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H
- Abkürzung für Wasserstoff.
- Abkürzung für Höhe.
- Als kleines h ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe welche über die gesamte Dicke wasserabweisend behandelt (hydrophobiert) sind. Diese
Wärmedämmstoffe werden handelsüblich zusätzlich in z.B. H05, H10, H20 etc. unterteilt, wobei der Zahlenwert die Wasseraufnahme definiert (H05 bedeutet > 0,5 kg/m² oder H10 bedeutet > 1,0
kg/m², etc.).
ha
Haare
Dies sind, speziell bei den Holzarten Maple und Birnbaum vorkommende
haarfeine Flecken, welche sich bei Furnieren über die gesamte Furnieroberfläche verteilen können und als qualitätsmindernd angesehen werden.
Haarrisse
Sind Risse in Putzen, Betonen und Estriche </= 0,2 mm; treten
aufgrund von Oberflächenspannungen beim Austrocknen auf, können auch bei Stahlbetonträgern in der Zugzone vorkommen.
Hagioskop
Maueröffnung in einer mittelalterlichen Kirche, durch die ansonsten verdeckte Altar zu sehen ist.
Hafen
Dies ist die Liege- und Wasserfläche in einem festgelegtem Gebiet
mit den Anlagen für das Laden, Löschen und Liegen von Schiffen.
Hafenbecken
Hafentankfahrzeuge
Hafentankfahrzeuge sind Hafenfahrzeuge, die zur Aufnahme von
unverpackten entzündbaren Flüssigkeiten eingerichtet und zugelassen sind, einschließlich Tankreinigungsfahrzeugen und schwimmenden Bunkerstationen.
Hafner
Ursprünglich ist dies die alte Berufsbezeichnung für einen Töpfer
der auch Ofenkacheln hergestellt hat, später die Berufsbezeichnung für einen Ofenbauer. Heute lautet die Berufsbezeichnung Kachelofen- und Luftheizungsbauer. In Süddeutschland, Österreich und der
Schweiz ist noch heute der Begriff Hafner eine gängige Bezeichnung für den Kachelofen- und Luftheizungsbauer.
Haftbarkeitsdauer
- Die Dauer der Haftbarkeit eines Vertragspartners.
- Die Standzeit bzw. Zeitspanne während Anstriche oder auch Beschichtungen ihre Funktionsfähigkeit beibehalten.
Haftbrücke
Haftbrücken sind beim Betonieren zement- und
kunststoffdispersionsangereicherte Einschlämm-Massen, welche meist zwischen Alt- und Neubeton Verwendung finden, hierbei wird “frisch in frisch” weiterbetoniert. Bei Haftbrücken die zur Verbesserung
des Haftverbundes von Gipsputzen auf Beton verwendet werden handelt es sich um kunststoffgebundene pastöse Produkte die hauptsächlich aus alkalibeständigen Dispersionen (Emulsionen) und feiner
Gesteinskörnung (Sand, Quarzmehl o.ä.) bestehen.
Haftfestigkeit
Haftgrundierung
Dies sind im Allgemeinen haftvermittelnde und oft passivierende,
dünnflüssige, spritz- oder streichbare Beschichtungsstoffe für die Vorbehandlung von Metallen, Putz- oder Farbuntergründen etc. verwendet werden. Bei Haftgrundierungen für Metalle spricht man auch
von Reaktionsprimer oder Washprimer, da diese i.d.R. Phosphorsäuren enthalten die mit der Metalloberfläche reagieren.
Haftklebstoffe
Hier handelt es sich um Klebstoffe, welche nach dem Verdunsten des
Lösungsmittels eine haftende Verbindung herstellen hierbei jedoch klebrig bleiben. Diese Klebstoffe lassen sich wieder lösen, bzw. abschälen und finden Ihre Verwendung bei Klebestreifen,
Isolierbänder, Haftetikette u.a. Als Bindemittel wird im Allgemeinen Polyvinylether oder Polyisobutylen mit geringem Molekulargewicht verwendet.
Haftputzgips
Gipsputz welcher besondere Hafteigenschaften hat, inbesondere für
Arbeiten mit erschwerten Untergrundbedingungen und für einlagige Putzsysteme.
Haftspannung
Dies ist die Schubspannung an der Oberfläche eines tragenden
Elements, welches in ein anderes tragendes Element eingebetten ist, z.B. die Schubspannung der Oberfläche eines Bewehrungsstahls in Beton.
Haft- und Armierungsmörtel
Haftung
Bei Beschichtungen gilt dieser Begriff als Maß für den Widerstand
einer Beschichtung gegen ihre mechanische Trennung vom Untergrund.
Haftungsbefreiung
Diese tritt laut BGB (§ 831) für den Auftraggeber und den
Auftragnehmer ein, wenn ein Schadensfall durch einen ihrer -->Verrichtungsgehilfen verursacht wurde.
Haftungsrücklass
Der Haftungsrücklass ist z.B. in Österreich eine Sicherstellung für
den Fall, dass der Auftragnehmer die ihm aus der Gewährleistung obliegenden Pflichten nicht erfüllt. In Österreich wird oft von Schlussrechnungen und Teilschlussrechnungen ein Haftungsrücklass in
Höhe von ca. 3 bis 5 % (z.B. lt. ÖNORM B 2110: 3%) der Auftragssumme einschließlich Umsatzsteuer zurückbehalten. Zumeist sind Grenzen für die Höhe des Haftungsrückerlasses vereinbart (ÖNORM B 2110
Schwellwert: 1500 Euro). Der Haftungsrücklass wird direkt oder kurz nach Ende der Gewährleistungsfrist zurückerstattet, soweit er nicht bestimmungsgemäß in Anspruch genommen wurde.
Haftwasser
Dies ist das Wasser, welches z.B. auf den Gesteinskörnern durch Oberflächenspannung festgehalten wird.
Haftzugfestigkeit
Die Haftzugfestigkeit (auch Abreißfestigkeit) als Beispiel, an einem
Anstrichfilm oder einer oberflächennahen Baustoffschicht, ist dies die Kraft, für den Widerstand den diese Schicht aufgrund ihres Haftvermögens einer mechanischen Trennung von Untergrund
entgegensetzt.
Haftzugprüfung
Hahnenbalken
Dies ist der oberste, horizontal liegende Querriegel bei einem Kehlbalkendachstuhl.
Hakenblatt
Hakenschraube
Zimmermannsmäßige Bezeichnung für eine Schraube welche zur
Verbindung von aufeinanderliegenden Hölzern dient.
