Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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H

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [Ha..] [Hb ..] [Hd..] [He..] [Hf..] [Hg..] [Hi ..] [Hk..] [Hl..] [Hn..] weiter >>

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

H

    • Abkürzung für Wasserstoff.
    • Abkürzung für Höhe.
    • Als kleines h ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe welche über die gesamte Dicke wasserabweisend behandelt (hydrophobiert) sind. Diese Wärmedämmstoffe werden handelsüblich zusätzlich in z.B. H05, H10, H20 etc. unterteilt, wobei der Zahlenwert die Wasseraufnahme definiert (H05 bedeutet > 0,5 kg/m² oder H10 bedeutet > 1,0 kg/m², etc.).

ha

     Abkürzung für -->Hektar.

Haare

    Dies sind, speziell bei den Holzarten Maple und Birnbaum vorkommende haarfeine Flecken, welche sich bei Furnieren über die gesamte Furnieroberfläche verteilen können und als qualitätsmindernd angesehen werden.

Haarrisse

    Sind Risse in Putzen, Betonen und Estriche </= 0,2 mm; treten aufgrund von Oberflächenspannungen beim Austrocknen auf, können auch bei Stahlbetonträgern in der Zugzone vorkommen.

Hagioskop

    Maueröffnung in einer mittelalterlichen Kirche, durch die ansonsten verdeckte Altar zu sehen ist.

Hafen

    Dies ist die Liege- und Wasserfläche in einem festgelegtem Gebiet mit den Anlagen für das Laden, Löschen und Liegen von Schiffen.

Hafenbecken

    Dies ist ein mehrseitig umschlossener Teil der Wasserfläche eines Hafens.

Hafentankfahrzeuge

    Hafentankfahrzeuge sind Hafenfahrzeuge, die zur Aufnahme von unverpackten entzündbaren Flüssigkeiten eingerichtet und zugelassen sind, einschließlich Tankreinigungsfahrzeugen und schwimmenden Bunkerstationen.

Hafner

    Ursprünglich ist dies die alte Berufsbezeichnung für einen Töpfer der auch Ofenkacheln hergestellt hat, später die Berufsbezeichnung für einen Ofenbauer. Heute lautet die Berufsbezeichnung Kachelofen- und Luftheizungsbauer. In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz ist noch heute der Begriff Hafner eine gängige Bezeichnung für den Kachelofen- und Luftheizungsbauer.

Haftbarkeitsdauer

    • Die Dauer der Haftbarkeit eines Vertragspartners.
    • Die Standzeit bzw. Zeitspanne während Anstriche oder auch Beschichtungen ihre Funktionsfähigkeit beibehalten.

Haftbrücke

    Haftbrücken sind beim Betonieren zement- und kunststoffdispersionsangereicherte Einschlämm-Massen, welche meist zwischen Alt- und Neubeton Verwendung finden, hierbei wird “frisch in frisch” weiterbetoniert. Bei Haftbrücken die zur Verbesserung des Haftverbundes von Gipsputzen auf Beton verwendet werden handelt es sich um kunststoffgebundene pastöse Produkte die hauptsächlich aus alkalibeständigen Dispersionen (Emulsionen) und feiner Gesteinskörnung (Sand, Quarzmehl o.ä.) bestehen.

Haftfestigkeit

    -->Haftung

Haftgrundierung

    Dies sind im Allgemeinen haftvermittelnde und oft passivierende, dünnflüssige, spritz- oder streichbare Beschichtungsstoffe für die Vorbehandlung von Metallen, Putz- oder Farbuntergründen etc. verwendet werden. Bei Haftgrundierungen für Metalle spricht man auch von Reaktionsprimer oder Washprimer, da diese i.d.R. Phosphorsäuren enthalten die mit der Metalloberfläche reagieren.

