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KF
KFA
KFW40-Haus
Dies ist bein Gebäude mit einem rechnerischen Primärenergiebedarf
der Haustechnik von max. 40 KWh pro Jahr und Quadratmeter rechnerischer Nutzfläche (Berechnungen erfolgen nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV).
KFW60-Haus
Dies ist bein Gebäude mit einem rechnerischen Primärenergiebedarf
der Haustechnik von max. 60 KWh pro Jahr und Quadratmeter rechnerischer Nutzfläche (Berechnungen erfolgen nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV).
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kg
KG
KGF
Abkürzung für Konstruktions-Grundfläche, hier wird die Grundfläche aller begrenzenden Bauteile, wie z.B.
Mauerwerk, Stützen, Schornsteine etc. angegeben.
KG-Rohre
Kiefer
Das Holz ist weich, biegsam und leicht spaltbar. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen und schwindet wenig.
Holzstaub verursacht Hautreizungen. Verwendungsbereich: Türen, Fenster, Möbel, Schiff- und Waggonbau,
Wasserbauten, Brückenbau und in der Papier- und Zellstoffindustrie. Aus dem Harz wird Terpentin gewonnen.
Kielbogen
Kies
Dies ist ein nichtbindiger Boden (Korngröße 2-60 mm); es wird unterteilt in Grobkies, Mittelkies und Feinkies.
Kiesbeton
Kieselglas
Auch -->Quarzglas genannt besitzt dieses Glas einen hohen Anteil SiO2-Anteil und damit eine hohe
Schmelztemperatur von ca. 1700 °C, eine gute Temperaturwechselbeständigkeit sowie eine Chemikalienbeständigkeit und eine UV-Durchlässigkeit.
Kieselgur
Dies ist ein Ablagerungsgestein welches Reste von Organismen beinhaltet und aus einem sehr großen Anteil an
Kieselsäure (ca. 90%) besteht; die Farbe ist weiß bis grünlich; Kieselgur ist chemisch Widerstandsfähig; Verwendungsbereich: Wärmedämmstoffe, Schleifmittel oder Kitte.
Kieselsäure
Dies ist eine Verbindung von Siliziumdioxid und Wasser, - H2SiO3, dieser Stoff begünstigt u.a. das
Eindringverhalten und den Verkieselungsprozess bei Holz, oft in Holzschutzmitteln enthalten.
Kieselsäureester
Dieser monomolekulare und niedrigviskosiierende Stoff dient hauptsächlich zur Konservierung von Naturstein-
Bauwerken.
Kiessand
Dies ist ein Zuschlagsgemisch aus Kies und Sand. Die Körnung des Sandes liegt bei 0 bis 4 mm und die des
Kieses bei 4 bis 32 mm.
Kiesschüttung
In der Wasserversorgung ist dies die künstliche Ummantelung der Filterrohre mit Filtersanden und Filterkiesen.
Kiesschüttungsbrunnen
Dies ist i.d.R. ein Bohrbrunnen mit künstlicher Kiesummantelung der geschlitzten und gelochten Brunnenrohre.
Kilogramm
Maß zur Betimmung des Gewichts, Kurzbezeichnung kg; 1 kg = 2 Pfund = 1.000 g
Kilometer
Längenmaßeinheit, Kurzbezeichnung km; 1 km = 1.000 m = 10.000 dm = 100.000 cm
Kilonewton
Maß zur Lastenbestimmung, Kurzbezeichnung kN; 1 kN = 1000 N
Kimmschicht
Dies ist die Bezeichnung für die unterste Schicht einer Wand bei Verwendung planebener Mauersteinen.
Kinderspielplatz
Allgemein ist dies eine mit Spieleinrichtungen versehene Fläche für Spiele von Kindern im Freien. Laut BauOLSA (§
9) ist bei der Errichtung von Gebäuden mit 3 bis 5 Wohnungen eine Spielfläche für Kleinkinder und bei Gebäuden
mit mehr als 5 Wohnungen eine Kinderspiel- und Freizeitfläche bereitzustellen und zu unterhalten. Die Lage des
Kinderspielplatzes auf dem Grundstück (öffentlich gesichert) muss laut HBO (§ 8) in unmittelbarer Nähe angelegt
werden, um eine Beaufsichtigung der Kleinkinder von den Wohnungen aus zu gewährleisten, wobei Nachbarn
verlangen können, dass der für sie am wenigsten störende Standort gewählt wird. Allgemein gilt, dass zum Wohnen
auch das Spielen von Kindern gehört, aus diesem Grund sind Kinderspielplätze in reinen und allgemeinen Wohngebieten als zulässig anzusehen und der damit verbundene Kinderspiellärm hinzunehmen.
Kinematik
Die Kinematik beschreibt die Gesetze, die für die Verzerrungs- und Verschiebungsgrößen eines Systems gelten.
Als Sonderfall gilt hierbei die Kinematik von Systemen starrer Scheiben, bei welchen keine Verzerrungsgrößen, sondern nur Verschiebungsgrößen auftreten.
kinematisch bestimmtes Grundsystem
kinematische Kette
Dies ist die Folge mehrere Scheiben die so miteinander verbunden sind, dass das System 1
Bewegungsfreiheitsgrad aufweist.
Kiosk
Kippen
Dies u.a. das seitliche Abweichen des gedrückten Querschnittteils eines Stabes welcher durch Biegung
beansprucht wird.
Kippkübelaufzug
Dies ist ein Baugruben- oder Vertikalaufzug, auch Kübelbagger genannt.
Kipplager
Kippsicherheit
Dies ist u.a. die Sicherheit gegen das “Umkippen” eines Gründungskörpers oder eines gesamten Bauwerks.
Kirche
Dies ist ein Gebäude welches der Kulturausübung und Gottesdienstverrichtung christlicher Gemeinschaften dient.
Kirchengestühl
Kirschbaum-Hlz
Das harte Holz ist dicht, feinfaserig, ziemlich biegsam, elastisch, schwer spaltbar und nicht witterungsbeständig. Es
lässt sich leicht bearbeiten, drechseln, schnitzen und messern, gut leimen, beizen und polieren.
Verwendungsbereich: Furniert oder massiv für Möbel, Innenausbau, Wand- und Deckenverkleidungen und Parkett. Einlegearbeiten und Kunsttischlerei.
Kirschbaum-Holz ( America)
Das harte Holz ist dicht, feinfaserig, ziemlich biegsam, elastisch, schwer spaltbar und nicht witterungsbeständig. Es
lässt sich leicht bearbeiten, drechseln, schnitzen und messern, gut leimen, beizen und polieren.
Verwendungsbereich: Furniert oder massiv für Möbel, Innenausbau, Wand- und Deckenverkleidungen und Parkett. Einlegearbeiten und Kunsttischlerei.
Kitt
Kitte sind i.d.R. plastische Gemische aus trockenen Ölen, Bitumen oder Kunststoffen und Füllstoffen, welche nach
einiger Zeit meist zu festen, mehr oder weniger elastischen Massen erhärten oder eine gewisse Plastizität
beibehalten. Im Tiefbau spricht man von sogenannten knetbaren Dichtstoffen für Kanalarbeiten (Abwasserkanäle),
welche kalt verarbeitbar sind und anhaltend plastisch bleiben. Allgemein werden folgend Kitte unterschieden:
- Leinölkitt wie z.B. Glaserkitt (aus Leinöl, Leinfirnis und Schlämmkreide), Mennigekitt (aus Bleimennige,
Leinöl oder Leinfirnis) oder Mangankitt (aus Mangan und Leinöl).
- Glycerinkitt aus Glycerin, Bleiglätte und Wasser.
- Wasserglaskitt aus Wasserglas mit Schlämmkreide, Ziegelmehl, Zement oder Kieselgur. Dem
säurebeständigen Wasserglaskitt als Steinkitt wird neben Wasserglas auch gebranntes Magnesia zugeführt.
- Eiweißkitt als Steinkitt besteht aus Kaseinkalkleim, Schlämmkreide und Zinkweiß, der allgemeine Eiweißkitt
wird mit Kasein und Kalkhydratpulver als Bindemittel mit Zusatz von Hartholzmehl hergestellt.
- Leimkitt bestehend aus Leder- oder Knochenleim mit Sägemehl und Schlämmkreide.
- Sulfitablaugekitt hergestellt aus dem, beim Sulfitaufschluss von Holz anfallenden, Ablaugen welche ligninsulfosaures Kalzium enthalten.
- Phenoplastkitt bestehend aus Aldehyd-Kondensationsprodukten und Füllstoffen und wird als säurefester Kitt eingesetzt.
- Kautschukkitt hergestellt aus Natur- oder Synthetikkautschuk mit Bitumen und/oder trockenen Ölen, Harzen mit oder ohne Füllstoffe.
