Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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M

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

m

    • Abkürzung für -->Meter.
    • Als M mit Ziffer (M1, M2, M3) das Klassifikationskurzzeichen für die drei Klassen der erbgutverändernden Stoffe (-->Erbgutverändernde Stoffe).

    Abkürzung für -->Quadratmeter.

    Abkürzung für -->Kubikmeter.

Mäander

    Dies ist ein Dekorationsmotiv, welches nach dem gleichnamigen Fluß in Kleinasien benannt ist.

MaBV

    -->Makler- und Bauträgerverordnung

Machado de Castro

    Joaquim Machado de Castr (1731-1822) war ein durch Bernini beeinflusster portugiesischer Bildhauer.

Mach

    Die Machzahl (Abkürzung M) gibt die Geschwindigkeit eines Körpers an, sie definiert als Verhältnis der Geschwindigkeit des bewegenden Körpers zur Schallgeschwindigkeit (in Flüssigkeiten und Gasen), besonders in der Luftfahrt ist dies ein gebräuchliches Geschwindigkeitsmaß, in der Luft (bei 20°C) entspricht ein Mach ungefähr 340 m/s oder 1200 km/h.

Mackintosh

    Charles Rennie Mackintosh (1868-1928) war der führende schottische Architekt der Glasgower Schule, ein Vertreter des Jugendstils.

Macorè

    Holzart. Das Holz ist mittelhart, feinfaserig, witterungsbeständig, mässig schwindend und sehr widerstandsfähig. Es lässt sich normal bearbeiten, leicht leimen und polieren. Holzstaub reizt die Schleimhäute. Verwendungsbereich: Als Furnier und Massivholz in der Möbelschreinerei. Innere und äussere Bauarbeiten, Fenster, Türen, Schiff- und Waggonbau.

Maderno

    Carlo Maderno (1556-1629) war der italienische Baumeister der u.a. die säulengegliederte westliche Fassade und das Langhaus von St. Peter in Rom erbaute (1607-1617), sein Bruder Stefano Madero (1576-1636) schuf als italienischer Bildhauer frühbarocke Skulpturen.

Magdeburger Halbkugel

    Dies sind zwei luftdicht aufeinandergesetzte Halbkuglige Metallgefässe, O. von Guericke dienten diese zum Nachweis des Luftdrucks, er lies die beiden Gefässe luftleer pumpen und zeigte mit Hilfe von Pferdegespannen, die an beide Enden angebracht wurden, dass selbst diese infolge des äußeren Luftdrucks nicht in der Lage waren die beiden Gefässe zu trennen.

Magenta

    Synthetischer roter Farbstoff.

Magerbeton

    Beton mit geringem Zementgehalt, für druckfeste Auffüllungen.

Magnalium

    Dies ist eine Aluminiumlegierung welche zwischen 2-30% Magnesium enthält.

Magnat

    Großgrundbesitzer auch Großindustrieller.

Magnelli

    Alberto Magnelli (1888-1971) war ein bekannter italienischer Maler und Bildhauer.

Magnesia

    Der Hauptanwendungsbereich von Magnesia liegt bei der Herstellung von Holzwolleleichtbauplatten und Magnesiaestrichen. Der Grundstoff des Magnesia als Bindemittel ist die kaustisch (=ätzend) gebrannte Magnesia (MgO) die aus dem natürlich vorkommenden Magnesit bei etwa 800 °C gebrannt wird. Neben diesem gibt es auch sintergebrannten Magnesia, dieser wird bei ungefähr 1600 °C gebrannt.

Magnesiaestrich

    Ältere Bezeichnung: Holzsteinestrich. Eine Verwendung in Feuchträumen, im Freien oder in Heizräumen ist nicht zugelassen. Dieser Estrich wird als schwimmender Estrich, als Estrich mit Trennschicht oder als Verbundestrich verarbeitet. Hergestellt wird er aus kaustischer Magnesia, Magnesiumsalzlösung sowie aus anorganischen oder organischen Füllstoffen - gegebenenfalls mit weiteren Zusätzen wie z.B. Pigmentstoffen. Vorsicht über Spannbetondecken sind diese Estriche wegen der Korrosionsgefahr unzulässig. Die Abkürzung für Magnesiaestrich ist ME, folgende Arten sind auf dem Markt erhältlich:

    • ME 5
    • ME 7
    • ME 10
    • ME 20
    • ME 30
    • ME 40
    • ME 50

Festigkeitsklassen

Güteprüfung

Eignungsprüfung Druckfetigkeit 3)

Druckfestigkeit

Biegezugfestigkeit

Nennfestigkeit 1)

