Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

K

    • Abkürzung für Kalium.
    • Als K mit Ziffer (K1, K2, K3) das Klassifikationskurzzeichen für die drei Klassen von krebserzeugenden Stoffen (--> Krebserzeugende Stoffe).

Kabel

    Ein Kabel ist eine, mit einem Schutzmantel versehene elektrische Leitung.

Kabelbrücke

    Dies ist eine Hänge- oder auch Kettenbrücke.

Kabelkran

    Dieser Kran besteht aus zwei ggf. verschwenkbaren und/oder fahrbaren, abgespannten Türmen, deren Spitzen mit einem Stahlseil verbunden sind. Mittels einer längs dieses Tragseils verfahrbaren Laufkatze erfolgt der Materialtransport.

Kabelschacht

    Dies sind bautechnische Hohlräume oder konstruktive Einrichtungen für die Aufnahme von Kabeln (Strom-, Telefonkabel etc.).

Kabelschutzrohre

    Das sind mit hufeisenförmigen Querschnitt hergestellte Halbrohre, aus hochwertigem Ton sind sie scharf gebrannt.

Kabelsteine

    • Früher zur Kennzeichnung des Verlaufes von Kabeltrassen, diese Art von Kabelsteinen wurde später auch in Gusseisen hergestellt.
    • Natur- oder Kunststeine, auch Bau-, Dach- oder Mauersteine, die, i.d.R. zur späteren Verlegung von Kabeln, vorgesehene Fehlstellen (durchgehende Nute oder Löcher) haben, die als Kabeldurchgang beim Verlegen der Steine zumeist unbegrenzt aneinandergefügt werden können.

Kabinett

    Kleiner Nebenraum oder Kunstvoller Schrank auf Tischgestell mit zahlreichen Schüben und Fächern.

Kacheln

    Dies sind Belags- oder Verkleidungsplatten, bzw. -steine,  aus Schamotte oder einer Schamotte-Ton-Mischung zum Beispiel für Kachelöfen.

Kachelgrundofen

    Dies ist ein gemauerter, ortfester Ofen mit einer sehr großen Speicherwirkung. Der Nachteil besteht darin, dass keine rasche Regelung der Wärmeabgabe sowie ein schnelles Aufheizen möglich ist.

Kachelofen

    Dies ist die älteste bekannte Speicherofenbauart welche meist mit keramischen Platten ummantelt ist. Man unterscheidet zwischen einem Grundkachelofen (-->Kachelgrundofen) und dem Warmluftkachelofen. In der heutigen Zeit werden Kachelöfen gerne als zusätzliche Öfen, z.B. zu einem Zentralheizsystem, verwendet.

Kadmierung

    Dies ist die Bezeichnung für ein Beschichten von Stahlteilen mit einer Kadmiumschicht, z.B. als Rostschutz.

Kadmiumgelb

    Dies ist eine künstlich hergestellte gelbe Mineralfarbe.

Kaffgesims

    Ausgeprägtes gotisches Gurtgesims an Mauerabsätzen.

Kai

    Dies ist ein Uferbauwerk welches als Anlegestelle für Schiffe dient.

Kaimauer

    Dies ist das Uferbauwerk welches i.d.R. aus Spundwänden, Pfählen und Betonplatten hergestellt wird. Dieses Bauwerk überwindet den Geländesprung im Hafen zwischen Land und Hafensohle und dient zum Festmachen der Schiffe und zum Aufnehmen und sicheren Ableiten der Kräfte in den Untergrund. Folgende Bauarten werden zumeist verwendet:

    • Pfahlroste
    • Blockbauweise
    • Schwimmkastenkaimauer

Kaiserstiel

    Dies ist ein in einem Turmdach mittig stehendes Holz, welches geschoßweise, mit kreuzweise übereinanderliegenden Balken befestigt ist, oder durch Streben mit Sparren und Balken verbunden ist.

Kalanderspanplatten

    Holzspanplatten; diese Dünnspanplatten werden nach dem Kalanderverfahren hergestellt, d.h. ein Spanvlies wird zwischen einem Kalander, dies ist eine beheizte Stahltrommel, und einem endlos umlaufenden Stahlband zu einer dünnen Spanplatte verpresst, Einsatzgebiete sind z.b. Möbelrückwände oder Schubkastenböden.

Kalibrieren

    Durch das Kalibrieren werden Messabweichungen eines Messgerätes zwischen der Anzeige und dem richtigen oder als richtig geltenden Wert festgestellt und angeglichen.

Kalisalpeter

    -->Salpeter

Kalisilikat

    -->Wasserglas

Kalium

    Dies ist ein sehr reaktionsfähiges, silberweißes, weiches Alkalimetall, das in der Natur nur in Verbindungen auftritt.

Kaliumsilikat

    -->Wasserglas

Kaliumnitrat

    -->Salpeter

Kaliwasserglas

    -->Wasserglas

Kalkanstrich

    Dies ist eine ehemals gängige Antrichsmethode , auf der Grundlage von gelöschtem Kalk, für z.B. Stallungen oder Kellerräume.

Kalkcasein

    Dies ist ein, mit Kalkhydrat aufgeschlossenes Casein (grobflockig gerinnendes Protein/Eiweis).

Kalkcaseinfarben

    Siehe Verbrauchstabelle von Kalkfarben und Kalkcaseinfarben oder Außen- und Innenanstriche . Kalkkaseinfarbe kann aus (1l) abgerahmter Milch, (6 Apotheker Unzen, Unze) gelöschtem Kalk, (4 Apotheker Unzen, Unze) Leinöl und (750 g) weißen Thon oder geschlämmter Kreide (o.a. Farbpigmente) selbst hergestellt werden. Der gelöschte Kalk wird hierbei mit etwas Milch zu einem dicken Brei vermischt. Anschließend wird das Leinöl eingemischt und der Rest der Milch zugegeben. Zu guter letzt kommen der Ton, die Kreide oder eventuelle Farbpigmente hinzu. Nach dem Abtrocknen des mehrmaligen Anstrichs kann man die Oberfläche mit einem leichten Glanz versehen, indem man eine Mischung aus Eiweiß (von ca. 12 Eiern) mit (750 ml) Wasser als Endanstrich verwendet.

Kalkcaseinleim

    Dieser kann als Grundierung und Farbbindemittel verwendet werden. Hergestellt wird dieser Caseinleim mit 5 Teile Magerquark und 1 Teil Sumpfkalk. Beides unter Zugabe von Wasser verrühren (ca. 1 bis 2 min.). Bei Verwendung als Farbe muss das Gemisch spätesten nach einer Stunde mit kalkechten Pigmenten angesetzt werden, - ansonsten kommt es zur gelierung und das Ganze wird unbrauchbar.

Kalkcaseinleimfarbe

    Diese Farbe kann als wasserabweisende Oberflächenbehandlung für z.B. Lehmputze in Feuchträumen verwendet werden. Hergestellt aus 1 Teil Kalkkaseinleim, 4 Teile Sumpfkalk oder kalkechten Farbpigmenten und 2 bis 5 % Speiseöl oder Leinfirnis erhält man einen absolut biologisch verträglichen Antrich.

Kalkechte Farbpigmente

    Dies sind z.B. Oxydrot, Chromgrün, Zinkweiß, Ultramarinblau etc... diese Pigmente sind unempfindlich gegenüber den alkalischen  Reaktionen des Kalkes.

Kalkfarbbindemittel

    Dies  ist eine Kalkmilch, aus gelöschtem Kalk.