- Bitumenkitt hergestellt als zähviskose Lösungen von Bitumen ohne oder mit Füllstoffen.
- Rostkitt der auch als Eisenkitt betitelt wird und aus Eisenpulver mit Schwefel und Reagenzien wie Ammoniumchlorid hergestellt wird.
Kiwa
klaffende Fuge
Dies ist der Bereich, z.B. bei einem Mauerwerkspfeiler, bei welchem infolge einer Rissbildung keine Zug- oder
Schubkraft übertragen werden kann.
Klammerspitzenverschluss
Im Gleisbau ist dies ein, aus Schieberstange, Verschlussstück und Verschlussklammer bestehender
Weichenverschluss. Der Klammerspitzenverschluss dient zum sicheren Festhalten der anliegenden Zunge an der Backenschiene.
Klappläden
Auch Fensterladen genannt, zumeist schlägt die Klappe nach außen auf, dient zur einbruchsicheren und
abdunkelden Verschließung von Fenstern.
Klappolive
Klappschute
Dies ist ein Schwimmkörper bei welchem die Seitenwände des Laderaums und der Bodenklappe geneigt sind. Sie
dient zum Transport von Schüttgüttern und zum Entladen selbiger unter Wasser.
Kläranlage
Dies ist eine Einrichtung, die der Abwasserreinigung dient. Diese wird in drei Stufen durchführt: mechanisch,
biologisch und durch zusätzliche besondere Verfahren.
Klärgas
Dies sind Gase aus nichtfossilen Brennstoffen, die aus dem Klärschlamm, Mülldeponien und verschiedenen anderen
Biomassen gewonnen werden.
Klarlack
Klärschlamm
Dies ist die Bezeichnung für die in einer Kläranlage aus dem Abwasser abgetrennten wasserhaltigen Feststoffe
mineralischer und organischer Art.
Klassifikation von Laserscannern
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Messprinzip
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Reichweite
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Distanzgenauigkeit
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Impulzverfahren
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Durchschnittlich ca.100 m (teilweise bis 1.000 m)
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> 10 mm
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Phasenvergleichsverfahren
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< 100 m
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< 10 mm
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Tringulationsmethode
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< 10 m
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< 1 mm
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Klassizismus
Architektur- und Kunststil, der auf römische und griechische Antike zurückgreift und in der Geschichte der
abendländischen Kultur, vor allem zwischen der Renaissance und im 19. Jahrhundert (best: 1770-1830), der immer
wieder Vorbilder liefert. Seine Rationalität stand im Gegensatz zur Überschwenglichkeit des Rokoko. In ihrer
extremsten Form war die klassizistische Architektur von einer nahezu abstrakten Räumlichkeit, es überwogen jedoch sensible, humanische Schöpfungen.
Klaue
- Im Maschinenbau ist dies ein Bauteil, welches ein Element ergreifen kann.
- Im Holzbau ist eine Klaue (auch Geißfuß genannt) der Teil einer Zapfenverbindung der den -->Zapfen
passgenau aufnimmt (dreiecksförmiger Ausschnitt am Ende von schrägliegenden Kanthölzern zum zweiseitigen Anschluss)
Klebeanker
Klebedübel
Klebeflansch
Klebeparkett
Diese vorgefertigten Platten sind meist ca. 50 x 50 cm gross und bestehen aus massiven Stäbchen oder Klötzchen,
sie werden oft direkt auf den glatten Unterlagsboden geklebt, geschliffen und versiegelt (auch geölt oder gewachst).
Klebe- und Armierungsmörtel
Auch Haft- und Armierungsmörtel genannt, dient zum Verkleben von Dämmplatten bei Wärmedämmverbund
-Systemen und kann zugleich für die Armierungs-, bzw Gewebespachtelung verwendet werden.
Kleblack
Klebpolteppiche
Hier sind auf einem vorgefertigtem Träger Schichten aus Blöcken gebündelter Fasern oder Fäden oder eine
vorgefaltete Fadenschar bzw. vorgefaltetes Faservlies aufgebracht und mit dem Träger adhäsiv verbunden.
Klebstoffe
Dies sind meist organische, hochpolymere, hochviskose Stoffe mit günstigen Klebeigenschaften zur Ausführung von
Klebeverbindungen. Die erzielte Klebfestigkeit des Klebstofffilms beruht auf der Haftung seiner Moleküle an der
Oberfläche des zu verklebenden Werkstoffes (-->Adhäsion), auf seiner Verankerung in den Unebenheiten der Werkstoffoberflächen und auf seiner eigenen mechanischen Festigkeit (-->Kohäsion).
Klebverbindungen
Kleeblattbogen
Klei
Dies ist ein organischer Boden, der sich im Uferbereich von tidebeeinflussten Flussunterläufen und im
Küstenbereich ablagert.
Kleinbauten
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Kleinbauten sind
untergeordnete Nebengebäude, d. h. kleine freistehende Bauten oder kleine Anbauten. Sie sind in ihren Dimensionen hinsichtlich Höhe und Gebäudefläche oder Gebäudelänge beschränkt.
Kleine AG
Die kleine -->AG ist eine Gesellschaft mit einer „kleinen“ Zahl von Anteilseignern, gemessen an Umsatz oder
Arbeitnehmerzahl, diese kann auch durch einen Existenzgründer alleine gegründet werden, als alleiniger Aktionär
und Vorstand jedoch mit zusätzlich 3 Aufsichtsräten. Die Haftung entspricht der Höhe des Grundkapitals ( mind. 50.000 Euro).
Kleineisen
Im Gleisbau ist dies ein Befestigungsmittel zur kraftschlüssigen, drehsteifen und durchschubsicheren Verbindung
der Schienen mit den Schwellen.
Kleinfeuerungsanlagenverordnung
Als Bestandteil des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ist dies die gesetzliche Grundlage für die Luftreinhaltung
zur Begrenzung der Schadstoffe aus Feuerungsanlagen.
Kleingüteraufzüge
Dies sind kleinere, nicht begehbare Aufzüge mit begrenzter Förderkapazität, beschränkter Größe und geringer
Betriebsgeschwindigkeit. Es kann sich hier z.B. um Aktenaufzüge oder Speicheraufzüge etc. handeln.
Kleinkläranlagen
Diese kann vom Wasserwirtschaftsamt für Einzel- oder Mehrfamilienhäuser genehmigt werden ( ->Kläranlage).
Kleinpflasterstein
Dieser Pflasterstein ist ca. 9-11 cm hoch und wird aus den verschiedensten Materialien geschlagen, z.B. Granit,
Syenit, Quarzporphyr oder auch aus Kunststeinen.
Kleinschlag
Dies ist ein gebrochenes Gestein mit einer Korngröße von ca. 30 - 40 mm, Einsatzgebiet ist hierbei zumeist der
Straßenbau.
Kleinschutzraum
Kleinsiedlungsgebiet
Als Teil der Wohnbauflächen dient dieses Siedlungsgebiet der Unterbringung von Kleinsiedlungen mit
Wohngebäuden und Gärten sowie landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen.
Kleinspeicher
Dies ist eine kleine Talsperre mit einem Staudamm als Abschlussbauwerk, welcher höchstens 7,5 m hoch ist, und
mit einem Speichervolumen von maximal 1 hm³ ausgerüstet ist. Verwendung findet dieser zumeist in der Landwirtschaft.
Kleinstmaß
Kleinunternehmen
Zu einer Größenbestimmung werden i.d.R. die Kriterien Jahresumsatz, Anzahl der Arbeitsplätze, Bilanzsumme und
Beteiligungshöhe bei verbundenen Unternehmen herangezogen, was jedoch in den diversen Fachberichten oftmals
widersprüchlich dargestellt ist, somit sind die Nachfolgenden Werte nur durchschnittliche Werte:
- Beschäftigte: bis 9 bzw. 49
- Jahresumsatz: bis 0,5 bzw. bis 7 Mio. EUR
- Bilanzsumme: max. 3 Mio. EUR bzw. 5 Mio. EUR
Kleister
Dies ist eine hochviskose, wässrige, kolloidale Lösung von aufgeschlossener und manchmal zusätzlich veretherter
Stärke (Stärkekleister) oder von wasserlöslichen Celluloseverbindungen (Cellulosekleister), die hauptsächlich zum Kleben von Tapeten (-->Tapetenkleister) verwendet wird.
Klemmfilz
Dies ist die Bezeichnung für einen elastischen Dämmstoff, aus filzartigem Material, wie z.B. Mineralwolle, den man
zwischen 2 Bauteile klemmt, ohne ihn zusätzlich mit Dübeln befestigen zu müssen. I.d.R. werden Klemmfilze mit
Dicken von ca. 100 bis 240 mm hergestellt. Um den Filz rutschsicher einklemmen zu können, muss beim Zuschnitt
eine entsprechende Überlänge berücksichtigt werden (z.B. beim Einklemmen zwischen Sparren: ca. 10 cm mehr als der lichte Sparrenabstand).
