Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Michelangelo

    Buonarotti Michelangelo (1475-1564) war Renaissancebildhauer, Architekt, Maler und Dichter. Seine Werke waren eher als Skulpturen als als Gebäude anzusehen, er vereinigte hierbei Gewicht, Masse und Ornamentik zu einem dynamischen und organischen Ganzen, er war der Gründer der manieristischen Architektur und beeinflußte den gesamten nachkommenden klassizistischen Stil.

Mies van der Rohe

    Der deutsche Architekt Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) war ab 1930 Direktor des Bauhauses und somit Hauptvertreter des Internationalen Stils. 1939 war er Leiter des Illinois Institute of Technology in Chicago.

Mikroluftporen

    Dies sind kugelige Luftporen mit einem Durchmesser von </= 0,3 mm, welche durch Luftporenbildner im Frischbeton zur Erhöhung des Frost- und Tausalzwiderstandes des Festbetons erzeugt werden.

mikronisieren

    Dies ist ein Zerkleinerungsverfahren, bei welchem z.B. die Pigmentteilchen meist bei höheren Temperaturen in Luftstrahl- oder Dampfstrahlmühlen durch einen Luft- bzw. Dampfstrahl gegeneinander geschleudert werden. Bei diesem Vorgang zertrümmern sie sich gegenseitig.

Mikroorganismen

    Dies sind mikroskopisch kleine Lebewesen wie z.B. Bakterien, Pilze, Algen etc.

Mikroseigerung

    -->Seigerung

Mikrostrahlen-Verfahren

    Dies ist ein Reinigungsverfahren bei welchem Mikrodüsensysteme verwendet werden, mit welchen kleine Flächen bearbeitet werden können. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Trockenstrahlverfahren, als Strahlmittel werden häufig Sand, Gesteinspudermehl, Glaspudermehl oder Schlackemehl eingesetzt.

Mikrotunnelbau

    Dies ist ein Rohrvortriebsverfahren für kleine, nicht bekriechbare Rohrdurchmesser.

Mikrowellen

    Dies sind elektronische Wellen, welche Wassermoleküle durch Schwingung erwärmen.

MIK-Wert

    Abkürzung für maximale Immissionskonzentration; erstellt vom Verein deutscher Ingenieure dienen diese Werte gesundheitliche Risiken für Kinder, alte und kranke Menschen zu verhindern.

Millimeter

    Längenmaß; Abkürzung mm; 1 mm = 0,001 m = 0,01 dm = 0,1 cm.

Mindestbetondeckung

    -->Betondeckung

Mindestbewehrung

    Dies ist diejenige Bewehrungsmenge von welcher man aus Erfahrung weiß, dass sie zur Sicherung bestimmter Bauteileigenschaften unbedingt notwendig ist.

Mindestblechdicken

    Die Mindestblechdicken bei Bauklempnerarbeiten für gekantete Dachrandabschlüsse, Mauerabdeckungen und Anschlüsse müssen nachfolgende Dicken vorweisen:

Werkstoff

Dachrandabschlüsse

Mindestdicke

Gekantete Mauerabdeckungen

Mindestdicke

Anschlüsse

Mindestdicke

Aluminium

1,2 mm

0,8 mm

0,8 mm

Kupfer (halbhart)

0,8 mm

0,7 mm

0,7 mm

Verzinkter Stahl

0,7 mm

0,7 mm

0,7 mm

Titanzink

0,8 mm

0,7 mm

0,7 mm

nichtrostender Stahl

0,7 mm

0,7 mm

0,7 mm

    Bei Strangpressprofilen muss die Mindestblechdicke 1,5 mm betragen - für Unterkonstrukionen verlegter Metallteile gilt obige Tabelle.

Mindestdachneigung

    Dies ist diejenige Dachneigung, bei welcher für die verwendete Dachdeckungsart noch ausreichende Regenableitung gewährleistet ist.

Dachziegelart

Ziegeldächer, ohne Unterkonstruktion

Ziegeldächer mit Unterkonstruktion

Flachdachpfannen
Flachkremper

15-18°

10-15°

Kronenkremper
Reformpfannen
Falzziegel
Falzpfannen

25-30°

20-25°

Hohlpfannen

30-35°

20-25°

Biberschwanzziegel - Doppeldeckung

30-35°

25-30°

Biberschwanzziegel - Kronendeckung

30-35°

30-35°

Mindestdruckfestigkeit/Mindesthaftscherfestigkeit (Normalmörtel(

Mindestdruckfestigkeit/Mindesthaftscherfestigkeit von Normalmörtel

Mörtelgruppe

Mindestdruckfestigkeit1 im Alter von 28 Tagen

Mittelwert

Mindesthaftscherfestigkeit im Alter von 28 Tagen3

Mittelwert bei Eignungsprüfung in N/mm²

bei Eignungsprüfung2 in N/mm²

bei Güteprüfung in N/mm²

    I

    -

    -

    -

    II

    3,5

    2,5

    0,10

    IIa

    7

    5

    0,20

    III

    14

    10

    0,25

    IIIa

    25

    20

    0,30

1 - Dies ist der Mittelwert der Druckfestigkeit ermittelt aus 6 Proben (3 Prismen). Die Einzelwerte dürfen nicht mehr als 10 % vom arithmetischen Mittel abweichen

2 - Dies ist der Richtwert bei Werkmörtel

3 - Hierzu werden Prüfkörper aus dem Mörtel und ganz bestimmte Referenzsteine(Kalksteine nach DIN 106 - KS 12 - 2,0 - NF) hergestellt und geprüft

Mindesterddruck

    Dies ist die, aus Gründen der Sicherheit, anzusetzende Mindestgröße des Erddrucks bei höherer Kohäsion des Bodens.

Mindestfließdruck

    Dies ist der mindest erforderliche Fliesdruck, damit bei hydraulisch gesteuerten Durchlauferhitzern die Heizung eingeschalten wird.

Mindest-Lüftungswärmebedarf

    Dieser Wert soll für Daueraufenthaltsräume sicherstellen, dass durch den Norm-Lüftungswärmebedarf (QL) zumindest der aus hygienischer Sicht notwendige Mindest-Außenluftwechsel von Betamin = 0,5 abgedeckt wird.

Mindestmaß

    Das Mindestmaß ist das kleinste zulässige Maß.

