|
m
- Abkürzung für -->Meter.
- Als M mit Ziffer (M1, M2, M3) das Klassifikationskurzzeichen für die drei Klassen der erbgutverändernden Stoffe (-->Erbgutverändernde
Stoffe).
m²
m³
Mäander
Dies ist ein Dekorationsmotiv, welches nach dem gleichnamigen Fluß in Kleinasien benannt ist.
MaBV
Machado de Castro
Mach
Die Machzahl (Abkürzung M) gibt die Geschwindigkeit eines Körpers
an, sie definiert als Verhältnis der Geschwindigkeit des bewegenden Körpers zur Schallgeschwindigkeit (in Flüssigkeiten und Gasen), besonders in der Luftfahrt ist dies ein gebräuchliches
Geschwindigkeitsmaß, in der Luft (bei 20°C) entspricht ein Mach ungefähr 340 m/s oder 1200 km/h.
Mackintosh
Charles Rennie Mackintosh (1868-1928) war der führende schottische
Architekt der Glasgower Schule, ein Vertreter des Jugendstils.
Macorè
Holzart. Das Holz ist mittelhart, feinfaserig, witterungsbeständig,
mässig schwindend und sehr widerstandsfähig. Es lässt sich normal bearbeiten, leicht leimen und polieren. Holzstaub reizt die Schleimhäute. Verwendungsbereich: Als Furnier und Massivholz in
der Möbelschreinerei. Innere und äussere Bauarbeiten, Fenster, Türen, Schiff- und Waggonbau.
Maderno
Carlo Maderno (1556-1629) war der italienische Baumeister der u.a.
die säulengegliederte westliche Fassade und das Langhaus von St. Peter in Rom erbaute (1607-1617), sein Bruder Stefano Madero (1576-1636) schuf als italienischer Bildhauer frühbarocke Skulpturen.
Magdeburger Halbkugel
Dies sind zwei luftdicht aufeinandergesetzte Halbkuglige
Metallgefässe, O. von Guericke dienten diese zum Nachweis des Luftdrucks, er lies die beiden Gefässe luftleer pumpen und zeigte mit Hilfe von Pferdegespannen, die an beide Enden angebracht wurden,
dass selbst diese infolge des äußeren Luftdrucks nicht in der Lage waren die beiden Gefässe zu trennen.
Magenta
Magerbeton
Beton mit geringem Zementgehalt, für druckfeste Auffüllungen.
Magnalium
Magnat
Magnelli
Magnesia
Der Hauptanwendungsbereich von Magnesia liegt bei der Herstellung
von Holzwolleleichtbauplatten und Magnesiaestrichen. Der Grundstoff des Magnesia als Bindemittel ist die kaustisch (=ätzend) gebrannte Magnesia (MgO) die aus dem natürlich vorkommenden Magnesit bei
etwa 800 °C gebrannt wird. Neben diesem gibt es auch sintergebrannten Magnesia, dieser wird bei ungefähr 1600 °C gebrannt.
Magnesiaestrich
Ältere Bezeichnung: Holzsteinestrich. Eine Verwendung in
Feuchträumen, im Freien oder in Heizräumen ist nicht zugelassen. Dieser Estrich wird als schwimmender Estrich, als Estrich mit Trennschicht oder als Verbundestrich verarbeitet. Hergestellt wird er
aus kaustischer Magnesia, Magnesiumsalzlösung sowie aus anorganischen oder organischen Füllstoffen - gegebenenfalls mit weiteren Zusätzen wie z.B. Pigmentstoffen. Vorsicht über Spannbetondecken sind
diese Estriche wegen der Korrosionsgefahr unzulässig. Die Abkürzung für Magnesiaestrich ist ME, folgende Arten sind auf dem Markt erhältlich:
- ME 5
- ME 7
- ME 10
- ME 20
- ME 30
- ME 40
- ME 50
|
Festigkeitsklassen
|
Güteprüfung
|
Eignungsprüfung Druckfetigkeit 3)
|
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Druckfestigkeit
|
Biegezugfestigkeit
|
|
Nennfestigkeit 1)
|
Serienfestigkeit 2)
|
Serienfestigkeit 2)
|
|
N/mm²
|
N/mm²
|
N/mm²
|
N/mm²
|
|
ME 5
|
>/= 5
|
>/= 8
|
>/= 3
|
12
|
|
ME 7
|
>/= 7
|
>/= 10
|
>/= 4
|
15
|
|
ME 10
|
>/= 10
|
>/= 15
|
>/= 5
|
20
|
|
ME 20
|
>/= 20
|
>/= 25
|
>/= 7
|
30
|
|
ME 30
|
>/= 30
|
>/= 35
|
>/= 8
|
40
|
|
ME 40 4)
|
>/= 40
|
>/= 45
|
>/= 10
|
50
|
|
ME 50 4)
|
>/= 50
|
>/= 55
|
>/= 11
|
60
|
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1) Kleinster Einzelwert
|
3) Richtwert
|
|
2) Mittelwert jeder Serie
|
4) Eignungsprüfung ist erforderlich
|
|
Magnesiagebundene Spanplatten
Diese Holzspanplatten werden hauptsächlich im Holzhausinnenausbau oder im Schiffsinnenausbau verwendet, sie
haben eine geringere Rohdichte (0,85 g/cm³) als die -->Zementgebundenen Spanplatten und eine höhere Feuchteempfindlichkeit.
Magnesitsteine
Diese hochfeuerbeständigen Steine bestehen aus Magnetsit, der bei 1500 °C bis zur Sinterung gebrannt wird, sie
dienen zur Ausfutterung von Schmelzöfen etc.
Magnesium
Metall: beständig gegen: Fette, Laugen, Öle, trockene Luft, Treibstoff und Flußsäure; nicht beständig gegen:
Meerwasser, Leitungswasser, Salze, Feuchtigkeit und Säuren.
magnetinduktive Schichtdickenmessung
Dient zur Messung der Schichtdicken unmagnetischer Stoffe auf magnetisierbaren Untergründen. Dies ist eine
zerstörungsfreie Prüfungs-, bzw. Messungsmethode zur Bestimmung von z.B. der Anstrichsdicken auf Stahl oder Eisen.
magnetische Feldstärke
magnetischer Fluß
magnetische Flußdichte
Auch magnetische Induktion, Einheit: Tesla.
Magnetit
Kurzbezeichnung: Fe3O4. Mangetit ist ein natürlich gekörnter Zuschlag mit einer hohen Rohdichte (4,65 - 4,80
Kg/dm³) und wird zumeist für Schwerbeton und bautechnischen Strahlenschutz angewendet.
