H
- Abkürzung für Wasserstoff.
- Abkürzung für Höhe.
- Als kleines h ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe welche über die gesamte Dicke wasserabweisend behandelt (hydrophobiert) sind. Diese Wärmedämmstoffe werden handelsüblich zusätzlich in z.B.
H05, H10, H20 etc. unterteilt, wobei der Zahlenwert die Wasseraufnahme definiert (H05 bedeutet > 0,5 kg/m² oder H10 bedeutet > 1,0 kg/m², etc.).
ha
Haare
Dies sind, speziell bei den Holzarten Maple und Birnbaum vorkommende haarfeine Flecken, welche sich bei Furnieren über die gesamte Furnieroberfläche verteilen können und als
qualitätsmindernd angesehen werden.
Haarrisse
Sind Risse in Putzen, Betonen und Estriche </= 0,2 mm; treten aufgrund von Oberflächenspannungen beim Austrocknen auf, können auch bei Stahlbetonträgern in der Zugzone vorkommen.
Hagioskop
Maueröffnung in einer mittelalterlichen Kirche, durch die ansonsten verdeckte Altar zu sehen ist.
Hafen
Dies ist die Liege- und Wasserfläche in einem festgelegtem Gebiet mit den Anlagen für das Laden, Löschen und Liegen von Schiffen.
Hafenbecken
Hafentankfahrzeuge
Hafentankfahrzeuge sind Hafenfahrzeuge, die zur Aufnahme von unverpackten entzündbaren Flüssigkeiten eingerichtet und zugelassen sind, einschließlich Tankreinigungsfahrzeugen und
schwimmenden Bunkerstationen.
Hafner
Ursprünglich ist dies die alte Berufsbezeichnung für einen Töpfer der auch Ofenkacheln hergestellt hat, später die Berufsbezeichnung
für einen Ofenbauer. Heute lautet die Berufsbezeichnung Kachelofen- und Luftheizungsbauer. In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz ist noch heute der Begriff Hafner eine gängige Bezeichnung für den
Kachelofen- und Luftheizungsbauer.
Haftbarkeitsdauer
- Die Dauer der Haftbarkeit eines Vertragspartners.
- Die Standzeit bzw. Zeitspanne während Anstriche oder auch Beschichtungen ihre Funktionsfähigkeit beibehalten.
Haftbrücke
Haftbrücken sind beim Betonieren zement- und kunststoffdispersionsangereicherte Einschlämm-Massen, welche meist zwischen Alt- und Neubeton Verwendung finden, hierbei wird “frisch in frisch”
weiterbetoniert. Bei Haftbrücken die zur Verbesserung des Haftverbundes von Gipsputzen auf Beton verwendet werden handelt es sich um kunststoffgebundene pastöse Produkte die hauptsächlich aus
alkalibeständigen Dispersionen (Emulsionen) und feiner Gesteinskörnung (Sand, Quarzmehl o.ä.) bestehen.
Haftfestigkeit
Haftgrundierung
Dies sind im Allgemeinen haftvermittelnde und oft passivierende, dünnflüssige, spritz- oder streichbare Beschichtungsstoffe für die Vorbehandlung von Metallen, Putz- oder Farbuntergründen
etc. verwendet werden. Bei Haftgrundierungen für Metalle spricht man auch von Reaktionsprimer oder Washprimer, da diese i.d.R. Phosphorsäuren enthalten die mit der Metalloberfläche reagieren.
Haftklebstoffe
Hier handelt es sich um Klebstoffe, welche nach dem Verdunsten des Lösungsmittels eine haftende Verbindung herstellen hierbei jedoch klebrig bleiben. Diese Klebstoffe lassen sich wieder
lösen, bzw. abschälen und finden Ihre Verwendung bei Klebestreifen, Isolierbänder, Haftetikette u.a. Als Bindemittel wird im Allgemeinen Polyvinylether oder Polyisobutylen mit geringem Molekulargewicht
verwendet.
Haftputzgips
Gipsputz welcher besondere Hafteigenschaften hat, inbesondere für Arbeiten mit erschwerten Untergrundbedingungen und für einlagige Putzsysteme.