Halbfabrikate
Dies ist die Betitelung für Bestandteile von Beschichtungsstoffen
(i.d.R. aus mehreren Komponenten bestehend), die häufig und in immer gleicher Zusammensetzung benötigt werden, so dass man sie aufbereitet vorrätig hält.
halbgewendelte Treppe
Wie -->viertelgewendelte Treppe, jedoch entspricht die Form eines Halbkreises.
Halblatte
Halbmaser
Hier handelt es sich um teilweise gemaserte Knollen und Stämme zur
Furnierherstellung, diese werden auch -->Cluster genannt.
Halbpodest
Halbsäule
Halbschalen
Bei Halbschalen handelt es sich u.a. um formverleimtes Sperrholz.
Das Sperrholz wird bei Feuchtigkeit (Wasserdampf) und unter Druck rund geformt (Formleimung).
Halbschranken
Dies ist eine Schlagbaumschranke (zumeist automatisch schließend und
öffnend) welche nur halbseitig die Fahrbahn absperrt.
Halbwertsdicke
Halbzeug
Dies sind rohe, vorgewalzte Stähle.
Halle
Hallenbinder
Hallenkirche
Dies ist eine Kirche, bei der die Seitenschiffe gleich hoch wie das Mittelschiff ist.
Halloren
halogen
halogenfrei
Im Allgemeinen betitelt dieser Begriff, dass das Produktmaterial
keine Verbindungen enthält, die von Halogenen (-->Halogene) abgeleitet sind. Elektrische und elektronische Produkte sind dann als "halogenfrei" einzustufen, wenn keine absichtliche
Herstellung von Rohmaterialien mit diesen Elementen vorliegt und diese Elemente nicht vorsetzlich im Endprodukt enthalten sind.
Halogene
Salzbildner, die in der VII. Gruppe des Periodensystems der Elemente
stehenden Elemente Flour, Chlor, Brom, Jod und Astat, diese wurde benannt nach ihren Fähigkeiten, mit Metallen unmittelbar Salze zu bilden.
Halogenlampen
Jod-Quarzlampen, elektrische Glühlampe mit Quarz- oder
Hartglaskolben bei der dem Füllgas eine geringe Menge eines Halogens begefügt ist, z.B. Jod oder Brom, hierbei findet ein Wolfram-Halogen-Kreisprozess statt durch den der Glühfaden laufend
regeneriert wird.
Halonfeuerlöscher
Halsgraben
Halsnaht
Haltepunkt
Im Gleisbau ist dies eine Bahnanlage ohne Weichen, an der Züge planmäßig beginnen, halten oder enden dürfen.
Haltung
Als Haltung wird der Teil des Rohrnetzes einer Abwasseranlage
bezeichnet, der zwischen zwei Schächten und/oder Sonderbauwerken liegt.
Hämatit
Kurzbezeichnung: Fe2O3. Mineral mit Eisenglanz
das aufgrund der hohen Rohdichte (4,70 bis 4,90 kg/dm³) für die Herstellung von Schwerbeton und für den bautechnischen Strahlenschutz verwendet wird. Weitere Bezeichnungen: Roteisenstein, Roter
Glaskopf oder Blutstein.
Hammergrundstück
Ist ein Grundstück, bei dem der hinten wohnende Nachbar keine eigene
Zufahrt hat und darauf angewiesen ist, über das vordere Grundstück laufen und fahren zu müssen.
Hammermühle
Handbiegemaschine
Handlauf
An Wänden oder Brüstungen befestigter oder den Abschluß eines
Treppengeländers bildender Halt bzw. Führungshilfe zum Umgreifen.
Handelsregister
Das Handelsregister gibt Auskunft über die Rechtsverhältnisse
der im Bezirk bestehenden Handelsfirmen. Es ist ein öffentliches Buch mit Urkundencharakter. Wenn ein Betrieb im Sinne des Handelsgesetzbuchs (HGB) handelt muß dieser durch eine notariell
beglaubite Eintragung beim zuständigen Handelsregister des Amtsgerichtes eingetragen sein.
Handformziegel
Diese Mauerziegel besitzen eine unregelmäßige Oberfläche, die
Gestalt der Ziegel darf von der prismatischen Form geringfügig abweichen.
Hand in Hand streichen
Dies ist die Betitelung für die Arbeitsweise bei Malerarbeiten, bei
der mehrere nebeneinander- oder auf dem Gerüst übereinander stehende Arbeitskräfte größere Flächen gleichmäßig voranschreitend streichen oder rollen, so dass es keine antrocknenden Ansätze gibt.
Handramme
Handwalze
Handwaschbecken
Ein Handwaschbecken findet seinen Einsatz in privaten öder
öffentlichen WC-Räumen und ist nur für die Handwäsche ausgelegt (Mindestmaß 45 x 35 cm).
Handwerkskammer
Die Handwerkskammer ist die gesetzliche Berufsstandvertretung des
Gesamthandwerks im Kammerbereich. Ihr gehören kraft Gesetzes alle Unternehmen an, die berechtigterweise ein Handwerk oder ein handwerkähnliches Gewerbe im Kammerbereich selbsständig auf eigene
Rechnung als stehendes Gewerbe betreiben, sowie deren Gesellen und Lehrlinge. Die Handwerkskammer ist Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Handwerksordnung
Kurzbezeichnung für Gesetz zur Ordnung des Handwerks. Regelt im
wesentlichen alle Rechtsgrundlagen der Gebiete der beruflichen Bildung, des Prüfungswesens, der Berufsausübung und des Organisationsrechts für den Wirtschaftszweig Handwerk.
Hanf
Hanf (-->Nutzhanf) ist einer der natürlichen Rohstoffe,
welcher zur Wärmedämmung eingesetzt und in Deutschland natürlich und ohne großen Aufwand angepflanzt werden kann. Der Anbau ist insektizid- und pestizidfrei möglich, somit ist dieses Material auch
frei von umweltschädlichen und gesundheitsschädlichen Zusätzen. Eigenschaften in Stichworten:
- gute Wärme- und Schalldämmung
- gute Wärmespeicherung ( bis zu 3 mal größer als bei mineralischen Dämmstoffen)
- hohe Wasserdampfregulierung
- guter Verarbeitungskomfort
- hohe Elastizitätseigenschaften
- optimale Recyclingeigenschaften, da Naturprodukt
- neutrale Kohlendioxid-Bilanz
Bauphysikalische Eigenschaften (ca. Werte):
- Dichte: 40 kg/m³
- Wärmeleitzahl i.d.R.: 0,040 W/mK
- Brandverhalten: B2
- Wasserdampfdiffusion: 1
Hang
Dies ist eine, natürlich entstandene und geneigte Geländeoberfläche.
