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Lochfenster
Ein Lochfenster ist eine lochgleiche Öffnung welche als
beabsichtigte Einsichtmöglichkeit angefertigt wurde. Man findet Lochfenster z.B. bei Maschinen, um hinter einer Blende liegende Produktionsabläufe oder Maschinenteile beobachten zu können oder
auch bei Schaufenster, welche komplett undurchschaubar beklebt wurden und nur diverse Löcher, also die Lochfenster, in dieser Verklebung eine Durchsicht gewähren.
Lochfraß
Hierunter versteht man einen starken, lochförmigen Werkstoffabtrag
(-->Korrosion) mit einer trichterartigen Vertiefung, welcher in kurzer Zeit zur Zerstörung von metallenen Geräten oder Leitungen führen kann.
Lochleibung
Dies ist eine Pressung zwischen Bolzen, Niet oder Schrauben und dem
zu verbindenden Bauteil infolge einer senkrechten zur Bolzen-, Niet- oder Schraubenachse gerichteter Kraft.
Lochspiel
Dies ist der Spalt zwischen Bolzen, Schrauben oder Niet und dem Lochrand.
Lochstein
Lochungsarten, Löcher und Stege von Mauerziegel
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Art
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Kurzzeichen
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Gesamtlochquerschnitt in % der Lagerfläche 1)
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Löcher2)
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Stege
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Einzelquerschnitt cm2
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Maße 3)
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Vollziegel
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Mz
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15
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6 etwaige Grifflöcher
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k 15 d 20 d' 18
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Mindestdicke der Außenwandungen 10 mm Bei Vormauerziegeln und Klinkern muß die Mindestdicke der
Außenwandungen an den Sichtseiten 20 mm betragen.
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Hochlochziegel mit Lochung A
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HLzA
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> 15 50
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2,5 etwaige Grifflöcher
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keine Festlegungen
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Hochlochziegel mit Lochung B
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HLzB
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> 15 50
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6 etwaige Grifflöcher
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k 15 d 20 d' 18
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Hochlochziegel mit Lochung C4)
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HLzC
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50
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16
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k 25 d 45 d' 35
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1) Lagerfläche = Länge x Breite des Ziegels. Bei Ziegeln mit Grifflöchern darf der Lochanteil 55% betragen.
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2) Ausschließlich etwaiger Mörteltaschen
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3) Hierbei bedeuten k = kleinere Seitenlänge bei rechteckigen, d = Durchmesser bei kreisförmigen und d'
= kleinerer Durchmesser oder kleinere Diagonale bei ellipsenförmigen oder rhombischen Lochquerschnitten.
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4) 5seitig geschlossen, Dicke der Abdeckung 5 mm
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Lochziegel
Baustoff aus Ton mit spezieller Lochung. Gute Wärmedämmwerte, da die Wärme hauptsächlich im Material um die
Löcher herum abfließt. Dadurch verlängert sich der Wärmeweg.
Lockergesteine
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Lagerung
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Klassen der Lockergesteine LN -nichtbindig-
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eng gestuft
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weit oder intermittierend gestuft
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Locker
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LNE 1
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LNW 1
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Mitteldicht
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LNE 2
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LNW 2
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Dicht
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LNE 2
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LNW 3
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- Klasse LB: Bindige Lockergesteine deren Hauptbestandteile Schluff, Ton bzw. Sand, Kies mit hohem
Masseanteil von Schluff und Ton sind, auch hier ist die Korngöße nicht größer als 63 mm, die Klasse LB wird weiterhin wie nachfolgend unterteilt:
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Konsistenz
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Klassen der Lockergesteine LB -bindig-
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mineralisch
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organogen
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Breiig - weich
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LBM 1
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LBO 1
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Steif - halbfest
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LBM 2
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LBO 2
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Fest
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LBM 2
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LBO 3
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- Klasse LO: Dies beinhaltet organische Böden, eine weitere Einteilung ist nicht vorhanden.
- Klasse S: Dies ist die Zusatzklasse bei Lockergesteinen bei welcher Steine mit einer Kornkröße größer als
63 mm vorkommen, es wird unterschieden zwischen den Klassen S1 (Steingröße bis 300 mm mit einem
Masseanteil bis zu 30%), S2 (Steingröße bis 300 mm mit einem Masseanteil über 30%), S3 (Steingröße bis
600 mm mit einem Masseanteil bis zu 30%) und S4 (Steingröße bis 600 mm mit einem Masseanteil über 30%).
