Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

KF

    Dies ist die Abkürzung für den fließfähigen Konsistenzbereich des Frischbetons.

KFA

    Abkürzung für Kostenflächenarten

KFW40-Haus

    Dies ist bein Gebäude mit einem rechnerischen Primärenergiebedarf der Haustechnik von max. 40 KWh pro Jahr und Quadratmeter rechnerischer Nutzfläche (Berechnungen erfolgen nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV).

KFW60-Haus

    Dies ist bein Gebäude mit einem rechnerischen Primärenergiebedarf der Haustechnik von max. 60 KWh pro Jahr und Quadratmeter rechnerischer Nutzfläche (Berechnungen erfolgen nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV).

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kg

    Abkürzung für -->Kilogramm.

KG

    Abkürzung für -->Kommanditgesellschaft.

KGF

    Abkürzung für Konstruktions-Grundfläche, hier wird die Grundfläche aller begrenzenden Bauteile, wie z.B. Mauerwerk, Stützen, Schornsteine etc. angegeben.

KG-Rohre

Kiefer

    Das Holz ist weich, biegsam und leicht spaltbar. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen und schwindet wenig. Holzstaub verursacht Hautreizungen. Verwendungsbereich: Türen, Fenster, Möbel, Schiff- und Waggonbau, Wasserbauten, Brückenbau und in der Papier- und Zellstoffindustrie. Aus dem Harz wird Terpentin gewonnen.

Kielbogen

    -->Eselsbogen

Kies

    Dies ist ein nichtbindiger Boden (Korngröße 2-60 mm); es wird unterteilt in Grobkies, Mittelkies und Feinkies.

Kiesbeton

    Bei diesem Beton wird Kies als Zuschlagstoff verwendet.

Kieselglas

    Auch -->Quarzglas genannt besitzt dieses Glas einen hohen Anteil SiO2-Anteil und damit eine hohe Schmelztemperatur von ca. 1700 °C, eine gute Temperaturwechselbeständigkeit sowie eine Chemikalienbeständigkeit und eine UV-Durchlässigkeit.

Kieselgur

    Dies ist ein Ablagerungsgestein welches Reste von Organismen beinhaltet und aus einem sehr großen Anteil an Kieselsäure (ca. 90%) besteht; die Farbe ist weiß bis grünlich; Kieselgur ist chemisch Widerstandsfähig; Verwendungsbereich: Wärmedämmstoffe, Schleifmittel oder Kitte.

Kieselsäure

    Dies ist eine Verbindung von Siliziumdioxid und Wasser, - H2SiO3, dieser Stoff begünstigt u.a. das Eindringverhalten und den Verkieselungsprozess bei Holz, oft in Holzschutzmitteln enthalten.

Kieselsäureester

    Dieser monomolekulare und niedrigviskosiierende Stoff dient hauptsächlich zur Konservierung von Naturstein- Bauwerken.

Kiessand

    Dies ist ein Zuschlagsgemisch aus Kies und Sand. Die Körnung des Sandes liegt bei 0 bis 4 mm und die des Kieses bei 4 bis 32 mm.

Kiesschüttung

    In der Wasserversorgung ist dies die künstliche Ummantelung der Filterrohre mit Filtersanden und Filterkiesen.

Kiesschüttungsbrunnen

    Dies ist i.d.R. ein Bohrbrunnen mit künstlicher Kiesummantelung der geschlitzten und gelochten Brunnenrohre.

Kilogramm

    Maß zur Betimmung des Gewichts, Kurzbezeichnung kg; 1 kg = 2 Pfund = 1.000 g

Kilometer

    Längenmaßeinheit, Kurzbezeichnung km; 1 km = 1.000 m = 10.000 dm = 100.000 cm

Kilonewton

    Maß zur Lastenbestimmung, Kurzbezeichnung kN; 1 kN = 1000 N

Kimmschicht

    Dies ist die Bezeichnung für die unterste Schicht einer Wand bei Verwendung planebener Mauersteinen.

Kinderspielplatz

    Allgemein ist dies eine mit Spieleinrichtungen versehene Fläche für Spiele von Kindern im Freien. Laut BauOLSA (§ 9) ist bei der Errichtung von Gebäuden mit 3 bis 5 Wohnungen eine Spielfläche für Kleinkinder und bei Gebäuden mit mehr als 5 Wohnungen eine Kinderspiel- und Freizeitfläche bereitzustellen und zu unterhalten. Die Lage des Kinderspielplatzes auf dem Grundstück (öffentlich gesichert) muss laut HBO (§ 8) in unmittelbarer Nähe angelegt werden, um eine Beaufsichtigung der Kleinkinder von den Wohnungen aus zu gewährleisten, wobei Nachbarn verlangen können, dass der für sie am wenigsten störende Standort gewählt wird. Allgemein gilt, dass zum Wohnen auch das Spielen von Kindern gehört, aus diesem Grund sind Kinderspielplätze in reinen und allgemeinen Wohngebieten als zulässig anzusehen und der damit verbundene Kinderspiellärm hinzunehmen.

Kinematik

    Die Kinematik beschreibt die Gesetze, die für die Verzerrungs- und Verschiebungsgrößen eines Systems gelten. Als Sonderfall gilt hierbei die Kinematik von Systemen starrer Scheiben, bei welchen keine Verzerrungsgrößen, sondern nur Verschiebungsgrößen auftreten.

kinematisch bestimmtes Grundsystem

    Dies wird auch als geometrisch bestimmtes Grundsystem bezeichnet. -->Grundsystem.

kinematische Kette

    Dies ist die Folge mehrere Scheiben die so miteinander verbunden sind, dass das System 1 Bewegungsfreiheitsgrad aufweist.

Kiosk

    Dies kann ein offener Gartenpavillon oder ein Strassenverkaufsstand sein.

Kippen

    Dies u.a. das seitliche Abweichen des gedrückten Querschnittteils eines Stabes welcher durch Biegung beansprucht wird.

Kippkübelaufzug

    Dies ist ein Baugruben- oder Vertikalaufzug, auch Kübelbagger genannt.

Kipplager

    Bei diesem Balkenauflager kann sich der Balken ohne Widerstand drehen.

Kippsicherheit

    Dies ist u.a. die Sicherheit gegen das “Umkippen” eines Gründungskörpers oder eines gesamten Bauwerks.

Kirche

    Dies ist ein Gebäude welches der Kulturausübung und Gottesdienstverrichtung christlicher Gemeinschaften dient.

Kirchengestühl

    Dies sind die Sitzplätze in einer Kirche die für die Mitglieder der Gemeinde erstellt worden sind.

Kirschbaum-Hlz

    Das harte Holz ist dicht, feinfaserig, ziemlich biegsam, elastisch, schwer spaltbar und nicht witterungsbeständig. Es lässt sich leicht bearbeiten, drechseln, schnitzen und messern, gut leimen, beizen und polieren. Verwendungsbereich: Furniert oder massiv für Möbel, Innenausbau, Wand- und Deckenverkleidungen und Parkett. Einlegearbeiten und Kunsttischlerei.

Kirschbaum-Holz ( America)

    Das harte Holz ist dicht, feinfaserig, ziemlich biegsam, elastisch, schwer spaltbar und nicht witterungsbeständig. Es lässt sich leicht bearbeiten, drechseln, schnitzen und messern, gut leimen, beizen und polieren. Verwendungsbereich: Furniert oder massiv für Möbel, Innenausbau, Wand- und Deckenverkleidungen und Parkett. Einlegearbeiten und Kunsttischlerei.

Kitt

    Kitte sind i.d.R. plastische Gemische aus trockenen Ölen, Bitumen oder Kunststoffen und Füllstoffen, welche nach einiger Zeit meist zu festen, mehr oder weniger elastischen Massen erhärten oder eine gewisse Plastizität beibehalten. Im Tiefbau spricht man von sogenannten knetbaren Dichtstoffen für Kanalarbeiten (Abwasserkanäle), welche kalt verarbeitbar sind und anhaltend plastisch bleiben. Allgemein werden folgend Kitte unterschieden:

    • Leinölkitt wie z.B. Glaserkitt (aus Leinöl, Leinfirnis und Schlämmkreide), Mennigekitt (aus Bleimennige, Leinöl oder Leinfirnis) oder Mangankitt (aus Mangan und Leinöl).
    • Glycerinkitt aus Glycerin, Bleiglätte und Wasser.
    • Wasserglaskitt aus Wasserglas mit Schlämmkreide, Ziegelmehl, Zement oder Kieselgur. Dem säurebeständigen Wasserglaskitt als Steinkitt wird neben Wasserglas auch gebranntes Magnesia zugeführt.
    • Eiweißkitt als Steinkitt besteht aus Kaseinkalkleim, Schlämmkreide und Zinkweiß, der allgemeine Eiweißkitt wird mit Kasein und Kalkhydratpulver als Bindemittel mit Zusatz von Hartholzmehl hergestellt.
    • Leimkitt bestehend aus Leder- oder Knochenleim mit Sägemehl und Schlämmkreide.
    • Sulfitablaugekitt hergestellt aus dem, beim Sulfitaufschluss von Holz anfallenden, Ablaugen welche ligninsulfosaures Kalzium enthalten.
    • Phenoplastkitt bestehend aus Aldehyd-Kondensationsprodukten und Füllstoffen und wird als säurefester Kitt eingesetzt.
    • Kautschukkitt hergestellt aus Natur- oder Synthetikkautschuk mit Bitumen und/oder trockenen Ölen, Harzen mit oder ohne Füllstoffe.
    • Bitumenkitt hergestellt als zähviskose Lösungen von Bitumen ohne oder mit Füllstoffen.
    • Rostkitt der auch als Eisenkitt betitelt wird und aus Eisenpulver mit Schwefel und Reagenzien wie Ammoniumchlorid hergestellt wird.