Hangar
Hängebockgerüst
Dachdeckergerüst, welches an dem First befestigt wird und sich unterhalb der Traufe an der Fassade abstüzt.
Hängebrücke
Hier wird zwischen erdverankerten, sogenannten echten Hängebrücken
und in sich verankerten, unechten Hängebrücken unterschieden.
Hängedachrinnen
Dies sind aufgehängte Dachrinnen. Sie werden unter der Traufe, bei
geneigten Dächern mit Dachüberstand, mittels, an den Sparrenköpfen oder auf der Traufschalung angebrachten, Rinneneisen aufgehängt.
Hängeeisen
Dies ist eine Aufhängevorrichtung für Hängewerke, wie z.B. Binderbalken wird an -->Hängesäule angehängt.
Hängehölzer
Hängekuppel
Geometrisch hat diese Kuppelart eine Verwandtschaft mit der
Böhmischen Kappe. Die Gewölbeform besteht aus einem Kugelausschnitt über einem quadratischen Grundriss.
Hängesäule
Hängestange
Hängesprengwerk
Dies ist eine Kombination aus Hängewerk und Sprengwerk. Im
Brückenbau verlaufen hier die schrägen Druckstreben sowohl unter als auch über der Fahrbahnebene.
Hänge- und Reithölzer
Dies sind zwei miteinander winklig verbundene Holzstangen
(Holzpflöcke), die zum Schutz und zur Stabilisierung des Stroh- und Reetdachfirstes wie ein Reiter auf die Firstdeckung gestülpt werden.
Hängewerk
Dies ist eine trapezförmige ( auch dreieckförmige) Tragkonstruktion
an die ein horizontal liegender Hauptbalken angehängt ist.
Hangkriechen
Dies ist ein langsames (infolge Gravitation) und über längere Zeiträume anhaltende Bewegung eines Hanges.
Hangrutschung
Dies ist eine kurzfristige und schnelle Bewegung eines Hanges unter Schwerkraft, infolge einer äußeren Einwirkung.
Hangwasser
Dies betitelt das Schichtwasser eines Hanges, das bei Niederschlägen
auftretende Wasser, welches sich vor hangseitigen Gebäudewänden (Gebäudekellerwänden) staut und unter Umständen hydrostatischen Druck erzeugen kann.
Hardouin-Mansarf
Der sehr erfolgreiche Architekt Jules Hardouin-Mansart (1646-1708)
war barockbaumeister am Hofe Louis XIV, ab 1678 wurde ihm die Gestaltung von Versailles übertragen.
Harmonielehre
Aus der griechischen Antike stammendes Prinzip, das in der
Renaissance vor allem von Alberti und Palladio wieder aufgenommen wurde und Relationen musikalischer Intervalle auf Maßverhältnisse der Architektur überträgt.
Harmonikatüre
Dies ist eine Falttüre, das Türblatt faltet sich beim Öffnen zusammen.
Harnstoffderivate
Dient als Insektenschutz nicht zu verwechseln mit
-->Harnstoffharzen, gesundheitlich unbedenklich bei geringer Konzentration.
Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum
Harnstoff-Formaldehydharz
Harnstoffharz
Kurzbezeichnung des Harnstoffformaldehyharz: UF. Dies ist ein
formaldehydgebundenes Harz, es dient für stark Lösungsmittelhaltige Harnstofflacke oder als Basis für Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum. Harnstoffharze entstehen durch Polykondesation von Harnstoffen
CO (NH2)2, der aus Kohlendioxid und Ammoniak gewonnen wird - mit Formaldehyd unter Abspaltung von Wasser.
Hartbeton
Dieser Beton wird zumeist für Industriefußböden verwendet, es
handelt sich hierbei um Zement mit Hartbetonzusätzen wie z.B. Korund, Siliciumkarbid etc.
Hartbleirohr
Dieses Bleirohr besteht aus Blei mit Antimonzusatz und darf, wie
alle anderen Bleirohre nicht als Trinkwasserleitung verwendet werden.
Hartbitumen
Hartdach
Dies ist die Betitelung für ein Dach mit einer -->Dachhaut aus
Dachziegeln, Natursteinen (z.B.Schiefer) oder Betondachsteinen, die im Gegensatz zum -->Weichdach nicht feuergefährdet ist.
Härte
Ist der Widerstand den ein Körper dem Eindringen eines anderen
entgegensetzt. Für Baustoffe wird unter anderem die Mohssche Härteskala (-->Mohssche Ritzhärte) verwendet, die in 10 Härtegrade eingeteilt ist. Bei einzelnen Baustoffen ist die Elastizität
sehr unterschiedlich, z.B. Holz sehr gut; Gußeisen sehr schlecht.
harte Bedachung
Dies ist die brandschutztechnische Klassifizierung von Dachdeckungen
und Dachabdichtungen. Harte Bedachungen müssen gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein.
Härtebereich des Wassers
In der Wasserversorgung ist dies die halbquantitative Beschreibung
des Gehalts an Erdalkaliionen im Wasser durch die Zuordnung zu einem von vier Härtebereichen (die Einheit °dH ist eine alte Einheit, sie wird so nicht mehr verwendet):
- Härtebereich 1: weich; </= 1,26 mmol/l (</= 7° dH)
- Härtebereich 2: mittelhart; > 1,26 bis 2,88 mmol/l ( > 7° bis 14° dH)
- Härtebereich 3: hart; > 2,88 bis 3,78 mmol/l ( > 14° bis 21° dH)
- Härtebereich 4: sehr hart; > 3,78 mmol/l ( > 21° dH)
Härter
Dies ist die Betitelung für einen Zusatzstoff der direkt vor der
Verarbeitung zugesetzt wird und die Vernetzung von Reaktionsharzen bewirkt.
Härteskala
Hartfaserplatte
Hartformgips
Hartformgipse werden hauptsächlich in der grobkeramischen Industrie
(z.B. für Formen zur Herstellung von Falzziegeln bzw. Preßdachziegeln) verwendet. Solche Formen aus Hartformgips eignen sich ferner auch zum Tiefziehen verschiedener Werkstoffe in Modellwerkstätten
(z.B. im Karosseriebereich).
Hartgestein
Bezeichnung für Naturstein mit besonderer Härte, wie z.B. Granit.
Hartgips
Dieser Gips ist ein Produkt, das mit definierten Eigenschaften im
wesentlichen im dental-medizinischen Bereich eingesetzt wird.
Hartglas
Hartharze
Dies ist die Betitelung für Harze, die einen hohen Schmelzpunkt
haben und die aus diesem Grund harte, bei der Erwärmung nicht klebende Filme bilden.
