|
l
La
Labilitätszahl
Dies ist eine Kennzahl zur Beurteilung der ausreichenden Aussteifung
und Stabilisierung bei einem aussteifenden Bauteil eines Bauwerks.
Labor-Schalldämm-Maß
Labor-Schalldämm-Maß R: Dies ist der Schall, der ausschließlich durch das zu prüfende Bauteil übertragen wird.
Labor-Schall-Längsdämm-Maß RL
Dies ist das, auf eine Bezugs-Kantenlänge und eine
Bezugs-Trennfläche zwischen Trennwand (bzw.Trenndecke) und flankierendem Bauteil bezogene, Flankendämm-Maß.
Lack
Lacke sind flüssige Substanzen, die in dünner Schicht auf
Gegenstände aufgebracht werden und die durch chemische Reaktion und/oder physikalische Veränderung einen auf den Objekten haftenden festen Film bilden, der dekorative und/oder schützende Funktion hat.
Lackbenzin
Auch als Testbenzin bekannt ist dies ein Benzin-Kohlenwasserstoff
mir hoher Verdunstungszahl (60) und hohen Siedegrenzen (135-200 °C), der als Löse-, Verdünnungs- und Verlaufsmittel bei z.B. Farben und Lacken eingestezt wird.
Lackemulsionsfarben
Dies ist ein, durch einen Stabilisator stabilisiertes, Gemisch aus
Lack, oder Lackfarbentröpfchen und Wasser. Dies können z.B. Alkydharz-Emulsionsfarben sein.
Lackleinöl
Dies ist ein, durch Entschleimen und Bleichen, veredeltes Rohleinöl,
welches den Ausgangsstoff für Leinöl-Standöl, geblasenes Leinöl, Leinölfirnis und Leinöl-Alkydharz darstellt.
Lackmus
Lackmus wird aus einer Flechte gewonnen und ergibt einen blauen
Farbstoff, dieser verfärbt sich bei Kontakt mit Säure rot und wird in Lauge wieder blau.
Lacköle
Dies sind trocknende oder auch nichttrocknende fette, veredelte Öle,
welche als Bindemittelkomponente in Öl-Anstrichstoffen oder als Weichmacher in anderen Lacken eingesetzt werden.
Lackspachtel
Ladefaktor
Dies ist z.B. das Verhältnis des Bodenvolumens vor dem Lösen, zum
Nenninhalt des Arbeitsgefäßes einer Baumaschine.
Lageplan
Dies ist die geographisch orientierte zeichnerische Darstellung
eines Objektes in der Draufsicht. In der Baustatik ist dies die maßstäbliche Darstellung des Systems, im Gegensatz zum Kraftplan bei graphischer Ermittlung der unbekannten Kraftgröße.
Lager
Dies sind die Punkte, an denen ein Tragwerk die Lasten auf eine
Unterkonstruktion oder auf die Fundamente überträgt.
Lagerflächen auf Baustellen
Auf diesen Flächen werden z.B. Schalungen, Stabstähle,
Baustahlgewebe, Mauersteine, Mörtel etc...gelagert, sie können auch zur Zwischenlagerung von wiedereinzubauenden Boden verwendet werden.
Lagerfuge
Bei Wänden sind dies die horizontalen Mauerfugen. Bei Bögen handelt
es sich hierbei um die zum Bogenzentrum weisenden Fugen zwischen den Bogensteinen.
Lagerkonservierung
Lagermatten
Hier handelt es sich um Bewehrungsmatten aus Stahl (für Stahlbeton),
welche auf Lager gehalten werden. Diese haben einen festgelegten Stahlquerschnitt von 1,31 cm²/m bis 8,84 cm²/m und Mattenabmessungen von 5,00 x 2,15 m bzw. 6,00 x 2,15 m. Der Stabdurchmesser beträgt
4,0 bis 8,5 mm; 5,5 bis 7,5 mm hierbei werden auch Doppelstäbe eingesetzt. Lagermatten werden eingeteilt in -->Q-Matten; -->R-Matten; -->K-Matten und -->N-Matten.
Lagerplätze
Hier handelt es sich um Plätze auf denen Gegenstände für kurze oder
längere Zeit abgestellt werden. Im Allgemeinen sind Lagerplätze Genehmigungspflichtig da diese nach den Landesbauordnungen zu den bauliche Anlagen zählen, jedoch sind in den meisten
Landesbauordnungen bis zu einer gewissen Größe (durchschnittlich ca. 300 m²) von der Genehmigungspflicht befreit.
