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K
- Abkürzung für Kalium.
- Als K mit Ziffer (K1, K2, K3) das Klassifikationskurzzeichen für die drei Klassen von krebserzeugenden Stoffen (--> Krebserzeugende
Stoffe).
Kabel
Ein Kabel ist eine, mit einem Schutzmantel versehene elektrische Leitung.
Kabelbrücke
Kabelkran
Dieser Kran besteht aus zwei ggf. verschwenkbaren und/oder
fahrbaren, abgespannten Türmen, deren Spitzen mit einem Stahlseil verbunden sind. Mittels einer längs dieses Tragseils verfahrbaren Laufkatze erfolgt der Materialtransport.
Kabelschacht
Dies sind bautechnische Hohlräume oder konstruktive Einrichtungen
für die Aufnahme von Kabeln (Strom-, Telefonkabel etc.).
Kabelschutzrohre
Das sind mit hufeisenförmigen Querschnitt hergestellte Halbrohre, aus hochwertigem Ton sind sie scharf gebrannt.
Kabelsteine
- Früher zur Kennzeichnung des Verlaufes von Kabeltrassen, diese Art von Kabelsteinen wurde später auch in Gusseisen hergestellt.
- Natur- oder Kunststeine, auch Bau-, Dach- oder Mauersteine, die, i.d.R. zur späteren Verlegung von Kabeln, vorgesehene Fehlstellen
(durchgehende Nute oder Löcher) haben, die als Kabeldurchgang beim Verlegen der Steine zumeist unbegrenzt aneinandergefügt werden können.
Kabinett
Kacheln
Dies sind Belags- oder Verkleidungsplatten, bzw. -steine, aus
Schamotte oder einer Schamotte-Ton-Mischung zum Beispiel für Kachelöfen.
Kachelgrundofen
Dies ist ein gemauerter, ortfester Ofen mit einer sehr großen
Speicherwirkung. Der Nachteil besteht darin, dass keine rasche Regelung der Wärmeabgabe sowie ein schnelles Aufheizen möglich ist.
Kachelofen
Dies ist die älteste bekannte Speicherofenbauart welche meist mit
keramischen Platten ummantelt ist. Man unterscheidet zwischen einem Grundkachelofen (-->Kachelgrundofen) und dem Warmluftkachelofen. In der heutigen Zeit werden Kachelöfen gerne als zusätzliche
Öfen, z.B. zu einem Zentralheizsystem, verwendet.
Kadmierung
Dies ist die Bezeichnung für ein Beschichten von Stahlteilen mit einer Kadmiumschicht, z.B. als Rostschutz.
Kadmiumgelb
Kaffgesims
Kai
Kaimauer
Dies ist das Uferbauwerk welches i.d.R. aus Spundwänden, Pfählen und
Betonplatten hergestellt wird. Dieses Bauwerk überwindet den Geländesprung im Hafen zwischen Land und Hafensohle und dient zum Festmachen der Schiffe und zum Aufnehmen und sicheren Ableiten der
Kräfte in den Untergrund. Folgende Bauarten werden zumeist verwendet:
- Pfahlroste
- Blockbauweise
- Schwimmkastenkaimauer
Kaiserstiel
Dies ist ein in einem Turmdach mittig stehendes Holz, welches
geschoßweise, mit kreuzweise übereinanderliegenden Balken befestigt ist, oder durch Streben mit Sparren und Balken verbunden ist.
Kalanderspanplatten
Holzspanplatten; diese Dünnspanplatten werden nach dem
Kalanderverfahren hergestellt, d.h. ein Spanvlies wird zwischen einem Kalander, dies ist eine beheizte Stahltrommel, und einem endlos umlaufenden Stahlband zu einer dünnen Spanplatte verpresst,
Einsatzgebiete sind z.b. Möbelrückwände oder Schubkastenböden.
Kalibrieren
Durch das Kalibrieren werden Messabweichungen eines Messgerätes
zwischen der Anzeige und dem richtigen oder als richtig geltenden Wert festgestellt und angeglichen.
Kalisalpeter
Kalisilikat
Kalium
Dies ist ein sehr reaktionsfähiges, silberweißes, weiches Alkalimetall, das in der Natur nur in Verbindungen auftritt.
Kaliumsilikat
Kaliumnitrat
Kaliwasserglas
Kalkanstrich
Dies ist eine ehemals gängige Antrichsmethode , auf der Grundlage
von gelöschtem Kalk, für z.B. Stallungen oder Kellerräume.
Kalkcasein
Dies ist ein, mit Kalkhydrat aufgeschlossenes Casein (grobflockig gerinnendes Protein/Eiweis).
Kalkcaseinfarben
Siehe Verbrauchstabelle von Kalkfarben und Kalkcaseinfarben oder Außen- und Innenanstriche
. Kalkkaseinfarbe kann aus (1l) abgerahmter Milch, (6 Apotheker Unzen, Unze) gelöschtem Kalk, (4 Apotheker Unzen, Unze) Leinöl und (750 g) weißen Thon
oder geschlämmter Kreide (o.a. Farbpigmente) selbst hergestellt werden. Der gelöschte Kalk wird hierbei mit etwas Milch zu einem dicken Brei vermischt. Anschließend wird das Leinöl eingemischt und
der Rest der Milch zugegeben. Zu guter letzt kommen der Ton, die Kreide oder eventuelle Farbpigmente hinzu. Nach dem Abtrocknen des mehrmaligen Anstrichs kann man die Oberfläche mit einem leichten
Glanz versehen, indem man eine Mischung aus Eiweiß (von ca. 12 Eiern) mit (750 ml) Wasser als Endanstrich verwendet.
Kalkcaseinleim
Dieser kann als Grundierung und Farbbindemittel verwendet werden.
Hergestellt wird dieser Caseinleim mit 5 Teile Magerquark und 1 Teil Sumpfkalk. Beides unter Zugabe von Wasser verrühren (ca. 1 bis 2 min.). Bei Verwendung als Farbe muss das Gemisch spätesten nach
einer Stunde mit kalkechten Pigmenten angesetzt werden, - ansonsten kommt es zur gelierung und das Ganze wird unbrauchbar.
Kalkcaseinleimfarbe
Diese Farbe kann als wasserabweisende Oberflächenbehandlung für z.B.
Lehmputze in Feuchträumen verwendet werden. Hergestellt aus 1 Teil Kalkkaseinleim, 4 Teile Sumpfkalk oder kalkechten Farbpigmenten und 2 bis 5 % Speiseöl oder Leinfirnis erhält man einen absolut
biologisch verträglichen Antrich.
Kalkechte Farbpigmente
Dies sind z.B. Oxydrot, Chromgrün, Zinkweiß, Ultramarinblau etc...
diese Pigmente sind unempfindlich gegenüber den alkalischen Reaktionen des Kalkes.
Kalkfarbbindemittel
Dies ist eine Kalkmilch, aus gelöschtem Kalk.
