Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

Logo kl

Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

| Hauptseite | Mehr zu | Unternehmen | Kontakt | AGB`s | Impressum |

von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

Fehlender Begriff oder weitere Anregungen? - Einfach eingeben und absenden, wir bemühen uns schnell zu reagieren.

Wenn es schneller gehen sollte können Sie uns auch telefonisch kontaktieren!

 

 

 

 

Schon mal an einen Werbeeintrag hier gedacht?

Ihre Werbung aus oder für die Bereiche Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen wird Ihren Zielkunden hier kaum verfehlen!

Kontaktieren Sie uns doch einfach, wir beraten Sie gerne!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

L

Fachbuch Tipp
“Natürliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik”

 

Vorschau, Rezensionen und weitere Informationen zum Fachbuch
Natürliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff - Bauphysik - Konstruktion. Hier bei Amazon.de bestellen!  

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [La..] [Lb..] [Lc..] [Ld..] [Le..] >> weiter

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

l

    Abkürzung für -->Liter.

La

    Abkürzung für Lanthan.

Labilitätszahl

    Dies ist eine Kennzahl zur Beurteilung der ausreichenden Aussteifung und Stabilisierung bei einem aussteifenden Bauteil eines Bauwerks.

Labor-Schalldämm-Maß

    Labor-Schalldämm-Maß R: Dies ist der Schall, der ausschließlich durch das zu prüfende Bauteil übertragen wird.

Labor-Schall-Längsdämm-Maß RL

    Dies ist das, auf eine Bezugs-Kantenlänge und eine Bezugs-Trennfläche zwischen Trennwand (bzw.Trenndecke) und flankierendem Bauteil bezogene, Flankendämm-Maß.

Lack

    Lacke sind flüssige Substanzen, die in dünner Schicht auf Gegenstände aufgebracht werden und die durch chemische Reaktion und/oder physikalische Veränderung einen auf den Objekten haftenden festen Film bilden, der dekorative und/oder schützende Funktion hat.

Lackbenzin

    Auch als Testbenzin bekannt ist dies ein Benzin-Kohlenwasserstoff mir hoher Verdunstungszahl (60) und hohen Siedegrenzen (135-200 °C), der als Löse-, Verdünnungs- und Verlaufsmittel bei z.B. Farben und Lacken eingestezt wird.

Lackemulsionsfarben

    Dies ist ein, durch einen Stabilisator stabilisiertes, Gemisch aus Lack, oder Lackfarbentröpfchen und Wasser. Dies können z.B. Alkydharz-Emulsionsfarben sein.

Lackleinöl

    Dies ist ein, durch Entschleimen und Bleichen, veredeltes Rohleinöl, welches den Ausgangsstoff für Leinöl-Standöl, geblasenes Leinöl, Leinölfirnis und Leinöl-Alkydharz darstellt.

Lackmus

    Lackmus wird aus einer Flechte gewonnen und ergibt einen blauen Farbstoff, dieser verfärbt sich bei Kontakt mit Säure rot und wird in Lauge wieder blau.

Lacköle

    Dies sind trocknende oder auch nichttrocknende fette, veredelte Öle, welche als Bindemittelkomponente in Öl-Anstrichstoffen oder als Weichmacher in anderen Lacken eingesetzt werden.

Lackspachtel

    -->Spachtelmasse

Ladefaktor

    Dies ist z.B. das Verhältnis des Bodenvolumens vor dem Lösen, zum Nenninhalt des Arbeitsgefäßes einer Baumaschine.

Lageplan

    Dies ist die geographisch orientierte zeichnerische Darstellung eines Objektes in der Draufsicht. In der Baustatik ist dies die maßstäbliche Darstellung des Systems, im Gegensatz zum Kraftplan bei graphischer Ermittlung der unbekannten Kraftgröße.

Lager

    Dies sind die Punkte, an denen ein Tragwerk die Lasten auf eine Unterkonstruktion oder auf die Fundamente überträgt.

Lagerflächen auf Baustellen

    Auf diesen Flächen werden z.B. Schalungen, Stabstähle, Baustahlgewebe, Mauersteine, Mörtel etc...gelagert, sie können auch zur Zwischenlagerung von wiedereinzubauenden Boden verwendet werden.

Lagerfuge

    Bei Wänden sind dies die horizontalen Mauerfugen. Bei Bögen handelt es sich hierbei um die zum Bogenzentrum weisenden Fugen zwischen den Bogensteinen.

Lagerkonservierung

    -->Gebindekonservierung

Lagermatten

    Hier handelt es sich um Bewehrungsmatten aus Stahl (für Stahlbeton), welche auf Lager gehalten werden. Diese haben einen festgelegten Stahlquerschnitt von 1,31 cm²/m bis 8,84 cm²/m und Mattenabmessungen von 5,00 x 2,15 m bzw. 6,00 x 2,15 m. Der Stabdurchmesser beträgt 4,0 bis 8,5 mm; 5,5 bis 7,5 mm hierbei werden auch Doppelstäbe eingesetzt. Lagermatten werden eingeteilt in -->Q-Matten; -->R-Matten; -->K-Matten und -->N-Matten.

Lagerplätze

    Hier handelt es sich um Plätze auf denen Gegenstände für kurze oder längere Zeit abgestellt werden. Im Allgemeinen sind Lagerplätze Genehmigungspflichtig da diese nach den Landesbauordnungen zu den bauliche Anlagen zählen, jedoch sind in den meisten Landesbauordnungen bis zu einer gewissen Größe (durchschnittlich ca. 300 m²) von der Genehmigungspflicht befreit.

Lahn

    In die Breite gewalzter Metalldraht.

Laibung

    -->Leibung

LKW

    Abkürzung für Lastkraftwagen.