Lahn
Laibung
LKW
Lambda-Wert
Der Lambda-Wert [W/m²K] bezeichnet die Wärmeleitfähigkeit eines
Baustoffes. Er gibt an, welche Wärmemenge (Watt) durch das Material von 1 m² Fläche sowie 1 m Dicke in einer Stunde hindurchgeht, bei einem Temperaturunterschied von 1 K (1 K ~ 1 C°). Im folgenden
finden Sie einige Lambda-Werte von Baustoffen:
|
Baustoff
|
W/mK
|
|
|
|
Gipsputz ohne Zuschlag
|
0.350
|
|
Kalkgipsputz
|
0.700
|
|
Kalkzementputz, Kalkputz
|
0.870
|
|
Kunstharzputz
|
0.700
|
|
Zementputz
|
1.400
|
|
Mineralischer Leichtputz n.DIN18550T4
|
0.310
|
|
Wärmedämmputz n. DIN 18550 T3 Gr. 070
|
0.070
|
|
Wärmedämmputz n. DIN 18550 T3 Gr. 100
|
0.100
|
|
Wärmedämmputz n. DIN 18550 T3 Gr. 120
|
0.120
|
|
Anhydritestrich
|
0.700
|
|
Zementestrich
|
1.400
|
|
Industrieboden (Magnesiaestrich)
|
0.700
|
|
Gußasphaltestrich, Dicke => 15mm
|
0.900
|
|
|
|
Normalbeton nach DIN 1045
|
2.100
|
|
Leichtbeton nach DIN 4219, 800 kg/m³
|
0.390
|
|
Leichtbeton nach DIN 4219,1400 kg/m³
|
0.790
|
|
Leichtbeton nach DIN 4219 2000 kg/m³
|
1.600
|
|
|
|
Ziegeldecke nach DIN 4160 o. Aufbeton
|
0.680
|
|
Ziegel-Stahlsteindecke vollvermörtelt
|
0.860
|
|
Ziegel-Stahlsteindecke teilvermörtelt
|
0.790
|
|
|
|
Aussenwand Leichtziegelmauerwerk
|
0.160
|
|
Aussenwand Leichtziegelmauerwerk
|
0.180
|
|
Aussenwand Leichtziegelmauerwerk
|
0.210
|
|
Aussenwand Leichtziegelmauerwerk
|
0.240
|
|
Aussenwand Leichtziegelmauerwerk
|
0.270
|
|
HLz-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 800
|
0.390
|
|
HLz-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 900
|
0.420
|
|
HLz-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 1000
|
0.450
|
|
HLz-W-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 800
|
0.330
|
|
HLz-W-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 900
|
0.360
|
|
HLz-W-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 1000
|
0.390
|
|
HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1200
|
0.500
|
|
HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1400
|
0.580
|
|
HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1600
|
0.680
|
|
HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1800
|
0.810
|
|
Verblend-und Klinkermauerw. Rohd.1600
|
0.680
|
|
Verblend-und Klinkermauerw. Rohd.1800
|
0.810
|
|
Verblend-und Klinkermauerw. Rohd.2000
|
0.960
|
|
|
|
Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.1400
|
0.700
|
|
Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.1600
|
0.790
|
|
Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.1800
|
0.990
|
|
Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.2000
|
1.100
|
|
Gasbeton-Mauerwerk n.DIN4165 Rohd.600
|
0.240
|
|
Gasbeton-Mauerwerk n.DIN4165 Rohd.700
|
0.270
|
|
Gasbeton-Mauerwerk n.DIN4165 Rohd.800
|
0.290
|
|
|
|
Polyurethan(PU)-Hartschaum WLZ-Gr.025
|
0.025
|
|
Polyurethan(PU)-Hartschaum WLZ-Gr.030
|
0.030
|
|
Polyurethan(PU)-Hartschaum WLZ-Gr.035
|
0.035
|
|
Polyurethan(PU)-Ortschaum DIN18159T.1
|
0.030
|
|
Polystyrol(PS)-Hartschaum
|
0.045
|
|
Polystyrol(PS)-Hartschaum
|
0.040
|
|
Polystyrol(PS)-Hartschaum
|
0.035
|
|
Polystyrol-Extruderschaum
|
0.040
|
|
Polystyrol-Extruderschaum
|
0.035
|
|
Polystyrol-Extruderschaum
|
0.030
|
|
|
|
Mineralfaser n. DIN 18165
|
0.035
|
|
Mineralfaser n. DIN 18165
|
0.040
|
|
Mineralfaser n. DIN 18165
|
0.045
|
|
Korkplatten n.DIN 18161
|
0.050
|
|
Holzfaserplatten
|
0.070
|
|
Zellulosefaser
|
0.045
|
|
Schafwolle
|
0.035
|
|
Baumwolle
|
0.040
|
|
Holzwolle
|
0.050
|
|
Schilf
|
0,055
|
|
Trittschalldämmung
|
0.040
|
|
|
|
Gipskartonbauplatte nach DIN 18180
|
0.210
|
|
Holzwolle-Leichtbaupl.n.DIN1101=>25mm
|
0.090
|
|
Holzwolle-Leichtbaupl.n.DIN1101= 15mm
|
0.150
|
|
Mehrsch.-Leichtbaupl.DIN1101 PS 040
|
0.040
|
|
Mehrsch.-Leichtbaupl DIN1101 MiFa 040
|
0.040
|
|
Mehrsch.-Leichtbaupl.DIN1101 MiFa 045
|
0.045
|
|
|
|
Fichte/Kiefer/Tanne
|
0.130
|
|
Buche/Eiche
|
0.200
|
|
Sperrholz nach DIN 68705
|
0.150
|
|
Flachpress-Spanpl. DIN 68761 u. 68763
|
0.130
|
|
Strangpress-Spanplatte DIN 68764 T1
|
0.170
|
|
Harte Holzfaserpl. DIN68750 u.68754T1
|
0.170
|
|
Poröse Holzfaserpl.DIN68750<=300kg/m³
|
0.060
|
|
Poröse Holzfaserpl.DIN68750<=400kg/m³
|
0.070
|
|
Bitum.-Holzfaserpl.DIN68752<=300kg/m³
|
0.060
|
|
Bitum.-Holzfaserpl.DIN68752<=400kg/m³
|
0.070
|
|
|
|
Linoleum nach DIN 18171
|
0.170
|
|
Korklinoleum
|
0.081
|
|
Linoleum-Verbundbeläge nach DIN 18173
|
0.120
|
|
Kunststoffbeläge, z.B. auch PVC
|
0.230
|
|
|
|
Dickbeschichtung(auf Kellermauerwerk)
|
0.170
|
|
Asphaltmastix, Dicke >= 7 mm
|
0.700
|
|
Bitumen
|
0.170
|
|
Bitumendachbahnen DIN 52128
|
0.170
|
|
Nackte Bitumendichtbahnen DIN 52129
|
0.170
|
|
|
|
Blähperlit
|
0.060
|
|
Blähglimmer
|
0.070
|
|
expandierter Korkschrot
|
0.050
|
|
Hüttenbims
|
0.130
|
|
Blähton, Blähschiefer
|
0.160
|
|
Bimskies
|
0.190
|
|
Schaumlava <= 1200 kg/m³
|
0.220
|
|
Polystyrolschaumstoff-Partikel
|
0.045
|
|
Schüttung trockener Sand,Kies,Splitt
|
0.700
|
Böden, Natursteine und Sand
|
|
Sand, Kiessand
|
1.400
|
|
Bindiger Boden
|
2.100
|
|
Granit, Basalt, Marmor
|
3.500
|
|
Sandstein, Muschelkalk, Nagelfluh
|
2.300
|
|
Vulkanischer poriger Naturstein
|
0.550
|
|
|
|
Fliesen
|
1.000
|
|
Glas
|
0.800
|
|
Stahl
|
60.000
|
|
Gummi (kompakt)
|
0.200
|
|
Lambrequin
Lambris
Wandverkleidung aus Stein (Marmor), Holz oder Stuck.