Kiwa

    Kiwa ist die Abkürzung eines internationalen Organs ( Kiwa Zert GmbH) welches Qualitätssicherungen für Bauprodukte, Umweltschutz, Management etc. durchführt und zertifiziert.

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klaffende Fuge

    Dies ist der Bereich, z.B. bei einem Mauerwerkspfeiler, bei welchem infolge einer Rissbildung keine Zug- oder Schubkraft übertragen werden kann.

Klammerspitzenverschluss

    Im Gleisbau ist dies ein, aus Schieberstange, Verschlussstück und Verschlussklammer bestehender Weichenverschluss. Der Klammerspitzenverschluss dient zum sicheren Festhalten der anliegenden Zunge an der Backenschiene.

Klappläden

    Auch Fensterladen genannt, zumeist schlägt die Klappe nach außen auf, dient zur einbruchsicheren und abdunkelden Verschließung von Fenstern.

Klappolive

    Dies ist ein ausklappbarer Griff bei Fenstern mit Einreiberverschlüßen.

Klappschute

    Dies ist ein Schwimmkörper bei welchem die Seitenwände des Laderaums und der Bodenklappe geneigt sind. Sie dient zum Transport von Schüttgüttern und zum Entladen selbiger unter Wasser.

Kläranlage

    Dies ist eine Einrichtung, die der Abwasserreinigung dient. Diese wird in drei Stufen durchführt: mechanisch, biologisch und  durch zusätzliche besondere Verfahren.

Klärgas

    Dies sind Gase aus nichtfossilen Brennstoffen, die aus dem Klärschlamm, Mülldeponien und verschiedenen anderen Biomassen gewonnen werden.

Klarlack

    Dies ist ein transparenter Beschichtungsstoff ohne Pigmente zur Farbgebung.

Klärschlamm

    Dies ist die Bezeichnung für die in einer Kläranlage aus dem Abwasser abgetrennten wasserhaltigen Feststoffe mineralischer und organischer Art.

Klassifikation von Laserscannern

Messprinzip

Reichweite

Distanzgenauigkeit

Impulzverfahren

Durchschnittlich ca.100 m
(teilweise bis 1.000 m)

> 10 mm

Phasenvergleichsverfahren

< 100 m

< 10 mm

Tringulationsmethode

< 10 m

< 1 mm

Klassizismus

    Architektur- und Kunststil, der auf römische und griechische Antike zurückgreift und in der Geschichte der abendländischen Kultur, vor allem zwischen der Renaissance und im 19. Jahrhundert (best: 1770-1830), der immer wieder Vorbilder liefert. Seine Rationalität stand im Gegensatz zur Überschwenglichkeit des Rokoko. In ihrer extremsten Form war die klassizistische Architektur von einer nahezu abstrakten Räumlichkeit, es überwogen jedoch sensible, humanische Schöpfungen.

Klaue

    • Im Maschinenbau ist dies ein Bauteil, welches ein Element ergreifen kann.
    • Im Holzbau ist eine Klaue (auch Geißfuß genannt) der Teil einer Zapfenverbindung der den -->Zapfen passgenau aufnimmt (dreiecksförmiger Ausschnitt am Ende von schrägliegenden Kanthölzern zum zweiseitigen Anschluss)

Klebeanker

    -->Verbundanker

Klebedübel

    -->Verbundanker

Klebeflansch

    Dies ist ein Flansch der durch Kleben befestigt wird.

Klebeparkett

    Diese vorgefertigten Platten sind meist ca. 50 x 50 cm gross und bestehen aus massiven Stäbchen oder Klötzchen, sie werden oft direkt auf den glatten Unterlagsboden geklebt, geschliffen und versiegelt (auch geölt oder gewachst).

Klebe- und Armierungsmörtel

    Auch Haft- und Armierungsmörtel genannt, dient zum Verkleben von Dämmplatten bei Wärmedämmverbund -Systemen und kann zugleich für die Armierungs-, bzw Gewebespachtelung verwendet werden.

Kleblack

    -->Lösemittelklebstoffe

Klebpolteppiche

    Hier sind auf einem vorgefertigtem Träger Schichten aus Blöcken gebündelter Fasern oder Fäden oder eine vorgefaltete Fadenschar bzw. vorgefaltetes Faservlies aufgebracht und mit dem Träger adhäsiv verbunden.

Klebstoffe

    Dies sind meist organische, hochpolymere, hochviskose Stoffe mit günstigen Klebeigenschaften zur Ausführung von Klebeverbindungen. Die erzielte Klebfestigkeit des Klebstofffilms beruht auf der Haftung seiner Moleküle an der Oberfläche des zu verklebenden Werkstoffes (-->Adhäsion), auf seiner Verankerung in den Unebenheiten der Werkstoffoberflächen und auf seiner eigenen mechanischen Festigkeit (-->Kohäsion).

Klebverbindungen

    Dies betitelt die Verbindung gleich- oder verschiedenartiger Werkstoffe mit Hilfe von -->Klebstoff.

Kleeblattbogen

    Dies ist ein Bogen welcher in Form eines Kleeblattes geschweift ist (drei Rundungen).

Klei

    Dies ist ein organischer Boden, der sich im Uferbereich von tidebeeinflussten Flussunterläufen und im Küstenbereich ablagert.

Kleinbauten

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Kleinbauten sind untergeordnete Nebengebäude, d. h. kleine freistehende Bauten oder kleine Anbauten. Sie sind in ihren Dimensionen hinsichtlich Höhe und Gebäudefläche oder Gebäudelänge beschränkt.

Kleine AG

    Die kleine -->AG ist eine Gesellschaft mit einer „kleinen“ Zahl von Anteilseignern, gemessen an Umsatz oder Arbeitnehmerzahl, diese kann auch durch einen Existenzgründer alleine gegründet werden, als alleiniger Aktionär und Vorstand jedoch mit zusätzlich 3 Aufsichtsräten. Die Haftung entspricht der Höhe des Grundkapitals ( mind. 50.000 Euro).

Kleineisen

    Im Gleisbau ist dies ein Befestigungsmittel zur kraftschlüssigen, drehsteifen und durchschubsicheren Verbindung der Schienen mit den Schwellen.

Kleinfeuerungsanlagenverordnung

    Als Bestandteil des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ist dies die gesetzliche Grundlage für die Luftreinhaltung zur Begrenzung der Schadstoffe aus Feuerungsanlagen.

Kleingüteraufzüge

    Dies sind kleinere, nicht begehbare Aufzüge mit begrenzter Förderkapazität, beschränkter Größe und geringer Betriebsgeschwindigkeit. Es kann sich hier z.B. um Aktenaufzüge oder Speicheraufzüge etc. handeln.

Kleinkläranlagen

    Diese kann vom Wasserwirtschaftsamt für Einzel- oder Mehrfamilienhäuser genehmigt werden ( ->Kläranlage).

Kleinpflasterstein

    Dieser Pflasterstein ist ca. 9-11 cm hoch und wird aus den verschiedensten Materialien geschlagen, z.B. Granit, Syenit, Quarzporphyr oder auch aus Kunststeinen.

Kleinschlag

    Dies ist ein gebrochenes Gestein mit einer Korngröße von ca. 30 - 40 mm, Einsatzgebiet ist hierbei zumeist der Straßenbau.

Kleinschutzraum

    Schutzraum für max. 10 Personen.

Kleinsiedlungsgebiet

    Als Teil der Wohnbauflächen dient dieses Siedlungsgebiet der Unterbringung von Kleinsiedlungen mit Wohngebäuden und Gärten sowie landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen.

Kleinspeicher

    Dies ist eine kleine Talsperre mit einem Staudamm als Abschlussbauwerk, welcher höchstens 7,5 m hoch ist, und mit einem Speichervolumen von maximal 1 hm³ ausgerüstet ist. Verwendung findet dieser zumeist in der Landwirtschaft.

Kleinstmaß

    Dies ist das Nennmaß abzüglich der Toleranz.

Kleinunternehmen

    Zu einer Größenbestimmung werden i.d.R. die Kriterien Jahresumsatz, Anzahl der Arbeitsplätze, Bilanzsumme und Beteiligungshöhe bei verbundenen Unternehmen herangezogen, was jedoch in den diversen Fachberichten oftmals widersprüchlich dargestellt ist, somit sind die Nachfolgenden Werte nur durchschnittliche Werte:

    • Beschäftigte: bis 9 bzw. 49
    • Jahresumsatz: bis 0,5 bzw. bis 7 Mio. EUR
    • Bilanzsumme: max. 3 Mio. EUR bzw. 5 Mio. EUR

Kleister

    Dies ist eine hochviskose, wässrige, kolloidale Lösung von aufgeschlossener und manchmal zusätzlich veretherter Stärke (Stärkekleister) oder von wasserlöslichen Celluloseverbindungen (Cellulosekleister), die hauptsächlich zum Kleben von Tapeten (-->Tapetenkleister) verwendet wird.

Klemmfilz

    Dies ist die Bezeichnung für einen elastischen Dämmstoff, aus filzartigem Material, wie z.B. Mineralwolle, den man zwischen 2 Bauteile klemmt, ohne ihn zusätzlich mit Dübeln befestigen zu müssen. I.d.R. werden Klemmfilze mit Dicken von ca. 100 bis 240 mm hergestellt. Um den Filz rutschsicher einklemmen zu können, muss beim Zuschnitt eine entsprechende Überlänge berücksichtigt werden (z.B. beim Einklemmen zwischen Sparren: ca. 10 cm mehr als der lichte Sparrenabstand).

Klemmflansch

    Dies ist ein Flansch, der durch Anklemmen befestigt wird.