Löffelbinder
Der Löffelbinder ist eine Zementart für Dichtungsarbeiten bei Wasserandrang. Er wird zusammengestellt aus einem
Teil Tonerdeschmelzzement und einem Teil Portlandzement und pastisch angemacht. Der Löffelbinder beginnt bereits nach ca. 2 Minuten zu erstarren und ist nach ca. 4 bis 5 Minuten erhärtet.
Löffelbinder-Effekt
Log
Logeion
Loggia
Offene Laube oder Säulenhalle eines Bauwerks, verbreitet in der italienischen Renaissance, auch eine Art Balkon,
welcher vondrei Seiten geschloßen ist, also nur nach vorne hin offen.
Lohngleitklausel
Dies ist ein Preisvorbehalt in Werksverträgen, wonach entstehende Mehrkosten infolge von Lohnerhöhungen
während der Ausführungszeit zu einer entsprechenden Preisänderung führen.
Lohnkosten
Ergeben sich durch die Löhne Zulagen und usw. die für die Beschäftigung von Arbeitskräften entstehen.
Lohnnebenkosten
Dies sind z.B. Kosten, die durch Entfernung der Baustelle vom Standort des Unternehmens entstehen. Wie z.B. die
Fahrkostenabgeltung, der Verpflegungszuschuß, die Auslösung und die Reisezeitvergütung etc.
Lohnzusatzkosten
Auch als Sozialkosten betitelt sind dies die sozialen Aufwendungen wie z.B. die Bezahlung der Feiertage, der Anteil
des 13. Monatseinkommens, die Arbeitgeberbeiträge zur Renten-, Arbeitslosen-, Unfall-, und Krankenversicherung sowie die Lohnfortzahlung bei Krankheit und Urlaub.
Lokus
Longimetrie
Lore
Dies ist ein, auf Gleisen fahrendes Fördergerät. Auch als Kipplore für Schüttgüter im Einsatz.
Löschwasser
Das Löschwasser ist das zum Feuerlöschen verwendete bzw. zur Verfügung stehende Trink- und/oder
Brauchwasser.
Löschwasserspeicher
Dies ist ein, ausschließlich der Löschwasserversorgung dienender, Behälter oder auch Teich.
Löschwasservorrat
Dies ist der, für die Brandbekämpfung vorgesehener Zuschlag zum Nenninhalt.
Lösemittel
Stoffe, die dazu dienen, andere Stoffe zu lösen, zu verdünnen, zu emulgieren oder zu suspendieren, um eine
Verarbeitung oder auch Entfernung zu ermöglichen. Lösemittel sind unter Normalbedingungen flüssig.
Lösemittelklebstoffe
Bei diesem Klebstoff (auch als Kleblack betitelt) sind die Klebstoffe in organischen Lösemitteln gelöst, welche sich
beim Erhärten verflüchtigen (physikalische Erhärtung), womit auch eine chemische Härtung verbunden sein kann.
Manche dieser Lösemittelklebstoffe werden in Lösemitteln gelöst, welche gleichtzeitig die Fügeflächen anlösen oder
anquellen, womit sich eine besonders feste Verbindung zwischen den Fügeteilen und dem stofflich ähnlichen Klebefilm erzielen lässt.
Losonczi
Lösungskalorimeter
Lotosknospenkapitell
Lotossäule
Lot- und winkelgerechte Ausführung
Lötzinn
Auch als Schnellot oder Weichlot bekannt handelt es sich hierbei hauptsächlich Pb-Sn-Legierungen, diese werden
meistens in Form von Stangen mit eingeprägter Bezeichnung oder als Lötdraht angeboten. Lötzinn wird für Lötverbindungen mit Zink, Blei, Kupfer, Zinkblech etc... verwendet.
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LP
Abkürzung für Luftporenbildner, -->Betonzusatzmittel.
LP-Beton
LP-Topf
Lr
LRD
Kurzzeichen für eine Strangpress-Röhrenplatte mit einem höherer Schallabsorptionsgrad und durchbrochener
Oberfläche.