Kalkfarbe
Das Bindemittel ist mit Wasser verdünnter, gelöschter Weißkalk (nach
DIN 1060/1). Wegen seines hohen pH-Wertes hat dieser Anstrich eine desinfizierende Wirkung. Eine Einfärbung für helle Farbtöne mit bis zu 5% kalkechten Bunt-Pigmenten ist möglich. Bei Innenanstrichen
erhöht ein Zusatz von bis zu 2% Glutolinleim aus Methylzellulose die Streichfähigkeit. Kalkfarben sind nicht auf gipshaltige Untergründe zu verwenden. Eine Wetterbeständigkeit kann durch hydraulische
Zusätze erhöht werden. Klicken Sie auch hier: Verbrauchstabelle von Kalkfarben und Kalkcaseinfarben oder hier: Außen- und Innenanstriche .
Kalkfarbenanstrich
Kalkgehaltprüfung
Die Prüfung zum Kalkgehalt eines Putzes oder anderen Beschichtungen
etc. kann u.a. mit Hilfe einer Aufträufelung von Salzsäure geschehen. Schäumen die Säuretropfen auf, so kann davon ausgegangen werden, dass der Kalkgehalt beim Prüfpunkt über 5% beträgt. Diese
Methode findet z.B. auch bei der Kalkgehaltsprüfung von Lehm statt. Schäumen hier die Säuretropfen nicht oder nur sehr wenig auf, so kann der Lehm als Baulehm im Bezug auf den Kalkgehalt verwendet
werden.
Kalkgrube
Wurde früher zum Einsumpfen und Lagern von gelöschtem Kalk verwendet, wird auch als Löschgrube bezeichnet.
Kalkhydrat
Handelsform des Luftkalkes (weitere Begriffe: gelöschter Kalk,
Löschkalk, Kalziumhydroxid) werkmäßig mit Wasserdampf zu Pulver gelöschter Kalk (im sogenannten Trockenlöschverfahren), Ca(OH)2 mit einem mindestens 90%tigem CaO-Anteil. Kalkhydrat
dient als Bindemittel für Farben, Putze u.v.m.
Kalkhydratschüttdichte
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Kalkhydrat
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Schüttdichte in kg/dm³
|
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Weißkalkhydrat
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ca. 0,5
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Carbidkalkhydrat
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ca. 0,7
|
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Wasserkalkhydrat
|
ca. 0,7
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Dolomitkalkhydrat
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ca. 0,5
|
|
Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht
Dieser Begriff betitelt das chemische Gleichgewicht in wässriger Lösung zwischen den Ionen der Kohlensäure, dem
Kohlendioxid (CO2) und dem Calciumcarbonat (CaCO3). Der Gleichgewichtszustand im Wasser ist dann erreicht,
wenn es bei Kontakt mit Kalkstein weder zur Auflösung noch zur Abscheidung von Calciumcarbonat kommt. Bei einem Kohlensäureüberschuss und damit einer pH-Wert-Absenkung wirkt das Wasser kalklösend und
dementsprechend bei einer pH-Wert-Anhebung kalkabscheidend.
Kalkkreislauf
Dies ist die Bezeichnung für den, der Herstellung und Erhärtung von Kalkhydrat zugrundeliegenden, chemischen
Gesamtprozess. Dieser Prozess beginnt beim Calciumcarbonat (Kalkstein CaCO3), führt weiter zum Calciumoxid
und -hydroxid und endet wieder beim Calciumcarbonat (z.B. der verfestigte Kalkanstrich).
Kalkmergel
Kalkmergel ist eine Mischung zwischen Ton und Kalk wobei aber der Kalkanteil überwiegt. Der Mergel ist ein
wichtiger Rohstoff für Zement und hydraulische Kalke. Hierbei ist zu bemerken, dass der Mergel für sich als Baustein meist unbrauchbar ist.
Kalkmilch
Kalkmörtel
Dies ist ein Mörtelgemisch aus Kalk, Sand und Wasser. Die Erhärtung des Mörtels ist auf die Reaktion des
gelöschten Kalkes (Calciumhydroxid) mit Luftkohlensäure zu Calciumcarbonat zurückzuführen.
Kalkmörtlelkarbonisierung
Dies ist die Bezeichnung für den Vorgang des Erhärtens des Kalkmörtels durch Umsetzung des Kalkhydrats mit der
Luftkohlensäure zum Kalziumkarbonat.
Kalknatronglas
Kalknatronglas ist das vorwiegende Produkt, welches im Bauwesen als Fensterglas Verwendung findet.
Lichtdurchlässigkeit wird durch die Menge des zugegebenen Eisenanteils bestimmt, somit lassen sich Färbungen des Glases in grünliche und bräunliche Farbtöne erreichen.
Kalkputz
Innen- und Außenputz der Putzmörtelgruppe P I. Es handelt sich hierbei um einen mineralischen Putz auf Basis von
Kalkhydrat als alleinigem Bindemittel. Bei diesem Kalkhydrat handelt es sich um gelöschten Kalk (vorwiegend
Calciumhydroxid) der durch Brennen von Kalkstein hergestellt wird. Beim Kontakt mit Wasser reagiert der gebrannte,
ungelöschte Kalk exotherm, d.h. unter Wasserabgabe. Wird ein eingesupfter Kalkteig (Sumpfkalk) direkt zur
Herstellung des Kalkmörtels verwendet, so kann der Sandanteil erhöht werden, da Sumpfkalk ergiebiger ist.
Kalksalpeter
Kalksandstein
Kalk und Sand werden in Form gepreßt und unter Dampfdruck gehärtet. Kalksandstein gibt es in unterschiedlichen
Formaten und Rohdichten bzw. Druckfestigkeiten, für Fassaden auch als frostfeste Vormauersteine oder Verblender.
Verwendung für tragende Wände. Guter Schallschutz, hohe statische Belastbarkeit. Kalksandstein wird in
Deutschland seit 1894 industriell hergestellt. Er wird aus den natürlichen Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser
hergestellt und zählt auf Grund seines Gesamtgehaltes an Schwermetallen und toxikologischen Schadstoffmengen
zu den “unbedenklichen Baustoffen”. Kalksandsteine weisen lediglich natürliche Radioaktivität wie alle mineralischen
Grundstoffe auf (Radium 226 + Thorium 323: ca. 18 Bq/kg; empf. Grenzwert: 260 Bq/kg). Es wird in folgende
Steinarten unterschieden: --> Vollstein, -->Lochstein, -->Blockstein und -->Hohlblockstein.
Kalkschlämme
Dies ist eine -->Kalkmilch die oftmals auch mit feinkörnigem Sand angereichert ist und zur Ausführung von weiß
färbenden, glättenden und porenfüllenden Schlämmanstrichen Verwendung findet.
