Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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    K2

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

    Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

KF

    Dies ist die Abkürzung für den fließfähigen Konsistenzbereich des Frischbetons.

KFA

    Abkürzung für Kostenflächenarten

KFW40-Haus

    Dies ist bein Gebäude mit einem rechnerischen Primärenergiebedarf der Haustechnik von max. 40 KWh pro Jahr und Quadratmeter rechnerischer Nutzfläche (Berechnungen erfolgen nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV).

KFW60-Haus

    Dies ist bein Gebäude mit einem rechnerischen Primärenergiebedarf der Haustechnik von max. 60 KWh pro Jahr und Quadratmeter rechnerischer Nutzfläche (Berechnungen erfolgen nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV).

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kg

    Abkürzung für -->Kilogramm.

KG

    Abkürzung für -->Kommanditgesellschaft.

KGF

    Abkürzung für Konstruktions-Grundfläche, hier wird die Grundfläche aller begrenzenden Bauteile, wie z.B. Mauerwerk, Stützen, Schornsteine etc. angegeben.

KG-Rohre

    Orangebraun eingefärbte Kunststoff-Abwasserrohre für die Abwasser-Beseitigung außerhalb des Hauses, im Erdbereich. KG = Kunststoff-Grundleitung oder Kanalgrundleitung.

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Kiefer

    Das Holz ist weich, biegsam und leicht spaltbar. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen und schwindet wenig. Holzstaub verursacht Hautreizungen. Verwendungsbereich: Türen, Fenster, Möbel, Schiff- und Waggonbau, Wasserbauten, Brückenbau und in der Papier- und Zellstoffindustrie. Aus dem Harz wird Terpentin gewonnen.

Kielbogen

    -->Eselsbogen

Kies

    Dies ist ein nichtbindiger Boden (Korngröße 2-60 mm); es wird unterteilt in Grobkies, Mittelkies und Feinkies.

Kiesbeton

    Bei diesem Beton wird Kies als Zuschlagstoff verwendet.

Kieselglas

    Auch -->Quarzglas genannt besitzt dieses Glas einen hohen Anteil SiO2-Anteil und damit eine hohe Schmelztemperatur von ca. 1700 °C, eine gute Temperaturwechselbeständigkeit sowie eine Chemikalienbeständigkeit und eine UV-Durchlässigkeit.

Kieselgur

    Dies ist ein Ablagerungsgestein welches Reste von Organismen beinhaltet und aus einem sehr großen Anteil an Kieselsäure (ca. 90%) besteht; die Farbe ist weiß bis grünlich; Kieselgur ist chemisch Widerstandsfähig; Verwendungsbereich: Wärmedämmstoffe, Schleifmittel oder Kitte.

Kieselsäure

    Dies ist eine Verbindung von Siliziumdioxid und Wasser, - H2SiO3, dieser Stoff begünstigt u.a. das Eindringverhalten und den Verkieselungsprozess bei Holz, oft in Holzschutzmitteln enthalten.

Kieselsäureester

    Dieser monomolekulare und niedrigviskosiierende Stoff dient hauptsächlich zur Konservierung von Naturstein- Bauwerken.

Kiessand

    Dies ist ein Zuschlagsgemisch aus Kies und Sand. Die Körnung des Sandes liegt bei 0 bis 4 mm und die des Kieses bei 4 bis 32 mm.

Kiesschüttung

    In der Wasserversorgung ist dies die künstliche Ummantelung der Filterrohre mit Filtersanden und Filterkiesen.

Kiesschüttungsbrunnen

    Dies ist i.d.R. ein Bohrbrunnen mit künstlicher Kiesummantelung der geschlitzten und gelochten Brunnenrohre.

Kilogramm

    Maß zur Betimmung des Gewichts, Kurzbezeichnung kg; 1 kg = 2 Pfund = 1.000 g

Kilometer

    Längenmaßeinheit, Kurzbezeichnung km; 1 km = 1.000 m = 10.000 dm = 100.000 cm

Kilonewton

    Maß zur Lastenbestimmung, Kurzbezeichnung kN; 1 kN = 1000 N

Kimmschicht

    Dies ist die Bezeichnung für die unterste Schicht einer Wand bei Verwendung planebener Mauersteinen.