Lambda-Wert

    Der Lambda-Wert [W/m²K] bezeichnet die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes. Er gibt an, welche Wärmemenge (Watt) durch das Material von 1 m² Fläche sowie 1 m Dicke in einer Stunde hindurchgeht, bei einem Temperaturunterschied von 1 K (1 K ~ 1 C°). Im folgenden finden Sie einige Lambda-Werte von Baustoffen:

Baustoff

W/mK

    Putze und Estriche

Gipsputz ohne Zuschlag

0.350

Kalkgipsputz

0.700

Kalkzementputz, Kalkputz

0.870

Kunstharzputz

0.700

Zementputz

1.400

Mineralischer Leichtputz n.DIN18550T4

0.310

Wärmedämmputz n. DIN 18550 T3 Gr. 070

0.070

Wärmedämmputz n. DIN 18550 T3 Gr. 100

0.100

Wärmedämmputz n. DIN 18550 T3 Gr. 120

0.120

Anhydritestrich

0.700

Zementestrich

1.400

Industrieboden (Magnesiaestrich)

0.700

Gußasphaltestrich, Dicke => 15mm

0.900

    Beton

Normalbeton nach DIN 1045

2.100

Leichtbeton nach DIN 4219, 800 kg/m³

0.390

Leichtbeton nach DIN 4219,1400 kg/m³

0.790

Leichtbeton nach DIN 4219 2000 kg/m³

1.600

    Ziegeldecken

Ziegeldecke nach DIN 4160 o. Aufbeton

0.680

Ziegel-Stahlsteindecke vollvermörtelt

0.860

Ziegel-Stahlsteindecke teilvermörtelt

0.790

    Ziegelmauerwerk

Aussenwand Leichtziegelmauerwerk

0.160

Aussenwand Leichtziegelmauerwerk

0.180

Aussenwand Leichtziegelmauerwerk

0.210

Aussenwand Leichtziegelmauerwerk

0.240

Aussenwand Leichtziegelmauerwerk

0.270

HLz-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 800

0.390

HLz-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 900

0.420

HLz-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 1000

0.450

HLz-W-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 800

0.330

HLz-W-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 900

0.360

HLz-W-Mauerwerk n. DIN 105 T2 Rohd. 1000

0.390

HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1200

0.500

HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1400

0.580

HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1600

0.680

HLz-und Vollziegelmauerwerk Rohd.1800

0.810

Verblend-und Klinkermauerw. Rohd.1600

0.680

Verblend-und Klinkermauerw. Rohd.1800

0.810

Verblend-und Klinkermauerw. Rohd.2000

0.960

    weiteres Mauerwerk

Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.1400

0.700

Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.1600

0.790

Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.1800

0.990

Kalksandstein-Mauerwerk Rohd.2000

1.100

Gasbeton-Mauerwerk n.DIN4165 Rohd.600

0.240

Gasbeton-Mauerwerk n.DIN4165 Rohd.700

0.270

Gasbeton-Mauerwerk n.DIN4165 Rohd.800

0.290

    Hartschaum Dämmstoffe

Polyurethan(PU)-Hartschaum WLZ-Gr.025

0.025

Polyurethan(PU)-Hartschaum WLZ-Gr.030

0.030

Polyurethan(PU)-Hartschaum WLZ-Gr.035

0.035

Polyurethan(PU)-Ortschaum DIN18159T.1

0.030

Polystyrol(PS)-Hartschaum

0.045

Polystyrol(PS)-Hartschaum

0.040

Polystyrol(PS)-Hartschaum

0.035

Polystyrol-Extruderschaum

0.040

Polystyrol-Extruderschaum

0.035

Polystyrol-Extruderschaum

0.030

    weitere Dämmstoffe

Mineralfaser n. DIN 18165

0.035

Mineralfaser n. DIN 18165

0.040

Mineralfaser n. DIN 18165

0.045

Korkplatten n.DIN 18161

0.050

Holzfaserplatten

0.070

Zellulosefaser

0.045

Schafwolle

0.035

Baumwolle

0.040

Holzwolle

0.050

Schilf

0,055

Trittschalldämmung

0.040

    Bauplatten

Gipskartonbauplatte nach DIN 18180

0.210

Holzwolle-Leichtbaupl.n.DIN1101=>25mm

0.090

Holzwolle-Leichtbaupl.n.DIN1101= 15mm

0.150

Mehrsch.-Leichtbaupl.DIN1101 PS 040

0.040

Mehrsch.-Leichtbaupl DIN1101 MiFa 040

0.040

Mehrsch.-Leichtbaupl.DIN1101 MiFa 045

0.045

    Bauholz und Holzwerkstoffe

Fichte/Kiefer/Tanne

0.130

Buche/Eiche

0.200

Sperrholz nach DIN 68705

0.150

Flachpress-Spanpl. DIN 68761 u. 68763

0.130

Strangpress-Spanplatte DIN 68764 T1

0.170

Harte Holzfaserpl. DIN68750 u.68754T1

0.170

Poröse Holzfaserpl.DIN68750<=300kg/m³

0.060

Poröse Holzfaserpl.DIN68750<=400kg/m³

0.070

Bitum.-Holzfaserpl.DIN68752<=300kg/m³

0.060

Bitum.-Holzfaserpl.DIN68752<=400kg/m³

0.070

    Beläge

Linoleum nach DIN 18171

0.170

Korklinoleum

0.081

Linoleum-Verbundbeläge nach DIN 18173

0.120

Kunststoffbeläge, z.B. auch PVC

0.230

    bituminöse Stoffe und Bahnen

Dickbeschichtung(auf Kellermauerwerk)

0.170

Asphaltmastix, Dicke >= 7 mm

0.700

Bitumen

0.170

Bitumendachbahnen DIN 52128

0.170

Nackte Bitumendichtbahnen DIN 52129

0.170

    Schüttungen

Blähperlit

0.060

Blähglimmer

0.070

expandierter Korkschrot

0.050

Hüttenbims

0.130

Blähton, Blähschiefer

0.160

Bimskies

0.190

Schaumlava <= 1200 kg/m³

0.220

Polystyrolschaumstoff-Partikel

0.045

Schüttung trockener Sand,Kies,Splitt

0.700

    Böden, Natursteine und Sand

Sand, Kiessand

1.400

Bindiger Boden

2.100

Granit, Basalt, Marmor

3.500

Sandstein, Muschelkalk, Nagelfluh

2.300

Vulkanischer poriger Naturstein

0.550

    weitere gebräuchliche Baustoffe

Fliesen

1.000

Glas

0.800

Stahl

60.000

Gummi (kompakt)

0.200

Lambrequin

    Dies ist eine Fransen ähnliche Verzierung aus Stuck oder auch ein besetzter Querbehang.

Lambris

    Wandverkleidung aus Stein (Marmor), Holz oder Stuck.