Kalksinter
Kalkspat oder Calcit
Kann schwach gefärbt sein, meist jedoch farblos bis weißlich; oft kristallin, in reiner Luft wetterfest dies ist er
allerdings nicht bei Industrieluft
Kalkstein
Chemisches Sedimentgestein; hierzu zählen z.B. Marmor, Jura-Marmor, Solnhofener Plattenkalk, Onyxmarmor,
Rogenstein und Travertin. Kalkstein und Dolomitstein kann ein Endgestein nach Verwitterung von Granit sein. Wobei
Kalkstein durch organische Prozesse und Dolomitstein durch anorganische Prozesse gebildet wird. Dabei ist zu beachten, dass der Kalkstein. Sowie der Dolomitstein zu den organischen Sedimenten gehört.
Kalkteig
Handelsform des Luftkalkes, durch Aufschlämmung in Wasser gelöschter Kalk (im sogenannten Naßlöschverfahren).
Gelöschter Kalk wird durch Löschen von gebranntem Kalk mit deutlichem Wasserüberschuss erzeugt, wobei ein Brei
entsteht. Bei Zugabe noch größerer Wassermengen bildet sich eine Flüssigkeit, die wegen ihres Aussehens
Kalkmilch genannt wird. Sehr bekannt ist der Kalkteig zur Herstellung bzw. Verbesserung der Verarbeitbarkeit von
Mörtel. Die Erhärtung erfolgt bei zementfreien Kalkmörteln im Wesentlichen durch Aufnahme von Kohlendioxid (Ca(OH)2 + CO2 CaCO3), es bildet sich Calciumcarbonat, das chemisch dem ursprünglichen Kalkstein entspricht.
Kalktuff
Mineral: sehr porös, gelbliche bis rötliche Farbe, Einsatzgebiet sind z.B. Leichtbaustoffe.
Kalk-Ton-Gestein Bennenung
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Gesamtkarbonatgehalt
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Magnesiumkarbonatgehalt in % des Gesamtkarbonatgehalts
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0 bis 5 %
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5 bis 30 %
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über 30 %
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0 bis 10 %
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Ton
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Ton
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Ton
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> 10 bis 30 %
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Mergelton
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dolomitischer Mergelton
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dolomitischer Mergelton
|
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> 30 bis 50 %
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Tonmergel
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dolomitischer Tonmergel
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dolomitischer Tonmergel
|
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> 50 bis 70 %
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Mergel
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dolomitischer Mergel
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dolomitischer Mergel
|
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> 70 bis 85 %
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Kalksteinmergel
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dolomitischer Kalksteinmergel
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Dolomitmergel
|
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> 85 bis 90 %
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Mergelkalkstein
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dolomitischer Mergelkalkstein
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Mergeldolomit
|
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> 90 bis 100 %
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Kalkstein
|
dolomitischer Kalkstein
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Dolomit
|
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Kalkulation
Erarbeitung eine Angebotes, indem alle entstehenden Kosten erfasst werden.
Kalkulationsmittellohn
Dies ist z.B. die Summe, der auf einer Baustelle anfallenden Lohnkosten, dividiert durch die produktiven Lohnstunden
. Es wird unterschieden in:
- Mittellohn A: gewichteter mittlerer Tariflohn + lohnbedingte Zuschläge
- Mittellohn AS: Mittellohn A + Lohnzusatzkosten (Sozialkosten)
- Mittellohn ASL: Mittellohn AS + Lohnnebenkosten
Wird der Buchstabe P (als AP; APS; APSL) mit eingefügt, so bezeichnet dies den Umstand, dass die
Gehaltskosten des Poliers auf den Mittellohn umgelegt werden.
kalkulatorische Kosten
Diese Kosten setzen sich zusammen aus den kalkulatorischen Abschreibungen, Verzinsungen und Wagniskosten
sowie eventuell dem kalkulatorischen Unternehmerlohn.
Kalkwasserfarbe
Kalk-Weißzementfarben
Kalkzementdruckfestigkeit
Kalkzementmischungsverhältnis
Kalk-Zementputz
Kalkzementverhältnis
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Mischungsverhältnis von Zement und Kalk in Masse % von Kalkzementmörtel
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Zement
Kalk
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0
100
|
20
80
|
40
60
|
60
40
|
71
29
|
80
20
|
100
0
|
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Raumteile im Verhältnis Zement : Kalk
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0:1
|
1:9,6
|
1:3,6
|
1:1,6
|
1:1
|
1:0,6
|
1:0
|
|
Druckfestigkeit in N/mm2
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1
|
2
|
4
|
9
|
14
|
18
|
27
|
|
Kallikrates
Kallikrates (ca. 449-425 v.Chr. aktiv) war der größte Architekt des perikleischen Athen, er erbaute zusammen mit
Iktinos das Parthenon (447-432).
Kalotte
- Dies ist eine flache Kuppel.
- Im Tunnelbau ist dies der oberste Bereich in einem Hohlraumquerschnitt.
kalottengeriffelte Metallbänder
Diese werden zur Verstärkung hochbeanspruchter Feuchtigkeitsabdichtungen verwendet und bestehen zumeist aus
Aluminium, Edelstahl oder auch Kupfer.
Kalottenvortrieb
Dies ist ein Bauverfahren im Tunnelbau welches im Sprengvortrieb mit Teilausbrüchen durchgeführt wird.
Kaltasphalt
Kaltbitumen
Diese Bitumenlösung kann man in unerwärmten Zustand verarbeiten, da es aus leichtflüchtigen Lösungsmitteln
(Benzole, Benzine, Ethylenchlorid, etc...)hergestellt wird.
Kaltbitumenzementestrich
Dies ist ein Zementestrich welchem bei der Herstellung Bitumen beigegeben wird, er kann fugenlos verlegt werden,
hierbei sollten jedoch die von dem Hersteller ausgeschriebenen Mindestdicken einghalten werden (zumeist ca. 15 mm).
Kaltdach
Dies ist eine Steil- oder Flachdachkonstruktion mit einer belüfteten Zone über der Wärmedämmung, die Zuluft wird
meist über den First eingeführt und tritt an der Traufe aus.
Kältebrücke
Kalteinbau
Dies betitelt den Einbau von Mischgut (mit bituminösen Bindemitteln) welches kalt gemischt und verarbeitet werden
kann.
Kaltpechlösungen
Dies sind Lösungen von -->Strassenpech in leichtflüchtigen Lösungsmitteln, hierdurch wird die Viskosität so
herabgesetzt, dass die Kaltpechlösungen auch kalt verarbeitbar sind. Diese Pechlösung wird hauptsächlich im Strassenbau verwendet.
Kaltverfestigung
Dies ist die Eigenschaft eines Werkstoffs, wie z.B. Baustahl, bei hohen Dehnungen seine Festigkleit zu steigern.
Kaltwasseranschluss
-->Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen
Kaltwasserleitung
Bei einer Kaltwasserleitung (Trinkwasserleitung) ist nach DIN (1988-2) eine Ausführung zu beachten, die gegen
Erwärmung und Tauwasserbildung schützt, demnach müssen z.B. ausreichende Abstände zu Wärmequellen eingehalten werden.
kalzifizieren
Kalziumcarbonat
Kalziumnitrat
Kambala
Dies ist ein Laubholz, es findet für den Innen- und Außenausbau Verwendung, Eigenschaften: witterungsbeständig,
schwer, mäßig schwindend, gutes Stehvermögen, Splint hellgrau mit einem gelblich olivenbraunen Kern der nachdunkelt.