Klemmlänge

    Dies ist die Bezeichnung für die Dicke zweier zusammengenieteter oder auch geschraubter Werkstücke.

Klemmprofil

    Dies sind zumeist Dehnprofile, welche in offene Fugen eingedrückt werden.

Klemmverbindung

    Dies ist eine Verbindung bei welcher die zu verbindenden Teile mittels Klemmen zusammengespannt werden. Verwendung finden diese zumeist im Gerüstbau und für Montagezustände.

Kletterfahrgerüst

    --> Fahrschalung

Klettergerüst

    Dies ist ein leichtes Arbeitsgerüst, welches mit dem Baufortschritt mit nach oben wandert.

Kletterschalung

    Dies ist eine Schalung für z.B. Turmbauwerke, welche einen nur geringfügige veränderlichen Querschnitt besitzen. Das Grundelement ist eine flächige Wandschalung, welche in regelmäßigen Takten während dem Abbinden des Betons nach oben gezogen wird.

Klick Parkett

    -->Click Parkett

Klimaanlage

    Mit diesem Gerät wird unabhängig von der Außentemperatur die Raumtemperatur im Inneren eines Gebäudes geregelt.

Klimafassade

    Dies ist eine Doppelfassade mit zwei Fassadenebenen im Abstand von 0,2 bis 1,0 m. Wobei die äußere, zumeist einfachverglaste Ebene geschlossen ist, während die innere, zumeist isolierverglaste Ebene zu öffnende Fenster besitzt.

Klimaleuchten

    Dies sind Rasterleuchten für Leuchtstofflampen, bei denen die Luftdurchlässigkeit integriert ist.

Klinke

    Dies ist die Bezeichnung für einen Türdrücker der zur Öffnung einer Türe dient.

Klinker

    • Abkürzung: KMz oder KHLz; diese Mauerziegel sind bis zur Sinterung gebrannt, sie sind sehr hart, druckfest und wenig saugend, widerstandsfähig gegen Witterungseinflüße und Chemikalien; vorgegebene Mindestfestigkeitsklasse 28, Scherbenrohdichte von >/= 1,9 kg/dm³  und Frostbeständigkeit müssen eingehalten werden, die Oberfläche darf nicht strukturiert sein; dieser Stein wird u.a. als Baustoff für Sichtmauerwerke eingesetzt.
    • Bei Fliesenklinker: -->Fliesenarten

Klinkerpflaster

    Pflasterklinker aus Sand, Lehm und Ton geformt und bis zu Sinterung gebrannt, in den unterschiedlichsten Formen beziehbar, Verbundsteine haben an Längs- und Querseiten Aussparungen.

Klinkerziegel

    Dies ist der Oberbegriff für gelochte oder nichtgelochte, bis zur Sintergrenze von 1150 bis 1300 °C gebrannte Ziegel.

Kloben

    -->Türbänder

Klopfbrett

    Holzbrett mit Griff oder Stiel in unterschiedlicher Ausführung, mit dem der Reetdachdecker die Halme in die Bindung oder Naht treibt und dadurch dem Dachgefüge Halt und Form gibt. Auch Patsche oder Treiber genannt.

Klopfer

    Dies ist ein Signalgeber an einer Tür.

Klostergewölbe

    Gewölbeart, bestehend aus vier Wangenstücken, Auflager und Widerlager sind alle vier Umfassungswände.

Klosett

    -->Abort

Kloster

    Dies ist ein Gebäudekomplex in welchem Nonnen und Mönche leben, einschließlich einer Abtei und/oder einer Kirche.

Klosterdach

    Dies ist eine Dachdeckung, bei welcher flache Dachplatten knapp überlappen und einfach verlegt sind.

Klothoide

    Dies ist die Betitelung für einen Übergangsbogen mit einem sich ständig änderndem Radius. Oft im Strassenbau und Gleisbau zu finden, hier bei Fahrbahnen mit hohen Fahrgeschwindigkeiten.

Klothoidenweichen

    Im Gleisbau sind dies für hohe Abzweiggeschwindigkeiten ausgelegte Weichen mit klothoidenförmigem Abzweigbogen.

KLR Bau

    Abkürzung für Kosten- und Leistungsrechnung der Bauunternehmer. Dies ist eine Systematik für das Rechnungs- und Berichtswesen von Bauunternehmungen.

Kluft

    Dies ist eine geschlossene oder geöffnete Trennfuge im Gestein, an der nur geringe Bewegung stattgefunden hat.

Kluftkörper

    Dies ist ein Gesteinskörper, der allseitig durch Klüfte von anderen Gesteinskörpern abgegrenzt wird.

Kluftwasser

Km

    Abkürzung für -->Kilometer

Km²

    Abkürzung für -->Quadratkilometer

K-Matten

    Dies sind Lagermatten (Bewehrungsmatten) für den Stahlbetonbau, die Verwendung und der Aufbau sind gleich dem der -->R-Matten der Unterschied liegt darin dass die Längsstababstände hierbei nicht 150 mm betragen sondern nur 100 mm, unterschieden wird in K 664, K 770 und K 884 (Zahlenwert = Stahlquerschnitt in mm²/m).

KMF

    Abkürzung für künstliche Mineralfaser.

KMU

kN

    Abkürzung für -->Kilonewton.

Knabber

    Umgangssprachliche Abkürzung für eine -->Knabberzange.

Knabberzange

    Kurzbezeichnung: Knabber.

    • Eine Zange die i.d.R. zur Bearbeitung von Fliesen u.ä.dient. Mit dieser Zange lassen sich die vorher angeritzten (angerissenen) Fliesen formgebend ausbrechen.
    • In der Glasverarbeitung wird eine Knabberzange auch als Kröselzange betitelt und dient wie bei den Fliesen zum zubrechen (knabbern) von Glas.
    • Eine Zange als Zubehör für einen Abrissbagger mit deren Hilfe auch Stahlbetonwände eingerissen, bzw. zerkleinert werden können.

Knagge

    Dies ist zum Beispiel ein Stein der bei einem Mauerwerk vorspringt um Lasten aufzunehmen (Laststein) oder auch eine Stützsicherung für eine Holzkonstruktion welche an das Aufnahmeelement angebracht wird und das zu verbindende Bauteil aufliegt (abstützt).

Knäppern

    Dies ist die Betitelung für das Zerkleinern einzelner Steine oder Felsbrocken auf einer Baustelle.

Knickaussteifung

    Dies ist u.a. eine Wand, oder auch ein Bauteil, welche senkrecht in eine tragende Wand einbindet um ein Knicken zu verhindern.

Knickbiegelinie

    Dies ist eine, im Verzweigungsfall vorhandene Biegelinie. Diese ist abhängig vom System und vom Verhältnis der Stablängskräfte.

Knickdachziegel

    Knickdachziegel werden in aller Regel aus normalen Dachziegeln hergestellt, indem diese aufgeschnitten und wieder durch Kleben zusammengesetzt werden. Verwendung finden diese Dachziegel bei geknickten Dächern, bei welchen man zusätzliche Konstruktionselemente wie Bleche an den Knickstellen vermeiden möchte.

Knicken

    Z.B. bei ebenen Systemen und Belastung in Systemebene ist dies das Ausweichen in Systemebene aufgrund von Längsdruckkräften in den Stäben.

Knicksicherheitsnachweis

    Abkürzung: KSNW. Der Wortbestandteil “Knicken” ist hier nicht völlig korrekt, da im Stahlbetonbau die Druckglieder grundsätzlich mit Biegemomenteinfluss (Theorie II. Ordnung) berechnet und bemessen werden müssen.

Knickspannungslinie

    Dies sind durch Formeln festgelegte Funktionen, mit welchen der Tragsicherheitsnachweis eines Druckstabes ohne Querlast geführt werden kann. Die Knickspannungslinie liefert, in Abhängigkeit eines Querschnittsparameters, die bezogene Traglängskraft eines Stabes als Funktion der bezogenen Stabschlankheit.

Kniestock

    --> Drempel

Kniestockhöhe

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Kniestockhöhe ist der Höhenunterschied zwischen Oberkante des fertigen Dachgeschossbodens und der Schnittlinie der Fassadenaußenfläche mit Oberkante Dachkonstruktion.

Knochenleim

    -->Glutinleim

Knoten

    Dies ist der Punkt eines Tragwerks, bei welchem Stäbe biegesteif oder gelenkig verbunden sind.

Knotendrehwinkel

    Hier gilt, an einem Knoten mit biegesteif angeschlossenen Stäben ist der Knotendrehwinkel der allen eingespannten Stabenden gemeinsame Querschnittsdrehwinkel. Bei Vernachlässigung von Querkraftverformungen ist der Querschnittsdrehwinkel jeweils auch gleich dem Tangentenwinkel.

Knotenpunkt

    • In der Konstruktion ein Punkt an welchem ein -->Knoten vorhanden ist.
    • Im Straßenbau eine bauliche Anlage die der Verknüpfung von Straßen oder Wegen dient.
      • planfreier Knotenpunkt: Dies ist ein Knotenpunkt bei welchem Kreuzungsvorgänge zwischen Verkehrsströmen durch Über- oder Unterführungsbauten ganz oder teilweise verhindert werden.
      • plangleicher Knotenpunkt: Dies ist ein Knotenpunkt bei welchem sich der Verkehr nur in einer Ebene abwickelt.

Knüpfteppiche

    Dies sind Teppiche bei welchen zwischen den Schußfäden kurze Polfadenabschnitte in Form eines Perserknotens oder eines Türkischen Kontens um zwei oder mehr Kettfäden geschlungen sind.

