Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

I

    Abkürzung für Iod, oder Bezeichnung für das Trägheitsmoment in statischen Berechnungen.

IARC

    Dies ist die Abkürzung für International Agency for Research on Cancer. Die IARC stuft beispielsweise Chemikalien auf ihr krebserzeugendes Potential ein.

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IBO

IC

    Abkürzung für “ Inhibitation Concentration” .

Ichse

Ideal Knicklast

    Dies ist die Verzweigungslast eines Stabsystems oder eines Stabes mit geraden Stabachsen und einer Belastung der Stäbe nur durch Längskräfte (unter Gültigkeit des Hookeschen Gesetzes).

ideelle Teilung

    • Die ideelle Teilbarkeit beruht an sich auf der unbegrenzten, konstanten analytischen Funktion, die jeden geteilten Inhalt wieder als Ausgangspunkt neuer, möglicher Teilung setzt.
    • Bei einer Grundstücks- oder Immobilienteilung spricht man von einer ideellen Teilung, wenn die Teilung zweier Grundstücke, oder Immobilien, durch eine individuelle Vereinbarung der beiden Grundstückseigentümer (oftmals Neuerwerber, z.B. das Grundstück eines Doppelhauses) zustande kommt (das Gegenteil von - ->realer Teilung). Die Parteien regeln hierbei i.d.R. auch die ausschließliche Nutzung eines bestimmten Grundstücksanteils und des darauf befindlichen Gebäudeteils. Auch die vereinbarte ideelle Teilung sollte notariell Beurkundet werden, nicht nur um die notwendige Verbindlichkeit der Vereinbarung zu sichern sondern auch um dauerhaft die Möglichkeit zu haben, den ideellen Anteil einschließlich dieser Nutzungsrechte und Duldungsverpflichtungen veräußern zu können.

    JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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IF20

    Dies ist das Kurzzeichen für eine Art der Verleimung bei Sperrholz, genau genommen die Abkürzung für Innen, feuchtfest. Diese Verleimungsart ist nur beständig in Räumen mit einer allgemein niedrigen Luftfeuchte, also nicht wetterbeständig. -->Holzwerkstoffklassen

IfBt

IHG

Ikosaeder

    Ein von 20 Flächen begrenzter Körper.

Ikonostase

    In orthodoxen Kirchen die Bildwand zwischen Chor und Gemeinderaum, gleichzeitig Schrank.

Iktinos

    Iktinos (ca. 447-430 v.Chr.aktiv) war der bedeutenste Baumeister im perikleischen Athen, durch diese Tätigeit war er auch einer der Begründer der alpenländischen Architektur, mit Kallikates zusammen erbaute er das Parthenon (447-432).

    JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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Illuminator

    U.a. eine Beleuchtungseinrichtung.

Ilmenit

    Dies ist ein mechanisch zerkleinerter natürlicher Zuschlagsstoff (FeTiO3 ). Durch seine hohe Rohdichte wird Ilmenit als Zuschlagstoff für Schwerbeton und für den bautechnischen Strahlenschutz verwendet.

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Imhotep

    Der ägyptische Architekt und Arzt (3. Dynastie, um 2650 v.Chr.) war Berater von König Djoser, erbauer der Stufenpyramiden von Sakkara, er wurde in Memphis sogar als Gott der Heilkunde verehrt.

Immersionskategorien für Wasser und Erdreich

Kategoriebezeichnung

Umgebung

Beispiele

Im1

Süßwasser

Flussbauten, Wasserkraftwerke

Im2

Brack- und Meerwasser

In Hafenbereichen mit Stahlbauten wie z.B. Staustufen, Molen, Schleusetoren oder Offshore-Anlagen etc.

Im3

Erdreich

Behälter o.ä. im Erdreich wie z.B. Stahlrohre oder auch Spundwände etc.

Immissionen

    Hierbei handelt es sich um z.B.  Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen und Strahlen etc.

Immissionsgrenzwerte

Nutzung

Immissionsgrenzwerte nach BlmschV (Bundes-Immissionsschutz Verordnung)
in dB (A)

tags

nachts

Krankenhäuser, Schulen, Kur- und Altenheime

57

47

reine und allgemeine Wohngebiete, Kleinsiedlungsgebiete

59

49

Kerngebiete, Dorf- und Mischgebeite

64

54

Gewerbegebiete

69

59

Immissionsrichtwert

Nutzung

Immissionsrichtwert nach TA (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm)
in dB (A)

tags

nachts

Kurgebiete für Krankenhäuser und Pflegeanstalten

45

35

reines Wohngebiet (WR)

50

35

allgemeines Wohngebiet und Kleinsiedlungsgebiete (WA)

55

40

Kern, Dorf- und Mischgebiet (MI)

60

45

Gewerbegebiet (GE)

65

50

Industriegebiet

70

70

Immobilie

    Ein unbewegliches Vermögen wie z.B. ein Grundstück oder Haus, kann in mehrere Teile unterteilt und einzeln verkauft  oder belastet werden. Handelt es sich dabei um den Anteil, der sich zu Wohnzwecken eignet, bezeichnet man diese auch als Eigentumswohnung, es gibt verschiedene Formen von Immobilien, die je nach ihrem Verwendungszweck unterschieden werden.

Immobilientreuhänder

    Berufsbezeichnung für Verwalter, Makler oder Bauträger.

Immobilisierung

    Bindung einer Substanz oder eines kleineren Partikels an eine feste Matrix.