Kalkfarbe

    Das Bindemittel ist mit Wasser verdünnter, gelöschter Weißkalk (nach DIN 1060/1). Wegen seines hohen pH-Wertes hat dieser Anstrich eine desinfizierende Wirkung. Eine Einfärbung für helle Farbtöne mit bis zu 5% kalkechten Bunt-Pigmenten ist möglich. Bei Innenanstrichen erhöht ein Zusatz von bis zu 2% Glutolinleim aus Methylzellulose die Streichfähigkeit. Kalkfarben sind nicht auf gipshaltige Untergründe zu verwenden. Eine Wetterbeständigkeit kann durch hydraulische Zusätze erhöht werden. Klicken Sie auch hier: Verbrauchstabelle von Kalkfarben und Kalkcaseinfarben oder hier: Außen- und Innenanstriche .

Kalkfarbenanstrich

    Anstrich mit einer -->Kalkfarbe.

Kalkgehaltprüfung

    Die Prüfung zum Kalkgehalt eines Putzes oder anderen Beschichtungen etc. kann u.a. mit Hilfe einer Aufträufelung von Salzsäure geschehen. Schäumen die Säuretropfen auf, so kann davon ausgegangen werden, dass der Kalkgehalt beim Prüfpunkt über 5% beträgt. Diese Methode findet z.B. auch bei der Kalkgehaltsprüfung von Lehm statt. Schäumen hier die Säuretropfen nicht oder nur sehr wenig auf, so kann der Lehm als Baulehm im Bezug auf den Kalkgehalt verwendet werden.

Kalkgrube

    Wurde früher zum Einsumpfen und Lagern von gelöschtem Kalk verwendet, wird auch als Löschgrube bezeichnet.

Kalkhydrat

    Handelsform des Luftkalkes (weitere Begriffe: gelöschter Kalk, Löschkalk, Kalziumhydroxid) werkmäßig mit Wasserdampf zu Pulver gelöschter Kalk (im sogenannten Trockenlöschverfahren), Ca(OH)2  mit einem mindestens 90%tigem CaO-Anteil. Kalkhydrat dient als Bindemittel für Farben, Putze u.v.m.

Kalkhydratschüttdichte

    Nachfolgend finden Sie Richtwerte mit den ca. Schüttdichten von Kalkhydraten:

Kalkhydrat

Schüttdichte in kg/dm³

Weißkalkhydrat

ca. 0,5

Carbidkalkhydrat

ca. 0,7

Wasserkalkhydrat

ca. 0,7

Dolomitkalkhydrat

ca. 0,5

Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht

    Dieser Begriff betitelt das chemische Gleichgewicht in wässriger Lösung zwischen den Ionen der Kohlensäure, dem Kohlendioxid (CO2) und dem Calciumcarbonat (CaCO3). Der Gleichgewichtszustand im Wasser ist dann erreicht, wenn es bei Kontakt mit Kalkstein weder zur Auflösung noch zur Abscheidung von Calciumcarbonat kommt. Bei einem Kohlensäureüberschuss und damit einer pH-Wert-Absenkung wirkt das Wasser kalklösend und dementsprechend bei einer pH-Wert-Anhebung kalkabscheidend.

Kalkkreislauf

    Dies ist die Bezeichnung für den, der Herstellung und Erhärtung von Kalkhydrat zugrundeliegenden, chemischen Gesamtprozess. Dieser Prozess beginnt beim Calciumcarbonat (Kalkstein CaCO3), führt weiter zum Calciumoxid und -hydroxid und endet wieder beim Calciumcarbonat (z.B. der verfestigte Kalkanstrich).

Kalkmergel

    Kalkmergel ist eine Mischung zwischen Ton und Kalk wobei aber der Kalkanteil überwiegt. Der Mergel ist ein wichtiger Rohstoff für Zement und hydraulische Kalke. Hierbei ist zu bemerken, dass der Mergel für sich als Baustein meist unbrauchbar ist.

Kalkmilch

    Dies ist ein in Wasser aufgeschlämmter gelöschter Kalk. -->Kalkteig

Kalkmörtel

    Dies ist ein Mörtelgemisch aus Kalk, Sand und Wasser. Die Erhärtung des Mörtels ist auf die Reaktion des gelöschten Kalkes (Calciumhydroxid) mit Luftkohlensäure zu Calciumcarbonat zurückzuführen.

Kalkmörtlelkarbonisierung

    Dies ist die Bezeichnung für den Vorgang des Erhärtens des Kalkmörtels durch Umsetzung des Kalkhydrats mit der Luftkohlensäure zum Kalziumkarbonat.

Kalknatronglas

    Kalknatronglas ist das vorwiegende Produkt, welches im Bauwesen als Fensterglas Verwendung findet. Lichtdurchlässigkeit wird durch die Menge des zugegebenen Eisenanteils bestimmt, somit lassen sich Färbungen des Glases in grünliche und bräunliche Farbtöne erreichen.

Kalkputz

    Innen- und Außenputz der Putzmörtelgruppe P I. Es handelt sich hierbei um einen mineralischen Putz auf Basis von Kalkhydrat als alleinigem Bindemittel. Bei diesem Kalkhydrat handelt es sich um gelöschten Kalk (vorwiegend Calciumhydroxid) der durch Brennen von Kalkstein hergestellt wird. Beim Kontakt mit Wasser reagiert der gebrannte, ungelöschte Kalk exotherm, d.h. unter Wasserabgabe. Wird ein eingesupfter Kalkteig (Sumpfkalk) direkt zur Herstellung des Kalkmörtels verwendet, so kann der Sandanteil erhöht werden, da Sumpfkalk ergiebiger ist.

Kalksalpeter

    -->Salpeter; -->Mauersalpeter

Kalksandstein

    Kalk und Sand werden in Form gepreßt und unter Dampfdruck gehärtet. Kalksandstein gibt es in unterschiedlichen Formaten und Rohdichten bzw. Druckfestigkeiten, für Fassaden auch als frostfeste Vormauersteine oder Verblender. Verwendung für tragende Wände. Guter Schallschutz, hohe statische Belastbarkeit. Kalksandstein wird in Deutschland seit 1894 industriell hergestellt. Er wird aus den natürlichen Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser hergestellt und zählt auf Grund seines Gesamtgehaltes an Schwermetallen und toxikologischen Schadstoffmengen zu den “unbedenklichen Baustoffen”. Kalksandsteine weisen lediglich natürliche Radioaktivität wie alle mineralischen Grundstoffe auf (Radium 226 + Thorium 323: ca. 18 Bq/kg; empf. Grenzwert: 260 Bq/kg). Es wird in folgende Steinarten unterschieden: --> Vollstein, -->Lochstein, -->Blockstein und -->Hohlblockstein.

Kalkschlämme

    Dies ist eine -->Kalkmilch die oftmals auch mit feinkörnigem Sand angereichert ist und zur Ausführung von weiß färbenden, glättenden und porenfüllenden Schlämmanstrichen Verwendung findet.

Kalksinter

    Süßwasserkalk

Kalkspat oder Calcit

    Kann schwach gefärbt sein, meist jedoch farblos bis weißlich; oft kristallin, in reiner Luft wetterfest dies ist er allerdings nicht bei Industrieluft

Kalkstein

    Chemisches Sedimentgestein; hierzu zählen z.B. Marmor, Jura-Marmor, Solnhofener Plattenkalk, Onyxmarmor, Rogenstein und Travertin. Kalkstein und Dolomitstein kann ein Endgestein nach Verwitterung von Granit sein. Wobei Kalkstein durch organische Prozesse und Dolomitstein durch anorganische Prozesse gebildet wird. Dabei ist zu beachten, dass der Kalkstein. Sowie der Dolomitstein zu den organischen Sedimenten gehört.

