Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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M

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

m

    • Abkürzung für -->Meter.
    • Als M mit Ziffer (M1, M2, M3) das Klassifikationskurzzeichen für die drei Klassen der erbgutverändernden Stoffe (-->Erbgutverändernde Stoffe).

    Abkürzung für -->Quadratmeter.

    Abkürzung für -->Kubikmeter.

Mäander

    Dies ist ein Dekorationsmotiv, welches nach dem gleichnamigen Fluß in Kleinasien benannt ist.

MaBV

    -->Makler- und Bauträgerverordnung

Machado de Castro

    Joaquim Machado de Castr (1731-1822) war ein durch Bernini beeinflusster portugiesischer Bildhauer.

Mach

    Die Machzahl (Abkürzung M) gibt die Geschwindigkeit eines Körpers an, sie definiert als Verhältnis der Geschwindigkeit des bewegenden Körpers zur Schallgeschwindigkeit (in Flüssigkeiten und Gasen), besonders in der Luftfahrt ist dies ein gebräuchliches Geschwindigkeitsmaß, in der Luft (bei 20°C) entspricht ein Mach ungefähr 340 m/s oder 1200 km/h.

Mackintosh

    Charles Rennie Mackintosh (1868-1928) war der führende schottische Architekt der Glasgower Schule, ein Vertreter des Jugendstils.

Macorè

    Holzart. Das Holz ist mittelhart, feinfaserig, witterungsbeständig, mässig schwindend und sehr widerstandsfähig. Es lässt sich normal bearbeiten, leicht leimen und polieren. Holzstaub reizt die Schleimhäute. Verwendungsbereich: Als Furnier und Massivholz in der Möbelschreinerei. Innere und äussere Bauarbeiten, Fenster, Türen, Schiff- und Waggonbau.

Maderno

    Carlo Maderno (1556-1629) war der italienische Baumeister der u.a. die säulengegliederte westliche Fassade und das Langhaus von St. Peter in Rom erbaute (1607-1617), sein Bruder Stefano Madero (1576-1636) schuf als italienischer Bildhauer frühbarocke Skulpturen.

Magdeburger Halbkugel

    Dies sind zwei luftdicht aufeinandergesetzte Halbkuglige Metallgefässe, O. von Guericke dienten diese zum Nachweis des Luftdrucks, er lies die beiden Gefässe luftleer pumpen und zeigte mit Hilfe von Pferdegespannen, die an beide Enden angebracht wurden, dass selbst diese infolge des äußeren Luftdrucks nicht in der Lage waren die beiden Gefässe zu trennen.

Magenta

    Synthetischer roter Farbstoff.

Magerbeton

    Beton mit geringem Zementgehalt, für druckfeste Auffüllungen.

Magnalium

    Dies ist eine Aluminiumlegierung welche zwischen 2-30% Magnesium enthält.

Magnat

    Großgrundbesitzer auch Großindustrieller.

Magnelli

    Alberto Magnelli (1888-1971) war ein bekannter italienischer Maler und Bildhauer.

Magnesia

    Der Hauptanwendungsbereich von Magnesia liegt bei der Herstellung von Holzwolleleichtbauplatten und Magnesiaestrichen. Der Grundstoff des Magnesia als Bindemittel ist die kaustisch (=ätzend) gebrannte Magnesia (MgO) die aus dem natürlich vorkommenden Magnesit bei etwa 800 °C gebrannt wird. Neben diesem gibt es auch sintergebrannten Magnesia, dieser wird bei ungefähr 1600 °C gebrannt.

Magnesiaestrich

    Ältere Bezeichnung: Holzsteinestrich. Eine Verwendung in Feuchträumen, im Freien oder in Heizräumen ist nicht zugelassen. Dieser Estrich wird als schwimmender Estrich, als Estrich mit Trennschicht oder als Verbundestrich verarbeitet. Hergestellt wird er aus kaustischer Magnesia, Magnesiumsalzlösung sowie aus anorganischen oder organischen Füllstoffen - gegebenenfalls mit weiteren Zusätzen wie z.B. Pigmentstoffen. Vorsicht über Spannbetondecken sind diese Estriche wegen der Korrosionsgefahr unzulässig. Die Abkürzung für Magnesiaestrich ist ME, folgende Arten sind auf dem Markt erhältlich:

    • ME 5
    • ME 7
    • ME 10
    • ME 20
    • ME 30
    • ME 40
    • ME 50

Festigkeitsklassen

Güteprüfung

Eignungsprüfung Druckfetigkeit 3)

Druckfestigkeit

Biegezugfestigkeit

Nennfestigkeit 1)

Serienfestigkeit 2)

Serienfestigkeit 2)

N/mm²

N/mm²

N/mm²

N/mm²

ME 5

>/= 5

>/= 8

>/= 3

12

ME 7

>/= 7

>/= 10

>/= 4

15

ME 10

>/= 10

>/= 15

>/= 5

20

ME 20

>/= 20

>/= 25

>/= 7

30

ME 30

>/= 30

>/= 35

>/= 8

40

ME 40 4)

>/= 40

>/= 45

>/= 10

50

ME 50 4)

>/= 50

>/= 55

>/= 11

60

1) Kleinster Einzelwert

3) Richtwert

2) Mittelwert jeder Serie

4) Eignungsprüfung ist erforderlich

Magnesiagebundene Spanplatten

    Diese Holzspanplatten werden hauptsächlich im Holzhausinnenausbau oder im Schiffsinnenausbau verwendet, sie haben eine geringere Rohdichte (0,85 g/cm³) als die -->Zementgebundenen Spanplatten und eine höhere Feuchteempfindlichkeit.

Magnesitsteine

    Diese hochfeuerbeständigen Steine bestehen aus Magnetsit, der bei 1500 °C bis zur Sinterung gebrannt wird, sie dienen zur Ausfutterung von Schmelzöfen etc.

Magnesium

    Metall: beständig gegen: Fette, Laugen, Öle, trockene Luft, Treibstoff und Flußsäure; nicht beständig gegen: Meerwasser, Leitungswasser, Salze, Feuchtigkeit und Säuren.

magnetinduktive Schichtdickenmessung

    Dient zur Messung der Schichtdicken unmagnetischer Stoffe auf magnetisierbaren Untergründen. Dies ist eine zerstörungsfreie Prüfungs-, bzw. Messungsmethode zur Bestimmung von z.B. der Anstrichsdicken auf Stahl oder Eisen.

magnetische Feldstärke

    Einheit: Ampere je Meter; 1 A * m-1 = 1kg * m * s-3 * V-1.

magnetischer Fluß

    Einheit: Weber; 1 Wb = 1 V * s.

magnetische Flußdichte

    Auch magnetische Induktion, Einheit: Tesla.