Imperfektionen

    Im Bereich der Statik ist eine Imperfektion (lat.: Unvollkommenheit) eine ungewollte, herstellungsbedingte Abweichung der Bauteile von der geometrischen oder physikalischen Idealform. Bei der geometrischen Imperfektion kann es sich beispielsweise um eine Krümmung oder Schiefstellung bei einer Stütze handeln. Eine Imperfektion in Bezug auf eine Abweichung vom idealen Werkstoffverhalten wird als physikalische Imperfektion betitelt.

Impluvium

    Dies ist ein im Atrium plaziertes Becken welches zur Regenwassersammlung diente.

Imprägnierte Dichtungsbänder aus Schaumkunststoff

    Hierbei handelt es sich i.d.R. um industriell vorgefertigte Bänder aus elastischem, imprägnierten und lösemittelfreiem Polyurethan-Schaumstoff. Das Band ist auf ca. 15% der Ausgangsdicke vorkomprimiert und auf Rollen gewickelt. Nach dem Einbau in die Fuge entwickelt das Band eine Rückstellkraft, die gegen die Fugenflanken drückt und dadurch die abdichtende Wirkung auch bei Fugenbewegung gewährleistet.

Imprägnierung

    Behandlung z. B. mit Holzschutzmittel welche gegen leichtes Entflammen oder Einwirken von Wasser schützt. Allgemein erklärt handelt es sich hierbei um ein niedrigviskoses, kapillaraktives Material, nicht pigmentiert, das i.d.R. durch Tränken, Fluten, Spritzen oder Streichen aufgetragen wird und zur ‘Verringerung der Saugfähigkeit stark saugender Untergründe dient.

Impulssatz

    Hierbei handelt es sich um einen Begriff aus der Hydrodynamik der folgende Formel betitelt: Impuls = Masse x Geschwindigkeit = Kraft x Zeit. Hierbei sind keine Reibkräfte zwischen Flüssigkeit und Wandung vorhanden. Es gilt: bei einer stationären Strömung ist der mit der Flüssigkeit, in ein abgrenzendes Raumgebiet durch dessen Kontrollfläche in der Zeiteinheit, eintretende Impuls mit den auf das Gebiet wirkendenden Kräften im Gleichgewicht. Bei der praktischen Anwendung des Impulssatzes werden nur kurze Abstände der Leitung betrachtet und die Reibung wird vernachlässigt, wobei die Kräfte auf der Wandung jedoch wirksam werden.

Impulsverfahren

In

    Abkürzung für Indium.

inaktive Pigmente

    Dies ist die Bezeichnung für Pigmente, die im Anstrichstoff mit dem Bindemittel oder anderen Bestandteilen keine chemische Reaktion eingehen. Diese Pigmente werden auch inerte oder passive Pigmente genannt.

Inch

    Maßeinheit; 1 Inch = 1 Zoll = 2,54 cm

Indach-Montage

    Dieser Begriff stammt aus dem Bereich des Solarbaus und betitelt den Vorgang zur integrierenden Montage der Solarmodule bzw. Kollektoren in die Dachhaut.

Indigo

    Dunkelblauer Farbstoff.

Indikator

    Zum Erstellen von Laboruntersuchungen, ein Stoff, der bei Eintauchen in eine Lösung Verfärbungen anzeigt und somit erkennbar macht, wie die Lösung reagiert (z.B. Prüfung auf Alkalität etc.).

Indikatrix

    U.a. Maß zur Feststellung der Verzerrungen von gekrümmten Flächen, wie z.B. bei der Kartographie.

Indirekte Beleuchtung

    Bei der indirekten Beleuchtung wird das Licht durch Wände und/oder Deckendekor abgeschirmt und reflektiert.

Indirekteinleiter

    Als Indirekteinleiter  werden Abwassereinleiter bezeichnet, die ihr Abwasser indirekt über öffentliche Kanalisationen und Kläranlagen in die Gewässer einleiten.

Individualvertrag

    Dies ist ein, frei zwischen den Vertragsparteien ausgehandelter Vertrag, welcher keine oder nur wenige standardisierte Bedingungen enthält.

Indukation

    Die duch ein Magnetfeld entstehende elektrische Spannung.

Induktivität

    Dies ist das Maß für die Grösse der Induktion.

Indusi

    Dies ist eine Einrichtung zur automatischen Zugbeeinflussung.

Industrieabwasser

    Dies ist das Abwasser aus Industriebetrieben.

Industriegebiet

    Ein Industriegebiet ist eine gewerbliche Baufläche zur Unterbringung von Gewerbebetrieben die in anderen Baugebieten unzulässig sind.

Industrieparkett

    Diese Parkettart besteht aus kleindimensionierten, massiven Hochkantlamellen, die mit Klebestreifen zu Einheiten verbunden sind. Man verklebt diese Parkette vollflächig auf planebene Untergründe. Industrieparkette gelten als leicht austauschbar und besonders hoch belastbar.

inert

    Dies ist eine weitere Bezeichnung (lat. iners = untätig, träge) für inaktiv oder auch reaktionsträge; z.B. inerter Abfall - reaktionsträger Abfall wie u.a. Bodenaushub mit keinem oder nur geringem, mobilem Schadstoffgehalt. Es handelt sich bei inerten Stoffen also um Stoffe oder Stoffgemische die im chemischen Sinn reaktionsträge oder überhaupt nicht reaktionsfähig sind.

inerte Pigmente

    -->inaktive Pigmente

Infiltration

    Dies bedeutet Eindringen, Einsickern (z. B. das einsickern von Oberflächenwasser in den Boden).