Kalkteig

    Handelsform des Luftkalkes, durch Aufschlämmung in Wasser gelöschter Kalk (im sogenannten Naßlöschverfahren). Gelöschter Kalk wird durch Löschen von gebranntem Kalk mit deutlichem Wasserüberschuss erzeugt, wobei ein Brei entsteht. Bei Zugabe noch größerer Wassermengen bildet sich eine Flüssigkeit, die wegen ihres Aussehens Kalkmilch genannt wird. Sehr bekannt ist der Kalkteig zur Herstellung bzw. Verbesserung der Verarbeitbarkeit von Mörtel. Die Erhärtung erfolgt bei zementfreien Kalkmörteln im Wesentlichen durch Aufnahme von Kohlendioxid (Ca(OH)2 + CO2 CaCO3), es bildet sich Calciumcarbonat, das chemisch dem ursprünglichen Kalkstein entspricht.

Kalktuff

    Mineral: sehr porös, gelbliche bis rötliche Farbe, Einsatzgebiet sind z.B. Leichtbaustoffe.

Kalk-Ton-Gestein Bennenung

    Die Bennenung der Kalk-Ton-Gesteine wird folgendermaßen vorgegeben:

Gesamtkarbonatgehalt

Magnesiumkarbonatgehalt in % des Gesamtkarbonatgehalts

0 bis 5 %

5 bis 30 %

über 30 %

   0 bis 10 %

Ton

Ton

Ton

> 10 bis 30 %

Mergelton

dolomitischer Mergelton

dolomitischer Mergelton

> 30 bis 50 %

Tonmergel

dolomitischer Tonmergel

dolomitischer Tonmergel

> 50 bis 70 %

Mergel

dolomitischer Mergel

dolomitischer Mergel

> 70 bis 85 %

Kalksteinmergel

dolomitischer Kalksteinmergel

Dolomitmergel

> 85 bis 90 %

Mergelkalkstein

dolomitischer Mergelkalkstein

Mergeldolomit

> 90 bis 100 %

Kalkstein

dolomitischer Kalkstein

Dolomit

Kalkulation

    Erarbeitung eine Angebotes, indem alle entstehenden Kosten erfasst werden.

Kalkulationsmittellohn

    Dies ist z.B. die Summe, der auf einer Baustelle anfallenden Lohnkosten, dividiert durch die produktiven Lohnstunden . Es wird unterschieden in:

    • Mittellohn A: gewichteter mittlerer Tariflohn + lohnbedingte Zuschläge
    • Mittellohn AS: Mittellohn A + Lohnzusatzkosten (Sozialkosten)
    • Mittellohn ASL: Mittellohn AS + Lohnnebenkosten

    Wird der Buchstabe P (als AP; APS; APSL) mit eingefügt, so bezeichnet dies den Umstand, dass die Gehaltskosten des Poliers auf den Mittellohn umgelegt werden.

kalkulatorische Kosten

    Diese Kosten setzen sich zusammen aus den kalkulatorischen Abschreibungen, Verzinsungen und Wagniskosten sowie eventuell dem kalkulatorischen Unternehmerlohn.

Kalkwasserfarbe

    Dies ist eine Pigmentfabe mit Zusätzen von Kalk und dem Bindemittel Zement.

Kalk-Weißzementfarben

    -->Zementanstriche / Kalk-Weißzementfarben.

Kalkzementdruckfestigkeit

    -->Kalkzementverhältnis

Kalkzementmischungsverhältnis

    -->Kalkzementverhältnis

Kalk-Zementputz

    Innen- und Außenputz der Putzmörtelgruppe P II.

Kalkzementverhältnis

     

    Mischungsverhältnis von Zement und Kalk in Masse % von Kalkzementmörtel

    Zement

    Kalk

    0

    100

    20

    80

    40

    60

    60

    40

    71

    29

    80

    20

    100

    0

    Raumteile im Verhältnis Zement : Kalk

    0:1

    1:9,6

    1:3,6

    1:1,6

    1:1

    1:0,6

    1:0

    Druckfestigkeit in N/mm2

    1

    2

    4

    9

    14

    18

    27

Kallikrates

    Kallikrates (ca. 449-425 v.Chr. aktiv) war der größte Architekt des perikleischen Athen, er erbaute zusammen mit Iktinos das Parthenon (447-432).

Kalotte

    • Dies ist eine flache Kuppel.
    • Im Tunnelbau ist dies der oberste Bereich in einem Hohlraumquerschnitt.

kalottengeriffelte Metallbänder

    Diese werden zur Verstärkung hochbeanspruchter Feuchtigkeitsabdichtungen verwendet und bestehen zumeist aus Aluminium, Edelstahl oder auch Kupfer.

Kalottenvortrieb

    Dies ist ein Bauverfahren im Tunnelbau welches im Sprengvortrieb mit Teilausbrüchen durchgeführt wird.

Kaltasphalt

    -->Kaltbitumen

Kaltbitumen

    Diese Bitumenlösung kann man in unerwärmten Zustand verarbeiten, da es aus leichtflüchtigen Lösungsmitteln (Benzole, Benzine, Ethylenchlorid, etc...)hergestellt wird.

Kaltbitumenzementestrich

    Dies ist ein Zementestrich welchem bei der Herstellung Bitumen beigegeben wird, er kann fugenlos verlegt werden, hierbei sollten jedoch die von dem Hersteller ausgeschriebenen Mindestdicken einghalten werden (zumeist ca. 15 mm).

Kaltdach

    Dies ist eine Steil- oder Flachdachkonstruktion mit einer belüfteten Zone über der Wärmedämmung, die Zuluft wird meist über den First eingeführt und tritt an der Traufe aus.

Kältebrücke

    -->Wärmebrücke

Kalteinbau

    Dies betitelt den Einbau von Mischgut (mit bituminösen Bindemitteln) welches kalt gemischt und verarbeitet werden kann.

Kaltpechlösungen

    Dies sind Lösungen von -->Strassenpech in leichtflüchtigen Lösungsmitteln, hierdurch wird die Viskosität so herabgesetzt, dass die Kaltpechlösungen auch kalt verarbeitbar sind. Diese Pechlösung wird hauptsächlich im Strassenbau verwendet.

Kaltverfestigung

    Dies ist die Eigenschaft eines Werkstoffs, wie z.B. Baustahl, bei hohen Dehnungen seine Festigkleit zu steigern.

Kaltwasseranschluss

    -->Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen

Kaltwasserleitung

    Bei einer Kaltwasserleitung (Trinkwasserleitung) ist nach DIN (1988-2) eine Ausführung zu beachten, die gegen Erwärmung und Tauwasserbildung schützt, demnach müssen z.B. ausreichende Abstände zu Wärmequellen eingehalten werden.

kalzifizieren

    Andere Bezeichnung für verkalken.

Kalziumcarbonat

    -->Calciumcarbonat

Kalziumnitrat

    -->Salpeter

Kambala

    Dies ist ein Laubholz, es findet für den Innen- und Außenausbau Verwendung, Eigenschaften: witterungsbeständig, schwer, mäßig schwindend, gutes Stehvermögen, Splint hellgrau mit einem gelblich olivenbraunen Kern der nachdunkelt.

Kambium

    (Lebenssanft) Es handelt sich hierbei um teilungsfähige, selbst vermehrbare Holzzellen, sie bilden zum Stammäußeren Rindbastzellen und zum Stamminneren Holzzellen.

Kamin

    Offene, architektonisch gerahmte Feuerstelle im Haus,-  auch die Bezeichnung für eine  Ableitung der Verbrennungsgase von den Feuerstellen respektive Wärmeerzeugern über das Dach oder über an die Außenwand monierte Ableitungen ins Freie. Altertümliche Bezeichnung für einen Schornstein.

Kamineffekt

    Dies bezeichnet den thermischen Auftrieb von Rauch und heißen Gasen durch Konvektionsströme innerhalb eines vertikal begrenzten Raumes.