Lambot

    Josef Louis Lambot baut um 1850 das erste Boot aus Stahlbeton.

Lamellen

    • Rippen eines Heizkörpers.
    • Die Bezeichnung für eine feine, dünne Scheibe, auch als Lamina betitelt.
    • Aus Holzschichten verleimt zusammengesetzte Leisten eines Lattenrostes bzw. Federholzrahmens im Möbelbau.

Lamina

    -->Lamellen

Laminat

    Bodenbelag aus mehreren Schichten. Die Trägerplatte besteht aus einem druckfesten Holzwerkstoff: einer MDF- (mitteldichte Holzfaser), HDF- (hochverdichtete Holzfaser) oder Spanplatte. Die Oberfläche ist mit abriebfestem Melaminharz beschichtet und schützt das darunterliegende, mit einer Holz- oder Steinreproduktion bedruckte Dekorpapier. Als Spannungsausgleich dient ein Gegenzug an der Unterseite. Meist nur etwa 8 mm hoch, sind Laminate ideal zum Modernisieren. Für den Wohnbereich gibt es sie mit unterschiedlichen Abriebfestigkeiten bis zu etwa 15.000 Umdrehungen.

Laminiertes Glas

    Hier wird eine dünne Kunststoff-Folie auf die Glasscheibe aufgebracht, dies dient zum Schutz vor Sonneneinstrahlung, dem Blendschutz sowie dekorativen Zwecken.

Landebrücke

    Dies ist eine, vom Ufer ausgehende, Brücke als Ausrüstung einer Anlegestelle.

Landesbauordnung

    Regelt, was genau im betreffenden Bundesland technisch beim Bau zu beachten ist, wann eine Baugenehmigung nötig ist und welche seitlichen Abstände beim Bau zu den Nachbarn einzuhalten sind etc.

Landespflege

    Dieser Begriff gilt als Synonym für die Landschaftsarchitektur, nicht wie oft gedacht für Landschaftspflege.

Landhausdielen

    -->Dielenböden, -->Parkettarten

Landschaftsarchitekt

    Dies ist der Fachmann für die Umgebungs- und Gartengestaltung, bzw. -planung.

Landschaftsplanung

    Diese Pläne sind dann als Bestandteile der Bauleitpläne ( Landschaftspläne von Flächennutzungsplänen  bzw. Grünordnungspläne von Bebauungspläne) aufzustellen.

Landwirtschaft

    Liegt vor, wenn eine unmittelbare Bodenertragsnutzung z.B. Ackerbau oder Viehzucht betrieben wird.

längenbezogener Strömungswiderstand

    Dies ist eine, von der Schichtdicke unabhängige, Kenngröße für ein schallabsorbierendes Material.

Längenmaße

    -->Nichtdezimale Maße.

Langerscher Balken

    Dies ist ein Balken, der durch einen Stabbogen überspannt wird und durch vertikale Stäbe an diesem Stabbogen aufgehängt wird.

Langlochziegel

    Abkürzung LLz (Leichtlanglochziegel) oder LLp (Leichtlangloch-Ziegelplatte);  dies sind parallel zur Lagerfläche gelochte Mauerziegel, LLp werden vorwiegend für nicht tragende Innenwände eingesetzt.

Langsamfilter

    Dies ist ein Filter in der Wasserversorgung (mit Schichten aus Sand und Kies) welcher mit einer Filtergeschwindigkeit von ca. 0,05 bis 0,25 m/h betrieben wird.

Langschnittpfanne

    Dies ist eine Hohlpfanne mit einem langem Eckschnitt. Die Langschnittpfanne wird i.d.R. bei der Vorschnittdeckung verwendet.

Längsdehnung

    Dies ist eine, konstant über einen Stabquerschnitt verteilte, Dehnung welche durch einen Angriff einer Längskraft im Schwerpunkt des Querschnitts oder auch durch Temperaturänderungen hervorgerufen wird.

Längsfuge

    Dies ist eine lotrechte Fuge zwischen zwei, in Richtung der Wanddicke gesehene, nebeneinander liegenden Mauersteinen. Im Straßenbau ist dies eine parallel zur Fertigungsrichtung verlaufende Fuge in Verkehrsflächen.

Längskraft

    Auch als Normalkraft bezeichnet, ist dies die Komponente in Richtung der Stabachse der an einer bestimmten Schnittstelle eines Stabes vorhandenen Schnittkraft.

Längslast

    Dies ist eine parallel zur Stabachse angreifende Strecken- oder Einzellast.

Längsneigung

    Dies ist z.B. die Neigung einer Gradiente gegen die Horizontale.

Lang- und Kurzwerk

    Dies ist der Eckquarder eines Mauerwerks, der abwechselnd mit der längeren und der kürzeren Seite eingebunden wurde.

Längsspannung

    Dies ist die Normalspannung im Querschnitt eines Stabes, die parallel zur Stabsachse wirkt.

Längstonnenschale

    Dies ist eine Schale mit gewölbeartiger Tragwirkung.

Langhaus

    Dies ist der Teil einer Kirche zwischen der Frontfassade und dem Querhaus bzw. des Chors.

Lanzettfenster

    Dies ist eine typisch gotische Fensterform, welche einen spitz zulaufenden Bogen als oberen Abschluß hat.

Lärche

    Das harzreiche Holz ist mittelhart, elastisch und zäh,leicht spaltbar und gut zu bearbeiten, es schwindet wenig und ist im Trockenen wie im Wasser sehr dauerhaft. Es ist das dauerhafteste europäische Nadelholz Verwendungsbereich: Bau- und Konstruktionsholz, Schwellen, Treppen, Fenster, Türen, Wandverkleidungen innen und aussen.

Lärm mindernde Fahrbahnbeläge

    Dies ist i.d.R. ein Fahrbahnbelag mit einer Deckschicht aus offenporigem Asphaltgemischgut oder Beton mit großem Hohlraumgehalt und untereinander verbundenen Makroporen auf dichter Unterlage.

Lärmpegel

    Dies ist die Bezeichnung für den Schall- oder Schalldruckpegel, maßgebender Wert für die Stärke des Lärms, als Masseinheit wird das Dezibel (dBA) verwendet.

Lärmschutzwälle

    Werden errichtet, um z.B. Verkehrslärmbelästigungen der Bewohner in Straßennähe bzw. Flughafennähe etc...  zu mindern, diese können aus zusammensteckbaren Modulen bestehen, welche anschließend mit Erde gefüllt und bepflanzt werden.