Influenz

    U.a. die Beeinflussung eines elektrisch ungeladenen Körpers durch Annäherung eines elektrischen Feldes.

Infrarot

    Dies ist eine im Spektrum jenseits des roten Lichtes liegende Wärmestrahlung.

Infrarot-Thermografie

    Technik die zur zur berührungslosen Bestimmung von Oberflächentemperaturen dient, die Temperaturinformation wird dabei durch verschiedene Farben oder Graustufen dargestellt. Speziell in der Gebäude-Thermografie ist dies eine hervorragende Methode um z.B. einen Wärme- oder Kälteverlust zu lokalisieren, finden von Feuchtigekeit im Mauerwerk oder im Dachbereich, zur Inspektion von Fußbodenheizungen und Rohleitungen sowie deren Auffindung, für die Ortung von Wasserschäden oder zum Sichtbarmachen von einem unter dem Putz liegendem Fachwerk. In der Bauwerk-Thermografie dient diese Technik z.B. zur Untersuchung von Staudämmen, Brücken oder Tunnelanlagen auf Durchfeuchtungen, Rissbildungen sowie der Lageerkennung und Beurteilung der Bewehrungen in Betonteilen ebenso dient dies zur Inspektion von Fernwärmeleitungen auf unzureichende oder nasse Isolierung.

Infrastruktur

    Dies ist die Bezeichnung für alle notwendigkeiten der Daseinsfürsorge der Bevölkerung im Bezug auf Einrichtungen und Anlagen (Krankenhäuser, Kindergärten, Verkehrsnetz etc.).

Ingenieur

    lat. ingenium = Erfindungsgeist; Techniker mit wissenschaftlicher Ausbildung an einer Hoch- oder Fachschule.

Ingenieurbau

    Im Grundsatz umfasst der Ingenieurbau alle Bauwerke welche im Wesentlichen durch ihre statisch bedingten Konstruktionen bestimmt sind, wie z.B. Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus, der Wasserwirtschaft, der Abfallbeseitigung, der Ver- und Entsorgung und Verkehrsanlagen.

Ingenieurholzbau

    Ingenieurmäßige Bauweise aus -->Holztragwerken.

Inhaber

    Ist derjenige, der eine Sache in seiner Macht oder seinem Gewahrsam hat, ohne den Willen sie als die Seinige zu behalten.

Inhibitor

    Dies ist eine Substanz, die chemische oder physiologische Vorgänge einschränkt oder verhindert.

Injektion

    Z.B. das Einpressen von  Mörtel oder auch Chemikalien unter Druck in ein Bauteil. Eine Injektion ist ein Synonym für Verpressung.

Inkastrasse

    Name für ein Strassennetz  (10.000 km lang) in Peru, welches von den Inkas, in der indian. Dynastie - ca. 1200 bis 1532) erbaut wurde, diese Straßen sind teilweise 7 m breit  und an manchen Stellen mit bis zu 15 m hohen Mauern eingefasst.

Inklinometer

    Dies ist ein Gerät zur Messung von Baugrundbewegungen.

Inkrustation

    Dies ist die Bezeichnung für haftende Abscheidungen an Rohrinnenwänden.

Innenanstriche

Innenarchitekt

    Der Spezialist für die gestalterische, technische und wirtschaftliche Planung der Innenräume und Einrichtungen. Die Bauvorlageberechtigung dieser Architektengruppe bezieht sich nur auf Leistungen, welche mit der Gestaltung von Innenräumen im Zusammenhang stehen, wobei hierzu auch Fassadenänderungen, die Veränderung statischer Bauteile, Nutzungsänderungen, Umbauten und Sanierungen etc. zählen.

Innenbereich

    Laut dem BauGB (§ 34) umfasst der Innenbereich alle im Zusammenhang bebauten Ortsteile des Gemeindegebietes , welche nicht von der Gemeinde selbst durch einen qualifizierten oder vorhabenbezogenen Bebauungsplan konkret beplant wurden bzw. im Planbereich liegen.

Innenbereichssatzung

    Durch das BauGB (§ 34) haben die Gemeinden die Möglichkeit, durch eine solche Satzung eine Klarstellung zwischen Innen- und Außenbereich zu schaffen. Ebenso können hierdurch einzelne Außenbereichsflächen in den Innenbereich einbezogen werden.

Innendämmung

    -->Innenwanddämmung

Innenecke

    Eckverbindung, die sich nach innen öffnet.

Innenganghaus

    Das Innenganghaus, ist wie das Wort schon erklärt, mit einem innenliegenden Flur ausgestattet, worüber die Wohneinheiten erreicht werden können. Die Gebäudeerschließung erfolgt auch hier über ein Treppenhaus oder einem Aufzug.

Innengestaltung

    Als Teil der Gesamtarchitektur ist dies oft eine Aufgabe des dafür ausgebildeten Innenarchitekten, hierbei kann nach vielen Bedürfnissen und Regel, wie z.B. dem Feng Shui Stil geplant werden um die Wohnbehaglichkeit und den Ansprüche von gewissen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Innenhof

    Dies ist der zentrale Platz im Inneren eines Gebäudes, ursprünglich der zentrale Platz in einer mittelalterlichen Burg.

Innenmaß

    Dies sind beispielsweise Abmessungsmaße eines Raumes (von Wand zu Wand und von Fußboden zur Decke des Innenraumes) etc.