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Koaleszenzabscheider

    Ähnlich dem Benzinabscheider hat dieser Abscheider einen zusätzlichen Stauraum und einen oleophilen Filter. Hierbei werden Verunreinigungen fein verteilter Leichtflüssigkeitstropfen, bzw. Emulsionen, zu größeren, abscheidbaren Tropfen mit größerem Auftrieb aufbereitet. Diese Abscheider werden vom Wasserhaushaltsgesetz für Tankstellen, KFZ-Reparatur- und Wartungswerkstätten vorgeschrieben.

K-Oberbau

    Im Gleisbau ist dies eine Bauform für die Schienenbefestigung auf Holzschwellen.

Köcherfundament

    Auch als Hülsenfundament bezeichnet, ist dieses Fundament, welches zumeist als Einzelfundament erbaut wird, ein Fundament, in welchem sich ein Köcher zur Aufnahme einer Stahlbetonfertigteilstütze befindet.

Koeffizientenmatrix

    Bei einem linearen Gleichungssystem für unbekannte Zustandsgrößen bilden die Koeffizienten auf der linken Seite aller Gleichungen die Koeffizientenmatrix. Dieses Gleichungssystem gilt nur dann als lösbar wenn, diese Matrix quadratisch ist und wenn deren Determinante nicht gleich null ist.

Kofferdamm

    Dies ist der Damm zur Wasserhaltung während der Erstellung eines Staudamms, der in den wasser- bzw. luftseitigen Stützkörper einbezogen wird.

Kohäsion

    Durch Anziehungskraft zustande kommender Zusammenhalt von Molekülen oder spannungsabhängiger Anteil der Scherspannung.

Kohäsionskräfte

    Der Zusammenhalt oder auch die innere Eigenfestigkeit (-Kohäsion) eines Stoffes wird durch die gegenseitige Anziehungskraft zwischen Molekühlen eines Stoffes verursacht, diese Kraft nennt man Kohäsionskraft, cohaerere = lat. Zusammenhalt. Klicken Sie auch hier: Kohäsionskräfte & Adhäsionskräfte .

Kohlenstoffäquivalent

    Dies ist der Kohlenstoffgehalt eines Baustahls ohne weitere Legierungselemente, dessen Schweißeignung gleich der des betrachteten Baustahls mit Legierungselementen ist.

Kohlenstoffpigmente

    Dies sind anorganische Pigmente, deren farbgebender Bestandteil Kohlenstoff ist. Es wird hierbei in natürliche (z.B. Graphit) und künstliche Kohlenstoffpigmente (z.B. Pigmentruße) unterschieden.

Koinzidenzfrequenz

    -->Grenzfrequenz

Kokos als Dämmstoff

    Die Kokosnuß besitzt als äußerste Schicht eine ledrige, glatte Bastschicht. Unter dieser befindet sich ein fasriges Mesokop, welches die eigentliche Nuss umschließt. Nach der Gewinnung der Kokosnuss wird diese halbiert und zum Trocknen ausgelegt. Nach einigen Tagen verfestigt sich die Fruchtschale und kann dann problemlos von der Kokosfaser gelöst werden. Die so gewonnenen Fasern werden in einem seichten Brackwasser gereinigt und einer Röstung unterzogen. Anschließend werden die Fasern unter Lufttrocknung und gleichzeitigem Klopfen von restlichen Gewebeteilen befreit. Die natürlich gekräuselte Kokosfaser ist geruchsneutral, diffusionsoffen und elektrostatisch nicht aufladbar. Sie ist die einzige Naturfaser die nicht verrottet. Ihre Anwendung im Hochbau ist ungefähr seit Beginn des 19 Jhd nachweisbar. Einsatzbereich: Dachschrägen; Decken; Hohlräume, die nach außen gegen Kälte gedämmt werden müssen und in Wände und Holzfußböden, welche eine schall- oder wärmetechnische Verbesserung benötigen. Die technischen Daten der Dämmstoffe aus Kokosfasern beziffern sich wie folgt:

    • Wärmeleitfähigkeit bei Rollfilz: 0,05 W/mK; bei Dämmplatte: 0,045 W/mK
    • Diffusionswiderstandszahl: 1
    • Brandverhalten: B2.

    -->nachwachsende Rohstoffe.

Koks

    Koks wird durch Entgasung von Steinkohle als Gas- oder Zechenkoks gewonnen, verbrennt ohne flüchtige, im Abbrand nichtregelbare Bestandteile vollkommen rauch und rußfrei, zerfällt im Feuer nicht und backt nicht zusammen. siehe auch -->Brennstoffe oder -->feste Brennstoffe.

Kolk

    Dies ist eine örtlich begrenzte und durch Strömungsvorgänge hervorgerufene Vertiefung im Gewässerbett.

Kolkschutz

    Dies ist eine konstruktive Maßnahme zur Vermeidung von Eintiefungen in der Gewässersohle.

Kollektor

    Teil einer Anlage, die Strahlung sammelt (z.B. Sonnenstrahlung) oder Strom auf- bzw. abgibt.

Kolloid

    -->Kolloide Teilchen.

Kolloidales Silber

    Hierbei handelt es sich um elektrisch geladene Silberteilchen aus reinstem metallischem Silber in dampfdestilliertem, mineralfreiem Wasser. Diese Dispersion wird durch elektrolytische Abscheidung hergestellt. Das Herauslösen der Silberpartikel, bzw. der Silberionen, wird durch zwei, unter Spannung stehenden Silberstücken, die in das Wasser eingetaucht sind, hervorgerufen (-->Kolloide Teilchen, -->kolloidale Zustandsform). Kolloidales Silber kann zur Desinfektion und Konservierung genutzt werden und findet auch in der Medizin Anwendungsbereiche.

kolloidale Zustandsform

    --> Kolloide Teilchen, die sich in einem Medium befinden und sich durch gleiche elektrische Ladung abstoßen, bzw. im Schweben halten. Dies ist z.B. die Zustandsform aller Lebensvorgänge in einer Zelle.

Kolloidpartikel

    -->Kolloide Teilchen

Kolloide Teilchen

    Diese, auch als Kolloidpartikel bezeichneten Substanzen, sind die kleinsten Teilchen, in die Materie zerlegt werden kann (in einer Größenordnung von 1/100 000 bis 1/10 000 000 Millimeter Durchmesser), ohne dass die individuellen Eigenschaften mannipuliert oder entfernt werden. Die Teilchengröße ist damit etwa 10- bis 1000 mal so groß wie Molekühle, Atome oder Ionen. Die nächste Zerkleinerungsstufe wäre dann das Atom selbst. Einen Stoff dieser feinen Verteilung nennt man Kolloid.

Kolonnade

    Dies ist die Säulenreihe mit Architrav.

Kolormeter

    Gerät zum messen der Wärmemengen.

Kolorimetrie

    Ist das messen von Wärmemengen.

Kolossalordnung

    Dies sind Pilaster oder Säulen, die ohne Unterbrechung über mehrere Geschosse reichen.

Kolumbarium

    Urnenhalle und auch die Grabkammer mit Nischen für Urnen.

kombinierte Pfahl-Plattengründung

    Dies ist eine Pfahlgründung, bei der die Lasten nicht nur durch die Pfähle, sondern auch durch Rostplatten in den Baugrund übertragen werden.

kombinierte Sieb- und Sedimentationsanalyse

    Dies ist ein Verfahrern zur Bestimmung der Korngrößen gemischtkörniger Böden. Durch die Siebanalyse wird die Kornfraktion d > 0,063 mm untersucht, die feineren Bestandteile werden durch die Sedimentationsanalyse untersucht.

Kommanditgesellschaft (KG)

    Rechtsform welche aus Komplementär und Kommandisten aufgebaut ist, Haftung erfolgt über das Privatvermögen.

Kommode

    Im Möbelbau ist dies ein niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern, das breiter ist als eine Konsole.

Kommunwand

    • Wohnrauminnenwand die zwei benachbarte, selbstständige Wohneinheiten trennt.
    • In einer Reihenbebauung die von zwei Gebäuden gemeinsam genutzte Brandwand (Trennwand).

Kompatibilität

    Z.B. die geometrische Verträglichkeit aber auch die Verträglichkeit zwischen zwei unterschiedlichen Stoffen oder Elementen etc.

Komponenten

    Bestandteile, Teile eines Gemisches oder Gemenges.

Kompostieranlage

    Dies ist eine Anlage zur Kompostierung.

Kompostierung

    Die Aufbereitung und Wiederverwertung von organischen Abfällen.

Kompositordnung

    Säulenordnung mit Kompositkapitell oder aus Teilen verschiedener klassischer Ordnungen zusammengesetzte Ordnung.

Kompressenreinigung

    Dies ist ein Verfahren, bei dem auf die Oberfläche eine Kompresse aufgelegt wird, die Schadstoffe aus dem Untergrund aufnimmt. Diese Kompressen können Agenzien enthalten, die Schadstoffe aus der Oberfläche durch chemische Reaktionen herauslösen. Zum Beispiel werden zur Entsalzung der Oberfläche oftmals Komplexonkomressen eingesetzt.

Kompressionsversuch

    Auch als Ödometerversuch betitelt ist dies der Versuch zur Untersuchung der Zusammendrückbarkeit von Böden.

Kompressor

    Maschine zum Verdichten von Gasen  (und Dämpfen). Teil eines Motors.

Konche

    Dies kann eine halbrunde Apsis sein oder auch deren Halbkuppel.

Kondensat

    • Verdichtete, verflüssigte Form eines Stoffes.
    • Feuchtigkeit, die entsteht, wenn Wasserdampf durch Abkühlung in den flüssigen Aggregatzustand übergeht

Kondensatablauf

    Feuchtigkeitsunempfindliche Abgasleitung erhalten z.B. einen Kondensatablauf mit einem angeschlossenen Neutralisationsgefäß.