Hartholz
Dies ist die Bezeichnung für Hölzer die durch einen hohen
Faseranteil und eine enge Gefäßstruktur sehr fest und schwer sind, wie z.B. Kastanie, Rubinie (falsche Akazie), Linde, Esche, Eiche, Erle, Ahorn, Birke, etc. Allgemein werden Hölzer mit einer
-->Darrdichte > 0,55 g/cm³ (550 kg/m³) als Harthölzer und alle Hölzer mit geringerer Dichte als Weichholz bezeichnet.
Hartlote
Auch als Kupferlote oder Schlaglote bezeichnet sind dies
CuZn-Legierungen mit ca 42 bis 54% Messing, sie dienen für das Löten von Messing, Kupferlegierungen und Stahl, Mit Hilfe eine Zulegierung von Nickel kann der Schmelzpunkt variiert und die
Festigkeit gesteigert werden.
Hartmetalle
Hartstoffestrich
Dies ist ein hoch beanspruchbarer Estrich, welcher eine große Verschleiß- und Biegezugfestigkeit besitzt:
- Hartstoffzementestrich; besitzt eine Hartstoffschicht mit Siliziumkarbid und Korund
- Einschichtiger Mangesiaestrich; mit der Festigkleitsklasse 50 (50 N/mm²)
Harze des Holzes
Harzester
Harzgallen
Holzfehler, Harzgallen sind innerhalb der Jahresringe liegende Hohlflächen, welche mit Harz gefüllt sind.
Harzgänge
Harzlacke
Haubarg
Dies ist ein nordfriesisches, bäuerliches Einfamilienhaus, bei
welchem sich Wirtschafts- und Wohnbereich unter einem großen, gewalmten Dach befinden. Die Außenwände eines Haubargs sind sehr niedrig und aus Mauerwerk. Der Kern der Dachkonstruktion ist der Gulf
(ausgesteiftes Gerüst). Hier wird/wurde die Heuernte gelagert, daher der Name Haubarg, welcher soviel wie “Heu bergen” bedeutet.
Haubrücke
Dies ist ein Dachdeckerwerkzeug und dient zum Zurechthauen von z.B.
Naturschiefer, Ziegeln oder auch Faserzementplatten etc.
Haufendorf
Dies ist eine Bezeichnung für eine Siedlungsform, bei der einzelne
Gebäude in unregelmäßiger Form nebeneinander stehen.
Haufwerksporen
Dies sind Poren zwischen den Zuschlagskörnen, die z.B. entstehen
wenn nur eine Korngröße verwendet wird, d.h. keine stetige Sieblinie verwendet wird.
Haufwerksporigkeit
Diese entsteht, z.B. bei Leichtbetonen indem Zuschläge aus dichtem
Gestein zugefügt werden, hierbei werden Fein- und Mittelkornfraktionen reduziert oder ganz weggelassen, ebenfalls wird der Zusatz von Zementleimen beschränkt.
Haupt
Hauptabsperreinrichtung
Kurzbezeichnung: HAE. Dies ist die Sperreinrichtung einer Gasleitung
welche unmittelbar hinter der Einführung der Hausanschlussleitung, nach dem Reinigungsstück, an einer leicht zugänglichen Stelle einzubauen ist. Sie kann auch zusammen mit dem Druckregler und dem
Gaszähler außerhalb des Gebäudes in einem Anschlusskasten (oder Mauerkasten) untergebracht werden.
Hauptachsen
Dies sind diejenigen, zueinander rechtwinklig stehenden Achsen, für
die das Biegemoment und die Stabverkrümmung gleichgerichtete Vektoren haben.
Hauptangebot
Laut dem BGB (§§ 133, 157) handelt es sich bei einem Hauptangebot um
eine zu beurteilende Willenserklärung des Bieters. Laut der VOB Teil A ( § 21) gibt der Bieter durch ein Hauptangebot lediglich seinen Preis an und die geforderten Erklärungen ab.
Hauptbahn
Im Gleisbau ist das dijenige Strecke, die aufgrund ihrer
Zugbelastung durch Entscheidungen des Bahnunternehmens (bzw. Landesbehörde) als solche festgelegt worden ist.
Hauptbewehrung
Dies ist die Haupttragekonstruktion, welche die größten Momente aufzunehmen hat.
Hauptflächenmoment
Dies ist das Flächenmoment I. oder II. Grades, das auf eine Hauptachse eines Querschnitts bezogen ist.
Hauptgebäude
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der
Baubegriffe in der Schweiz] Hauptgebäude sind geschlossene Gebäude, die den Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung, Bildung, Konsum und Versorgung sowie gewerblichen Nutzungen dienen bzw. hierfür
verwendbar sind.
Hauptgesims
Hauptgleis
Im Gleisbau ist dies das Gleis, welches von Zügen planmäßig befahren wird.
Hauptlasten
Kurzbezeichung H. Hauptlasten sind ständige Lasten, Verkehrslasten
(einschl. Schnee-, ohne Windlasten), freie Massenkräfte von Maschinen, Seitenlasten auf Aussteifungskonstruktionen, soweit sie als Hauptlasten entstehen.
Hauptleitung
- In der Wasserversorgung ist dies die Wasserleitung in einem Versorgungsgebiet, von der Versorgungsleitungen abzweigen.
- In der Bauelektrik die Elektroleitung vor dem Zähler, welche im Allgemeinen zwischen Hausanschlusskasten und Zähler verlegt ist.
Hauptlüftung
Bei Entwässerungsanlagen ist dies die Lüftung von einzelnen oder mehreren zusammen gefassten Fallleitungen.
Hauptmoment
Hauptnutzungszeit
Bei Baumaschinen ist dies die Zeit für die planmäßige Nutzung einer
solchen. Die Einsatzzeit abzüglich der Zeiten für ablauf-, Personen- und störungsbedingten Unterbrechungen, sowie der Nebennutzung und zusätzlichen Nutzung.
Hauptpol
Bei der Kinematik von Scheiben ebener Systeme mit 1 Freiheitsgrad
ist dies der Punkt einer Scheibe, der bei der momentanen Bewegung keine Verschiebung hat. Im Falle, dass der Hauptpol im Unendlichen liegt, führt die Scheibe eine Parallelverschiebung aus.
Hauptsammler
Dies ist der Sammelkanal eines Entwässerungsnetzes, von hier aus
wird die Entwässerung in die Kläranlagen oder zu den Vorflutern geleitet.
Hauptschlußstein
Hauptsignal
Dies ist das Signal, das das Befahren des anschließenden Gleisabschnittes regelt.
Hauptspannungen
Bei dem ebenem Spannungszustand eines Element ist dies der
Extremwert der Normalspannung, wenn die Schnittrichtung des Elements gedreht wird.