Serienfestigkeit 2)

Serienfestigkeit 2)

N/mm²

N/mm²

N/mm²

N/mm²

ME 5

>/= 5

>/= 8

>/= 3

12

ME 7

>/= 7

>/= 10

>/= 4

15

ME 10

>/= 10

>/= 15

>/= 5

20

ME 20

>/= 20

>/= 25

>/= 7

30

ME 30

>/= 30

>/= 35

>/= 8

40

ME 40 4)

>/= 40

>/= 45

>/= 10

50

ME 50 4)

>/= 50

>/= 55

>/= 11

60

1) Kleinster Einzelwert

3) Richtwert

2) Mittelwert jeder Serie

4) Eignungsprüfung ist erforderlich

Magnesiagebundene Spanplatten

    Diese Holzspanplatten werden hauptsächlich im Holzhausinnenausbau oder im Schiffsinnenausbau verwendet, sie haben eine geringere Rohdichte (0,85 g/cm³) als die -->Zementgebundenen Spanplatten und eine höhere Feuchteempfindlichkeit.

Magnesitsteine

    Diese hochfeuerbeständigen Steine bestehen aus Magnetsit, der bei 1500 °C bis zur Sinterung gebrannt wird, sie dienen zur Ausfutterung von Schmelzöfen etc.

Magnesium

    Metall: beständig gegen: Fette, Laugen, Öle, trockene Luft, Treibstoff und Flußsäure; nicht beständig gegen: Meerwasser, Leitungswasser, Salze, Feuchtigkeit und Säuren.

magnetinduktive Schichtdickenmessung

    Dient zur Messung der Schichtdicken unmagnetischer Stoffe auf magnetisierbaren Untergründen. Dies ist eine zerstörungsfreie Prüfungs-, bzw. Messungsmethode zur Bestimmung von z.B. der Anstrichsdicken auf Stahl oder Eisen.

magnetische Feldstärke

    Einheit: Ampere je Meter; 1 A * m-1 = 1kg * m * s-3 * V-1.

magnetischer Fluß

    Einheit: Weber; 1 Wb = 1 V * s.

magnetische Flußdichte

    Auch magnetische Induktion, Einheit: Tesla.

Magnetit

    Kurzbezeichnung: Fe3O4. Mangetit ist ein natürlich gekörnter Zuschlag mit einer hohen Rohdichte (4,65 - 4,80 Kg/dm³) und wird zumeist für Schwerbeton und bautechnischen Strahlenschutz angewendet.

Mahagoni

    Das Holz ist mittelhart, fest, zäh, von gleichmässiger Struktur, schlicht geädert und seidenglänzend. Es schwindet wenig und ist dauerhaft. Mahagoni lässt sich gut bearbeiten, messern, schälen und polieren. Verwendungsbereich: Edelfurnier für Möbel und Innenausbau, Schiffbau und als Ausstattung für Schiffräume und Speisewagen.

Mahlfeinheit

    Diese Feinheit eines, z.B. zerkleinerten Baustoffes wie Zement, wird gemessen als Rückstand auf einem bestimmten Sieb (in M.-% der Einwaage) oder als spezifische Oberfläche (in cm²/g).

Maiano

    Benedetto da Maiano (1442-1497) war ein bekannter Bildhauer und Architekt in der Frührenaissance, ebenso wie sein Bruder der Architekt Giuliano da Maiano (1432-1490).

Maillart

    Robert Maillart (1872-1940) war der schweizer Ingenieur der als Erfinder der Pilzdecke im Hochbau gilt, neben diesem war er ein Pionier des modernen Brückenbaus.

Maiolicafliesen

    -->Fliesenherstellung

Maisonette- Wohnung

    Wohnung in einem Haus, die über mehrere Stockwerke reicht.

Makadam

    Straßenbelag, erstmals ausgeführt von John McAdam (1765-1836). Auf eine Packlage mit Schütt- oder Schotterlage wird eine Decke aus feinem Schotter aufgewalzt, darauf, zur Ausfüllung der Hohlräume, kommt Splitt und Grobsand.

Maklerprovision

    Provisionsanspruch eines Maklers gegenüber Verkäufer und/oder Käufer bei nachgewiesener Vermittlung oder Gelegenheit des Kaufabschlusses.

Makler- und Bauträgerverordnung

    Die Makler und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt zum Schutz des Erwerbers beim Bauträgervertrag die Frage, in welcher Weise der Bauträger die vom Erwerber entgegengenommenen Gelder absichern muss.