Kinderspielplatz

    Allgemein ist dies eine mit Spieleinrichtungen versehene Fläche für Spiele von Kindern im Freien. Laut BauOLSA (§ 9) ist bei der Errichtung von Gebäuden mit 3 bis 5 Wohnungen eine Spielfläche für Kleinkinder und bei Gebäuden mit mehr als 5 Wohnungen eine Kinderspiel- und Freizeitfläche bereitzustellen und zu unterhalten. Die Lage des Kinderspielplatzes auf dem Grundstück (öffentlich gesichert) muss laut HBO (§ 8) in unmittelbarer Nähe angelegt werden, um eine Beaufsichtigung der Kleinkinder von den Wohnungen aus zu gewährleisten, wobei Nachbarn verlangen können, dass der für sie am wenigsten störende Standort gewählt wird. Allgemein gilt, dass zum Wohnen auch das Spielen von Kindern gehört, aus diesem Grund sind Kinderspielplätze in reinen und allgemeinen Wohngebieten als zulässig anzusehen und der damit verbundene Kinderspiellärm hinzunehmen.

Kinematik

    Die Kinematik beschreibt die Gesetze, die für die Verzerrungs- und Verschiebungsgrößen eines Systems gelten. Als Sonderfall gilt hierbei die Kinematik von Systemen starrer Scheiben, bei welchen keine Verzerrungsgrößen, sondern nur Verschiebungsgrößen auftreten.

kinematisch bestimmtes Grundsystem

    Dies wird auch als geometrisch bestimmtes Grundsystem bezeichnet. -->Grundsystem.

kinematische Kette

    Dies ist die Folge mehrere Scheiben die so miteinander verbunden sind, dass das System 1 Bewegungsfreiheitsgrad aufweist.

Kiosk

    Dies kann ein offener Gartenpavillon oder ein Strassenverkaufsstand sein.

Kippen

    Dies u.a. das seitliche Abweichen des gedrückten Querschnittteils eines Stabes welcher durch Biegung beansprucht wird.

Kippkübelaufzug

    Dies ist ein Baugruben- oder Vertikalaufzug, auch Kübelbagger genannt.

Kipplager

    Bei diesem Balkenauflager kann sich der Balken ohne Widerstand drehen.

Kippsicherheit

    Dies ist u.a. die Sicherheit gegen das “Umkippen” eines Gründungskörpers oder eines gesamten Bauwerks.

Kirche

    Dies ist ein Gebäude welches der Kulturausübung und Gottesdienstverrichtung christlicher Gemeinschaften dient.

Kirchengestühl

    Dies sind die Sitzplätze in einer Kirche die für die Mitglieder der Gemeinde erstellt worden sind.

Kirschbaum-Hlz

    Das harte Holz ist dicht, feinfaserig, ziemlich biegsam, elastisch, schwer spaltbar und nicht witterungsbeständig. Es lässt sich leicht bearbeiten, drechseln, schnitzen und messern, gut leimen, beizen und polieren. Verwendungsbereich: Furniert oder massiv für Möbel, Innenausbau, Wand- und Deckenverkleidungen und Parkett. Einlegearbeiten und Kunsttischlerei.

Kirschbaum-Holz ( America)

    Das harte Holz ist dicht, feinfaserig, ziemlich biegsam, elastisch, schwer spaltbar und nicht witterungsbeständig. Es lässt sich leicht bearbeiten, drechseln, schnitzen und messern, gut leimen, beizen und polieren. Verwendungsbereich: Furniert oder massiv für Möbel, Innenausbau, Wand- und Deckenverkleidungen und Parkett. Einlegearbeiten und Kunsttischlerei.

Kitt

    Kitte sind i.d.R. plastische Gemische aus trockenen Ölen, Bitumen oder Kunststoffen und Füllstoffen, welche nach einiger Zeit meist zu festen, mehr oder weniger elastischen Massen erhärten oder eine gewisse Plastizität beibehalten. Im Tiefbau spricht man von sogenannten knetbaren Dichtstoffen für Kanalarbeiten (Abwasserkanäle), welche kalt verarbeitbar sind und anhaltend plastisch bleiben. Allgemein werden folgend Kitte unterschieden:

    • Leinölkitt wie z.B. Glaserkitt (aus Leinöl, Leinfirnis und Schlämmkreide), Mennigekitt (aus Bleimennige, Leinöl oder Leinfirnis) oder Mangankitt (aus Mangan und Leinöl).
    • Glycerinkitt aus Glycerin, Bleiglätte und Wasser.
    • Wasserglaskitt aus Wasserglas mit Schlämmkreide, Ziegelmehl, Zement oder Kieselgur. Dem säurebeständigen Wasserglaskitt als Steinkitt wird neben Wasserglas auch gebranntes Magnesia zugeführt.
    • Eiweißkitt als Steinkitt besteht aus Kaseinkalkleim, Schlämmkreide und Zinkweiß, der allgemeine Eiweißkitt wird mit Kasein und Kalkhydratpulver als Bindemittel mit Zusatz von Hartholzmehl hergestellt.
    • Leimkitt bestehend aus Leder- oder Knochenleim mit Sägemehl und Schlämmkreide.
    • Sulfitablaugekitt hergestellt aus dem, beim Sulfitaufschluss von Holz anfallenden, Ablaugen welche ligninsulfosaures Kalzium enthalten.
    • Phenoplastkitt bestehend aus Aldehyd-Kondensationsprodukten und Füllstoffen und wird als säurefester Kitt eingesetzt.
    • Kautschukkitt hergestellt aus Natur- oder Synthetikkautschuk mit Bitumen und/oder trockenen Ölen, Harzen mit oder ohne Füllstoffe.
    • Bitumenkitt hergestellt als zähviskose Lösungen von Bitumen ohne oder mit Füllstoffen.
    • Rostkitt der auch als Eisenkitt betitelt wird und aus Eisenpulver mit Schwefel und Reagenzien wie Ammoniumchlorid hergestellt wird.

Kiwa

    Kiwa ist die Abkürzung eines internationalen Organs ( Kiwa Zert GmbH) welches Qualitätssicherungen für Bauprodukte, Umweltschutz, Management etc. durchführt und zertifiziert.

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klaffende Fuge

    Dies ist der Bereich, z.B. bei einem Mauerwerkspfeiler, bei welchem infolge einer Rissbildung keine Zug- oder Schubkraft übertragen werden kann.

Klammerspitzenverschluss

    Im Gleisbau ist dies ein, aus Schieberstange, Verschlussstück und Verschlussklammer bestehender Weichenverschluss. Der Klammerspitzenverschluss dient zum sicheren Festhalten der anliegenden Zunge an der Backenschiene.

Klappläden

    Auch Fensterladen genannt, zumeist schlägt die Klappe nach außen auf, dient zur einbruchsicheren und abdunkelden Verschließung von Fenstern.

Klappolive

    Dies ist ein ausklappbarer Griff bei Fenstern mit Einreiberverschlüßen.

Klappschute

    Dies ist ein Schwimmkörper bei welchem die Seitenwände des Laderaums und der Bodenklappe geneigt sind. Sie dient zum Transport von Schüttgüttern und zum Entladen selbiger unter Wasser.

Kläranlage

    Dies ist eine Einrichtung, die der Abwasserreinigung dient. Diese wird in drei Stufen durchführt: mechanisch, biologisch und  durch zusätzliche besondere Verfahren.

Klärgas

    Dies sind Gase aus nichtfossilen Brennstoffen, die aus dem Klärschlamm, Mülldeponien und verschiedenen anderen Biomassen gewonnen werden.

Klarlack

    Dies ist ein transparenter Beschichtungsstoff ohne Pigmente zur Farbgebung.

Klärschlamm

    Dies ist die Bezeichnung für die in einer Kläranlage aus dem Abwasser abgetrennten wasserhaltigen Feststoffe mineralischer und organischer Art.

Klassifikation von Laserscannern

Messprinzip

Reichweite

Distanzgenauigkeit

Impulzverfahren

Ca.100 m

> 10 mm

Phasenvergleichsverfahren

< 100 m

< 10 mm

Tringulationsmethode

< 10 m

< 1 mm

Klassizismus

    Architektur- und Kunststil, der auf römische und griechische Antike zurückgreift und in der Geschichte der abendländischen Kultur, vor allem zwischen der Renaissance und im 19. Jahrhundert (best: 1770-1830), der immer wieder Vorbilder liefert. Seine Rationalität stand im Gegensatz zur Überschwenglichkeit des Rokoko. In ihrer extremsten Form war die klassizistische Architektur von einer nahezu abstrakten Räumlichkeit, es überwogen jedoch sensible, humanische Schöpfungen.