Lärmschutzwände

    Werden errichtet, wenn der Platz für -->Lärmschutzwälle fehlt (z.B. auf Brücken), zu deren Herstellung werden oft glasklare Baustoffe verwendet, welch zum Schutz der Vögel mit sichbaren Markierungen versehen werden müssen.

Laschenstoß

    Dies ist ein Stoß, bei welchem die Kraft durch parallel zu den Querschnittsteilen angeordneten Blechen übertragen wird.

Laschenverbindung

    Im Gleisbau ist dies die Verbindung von Schienenenden durch beidseitig am Steg angelegten und miteinander verschraubten Stahllaschen.

Laserfluchtung

    Dies ist eine Geradenabsteckung mit einem Laserstrahl.

Laserreinigung

    Dies ist ein Reinigungsverfahren welches mit Hilfe gepulster Laserstrahlen Verwitterungsschichten auf der Fassade entfernt. Die punktuell auftretende hohe Energie führt zum Verdampfen bzw. Abplatzen der Verschmutzungen. Baustellen taugliche Geräte arbeiten mit einem Nd: YAG-Laser. Die Energieübertragung erfolgt über Glasfaserkabel oder einem Teleskoparm.

Laserscannerklassifikation

    -->Klassifikation von Laserscannern

Laser-Scannermessung

    Dies ist die Abtastung eines Gebietes mit einem zeilenweise bewegten Laser vom Flugzeug aus, mit dem Ziel, eine digitale Höhendarstellung zu gewinnen.

LAS-System

    Dieses System besteht aus einem sogenannten Luft-Abgas-System in Verbindung mit einer raumluftunabhängigen Gasfeuerstätte.

Last

    Im Bauwesen wird diese Bezeichnung für Kräfte verwendet, welche von außen auf ein System einwirkenjedoch keine Reaktionskräfte darstellen; Einheit: N (Newton).

Lastannahmen

    Dies betitelt die Annahme und Zusammenstellung aller Lasten, die auf ein Bauwerk wirken.

Lastausbreitung

    -->Lastverteilung

Lastglieder

    Dies sind die Glieder auf der rechten Seite eines Gleichungssystems zur Bestimmung von unbekannten Zustandsgrößen.

Lastmoment

    Auch als Nennlastmoment betitelt. Bei z.B. Auslegerkranen errechnet sich diese Kenngröße aus Hakenlast mal Ausladung in tm.

Lastplattendruckversuch 

    Mit diesem Versuch werden Drucksetzungslinien des Bodens ermittelt. Anhand dieser Drucksetzungslinien können Verformbarkeit, Verdichtung und die Tragfähigkeit des Bodens beurteilt und das Verformungsmodul sowie das Bettungsmodul ermittelt werden. Beim Prüfverfahren wird der Boden durch eine kreisförmige Lastplatte über eine Druckvorrichtung wiederholt stufenweise be- und entlastet. Die vorgenannte Drucksetzungslinie erhält man durch eine diagrammmäßige Darstellung der mittleren Normalspannungen unter der Platte und der dazugehörigen Setzung der einzelnen Laststufen.

Lastspiel

    Ein Zyklus der Lasteinwirkung bei sich häufig wiederholender Belastung.

Lastverteilung

    Dies ist das Bestreben der Lasteinwirkung, wenn möglich weitere Querschnittsbereiche in die Lastübertragung einzubeziehen.

Lasur

    Offenporiger Anstrich, bei dem der Untergrund durchscheint. Er erhält dem Holz die Atmungsfähigkeit und stellt eine Feuchtigkeitsregulierung sicher.

Lasurpigmente

    Dies ist die Betitelung für Pigmente mit geringem Deckvermögen, welche zur Ausführung von farbigen, transparent -lasierenden Anstrichen, Malereien und dekorativen Flächenbelebungen verwendet werden.

latent hydraulisch

    Dies ist eine Hydraulizität welche erst bei Zugabe eines Anregers in Reaktion tritt und sodann technisch verwertbare Festigkeit ergibt.

Laterne

    Dies ist ein lichtdurchlässiger Aufsatz über einer Gewölbe- bzw. Deckenöffnung.

Latexfarben

    Ursprünglich ist dies der Oberbegriff für alle Anstrichstoffe die als Bindemittel Latex (den milchähnlichen Saft des Kautschukbaumes) enthalten.

Latrina/Latrine

    --> Abort

Latrobe

    Benjamin Henry Latrobe (1764-1820) war der erste amerikanische Architekt mit internationalem Ansehen, er wurde in England geboren und siedelte nach seiner Ausbildung in Deutschland und England 1796 nach Amerika über. Er arbeitete unter anderem am Weißen Haus und am Capitol in Washington mit.

Latte / Leiste

    -->Schnittholz mit einer Querschnittsfläche bis zu 32 cm² und einer Breite von mind. 8 cm; Für Dachlatten gilt der grundsatz Breite zur Höhe = < ½ .

Latteibrett

    -->Fensterbrett

Lattenrost

    Im Möbelbau ist dies die Unterfederung eines Bettes, aus auf einem Holzrahmen befestigten -->Lamellen.

Lattentür

    Dies ist eine einfache aus Latten vernagelte Türe.

Lattung

    • Auf den Sparren oder Rofen befestigte waagerechte Dachhölzer (auch Derbstangen genannt), an denen die Dachhaut befestigt wird. Früher verwendete man beispielsweise bei Reetdächern halbierte Tannen- und Kiefernstämme, die mit der runden Seite auf die Sparren gelegt wurden. Bei heutigen Reetdächern sind es gehobelte, abgerundete Leisten. Bei -->Hartdächern werden i.d.R. kantige Latten (Dachlatten) verwendet. Auswahl und Anordnung sind vom Deckmaterial, vom Sparrenabstand, von der Dachneigung und von den Wind- und Schneelasten abhängig.
    • Allgemein handelt es sich um parallele, gleichmäßige Anordnung von Holzlatten als Unterkonstruktion oder zur Befestigung von einer Dachhaut, Verkleidungen, Profilbrettern, Fassadenplatten und dergleichen.