Magnetit

    Kurzbezeichnung: Fe3O4. Mangetit ist ein natürlich gekörnter Zuschlag mit einer hohen Rohdichte (4,65 - 4,80 Kg/dm³) und wird zumeist für Schwerbeton und bautechnischen Strahlenschutz angewendet.

Mahagoni

    Das Holz ist mittelhart, fest, zäh, von gleichmässiger Struktur, schlicht geädert und seidenglänzend. Es schwindet wenig und ist dauerhaft. Mahagoni lässt sich gut bearbeiten, messern, schälen und polieren. Verwendungsbereich: Edelfurnier für Möbel und Innenausbau, Schiffbau und als Ausstattung für Schiffräume und Speisewagen.

Mahlfeinheit

    Diese Feinheit eines, z.B. zerkleinerten Baustoffes wie Zement, wird gemessen als Rückstand auf einem bestimmten Sieb (in M.-% der Einwaage) oder als spezifische Oberfläche (in cm²/g).

Maiano

    Benedetto da Maiano (1442-1497) war ein bekannter Bildhauer und Architekt in der Frührenaissance, ebenso wie sein Bruder der Architekt Giuliano da Maiano (1432-1490).

Maillart

    Robert Maillart (1872-1940) war der schweizer Ingenieur der als Erfinder der Pilzdecke im Hochbau gilt, neben diesem war er ein Pionier des modernen Brückenbaus.

Maiolicafliesen

    -->Fliesenherstellung

Maisonette- Wohnung

    Wohnung in einem Haus, die über mehrere Stockwerke reicht.

Makadam

    Straßenbelag, erstmals ausgeführt von John McAdam (1765-1836). Auf eine Packlage mit Schütt- oder Schotterlage wird eine Decke aus feinem Schotter aufgewalzt, darauf, zur Ausfüllung der Hohlräume, kommt Splitt und Grobsand.

Maklerprovision

    Provisionsanspruch eines Maklers gegenüber Verkäufer und/oder Käufer bei nachgewiesener Vermittlung oder Gelegenheit des Kaufabschlusses.

Makler- und Bauträgerverordnung

    Die Makler und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt zum Schutz des Erwerbers beim Bauträgervertrag die Frage, in welcher Weise der Bauträger die vom Erwerber entgegengenommenen Gelder absichern muss.

Makromoleküle

    -->Moleküle

Makroseigerung

    -->Seigerung

MAK-Wert

    Abkürzung für: Maximale Arbeitsplatz-Konzentration, die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff und der Luft am Arbeitsplatz.

malerfertig

    Dies ist ein Begriff zur allgemeinen Erklärung, dass eine Fläche bereit zum Anstreichen ist. Sehr ungeeignet ist dieser Begriff in Ausschreibungstexten o.ä., da er nicht als erschöpfend beschreibend einzustufen (lt.VOB) ist, hier sollte man auf eine Korrektur des Ausschreibungstextes zur exakten Oberflächenbeschaffenheit bestehen, denn malerfertig ist bei der Lackierung von einem KFZ sicherlich etwas anderes als bei einem anstehenden Fassadenanstrich.

Malm

    Dies ist ein Zeitabschnitt (Epoche) des Jura (163 - 135 Millionen Jahre), auch als weißer Jura bezeichnet. - ->Gesteinsbildung

Mammutbaum - Holz

    Das Holz ist leicht, schwindet wenig, ist ziemlich witterungsbeständig und beständig. Es ist gut zu bearbeiten, leicht zu spalten, leimen und lackieren. Das Holz hat in Amerika historisches Interesse und wird nicht gehandelt. Verwendungsbereich: Kisten, Bau- und Blindholz, Schiff- und Bootbau. Die schönen Maser werden für Möbel verwendet.

Mammutpumpe

    Dies ist eine Fördereinrichtung, bei der über ein Rohr Luft mit hohem Druck in das Bohrloch eingeblasen wird, welche beim Aufstieg das Wasser mitreißt.

Mandelbrot

    Der französische Mathematiker (polnischer Abstammung) Benoît B. Mandelbrot (geb. 20. November 1924 in Warschau) ist zu einem großen Teil verantwortlich für das gegenwärtige Interesse an fraktaler Geometrie. Er zeigte, wie Fraktale in vielen verschiedenen Bereichen entdeckt werden können, sowohl in der Mathematik als auch in der Natur. Seine Forschungen gehen zurück auf Arbeiten von Gaston Maurice Julia - (Fatou-, Julia- bzw. Mandelbrot-Theorie komplexer Abbildungen in Dimension 1 auf beliebige komplexe Dimensionen).

Mandrokles

    Der griechische Baumeister Mandrokles baute um 513 v. Chr. eine Schiffbrücke über den Bosporus.

Mangan

    Dies ist ein silbergraues, sprödes Schwermetall. In geringen Konzentrationen ist es für den menschlichen Organismus lebenswichtig und für die Aktivierung von Enzymen zuständig.

Mangankitt

    -->Kitt

Manierismus

    Dies ist der Stil der italienischen und der an Italien orientierter Architektur von Michelangelo bis zum Ende des 16. Jahrhunderts, zwischen Renaissance und Barock.

Mannesmann

    Der deutsche Industrielle Reinhard Mannesmann (1856-1922) erfand mit seinem Bruder Max Mannesmann 1885 ein Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlrohre.

Mannheimer Gold

    Dies ist eine gelbliche Metalllegierung aus Kupfer, Zinn und Zink.

Mannloch

    Dies ist die Betitelung für eine Öffnungen in Behältern, Tanks oder Kessel etc. in welche man einsteigen kann um Reparatur- und Überwachungsarbeiten oder Reinigungen durchzuführen.

Manometer

    Druckmessgerät, zum Messen des Druckes von Gasen und Flüssigkeiten.

Mansarde

    Ist ein ausgebautes Dachgeschoß, Dachraum.

Mansardgiebeldach

    Diese Dachform ist in Form eines Satteldaches kombiniert mit mansardschen Dachflächen.

Mansardwalmdach

    Diese Dachform ist in Form eines Walmdaches kombiniert mit mansardschen Dachflächen.

Mansart

    Der führende französische Baumeister Jules Hardouin-Mansart (1646-1708) war der Erfinder des Mansarddaches, aufgrund der abgabebefreiten Dachgeschoße, baute er hierbei einfach das vorletzte Geschoß (unterhalb des Dachgeschoßes) äußerlich mit Dachflächen aus, diese gehen dann mit einer Neigungsänderung in die eigentliche Dachkonstruktion über. Neben diesem leitete der 1685 als erster Hofbaumeister Lidwigs XIV 1679 den Bau des Schlosses in Versailles ein. Der Entwurf des Invalidendoms in Paris stammt auch von ihm. In manchen Literaturen wird Francois Mansart (1598-1666) als Erfinder des Mansardedaches genannt, dieser war zwar 1636 auch Hofbaumeister, hatte aber nicht das Mansardedach erfunden.

