Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

H

    • Abkürzung für Wasserstoff.
    • Abkürzung für Höhe.
    • Als kleines h ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe welche über die gesamte Dicke wasserabweisend behandelt (hydrophobiert) sind. Diese Wärmedämmstoffe werden handelsüblich zusätzlich in z.B. H05, H10, H20 etc. unterteilt, wobei der Zahlenwert die Wasseraufnahme definiert (H05 bedeutet > 0,5 kg/m² oder H10 bedeutet > 1,0 kg/m², etc.).

ha

     Abkürzung für -->Hektar.

Haare

    Dies sind, speziell bei den Holzarten Maple und Birnbaum vorkommende haarfeine Flecken, welche sich bei Furnieren über die gesamte Furnieroberfläche verteilen können und als qualitätsmindernd angesehen werden.

Haarrisse

    Sind Risse in Putzen, Betonen und Estriche </= 0,2 mm; treten aufgrund von Oberflächenspannungen beim Austrocknen auf, können auch bei Stahlbetonträgern in der Zugzone vorkommen.

Hagioskop

    Maueröffnung in einer mittelalterlichen Kirche, durch die ansonsten verdeckte Altar zu sehen ist.

Hafen

    Dies ist die Liege- und Wasserfläche in einem festgelegtem Gebiet mit den Anlagen für das Laden, Löschen und Liegen von Schiffen.

Hafenbecken

    Dies ist ein mehrseitig umschlossener Teil der Wasserfläche eines Hafens.

Hafentankfahrzeuge

    Hafentankfahrzeuge sind Hafenfahrzeuge, die zur Aufnahme von unverpackten entzündbaren Flüssigkeiten eingerichtet und zugelassen sind, einschließlich Tankreinigungsfahrzeugen und schwimmenden Bunkerstationen.

Hafner

    Ursprünglich ist dies die alte Berufsbezeichnung für einen Töpfer der auch Ofenkacheln hergestellt hat, später die Berufsbezeichnung für einen Ofenbauer. Heute lautet die Berufsbezeichnung Kachelofen- und Luftheizungsbauer. In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz ist noch heute der Begriff Hafner eine gängige Bezeichnung für den Kachelofen- und Luftheizungsbauer.

Haftbarkeitsdauer

    • Die Dauer der Haftbarkeit eines Vertragspartners.
    • Die Standzeit bzw. Zeitspanne während Anstriche oder auch Beschichtungen ihre Funktionsfähigkeit beibehalten.

Haftbrücke

    Haftbrücken sind beim Betonieren zement- und kunststoffdispersionsangereicherte Einschlämm-Massen, welche meist zwischen Alt- und Neubeton Verwendung finden, hierbei wird “frisch in frisch” weiterbetoniert. Bei Haftbrücken die zur Verbesserung des Haftverbundes von Gipsputzen auf Beton verwendet werden handelt es sich um kunststoffgebundene pastöse Produkte die hauptsächlich aus alkalibeständigen Dispersionen (Emulsionen) und feiner Gesteinskörnung (Sand, Quarzmehl o.ä.) bestehen.

Haftfestigkeit

    -->Haftung

Haftgrundierung

    Dies sind im Allgemeinen haftvermittelnde und oft passivierende, dünnflüssige, spritz- oder streichbare Beschichtungsstoffe für die Vorbehandlung von Metallen, Putz- oder Farbuntergründen etc. verwendet werden. Bei Haftgrundierungen für Metalle spricht man auch von Reaktionsprimer oder Washprimer, da diese i.d.R. Phosphorsäuren enthalten die mit der Metalloberfläche reagieren.

Haftklebstoffe

    Hier handelt es sich um Klebstoffe, welche nach dem Verdunsten des Lösungsmittels eine haftende Verbindung herstellen hierbei jedoch klebrig bleiben. Diese Klebstoffe lassen sich wieder lösen, bzw. abschälen und finden Ihre Verwendung bei Klebestreifen, Isolierbänder, Haftetikette u.a. Als Bindemittel wird im Allgemeinen Polyvinylether oder Polyisobutylen mit geringem Molekulargewicht verwendet.