Lauan

    Holzart. Das mässig harte Holz ist dauerhaft und witterungsfest. Es lässt sich leicht bearbeiten, gut messern und schälen, normal Leimen und polieren. Holzstaub verursacht Hautreizungen. Verwendungsbereich: Furnierholz in der Sperrholzindustrie, Fenster, Türen, Parkbänke und hochbeanspruchte Konstruktionen. Ersatzholz für Mahagoni.

Laubholz

    z.B. --> Eiche, --> Buche, --> Teak; weitere Bezeichnung für ein Vollholz, das an 4 Seiten in ganzer Länge von der Säge gestreift ist.

Läufer

    Dies ist ein Mauerstein, welcher im Mauerwerk die Längsseite (längere Seite) zur Sichtfläche zeigt.

Läuferfläche

    Dies ist die als -->Läufer eingesetzte längere Seite des Mauerwerksteins.

Läuferschicht

    Dies ist eine Mauerwerksschicht aus Läufern.

Läuferverband

    Dies ist ein Mauerwerksverband aus Läufern.

Laufkatze

    Dies ist der, längs eines Kranauslegers horizontal verfahrbare, Flaschenzug mit Elektroantrieb.

Lauflinie

    Richtung der Lauflinie, werden die Gebäudeebenen miteinander verbunden. Die Lauflinie zeigt immer in die ansteigende Richtung d.h. nach oben.

Lautheit

    Dies ist eine Angabe (Wert), welcher angibt, um wieviel lauter ein Geräusch als ein 1000-Hz-Ton mit einem Schalldruckpegel von 40 dB empfunden wird.

Lautstärkepegel

    Dies ist der Schalldruckpegel eines 1000-Hz-Tones, der beim Hörvergleich mit einem Geräusch als gleich laut wie dieses empfunden wird.

Lava

LB

    Abkürzung der alten Druckfestigkeitsklassen von Beton; -->Betondruckfestigkeitsklassen.

LBO

    Abkürzung für Landesbauordnung. Auch für Landesbauordnung für Baden Württemberg.

LBauO

    Abkürzung für Landesbauordnung für Rheinland-Pfalz.

LBauO M-V

LC0

    Höchste geprüfte Konzentration ohne tödliche Wirkungen (LC= letale Konzentration).

LC

    Abkürzung der -->Betondruckfestigkeitsklassen.

LCT 50 - tödliche Giftstoff-Dosierung

    Dies ist diejenige Dosierung eines oder mehrerer Giftstoffe, die durch Inhalation bei 50% einer Testgruppe einer Spezie unter bestimmten Prüfbedingungen über einen definierten Zeitraum tödlich wirkt.

    JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
    [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [La..] [Lb..] [Lc..] [Ld..] [Le..] >> weiter

LD50-Wert

Leasing

    Dieser Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet „Mieten“ oder „Vermieten“ in Bezug auf Investitionsgüter oder langlebigen Wirtschaftsgütern.

Lebendmulch

    -->mulchen

Leckageortung

    Dies ist ein Begriff der u.a. bei einer Prüfung nach -->Blower Door angewandt wird. Hierzu wird mit dem Gebläse im Gebäude ein Unterdruck von etwa 50 Pa eingestellt. Bei dieser Druckdifferenz lassen sich an Undichtigkeiten deutliche Luftströmungen nachweisen. Der Nachweis einer -->Luftströmung erfolgt durch Messung der Strömungsgeschwindigkeit mit einem -->Thermo-Anemometer. Da die Luftbewegung mit der Hand deutlich gefühlt werden kann, können bei einer schnellen Lecksuche Undichtigkeiten auch ertastet werden. In gesonderten Fällen kann der Einsatz eines Nebelgenerators oder einer Infrarot-Kamera erforderlich sein.

Le Corbusier

    Eigentlich: Charles-Èdouard Jeanneret; geb. 1887 schweizer.-franz. Architekt; erstrebt die Zurückführung der Baukörper auf stereometr. Grundformen und die Betonung der Funktionen des Bauganzen und seiner Teile auch bei Wohngebäuden. Während seiner Beschäftigunge mit der Stadtplanung und der Massenanfertigung von Gebäuden kam deutlich der Internationale Stil zum Ausdruck Er starb 1965

Ledoux

    Claude-Nicolas Ledoux (1736-1806) war der französische Architekt des Klassizismus, er publizierte mehrere Entwürfe die allerdings erst weit nach seinem Tod Anklang fanden

Lee

    Die dem Wind abgekehrte Seite.

Leerrohr

    Flexibles oder starres Kunststoff- oder auch Metallrohr für die Unterputz-Verlegung. Dient zur nachträglichen Aufnahme von Kabeln für Elektrik, Telefon, Kabel-TV usw.

Leersparren

    Dies sind durchgehende Sparren (von der Traufe bis zum Dachfirst) die innerhalb der Hauptfläche des Daches liegen.

Legende

    Eine Legende in einer Bauzeichnung ist eine Detailerklärung in Stichworten welche z.B. einen Schichtenaufbau eines Bauteils o.Ä. erklärt.

Legenden für Planzeichnungen im Hochbau (Abkürzungen)