Mindestüberdeckung bei Tondachziegel

Regeldachneigung und erforderliche Mindestüberdeckung von Tondachziegeln

Dachdeckung

Regeldachneigung

Überdeckung

Krempziegeldeckung

35°

80 mm

Mönch & Nonnendeckung

40°

80 mm

Biberschwanzdeckung

 

 

Kronendeckung

30°

90 mm

Doppeldeckung

30°

90 mm

Einfachdeckung( mit Spließen)

40°

170 mm

Hohlpfannendeckung

 

 

Aufschnittdeckung mit Pappdocken

30°

100 mm

Aufschnittdeckung ohne Pappdocken

35°

100 mm

Vorschnittdeckung mit Pappdocken

35°

70 mm

Vorschnittdeckung ohne Pappdocken

40°

70 mm

Falzziegeldeckung

30°

nach Vorgabe

Flachdachpfanne

22°

nach Vorgabe

Verschiebeziegel

35°

nach Vorgabe

Strangfalzziegel

35°

120 mm

Angaben ohne Gewähr

Mindestwärmeschutz

    Dies ist eine Maßnahme, welche an jeder Stelle der Systemgrenze bei einer ausreichenden Beheizung und Lüftung und unter Zugrundelegung einer üblichen Nutzung ein hygienisches Raumklima sicherstellt.

Mineralfarben

    Dies ist die veraltete Bezeichnung für -->Erdfarben.

Mineralfaser als Dämmstoff

    Grundstoff für viel verwendete Dämmaterialien in unterschiedlichen Formen, Festigkeiten und Wärmeleitfähigkeitsgruppen. Die Dämmwirkung beruht - ähnlich wie bei einem Pullover - darauf, daß mit den Fasern unendlich viele, winzige Luftpölsterchen eingeschlossen werden. Verwendung für die Dämmung von Außenmauerwerk, Geschoßdecken, Trennwänden, Steildächern. Eingeteilt wird in:

    • Glasfaser: Glaswolle, gelblich oder glasklare Farbe, feine gerade Faser welche splittrig bricht.
    • Steinwolle (auch Schlackenwolle): Steinwolle, zumeist eine hellgraue oder weiße Farbe, feine Faser die leicht gekräuselt ist und geradlinig bricht (90° zur Faserrichtung).

    Auf dem Markt werden auch Mischungen aus Glas- und Steinfaser angeboten. Bilder zu einem einjährigem  Bewitterungstest von Steinwolle-Dämmplatten finden Sie hier: MW-Verwitterung

Mineralfaserbrandschutzplatten

    Dies ist ein Verbundelement welches i.d.R. aus magnesitgebundenen, vlies- und gitterbewehrten Deckschichten und einem nichtbrennbaren Kern (z.B. aus Steinwolle) besteht.

Mineralisierung

    Dies betitelt den Abbau organischer Stoffe vorwiegend durch Mikroorganismen zu anorganischen Stoffen.

Mineralpigmente

    -->synthetische Pigmente

Mineralstoff

    Dies ist ein Gemenge fester anorganischer, meist kristaliner Verbindungen.

Miniator

    Dies war in der Antike die Betitelung für einen Mönch der sich mit der Buchmalerei (damals wurde oft mit - ->Bleimennige gemalt) befasste.

Minoische Zeiteinteilung

    Nach König Minos (Kreta).

    • Frühminoische Zeit: 30.-22. Jh. vor unserer Zeitrechnung.
    • Mittelminoische Zeit: 21.-17. Jh. vor unserer Zeitrechnung.
    • Spätminoische Zeit 16.-12. Jh. vor unserer Zeitrechnung.

Minium

    Alte Bezeichnung für Mennige (-->Bleimennige).

Minum Falsum

    Alte Bezeichnung für Mennige (-->Bleimennige) oder auch die antike Bezeichnung für besondere, natürliche Eisenoxid-Rottöne.

Minute

    Maßeinheit der Antike, die 1/60stel eines Säulendurchmesser betrug. Es ist ebenfalls die Zeit die vergeht wenn sich der Sekundenzeiger einer Uhr einmal um die eigene Achse gedreht hat.

Miozän

    -->Gesteinsbildung

MIP-Wand

    Dies ist die Kurzbezeichnung für “Mixed In Place-Wand“ man findet aber auch die Bezeichnung "Mixed-in-Place -Verfahren". Dieses Verfahren kann z.B. eine Alternative zu den bisher ausgeführten Bohrpfahlwänden darstellen. Hier wird eine Dreifachschnecke bis auf die Solltiefe abgeteuft. Während des Abbohrens und Ziehens der Schnecke wird der anstehende Boden aufgemischt und durch das hohle Seelenrohr der Schnecke wird eine Bindemittelsuspension eingebaut. Die Porenräume im Bodengerüst werden dabei mit dem Bindemittel verfüllt. Die einzeln zu variierende Drehrichtung der Schnecken garantiert eine homogene Vermischung von Bindemittelsuspension und Boden. Die Herstellung der MIP-Wand erfolgt im -->Pilgerschrittverfahren. Zur Anwendung kommt die MIP-Wand als Dichtwand mit und ohne eingestellte Spundbohlen, als Verbauwand mit eingestellten Trägern, als Verbauwand mit tangierenden oder eingeschnitten Pfählen und als mattenbewehrte Verbauwand.

Miscanthus

    Auch als Chinaschilf oder Elefantengras bekannt gehört das Miscanthus (Miscanthus Sinensis oder Miscanthus  Giganteus), wie auch das in Europa bekannte -->Schilf (Phragmites Australis), zu der Gattung der Süßgräser (Poaceae) jedoch zur Untergruppe der Landschilfpflanzen. Das Chinaschilf wird als nachwachsender Rohstoff zur Herstellung von Mauersteinen und Wandelementen verarbeitet. Hierzu wird das Chinaschilf gehäckselt und mit Hilfe von Zement und Mineralisatoren zu den entsprechenden Baustoffen weiter verarbeitet. Miscanthus ist aufgrund seiner geringen Wassergehalte sowie auch des niedrigen Asche-, Stickstoff-, Kalium- und Chlorgehalts durch vergleichsweise günstige Brennstoffeigenschaften gekennzeichnet. Gehäckselt kann das Chinagras zum Verheizen genutzt werden, als Beimischung von ca. 10% Holzhackschnitzel oder alleine in für Halmgut geeigneten Feststoffbrennern.

Mischbatterie

    Dies ist ein gemeinsamer Auslauf für die Heiß- und Kaltwasserleitung zur Entnahme beliebig gemischter Wassertemperaturen.