Manschettenrohrverfahren

    Dies ist das höhenversetzte Verpressen von Injektionsmittel über ein Rohr, das Austrittsöffnungen in verschiedenen Höhen besitzt. Der Austrittsbereich des Injektionsmittels in der jeweiligen Höhe wird durch Verschließen des Rohres z. B. mit einem Packer jeweils nach oben und unten begrenzt.

Mansonia

    Holzart. Das Holz ist hart, geradfaserig, elastisch, mässig schwindend und sehr widerstandsfähig und widerstandsfähig gegen Schlag und Fäulnis. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, leimen und polieren . Ziemlich toxisch, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Kreislaufbeschwerden und Hautreizungen. Verwendungsbereich: Als Furnier und Massivholz in der Schreinerei. Konstruktionen für mittlere Beanspruchung. Billardstöcke und Bürstenfabrikation. In Europa vorwiegend als Nussbaumersatz.

Mantelbauweise

    Hier werden die Wände eines Gebäudes aus einer verlorenen Schalung aus Leichtbauplatten oder Dämmplatten bzw. aus Mantelsteinen, die mit Leicht- oder Schwerbeton ausgefüllt werden, hergestellt.

Mantelbeton

    Hierbei dienen Schalungssteine  als „Mantel“  (Schalung) für den nach dem Veretzen  eingegossenen Beton.

Mantelreibung

    Als Mantelreibung wird z.B. die bei Belastung eines Pfahls, infolge der Relativbewegung zwischen Boden und Pfahlmantel, entstehende Reibungskraft bezeichnet.

Mantelrohr

    Dies ist in der Regel ein nahtloses Stahlrohr in welchem Versorgungsleitungen geführt werden oder auch das Mantelrohr als Bohrrohr welche die Wandung des Rohrbrunnen bildet.

Mantelverpressung

    Verpressungen der Mantelflächen von z.B. Pfählen mit einem Injektionsmittel dienen zur Erhöhung der Tragfähigkeit.

Manufaktur

    Ein Betrieb, in welchem Produkte in Handarbeit hergestellt werden.

Maquette

    Als Maquette bezeichnet man einen Entwurf, Skizze oder Modell.

Marienkapelle

    Die etwas größer ausgebildete Scheitelkapelle im Kapellenkranz gotischer Kathedralen, manchmal auch als ausgesonderter Bau.

Märkischer Verband

    Bei diesem Mauerwerksverband wird die Steinlage mit zwei Ganzsteinen und einem Dreiviertelstein im Wechsel verbandsmässig gemauert.

Markise

    Ausrollbares Vordach meist aus Stoff.

Markisette

    Dies ist ein gitterartiger Gardinenstoff.

Markröhre beim Holz

    Dieses rundiment erscheinende Mark  entsteht in den ersten Jahren der Pflanze und ist in der Regel nur im unteren Stammabschnitt zu finden.

Markstrahlen

    Diese dienen zum Transport von Assimilaten vom Rindenbast des Holzes ins Bauminnere sowie zur Speicherung dieser Stoffe, es handelt sich hierbei um ein linienartig radial verlaufendes Gewebe, lebender Holzzellen.

Marktabfall

    Dies sind die auf Märkten anfallenden Abfälle wie z.B. Gemüse- oder Obstabfälle, aber auch die hier auftretenden nichtverwertbaren Verpackungsmaterialien.

Marmor

    Meist geäderter und polierfähiger Kalkstein. Marmor ist ein Umwandlungsgestein. Es ist grundsätzlich zwischen “echtem” und “edlem” Marmor zu unterscheiden, ersteres enthält keine Fossilien.

Marmorgips

    Dies ist ein mit Alaun gehärteter Gipsbinder, welcher vorrangig zum Verfugen von Wandfliesen verwendet wird.

Marmorsumpfkalk

    Dieser Sumpfkalk besteht aus reinem Marmorkalk und Wasser. Geeignet ist dieser Kalk für alle mineralischen Innen - und Außenanstriche auf tragfähigen neuen und alten Untergründen, wie z.B. Putz, Beton, Mauerwerk, Kalksandsteinmauerwerk, Gipskartonplatten (ohne Ligninausblühungen), Ziegel etc... . Das Material ist hoch wasserdampfdurchlässig und neigt in der Regel nicht zum Abblättern.

Martensit

    Dies ist ein Gefüge von Metallen mit einer schwachen Stabilität (metastabil), welches diffusionslos durch eine kooperative Scherbewegung (das Metallgitter entsteht durch geordnete Winkel und Längenänderungen aus dem Ausgangsgitter) aus dem Ausgangsgefüge entsteht. Martensitbleche (Mehrphasenstähle) werden vor allem in der Automobilbau eingesetzt.

Marterl

    -->Bildstock

Martyrium

    Dies war eine frühchristliche Gedächniskirche über einem Märtyrergrab.

Maschikuli

    Dies war eine Ausgußöffnung für Pech und Schwefel in einer mittelalterlichen Festungsanlage, der Nachfolger der damaligen Gußerker.

Maschinenputz

    Dies sind Putze die für den Auftrag mit einer Putzmaschine geeignet sind. Man kann diese Putze natürlich auch mit der Hand auftragen, jedoch sollten Putze die für die Handverarbeitung gedacht sind nicht mit Putzmaschinen verarbeitet werden. Letzteres kann zum Feuchteeintritt in die Trockenzone oder auch zur Stopfenbildung im Putzschlauch führen.

Maser

    Dies ist die Betitelung für ein Furnier welches aus -->Maserknollen hergestellt wurde. Es enthält zumeist eine kreisförmige Musterung die durch die Faserwirbel hervorgerufen wird.

Maserknollen

    Maserknollen, z.B. zur Furnierherstellung wachsen oberhalb der Erde (im Gegenteil zu der -->Wurzelmaser) und stammen z.B. von Eiche, Esche, Rüster, etc.

Maserung

    Dies ist die Musterung, bzw. Zeichnung eines Holzes.