Haftklebstoffe

    Hier handelt es sich um Klebstoffe, welche nach dem Verdunsten des Lösungsmittels eine haftende Verbindung herstellen hierbei jedoch klebrig bleiben. Diese Klebstoffe lassen sich wieder lösen, bzw. abschälen und finden Ihre Verwendung bei Klebestreifen, Isolierbänder, Haftetikette u.a. Als Bindemittel wird im Allgemeinen Polyvinylether oder Polyisobutylen mit geringem Molekulargewicht verwendet.

Haftputzgips

    Gipsputz welcher besondere Hafteigenschaften hat, inbesondere für Arbeiten mit erschwerten Untergrundbedingungen und für einlagige Putzsysteme.

Haftspannung

    Dies ist die Schubspannung an der Oberfläche eines tragenden Elements, welches in ein anderes tragendes Element eingebetten ist, z.B. die Schubspannung der Oberfläche eines Bewehrungsstahls in Beton.

Haft- und Armierungsmörtel

    -->Klebe- und Armierungsmörtel.

Haftung

    Bei Beschichtungen gilt dieser Begriff als Maß für den Widerstand einer Beschichtung gegen ihre mechanische Trennung vom Untergrund.

Haftungsbefreiung

    Diese tritt laut BGB (§ 831) für den Auftraggeber und den Auftragnehmer ein, wenn ein Schadensfall durch einen ihrer -->Verrichtungsgehilfen verursacht wurde.

Haftungsrücklass

    Der Haftungsrücklass ist z.B. in Österreich eine Sicherstellung für den Fall, dass der Auftragnehmer die ihm aus der Gewährleistung obliegenden Pflichten nicht erfüllt. In Österreich wird oft von Schlussrechnungen und Teilschlussrechnungen ein Haftungsrücklass in Höhe von ca. 3 bis 5 % (z.B. lt. ÖNORM B 2110: 3%) der Auftragssumme einschließlich Umsatzsteuer zurückbehalten. Zumeist sind Grenzen für die Höhe des Haftungsrückerlasses vereinbart (ÖNORM B 2110 Schwellwert: 1500 Euro). Der Haftungsrücklass wird direkt oder kurz nach Ende der Gewährleistungsfrist zurückerstattet, soweit er nicht bestimmungsgemäß in Anspruch genommen wurde.

Haftwasser

    Dies ist das Wasser, welches z.B. auf den Gesteinskörnern durch Oberflächenspannung festgehalten wird.

Haftzugfestigkeit

    Die Haftzugfestigkeit (auch Abreißfestigkeit) als Beispiel, an einem Anstrichfilm oder einer oberflächennahen Baustoffschicht, ist dies die Kraft, für den Widerstand den diese Schicht aufgrund ihres Haftvermögens einer mechanischen Trennung von Untergrund entgegensetzt.

Haftzugprüfung

    -->Untergrundprüfung

Hahnenbalken

    Dies ist der oberste, horizontal liegende Querriegel bei einem Kehlbalkendachstuhl.

Hakenblatt

    Zimmermannsmäßige Bezeichnung für eine Pfetten- oder Balkenverbindung.

Hakenschraube

    Zimmermannsmäßige Bezeichnung für eine Schraube welche zur Verbindung von aufeinanderliegenden Hölzern dient.

Halbfabrikate

    Dies ist die Betitelung für Bestandteile von Beschichtungsstoffen (i.d.R. aus mehreren Komponenten bestehend), die häufig und in immer gleicher Zusammensetzung benötigt werden, so dass man sie aufbereitet vorrätig hält.

halbgewendelte Treppe

    Wie -->viertelgewendelte Treppe, jedoch entspricht die Form eines Halbkreises.

Halblatte

    Bezeichnung für eine halbierte Dachlatte; Abmaße: 12 * 48 mm.

Halbmaser

    Hier handelt es sich um teilweise gemaserte Knollen und Stämme zur Furnierherstellung, diese werden auch -->Cluster genannt.

Halbpodest

    Dies ist das Treppenpodest zwischen zwei Treppenläufen.

Halbsäule

    Aus einer Wand oder einem Pfeiler halb hervortretende Säule.

Halbschalen

    Bei Halbschalen handelt es sich u.a. um formverleimtes Sperrholz. Das Sperrholz wird bei Feuchtigkeit (Wasserdampf) und unter Druck rund geformt (Formleimung).