Kambium
(Lebenssanft) Es handelt sich hierbei um teilungsfähige, selbst vermehrbare Holzzellen, sie bilden zum
Stammäußeren Rindbastzellen und zum Stamminneren Holzzellen.
Kamin
Offene, architektonisch gerahmte Feuerstelle im Haus,- auch die Bezeichnung für eine Ableitung der
Verbrennungsgase von den Feuerstellen respektive Wärmeerzeugern über das Dach oder über an die Außenwand monierte Ableitungen ins Freie. Altertümliche Bezeichnung für einen Schornstein.
Kamineffekt
Dies bezeichnet den thermischen Auftrieb von Rauch und heißen Gasen durch Konvektionsströme innerhalb eines
vertikal begrenzten Raumes.
Kamingewölbeeisen
Dies ist eine Eisenstange, die die Ummantelung des Kamines begrenzt und stützt.
Kaminhaube
Eine Kaminhaube (kleines Dach auf dem Kamin) schützt den -->Kaminkopf vor Regen, Sturm oder Fallwind und kann
somit vor Beschädigungen oder Versottung hierdurch schützen.
Kaminkopf
Dies ist der obere, i.d.R. aus dem Dach hinausragende, sichtbare Teil des Kamins.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL
Kaminkopfverkleidung
Dies ist eine, i.d.R. aus Edelstahlblech hergestellte Verkleidung am -->Kaminkopf mit einer passenden Kaminöffnung
.
Kaminkranz
Kaminofen
Dies betitelt transportable oder aus Teilen zusammengesetzte Öfen mit Feuerraumtüren (mit Glasfüllungen) und
Schornsteinanschluss. Ansich hat der Kaminofen die Eigenschaften eines offenen Kamins, jedoch bei geschlossener Feuerraumtüre einen wesentlich höheren Wirkungsgrad.
Kaminschutz
Allgemein etwas das den Kamin schützt, wie z.B. eine -->Kaminhaube, ein Kaminschutzgitter (auch
Dohlenschutzgitter genannt), einen -->Kaminkranz oder um eine -->Kaminkopfverkleidung.
Kaminschutzgitter
Auch Dohlenschutzgitter genannt, ist dies ein Gitter das auf dem Kaminkopf montiert als Einfallschutz (z.B. von
Tieren) dient.
Kaminsims
Dies ist obere, waagerechte Abschluß eines Kamins.
Kammnagel
Dies ist ein Nagel mit einem gerilltem Schaft (Widerhackenprofil) der i.d.R. zur Befestigung von Holzverbindern auf
Holzbalken dient. Kämmnägel werden zumeist im Dachstuhlbau aber auch im Ingenieurholzbau eingesetzt, da sie
aufgrund des scharfkantig gerillten Profils gut dort eingesetzt werden können, wo man mit verhältnismäßig wenig
Nägeln eine statisch relativ hoch beanspruchbare Verbindung herstellen muss. I.d.R. sind diese Nägel in Längen von 40 bis 100 mm im Handel erhältlich.
Kamp
Dies ist ein historischer Begriff, welcher das eingezäunte Feld (o.a. den Acker, die Wiese, die Weide oder die
Holzung), welches durch eine Rodung neugewonnen und nach dem Einfrieden in Besitz genommen wurde, betitelt.
Kämpfer
Ist der horizontal liegende und fensterteilende Riegel bei Fenstern, oder auch das Wiederlager bei Bögen und
Gewölben.
Kämpferline
Kämpferstegträger
Dies ist ein im Holzbau verwendeter, geleimter Vollwandträger.
Kämpferpunkt
Kämpferstein
Der Kämpferstein ist der am Kämpferpunkt sitzende Stein, welcher den Übergang zum übrigen Mauerwerk herstellt
und als Widerlagerstein dient.
Kampfmittel
In dem Baugeschehen ist das Kampfmittel die fachtechnische Bezeichnung für gewahrsamlos gewordene
Gegenstände militärischer Herkunft, welche Explosivstoffe oder Kampfstoffe (z.B. Giftgas) enthalten. Kampfmittel
sind zu den -->Altlasten zu zählen. Die Entfernung dieser Gegenstände wird durch die Kampfmittelräumdienste der Bundesländer vollzogen.
Kanadakupplung
Kanal
Dies ist u.a.:
- ein Abwasserkanal als offenes oder geschlossenes Gerinne. Das Abwasser wird hier in aller Regel mit einem freien Gefälle abgeleitet.
- ein künstlicher, großer Wasserlauf (z.B. Schifffahrtskanal).
- eine Leitung zum Abführen oder auch Weiterleiten von Verbrennungsrückständen, Abluft u.s.w.
Kanalanschluss
Meist an der Grundstücksgrenze ist das die Anschlußstelle vom Abwasserkanal des Hauses an die öffentliche
Kanalisation.
Kanalbrücke
Dies ist ein Brückenbauwerk, über z.B. Verkehrswege, Gewässer oder Geländeeinschnitte etc., zum Überführen
eines Schifffahrtskanals.
Kanaldamm
Dies ist ein Erdbauwerk als Träger eines Schifffahrtskanals, dessen Sohle höher liegt als das Gelände.
Kanaldiele
Dies ist ein schmiedeeisenes Walzblechprofil welches zur Sicherung kleiner Baugruben und Leitungsgräben dient.
Kanalguss
Dies ist ein Sammel- bzw. Oberbegriff für Bauteile der Straßen- und Hausentwässerung, die aus Gusseisen oder
Gusseisen in Verbindung mit Beton hergestellt werden.
Kanalhaltung
Dies ist eine Strecke oberhalb der letzten Stufe eines Stichkanals oder zwischen zwei benachbarten Kanalstufen.
Kanalisation
Kanalisationsplan
Dies ist ein Lageplan mit Eintragungen des Kanalnetzes, einschließlich zugehöriger Anlagen wie z.B.
Pumpenstationen oder Kläranlagen etc.
Kanalklinker
Diese im allgemeinen ungelocht ( Lochung bis 10 % der Lagerfläche ist zugelassen) hergestellten Steine werden bei
der Herstellung von Abwasserschächten und Abwasserkanälen verwendet; Kanalklinker werden in folgenden Formen
hergestellt: Kanalklinker Nomalformat (NF K); Kanalklinker A für Kopfgewölbe; Kanalklinker B für Sohlgewölbe und Kanalschachtklinker C.
Kanalmeißel
Kanalmischsystem
Kanalnetz
Als Kanalnetz bezeichnet man die Gesamtheit der Kanäle, Abwasserdruckleitungen und zugehörige Bauwerke in
einem Entwässerungsgebiet.
Kanalprofil
Kanalstauraum
Kanalstrebe
Kanaltrennsystem
Hier werden im Gegensatz zum -->Kanalmischsystem, Regen- und Schmutzwasser getrennt gesammelt und
abgeführt.