Maß der baulichen Nutzung

    Das Maß der baulichen Nutzung kann laut BauNVO (§ 16) mit folgenden Bestimmungen festgesetzt werden:

    • Grundflächenzahl, Kurzbezeichnung: GRZ
    • Größe der Grundfläche der baulichen Anlage, Kurzbezeichnung: GR
    • Geschossflächenzahl, Kurzbezeichnung: GFZ
    • Größe der Geschossfläche, Kurzbezeichnung: GF
    • Baumassenzahl, Kurzbezeichnung:BMZ
    • Baumasse, Kurzbezeichnung: BM
    • Zahl der Vollgeschosse, Kurzbezeichnung: Z
    • Höhe dewr baulichen Anlage: Kurzbezeichnung: H

    Des weiteren ist bei der möglichen Maßfestsetzung zwischen folgenden Maßen zu unterscheiden:

    • Relative Maße: Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl und Baumassezahl.
    • Absolute Maße: Größe der Grundfläche der baulichen Anlage, Größe der Geschossflächen, Baumasse, Zahl der Vollgeschosse, Höhe der baulichen Anlage.

Masse

    Physikalische Größe, Einheit: Kg, abhängig von Temperatur und Ort der Messung, die Masse ist ein ausschlaggebender Hinweis des Eigengewichtes der aus Baustoffen hergestellten Konstruktionen.

Massenänderung

    Dies ist ein veralteter Begriff für Mengenänderung.

Massenbeton

    Allgemeine Bezeichnung des Betons für Bauteile mit einer Dicke > 1m.

Massenmaße

    -->Nichtdezimale Maße

Maßfestlegung

    Dies ist das in den Ausführungsplänen bestimmte Maß.

maßgeblicher Außenlärmpegel

    Kurzbezeichnung: LAF,max. Dies ist ein Pegelwert, welcher für die Bemessung der erforderlichen Schalldämmung zu benutzen ist. Beschreiben soll dieser Wert die Geräuschbelastung außen vor einem Objekt repräsentativ unter Berücksichtigung der langfristigen Entwicklung der Belastung.

Maßgebendes Terrain

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als maßgebendes Terrain gilt in der Regel der natürlich gewachsene Terrainverlauf. Kann dieser infolge früherer Abgrabungen und Aufschüttungen nicht mehr festgestellt werden, ist vom natürlichen Geländeverlauf der Umgebung auszugehen. Wo durch Abgrabungen und Aufschüttungen ein anderer Terrainverlauf vorgesehen ist, kann das maßgebende Terrain in einem Planungsverfahren abweichend vom gewachsenen festgelegt werden.

Maßhaltigkeit

    Die Bezeichnung für die Einhaltung der vorgegebenen Maße.

Massivabsorber

    Diese bestehen aus senkrecht angeordneten massiven Außenwänden, Balkonbrüstungen, Stützmauern, Garagenwänden etc. aus Beton, in welchen soledurchflossene Rohrschlangen eingelassen sind.

Massivbau

    Bei einem Massivbau sind die Konstruktionselemente, z.B. Mauerwerkskörper, Körper mit relativ großer Masse. Das Konstruktionsprinzip des Massivbaus ist der “Zellenbau” mit sich gegenseitig aussteifenden Wand- und Deckenscheiben. Fälschlicher Weise wird der Stahlbetonbau oftmals als Synonym für den Massivbau verwendet.

Massivholzeinleimer

    -->Einleimer

Massivholzmöbel

    Ein Möbelstück ist erst dann ein Massivholzmöbel, wenn alle Teile mit Ausnahme der Rückwände, Schubkastenböden und -zargen aus der angegebenen Holzart hergestellt und nicht furniert sind.

Massivholzplatten

    Diese Holzwerkstoffe (Kurzbezeichnung: SWP )bestehen aus Holzstücken, welche an ihren Schmalseiten, oder falls mehrlagig, auch an ihren Breitseiten, miteinander veklebt sind. Die Massivholzplatten SWP werden unterteilt in:

    • SWP/1 als tragende Massivholzplatten für den Trockenbereich.
    • SWP/2 als tragende Massivholzplatten für den Feuchtbereich.
    • SWP/3 als tragende Massivholzplatten für den Außenbereich.

Massivlehm

    Dies ist ein Lehm ohne jegliche Beimengung von organischer (z.B. Stroh) oder anorganischer (z.B. Blähton) Zuschlägen. -->Lehm

Massivlehmsteine

    Diese Lehmbausteine finden Ihre Anwendung für Zwischenwände (verputzt oder als Sichtmauerwerk), als Deckenaufbau zwischen den Balken verlegt, auf Balkenkostruktionen verlegt oder für Gefache im Fachwerkbereich und bei Ständerfachwerken. Die Lehmsteine werden kurz mit der Auflagefläche ins Wasser getaucht, bevor sie ins Mörtelbett eingelegt werden. Lehmsteine müssen vor dem Verputzen mit einem Nagelbrett aufgerauht werden. Die Wärmeleitzahl dieser Lehmsteine liegt bei ca. 1,13 W/mK, der Luftschallschutz bei ca. - 5dB (11,5 cm dick gemauert).

Massivparkett

    Diese Parkettart besteht aus massiven und gehobelten Parketthölzern welche i.d.R. ohne Nut und Feder angeboten werden und vor allem auf Estrich verlegt werden. -->Parkettarten

Maßlinie

    Die nach der Zeichennorm angegebene Maßlinie in einer Zeichnung.

Maßstab

    Ist das lineare Verhältnis zwischen Karten- und Naturmaß.

Maßwerk

    Dies sind geometrisch “konstruierte” Ornamente gotischer Bauten. Bekannt sind die Maßwerke als steinernes Zierwerk bei gotischen Fenstergliederungen.

Mastix

    Harz für z.B. Kitte und Lacke, auch Bezeichnung für einen Straßenbelag aus Asphalt und Steinen.

Maßtoleranz

    Dies ist die Diferenz zwischen -->Höchstmaß und -->Mindestmaß..

Maßtoleranzfehler

    Der kommt vor, wenn das Toleranzmaß überschritten wurde.

Maßwerk

    Verbindung geometrischer Konstruktionsteile als Schmuckform der Gotik,, z.B. Kreise, Pässe, Drei- und Vierblätter, Fischblasen etc..  dienten zur Unterteilung von Fenstern und anderen Bauteilen.

Materialvergleich für Wände, Decken und Dächer in Holzbauart

Materialvergleich für Wände, Decken und Dächer in Holzbauart (durchschnittliche Werte)

Kennwerte

Vollholz (ca.Werte)

Spanplatte (ca.Werte)

Gipsfaserplatte (ca.Werte)

Rohdichte

600 kg/m³

700 kg/m³

1200 kg/m³

Wärmeleitfähigkeit λ

0,13 W/(mK)

0,13 W/(mK)

0,35 W/(mK)

Diffusionswiderstand μ

40

100

19

Schwind-/ Quellverformung bei 30 % Änderung der r.H.