Halbschranken

    Dies ist eine Schlagbaumschranke (zumeist automatisch schließend und öffnend) welche nur halbseitig die Fahrbahn absperrt.

Halbwertsdicke

    Dies ist der Wert zur Wirksamkeit eines Materials in Bezug auf das Abschirmen von Strahlen.

Halbzeug

    Dies sind rohe, vorgewalzte Stähle.

Halle

    Dies ist ein großer offener oder geschlossener Raum.

Hallenbinder

    Ist ein in einer Halle gespannter Träger.

Hallenkirche

    Dies ist eine Kirche, bei der die Seitenschiffe gleich hoch wie das Mittelschiff ist.

Halloren

    Dies ist die Bezeichnung für die Arbeiter der Salinen zu Halle (Saale).

halogen

    Andere Bezeichnung für salzbildend.

halogenfrei

    Im Allgemeinen betitelt dieser Begriff, dass das Produktmaterial keine Verbindungen enthält, die von Halogenen (-->Halogene) abgeleitet sind. Elektrische und elektronische Produkte sind dann als "halogenfrei" einzustufen, wenn keine absichtliche Herstellung von Rohmaterialien mit diesen Elementen vorliegt und diese Elemente nicht vorsetzlich im Endprodukt enthalten sind.

Halogene

    Salzbildner, die in der VII. Gruppe des Periodensystems der Elemente stehenden Elemente Flour, Chlor, Brom, Jod und Astat, diese wurde benannt nach ihren Fähigkeiten, mit Metallen unmittelbar Salze zu bilden.

Halogenlampen

    Jod-Quarzlampen, elektrische Glühlampe mit Quarz- oder Hartglaskolben bei der dem Füllgas eine geringe Menge eines Halogens begefügt ist, z.B. Jod oder Brom, hierbei findet ein Wolfram-Halogen-Kreisprozess statt durch den der Glühfaden laufend regeneriert wird.

Halonfeuerlöscher

    Dies ist ein Feuerlöscher für flüssige und gasförmige Stoffe.

Halsgraben

    Dies ist der Schutzgraben vor einer Ringmauer bei einer mittelalterlichen Burg.

Halsnaht

    Dies ist eine Kehlnaht bei geschweißten Blechträgern.

Haltepunkt

    Im Gleisbau ist dies eine Bahnanlage ohne Weichen, an der Züge planmäßig beginnen, halten oder enden dürfen.

Haltung

    Als Haltung wird der Teil des Rohrnetzes einer Abwasseranlage bezeichnet, der zwischen zwei Schächten und/oder Sonderbauwerken liegt.

Hämatit

    Kurzbezeichnung: Fe2O3. Mineral mit Eisenglanz das aufgrund der hohen Rohdichte (4,70 bis 4,90 kg/dm³) für die Herstellung von Schwerbeton und für den bautechnischen Strahlenschutz verwendet wird. Weitere Bezeichnungen: Roteisenstein, Roter Glaskopf oder Blutstein.

Hammergrundstück

    Ist ein Grundstück, bei dem der hinten wohnende Nachbar keine eigene Zufahrt hat und darauf angewiesen ist, über das vordere Grundstück laufen und fahren zu müssen.

Hammermühle

    Dient zur Zerkleinerung von Gesteinen.

Handbiegemaschine

    Dies ist ein Gerät für eine manuelle Biegung von Bewehrungsstahl.

Handlauf

    An Wänden oder Brüstungen befestigter oder den Abschluß eines Treppengeländers bildender Halt bzw. Führungshilfe zum Umgreifen.

Handelsregister

    Das Handelsregister gibt Auskunft über die Rechtsverhältnisse der  im Bezirk bestehenden Handelsfirmen. Es ist ein öffentliches Buch mit Urkundencharakter. Wenn ein Betrieb im Sinne des Handelsgesetzbuchs (HGB) handelt muß dieser durch eine notariell beglaubite Eintragung beim zuständigen Handelsregister des Amtsgerichtes eingetragen sein.