    AB = Abflussbecken

    KS = Kontrollschacht

    AM = Abmauerung

    LS = Lichtschacht

    BD = Bodendurchführung

    M = Maßstab

    BE = Bodeneinlauf

    MW = Mauerwerk

    BRH = Brüstungshöhe

    NN = Normal Null

    BW = Badewanne

    OG = Obergeschoss

    DA = Deckenaussparung

    OK = Oberkante

    DD = Deckendurchbruch

    OK.FB = Oberkante fertiger Fußboden

    DG = Dachgeschoss

    OK.RD = Oberkante Rohdecke

    DN = Dachneigung

    OKF = Oberkante Fundament

    DS = Dampfsperre

    PD = Pultdach

    DU = Dusche

    PT = Putztüre

    DV = Dachvorsprung

    RDV = Rohrdurchführung

    EG = Erdgeschoss

    RFB = Rohfußboden

    EL = Einstiegsluke

    RH = Rohrhülse

    Fb = Feuerbeständig

    RK= Rollladenkasten

    FE = Fundamenterder

    RR = Regenrohr

    FFB = Fertigfußboden

    RT = Reinigungsöffnung

    Fh = Feuerhemmend

    RVS = Revisionsschacht

    FS = Fundamentsohle

    SD = Satteldach

    FT = Fertigteil

    SK = Sinkkasten

    FTT = Fertigteiltreppe

    SS = Sickerschacht

    GR = Gurtrolle

    StB = Stahlbeton

    HG = Hausgrund

    STG = Steigung

    HK = Heizkörper

    STGR = Steinzeugrohr

    HKN = Heizkörpernische

    SWS = Sanitärwandschlitz

    HWB = Handwaschbecken

    UG = Untergeschoss

    HWR = Hauswirtschaftsraum

    UK = Unterkante

    HWS = Heizungswandschlitz

    WD = Wanddurchbruch

    KA = Kaminabdeckung

    WM = Waschmaschine

    KGR = Kunststoffrohr

    WS = Wandschlitz

    KS = Kanalschacht

    ZRK = Ziegelrollladenkasten

Legierung

    Als Legierung bezeichnet man zusammengeschmolzene Metalle, die ein gemeinsames Kristallgitter bilden, in dem die einzelnen Metall-Atomsorten gleich verteilt sind.

Legionellen

    Dies ist eine Erkrankung der Atemwege durch Infektion mit Legionellose (Bakterien), durch Einatmen von mit Legionellen-Bakterien verseuchten Aerosolen (Wassertröpfchen).

Lehm

    Lehm ist das älteste Bindemittel, das gleichzeitig als Putz- und Mauermörtel ( Lehmputz ) verwendet worden ist und auch noch in so mancher Sanierung verwendet wird. Gerade als Lehmputz wird der Lehm in der heutigen Zeit wieder verwendet. Lehm und Ton unterscheiden sich dadurch, dass Ton aus reinen Tonmineralien mit geringen Verunreinigungen besteht und in Lehm (sandiger Ton) deutlich mehr Verunreinigungen (gelb bis braun Färbungen durch Brauneisenstein) enthalten sind. Lehm und Ton gehören zu den “losen Trümmergesteinen”. Bei den Baulehmen unterscheidet man nach der Rohdichte der fertigen, trockenen Bauteile in folgende Arten:

    • Schwerlehm: Dieser Lehm, mit einer Rohdichte von 2000-2400 kg/m³, wurde und wird ohne Aufbereitung im Stampfbau, für Stützmauern und evtl. auch für Kellermauerwerk verwendet.
    • Massivlehm: Dieser Lehm, mit einer Rohdichte von 1700-2000 kg/m³, wurde und wird vereinzelt für alle tragenden Bauteile, wie z.B. Lehmsteine, sowie Fußböden, Gewölbe und Füllungen eingesetzt.
    • Faserlehm: Auch als Strohlehm betitelt hat dieser Lehm eine Rohdichte von 1200-1700 kg/m³ und ist für vorgefertigte Bauteile wie z.B. Lehmsteine, Platten, Decken, Stürze geeignet.
    • Leichtlehm: Mit einer Rohdichte von 300-1200 kg/m³ handelt es sich hierbei um einen Lehm mit einem Leichtzuschlag. Dieser Lehm wird für unbelastete Wände und Decken sowie im Skelettbau verwendet.
    • Lehmstroh: Mit einer Rohdichte von 150-300 kg/m³ kann man diesen Lehm für dämmende Ausfachungen verwenden.

    Rechenwerte zu Wärmeleitfähigkeit und weitere Rohdichtewerte finden Sie hier: Wärmeleitfähigkeiten unterschiedlicher Baustoffe.

Dampfdiffusionswiderstände und Dampfleitfähigkeiten von Lehmbaustoffen:

 

Rohdichte
kg/m³

Dampfdiffusionswiderstan d

Dampfleitfähigkeit

Leichtlehme mit Holzhäcksel

600

440

5,7

4,8

0,126

0,150

Leichtlehme mit Stroh

660

300

5,0

4,6

0,143

0,158

Leichtlehme mit Bims

760

6,3

0,114

Leichtlehme mit Blähton

940

8,9

0,081

Schwerlehme aus gestampftem Lehm

1930

10,2

0,070

industriell gefertigter Lehmstein allg.

1990

10,5

0,069

Feuerbeständigkeit vom Lehmbauteilen:

 

Rohdichte
kg/m³

Schichtdicke in cm

Feuerwiderstandsklasse

Massivlehm (Backsteine)

2000

15

15

12

F 180

F 120

F 90

Leichtlehm mit mineralischem Zuschlag (Leichtbeton)

900

25

12

10

F 180

F 120

F 90

Leichtlehm mit organischem Zuschlag:

 -mineralisch gebundene Holzwolle

 -Zellulose

 

600

300

 

F 30

Lehmputz auf Leichtlehm

1700

2

F 30

Luftschallwerte von Lehmbaustoffen:

 

Rohdichte
kg/m³

Schichtdicke in m für jeweilige Luft-Schalldämmmaße in dB

30 dB

40 dB

50 dB

55 dB

Massivlehm

2000

1200

0,03

0,04

0,07

0,12

0,20

0,33

0,40

0,73

Leichtlehm

800

400

0,04

0,08

0,08

 

 

Lehmbauweisen

    • Lehmbrote-Bauweise: Lehmbrote dienen hier zur nichttragende Ausfachung von Holzfachwerken.
    • Lehm-Estrich: Ursprünglich wurde Lehm-Estrich aus festgeschlagenem Lehm hergestellt, dem zur Verdichtung der Oberfläche u.a. Ochsenblut, Tiergalle oder Hammerschlag zugesetzt wurde.
    • Lehmschlag: mit festgeschlagenem Strohlehm ausgefüllte Räume zwischen Holzdeckenbalken (Einschubdecken).
    • Lehmstakung: in die Gefache von Holzfachwerken werden in Löcher oder Nuten in den Riegeln, Staken geklemmt, um die gespaltene Weidenruten geflochten werden. Dieses Flechtwerk wird mit feuchten Strohlehm ausgedrückt und anschließend mit Lehmputz (Strohlehm) verputzt.
    • Lehmstein-Bauweise: hier bilden luftgetrocknete Lehmsteine mit Lehmklebemörtel tragende oder nichttragende Ausfachungen.
    • Stampflehm-Bauweise: hier wird erdfeuchter Lehm in Schalungen gestampft oder geschlagen. Es können tragende Wände von großer Dicke erzeugt werden.
    • Strohlehm-Bauweise: hier wird Lehm mit Zuschlag von Strohhäckseln für nichttragende Ausfachungen verwendet.