Kamingewölbeeisen

    Dies ist eine Eisenstange, die die Ummantelung des Kamines begrenzt und stützt.

Kaminhaube

    Eine Kaminhaube (kleines Dach auf dem Kamin) schützt den -->Kaminkopf vor Regen, Sturm oder Fallwind und kann somit vor Beschädigungen oder Versottung hierdurch schützen.

Kaminkopf

    Dies ist der obere, i.d.R. aus dem Dach hinausragende, sichtbare Teil des Kamins.

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Kaminkopfverkleidung

    Dies ist eine, i.d.R. aus Edelstahlblech hergestellte Verkleidung am -->Kaminkopf mit einer passenden Kaminöffnung .

Kaminkranz

    Dies ist eine kranzartige Einfassung am -->Kaminkopf.

Kaminofen

    Dies betitelt transportable oder aus Teilen zusammengesetzte Öfen mit Feuerraumtüren (mit Glasfüllungen) und Schornsteinanschluss. Ansich hat der Kaminofen die Eigenschaften eines offenen Kamins, jedoch bei geschlossener Feuerraumtüre einen wesentlich höheren Wirkungsgrad.

Kaminschutz

    Allgemein etwas das den Kamin schützt, wie z.B. eine -->Kaminhaube, ein Kaminschutzgitter (auch Dohlenschutzgitter genannt), einen -->Kaminkranz oder um eine -->Kaminkopfverkleidung.

Kaminschutzgitter

    Auch Dohlenschutzgitter genannt, ist dies ein Gitter das auf dem Kaminkopf montiert als Einfallschutz (z.B. von Tieren) dient.

Kaminsims

    Dies ist obere, waagerechte Abschluß eines Kamins.

Kammnagel

    Dies ist ein Nagel mit einem gerilltem Schaft (Widerhackenprofil) der i.d.R. zur Befestigung von Holzverbindern auf Holzbalken dient. Kämmnägel werden zumeist im Dachstuhlbau aber auch im Ingenieurholzbau eingesetzt, da sie aufgrund des scharfkantig gerillten Profils gut dort eingesetzt werden können, wo man mit verhältnismäßig wenig Nägeln eine statisch relativ hoch beanspruchbare Verbindung herstellen muss. I.d.R. sind diese Nägel in Längen von 40 bis 100 mm im Handel erhältlich.

Kamp

    Dies ist ein historischer Begriff, welcher das eingezäunte Feld (o.a. den Acker, die Wiese, die Weide oder die Holzung), welches durch eine Rodung neugewonnen und nach dem Einfrieden in Besitz genommen wurde, betitelt.

Kämpfer

    Ist der horizontal liegende und fensterteilende Riegel bei Fenstern, oder auch das Wiederlager bei Bögen und Gewölben.

Kämpferline

    Dies ist die Verbindungslinie zwischen den -->Kämpfern eines Gewölbes oder eines Bogens.

Kämpferstegträger

    Dies ist ein im Holzbau verwendeter, geleimter Vollwandträger.

Kämpferpunkt

    Der Kämpferpunkt ist der untere Beginn einer Gewölbelinie.

Kämpferstein

    Der Kämpferstein ist der am Kämpferpunkt sitzende Stein, welcher den Übergang zum übrigen Mauerwerk herstellt und als Widerlagerstein dient.

Kampfmittel

    In dem Baugeschehen ist das Kampfmittel die fachtechnische Bezeichnung für gewahrsamlos gewordene Gegenstände militärischer Herkunft, welche Explosivstoffe oder Kampfstoffe (z.B. Giftgas) enthalten. Kampfmittel sind zu den -->Altlasten zu zählen. Die Entfernung dieser Gegenstände wird durch die Kampfmittelräumdienste der Bundesländer vollzogen.

Kanadakupplung

    Dies ist eine Verbindungsmanschette für Steinzeugrohrverbindungen ohne -->Muffe.

Kanal

    Dies ist u.a.:

    • ein Abwasserkanal als offenes oder geschlossenes Gerinne. Das Abwasser wird hier in aller Regel mit einem freien Gefälle abgeleitet.
    • ein künstlicher, großer Wasserlauf (z.B. Schifffahrtskanal).
    • eine Leitung zum Abführen oder auch Weiterleiten von Verbrennungsrückständen, Abluft u.s.w.

Kanalanschluss

    Meist an der Grundstücksgrenze ist das die Anschlußstelle vom Abwasserkanal des Hauses an die öffentliche Kanalisation.

Kanalbrücke

    Dies ist ein Brückenbauwerk, über z.B. Verkehrswege, Gewässer oder Geländeeinschnitte etc., zum Überführen eines Schifffahrtskanals.

Kanaldamm

    Dies ist ein Erdbauwerk als Träger eines Schifffahrtskanals, dessen Sohle höher liegt als das Gelände.

Kanaldiele

    Dies ist ein schmiedeeisenes Walzblechprofil welches zur Sicherung kleiner Baugruben und Leitungsgräben dient.

Kanalguss

    Dies ist ein Sammel- bzw. Oberbegriff für Bauteile der Straßen- und Hausentwässerung, die aus Gusseisen oder Gusseisen in Verbindung mit Beton hergestellt werden.

Kanalhaltung

    Dies ist eine Strecke oberhalb der letzten Stufe eines Stichkanals oder zwischen zwei benachbarten Kanalstufen.

Kanalisation

    Diese dient zur unterirdischen Sammlung und Ableitung von Regen- und Schmutzwasser.

Kanalisationsplan

    Dies ist ein Lageplan mit Eintragungen des Kanalnetzes, einschließlich zugehöriger Anlagen wie z.B. Pumpenstationen oder Kläranlagen etc.

Kanalklinker

    Diese im allgemeinen ungelocht ( Lochung bis 10 % der Lagerfläche ist zugelassen)  hergestellten Steine werden bei der Herstellung von Abwasserschächten und Abwasserkanälen verwendet; Kanalklinker werden in folgenden Formen hergestellt: Kanalklinker Nomalformat (NF K); Kanalklinker A für Kopfgewölbe; Kanalklinker B für Sohlgewölbe und Kanalschachtklinker C.

Kanalmeißel

    Dies ist ein Stemmaufsatz für einen Bruch- bzw. Meißelhammer.

Kanalmischsystem

    In diese Kanalisationsart werden Schmutz und Regenwasser gemeinsam gesammelt und abgeführt.

Kanalnetz

    Als Kanalnetz bezeichnet man die Gesamtheit der Kanäle, Abwasserdruckleitungen und zugehörige Bauwerke in einem Entwässerungsgebiet.

Kanalprofil

    In der Abwassertechnik ist hier die Querschnittform eines Kanals angesprochen.

Kanalstauraum

    Dies ist das nutzbare Stauvolumen eines Abwasserkanals.

Kanalstrebe

    Dies ist eine verstellbare Strebe und dient zur Ausspreizung von Grabenverbauten.

Kanaltrennsystem

    Hier werden im Gegensatz zum -->Kanalmischsystem, Regen- und Schmutzwasser getrennt gesammelt und abgeführt.

Kanaltunnel

    Dies ist ein Tunnelkanal, welcher zum Durchführen eines Schifffahrtskanals unter einem Berg dient.

Kanephore

    Dies ist eine Gebälktragenden weibliche Figur, sie wird auch als Karyatide bezeichnet.

Kani-Verfahren

    Dies ist das Momenten-Verteilungsverfahren, bei dem die Stabendmomente iterativ bestimmt werden.

Kannelierte Säule

    Dies ist eine Säule dessen Schaft eine Kannelierung hat.