LRV
Lu
Luanheite
Luft-Abgas-Schornstein
Dieser besteht aus einem Doppelschacht, das Innenrohr dient zum Abführen der Abgase über das Dach und der
Ringspalt zwischen Innen- und Außenrohr (Mantelstein) zur Ansaugung der Verbrennungsluft von außen über das Dach. Letzteres kann auch über einen getrennten Luftschacht daneben erfolgen.
Luftbefeuchter
Dient zur Zuführung von Feuchtigkeit zur Raumluft, dies wird durch Verdunsten, Verdampfen oder Zerstäuben
erreicht.
Luftbindemittel
Dies sind Bindemittel die ausschließlich an der Luft erhärten und im erhärteten Zustand wasserlöslich sind.
Luftdichtheit
Luftdichtheitsschicht
Luftdichtigkeit
Lüften (automatisch)
Die regelmäßige Be- und Entlüftung der Wohnräume erfolgt hierbei mechanisch. Es wird Frischluft über einen Dach-
, Außenwandanschluss oder über erdverlegte Rohre angesaugt. Bei letzterem besteht der große Vorteil, dass die
Außenluft durch das Erdreich vorgewärmt (im Winter) bzw. abgekühlt (im Sommer) wird. Die angesaugte Luft wird
mittels eines Wärmetauschers mit Hilfe der energiereichen Abluft erwärmt. Ist die Temperaturerhöhung zu gering,
erfolgt im Bedarfsfall eine Nachwärmung durch die im Zentralgerät montierte Luft/Luft-Kleinwärmepumpe. Der
Energiegehalt der Abluft wird auf diese Weise weitestgehend an die Frischluft abgegeben, was wiederum
Zuglufterscheinungen aufgrund geringer Einblastemperatur vermeidet. Die erwärmte Zuluft wird über Lüftungsrohre
den einzelnen Wand- und Deckenauslassventilen in den Wohnraum zugeführt. Die Abluft wird dem Zentralgerät zugeführt und nach dem Entwärmen über eine Dachhaube als Fortluft ausgeblasen.
Lüften
Als das raumtechnisch bestes Lüften, neben der automatischen Belüftung (-->Lüften automatisch), wird von der
Fachwelt allgemein ein mind. dreimaliges (à 10 min) stoßartiges Querlüften (Durchzug) empfohlen, um die Raumluft
auch wirklich wechseln zu können und die Luftfeuchte im Raum auf einem vernüftigen Niveau zu halten. Für das
gesunde Raumklima sind Dinge, wie das ganztägliche “Auslüften” eines Raumes oder das Schlafen bei offenem
Fenster ebenso schädlich wie das zu wenig oder gar nicht Lüften. Siehe auch -->Wasserdampfabgabe, -->Schimmelpilze
Luftentfeuchter
Lufterhitzer
Dies sind Warmlufterzeuger zur Beheizung von Räumen, Hallen oder ähnlichem. -->Lufterwärmer
Lufterwärmer
Über Wasser, Gase oder Luft wird mittels eines Wärmetauschers die Luft direkt oder indirekt erwärmt.
Lüfterziegel
Dies sind Ziegel die der Belüftung von Dachräumen (bei geneigten Dächern) dienen oder auch der Lüftung zwischen
Dachziegeln und ihrer Traglattung und einer Unterspannbahn.
Luftfeuchtigkeit
Die Luft enthält stets mehr oder weniger große Mengen an Feuchtigkeit (Wasserdampf). Man unterscheidet hier
zwischen der absoluten Luftfeuchtigkeit, die angibt wieviel Gramm Wasser in 1 m³ Luft enthalten ist, und der
relativen Luftfeuchtigkeit (wird in Prozenten angegeben, wobei der Sättigungsgrad der Luft bei 100 % liegt). Die
Feuchtigkeit der Luft wird mit dem Hygrometer gemessen. Die Normalfeuchte in Europa beträgt ca. 70 %.
Luftfilter
Allgemein handelt es sich hierbei um Abscheider, die unerwünschte Schwebstoffe aus der Luft (z.B. Abgase)
herausfiltern.
Luftfilterung
Dient zur Säuberung der Aussenluft und der Umluft von Staub, industriellen-, chemischen und bakteriologischer
Verunreinigung.
luftgefülltes Mehrscheiben-lsolierglas
Ein luftgefülltes Mehrscheiben-lsolierglas besteht aus zwei oder mehr gleich- oder ungleichartigen Glasscheiben
oder Scheiben aus organischen Werkstoffen, bei denen der Abstand durch Stege oder spezielle Formgebung mit
Schweißnaht am Rand sichergestellt ist und eine gegen die Außenatmosphäre verschlossene Einheit bilden.