Klaue

    • Im Maschinenbau ist dies ein Bauteil, welches ein Element ergreifen kann.
    • Im Holzbau ist eine Klaue (auch Geißfuß genannt) der Teil einer Zapfenverbindung der den -->Zapfen passgenau aufnimmt (dreiecksförmiger Ausschnitt am Ende von schrägliegenden Kanthölzern zum zweiseitigen Anschluss)

Klebeanker

    -->Verbundanker

Klebedübel

    -->Verbundanker

Klebeflansch

    Dies ist ein Flansch der durch Kleben befestigt wird.

Klebeparkett

    Diese vorgefertigten Platten sind meist ca. 50 x 50 cm gross und bestehen aus massiven Stäbchen oder Klötzchen, sie werden oft direkt auf den glatten Unterlagsboden geklebt, geschliffen und versiegelt (auch geölt oder gewachst).

Klebe- und Armierungsmörtel

    Auch Haft- und Armierungsmörtel genannt, dient zum Verkleben von Dämmplatten bei Wärmedämmverbund-Systemen und kann zugleich für die Armierungs-, bzw Gewebespachtelung verwendet werden.

Kleblack

    -->Lösemittelklebstoffe

Klebpolteppiche

    Hier sind auf einem vorgefertigtem Träger Schichten aus Blöcken gebündelter Fasern oder Fäden oder eine vorgefaltete Fadenschar bzw. vorgefaltetes Faservlies aufgebracht und mit dem Träger adhäsiv verbunden.

Klebstoffe

    Dies sind meist organische, hochpolymere, hochviskose Stoffe mit günstigen Klebeigenschaften zur Ausführung von Klebeverbindungen. Die erzielte Klebfestigkeit des Klebstofffilms beruht auf der Haftung seiner Moleküle an der Oberfläche des zu verklebenden Werkstoffes (-->Adhäsion), auf seiner Verankerung in den Unebenheiten der Werkstoffoberflächen und auf seiner eigenen mechanischen Festigkeit (-->Kohäsion).

Klebverbindungen

    Dies betitelt die Verbindung gleich- oder verschiedenartiger Werkstoffe mit Hilfe von -->Klebstoff.

Kleeblattbogen

    Dies ist ein Bogen welcher in Form eines Kleeblattes geschweift ist (drei Rundungen).

Klei

    Dies ist ein organischer Boden, der sich im Uferbereich von tidebeeinflussten Flussunterläufen und im Küstenbereich ablagert.

Kleinbauten

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Kleinbauten sind untergeordnete Nebengebäude, d. h. kleine freistehende Bauten oder kleine Anbauten. Sie sind in ihren Dimensionen hinsichtlich Höhe und Gebäudefläche oder Gebäudelänge beschränkt.

Kleine AG

    Die kleine -->AG ist eine Gesellschaft mit einer „kleinen“ Zahl von Anteilseignern, gemessen an Umsatz oder Arbeitnehmerzahl, diese kann auch durch einen Existenzgründer alleine gegründet werden, als alleiniger Aktionär und Vorstand jedoch mit zusätzlich 3 Aufsichtsräten. Die Haftung entspricht der Höhe des Grundkapitals ( mind. 50.000 Euro).

Kleineisen

    Im Gleisbau ist dies ein Befestigungsmittel zur kraftschlüssigen, drehsteifen und durchschubsicheren Verbindung der Schienen mit den Schwellen.

Kleinfeuerungsanlagenverordnung

    Als Bestandteil des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ist dies die gesetzliche Grundlage für die Luftreinhaltung zur Begrenzung der Schadstoffe aus Feuerungsanlagen.

Kleingüteraufzüge

    Dies sind kleinere, nicht begehbare Aufzüge mit begrenzter Förderkapazität, beschränkter Größe und geringer Betriebsgeschwindigkeit. Es kann sich hier z.B. um Aktenaufzüge oder Speicheraufzüge etc. handeln.

Kleinkläranlagen

    Diese kann vom Wasserwirtschaftsamt für Einzel- oder Mehrfamilienhäuser genehmigt werden ( ->Kläranlage).

Kleinpflasterstein

    Dieser Pflasterstein ist ca. 9-11 cm hoch und wird aus den verschiedensten Materialien geschlagen, z.B. Granit, Syenit, Quarzporphyr oder auch aus Kunststeinen.

Kleinschlag

    Dies ist ein gebrochenes Gestein mit einer Korngröße von ca. 30 - 40 mm, Einsatzgebiet ist hierbei zumeist der Straßenbau.