3,1 % (tang)

1,6 % (rad)

0,25 %

0,05%

Brandstoffklasse

B 2

B 2

A 2

maternaltoxisch

    Dies ist wörtlich betrachtet ein toxischer Effekt auf das Muttertier.

Mattieren

    Unter dem Begriff Mattieren (das Gegenteil von Polieren) versteht man eine Oberflächenbehandlung, die glänzende oder hochglänzende Stellen auf einem Material beseitigt und dadurch eine matte Oberflächen erzeugt. Dieser Vorgang entsteht durch das Aufrauen einer Oberfläche, was wie folgt durchgeführt werden kann:

    • Mechanisch (z.B. Bürsten, Schleifen, Sandstrahlen)
    • Chemisch (z.B. Ätzen oder Pigmentauftrag)
    • Durch Strahlung (z.B. Laser oder Beschuss mit Neutronen)

mattiertes Spiegelglas

    Einseitig sandgestrahltes oder geätztes -->Spiegelglas.

Mattierungsmittel

    Dies ist ein Zusatz in Lacke und Lackfarben, die den damit ausgeführten Anstrichen eine halbmatte oder matte Oberfläche geben. Hierbei werden u.a. kolloidales Siliciumoxid, Tonerdehydrat, Wachse, Stearate oder Palmitate eingesetzt.

Mattlacke

    Dies sind Lacke oder Lackfarben, die durch Zusatz von -->Mattierungsmitteln Anstrichsfilme mit matter Oberfläche bilden.

Matrix

    • Im chemischen Sinn das (hochviskose und starre) Hüllmaterial, das einen anderen (gelösten) Stoff eingeschlossen hält. Bei Beton handelt es sich um eine geschlossene, zusammenhängende Phase in einem Mehrphasensystem, z.B. Zementstein, in dem der Betonzuschlag als disperse Phase verteilt ist.
    • Betitelung für Mutterboden.
    • In der Mathematik ist dies die Anordnung von Zahlen im Rechteckformat wobei zwischen Zeilen und Spalten unterschieden wird. Bei der Bezeichnung der Matrixglieder werden zwei Indizien verwendet, wobei der erste Index die Zeilennummer und der zweite Index die Spaltennummer angibt.

Mauerdurchführungen

    Z.B. bei Fernwärmeprimärleitungen müssen bei Mauerdurchführungen mit Überschubrohren und Isolierungen versehen werden. Wenn Fernwärmeprimärleitungen durch Öllagerräume führen, müssen sie ebenfalls mit Überschubrohren versehen werden.

Mauerkasten

    Dies ist z.B. ein Metallgehäuse für Abluft, welches in die Außenwand eingelassen ist.

Mauerkrone

    Dies ist eine Abdeckung aus Stein oder Ziegel (gerade oder auch abgeschrägt) als oberer Abschluss einer Mauerscheibe.

Mauerlungen

    Dies sind Röhrchen die früher in feuchtes Mauerwerk eingebaut wurden um selbiges trocken zu bekommen (Entfeuchtungsröhrchen). Die trocknende Wirkung war/ist jedoch gering bzw. nicht oder kaum nachweisbar.

Mauermörtel

    Es wird unterschieden zwischen -->Normalmauermörtel, -->Leichtmauermörtel, -->Dünnbettmörtel. Für die Bestandteile klicken Sie hier: Mauermörtel in Stichworten .

Mauermörtelbedarf

    Siehe auch -->Mörtelbedarf bei Maurerarbeiten

Steinformat

Mörtelbedarf in l/m² und l/m³ Mauerwerk

11,5

17,5

24

30

36,5

L/m²

L/m³

L/m²

L/m³

L/m²

L/m³

L/m²

L/m³

L/m²

L/m³

DF

26-30

230-260

-

-

64-70

260-300

-

-

110-125

300-340

NF

24-26

210-230

-

-

60-68

250-280

-

-

100-110

270-300

2 DF

17-24

150-210

-

-

50-60

210-250

-

-

90-100

240-270

3 DF

-

-

26-37

150-210

44-56

190-230

56-67

190-220

75-80

200-220

5 DF

-

-

-

-

36-44

160-190

48-64

160-210

-

-

6 DF

-

-

22-24

120-140

34-36

140-150

-

-

-

-

8 DF

9-12

80-104

-

-

24-36

100-110

-

-

-

-

10 DF

-

-

-

-

21-24

85-100

37-42

120-140

-

-

12 DF

-

-

18-20

110-115

-

-

-

-

37-46

100-125

15 DF

-

-

-

-

-

-

-

-

42-43

115-120

16 DF

-

-

-

-

19-26

80-110

-

-

-

-

20 DF

-

-

-

-

-

-

27-32

90-107

-

-

24 DF

-

-

-

-

-

-

-

-

36-38

95-105

Angaben ohne Gewähr

Mauermörtelzusammensetzung

Mörtelgruppe (MG)

Luftkalk und Wasserkalk

Hydraulischer Kalk

Hochhydraulischer Kalk - Putz- und Mauerbinder

Zement

Sand (Natursand)

Kalkteig

Kalkhydrat

    I

    1


    1



    1




    1

 

    4
    3
    3
    4,5

    II

    1,5


    2



    2




    1

    1
    1
    1

    8
    8
    8
    3

    IIa

 

    1

 


    2

    1
    1

    6
    8

    III

 

    1

    4

    IIIa

 

    1

    4

Mauersalpeter

    Auch als Kalksalpeter betitelt, ist dies ein als Ablagerung auf Mauerwerk, Beton und Putzen vorkommendes Calciumnitrat Ca(NO3)2. Der Mauersalpeter tritt auf, wenn in kalkhaltigen Baustoffen Lösungen stickstoffhaltiger organischer Stoffe eindrigen, die unter Mitwirkung von Bakterien Salpetersäure bzw. mit dem Kalkbindemittel Calciumnitrat bilden. Durch die Herauslösung des Kalks wird der Baustoff allmählich zerstört.

Mauersohle

    Dies ist die untere Standfläche einer Mauer.

Mauersteine, Mauerziegel

    Für die Ausführung von verputztem oder bekleidetem Mauerwerk. Mauersteine werden nicht auf Frostbeständigkeit geprüft. Es wird unterschieden in:

    • Mauerziegel
    • Kalksandsteine
    • Porenbetonsteine
    • Leichtbetonsteine
    • Betonsteine
    • Hüttensteine

Mauertafelziegel

    Abkürzung HLzT; dieser Mauerziegel dient zur Erstellung von Mauertafeln, durch ihre besondere Form ergeben sich durchlaufende, senkrechte Kanäle.

Mauerverband

    Dies ist die Bezeichnung für die Art einer im Verband gemauerten Mauer, Verarbeitungstechnik. Es wird u.a. folgendermaßen unterscheiden:

    • Läuferverband
    • Schlesischer Verband
    • Blockverband
    • Kreuzverband
    • Gotischer Verband
    • Märkischer Verband
    • Holländischer Verband
    • etc.