Mischgebiet

    Auf diesen Baugebieten sind Bauvorhaben zulässig, die dem Wohnen dienen, in Kombination mit der Unterbringung von Gewerbetreibenden (soweit das Wohnen dadurch nicht wesentlich gestört wird).

Mischgestein

    Mischgesteine zwischen Magma und metamorphem Gestein entstanden aus Magma, das sich durch Wiederaufschmelzung von absinkendem Gestein bildet.

Mischgutart

    Dies ist die Unterscheidung von Baustoffgemischen mit bituminösen Bindemittlen aufgrund grundsätzlich unterschiedlicher Zusammensetzungen.

Mischgutsorte

    Dies ist die Unterscheidung verschiedener Mischgutzusammensetzungen einer Mischgutart, besonders hinsichtlich der Korngrößenverteilung.

Mischkanalisation

    Im Gegensatz zur Trennkanalisation werden bei der Mischkanalisation Schmutz- und Niederschlagswasser gemeinsam abgeleitet.

Mischlichtlampe

    Kurzbezeichnung: HWL. Dies ist eine Kombination von Quecksilberdampf-Hochdrucklampe und Glühlampe, wobei hier ein Glühwendel als Vorschaltgerät und auch zur Lichtleistung beiträgt.

Mischmauerwerk

    Dies ist ein Mauerwerk aus unterschiedlichen Steinarten bzw. Steine mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Mischpigmente

    Zwei oder mehrere trocken oder naß gemischte Pigmente.

Mischposition

    Mit diesem Begriff betitelt man eine Position im Leistungsverzeichnis in welcher entgegen der Forderung der VOB Teil A (§ 9) nach einer eindeutigen und erschöpfenden Leistungsbeschreibung, verschiedene, unterschiedliche Leistungen in einer Ordnungszahl zusammengefasst werden. Hierbei ist der Auftragnehmer gehalten eine Mischkalkulation durchzuführen, was wiederum eine Berechnung erheblich erschweren kann.

Mischsystem

    Entwässerungssystem, in dem Schmutz- und Regenwasser in gemeinsamer Leitung bzw. gemeinsamen Kanal abgeführt werden.

Mischverfahren

    In der Abwassertechnik betitelt dies das gemeinsame Ableiten von Schmutzwasser und Regenwasser in einem Kanal.

Miserikordie

    Dies ist der Unterbau am Klappsitz eines Chorgestühls, dient den stehenden Mönchen als Gesäßstütze.

Miteigentum

    Dies ist die Bezeichnung dafür, wenn eine noch ungeteilte Sache mehreren Personen gehört, jeder Miteigentümer hat die gleichen Rechte und Pflichten. Dies ist oft ein großes Problem bei Zwangsräumungen für geplante Abrissvorhaben eines Gebäudes, da hierbei jeder der Miteigentümer dem Vorhaben widersprechen kann und es somit nicht zu einer einheitlichen Zustimmung kommt.

Miteigentumsanteil

    Beschreibt zu welchem Bruchteil der einzelne Wohnungseigentümer am Grundstück und am Gemeinschaftseigentum beteiligt ist.

Mittelhöhe

    Dies ist die Bezeichnung des Teils eines Türblattes, welches in der oberen Hälfte zwischen den zwei obere Füllungen ist.

Mittellohn

    Wird durch die Durchschnittswerte der einzelnen Lohngruppen bzw. Lohnkosten ermittelt. Die unterschiedlich bezahlten Löhne bestimmen den Mittellohn damit ein Angebot erstellt werden kann. Mehr hierzu: -->Kalkulationsmittellohn.

Mittelpfette

    Dies ist ein horizontaler Unterzug bei Pfettendächer, welcher in etwa mittig die Sparren unterstützt.

Mittelpfosten

    Dies ist die Bezeichnung für die mittlere Strebe (Pfosten) eines Fensters, der senkrechte Fensterteiler.

Mittelquerfries

    Dies ist die Bezeichnung für den Teil eines Türblattes, welcher zwischen den oberen Türfüllungen und der mittleren Türfüllung ist.

Mittelschiff

    Mittlerer Teil einer mehrschiffigen Kirche, er dient meist als Versammlungsraum der Gemeinde.

Mittelständiges Unternehmen

    Zu einer Größenbestimmung werden i.d.R. die Kriterien Jahresumsatz, Anzahl der Arbeitsplätze, Bilanzsumme und Beteiligungshöhe bei verbundenen Unternehmen herangezogen, was jedoch in den diversen Fachberichten oftmals widersprüchlich dargestellt ist, somit sind die Nachfolgenden Werte nur durchschnittliche Werte:

      • Beschäftigte: 50 bis 249 bzw. 499
      • Jahresumsatz: 0,5 Mio. EUR bis 50 Mio. EUR
      • Bilanzsumme: bis 27 Mio. EUR

Mittelstreifen

    Im Straßenbau ist dies der Trennstreifen zwischen entgegengesetzten befahrenen Richtungsfahrbahnen einer Straße .

Mittelungspegel

    Kurzbezeichnung: LAFm. Dies ist die, bei zeitlich schwankenden Geräuschen aus den Messwerten der zeitabhängigen Schalldruckpegel, ermittelte Angabe, die einen über die betrachtete Zeitdauer gleichbleibenden mittleren Schalldruckpegel beschreibt.

mittig

    Auch als zentrisch betitelt. Z.B. in der Baustatik wenn eine Längskraft im Schwerpunkt des Stabquerschnitts angreift .

Mittlere Füllung

    Dies ist eine Türblattfüllung welche im mittleren Bereich des Türblattes angeordnet ist, meist zwischen oberer und unterer Füllung.

mittlerer Neuwert

    Dies betitelt den durchschnittlichen Listenpreis von Baugeräten ab Werk.

mittragende Breite

    Auch als wirksame Breite betitelt ist dies die gegenüber der tatsächlichen vorhandenen Breite die abgeminderte Breite zur Berücksichtigung von Schubverformungen oder auch von Beulen schlanker Querschnittsteile.

mitwirkende Lastverteilungsbreite

    • Im Mauerwerksbau ist dies die Angabe der Breite von Mauerwerk welches bei zusammengesetzten Querschnitten zum Lastabtrag in achsialer Richtung einbezogen werden kann.
    • Im Stahlbetonbau ist dies die rechnerische Breite eines Querschnitts rechtwinklig zur Richtung des Lastabtrags, auf den eine Last mit kleinerer Aufstandsfläche verteilt werden kann.

mitwirkende Plattenbreite

    Dies ist diejenige Breite aus der sich, unter Annahme einer rechteckigen Druckspannungsverteilung in der Platte von Plattenbalken, die gleiche resultierende Druckkraft ergibt, wie sie sich aus der tatsächlichen Spannungsverteilung ergeben würde.