Haftspannung
Dies ist die Schubspannung an der Oberfläche eines tragenden Elements, welches in ein anderes tragendes Element eingebetten ist, z.B. die Schubspannung der Oberfläche eines Bewehrungsstahls
in Beton.
Haft- und Armierungsmörtel
Haftung
Bei Beschichtungen gilt dieser Begriff als Maß für den Widerstand einer Beschichtung gegen ihre mechanische Trennung vom Untergrund.
Haftungsbefreiung
Diese tritt laut BGB (§ 831) für den Auftraggeber und den Auftragnehmer ein, wenn ein Schadensfall durch einen ihrer -->Verrichtungsgehilfen verursacht wurde.
Haftungsrücklass
Der Haftungsrücklass ist z.B. in Österreich eine Sicherstellung für den Fall, dass der Auftragnehmer die ihm aus der Gewährleistung obliegenden Pflichten nicht erfüllt. In Österreich wird
oft von Schlussrechnungen und Teilschlussrechnungen ein Haftungsrücklass in Höhe von ca. 3 bis 5 % (z.B. lt. ÖNORM B 2110: 3%) der Auftragssumme einschließlich Umsatzsteuer zurückbehalten. Zumeist sind
Grenzen für die Höhe des Haftungsrückerlasses vereinbart (ÖNORM B 2110 Schwellwert: 1500 Euro). Der Haftungsrücklass wird direkt oder kurz nach Ende der Gewährleistungsfrist zurückerstattet, soweit er
nicht bestimmungsgemäß in Anspruch genommen wurde.
Haftwasser
Dies ist das Wasser, welches z.B. auf den Gesteinskörnern durch Oberflächenspannung festgehalten wird.
Haftzugfestigkeit
Die Haftzugfestigkeit (auch Abreißfestigkeit) als Beispiel, an einem Anstrichfilm oder einer oberflächennahen Baustoffschicht, ist dies die Kraft, für den Widerstand den diese Schicht
aufgrund ihres Haftvermögens einer mechanischen Trennung von Untergrund entgegensetzt.
Haftzugprüfung
Hahnenbalken
Dies ist der oberste, horizontal liegende Querriegel bei einem Kehlbalkendachstuhl.
Hakenblatt
Hakenschraube
Zimmermannsmäßige Bezeichnung für eine Schraube welche zur Verbindung von aufeinanderliegenden Hölzern dient.
Halbfabrikate
Dies ist die Betitelung für Bestandteile von Beschichtungsstoffen (i.d.R. aus mehreren Komponenten bestehend), die häufig und in immer gleicher Zusammensetzung benötigt werden, so dass man
sie aufbereitet vorrätig hält.
halbgewendelte Treppe
Wie -->viertelgewendelte Treppe, jedoch entspricht die Form eines Halbkreises.
Halblatte
Halbmaser
Hier handelt es sich um teilweise gemaserte Knollen und Stämme zur Furnierherstellung, diese werden auch -->Cluster genannt.
Halbpodest
Halbsäule
Halbschalen
Bei Halbschalen handelt es sich u.a. um formverleimtes Sperrholz. Das Sperrholz wird bei Feuchtigkeit (Wasserdampf) und unter Druck rund geformt (Formleimung).
Halbschranken
Dies ist eine Schlagbaumschranke (zumeist automatisch schließend und öffnend) welche nur halbseitig die Fahrbahn absperrt.
Halbwertsdicke
Halbzeug
Dies sind rohe, vorgewalzte Stähle.
Halle
Hallenbinder
Hallenkirche
Dies ist eine Kirche, bei der die Seitenschiffe gleich hoch wie das Mittelschiff ist.
Halloren
halogen
halogenfrei
Im Allgemeinen betitelt dieser Begriff, dass das Produktmaterial keine Verbindungen enthält, die von Halogenen (-->Halogene) abgeleitet sind. Elektrische und elektronische Produkte sind
dann als "halogenfrei" einzustufen, wenn keine absichtliche Herstellung von Rohmaterialien mit diesen Elementen vorliegt und diese Elemente nicht vorsetzlich im Endprodukt enthalten sind.