Kondensator

    Dieser, aus dem Lateinischen stammende Begriff (condensus = dichtgedrängt) betitelt in der Elektrotechnik ein passives elektrisches Bauelement mit der Fähigkeit, elektrische Ladung und damit zusammenhängende Energie zu speichern. Der elektrische Kondensator besteht aus zwei, in dichtem Abstand nebeneinander angeordneten, leitenden Flächen (Elektroden) die durch einen Bereich mit isolierender Eigenschaft (Dielektrikum), i.d.R. Luft, geteilt sind. Eine andere Art des Kondensators findet man als Element für den Betrieb von Dampfmaschinen und Dampfturbinen, hier dient der Kondensator zur Verflüssigung des Abdampfes solcher Wärmekraftmaschinen. Auch bei Kälteanlagen findet man den Begriff Kondensator als Verflüssiger (hier verflüssigt er dampfförmiges Kältemittel).

Kondenswasser

    Die sich beim Abkühlen an kalten Bauteilen oder in kalten Baustoffen zu Wasser verflüssigende (kondensierende) Luftfeuchtigkeit. Das Entstehen von Kondenswasser wird durch die Verwendung von z. B. Baustoffen mit hohem Wärmedurchlaßwiderstand, Isolierglas, Anordnen von Wärmedämmschichten usw. verhindert. Da sich die Wärmedämmfähigkeit vieler Dämmstoffe bei Einwirkung von Feuchtigkeit reduziert bzw. verlorengeht, müssen dampfundurchlässige Baustoffe oder -->Dampfsperren die Dämmstoffe vor Kondensation der Luftfeuchtigkeit innerhalb der Dämmschicht schützen.

Konditionieren

    Dies ist ein Verfahren der Abwassertechnik zur Verbesserung von Schlammeigenschaften durch Zugabe von Chemikalien oder durch Wärmezufuhr oder Wärmeentzug

Konditorei

    -->Confiserie 

Konduktor

    In der Elektronik ist dies der Hauptleiter.

Konformitätsnachweis

    Dies ist eine Bestätigung der Übereinstimmung von Bauprodukten mit harmonisierten und anerkannten Normen oder europäischen technischen Zulassungen. Die Konformitätskennzeichnung erfolgt durch das CE-Zeichen und wird geregelt durch das Bauproduktengesetz.

Konglomerate

    Sedimentgestein; dieses Polierfähige Gestein dient oft als Bekleidungsmaterial für die Innenarchitktur (sehr lebhafte Struktur und Farbkontraste).

Königsholz

    Das Holz ist hart, schwer, wenig elastisch und leicht spaltbar. Es lässt sich trotz seiner Härte gut bearbeiten, sauber drehen und auch messern. Gehobelte Flächen sind glatt und lassen sich gut leimen und polieren. Verwendungsbereich: Exklusiver Innenausbau, Luxusmöbel, Drechslerarbeiten, Stockfabrikation und Einlegearbeiten.

konisch

    Andere Bezeichnung für kugelförmig.

Konsistenz

    • Beschaffenheit eines Stoffes in Bezug auf den Zusammenhang seiner Teilchen, seiner Verhaltensweise gegenüber Formveränderungen und seinen Fließfähigkeiten.
    • Maß für die Verarbeitbarkeit von Beton, Estrich, Mörtel etc.
    • Beschaffenheit bindiger Böden.

Konsistenzbereich von Beton

    Es wird hierbei zwischen vier Arten unterschieden, welche abhängig sind von der Art der Verdichtung und dem Anwedungsgebiet:

    • Konsistenzbereich KS: steifer Beton (Stampfbeton), Verwendung findet dieser z.B. als Ausgleichsschicht oder Sauberkeitsschicht im Fundamentbau.
    • Konsistenzbereich KP: plastischer Beton, dieser wird mit der Schaufel bewegt und läßt sich sehr leicht verdichten.
    • Konsistenzbereich KR: weicher Beton in Regelkonsistenz, falls keine anderen Vereinbarungen getroffen werden wird dieser Beton von Transportbetonwerken automotorisch in dieser Konsistenz ausgeliefert.
    • Konsistenzbereich KF: fließfähiger Beton, dieser muß nicht verdichtet werden und darf auch nur als Fließbeton verwendet werden.

Konsistenzbereich von Frischmörtel

Konsistenzbereich

Ausbreitsmaß in cm

KM 1 steif

< 14

KM 2 plastisch

14 bis 20

KM 3 weich

>20

Konsistenzgrenze

    Dies ist z.B. der Grenzwasserbereich bindiger Böden.

Konsistenzklassen

    Diese definieren in der europäischen Betonnorm die Grenzen in denen Ausbreitmaß, Verdichtungsmaß, Setzmaß und Setzzeit variieren dürfen.

Konsistenz von Fließestrichen

    Die Konsistenz ist so einzustellen, daß der Estrich schön fließt und dabei kein wässrige Schlämme oder Wasser absondert (Wassermenge zu hoch), überwässerungen führen zu  weiche Stellen auf der Oberfläche. Konsistenz wird mit Hilfe einer 1,3 l Konsistenzprüfdose geprüft, das Ausbreitmaß soll im Regelfall zwischen 40 und 45 cm bei Calciumsulfat-Fließestrichen und 35 – 40 cm bei Zementfließestrichen liegen.

Konsistenz von Mörtel

    Diese wird in Abhängigkeit des -->Ausbreitmaßes erstellt.

Konsole

    • Mauervorsprung oder auch Wandbrett, in der Grundform als Dreieck oder Viertelkreis ausgebildet.
    • Im Möbelbau ist dies ein niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern, welches schmaler ist als eine Kommode.

Konsolgerüst

    Im Hochbau werden diese im allgemeinen wie -->Auslegergerüste benützt, es gelten auch ähnliche Vorschriften.

Konsolidation

    Dies ist z.B. die Verfestigung von Böden durch Verringerung des Porenraums.

Konsolidationssetzung

    Dies ist die Setzung wassergesättigter Böden durch das Auspressen von Porenwasser.

Konsolidationstheorie

    Dies ist die Theorie zur Erfassung des zeitlichen Vorgangs der Konsolidation.

Konstruktionsboden

    Im Möbelbau ist dies ein fest mit dem Korpus verbundener Fachboden, der für Stabilität sorgt.

Konstruktionsfläche

    Diese Fläche betitelt die Summe der Grundflächen aller aufgehenden Bauteile in den Grundrissebenen einschließlich der Grundflächen von Schornsteinen, nicht begehbaren Schächten, Türöffnungen, Nischen und Schlitzen, gemessen in Fußbodenhöhe einschließlich Putz oder Bekleidungen, aber ohne Fußleisten und ohne vorstehende Teile von Fenster- und Türbekleidungen.

Konstruktionsvollholz

    Abkürzung: KVH. Auch als Bauschnittholz betitelt handelt es sich hierbei um ein Bauholz aus hochwertiger Fichte, Tanne, Lärche oder Kiefer. Das als Konstruktionsvollholz betitelte Bauholz darf bei Anlieferung auf der Baustelle einen Feuchtegehalt von maximal 15 % aufweisen (i.d.R. nach erfolgter technischen Trocknung). Neben dem Feuchtegehalt des Holzes wird hierbei auch nach Tragfähigkeit, Einschnittart und Maßhaltigkeit sortiert. Hergestellt wird das Konstruktionsvollholz durch eine Verleimung von Kanthölzern in welche ineinandergreifende zinkenförmige Profile gefräst werden, die miteinander unter Druck verleimt werden. Nach Aushärten des Leims werden die Bauteile gehobelt, gefast und auf Maß geschnitten.

konstruktive Bewehrung

    Dies ist eine Bewehrung die ohne statischen Nachweis, konstruktiv angeordnet wird.

konstruktiver Ingenieurbau

    Dies ist ein Bereich des Ingenieurwesens, der sich hauptsächlich mit den Konstruktionen der tragenden Teile in Bauwerken und deren Eingliederung in die äußere Form des jeweiligen Gebäudes und dessen Umgebung beschäftigt. Die häufigsten Aufgaben sind hierbei der Entwurf, die Planung und die Berechnung von Tragwerken aus u.a. Stahl, Stahlbeton oder Holz.

Konstruktivismus

    Dies ist der zugespitzte Funktionalismus, verbunden mit der kompromisslosen Demonstration der Technik und der konstruktiven Struktur eines Gebäudes.

Kontaktgestein

    Dies ist ein metamorphes Gestein welches durch Wärme, ohne Druck, neu- oder umgebildet wurde.

Kontaktklebstoffe

    Diese sind Lösungen (-->Lösemittelklebstoffe), welche zumeist von weichen Kunstharzen oder Synthesekautschuken hergestellt werden. Sie dienen zur Verklebung von dichten Werkstoffen; die Klebemasse wird auf beide Seiten der zu verklebenden Teile aufgetragen, und solange ruhen gelassen bis bei einer Berührung mit z.B . den Fingern kein Fadenzug mehr zustande kommt, danach werden beide Teile unter Druck zusammengepresst, nun haften beide Teile unverrückbar aneinander; Einsatzgebiete können z.B. sein, das Verkleben von Fußbodenbelägen, Bauplatten etc. Kontaktklebstoffe werden auch als Kunstkautschukklebstoffe betitelt.

Kontaktstoß

    Dies ist ein vorwiegend druckkraftübertragender Stoß, bei welchem die Kraft durch Kontakt zwischen Bauteilen übertragen wird.

Kontamination

    Ursprünglich aus dem Lateinischen für Verschmelzung oder Wortkreuzung. Allgemein wird u.a. die Verunreinigung der Oberfläche durch radioaktive Teilchen, biologische Schadstoffe oder chemische Schadstoffe hiermit betitelt. In medizinischer Sicht betitelt die Kontamination z.B. die Vergiftung oder Verunreinigung eines Organismus oder eines Systems durch unerwünschte oder schädliche Stoffe.

