkörper aus dem Mörtel und ganz bestimmte Referenzsteine(Kalksteine nach DIN 106 - KS
12 - 2,0 - NF) hergestellt und geprüft
|
|
Normalmörtel Mischungsverhältnis in Raumteilen
|
Mörtelgruppe
|
I
|
II
|
IIa
|
III
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IIIa*
|
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Luft- und Wasserkalk
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Kalkteig
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1
|
|
|
|
1,5
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Kalkhydrat
|
|
1
|
|
|
|
2
|
|
|
1
|
|
|
|
|
Hydraulischer Kalk
|
|
|
|
1
|
|
|
|
2
|
|
|
|
|
|
|
Hochhydraulischer Kalk, PM-Binder
|
|
|
|
|
1
|
|
|
|
1
|
|
2
|
|
|
|
Zement
|
|
|
|
|
|
1
|
1
|
1
|
|
1
|
1
|
1
|
1
|
|
Natursand**
|
|
4
|
3
|
3
|
4,5
|
8
|
8
|
8
|
3
|
6
|
8
|
4
|
4
|
|
* Die gröére Festigkeit soll hier nicht durch das Bindemittel sondern durch die Auswahl geeigneter Sande erreicht werden
** Hier beziehen sich die Werte des Sandanteils auf den lagerfeuchten Zustand
|
|
Normal Null
Dies ist die Bezeichnung für den Ausgangspunkt für Höhenmessungen. Ausgangspunkt hierfür ist in Deutschland
seit 1879, der Normalhöhenpunkt an der alten Berliner Sternwarte mit + 37 m ü.NN, Bezugsfläche für die
Höhenmessung ist die Normal-Null-Fläche, welche 37m unterhalb diesen liegt und innerhalb eines Dezimeters mit dem Mittelwasser der Nordsee zusammenfällt (dem sogenannten Amsterdamer Pegel).
Normalspannung
Dies ist die Spannung welche, im Gegensatz zur Schubspannung, rechtwinklig zur Schnittrichtung steht.
Normalspur
Normannischer Stil
Dies ist die englische Bezeichnung der romanischen Architektur, deren frühestes Beispiel das Westminster Abbey
(1065) war.
Normannischer Ziegel
Norminnentemperatur
Normreinheitsgrad
Dies ist zum Beispiel der vorgegebene Entrostungsgrad nach einer Hand- oder maschinellen Entrostung (ST 2) einer
Stahloberfläche aber auch nach einer Entrostung durch Strahlen der Stahloberfläche (SA 1/2).
Normsand
Dies ist ein natürlich gerundeter, quarzreicher Sand der Korngruppe 0,08 mm bis 2,0 mm, welcher für die Ermittlung
der Normdruckfestigkeit von Zement verwendet wird.
Norm-Schallpegeldifferenz
Kurzbezeichnung: Dn. Dies ist die Differenz zwischen dem Schalpegel L1 im Senderaum und dem Schallpegel L2
im Empfangsraum. Die Norm-Schallpegeldifferenz kennzeichnet die Luftschalldämmung zwischen zwei Räumen bei beliebiger Schallübertragung.
Normsteife
Dies ist die vorgegebene Steife des Zementleims zur Ermittlung des Erstarrens mit dem Nadel-Gerät nach Vicat.
Norm-Trittschallpegel Ln
Der Norm-Trittschallpegel kennzeichnet das Trittschallverhalten eines Bauteils oder einer Deckenauflage. Es handelt
sich hierbei um den Trittschallpegel, welcher gegeben wäre, wenn der Empfangsraum die Bezugs-Absorptionsfläche A0 hätte: Ln = LT + 10 lg A/A0
Normung
Eine Normung ist eine planmäßige, durch die interessierten Kreise gemeinschaftlich durchgeführte
Vereinheitlichung von materiellen und immateriellen Gegenständen zum Nutzen der Allgemeinheit. D.h. die
grundsätzliche Aufgabe der Normung besteht darin, Materialien, funktionelle Eigenschaften, Maße und
Benennungen zu vereinheitlichen. Hierdurch werden aufwendige und detaillierte Beschreibungen überflüssig. Produkte gleicher Normung sind i.d.R. untereinander austauschbar.