Handformziegel

    Diese Mauerziegel besitzen eine unregelmäßige Oberfläche, die Gestalt der Ziegel darf von der prismatischen Form geringfügig abweichen.

Hand in Hand streichen

    Dies ist die Betitelung für die Arbeitsweise bei Malerarbeiten, bei der mehrere nebeneinander- oder auf dem Gerüst übereinander stehende Arbeitskräfte größere Flächen gleichmäßig voranschreitend streichen oder rollen, so dass es keine antrocknenden Ansätze gibt.

Handramme

    Gerät zur manuellen Verdichtung von Erdreich.

Handwalze

    Gerät (Stahlzylinder mit Betonfüllung und Deichsel) zum Einwalzen von Böden.

Handwaschbecken

    Ein Handwaschbecken findet seinen Einsatz in privaten öder öffentlichen WC-Räumen und ist nur für die Handwäsche ausgelegt (Mindestmaß 45 x 35 cm).

Handwerkskammer

    Die Handwerkskammer ist die gesetzliche Berufsstandvertretung des Gesamthandwerks im Kammerbereich. Ihr gehören kraft Gesetzes alle Unternehmen an, die berechtigterweise ein Handwerk oder ein handwerkähnliches Gewerbe im Kammerbereich selbsständig auf eigene Rechnung als stehendes Gewerbe betreiben, sowie deren Gesellen und Lehrlinge. Die Handwerkskammer ist Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Handwerksordnung

    Kurzbezeichnung für Gesetz zur Ordnung des Handwerks. Regelt im wesentlichen alle Rechtsgrundlagen der Gebiete der beruflichen Bildung, des Prüfungswesens, der Berufsausübung und des Organisationsrechts für den Wirtschaftszweig Handwerk.

Hanf

    Hanf (-->Nutzhanf) ist einer der natürlichen Rohstoffe,  welcher zur Wärmedämmung eingesetzt und in Deutschland natürlich und ohne großen Aufwand angepflanzt werden kann. Der Anbau ist insektizid- und pestizidfrei möglich, somit ist dieses Material auch frei von umweltschädlichen und gesundheitsschädlichen Zusätzen. Eigenschaften in Stichworten:

      • gute Wärme- und Schalldämmung
      • gute Wärmespeicherung ( bis zu 3 mal größer als bei mineralischen Dämmstoffen)
      • hohe Wasserdampfregulierung
      • guter Verarbeitungskomfort
      • hohe Elastizitätseigenschaften
      • optimale Recyclingeigenschaften, da Naturprodukt
      • neutrale Kohlendioxid-Bilanz

    Bauphysikalische Eigenschaften (ca. Werte):

      • Dichte: 40 kg/m³
      • Wärmeleitzahl i.d.R.: 0,040 W/mK
      • Brandverhalten: B2
      • Wasserdampfdiffusion: 1

Hang

    Dies ist eine, natürlich entstandene und geneigte Geländeoberfläche.

Hangar

    Flugzeughalle

Hängebockgerüst

    Dachdeckergerüst, welches an dem First befestigt wird und sich unterhalb der Traufe an der Fassade abstüzt.

Hängebrücke

    Hier wird zwischen erdverankerten, sogenannten echten Hängebrücken und in sich verankerten, unechten Hängebrücken unterschieden.

Hängedachrinnen

    Dies sind aufgehängte Dachrinnen. Sie werden unter der Traufe, bei geneigten Dächern mit Dachüberstand, mittels, an den Sparrenköpfen oder auf der Traufschalung angebrachten, Rinneneisen aufgehängt.

Hängeeisen

    Dies ist eine Aufhängevorrichtung für Hängewerke, wie z.B. Binderbalken wird an -->Hängesäule angehängt.

Hängehölzer

    -->Hänge- und Reithölzer

Hängekuppel

    Geometrisch hat diese Kuppelart eine Verwandtschaft mit der Böhmischen Kappe. Die Gewölbeform besteht aus einem Kugelausschnitt über einem quadratischen Grundriss.