Makromoleküle

    -->Moleküle

Makroseigerung

    -->Seigerung

MAK-Wert

    Abkürzung für: Maximale Arbeitsplatz-Konzentration, die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff und der Luft am Arbeitsplatz.

malerfertig

    Dies ist ein Begriff zur allgemeinen Erklärung, dass eine Fläche bereit zum Anstreichen ist. Sehr ungeeignet ist dieser Begriff in Ausschreibungstexten o.ä., da er nicht als erschöpfend beschreibend einzustufen (lt.VOB) ist, hier sollte man auf eine Korrektur des Ausschreibungstextes zur exakten Oberflächenbeschaffenheit bestehen, denn malerfertig ist bei der Lackierung von einem KFZ sicherlich etwas anderes als bei einem anstehenden Fassadenanstrich.

Malm

    Dies ist ein Zeitabschnitt (Epoche) des Jura (163 - 135 Millionen Jahre), auch als weißer Jura bezeichnet. --> Gesteinsbildung

Mammutbaum - Holz

    Das Holz ist leicht, schwindet wenig, ist ziemlich witterungsbeständig und beständig. Es ist gut zu bearbeiten, leicht zu spalten, leimen und lackieren. Das Holz hat in Amerika historisches Interesse und wird nicht gehandelt. Verwendungsbereich: Kisten, Bau- und Blindholz, Schiff- und Bootbau. Die schönen Maser werden für Möbel verwendet.

Mammutpumpe

    Dies ist eine Fördereinrichtung, bei der über ein Rohr Luft mit hohem Druck in das Bohrloch eingeblasen wird, welche beim Aufstieg das Wasser mitreißt.

Mandelbrot

    Der französische Mathematiker (polnischer Abstammung) Benoît B. Mandelbrot (geb. 20. November 1924 in Warschau) ist zu einem großen Teil verantwortlich für das gegenwärtige Interesse an fraktaler Geometrie. Er zeigte, wie Fraktale in vielen verschiedenen Bereichen entdeckt werden können, sowohl in der Mathematik als auch in der Natur. Seine Forschungen gehen zurück auf Arbeiten von Gaston Maurice Julia - (Fatou-, Julia- bzw. Mandelbrot-Theorie komplexer Abbildungen in Dimension 1 auf beliebige komplexe Dimensionen).

Mandrokles

    Der griechische Baumeister Mandrokles baute um 513 v. Chr. eine Schiffbrücke über den Bosporus.

Mangan

    Dies ist ein silbergraues, sprödes Schwermetall. In geringen Konzentrationen ist es für den menschlichen Organismus lebenswichtig und für die Aktivierung von Enzymen zuständig.

Mangankitt

    -->Kitt

Manierismus

    Dies ist der Stil der italienischen und der an Italien orientierter Architektur von Michelangelo bis zum Ende des 16. Jahrhunderts, zwischen Renaissance und Barock.

Mannesmann

    Der deutsche Industrielle Reinhard Mannesmann (1856-1922) erfand mit seinem Bruder Max Mannesmann 1885 ein Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlrohre.

Mannheimer Gold

    Dies ist eine gelbliche Metalllegierung aus Kupfer, Zinn und Zink.

Mannloch

    Dies ist die Betitelung für eine Öffnungen in Behältern, Tanks oder Kessel etc. in welche man einsteigen kann um Reparatur- und Überwachungsarbeiten oder Reinigungen durchzuführen.

Manometer

    Druckmessgerät, zum Messen des Druckes von Gasen und Flüssigkeiten.

Mansarde

    Ist ein ausgebautes Dachgeschoß, Dachraum.

Mansardgiebeldach

    Diese Dachform ist in Form eines Satteldaches kombiniert mit mansardschen Dachflächen.

Mansardwalmdach

    Diese Dachform ist in Form eines Walmdaches kombiniert mit mansardschen Dachflächen.

Mansart

    Der führende französische Baumeister Jules Hardouin-Mansart (1646-1708) war der Erfinder des Mansarddaches, aufgrund der abgabebefreiten Dachgeschoße, baute er hierbei einfach das vorletzte Geschoß (unterhalb des Dachgeschoßes) äußerlich mit Dachflächen aus, diese gehen dann mit einer Neigungsänderung in die eigentliche Dachkonstruktion über. Neben diesem leitete der 1685 als erster Hofbaumeister Lidwigs XIV 1679 den Bau des Schlosses in Versailles ein. Der Entwurf des Invalidendoms in Paris stammt auch von ihm. In manchen Literaturen wird Francois Mansart (1598-1666) als Erfinder des Mansardedaches genannt, dieser war zwar 1636 auch Hofbaumeister, hatte aber nicht das Mansardedach erfunden.