Haftputzgips

    Gipsputz welcher besondere Hafteigenschaften hat, inbesondere für Arbeiten mit erschwerten Untergrundbedingungen und für einlagige Putzsysteme.

Haftspannung

    Dies ist die Schubspannung an der Oberfläche eines tragenden Elements, welches in ein anderes tragendes Element eingebetten ist, z.B. die Schubspannung der Oberfläche eines Bewehrungsstahls in Beton.

Haft- und Armierungsmörtel

    -->Klebe- und Armierungsmörtel.

Haftung

    Bei Beschichtungen gilt dieser Begriff als Maß für den Widerstand einer Beschichtung gegen ihre mechanische Trennung vom Untergrund.

Haftungsbefreiung

    Diese tritt laut BGB (§ 831) für den Auftraggeber und den Auftragnehmer ein, wenn ein Schadensfall durch einen ihrer -->Verrichtungsgehilfen verursacht wurde.

Haftungsrücklass

    Der Haftungsrücklass ist z.B. in Österreich eine Sicherstellung für den Fall, dass der Auftragnehmer die ihm aus der Gewährleistung obliegenden Pflichten nicht erfüllt. In Österreich wird oft von Schlussrechnungen und Teilschlussrechnungen ein Haftungsrücklass in Höhe von ca. 3 bis 5 % (z.B. lt. ÖNORM B 2110: 3%) der Auftragssumme einschließlich Umsatzsteuer zurückbehalten. Zumeist sind Grenzen für die Höhe des Haftungsrückerlasses vereinbart (ÖNORM B 2110 Schwellwert: 1500 Euro). Der Haftungsrücklass wird direkt oder kurz nach Ende der Gewährleistungsfrist zurückerstattet, soweit er nicht bestimmungsgemäß in Anspruch genommen wurde.

Haftwasser

    Dies ist das Wasser, welches z.B. auf den Gesteinskörnern durch Oberflächenspannung festgehalten wird.

Haftzugfestigkeit

    Die Haftzugfestigkeit (auch Abreißfestigkeit) als Beispiel, an einem Anstrichfilm oder einer oberflächennahen Baustoffschicht, ist dies die Kraft, für den Widerstand den diese Schicht aufgrund ihres Haftvermögens einer mechanischen Trennung von Untergrund entgegensetzt.

Haftzugprüfung

    -->Untergrundprüfung

Hahnenbalken

    Dies ist der oberste, horizontal liegende Querriegel bei einem Kehlbalkendachstuhl.

Hakenblatt

    Zimmermannsmäßige Bezeichnung für eine Pfetten- oder Balkenverbindung.

Hakenschraube

    Zimmermannsmäßige Bezeichnung für eine Schraube welche zur Verbindung von aufeinanderliegenden Hölzern dient.

Halbfabrikate

    Dies ist die Betitelung für Bestandteile von Beschichtungsstoffen (i.d.R. aus mehreren Komponenten bestehend), die häufig und in immer gleicher Zusammensetzung benötigt werden, so dass man sie aufbereitet vorrätig hält.

halbgewendelte Treppe

    Wie -->viertelgewendelte Treppe, jedoch entspricht die Form eines Halbkreises.

Halblatte

    Bezeichnung für eine halbierte Dachlatte; Abmaße: 12 * 48 mm.

Halbmaser

    Hier handelt es sich um teilweise gemaserte Knollen und Stämme zur Furnierherstellung, diese werden auch -->Cluster genannt.

Halbpodest

    Dies ist das Treppenpodest zwischen zwei Treppenläufen.

Halbsäule

    Aus einer Wand oder einem Pfeiler halb hervortretende Säule.

Halbschalen

    Bei Halbschalen handelt es sich u.a. um formverleimtes Sperrholz. Das Sperrholz wird bei Feuchtigkeit (Wasserdampf) und unter Druck rund geformt (Formleimung).

Halbschranken

    Dies ist eine Schlagbaumschranke (zumeist automatisch schließend und öffnend) welche nur halbseitig die Fahrbahn absperrt.

Halbwertsdicke

    Dies ist der Wert zur Wirksamkeit eines Materials in Bezug auf das Abschirmen von Strahlen.

Halbzeug

    Dies sind rohe, vorgewalzte Stähle.