Mixed-in-plant-Verfahren

    -->Zentralmischverfahren

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ML

    • Abkürzung für Meldeleitung
    • Abkürzung für Milliliter; ml = cm³ = ccm = CC
    • Kurzzeichen für Mehrschicht-Leichtbauplatte, wie z.B.:

Kurzzeichen

Vorzugsdicken in mm

Kurzzeichen

Vorzugsdicken in mm

ML 15/2

5+10 = 15

ML 25/3

5+15+5 = 25

ML 25/2

5+20 = 25

ML 35/3

5+25+5 = 35

ML 35/2

5+30 = 35

ML 50/3

5+40+5 = 50

ML 50/2

5+45 = 50

ML 75/3

5+65+5 = 75

ML 75/2

5+70 = 75

ML 100/3

5+90+5 = 100

ML 100/2

5+95 = 100

ML 125/3

5+115+5 = 125

 

 

ML 150/3

5+140+5 = 150

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mm

    Abkürzung für -->Millimeter.

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Mn

    Abkürzung für Mangan.

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Mo

    Abkürzung für Molybdän.

Möbilierung

    Das Aufstellen von Möbeln und Wohneinrichtungen.

modale Analyse

    Dies ist die Beschreibung des Eigenverhaltens eines Systems durch Zerlegung in orthogonale Eigenformen.

Modernisieren

    Darunter versteht man eine Verbesserung von Gebäuden oder haustechnischen Einrichtungen etc., hierbei kann nach den Regeln der Mieterschutzgesetze eine Mieterhöhung zu dem angegebenen Prozentsatz veranschlagt werden. Die HOAI (§ 3) definiert die Modernisierung als bauliche Maßnahme zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes eines Objekts, soweit sie keine -->Umbauten sind. Wobei im Rahmen der Modernisierung mit durchgeführte Instandsetzungen von der Modernisierung mit umfasst sind.

Modellgips

    -->Alabastermodellgips

Modellregen

    In der Abwassertechnik ist dies ein theoretisches Regenereignis mit vorgegebenem Verlauf der Regenintensität innerhalb einer gewählten Regendauer.

Modellstatik

    Dies ist die Betitelung für eine Ermittlung der Beanspruchungen und Verformungen mittels Versuch an einem üblicherweise verkleinerten Modell.

Modernisierung

    Unter den Begriff Modernisierung fallen solche Massnahmen, die der Verbesserung der gemieteten Räume, des Gebäudes selbst oder der Schaffung neuen Wohnraumes dienen. Eine Verbesserung liegt vor, wenn sich der Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöht, sich die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern oder die Massnahmen eine nachhaltige Einsparung von Heizenergie oder Wasser bewirken.

Modernisierungs- und Instandsetzungsgebot

    Dieses kann aufgrund des BauGB (§177) angeordnet werden, wenn an Gebäuden Missstände oder Mängel bestehen und zu befürchten ist, dass das Gebäude nicht den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse entspricht.

Modillon

    Dies ist entweder die kleine Konsole, die in den korinthischen und römischen Säulenordnungen das obere Glied des Gesimses stützt oder ein dekorierter Sparrenkopf.

Modul

    • Verhältnismaß der Antike (Modul = lat. Maß), mit dem die Proportionen von Gebäuden und Bauteilen angegeben wurde.
    • In der Mathematik eine dem Vektorraum ähnliche algebraische Struktur.
    • Eine Maßangabe zur Normierung von Zahnrädern, Schrauben und Gewinden.
    • Bestandteil der Modulordnung (Modulmaß).
    • In der -->Elastizitätstheorie eine Materialkonstante von Festkörpern, --> Elastizitätsmodul.
    • Ein Bestandteil eines Fertigelementpakets, bei welchem die Module (Bausatzteile) zusammengesetzt werden.
    • Eine Lehrveranstaltungsform in gestuften Studiengängen (Modulen).

Modulformat

    -->Fliesenformate

Modulmaß

    Dies ist die Maßeinheit, welche den Abstand für Rasterplanungen bestimmt, z.B. 0,625 m / 1,25 m / 2,50 m u.s.w. (wird auch als Achsmaß bezeichnet).

Modulor

    Dies wurde 1951 von Le Corbusier entwickelt es beinhaltet die bildliche Darstellung eines Mannes von welchem die dazugehörige Proportionsskala für die einzelnen Bauteile eines Bauwerks bestimmt wurden, abgeleitet und erstellt hatte er dies komplett über den Goldenen Schnitt.

Mohrsche Analogie

    Die Mohrsche Analogie besteht zwischen den wirklichen Verformungsgrößen und den ideellen Kraftgrößen am Ersatzträger. Diese Analogie erlaubt anstelle der Lösung der vorliegenden kinematischen Aufgaben die Berechnung gedachter Schnittgrößen am Ersatzträger.

Mohrsche Kontrolle

    Dies ist die Verträglichkeitskontrolle für statisch unbestimmte Rahmensysteme.

Mohrscher Spannungskreis

    Dieser beschreibt für einen ebenen Spannungszustand an einem Element die Normal- und Schubspannungen für beliebige Schnittrichtungen. Dieser Spannungskreis liefert im Besonderen als Extremwerte die Hauptspannungen und deren Richtungen.

Mohs

    Friedrich Mohs (1773-1839) war der deutsche Mineralologe der die nach ihm benannte Mohssche Ritzhärte (Härteskala) aufstellte.

Mohssche Ritzhärte

    Die Mohssche Ritzhärte wird zur Kennzeichnung der Härte bei Gesteinen verwendet. Bei diesem Ritzverfahren nach Mohs wird der Härtegrad eines Matrials durch das Ritzen mit 10 Leitmineralien unterschiedlicher Härte festgestellt, wobei die Härteskala so festgelegt wurde, daß jedes Mineral höherer Härte die weicheren zu ritzen vermag. Die 10 Leitmineralien finden Sie in nachfolgender Tabelle:

    Härteskala

    Mineral

    Mohshärte

    Talkum

      1

    Gips

      2

    Kalkspat

      3

    Flußspat

      4

    Apatit

      5

    Feldspat

      6

    Quarz

      7

    Topas

      8

    Korund

      9

    Diamant

      10

    Für die Härteprüfung von Metall ist diese Härteskala zu grob, daher prüft man Metall nach der Eindringmethode.