Klemmflansch
Dies ist ein Flansch, der durch Anklemmen befestigt wird.
Klemmlänge
Klemmprofil
Dies sind zumeist Dehnprofile, welche in offene Fugen eingedrückt werden.
Klemmverbindung
Dies ist eine Verbindung bei welcher die zu verbindenden Teile mittels Klemmen zusammengespannt werden.
Verwendung finden diese zumeist im Gerüstbau und für Montagezustände.
Kletterfahrgerüst
Klettergerüst
Dies ist ein leichtes Arbeitsgerüst, welches mit dem Baufortschritt mit nach oben wandert.
Kletterschalung
Dies ist eine Schalung für z.B. Turmbauwerke, welche einen nur geringfügige veränderlichen Querschnitt besitzen.
Das Grundelement ist eine flächige Wandschalung, welche in regelmäßigen Takten während dem Abbinden des Betons nach oben gezogen wird.
Klick Parkett
Klimaanlage
Mit diesem Gerät wird unabhängig von der Außentemperatur die Raumtemperatur im Inneren eines Gebäudes
geregelt.
Klimafassade
Dies ist eine Doppelfassade mit zwei Fassadenebenen im Abstand von 0,2 bis 1,0 m. Wobei die äußere, zumeist
einfachverglaste Ebene geschlossen ist, während die innere, zumeist isolierverglaste Ebene zu öffnende Fenster besitzt.
Klimaleuchten
Dies sind Rasterleuchten für Leuchtstofflampen, bei denen die Luftdurchlässigkeit integriert ist.
Klinke
Klinker
- Abkürzung: KMz oder KHLz; diese Mauerziegel sind bis zur Sinterung gebrannt, sie sind sehr hart, druckfest
und wenig saugend, widerstandsfähig gegen Witterungseinflüße und Chemikalien; vorgegebene Mindestfestigkeitsklasse 28, Scherbenrohdichte von >/= 1,9 kg/dm³ und Frostbeständigkeit müssen
eingehalten werden, die Oberfläche darf nicht strukturiert sein; dieser Stein wird u.a. als Baustoff für Sichtmauerwerke eingesetzt.
- Bei Fliesenklinker: -->Fliesenarten
Klinkerpflaster
Pflasterklinker aus Sand, Lehm und Ton geformt und bis zu Sinterung gebrannt, in den unterschiedlichsten Formen
beziehbar, Verbundsteine haben an Längs- und Querseiten Aussparungen.
Klinkerziegel
Dies ist der Oberbegriff für gelochte oder nichtgelochte, bis zur Sintergrenze von 1150 bis 1300 °C gebrannte Ziegel.
Kloben
Klopfbrett
Holzbrett mit Griff oder Stiel in unterschiedlicher Ausführung, mit dem der Reetdachdecker die Halme in die Bindung
oder Naht treibt und dadurch dem Dachgefüge Halt und Form gibt. Auch Patsche oder Treiber genannt.
Klopfer
Klostergewölbe
Gewölbeart, bestehend aus vier Wangenstücken, Auflager und Widerlager sind alle vier Umfassungswände.
Klosett
Kloster
Dies ist ein Gebäudekomplex in welchem Nonnen und Mönche leben, einschließlich einer Abtei und/oder einer
Kirche.
Klosterdach
Dies ist eine Dachdeckung, bei welcher flache Dachplatten knapp überlappen und einfach verlegt sind.
Klothoide
Dies ist die Betitelung für einen Übergangsbogen mit einem sich ständig änderndem Radius. Oft im Strassenbau
und Gleisbau zu finden, hier bei Fahrbahnen mit hohen Fahrgeschwindigkeiten.
Klothoidenweichen
Im Gleisbau sind dies für hohe Abzweiggeschwindigkeiten ausgelegte Weichen mit klothoidenförmigem
Abzweigbogen.
KLR Bau
Abkürzung für Kosten- und Leistungsrechnung der Bauunternehmer. Dies ist eine Systematik für das Rechnungs-
und Berichtswesen von Bauunternehmungen.
Kluft
Dies ist eine geschlossene oder geöffnete Trennfuge im Gestein, an der nur geringe Bewegung stattgefunden hat.
Kluftkörper
Dies ist ein Gesteinskörper, der allseitig durch Klüfte von anderen Gesteinskörpern abgegrenzt wird.
Kluftwasser
Km
Km²
K-Matten
Dies sind Lagermatten (Bewehrungsmatten) für den Stahlbetonbau, die Verwendung und der Aufbau sind gleich dem
der -->R-Matten der Unterschied liegt darin dass die Längsstababstände hierbei nicht 150 mm betragen sondern nur
100 mm, unterschieden wird in K 664, K 770 und K 884 (Zahlenwert = Stahlquerschnitt in mm²/m).
KMF
KMU
kN
Knabber
Knabberzange
Knagge
Dies ist zum Beispiel ein Stein der bei einem Mauerwerk vorspringt um Lasten aufzunehmen (Laststein) oder auch
eine Stützsicherung für eine Holzkonstruktion welche an das Aufnahmeelement angebracht wird und das zu verbindende Bauteil aufliegt (abstützt).
Knäppern
Knickaussteifung
Dies ist u.a. eine Wand, oder auch ein Bauteil, welche senkrecht in eine tragende Wand einbindet um ein Knicken
zu verhindern.
Knickbiegelinie
Dies ist eine, im Verzweigungsfall vorhandene Biegelinie. Diese ist abhängig vom System und vom Verhältnis der
Stablängskräfte.
Knickdachziegel
Knickdachziegel werden in aller Regel aus normalen Dachziegeln hergestellt, indem diese aufgeschnitten und
wieder durch Kleben zusammengesetzt werden. Verwendung finden diese Dachziegel bei geknickten Dächern, bei
welchen man zusätzliche Konstruktionselemente wie Bleche an den Knickstellen vermeiden möchte.
Knicken
Z.B. bei ebenen Systemen und Belastung in Systemebene ist dies das Ausweichen in Systemebene aufgrund von
Längsdruckkräften in den Stäben.
Knicksicherheitsnachweis
Abkürzung: KSNW. Der Wortbestandteil “Knicken” ist hier nicht völlig korrekt, da im Stahlbetonbau die Druckglieder
grundsätzlich mit Biegemomenteinfluss (Theorie II. Ordnung) berechnet und bemessen werden müssen.
Knickspannungslinie
Dies sind durch Formeln festgelegte Funktionen, mit welchen der Tragsicherheitsnachweis eines Druckstabes ohne
Querlast geführt werden kann. Die Knickspannungslinie liefert, in Abhängigkeit eines Querschnittsparameters, die bezogene Traglängskraft eines Stabes als Funktion der bezogenen Stabschlankheit.
Kniestock
Kniestockhöhe
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Kniestockhöhe ist der
Höhenunterschied zwischen Oberkante des fertigen Dachgeschossbodens und der Schnittlinie der Fassadenaußenfläche mit Oberkante Dachkonstruktion.
Knochenleim
Knoten
Dies ist der Punkt eines Tragwerks, bei welchem Stäbe biegesteif oder gelenkig verbunden sind.
Knotendrehwinkel
Hier gilt, an einem Knoten mit biegesteif angeschlossenen Stäben ist der Knotendrehwinkel der allen eingespannten
Stabenden gemeinsame Querschnittsdrehwinkel. Bei Vernachlässigung von Querkraftverformungen ist der Querschnittsdrehwinkel jeweils auch gleich dem Tangentenwinkel.
Knotenpunkt
- In der Konstruktion ein Punkt an welchem ein -->Knoten vorhanden ist.
- Im Straßenbau eine bauliche Anlage die der Verknüpfung von Straßen oder Wegen dient.
- planfreier Knotenpunkt: Dies ist ein Knotenpunkt bei welchem Kreuzungsvorgänge zwischen
Verkehrsströmen durch Über- oder Unterführungsbauten ganz oder teilweise verhindert werden.
- plangleicher Knotenpunkt: Dies ist ein Knotenpunkt bei welchem sich der Verkehr nur in einer Ebene abwickelt.
Knüpfteppiche
Dies sind Teppiche bei welchen zwischen den Schußfäden kurze Polfadenabschnitte in Form eines Perserknotens
oder eines Türkischen Kontens um zwei oder mehr Kettfäden geschlungen sind.
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Koaleszenzabscheider
Ähnlich dem Benzinabscheider hat dieser Abscheider einen zusätzlichen Stauraum und einen oleophilen Filter.