Halle

    Dies ist ein großer offener oder geschlossener Raum.

Hallenbinder

    Ist ein in einer Halle gespannter Träger.

Hallenkirche

    Dies ist eine Kirche, bei der die Seitenschiffe gleich hoch wie das Mittelschiff ist.

Halloren

    Dies ist die Bezeichnung für die Arbeiter der Salinen zu Halle (Saale).

halogen

    Andere Bezeichnung für salzbildend.

halogenfrei

    Im Allgemeinen betitelt dieser Begriff, dass das Produktmaterial keine Verbindungen enthält, die von Halogenen (-->Halogene) abgeleitet sind. Elektrische und elektronische Produkte sind dann als "halogenfrei" einzustufen, wenn keine absichtliche Herstellung von Rohmaterialien mit diesen Elementen vorliegt und diese Elemente nicht vorsetzlich im Endprodukt enthalten sind.

Halogene

    Salzbildner, die in der VII. Gruppe des Periodensystems der Elemente stehenden Elemente Flour, Chlor, Brom, Jod und Astat, diese wurde benannt nach ihren Fähigkeiten, mit Metallen unmittelbar Salze zu bilden.

Halogenlampen

    Jod-Quarzlampen, elektrische Glühlampe mit Quarz- oder Hartglaskolben bei der dem Füllgas eine geringe Menge eines Halogens begefügt ist, z.B. Jod oder Brom, hierbei findet ein Wolfram-Halogen-Kreisprozess statt durch den der Glühfaden laufend regeneriert wird.

Halonfeuerlöscher

    Dies ist ein Feuerlöscher für flüssige und gasförmige Stoffe.

Halsgraben

    Dies ist der Schutzgraben vor einer Ringmauer bei einer mittelalterlichen Burg.

Halsnaht

    Dies ist eine Kehlnaht bei geschweißten Blechträgern.

Haltepunkt

    Im Gleisbau ist dies eine Bahnanlage ohne Weichen, an der Züge planmäßig beginnen, halten oder enden dürfen.

Haltung

    Als Haltung wird der Teil des Rohrnetzes einer Abwasseranlage bezeichnet, der zwischen zwei Schächten und/oder Sonderbauwerken liegt.

Hämatit

    Kurzbezeichnung: Fe2O3. Mineral mit Eisenglanz das aufgrund der hohen Rohdichte (4,70 bis 4,90 kg/dm³) für die Herstellung von Schwerbeton und für den bautechnischen Strahlenschutz verwendet wird. Weitere Bezeichnungen: Roteisenstein, Roter Glaskopf oder Blutstein.

Hammergrundstück

    Ist ein Grundstück, bei dem der hinten wohnende Nachbar keine eigene Zufahrt hat und darauf angewiesen ist, über das vordere Grundstück laufen und fahren zu müssen.

Hammermühle

    Dient zur Zerkleinerung von Gesteinen.

Handbiegemaschine

    Dies ist ein Gerät für eine manuelle Biegung von Bewehrungsstahl.

Handlauf

    An Wänden oder Brüstungen befestigter oder den Abschluß eines Treppengeländers bildender Halt bzw. Führungshilfe zum Umgreifen.

Handelsregister

    Das Handelsregister gibt Auskunft über die Rechtsverhältnisse der  im Bezirk bestehenden Handelsfirmen. Es ist ein öffentliches Buch mit Urkundencharakter. Wenn ein Betrieb im Sinne des Handelsgesetzbuchs (HGB) handelt muß dieser durch eine notariell beglaubite Eintragung beim zuständigen Handelsregister des Amtsgerichtes eingetragen sein.

Handformziegel

    Diese Mauerziegel besitzen eine unregelmäßige Oberfläche, die Gestalt der Ziegel darf von der prismatischen Form geringfügig abweichen.

Hand in Hand streichen

    Dies ist die Betitelung für die Arbeitsweise bei Malerarbeiten, bei der mehrere nebeneinander- oder auf dem Gerüst übereinander stehende Arbeitskräfte größere Flächen gleichmäßig voranschreitend streichen oder rollen, so dass es keine antrocknenden Ansätze gibt.

Handramme

    Gerät zur manuellen Verdichtung von Erdreich.