Hauptsparren
Hauptwindrichtung
Hauptunternehmer
Erfolgt eine gewerksweise Vergabe bzw. eine Vergabe nach Fachlosen
ist laut der VOB Teil A (§ 4) derjenige Unternehmer als Hauptunternehmer betitelt, welcher die Rohbauarbeiten ausführt.
Hausanschluß
Anschluß sämtlicher Installationen wie Gas, Wasser, Elektro, Telefon oder Kabel an das öffentliche Netz.
Hausanschlußraum
Raum für alle Anschlußleitungen für Ent- und Versorgung, für die
erforderlichen Anschlußeinrichtungen und ggf. auch für Betriebseinrichtungen in einem Gebäude.
Hausarbeitsraum
Raum für Ausstattung und Einrichtungen für Wäsche-, Kleidungs- und Wohnungspflege in einem Gebäude.
Hausbegrünung
Hausbock
Dieses fast schon sagenumwogene, ca 1-2,5 cm große Insekt, hat
laut einschlägigen Untersuchungen schon 36% aller deutschen Dachstühle befallen und ist somit deren größter Feind. Das Zerstörungswerk dieses kleinen Unruhestifters ist meist erst zu erkennen,
wenn ohnehin schon alles zu spät ist. Das Insekt befällt nur Nadelhölzer.
Hauseinführung
Hauseingangstüre
Dies ist der außen liegende Abschluss eines Eingangs der, der Neben-
oder Haupterschließung eines Gebäudes dient.
Hausentwässerung
Hausfäule
Dies ist eine Gruppe von holzzerstörenden Pilzen, -->Hausschwamm.
Hausformen
In der BauNVO (§ 22) werden als Hausformen Einzelhäuser,
Doppelhäuser oder Hausgruppen betitelt, welche in offender Bauweise als Gebäude mit seitlichem Grenzabstand zu errichten sind. Diese Hausformen unterscheiden sich folgendermaßen:
- Einzelhäuser: Freistehend auf dem Baugrundstück.
- Doppelhäuser: Freistehend an einer seitlichen Grenze und an der anderen Seite angebaut.
- Hausgruppen: Angebaut an mind. zwei Grenzen und an den beiden Kopfenden des Gesamtgebäudes freistehend.
Haushaltsfeuchte
Hausmeister
Auch Hauswart oder Portier betitelt ist dies ursprünglich der vom
Hauseigentümer Beauftragte, für Ordnung und Sauberkeit im und ums Haus, wie z.B. das Reinigen der Gänge und des Hofes, kleinere Ausbesserungen oder das Ablesen von Versorgungszählern.
Hausmüllverbrennung
Hausschornstein
Dies ist ein Schacht am oder im Gebäude, welcher (ausschließlich) Abgase von Feuerstätten ins Freie fördert.
Hausschwamm
Haussignalanlagen
Hausstein
Haustechnik
Hauswasserzähler
Dies ist ein Wassermengenzähler, er wird vom zuständigen Wasserwerk (Zulieferer) eingebaut.
Hautbildung
Dieser Begriff betitelt u.a. die unerwünschte Eigenschaft bei
physikalisch trocknenden Beschichtungsstoffen, die bedingt ist durch die oberflächliche Abgabe flüchtiger Bestandteile wie z.B. Wasser, an die Umgebung. Dieser Vorgang wird zumeist durch mangelhaft
verschlossene oder nur teilweise gefüllte Gebinde, insbesondere bei erhöhter Lagertemperatur, verursacht.
Hautleim
Hautverhinderungsmittel
Auch als Antihautmittel bezeichnet sind das Stoffe, die die
-->Hautbildung auf oxydativ trocknen Anstrichstoffen bei längerer Lagerung verhindern sollen.
Hauwald
Hawksmoor
HBauO
HBO
HD
- Abkürzung für Harmonisierungsdokumente.
- Abkürzung für Hohlblocksteine und T-Hohlsteine aus Beton mit geschlossenem Gefüge.
- Abkürzung für Dickenhobelmaschine.
- Abkürzung für Hohldielen aus Stahlbeton
- Als Abkürzung in einem Sechseck ist dies das Symbol bei der Trinkwasserschutz-DIN EN (DIN EN 1717) für
einen Rohrbelüfter bei Schlauchanschlüssen der kombiniert ist mit einem Rückflussverhinderer.
HDBV
HDH
HDI
- Abkürzung für den Haftpflichtverband der Deutschen Industrie.
- Abkürzung für Hexamethylen-Diisocyanat.
HDK
- Abkürzung für hohe Dielektrizitätskonstante.
- Abkürzung für Handdrehkreuz.
HD-PE
- Veraltete Bezeichnung für Polyethylen mit hoher Dichte.
- Als HDPE ist dies die Kennzeichnung für hartes Polyethylen (Niederdruckpolyethylen). Man findet dieses
Kennzeichnung z.B. bei Rohren, Mülltonnen oder Lüftern etc.
- Veraltete Bezeichnung für Hochdruck-Polyethylen.
-
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He
Heat-set
Bei Garnen ist dies der englische Begriff für “fixiertes Garn”; die Garndrehungen die durch Spinnen oder Zwirnen
hergestellt werden , werden durch Erhitzen fixiert. Diese Garne dienen z.B. für die Kräuselschlingen- oder Kräuselvelours.
Hebeanlanlage
Hebedrehflügel
Hebefenster
Dieses Fenster wurde von Holland nach England importierte, heute in der Bürohausarchitektur allgemein verbreitetes
vertikales Schiebefenster.
Hebeisen
Hebelarm
Bei statischen Berechnungen ist ein Hebelarm, bei der Berechnung eines Moments, als Produkt von Kraft mal
Hebelarm zu finden. Der Abstand der Kraftwirkungslinie vom Momentenbezugspunkt, wobei der Abstand rechtwinklig zu dieser Wirkungslinie ist.
Heberahmen
Heberleitung
Dies ist eine Rohrleitung, in welcher Wasser durch Ausnutzung des atmosphärischen Drucks über eine Erhebung
geleitet wird.
Hebe-Schiebeflügel
Hechtgaube
Hectorit
Hierbei handelt es sich um ein weißes montmorillonitähnliches Mineral, welches pulverisiert leicht in warmen
Wasser dispergierbar ist und u.a. als Stabilisierungs-, Antiabsetz-, Verdickungs- und Antiablaufmittel mit thixotropen Eigenschaften (jedoch ausschließlich für wässrigen Systeme) Verwendung findet.
heften
Begriff aus der Schweißtechnik, das punktweise Fixieren eines Bauteils, um es in der momentanen Lage zu halten
und es später komplett verschweißen zu können.