Halogene
Salzbildner, die in der VII. Gruppe des Periodensystems der Elemente stehenden Elemente Flour, Chlor, Brom, Jod und Astat, diese wurde benannt nach ihren Fähigkeiten, mit Metallen
unmittelbar Salze zu bilden.
Halogenlampen
Jod-Quarzlampen, elektrische Glühlampe mit Quarz- oder Hartglaskolben bei der dem Füllgas eine geringe Menge eines Halogens begefügt ist, z.B. Jod oder Brom, hierbei findet ein
Wolfram-Halogen-Kreisprozess statt durch den der Glühfaden laufend regeneriert wird.
Halonfeuerlöscher
Halsgraben
Halsnaht
Haltepunkt
Im Gleisbau ist dies eine Bahnanlage ohne Weichen, an der Züge planmäßig beginnen, halten oder enden dürfen.
Haltung
Als Haltung wird der Teil des Rohrnetzes einer Abwasseranlage bezeichnet, der zwischen zwei Schächten und/oder Sonderbauwerken liegt.
Hämatit
Kurzbezeichnung: Fe2O3. Mineral mit Eisenglanz das aufgrund der hohen Rohdichte (4,70 bis 4,90 kg/dm³) für die Herstellung von Schwerbeton und für den bautechnischen
Strahlenschutz verwendet wird. Weitere Bezeichnungen: Roteisenstein, Roter Glaskopf oder Blutstein.
Hammergrundstück
Ist ein Grundstück, bei dem der hinten wohnende Nachbar keine eigene Zufahrt hat und darauf angewiesen ist, über das vordere Grundstück laufen und fahren zu müssen.
Hammermühle
Handbiegemaschine
Handlauf
An Wänden oder Brüstungen befestigter oder den Abschluß eines Treppengeländers bildender Halt bzw. Führungshilfe zum Umgreifen.
Handelsregister
Das Handelsregister gibt Auskunft über die Rechtsverhältnisse der im Bezirk bestehenden Handelsfirmen. Es ist ein öffentliches Buch mit Urkundencharakter. Wenn ein Betrieb im Sinne
des Handelsgesetzbuchs (HGB) handelt muß dieser durch eine notariell beglaubite Eintragung beim zuständigen Handelsregister des Amtsgerichtes eingetragen sein.
Handformziegel
Diese Mauerziegel besitzen eine unregelmäßige Oberfläche, die Gestalt der Ziegel darf von der prismatischen Form geringfügig abweichen.
Hand in Hand streichen
Dies ist die Betitelung für die Arbeitsweise bei Malerarbeiten, bei der mehrere nebeneinander- oder auf dem Gerüst übereinander stehende Arbeitskräfte größere Flächen gleichmäßig
voranschreitend streichen oder rollen, so dass es keine antrocknenden Ansätze gibt.
Handramme
Handwalze
Handwaschbecken
Ein Handwaschbecken findet seinen Einsatz in privaten öder öffentlichen WC-Räumen und ist nur für die Handwäsche ausgelegt (Mindestmaß 45 x 35 cm).
Handwerkskammer
Die Handwerkskammer ist die gesetzliche Berufsstandvertretung des Gesamthandwerks im Kammerbereich. Ihr gehören kraft Gesetzes alle Unternehmen an, die berechtigterweise ein Handwerk oder
ein handwerkähnliches Gewerbe im Kammerbereich selbsständig auf eigene Rechnung als stehendes Gewerbe betreiben, sowie deren Gesellen und Lehrlinge. Die Handwerkskammer ist Körperschaft des öffentlichen
Rechts.
Handwerksordnung
Kurzbezeichnung für Gesetz zur Ordnung des Handwerks. Regelt im wesentlichen alle Rechtsgrundlagen der Gebiete der beruflichen Bildung, des Prüfungswesens, der Berufsausübung und des
Organisationsrechts für den Wirtschaftszweig Handwerk.