Hängesäule

    Dies ist ein Verbindungsbolzen (auf Zug beanspruchter Pfosten) in einem -->Hängewerk.

Hängestange

    Gegenstand zum Aufhängen von Lasten in einem -->Hängewerk.

Hängesprengwerk

    Dies ist eine Kombination aus Hängewerk und Sprengwerk. Im Brückenbau verlaufen hier die schrägen Druckstreben sowohl unter als auch über der Fahrbahnebene.

Hänge- und Reithölzer

    Dies sind zwei miteinander winklig verbundene Holzstangen (Holzpflöcke), die zum Schutz und zur Stabilisierung des Stroh- und Reetdachfirstes wie ein Reiter auf die Firstdeckung gestülpt werden.

Hängewerk

    Dies ist eine trapezförmige ( auch dreieckförmige) Tragkonstruktion an die ein horizontal liegender Hauptbalken angehängt ist.

Hangkriechen

    Dies ist ein langsames (infolge Gravitation) und über längere Zeiträume anhaltende Bewegung eines Hanges.

Hangrutschung

    Dies ist eine kurzfristige und schnelle Bewegung eines Hanges unter Schwerkraft, infolge einer äußeren Einwirkung.

Hangwasser

    Dies betitelt das Schichtwasser eines Hanges, das bei Niederschlägen auftretende Wasser, welches sich vor hangseitigen Gebäudewänden (Gebäudekellerwänden) staut und unter Umständen hydrostatischen Druck erzeugen kann.

Hardouin-Mansarf

    Der sehr erfolgreiche Architekt Jules Hardouin-Mansart (1646-1708) war barockbaumeister am Hofe Louis XIV, ab 1678 wurde ihm die Gestaltung von Versailles übertragen.

Harmonielehre

    Aus der griechischen Antike stammendes Prinzip, das in der Renaissance vor allem von Alberti und Palladio wieder aufgenommen wurde und Relationen musikalischer Intervalle auf Maßverhältnisse der Architektur überträgt.

Harmonikatüre

    Dies ist eine Falttüre, das Türblatt faltet sich beim Öffnen zusammen.

Harnstoffderivate

    Dient als Insektenschutz nicht zu verwechseln mit -->Harnstoffharzen, gesundheitlich unbedenklich bei geringer Konzentration.

Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum

    -->Ortschaum

Harnstoff-Formaldehydharz

    -->Harnstoffharz; -->Formaldehydharz

Harnstoffharz

    Kurzbezeichnung des Harnstoffformaldehyharz: UF. Dies ist ein formaldehydgebundenes Harz, es dient für stark Lösungsmittelhaltige Harnstofflacke oder als Basis für Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum. Harnstoffharze entstehen durch Polykondesation von Harnstoffen CO (NH2)2, der aus Kohlendioxid und Ammoniak gewonnen wird - mit Formaldehyd unter Abspaltung von Wasser.

Hartbeton

    Dieser Beton wird zumeist für Industriefußböden verwendet, es handelt sich hierbei um Zement mit Hartbetonzusätzen wie z.B. Korund, Siliciumkarbid etc.

Hartbleirohr

    Dieses Bleirohr besteht aus Blei mit Antimonzusatz und darf, wie alle anderen Bleirohre nicht als Trinkwasserleitung verwendet werden.

Hartbitumen

    -->Hochvakuumbitumen

Hartdach

    Dies ist die Betitelung für ein Dach mit einer -->Dachhaut aus Dachziegeln, Natursteinen (z.B.Schiefer) oder Betondachsteinen, die im Gegensatz zum -->Weichdach nicht feuergefährdet ist.

Härte

    Ist der Widerstand den ein Körper dem Eindringen eines anderen entgegensetzt. Für Baustoffe wird unter anderem die Mohssche Härteskala (-->Mohssche Ritzhärte) verwendet, die in 10 Härtegrade eingeteilt ist.  Bei einzelnen Baustoffen ist die Elastizität sehr unterschiedlich,  z.B. Holz sehr gut; Gußeisen sehr schlecht.

harte Bedachung

    Dies ist die brandschutztechnische Klassifizierung von Dachdeckungen und Dachabdichtungen. Harte Bedachungen müssen gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein.