Kontereskarpe

    Dies ist die Bezeichnung für eine äußere Grabenwand.

Konterlattung

    Zweite Lattung, die im rechten Winkel zur Grundlattung verläuft. -->Lattung.

Kontermutter

    Dies ist eine zweite Mutter bei einer Verschraubung, die das Lösen der Ersten verhindert.

Konterschalung

    Die Konterschalung ist die Betitelung für die Schalung der äußeren Hülle, z.B. beim Betonieren einer Durchfahrt/Tunnel, gegen die Spritzbeton aufgeblasen wird. Als weiteres Beispiel kann z.B. eine Mauer, welche an das Erdreich angrenzend betoniert wird, genannt werden, hier nennt man die einseitige Schalung zur Sichtseite der Betonmauer auch Konterschalung.

Kontinentalsockel

    -->Festlandsockel.

Kontrahierungszwang

    Dies betitelt den Abschlusszwang eines Vertrages, bzw. die Eigenschaft, dass eine Person nicht über das Ob des Vertragsabschlusses privatautonom disponieren kann sondern zum Abschluss von Verträgen verpflichtet ist. Hierbei wird wie folgt unterschieden:

    • Mittelbare Abschlussverpflichtungen: Solche die sich nur mittelbar aus den Grundsätzen des Zivilrechts ergeben, wie z.B. die Verpflichtung im Baurecht, im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung dem günstigsten Anbieter den Zuschalg zu erteilen.
    • Unmittelbare Abschlussverpflichtungen: Solche die sich durch das Gesetz unmittelbar ergeben, wie z.B. durch das Personenbeförderungsgesetz, Postgesetz, Pflegeversicherungsgesetz oder auch die KFZ-Pflichtversicherung etc.

Kontraktverfahren

    Dies ist ein Verfahren zum Betonieren unter Wasser.

kontrollierte Wohnungslüftung

    Kurzbezeichnung: KWL. Diese Wohnungslüftung gehört zu den Be- und Entlüftungsanlagen einfacher Art, wobei die Energieersparnis durch die Reduzierung der Lüftungswärmeverluste im Winter mittels Wärmerückgewinnung des Energieinhalts aus der Abluft im Vordergrund steht.

Kontrollprüfung

    Dies ist die, vom Auftraggeber veranlasste Prüfung zur Feststellung, ob die Güteeigenschaften von fertigen Leistungen, Baustoffen und Baustoffgemischen den vertraglichen Anforderungen entsprechen.

Kontrollschacht

    -->Revisionsschacht

Konvektion

    Konvektion bedeutet den Wärmetransport mittels einer Materialströmung.

Konvektor

    Gerät zum Transport von elektrischer Ladung durch kleinste Teilchen in einer Strömung oder zum Leiten,  überwiegend auf- oder abwärts strömender Luft.

Konvektoren

    In der Heiztechnik bestehen diese aus Heizrohren, die zur Vergrößerung der Heizfläche in engem Abstand mit Lamellen bestückt sind.

Konventionalstrafe

    Wenn ein Vertrag wie vereinbart nicht eingehalten wird, kann eine Konventionalstrafe vereinbart werden.

Konvergenzmessung

    Dies ist die Messung der Relativverschiebungen zwischen Messpunkten.

Konversion

    Dies ist z.B. die Umnutzung von nicht mehr benötigten baulichen Anlagen und der entsprechende Umbau.

Konvikt

    Wohnheim für katholische Schüler und Theologiestudenten. Internat.

Koordinatensystem

    Es wird unterschieden in:

    • Geodätisches Koordinatensystem: dies ist ein ebenes kartesisches Koordinatensystem, das im Gegensatz zum mathematischen Koordinatensystem rechtsdrehend ist.
    • Kartesisches Koordinatensystem: Dies ist ein ebenes Koordinatensystem, welches durch Festlegung eines Ursprungs, zweier vom Ursprung ausgehender, rechtwinklig zueinander stehender Koordinatenachsen und durch Vereinbarung des Drehsinns von Richtungswinkeln definiert wird.
    • Polares Koordinatensystem: Dies ist ein ebenes Koordinatensystem, das durch Festlegung eines Pols (Ursprung), einer Nullrichtung (Bezugsrichtung) und durch Vereinbarung des Drehsinns vom Polarwinkel definiert wird.

Koordinatentransformation

    Dies ist eine Rechenvorschrift, die ein Koordinatensystem in ein anderes überführt.

Koordinierungspflicht

    Dies betitelt die Pflicht des Architekten der mit der Aufgabe der Leistungsphase 8 beauftragt ist die Koordinierung des Bauablaufes durchzuführen.

Kopal

    Natürliches, meist rezent-fossiles Harz von Hölzern die an Orten gefunden werden, an welchen früher Kopalbäume gestanden haben (z.B. Sansibar, Kongo, Zaire). Diese Harze dienen u.a. zur Herstellung von Lacken, sie finden aber auch Verwendung als Räucherwerk.

Kopfband

    Dies ist z.B. ein aussteifendes kurzes Bauteil im Holzfachwerkbau.

Kopfbolzendübel

    Dies ist ein bolzenförmiger Dübel mit einer Verbreiterung am oberen Ende (Kopf). Er dient der Übertragung von Kräften zwischen z.B. Stahl- und Stahlbetonbauteilen.

Kopffalz

    Dies ist die nutartige Vertiefung am oberen Ende eines Falzziegels.

Kopffläche

    Dies ist z.B. die Seite eines Ziegels welche die Sichtseite bei der Mauerung ergiebt, meist eine der beiden kleineren Flächen, die gegenüberliegende Seite wird als Querseite bezeichnet.

Kopffries

    Dies ist der obere Teil eines verzierten Türblatts.

Kopfstein

    Dies kann ein bossierte Pflasterstein oder auch eine Konsole sein.

Koppelpfette

    Dies sind die, bei langen Pfettensträngen, über den Auflagerpunkten überlappende und durch Bolzenverbindungen gekoppelte, Pfette.

Koppelstelle

    Dies ist ein, zum Umordnen von Schiffsverbänden, bestimmter Teil einer Wasserstraße.

Korallenkalk

    Organogenes Sedimentgestein: dieser Kalkstein ist verschiedenfarbig hell mit erkennbaren organismenresten, dicht, wetterbeständig, gut zu verarbeiten; wird auch als Riffkalk bezeichnet.

Korbblütler

    Auch als Korbblütengewächse oder Asteraceae (früher auch Compositae) bekannt, sind das Pflanzen die sich durch ihre Blüten und deren kopf- oder körbchenartigen Blütenstände auszeichnen. In den Blütenständen sind oftmals viele , oft kleine, Einzelblüten zusammengefasst. Die Familie dieser Blütenpflanzen umfasst nach bisherigem Stand ca. 1 .500 Gattungen mit ca. 20.000 Arten und ist weltweit in allen Klimazonen vertreten. Korbblütler gehören in Europa zu den artenreichsten Pflanzenfamilien. Zu den Korbblütengewächsen gehören z.B. Kamille, Arnika, Schafgarbe, Ringelblume, Löwenzahn, Kornblume, Goldrute, Estragon, Artischocke, Ackerdistel und viele mehr.

Korbbogen

    Dies ist eine Bogenform, bei welcher sich der Krümmungsradius über den Bogenverlauf verändert. Die Krümmung des Bogens verstärkt sich in Richtung Widerlager (Auflager). Siehe auch -->Einhüftiger Korbbogen.

Korbklothoide

    Dies sind tangential aneinanderstoßende, gleichsinnig gekrümmte Klothoidenabschnitte mit unterschiedlichen Parametern bei gleichem Stoßradius.

Kordongesims

    -->Gurtgesims.

Kore

    Weibliche Statue.

Korinthische Säulenordung

    Abwandlung der Ionischen Säulenordung jedoch dekorativer gestaltet. Beispiel hierfür: Lysikrates-Denkmal in Athen.

Korintisches Kapitell

    Dies ist ein Kapitell welches nach der korintischen Ordnung verziert wurde.

Kork

    Kork wird aus der Aussenrinde der in Südeuropa und Nordafrika beheimateten Korkeiche gewonnen, zur Weiterverarbeitung als Dämm- oder Bodenbelagsmaterial etc. wird die Korkrinde meist umgehend nach der Ernte geschrottet, auf ca. 300 °C erhitzt (dadurch expandiert sich der Kork und setzt eigene Harze frei) und mit dem eigenen Harz verpresst somit enthält das Endprodukt keinerlei Fremdbindemittel. Der Kork kann alle 7 bis 10 Jahre “geerntet” werden (geschält werden), die erste Rindenschälung kann in einem Alter von ca. 25 Jahren begonnen werden. Kork verrottet und verfault nicht, ist stoßfest, schall- und wärmedämmend und trotzdem leicht und elastisch . Die Dämmwirkung von Kork resultiert aus den rund acht Millionen mit einem luftähnlichen Gas gefüllten Korkzellen pro m³. Durch gleichmäßiger Erhitzen des Rohkorkschrotes mit Dampf unter Sauerstoffausschluss vergrößert sich sein Volumen. Für Korkstäube wurden bei extremen Expositionsbedingungen Effekte auf das Atemwegssystem beschrieben (Reduktion der Lungenfunktionsparameter bei Korkarbeitern), Wirkungen auf Raumnutzer sind bis dato noch nicht untersucht. Weitere Informationen finden Sie unter -->nachwachsende Rohstoffe. Technische Werte für verputzbare Wärmedämmverbundsysteme mit Korkplatten beziffern sich wie folgt:

Wärmeleitfähigkeit λ in W/mK

ca. 0,040 (in der Regel WLG 040)

Diffusionswiderstand μ

ca. 5/10

Wärmespeicherzahl S in kJ/m³K

ca. 1670

Rohdichte der Korkdämmplatte

Ca. 100 bis 120 kg/m³

Baustoffklasse der Dämmplatte alleine nach DIN 4102

B2

Anwendungstemperatur in °C

- 100 bis + 120

Scherfestigkeit σ Z in kN/m²

> 30

Druckfestigkeit σ D10 in kN/m²

> 100

Druckspannung bei 10% Stauchung

< 1,10 N/mm²

LITERATURTIPP ZUR KORKDÄMMUNG

Holzmann, Gerhard;
Korkdämmung
Holzhäuser im Detail, 2003

Korkbelag

    Dieser aus Korkeichenrinde hergestellter Belag ist als Plattenware oder Bahnenware auf dem Markt zu finden, bei Reinkorkbelägen, ohne Nutzschichtabdeckung aus PVC, wird  die Oberfläche nach dem Verlegen versiegelt.