Heftniet
Heidefirst
Der Heidefirst ist der in Deutschland wohl am häufigsten auffindbare Reetdachabschluss. Auf die übliche
Rohrdeckung im Firstbereich werden hierbei Ballen aus geschnittenem, erdfeuchten Heidekraut im Verband mit einer
beidseitigen Schenkellänge von ca. 1 m aufgebracht. Die Neigung der Schenkel darf hierbei keinesfalls die
Dachneigung unterschreiten. Von der Firstspitze verjüngt sich der Heidefirst zur unteren Kante auf etwa 10 cm. Die
beiden Firstlatten an der Sparrenspitze stoßen bei dieser Firstausbildung zusammen. Als Schutzmaßnahme wird
unter dem Heidefirst oftmals eine Bitumen oder PE-Lage überlappend eingelegt und über dem Heidefirst zusätzlich
ein feinmaschiges Kunststoff- oder Drahtgeflecht gespannt und je nach Region durch Anordnung von z.B.
Weichholzpflöcken (Sticken) weiter gesichert. Diese Holzpflöcke sollen ca. 30 bis 60 cm lang sein und ihr
Querschnitt beträgt ca. 1,5 bis 2 cm. Je m Heidefirst sind allgemein mind. 100 Holzpflöcke zu verwenden.
Heißbitumen
Heißeinbau
Dies betrifft den Einbau von bituminösem Mischgut, welches je nach Bindemittel und Mischgutart
Einbautemperaturen zwischen 90°C und 250°C erfordert.
Heizelementschweißung
Heizenergiebedarf
Kurzbezeichnung: Q. Dies ist der rechnerisch ermittlete Wert der Energiemenge, die einem Gebäude oder auch
einer beheizten Zone zugeführt werden muss, um den Heizwärmebedarf abdecken zu können.
Heizenergieverbrauch
Dies ist eine, über einen bestimmten Zeitraum gemessene Heizenergie, die zur Aufrechterhaltung einer definierten
mittleren Raumlufttemperatur in einem Gebäude oder auch einer beheizten Zone nötig ist.
Heizgase
Heizgradtage
Wert zur Bestimmung von Dimensionierungen von Heizungen und zur Berechnung der Heizkosten; ergiebt sich aus
der Multiplikation des Temperaturunterschiedes zwischen mittlerer Außen- und Innentemperatur mit der Anzahl der Heiztage.
Heizgrenztemperatur
Dies betitelt die Außentemperatur, ab welcher ein Gebäude zur Aufrechterhaltung einer Soll-Innentemperatur nicht
mehr beheizt werden muss.
Heizkessel
Ein Heizkessel dient zur zentralen Erwärmung des Heizwasssers. Nach EnEV gelten nachfolgende Anforderungen
für das Nachrüsten von Heizkesseln:
- Heizkessel mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, die vor dem 01.10.1978 aufgestellt wurden müssen
bis zum 31.12.2006 außer Betrieb genommen werden.
- Heizkessel die vor dem 01.11.1996 ertüchtigt wurden müssen bis zum 31.12.2008 außer Betrieb genommen werden.
- Ungedämmte zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen in unbeheizten
Räumen müssen nach EnEv bis zum 31.12.2006 gedämmt werden.
Heizkostenverteiler
Ein Heizkostenverteiler (Kurzbezeichnung: HKV) ist ein Messhilfsgerät zur verbrauchsabhängigen Berechnung von
Heizkosten. Über eine Verhältnisrechnung mehrerer gleichartiger Heizkostenverteiler lassen sich die Heizkosten
bestimmen. Entgegen dem Prinzip in der Bundesrepublik Deutschland, keinerlei Waren mit ungeeichten, bzw. nicht
eichfähigen Messgeräten zu messen, ist der Heizkostenverteiler nach der Heizkostenverordnung eine Ausnahme.
Heizkörper
Hierbei wird im allgemeinen zwischen Radiatoren, Konvektoren und Rohrheizkörpern unterschieden.
Heizkörperlack
Heizkörperlacke werden solche Kunstharzlacke genannt, die bis zu 120° C vergilbungsbeständig sind und schnell
wechselnde Temperaturen aushalten, ohne weich zu werden oder abzuplatzen. Ofenrohre dürfen nicht mit
Heizkörperfarbe gestrichen werden, weil die Lackschicht durch die wesentlich höheren Temperaturen zerstört werden würde.
Heizkörpernische
Hier handelt es sich um eine -->Nische in einer Wand, in welche der Heizkörper eingebaut ist/wird. Zumeist befindet
sich eine Heizkörpernische unterhalb der Fensterbank.
Heizkosten
Die sogenannten Jahresheizkosten setzen sich zusammen aus den Jahrenbrennstoffkosten, den Betriebskosten und
den Kapitalkosten.
Heizkostenverordnung
Dies ist die Kurzbezeichnung für die “Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und
Warmwasserkosten”. Hier wird unter anderem vorgegeben, dass ein Grundeigentümer alle Räume mit Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Verbrauchserfassung, auszustatten hat.
Heizkostenvorschuss
Der Heizkostenvorschuss (Kurzbezeichnung: HKV) ist eine monatliche Abschlagzahlung welche im voraus als Teil
der Nebenkosten einer Mietwohnung zu entrichten ist und mit der Jahresabschlussrechnung verrechnet wird.
Heizkraftwerk
Diese Kraftwerke erzeugen ebenso wie Blockkraftwerke gleichzeitig, sowohl Strom als auch Wärme und haben aus
diesem Grund einen höheren Nutzungsgrad der Primärenergie.
Heizlast
Dies ist ein Maß für die erforderliche Heizleistung und somit Grundlage für die Bemessung der Heizflächen (in den
einzelnen Räumen) und auch für die Auslegung der gesamten Heizungsanlage.
Heizöl
Dies ist ein -->flüssiger Brennstoff. Aus festen Ausgangsstoffen enstehen Steinkohleteer-, Braunkohleteer-, und
Ölschiefer-Heizöle, aus flüssigen Ausgangsstoffen Heizöle aus Erdöl (mineralische Heizöle). Unterschieden werden diese Heizöle nach der Viskosität (Zähflüssigkeit):
- Heizöl EL: Extra leichtflüssig. Eine Vorwärmung ist weder zum Transport noch zur Verbrennung erforderlich.
Dieses Heizöl ist für Ölöfen sowie für kleine und mittlere Sammelheizungen geeignet.
- Heizöl L: Leichtflüssig. Dieses Heizöl ist nur für den Einsatz in Feuerungsanlagen geeignet. Eine Vorwärmung kann hier erforderlich sein.