Moiriert

    Im Furnierbereich ist dies eine weitere Betitelung für eine -->Buntheit.

Mol

    -->Molekulargewicht

Mole

    Dies ist ein dammartiges Bauwerk mit einer Verbindung zum Ufer zum Schutz eines Hafens oder auch einer Hafeneinfahrt.

Molekül

    Dieser Begriff stammt aus dem Lateinischem “kleine Masse” und betitelt das kleinste Teilchen einer chemischen Verbindung, das in sich noch die Eigenschaften der Verbindung darstellt. Es besteht aus zwei oder mehr Atomen. In der organischen Chemie gibt es Riesenmoleküle, die aus mehreren Millionen Molekühlen bestehen können, diese werden Makromoleküle genannt.

Molekulargewicht

    Als Molekulargewicht wird die Summe der Atomgewichte die eine Verbindung bildender Elemente darstellt betitelt. Es gibt einer Verbindung an, wievielmal so schwer deren Molekül ist als ein Wasserstoffatom. Das in Gramm ausgedrückte Molekulargewicht heißt Grammokkül oder Mol, z.B. beim Kohlendioxid beträgt dies 12g + (2x16) g = 44g.

Moment

    Dies ist die äußere oder innere Kraftgröße mit der resultierenden Kraft null, es kann durch ein Paar von zwei parallel, gleich großen, aber entgegengesetzt gerichteten Kräften gebildet werden. Die allgemeine Definition eines Momentes lautet (Physikalische Größe) x (Länge). Im Falle des statischen Momentes ist die physikalische Größe eine Kraft. Das statische Moment ist eine “Drehkraft” wobei sich der Drehsinn durch die Wirkung der beiden entgegengesetzten Kräfte ergibt. Eine Mehrzahl statischer Momente kann auf ein einziges resultierendes statisches Moment reduziert werden - die Menge von Kräften (Kräftesystem) und Momenten im allgemeinen auf eine resultierende Kraft (Resultierende) und ein resultierendes statisches Moment. Hierbei gilt, dass ein zentrales Kräftesystem nur eine resultierende Kraft (alle Kraftlinien schneiden sich in einem Punkt, dem Kraftzentrum - Zentrum des Kräftesystems) hat, deren Wirkungslinie ebenfalls durch das Kraftzentrum läuft.

Momentenausgleichsverfahren

    • von Cross -->Cross-Verfahren
    • von Kani -->Kani-Verfahren

Momentenfortleitung

    -->Festpunktmethode

Momentengrenzlinie

    Dies ist die Linie aus der man den jeweils größten Momentwert im Verlauf der Trägerlängsrichtung ersehen kann.

Momentenvektor

    Dies ist ein Vektor welcher rechtwinklig zur Ebene eines Moments steht und dessen Länge dem Betrag des Moments entspricht.

Momentstütze

    Eine Momentstütze fängt das -->Moment, bzw. die daraus resultierenden Kräfte (Drehkräfte) ab. Bei Bohr- oder Schraubmaschinen, Motoren (Kurbelwellen) etc. kann hierbei das Übertragen von “Drehkräften” über das Maschinen-/ Anlagengehäuse vermieden werden. Allgemein definiert wirkt eine (Dreh-) Momentstütze dem Verdrehen von etwas durch eine einwirkende Kraft entgegen und schafft einen stützenden Ausgleich für das vorhandenen Kräftesystems. Einfache Beispiele: Motoren laufen ruhiger, handgesteuerte Maschinen werden leichter bedienbar oder einseitig beweglich befestigte Elemente (z.B. Auskragungen) werden gegen ein Abneigen bzw. Verdrehen gestützt etc.

Mönch

    Vielfach eingesetzte Betitelung z.B. für:

    • Dachziegel -->Mönch und Nonne.
    • Ablassbauwerk bei Stauteichen.
    • Spindel bei einer Turmspitze welche den Turmknopf trägt.
    • Senkrechter Spindel bei Spindeltreppen.

Mönchsverband

    -->Wendischer Verband

Mönch und Nonne

    Dachziegel ohne Verfalzung; dies sind zwei zusammengehörige konisch geformte Hohlziegel, wobei der Nonnenziegel größer ist; wenig geeignet sind diese Ziegel für rauhes Feuchtklima, da sie eine stark profilierte Dachfläche abgeben.

Mondgeschlagenes Holz

    -->Mondholz

Mondholz

    Auch mondgeschlagenes Holz genannt, ist das Holz, das zu einem bestimmten Mondstand geschlagen wird. Der Überlieferung nach wird z.B. gesagt, dass Holz welches am 1. März nach Sonnenuntergang geschlagen wird, nicht brennen würde.

Monier

    Der fränzösische Gärtner Josef Monier läßt um ca. 1850, in seine Beton-Blumentöpfe beim Gießen einen Draht einlegen, und erfand somit die Stahlbetonbauweise. (deshalb auch - Moniereisen).

Monocottura

    -->Fliesenbrennverfahren

Monodeponie

    Dies ist ein Deponiebereich oder auch eine Deponie für die zeitlich unbegrenzte Ablagerung von Abfällen, welche nach Art, Schadstoffgehalt und Reaktionsverhalten ähnlich und untereinander verträglich sind.

Monolith

    Die Bezeichnung Monolith bedeutet soviel wie "Einstein" (aus dem griech. mono = einzel~ und lithos - Stein). Weiteres siehe -->monolithisch.

monolithisch

    Die Beschreibung monolithisch bezeichnet etwas, das aus einem großen Ganzen besteht, im Gegensatz zu Modularem (Zusammengesetztem). Man bezeichnet damit z.B. größere Natursteine oder sonstige Objekte (monolithische Deckenplatten - fugenlose Deckenplatten), die aus einem Stück bestehen. In bestimmten Religionen wird monolithischen Steinen oft eine religiöse oder kultische Bedeutung beigemessen. Beispielsweise können Obelisken Monolithe sein. Auch Grabanlagen wie die sieben Steinhäuser zählen dazu. In der antiken Kunst werden auch Statuen, welche aus einem einzigen Stein gehauen sind als monolithisch bezeichnet.

Monopetros

    Kleiner Säulenrundbau.

Monoporosa

    -->Fliesenarten

Monoporosafliesen

    -->Fliesenherstellung

Monopressatura

    Dies ist ein Herstellungsverfahren für Fliesen, bei welchem in einem zweifachen Pressverfahren zuerst der Scherben und dann auf diesen die Glasur gepresst wird. Die Fliesen erhält somit eine besonders verschleißfeste Glasur.