Handwalze

    Gerät (Stahlzylinder mit Betonfüllung und Deichsel) zum Einwalzen von Böden.

Handwaschbecken

    Ein Handwaschbecken findet seinen Einsatz in privaten öder öffentlichen WC-Räumen und ist nur für die Handwäsche ausgelegt (Mindestmaß 45 x 35 cm).

Handwerkskammer

    Die Handwerkskammer ist die gesetzliche Berufsstandvertretung des Gesamthandwerks im Kammerbereich. Ihr gehören kraft Gesetzes alle Unternehmen an, die berechtigterweise ein Handwerk oder ein handwerkähnliches Gewerbe im Kammerbereich selbsständig auf eigene Rechnung als stehendes Gewerbe betreiben, sowie deren Gesellen und Lehrlinge. Die Handwerkskammer ist Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Handwerksordnung

    Kurzbezeichnung für Gesetz zur Ordnung des Handwerks. Regelt im wesentlichen alle Rechtsgrundlagen der Gebiete der beruflichen Bildung, des Prüfungswesens, der Berufsausübung und des Organisationsrechts für den Wirtschaftszweig Handwerk.

Hanf

    Hanf (-->Nutzhanf) ist einer der natürlichen Rohstoffe,  welcher zur Wärmedämmung eingesetzt und in Deutschland natürlich und ohne großen Aufwand angepflanzt werden kann. Der Anbau ist insektizid- und pestizidfrei möglich, somit ist dieses Material auch frei von umweltschädlichen und gesundheitsschädlichen Zusätzen. Eigenschaften in Stichworten:

      • gute Wärme- und Schalldämmung
      • gute Wärmespeicherung ( bis zu 3 mal größer als bei mineralischen Dämmstoffen)
      • hohe Wasserdampfregulierung
      • guter Verarbeitungskomfort
      • hohe Elastizitätseigenschaften
      • optimale Recyclingeigenschaften, da Naturprodukt
      • neutrale Kohlendioxid-Bilanz

    Bauphysikalische Eigenschaften (ca. Werte):

      • Dichte: 40 kg/m³
      • Wärmeleitzahl i.d.R.: 0,040 W/mK
      • Brandverhalten: B2
      • Wasserdampfdiffusion: 1

Hang

    Dies ist eine, natürlich entstandene und geneigte Geländeoberfläche.

Hangar

    Flugzeughalle

Hängebockgerüst

    Dachdeckergerüst, welches an dem First befestigt wird und sich unterhalb der Traufe an der Fassade abstüzt.

Hängebrücke

    Hier wird zwischen erdverankerten, sogenannten echten Hängebrücken und in sich verankerten, unechten Hängebrücken unterschieden.

Hängedachrinnen

    Dies sind aufgehängte Dachrinnen. Sie werden unter der Traufe, bei geneigten Dächern mit Dachüberstand, mittels, an den Sparrenköpfen oder auf der Traufschalung angebrachten, Rinneneisen aufgehängt.

Hängeeisen

    Dies ist eine Aufhängevorrichtung für Hängewerke, wie z.B. Binderbalken wird an -->Hängesäule angehängt.

Hängehölzer

    -->Hänge- und Reithölzer

Hängekuppel

    Geometrisch hat diese Kuppelart eine Verwandtschaft mit der Böhmischen Kappe. Die Gewölbeform besteht aus einem Kugelausschnitt über einem quadratischen Grundriss.

Hängesäule

    Dies ist ein Verbindungsbolzen (auf Zug beanspruchter Pfosten) in einem -->Hängewerk.

Hängestange

    Gegenstand zum Aufhängen von Lasten in einem -->Hängewerk.

Hängesprengwerk

    Dies ist eine Kombination aus Hängewerk und Sprengwerk. Im Brückenbau verlaufen hier die schrägen Druckstreben sowohl unter als auch über der Fahrbahnebene.

Hänge- und Reithölzer

    Dies sind zwei miteinander winklig verbundene Holzstangen (Holzpflöcke), die zum Schutz und zur Stabilisierung des Stroh- und Reetdachfirstes wie ein Reiter auf die Firstdeckung gestülpt werden.