Mahagoni
Das Holz ist mittelhart, fest, zäh, von gleichmässiger Struktur, schlicht geädert und seidenglänzend. Es schwindet
wenig und ist dauerhaft. Mahagoni lässt sich gut bearbeiten, messern, schälen und polieren. Verwendungsbereich:
Edelfurnier für Möbel und Innenausbau, Schiffbau und als Ausstattung für Schiffräume und Speisewagen.
Mahlfeinheit
Diese Feinheit eines, z.B. zerkleinerten Baustoffes wie Zement, wird gemessen als Rückstand auf einem
bestimmten Sieb (in M.-% der Einwaage) oder als spezifische Oberfläche (in cm²/g).
Maiano
Benedetto da Maiano (1442-1497) war ein bekannter Bildhauer und Architekt in der Frührenaissance, ebenso wie
sein Bruder der Architekt Giuliano da Maiano (1432-1490).
Maillart
Robert Maillart (1872-1940) war der schweizer Ingenieur der als Erfinder der Pilzdecke im Hochbau gilt, neben
diesem war er ein Pionier des modernen Brückenbaus.
Maiolicafliesen
Maisonette- Wohnung
Wohnung in einem Haus, die über mehrere Stockwerke reicht.
Makadam
Straßenbelag, erstmals ausgeführt von John McAdam (1765-1836). Auf eine Packlage mit Schütt- oder Schotterlage
wird eine Decke aus feinem Schotter aufgewalzt, darauf, zur Ausfüllung der Hohlräume, kommt Splitt und Grobsand.
Maklerprovision
Provisionsanspruch eines Maklers gegenüber Verkäufer und/oder Käufer bei nachgewiesener Vermittlung oder
Gelegenheit des Kaufabschlusses.
Makler- und Bauträgerverordnung
Die Makler und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt zum Schutz des Erwerbers beim Bauträgervertrag die Frage, in
welcher Weise der Bauträger die vom Erwerber entgegengenommenen Gelder absichern muss.
Makromoleküle
Makroseigerung
MAK-Wert
Abkürzung für: Maximale Arbeitsplatz-Konzentration, die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als
Gas, Dampf oder Schwebstoff und der Luft am Arbeitsplatz.
malerfertig
Dies ist ein Begriff zur allgemeinen Erklärung, dass eine Fläche bereit zum Anstreichen ist. Sehr ungeeignet ist
dieser Begriff in Ausschreibungstexten o.ä., da er nicht als erschöpfend beschreibend einzustufen (lt.VOB) ist, hier
sollte man auf eine Korrektur des Ausschreibungstextes zur exakten Oberflächenbeschaffenheit bestehen, denn
malerfertig ist bei der Lackierung von einem KFZ sicherlich etwas anderes als bei einem anstehenden Fassadenanstrich.
Malm
Dies ist ein Zeitabschnitt (Epoche) des Jura (163 - 135 Millionen Jahre), auch als weißer Jura bezeichnet. -
->Gesteinsbildung
Mammutbaum - Holz
Das Holz ist leicht, schwindet wenig, ist ziemlich witterungsbeständig und beständig. Es ist gut zu bearbeiten, leicht
zu spalten, leimen und lackieren. Das Holz hat in Amerika historisches Interesse und wird nicht gehandelt.
Verwendungsbereich: Kisten, Bau- und Blindholz, Schiff- und Bootbau. Die schönen Maser werden für Möbel verwendet.
Mammutpumpe
Dies ist eine Fördereinrichtung, bei der über ein Rohr Luft mit hohem Druck in das Bohrloch eingeblasen wird, welche
beim Aufstieg das Wasser mitreißt.
Mandelbrot
Der französische Mathematiker (polnischer Abstammung) Benoît B. Mandelbrot (geb. 20. November 1924 in
Warschau) ist zu einem großen Teil verantwortlich für das gegenwärtige Interesse an fraktaler Geometrie. Er zeigte,
wie Fraktale in vielen verschiedenen Bereichen entdeckt werden können, sowohl in der Mathematik als auch in der
Natur. Seine Forschungen gehen zurück auf Arbeiten von Gaston Maurice Julia - (Fatou-, Julia- bzw. Mandelbrot-Theorie komplexer Abbildungen in Dimension 1 auf beliebige komplexe Dimensionen).
Mandrokles
Mangan
Dies ist ein silbergraues, sprödes Schwermetall. In geringen Konzentrationen ist es für den menschlichen
Organismus lebenswichtig und für die Aktivierung von Enzymen zuständig.
Mangankitt
Manierismus
Dies ist der Stil der italienischen und der an Italien orientierter Architektur von Michelangelo bis zum Ende des 16.
Jahrhunderts, zwischen Renaissance und Barock.
Mannesmann
Der deutsche Industrielle Reinhard Mannesmann (1856-1922) erfand mit seinem Bruder Max Mannesmann 1885 ein
Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlrohre.
Mannheimer Gold
Dies ist eine gelbliche Metalllegierung aus Kupfer, Zinn und Zink.
Mannloch
Dies ist die Betitelung für eine Öffnungen in Behältern, Tanks oder Kessel etc. in welche man einsteigen kann um
Reparatur- und Überwachungsarbeiten oder Reinigungen durchzuführen.
Manometer
Druckmessgerät, zum Messen des Druckes von Gasen und Flüssigkeiten.
Mansarde
Ist ein ausgebautes Dachgeschoß, Dachraum.
Mansardgiebeldach
Mansardwalmdach
Mansart
Der führende französische Baumeister Jules Hardouin-Mansart (1646-1708) war der Erfinder des Mansarddaches,
aufgrund der abgabebefreiten Dachgeschoße, baute er hierbei einfach das vorletzte Geschoß (unterhalb des
Dachgeschoßes) äußerlich mit Dachflächen aus, diese gehen dann mit einer Neigungsänderung in die eigentliche
Dachkonstruktion über. Neben diesem leitete der 1685 als erster Hofbaumeister Lidwigs XIV 1679 den Bau des
Schlosses in Versailles ein. Der Entwurf des Invalidendoms in Paris stammt auch von ihm. In manchen Literaturen
wird Francois Mansart (1598-1666) als Erfinder des Mansardedaches genannt, dieser war zwar 1636 auch Hofbaumeister, hatte aber nicht das Mansardedach erfunden.
Manschettenrohrverfahren
Dies ist das höhenversetzte Verpressen von Injektionsmittel über ein Rohr, das Austrittsöffnungen in verschiedenen
Höhen besitzt. Der Austrittsbereich des Injektionsmittels in der jeweiligen Höhe wird durch Verschließen des Rohres z. B. mit einem Packer jeweils nach oben und unten begrenzt.