Hierbei werden Verunreinigungen fein verteilter Leichtflüssigkeitstropfen, bzw. Emulsionen, zu größeren,
abscheidbaren Tropfen mit größerem Auftrieb aufbereitet. Diese Abscheider werden vom Wasserhaushaltsgesetz für Tankstellen, KFZ-Reparatur- und Wartungswerkstätten vorgeschrieben.
K-Oberbau
Köcherfundament
Auch als Hülsenfundament bezeichnet, ist dieses Fundament, welches zumeist als Einzelfundament erbaut wird,
ein Fundament, in welchem sich ein Köcher zur Aufnahme einer Stahlbetonfertigteilstütze befindet.
Koeffizientenmatrix
Bei einem linearen Gleichungssystem für unbekannte Zustandsgrößen bilden die Koeffizienten auf der linken Seite
aller Gleichungen die Koeffizientenmatrix. Dieses Gleichungssystem gilt nur dann als lösbar wenn, diese Matrix quadratisch ist und wenn deren Determinante nicht gleich null ist.
Kofferdamm
Dies ist der Damm zur Wasserhaltung während der Erstellung eines Staudamms, der in den wasser- bzw.
luftseitigen Stützkörper einbezogen wird.
Kohäsion
Durch Anziehungskraft zustande kommender Zusammenhalt von Molekülen oder spannungsabhängiger Anteil der
Scherspannung.
Kohäsionskräfte
Der Zusammenhalt oder auch die innere Eigenfestigkeit (-Kohäsion) eines Stoffes wird durch die gegenseitige
Anziehungskraft zwischen Molekühlen eines Stoffes verursacht, diese Kraft nennt man Kohäsionskraft, cohaerere = lat. Zusammenhalt. Klicken Sie auch hier: Kohäsionskräfte & Adhäsionskräfte
.
Kohlenstoffäquivalent
Dies ist der Kohlenstoffgehalt eines Baustahls ohne weitere Legierungselemente, dessen Schweißeignung gleich
der des betrachteten Baustahls mit Legierungselementen ist.
Kohlenstoffpigmente
Dies sind anorganische Pigmente, deren farbgebender Bestandteil Kohlenstoff ist. Es wird hierbei in natürliche (z.B.
Graphit) und künstliche Kohlenstoffpigmente (z.B. Pigmentruße) unterschieden.
Koinzidenzfrequenz
Kokos als Dämmstoff
Die Kokosnuß besitzt als äußerste Schicht eine ledrige, glatte Bastschicht. Unter dieser befindet sich ein fasriges
Mesokop, welches die eigentliche Nuss umschließt. Nach der Gewinnung der Kokosnuss wird diese halbiert und
zum Trocknen ausgelegt. Nach einigen Tagen verfestigt sich die Fruchtschale und kann dann problemlos von der
Kokosfaser gelöst werden. Die so gewonnenen Fasern werden in einem seichten Brackwasser gereinigt und einer
Röstung unterzogen. Anschließend werden die Fasern unter Lufttrocknung und gleichzeitigem Klopfen von
restlichen Gewebeteilen befreit. Die natürlich gekräuselte Kokosfaser ist geruchsneutral, diffusionsoffen und
elektrostatisch nicht aufladbar. Sie ist die einzige Naturfaser die nicht verrottet. Ihre Anwendung im Hochbau ist
ungefähr seit Beginn des 19 Jhd nachweisbar. Einsatzbereich: Dachschrägen; Decken; Hohlräume, die nach außen
gegen Kälte gedämmt werden müssen und in Wände und Holzfußböden, welche eine schall- oder wärmetechnische
Verbesserung benötigen. Die technischen Daten der Dämmstoffe aus Kokosfasern beziffern sich wie folgt:
- Wärmeleitfähigkeit bei Rollfilz: 0,05 W/mK; bei Dämmplatte: 0,045 W/mK
- Diffusionswiderstandszahl: 1
- Brandverhalten: B2.
-->nachwachsende Rohstoffe.
Koks
Koks wird durch Entgasung von Steinkohle als Gas- oder Zechenkoks gewonnen, verbrennt ohne flüchtige, im
Abbrand nichtregelbare Bestandteile vollkommen rauch und rußfrei, zerfällt im Feuer nicht und backt nicht zusammen. siehe auch -->Brennstoffe oder -->feste Brennstoffe.
Kolk
Dies ist eine örtlich begrenzte und durch Strömungsvorgänge hervorgerufene Vertiefung im Gewässerbett.
Kolkschutz
Kollektor
Teil einer Anlage, die Strahlung sammelt (z.B. Sonnenstrahlung) oder Strom auf- bzw. abgibt.
Kolloid
Kolloidales Silber
Hierbei handelt es sich um elektrisch geladene Silberteilchen aus reinstem metallischem Silber in
dampfdestilliertem, mineralfreiem Wasser. Diese Dispersion wird durch elektrolytische Abscheidung hergestellt. Das
Herauslösen der Silberpartikel, bzw. der Silberionen, wird durch zwei, unter Spannung stehenden Silberstücken, die
in das Wasser eingetaucht sind, hervorgerufen (-->Kolloide Teilchen, -->kolloidale Zustandsform). Kolloidales Silber
kann zur Desinfektion und Konservierung genutzt werden und findet auch in der Medizin Anwendungsbereiche.
kolloidale Zustandsform
--> Kolloide Teilchen, die sich in einem Medium befinden und sich durch gleiche elektrische Ladung abstoßen, bzw.
im Schweben halten. Dies ist z.B. die Zustandsform aller Lebensvorgänge in einer Zelle.
Kolloidpartikel
Kolloide Teilchen
Diese, auch als Kolloidpartikel bezeichneten Substanzen, sind die kleinsten Teilchen, in die Materie zerlegt werden
kann (in einer Größenordnung von 1/100 000 bis 1/10 000 000 Millimeter Durchmesser), ohne dass die individuellen
Eigenschaften mannipuliert oder entfernt werden. Die Teilchengröße ist damit etwa 10- bis 1000 mal so groß wie
Molekühle, Atome oder Ionen. Die nächste Zerkleinerungsstufe wäre dann das Atom selbst. Einen Stoff dieser feinen Verteilung nennt man Kolloid.
Kolonnade
Kolormeter
Kolorimetrie
Kolossalordnung
Dies sind Pilaster oder Säulen, die ohne Unterbrechung über mehrere Geschosse reichen.
Kolumbarium
kombinierte Pfahl-Plattengründung
Dies ist eine Pfahlgründung, bei der die Lasten nicht nur durch die Pfähle, sondern auch durch Rostplatten in den
Baugrund übertragen werden.
kombinierte Sieb- und Sedimentationsanalyse
Dies ist ein Verfahrern zur Bestimmung der Korngrößen gemischtkörniger Böden. Durch die Siebanalyse wird die
Kornfraktion d > 0,063 mm untersucht, die feineren Bestandteile werden durch die Sedimentationsanalyse untersucht.
Kommanditgesellschaft (KG)
Rechtsform welche aus Komplementär und Kommandisten aufgebaut ist, Haftung erfolgt über das Privatvermögen.
Kommode
Im Möbelbau ist dies ein niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern, das breiter ist als eine Konsole.
Kommunwand
- Wohnrauminnenwand die zwei benachbarte, selbstständige Wohneinheiten trennt.
- In einer Reihenbebauung die von zwei Gebäuden gemeinsam genutzte Brandwand (Trennwand).
Kompatibilität
Z.B. die geometrische Verträglichkeit aber auch die Verträglichkeit zwischen zwei unterschiedlichen Stoffen oder
Elementen etc.
Komponenten
Bestandteile, Teile eines Gemisches oder Gemenges.
Kompostieranlage
Kompostierung
Kompositordnung
Säulenordnung mit Kompositkapitell oder aus Teilen verschiedener klassischer Ordnungen zusammengesetzte
Ordnung.
Kompressenreinigung
Dies ist ein Verfahren, bei dem auf die Oberfläche eine Kompresse aufgelegt wird, die Schadstoffe aus dem
Untergrund aufnimmt. Diese Kompressen können Agenzien enthalten, die Schadstoffe aus der Oberfläche durch chemische Reaktionen herauslösen. Zum Beispiel werden zur Entsalzung der Oberfläche oftmals
Komplexonkomressen eingesetzt.
Kompressionsversuch
Auch als Ödometerversuch betitelt ist dies der Versuch zur Untersuchung der Zusammendrückbarkeit von Böden.
Kompressor
Konche
Kondensat
- Verdichtete, verflüssigte Form eines Stoffes.