Kannelierung

    Z.B. die halbrunde Vertiefung im Querschnitt bei dorischen Säulen, die entweder spitz zusammenlaufen oder wie bei den ionischen oder korinthischen Säulen durch einen Steg verbunden sind.

Kantenausbildung bei Gipskartonplatten

Abgeflachte Kante; Kurzbezeichnung AK

 

Halbrunde abgeflachte Kante; Kurzbezeichnung HRAK

 

Halbrunde Kante; Kurzbezeichnung HRK

 

Runde Kante; Kurzbezeichnung RK

 

Volle Kante; Kurzbezeichnung VK

 

Kantholz

    --> Schnittholz von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt mit einer Seitenlänge von mind. 60 mm wobei die größte Querschnittsseite höchsten dreimal so groß sein darf wie die kleinere. -->Sortierkriterien zu Kanthölzer.

Kantengetriebe

    Dies ist ein Fensterbeschlag, bei welchem die Riegelstange hinter der Stulpschiene liegt.

Kantenschlag

    Dies ist die Bezeichnung für das Zurichten der Kanten bei Quardersteinen.

Kanzel

    Erhöhter Standort für Prediger in einer Kirche.

kanzerogene Stoffe

    Dies sind krebserregende Stoffe wie z.B. Arsen, Asbest, Nitrosamine oder Benzpyren etc.

Kaolin

    Auch als China clay (Porzellanerde) betitelt gehört Kaolin zu den Tonmineralien oder Kaoliniten, die überwiegend durch Verwitterung von Feldspat entstehen. Chemisch wird Kaolin allgemein als Aluminiumsilikathydrat charakterisiert, es enthält ca. 14% chemisch gebundenes Wasser wodurch sich Kaolin relativ weich, bröckelig und als Tonmineral etwas fettig anfühlt. Da Kaolin über eine geringe Festigkeit und Wasserquellbarkeit verfügt wird es als Füllstoff in Dispersionsfarben immer nur in relativ kleinen Anteilen des gesamten Füllstoffgemisches und wenn, dann praktisch nur in calcinierter Form (gebrannt, entwässert) eingesetzt, auch wenn das gute Gleitvermögen die Verarbeitungseigenschaften positiv beeinflusst.

Kapelle

    Dies ist die Bezeichnung für eine kleine Kirche oder einen Sakralraum.

Kapellenkranz

    Dies ist eine rund angeordnete Kapelle an einem Chorumgang oder einem Chor.

kapillare Speicherfähigkeit

    Dies ist die Eigenschaft z.B. bei Mauerwerk, Wasser aufnehmen zu können.

kapillare Wasseraufnahme

    Dies ist der Transportmechanismus zur Aufnahme von Flüssigkeiten bei, aufgrund von Oberflächenkontakt mit flüssigem Wasser und kapillaren Saugspannung benetzten, kapillarporösem Material. Der Meßwert hierzu gibt an, wieviel Wasser von einem Baustoff auf 1 m2 Fläche in einer bestimmten Zeit aufgenommen wird. Kurzbezeichnung: W.

Kapillarimeter

    Gerät zur Messung der kapillaren Steighöhe von Feuchtigkeit.

Kapillarität

    Dies ist die Eigenschaft von Flüssigkeit welche durch ein enges Kapillarröhrchen nach oben steigt, dieser Vorgang ist Luftdruckabhängig, kommt z.B. Zustande bei aufsteigender Bodenfeuchte in nicht, oder nur unzureichend horizontalabgedichteten Wänden.

Kapillarkohäsion

    Dies ist der Festigkeitsanteil von Böden durch Kapillarkräfte in den Poren, welcher abhängig ist vom Sättigungsgrad und bei Aufsättigung des Bodens verschwindet.

Kapillarporen

    Kapillarporen entstehen z.B. bei Zement, durch Verdunsten von überschüssigem, für die Hydration von Zement nicht mehr benötigtem Wasser im Zementstein. Der Anteil am Gesamtporenraum des Zementsteins ist abhängig vom Wasserzementwert und vom Grad der Hydration.

Kapillarporosität

    Hierbei gilt, dass die in Baustoffen enthaltenen Poren, welche in kapillaren Netzen verbunden sind, infolge kapillarer Saugwirkung, Wasser auch entgegen der Schwerkrafteinwirkung aufnehmen können. Eine Problemstellung die sich z.B. bei einer defekten Horizontaldichtung eines Mauerwerks sichtbar zeigen kann.

Kapillarwasser

    Das durch Kapillarität aufsteigende Wasser.

Kapitell

    Ausladendes Kopfstück einer Säule,siehe Abbildung rechts (Arten von links oben nach rechts unten: Ägyptisch, Jonisch, Dorisch, Korinthisch, Romanisch, Gotisch, Islamisch).

Kapitelhaus

    Mit dem Kreuzgang eines Klosters verbundener, sonst freistehender Bau, der als Versammlungssaal der Mönche dient.

Kaplan-Rohrturbine

    -->Kaplan-Turbine

Kaplan-Turbine

    Diese Turbinen haben eine schiffsschraubenähnliches Laufrad. Besonders geeignet sind diese für großen Wassermengen bei geringen Fallhöhen.

Kapo

    Leiter einer Arbeitsgruppe. Es werden bzw. wurden auch Unteroffiziere und Führer von Arbeitgruppen in Konzentrationslager so genannt.

Kapock

    -->Capock

Kappe

    -->Gewölbe

Kappendecke

    Hier sind zwischen den Stahlträgern -->Kappengewölbe gespannt.

Kappen- oder Tonnengewölbe

    Gewöbeart in Form eines halben Kreiszylinders.

Kappschwelle

    Dies ist eine Wandpfette.

Karbonatausblühungen

    Dies sind Kalkausblühungen, sie entstehen z.B. durch Regenwasser, welches bei einem Rohbau in die nicht geschützten Mauerköpfe eintritt oder auch bei mineralischen Farben (deshalb ist auch ein Egalisationsanstrich bei eingefärbten mineralischen Farben immer zu empfehlen).

Karbonatgestein

    Dies sind, meist durch Ablagerungen entstandene, Gesteinsgruppe, welche überwiegend aus Karbonatmaterialien aufgebaut sind. Zu den Karbonatgesteinen gehören u.a. Kalke, Dolomite, Magnesite.

Karbonatisierung

    Dies ist der Vorgang, bei welchem Kalke unter Aufnahme von Kohlensäure aus der Luft erhärten.

Kardane

    Eine Kardane ist eine Vorrichtung zur drehbaren Aufhängung eines Gegenstandes.

Kardätsche

    Eine Kardätsche ist ein Brett oder meißt eine Aluminiumschiene mit Griff, welche zum aufbringen von Putzen verwendet wird. Eine grobe Bürste wird ebenfalls so bezeichnet.

Karnies

    Eine Verzierung , mit einem s-förmigem Querschitt an einem Gesims.

Karolingische Architektur

    Baustil, der sich, ausgehend vom Hofe Karls des Großen (768 – 814 ), in Frankreich, Deutschland und Holland entwickelte, einen Versuch, im nördlichen Europa eine römisch-kaiserliche Architektur zu kreieren, widerspiegelte und ein Vorgriff auf die Romanik war.

Karrette

    Weitere Bezeichnung für eine Schubkarren.

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Karstensches Prüfröhrchen

    Dient zur Bestimmung des kapilaren Saugverhaltens am Bauwerk, über die Messung der aufgenommenen Wassermenge pro Zeit- und Flächeneinheit.

Kartätsche

    Dies ist eine, mit einem Griff ausgestattete Abzugslatte für Putze.

Kartause

    Dies ist ein Kartäuser Kloster.

Kartographie

    Dies betitelt die Wissenschaft und Technik der Herstellung von Karten (ortsbeschreibende Karten wie Landkarten etc .).