Lehmrohdichte

    -->Lehm

Lehmstroh

    -->Lehm

Lehmziegelflächengewicht

    -->Lehmziegel

Lehmziegelformate

Format

Länge/Tiefe/Höhe in cm

Flächengewicht je m²

DF

24x11,5x5,2

ca. 55 kp

MF

24x11,5x7,2

ca. 95 kp

2-DF mit Lochanteil

24x11,5x11,5

ca. 120 kp

2-DF voll

24x11,5x10,5

ca. 170 kp

Sonderformat Beispiel

24x11,5x4

ca. 55 kp

Lehrbogen

    Dies ist eine gewölbte Schalung, auf welcher ein Bogen gemauert wird.

Lehrgerüst

    Hölzernes Hilfsgerüst zum errichten eines Bogens oder Gewölbe.

Leibung

    Innere oder äußere, seitliche Wandflächen einer Tür-/Fensteröffnung, Nische oder eines Bogens.

Leibungsanschlussleiste

    -->Leibungsanschlussprofil

Leibungsanschlussprofil

    Dies ist eine Putzprofil (fälschlicher Weise auch als Leibungsanschlussleiste betitelt) für Leibungsanschlüsse von Fenster und Türen etc. zum Putz (für innen und außen). Nach dem früheren Patentanmelder werden diese Leisten vereinzelt auch noch Rioleisten oder Riholeisten genannt. Die Leisten sind i.d.R. mit einer Klebefläche versehen, mit welcher sie an den jeweiligen Rahmen aufgeklebt werden können. Die Folie zum Schutz der Fenster oder Türen wird auf eine Klebeleiste an der Putzleiste aufgeklebt, welche nach dem Putzauftrag über eine Sollbruchstelle abgerissen werden kann. Die Seite die auf den Rahmen geklebt wird ist mit einem Schaumstoffstreifen ausgerüstet, womit leichte Bewegungen vom Rahmen nicht zu Anschlußrissen zwischen Putz und Rahmen führt. Auf der Putzseite sind i.d.R. zwei Abziehkanten als Putzhilfe vorhanden (erste Kante für den Unterputz, zweite Kante für den Oberputz).

Leibungsplatte für Wärmedämmung

    Dies ist eine dünne Dämmplatte speziell für die Dämmung von z.B. Fensterleibungen.

Leichtbauweise

    Dies ist eine Bauweise aus Baustoffen mit geringem Eigen- bzw. Raumgewicht.

Leichtbeton

    Unter diesem Begriff werden strukturell unterschiedliche Betone zusammengefasst, alle diese besitzen eine höhere Porosität gegenüber Normalbetonen folgedessen auch eine verminderte Rohdichte (2,0 kg/dm³), jedoch eine erhöhte Wärmedämmfähigkeit durch gezielt aufgebaute Poren, diese werden in verschiedener Weise erzielt (- ->Haufwerkporigkeit, -->Kornporigkeit, -->Blähporigkeit). Unterschieden wird in folgende Leichtbetongruppen:

    • Leichtbeton B I: zu dieser Leichtbetongruppe gehören Leichtbetone der Betonfestigkeitsklasse LB 8, LB 10, LB 15 und LB 25.
    • Leichtbeton B II:zu dieser Leichtbetongruppe gehören Leichtbetone der Betonfestigkeitsklasse LB 35, LB 45 und LB 55.

leichte Deckenbekleidung

    Dies ist eine Unterdecke deren Unterkonstruktion direkt am tragenden Deckenbauteil befestigt ist.

leichte Trennwände

    Hierzu zählen unbelastete Wände bis zu einem Gewicht von 150 kg/m² inkl. dem Putz, diese dürfen beim Standsicherheitsnachweis vereinfacht durch einen gleichmäßig verteilten Zuschlag zur Verkehrslast berücksichtigt werden.

leichtes Flächentragwerk

    Dies ist eine relativ ungenaue allgemeine Bezeichnung für Tragwerke aus Flächen mit geringem Konstruktionsgewicht. Die Eigenlast der tragenden Flächen ist hierbei wesentlich kleiner als die sonstigen Lasten.

Leichtflüssigkeit

    Dies ist eine Flüssigkeit mit einer geringeren Dichte als Wasser, welche zudem in Wasser nur in geringem Maße unpolar, unverseifbar und löslich ist.

Leichthochlochziege

    Durch die erhöhten Wärmedämmeigenschaften dieses Mauersteins wird er besonders für die Herstellung von Außenmauerwerken verwendet; Rohdichte liegt hier bei 0,51-1,0 kg/dm³ .

Leichtlehm

    -->Lehm

Leichtmauermörtel (Wärmedämm-Mörtel)

    Dies ist ein Werk-Trocken- oder Werk-Frischmörtel, Trockenrohdichte </= 1,0 kg/dm³; hergestellt aus Ton oder mineralischen Leichtzusätzen und Bindemitteln, der das Wärmedämmverhalten der Fugen dem eigentlichen Wandbaustoff annähert, um die Fugen als -->Wärmebrücken weitestgehend auszuschließen.

Leichtputz

    Leichtmörtel ist i.d.R. ein Werkmörtel mit einer Dichte von 600 bis 1300 kg/dm³ und ist nicht mit einem Wärmedämmputz zu verwechseln.

Leichtspat

    -->Lenzin

Leichttonmörtel

    Dies ist ein, i.d.R. schnellabbindender, wärme- und schalldämmender Mörtel zum Verfüllen von Fachwerk-Gefachen, zur manuellen und maschinellen Verarbeitung. Dieser Mörtel besteht aus Tonmineralien, mineralischen Leichtzuschlägen, schnellabbindenden Zement, sowie Zusätze zur besseren Verarbeitung und Haftung. Die Rohdichte liegt bei ca. 0,8 kg/dm³, die Wärmeleitfähigkeit bei ca. 0,21 W/(mK) und die Druckfestigkeit bei ca. 3,5 – 7,5 N/mm². Im Allgemeinen wird der Leichttonmörtel als Werkstrockenmörtel angeboten.