- Feuchtigkeit, die entsteht, wenn Wasserdampf durch Abkühlung in den flüssigen Aggregatzustand übergeht
Kondensatablauf
Feuchtigkeitsunempfindliche Abgasleitung erhalten z.B. einen Kondensatablauf mit einem angeschlossenen
Neutralisationsgefäß.
Kondensator
Dieser, aus dem Lateinischen stammende Begriff (condensus = dichtgedrängt) betitelt in der Elektrotechnik ein
passives elektrisches Bauelement mit der Fähigkeit, elektrische Ladung und damit zusammenhängende Energie zu
speichern. Der elektrische Kondensator besteht aus zwei, in dichtem Abstand nebeneinander angeordneten,
leitenden Flächen (Elektroden) die durch einen Bereich mit isolierender Eigenschaft (Dielektrikum), i.d.R. Luft,
geteilt sind. Eine andere Art des Kondensators findet man als Element für den Betrieb von Dampfmaschinen und
Dampfturbinen, hier dient der Kondensator zur Verflüssigung des Abdampfes solcher Wärmekraftmaschinen. Auch
bei Kälteanlagen findet man den Begriff Kondensator als Verflüssiger (hier verflüssigt er dampfförmiges Kältemittel).
Kondenswasser
Die sich beim Abkühlen an kalten Bauteilen oder in kalten Baustoffen zu Wasser verflüssigende (kondensierende)
Luftfeuchtigkeit. Das Entstehen von Kondenswasser wird durch die Verwendung von z. B. Baustoffen mit hohem
Wärmedurchlaßwiderstand, Isolierglas, Anordnen von Wärmedämmschichten usw. verhindert. Da sich die
Wärmedämmfähigkeit vieler Dämmstoffe bei Einwirkung von Feuchtigkeit reduziert bzw. verlorengeht, müssen
dampfundurchlässige Baustoffe oder -->Dampfsperren die Dämmstoffe vor Kondensation der Luftfeuchtigkeit innerhalb der Dämmschicht schützen.
Konditionieren
Dies ist ein Verfahren der Abwassertechnik zur Verbesserung von Schlammeigenschaften durch Zugabe von
Chemikalien oder durch Wärmezufuhr oder Wärmeentzug
Konditorei
Konduktor
Konformitätsnachweis
Dies ist eine Bestätigung der Übereinstimmung von Bauprodukten mit harmonisierten und anerkannten Normen oder
europäischen technischen Zulassungen. Die Konformitätskennzeichnung erfolgt durch das CE-Zeichen und wird geregelt durch das Bauproduktengesetz.
Konglomerate
Sedimentgestein; dieses Polierfähige Gestein dient oft als Bekleidungsmaterial für die Innenarchitktur (sehr lebhafte
Struktur und Farbkontraste).
Königsholz
Das Holz ist hart, schwer, wenig elastisch und leicht spaltbar. Es lässt sich trotz seiner Härte gut bearbeiten,
sauber drehen und auch messern. Gehobelte Flächen sind glatt und lassen sich gut leimen und polieren.
Verwendungsbereich: Exklusiver Innenausbau, Luxusmöbel, Drechslerarbeiten, Stockfabrikation und Einlegearbeiten.
konisch
Konsistenz
- Beschaffenheit eines Stoffes in Bezug auf den Zusammenhang seiner Teilchen, seiner Verhaltensweise
gegenüber Formveränderungen und seinen Fließfähigkeiten.
- Maß für die Verarbeitbarkeit von Beton, Estrich, Mörtel etc.
- Beschaffenheit bindiger Böden.
Konsistenzbereich von Beton
Es wird hierbei zwischen vier Arten unterschieden, welche abhängig sind von der Art der Verdichtung und dem
Anwedungsgebiet:
- Konsistenzbereich KS: steifer Beton (Stampfbeton), Verwendung findet dieser z.B. als Ausgleichsschicht
oder Sauberkeitsschicht im Fundamentbau.
- Konsistenzbereich KP: plastischer Beton, dieser wird mit der Schaufel bewegt und läßt sich sehr leicht verdichten.
- Konsistenzbereich KR: weicher Beton in Regelkonsistenz, falls keine anderen Vereinbarungen getroffen
werden wird dieser Beton von Transportbetonwerken automotorisch in dieser Konsistenz ausgeliefert.
- Konsistenzbereich KF: fließfähiger Beton, dieser muß nicht verdichtet werden und darf auch nur als Fließbeton verwendet werden.
Konsistenzbereich von Frischmörtel
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Konsistenzbereich
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Ausbreitsmaß in cm
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KM 1 steif
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< 14
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KM 2 plastisch
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14 bis 20
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KM 3 weich
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>20
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Konsistenzgrenze
Konsistenzklassen
Diese definieren in der europäischen Betonnorm die Grenzen in denen Ausbreitmaß, Verdichtungsmaß, Setzmaß
und Setzzeit variieren dürfen.
Konsistenz von Fließestrichen
Die Konsistenz ist so einzustellen, daß der Estrich schön fließt und dabei kein wässrige Schlämme oder Wasser
absondert (Wassermenge zu hoch), überwässerungen führen zu weiche Stellen auf der Oberfläche. Konsistenz wird
mit Hilfe einer 1,3 l Konsistenzprüfdose geprüft, das Ausbreitmaß soll im Regelfall zwischen 40 und 45 cm bei Calciumsulfat-Fließestrichen und 35 – 40 cm bei Zementfließestrichen liegen.
Konsistenz von Mörtel
Konsole
- Mauervorsprung oder auch Wandbrett, in der Grundform als Dreieck oder Viertelkreis ausgebildet.
- Im Möbelbau ist dies ein niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern, welches schmaler ist als eine Kommode.
Konsolgerüst
Im Hochbau werden diese im allgemeinen wie -->Auslegergerüste benützt, es gelten auch ähnliche Vorschriften.
Konsolidation
Konsolidationssetzung
Konsolidationstheorie
Konstruktionsboden
Im Möbelbau ist dies ein fest mit dem Korpus verbundener Fachboden, der für Stabilität sorgt.
Konstruktionsfläche
Diese Fläche betitelt die Summe der Grundflächen aller aufgehenden Bauteile in den Grundrissebenen
einschließlich der Grundflächen von Schornsteinen, nicht begehbaren Schächten, Türöffnungen, Nischen und
Schlitzen, gemessen in Fußbodenhöhe einschließlich Putz oder Bekleidungen, aber ohne Fußleisten und ohne vorstehende Teile von Fenster- und Türbekleidungen.
Konstruktionsvollholz
Abkürzung: KVH. Auch als Bauschnittholz betitelt handelt es sich hierbei um ein Bauholz aus hochwertiger Fichte,
Tanne, Lärche oder Kiefer. Das als Konstruktionsvollholz betitelte Bauholz darf bei Anlieferung auf der Baustelle
einen Feuchtegehalt von maximal 15 % aufweisen (i.d.R. nach erfolgter technischen Trocknung). Neben dem
Feuchtegehalt des Holzes wird hierbei auch nach Tragfähigkeit, Einschnittart und Maßhaltigkeit sortiert. Hergestellt
wird das Konstruktionsvollholz durch eine Verleimung von Kanthölzern in welche ineinandergreifende zinkenförmige
Profile gefräst werden, die miteinander unter Druck verleimt werden. Nach Aushärten des Leims werden die Bauteile gehobelt, gefast und auf Maß geschnitten.
konstruktive Bewehrung
Dies ist eine Bewehrung die ohne statischen Nachweis, konstruktiv angeordnet wird.
konstruktiver Ingenieurbau
Dies ist ein Bereich des Ingenieurwesens, der sich hauptsächlich mit den Konstruktionen der tragenden Teile in
Bauwerken und deren Eingliederung in die äußere Form des jeweiligen Gebäudes und dessen Umgebung
beschäftigt. Die häufigsten Aufgaben sind hierbei der Entwurf, die Planung und die Berechnung von Tragwerken aus u.a. Stahl, Stahlbeton oder Holz.
Konstruktivismus
Dies ist der zugespitzte Funktionalismus, verbunden mit der kompromisslosen Demonstration der Technik und der
konstruktiven Struktur eines Gebäudes.
Kontaktgestein
Dies ist ein metamorphes Gestein welches durch Wärme, ohne Druck, neu- oder umgebildet wurde.
Kontaktklebstoffe
Diese sind Lösungen (-->Lösemittelklebstoffe), welche zumeist von weichen Kunstharzen oder
Synthesekautschuken hergestellt werden. Sie dienen zur Verklebung von dichten Werkstoffen; die Klebemasse wird
auf beide Seiten der zu verklebenden Teile aufgetragen, und solange ruhen gelassen bis bei einer Berührung mit z.B
. den Fingern kein Fadenzug mehr zustande kommt, danach werden beide Teile unter Druck zusammengepresst,
nun haften beide Teile unverrückbar aneinander; Einsatzgebiete können z.B. sein, das Verkleben von Fußbodenbelägen, Bauplatten etc. Kontaktklebstoffe werden auch als Kunstkautschukklebstoffe betitelt.