Mansonia
Holzart. Das Holz ist hart, geradfaserig, elastisch, mässig schwindend und sehr widerstandsfähig und
widerstandsfähig gegen Schlag und Fäulnis. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, leimen und polieren
. Ziemlich toxisch, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Kreislaufbeschwerden und Hautreizungen. Verwendungsbereich:
Als Furnier und Massivholz in der Schreinerei. Konstruktionen für mittlere Beanspruchung. Billardstöcke und Bürstenfabrikation. In Europa vorwiegend als Nussbaumersatz.
Mantelbauweise
Hier werden die Wände eines Gebäudes aus einer verlorenen Schalung aus Leichtbauplatten oder Dämmplatten bzw.
aus Mantelsteinen, die mit Leicht- oder Schwerbeton ausgefüllt werden, hergestellt.
Mantelbeton
Hierbei dienen Schalungssteine als „Mantel“ (Schalung) für den nach dem Veretzen eingegossenen Beton.
Mantelreibung
Als Mantelreibung wird z.B. die bei Belastung eines Pfahls, infolge der Relativbewegung zwischen Boden und
Pfahlmantel, entstehende Reibungskraft bezeichnet.
Mantelrohr
Dies ist in der Regel ein nahtloses Stahlrohr in welchem Versorgungsleitungen geführt werden oder auch das
Mantelrohr als Bohrrohr welche die Wandung des Rohrbrunnen bildet.
Mantelverpressung
Verpressungen der Mantelflächen von z.B. Pfählen mit einem Injektionsmittel dienen zur Erhöhung der Tragfähigkeit.
Manufaktur
Ein Betrieb, in welchem Produkte in Handarbeit hergestellt werden.
Maquette
Als Maquette bezeichnet man einen Entwurf, Skizze oder Modell.
Marienkapelle
Die etwas größer ausgebildete Scheitelkapelle im Kapellenkranz gotischer Kathedralen, manchmal auch als
ausgesonderter Bau.
Märkischer Verband
Bei diesem Mauerwerksverband wird die Steinlage mit zwei Ganzsteinen und einem Dreiviertelstein im Wechsel
verbandsmässig gemauert.
Markise
Markisette
Markröhre beim Holz
Dieses rundiment erscheinende Mark entsteht in den ersten Jahren der Pflanze und ist in der Regel nur im unteren
Stammabschnitt zu finden.
Markstrahlen
Diese dienen zum Transport von Assimilaten vom Rindenbast des Holzes ins Bauminnere sowie zur Speicherung
dieser Stoffe, es handelt sich hierbei um ein linienartig radial verlaufendes Gewebe, lebender Holzzellen.
Marktabfall
Dies sind die auf Märkten anfallenden Abfälle wie z.B. Gemüse- oder Obstabfälle, aber auch die hier auftretenden
nichtverwertbaren Verpackungsmaterialien.
Marmor
Meist geäderter und polierfähiger Kalkstein. Marmor ist ein Umwandlungsgestein. Es ist grundsätzlich zwischen
“echtem” und “edlem” Marmor zu unterscheiden, ersteres enthält keine Fossilien.
Marmorgips
Dies ist ein mit Alaun gehärteter Gipsbinder, welcher vorrangig zum Verfugen von Wandfliesen verwendet wird.
Marmorsumpfkalk
Dieser Sumpfkalk besteht aus reinem Marmorkalk und Wasser. Geeignet ist dieser Kalk für alle mineralischen Innen
- und Außenanstriche auf tragfähigen neuen und alten Untergründen, wie z.B. Putz, Beton, Mauerwerk,
Kalksandsteinmauerwerk, Gipskartonplatten (ohne Ligninausblühungen), Ziegel etc... . Das Material ist hoch wasserdampfdurchlässig und neigt in der Regel nicht zum Abblättern.
Martensit
Dies ist ein Gefüge von Metallen mit einer schwachen Stabilität (metastabil), welches diffusionslos durch eine
kooperative Scherbewegung (das Metallgitter entsteht durch geordnete Winkel und Längenänderungen aus dem
Ausgangsgitter) aus dem Ausgangsgefüge entsteht. Martensitbleche (Mehrphasenstähle) werden vor allem in der Automobilbau eingesetzt.
Marterl
Martyrium
Maschikuli
Dies war eine Ausgußöffnung für Pech und Schwefel in einer mittelalterlichen Festungsanlage, der Nachfolger der
damaligen Gußerker.
Maschinenputz
Dies sind Putze die für den Auftrag mit einer Putzmaschine geeignet sind. Man kann diese Putze natürlich auch mit
der Hand auftragen, jedoch sollten Putze die für die Handverarbeitung gedacht sind nicht mit Putzmaschinen
verarbeitet werden. Letzteres kann zum Feuchteeintritt in die Trockenzone oder auch zur Stopfenbildung im Putzschlauch führen.
Maser
Dies ist die Betitelung für ein Furnier welches aus -->Maserknollen hergestellt wurde. Es enthält zumeist eine
kreisförmige Musterung die durch die Faserwirbel hervorgerufen wird.
Maserknollen
Maserknollen, z.B. zur Furnierherstellung wachsen oberhalb der Erde (im Gegenteil zu der -->Wurzelmaser) und
stammen z.B. von Eiche, Esche, Rüster, etc.
Maserung
Dies ist die Musterung, bzw. Zeichnung eines Holzes.
Maß der baulichen Nutzung
Das Maß der baulichen Nutzung kann laut BauNVO (§ 16) mit folgenden Bestimmungen festgesetzt werden:
- Grundflächenzahl, Kurzbezeichnung: GRZ
- Größe der Grundfläche der baulichen Anlage, Kurzbezeichnung: GR
- Geschossflächenzahl, Kurzbezeichnung: GFZ
- Größe der Geschossfläche, Kurzbezeichnung: GF
- Baumassenzahl, Kurzbezeichnung:BMZ
- Baumasse, Kurzbezeichnung: BM
- Zahl der Vollgeschosse, Kurzbezeichnung: Z
- Höhe dewr baulichen Anlage: Kurzbezeichnung: H
Des weiteren ist bei der möglichen Maßfestsetzung zwischen folgenden Maßen zu unterscheiden:
- Relative Maße: Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl und Baumassezahl.
- Absolute Maße: Größe der Grundfläche der baulichen Anlage, Größe der Geschossflächen, Baumasse, Zahl
der Vollgeschosse, Höhe der baulichen Anlage.
Masse
Physikalische Größe, Einheit: Kg, abhängig von Temperatur und Ort der Messung, die Masse ist ein
ausschlaggebender Hinweis des Eigengewichtes der aus Baustoffen hergestellten Konstruktionen.
Massenänderung
Massenbeton
Massenmaße
Maßfestlegung
maßgeblicher Außenlärmpegel
Kurzbezeichnung: LAF,max. Dies ist ein Pegelwert, welcher für die Bemessung der erforderlichen Schalldämmung
zu benutzen ist. Beschreiben soll dieser Wert die Geräuschbelastung außen vor einem Objekt repräsentativ unter Berücksichtigung der langfristigen Entwicklung der Belastung.