Hanf
Hanf (-->Nutzhanf) ist einer der natürlichen Rohstoffe, welcher zur Wärmedämmung eingesetzt und in Deutschland natürlich und ohne großen Aufwand angepflanzt werden kann. Der Anbau
ist insektizid- und pestizidfrei möglich, somit ist dieses Material auch frei von umweltschädlichen und gesundheitsschädlichen Zusätzen. Eigenschaften in Stichworten:
- gute Wärme- und Schalldämmung
- gute Wärmespeicherung ( bis zu 3 mal größer als bei mineralischen Dämmstoffen)
- hohe Wasserdampfregulierung
- guter Verarbeitungskomfort
- hohe Elastizitätseigenschaften
- optimale Recyclingeigenschaften, da Naturprodukt
- neutrale Kohlendioxid-Bilanz
Bauphysikalische Eigenschaften (ca. Werte):
- Dichte: 40 kg/m³
- Wärmeleitzahl i.d.R.: 0,040 W/mK
- Brandverhalten: B2
- Wasserdampfdiffusion: 1
Hang
Dies ist eine, natürlich entstandene und geneigte Geländeoberfläche.
Hangar
Hängebockgerüst
Dachdeckergerüst, welches an dem First befestigt wird und sich unterhalb der Traufe an der Fassade abstüzt.
Hängebrücke
Hier wird zwischen erdverankerten, sogenannten echten Hängebrücken und in sich verankerten, unechten Hängebrücken unterschieden.
Hängedachrinnen
Dies sind aufgehängte Dachrinnen. Sie werden unter der Traufe, bei geneigten Dächern mit Dachüberstand, mittels, an den Sparrenköpfen oder auf der Traufschalung angebrachten, Rinneneisen
aufgehängt.
Hängeeisen
Dies ist eine Aufhängevorrichtung für Hängewerke, wie z.B. Binderbalken wird an -->Hängesäule angehängt.
Hängehölzer
Hängekuppel
Geometrisch hat diese Kuppelart eine Verwandtschaft mit der Böhmischen Kappe. Die Gewölbeform besteht aus einem Kugelausschnitt über einem quadratischen Grundriss.
Hängesäule
Hängestange
Hängesprengwerk
Dies ist eine Kombination aus Hängewerk und Sprengwerk. Im Brückenbau verlaufen hier die schrägen Druckstreben sowohl unter als auch über der Fahrbahnebene.
Hänge- und Reithölzer
Hängewerk
Dies ist eine trapezförmige ( auch dreieckförmige) Tragkonstruktion an die ein horizontal liegender Hauptbalken angehängt ist.
Hangkriechen
Dies ist ein langsames (infolge Gravitation) und über längere Zeiträume anhaltende Bewegung eines Hanges.
Hangrutschung
Dies ist eine kurzfristige und schnelle Bewegung eines Hanges unter Schwerkraft, infolge einer äußeren Einwirkung.
Hangwasser
Dies betitelt das Schichtwasser eines Hanges, das bei Niederschlägen auftretende Wasser, welches sich vor hangseitigen Gebäudewänden (Gebäudekellerwänden) staut und unter Umständen
hydrostatischen Druck erzeugen kann.
Hardouin-Mansarf
Der sehr erfolgreiche Architekt Jules Hardouin-Mansart (1646-1708) war barockbaumeister am Hofe Louis XIV, ab 1678 wurde ihm die Gestaltung von Versailles übertragen.
Harmonielehre
Aus der griechischen Antike stammendes Prinzip, das in der Renaissance vor allem von Alberti und Palladio wieder aufgenommen wurde und Relationen musikalischer Intervalle auf
Maßverhältnisse der Architektur überträgt.
Harmonikatüre
Dies ist eine Falttüre, das Türblatt faltet sich beim Öffnen zusammen.
Harnstoffderivate
Dient als Insektenschutz nicht zu verwechseln mit -->Harnstoffharzen, gesundheitlich unbedenklich bei geringer Konzentration.
Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum
Harnstoff-Formaldehydharz
Harnstoffharz
Kurzbezeichnung des Harnstoffformaldehyharz: UF. Dies ist ein formaldehydgebundenes Harz, es dient für stark Lösungsmittelhaltige Harnstofflacke oder als Basis für
Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum. Harnstoffharze entstehen durch Polykondesation von Harnstoffen CO (NH2)2, der aus Kohlendioxid und Ammoniak gewonnen wird - mit Formaldehyd unter
Abspaltung von Wasser.