Kontaktstoß
Dies ist ein vorwiegend druckkraftübertragender Stoß, bei welchem die Kraft durch Kontakt zwischen Bauteilen
übertragen wird.
Kontamination
Ursprünglich aus dem Lateinischen für Verschmelzung oder Wortkreuzung. Allgemein wird u.a. die Verunreinigung
der Oberfläche durch radioaktive Teilchen, biologische Schadstoffe oder chemische Schadstoffe hiermit betitelt. In
medizinischer Sicht betitelt die Kontamination z.B. die Vergiftung oder Verunreinigung eines Organismus oder eines Systems durch unerwünschte oder schädliche Stoffe.
Kontereskarpe
Konterlattung
Zweite Lattung, die im rechten Winkel zur Grundlattung verläuft. -->Lattung.
Kontermutter
Dies ist eine zweite Mutter bei einer Verschraubung, die das Lösen der Ersten verhindert.
Konterschalung
Die Konterschalung ist die Betitelung für die Schalung der äußeren Hülle, z.B. beim Betonieren einer
Durchfahrt/Tunnel, gegen die Spritzbeton aufgeblasen wird. Als weiteres Beispiel kann z.B. eine Mauer, welche an
das Erdreich angrenzend betoniert wird, genannt werden, hier nennt man die einseitige Schalung zur Sichtseite der Betonmauer auch Konterschalung.
Kontinentalsockel
Kontrahierungszwang
Dies betitelt den Abschlusszwang eines Vertrages, bzw. die Eigenschaft, dass eine Person nicht über das Ob des
Vertragsabschlusses privatautonom disponieren kann sondern zum Abschluss von Verträgen verpflichtet ist. Hierbei wird wie folgt unterschieden:
- Mittelbare Abschlussverpflichtungen: Solche die sich nur mittelbar aus den Grundsätzen des Zivilrechts
ergeben, wie z.B. die Verpflichtung im Baurecht, im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung dem günstigsten Anbieter den Zuschalg zu erteilen.
- Unmittelbare Abschlussverpflichtungen: Solche die sich durch das Gesetz unmittelbar ergeben, wie z.B.
durch das Personenbeförderungsgesetz, Postgesetz, Pflegeversicherungsgesetz oder auch die KFZ-Pflichtversicherung etc.
Kontraktverfahren
kontrollierte Wohnungslüftung
Kurzbezeichnung: KWL. Diese Wohnungslüftung gehört zu den Be- und Entlüftungsanlagen einfacher Art, wobei die
Energieersparnis durch die Reduzierung der Lüftungswärmeverluste im Winter mittels Wärmerückgewinnung des Energieinhalts aus der Abluft im Vordergrund steht.
Kontrollprüfung
Dies ist die, vom Auftraggeber veranlasste Prüfung zur Feststellung, ob die Güteeigenschaften von fertigen
Leistungen, Baustoffen und Baustoffgemischen den vertraglichen Anforderungen entsprechen.
Kontrollschacht
Konvektion
Konvektor
Gerät zum Transport von elektrischer Ladung durch kleinste Teilchen in einer Strömung oder zum Leiten,
überwiegend auf- oder abwärts strömender Luft.
Konvektoren
In der Heiztechnik bestehen diese aus Heizrohren, die zur Vergrößerung der Heizfläche in engem Abstand mit
Lamellen bestückt sind.
Konventionalstrafe
Wenn ein Vertrag wie vereinbart nicht eingehalten wird, kann eine Konventionalstrafe vereinbart werden.
Konvergenzmessung
Konversion
Dies ist z.B. die Umnutzung von nicht mehr benötigten baulichen Anlagen und der entsprechende Umbau.
Konvikt
Koordinatensystem
Koordinatentransformation
Dies ist eine Rechenvorschrift, die ein Koordinatensystem in ein anderes überführt.
Koordinierungspflicht
Dies betitelt die Pflicht des Architekten der mit der Aufgabe der Leistungsphase 8 beauftragt ist die Koordinierung
des Bauablaufes durchzuführen.
Kopal
Natürliches, meist rezent-fossiles Harz von Hölzern die an Orten gefunden werden, an welchen früher Kopalbäume
gestanden haben (z.B. Sansibar, Kongo, Zaire). Diese Harze dienen u.a. zur Herstellung von Lacken, sie finden aber auch Verwendung als Räucherwerk.
Kopfband
Kopfbolzendübel
Dies ist ein bolzenförmiger Dübel mit einer Verbreiterung am oberen Ende (Kopf). Er dient der Übertragung von
Kräften zwischen z.B. Stahl- und Stahlbetonbauteilen.
Kopffalz
Kopffläche
Dies ist z.B. die Seite eines Ziegels welche die Sichtseite bei der Mauerung ergiebt, meist eine der beiden kleineren
Flächen, die gegenüberliegende Seite wird als Querseite bezeichnet.
Kopffries
Kopfstein
Koppelpfette
Dies sind die, bei langen Pfettensträngen, über den Auflagerpunkten überlappende und durch Bolzenverbindungen
gekoppelte, Pfette.
Koppelstelle
Dies ist ein, zum Umordnen von Schiffsverbänden, bestimmter Teil einer Wasserstraße.
Korallenkalk
Organogenes Sedimentgestein: dieser Kalkstein ist verschiedenfarbig hell mit erkennbaren organismenresten, dicht,
wetterbeständig, gut zu verarbeiten; wird auch als Riffkalk bezeichnet.
Korbblütler
Auch als Korbblütengewächse oder Asteraceae (früher auch Compositae) bekannt, sind das Pflanzen die sich durch
ihre Blüten und deren kopf- oder körbchenartigen Blütenstände auszeichnen. In den Blütenständen sind oftmals viele
, oft kleine, Einzelblüten zusammengefasst. Die Familie dieser Blütenpflanzen umfasst nach bisherigem Stand ca. 1
.500 Gattungen mit ca. 20.000 Arten und ist weltweit in allen Klimazonen vertreten. Korbblütler gehören in Europa
zu den artenreichsten Pflanzenfamilien. Zu den Korbblütengewächsen gehören z.B. Kamille, Arnika, Schafgarbe,
Ringelblume, Löwenzahn, Kornblume, Goldrute, Estragon, Artischocke, Ackerdistel und viele mehr.
Korbbogen
Dies ist eine Bogenform, bei welcher sich der Krümmungsradius über den Bogenverlauf verändert. Die Krümmung
des Bogens verstärkt sich in Richtung Widerlager (Auflager). Siehe auch -->Einhüftiger Korbbogen.
Korbklothoide
Dies sind tangential aneinanderstoßende, gleichsinnig gekrümmte Klothoidenabschnitte mit unterschiedlichen
Parametern bei gleichem Stoßradius.
Kordongesims
Kore
Korinthische Säulenordung
Abwandlung der Ionischen Säulenordung jedoch dekorativer gestaltet. Beispiel hierfür: Lysikrates-Denkmal in Athen.
Korintisches Kapitell
Kork
Kork wird aus der Aussenrinde der in Südeuropa und Nordafrika beheimateten Korkeiche gewonnen, zur
Weiterverarbeitung als Dämm- oder Bodenbelagsmaterial etc. wird die Korkrinde meist umgehend nach der Ernte
geschrottet, auf ca. 300 °C erhitzt (dadurch expandiert sich der Kork und setzt eigene Harze frei) und mit dem
eigenen Harz verpresst somit enthält das Endprodukt keinerlei Fremdbindemittel. Der Kork kann alle 7 bis 10 Jahre
“geerntet” werden (geschält werden), die erste Rindenschälung kann in einem Alter von ca. 25 Jahren begonnen
werden. Kork verrottet und verfault nicht, ist stoßfest, schall- und wärmedämmend und trotzdem leicht und elastisch
. Die Dämmwirkung von Kork resultiert aus den rund acht Millionen mit einem luftähnlichen Gas gefüllten Korkzellen
pro m³. Durch gleichmäßiger Erhitzen des Rohkorkschrotes mit Dampf unter Sauerstoffausschluss vergrößert sich
sein Volumen. Für Korkstäube wurden bei extremen Expositionsbedingungen Effekte auf das Atemwegssystem
beschrieben (Reduktion der Lungenfunktionsparameter bei Korkarbeitern), Wirkungen auf Raumnutzer sind bis dato
noch nicht untersucht. Weitere Informationen finden Sie unter -->nachwachsende Rohstoffe. Technische Werte für verputzbare Wärmedämmverbundsysteme mit Korkplatten beziffern sich wie folgt:
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Wärmeleitfähigkeit λ in W/mK
|
ca. 0,040 (in der Regel WLG 040)
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Diffusionswiderstand μ
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ca. 5/10
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Wärmespeicherzahl S in kJ/m³K
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ca. 1670
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Rohdichte der Korkdämmplatte
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Ca. 100 bis 120 kg/m³
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Baustoffklasse der Dämmplatte alleine nach DIN 4102
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B2
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Anwendungstemperatur in °C
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- 100 bis + 120
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Scherfestigkeit σ Z in kN/m²
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> 30
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Druckfestigkeit σ D10 in kN/m²
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> 100
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Druckspannung bei 10% Stauchung
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< 1,10 N/mm²
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LITERATURTIPP ZUR KORKDÄMMUNG
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Holzmann, Gerhard;
Korkdämmung Holzhäuser im Detail, 2003
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Korkbelag
Dieser aus Korkeichenrinde hergestellter Belag ist als Plattenware oder Bahnenware auf dem Markt zu finden, bei
Reinkorkbelägen, ohne Nutzschichtabdeckung aus PVC, wird die Oberfläche nach dem Verlegen versiegelt.