Maßgebendes Terrain
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als maßgebendes Terrain
gilt in der Regel der natürlich gewachsene Terrainverlauf. Kann dieser infolge früherer Abgrabungen und
Aufschüttungen nicht mehr festgestellt werden, ist vom natürlichen Geländeverlauf der Umgebung auszugehen. Wo
durch Abgrabungen und Aufschüttungen ein anderer Terrainverlauf vorgesehen ist, kann das maßgebende Terrain in einem Planungsverfahren abweichend vom gewachsenen festgelegt werden.
Maßhaltigkeit
Massivabsorber
Diese bestehen aus senkrecht angeordneten massiven Außenwänden, Balkonbrüstungen, Stützmauern,
Garagenwänden etc. aus Beton, in welchen soledurchflossene Rohrschlangen eingelassen sind.
Massivbau
Bei einem Massivbau sind die Konstruktionselemente, z.B. Mauerwerkskörper, Körper mit relativ großer Masse. Das
Konstruktionsprinzip des Massivbaus ist der “Zellenbau” mit sich gegenseitig aussteifenden Wand- und
Deckenscheiben. Fälschlicher Weise wird der Stahlbetonbau oftmals als Synonym für den Massivbau verwendet.
Massivholzeinleimer
Massivholzmöbel
Ein Möbelstück ist erst dann ein Massivholzmöbel, wenn alle Teile mit Ausnahme der Rückwände,
Schubkastenböden und -zargen aus der angegebenen Holzart hergestellt und nicht furniert sind.
Massivholzplatten
Diese Holzwerkstoffe (Kurzbezeichnung: SWP )bestehen aus Holzstücken, welche an ihren Schmalseiten, oder falls
mehrlagig, auch an ihren Breitseiten, miteinander veklebt sind. Die Massivholzplatten SWP werden unterteilt in:
- SWP/1 als tragende Massivholzplatten für den Trockenbereich.
- SWP/2 als tragende Massivholzplatten für den Feuchtbereich.
- SWP/3 als tragende Massivholzplatten für den Außenbereich.
Massivlehm
Dies ist ein Lehm ohne jegliche Beimengung von organischer (z.B. Stroh) oder anorganischer (z.B. Blähton)
Zuschlägen. -->Lehm
Massivlehmsteine
Diese Lehmbausteine finden Ihre Anwendung für Zwischenwände (verputzt oder als Sichtmauerwerk), als
Deckenaufbau zwischen den Balken verlegt, auf Balkenkostruktionen verlegt oder für Gefache im Fachwerkbereich
und bei Ständerfachwerken. Die Lehmsteine werden kurz mit der Auflagefläche ins Wasser getaucht, bevor sie ins
Mörtelbett eingelegt werden. Lehmsteine müssen vor dem Verputzen mit einem Nagelbrett aufgerauht werden. Die
Wärmeleitzahl dieser Lehmsteine liegt bei ca. 1,13 W/mK, der Luftschallschutz bei ca. - 5dB (11,5 cm dick gemauert).
Massivparkett
Diese Parkettart besteht aus massiven und gehobelten Parketthölzern welche i.d.R. ohne Nut und Feder angeboten
werden und vor allem auf Estrich verlegt werden. -->Parkettarten
Maßlinie
Maßstab
Maßwerk
Dies sind geometrisch “konstruierte” Ornamente gotischer Bauten. Bekannt sind die Maßwerke als steinernes
Zierwerk bei gotischen Fenstergliederungen.
Mastix
Harz für z.B. Kitte und Lacke, auch Bezeichnung für einen Straßenbelag aus Asphalt und Steinen.
Maßtoleranz
Maßtoleranzfehler
Der kommt vor, wenn das Toleranzmaß überschritten wurde.
Maßwerk
Verbindung geometrischer Konstruktionsteile als Schmuckform der Gotik,, z.B. Kreise, Pässe, Drei- und Vierblätter,
Fischblasen etc.. dienten zur Unterteilung von Fenstern und anderen Bauteilen.
Materialvergleich für Wände, Decken und Dächer in Holzbauart
|
Materialvergleich für Wände, Decken und Dächer in Holzbauart (durchschnittliche Werte)
|
|
Kennwerte
|
Vollholz (ca.Werte)
|
Spanplatte (ca.Werte)
|
Gipsfaserplatte (ca.Werte)
|
|
Rohdichte
|
600 kg/m³
|
700 kg/m³
|
1200 kg/m³
|
|
Wärmeleitfähigkeit λ
|
0,13 W/(mK)
|
0,13 W/(mK)
|
0,35 W/(mK)
|
|
Diffusionswiderstand μ
|
40
|
100
|
19
|
|
Schwind-/ Quellverformung bei 30 % Änderung der r.H.
|
3,1 % (tang)
1,6 % (rad)
|
0,25 %
|
0,05%
|
|
Brandstoffklasse
|
B 2
|
B 2
|
A 2
|
|
maternaltoxisch
Mattieren
Unter dem Begriff Mattieren (das Gegenteil von Polieren) versteht man eine Oberflächenbehandlung, die glänzende
oder hochglänzende Stellen auf einem Material beseitigt und dadurch eine matte Oberflächen erzeugt. Dieser Vorgang entsteht durch das Aufrauen einer Oberfläche, was wie folgt durchgeführt werden kann:
- Mechanisch (z.B. Bürsten, Schleifen, Sandstrahlen)
- Chemisch (z.B. Ätzen oder Pigmentauftrag)
- Durch Strahlung (z.B. Laser oder Beschuss mit Neutronen)
mattiertes Spiegelglas
Mattierungsmittel
Dies ist ein Zusatz in Lacke und Lackfarben, die den damit ausgeführten Anstrichen eine halbmatte oder matte
Oberfläche geben. Hierbei werden u.a. kolloidales Siliciumoxid, Tonerdehydrat, Wachse, Stearate oder Palmitate eingesetzt.
Mattlacke
Dies sind Lacke oder Lackfarben, die durch Zusatz von -->Mattierungsmitteln Anstrichsfilme mit matter Oberfläche
bilden.
Matrix
- Im chemischen Sinn das (hochviskose und starre) Hüllmaterial, das einen anderen (gelösten) Stoff
eingeschlossen hält. Bei Beton handelt es sich um eine geschlossene, zusammenhängende Phase in einem Mehrphasensystem, z.B. Zementstein, in dem der Betonzuschlag als disperse Phase verteilt ist.
- Betitelung für Mutterboden.