Kanaltunnel
Dies ist ein Tunnelkanal, welcher zum Durchführen eines Schifffahrtskanals unter einem Berg dient.
Kanephore
Dies ist eine Gebälktragenden weibliche Figur, sie wird auch als Karyatide bezeichnet.
Kani-Verfahren
Dies ist das Momenten-Verteilungsverfahren, bei dem die Stabendmomente iterativ bestimmt werden.
Kannelierte Säule
Kannelierung
Z.B. die halbrunde Vertiefung im Querschnitt bei dorischen Säulen, die entweder spitz zusammenlaufen oder wie bei
den ionischen oder korinthischen Säulen durch einen Steg verbunden sind.
Kantenausbildung bei Gipskartonplatten
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Abgeflachte Kante; Kurzbezeichnung AK
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Halbrunde abgeflachte Kante; Kurzbezeichnung HRAK
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Halbrunde Kante; Kurzbezeichnung HRK
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Runde Kante; Kurzbezeichnung RK
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Volle Kante; Kurzbezeichnung VK
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Kantholz
--> Schnittholz von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt mit einer Seitenlänge von mind. 60 mm wobei die
größte Querschnittsseite höchsten dreimal so groß sein darf wie die kleinere. -->Sortierkriterien zu Kanthölzer.
Kantengetriebe
Dies ist ein Fensterbeschlag, bei welchem die Riegelstange hinter der Stulpschiene liegt.
Kantenschlag
Kanzel
kanzerogene Stoffe
Dies sind krebserregende Stoffe wie z.B. Arsen, Asbest, Nitrosamine oder Benzpyren etc.
Kaolin
Auch als China clay (Porzellanerde) betitelt gehört Kaolin zu den Tonmineralien oder Kaoliniten, die überwiegend
durch Verwitterung von Feldspat entstehen. Chemisch wird Kaolin allgemein als Aluminiumsilikathydrat
charakterisiert, es enthält ca. 14% chemisch gebundenes Wasser wodurch sich Kaolin relativ weich, bröckelig und
als Tonmineral etwas fettig anfühlt. Da Kaolin über eine geringe Festigkeit und Wasserquellbarkeit verfügt wird es als
Füllstoff in Dispersionsfarben immer nur in relativ kleinen Anteilen des gesamten Füllstoffgemisches und wenn, dann
praktisch nur in calcinierter Form (gebrannt, entwässert) eingesetzt, auch wenn das gute Gleitvermögen die Verarbeitungseigenschaften positiv beeinflusst.
Kapelle
Kapellenkranz
kapillare Speicherfähigkeit
Dies ist die Eigenschaft z.B. bei Mauerwerk, Wasser aufnehmen zu können.
kapillare Wasseraufnahme
Dies ist der Transportmechanismus zur Aufnahme von Flüssigkeiten bei, aufgrund von Oberflächenkontakt mit
flüssigem Wasser und kapillaren Saugspannung benetzten, kapillarporösem Material. Der Meßwert hierzu gibt an, wieviel Wasser von einem Baustoff auf 1 m2 Fläche in einer bestimmten Zeit aufgenommen wird. Kurzbezeichnung:
W.
Kapillarimeter
Kapillarität
Dies ist die Eigenschaft von Flüssigkeit welche durch ein enges Kapillarröhrchen nach oben steigt, dieser Vorgang
ist Luftdruckabhängig, kommt z.B. Zustande bei aufsteigender Bodenfeuchte in nicht, oder nur unzureichend horizontalabgedichteten Wänden.
Kapillarkohäsion
Dies ist der Festigkeitsanteil von Böden durch Kapillarkräfte in den Poren, welcher abhängig ist vom Sättigungsgrad
und bei Aufsättigung des Bodens verschwindet.
Kapillarporen
Kapillarporen entstehen z.B. bei Zement, durch Verdunsten von überschüssigem, für die Hydration von Zement nicht
mehr benötigtem Wasser im Zementstein. Der Anteil am Gesamtporenraum des Zementsteins ist abhängig vom Wasserzementwert und vom Grad der Hydration.
Kapillarporosität
Hierbei gilt, dass die in Baustoffen enthaltenen Poren, welche in kapillaren Netzen verbunden sind, infolge kapillarer
Saugwirkung, Wasser auch entgegen der Schwerkrafteinwirkung aufnehmen können. Eine Problemstellung die sich z.B. bei einer defekten Horizontaldichtung eines Mauerwerks sichtbar zeigen kann.
Kapillarwasser
Kapitell
Ausladendes Kopfstück einer Säule,siehe Abbildung rechts (Arten von links oben nach rechts unten: Ägyptisch,
Jonisch, Dorisch, Korinthisch, Romanisch, Gotisch, Islamisch).
Kapitelhaus
Mit dem Kreuzgang eines Klosters verbundener, sonst freistehender Bau, der als Versammlungssaal der Mönche
dient.
Kaplan-Rohrturbine
Kaplan-Turbine
Diese Turbinen haben eine schiffsschraubenähnliches Laufrad. Besonders geeignet sind diese für großen
Wassermengen bei geringen Fallhöhen.
Kapo
Leiter einer Arbeitsgruppe. Es werden bzw. wurden auch Unteroffiziere und Führer von Arbeitgruppen in
Konzentrationslager so genannt.
Kapock
Kappe
Kappendecke
Kappen- oder Tonnengewölbe
Kappschwelle
Karbonatausblühungen
Dies sind Kalkausblühungen, sie entstehen z.B. durch Regenwasser, welches bei einem Rohbau in die nicht
geschützten Mauerköpfe eintritt oder auch bei mineralischen Farben (deshalb ist auch ein Egalisationsanstrich bei eingefärbten mineralischen Farben immer zu empfehlen).
Karbonatgestein
Dies sind, meist durch Ablagerungen entstandene, Gesteinsgruppe, welche überwiegend aus Karbonatmaterialien
aufgebaut sind. Zu den Karbonatgesteinen gehören u.a. Kalke, Dolomite, Magnesite.
Karbonatisierung
Dies ist der Vorgang, bei welchem Kalke unter Aufnahme von Kohlensäure aus der Luft erhärten.
Kardane
Kardätsche
Eine Kardätsche ist ein Brett oder meißt eine Aluminiumschiene mit Griff, welche zum aufbringen von Putzen
verwendet wird. Eine grobe Bürste wird ebenfalls so bezeichnet.
Karnies
Eine Verzierung , mit einem s-förmigem Querschitt an einem Gesims.
Karolingische Architektur
Baustil, der sich, ausgehend vom Hofe Karls des Großen (768 – 814 ), in Frankreich, Deutschland und Holland
entwickelte, einen Versuch, im nördlichen Europa eine römisch-kaiserliche Architektur zu kreieren, widerspiegelte und ein Vorgriff auf die Romanik war.
Karrette
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL
Karstensches Prüfröhrchen
Dient zur Bestimmung des kapilaren Saugverhaltens am Bauwerk, über die Messung der aufgenommenen
Wassermenge pro Zeit- und Flächeneinheit.