Hartbeton
Dieser Beton wird zumeist für Industriefußböden verwendet, es handelt sich hierbei um Zement mit Hartbetonzusätzen wie z.B. Korund, Siliciumkarbid etc.
Hartbleirohr
Dieses Bleirohr besteht aus Blei mit Antimonzusatz und darf, wie alle anderen Bleirohre nicht als Trinkwasserleitung verwendet werden.
Hartbitumen
Hartdach
Dies ist die Betitelung für ein Dach mit einer -->Dachhaut aus Dachziegeln, Natursteinen (z.B.Schiefer) oder Betondachsteinen, die im Gegensatz zum -->Weichdach nicht feuergefährdet
ist.
Härte
Ist der Widerstand den ein Körper dem Eindringen eines anderen entgegensetzt. Für Baustoffe wird unter anderem die Mohssche Härteskala (-->Mohssche Ritzhärte) verwendet, die in 10
Härtegrade eingeteilt ist. Bei einzelnen Baustoffen ist die Elastizität sehr unterschiedlich, z.B. Holz sehr gut; Gußeisen sehr schlecht.
harte Bedachung
Dies ist die brandschutztechnische Klassifizierung von Dachdeckungen und Dachabdichtungen. Harte Bedachungen müssen gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein.
Härtebereich des Wassers
In der Wasserversorgung ist dies die halbquantitative Beschreibung des Gehalts an Erdalkaliionen im Wasser durch die Zuordnung zu einem von vier Härtebereichen (die Einheit °dH ist eine
alte Einheit, sie wird so nicht mehr verwendet):
- Härtebereich 1: weich; </= 1,26 mmol/l (</= 7° dH)
- Härtebereich 2: mittelhart; > 1,26 bis 2,88 mmol/l ( > 7° bis 14° dH)
- Härtebereich 3: hart; > 2,88 bis 3,78 mmol/l ( > 14° bis 21° dH)
- Härtebereich 4: sehr hart; > 3,78 mmol/l ( > 21° dH)
Härter
Dies ist die Betitelung für einen Zusatzstoff der direkt vor der Verarbeitung zugesetzt wird und die Vernetzung von Reaktionsharzen bewirkt.
Härteskala
Hartfaserplatte
Hartformgips
Hartformgipse werden hauptsächlich in der grobkeramischen Industrie (z.B. für Formen zur Herstellung von Falzziegeln bzw. Preßdachziegeln) verwendet. Solche Formen aus Hartformgips eignen
sich ferner auch zum Tiefziehen verschiedener Werkstoffe in Modellwerkstätten (z.B. im Karosseriebereich).
Hartgestein
Bezeichnung für Naturstein mit besonderer Härte, wie z.B. Granit.
Hartgips
Dieser Gips ist ein Produkt, das mit definierten Eigenschaften im wesentlichen im dental-medizinischen Bereich eingesetzt wird.
Hartglas
Hartharze
Dies ist die Betitelung für Harze, die einen hohen Schmelzpunkt haben und die aus diesem Grund harte, bei der Erwärmung nicht klebende Filme bilden.
Hartholz
Dies ist die Bezeichnung für Hölzer die durch einen hohen Faseranteil und eine enge Gefäßstruktur sehr fest und schwer sind, wie z.B. Kastanie, Rubinie (falsche Akazie), Linde, Esche,
Eiche, Erle, Ahorn, Birke, etc. Allgemein werden Hölzer mit einer -->Darrdichte > 0,55 g/cm³ (550 kg/m³) als Harthölzer und alle Hölzer mit geringerer Dichte als Weichholz bezeichnet.
Hartlote
Auch als Kupferlote oder Schlaglote bezeichnet sind dies CuZn-Legierungen mit ca 42 bis 54% Messing, sie dienen für das Löten von Messing, Kupferlegierungen und Stahl, Mit Hilfe eine
Zulegierung von Nickel kann der Schmelzpunkt variiert und die Festigkeit gesteigert werden.