- In der Mathematik ist dies die Anordnung von Zahlen im Rechteckformat wobei zwischen Zeilen und Spalten
unterschieden wird. Bei der Bezeichnung der Matrixglieder werden zwei Indizien verwendet, wobei der erste Index die Zeilennummer und der zweite Index die Spaltennummer angibt.
Mauerdurchführungen
Z.B. bei Fernwärmeprimärleitungen müssen bei Mauerdurchführungen mit Überschubrohren und Isolierungen
versehen werden. Wenn Fernwärmeprimärleitungen durch Öllagerräume führen, müssen sie ebenfalls mit Überschubrohren versehen werden.
Mauerkasten
Dies ist z.B. ein Metallgehäuse für Abluft, welches in die Außenwand eingelassen ist.
Mauerkrone
Dies ist eine Abdeckung aus Stein oder Ziegel (gerade oder auch abgeschrägt) als oberer Abschluss einer
Mauerscheibe.
Mauerlungen
Dies sind Röhrchen die früher in feuchtes Mauerwerk eingebaut wurden um selbiges trocken zu bekommen
(Entfeuchtungsröhrchen). Die trocknende Wirkung war/ist jedoch gering bzw. nicht oder kaum nachweisbar.
Mauermörtel
Es wird unterschieden zwischen -->Normalmauermörtel, -->Leichtmauermörtel, -->Dünnbettmörtel. Für die
Bestandteile klicken Sie hier: Mauermörtel in Stichworten
.
Mauermörtelbedarf
|
Steinformat
|
Mörtelbedarf in l/m² und l/m³ Mauerwerk
|
|
11,5
|
17,5
|
24
|
30
|
36,5
|
|
L/m²
|
L/m³
|
L/m²
|
L/m³
|
L/m²
|
L/m³
|
L/m²
|
L/m³
|
L/m²
|
L/m³
|
|
DF
|
26-30
|
230-260
|
-
|
-
|
64-70
|
260-300
|
-
|
-
|
110-125
|
300-340
|
|
NF
|
24-26
|
210-230
|
-
|
-
|
60-68
|
250-280
|
-
|
-
|
100-110
|
270-300
|
|
2 DF
|
17-24
|
150-210
|
-
|
-
|
50-60
|
210-250
|
-
|
-
|
90-100
|
240-270
|
|
3 DF
|
-
|
-
|
26-37
|
150-210
|
44-56
|
190-230
|
56-67
|
190-220
|
75-80
|
200-220
|
|
5 DF
|
-
|
-
|
-
|
-
|
36-44
|
160-190
|
48-64
|
160-210
|
-
|
-
|
|
6 DF
|
-
|
-
|
22-24
|
120-140
|
34-36
|
140-150
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
8 DF
|
9-12
|
80-104
|
-
|
-
|
24-36
|
100-110
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
10 DF
|
-
|
-
|
-
|
-
|
21-24
|
85-100
|
37-42
|
120-140
|
-
|
-
|
|
12 DF
|
-
|
-
|
18-20
|
110-115
|
-
|
-
|
-
|
-
|
37-46
|
100-125
|
|
15 DF
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
42-43
|
115-120
|
|
16 DF
|
-
|
-
|
-
|
-
|
19-26
|
80-110
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
20 DF
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
27-32
|
90-107
|
-
|
-
|
|
24 DF
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
36-38
|
95-105
|
|
Angaben ohne Gewähr
|
|
Mauermörtelzusammensetzung
|
Mörtelgruppe (MG)
|
Luftkalk und Wasserkalk
|
Hydraulischer Kalk
|
Hochhydraulischer Kalk - Putz- und Mauerbinder
|
Zement
|
Sand (Natursand)
|
|
Kalkteig
|
Kalkhydrat
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
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|
|
|
|
|
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|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mauersalpeter
Auch als Kalksalpeter betitelt, ist dies ein als Ablagerung auf Mauerwerk, Beton und Putzen vorkommendes
Calciumnitrat Ca(NO3)2. Der Mauersalpeter tritt auf, wenn in kalkhaltigen Baustoffen Lösungen stickstoffhaltiger
organischer Stoffe eindrigen, die unter Mitwirkung von Bakterien Salpetersäure bzw. mit dem Kalkbindemittel
Calciumnitrat bilden. Durch die Herauslösung des Kalks wird der Baustoff allmählich zerstört.
Mauersohle
Mauersteine, Mauerziegel
Für die Ausführung von verputztem oder bekleidetem Mauerwerk. Mauersteine werden nicht auf Frostbeständigkeit
geprüft. Es wird unterschieden in:
- Mauerziegel
- Kalksandsteine
- Porenbetonsteine
- Leichtbetonsteine
- Betonsteine
- Hüttensteine
Mauertafelziegel
Abkürzung HLzT; dieser Mauerziegel dient zur Erstellung von Mauertafeln, durch ihre besondere Form ergeben sich
durchlaufende, senkrechte Kanäle.
Mauerverband
Dies ist die Bezeichnung für die Art einer im Verband gemauerten Mauer, Verarbeitungstechnik. Es wird u.a.
folgendermaßen unterscheiden:
- Läuferverband
- Schlesischer Verband
- Blockverband
- Kreuzverband
- Gotischer Verband
- Märkischer Verband
- Holländischer Verband
- etc.
Mauerverbinder
Verbindungselement bei der Anwendung der Stumpfstoßtechnik im Mauerwerksbau. Außen- und Innenwände
können dabei ohne Verzahnung hochgezogen werden.
Mauerwange
Mauerwerk
Kurzbezeichnung: MW. Dies ist das Gefüge aus natürlichen oder künstlichen Steinen, im Regelfall mit
Mörtelbindung.
Mauerwerk nach Eignungsprüfung
Kurzbezeichnung: EM. Hier handelt es sich um ein Mauerwerk, dessen Bestandteile bestimmte
Qualitätsanforderungen genügen müssen und dessen Festigkeitswerte aufgrund von Eignungsprüfungen individuell festgelegt werden.
Mauerwerksbau
- Bauwerk, welches aus Mauerwerk besteht.
- Wissenskomplex über die Ausführung, die Berechnung und die Gestaltung von Bauten aus Mauerwerk.
Mauerwerksbildner
Mauerwerksbildner sind im allgemeinen Bauprodukte /–stoffe, mit welchen sich ein Mauerwerk erstellen lässt (z.B.
Mauerziegel).