Kartätsche
Dies ist eine, mit einem Griff ausgestattete Abzugslatte für Putze.
Kartause
Kartographie
Dies betitelt die Wissenschaft und Technik der Herstellung von Karten (ortsbeschreibende Karten wie Landkarten etc
.).
Kartonage
Dieser Begriff kommt ursprünglich aus den Verpackungstechnik und betitelt Material das sich zum Verpacken eignet
und aus starken Papiersorten wie z.B. Pappe oder Karton hergestellt wird.
Kartusche
Zierrahmen aus Roll- oder Knorpelwerk für Wappen, Inschriften oder Schrifttafeln.
Karyatide
Dies ist eine weibliche Figur (oder mehrere), welche anstelle einer Säule ein Gebälk trägt, sie wird auch als
Kanephore bezeichnet.
Karzinogene Wirkung
Kaseinfarbe
Kaseinfarben bestehen aus Magerquark, Marmormehl und Borax, sind also ungiftig und problemlos kompostierbar.
Kaseinfarben aus Kalk und Quark sind ein Jahrhunderte alter Anstrichstoff, der heute noch in Kirchen und alten
Gebäuden zu finden ist. Moderne Kaseinfarben werden als Pulver in Papiertüten angeboten, das man an Ort und Stelle mit Wasser anrührt.
Kaseinleimanstriche
Die Kaseinleime werden in der Regel als fertige wasserverdünnbare Leime in Form gallertartiger Flüssigkeit, selten in
Pulverform bezogen. Hauptbestandteil ist Kasein, dies ist Milcheiweiß. Kalkkaseine sind stark alkalisch, hingegen
sind Alkalikaseine nur schwach alkalisch. Auf Grund dessen sind Kalkkaseine nur mit kalkechten Pigmenten
mischbar und Alkalikaseine auch mit sonstigen Pigmenten. Alkalikaseine bleiben wasserlöslich, jedoch nicht im
Maße einer gewöhnlichen Leimfarbe. Ein wetterbeständiger Außenanstrich kann nur auf frischem Kalkputz
ausgeführt werden, da sich hier ebenfalls wasserbeständiges Kalkalbuminat bildet. Somit eignet sich dieser Anstrich mehr für Innenanstriche.
Kasematte
Dies sind die, gegen Beschuß gesicherten, überwölbten Räume in Festungen.
Kaserne
Kaskade
Kassettendecke
Dies ist eine Rippendecke die tieferliegende Kassetten (quadratische Platten) beinhaltet, sie ist oft ornamentiert.
Kassettenprofil
Dies ist z.B. ein U-förmiges, dünnwandiges Profil, z.B im Stahlleichtbau, zur Herstellung von Wänden. Es kann auch
ein rahmender Teil einer Stuck verziehrten Decke oder Wand sein.
Kastanienholz
Das Holz ist ziemlich hart, elastisch und leicht spaltbar. Es ist gut zu bearbeiten, schälen, messern und drehen.
Verwendungsbereich: Wasser- und Schiffbau, Möbel massiv und furniert, und Konstruktionen für mittlere Beanspruchung.
Kästelverband
Kastenbett
Dies ist ein Bett dessen kastenartiges Gestell gleichzeitig als Großraumbettkasten genutzt werden kann.
Kastenfenster
Dies ist ein Doppelfenster mit Außen- und Innenflügel, welche auf einen Blendrahmen geschlagen sind.
Kastengesims
Kastengründung
Dies ist eine Flächengründung die mittels eines vorgefertigten, kastenförmigen Körpers aus Stahl oder Stahlbeton,
der durch Erdreich oder Wasser bis auf die Gründungssohle abgesenkt wird, hergestellt wird.
Kastenrinne
- Im Straßenbau ist dies eine Vollrinne mit U-förmigem Querschnitt, welche mit Rosten oder Platten abgedeckt wird.
- In der Entwässerung ist dies eine Dachrinne mit annähernd rechteckigem Querschnitt.
Kastenschergerät
Kastenträger
Dies ist ein zusammengesetzter Holzquerschnitt, welcher aus Flaschen und Stegen besteht, dient für
schwerbelastete Unterzüge.
Kastenzimmerung
Wandverkleidung im Tunnelbau, mit Verpfählung und Pfändung.
Kataba-Säge
Dies ist eine japanische Handsäge. Diese Säge funktioniert ausschließlich auf Zug, wodurch die Sägeblätter
wesentlich dünner und härter ausgeführt werden können wie übliche Handsägeblätter. Die Kataba-Säge ist ähnlich der -->Douzuki-Säge nur hat diese keinen Rücken.
Katakombe
Kataster
Dies ist ein amtliches Verzeichnis, nach dem Grundstücke im Grundbuch benannt sind; weiterhin dient das Kataster
als Grundlage für die Erneuerung der amtlichen topographischen Kartenwerke; es beinhaltet: Grundstücksmerkmale
zur Bewertung, Angaben über Nutzung und Besitzverteilung, Unterlagen für Grundstücksverkehr und Beleihung.
Katasteramt
Dies ist diejenige Behörde die, die Grundstücksmessungen zur Sicherung des Eigentums an Grund und Boden
durchführt, das Liegenschaftskataster führt und die Katasterkarte herstellt und laufend hält, -->Kataster.
Katasterauszug
Ist der Auszug aus der Flurkarte (Lageplan), der das Grundstück mit seinen Abmessungen und genauen Grenzen zu
den Nachbarn beschreibt (Gemarkung, Flur, Flurstück, Angaben zum Eigentümer, Lage, Grenzen, Straßen und Wege).
Katasterkarte
Dieses Kartenwerk enthält u.a. die Grenzzeichen, Grundstücksgrenzen, Grundstücksnummern, Gebäude,
Hausnummern, Straßennamen etc. Die gängigen Maßstäbe (je nach Dichte der Bebauung) sind 1:500, 1:1000 und 1:2000. Zusammen mit dem Liegenschaftsbuch bildet die Katasterkarte das Liegenschaftskataster.
Katalysatoren
Katalysatoren (aus dem Griechischem: auslösen) sind Stoffe, die eine chemische Reaktion herbeiführen, ohne selbst
dabei verbraucht zu werden.
Katalyse
Dies ist z.B. die Backofen Selbstreinigung, welche beim Vorgang des Backens geschieht.
Kate
Dies ist ein kleines Landwohnhaus, es wurde ursprünglich für die einfachen Landarbeiter und deren Familien erbaut.
Kategoriemietzins
In Österreich gilt dieser nur für Wohnungen der Kategorie D, welche unbrauchbar sind bzw. kein WC/Wasser im
Inneren der Wohnung haben.
Kathedralaufbau
Bei Furnieren ist dies die Betitelung einer -->Blume mit gleichmäßigem Abstand der Jahresringe und absolut
geradem Wuchs.