Korklino

    Dies ist der Fachbegriff für die weiche Variante des Linoleums, hierbei wird ein gröberes Korkmehl der Mischung beigefügt.

Korkmosaik

    Dies ist ein Mosaik aus Kork. Dieses Mosaik besteht i.d.R. aus in Form geschnittenen Massivkorkscheibchen, mit einer Stärke von ca. 6mm, die auf einen Träger (Lochpapier, o.ä.) geklebt sind (Verlegehilfe).

Korkplattenmaße

    Korkplatten für Wärmedämmverbundsysteme sind i.d.R. in folgenden Größen erhältlich, wobei Sondermaße auch möglich sind:

Plattenmaße für Korkdämmplatten ohne Stufenfalz

Dicke

20, 25, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 100, 120 bis 300 mm

Breite/Länge

1000 x 500

Plattenmaße für Korkdämmplatten mit Stufenfalz

Dicke

50, 60, 80, 100, 120, 140 mm und größer

Breite/Länge

1000 x 500

Kornfeinheit

    Dies ist z.B. die Eigenschaft pigmentierter Anstrichstoffe, die sich vor allem auf die Teilchengröße der Pigmente und Füllstoffe bezieht.

Kornform

    Diese beschreibt die Form einzelner Körner von Boden, Kies o.ä.

Kornformschieblehre

    Dies ist ein Gerät, mit welchem das Verhältnis zwischen der Dicke und der Länge von Zuschlagskörnern ermittelt werden kann.

Korngröße Gesteinskorn bei Beton

    Allgemein ist die Korngröße des Gesteinkorns bei Beton so zu wählen, dass beim Einbringen des Betons kein Entmischen stattfindet. Man sollte darauf achten, dass der maximale Nennwert folgende Werte nicht überschreitet:

    • 25% der kleinsten Bauteilabmessung
    • lichte Abstand der Bewehrungsstäbe abzüglich 5 mm
    • um 30% vergrößerte Betondeckung der Bewehrung

Korngruppe

    Diese Gruppe umfasst die Korngröße (auch Überkorn und Unterkorn) eines Zuschlags zwischen zwei benachbarten Prüfkorngrößen.

Kornporen

    Dies sind die, in den einzelnen Zuschlagskörnern enthaltenen Poren.

Kornporigkeit

    Diese entsteht, z.B. bei Leichtbetonen durch den Zusatz von porigem Gestein (z.B. Blähschiefer, Blähton , Bims, etc....)es entsteht hierbei keine -->Haufwerksporigkeit, da die Zuschläge von Zementleim vollständig umhüllt werden.

Körnung

    Angabe des kleinsten und des größten Korndurchmessers (in mm) einer Sand- oder Kiesmischung bzw. von zerkleinerten Stoffen.

Kornzusammensetzung

    Die durch die Sieblinie dargestellte Kornzusammensetzung bestimmt die Anteile der Korngruppen nach Volumen und Masse eines Zuschlaggemisches.

Körperschall

    Schall, der sich in festen Körpern oder in flüssigkeiten ausbreitet; sehr wichtig ist es diesen bei einem schwimmenden Estrich zu vermeiden, da man sonst evtl. die fallende Stecknadel des Nachbarn hört. Entsteht z.B. auch  wenn feste Körper abwechselnd gestaucht oder gedehnt werden und sich dadurch Schallwellen in festen Stoffen ausbreiten, z.B. Bohren in die Decke.

Körperschalldämmung

    Dämmmaßnahme zur Vermeidung von Körperschall.

Korpus

    Im Möbelbau ist dies der Körper oder das Gehäuse eines Möbels, z. B. eines Schrankes.

Korridor

    Flur, Gang in einer Wohnung.

Korrosion

    Das vom latainischen kommende Wort (corrodere = zerfressen) betitelt die von der Oberfläche fester Körper ausgehende Zerstörung durch z.B.

    • chemische Korrosion (durch z.B.: Gase, Metallschmelze, etc.)
    • elektrochemische Korrosion (durch z.B.: Wasser, Säure, Basen, etc.)
    • biochemische Korrosion (durch z.B.: Mikroorganismen, etc.)

Korrosionsbeständigkeit

    Die Korrosionsbeständigkeit beschreibt im Allgemeinen den von einer Oberfläche eines Materials ausgehenden Widerstand gegen chemische oder elektrochemische Angriffe. Bei metallischen Baustoffen hängt der Korrosionswiderstand vor allem von deren elektrochemischen Potential ab, bei mineralischen Baustoffen unter anderem von deren Dichtigkeit. Nahezu in allen Fällen empfiehlt sich ein dauerhafter Schutz der Baustoffe durch entsprechende Überzüge oder Beschichtungen.

Korrosionselement

    Dies ist ein elektrochemisches Element, das bei der Korrosion von Metallen auftritt. Es besteht aus Anode und Katode in Berührung mit einem Elektrolyten.

Korrosionsschutz

    Dies ist eine Maßnahme um Werkstoffe vor der Zerstörung durch chemische und/oder physikalische Einflüsse wie z .B. Feuchtigkeit, aggresive Stoffe, Luftsauerstoff etc. zu schützen.

Korrosionsschutz-Anstrichsystem

    Dies ist ein System das aus mehreren sich sinnvoll ergänzenden Anstrichen besteht, welche den Anstrichsträger vor -->Korrosion schützen sollen.

Korrosionsschutzanstrich

    Anstrich welcher den Anstrichsträger vor -->Korrosion schützen sollen.

Korrosionsschutzpigmente

    Allgemein betitelt dieser Begriff alle Pigmente, die durch ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften zur Wirksamkeit von Korrosionsschutzanstrichen beitragen. Hierbei wird unterteilt in aktive Korrosionsschutzpigmente (z.B. Bleimennige, Zinketraoxichromat etc.) und inaktive Korrosionsschutzpigmente (z.B. Graphit, Eisenoxidrot etc.).

Korrosionsklassen bei Abgasanlagen

    Lt. EN 1443 werden folgende Brennstoffklassen für Abgasanlagen unterschieden:

    • Klasse 1: Beständigkeit bei Gasfeuerungen.
    • Klasse 2: Beständigkeit bei Ölfeuerungen ( Schwefelgehalt < 0,2 g/kg und für naturbelassenes Holz).
    • Klasse 3: Beständigkeit bei Ölfeuerungen ( Schwefelgehalt > 0,2 g/kg und für andere feste Brennstoffe).

Korrosionsklassen bei Kupfer

    Bei elektrischen Leitern und Komponenten aus Kupfer wird in folgende Korrosionsklassen unterteilt:

    • Korrosionsklasse G1: In diesem Bereich ist der Einfluß von Korrosionsschäden an elektrischen/elektronischen Komponenten zu  vernachlässigen.
    • Korrosionsklasse G2: In diesem Bereich können an elektronische Komponenten bereits nach 3-5 Jahren Störungen (z.B. intermetierende Fehler) und im Bereich von 5-7 Jahren Ausfälle von Komponenten auftreten.  Elektrische Komponenten, oder besonders ausgeführte Elektronikkarten (z.B. lackiert) sollten in diesem Bereich noch keine Störerscheinungen aufweisen.
    • Korrosionsklasse G3: In diesem Bereich können elektronische Komponenten nur mit erheblichen Serviceaufwand betrieben werden. Störintervalle können bereits nach Monaten und Ausfallintervalle bereits nach 3-5 Jahren auftreten.
    • Korrosionsklasse GX: In diesem Bereich können Stör- und Ausfallintervalle bis auf wenige Monate und Woche absinken.

Korrosionsklassen bei Türdrücker und Türknäufe

    Hier wird in folgende Klassen unterteilt:

    • Klasse 0: Keine festgelegte Korrosionsbeständigkeit
    • Klasse 1: Geringe Korrosionsbeständigkeit.
    • Klasse 2: Mäßige Korrosionsbeständigkeit.
    • Klasse 3: Hohe Korrosionsbeständigkeit.
    • Klasse 4: Extrem hohe Korrosionsbeständigkeit.

Kosten

    Allgemein erklärt ist dies der in Geld bewertete Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen für die Erbringung der betrieblichen Leistung.

Kostenanschlag

    Ergebnis in der Kostenermittlung in der Phase der Ausschreibung und Vergabe.

Kostenberechnung

    Ergebnis der Kostenermittlung in der Phase der Entwurfs- und Genehmigungsplanung.

Kostendach

    Dies ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht die Preisobergrenze für variable Vergütungen und betrifft das gesamte Preis-Leistungsverhältnis.

Kostenfeststellung

    Ermittlung der tatsächlich entstandenen Kosten.