Korklino
Dies ist der Fachbegriff für die weiche Variante des Linoleums, hierbei wird ein gröberes Korkmehl der Mischung
beigefügt.
Korkmosaik
Dies ist ein Mosaik aus Kork. Dieses Mosaik besteht i.d.R. aus in Form geschnittenen Massivkorkscheibchen, mit
einer Stärke von ca. 6mm, die auf einen Träger (Lochpapier, o.ä.) geklebt sind (Verlegehilfe).
Korkplattenmaße
Korkplatten für Wärmedämmverbundsysteme sind i.d.R. in folgenden Größen erhältlich, wobei Sondermaße auch
möglich sind:
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Plattenmaße für Korkdämmplatten ohne Stufenfalz
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Dicke
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20, 25, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 100, 120 bis 300 mm
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Breite/Länge
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1000 x 500
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Plattenmaße für Korkdämmplatten mit Stufenfalz
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Dicke
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50, 60, 80, 100, 120, 140 mm und größer
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Breite/Länge
|
1000 x 500
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Kornfeinheit
Dies ist z.B. die Eigenschaft pigmentierter Anstrichstoffe, die sich vor allem auf die Teilchengröße der Pigmente und
Füllstoffe bezieht.
Kornform
Diese beschreibt die Form einzelner Körner von Boden, Kies o.ä.
Kornformschieblehre
Dies ist ein Gerät, mit welchem das Verhältnis zwischen der Dicke und der Länge von Zuschlagskörnern ermittelt
werden kann.
Korngröße Gesteinskorn bei Beton
Allgemein ist die Korngröße des Gesteinkorns bei Beton so zu wählen, dass beim Einbringen des Betons kein
Entmischen stattfindet. Man sollte darauf achten, dass der maximale Nennwert folgende Werte nicht überschreitet:
- 25% der kleinsten Bauteilabmessung
- lichte Abstand der Bewehrungsstäbe abzüglich 5 mm
- um 30% vergrößerte Betondeckung der Bewehrung
Korngruppe
Diese Gruppe umfasst die Korngröße (auch Überkorn und Unterkorn) eines Zuschlags zwischen zwei benachbarten
Prüfkorngrößen.
Kornporen
Dies sind die, in den einzelnen Zuschlagskörnern enthaltenen Poren.
Kornporigkeit
Diese entsteht, z.B. bei Leichtbetonen durch den Zusatz von porigem Gestein (z.B. Blähschiefer, Blähton , Bims,
etc....)es entsteht hierbei keine -->Haufwerksporigkeit, da die Zuschläge von Zementleim vollständig umhüllt werden.
Körnung
Angabe des kleinsten und des größten Korndurchmessers (in mm) einer Sand- oder Kiesmischung bzw. von
zerkleinerten Stoffen.
Kornzusammensetzung
Die durch die Sieblinie dargestellte Kornzusammensetzung bestimmt die Anteile der Korngruppen nach Volumen
und Masse eines Zuschlaggemisches.
Körperschall
Schall, der sich in festen Körpern oder in flüssigkeiten ausbreitet; sehr wichtig ist es diesen bei einem
schwimmenden Estrich zu vermeiden, da man sonst evtl. die fallende Stecknadel des Nachbarn hört. Entsteht z.B.
auch wenn feste Körper abwechselnd gestaucht oder gedehnt werden und sich dadurch Schallwellen in festen Stoffen ausbreiten, z.B. Bohren in die Decke.
Körperschalldämmung
Korpus
Im Möbelbau ist dies der Körper oder das Gehäuse eines Möbels, z. B. eines Schrankes.
Korridor
Flur, Gang in einer Wohnung.
Korrosion
Das vom latainischen kommende Wort (corrodere = zerfressen) betitelt die von der Oberfläche fester Körper
ausgehende Zerstörung durch z.B.
- chemische Korrosion (durch z.B.: Gase, Metallschmelze, etc.)
- elektrochemische Korrosion (durch z.B.: Wasser, Säure, Basen, etc.)
- biochemische Korrosion (durch z.B.: Mikroorganismen, etc.)
Korrosionsbeständigkeit
Die Korrosionsbeständigkeit beschreibt im Allgemeinen den von einer Oberfläche eines Materials ausgehenden
Widerstand gegen chemische oder elektrochemische Angriffe. Bei metallischen Baustoffen hängt der
Korrosionswiderstand vor allem von deren elektrochemischen Potential ab, bei mineralischen Baustoffen unter
anderem von deren Dichtigkeit. Nahezu in allen Fällen empfiehlt sich ein dauerhafter Schutz der Baustoffe durch entsprechende Überzüge oder Beschichtungen.
Korrosionselement
Dies ist ein elektrochemisches Element, das bei der Korrosion von Metallen auftritt. Es besteht aus Anode und
Katode in Berührung mit einem Elektrolyten.
Korrosionsschutz
Dies ist eine Maßnahme um Werkstoffe vor der Zerstörung durch chemische und/oder physikalische Einflüsse wie z
.B. Feuchtigkeit, aggresive Stoffe, Luftsauerstoff etc. zu schützen.
Korrosionsschutz-Anstrichsystem
Dies ist ein System das aus mehreren sich sinnvoll ergänzenden Anstrichen besteht, welche den Anstrichsträger
vor -->Korrosion schützen sollen.
Korrosionsschutzanstrich
Korrosionsschutzpigmente
Allgemein betitelt dieser Begriff alle Pigmente, die durch ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften zur
Wirksamkeit von Korrosionsschutzanstrichen beitragen. Hierbei wird unterteilt in aktive Korrosionsschutzpigmente
(z.B. Bleimennige, Zinketraoxichromat etc.) und inaktive Korrosionsschutzpigmente (z.B. Graphit, Eisenoxidrot etc.).
Korrosionsklassen bei Abgasanlagen
Korrosionsklassen bei Kupfer
Korrosionsklassen bei Türdrücker und Türknäufe
Kosten
Allgemein erklärt ist dies der in Geld bewertete Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen für die Erbringung der
betrieblichen Leistung.
Kostenanschlag
Kostenberechnung
Kostendach
Dies ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht die Preisobergrenze für variable Vergütungen und betrifft das gesamte
Preis-Leistungsverhältnis.
Kostenfeststellung
Kostengliederung im Hochbau
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Kostengruppe
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Kostenart
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100
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Grundstück
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110
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Grundstückskosten
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Dies ist der Bodenwert.
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120
|
Grundstücksnebenkosten
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Kosten im Zusammenhang mit dem Grundstückserwerb.
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130
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Freimachen
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Belastungen wie Abfindungen, Entschädigungen, Ablösung von Lasten wie Miet- und Pachtverträge, Beschränkungen wie
Wegerechte, etc.
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200
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Herrichten und Erschließen – Kosten für vorbereitende Maßnahmen für eine Bebauung.
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210
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Herrichten
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Schutz von vorhandenen Bauwerken, Beseitigen und abbrechen von vorhandenen Bauwerken, Roden von Bewuchs, Planieren, etc.
|
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220
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Öffentliche Erschließung
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Anteilige Kosten für die Herstellung technischer Anlagen wie Wasser, Abwasser, Wärme, Gas, Strom, sowie öffentliche
Verkehrsflächen, Grünflächen, etc.
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230
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Nichtöffentliche Erschließung
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Kosten für technische Anlagen und Verkehrsflächen ohne öffentlich-rechtliche Nutzung, etc.
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240
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Ausgleichsabgaben
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Einmalige Kosten durch die Ablösung von Verpflichtungen aus öffentlich-rechtlichen Vorschriften.