Kathedrale
Kathode
Kationische Emulsionen
Diese sauer reagierenden Emulsionen (possitive Oberflächenladung) erzielen bei Berührung mit quarzhaltigem
Gestein eine sofortige Haftung, sie sind auch bei schlechten Witterungsverhältnissen gut einsetzbar.
Kaufvertrag
Mit dem Abschluss des Kaufvertrags verpflichtet sich der Käufer zur Zahlung des Kaufpreises, der Verkäufer
verpflichtet sich zur Übergabe der Kaufsache. Im Falle eines Grundstückskaufs, bedarf der Vertrag nach § 313 BGB der notariellen Beurkundung.
Kaution
Dies ist eine Sicherstellung als Barbetrag oder in Form eines Sparbuches bei z.B. Vermietungen. Für den Fall, dass
der Mieter wesentliche Pflichten aus dem Mietvertrag nicht einhält (z.B.: Mietzinsrückstand, Schäden am Mietobjekt)
wird diese Kaution hinterlegt, alle anfallenden Zinsen sind dem Mieter zu dem Betrag gutzuschreiben, der Vermieter darf diesen Betrag nicht gewinnbringend für sich selber anlegen.
Kautschukabkömmling
Anstrichmittel für Beton, Asbestzement oder auch Metalle.
Kautschukbahnen
Kautschukkitt
Kaverne
Dies ist ein unterirdischer Hohlraum mit einer geringen Längenausdehnung, wobei der Querschnitt in aller Regel
größer ist als bei einem Tunnel.
Kavernenkraftwerk
Dies ist ein unterirdisches Wasserkraftwerkbei dem das Maschinenhaus mit den Turbinen in einer Kaverne
angeordnet ist.
Kavitation
Die Kavitation ist die Betitelung für folgenden Vorgang: Infolge von hoher Strömungsgeschwindigkeiten des Wassers
sinkt der Druck im Wasser auf Verdampfungsdruckniveau, es bilden sich Dampfbläschen, welche bei wieder steigendem Druck implodieren.
JETZT IM HANDEL
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KBws
kd-Tafel
Dies ist eine Bemessungstafel im Stahlbetonbau, welche zur Bemessung von überwiegend auf Biegung
beanspruchten Querschnitten dient. Die frühere Bezeichnung war kh-Tafel.
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Keeling
Der amerikanische Klimaforscher Charles David Keeling (20.04.1928-20.06.2005) entwickelte u.v.a. die nach ihm
benannte -->Keeling Kurve. Keeling war u.a. Gastprofessor der Universität Heidelberg (1969-1970) und der Universität Bern (1979-1980).
Keeling Kurve
In englisch Keeling Curve, dies ist die von Charles Keeling angefertigte graphische Darstellung des CO2-Gehaltes in
der Atmosphäre die, die von ihm selbst gemessenen Daten (übrigens der erste permanente Messung dieser Art),
vom Gipfel des Mount Mauna Loa in Hawaii, von 1958 bis 2000 darstellt. Im Koordinatensystem (CO2 Konzentration in ppm/Jahr) zeigt sich hierbei ein sägenähnlicher Anstieg des CO2-Gehaltes von Jahr zu Jahr (jahreszeitbedingte
Abfälle, jedoch ständig steigender CO2 -Gehalt). Während in der heißen Jahreszeit der CO2-Gehalt im Jahr 1960 noch bei ca. 320 ppm CO2 lag, sind es in der selben Jahreszeit im Jahr 2000 schon über 370 ppm. Manche
Wissenschaftler sprechen auch von der Visualisierung des Atmens der Erde.
Kegelschale
Kehlbalken
Dies ist der Querbalken bei einem Kehlbalkendach, welcher meist in die Sparren eingezapft ist. Bei symmetrischer
Belastung wirkt er als Druckriegel.
Kehlbalkendach
Kehle
Dies ist das Gegenstück zum -->Grat, also geneigt (innen gewölbte, konkave) von First zu Traufe verlaufende untere
Schnittkante zweier Dachflächen.
Kehlgrundmaß
Kehlnaht
Kehlriegel
Kehlrinne
Kehrmatrix
Auch als inverse Matrix bezeichnet kann eine Kehrmatrix von einer quadratischen Matrix gebildet werden deren
Determinante nicht null ist.Das Produkt einer Matrix und ihrer Kehrmatrix ist gleich der Einheitsmatrix, jedoch besetzt mit 1 auf der Hauptdiagonalen.
Kehlschiftung
Dreiteiliger Dachteil, welcher die Unterlage für die Kehlausbildung darstellt.
Kehlsparren
Diese Sparren werden an den Innenkanten, den sogenannten Kehlen (Dachkehlen) angeordnet.
Kehlstein
Kehlung
Kehlwechsel
Dies ist ein, mit der Richtung des Daches, laufender Kehlsparren.
Keilmuffe
Keilnageldübel
Dies ist ein zweiteiliger Dübel, der sich im Bohrloch verspreizt.
Keilschieber
Keilschieber sind Armaturen, die durch ihre Bauart zur Gruppe der -->Absperrschieber gehören.
Keilziegel
Wurde früher im Schornstein- und Gewölbebau eingesetzt, dieser Ziegel ist einseitig angekeilt.
Kellenschnitt
Dieser dient zur Trennung von z.B. Putz zum Anschluß an eine Gipskartonmontagewand, um Bewegungsrisse in
diesem Bereich zu vermeiden.
Kellenstrichputz
Dies ist ein Putzmörtel der nach dem aufwerfen oder aufziehen auf den Putzgrund, bzw. Unterputz, mit einer Kelle
glattgestrichen wird.
Kellenwurf
Dies ist eine Putztechnik, bei welcher der Putz per Hand an die Wand aufgebracht (geworfen) wird.
Kellenwurfputz
Keller
Kelleraußenwand
Kellerentwässerung
Diese dient zur Abführung der auf Kellerebene anfallenden Abwässer und Fäkalien in Senkgruben, bzw. öffentliche
Kanäle.
Kellerhals
Kellerschacht
Ein Kellerlichtschacht ist ein vom Untergeschoss aussenseitig aufgebrachter Schacht der zur Belichtung der
Kellerräume dient. Meist sind diese mit einem Fenster ausgestattet welche man zur Belüftung auch öffnen kann.
Oberseitig sind diese Lichtschächte oftmals mit einem Rost abgedeckt der nach unten hin Einbruchsicher geschützt
ist. Kellerlichtschächte sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, in der Regel werden diese heut zu Tage aus
bruchfestem Kunststoff hergestellt oder aus Beton. Sie werden von aussen auch die Kellerwandöffnung aufgesetzt und entsprechend nässe- und feuchtigkeitsdicht angebracht.
Kellerschwamm
Auch Warzenschwamm genannt, er befällt nur feuchtes Laub- und Nadlholz. Aussehen: beige, später graubraune,
ledrige Fruchtkörpergebilde mit kleinen Erhöhungen.
Kellersinkkasten
Dies ist ein Kellerablauf, zumeist mit herausnehmbaren Schlammeimer.