Lambot
Lamellen
- Rippen eines Heizkörpers.
- Die Bezeichnung für eine feine, dünne Scheibe, auch als Lamina betitelt.
- Aus Holzschichten verleimt zusammengesetzte Leisten eines Lattenrostes bzw. Federholzrahmens im Möbelbau.
Lamina
Laminat
Bodenbelag aus mehreren Schichten. Die Trägerplatte besteht aus einem druckfesten Holzwerkstoff: einer MDF-
(mitteldichte Holzfaser), HDF- (hochverdichtete Holzfaser) oder Spanplatte. Die Oberfläche ist mit abriebfestem
Melaminharz beschichtet und schützt das darunterliegende, mit einer Holz- oder Steinreproduktion bedruckte
Dekorpapier. Als Spannungsausgleich dient ein Gegenzug an der Unterseite. Meist nur etwa 8 mm hoch, sind
Laminate ideal zum Modernisieren. Für den Wohnbereich gibt es sie mit unterschiedlichen Abriebfestigkeiten bis zu etwa 15.000 Umdrehungen.
Laminiertes Glas
Hier wird eine dünne Kunststoff-Folie auf die Glasscheibe aufgebracht, dies dient zum Schutz vor
Sonneneinstrahlung, dem Blendschutz sowie dekorativen Zwecken.
Landebrücke
Dies ist eine, vom Ufer ausgehende, Brücke als Ausrüstung einer Anlegestelle.
Landesbauordnung
Regelt, was genau im betreffenden Bundesland technisch beim Bau zu beachten ist, wann eine Baugenehmigung
nötig ist und welche seitlichen Abstände beim Bau zu den Nachbarn einzuhalten sind etc.
Landespflege
Dieser Begriff gilt als Synonym für die Landschaftsarchitektur, nicht wie oft gedacht für Landschaftspflege.
Landhausdielen
-->Dielenböden, -->Parkettarten
Landschaftsarchitekt
Dies ist der Fachmann für die Umgebungs- und Gartengestaltung, bzw. -planung.
Landschaftsplanung
Diese Pläne sind dann als Bestandteile der Bauleitpläne ( Landschaftspläne von Flächennutzungsplänen bzw.
Grünordnungspläne von Bebauungspläne) aufzustellen.
Landwirtschaft
Liegt vor, wenn eine unmittelbare Bodenertragsnutzung z.B. Ackerbau oder Viehzucht betrieben wird.
längenbezogener Strömungswiderstand
Dies ist eine, von der Schichtdicke unabhängige, Kenngröße für ein schallabsorbierendes Material.
Längenmaße
Langerscher Balken
Dies ist ein Balken, der durch einen Stabbogen überspannt wird und durch vertikale Stäbe an diesem Stabbogen
aufgehängt wird.
Langlochziegel
Abkürzung LLz (Leichtlanglochziegel) oder LLp (Leichtlangloch-Ziegelplatte); dies sind parallel zur Lagerfläche
gelochte Mauerziegel, LLp werden vorwiegend für nicht tragende Innenwände eingesetzt.
Langsamfilter
Dies ist ein Filter in der Wasserversorgung (mit Schichten aus Sand und Kies) welcher mit einer
Filtergeschwindigkeit von ca. 0,05 bis 0,25 m/h betrieben wird.
Langschnittpfanne
Dies ist eine Hohlpfanne mit einem langem Eckschnitt. Die Langschnittpfanne wird i.d.R. bei der Vorschnittdeckung
verwendet.
Längsdehnung
Dies ist eine, konstant über einen Stabquerschnitt verteilte, Dehnung welche durch einen Angriff einer Längskraft im
Schwerpunkt des Querschnitts oder auch durch Temperaturänderungen hervorgerufen wird.
Längsfuge
Dies ist eine lotrechte Fuge zwischen zwei, in Richtung der Wanddicke gesehene, nebeneinander liegenden
Mauersteinen. Im Straßenbau ist dies eine parallel zur Fertigungsrichtung verlaufende Fuge in Verkehrsflächen.
Längskraft
Auch als Normalkraft bezeichnet, ist dies die Komponente in Richtung der Stabachse der an einer bestimmten
Schnittstelle eines Stabes vorhandenen Schnittkraft.
Längslast
Längsneigung
Lang- und Kurzwerk
Dies ist der Eckquarder eines Mauerwerks, der abwechselnd mit der längeren und der kürzeren Seite eingebunden
wurde.
Längsspannung
Dies ist die Normalspannung im Querschnitt eines Stabes, die parallel zur Stabsachse wirkt.