Kleinschutzraum

    Schutzraum für max. 10 Personen.

Kleinsiedlungsgebiet

    Als Teil der Wohnbauflächen dient dieses Siedlungsgebiet der Unterbringung von Kleinsiedlungen mit Wohngebäuden und Gärten sowie landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen.

Kleinspeicher

    Dies ist eine kleine Talsperre mit einem Staudamm als Abschlussbauwerk, welcher höchstens 7,5 m hoch ist, und mit einem Speichervolumen von maximal 1 hm³ ausgerüstet ist. Verwendung findet dieser zumeist in der Landwirtschaft.

Kleinstmaß

    Dies ist das Nennmaß abzüglich der Toleranz.

Kleinunternehmen

    Zu einer Größenbestimmung werden i.d.R. die Kriterien Jahresumsatz, Anzahl der Arbeitsplätze, Bilanzsumme und Beteiligungshöhe bei verbundenen Unternehmen herangezogen, was jedoch in den diversen Fachberichten oftmals widersprüchlich dargestellt ist, somit sind die Nachfolgenden Werte nur durchschnittliche Werte:

    • Beschäftigte: bis 9 bzw. 49
    • Jahresumsatz: bis 0,5 bzw. bis 7 Mio. EUR
    • Bilanzsumme: max. 3 Mio. EUR bzw. 5 Mio. EUR

Kleister

    Dies ist eine hochviskose, wässrige, kolloidale Lösung von aufgeschlossener und manchmal zusätzlich veretherter Stärke (Stärkekleister) oder von wasserlöslichen Celluloseverbindungen (Cellulosekleister), die hauptsächlich zum Kleben von Tapeten (-->Tapetenkleister) verwendet wird.

Klemmfilz

    Dies ist die Bezeichnung für einen elastischen Dämmstoff, aus filzartigem Material, wie z.B. Mineralwolle, den man zwischen 2 Bauteile klemmt, ohne ihn zusätzlich mit Dübeln befestigen zu müssen. I.d.R. werden Klemmfilze mit Dicken von ca. 100 bis 240 mm hergestellt. Um den Filz rutschsicher einklemmen zu können, muss beim Zuschnitt eine entsprechende Überlänge berücksichtigt werden (z.B. beim Einklemmen zwischen Sparren: ca. 10 cm mehr als der lichte Sparrenabstand).

Klemmflansch

    Dies ist ein Flansch, der durch Anklemmen befestigt wird.

Klemmlänge

    Dies ist die Bezeichnung für die Dicke zweier zusammengenieteter oder auch geschraubter Werkstücke.

Klemmprofil

    Dies sind zumeist Dehnprofile, welche in offene Fugen eingedrückt werden.

Klemmverbindung

    Dies ist eine Verbindung bei welcher die zu verbindenden Teile mittels Klemmen zusammengespannt werden. Verwendung finden diese zumeist im Gerüstbau und für Montagezustände.

Kletterfahrgerüst

    --> Fahrschalung

Klettergerüst

    Dies ist ein leichtes Arbeitsgerüst, welches mit dem Baufortschritt mit nach oben wandert.

Kletterschalung

    Dies ist eine Schalung für z.B. Turmbauwerke, welche einen nur geringfügige veränderlichen Querschnitt besitzen. Das Grundelement ist eine flächige Wandschalung, welche in regelmäßigen Takten während dem Abbinden des Betons nach oben gezogen wird.

Klick Parkett

    -->Click Parkett

Klimaanlage

    Mit diesem Gerät wird unabhängig von der Außentemperatur die Raumtemperatur im Inneren eines Gebäudes geregelt.

Klimafassade

    Dies ist eine Doppelfassade mit zwei Fassadenebenen im Abstand von 0,2 bis 1,0 m. Wobei die äußere, zumeist einfachverglaste Ebene geschlossen ist, während die innere, zumeist isolierverglaste Ebene zu öffnende Fenster besitzt.

Klimaleuchten

    Dies sind Rasterleuchten für Leuchtstofflampen, bei denen die Luftdurchlässigkeit integriert ist.

Klinke

    Dies ist die Bezeichnung für einen Türdrücker der zur Öffnung einer Türe dient.

Klinker

    • Abkürzung: KMz oder KHLz; diese Mauerziegel sind bis zur Sinterung gebrannt, sie sind sehr hart, druckfest