Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Lochfenster

    Ein Lochfenster ist eine lochgleiche Öffnung welche als beabsichtigte Einsichtmöglichkeit angefertigt wurde. Man findet Lochfenster z.B. bei Maschinen, um hinter einer Blende liegende Produktionsabläufe oder Maschinenteile beobachten zu können oder auch bei Schaufenster, welche komplett undurchschaubar beklebt wurden und nur diverse Löcher, also die Lochfenster, in dieser Verklebung eine Durchsicht gewähren.

Lochfraß

    Hierunter versteht man einen starken, lochförmigen Werkstoffabtrag (-->Korrosion) mit einer trichterartigen Vertiefung, welcher in kurzer Zeit zur Zerstörung von metallenen Geräten oder Leitungen führen kann.

Lochleibung

    Dies ist eine Pressung zwischen Bolzen, Niet oder Schrauben und dem zu verbindenden Bauteil infolge einer senkrechten zur Bolzen-, Niet- oder Schraubenachse gerichteter Kraft.

Lochspiel

    Dies ist der Spalt zwischen Bolzen, Schrauben oder Niet und dem Lochrand.

Lochstein

    Mauerstein gleiche Anforderungen wie -->Lochziegel.

Lochungsarten, Löcher und Stege von Mauerziegel

Art

 

Kurzzeichen

 

Gesamtlochquerschnitt in % der Lagerfläche 1)

 

Löcher2)
 

Stege
 

Einzelquerschnitt cm2

 

Maße 3)

 

Vollziegel

 

Mz

 

15

 

6
etwaige Grifflöcher  

k 15
d 20
d' 18

 

Mindestdicke der Außenwandungen 10 mm
Bei Vormauerziegeln und Klinkern muß die Mindestdicke der Außenwandungen an den Sichtseiten 20 mm betragen.

 

Hochlochziegel mit Lochung A

 

HLzA

 

> 15
50

 

2,5
etwaige Grifflöcher  

keine
Festlegungen

 

Hochlochziegel mit Lochung B

 

HLzB

 

> 15
50

 

6
etwaige Grifflöcher  

k 15
d 20
d' 18

 

Hochlochziegel mit Lochung C4)

 

HLzC

 

50

 

16

 

k 25
d 45
d' 35

 

1) Lagerfläche = Länge x Breite des Ziegels. Bei Ziegeln mit Grifflöchern darf der Lochanteil 55% betragen.
 

2) Ausschließlich etwaiger Mörteltaschen
 

3) Hierbei bedeuten k = kleinere Seitenlänge bei rechteckigen, d = Durchmesser bei kreisförmigen und d' = kleinerer Durchmesser oder kleinere Diagonale bei ellipsenförmigen oder rhombischen Lochquerschnitten.
 

4) 5seitig geschlossen, Dicke der Abdeckung 5 mm

Lochziegel

    Baustoff aus Ton mit spezieller Lochung. Gute Wärmedämmwerte, da die Wärme hauptsächlich im Material um die Löcher herum abfließt. Dadurch verlängert sich der Wärmeweg.

Lockergesteine

    Lockergesteine werden 4 Klassen aufgeteilt:

    • Klasse LN: Nichtbindige Lockergesteine deren Hauptbestandteile Sand und Kies sind und die Körngröße nich größer als 63 mm ist, die Klasse LN wird weiterhin wie nachfolgend unterteilt:

Lagerung

Klassen der Lockergesteine LN -nichtbindig-

eng gestuft

weit oder intermittierend gestuft

Locker

LNE 1

LNW 1

Mitteldicht

LNE 2

LNW 2

Dicht

LNE 2

LNW 3

    • Klasse LB: Bindige Lockergesteine deren Hauptbestandteile Schluff, Ton bzw. Sand, Kies mit hohem Masseanteil von Schluff und Ton sind, auch hier ist die Korngöße nicht größer als 63 mm, die Klasse LB wird weiterhin wie nachfolgend unterteilt:

Konsistenz

Klassen der Lockergesteine LB -bindig-

mineralisch

organogen

Breiig - weich

LBM 1

LBO 1

Steif - halbfest

LBM 2

LBO 2

Fest

LBM 2

LBO 3

    • Klasse LO: Dies beinhaltet organische Böden, eine weitere Einteilung ist nicht vorhanden.
    • Klasse S: Dies ist die Zusatzklasse bei Lockergesteinen bei welcher Steine mit einer Kornkröße größer als 63 mm vorkommen, es wird unterschieden zwischen den Klassen S1 (Steingröße bis 300 mm mit einem Masseanteil bis zu 30%), S2 (Steingröße bis 300 mm mit einem Masseanteil über 30%), S3 (Steingröße bis 600 mm mit einem Masseanteil bis zu 30%) und S4 (Steingröße bis 600 mm mit einem Masseanteil über 30%).

Löffelbinder

    Der Löffelbinder ist eine Zementart für Dichtungsarbeiten bei Wasserandrang. Er wird zusammengestellt aus einem Teil Tonerdeschmelzzement und einem Teil Portlandzement und pastisch angemacht. Der Löffelbinder beginnt bereits nach ca. 2 Minuten zu erstarren und ist nach ca. 4 bis 5 Minuten erhärtet.

Löffelbinder-Effekt

    Mit diesem Begriff wird das sehr schnelle erhärten von z.B. Zement betitelt.

Log

    Dies ist eine graphische Darstellung der Ergebnisse von geophysikalischen Bohrlochmessungen.

Logeion

    Dies war die Rednerbühne eines antiken Theaters.

Loggia

    Offene Laube oder Säulenhalle eines Bauwerks, verbreitet in der italienischen Renaissance, auch eine Art Balkon, welcher vondrei Seiten geschloßen ist, also nur nach vorne hin offen.

Lohngleitklausel

    Dies ist ein Preisvorbehalt in Werksverträgen, wonach entstehende Mehrkosten infolge von Lohnerhöhungen während der Ausführungszeit zu einer entsprechenden Preisänderung führen.

Lohnkosten

    Ergeben sich durch die Löhne Zulagen und usw. die für die Beschäftigung von Arbeitskräften entstehen.

Lohnnebenkosten

    Dies sind z.B. Kosten, die durch Entfernung der Baustelle vom Standort des Unternehmens entstehen. Wie z.B. die Fahrkostenabgeltung, der Verpflegungszuschuß, die Auslösung und die Reisezeitvergütung etc.

Lohnzusatzkosten

    Auch als Sozialkosten betitelt sind dies die sozialen Aufwendungen wie z.B. die Bezahlung der Feiertage, der Anteil des 13. Monatseinkommens, die Arbeitgeberbeiträge zur Renten-, Arbeitslosen-, Unfall-, und Krankenversicherung sowie die Lohnfortzahlung bei Krankheit und Urlaub.

Lokus

    Toilette

Longimetrie

    Längenmessung

Lore

    Dies ist ein, auf Gleisen fahrendes Fördergerät. Auch als Kipplore für Schüttgüter im Einsatz.

Löschwasser

    Das Löschwasser ist das zum Feuerlöschen verwendete bzw. zur Verfügung stehende Trink- und/oder Brauchwasser.

Löschwasserspeicher

    Dies ist ein, ausschließlich der Löschwasserversorgung dienender, Behälter oder auch Teich.

Löschwasservorrat

    Dies ist der, für die Brandbekämpfung vorgesehener Zuschlag zum Nenninhalt.

Lösemittel

    Stoffe, die dazu dienen, andere Stoffe zu lösen, zu verdünnen, zu emulgieren oder zu suspendieren, um eine Verarbeitung oder auch Entfernung zu ermöglichen. Lösemittel sind unter Normalbedingungen flüssig.

Lösemittelklebstoffe

    Bei diesem Klebstoff (auch als Kleblack betitelt) sind die Klebstoffe in organischen Lösemitteln gelöst, welche sich beim Erhärten verflüchtigen (physikalische Erhärtung), womit auch eine chemische Härtung verbunden sein kann. Manche dieser Lösemittelklebstoffe werden in Lösemitteln gelöst, welche gleichtzeitig die Fügeflächen anlösen oder anquellen, womit sich eine besonders feste Verbindung zwischen den Fügeteilen und dem stofflich ähnlichen Klebefilm erzielen lässt.