Kartonage

    Dieser Begriff kommt ursprünglich aus den Verpackungstechnik und betitelt Material das sich zum Verpacken eignet und aus starken Papiersorten wie z.B. Pappe oder Karton hergestellt wird.

Kartusche

    Zierrahmen aus Roll- oder Knorpelwerk für Wappen, Inschriften oder Schrifttafeln.

Karyatide

    Dies ist eine weibliche Figur (oder mehrere), welche anstelle einer Säule ein Gebälk trägt, sie wird auch als Kanephore bezeichnet.

Karzinogene Wirkung

    Chemisch oder physikalisch wirkende Eigenschaften eines Stoffes.

Kaseinfarbe

    Kaseinfarben bestehen aus Magerquark, Marmormehl und Borax, sind also ungiftig und problemlos kompostierbar. Kaseinfarben aus Kalk und Quark sind ein Jahrhunderte alter Anstrichstoff, der heute noch in Kirchen und alten Gebäuden zu finden ist. Moderne Kaseinfarben werden als Pulver in Papiertüten angeboten, das man an Ort und Stelle mit Wasser anrührt.

Kaseinleimanstriche

    Die Kaseinleime werden in der Regel als fertige wasserverdünnbare Leime in Form gallertartiger Flüssigkeit, selten in Pulverform bezogen. Hauptbestandteil ist Kasein, dies ist Milcheiweiß. Kalkkaseine sind stark alkalisch, hingegen sind Alkalikaseine nur schwach alkalisch. Auf Grund dessen sind Kalkkaseine nur mit kalkechten Pigmenten mischbar und Alkalikaseine auch mit sonstigen Pigmenten. Alkalikaseine bleiben wasserlöslich, jedoch nicht im Maße einer gewöhnlichen Leimfarbe. Ein wetterbeständiger Außenanstrich kann nur auf frischem Kalkputz ausgeführt werden, da sich hier ebenfalls wasserbeständiges Kalkalbuminat bildet. Somit eignet sich dieser Anstrich mehr für Innenanstriche.

Kasematte

    Dies sind die, gegen Beschuß gesicherten, überwölbten Räume in Festungen.

Kaserne

    Seit römischer Zeit Gebäudekomplex zur Unterbringung von Soldaten.

Kaskade

    Dies ist ein künstlich angelegter Wasserfall oder eine abgestufte Absturzrinne.

Kassettendecke

    Dies ist eine Rippendecke die tieferliegende Kassetten (quadratische Platten) beinhaltet, sie ist oft ornamentiert.

Kassettenprofil

    Dies ist z.B. ein U-förmiges, dünnwandiges Profil, z.B im Stahlleichtbau, zur Herstellung von Wänden. Es kann auch ein rahmender Teil einer Stuck verziehrten Decke oder Wand sein.

Kastanienholz

    Das Holz ist ziemlich hart, elastisch und leicht spaltbar. Es ist gut zu bearbeiten, schälen, messern und drehen. Verwendungsbereich: Wasser- und Schiffbau, Möbel massiv und furniert, und Konstruktionen für mittlere Beanspruchung.

Kästelverband

    Dies ist ein Backsteinverband mit einzelnen Bindern als Ankersteine.

Kastenbett

    Dies ist ein Bett dessen kastenartiges Gestell gleichzeitig als Großraumbettkasten genutzt werden kann.

Kastenfenster

    Dies ist ein Doppelfenster mit Außen- und Innenflügel, welche auf einen Blendrahmen geschlagen sind.

Kastengesims

    Dies ist das Hauptgesims meist mit bretterverkleideten Balkenköpfen.

Kastengründung

    Dies ist eine Flächengründung die mittels eines vorgefertigten, kastenförmigen Körpers aus Stahl oder Stahlbeton, der durch Erdreich oder Wasser bis auf die Gründungssohle abgesenkt wird, hergestellt wird.

Kastenrinne

    • Im Straßenbau ist dies eine Vollrinne mit U-förmigem Querschnitt, welche mit Rosten oder Platten abgedeckt wird.
    • In der Entwässerung ist dies eine Dachrinne mit annähernd rechteckigem Querschnitt.

Kastenschergerät

    Dies ist ein Gerät zur Bestimmung der Scherfestigkeit von Böden.

Kastenträger

    Dies ist ein zusammengesetzter Holzquerschnitt, welcher aus Flaschen und Stegen besteht, dient für schwerbelastete Unterzüge.

Kastenzimmerung

    Wandverkleidung im Tunnelbau, mit Verpfählung und Pfändung.

Kataba-Säge

    Dies ist eine japanische Handsäge. Diese Säge funktioniert ausschließlich auf Zug, wodurch die Sägeblätter wesentlich dünner und härter ausgeführt werden können wie übliche Handsägeblätter. Die Kataba-Säge ist ähnlich der -->Douzuki-Säge nur hat diese keinen Rücken.

Katakombe

    Bezeichnung für einen unterirdischen Friedhof.

Kataster

    Dies ist ein amtliches Verzeichnis, nach dem Grundstücke im Grundbuch benannt sind; weiterhin dient das Kataster als Grundlage für die Erneuerung der amtlichen topographischen Kartenwerke;  es beinhaltet: Grundstücksmerkmale zur Bewertung, Angaben über Nutzung und Besitzverteilung, Unterlagen für Grundstücksverkehr und Beleihung.

Katasteramt

    Dies ist diejenige Behörde die, die Grundstücksmessungen zur Sicherung des Eigentums an Grund und Boden durchführt, das Liegenschaftskataster führt und die Katasterkarte herstellt und laufend hält, -->Kataster.

Katasterauszug

    Ist der Auszug aus der Flurkarte (Lageplan), der das Grundstück mit seinen Abmessungen und genauen Grenzen zu den Nachbarn beschreibt (Gemarkung, Flur, Flurstück, Angaben zum Eigentümer, Lage, Grenzen, Straßen und Wege).

Katasterkarte

    Dieses Kartenwerk enthält u.a. die Grenzzeichen, Grundstücksgrenzen, Grundstücksnummern, Gebäude, Hausnummern, Straßennamen etc. Die gängigen Maßstäbe (je nach Dichte der Bebauung) sind 1:500, 1:1000 und 1:2000. Zusammen mit dem Liegenschaftsbuch bildet die Katasterkarte das Liegenschaftskataster.

Katalysatoren

    Katalysatoren (aus dem Griechischem: auslösen) sind Stoffe, die eine chemische Reaktion herbeiführen, ohne selbst dabei verbraucht zu werden.

Katalyse

    Dies ist z.B. die Backofen Selbstreinigung, welche beim Vorgang des Backens geschieht.

Kate

    Dies ist ein kleines Landwohnhaus, es wurde ursprünglich für die einfachen Landarbeiter und deren Familien erbaut.

Kategoriemietzins

    In Österreich gilt dieser nur für Wohnungen der Kategorie D, welche unbrauchbar sind bzw. kein WC/Wasser im Inneren der Wohnung haben.

Kathedralaufbau

    Bei Furnieren ist dies die Betitelung einer -->Blume mit gleichmäßigem Abstand der Jahresringe und absolut geradem Wuchs.

Kathedrale

    Große Kirche mit Sitz des Bischofs oder Erzbischof.

Kathode

    Eine negative Elektrode.

Kationische Emulsionen

    Diese sauer reagierenden Emulsionen (possitive Oberflächenladung) erzielen bei Berührung mit quarzhaltigem Gestein eine sofortige Haftung, sie sind auch bei schlechten Witterungsverhältnissen gut einsetzbar.