Härtebereich des Wassers

    In der Wasserversorgung ist dies die halbquantitative Beschreibung des Gehalts an Erdalkaliionen im Wasser durch die Zuordnung zu einem von vier Härtebereichen (die Einheit °dH ist eine alte Einheit, sie wird so nicht mehr verwendet):

    • Härtebereich 1: weich; </= 1,26 mmol/l (</= 7° dH)
    • Härtebereich 2: mittelhart; > 1,26 bis 2,88 mmol/l ( > 7° bis 14° dH)
    • Härtebereich 3: hart; > 2,88 bis 3,78 mmol/l ( > 14° bis 21° dH)
    • Härtebereich 4: sehr hart; > 3,78 mmol/l ( > 21° dH)

Härter

    Dies ist die Betitelung für einen Zusatzstoff der direkt vor der Verarbeitung zugesetzt wird und die Vernetzung von Reaktionsharzen bewirkt.

Härteskala

    -->Mohssche Ritzhärte

Hartfaserplatte

    Dies sind unter Druck gepresste Holzfaserplatten.

Hartformgips

    Hartformgipse werden hauptsächlich in der grobkeramischen Industrie (z.B. für Formen zur Herstellung von Falzziegeln bzw. Preßdachziegeln) verwendet. Solche Formen aus Hartformgips eignen sich ferner auch zum Tiefziehen verschiedener Werkstoffe in Modellwerkstätten (z.B. im Karosseriebereich).

Hartgestein

    Bezeichnung für Naturstein mit besonderer Härte, wie z.B. Granit.

Hartgips

    Dieser Gips ist ein Produkt, das mit definierten Eigenschaften im wesentlichen im dental-medizinischen Bereich eingesetzt wird.

Hartglas

    Bezeichnung für Glas erhöhter Festigkeit.

Hartharze

    Dies ist die Betitelung für Harze, die einen hohen Schmelzpunkt haben und die aus diesem Grund harte, bei der Erwärmung nicht klebende Filme bilden.

Hartholz

    Dies ist die Bezeichnung für Hölzer die durch einen hohen Faseranteil und eine enge Gefäßstruktur sehr fest und schwer sind, wie z.B. Kastanie, Rubinie (falsche Akazie), Linde, Esche, Eiche, Erle, Ahorn, Birke, etc. Allgemein werden Hölzer mit einer -->Darrdichte > 0,55 g/cm³ (550 kg/m³) als Harthölzer und alle Hölzer mit geringerer Dichte als Weichholz bezeichnet.

Hartlote

    Auch als Kupferlote oder Schlaglote bezeichnet sind dies CuZn-Legierungen mit ca 42 bis 54% Messing, sie dienen für das Löten von Messing, Kupferlegierungen und Stahl, Mit Hilfe eine Zulegierung von Nickel kann der Schmelzpunkt variiert  und die Festigkeit gesteigert werden.

Hartmetalle

    Metalle mit Kobalt und Wolframkarbit.

Hartstoffestrich

    Dies ist ein hoch beanspruchbarer Estrich, welcher eine große Verschleiß- und Biegezugfestigkeit besitzt:

    • Hartstoffzementestrich; besitzt eine Hartstoffschicht mit Siliziumkarbid und Korund
    • Einschichtiger Mangesiaestrich; mit der Festigkleitsklasse 50 (50 N/mm²)

Harze des Holzes

    Sie entstehen aus den in den Epithelzellen der Harzgänge gebildeten ätherischen Ölen.

Harzester

    Dies ist ein veredeltes Naturharz.

Harzgallen

    Holzfehler, Harzgallen sind innerhalb der Jahresringe liegende Hohlflächen, welche mit Harz gefüllt sind.

Harzgänge

    Dies sind mit Baumharz gefüllte Kanäle im Holz.