Innenputze

    Diese im Innenraum aufgebrachten Putze sollen folgende Punkte erfüllen: Ebenheit, Wasserdampfdurchlässigkeit, kapilar saugend, für Feuchträume eine Beständigkeit gegen langzeitige Feuchteeinwirkung und sie sollen als Untergrund für Tapeten oder Anstriche geeignet sein; die mittlere Druckfestigkeit liegt bei >/= 2,5 N/mm² .

Innenraumbegrünung

    -->Raumbegrünung

Innenrüttler

    -->Rüttelflasche

Innenschale

    Dies ist der innenseitige Teil einer zweischaligen Außenwand, welcher das Gebäude nach außen hin abschirmt.

Innentemperatur

    -->Rauminnentemperatur

Innentür

    Dies ist ein innerhalb, von Wohn- und Nutzeinheiten, liegender Raumabschluss.

Innenwand

    Dies ist die Wand zwischen Innenräumen.

Innenwanddämmung

    Die Innendämmung von Außenwänden wird überall dort bevorzugt, wo Räume rasch und in der Regel nur für kurze Zeit aufgeheizt werden sollen (z.B. Versammlungsstätten) und wo erhaltenswerte Altbaufassaden (z.B. reich gegliederte Stuckfassaden) aufgrund denkmalpflegerischer Gesichtspunkte nicht verändert werden dürfen. Auch bei vorhandenen Sichtbeton-, Klinker- und Natursteinfassaden werden in der Regel innenseitige Dämmmaßnahmen vorgenommen, um das äußere Erscheinungsbild der Gebäude zu erhalten.

Innenwandgestaltung

    Die Beschaffenheit der Raumwände ist ein Faktor der das Raumklima stark beeinflußt. Neben dem Schutz vor Witterungseinflüssen von außen haben sie vor allem die Funktion der

    • Bestimmung der Luftfeuchtigkeit im Raum
    • Bindung der im Raum umherschwirrenden Staub- und Schmutzpartikel
    • Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit (Wasserdampf)
    • Wärmedämmung und Wärmespeicherung und damit die Beeinflussung der Raumtemperatur
    • Frischluftzufuhr durch Diffussionsfähigkeit (Atmungsfähigkeit) der Wandbaustoffe

    Es daher zu vermeiden, dass die Wände “versiegelt” werden mit z.B. Kunstharzfarben oder gar Kunststofftapeten, die neben diesem Versiegelungseffekt und der damit verbundenen “Schimmelgefahr” im Wandbaustoff sogar noch zusätzlich verschiedene Gifte (z.B. toxische Stoffe, Formaldehyd etc...) ausgasen können. Vor allem aber können diese im Brandfall hochgiftige Gase entwickeln. Wandbeläge und Tabeten sollten daher atmungsaktiv sein. Hierbei sollte auch beachtet werden, dass Tapeten immer wieder gewechselt werden sollten, da mit der Zeit durch die Staubspeicherung die Diffusionsfähigkeit nachlässt. Vorsicht auch bei der Verwendung von Tapetenklebern, hier sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe ökologische Tapetenkleber verwenden, um ein Ausgasen der meist hochgiftigen Kleberlösemittel zu vermeiden.

Innerer Blitzschutz

    Alle Maßnahmen (die Gesamtheit) gegen die Auswirkungen des Blitzeinschlages auf metallene Installationen und elektrische Anlagen im Bereich der baulichen Anlage.

Insekticide

    -->Insektizide

Insektizide

    Allgemein ist dies die Betitelung (auch Insekticide geschrieben) für Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, welche sich in ihrer Wirksamkeit besonders gegen Insekten und deren Erscheinungsformen richten.

Insel-Systeme

    Dies ist der Oberbegriff für unabhängig vom Stromnetz betriebene Photvoltaikanlagen.

insistieren

    Insistieren bedeutet auf etwas beharren, hartnäckig auf etwas bestehen. Dieser Begriff kommt aus dem Lateinischen.

Insolvenz

    Dieser Begriff beinhaltet die Zahlungsunfähigkeit bzw. Zahlungseinstellung eines Schuldners, was nicht unabdinglich die Stilllegung eines Unternehmens nach sich zieht. In der heutigen Zeit bietet die Insolvenz vielmehr eine Möglichkeit des Neuanfangs. Eine Insolvenz ist in den wenigsten Fällen auf fachliche Inkompetenz zurückzuführen, in den meisten Fällen ist dies das Resultat der schlechten Zahlungsmoral der Auftraggeber, unnötig großer Bürokratieaufwand oder auch undurchsichtiger bzw. nicht nachvollziehbarer Gesetzgebungen mit welchen ein Handwerksunternehmen (speziell klein- und mittelständische Unternehmen) kaum oder gar nicht vertraut ist.

Inspektion

    Im Allgemeinen versteht man hierunter alle Maßnahmen zur Feststellung des Istzustandes eines Gebäudes.

Installation

    Bezeichnung für den Einbau von Wasser- und Gasleitungen sowie von Heizungen. Bsp.: -->Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen

Installationsausläufe

    Dies sind Aussparungen aus Wand oder Boden (für Installationen).

Instalationsblöcke

    -->Installationswände

Installationsgeräusche

    Geräusche die beim Gebrauch von Installationen entstehen oder schallübertragende Geräusche welche über das Bauwerk an die  Installationen weitergeleitet werden.

Installationsschacht

    Im Installationsschacht werden vertikale Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt.

Installationswände

    Hinter diesen befinden sich alle Fall-, Abzweig- und Steigleitungen einer Sanitäreinheit eines Stockwerkes.

Installationszelle

    Dies ist ein Gebäudeteil welcher die sanitären Installationen und Naßräume enthält. Dieser stellt in seiner Lage einen  unveränderbaren Kern innerhalb eines variablen Grundrisses dar, als Raumzelle mit allen Rohrleitungen und Anschlussvorrichtungen.