Normverbau
Normzement
|
Bestandteile von Normzement
|
|
Zement- bezeichnung
|
Hauptbestandteile
|
|
Portlandzement
|
Hüttensand
|
Natürliches Puzzolan
|
Kieselsäurereiche Flugasche
|
Gebrannter Schiefer
|
Kalkstein
|
Nebenbestandteile
|
|
K
|
S
|
P
|
V
|
T
|
L
|
|
CEM I
|
95-100
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/A-S
|
80-94
|
6-20
|
-
|
-
|
-
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/B-S
|
65-79
|
21-35
|
-
|
-
|
-
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/A-P
|
80-94
|
-
|
6-20
|
-
|
--
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/B-P
|
65-79
|
-
|
21-35
|
-
|
-
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/A-V
|
80-94
|
-
|
-
|
6-20
|
-
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/A-T
|
80-94
|
-
|
-
|
-
|
6-20
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/B-T
|
65-79
|
-
|
-
|
-
|
21-35
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/A-L
|
80-94
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
0-5
|
|
CEM II/B-SV
|
65-79
|
10-20
|
-
|
10-20
|
-
|
6-20
|
0-5
|
|
CEM III/A
|
35-64
|
36-65
|
-
|
-
|
-
|
-
|
0-5
|
|
CEM III/B
|
20-34
|
66-80
|
-
|
-
|
-
|
-
|
0-5
|
|
|
|
|
|
|
|
|
0-5
|
|
|
Eigenschaften von Normzement
|
|
Festigkeitsklasse
|
Druckfestigkeit N/mm²
|
Erstarrungsbeginn
|
Erstarrungsende
|
Dehnungs- maß
|
|
N/mm²
|
Normfestigkeit
|
|
2 Tage
|
7 Tage
|
28 Tage
|
min
|
h
|
mm
|
|
32,5
|
-
|
>/= 16
|
>/= 32,5
|
</= 52,5
|
>/= 60
|
</= 12
|
</= 10
|
|
32,5 R
|
>/= 10
|
-
|
|
42,5
|
>/= 10
|
-
|
>/= 42,5
|
</= 62,5
|
|
42,5 R
|
>/= 20
|
-
|
|
52,5
|
>/= 20
|
-
|
>/= 52,5
|
-
|
>/= 45
|
|
52,5 R
|
>/= 30
|
-
|
|
Angaben ohne Gewähr
|
|
NÖT
Notar
Ist notwendig für Beglaubigungen für z.B. Gründungen von Gesellschaften, Eintragungen in Grundbücher, zur
Vereinbarung von Grundstücks-/Immobilienkaufverträgen etc.
Notar- Anderkonto
Konto, das der Notar einrichtet, und auf das der Käufer den Kaufpreis einzahlt.
Notarielle Beurkundung
Der Notar ist verpflichtet, die am Vertrag Beteiligten über die rechtliche Tragweite des Geschäfts zu belehren und
ihre Erklärungen klar und unzweideutig in der Urkunde wiederzugeben.
Notausgangsituation
Eine Notausgangsituation entsteht, wenn eine kleinere Personengruppe bedroht ist und eine Panik ausgeschlossen
werden kann, da die räumlichen Gegebenheiten der Gruppe bekannt sind. Nicht zu verwechseln mit -->Paniksituation.
Notausgangverschluss
Ein Notausgangverschluss ist nach DIN EN (179) nur dort erlaubt, wo u.a.
- keine -->Paniksituation entstehen kann.
- der Benutzer die Funktion des Verschlusses kennt oder eingewiesen wurde.
- max. Auslösekraft und zulässige Drückermaß eingehalten sind.