Montage

    -->Montagebau

Montagebau

    Dies ist eine Bauweise, welche durch industrielle Vorfertigung aller Bauteile, welche auf der Baustelle nur noch miteinander verbunden werden müssen, gekennzeichnet ist. -->Fertigteilbau.

Montagebauleitung

    Die Montagebauleitung im Fertigbau hat zu kontrollieren, bzw. dafür zu sorgen, dass folgende Punkte durchgeführt werden:

    • Die Kontrolle der angelieferten Fertigbauteile auf den ordnungsgemäßen Zustand, diese Erfolgt i.d.R. durch eine Inaugenscheinnahme .
    • Das Aussortieren der Bauteile welche nicht eingebaut werden dürfen, weil bei der Sichtprüfung Beschädigungen festgestellt wurden, durch welche die Gebrauchstauglichkeit oder auch die Standsicherheit nicht sichergestellt ist.
    • Die ordnungsgemäße Montage nach den Übersichtsplänen und der Montageanleitung.
    • Die Abstützung der Bauteile während der Montage.
    • Das Einlegen zusätzlicher Bewehrung und die vorgesehene Verbindung der Bauteile.

Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen

    Nachfolgend einige Beispiele, es sollten jedoch immer die Herstellerangaben berücksichtigt werden.

Anschlussart

Höhenmaße des Anschlusses von der Oberfläche fertiger Fußboden (OKFF).

Kaltwasser-Zulauf für elektr. Kochendwassergeräte oder Gas-Kleinwasserheizer

115 bis 130 cm

Kaltwasser-Zulauf (Kurzbezeichnung WW-Zulauf) für Spülbecken bei Wandarmaturen

110 bis 120 cm

Kaltwasser-Zulauf für Spülbecken und Untertischspeicher

50 bis 60 cm

Kaltwasserzulauf für Geschirrspülmaschine

55 cm

Wasser-Ablauf für Einbeckenspüle

55 bis 65 cm

Wasser-Ablauf für Doppelbeckenspüle

45 bis 60 cm

Wasser-Ablauf für Geschirrspülmaschine

10 bis 60 cm

Gas-Anschluss für Allgas-Herd oder Allgas-Einbaukochmulde

72 cm

Gas-Anschluss für Kleinwasserheizer

122 bis 132 cm

Montagezylinder für Wärmedämmvebundsysteme

    Dies sind Zylinder (i.d.R. in der Dicke des Wärmedämmstoffes), die zur Befestigung von z.B. Markisen, Treppengeländern, Beleuchtungsanlagen, Rohrschellen o.ä. von Regenfallrohren, kleinen Vordächern, Briefkästen, Rolladenführungsschienen etc. dienen. Sie werden hauptsächlich aus -->Polyurethan hergestellt und verhindern beim Befestigen der vorgenannten Teile Schäden (Wärmebrücken, Abbrüche etc.) an der Dämmung.

Monument

    Mahnmal, großes Denkmal.

MÖP

    • Abkürzung für Mineralölprodukte.

moralische Abnutzung

    -->Abnutzung, moralisch

moralischer Verschleiß

    -->Abnutzung, moralisch

Moräne

    Dies ist die Bezeichnung für Schuttablagerungen, die von Gletschern bei ihrer Bewegung mitbewegt oder aufgehäuft werden. Es wird allgemein unterschieden zwischen:

    • Endmoräne: Schuttablagerungen am Gletscherende.
    • Seitenmoräne: Schutablagerungen entlang der Ränder der Gletscherzunge.
    • Grundmoräne: Schuttablagerungen aus dem Material welcher der Gletscher auf der Unterseite mitsich führt.
    • Obermoräne: Schuttablagerungen aus dem von den Felswänden auf den Gletscher fallenden Material, welches sich beim Schmelzen des Gletschers ablagert.
    • Mittelmoräne: Dies ist die Schuttablagerung aus den Seitenmoränen zweier Gletscher welche zusammenfliesen und sich vereinen.

Moränenschutt

    -->Moräne

Morris

    Der englische Kunsthandwerker William Morris (1834-1896) war der Gründer der Arts-and-Crafts-Bewegung, er beeinflusste die Frühzeit der modernen Architektur und der Inneneinrichtungen stark.

Mörtel

    Gemisch aus Sand und Bindemitteln, z. B. Kalk, Zement, Gips etc. Mörtel wird zum Verbinden der Mauersteine und Ansetzen von Fliesen verwendet, ist wichtiger Bestandteil bei Putzen und -->Estrich. Heute oft als Fertigmörtel, bei dem die Bestandteile in Pulverform schon gemischt sind, so daß nur noch Wasser zugesetzt werden muß. -->Leichtmauermörtel.

Mörtelbedarf für Maurerarbeiten

    Steinformat

    Maße in cm
    LxBxH

    Anzahl der Schichten je 1m Höhe

    Wanddicke
    in cm

    Je m² Wand

    Je m³ Mauerwerk

    Stk. Steine

    L Mörtel

    Stk. Steine

    L Mörtel

    Lochsteine
    (Vollsteine bis zu ca. 10% weniger Mörtel)

    DF

    24x11,5x5,2

    16

    11,5

    66

    29

    573

    242

    24

    132

    68

    550

    284

    36,5

    198

    109

    541

    300

    NF

    24x11,5x7,1

    12

    11,5

    50

    26

    428

    225

    24

    99

    64

    412

    265

    36,5

    148

    101

    406

    276

    2 DF

    24x11,5x11,3

    8

    11,5

    33

    19

    286

    163

    24

    66

    49

    275

    204

    36,5

    99

    80

    271

    220

    3 DF

    24x17,5x11,3

    8

    17,5

    33

    28

    188

    160

    24

    45

    42

    185

    175

    4 DF

    24x24x11,3

    8

    24

    33

    39

    137

    164

    8 DF

    24x24x23,8

    4

    24

    16

    20

    69

    99

    Block- & Hohlblocksteine

    49,5x17,5x23,8

    4

    17,5

    8

    16

    46

    84

    49,5x24x23,8

    4

    24

    8

    22

    33

    86

    49,5x30x23,8

    4

    30

    8

    26

    27

    88

    37x24x23,8

    4

    24

    12

    26

    50

    110

    37x30x23,8

    4

    30

    12

    32

    42

    105

    24,5x36,5x23,8

    4

    36,5

    16

    36

    45

    100

Mörtelgruppe

    Bezeichnet das Mischungsverhältnis von Bindemittel und Zuschlagstoff bei Mörtel. Unterscheidung nach Mörtelgruppen I, II und III. Die Zulässigkeit der einzelnen Mörtelgruppen für bestimmte Bauteile und Belastungen ist nach DIN festgelegt. -->Mörtel, -->Mauermörtelzusammensetzung, -->Normalmörtel

Mosaik

    Aus kleinen, bunten Steinen, Fliesen oder aus Glas zusammengesetzte Muster oder Bilder. Der Begriff Mosaik stammt aus dem Arabischen (musauik = geschmückt). Die Kunst des Mosaiklegens stammt aus dem Orient, wo schon 5000 Jahren alte Mosaike gefunden und ausgegraben wurden.