Instandhaltung

    Die Instandhaltung betrifft vorbeugende Massnahmen, die der Vermeidung von Schäden dienen sowie die ständige Beaufsichtigung und Überprüfung einer Sache auf drohende Verschlechterungen ihres Zustandes und ihrer Gebrauchstauglichkeit. Auch wenn der Wortlaut der DIN 31051 den Begriff Instandhaltung als Überbegriff zu Massnahmen der Wartung, Inspektion und Instandsetzung ansieht, so ist es doch grundlegend falsch, die Instandhaltung als Oberbegriff für die -->Instandsetzung zu sehen, denn das eine soll Schäden verhindern und das andere soll Schäden beheben. 

Instandhaltungsanstrich

    Dies ist die Betitelung für einen Anstrich der zur Verlängerung der Haltbarkeitsdauer eines bereits beanspruchten Anstrichsystems aufgebracht wird.

Instandsetzung

    Bei der Instandsetzung geht es um die Behebung von Mängeln oder Schäden, die insbesondere durch Abnutzung, Alterung und Witterungseinflüsse entstanden sind.

instationärer Zustand

    Dies ist ein Zustand, bei welchem die jeweiligen Parameter zeitabhängig sind.

Intarsie/Intarsia

    Einlegearbeit aus verschiedenfarbigen Hölzern, gebräuchlich in der italienischen Renaissance

Integraltafel

    Die Integraltafel enthält fertige Formeln für das Integral eines Produktes von zwei Funktionen, wobei jedoch die Funktionen konstant, quadratisch, linear oder kubische Parabeln sein können.

Integrationsplanung

    -->Entwurfsplanung

Intensimeter

    Meßgerät für z.B. gewisse Röntgenstrahlen.

Intensität

    u.a. Wirksamkeit und Leuchtkraft von Farben.

Interaktionsbeziehung

    Bezogen auf den Stabquerschnitt geben Interaktionsbeziehungen Kombinationen von Schnittgrößen an, die zum Beispiel zur Tragfähigkeitsbestimmung eines Querschnittes verwendet werden.

Interaktionsnachweis

    Der Nachweis der angibt, dass die vorhandenen Schnittgrößen kleiner sind als die maximal aufnehmbaren Schnittgrößen des Querschnitts.

Interferometer

    Meßgerät für Licht- und Schallwellen.

Interkolumnium

    Bezeichnung für den Säulenabstand.

International Style

    Dies war der funktionale Architekturstyl des 20. Jahrhunderts der aus dem Bauhaus und dem Einfluß der 30. Jahre entsprang, die Pioniere hiervon waren Wright und Gropius.

Interne Wärmegewinne (QI)

    Bei den internen Wärmegewinne werden die Wärmeproduktion von Personen, elektrischen Geräten und Beleuchtung zusammengefast.

Interventionswert

    Im Rahmen der Beurteilung der Innenraumluft beschreiben diese Werte ein Konzentrationsniveau, bei dem kurzfristig Massnahmen zur Absenkung der Schadstoffbelastung ergriffen werden müssen.

Intoxikation

    Die Intoxikation ist eine Vergiftung, wobei mit dem Begriff sowohl der Vorgang der Giftaufnahme als auch der Vergiftungszustand selbst zu verstehen ist.

Intrallam

    Dies sind Holzspanplatten als stab- oder plattenförmige Konstruktionselemente aus Furnierstücken.

Intuminenz-Anstrichstoffe

Ion

    Ionen (aus dem Griechischem: Ion: wandern) sind elektrisch geladene Teilchen, Atome oder Moleküle, die ein- oder mehrfach positiv (Kationen) oder negativ (Anionen) geladen sind, und bei der elektrolytischen Dissoziation auftreten. 

Ionenaustauscher

    Hier handelt es sich um Anlagen mit organischen oder anorganischen Substanzen, die es ermöglichen, fast alle Anionen und Kationen aus dem Wasser zu entfernen.

Ionen-Bindung

    Sie ist eine chemische Bindung, bei der die Teilchen durch positive (+) und negative(-) Ladungen zusammengehalten werden.

Ionisation

    Die Bezeichnung für den Übergang von Atomen oder Molekülen in den Zustand der elektrischen Ladung von Ionen.

Ionische Säulenordung

    Mit Basis, Schaft mit Kanneluren (halbrund mit Steg), Kapitell: Volutenpaar und flacher Abakus, Architrar (dreiteilig), umlaufendes Friesband, Beispiele von Ionischer Bauweise: Athena Tempel und Erechtheion in Athen.

Ionisierende Strahlung

    Dies ist eine Strahlung, welche in Materialien (auch im menschlichen Körper) Ionen erzeugen kann.