Manschettenrohrverfahren

    Dies ist das höhenversetzte Verpressen von Injektionsmittel über ein Rohr, das Austrittsöffnungen in verschiedenen Höhen besitzt. Der Austrittsbereich des Injektionsmittels in der jeweiligen Höhe wird durch Verschließen des Rohres z. B. mit einem Packer jeweils nach oben und unten begrenzt.

Mansonia

    Holzart. Das Holz ist hart, geradfaserig, elastisch, mässig schwindend und sehr widerstandsfähig und widerstandsfähig gegen Schlag und Fäulnis. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, leimen und polieren. Ziemlich toxisch, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Kreislaufbeschwerden und Hautreizungen. Verwendungsbereich: Als Furnier und Massivholz in der Schreinerei. Konstruktionen für mittlere Beanspruchung. Billardstöcke und Bürstenfabrikation. In Europa vorwiegend als Nussbaumersatz.

Mantelbauweise

    Hier werden die Wände eines Gebäudes aus einer verlorenen Schalung aus Leichtbauplatten oder Dämmplatten bzw. aus Mantelsteinen, die mit Leicht- oder Schwerbeton ausgefüllt werden, hergestellt.

Mantelbeton

    Hierbei dienen Schalungssteine  als „Mantel“  (Schalung) für den nach dem Veretzen  eingegossenen Beton.

Mantelreibung

    Als Mantelreibung wird z.B. die bei Belastung eines Pfahls, infolge der Relativbewegung zwischen Boden und Pfahlmantel, entstehende Reibungskraft bezeichnet.

Mantelrohr

    Dies ist in der Regel ein nahtloses Stahlrohr in welchem Versorgungsleitungen geführt werden oder auch das Mantelrohr als Bohrrohr welche die Wandung des Rohrbrunnen bildet.

Mantelverpressung

    Verpressungen der Mantelflächen von z.B. Pfählen mit einem Injektionsmittel dienen zur Erhöhung der Tragfähigkeit.

Manufaktur

    Ein Betrieb, in welchem Produkte in Handarbeit hergestellt werden.

Maquette

    Als Maquette bezeichnet man einen Entwurf, Skizze oder Modell.

Marienkapelle

    Die etwas größer ausgebildete Scheitelkapelle im Kapellenkranz gotischer Kathedralen, manchmal auch als ausgesonderter Bau.

Märkischer Verband

    Bei diesem Mauerwerksverband wird die Steinlage mit zwei Ganzsteinen und einem Dreiviertelstein im Wechsel verbandsmässig gemauert.

Markise

    Ausrollbares Vordach meist aus Stoff.

Markisette

    Dies ist ein gitterartiger Gardinenstoff.

Markröhre beim Holz

    Dieses rundiment erscheinende Mark  entsteht in den ersten Jahren der Pflanze und ist in der Regel nur im unteren Stammabschnitt zu finden.

Markstrahlen

    Diese dienen zum Transport von Assimilaten vom Rindenbast des Holzes ins Bauminnere sowie zur Speicherung dieser Stoffe, es handelt sich hierbei um ein linienartig radial verlaufendes Gewebe, lebender Holzzellen.

Marktabfall

    Dies sind die auf Märkten anfallenden Abfälle wie z.B. Gemüse- oder Obstabfälle, aber auch die hier auftretenden nichtverwertbaren Verpackungsmaterialien.

Marmor

    Meist geäderter und polierfähiger Kalkstein. Marmor ist ein Umwandlungsgestein. Es ist grundsätzlich zwischen “echtem” und “edlem” Marmor zu unterscheiden, ersteres enthält keine Fossilien.

Marmorgips

    Dies ist ein mit Alaun gehärteter Gipsbinder, welcher vorrangig zum Verfugen von Wandfliesen verwendet wird.

Marmorsumpfkalk

    Dieser Sumpfkalk besteht aus reinem Marmorkalk und Wasser. Geeignet ist dieser Kalk für alle mineralischen Innen- und Außenanstriche auf tragfähigen neuen und alten Untergründen, wie z.B. Putz, Beton, Mauerwerk, Kalksandsteinmauerwerk, Gipskartonplatten (ohne Ligninausblühungen), Ziegel etc... . Das Material ist hoch wasserdampfdurchlässig und neigt in der Regel nicht zum Abblättern.