Luftgehalt
Bei Frischbeton ist dies z.B. die Menge der nach sorgfältiger Verdichtung im Frischbeton verbleibenden Luft. Diese
setzt sich zusammen aus den Verdichtungsporen und den ggf. durch Luftporenbildner erzeugten Mikroluftporen.
Luftkalk
Bindemittel, welches nach dem Anmachen nur an der Luft erhärtet, hergestellt wird dieser aus Kalk- oder
Dolomitgestein; Handelsformen: Feinkalk und Kalkdydrat; es wird unterschieden in folgenden Handelsformen: -->Stückkalk, -->Feinkalk, -->Kalkhydrat, -->Kalkteig.
Luftkollektoren
Dies ist eine einfache Art der Sonnenkollektoren, welche aus schwarz beschichteten Lochblechen oder Blechen mit
dahinter liegenden Luftkanälen bestehen.
Luftkühlung
Mit Hilfe von Wärmetauschern oder Kältemaschinen wird die Luft direkt oder indirekt über Kältemittel, Wasser oder
auch durch Luft abgekühlt.
Luftpolsterfoliendämmung
Dies ist eine Wärmedämmplatte zumeist bestehend aus acht Lagen Luftpolsterfolie sowie zwei, jeweils außen
angeordneten Lagen gewebeverstärkter und metallisierte Folie. Zur Verstärkung der Infrarotreflektion ergänzen drei
weitere metallisierte Polypropylen-Folien im Inneren den Aufbau. Somit besteht die Verbundwärmedämmmatte aus
insgesamt 13 Lagen, die umlaufend zu einem kompletten Schichtpaket randverschweißt sind. Die Lagesicherung
innerhalb des Mattenaufbaus wird durch sogenannte T-Endfäden gewährleistet, welche alle dreißig cm 12 der 13
Lagen zusammenhält. Die 13. Lage bleibt unperforiert da somit, durch deren hochdichte Metallbeschichtung, die
Luftdichtigkeit und die praktische Wasserdampfundurchlässigkeit der Matte gewährleistet wird.
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LITERATURTIPP ZUR LUFTPOLSTERFOLIENDÄMMUNG
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Holzmann, Gerhard;
Wärmedämmung mit Luftpolsterfolien Holzhäuser im Detail, 2003
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Luftporenbeton
Dies ist ein Beton, welcher zur Erhöhung des Widerstandes gegen Frost- und Tausalzangriffe Mikroluftporen besitzt.
Diese Mikroluftporen werden durch Luftporenbildner erzeugt.
Luftporenbildner
Kurzbezeichnung: LP. Dieses Zusatzmittel bewirkt bei der Mischung von z.B. Putzen, Betonen, etc... das
Entstehen von vielen kleinen, kugelförmigen Luftporen mit einem Durchmesser von < 0,3 mm, es kann hiermit Frost
- und Tauwasserwiderstand erhöht werden und die Verarbeitbarkeit erleichtert werden.
Luftporengehalt
Bei Frischbeton versteht man unter dem Luftporengehalt P das Volumen V1 der unmittelbar nach dem Verdichten
im Frischbeton befindlichen Luftporen, bezogen auf das Volumen Vb des verdichteten Frischbetons; P=(V1/Vb) x 100 in Vol.-%.
Luftreinhalteverordnung
Luftrisse beim Holz
Holzfehler: Ursache von falscher Trockning des Stammes - die äusseren Schichten des Stammes trocknen
schneller als das Kernholz, somit ziehen sie sich schneller zusammen und es kommt zu Rissen.
Luftschall
Schall, der sich in der Luft ausbreitet. Schallwellen, die durch abwechselnde Verdichtung und Verdünnung der
Luftmoleküle hervorgerufen werden.
Luftschalldämmung
Dies ist eine Maßnahme (Maßnahmen), welche die Schwingungsübertragung über ein trennendes Bauteil und
abgestrahlt an die Luft im angrenzenden Bereich vermindert.