Mauerverbinder

    Verbindungselement bei der Anwendung der Stumpfstoßtechnik im Mauerwerksbau. Außen- und Innenwände können dabei ohne Verzahnung hochgezogen werden.

Mauerwange

    Dies ist die seitliche Einfassung einer Treppe.

Mauerwerk

    Kurzbezeichnung: MW. Dies ist das Gefüge aus natürlichen oder künstlichen Steinen, im Regelfall mit Mörtelbindung.

Mauerwerk nach Eignungsprüfung

    Kurzbezeichnung: EM. Hier handelt es sich um ein Mauerwerk, dessen Bestandteile bestimmte Qualitätsanforderungen genügen müssen und dessen Festigkeitswerte aufgrund von Eignungsprüfungen individuell festgelegt werden.

Mauerwerksbau

    • Bauwerk, welches aus Mauerwerk besteht.
    • Wissenskomplex über die Ausführung, die Berechnung und die Gestaltung von Bauten aus Mauerwerk.

Mauerwerksbildner

    Mauerwerksbildner sind im allgemeinen Bauprodukte /–stoffe, mit welchen sich ein Mauerwerk erstellen lässt (z.B. Mauerziegel).

Mauerwerksausblühungen

    Dies ist ein Baumängel, unter Ausblühungen sind sichtbare Ablagerungen von (meist) Salzen zu verstehen. Das entstehen der sichtbaren Ausblühungen hat drei wesentliche Vorraussetzungen:

    • die Anwesenheit von löslichen, ausblühfähigen Stoffen
    • die Anwesenheit von Feuchtigkeit
    • die Porosität der Bauteile sowie witterungs- und konstruktionsbedingte Einflüsse, die Lösen und Transportieren der Salze erlauben

Mauerwerksdruckfestigkeit

Mauerwerksdruckfestigkeit

Mauerwerksfestigkeitsklassen

Nennfestigkeit des Mauerwerks

Mindestdruckfestigkeit

M

in N/mm²

kleinster Einzelwert

Mittelwert

in N/mm²

in N/mm²

1

1,0

1,0

1,2

1,2

1,2

1,2

1,4

1,4

1,4

1,4

1,6

1,7

1,7

1,7

2,0

2

2,0

2,0

2,4

2,5

2,5

2,5

2,9

3

3,0

3,0

3,5

3,5

3,5

3,5

4,1

4

4,0

4,0

4,7

4,5

4,5

4,5

5,3

5

5,0

5,0

5,9

5,5

5,5

5,5

6,5

6

6,0

6,0

7,0

7

7,0

7,0

8,2

9

9,0

9,0

10,6

11

11,0

11,0

12,9

13

13,0

13,0

15,3

16

16,0

16,0

18,8

20

20,0

20,0

23,5

25

25,0

25,0

29,4

Angaben ohne Gewähr

Mauerwerkseigenlast

Mauerwerk aus künstlichen Steinen inkl. Fugenmörtel und Regelfeuchte

Steinrohdichte (in g/cm3)

0,4

0,5

0,6

0,7

0,8

0,9

1,0

1,2

1,4

1,6

1,8

2,0

2,2

2,4

Wichte bei Normalmörtel (in kN/m3)

6

7

8

9

10

11

12

14

16

16

18

20

22

24

Wichte bei Leicht- und Dünnbettmörtel (in kN/m3)

5

6

7

8

9

10

11

12

15

Mauerwerk aus natürlichen Steinen

Wichte in kN/m3

Amphibolit

30

Basalt

29

Diabas

29

Diorit

29

Dolomit

28

Gabbro

29

Gneis

30

Granit 

28

Granulit

30

Grauwacke

27

Kalkstein (dicht)

28

Konglomerate

26

Marmor

28

Melaphyr

30

Muschelkalk

28

Nagelfluh

27

Porphyr

 28

Quarzit 

27

Rhyolit

26

Sandstein

27

Serpentin

27

Schiefer

28

Syenit

28

Trachyt

26

Travertin

26

Tuffstein

20

mauerwerksgerechte Konstruktion

    Dies betitelt die Konstruktion und die Gestaltung von Mauerwerk unter Berücksichtigung mauerwerkstypischer Konstruktionsmerkmale und unter Vermeidung mauerwerksuntypischer Hilfskonstruktionen.

Mauerwerkssanierung

    Dieser Oberbegriff betitelt alle Maßnahmen zur Beseitigung von Mauerwerksschäden.

Mauerwerksverband

    -->Mauerverband

Mauerziegel

    Aus Ton gebrannter Mauerstein mit unterschiedlicher Druckfestigkeit, am härtesten als Klinker. Für Hintermauerwerk meist als -->Lochziegel.

Mauerziegelbezeichnungen

      • Mz  - Vollziegel
      • HLz  - Hochlochziegel
      • VMz  - Vormauer-Vollziegel
      • VHLz  - Vormauer-Hochlochziegel
      • KMz  - Vollklinker
      • KHLz  - Hochlochklinker
      • HLzT  - Mauertafelziegel

Mauerziegelformate

    -->Ziegelformate

Mauerziegellöcher

Art 

Kurzzeichen 

Gesamtlochquerschnitt in % der Lagerfläche 1

Löcher2)

Stege

Einzelquerschnitt cm2

Maße 3)

Vollziegel

Mz

15

6 etwaige Grifflöcher

k 15
d 20
d' 18

 

Mindestdicke der Außenwandungen 10 mm. Bei Vormauerziegeln und Klinkern muss die Mindestdicke der Außenwandungen an den Sichtseiten 20 mm betragen. 

Hochlochziegel mit Lochung A

HLzA

> 15
50 

2,5
etwaige Grifflöcher

keine
Festlegungen 

Hochlochziegel mit Lochung B

HLzB

> 15
50 

6 etwaige Grifflöcher

k 15
d 20
d' 18

Hochlochziegel mit Lochung C4)

HLzC 

50

16

k 25
d 45
d' 35

1) Lagerfläche = Länge x Breite des Ziegels. Bei Ziegeln mit Grifflöchern darf der Lochanteil 55% betragen.

2) Ausschließlich etwaiger Mörteltaschen

3) Hierbei bedeuten k = kleinere Seitenlänge bei rechteckigen, d = Durchmesser bei kreisförmigen und d' = kleinerer Durchmesser oder kleinere Diagonale bei ellipsenförmigen oder rhombischen Lochquerschnitten.