Mosaikparkett

    -->Massivparkett, -->Parkettarten

Mosaikparkettlamellen

    Dieses Parkett besteht aus kleinen Parketthölzern mit glatt bearbeiteten Längskantenflächen. Die Lamellen sind ähnlich wie bei Mosaikflieseneinheiten durch ablösbare Kunststoff-Folien oder –Netze zu Verlegeeinheiten zusammengefügt und werden als diese mit dem Untergrund verlegt. -->Parkettarten

Moschee

    Islamisches Gotteshaus.

Motte

    Dies ist eine, auf einem künstlich aufgeschütteter Hügel, stehende mittelalterlicher Turmburg mit Wohnung.

Moulage

    Abguß, Abdruck, zum Beispiel ein Wachsmodell.

Mound

    Tempel- oder Grabhügel.

Mozarabischer Stil

    Dies war der christlicher Architekturstil im Spanien (von ca. 800 bis ca. 1025 n.Chr.), der von maurischen und islamischen Bauformen, vor allem dem Hufeisenbogen beeinflußt ist.

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MP

    Kurzzeichen für Megapond. 1 Mp = 9806,65 N

MPA

    Abkürzung für Materialprüfungsamt.

MPF

    Abkürzung für Melamin-Phenol-Formaldehyd-Harz.

MPQ

    Abkürzung für Siliconkautschuk mit Methyl- und Phenyl-Substituente.

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MQ

    Abkürzung für Siliconkautschuk mit (ausschliesslich) Methylgruppen an der Polymerkette = Poly-dimethyl-siloxan.

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Mq..] [Mr..] [Ms..] [Mu..] [Mv..] [Mw..] [My..] [Mz..]

MRK-Wert

    Abkürzung für maximale Raumluftkonzentration; herrausgegeben von dem Bundesgesundheitsamt im Rahmen der Gefahrenstoffverordnung zum Schutz in Innenräumen.

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Mq..] [Mr..] [Ms..] [Mu..] [Mv..] [Mw..] [My..] [Mz..]

MSR

    Abkürzung für Mess-, Steuer-, Regeltechnik. Dies ist ein Anwendungszweig, der sich mit der Entwicklung, dem Bau, der Optimierung und der Überprüfung von Mess-, Steuer- und Regelgeräten aller Art befasst.

MSR/GLT

    Abkürzung für Mess-, Steuer-, Regeltechnik (-->MSR) und Gebäudeleittechnik (GLT).

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Mud

    -->Faulschlamm.

Mudde

    Dies ist ein organogener Boden, welcher sich aus mineralischen Anteilen und zersetzten tierischen Substanzen zusammensetzt. -->Faulschlamm

Mudèjar

    Dies war der christlicher Architekturstil in Spanien (von ca. 1110-ca.1500 n.Chr.) der ganz und gar der islamisch geprägt war, im Unterschied zum Mozarabischen Stil, welcher nur einzelne Elemente entlehnte.

Muffe

    Das Verbindungsstück für Kabel oder Rohre.

mulchen

    Mit dem Begriff mulchen wird das Abdecken des Bodens (i.d.R. Pflanzbeete) mit Laub, Rasenschnitt, Rindenhäcksel oder aber auch Papier, Vlies, Folien oder Stroh etc. beschrieben, um den Boden vor Witterungseinflüssen, wie z.B. das Austrocknen zu schützen. Das Mulchen kann auch mit einem sogenannten Lebendmulch durchgeführt werden, bei welchem z.B. Waldmeister oder Walderdbeeren etc. in schattige Bereiche gepflanzt werden. Durch das Mulchen (Bedecken) bleibt die Bodenstruktur erhalten, und die Bodenorganismen werden geschützt, was sich positiv auf die Bodenfruchtbarkeit auswirkt.

Mulde

    Dies ist die Bezeichnung für das (werkmässig eingebrachte) Loch in einem Mauerstein.

Muldenfalzziegel

    Dachziegel mit Verfalzung, in der sichtfläche sind Längsmulden und Mittelrippen enthalten, diese decken sich im Verband.

Muldengewölbe

    Dies ist eine Gewölbeart, in Form eines -->Tonnengewölbes welches durch zwei Wangen geschloßen wird.

Muldenkipper

    Dies ist ein schweres, dreiachsiges, geländegängiges Transportfahrzeug für den Erdbau.

Muldenrinne

    Straßenrinne; diese wird auch zwischen den unterschiedlichen Verkehrsflächen angelegt und ist überfahrbar; Muldenrinnen werden zur Unterscheidung  zur Fahrbahn meist gepflastert und DIN gerecht verfugt (Biegezug- und Druckfestigkeit bei der Verfugung beachten).

Müllabfuhr

    Einsammeln und Transportieren fester Abfälle wie z.B. Hausmüll, Sperrmüll oder hausmüllähnlicher Gewerbeabfälle.

Müllabfuhrsysteme

    Dies kann sein:

    • Eine systemlose Abfuhr.
    • Eine Systemabfuhr mit z.B. Umleerbehälter-, Einwegbehälter- oder Wechselbehältersystem.
    • Ein pneumatisches oder hydraulisches Verfahren als Sonderverfahren.

Müllabwurfschacht

    Dies ist ein Schacht, welcher durch alle Geschosse eines Hauses verläuft und durch welchen der Hausmüll abgeworfen werden kann.

Müllbunker

    Dies ist ein Raum, welcher zur Zwischenlagerung von Abfällen dient.

Mullet

    Dies ist die Bezeichnung für einen fünfstrahligen Stern auf z.B. einem Wappenbild.

Müllkippe

    Gegensätzlich zur Mülldeponie ein ungeordneter Ablagerungsplatz.