Hartmetalle
Hartstoffestrich
Dies ist ein hoch beanspruchbarer Estrich, welcher eine große Verschleiß- und Biegezugfestigkeit besitzt:
- Hartstoffzementestrich; besitzt eine Hartstoffschicht mit Siliziumkarbid und Korund
- Einschichtiger Mangesiaestrich; mit der Festigkleitsklasse 50 (50 N/mm²)
Harze des Holzes
Harzester
Harzgallen
Holzfehler, Harzgallen sind innerhalb der Jahresringe liegende Hohlflächen, welche mit Harz gefüllt sind.
Harzgänge
Harzlacke
Haubarg
Dies ist ein nordfriesisches, bäuerliches Einfamilienhaus, bei welchem sich Wirtschafts- und Wohnbereich unter einem großen, gewalmten Dach befinden. Die Außenwände eines Haubargs sind sehr
niedrig und aus Mauerwerk. Der Kern der Dachkonstruktion ist der Gulf (ausgesteiftes Gerüst). Hier wird/wurde die Heuernte gelagert, daher der Name Haubarg, welcher soviel wie “Heu bergen” bedeutet.
Haubrücke
Dies ist ein Dachdeckerwerkzeug und dient zum Zurechthauen von z.B. Naturschiefer, Ziegeln oder auch Faserzementplatten etc.
Haufendorf
Dies ist eine Bezeichnung für eine Siedlungsform, bei der einzelne Gebäude in unregelmäßiger Form nebeneinander stehen.
Haufwerksporen
Dies sind Poren zwischen den Zuschlagskörnen, die z.B. entstehen wenn nur eine Korngröße verwendet wird, d.h. keine stetige Sieblinie verwendet wird.
Haufwerksporigkeit
Diese entsteht, z.B. bei Leichtbetonen indem Zuschläge aus dichtem Gestein zugefügt werden, hierbei werden Fein- und Mittelkornfraktionen reduziert oder ganz weggelassen, ebenfalls wird der
Zusatz von Zementleimen beschränkt.
Haupt
Hauptabsperreinrichtung
Kurzbezeichnung: HAE. Dies ist die Sperreinrichtung einer Gasleitung welche unmittelbar hinter der Einführung der Hausanschlussleitung, nach dem Reinigungsstück, an einer leicht
zugänglichen Stelle einzubauen ist. Sie kann auch zusammen mit dem Druckregler und dem Gaszähler außerhalb des Gebäudes in einem Anschlusskasten (oder Mauerkasten) untergebracht werden.
Hauptachsen
Dies sind diejenigen, zueinander rechtwinklig stehenden Achsen, für die das Biegemoment und die Stabverkrümmung gleichgerichtete Vektoren haben.
Hauptangebot
Laut dem BGB (§§ 133, 157) handelt es sich bei einem Hauptangebot um eine zu beurteilende Willenserklärung des Bieters. Laut der VOB Teil A ( § 21) gibt der Bieter durch ein Hauptangebot
lediglich seinen Preis an und die geforderten Erklärungen ab.
Hauptbahn
Im Gleisbau ist das dijenige Strecke, die aufgrund ihrer Zugbelastung durch Entscheidungen des Bahnunternehmens (bzw. Landesbehörde) als solche festgelegt worden ist.
Hauptbewehrung
Dies ist die Haupttragekonstruktion, welche die größten Momente aufzunehmen hat.
Hauptflächenmoment
Dies ist das Flächenmoment I. oder II. Grades, das auf eine Hauptachse eines Querschnitts bezogen ist.
Hauptgebäude
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Hauptgebäude sind geschlossene Gebäude, die den Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung, Bildung,
Konsum und Versorgung sowie gewerblichen Nutzungen dienen bzw. hierfür verwendbar sind.
Hauptgesims
Hauptgleis
Im Gleisbau ist dies das Gleis, welches von Zügen planmäßig befahren wird.
Hauptlasten
Kurzbezeichung H. Hauptlasten sind ständige Lasten, Verkehrslasten (einschl. Schnee-, ohne Windlasten), freie Massenkräfte von Maschinen, Seitenlasten auf Aussteifungskonstruktionen, soweit
sie als Hauptlasten entstehen.
Hauptleitung
- In der Wasserversorgung ist dies die Wasserleitung in einem Versorgungsgebiet, von der Versorgungsleitungen abzweigen.
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