Längstonnenschale
Langhaus
Lanzettfenster
Dies ist eine typisch gotische Fensterform, welche einen spitz zulaufenden Bogen als oberen Abschluß hat.
Lärche
Das harzreiche Holz ist mittelhart, elastisch und zäh,leicht spaltbar und gut zu bearbeiten, es schwindet wenig und
ist im Trockenen wie im Wasser sehr dauerhaft. Es ist das dauerhafteste europäische Nadelholz
Verwendungsbereich: Bau- und Konstruktionsholz, Schwellen, Treppen, Fenster, Türen, Wandverkleidungen innen und aussen.
Lärm mindernde Fahrbahnbeläge
Dies ist i.d.R. ein Fahrbahnbelag mit einer Deckschicht aus offenporigem Asphaltgemischgut oder Beton mit
großem Hohlraumgehalt und untereinander verbundenen Makroporen auf dichter Unterlage.
Lärmpegel
Dies ist die Bezeichnung für den Schall- oder Schalldruckpegel, maßgebender Wert für die Stärke des Lärms, als
Masseinheit wird das Dezibel (dBA) verwendet.
Lärmschutzwälle
Werden errichtet, um z.B. Verkehrslärmbelästigungen der Bewohner in Straßennähe bzw. Flughafennähe etc... zu
mindern, diese können aus zusammensteckbaren Modulen bestehen, welche anschließend mit Erde gefüllt und bepflanzt werden.
Lärmschutzwände
Werden errichtet, wenn der Platz für -->Lärmschutzwälle fehlt (z.B. auf Brücken), zu deren Herstellung werden oft
glasklare Baustoffe verwendet, welch zum Schutz der Vögel mit sichbaren Markierungen versehen werden müssen.
Laschenstoß
Dies ist ein Stoß, bei welchem die Kraft durch parallel zu den Querschnittsteilen angeordneten Blechen übertragen
wird.
Laschenverbindung
Im Gleisbau ist dies die Verbindung von Schienenenden durch beidseitig am Steg angelegten und miteinander
verschraubten Stahllaschen.
Laserfluchtung
Laserreinigung
Dies ist ein Reinigungsverfahren welches mit Hilfe gepulster Laserstrahlen Verwitterungsschichten auf der Fassade
entfernt. Die punktuell auftretende hohe Energie führt zum Verdampfen bzw. Abplatzen der Verschmutzungen.
Baustellen taugliche Geräte arbeiten mit einem Nd: YAG-Laser. Die Energieübertragung erfolgt über Glasfaserkabel oder einem Teleskoparm.
Laserscannerklassifikation
Laser-Scannermessung
Dies ist die Abtastung eines Gebietes mit einem zeilenweise bewegten Laser vom Flugzeug aus, mit dem Ziel, eine
digitale Höhendarstellung zu gewinnen.
LAS-System
Dieses System besteht aus einem sogenannten Luft-Abgas-System in Verbindung mit einer raumluftunabhängigen
Gasfeuerstätte.
Last
Im Bauwesen wird diese Bezeichnung für Kräfte verwendet, welche von außen auf ein System einwirkenjedoch keine
Reaktionskräfte darstellen; Einheit: N (Newton).
Lastannahmen
Dies betitelt die Annahme und Zusammenstellung aller Lasten, die auf ein Bauwerk wirken.
Lastausbreitung
Lastglieder
Dies sind die Glieder auf der rechten Seite eines Gleichungssystems zur Bestimmung von unbekannten
Zustandsgrößen.
Lastmoment
Auch als Nennlastmoment betitelt. Bei z.B. Auslegerkranen errechnet sich diese Kenngröße aus Hakenlast mal
Ausladung in tm.
Lastplattendruckversuch
Mit diesem Versuch werden Drucksetzungslinien des Bodens ermittelt. Anhand dieser Drucksetzungslinien können
Verformbarkeit, Verdichtung und die Tragfähigkeit des Bodens beurteilt und das Verformungsmodul sowie das
Bettungsmodul ermittelt werden. Beim Prüfverfahren wird der Boden durch eine kreisförmige Lastplatte über eine
Druckvorrichtung wiederholt stufenweise be- und entlastet. Die vorgenannte Drucksetzungslinie erhält man durch
eine diagrammmäßige Darstellung der mittleren Normalspannungen unter der Platte und der dazugehörigen Setzung der einzelnen Laststufen.
Lastspiel
Lastverteilung
Dies ist das Bestreben der Lasteinwirkung, wenn möglich weitere Querschnittsbereiche in die Lastübertragung
einzubeziehen.
Lasur
Offenporiger Anstrich, bei dem der Untergrund durchscheint. Er erhält dem Holz die Atmungsfähigkeit und stellt eine
Feuchtigkeitsregulierung sicher.
Lasurpigmente
Dies ist die Betitelung für Pigmente mit geringem Deckvermögen, welche zur Ausführung von farbigen, transparent
-lasierenden Anstrichen, Malereien und dekorativen Flächenbelebungen verwendet werden.
latent hydraulisch
Dies ist eine Hydraulizität welche erst bei Zugabe eines Anregers in Reaktion tritt und sodann technisch verwertbare
Festigkeit ergibt.
Laterne
Latexfarben
Ursprünglich ist dies der Oberbegriff für alle Anstrichstoffe die als Bindemittel Latex (den milchähnlichen Saft des
Kautschukbaumes) enthalten.
Latrina/Latrine
Latrobe
Benjamin Henry Latrobe (1764-1820) war der erste amerikanische Architekt mit internationalem Ansehen, er wurde
in England geboren und siedelte nach seiner Ausbildung in Deutschland und England 1796 nach Amerika über. Er arbeitete unter anderem am Weißen Haus und am Capitol in Washington mit.