Losonczi

    Der ungarische Ingenieur Àron Losonczi hat den -->lichtdurchlässigen Beton erfunden.

Lösungskalorimeter

    Dies ist ein Gerät zur Bestimmung der Hydratationswärme von Zement.

Lotosknospenkapitell

    Dies ist ein Kapitell in Form einer Lotosknospe.

Lotossäule

    Dies ist eine ägyptische Säule mit Lotoskapitell.

Lot- und winkelgerechte Ausführung

    exakte senkrechte und rechtwinkelige Ausführung.

Lötzinn

    Auch als Schnellot oder Weichlot bekannt handelt es sich hierbei hauptsächlich Pb-Sn-Legierungen, diese werden meistens in Form von Stangen mit eingeprägter Bezeichnung oder als Lötdraht angeboten. Lötzinn wird für Lötverbindungen mit Zink, Blei, Kupfer, Zinkblech etc... verwendet.

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LP

    Abkürzung für Luftporenbildner, -->Betonzusatzmittel.

LP-Beton

    Abkürzung für Luftporenbeton

LP-Topf

Lr

    Abkürzung für Lawrencium.

LRD

    Kurzzeichen für eine Strangpress-Röhrenplatte mit einem höherer Schallabsorptionsgrad und durchbrochener Oberfläche.

LRV

Lu

    Abkürzung für Lutetium.

Luanheite

    -->Silbermineralien

Luft-Abgas-Schornstein

    Dieser besteht aus einem Doppelschacht, das Innenrohr dient zum Abführen der Abgase über das Dach und der Ringspalt zwischen Innen- und Außenrohr (Mantelstein) zur Ansaugung der Verbrennungsluft von außen über das Dach. Letzteres kann auch über einen getrennten Luftschacht daneben erfolgen.

Luftbefeuchter

    Dient zur Zuführung von Feuchtigkeit zur Raumluft, dies wird durch Verdunsten, Verdampfen oder Zerstäuben erreicht.

Luftbindemittel

    Dies sind Bindemittel die ausschließlich an der Luft erhärten und im erhärteten Zustand wasserlöslich sind.

Luftdichtheit

    Die Luftdichtheit beschreibt die Luftdurchlässigkeit von Gebäudehüllen.

Luftdichtheitsschicht

    Dies ist eine Schicht die die Luftströmung durch ein Bauteil hindurch verhindern soll.

Luftdichtigkeit

    Bei Leichtbaukonstruktion werden drei Luftdichtigkeitsebenen benannt:

    • Bei warmseitig angebrachte Dampfbremse; wird verhindert, dass erwärmte Luft durch die Dämmung nach außen dringt und die Dampfdiffusion reguliert.
    • Bei Wärmedämmung; je luftdichter die Wärmedämmung, desto geringer ist der Konvektionsstrom. Ideal ist jedoch eine Wärmedämmung die luftdicht und diffusionsoffen ist, da dadurch das Risiko für Tauwasserschäden minimiert ist.
    • Bei der Abdeckung der Wärmedämmung; sie wird auch Winddichtung genannt. Sie wird am sinnvollsten mit naturharzgebundenen oder bituminierten Weichfaserplatten mit Nut und Feder hergestellt.

Lüften (automatisch)

    Die regelmäßige Be- und Entlüftung der Wohnräume erfolgt hierbei mechanisch. Es wird Frischluft über einen Dach- , Außenwandanschluss oder über erdverlegte Rohre angesaugt. Bei letzterem besteht der große Vorteil, dass die Außenluft durch das Erdreich vorgewärmt (im Winter) bzw. abgekühlt (im Sommer) wird. Die angesaugte Luft wird mittels eines Wärmetauschers mit Hilfe der energiereichen Abluft erwärmt. Ist die Temperaturerhöhung zu gering, erfolgt im Bedarfsfall eine Nachwärmung durch die im Zentralgerät montierte Luft/Luft-Kleinwärmepumpe. Der Energiegehalt der Abluft wird auf diese Weise weitestgehend an die Frischluft abgegeben, was wiederum Zuglufterscheinungen aufgrund geringer Einblastemperatur vermeidet. Die erwärmte Zuluft wird über Lüftungsrohre den einzelnen Wand- und Deckenauslassventilen in den Wohnraum zugeführt. Die Abluft wird dem Zentralgerät zugeführt und nach dem Entwärmen über eine Dachhaube als Fortluft ausgeblasen.