- die am Notausgang verwendeten Produkte geprüft sind.
Notauslass
Notschalter
Notüberlauf
Dies ist ein Entlastungsbauwerk in der Abwassertechnik, aus welchem im Notfall Abwasser abgeleitet wird.
Notwasserversorgung
Nicht zu verwechseln mit der Notstandswasserversorgung betitelt dies die Wasserversorgung in Notfällen, bei
welchen eine normale Wasserversorgung unmöglich, gefährdet oder eingeschränkt ist.
Noppenbahn
Noxe
Eine Noxe (Mehrzahl Noxen) ist ein schädigender Stoff oder Umstand. Folgende Bewertungskriterien und Normen
für Noxen in Innenräume sind vorgegeben:
|
Stoffgruppe
|
Kriterien zur Prüfung
|
Normen/Merkblätter
|
|
Allgemeine Stäube
|
Allgemeine Staubgrenzwerte für alveolengängige Feinstäube (Menge: 6 mg/m³), stoffspezifische MAK- und TRK-Werte
|
BAT- und MAK-Werteliste
|
|
Faserstäube
|
Eigenschaften der Fasern: Faserlänge L > 5 µm; Faserdurchmesser D < 3 µm; Verhältnis L/D > 3; Fasermenge U
> 500000 F/m³; Kanzerogenitätsindex; fibrinogene Wirkungen; Biobeständigkeit; Fasermorphologie, chemische Zusammensetzung, epidemiologische Untersuchungen, Genotoxizität,
Tierversuche
|
WHO-Definition, TRGS 900/905, BAT- und MAK-Werteliste, Asbest-Richtlinien
|
|
Allergene
|
Allergene Erfahrungen am Menschen und Tieren (Tierversuche), theoretische Überlegungen
|
BAT- und MAK-Werteliste
|
|
Aerosole
|
Größe, Form, Oberfläche, Biobeständigkeit, Löslichkeit, chemische Zusammensetzung
|
BAT- und MAK-Werteliste, DVGW-Merkblätter
|
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Np
NRI
Nucleinsäure
Nullenergiehaus
Dies ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses, bei dem alle bautechnischen und haustechnischen
Installationen so dimensioniert sind, dass die Fremdenergie minimalisiert und der Wohnkomfort optimiert wird.
Erforderlich sind hierbei besondere Ansprüche an Wand, Boden, Dach und Fenstern bezüglich der neuesten
Wärmedämmvorschriften, wichtige Punkte sind hierbei z.B. auch die mögliche Speicherung der Sonnenenergie,
Fussbodenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen, Wärmerückgewinnungsmassnahmen, luftdichtes Bauen,
automatisierte Belüftungsanlagen etc. Gebäude mit einem Jahres-Heizenergie-Verbrauch von 18 kWh/m² a werden als Nullenergiehaus definiert.
Nullgrad Zone
Nur-Luft-Klimaanlage
Bei dieser Klimaanlage erfolgt die gesamte Luftaufbereitung in der Klimazentrale, während in den klimatisierten
Räumen keine Nachbehandlung der Zuluft stattfinden. Es wird je nach Luftkanalsystem in folgende Arten unterschieden:
- Einkanalanlage als Niederdruck- oder Hochdruckanlage.
- Zweikanalanlage als Niederdruck- oder Hochdruckanlage.
Nußbaum - Holz
Das Holz ist ziemlich hart, schwindet mässig und ist sehr gut zu bearbeiten, messern, schälen, drehen und
schnitzen. Es lässt sich schön polieren. Holzstaub gilt als Asthmaauslöser Verwendungsbereich: Exklusiver
Innenausbau und Möbel, Orgelbau, Gewehrschäfte, Kunstgegenstände, Pendulengehäuse. Schon in der Renaissance, Barock und Rokoko.