Ionometer

IP

    • Abkürzung für franz. Internationale Protection, zu deutsch Internationaler Schutz
    • Das Kurzzeichen für eine Schutzart bei elektrischen Geräten und Anlagen, hierbei wird unterschieden in:
      • IP00: Ungeschützt gegen Staub, Fremdkörper, Wasser und Feuchtigkeit.
      • IP11: Geschützt gegen feste Fremdkörper > 50 mm und gegen Tropfwasser, Auftreffwinkel zur senkrechten 0°.
      • IP20 : Geschützt gegen feste Fremdkörper > 12 mm, ungeschützt gegen Wasser und Feuchtigkeit.
      • IP22: Geschützt gegen feste Fremdkörper > 12 mm und gegen Tropfwasser mit einem Auftreffwinkel zur senkrechten von 15°.
      • IP23: Geschützt gegen feste Fremdkörper > 12 mm und gegen Sprühwasser aus einer Neigung bis zu 60° gegen die Senkrechte.
      • IP33: Geschützt gegen feste Fremdkörper > 2,5 mm und gegen Sprühwasser aus einer Neigung bis zu 60° gegen die Senkrechte.
      • IP40: Geschützt gegen feste Fremdkörper > 1 mm und ungeschützt gegen Wasser und Feuchtigkeit.
      • IP44: Geschützt gegen feste Fremdkörper > 1 mm und gegen Spritzwasser aus beliebiger Richtung.
      • IP50: Geschützt gegen Staub, ungeschützt gegen Wasser und Feuchtigkeit.
      • IP54: Geschützt gegen Staub und gegen Spritzwasser aus beliebiger Richtung.
      • IP55: Geschützt gegen Staub und gegen Strahlwasser aus einer Düse aus beliebiger Richtung.
      • IP65: Staubdicht, geschützt gegen eine Düse aus beliebiger Richtung. Brandschutz bei der Leuchteninstallation.

Schutzartenübersicht VDE 0710 DIN 40050

Erste Kennziffer

Bedeutung für den Schutz des Betriebsmittel

Zweite Kennziffer

Wasserschutz

0

nicht geschützt

0

nicht geschützt

1

Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser > 50 mm

1

Schutz gegen senkrecht trofendes Wasser

2

Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser > 12,5 mm

2

Schutz gegen tropfendes Wasser mit 15° Neigung

3

Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser > als 2,5 mm

3

Schutz gegen Sprühwasser

4

Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser > als 1 mm

4

Schutz gegen Spritzwasser

5

staubgeschützt

5

Schutz gegen Strahlwasser

6

staubdicht

6

Schutz gegen starkes Strahlwasser

 

 

7

Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen

 

 

8

Schutz gegen andauerndes Untertauchen

IP-Schutzarten nach DIN 40050 für elektrische Betriebsmittel

Bereich

Bäder, in denen sich häufig Nässe infolge Betauung bildet z.B. in öffentlichen Bädern und Bädern in Sportanlagen

Bäder, in denen sich nur selten Nässe infolge Betauung bildet. z.B. Bäder im Wohnbereich

0

IP X7

IP X7

1

IP X5

IP X4, IP X 5 1)

2

IP X 5

IP X4

3

IP X 5

IP X1 2)

1) Die Schutzart IP X5 muss gewählt werden, wenn mit dem Auftreten von Strahlwasser zu rechnen ist, z.B. bei Massage Duschen.
2) Für Leuchten genügt IP X0

IPB

    Dies ist die Kurzbezeichnung für einen breiten I-Träger aus Stahl. Die Abmessungen liegen hier bei einer ca. Höhe von 100 bis 1000 mm und einer ca. Breite von 100 bis 300 mm.

IPBC

    Dies ist die Abkürzung für Iod-Propinylbutylcarbamat (3-Iod-2-propinylbutylcarbamat). Das Einsatzgebiet liegt häufig in Holzschutzmitteln und hier als Schimmel- und Bläueschutzwirkstoffkomponente in den Gefährdungsklassen 2 und 3. Ebenso findet man diesen Stoff in diversen Farben, Dicht- und Klebstoffen oder in sehr geringen Dosen auch in Kosmetika. Bei Hautkontakt kann es zur Sensibilisierung führen.

IPBl

    Dies ist die Kurzbezeichnung für einen breiten I-Träger aus Stahl, in einer leichten Ausführung. Die Abmessungen liegen hier bei einer ca. Höhe von 100 bis 1000 mm und einer ca. Breite von 100 bis 300 mm.

IPDI

    Abkürzung für -->Isophorondiisocyanat.

IPDM

    Abkürzung für Äthylen-Propylen-Dien-Monomer wird z.B. eingesetzt für Fensterdichtprofile ist UV- beständig und dauerelastisch.

IPE

    Dies ist die Kurzbezeichnung eines mittelbreiten I-Träger aus Stahl. Die Abmessungen liegen hier bei einer ca. Höhe von 80 bis 600 mm und einer ca. Breite von 46 bis 220 mm.

IPO

Ir

    Abkürzung für Iridium.

Irdengutfliesen

    Irdengutfliesen mit farbigen Scherben bestehen aus einer Mischung von Kreide, Quarzsand, Ton und Kaolin. Sie werden in Formen gepresst und bei einer Temperatur von ca. 1.000 °C gebrannt. Nach dem ersten Brand kann eine Glasur aufgebracht werden. Diese Fliesen oder Platten besitzen mit ca. 10% ein hohes Wasseraufnahmevermögen, womit sie ausschliesslich in Innenräumen, auf Wand- und Bodenbereiche, verlegt werden können (nicht frostsicher).

IRK

    Abkürzung für die Innenraumlufthygiene-Kommision, einer Kommision des Umweltbundesamtes (UBA).

irrreversibel

    Aus dem Lateinischem kommend (revertere = umkehren) werden mit diesem Begriff allgemein Vorgänge betitelt die nicht mehr umkehrbar sind. Wie z.B. bei 2K-Lacken bei welchen die durch eine chemische Reaktion eingetretene Zustandsänderung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Iroko

    Afrikanische Holzart. Das Holz ist sehr hart, dicht, fest, und dauerhaft. Es schwindet wenig und witterungsfest. Es lässt sich schwer hobeln und sägen ist aber sonst normal zu bearbeiten. Holzstaub verursacht Reizung der Atemwege und Asthma. Verwendungsbereich: Türen, Tore, Aussenbänke, Treppen, Tische, Parkett, Bootsbau, chem. Spezialbehälter und Wagnerarbeiten.