Leitungsauskunft

    -->Schachtschein

Leitungsnetz

    Dies bezeichnet die Summe aller Leitungen, die der Ver- und Entsorgung eines bebauten Gebietes dienen.

Leichtzuschläge

    Dies sind Zuschläge für Betone, Putze etc., es wird unterschieden in natürliche Leichtzuschläge (Naturbimse, Kalktuffe, Lavaschlacke etc.) und künstliche Leichtzuschläge ( diese werden hergestellt aus z.B. Ton, Tonschiefer, Schieferton, Schiefer etc. durch Blähen).

Leim

    Dies ist ein wasserlöslicher Klebstoff auf organischer Basis, wobei die Ausnahme hierbei der Wasserglasleim darstellt. Auch als Leimlösung betitelt härtet dieser Klebstoff physikalisch durch Verdunsten oder Abwandern des Wassers aus. Bei Leimen wird unterschieden in:

    • Glutinleim (Knochenleim, Hautleim) auf Eiweißbasis.
    • Stärkeleime wie z.B. Kaseinleime u.a. auf Kohlenhydratbasis wie z.B. Sulfitablaugeleim (Malerleim), Dextrinleim oder Methylcelluloseleim.
    • -->Beanspruchungsgruppen von Holzklebstoffen (früher: B1, B2, B3 und B4 Leim - heute: D1, D2, D3 und D4 Leim)

Leimbeanspruchungsgruppen

    -->Beanspruchungsgruppen von Holzklebestoffe

Leimfarben

    Leimfarben bestehen aus wasserlöslichen Bindemitteln mit Pigmenten und gegebenenfalls Füllstoffen. Es dürfen keine Kunststoffdispersionen zugefügt werden. Leim kann als organischer Stoff, Nährboden für Bakterien sein. Daraus resultierend, kommt ein solcher Anstrich nur auf trockenem Untergrund und in trockenen Räumen in Frage. Zelluloseleime werden zwar durch Feuchtigkeit nicht zersetzt, aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit scheiden sie jedoch für Außenanstriche und Feuchtraumanstriche aus.

Leimkitt

    -->Kitt

Leimlösungen

    -->Leim

Leimspachtel

    -->Spachtelmasse

Leimwasser

    Dies ist die Betitelung für eine sehr stark verdünnte Leimlösung zum Vorleimen von Untergründen, bei denen dadurch übermäßige Saugfähigkeit behoben wird, oder zum Verdünnen von Leimfarben.

Leinölfirnis-Halböl

    Dies ist die Betitelung für ein Gemisch aus Leinölfirnis- und Testbenzin im Verhältnis 1:1.

Leinölkitt

    -->Kitt

Leistung

    Dies ist u.a.:

    • Bauleistung
    • Bearbeitungs- und Produktionsmenge je Zeiteinheit einer Baumaschine, eines Arbeiters oder einer Kolonne. Einheit: m³/h, Stück/h etc.
    • Antriebs- und Motorenleistung von einer Baumaschine. Einheit: kW.

Leistungsbedarf einer Pumpe

    Dies ist die aufgenommene mechanische Leistung an einer Pumpenwelle oder Pumpenkupplung.

Leistungsbeschreibung

    Eine Leistungsbeschreibung ist eindeutig und so erschöpfend zu beschreiben, dass alle Bewerber die Beschreibung im gleichen Sinne verstehen können und ihre Preise sicher und ohne umfangreiche Vorarbeiten berechnen können.

Leistungsbilder

    In den Leistungsbildern werden zum Zwecke der Honorarberechnung typische Architekten- und Ingenieursleistungen zusammengefasst, welche in -->Leistungsphasen unterteilt werden.

Leistungsgerät

    Dies ist die Betitelung für eine Baumaschine, die für nur wenige abgegrenzte Teilleistungen eingesetzt wird und deren Kosten anteilig diesen Leistungen zugeordnet werden.

Leistungsmangel

    Auch als Werkmangel betitelt handelt es sich hierbei allgemein beschrieben um die negative Abweichung der Beschaffenheit des geschuldeten Erfolgs von dem gesetzlich oder vertraglich geschuldeten Erfolg.

Leistungsphase

    In den sogenannten Leistungsphasen werden abgrenzbare, eigenständige Teilleistungen des Leistungsbildes beschrieben. Das Leistungsbild der Objektplanung für Gebäude, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten wird z.B. wie folgt untergliedert:

    • 1. Grundlagenermittlung
    • 2. Vorplanung
    • 3. Entwurfsplanung
    • 4. Genehmigungsplanung
    • 5. Ausführungsplanung
    • 6. Vorbereitung und Vergabe
    • 7. Mitwirkung bei der Vergabe
    • 8. Objektüberwachung
    • 9. Objektbetreuung und Dokumentation

Leistungsprogramm

    Dies ist eine mögliche Form der Ausschreibung, nach welcher an Stelle der ansich üblichen, in einzelne Gewerke, Bauteile bzw. Arbeitschritte gegliederten Leistungsbeschreibungen lediglich eine funktionale Beschreibung des Bauwerks erfolgt.

Leistungsvertrag

    Laut der VOB Teil A (§ 5) handelt es sich hierbei um einen Bauvertrag in welchem die Bauleistungen so vergeben werden, dass die Vergütung auf Pauschalpreis- oder Einheitspreisbasis nach Leistung bemessen wird um eine möglichst genaue Verknüpfung der tatsächlichen Bauleistung mit der Vergütung zu erreichen.

Leistungsverweigerungsrecht

    Dies ist das Recht welches einer Vertragspartei nach dem BGB (§ 320) zusteht, gegenüber der anderen Partei ihre Leistung unter vorbestimmten Umständen zu verweigern.

Leistungsverzeichnis

    Möglichst exakte aufgegliederte Beschreibung des anstehenden Bauvorhabens in Positionen, zur Preisfindung und Abrechnung.

Leistungszahl

    Auch als Heizzahl betitelt beschreibt diese das Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommenen Leistung. Die Leistungszahl gilt als Kriterium der Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe, abhängig von der Temperatur der Wärmequelle, der die Wärme entnommen wird und von der erforderlichen Heizwassertemperatur.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [La..] [Lb..] [Lc..] [Ld..] [Le..] >> weiter

Sie haben einen Begriff nicht gefunden? - Einfach eingeben und absenden, Sie werden sehen, bald ist auch Ihr Begriff erklärt