Mauerwerksausblühungen
Dies ist ein Baumängel, unter Ausblühungen sind sichtbare Ablagerungen von (meist) Salzen zu verstehen. Das
entstehen der sichtbaren Ausblühungen hat drei wesentliche Vorraussetzungen:
- die Anwesenheit von löslichen, ausblühfähigen Stoffen
- die Anwesenheit von Feuchtigkeit
- die Porosität der Bauteile sowie witterungs- und konstruktionsbedingte Einflüsse, die Lösen und Transportieren der Salze erlauben
Mauerwerksdruckfestigkeit
|
Mauerwerksdruckfestigkeit
|
|
Mauerwerksfestigkeitsklassen
|
Nennfestigkeit des Mauerwerks
|
Mindestdruckfestigkeit
|
|
M
|
in N/mm²
|
kleinster Einzelwert
|
Mittelwert
|
|
in N/mm²
|
in N/mm²
|
|
1
|
1,0
|
1,0
|
1,2
|
|
1,2
|
1,2
|
1,2
|
1,4
|
|
1,4
|
1,4
|
1,4
|
1,6
|
|
1,7
|
1,7
|
1,7
|
2,0
|
|
2
|
2,0
|
2,0
|
2,4
|
|
2,5
|
2,5
|
2,5
|
2,9
|
|
3
|
3,0
|
3,0
|
3,5
|
|
3,5
|
3,5
|
3,5
|
4,1
|
|
4
|
4,0
|
4,0
|
4,7
|
|
4,5
|
4,5
|
4,5
|
5,3
|
|
5
|
5,0
|
5,0
|
5,9
|
|
5,5
|
5,5
|
5,5
|
6,5
|
|
6
|
6,0
|
6,0
|
7,0
|
|
7
|
7,0
|
7,0
|
8,2
|
|
9
|
9,0
|
9,0
|
10,6
|
|
11
|
11,0
|
11,0
|
12,9
|
|
13
|
13,0
|
13,0
|
15,3
|
|
16
|
16,0
|
16,0
|
18,8
|
|
20
|
20,0
|
20,0
|
23,5
|
|
25
|
25,0
|
25,0
|
29,4
|
|
Angaben ohne Gewähr
|
|
Mauerwerkseigenlast
|
Mauerwerk aus künstlichen Steinen inkl. Fugenmörtel und Regelfeuchte
|
|
Steinrohdichte (in g/cm3)
|
0,4
|
0,5
|
0,6
|
0,7
|
0,8
|
0,9
|
1,0
|
1,2
|
1,4
|
1,6
|
1,8
|
2,0
|
2,2
|
2,4
|
|
Wichte bei Normalmörtel (in kN/m3)
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
14
|
16
|
16
|
18
|
20
|
22
|
24
|
|
Wichte bei Leicht- und Dünnbettmörtel (in kN/m3)
|
5
|
6
|
7
|
8
|
9
|
10
|
11
|
12
|
15
|
|
|
Mauerwerk aus natürlichen Steinen
|
Wichte in kN/m3
|
|
Amphibolit
|
30
|
|
Basalt
|
29
|
|
Diabas
|
29
|
|
Diorit
|
29
|
|
Dolomit
|
28
|
|
Gabbro
|
29
|
|
Gneis
|
30
|
|
Granit
|
28
|
|
Granulit
|
30
|
|
Grauwacke
|
27
|
|
Kalkstein (dicht)
|
28
|
|
Konglomerate
|
26
|
|
Marmor
|
28
|
|
Melaphyr
|
30
|
|
Muschelkalk
|
28
|
|
Nagelfluh
|
27
|
|
Porphyr
|
28
|
|
Quarzit
|
27
|
|
Rhyolit
|
26
|
|
Sandstein
|
27
|
|
Serpentin
|
27
|
|
Schiefer
|
28
|
|
Syenit
|
28
|
|
Trachyt
|
26
|
|
Travertin
|
26
|
|
Tuffstein
|
20
|
|
mauerwerksgerechte Konstruktion
Dies betitelt die Konstruktion und die Gestaltung von Mauerwerk unter Berücksichtigung mauerwerkstypischer
Konstruktionsmerkmale und unter Vermeidung mauerwerksuntypischer Hilfskonstruktionen.
Mauerwerkssanierung
Mauerwerksverband
Mauerziegel
Aus Ton gebrannter Mauerstein mit unterschiedlicher Druckfestigkeit, am härtesten als Klinker. Für Hintermauerwerk
meist als -->Lochziegel.
Mauerziegelbezeichnungen
- Mz - Vollziegel
- HLz - Hochlochziegel
- VMz - Vormauer-Vollziegel
- VHLz - Vormauer-Hochlochziegel
- KMz - Vollklinker
- KHLz - Hochlochklinker
- HLzT - Mauertafelziegel
Mauerziegelformate
Mauerziegellöcher
|
Art
|
Kurzzeichen
|
Gesamtlochquerschnitt in % der Lagerfläche 1
|
Löcher2)
|
Stege
|
|
Einzelquerschnitt cm2
|
Maße 3)
|
|
Vollziegel
|
Mz
|
15
|
6 etwaige Grifflöcher
|
k 15 d 20 d' 18
|
Mindestdicke der Außenwandungen 10 mm. Bei Vormauerziegeln und Klinkern muss die Mindestdicke der
Außenwandungen an den Sichtseiten 20 mm betragen.
|
|
Hochlochziegel mit Lochung A
|
HLzA
|
> 15 50
|
2,5 etwaige Grifflöcher
|
keine Festlegungen
|
|
Hochlochziegel mit Lochung B
|
HLzB
|
> 15 50
|
6 etwaige Grifflöcher
|
k 15 d 20 d' 18
|
|
Hochlochziegel mit Lochung C4)
|
HLzC
|
50
|
16
|
k 25 d 45 d' 35
|
|
1) Lagerfläche = Länge x Breite des Ziegels. Bei Ziegeln mit Grifflöchern darf der Lochanteil 55% betragen.
|
|
2) Ausschließlich etwaiger Mörteltaschen
|
|
3) Hierbei bedeuten k = kleinere Seitenlänge bei rechteckigen, d = Durchmesser bei kreisförmigen und d'
= kleinerer Durchmesser oder kleinere Diagonale bei ellipsenförmigen oder rhombischen Lochquerschnitten.
|
|
4) 5seitig geschlossen, Dicke der Abdeckung 5 mm
|
|
Maurerdekoltee
Das Maurerdekoltee ist die Bezeichnung für die hervorlinsenden Pobacken bei Maurern wenn die Hose beim Bücken
ein wenig gerutscht ist.
Maurerkellenschindel
Dies ist eine Holzschindelart für Dacheindeckungen, sie haben die Form von langgezogenen Rauten, welche
diagonal an den Spitzen überlappend verlegt werden.
Mausoleum
maximale Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur
|
Temperatur in °C
|
Temperatur in Kelvin (K)
|
Maximale Luftfeuchtigkeit in g/m³
|
|
-5
|
268
|
3
|
|
0
|
273
|
5
|
|
5
|
278
|
7
|
|
10
|
283
|
10
|
|
20
|
293
|
17
|
|
25
|
298
|
23
|
|
30
|
303
|
30
|
|
Maxwell (Satz von Maxwell)
Aussage dik = dki, d. h., die Verschiebungsgröße an der Stelle i zufolge der Lastgröße 1 an der Stelle k ist gleich
der Verschiebungsgröße an der Stelle k zufolge der Lastgröße 1 an der Stelle i; dabei sind die Last- und Verschiebungsgrößen in i bzw. k einander zugeordnet.