Martensit

    Dies ist ein Gefüge von Metallen mit einer schwachen Stabilität (metastabil), welches diffusionslos durch eine kooperative Scherbewegung (das Metallgitter entsteht durch geordnete Winkel und Längenänderungen aus dem Ausgangsgitter) aus dem Ausgangsgefüge entsteht. Martensitbleche (Mehrphasenstähle) werden vor allem in der Automobilbau eingesetzt.

Marterl

    -->Bildstock

Martyrium

    Dies war eine frühchristliche Gedächniskirche über einem Märtyrergrab.

Maschikuli

    Dies war eine Ausgußöffnung für Pech und Schwefel in einer mittelalterlichen Festungsanlage, der Nachfolger der damaligen Gußerker.

Maschinenputz

    Dies sind Putze die für den Auftrag mit einer Putzmaschine geeignet sind. Man kann diese Putze natürlich auch mit der Hand auftragen, jedoch sollten Putze die für die Handverarbeitung gedacht sind nicht mit Putzmaschinen verarbeitet werden. Letzteres kann zum Feuchteeintritt in die Trockenzone oder auch zur Stopfenbildung im Putzschlauch führen.

Maser

    Dies ist die Betitelung für ein Furnier welches aus -->Maserknollen hergestellt wurde. Es enthält zumeist eine kreisförmige Musterung die durch die Faserwirbel hervorgerufen wird.

Maserknollen

    Maserknollen, z.B. zur Furnierherstellung wachsen oberhalb der Erde (im Gegenteil zu der -->Wurzelmaser) und stammen z.B. von Eiche, Esche, Rüster, etc.

Maserung

    Dies ist die Musterung, bzw. Zeichnung eines Holzes.

Maß der baulichen Nutzung

    Das Maß der baulichen Nutzung kann laut BauNVO (§ 16) mit folgenden Bestimmungen festgesetzt werden:

    • Grundflächenzahl, Kurzbezeichnung: GRZ
    • Größe der Grundfläche der baulichen Anlage, Kurzbezeichnung: GR
    • Geschossflächenzahl, Kurzbezeichnung: GFZ
    • Größe der Geschossfläche, Kurzbezeichnung: GF
    • Baumassenzahl, Kurzbezeichnung:BMZ
    • Baumasse, Kurzbezeichnung: BM
    • Zahl der Vollgeschosse, Kurzbezeichnung: Z
    • Höhe dewr baulichen Anlage: Kurzbezeichnung: H

    Des weiteren ist bei der möglichen Maßfestsetzung zwischen folgenden Maßen zu unterscheiden:

    • Relative Maße: Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl und Baumassezahl.
    • Absolute Maße: Größe der Grundfläche der baulichen Anlage, Größe der Geschossflächen, Baumasse, Zahl der Vollgeschosse, Höhe der baulichen Anlage.

Masse

    Physikalische Größe, Einheit: Kg, abhängig von Temperatur und Ort der Messung, die Masse ist ein ausschlaggebender Hinweis des Eigengewichtes der aus Baustoffen hergestellten Konstruktionen.

Massenänderung

    Dies ist ein veralteter Begriff für Mengenänderung.

Massenbeton

    Allgemeine Bezeichnung des Betons für Bauteile mit einer Dicke > 1m.

Massenmaße

    -->Nichtdezimale Maße

Maßfestlegung

    Dies ist das in den Ausführungsplänen bestimmte Maß.

maßgeblicher Außenlärmpegel

    Kurzbezeichnung: LAF,max. Dies ist ein Pegelwert, welcher für die Bemessung der erforderlichen Schalldämmung zu benutzen ist. Beschreiben soll dieser Wert die Geräuschbelastung außen vor einem Objekt repräsentativ unter Berücksichtigung der langfristigen Entwicklung der Belastung.

Maßgebendes Terrain

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als maßgebendes Terrain gilt in der Regel der natürlich gewachsene Terrainverlauf. Kann dieser infolge früherer Abgrabungen und Aufschüttungen nicht mehr festgestellt werden, ist vom natürlichen Geländeverlauf der Umgebung auszugehen. Wo durch Abgrabungen und Aufschüttungen ein anderer Terrainverlauf vorgesehen ist, kann das maßgebende Terrain in einem Planungsverfahren abweichend vom gewachsenen festgelegt werden.

Maßhaltigkeit

    Die Bezeichnung für die Einhaltung der vorgegebenen Maße.

Massivabsorber

    Diese bestehen aus senkrecht angeordneten massiven Außenwänden, Balkonbrüstungen, Stützmauern, Garagenwänden etc. aus Beton, in welchen soledurchflossene Rohrschlangen eingelassen sind.

Massivbau

    Bei einem Massivbau sind die Konstrukti