Hängewerk

    Dies ist eine trapezförmige ( auch dreieckförmige) Tragkonstruktion an die ein horizontal liegender Hauptbalken angehängt ist.

Hangkriechen

    Dies ist ein langsames (infolge Gravitation) und über längere Zeiträume anhaltende Bewegung eines Hanges.

Hangrutschung

    Dies ist eine kurzfristige und schnelle Bewegung eines Hanges unter Schwerkraft, infolge einer äußeren Einwirkung.

Hangwasser

    Dies betitelt das Schichtwasser eines Hanges, das bei Niederschlägen auftretende Wasser, welches sich vor hangseitigen Gebäudewänden (Gebäudekellerwänden) staut und unter Umständen hydrostatischen Druck erzeugen kann.

Hardouin-Mansarf

    Der sehr erfolgreiche Architekt Jules Hardouin-Mansart (1646-1708) war barockbaumeister am Hofe Louis XIV, ab 1678 wurde ihm die Gestaltung von Versailles übertragen.

Harmonielehre

    Aus der griechischen Antike stammendes Prinzip, das in der Renaissance vor allem von Alberti und Palladio wieder aufgenommen wurde und Relationen musikalischer Intervalle auf Maßverhältnisse der Architektur überträgt.

Harmonikatüre

    Dies ist eine Falttüre, das Türblatt faltet sich beim Öffnen zusammen.

Harnstoffderivate

    Dient als Insektenschutz nicht zu verwechseln mit -->Harnstoffharzen, gesundheitlich unbedenklich bei geringer Konzentration.

Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum

    -->Ortschaum

Harnstoff-Formaldehydharz

    -->Harnstoffharz; -->Formaldehydharz

Harnstoffharz

    Kurzbezeichnung des Harnstoffformaldehyharz: UF. Dies ist ein formaldehydgebundenes Harz, es dient für stark Lösungsmittelhaltige Harnstofflacke oder als Basis für Harnstoff-Formaldehyd-Ortschaum. Harnstoffharze entstehen durch Polykondesation von Harnstoffen CO (NH2)2, der aus Kohlendioxid und Ammoniak gewonnen wird - mit Formaldehyd unter Abspaltung von Wasser.

Hartbeton

    Dieser Beton wird zumeist für Industriefußböden verwendet, es handelt sich hierbei um Zement mit Hartbetonzusätzen wie z.B. Korund, Siliciumkarbid etc.

Hartbleirohr

    Dieses Bleirohr besteht aus Blei mit Antimonzusatz und darf, wie alle anderen Bleirohre nicht als Trinkwasserleitung verwendet werden.

Hartbitumen

    -->Hochvakuumbitumen

Hartdach

    Dies ist die Betitelung für ein Dach mit einer -->Dachhaut aus Dachziegeln, Natursteinen (z.B.Schiefer) oder Betondachsteinen, die im Gegensatz zum -->Weichdach nicht feuergefährdet ist.

Härte

    Ist der Widerstand den ein Körper dem Eindringen eines anderen entgegensetzt. Für Baustoffe wird unter anderem die Mohssche Härteskala (-->Mohssche Ritzhärte) verwendet, die in 10 Härtegrade eingeteilt ist.  Bei einzelnen Baustoffen ist die Elastizität sehr unterschiedlich,  z.B. Holz sehr gut; Gußeisen sehr schlecht.

harte Bedachung

    Dies ist die brandschutztechnische Klassifizierung von Dachdeckungen und Dachabdichtungen. Harte Bedachungen müssen gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein.

Härtebereich des Wassers

    In der Wasserversorgung ist dies die halbquantitative Beschreibung des Gehalts an Erdalkaliionen im Wasser durch die Zuordnung zu einem von vier Härtebereichen (die Einheit °dH ist eine alte Einheit, sie wird so nicht mehr verwendet):

    • Härtebereich 1: weich; </= 1,26 mmol/l (</= 7° dH)
    • Härtebereich 2: mittelhart; > 1,26 bis 2,88 mmol/l ( > 7° bis 14° dH)
    • Härtebereich 3: hart; > 2,88 bis 3,78 mmol/l ( > 14° bis 21° dH)
    • Härtebereich 4: sehr hart; > 3,78 mmol/l ( > 21° dH)

Härter

    Dies ist die Betitelung für einen Zusatzstoff der direkt vor der Verarbeitung zugesetzt wird und die Vernetzung von Reaktionsharzen bewirkt.