Nußbaum - Holz (America)
Das feste Holz ist mässig hart, biegsam und elastisch. Leicht zu bearbeiten, drehen und schnitzen Es lässt sich
gut polieren und normal leimen. Verwendungsbereich: Exklusiver Innenausbau und Möbel, Pianobau, Radiogehäuse und im Instrumentenbau.
Nut
Dies ist eine rechteckige, rillenförmige Vertiefung.
Nut- und Federbretter
Dies sind Bretter, welche mit einem -->Nut- und Federsystem ausgestattet sind. -->Feder, -->Nut.
Nut- und Federsystem
Zum fugenlosen Zusammensetzen von Bauteilen oder Werkstücken (z. B. Holz, Deckenplatten). Die Feder, eine
schmale Leiste, wird in die Nut, eine rechteckige, rillenförmige Vertiefung, eingeschoben.
Nutzfläche
In Wohngebäuden ist dies die Grundfläche eines Hauses, die nicht zur Wohnfläche gehört (z. B. Keller, Speicher), -
->Wohnflächenberechnung.
Nutzflächenberechnung
Allgemein vom Bauträger oder einem Architekten/Ingenieur erstellte Berechnung zur Nutzflächengröße, -
->Nutzfläche
Nutzhanf
Dieser nachwachsende Rohstoff (-->nachwachsende Rohstoffe) wird häufig in der Herstellung von Dämmstoffplatten
eingesetzt, welche innerhalb eines Wärmedämm-Verbundsystems Verwendung finden. Die Pflanze selbst wächst in
ca. 100 Tagen bis zu 450 cm und erbringt somit einen ca. Hektarertrag von 6 bis 10 Tonnen. Einer der Vorteile beim
Anbau sind seine natürlichen Bitterstoffe und die Eiweißfreiheit, welche für Tiere und Insekten keine
Nahrungsgrundlage darstellt. Die aus Nutzhanf hergestellten Dämmstoffe erfüllen im Allgemeinen den europäischen Richtlinien in Bezug auf Schwermetall- und Schadstofffreiheit. -->Hanf
Nutzinhalt
Nutzlänge
Im Gleisbau ist dies die betrieblich nutzbare, durch Hauptsignale, Isolierstöße, Sperrsignale, Grenzzeichen oder
Gleissperren begrenzte Gleislänge.
Nutzlast
Nutzleistung
Bei Baumaschinen wird diese ermittelt aus der Grundleistung unter Berücksichtigung aller leistungsbeeinflussenden
betriebs-und baustellenbedingten Sachverhalte. Sie wird auch Durchschnitts-, Dauer- oder Kalkulationsleistung einer Baumaschine genannt.
Nutzobjekt
Dies ist ein Objekt, welches einem bestimmten Nutzen dient, z.B. eine Deckenleuchte zur Beleuchtung eines
Raumes oder ein Futtersilo zur Unterbringung von Viehfutter etc.
Nutzschichtdicke
Nutzungsdauer
Dies ist laut dem BGB die Zeitspanne, in der ein Gerät erfahrungsgemäß wirtschaftlich eingesetzt werden kann.
Nutzungseinheit
Ein Gebäude oder eine unabhängiger, abgeschlossener Teil (Wohnung) eines Gebäudes indem eine Partei
bestimmte Nutzung in Anspruch nimmt oder genommen hat oder auch ein Teil eines Ganzen (Einheit) das einem bestimmten Nutzen zugesprochen wird oder angehört.
Nutzungsverbot
Die Regelungen zum Nutzungsverbot sind in den Landesbauordnungen aufgeführt. Im Allgemeinen besagten diese,
dass die Nutzung untersagt werden kann, wenn bauliche Anlagen im Widerspruch zu öffentlich-rechtlichen Vorschriften genutzt werden.
Nutzwert
Der Nutzwert einer selbstständigen Wohnung etc. ist aus der Nutzfläche und entsprechenden Zuschlägen oder
Abstriche für werterhöhende oder wertvermindernde Unterschiede (Stockwerk, Zweckbestimmung, Ausstattung, etc.) zu errechnen.
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