Latte / Leiste
-->Schnittholz mit einer Querschnittsfläche bis zu 32 cm² und einer Breite von mind. 8 cm; Für Dachlatten gilt der
grundsatz Breite zur Höhe = < ½ .
Latteibrett
Lattenrost
Im Möbelbau ist dies die Unterfederung eines Bettes, aus auf einem Holzrahmen befestigten -->Lamellen.
Lattentür
Lattung
- Auf den Sparren oder Rofen befestigte waagerechte Dachhölzer (auch Derbstangen genannt), an denen die
Dachhaut befestigt wird. Früher verwendete man beispielsweise bei Reetdächern halbierte Tannen- und
Kiefernstämme, die mit der runden Seite auf die Sparren gelegt wurden. Bei heutigen Reetdächern sind es
gehobelte, abgerundete Leisten. Bei -->Hartdächern werden i.d.R. kantige Latten (Dachlatten) verwendet.
Auswahl und Anordnung sind vom Deckmaterial, vom Sparrenabstand, von der Dachneigung und von den Wind- und Schneelasten abhängig.
- Allgemein handelt es sich um parallele, gleichmäßige Anordnung von Holzlatten als Unterkonstruktion oder
zur Befestigung von einer Dachhaut, Verkleidungen, Profilbrettern, Fassadenplatten und dergleichen.
Lauan
Holzart. Das mässig harte Holz ist dauerhaft und witterungsfest. Es lässt sich leicht bearbeiten, gut messern und
schälen, normal Leimen und polieren. Holzstaub verursacht Hautreizungen. Verwendungsbereich: Furnierholz in der
Sperrholzindustrie, Fenster, Türen, Parkbänke und hochbeanspruchte Konstruktionen. Ersatzholz für Mahagoni.
Laubholz
z.B. --> Eiche, --> Buche, --> Teak; weitere Bezeichnung für ein Vollholz, das an 4 Seiten in ganzer Länge von der
Säge gestreift ist.
Läufer
Dies ist ein Mauerstein, welcher im Mauerwerk die Längsseite (längere Seite) zur Sichtfläche zeigt.
Läuferfläche
Läuferschicht
Läuferverband
Laufkatze
Dies ist der, längs eines Kranauslegers horizontal verfahrbare, Flaschenzug mit Elektroantrieb.
Lauflinie
Richtung der Lauflinie, werden die Gebäudeebenen miteinander verbunden. Die Lauflinie zeigt immer in die
ansteigende Richtung d.h. nach oben.
Lautheit
Dies ist eine Angabe (Wert), welcher angibt, um wieviel lauter ein Geräusch als ein 1000-Hz-Ton mit einem
Schalldruckpegel von 40 dB empfunden wird.
Lautstärkepegel
Dies ist der Schalldruckpegel eines 1000-Hz-Tones, der beim Hörvergleich mit einem Geräusch als gleich laut wie
dieses empfunden wird.
Lava
LB
LBO
LBauO
LBauO M-V
LC0
LC
LCT 50 - tödliche Giftstoff-Dosierung
Dies ist diejenige Dosierung eines oder mehrerer Giftstoffe, die durch Inhalation bei 50% einer Testgruppe einer
Spezie unter bestimmten Prüfbedingungen über einen definierten Zeitraum tödlich wirkt.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [La..] [Lb..] [Lc..] [Ld..] [Le..] >> weiter
LD50-Wert
Leasing
Dieser Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet „Mieten“ oder „Vermieten“ in Bezug auf Investitionsgüter
oder langlebigen Wirtschaftsgütern.
Lebendmulch
Leckageortung
Dies ist ein Begriff der u.a. bei einer Prüfung nach -->Blower Door angewandt wird. Hierzu wird mit dem Gebläse im
Gebäude ein Unterdruck von etwa 50 Pa eingestellt. Bei dieser Druckdifferenz lassen sich an Undichtigkeiten
deutliche Luftströmungen nachweisen. Der Nachweis einer -->Luftströmung erfolgt durch Messung der
Strömungsgeschwindigkeit mit einem -->Thermo-Anemometer. Da die Luftbewegung mit der Hand deutlich gefühlt
werden kann, können bei einer schnellen Lecksuche Undichtigkeiten auch ertastet werden. In gesonderten Fällen kann der Einsatz eines Nebelgenerators oder einer Infrarot-Kamera erforderlich sein.
Le Corbusier
Eigentlich: Charles-Èdouard Jeanneret; geb. 1887 schweizer.-franz. Architekt; erstrebt die Zurückführung der
Baukörper auf stereometr. Grundformen und die Betonung der Funktionen des Bauganzen und seiner Teile auch bei
Wohngebäuden. Während seiner Beschäftigunge mit der Stadtplanung und der Massenanfertigung von Gebäuden kam deutlich der Internationale Stil zum Ausdruck Er starb 1965
Ledoux
Claude-Nicolas Ledoux (1736-1806) war der französische Architekt des Klassizismus, er publizierte mehrere
Entwürfe die allerdings erst weit nach seinem Tod Anklang fanden
Lee
Leerrohr
Flexibles oder starres Kunststoff- oder auch Metallrohr für die Unterputz-Verlegung. Dient zur nachträglichen
Aufnahme von Kabeln für Elektrik, Telefon, Kabel-TV usw.
Leersparren
Dies sind durchgehende Sparren (von der Traufe bis zum Dachfirst) die innerhalb der Hauptfläche des Daches liegen.
Legende
Eine Legende in einer Bauzeichnung ist eine Detailerklärung in Stichworten welche z.B. einen Schichtenaufbau
eines Bauteils o.Ä. erklärt.
