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“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen” Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik Teil 1 Wärmedämmstoffe |
ISBN 978-3-8351-0153-1 B.G. Teubner Verlag Veröffentlichung Sommer 2008 |
Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen,
Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute,
Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme |
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unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten
verlinkt. |
Michelangelo
Buonarotti Michelangelo (1475-1564) war Renaissancebildhauer, Architekt, Maler und Dichter. Seine Werke waren eher
als Skulpturen als als Gebäude anzusehen, er vereinigte hierbei Gewicht, Masse und Ornamentik zu einem dynamischen und organischen Ganzen, er war der Gründer der manieristischen Architektur und
beeinflußte den gesamten nachkommenden klassizistischen Stil.
Mies van der Rohe
Mikroluftporen
Dies sind kugelige Luftporen mit einem Durchmesser von </= 0,3 mm, welche durch Luftporenbildner im Frischbeton zur Erhöhung des Frost- und Tausalzwiderstandes des Festbetons erzeugt
werden.
mikronisieren
Dies ist ein Zerkleinerungsverfahren, bei welchem z.B. die Pigmentteilchen meist bei höheren Temperaturen in Luftstrahl- oder Dampfstrahlmühlen durch einen Luft- bzw. Dampfstrahl
gegeneinander geschleudert werden. Bei diesem Vorgang zertrümmern sie sich gegenseitig.
Mikroorganismen
Dies sind mikroskopisch kleine Lebewesen wie z.B. Bakterien, Pilze, Algen etc.
Mikroseigerung
Mikrostrahlen-Verfahren
Dies ist ein Reinigungsverfahren bei welchem Mikrodüsensysteme verwendet werden, mit welchen kleine Flächen bearbeitet werden können. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um
Trockenstrahlverfahren, als Strahlmittel werden häufig Sand, Gesteinspudermehl, Glaspudermehl oder Schlackemehl eingesetzt.
Mikrotunnelbau
Dies ist ein Rohrvortriebsverfahren für kleine, nicht bekriechbare Rohrdurchmesser.
Mikrowellen
Dies sind elektronische Wellen, welche Wassermoleküle durch Schwingung erwärmen.
MIK-Wert
Abkürzung für maximale Immissionskonzentration; erstellt vom Verein deutscher Ingenieure dienen diese Werte gesundheitliche Risiken für Kinder, alte und kranke Menschen zu verhindern.
Millimeter
Längenmaß; Abkürzung mm; 1 mm = 0,001 m = 0,01 dm = 0,1 cm.
Mindestbetondeckung
Mindestbewehrung
Dies ist diejenige Bewehrungsmenge von welcher man aus Erfahrung weiß, dass sie zur Sicherung bestimmter Bauteileigenschaften unbedingt notwendig ist.
Mindestblechdicken
Die Mindestblechdicken bei Bauklempnerarbeiten für gekantete Dachrandabschlüsse, Mauerabdeckungen und Anschlüsse müssen nachfolgende Dicken vorweisen:
Werkstoff |
DachrandabschlüsseMindestdicke |
Gekantete MauerabdeckungenMindestdicke |
AnschlüsseMindestdicke |
Aluminium |
1,2 mm |
0,8 mm |
0,8 mm |
Kupfer (halbhart) |
0,8 mm |
0,7 mm |
0,7 mm |
Verzinkter Stahl |
0,7 mm |
0,7 mm |
0,7 mm |
Titanzink |
0,8 mm |
0,7 mm |
0,7 mm |
nichtrostender Stahl |
0,7 mm |
0,7 mm |
0,7 mm |
Mindestdachneigung
Dies ist diejenige Dachneigung, bei welcher für die verwendete Dachdeckungsart noch ausreichende Regenableitung gewährleistet ist.
Dachziegelart |
Ziegeldächer, ohne Unterkonstruktion |
Ziegeldächer mit Unterkonstruktion |
Flachdachpfannen Flachkremper |
15-18° |
10-15° |
Kronenkremper Reformpfannen Falzziegel Falzpfannen |
25-30° |
20-25° |
Hohlpfannen |
30-35° |
20-25° |
Biberschwanzziegel - Doppeldeckung |
30-35° |
25-30° |
Biberschwanzziegel - Kronendeckung |
30-35° |
30-35° |
Mindestdruckfestigkeit/Mindesthaftscherfestigkeit (Normalmörtel(
Mindestdruckfestigkeit/Mindesthaftscherfestigkeit von Normalmörtel
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Mörtelgruppe |
Mindestdruckfestigkeit1 im Alter von 28 Tagen
Mittelwert |
Mindesthaftscherfestigkeit im Alter von 28 Tagen3Mittelwert bei Eignungsprüfung in N/mm² |
bei Eignungsprüfung2 in N/mm² |
bei Güteprüfung in N/mm² |
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1 - Dies ist der Mittelwert der Druckfestigkeit ermittelt aus 6 Proben (3
Prismen). Die Einzelwerte dürfen nicht mehr als 10 % vom arithmetischen Mittel abweichen |
2 - Dies ist der Richtwert bei Werkmörtel |
3 - Hierzu werden Prüfkörper aus dem Mörtel und ganz bestimmte
Referenzsteine(Kalksteine nach DIN 106 - KS 12 - 2,0 - NF) hergestellt und geprüft |
Mindesterddruck
Dies ist die, aus Gründen der Sicherheit, anzusetzende Mindestgröße des Erddrucks bei höherer Kohäsion des Bodens.
Mindestfließdruck
Dies ist der mindest erforderliche Fliesdruck, damit bei hydraulisch gesteuerten Durchlauferhitzern die Heizung eingeschalten wird.