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Isidor von Milet

    Der byzantinische Baumeister Isidor von Milet (ca. 532-537 aktiv) hat zusammen mit Anthemius von Tralles die Hagia Sophia in Konstantinopel erbaut.

Islamische Architektur

    In Ihrer Frühzeit übernahm die Islamische Baukunst vieles vom Christentum. Dies änderte sich mit den Felsendom von Jerusalem ( 685-91). Die ersten Minarette entstanden im 8. Jahrhundert. Auf dem Höhepunkt Ihrer Entwicklung löste sich die urbane, äusserst dekorative islamische Architektur mit ihren Backsteinbauten, Fayencen und Stuckornamenten immer mehr von Byzanz und vom Helenismus und breitete sich in eigenständigen Formen bis nach Spanien und Westafrika, Zentralasien, Indien und Indonesien aus.

iso

    • Als Vorsilbe Iso- bedeutet dies “gleich”. In der Chemie wird diese Vorsilbe häufig zur Kennzeichnung von sogenannten Isomeren, also Vebindungen mit gleicher Summenformel jedoch unterschiedlicher Atomanordnung, verwendet.
    • ISO: Abkürzung für Internationale Standard Organisation (International Organisation for Standardization). Dies ist eine internationale Normenorganisation.

Isoaliphate

    Dies sind isomerische aliphatische Kohlenstoffderivate aus Erdgas. Dieser Stoff findet z.B. als geruchsarmes Lösemittel in Farben Verwendung und gilt als gering giftig.

Isocyanate

    Dies sind reaktionsstarke organische Verbindungen. Sie werden als Härter z.B. in Epoxidharzen oder in Polyurethanen verwendet. Schon bei geringer Konzentration in der Atemluft kann es zu Reizungen im Atemtrakt kommen. Es handelt sich hierbei um ausserordentlich starke Allergene, die asthma- oder heuschnupfenähnliche Symptome hervorrufen.

Isogon

    Regelmäßiges Vieleck.

Isohypse

    -->Höhenschichtlinie

Isolator

    Nichtleitender Stoff, der das Fliessen von Wärme, Schall, Licht, Wasser oder auch elektrischen Ströme verhindert oder stark mindert.

Isolieranstrich

    Sperranstrich, um schädlichem Einwirken von z. B. Schimmel, Wasser, Rauch oder Ausblähungen auf einen Untergrund entgegenzuwirken. -->Absperrmittel.

Isolieren

    In bautechnischer Sicht siehe -->Isolierung; in chemischer Sicht ist dies das Trennen eines Stoffes aus einem Gemenge verschiedener Stoffe dies kann durch Auswaschen mit destilliertem Wasser oder einem Lösemittel, durch Destillation, Eindampfen, Filtrieren und mit vielen anderen, meist physikalischen Mitteln, erfolgen.

Isolierfarbe

    Umgangssprachlich ist dies die allgemeine Bezeichnung für spezielle Grund-Beschichtungsstoffe die schädliche Einwirkungen eines Substrates auf die nachfolgende Beschichtung verhindern oder ein Durchschlagen löslicher Stoffe unterbinden soll. Die fachlich korrektere Betitelung lautet hierbei -->Absperrmittel. Der ebenfalls noch oft verwendete Begriff Isoliermittel ist zu vermeiden um Verwechslungen mit Elektroisolierstoffen oder Schall- und Wärmedämmstoffen auszuschliessen.

Isoliergips

    Eigentlich als Dämmgips betitelt wurde dieser Gips früher zur Wärme- und Kältedämmung von Rohrleitungen oder Kesseln verwendet. Durch Zusatz von Verzögerern ist er etwa 60 min verarbeitbar und sehr hart (Härte etwa 45 N/mm²). Die Druckfestigkeit liegt bei ca. 30 N/mm² und die Wärmeleitzahl bei 0,4.

Isolierglas

    Aus --> Mehrscheibenisolierglas, die voneinander durch Luft, Edelgas bzw. Vakuumzwischenräume getrennt und luft- und feuchtigkeitsdicht miteinander verbunden sind.

Isoliergrund

    -->Absperrmittel

Isolierstoß

    Dies ist ein elektrisch isolierender Schienenstoß, welcher erforderlich ist um Strom sperrende Abgrenzungen von Gleisstromkreisen zu erstellen.

Isolierung

    Sicherung gegen das Abfliessen von Energie aus elektrischen Leitern, auch Bezeichnung für -->Dämmung.

Isoliervollholz

    Dieses Holz wird durch Tränken, Imprägnieren, Verdichten oder Oberflächenbehandlung vergütet.

Isomere

    Bezeichnung für eine chemische Verbindung, welche trotz gleicher Atomanzahl zu anderen Verbindungen eine andere Anordung der Teilchen aufweist und somit eine andere Struktur hat.

Isomerie

    Dieser Begriff stammt aus dem Griechischem (isos: gleich; mèros: Teil); es handelt sich hierbei um eine bei Kohlenwasserstoff mit einer höheren Zahl von Kohlenstoffen zu beobachtende Erscheinung, bei welcher viele Stoffe sowohl aus den gleichen Elementen als auch in mengenmässig übereinstimmender Verteilung zusammengesetzt sind und trotz gleichem Molekulargewichts unterschiedliche physikalische und chemische Eigenschaften auftreten, da die gleichen Atome unterschiedlich gruppiert sind.