Lüften

    Als das raumtechnisch bestes Lüften, neben der automatischen Belüftung (-->Lüften automatisch), wird von der Fachwelt allgemein ein mind. dreimaliges (à 10 min) stoßartiges Querlüften (Durchzug) empfohlen, um die Raumluft auch wirklich wechseln zu können und die Luftfeuchte im Raum auf einem vernüftigen Niveau zu halten. Für das gesunde Raumklima sind Dinge, wie das ganztägliche “Auslüften” eines Raumes oder das Schlafen bei offenem Fenster ebenso schädlich wie das zu wenig oder gar nicht Lüften. Siehe auch -->Wasserdampfabgabe, -->Schimmelpilze

Luftentfeuchter

    Durch Kühlung oder Absorptionsstoffe wird der Raumluft Feuchtigkeit entzogen.

Lufterhitzer

    Dies sind Warmlufterzeuger zur Beheizung von Räumen, Hallen oder ähnlichem. -->Lufterwärmer

Lufterwärmer

    Über Wasser, Gase oder Luft wird mittels eines Wärmetauschers die Luft direkt oder indirekt erwärmt.

Lüfterziegel

    Dies sind Ziegel die der Belüftung von Dachräumen (bei geneigten Dächern) dienen oder auch der Lüftung zwischen Dachziegeln und ihrer Traglattung und einer Unterspannbahn.

Luftfeuchtigkeit

    Die Luft enthält stets mehr oder weniger große Mengen an Feuchtigkeit (Wasserdampf). Man unterscheidet hier zwischen der absoluten Luftfeuchtigkeit, die angibt wieviel Gramm Wasser in 1 m³ Luft enthalten ist, und der relativen Luftfeuchtigkeit (wird in Prozenten angegeben, wobei der Sättigungsgrad der Luft bei 100 % liegt). Die Feuchtigkeit der Luft wird mit dem Hygrometer gemessen. Die Normalfeuchte in Europa beträgt ca. 70 %.

Luftfilter

    Allgemein handelt es sich hierbei um Abscheider, die unerwünschte Schwebstoffe aus der Luft (z.B. Abgase) herausfiltern.

Luftfilterung

    Dient zur Säuberung der Aussenluft und der Umluft von Staub, industriellen-, chemischen und bakteriologischer Verunreinigung.

luftgefülltes Mehrscheiben-lsolierglas

    Ein luftgefülltes Mehrscheiben-lsolierglas besteht aus zwei oder mehr gleich- oder ungleichartigen Glasscheiben oder Scheiben aus organischen Werkstoffen, bei denen der Abstand durch Stege oder spezielle Formgebung mit Schweißnaht am Rand sichergestellt ist und eine gegen die Außenatmosphäre verschlossene Einheit bilden.

Luftgehalt

    Bei Frischbeton ist dies z.B. die Menge der nach sorgfältiger Verdichtung im Frischbeton verbleibenden Luft. Diese setzt sich zusammen aus den Verdichtungsporen und den ggf. durch Luftporenbildner erzeugten Mikroluftporen.

Luftkalk

    Bindemittel, welches nach dem Anmachen nur an der Luft erhärtet, hergestellt wird dieser aus Kalk- oder Dolomitgestein; Handelsformen: Feinkalk und Kalkdydrat; es wird unterschieden in folgenden Handelsformen: -->Stückkalk, -->Feinkalk, -->Kalkhydrat, -->Kalkteig.

Luftkollektoren

    Dies ist eine einfache Art der Sonnenkollektoren, welche aus schwarz beschichteten Lochblechen oder Blechen mit dahinter liegenden Luftkanälen bestehen.