Legenden für Planzeichnungen im Hochbau (Abkürzungen)
Legierung
Als Legierung bezeichnet man zusammengeschmolzene Metalle, die ein gemeinsames Kristallgitter bilden, in dem
die einzelnen Metall-Atomsorten gleich verteilt sind.
Legionellen
Dies ist eine Erkrankung der Atemwege durch Infektion mit Legionellose (Bakterien), durch Einatmen von mit
Legionellen-Bakterien verseuchten Aerosolen (Wassertröpfchen).
Lehm
Lehm ist das älteste Bindemittel, das gleichzeitig als Putz- und Mauermörtel ( Lehmputz ) verwendet worden ist und auch noch in so mancher Sanierung verwendet wird. Gerade als Lehmputz wird der Lehm in der heutigen Zeit wieder
verwendet. Lehm und Ton unterscheiden sich dadurch, dass Ton aus reinen Tonmineralien mit geringen
Verunreinigungen besteht und in Lehm (sandiger Ton) deutlich mehr Verunreinigungen (gelb bis braun Färbungen
durch Brauneisenstein) enthalten sind. Lehm und Ton gehören zu den “losen Trümmergesteinen”. Bei den Baulehmen unterscheidet man nach der Rohdichte der fertigen, trockenen Bauteile in folgende Arten:
- Schwerlehm: Dieser Lehm, mit einer Rohdichte von 2000-2400 kg/m³, wurde und wird ohne Aufbereitung im
Stampfbau, für Stützmauern und evtl. auch für Kellermauerwerk verwendet.
- Massivlehm: Dieser Lehm, mit einer Rohdichte von 1700-2000 kg/m³, wurde und wird vereinzelt für alle
tragenden Bauteile, wie z.B. Lehmsteine, sowie Fußböden, Gewölbe und Füllungen eingesetzt.
- Faserlehm: Auch als Strohlehm betitelt hat dieser Lehm eine Rohdichte von 1200-1700 kg/m³ und ist für
vorgefertigte Bauteile wie z.B. Lehmsteine, Platten, Decken, Stürze geeignet.
- Leichtlehm: Mit einer Rohdichte von 300-1200 kg/m³ handelt es sich hierbei um einen Lehm mit einem
Leichtzuschlag. Dieser Lehm wird für unbelastete Wände und Decken sowie im Skelettbau verwendet.
- Lehmstroh: Mit einer Rohdichte von 150-300 kg/m³ kann man diesen Lehm für dämmende Ausfachungen verwenden.
Rechenwerte zu Wärmeleitfähigkeit und weitere Rohdichtewerte finden Sie hier: Wärmeleitfähigkeiten
unterschiedlicher Baustoffe.
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Dampfdiffusionswiderstände und Dampfleitfähigkeiten von Lehmbaustoffen:
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Rohdichte kg/m³
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Dampfdiffusionswiderstan d
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Dampfleitfähigkeit
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Leichtlehme mit Holzhäcksel
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600
440
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5,7
4,8
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0,126
0,150
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Leichtlehme mit Stroh
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660
300
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5,0
4,6
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0,143
0,158
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Leichtlehme mit Bims
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760
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6,3
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0,114
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Leichtlehme mit Blähton
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940
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8,9
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0,081
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Schwerlehme aus gestampftem Lehm
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1930
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10,2
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0,070
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industriell gefertigter Lehmstein allg.
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1990
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10,5
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0,069
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Feuerbeständigkeit vom Lehmbauteilen:
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Rohdichte kg/m³
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Schichtdicke in cm
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Feuerwiderstandsklasse
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Massivlehm (Backsteine)
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2000
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15
15
12
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F 180
F 120
F 90
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Leichtlehm mit mineralischem Zuschlag (Leichtbeton)
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900
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25
12
10
|
F 180
F 120
F 90
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Leichtlehm mit organischem Zuschlag:
-mineralisch gebundene Holzwolle
-Zellulose
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600
300
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F 30
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Lehmputz auf Leichtlehm
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1700
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2
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F 30
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Luftschallwerte von Lehmbaustoffen:
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Rohdichte kg/m³
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Schichtdicke in m für jeweilige Luft-Schalldämmmaße in dB
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30 dB
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40 dB
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50 dB
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55 dB
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Massivlehm
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2000
1200
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0,03
0,04
|
0,07
0,12
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0,20
0,33
|
0,40
0,73
|
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Leichtlehm
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800
400
|
0,04
0,08
|
0,08
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Lehmbauweisen
- Lehmbrote-Bauweise: Lehmbrote dienen hier zur nichttragende Ausfachung von Holzfachwerken.
- Lehm-Estrich: Ursprünglich wurde Lehm-Estrich aus festgeschlagenem Lehm hergestellt, dem zur
Verdichtung der Oberfläche u.a. Ochsenblut, Tiergalle oder Hammerschlag zugesetzt wurde.
- Lehmschlag: mit festgeschlagenem Strohlehm ausgefüllte Räume zwischen Holzdeckenbalken (Einschubdecken).
- Lehmstakung: in die Gefache von Holzfachwerken werden in Löcher oder Nuten in den Riegeln, Staken
geklemmt, um die gespaltene Weidenruten geflochten werden. Dieses Flechtwerk wird mit feuchten Strohlehm ausgedrückt und anschließend mit Lehmputz (Strohlehm) verputzt.
- Lehmstein-Bauweise: hier bilden luftgetrocknete Lehmsteine mit Lehmklebemörtel tragende oder nichttragende Ausfachungen.
- Stampflehm-Bauweise: hier wird erdfeuchter Lehm in Schalungen gestampft oder geschlagen. Es können
tragende Wände von großer Dicke erzeugt werden.