Kaufvertrag

    Mit dem Abschluss des Kaufvertrags verpflichtet sich der Käufer zur Zahlung des Kaufpreises, der Verkäufer verpflichtet sich zur Übergabe der Kaufsache. Im Falle eines Grundstückskaufs, bedarf der Vertrag nach § 313 BGB der notariellen Beurkundung.

Kaution

    Dies ist eine Sicherstellung als Barbetrag oder in Form eines Sparbuches bei z.B. Vermietungen. Für den Fall, dass der Mieter wesentliche Pflichten aus dem Mietvertrag nicht einhält (z.B.: Mietzinsrückstand, Schäden am Mietobjekt) wird diese Kaution hinterlegt, alle anfallenden Zinsen sind dem Mieter zu dem Betrag gutzuschreiben, der Vermieter darf diesen Betrag nicht gewinnbringend für sich selber anlegen.

Kautschukabkömmling

    Anstrichmittel für Beton, Asbestzement oder auch Metalle.

Kautschukbahnen

    Abdichtungsbahnen für Dach- und Bauwerksabdichtung aus Synthese-Kautschuk (Elastomerbahnen).

Kautschukkitt

    -->Kitt

Kaverne

    Dies ist ein unterirdischer Hohlraum mit einer geringen Längenausdehnung, wobei der Querschnitt in aller Regel größer ist als bei einem Tunnel.

Kavernenkraftwerk

    Dies ist ein unterirdisches Wasserkraftwerkbei dem das Maschinenhaus mit den Turbinen in einer Kaverne angeordnet ist.

Kavitation

    Die Kavitation ist die Betitelung für folgenden Vorgang: Infolge von hoher Strömungsgeschwindigkeiten des Wassers sinkt der Druck im Wasser auf Verdampfungsdruckniveau, es bilden sich Dampfbläschen, welche bei wieder steigendem Druck implodieren.

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KBws

kd-Tafel

    Dies ist eine Bemessungstafel im Stahlbetonbau, welche zur Bemessung von überwiegend auf Biegung beanspruchten Querschnitten dient. Die frühere Bezeichnung war kh-Tafel.

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Keeling

    Der amerikanische Klimaforscher Charles David Keeling (20.04.1928-20.06.2005) entwickelte u.v.a. die nach ihm benannte -->Keeling Kurve. Keeling war u.a. Gastprofessor der Universität Heidelberg (1969-1970) und der Universität Bern (1979-1980).

Keeling Kurve

    In englisch Keeling Curve, dies ist die von Charles Keeling angefertigte graphische Darstellung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre die, die von ihm selbst gemessenen Daten (übrigens der erste permanente Messung dieser Art), vom Gipfel des Mount Mauna Loa in Hawaii, von 1958 bis 2000 darstellt. Im Koordinatensystem (CO2 Konzentration in ppm/Jahr) zeigt sich hierbei ein sägenähnlicher Anstieg des CO2-Gehaltes von Jahr zu Jahr (jahreszeitbedingte Abfälle, jedoch ständig steigender CO2 -Gehalt). Während in der heißen Jahreszeit der CO2-Gehalt im Jahr 1960 noch bei ca. 320 ppm CO2 lag, sind es in der selben Jahreszeit im Jahr 2000 schon über 370 ppm. Manche Wissenschaftler sprechen auch von der Visualisierung des Atmens der Erde.

Kegelschale

    Dies ist eine Schalenfläche in der Form eines Kegelmantelausschnitts.

Kehlbalken

    Dies ist der Querbalken bei einem Kehlbalkendach, welcher meist in die Sparren eingezapft ist. Bei symmetrischer Belastung wirkt er als Druckriegel.

Kehlbalkendach

    Dachkonstruktion mit Kehlbalken.

Kehle

    Dies ist das Gegenstück zum -->Grat, also geneigt (innen gewölbte, konkave) von First zu Traufe verlaufende untere Schnittkante zweier Dachflächen.

Kehlgrundmaß

    Dies ist die horizontale Projektion der Kehllinie.

Kehlnaht

    Dies ist die Bezeichnung für die Verbindungslinie zweier winklig zueinander stoßender Werkstücke.

Kehlriegel

    -->Kehlbalken

Kehlrinne

    Dies ist die Rinne in einer Dachkehle.

Kehrmatrix

    Auch als inverse Matrix bezeichnet kann eine Kehrmatrix von einer quadratischen Matrix gebildet werden deren Determinante nicht null ist.Das Produkt einer Matrix und ihrer Kehrmatrix ist gleich der Einheitsmatrix, jedoch besetzt mit 1 auf der Hauptdiagonalen.

Kehlschiftung

    Dreiteiliger Dachteil, welcher die Unterlage für die Kehlausbildung darstellt.

Kehlsparren

    Diese Sparren werden an den Innenkanten, den sogenannten Kehlen (Dachkehlen) angeordnet.

Kehlstein

    Dachstein für die Kehlausbildung.

Kehlung

    Dies ist die Bezeichnung für eine in einem Bauteil eingearbeitete Kehle.

Kehlwechsel

    Dies ist ein, mit der Richtung des Daches, laufender Kehlsparren.

Keilmuffe

    Dies ist eine Rohrverbindung für Gußeisenrohre.

Keilnageldübel

    Dies ist ein zweiteiliger Dübel, der sich im Bohrloch verspreizt.

Keilschieber

    Keilschieber sind Armaturen, die durch ihre Bauart zur Gruppe der -->Absperrschieber gehören.

Keilziegel

    Wurde früher im Schornstein- und Gewölbebau eingesetzt, dieser Ziegel ist einseitig angekeilt.

Kellenschnitt

    Dieser dient zur Trennung von z.B. Putz zum Anschluß an eine Gipskartonmontagewand, um Bewegungsrisse in diesem Bereich zu vermeiden.

Kellenstrichputz

    Dies ist ein Putzmörtel der nach dem aufwerfen oder aufziehen auf den Putzgrund, bzw. Unterputz, mit einer Kelle glattgestrichen wird.

Kellenwurf

    Dies ist eine Putztechnik, bei welcher der Putz per Hand an die Wand aufgebracht (geworfen) wird.

Kellenwurfputz

    Putz für -->Kellenwurf.

Keller

    Dies ist der ganz oder teileweise im Erdreich (unterstes Geschoß) liegende Raum eines Hauses.

Kelleraußenwand

    Dies sind Außenwände von Untergeschossen von Gebäuden mit Erdberührung.

Kellerentwässerung

    Diese dient zur Abführung der auf Kellerebene anfallenden Abwässer und Fäkalien in Senkgruben, bzw. öffentliche Kanäle.

Kellerhals

    Dies ist die Bezeichnung für eine von außen in den Keller führende Treppenanlage.

Kellerschacht

    Ein Kellerlichtschacht ist ein vom Untergeschoss aussenseitig aufgebrachter Schacht der zur Belichtung der Kellerräume dient. Meist sind diese mit einem Fenster ausgestattet welche man zur Belüftung auch öffnen kann. Oberseitig sind diese Lichtschächte oftmals mit einem Rost abgedeckt der nach unten hin Einbruchsicher geschützt ist. Kellerlichtschächte sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, in der Regel werden diese heut zu Tage aus bruchfestem Kunststoff hergestellt oder aus Beton. Sie werden von aussen auch die Kellerwandöffnung aufgesetzt und entsprechend nässe- und feuchtigkeitsdicht angebracht.

Kellerschwamm

    Auch Warzenschwamm genannt, er befällt nur feuchtes Laub- und Nadlholz. Aussehen: beige, später graubraune, ledrige Fruchtkörpergebilde mit kleinen Erhöhungen.

Kellersinkkasten

    Dies ist ein Kellerablauf, zumeist mit herausnehmbaren Schlammeimer.

Kellerwand

    Dies ist eine Wand im Keller eines Gebäudes.