Mülltonnennische

    Dies ist eine offene Aussparung in Wänden oder Einfriedungen welche zur Aufnahme von Müllbehältern dient.

Müllverbrennungsanlage

    Kurzbezeichnung: MVA. Dies ist eine Anlage zur Beseitigung von Abfällen durch thermische Behandlung.

Multiplex

    Dies ist eine Holzwerkstoffplatte, welche aus dünnen Holzplatten hergestellt wird, die kreuzweise aufeinandergeleimt sind.

Münster

    Dies ist die Bezeichnung für eine größere Kirche, sie muß jedoch keine Kloster- oder Bischofskirche sein.

Mure

    Dies ist eine Schlamm- und/oder Gerölllawine.

Muschelkalk

    Dieser Kalk wird u.a. für die Herstellung von zementfreien Fugenmörteln, Verlegemörteln, Dachdeckermörteln, Putzen oder auch Verpreßmörteln in der Denkmalpflege verwendet. Hergestellt  wird Muschelkalk aus gemahlenen Muscheln welche mit Kohlen vermischt gebrannt (--> Muschelkalk - Brennen des Muschelkalkes) werden. Gelöscht werden die gebrannten Stoffe im Trockenlöschverfahren. Nach Austrocknung, welche üblicherweise im Trockenraum statt findet,  wird der Kalk gesiebt und Abgepackt. -->Gesteinsbildung

Muschelkalk ( Brennen des Muschelkalkes)

    • flüssiges Wasser entweicht bei ca. 100°C
    • chemisch gebundenes Wasser entweicht  bei ca. 550 - 600 °C
    • Entsäuerung endet bai ca. 900 °C
    • Kalk wird  gebrannt bis unterhalb der Sintergrenze von 1100°C

Muschelkalk Dachdeckermörtel

    Hergestellt  aus -->Muschelkalk mit Zuschlagstoff (DIN 4226) sowie auch mit Fasern, er findet Anwendung bei der Vermörtelung von Dachsteinen.

Muschelkalk Fugenmörtel

    Hergestellt  aus -->Muschelkalk mit Zuschlagstoff (DIN 4226), er findet Anwendung bei Bodenplattenverfugungen, Verfugung von Sicht- und Verblendmauerwerk etc.

Muschelkalkstein

    Organogenes Sedimentgestein: dieser Kalkstein ist verschiedenfarbig hell mit erkennbaren organismenresten, dicht, wetterbeständig, gut zu verarbeiten.

Muschelkalkputz

    Putz aus --> Muscheklkalk, zementfreier Putz welcher oft in der Denkmalpflege  Einsatz findet; technische Daten (aus dem Mittelmaß von Herstellerangaben) über Prüfkörper: Mittelwert der diffusionsäquivalenten Luftschicht sd= ca. 0,298 m; Mittelwert der Diffusionswiderstandszahl: ca. 10,9; Gehalt der abschlämmbaren Bestandteile= ca. 0,1 Gew. -%; Nachfolgende Werte sind für Kalkmörtel der DIN 4108 T 4 (Muschelkalkmörtel ist reiner Kalkmörtel und auch als dieser Rechenbar): Lamda: ca. 0,87 W/mK; my (innen)-Werte: 15; my (aussen)-Wert: 35; Der Putz findet Anwendung als Unterputz-, Vorspritz-, Fein-, Oberputz-, Verpressmörtel aber auch als reiner Spritzmörtel.

Muschelkalk Unterböden

    Hergestellt  aus -->Muschelkalk mit Zuschlagstoff (DIN 4226), er findet Anwendung im Innenbereich zur Herstellung von Untergründen die mit Naturstein- oder Ziegelplatten belegt werden. (unter Anderem zur Restaurierung historischer Bauten wie z.B.Burgen, Schlößer, Kirchen o.ä.).

Muschelkalk Verlegemörtel

    Hergestellt  aus -->Muschelkalk mit Zuschlagstoff (DIN 4226), er findet Anwendung beim Verlegen von Bodenplatten aus Naturstein- oder Ziegelplatten im Innenbereich.

Muschelkalk Vormauermörtel

    Hergestellt  aus -->Muschelkalk mit Zuschlagstoff (DIN 4226), er findet Anwendung bei der Vermauerung von Sicht- und Verblendmauerwerk.

Musterbauordnung

    Dies ist ein Musterentwurf zur Vereinheitlichung der dem Landesrecht unterliegenden Landesbauordnung.

mutagen

    Eigenschaft eines Agens, irreversible Erbgutveränderungen zu bewirken.

Mutulus

    Dies ist die Bezeichnung für eine Hängeplatte der dorischen Ordnung.

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Mq..] [Mr..] [Ms..] [Mu..] [Mv..] [Mw..] [My..] [Mz..]

MV-Schlacke

    Abkürzung für Müllverbrennungsschlacke.

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Mq..] [Mr..] [Ms..] [Mu..] [Mv..] [Mw..] [My..] [Mz..]

MW

    Abkürzung für -->Mauerwerk

MW 12-1,4/IIa 

    Kurzbezeichnung für ein Mauerwerk mit der Druckfestigkeitsklasse 12, der Rohdichteklasse 1,4 und Normalmörtel der -->Mörtelgruppe IIa.

m WS

    Abkürzung für Meter Wassersäule (-->Wassersäule).

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my 

    Das Kurzzeichen my (gesprochen mü) ist die Umschrift des 12. griechischen Buchstabens Μ bzw. µ, es wird u.a. für folgendes verwendet:

    • Kurzzeichen für die Haftreibungszahl
    • Kurzzeichen für einen Mikrometer (ursprünglich Mikron) entspricht dem Millionstel eines Meters. Im Bauwesen findet man das my als Stärke-, bzw. Schichtdickenmaß von z.B. Farben und Beschichtungen aber auch bei Folien und Sieben.
      • 1 µm = 10-6 m = 0,000 001 m
      • 1 µm = 10-3 mm

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MZ

    • Abkürzung für Mauerziegel (Vollziegel).
    • Abkürzung in einer Grundrisszeichnung für Musikzimmer.

MZ-Tür

    Abkürzung für Mehrzweck-Tür. Einbaufertiges Türelement rechts/links verwendbar. Doppelwandiges Türblatt mit innerer Stahlverstärkung und wärmedämmender Isolierung. Material: verzinkt und grundiert, auch mit Fertiglackierung . Einsatz sowohl im Innenbereich wie auch als Außentür. Dort meist für Keller, Garagen, Nebengebäude.

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