Luftkühlung

    Mit Hilfe von Wärmetauschern oder Kältemaschinen wird die Luft direkt oder indirekt über Kältemittel, Wasser oder auch durch Luft abgekühlt.

Luftpolsterfoliendämmung

    Dies ist eine Wärmedämmplatte zumeist bestehend aus acht Lagen Luftpolsterfolie sowie zwei, jeweils außen angeordneten Lagen gewebeverstärkter und metallisierte Folie. Zur Verstärkung der Infrarotreflektion ergänzen drei weitere metallisierte Polypropylen-Folien im Inneren den Aufbau. Somit besteht die Verbundwärmedämmmatte aus insgesamt 13 Lagen, die umlaufend zu einem kompletten Schichtpaket randverschweißt sind. Die Lagesicherung innerhalb des Mattenaufbaus wird durch sogenannte T-Endfäden gewährleistet, welche alle dreißig cm 12 der 13 Lagen zusammenhält. Die 13. Lage bleibt unperforiert da somit, durch deren hochdichte Metallbeschichtung, die Luftdichtigkeit und die praktische Wasserdampfundurchlässigkeit der Matte gewährleistet wird.

    LITERATURTIPP ZUR LUFTPOLSTERFOLIENDÄMMUNG

    Holzmann, Gerhard;
    Wärmedämmung mit Luftpolsterfolien
    Holzhäuser im Detail, 2003

Luftporenbeton

    Dies ist ein Beton, welcher zur Erhöhung des Widerstandes gegen Frost- und Tausalzangriffe Mikroluftporen besitzt. Diese Mikroluftporen werden durch Luftporenbildner erzeugt.

Luftporenbildner

    Kurzbezeichnung: LP. Dieses Zusatzmittel bewirkt bei der Mischung von z.B. Putzen, Betonen, etc... das Entstehen von vielen kleinen, kugelförmigen Luftporen mit einem Durchmesser von  < 0,3 mm, es kann hiermit Frost - und Tauwasserwiderstand erhöht werden und  die Verarbeitbarkeit erleichtert werden.

Luftporengehalt

    Bei Frischbeton versteht man unter dem Luftporengehalt P das Volumen V1 der unmittelbar nach dem Verdichten im Frischbeton befindlichen Luftporen, bezogen auf das Volumen Vb des verdichteten Frischbetons; P=(V1/Vb) x 100 in Vol.-%.

Luftreinhalteverordnung

    Dies ist die Vorschrift über die Grenzwerte für gesundheitsschädigende Abgase.

Luftrisse beim Holz

    Holzfehler: Ursache von falscher Trockning des Stammes - die äusseren Schichten des Stammes trocknen schneller als das Kernholz, somit ziehen sie sich schneller zusammen und es kommt zu Rissen.

Luftschall

    Schall, der sich in der Luft ausbreitet. Schallwellen, die durch abwechselnde Verdichtung und Verdünnung der Luftmoleküle hervorgerufen werden.

Luftschalldämmung

    Dies ist eine Maßnahme (Maßnahmen), welche die Schwingungsübertragung über ein trennendes Bauteil und abgestrahlt an die Luft im angrenzenden Bereich vermindert.

Luftschleieranlagen

    Diese Anlagen schirmen durch einen starken Luftstrom die in der Nähe des Eingangs eines Gebäudes befindlichen Arbeitsplätze gegen Zugluft und Kälte von außen ab. Zu diesem veringern sich hierdurch die Lüftungswärmeverluste um bis zu 80%.

Lufttürmchen

    Dies ist ein architektonisch ausgebildetes Türmchen auf einem Dach, welches zur Be- und Entlüftung dient.

Lüftungsleitung

    Dies sind Leitungen die z.B. die Entwässerungsanlagen be- und entlüften, hierbei aber kein Abwasser aufnehmen.

Lüftungsschlitz bei einer Türe

    Ent- und Belüftungsschlitz bei einer Türe.