- Strohlehm-Bauweise: hier wird Lehm mit Zuschlag von Strohhäckseln für nichttragende Ausfachungen verwendet.
Lehmrohdichte
Lehmstroh
Lehmziegelflächengewicht
Lehmziegelformate
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Format
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Länge/Tiefe/Höhe in cm
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Flächengewicht je m²
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DF
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24x11,5x5,2
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ca. 55 kp
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MF
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24x11,5x7,2
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ca. 95 kp
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2-DF mit Lochanteil
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24x11,5x11,5
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ca. 120 kp
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2-DF voll
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24x11,5x10,5
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ca. 170 kp
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Sonderformat Beispiel
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24x11,5x4
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ca. 55 kp
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Lehrbogen
Dies ist eine gewölbte Schalung, auf welcher ein Bogen gemauert wird.
Lehrgerüst
Leibung
Innere oder äußere, seitliche Wandflächen einer Tür-/Fensteröffnung, Nische oder eines Bogens.
Leibungsanschlussleiste
Leibungsanschlussprofil
Dies ist eine Putzprofil (fälschlicher Weise auch als Leibungsanschlussleiste betitelt) für Leibungsanschlüsse von
Fenster und Türen etc. zum Putz (für innen und außen). Nach dem früheren Patentanmelder werden diese Leisten
vereinzelt auch noch Rioleisten oder Riholeisten genannt. Die Leisten sind i.d.R. mit einer Klebefläche versehen, mit
welcher sie an den jeweiligen Rahmen aufgeklebt werden können. Die Folie zum Schutz der Fenster oder Türen wird
auf eine Klebeleiste an der Putzleiste aufgeklebt, welche nach dem Putzauftrag über eine Sollbruchstelle abgerissen
werden kann. Die Seite die auf den Rahmen geklebt wird ist mit einem Schaumstoffstreifen ausgerüstet, womit
leichte Bewegungen vom Rahmen nicht zu Anschlußrissen zwischen Putz und Rahmen führt. Auf der Putzseite sind
i.d.R. zwei Abziehkanten als Putzhilfe vorhanden (erste Kante für den Unterputz, zweite Kante für den Oberputz).
Leibungsplatte für Wärmedämmung
Leichtbauweise
Leichtbeton
Unter diesem Begriff werden strukturell unterschiedliche Betone zusammengefasst, alle diese besitzen eine höhere
Porosität gegenüber Normalbetonen folgedessen auch eine verminderte Rohdichte (2,0 kg/dm³), jedoch eine erhöhte
Wärmedämmfähigkeit durch gezielt aufgebaute Poren, diese werden in verschiedener Weise erzielt (-
->Haufwerkporigkeit, -->Kornporigkeit, -->Blähporigkeit). Unterschieden wird in folgende Leichtbetongruppen:
- Leichtbeton B I: zu dieser Leichtbetongruppe gehören Leichtbetone der Betonfestigkeitsklasse LB 8, LB 10, LB 15 und LB 25.
- Leichtbeton B II:zu dieser Leichtbetongruppe gehören Leichtbetone der Betonfestigkeitsklasse LB 35, LB 45 und LB 55.
leichte Deckenbekleidung
leichte Trennwände
Hierzu zählen unbelastete Wände bis zu einem Gewicht von 150 kg/m² inkl. dem Putz, diese dürfen beim
Standsicherheitsnachweis vereinfacht durch einen gleichmäßig verteilten Zuschlag zur Verkehrslast berücksichtigt werden.
leichtes Flächentragwerk
Dies ist eine relativ ungenaue allgemeine Bezeichnung für Tragwerke aus Flächen mit geringem
Konstruktionsgewicht. Die Eigenlast der tragenden Flächen ist hierbei wesentlich kleiner als die sonstigen Lasten.
Leichtflüssigkeit
Dies ist eine Flüssigkeit mit einer geringeren Dichte als Wasser, welche zudem in Wasser nur in geringem Maße
unpolar, unverseifbar und löslich ist.
Leichthochlochziege
Durch die erhöhten Wärmedämmeigenschaften dieses Mauersteins wird er besonders für die Herstellung von
Außenmauerwerken verwendet; Rohdichte liegt hier bei 0,51-1,0 kg/dm³ .
Leichtlehm
Leichtmauermörtel (Wärmedämm-Mörtel)
Dies ist ein Werk-Trocken- oder Werk-Frischmörtel, Trockenrohdichte </= 1,0 kg/dm³; hergestellt aus Ton oder
mineralischen Leichtzusätzen und Bindemitteln, der das Wärmedämmverhalten der Fugen dem eigentlichen Wandbaustoff annähert, um die Fugen als -->Wärmebrücken weitestgehend auszuschließen.
Leichtputz
Leichtmörtel ist i.d.R. ein Werkmörtel mit einer Dichte von 600 bis 1300 kg/dm³ und ist nicht mit einem
Wärmedämmputz zu verwechseln.
Leichtspat
Leichttonmörtel
Dies ist ein, i.d.R. schnellabbindender, wärme- und schalldämmender Mörtel zum Verfüllen von Fachwerk-Gefachen,
zur manuellen und maschinellen Verarbeitung. Dieser Mörtel besteht aus Tonmineralien, mineralischen
Leichtzuschlägen, schnellabbindenden Zement, sowie Zusätze zur besseren Verarbeitung und Haftung. Die
Rohdichte liegt bei ca. 0,8 kg/dm³, die Wärmeleitfähigkeit bei ca. 0,21 W/(mK) und die Druckfestigkeit bei ca. 3,5 –
7,5 N/mm². Im Allgemeinen wird der Leichttonmörtel als Werkstrockenmörtel angeboten.