Harzlacke

    Sind Lacke auf der Basis von Kunst- und Naturharzen in Terpentinölen  oder Lackbenzinen.

Haubarg

    Dies ist ein nordfriesisches, bäuerliches Einfamilienhaus, bei welchem sich Wirtschafts- und Wohnbereich unter einem großen, gewalmten Dach befinden. Die Außenwände eines Haubargs sind sehr niedrig und aus Mauerwerk. Der Kern der Dachkonstruktion ist der Gulf (ausgesteiftes Gerüst). Hier wird/wurde die Heuernte gelagert, daher der Name Haubarg, welcher soviel wie “Heu bergen” bedeutet.

Haubrücke

    Dies ist ein Dachdeckerwerkzeug und dient zum Zurechthauen von z.B. Naturschiefer, Ziegeln oder auch Faserzementplatten etc.

Haufendorf

    Dies ist eine Bezeichnung für eine Siedlungsform, bei der einzelne Gebäude in unregelmäßiger Form nebeneinander stehen.

Haufwerksporen

    Dies sind Poren zwischen den Zuschlagskörnen, die z.B. entstehen wenn nur eine Korngröße verwendet wird, d.h. keine stetige Sieblinie verwendet wird.

Haufwerksporigkeit

    Diese entsteht, z.B. bei Leichtbetonen indem Zuschläge aus dichtem Gestein zugefügt werden, hierbei werden Fein- und Mittelkornfraktionen reduziert oder ganz weggelassen, ebenfalls wird der Zusatz von Zementleimen beschränkt.

Haupt

    U.a. die sichtbare Außenseite eines Bogens.

Hauptabsperreinrichtung

    Kurzbezeichnung: HAE. Dies ist die Sperreinrichtung einer Gasleitung welche unmittelbar hinter der Einführung der Hausanschlussleitung, nach dem Reinigungsstück, an einer leicht zugänglichen Stelle einzubauen ist. Sie kann auch zusammen mit dem Druckregler und dem Gaszähler außerhalb des Gebäudes in einem Anschlusskasten (oder Mauerkasten) untergebracht werden.

Hauptachsen

    Dies sind diejenigen, zueinander rechtwinklig stehenden Achsen, für die das Biegemoment und die Stabverkrümmung gleichgerichtete Vektoren haben.

Hauptangebot

    Laut dem BGB (§§ 133, 157) handelt es sich bei einem Hauptangebot um eine zu beurteilende Willenserklärung des Bieters. Laut der VOB Teil A ( § 21) gibt der Bieter durch ein Hauptangebot lediglich seinen Preis an und die geforderten Erklärungen ab.

Hauptbahn

    Im Gleisbau ist das dijenige Strecke, die aufgrund ihrer Zugbelastung durch Entscheidungen des Bahnunternehmens (bzw. Landesbehörde) als solche festgelegt worden ist.

Hauptbewehrung

    Dies ist die Haupttragekonstruktion, welche die größten Momente aufzunehmen hat.

Hauptflächenmoment

    Dies ist das Flächenmoment I. oder II. Grades, das auf eine Hauptachse eines Querschnitts bezogen ist.

Hauptgebäude

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Hauptgebäude sind geschlossene Gebäude, die den Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung, Bildung, Konsum und Versorgung sowie gewerblichen Nutzungen dienen bzw. hierfür verwendbar sind.

Hauptgesims

    Dies ist das Gesims welches am obersten Fassadenteil angebracht ist und am Dachfuß endet.

Hauptgleis

    Im Gleisbau ist dies das Gleis, welches von Zügen planmäßig befahren wird.

Hauptlasten

    Kurzbezeichung H. Hauptlasten sind ständige Lasten, Verkehrslasten (einschl. Schnee-, ohne Windlasten), freie Massenkräfte von Maschinen, Seitenlasten auf Aussteifungskonstruktionen, soweit sie als Hauptlasten entstehen.

Hauptleitung

    • In der Wasserversorgung ist dies die Wasserleitung in einem Versorgungsgebiet, von der Versorgungsleitungen abzweigen.