Härteskala

    -->Mohssche Ritzhärte

Hartfaserplatte

    Dies sind unter Druck gepresste Holzfaserplatten.

Hartformgips

    Hartformgipse werden hauptsächlich in der grobkeramischen Industrie (z.B. für Formen zur Herstellung von Falzziegeln bzw. Preßdachziegeln) verwendet. Solche Formen aus Hartformgips eignen sich ferner auch zum Tiefziehen verschiedener Werkstoffe in Modellwerkstätten (z.B. im Karosseriebereich).

Hartgestein

    Bezeichnung für Naturstein mit besonderer Härte, wie z.B. Granit.

Hartgips

    Dieser Gips ist ein Produkt, das mit definierten Eigenschaften im wesentlichen im dental-medizinischen Bereich eingesetzt wird.

Hartglas

    Bezeichnung für Glas erhöhter Festigkeit.

Hartharze

    Dies ist die Betitelung für Harze, die einen hohen Schmelzpunkt haben und die aus diesem Grund harte, bei der Erwärmung nicht klebende Filme bilden.

Hartholz

    Dies ist die Bezeichnung für Hölzer die durch einen hohen Faseranteil und eine enge Gefäßstruktur sehr fest und schwer sind, wie z.B. Kastanie, Rubinie (falsche Akazie), Linde, Esche, Eiche, Erle, Ahorn, Birke, etc. Allgemein werden Hölzer mit einer -->Darrdichte > 0,55 g/cm³ (550 kg/m³) als Harthölzer und alle Hölzer mit geringerer Dichte als Weichholz bezeichnet.

Hartlote

    Auch als Kupferlote oder Schlaglote bezeichnet sind dies CuZn-Legierungen mit ca 42 bis 54% Messing, sie dienen für das Löten von Messing, Kupferlegierungen und Stahl, Mit Hilfe eine Zulegierung von Nickel kann der Schmelzpunkt variiert  und die Festigkeit gesteigert werden.

Hartmetalle

    Metalle mit Kobalt und Wolframkarbit.

Hartstoffestrich

    Dies ist ein hoch beanspruchbarer Estrich, welcher eine große Verschleiß- und Biegezugfestigkeit besitzt:

    • Hartstoffzementestrich; besitzt eine Hartstoffschicht mit Siliziumkarbid und Korund
    • Einschichtiger Mangesiaestrich; mit der Festigkleitsklasse 50 (50 N/mm²)

Harze des Holzes

    Sie entstehen aus den in den Epithelzellen der Harzgänge gebildeten ätherischen Ölen.

Harzester

    Dies ist ein veredeltes Naturharz.

Harzgallen

    Holzfehler, Harzgallen sind innerhalb der Jahresringe liegende Hohlflächen, welche mit Harz gefüllt sind.

Harzgänge

    Dies sind mit Baumharz gefüllte Kanäle im Holz.

Harzlacke

    Sind Lacke auf der Basis von Kunst- und Naturharzen in Terpentinölen  oder Lackbenzinen.

Haubarg

    Dies ist ein nordfriesisches, bäuerliches Einfamilienhaus, bei welchem sich Wirtschafts- und Wohnbereich unter einem großen, gewalmten Dach befinden. Die Außenwände eines Haubargs sind sehr niedrig und aus Mauerwerk. Der Kern der Dachkonstruktion ist der Gulf (ausgesteiftes Gerüst). Hier wird/wurde die Heuernte gelagert, daher der Name Haubarg, welcher soviel wie “Heu bergen” bedeutet.

Haubrücke

    Dies ist ein Dachdeckerwerkzeug und dient zum Zurechthauen von z.B. Naturschiefer, Ziegeln oder auch Faserzementplatten etc.

Haufendorf

    Dies ist eine Bezeichnung für eine Siedlungsform, bei der einzelne Gebäude in unregelmäßiger Form nebeneinander stehen.