[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [Ma..] [Mb..] [Mc..] [Md..] [Me..] [Mf..] [Mg..] >> weiter
MBO
McAdam
Md
MDF Platte
Dies ist eine Mitteldichte Faserplatte, bzw. die Kurzbezeichnung für selbige. Eine mit Leim als Bindemittel
hergestellte Holzfaserplatte.
MDI
mechanische Wasserreinigung
Dies ist ein mechanisches Verfahren zur Entfernung von ungelösten Stoffen aus dem Abwasser wie z.B. durch Siebe
, Rechen, Sandfängen oder Absetzbecken etc.
Medaillon
Medien
Dies betitelt dies die Kommunikationsmittel von Menschen, wie z.B. Hörfunk, Fernsehen, Internet, Zeitschriften etc..
Bei den Medien wird aus technischer Sicht folgendermaßen unterschieden:
- Primäre Medien - z.B. die Unterhaltung zwischen zwei Personen ohne dass einer von beiden ein technisches Hilfsmittel verwendet.
- Sekundäre Medien - z.B. das Lesen von Printmedien o.ä., also einer der Kommunikationspartner verwendet ein technisches Hilfsmittel.
- Tertiäre Medien - z.B. das verwenden von Hörfunk oder Fernsehen, hierbei verwenden beide Kommunikationspartner ein technisches Hilfsmittel.
- Quartäre Medien - dies ist eine Kommunikation die z.B. über das Internet erfolgt, eine Kommunikation zu der ein Computer notwendig ist.
Allgemein betitelt der Begriff Medien, der das Plural von einem Medium ist, die Träger oder Übermittler von etwas
(einem Stoff, Produkt, Element, Bauteil, etc.) oder aber auch jemanden (z.B. ein Bus zum Personentransport etc.).
Medienmodule
Dies sind Module (-->Modul), als Bauteile für -->Medien. Es handelt sich im technischen Sinne um Fertigbauteile
oder Teile von Anlagen, Geräten o.ä., die als Träger oder Übermittler von etwas oder jemanden (-->Medien) dienen.
Medium
Megapond
Mehlkorn
Dies sind Feinstbestandteile, z.B. bei Beton bestehend aus Zement, dem im Zuschlag enthaltenen Kornanteil 0 - 0
,125 mm und einem ggf. zugegebenen Zusatzstoff. Für Beton -->Obergrenze des Mehlkorngehalts.
Mehrkammergrube
Als Mehrkammergrube
bezeichnet man eine Kläranlage, die aus mehreren hintereinander geschalteten Kammern besteht.
mehrschalige Bauteile
Dies sind Bauteile aus zwei oder mehreren Schalen, die nicht starr miteinander verbunden sind, sondern durch
geeignete Dämmstoffe oder auch Luftschichten voneinander getrennt sind.
mehrschaliger Schornstein
Dies ist ein Schornstein aus Abgasformstücken, welche i.d.R. aus Schamotte, einem Dämmstoffmantel und einem
äußeren Mantel aus Formsteinen oder Formstücken besteht.
Mehrscheibenisolierglas
Dies sind zwei oder drei verbundene Scheiben mit wärmedämmdende Luftszwischenraum (diesr wird durch den
Randverbund luftdicht geschlossen); durch eine Edelgasfüllung (z.B. Argon, Krypton, etc...) kann hierbei der k-Wert weiter reduziert werden.
Mehrschichtfilter
Diese Schnellfilter haben eine Füllung aus Schichten von Füllmaterial, deren Dichten und Korngrößen so aufeinander
abgestimmt sind, dass bei der Filtration der Durchgang des Wassers von der grobkörnigen in die feinkörnigen Schichten erfolgt und der Aufbau nach der Rückspülung erhalten bleibt.
Mehrschichtiger Wandaufbau
Dies ist eine Mauerkonstruktion die aus einer statisch tragenden Schicht (z.B. Mauerwerk) und einer dämmenden
Schicht ( WDV-System) besteht.
Mehrzweckleiter
Universell einsetzbare Leiter, meist dreiteilig, die als Steh-, Treppenleiter und evtl. auch als Arbeitsbühne genutzt
werden kann.
Meidinger Scheibe
Dies ist eine Scheibe, bzw. Platte aus nichtbrennbaren Stoffen wie Stahlblech oder auch Faserzement, welche über
Schornsteinmündungen zur Besserung der wirbelfreien Abführung der Abgase und zum Schutz gegen Niederschläge
eingebaut wird. In manchen Regionen in Deutschland sind diese heute genehmigungspflichtig (Anfrage beim Schornsteinfeger).
Meisterpflicht
In der Handwerksordnung der Bundesrepublik Deutschland werden Handwerksberufe wie folgt eingeteilt. Die
Handwerkspflicht gilt i.d.R. als erfüllt, wenn eine entsprechende Meisterprüfung erfolgreich abgelegt wurde oder eine Ausnahmegenehmigung aufgrund der beruflichen Ausbildung/Erfahrung vorliegt.