Luftschleieranlagen
Diese Anlagen schirmen durch einen starken Luftstrom die in der Nähe des Eingangs eines Gebäudes befindlichen
Arbeitsplätze gegen Zugluft und Kälte von außen ab. Zu diesem veringern sich hierdurch die Lüftungswärmeverluste um bis zu 80%.
Lufttürmchen
Dies ist ein architektonisch ausgebildetes Türmchen auf einem Dach, welches zur Be- und Entlüftung dient.
Lüftungsleitung
Dies sind Leitungen die z.B. die Entwässerungsanlagen be- und entlüften, hierbei aber kein Abwasser aufnehmen.
Lüftungsschlitz bei einer Türe
Lüftungswärmebedarf
Dies ist die Wärmeleistung, die benötigt wird um die von außen eindringende Kaltluft aufzuheizen.
Lüftungswärmeverluste ( QL)
Dies sind Wärmeverluste die durch Lüften oder durch Undichtigkeiten wie Fugen oder Spalten direkt ins Freie
geleitet werden. Die Wärme wird mit der Luft mitgeführt.
Luft-Wasser-Wärmepumpen
Die Wärme wird hier der Umgebungsluft entnommen, während für die Heizung Warmwasser verwendet wird.
Besonders Flächenheizungen mit ihren niedrigen Heizwassertemperaturen zwischen 40 und 50 °C sind hier die
geeignesten Raumheizungen. Der bivalente Alternativbetrieb erfolgt am günstigsten in der einfachen Kombination mit einem Gaswasserheizer oder einem Elektrowasserheizer.
Luftwechsel
Dies ist der Quotient aus der Menge der ausgetauschten Luft eines definierten Volumens und dem gesamten
Bezugsvolumen.
Luftwechselrate
Kurzzeichen: n. Die Luftwechselrate ist eine Maßgröße für die Intensität der Raumlüftung. Sie gibt an, welche
Raumluftmenge in m³ je Stunde durch Außenluft ersetzt wird. Der Quotient aus der Anzahl der Luftwechsel in einem definierten Volumen und der Zeit.
Luftwechselzahl
Kurzbezeichnung LW. Diese Luftwechselzahl gibt an, wie oft innerhalb einer Stunde die gesamte Raumluft erneuert
wird.
Luftwechselzahl n50
Dieser Wert wird international für die Bewertung der Luftdichtigkeit verwendet. Hierzu wird zunächst der
Volumenstrom bestimmt, der für die Aufrechterhaltung von 50 Pa Differenzdruck erforderlich ist. Dividiert man diesen
Wert durch das Luftvolumen des untersuchten Gebäudes, so erhält man den n50-Wert. Ein n50-Wert von 3 pro
Stunde (in Zeichen 3/h) bedeutet z.B., daß bei 50 Pa Differenzdruck das Luftvolumen des Gebäudes dreimal pro Stunde ausgetauscht wird.
Lukarne
Lumen
Luminophor
Leuchtstoff, der nach Bestrahlung mit Licht einige Zeit leuchtet.
Lünette
Dies kann neben einer Zierform auch ein halbmondförmiger Grundriss einer mittelalterlichen Festung oder ein
Bogenfeld über Türen und Fenster sein.
Lüster
Glänzender Überzug auf Keramiken, auch Kronleuchter.
Lusthaus
Lutein
Gelber Farbstoff, wird z.B. aus Eigelb, grünen Blättern ider Butter gewonnen und unter anderem in Caseinfarben etc.
eingesetzt.
Luv
Die dem Wind zugekehrte Seite, auch Wetterseite genannt.
Lux
Maßeinheit (Kutzbezeichnung lx) für Beleuchtungsstärke - wenn auf eine Fläche von ein m² ein Lichtstrom von 1
Lumen auftrifft. 1 lx = 1 lm/m² (Lumen/m²).
Luxfer-Prismen
Als technisches Glas eingruppiert, gelten diese als Einsätze für Lichtreflektoren bei z.B. Fenstern um das
Tageslicht entsprechend besser ausnützen, bzw. im Raum verteilen zu können.
Luzidität
LWa
- Abkürzung für Wandaußeneckenprofil aus Metall.
- Als LWA ist das die ehemalige Abkürzung für das Landesamt für Wasser und Abfall.
LWG
LWi
LwL
LwL-Kabel
LWV
Lyddit
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