- Heizöl S: Schwerflüssig. Zum Transport und zur Verbrennung ist eine Vorwärmung nötig. Dieses Heizöl wird
für Großheizanlagen >/= 1200 kW je Kessel und Industriefeuerungen verwendet.
Heizölabscheider
Dies ist eine Heizölsperre mit oder ohne Rückstauverschluss, welche verhindert, dass im Störungsfall Heizöl in die
Kanalisation gelangt.
Heizölsperre
Dies ist ein Bodenablauf der durch selbstständigen Abschluss verhindert, dass Heizöl (Leichtflüssigkeit) in die
Abwasserleitung gelangt.
Heizprotokoll für Estriche
Heizungsanlagenverordnung
Kurzbezeichnung: HeizAnlV. Diese Verordnung bestimmt u.a., dass Rohrleitungen und Armaturen von
Zentralheizungen gegen Wärmeverlust zu dämmen sind etc.
Heizungs-Entlüftungsventil
In der Regel an jedem Heizkörper zu finden dient dieses Ventil, wie der Name schon sagt, zur Entlüftung der
Heizkörper, es wird auch als Lufthahn bezeichnet.
Heizungsraum
Heizungs-Regulierungsmuffe
Dies sind regelbare T-Stücke in Rohrleitungen, an welchen man die gewünschte Durchflußmenge einstellen kann.
Heizwärmebedarf
Kurzbezeichnung: Qh. Dies ist der rechnerisch ermittlete Wärmeeintrag über ein Heizsystem, der zur
Aufrechterhaltung einer definierten mittleren Raumtemperatur in einem Gebäude oder einer beheizten Zone benötigt wird.
Heizwerk
Dieses versorgt über ein Fernheiznetz größere Gebäudegruppen oder auch ganze Stadtviertel mit Wärme.
Heizwert
Auch als Wärmewert oder Brennwert betitelt gilt dies als Maßeinheit für die in einem Brennstoff enthaltene
Wärmeenergie. Bei Brennholz kann in Bezug auf Laubbäume ein Durchschnittswert von 1.900 kWh und für
Nadelbäume 1.600 kWh je Raummeter angenommen werden. Der allgemeine Durchschnittswert für Brennholz wird
mit 1.800 kWh angegeben. Bei Ölen werden für Raps- und Palmöl 10,44 kWh/kg und Sojaöl 10,31kWh/kg angegeben.
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Brennholzart (bezogen auf 1 Raummeter)
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Heizwert (ca. Wert in kWh)
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Heizölmenge (Heizäquivalente in Liter)
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Weißbuche
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2.200
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220
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Rotbuche
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2.100
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210
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Eiche
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2.100
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210
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Esche
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2.100
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210
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Robinie
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2.100
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210
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Ulme
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1.900
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190
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Birke
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1.900
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190
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Ahorn
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1.900
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190
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Erle
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1.500
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150
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Weide
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1.400
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140
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Pappel
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1.400
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140
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Douglasie
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1.700
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170
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Kiefer
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1.700
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170
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Lärche
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1.700
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170
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Fichte
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1.600
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160
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Tanne
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1.500
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150
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Hektar
Flächenmaß, Abkürzung ha; 1 ha = 0,01 km² = 100 a = 10.000 m²
Hektoliter
Ein Maß zur Bestimmung des Rauminhaltes, Kurzbezeichnung hl; 1 hl = 0,1 m³ = 100 l
Helladische Zeiteinteilung
Mykene:
- Frühhelladische Zeit: 30.-22. Jh. vor unserer Zeitrechnung
- Mittelhelladische Zeit: 21.-17. Jh. vor unserer Zeitrechnung
- Späthelladische Zeit: 16.-12. Jh. vor unserer Zeitrechnung
Hellbezugswert
Der Hellbezugswert ordnet die Farbintensität in einer Zahlenskala von 1 bis 100. 1 bzw. 0 ist hierbei Schwarz
(dunkelster Grad) und 100 Weiss (hellster Grad). Farbtöne auf Wärmedämmverbund-Systemen mit
Hellbezugswerten < 40 sind problematisch, Hellbezugswerte < 20 gelten als nicht dauerhaft Schadensfrei ausführbar. -->Helligkeit
Hellensismus
Die an Griechenland orientierte Kultur und Baukunst im 4. – 1. Jahrhundert v. Chr. In den von Alexander dem Großen
eroberten Reichen.
Helligkeit
Die Helligkeit wird sehr allgemein, durch die Stärke einer Lichtempfindung charakterisiert. Bei Anstrichsstoffen, bzw.
Anstrichsfilmen, welche in deckender Schicht auf schwarz-weiß Kontrastkarten aufgetragen wurden, werden mit
einem Farbmessgerät über einem schwarzen Untergrund die Normfarbwerte an mehreren Stellen gemessen und
danach gemittelt. Der somit gemittelte Wert wird als -->Hellbezugswert betitelt und geht mit in die Bestimmung des Kontrastverhältnisses ein.
Helligkeitsregler
Helm
Helmstange
Dies ist das senkrecht stehende Holz bei einem Helmdach, an welches sich die Sparren anlegen.
Hemlock
Holzart. Das leichte Holz ist weich grobfaserig, spröde und splitternd. Es lässt sich normal bearbeiten, gut spalten,
schwindet und wirft sich aber beträchtlich. Es ist wenig witterungsbeständig. Verwendungsbereich: Bauholz, Latten,
Sauna, Turnhallenbau und Umzäunungen. In Amerika vorzugsweise für die Papierfabrikation.
Henostylos
Henry
Maßeinheit der Induktivität; 1 Henry ist die Induktivität einer geschlossenen Windung, in der 1 Volt Spannung
induziert wird, wenn der Strom sich gleichmäßig um 1 Ampere in 1 Sekunde ändert; Benannt wurde diese Maßeinheit nach dem US-amerikanischen Physiker Joseph Henry (1797-1878).
Heptastylos
Herbizide
Herdanschluss
Herdanschlussdosen
Herdgang
Herdkochplatten
Herdmauer
Herdmauern verlaufen am Fuße eines Stauwerks. Ihre Aufgabe besteht darin, den Sickerweg zu verlängern um somit
die Strömung unter dem Bauwerk einzudämmen. Wird die Herdmauer begehbar ausgerüstet, so betitelt man den entsprechenden Bauteil als Herdgang.
Herstellkosten
Dies sind die, z.B. auf einer Baustelle, zur Erbringung einer Bauleistung anfallenden Kosten. Die Einzelkosten der
Teilleistungen sowie die Gemeinkosten der Baustelle.