4) 5seitig geschlossen, Dicke der Abdeckung 5 mm

Maurerdekoltee

    Das Maurerdekoltee ist die Bezeichnung für die hervorlinsenden Pobacken bei Maurern wenn die Hose beim Bücken ein wenig gerutscht ist.

Maurerkellenschindel

    Dies ist eine Holzschindelart für Dacheindeckungen, sie haben die Form von langgezogenen Rauten, welche diagonal an den Spitzen überlappend verlegt werden.

Mausoleum

    Dies ist ein monumentaler Grabbau.

maximale Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur

    Die maximale Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur kann sein:

Temperatur in °C

Temperatur in Kelvin (K)

Maximale Luftfeuchtigkeit in g/m³

-5

268

3

0

273

5

5

278

7

10

283

10

20

293

17

25

298

23

30

303

30

Maxwell (Satz von Maxwell)

    Aussage dik = dki, d. h., die Verschiebungsgröße an der Stelle i zufolge der Lastgröße 1 an der Stelle k ist gleich der Verschiebungsgröße an der Stelle k zufolge der Lastgröße 1 an der Stelle i; dabei sind die Last- und Verschiebungsgrößen in i bzw. k einander zugeordnet.

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MBO

McAdam

Md

    Abkürzung für Mendelevium.

MDF Platte

    Dies ist eine Mitteldichte Faserplatte, bzw. die Kurzbezeichnung für selbige. Eine mit Leim als Bindemittel hergestellte Holzfaserplatte.

MDI

mechanische Wasserreinigung

    Dies ist ein mechanisches Verfahren zur Entfernung von ungelösten Stoffen aus dem Abwasser wie z.B. durch Siebe , Rechen, Sandfängen oder Absetzbecken etc.

Medaillon

    Dies ist ein flaches Schmuckglied mit einem Flachrelief welches z.B. aus Stuck sein kann.

Medien

    Dies betitelt dies die Kommunikationsmittel von Menschen, wie z.B. Hörfunk, Fernsehen, Internet, Zeitschriften etc.. Bei den Medien wird aus technischer Sicht folgendermaßen unterschieden:

    • Primäre Medien - z.B. die Unterhaltung zwischen zwei Personen ohne dass einer von beiden ein technisches Hilfsmittel verwendet.
    • Sekundäre Medien - z.B. das Lesen von Printmedien o.ä., also einer der Kommunikationspartner verwendet ein technisches Hilfsmittel.
    • Tertiäre Medien - z.B. das verwenden von Hörfunk oder Fernsehen, hierbei verwenden beide Kommunikationspartner ein technisches Hilfsmittel.
    • Quartäre Medien - dies ist eine Kommunikation die z.B. über das Internet erfolgt, eine Kommunikation zu der ein Computer notwendig ist.

    Allgemein betitelt der Begriff Medien, der das Plural von einem Medium ist, die Träger oder Übermittler von etwas (einem Stoff, Produkt, Element, Bauteil, etc.) oder aber auch jemanden (z.B. ein Bus zum Personentransport etc.).

Medienmodule

    Dies sind Module (-->Modul), als Bauteile für -->Medien. Es handelt sich im technischen Sinne um Fertigbauteile oder Teile von Anlagen, Geräten o.ä., die als Träger oder Übermittler von etwas oder jemanden (-->Medien) dienen.

Medium

    -->Medien

Megapond

    -->Pond. 1 Megapond entsprich 106 Pont (1 000 000 Pont).

Mehlkorn

    Dies sind Feinstbestandteile, z.B. bei Beton bestehend aus Zement, dem im Zuschlag enthaltenen Kornanteil 0 - 0 ,125 mm und einem ggf. zugegebenen Zusatzstoff. Für Beton -->Obergrenze des Mehlkorngehalts.

Mehrkammergrube

    Als Mehrkammergrube bezeichnet man eine Kläranlage, die aus mehreren hintereinander geschalteten Kammern besteht.

mehrschalige Bauteile

    Dies sind Bauteile aus zwei oder mehreren Schalen, die nicht starr miteinander verbunden sind, sondern durch geeignete Dämmstoffe oder auch Luftschichten voneinander getrennt sind.

mehrschaliger Schornstein

    Dies ist ein Schornstein aus Abgasformstücken, welche i.d.R. aus Schamotte, einem Dämmstoffmantel und einem äußeren Mantel aus Formsteinen oder Formstücken besteht.

Mehrscheibenisolierglas

    Dies sind zwei oder drei verbundene Scheiben mit wärmedämmdende Luftszwischenraum (diesr wird durch den Randverbund luftdicht geschlossen); durch eine Edelgasfüllung (z.B. Argon, Krypton, etc...) kann hierbei der k-Wert weiter reduziert werden.

Mehrschichtfilter

    Diese Schnellfilter haben eine Füllung aus Schichten von Füllmaterial, deren Dichten und Korngrößen so aufeinander abgestimmt sind, dass bei der Filtration der Durchgang des Wassers von der grobkörnigen in die feinkörnigen Schichten erfolgt und der Aufbau nach der Rückspülung erhalten bleibt.

Mehrschichtiger Wandaufbau

    Dies ist eine Mauerkonstruktion die aus einer statisch tragenden Schicht (z.B. Mauerwerk) und einer dämmenden Schicht ( WDV-System) besteht.

Mehrzweckleiter

    Universell einsetzbare Leiter, meist dreiteilig, die als Steh-, Treppenleiter und evtl. auch als Arbeitsbühne genutzt werden kann.

Meidinger Scheibe

    Dies ist eine Scheibe, bzw. Platte aus nichtbrennbaren Stoffen wie Stahlblech oder auch Faserzement, welche über Schornsteinmündungen zur Besserung der wirbelfreien Abführung der Abgase und zum Schutz gegen Niederschläge eingebaut wird. In manchen Regionen in Deutschland sind diese heute genehmigungspflichtig (Anfrage beim Schornsteinfeger).

Meisterpflicht

    In der Handwerksordnung der Bundesrepublik Deutschland werden Handwerksberufe wie folgt eingeteilt. Die Handwerkspflicht gilt i.d.R. als erfüllt, wenn eine entsprechende Meisterprüfung erfolgreich abgelegt wurde oder eine Ausnahmegenehmigung aufgrund der beruflichen Ausbildung/Erfahrung vorliegt.

Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können, nach Anlage A der Handwerksordnung
(Meisterpflicht)

Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungsfreie Handwerke betrieben werden können, nach Anlage B Abschnitt 1 der Handwerksordnung
(keine Meisterpflicht)

Verzeichnis der Gewerbe, die als  handwerksähnliche Gewerbe betrieben werden können, nach Anlage B Abschnitt 2 der Handwerksordnung
(keine Meisterpflicht)

Maurer und Betonbauer

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Eisenflechter

Ofen- und Luftheizungsbauer

Betonstein- und Terrazzohersteller

Bautentrocknungsgewerbe

Zimmerer

Estrichleger

Bodenleger

Dachdecker

Behälter- und Apparatebauer

Asphaltierer (ohne Straßenbau)

Straßenbauer

Uhrmacher

Fuger (im Hochbau)

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer

Graveure

Schirmmacher

Brunnenbauer

Metallbildner

Betonbohrer und -schneider

Steinmetzen und Steinbildhauer

Galvaniseure

Theater- und Ausstattungsmaler

Stuckateure

Metall- und Glockengießer

Klavierstimmer

Maler und Lackierer

Schneidwerkzeugmechaniker

Metallschleifer und Metallpolierer

Gerüstbauer

Gold- und Silberschmiede

Metallsägen-Schärfer

Schornsteinfeger

Parkettleger

Steindrucker

Metallbauer

Rollladen- und Jalousiebauer

Fahrzeugverwerter

Chirurgiemechaniker

Modellbauer

Rohr- und Kanalreiniger

Karosserie- und Fahrzeugbauer

Flexografen

Schlagzeugmacher

Feinwerkmechaniker

Holzbildhauer

Theaterplastiker

Zweiradmechaniker

Böttcher

Holzschuhmacher

Kälteanlagenbauer

Korbmacher

Holzblockmacher

Informationstechniker

Damen- und Herrenschneider

Daubenhauer

Kraftfahrzeugtechniker

Sticker

Holz-Leitermacher (Sonderanfertigung)

Landmaschinenmechaniker

Modisten

Muldenhauer

Büchsenmacher

Weber

Holzreifenmacher

Klempner

Segelmacher

Holzschindelmacher

Installateur und Heizungsbauer

Kürschner

Requisiteure

Elektrotechniker

Schuhmacher

Bürsten- und Pinselmacher

Elektromaschinenbauer

Sattler und Feintäschner

Bügelanstalten für Herren-Oberbekleidung

Tischler

Raumausstatter

Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration)

Boots- und Schiffbauer

Müller

Fleckteppichhersteller

Seiler

Brauer und Mälzer

Klöppler

Bäcker

Weinküfer

Theaterkostümnäher

Konditoren

Textilreiniger

Plisseebrenner

Fleischer

Wachszieher

Posamentierer

Augenoptiker

Gebäudereiniger

Stoffmaler

Hörgeräteakustiker

Glasveredler

Stricker

Orthopädietechniker

Feinoptiker

Textil-Handdrucker

Orthopädieschuhmacher

Glas- und Porzellanmaler

Kunststopfer

Zahntechniker

Edelsteinschleifer und -graveure

Änderungsschneider

Friseure

Fotografen

Handschuhmacher

Glaser

Buchbinder

Ausführung einfacher Schuhreparaturen

Glasbläser und Glasapparatebauer

Buchdrucker: Schriftsetzer; Drucker

Gerber

Vulkaniseure und Reifenmechaniker

Siebdrucker

Innerei-Fleischer (Kuttler)

 

Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher

Speiseeishersteller (mit Vertrieb von Speiseeis mit üblichem Zubehör)

Keramiker

Fleischzerleger, Ausbeiner

Orgel- und Harmoniumbauer

Appreteure, Dekateure

Klavier- und Cembalobauer

Schnellreiniger

Handzuginstrumentenmacher

Teppichreiniger

Geigenbauer

Getränkeleitungsreiniger

Bogenmacher

Kosmetiker

Metallblasinstrumentenmacher

Maskenbildner

Holzblasinstrumentenmacher

Bestattungsgewerbe

Zupfinstrumentenmacher

Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung)

Vergolder

Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im Wasserbau)

Schilder- und Lichtreklamehersteller

Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten)

 

Einbau von genormten Baufertigteilen (z. B. Fenster, Türen, Zargen, Regale)

Herstellung von Drahtgestellen für Dekorationszwecke in Sonderanfertigung

Tankschutzbetriebe (Korrosionsschutz von Öltanks für Feuerungsanlagen ohne chemische Verfahren)

Holz- und Bautenschutzgewerbe (Mauerschutz und Holzimprägnierung in Gebäuden)

Melamin-Formaldehyd-Harz

    Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung MF; lichtecht, durchsichtig, farblos; Einsatzgebiet: hochwertige Leime, Preßstoffe als Deckschicht auf Resopal.

Melaminsulfonat

    Melaminsulfonate sind Melamin-Formaldehyd-Kondensationsprodukte.  Besonders auszeichnend Fähigkeit, ist die gute Zementverträglichkeit. Dieser Stoff eignet sich  besonders für Fließbetone. Formaldehydkonzentrationen liegen unter dem MAK-Wert. MAK-Wert = Maximale Arbeitsplatz-Konzentration, die höchst zulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz.

Meldeanlagen

    Hierzu zählen u.a. Haussignalanlagen, Fernsprechanlagen, Brandmelde- und Gefahrmeldeanlagen oder auch Einbruchs- und Überwachungsschutzanlagen.

Melioration

    Dies ist der in Deutschland übliche Begriff für kulturtechnische Maßnahmen, wie z.B. die Be- oder Entwässerung, Dränage, Eindeichung von Überschwemmungsgebieten und die Urbarmachung von Ödland, zur Werterhöhung des Bodens, also zur Steigerung seiner Ertragsfähigkeit, zur Vereinfachung seiner Bewirtschaftung und zum Schutz vor Schädigung oder Zerstörung. Hierzu gehört auch die Kultivierung von Mooren und Heide, der Wildbachverbau, die Verbesserung von Bodengefüge und des Nährstoffzustandes. In Österreich werden unter dem Begriff Melioration i.d .R. sämtliche Maßnahmen zur Bauordnung, wie z.B. Änderungen der Grundstücksgrenzen, um bessere Zufahrten, Schonung der Landschaft und ein besseres Wegenetz zu erreichen verstanden.

Membran

    Schwingfähiges sehr dünnes Blättchen, dient z. B. zum übertragen von Schallwellen.

Membran-Ausdehnungsgefäß

    Kurzbezeichnung: MAG. Das MAG wird bei geschlossenen Heizungsanlagen in der Rücklaufleitung eingebaut. Diese besitzt zwei Kammern, die durch eine Gummimembrane voneinander getrennt sind. Eine Hälfte ist mit Stickstoff gefüllt, die Andere mit dem Heizwasser verbunden. Bei einer Ausdehnung des Heizwassers wird das Stickstoffpolster entsprechend zusammengedrückt.

Membranschale

    Dies ist eine Schale, die nur durch Schnittkräfte parallel zur Tangentialebene beansprucht wird und nicht durch Biegung.