Isometrie

    Bezeichnung für die geometrische Gleichheit der Längenverhältnisse z.B. bei Landkarten.

ISO-Norm

    ISO-Normen sind international akzeptierte Normen (im Gegensatz zu länderspezifische Normen wie die DIN-Normen in Deutschland oder die CEN-Normen in Europa) die von der International Standardisation Organization (ISO) erarbeitet und herausgegeben werden. Mitglieder dieser Organisation sind die nationalen Normungsinstitute.

Isoparavin

    Lösungsmittel für div. Naturfarben, oft auch für Allergiker geeignet.

Isophorondiisocyanat

    Dies ist wie Hexamethylendiisocyanat (Kurzbezeichnung: HDI) oder 1,4-Cyclohexyldiisocyanat (Kurzbezeichnung: CHDI) ein Vertreter der Aliphatische Isocyanate. Bei dieses Polyisocyanat handelt es sich um Monomere, die als Ausgangsstoffe für hochwertige Polyurethane und Polyurethanderivate eingesetzt werden. Die Endprodukte zeichnen sich durch gute Alterungs- und Chemikalienbeständigkeit aus. Achtung dieser Stoff ist giftig beim Einatmen, er reizt die Augen, Atmungsorgane sowie die Haut.  Eine Sensibilisieren durch Einatmen und Hautkontakt ist möglich. Ebenso ist dieser Stoff giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.

Isoplethenmodell

    Die ist ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Modell zur Beurteilung der Anfälligkeit von Konstruktionen aus nachwachsenden Rohstoffen in Bezug auf den Schimmelpilzbefall. Bei dem Isoplethenmodell erfolgt die Erkenntnisermittlung der Sporenauskeimzeiten und des Mycelwachstums auf der Basis der Isoplethensysteme welche für verschiedene Gefährdungsklassen sowie einzelne Substratgruppen Gültigkeit besitzen. Durch dieses Modell kann eine Berücksichtigung des Substratflusses bei der Vorhersage der Schimmelpilzbildung ermöglicht werden. Das Isoplethensystem benennt hierbei das zu erwartende Mycelwachstum und die Sporenauskeimzeit in Abhängigkeit von Temperatur und relativer Luftfeuchte.

Isoprenoide

    Dies sind Stoffe deren Grundkörper aus Isoprenbausteinen aufgebaut ist. hier kann es sich u.a. um Terpene wie Campher, Limonen oder Alpha-Pinen handeln.

Isotaktisch

    Hier handelt es sich um Polymere, bei denen eine regelmäßige Anordnung der Moleküle vorliegt.

Isothermen

    Dies sind rechnerisch (i.d.R. mit Hilfe der EDV) sichtbar gemachte Kennlinien einer bestimmten Temperatur in einem Bauteil.

Isothermenverlauf

    Ist eine schematische Darstellung einer (früher: Kältebrücke) Wärmebrücke.

Isothiazolone

    Diese, als starke Allergene bekannten Stoffe, setzt man vor allem als Biozide in Sprühluftbefeuchtern von raumlufttechnischen Anlagen und als Topfkonservierer für Anstrich- und Klebstoffe ein, um das Wachstum von Mikroorganismen zu verhindern.

Isotrop

    Ein Stoff ist isotrop, wenn er nach allen Richtungen hin die gleichen physikalischen Eigenschaften aufweist wie ein anderer. -->Isotropie.

Isotropie

    Ursprünglich aus dem Griechischem (isos = gleich, tropos = Drehung/ Richtung) bezeichnet dieser Begriff die Richtungsunabhängigkeit einer Eigenschaft, es handelt sich also um das Gegenteil von -->Anisotropie.

Istabmaß

    Dieses Maß ist die Differenz zwischen -->Istmaß und -->Nennmaß.

Istmaß

    Dies ist das tatsächliche, durch eine Nennmessung ermittelte Maß eines Baukörpers oder Bauwerkes.

Isteckpunkt

It-Dichtungen

    Dies ist die Bezeichnung für die früher verwendeten asbesthaltigen Flachdichtungen. Sie enthielten ca. 70 bis 80% Asbest und ihr Einsatzbereich lag bei Abdichtungen von Rohrleitungen, Armaturen oder auch Kesseln. Neben diesem verwendete man diese Dichtungen auch zum Abdichten von Ölen (Kurzzeichen ItÖ) und Säuren (Kurzzeichen ItS).

Iterationsverfahren

    Bei diesem Verfahren wird das Ergebnis, durch wiederholte Anwendungen des selben Rechenweges solang bis das Ergebnis sich im Rahmen der gewünschten Genauigkeit befindet, schrittweise verbessert.

    Biobaustoffe klein
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IVB

    Abkürzung für Industrieverband Dichtstoffe e.V.

IVB-Merkblätter

    Die IVB-Merkblätter werden als technische Information vom -->IVB immer dann erarbeitet, wenn für ein Einsatzgebiet von Dichtstoffen keine -->DIN-Norm vorliegt. In Fachkreisen gelten diese Merkblätter als Normenersatz.

IVHB

Ixel

    Dies ist im Baubereich die Bezeichnung für das Inneneck das zwischen zwei Flächen (Wand - Decke) liegt. - ->Deckenixel.

Ixelbrett

    Dies ist der Vorgänger der heute verwendeten Inneneckkelle, der früher aus Holz (als Schablone für eine saubere Innenecke) gefertigt wurde.

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