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300
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Bauwerk-Baukonstruktionen – Dies sind Kosten von Bauleistungen und Lieferungen zur Herstellung des Bauwerks.
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310
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Baugrube
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Hierzu gehören Bodenabtrag, Aushub, An- und Abfuhr, Hinterfüllen, Böschungen, Spundwände, Verbau, etc.
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320
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Gründung
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Dies sind Kosten für Flach- und Tiefengründungen, Sauberkeitsschicht, Abdichten des Bauwerks, Filter- und
Dränschichten, Schächte und Leitungen, etc.
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330
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Außenwände
|
Kosten für Wände, Stützen Pfeiler mit einem Seitenverhältnis < 1:5, Türen, Tore einschließlich Umrahmungen und
Fensterbänke, Putze, Dämmschichten und sonstige Bekleidungen, Jalousienen, Rollläden, Gitter, Markisen, Geländer, etc.
|
|
340
|
Innenwände
|
Kosten für Wände, Stützen Pfeiler mit einem Seitenverhältnis < 1:5 einschließlich Putz und sonstiger Bekleidungen,
Türen, Verglasungen, etc.
|
|
350
|
Decken
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Decken, Treppen, Balkone, Rampen, Loggien einschließlich der Beläge, Putze, Estriche, sonstige Bekleidungen, Geländer,
etc.
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|
360
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Dächer
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Dachkonstruktionen einschließlich Kuppeln, Dachfenster, Schalung, Dämm- und Dichtungsschichten, Dachdeckung,
Schutzgitter, Schneefänge, etc.
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370
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Baukonstruktive Einbauten
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Kosten für mit dem Bauwerk fest verbundenen Einbauten wie Einbaumöbel, Theken, Garderoben, Labortische,
Operationstische, Altäre, etc.
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390
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Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen
|
Kosten für Baustelleneinrichtung, Gerüst, Unterfangungen, Abbruchmaßnahmen, Instandsetzungen, Schlechtwetterbau,
Lärmschutz, Landschaftsschutz, etc.
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400
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Bauwerk-Technische Anlagen – Kosten für fest verbundene technische anlagen für Wasser, Gas, Abwasser,
Feuerlöschanlagen, Sanitärzellen, etc.
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|
410
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Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen
|
Kosten für Leitungen für Abwasser-, Wasser und Gasanlagen, CO2-Anlagen, Sprinkleranlagen, etc.
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|
420
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Wärmeversorgungsanlagen
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Kosten für Wärmeerzeugungsanlagen, Radiatoren, Flächenheizungen etc.
|
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430
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Lufttechnische anlagen
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Kosten für Kälteanlagen, Klimaanlagen, Lüftungsanlagen, etc.
|
|
440
|
Starkstromanlagen
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Kosten für Installationsanlagen, Schaltanlagen, Leuchtmittel, etc.
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450
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Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
|
Kosten für Signalanlagen, Telekommunikationsanlagen, Uhren, Alarmanlagen, Beschallungsanlagen, etc.
|
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460
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Förderanlagen
|
Kosten für Transportanlangen, Aufzüge, Krananlagen, etc.
|
|
470
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Nutzungsspezifische Anlagen
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Kosten für Reinigungs- und Wäschereianlagen, medizintechnische- oder badetechnische anlagen, Entsorgungsanlagen etc.
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|
480
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Gebäudeautomation
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Kosten für Beobachtungseinrichtungen, Schaltschränke, etc.
|
|
500
|
Außenanlagen – Gelände und Verkehrsflächen
|
|
510
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Geländeflächen
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Kosten für Bodenabtrag, Bodenauftrag, Bepflanzung, Begrünung unterbauter Flächen, etc.
|
|
520
|
Befestigte Flächen
|
Kosten für Straßen, Wege, Plätze und Höfe, etc.
|
|
530
|
Baukonstruktionen in Außenanlagen
|
Kosten für Einfriedungen wie z.B. Zäune, Tore, Schrankenanlagen, Schutzkonstruktionen wie Sicht- und Lärmschutz, etc.
|
|
540
|
Technische Anlagen in Außenanlagen
|
Kosten für Kläranlagen, Bauwerksentwässerungsanlagen, Hebeanlagen, Wasserversorgungsnetze, Wärmeerzeugungsanlagen,
Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, etc.
|
|
550
|
Einbauten in Außenanlagen
|
Kosten für Abfallbehälter, Fahrradständer, Fahnenmasten, etc.
|
|
590
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Sonstige Maßnahmen für Außenanlagen
|
Kosten für die Baustelleneinrichtung, Gerüste, Sicherungsmaßnahmen, Winterbauschutzvorkehrungen, Abbruchmaßnahmen,
Schutz von Sache und Personen, etc.
|
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600
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Ausstattung und Kunstwerke – Kosten für Vorhänge, Möbel, Teppiche, Geräte, Kunstwerke und künstlerische Ausstattung etc.
|
|
700
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Baunebenkosten – Kosten aufgrund von Honorar- und Gebührenordnung
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710
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Bauherrenaufgaben
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Kosten für Projektleitung, Projektsteuerung, Bauberatung und Organisationsberatung
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720
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Vorbereitung der Objektplanung
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Kosten für Baugrundgutachten, Gebäude, Gebäudewerte, Ideenwettbewerbe, etc.
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730
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Architekten- und Ingenieursleistungen
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Honorare der Bauplaner
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740
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Gutachten und Beratung
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Kosten für Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik, Lichttechnik, etc.
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750
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Kunst
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Kosten für Kunstwettbewerb, Kunstwerke, künstlerische Gestaltung, etc.
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760
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Finanzierung
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Kosten für Finanzierung vor Baubeginn, während der Bauwerkserstellung bis zum Nutzungsbeginn
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770
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Allgemeine Baunebenkosten
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Kosten für Baugenehmigung und Bauabnahme, Vermessungsgebühren, Prüfstatik, Baustellenbewachung, Modellversuche,
Eignungsversuche, Vervielfältigungen, Fernsprechgebühren, Richtfest, etc.
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|
Kostenplanung
Laut der DIN (276) ist dies die Gesamtheit aller Maßnahmen der Kostenermittlung, der Kostenkontrolle und der
Kostensteuerung.
Kostenrahmen
Gebräulicher Begriff für Ergebnisse der Kostenermittlung in der Phase der Grundlagenermittlung, jedoch kein Begriff
der DIN 276/3.
Kostenrichtwert
Kostenschätzung
Kosten- und Leistungsrechnung
Dies ist die zahlenmäßige Erfassung und Darstellung der Produktionstätigkeit einer Unternehmung, welche
gegliedert ist in:
- Bauauftragsrechnung
- Baubetriebsrechnung
- Leistungsrechnung
- Soll-Ist-Vergleichsrechnung von Mengen und Werten
- Kennzahlenrechnung
Kostenvoranschlag
Hiermit teilt der Bauunternehmer beziehungsweise Handwerker dem Bauherrn die voraussichtlichen Kosten seines
Bauvorhabens mit. Die Bedeutung des Kostenvoranschlags wird von den meisten Bauherren jedoch überschätzt,
nach § 650 BGB steht dem Bauherrn bei einer wesentlichen Überschreitung der veranschlagten Kosten lediglich ein
Kündigungsrecht zu, der Bauunternehmer beziehungsweise Handwerker ist verpflichtet, eine erkennbare
Kostenüberschreitung dem Bauherrn unverzüglich mitzuteilen. In Bezug auf die Vergütung der Kostenvoranschläge
sind auch nach dem BGB (§ 632) keine eindeutigen Erkenntnisse zu gewinnen, laut diesem wird nur klar gestellt,
dass ein Kostenvoranschlag im Zweifel nicht zu vergüten ist. Aus Unternehmerseite stellt die Erstellung eines
Kostenvoranschlages oftmals einen erheblichen Arbeits-/Zeitaufwand dar, daher sollte man allgemein für eine Vergütung dieser Leistungen plädieren.
Kostenvoranschlagssumme
Geschätzte Kosten für Gebäudeerrichtung nach Bauvolumen, Ausführungsart und Ausstattung.
Kotierung
Dies ist eine allgemeine Vergleichsziffer, insbesondere bei Höhenangaben in Bezug auf eine angenommene
Nullebene, dient zur Auszeichnung eines Planes mit Maßzahlen.
Koto
Holzart. Das Holz ist mässig dicht und ziemlich fest. Es lässt sich leicht bearbeiten, messern und schälen.
Wechselwüchsiges Holz ergibt schön gestreifte, dekorative Flächen. Das Holz schwindet mässig und lässt sich gut
leimen und polieren. Verwendungsbereich: Furnierindustrie, Sperrholzfabrikation, Innenausbau, Möbelfabrikation und im Instrumentenbau.
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Kp
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