|
Verzeichnis der Gewerbe, die als
zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können, nach Anlage A der Handwerksordnung
(Meisterpflicht)
|
Verzeichnis der Gewerbe, die als
zulassungsfreie Handwerke betrieben werden können, nach Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung
(keine Meisterpflicht)
|
Verzeichnis der Gewerbe, die als
handwerksähnliche Gewerbe betrieben werden können, nach Anlage B Abschnitt 2 der Handwerksordnung
(keine Meisterpflicht)
|
|
Maurer und Betonbauer
|
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
|
Eisenflechter
|
|
Ofen- und Luftheizungsbauer
|
Betonstein- und Terrazzohersteller
|
Bautentrocknungsgewerbe
|
|
Zimmerer
|
Estrichleger
|
Bodenleger
|
|
Dachdecker
|
Behälter- und Apparatebauer
|
Asphaltierer (ohne Straßenbau)
|
|
Straßenbauer
|
Uhrmacher
|
Fuger (im Hochbau)
|
|
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer
|
Graveure
|
Schirmmacher
|
|
Brunnenbauer
|
Metallbildner
|
Betonbohrer und -schneider
|
|
Steinmetzen und Steinbildhauer
|
Galvaniseure
|
Theater- und Ausstattungsmaler
|
|
Stuckateure
|
Metall- und Glockengießer
|
Klavierstimmer
|
|
Maler und Lackierer
|
Schneidwerkzeugmechaniker
|
Metallschleifer und Metallpolierer
|
|
Gerüstbauer
|
Gold- und Silberschmiede
|
Metallsägen-Schärfer
|
|
Schornsteinfeger
|
Parkettleger
|
Steindrucker
|
|
Metallbauer
|
Rollladen- und Jalousiebauer
|
Fahrzeugverwerter
|
|
Chirurgiemechaniker
|
Modellbauer
|
Rohr- und Kanalreiniger
|
|
Karosserie- und Fahrzeugbauer
|
Flexografen
|
Schlagzeugmacher
|
|
Feinwerkmechaniker
|
Holzbildhauer
|
Theaterplastiker
|
|
Zweiradmechaniker
|
Böttcher
|
Holzschuhmacher
|
|
Kälteanlagenbauer
|
Korbmacher
|
Holzblockmacher
|
|
Informationstechniker
|
Damen- und Herrenschneider
|
Daubenhauer
|
|
Kraftfahrzeugtechniker
|
Sticker
|
Holz-Leitermacher (Sonderanfertigung)
|
|
Landmaschinenmechaniker
|
Modisten
|
Muldenhauer
|
|
Büchsenmacher
|
Weber
|
Holzreifenmacher
|
|
Klempner
|
Segelmacher
|
Holzschindelmacher
|
|
Installateur und Heizungsbauer
|
Kürschner
|
Requisiteure
|
|
Elektrotechniker
|
Schuhmacher
|
Bürsten- und Pinselmacher
|
|
Elektromaschinenbauer
|
Sattler und Feintäschner
|
Bügelanstalten für Herren-Oberbekleidung
|
|
Tischler
|
Raumausstatter
|
Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration)
|
|
Boots- und Schiffbauer
|
Müller
|
Fleckteppichhersteller
|
|
Seiler
|
Brauer und Mälzer
|
Klöppler
|
|
Bäcker
|
Weinküfer
|
Theaterkostümnäher
|
|
Konditoren
|
Textilreiniger
|
Plisseebrenner
|
|
Fleischer
|
Wachszieher
|
Posamentierer
|
|
Augenoptiker
|
Gebäudereiniger
|
Stoffmaler
|
|
Hörgeräteakustiker
|
Glasveredler
|
Stricker
|
|
Orthopädietechniker
|
Feinoptiker
|
Textil-Handdrucker
|
|
Orthopädieschuhmacher
|
Glas- und Porzellanmaler
|
Kunststopfer
|
|
Zahntechniker
|
Edelsteinschleifer und -graveure
|
Änderungsschneider
|
|
Friseure
|
Fotografen
|
Handschuhmacher
|
|
Glaser
|
Buchbinder
|
Ausführung einfacher Schuhreparaturen
|
|
Glasbläser und Glasapparatebauer
|
Buchdrucker: Schriftsetzer; Drucker
|
Gerber
|
|
Vulkaniseure und Reifenmechaniker
|
Siebdrucker
|
Innerei-Fleischer (Kuttler)
|
|
|
Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und
Holzspielzeugmacher
|
Speiseeishersteller (mit Vertrieb von
Speiseeis mit üblichem Zubehör)
|
|
Keramiker
|
Fleischzerleger, Ausbeiner
|
|
Orgel- und Harmoniumbauer
|
Appreteure, Dekateure
|
|
Klavier- und Cembalobauer
|
Schnellreiniger
|
|
Handzuginstrumentenmacher
|
Teppichreiniger
|
|
Geigenbauer
|
Getränkeleitungsreiniger
|
|
Bogenmacher
|
Kosmetiker
|
|
Metallblasinstrumentenmacher
|
Maskenbildner
|
|
Holzblasinstrumentenmacher
|
Bestattungsgewerbe
|
|
Zupfinstrumentenmacher
|
Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung)
|
|
Vergolder
|
Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im
Wasserbau)
|
|
Schilder- und Lichtreklamehersteller
|
Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten)
|
|
|
Einbau von genormten Baufertigteilen (z. B.
Fenster, Türen, Zargen, Regale)
|
|
Herstellung von Drahtgestellen für
Dekorationszwecke in Sonderanfertigung
|
|
Tankschutzbetriebe (Korrosionsschutz von
Öltanks für Feuerungsanlagen ohne chemische Verfahren)
|
|
Holz- und Bautenschutzgewerbe (Mauerschutz
und Holzimprägnierung in Gebäuden)
|
|
Melamin-Formaldehyd-Harz
Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung MF; lichtecht, durchsichtig, farblos; Einsatzgebiet: hochwertige Leime,
Preßstoffe als Deckschicht auf Resopal.
Melaminsulfonat
Melaminsulfonate sind Melamin-Formaldehyd-Kondensationsprodukte. Besonders auszeichnend Fähigkeit, ist die
gute Zementverträglichkeit. Dieser Stoff eignet sich besonders für Fließbetone. Formaldehydkonzentrationen liegen
unter dem MAK-Wert. MAK-Wert = Maximale Arbeitsplatz-Konzentration, die höchst zulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz.
Meldeanlagen
Hierzu zählen u.a. Haussignalanlagen, Fernsprechanlagen, Brandmelde- und Gefahrmeldeanlagen oder auch
Einbruchs- und Überwachungsschutzanlagen.
Melioration
Dies ist der in Deutschland übliche Begriff für kulturtechnische Maßnahmen, wie z.B. die Be- oder Entwässerung,
Dränage, Eindeichung von Überschwemmungsgebieten und die Urbarmachung von Ödland, zur Werterhöhung des
Bodens, also zur Steigerung seiner Ertragsfähigkeit, zur Vereinfachung seiner Bewirtschaftung und zum Schutz vor
Schädigung oder Zerstörung. Hierzu gehört auch die Kultivierung von Mooren und Heide, der Wildbachverbau, die
Verbesserung von Bodengefüge und des Nährstoffzustandes. In Österreich werden unter dem Begriff Melioration i.d
.R. sämtliche Maßnahmen zur Bauordnung, wie z.B. Änderungen der Grundstücksgrenzen, um bessere Zufahrten, Schonung der Landschaft und ein besseres Wegenetz zu erreichen verstanden.
Membran
Schwingfähiges sehr dünnes Blättchen, dient z. B. zum übertragen von Schallwellen.
Membran-Ausdehnungsgefäß
Kurzbezeichnung: MAG. Das MAG wird bei geschlossenen Heizungsanlagen in der Rücklaufleitung eingebaut. Diese
besitzt zwei Kammern, die durch eine Gummimembrane voneinander getrennt sind. Eine Hälfte ist mit Stickstoff
gefüllt, die Andere mit dem Heizwasser verbunden. Bei einer Ausdehnung des Heizwassers wird das Stickstoffpolster entsprechend zusammengedrückt.
|