Kellerwand
Kelvin
Kurzbezeichnung: K. Als Temperaturmasseinheit, basierend auf dem absoluten Nullpunkt, 0 Kelvin (K) sind -273,15
°C. Ein Temperaturunteschied von 1 °C entspricht exakt 1 K.
Kempchen
Kenotaph
Dies ist ein Grabdenkmal das für einen Toten erstellt wurde, der woanders begraben ist.
Kent
Der Engländer William Kent (1685-1748) war ein klassizistischer Baumeister, Maler, Möbelgestalter und
Landschaftsgärtner, er verbrachte (gefördert durch Lord Burlington) 10 Jahre in Rom.
Keramik
Keramische Erzeugnisse sind technische Produkte, welche aus plastischen Stoffen gefomt werden, und
anschließend steinähnlich, durch brennen gehärtet werden, die im Bauwesen verwendeten keramischen Baustoffe
bezeichnet man als Grobkeramik, je nach Beanspruchung werden die Stoffe in verschiedenen Temperaturen gebrannt: Ziegelwaren bei ca 900-1100°C; Steingut bei 1100-1300°C etc.
Keramische Fliesen
Keramikklinker
Dies sind Mauersteine für tragende und nichttragende Mauerwerke und werden vorwiegend eingesetzt, wo besondere
Widerstandsfähigkeiten gegenüber aggressiven Stoffen und gegenüber mechanischer Oberflächenbeanspruchung gefordert sind.
Kerbe
Dies ist eine gewollte oder unvermeidbare “Störung” im Bauteilquerschnitt, wie z.B. eine Bohrung (gewollt) oder eine
Riefe (unvermeidbar).
Kerbfall
In einem Kerbfall werden Kerben mit gleicher oder ähnlicher Kerbwirkung zusammengefasst. Diese Klassifizierung
vereinfacht die rechnerische Bestimmung der Festigkeit eines Bauteils unter einer dynamischen Belastung.
Kerbrisse
Hier handelt es sich um zumeist diagonal von eckigen Putz- oder Maueröffnungen ausgehenden Risse. Kerbrisse
entstehen aufgrund von Spannungskonzentrationen in den Ecken der Putz- oder Maueröffnungen. Bei Mauerwerk
entstehen diese Spannungen vorwiegend aus den Verformungen des unmittelbaren Putzgrundes. Bei schneller
Putzaustrocknung kann die als Kerbe wirkende Ecke auch Auslöser eines reinen Putzschwindrisses sein. Bei
Wärmedämmverbund Systemen kann es sich auch um Putzbedingte Risse handeln, wenn eine Diagonalbewehrung in den Eckbereichen fehlt.
Kerbschlagarbeit
Dies ist der, durch Kerbschlagbiegeversuche ermittelte Wert Av zur Prüfung und Beurteilung der Zähigkeit,
Schweißneigung und Sprödbruchempfindlichkeit von Stahl.
Kerbschlagbiegeversuch
Beim Kerbschlagbiegeversuch wird eine kleine gekerbte Stahlprobe von dem Pendelhammer eines
Pendelschlagwerks durchschlagen und dabei entweder durchbrochen oder durch die Widerlager gedrückt. Aus der
gemessenen Differenz der Ausgangs- und Durchschlagshöhe des Pendelhammers wird die verbrauchte Kerbschlagarbeit in Joule berechnet. Der Kerbschlagarbeitswert hängt von der Probengeometrie, der
Beschlagsgeschwindigkeit und von der Prüftemperatur ab. Mit fallender Temperatur wird die Kerbschlagarbeit kleiner
und fällt in einem bestimmten Temperaturbereich ab. Die Kennwerte des Kerbschlagbiegeversuchs stellen eine
wichtige Beurteilungsmöglichkeit der Zähigkeit, der Sprödbruchempfindlichkeit und der Schweißeigenschaften dar.
Kerbschlagzähigkeit
Kerbschnitt
Kern
Dies ist u.a. der mittlere Bereich eines Querschnitts mit der Eigenschaft, dass wenn eine Druckkraft innerhalb des
Kerns, der Kernfläche, angreift, im Querschnitt nur Druckspannungen auftreten.
Kernbeton
Dies ist die Betitelung für einen Beton innerhalb eines Bauteils. Nach außen wird der Kernbeton von der
Betonrandzone umgeben oder auch von einem anderen Beton, einem Vorsatzbeton, begrenzt.
Kernbohrung
Dies ist ein Bohrverfahren bei Erdreich oder auch Mauerwerk, bei welchem eine ungestörte Probe entnommen
werden kann, sie dient dazu eine kongrete Materialanalyse durchführen zu können.
Kernbrett
Dies ist ein aus der Mitte des Baumstammes geschnittenes Brett, in welchem das Herz enthalten ist.
Kerndämmung
Wärmedämmung einer zweischaligen Wandkonstruktion mit Lage der Dämmung zwischen den Wandschalen, mit
oder ohne Luftschicht zwischen Außenschale und Dämmstoff. Aus bauphysikalischen Gründen dürfen bei der
Kerndämmung ohne Hinterlüftung nur Dämmstoffe verwendet werden, die praktisch kein Wasser aufnehmen und einen hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweisen.
Kernfeuchte
Hier wird zumeist die in den Poren von Zuschlag, mit porigem Gefüge, vorhandene Feuchtigkeit angesprochen.
Kerngebiet
Als Teil der gemischten Bauflächen dient das Kerngebiet der Unterbringung von Handwerksbetrieben und zentralen
Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kultur etc. Allgemein sind in den Kerngebieten folgende Einrichtungen zulässig:
- Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude.
- Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes und Vergnügungsstätten.
- Sonstige nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe.
- Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke.
- Tankstellen im Zusammenhang mit Parkhäusern und Großgaragen.
- Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter.
- Sonstige Wohnungern nach Maßgabe von Festsetzungen des Bebauungsplans.
Kernholz
Dies sind abgestorbene Holzzellen, welche durch eingelagerte Kernstoffe meist dunkelverfärbt sind, es erfolgt hier
kein Transport von Nährstoffen.
Kernpunkt
Kernpunktmoment
Kernreifholz
Kernrisse beim Holz
Holzfehler: diese entstehen durch Spannungen bei der Verkernung des Holzes und auch durch unregelmässiges
Trocknen, das Kernholz trocknet schneller, zieht sich somit zusammen und platzt.
Kernweite
Kesselwirkungsgrad
Dies ist das Verhältnis, der an den Wärmeträgern abgegebenen nutzbaren Wärmeleistung zu der Feuerungs
-Wärmeleistung, welche gemessen wird bei der Volllast des Kessels.
Kettenbrücke
Kettenhaus
Dies ist die Bezeichnung für Häuser gleicher Bauausführung und gleichen Haustyps, die ähnlich wie ein -
->Reihenhaus gebaut werden, jedoch in versetzter, also aufgelockerter Bauweise.
Kettenlinie
Dies ist die geometrische Form, die ein Seil oder eine Kette mit konstantem Querschnitt unter ausschließlicher
Wirkung der Eigenlast annimmt.
JETZT IM HANDEL
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