Kostengliederung im Hochbau

Kostengruppe

Kostenart

100

Grundstück

110

Grundstückskosten

Dies ist der Bodenwert.

120

Grundstücksnebenkosten

Kosten im Zusammenhang mit dem Grundstückserwerb.

130

Freimachen

Belastungen wie Abfindungen, Entschädigungen, Ablösung von Lasten wie Miet- und Pachtverträge, Beschränkungen wie Wegerechte, etc.

200

Herrichten und Erschließen – Kosten für vorbereitende Maßnahmen für eine Bebauung.

210

Herrichten

Schutz von vorhandenen Bauwerken, Beseitigen und abbrechen von vorhandenen Bauwerken, Roden von Bewuchs, Planieren, etc.

220

Öffentliche Erschließung

Anteilige Kosten für die Herstellung technischer Anlagen wie Wasser, Abwasser, Wärme, Gas, Strom, sowie öffentliche Verkehrsflächen, Grünflächen, etc.

230

Nichtöffentliche Erschließung

Kosten für technische Anlagen und Verkehrsflächen ohne öffentlich-rechtliche Nutzung, etc.

240

Ausgleichsabgaben

Einmalige Kosten durch die Ablösung von Verpflichtungen aus öffentlich-rechtlichen Vorschriften.

300

Bauwerk-Baukonstruktionen – Dies sind Kosten von Bauleistungen und Lieferungen zur Herstellung des Bauwerks.

310

Baugrube

Hierzu gehören Bodenabtrag, Aushub, An- und Abfuhr, Hinterfüllen, Böschungen, Spundwände, Verbau, etc.

320

Gründung

Dies sind Kosten für Flach- und Tiefengründungen, Sauberkeitsschicht, Abdichten des Bauwerks, Filter- und Dränschichten, Schächte und Leitungen, etc.

330

Außenwände

Kosten für Wände, Stützen Pfeiler mit einem Seitenverhältnis < 1:5, Türen, Tore einschließlich Umrahmungen und Fensterbänke, Putze, Dämmschichten und sonstige Bekleidungen, Jalousienen, Rollläden, Gitter, Markisen, Geländer, etc.

340

Innenwände

Kosten für Wände, Stützen Pfeiler mit einem Seitenverhältnis < 1:5 einschließlich Putz und sonstiger Bekleidungen, Türen, Verglasungen, etc.

350

Decken

Decken, Treppen, Balkone, Rampen, Loggien einschließlich der Beläge, Putze, Estriche, sonstige Bekleidungen, Geländer, etc.

360

Dächer

Dachkonstruktionen einschließlich Kuppeln, Dachfenster, Schalung, Dämm- und Dichtungsschichten, Dachdeckung, Schutzgitter, Schneefänge, etc.

370

Baukonstruktive Einbauten

Kosten für mit dem Bauwerk fest verbundenen Einbauten wie Einbaumöbel, Theken, Garderoben, Labortische, Operationstische, Altäre, etc.

390

Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen

Kosten für Baustelleneinrichtung, Gerüst, Unterfangungen, Abbruchmaßnahmen, Instandsetzungen, Schlechtwetterbau, Lärmschutz, Landschaftsschutz, etc.

400

Bauwerk-Technische Anlagen – Kosten für fest verbundene technische anlagen für Wasser, Gas, Abwasser, Feuerlöschanlagen, Sanitärzellen, etc.

410

Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen

Kosten für Leitungen für Abwasser-, Wasser und Gasanlagen, CO2-Anlagen, Sprinkleranlagen, etc.

420

Wärmeversorgungsanlagen

Kosten für Wärmeerzeugungsanlagen, Radiatoren, Flächenheizungen etc.

430

Lufttechnische anlagen

Kosten für Kälteanlagen, Klimaanlagen, Lüftungsanlagen, etc.

440

Starkstromanlagen

Kosten für Installationsanlagen, Schaltanlagen, Leuchtmittel, etc.

450

Fernmelde- und informationstechnische Anlagen

Kosten für Signalanlagen, Telekommunikationsanlagen, Uhren, Alarmanlagen, Beschallungsanlagen, etc.

460

Förderanlagen

Kosten für Transportanlangen, Aufzüge, Krananlagen, etc.

470

Nutzungsspezifische Anlagen

Kosten für Reinigungs- und Wäschereianlagen, medizintechnische- oder badetechnische anlagen, Entsorgungsanlagen etc.

480

Gebäudeautomation

Kosten für Beobachtungseinrichtungen, Schaltschränke, etc.

500

Außenanlagen – Gelände und Verkehrsflächen

510

Geländeflächen

Kosten für Bodenabtrag, Bodenauftrag, Bepflanzung, Begrünung unterbauter Flächen, etc.

520

Befestigte Flächen

Kosten für Straßen, Wege, Plätze und Höfe, etc.

530

Baukonstruktionen in Außenanlagen

Kosten für Einfriedungen wie z.B. Zäune, Tore, Schrankenanlagen, Schutzkonstruktionen wie Sicht- und Lärmschutz, etc.

540

Technische Anlagen in Außenanlagen

Kosten für Kläranlagen, Bauwerksentwässerungsanlagen, Hebeanlagen, Wasserversorgungsnetze, Wärmeerzeugungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, etc.

550

Einbauten in Außenanlagen

Kosten für Abfallbehälter, Fahrradständer, Fahnenmasten, etc.

590

Sonstige Maßnahmen für Außenanlagen

Kosten für die Baustelleneinrichtung, Gerüste, Sicherungsmaßnahmen, Winterbauschutzvorkehrungen, Abbruchmaßnahmen, Schutz von Sache und Personen, etc.

600

Ausstattung und Kunstwerke – Kosten für Vorhänge, Möbel, Teppiche, Geräte, Kunstwerke und künstlerische Ausstattung etc.

700

Baunebenkosten – Kosten aufgrund von Honorar- und Gebührenordnung

710

Bauherrenaufgaben

Kosten für Projektleitung, Projektsteuerung, Bauberatung und Organisationsberatung

720

Vorbereitung der Objektplanung

Kosten für Baugrundgutachten, Gebäude, Gebäudewerte, Ideenwettbewerbe, etc.

730

Architekten- und Ingenieursleistungen

Honorare der Bauplaner

740

Gutachten und Beratung

Kosten für Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik, Lichttechnik, etc.

750

Kunst

Kosten für Kunstwettbewerb, Kunstwerke, künstlerische Gestaltung, etc.

760

Finanzierung

Kosten für Finanzierung vor Baubeginn, während der Bauwerkserstellung bis zum Nutzungsbeginn

770

Allgemeine Baunebenkosten

Kosten für Baugenehmigung und Bauabnahme, Vermessungsgebühren, Prüfstatik, Baustellenbewachung, Modellversuche, Eignungsversuche, Vervielfältigungen, Fernsprechgebühren, Richtfest, etc.

Kostenplanung

    Laut der DIN (276) ist dies die Gesamtheit aller Maßnahmen der Kostenermittlung, der Kostenkontrolle und der Kostensteuerung.

Kostenrahmen

    Gebräulicher Begriff für Ergebnisse der Kostenermittlung in der Phase der Grundlagenermittlung, jedoch kein Begriff der DIN 276/3.

Kostenrichtwert

    Dies ist eine grobe Schätzung von Einheitspreisen für Leistungspositionen.

Kostenschätzung

    Ergebnis der Kostenermittlung in der Phase der Vorplanung.

Kosten- und Leistungsrechnung

    Dies ist die zahlenmäßige Erfassung und Darstellung der Produktionstätigkeit einer Unternehmung, welche gegliedert ist in:

    • Bauauftragsrechnung
    • Baubetriebsrechnung
    • Leistungsrechnung
    • Soll-Ist-Vergleichsrechnung von Mengen und Werten
    • Kennzahlenrechnung

Kostenvoranschlag

    Hiermit teilt der Bauunternehmer beziehungsweise Handwerker dem Bauherrn die voraussichtlichen Kosten seines Bauvorhabens mit. Die Bedeutung des Kostenvoranschlags wird von den meisten Bauherren jedoch überschätzt, nach § 650 BGB steht dem Bauherrn bei einer wesentlichen Überschreitung der veranschlagten Kosten lediglich ein Kündigungsrecht zu, der Bauunternehmer beziehungsweise Handwerker ist verpflichtet, eine erkennbare Kostenüberschreitung dem Bauherrn unverzüglich mitzuteilen. In Bezug auf die Vergütung der Kostenvoranschläge sind auch nach dem BGB (§ 632) keine eindeutigen Erkenntnisse zu gewinnen, laut diesem wird nur klar gestellt, dass ein Kostenvoranschlag im Zweifel nicht zu vergüten ist. Aus Unternehmerseite stellt die Erstellung eines Kostenvoranschlages oftmals einen erheblichen Arbeits-/Zeitaufwand dar, daher sollte man allgemein für eine Vergütung dieser Leistungen plädieren.

Kostenvoranschlagssumme

    Geschätzte Kosten für Gebäudeerrichtung nach Bauvolumen, Ausführungsart und Ausstattung.

Kotierung

    Dies ist eine allgemeine Vergleichsziffer, insbesondere bei Höhenangaben in Bezug auf eine angenommene Nullebene, dient zur Auszeichnung eines Planes mit Maßzahlen.

Koto

    Holzart. Das Holz ist mässig dicht und ziemlich fest. Es lässt sich leicht bearbeiten, messern und schälen. Wechselwüchsiges Holz ergibt schön gestreifte, dekorative Flächen. Das Holz schwindet mässig und lässt sich gut leimen und polieren. Verwendungsbereich: Furnierindustrie, Sperrholzfabrikation, Innenausbau, Möbelfabrikation und im Instrumentenbau.

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Kp

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