Mindest-Lüftungswärmebedarf
Dieser Wert soll für Daueraufenthaltsräume sicherstellen, dass durch den Norm-Lüftungswärmebedarf (QL) zumindest
der aus hygienischer Sicht notwendige Mindest-Außenluftwechsel von Betamin = 0,5 abgedeckt wird.
Mindestmaß
Mindestüberdeckung bei Tondachziegel
Regeldachneigung und erforderliche Mindestüberdeckung von Tondachziegeln
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Dachdeckung |
Regeldachneigung |
Überdeckung |
Krempziegeldeckung |
35° |
80 mm |
Mönch & Nonnendeckung |
40° |
80 mm |
Biberschwanzdeckung |
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Kronendeckung |
30° |
90 mm |
Doppeldeckung |
30° |
90 mm |
Einfachdeckung( mit Spließen) |
40° |
170 mm |
Hohlpfannendeckung |
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Aufschnittdeckung mit Pappdocken |
30° |
100 mm |
Aufschnittdeckung ohne Pappdocken |
35° |
100 mm |
Vorschnittdeckung mit Pappdocken |
35° |
70 mm |
Vorschnittdeckung ohne Pappdocken |
40° |
70 mm |
Falzziegeldeckung |
30° |
nach Vorgabe |
Flachdachpfanne |
22° |
nach Vorgabe |
Verschiebeziegel |
35° |
nach Vorgabe |
Strangfalzziegel |
35° |
120 mm |
Angaben ohne Gewähr |
Mindestwärmeschutz
Dies ist eine Maßnahme, welche an jeder Stelle der Systemgrenze bei einer ausreichenden Beheizung und Lüftung
und unter Zugrundelegung einer üblichen Nutzung ein hygienisches Raumklima sicherstellt.
Mineralfarben
Mineralfaser als Dämmstoff
Grundstoff für viel verwendete Dämmaterialien in unterschiedlichen Formen, Festigkeiten und
Wärmeleitfähigkeitsgruppen. Die Dämmwirkung beruht - ähnlich wie bei einem Pullover - darauf, daß mit den Fasern
unendlich viele, winzige Luftpölsterchen eingeschlossen werden. Verwendung für die Dämmung von Außenmauerwerk, Geschoßdecken, Trennwänden, Steildächern. Eingeteilt wird in:
- Glasfaser: Glaswolle, gelblich oder glasklare Farbe, feine gerade Faser welche splittrig bricht.
- Steinwolle (auch Schlackenwolle): Steinwolle, zumeist eine hellgraue oder weiße Farbe, feine Faser die leicht gekräuselt ist und geradlinig bricht (90° zur Faserrichtung).
Auf dem Markt werden auch Mischungen aus Glas- und Steinfaser angeboten.
Mineralfaserbrandschutzplatten
Dies ist ein Verbundelement welches i.d.R. aus magnesitgebundenen, vlies- und gitterbewehrten Deckschichten und einem nichtbrennbaren Kern (z.B. aus Steinwolle) besteht.
Mineralisierung
Dies betitelt den Abbau organischer Stoffe vorwiegend durch Mikroorganismen zu anorganischen Stoffen.
Mineralpigmente
Mineralstoff
Dies ist ein Gemenge fester anorganischer, meist kristaliner Verbindungen.
Miniator
Minoische Zeiteinteilung
Minium
Minum Falsum
Minute
Maßeinheit der Antike, die 1/60stel eines Säulendurchmesser betrug. Es ist ebenfalls die Zeit die vergeht wenn sich der Sekundenzeiger einer Uhr einmal um die eigene Achse gedreht hat.
Miozän
MIP-Wand
Dies ist die Kurzbezeichnung für “Mixed In Place-Wand“ man findet aber auch die Bezeichnung
"Mixed-in-Place-Verfahren". Dieses Verfahren kann z.B. eine Alternative zu den bisher ausgeführten Bohrpfahlwänden
darstellen. Hier wird eine Dreifachschnecke bis auf die Solltiefe abgeteuft. Während des Abbohrens und Ziehens der
Schnecke wird der anstehende Boden aufgemischt und durch das hohle Seelenrohr der Schnecke wird eine
Bindemittelsuspension eingebaut. Die Porenräume im Bodengerüst werden dabei mit dem Bindemittel verfüllt. Die
einzeln zu variierende Drehrichtung der Schnecken garantiert eine homogene Vermischung von Bindemittelsuspension
und Boden. Die Herstellung der MIP-Wand erfolgt im -->Pilgerschrittverfahren. Zur Anwendung kommt die MIP-Wand
als Dichtwand mit und ohne eingestellte Spundbohlen, als Verbauwand mit eingestellten Trägern, als Verbauwand mit tangierenden oder eingeschnitten Pfählen und als mattenbewehrte Verbauwand.
Miscanthus
Auch als Chinaschilf oder Elefantengras bekannt gehört das Miscanthus (Miscanthus Sinensis oder Miscanthus
Giganteus), wie auch das in Europa bekannte -->Schilf (Phragmites Australis), zu der Gattung der Süßgräser
(Poaceae) jedoch zur Untergruppe der Landschilfpflanzen. Das Chinaschilf wird als nachwachsender Rohstoff zur
Herstellung von Mauersteinen und Wandelementen verarbeitet. Hierzu wird das Chinaschilf gehäckselt und mit Hilfe
von Zement und Mineralisatoren zu den entsprechenden Baustoffen weiter verarbeitet. Miscanthus ist aufgrund seiner
geringen Wassergehalte sowie auch des niedrigen Asche-, Stickstoff-, Kalium- und Chlorgehalts durch
vergleichsweise günstige Brennstoffeigenschaften gekennzeichnet. Gehäckselt kann das Chinagras zum Verheizen
genutzt werden, als Beimischung von ca. 10% Holzhackschnitzel oder alleine in für Halmgut geeig | | |