Lüftungswärmebedarf

    Dies ist die Wärmeleistung, die benötigt wird um die von außen eindringende Kaltluft aufzuheizen.

Lüftungswärmeverluste ( QL)

    Dies sind Wärmeverluste die durch Lüften oder durch Undichtigkeiten wie Fugen oder Spalten direkt ins Freie geleitet werden. Die Wärme wird mit der Luft mitgeführt.

Luft-Wasser-Wärmepumpen

    Die Wärme wird hier der Umgebungsluft entnommen, während für die Heizung Warmwasser verwendet wird. Besonders Flächenheizungen mit ihren niedrigen Heizwassertemperaturen zwischen 40 und 50 °C sind hier die geeignesten Raumheizungen. Der bivalente Alternativbetrieb erfolgt am günstigsten in der einfachen Kombination mit einem Gaswasserheizer oder einem Elektrowasserheizer.

Luftwechsel

    Dies ist der Quotient aus der Menge der ausgetauschten Luft eines definierten Volumens und dem gesamten Bezugsvolumen.

Luftwechselrate

    Kurzzeichen: n. Die Luftwechselrate ist eine Maßgröße für die Intensität der Raumlüftung. Sie gibt an, welche Raumluftmenge in m³ je Stunde durch Außenluft ersetzt wird. Der Quotient aus der Anzahl der Luftwechsel in einem definierten Volumen und der Zeit.

Luftwechselzahl

    Kurzbezeichnung LW. Diese Luftwechselzahl gibt an, wie oft innerhalb einer Stunde die gesamte Raumluft erneuert wird.

Luftwechselzahl n50

    Dieser Wert wird international für die Bewertung der Luftdichtigkeit verwendet. Hierzu wird zunächst der Volumenstrom bestimmt, der für die Aufrechterhaltung von 50 Pa Differenzdruck erforderlich ist. Dividiert man diesen Wert durch das Luftvolumen des untersuchten Gebäudes, so erhält man den n50-Wert.  Ein n50-Wert von 3 pro Stunde (in Zeichen 3/h) bedeutet z.B., daß bei 50 Pa Differenzdruck das Luftvolumen des Gebäudes dreimal pro Stunde ausgetauscht wird.

Lukarne

    Dacherker oder auch -->Zerchhaus.

Lumen

    Kurzbezeichnung: lm. -->Lichtstrom

Luminophor

    Leuchtstoff, der nach Bestrahlung mit Licht einige Zeit leuchtet.

Lünette

    Dies kann neben einer Zierform auch ein halbmondförmiger Grundriss einer mittelalterlichen Festung oder ein Bogenfeld über Türen und Fenster sein.

Lüster

    Glänzender Überzug auf Keramiken, auch Kronleuchter.

Lusthaus

    Gartenschloss für den Sommeraufenthalt einer fürstlichen Hofhaltung.

Lutein

    Gelber Farbstoff, wird z.B. aus Eigelb, grünen Blättern ider Butter gewonnen und unter anderem in Caseinfarben etc. eingesetzt.

Luv

    Die dem Wind zugekehrte Seite, auch Wetterseite genannt.

Lux

    Maßeinheit (Kutzbezeichnung lx) für Beleuchtungsstärke  - wenn auf eine Fläche von ein m² ein Lichtstrom von 1 Lumen auftrifft. 1 lx = 1 lm/m² (Lumen/m²).

Luxfer-Prismen

    Als technisches Glas eingruppiert, gelten diese als Einsätze für Lichtreflektoren bei z.B. Fenstern um das Tageslicht entsprechend besser ausnützen, bzw. im Raum verteilen zu können.

Luzidität

LWa

    • Abkürzung für Wandaußeneckenprofil aus Metall.
    • Als LWA ist das die ehemalige Abkürzung für das Landesamt für Wasser und Abfall.

LWG

    Abkürzung für das Landeswassergesetz.

LWi

    Kurzbezeichnung für ein Wandinneneckprofil aus Metall.

LwL

    Abkürzung für -->Lichtwellenleiter.

LwL-Kabel

    Abkürzung für -->Lichtwellenleiter-Kabel.

LWV

Lyddit

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