Kelvin

    Kurzbezeichnung: K. Als Temperaturmasseinheit, basierend auf dem absoluten Nullpunkt, 0 Kelvin (K) sind  -273,15 °C. Ein Temperaturunteschied von 1 °C entspricht exakt 1 K.

Kempchen

    -->Kamp

Kenotaph

    Dies ist ein Grabdenkmal das für einen Toten erstellt wurde, der woanders begraben ist.

Kent

    Der Engländer William Kent (1685-1748) war ein klassizistischer Baumeister, Maler, Möbelgestalter und Landschaftsgärtner, er verbrachte (gefördert durch Lord Burlington) 10 Jahre in Rom.

Keramik

    Keramische Erzeugnisse sind technische Produkte, welche aus plastischen Stoffen gefomt werden, und anschließend steinähnlich, durch brennen gehärtet werden, die im Bauwesen verwendeten keramischen Baustoffe bezeichnet man als Grobkeramik, je nach Beanspruchung werden die Stoffe in verschiedenen Temperaturen gebrannt: Ziegelwaren bei ca 900-1100°C; Steingut bei 1100-1300°C etc.

Keramische Fliesen

    Diese sind aus Steinzeug- und Steingut hergestellt.

Keramikklinker

    Dies sind Mauersteine für tragende und nichttragende Mauerwerke und werden vorwiegend eingesetzt, wo besondere Widerstandsfähigkeiten gegenüber aggressiven Stoffen und gegenüber mechanischer Oberflächenbeanspruchung gefordert sind.

Kerbe

    Dies ist eine gewollte oder unvermeidbare “Störung” im Bauteilquerschnitt, wie z.B. eine Bohrung (gewollt) oder eine Riefe (unvermeidbar).

Kerbfall

    In einem Kerbfall werden Kerben mit gleicher oder ähnlicher Kerbwirkung zusammengefasst. Diese Klassifizierung vereinfacht die rechnerische Bestimmung der Festigkeit eines Bauteils unter einer dynamischen Belastung.

Kerbrisse

    Hier handelt es sich um zumeist diagonal von eckigen Putz- oder Maueröffnungen ausgehenden Risse. Kerbrisse entstehen aufgrund von Spannungskonzentrationen in den Ecken der Putz- oder Maueröffnungen. Bei Mauerwerk entstehen diese Spannungen vorwiegend aus den Verformungen des unmittelbaren Putzgrundes. Bei schneller Putzaustrocknung kann die als Kerbe wirkende Ecke auch Auslöser eines reinen Putzschwindrisses sein. Bei Wärmedämmverbund Systemen kann es sich auch um Putzbedingte Risse handeln, wenn eine Diagonalbewehrung in den Eckbereichen fehlt.

Kerbschlagarbeit

    Dies ist der, durch Kerbschlagbiegeversuche ermittelte Wert Av zur Prüfung und Beurteilung der Zähigkeit, Schweißneigung und Sprödbruchempfindlichkeit von Stahl.

Kerbschlagbiegeversuch

    Beim Kerbschlagbiegeversuch wird eine kleine gekerbte Stahlprobe von dem Pendelhammer eines Pendelschlagwerks durchschlagen und dabei entweder durchbrochen oder durch die Widerlager gedrückt. Aus der gemessenen Differenz der Ausgangs- und Durchschlagshöhe des Pendelhammers wird die verbrauchte Kerbschlagarbeit in Joule berechnet. Der Kerbschlagarbeitswert hängt von der Probengeometrie, der Beschlagsgeschwindigkeit und von der Prüftemperatur ab. Mit fallender Temperatur wird die Kerbschlagarbeit kleiner und fällt in einem bestimmten Temperaturbereich ab. Die Kennwerte des Kerbschlagbiegeversuchs stellen eine wichtige Beurteilungsmöglichkeit der Zähigkeit, der Sprödbruchempfindlichkeit und der Schweißeigenschaften dar.

Kerbschlagzähigkeit

    Dies ist der Widerstand gekerbter Proben bei Schlagbeanspruchung.

Kerbschnitt

    Dies ist eine ursprünglich an Holzleisten und Stuck ausgeführte Folge von Einkerbungen.

Kern

    Dies ist u.a. der mittlere Bereich eines Querschnitts mit der Eigenschaft, dass wenn eine Druckkraft innerhalb des Kerns, der Kernfläche, angreift, im Querschnitt nur Druckspannungen auftreten.

Kernbeton

    Dies ist die Betitelung für einen Beton innerhalb eines Bauteils. Nach außen wird der Kernbeton von der Betonrandzone umgeben oder auch von einem anderen Beton, einem Vorsatzbeton, begrenzt.

Kernbohrung

    Dies ist ein Bohrverfahren bei Erdreich oder auch Mauerwerk, bei welchem eine ungestörte Probe entnommen werden kann, sie dient dazu eine kongrete Materialanalyse durchführen zu können.

Kernbrett

    Dies ist ein aus der Mitte des Baumstammes geschnittenes Brett, in welchem das Herz enthalten ist.

Kerndämmung

    Wärmedämmung einer zweischaligen Wandkonstruktion mit Lage der Dämmung zwischen den Wandschalen, mit oder ohne Luftschicht zwischen Außenschale und Dämmstoff. Aus bauphysikalischen Gründen dürfen bei der Kerndämmung ohne Hinterlüftung nur Dämmstoffe verwendet werden, die praktisch kein Wasser aufnehmen und einen hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweisen.

Kernfeuchte

    Hier wird zumeist die in den Poren von Zuschlag, mit porigem Gefüge, vorhandene Feuchtigkeit angesprochen.

Kerngebiet

    Als Teil der gemischten Bauflächen dient das Kerngebiet der Unterbringung von Handwerksbetrieben und zentralen Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kultur etc. Allgemein sind in den Kerngebieten folgende Einrichtungen zulässig:

    • Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude.
    • Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes und Vergnügungsstätten.
    • Sonstige nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe.
    • Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke.
    • Tankstellen im Zusammenhang mit Parkhäusern und Großgaragen.
    • Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter.
    • Sonstige Wohnungern nach Maßgabe von Festsetzungen des Bebauungsplans.

Kernholz

    Dies sind abgestorbene Holzzellen, welche durch eingelagerte Kernstoffe meist dunkelverfärbt sind, es erfolgt hier kein Transport von Nährstoffen.

Kernpunkt

    Dies ist der Grenzpunkt einer Kernfläche in der Hauptachse des Querschnittes.

Kernpunktmoment

    Dies ist das auf den Kernpunkt bezogene Biegemoment.

Kernreifholz

    Dies ist die Bezeichnung um den Durchmesserbereich zwischen -->Kernholz und -->Splintholz.

Kernrisse beim Holz

    Holzfehler: diese entstehen durch Spannungen bei der Verkernung des Holzes und auch durch unregelmässiges Trocknen, das Kernholz trocknet schneller, zieht sich somit zusammen und platzt.

Kernweite

    Dies ist die Bezeichnung für den Durchmesser der Kernfläche eines Balkens.

Kesselwirkungsgrad

    Dies ist das Verhältnis, der an den Wärmeträgern abgegebenen nutzbaren Wärmeleistung zu der Feuerungs -Wärmeleistung, welche gemessen wird bei der Volllast des Kessels.

Kettenbrücke

    -->Hängebrücke

Kettenhaus

    Dies ist die Bezeichnung für Häuser gleicher Bauausführung und gleichen Haustyps, die ähnlich wie ein - ->Reihenhaus gebaut werden, jedoch in versetzter, also aufgelockerter Bauweise.

Kettenlinie

    Dies ist die geometrische Form, die ein Seil oder eine Kette mit konstantem Querschnitt unter ausschließlicher Wirkung der Eigenlast annimmt.

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