Leitungsauskunft
Leitungsnetz
Dies bezeichnet die Summe aller Leitungen, die der Ver- und Entsorgung eines bebauten Gebietes dienen.
Leichtzuschläge
Dies sind Zuschläge für Betone, Putze etc., es wird unterschieden in natürliche Leichtzuschläge (Naturbimse,
Kalktuffe, Lavaschlacke etc.) und künstliche Leichtzuschläge ( diese werden hergestellt aus z.B. Ton, Tonschiefer, Schieferton, Schiefer etc. durch Blähen).
Leim
Dies ist ein wasserlöslicher Klebstoff auf organischer Basis, wobei die Ausnahme hierbei der Wasserglasleim
darstellt. Auch als Leimlösung betitelt härtet dieser Klebstoff physikalisch durch Verdunsten oder Abwandern des Wassers aus. Bei Leimen wird unterschieden in:
- Glutinleim (Knochenleim, Hautleim) auf Eiweißbasis.
- Stärkeleime wie z.B. Kaseinleime u.a. auf Kohlenhydratbasis wie z.B. Sulfitablaugeleim (Malerleim), Dextrinleim oder Methylcelluloseleim.
- -->Beanspruchungsgruppen von Holzklebstoffen (früher: B1, B2, B3 und B4 Leim - heute: D1, D2, D3 und D4 Leim)
Leimbeanspruchungsgruppen
Leimfarben
Leimfarben bestehen aus wasserlöslichen Bindemitteln mit Pigmenten und gegebenenfalls Füllstoffen. Es dürfen
keine Kunststoffdispersionen zugefügt werden. Leim kann als organischer Stoff, Nährboden für Bakterien sein.
Daraus resultierend, kommt ein solcher Anstrich nur auf trockenem Untergrund und in trockenen Räumen in Frage.
Zelluloseleime werden zwar durch Feuchtigkeit nicht zersetzt, aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit scheiden sie jedoch für Außenanstriche und Feuchtraumanstriche aus.
Leimkitt
Leimlösungen
Leimspachtel
Leimwasser
Dies ist die Betitelung für eine sehr stark verdünnte Leimlösung zum Vorleimen von Untergründen, bei denen dadurch
übermäßige Saugfähigkeit behoben wird, oder zum Verdünnen von Leimfarben.
Leinölfirnis-Halböl
Leinölkitt
Leistung
Dies ist u.a.:
- Bauleistung
- Bearbeitungs- und Produktionsmenge je Zeiteinheit einer Baumaschine, eines Arbeiters oder einer Kolonne. Einheit: m³/h, Stück/h etc.
- Antriebs- und Motorenleistung von einer Baumaschine. Einheit: kW.
Leistungsbedarf einer Pumpe
Leistungsbeschreibung
Eine Leistungsbeschreibung ist eindeutig und so erschöpfend zu beschreiben, dass alle Bewerber die Beschreibung
im gleichen Sinne verstehen können und ihre Preise sicher und ohne umfangreiche Vorarbeiten berechnen können.
Leistungsbilder
In den Leistungsbildern werden zum Zwecke der Honorarberechnung typische Architekten- und Ingenieursleistungen
zusammengefasst, welche in -->Leistungsphasen unterteilt werden.
Leistungsgerät
Dies ist die Betitelung für eine Baumaschine, die für nur wenige abgegrenzte Teilleistungen eingesetzt wird und
deren Kosten anteilig diesen Leistungen zugeordnet werden.
Leistungsmangel
Auch als Werkmangel betitelt handelt es sich hierbei allgemein beschrieben um die negative Abweichung der
Beschaffenheit des geschuldeten Erfolgs von dem gesetzlich oder vertraglich geschuldeten Erfolg.
Leistungsphase
In den sogenannten Leistungsphasen werden abgrenzbare, eigenständige Teilleistungen des Leistungsbildes
beschrieben. Das Leistungsbild der Objektplanung für Gebäude, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten wird z.B. wie folgt untergliedert:
- 1. Grundlagenermittlung
- 2. Vorplanung
- 3. Entwurfsplanung
- 4. Genehmigungsplanung
- 5. Ausführungsplanung
- 6. Vorbereitung und Vergabe
- 7. Mitwirkung bei der Vergabe
- 8. Objektüberwachung
- 9. Objektbetreuung und Dokumentation
Leistungsprogramm
Dies ist eine mögliche Form der Ausschreibung, nach welcher an Stelle der ansich üblichen, in einzelne Gewerke,
Bauteile bzw. Arbeitschritte gegliederten Leistungsbeschreibungen lediglich eine funktionale Beschreibung des Bauwerks erfolgt.
Leistungsvertrag
Laut der VOB Teil A (§ 5) handelt es sich hierbei um einen Bauvertrag in welchem die Bauleistungen so vergeben
werden, dass die Vergütung auf Pauschalpreis- oder Einheitspreisbasis nach Leistung bemessen wird um eine möglichst genaue Verknüpfung der tatsächlichen Bauleistung mit der Vergütung zu erreichen.
Leistungsverweigerungsrecht
Dies ist das Recht welches einer Vertragspartei nach dem BGB (§ 320) zusteht, gegenüber der anderen Partei ihre
Leistung unter vorbestimmten Umständen zu verweigern.
Leistungsverzeichnis
Möglichst exakte aufgegliederte Beschreibung des anstehenden Bauvorhabens in Positionen, zur Preisfindung und
Abrechnung.
Leistungszahl
Auch als Heizzahl betitelt beschreibt diese das Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommenen
Leistung. Die Leistungszahl gilt als Kriterium der Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe, abhängig von der
Temperatur der Wärmequelle, der die Wärme entnommen wird und von der erforderlichen Heizwassertemperatur.
JETZT IM HANDEL
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