Herz
Herzriss
Bei Holzstämmen sind das die in der Stammmitte entstehenden Spannungsrisse. Bei der Furnierherstellung
bestimmt die Lage des Herzrisses maßgeblich die Stammeinteilung für das Messern. Herzrisse in Furnieren sind offen und können nicht verarbeitet werden.
Herzstück
Im Schienenbau ist dies das, bei Weichen und Kreuzungen durch die Schienenüberschneidung bedingte, Bauteil,
welches aus ein oder mehreren Herzstückspitzen und Flügelschienen besteht und auch das Befahren der Fahrkantenlücken ermöglicht.
Hessit
heterogen
Nicht gleichartig zusammengesetzt, verschieden zusammengesetzt. Heterogene Stoffsysteme bestehen aus Stoffen
mit unterschiedlichen Aggregatszuständen.
Hetzerträger
Hexagon
Hf
Hg
HI
Dies ist die Abkürzung für “hochschlagfest”, aus dem Englischem für “high impact” oder auch für die Abkürzung
“Hausinstallation” z.B. beim -->HI-Rohr.
Hickory
Holzart. Das Holz ist hart, vor allem sehr zäh, biegsam und elastisch, stark schwindend, und wenig dauerhaft im
Freien. Es ist sehr schwierig zu bearbeiten, schlecht zuleimen und kaum zu beizen. Verwendungsbereich: Werkzeugstiele, Sportgeräte, Sitzmöbel und Wagenbau.
Hieroglyphen
Highboard
Hildebrand
Johann Lukas von Hildebrandt (1668-1745) war österreichischer Heeresingenieur und ein bekannter Baumeister des
Barock.
Hilfsbauten
Dies sind temporäre Bauten, also Bauten die nicht dauerhaft an Ort und Stelle bleiben, die z.B. zur Durchführung von
Arbeiten dienen wie Gerüste o.ä..
Hinterfüllung
Z.B.: Nachträgliche Auffüllung von Baugruben nachdem z.B. die Fundamente bzw. der Keller fertig gestellt wurde, es
werden die notwendigen Arbeitsräume wieder verfallt Im Allgemeinen ist eine Hinterfüllung ein verschließen von Hohl- bzw. Leerräumen.
Hinterfütterung
Hinterlüftung
Belüfteter Hohlraum zwischen einer Verkleidung und einer wärmegedämmten Wandkonstruktion zur Vermeidung von
Schwitzwasser.
Hintermauerung
Hirnholz
HI-Rohr
Dies ist die Abkürzung für ein Hausinstallations-Rohr. Diese Rohre werden i.d.R. aus -->PVC hergestellt, je nach
Einsatz können sie aber auch aus anderen Materialien hergestellt werden.
historische Bauwerksoberflächengestaltungen
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Stil- bzw. Zeitepoche
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Baustoffe & Bauweisen
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Techniken und Materialien der Gestaltungsmaßnahmen
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Frühgeschichte
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ab ca. 4 Jahrtausend v.Chr. Altertum
ab 800 oder 1200 v. Chr. auch Antike
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Lehmputze mit Gras-, Schilf-, Stroh-, Reisig- und Megelbeimengungen, Schlämmanstriche mit Kalk und Kalksandgemischen,
Lehmdichtung von Holz- und Schilfgeflechten
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Lehmverputze auf Putzträgern (wie z.B. Schilf oder Weiden), einfache Schlämmanstriche
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Mittelalter
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800 n.Chr. Romanik
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Natursteinmauerwerke & -Konstruktionen, Lehmbau, Holzbau
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Steinsichtige Kalkmörtelputze mit hydraulischem Zusatz, Kalk-, Casein- und Temperafarben Anstriche & Malereien,
Natursteinmosaike, Glasmosaike, Glasmalerei, Öl- & Polimentvergoldung
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1100 n.Chr. Gotik
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Neben Lehm und Naturstein auch Ziegelmauerwerk
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Neuzeit
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1400 n.Chr. Renaissance
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Wie zuvor jedoch mit Fachwerkbauten
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Kalkgips- & Kalkmörtel - Glattputze, Sgraffiti, kalk-casein- und emulsionsgebundene Malereien und Anstriche
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1600 n.Chr. Barock Rokoko
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Gipsstuck, prächtige Natursteinarchitektur
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Marmorbauteile und -verblendungen, Kalkgips- & Gipsputze /-stuck, Stuccolustro und Stuckmarmor, Textil-, Leder- und
Papierwandbekleidungen
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1750 n.Chr. Klassizismus
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Verblendetes Ziegelmauerwerk und Natursteinarchitektur
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Leim-, Emulsions-, Öl- und Lackfarbenmalerei und -anstriche
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1850 n.Chr. Historismus, Gründerzeit
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Ziegelmauerwerk mit Putz- und Stuckarchitektur
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Außen kalk-zementgebundener und innen gipsgebundener Stuck und Putz, illusionistische Anstriche & Malerei mit
leim-, emulsions-, wasserglas- und lackgebundenen Beschichtungsstoffen
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1900 n.Chr. Jugendstil
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Flora-ornamentale Putz- und Stuckarchitektur
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Glattputz und Stuck aus Kalkgips- oder Gipsbindung, wie zuvor Malerei und Anstriche, Glasmalereien
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Gegenwart
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1920 n.Chr. Bauhaus
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Zweckbezogene Baukonstruktionen aus Ziegel, Beton, Naturstein u.v.a.
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Die Oberflächen werden Baustoffsichtig erstellt, z.B. aus Beton, Keramik, Glas, Metall und Holz, Neben den
mineralischen Putzen und Anstrichen nun auch kunststoffgebundene Beschichtungen und Kunstoffe allgemein
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historische Formziegel
Historismus
Ein Baustil der Jahrhundertwende (19. Jahrhundert), bestehend aus einer Vielzahl von historischen Stilformen.
Hitzefluss
HK
- Abkürzung für Heizkosten.
- Abkürzung für Haftkleber.
- Abkürzung für Heizkörper.
HKA
HKN
HKS
HKV
- Abkürzung für -->Heizkostenverteiler
- Abkürzung für -->Heizkostenvorschuss
HKW
hl
HN
Abkürzung für Höhen-Null. Dies war der (Höhen-) Bezugspunkt in den östlichen Bundesländern der Bundesrepublik
Deutschland, welcher bezogen war auf den Pegel Kronstadt. Bis 1993 wurden die amtlichen Höhen als
“Normalhöhen über Null” (HN-Höhen) bezeichnet, danach abgelöst durch die “Normalhöhen im System DHHN 92”.
HNF
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