Haufwerksporen

    Dies sind Poren zwischen den Zuschlagskörnen, die z.B. entstehen wenn nur eine Korngröße verwendet wird, d.h. keine stetige Sieblinie verwendet wird.

Haufwerksporigkeit

    Diese entsteht, z.B. bei Leichtbetonen indem Zuschläge aus dichtem Gestein zugefügt werden, hierbei werden Fein- und Mittelkornfraktionen reduziert oder ganz weggelassen, ebenfalls wird der Zusatz von Zementleimen beschränkt.

Haupt

    U.a. die sichtbare Außenseite eines Bogens.

Hauptabsperreinrichtung

    Kurzbezeichnung: HAE. Dies ist die Sperreinrichtung einer Gasleitung welche unmittelbar hinter der Einführung der Hausanschlussleitung, nach dem Reinigungsstück, an einer leicht zugänglichen Stelle einzubauen ist. Sie kann auch zusammen mit dem Druckregler und dem Gaszähler außerhalb des Gebäudes in einem Anschlusskasten (oder Mauerkasten) untergebracht werden.

Hauptachsen

    Dies sind diejenigen, zueinander rechtwinklig stehenden Achsen, für die das Biegemoment und die Stabverkrümmung gleichgerichtete Vektoren haben.

Hauptangebot

    Laut dem BGB (§§ 133, 157) handelt es sich bei einem Hauptangebot um eine zu beurteilende Willenserklärung des Bieters. Laut der VOB Teil A ( § 21) gibt der Bieter durch ein Hauptangebot lediglich seinen Preis an und die geforderten Erklärungen ab.

Hauptbahn

    Im Gleisbau ist das dijenige Strecke, die aufgrund ihrer Zugbelastung durch Entscheidungen des Bahnunternehmens (bzw. Landesbehörde) als solche festgelegt worden ist.

Hauptbewehrung

    Dies ist die Haupttragekonstruktion, welche die größten Momente aufzunehmen hat.

Hauptflächenmoment

    Dies ist das Flächenmoment I. oder II. Grades, das auf eine Hauptachse eines Querschnitts bezogen ist.

Hauptgebäude

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Hauptgebäude sind geschlossene Gebäude, die den Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung, Bildung, Konsum und Versorgung sowie gewerblichen Nutzungen dienen bzw. hierfür verwendbar sind.

Hauptgesims

    Dies ist das Gesims welches am obersten Fassadenteil angebracht ist und am Dachfuß endet.

Hauptgleis

    Im Gleisbau ist dies das Gleis, welches von Zügen planmäßig befahren wird.

Hauptlasten

    Kurzbezeichung H. Hauptlasten sind ständige Lasten, Verkehrslasten (einschl. Schnee-, ohne Windlasten), freie Massenkräfte von Maschinen, Seitenlasten auf Aussteifungskonstruktionen, soweit sie als Hauptlasten entstehen.

Hauptleitung

    • In der Wasserversorgung ist dies die Wasserleitung in einem Versorgungsgebiet, von der Versorgungsleitungen abzweigen.
    • In der Bauelektrik die Elektroleitung vor dem Zähler, welche im Allgemeinen zwischen Hausanschlusskasten und Zähler verlegt ist.

Hauptlüftung

    Bei Entwässerungsanlagen ist dies die Lüftung von einzelnen oder mehreren zusammen gefassten Fallleitungen.

Hauptmoment

    Dies ist das größte Moment bei einem Flächentragwerk.

Hauptnutzungszeit

    Bei Baumaschinen ist dies die Zeit für die planmäßige Nutzung einer solchen. Die Einsatzzeit abzüglich der Zeiten für ablauf-, Personen- und störungsbedingten Unterbrechungen, sowie der Nebennutzung und zusätzlichen Nutzung.

Hauptpol

    Bei der Kinematik von Scheiben ebener Systeme mit 1 Freiheitsgrad ist dies der Punkt einer Scheibe, der bei der momentanen Bewegung keine Verschiebung hat. Im Falle, dass der Hauptpol im Unendlichen liegt, führt die Scheibe eine Parallelverschiebung aus.

Hauptsammler

    Dies ist der Sammelkanal eines Entwässerungsnetzes, von hier aus wird die Entwässerung in die Kläranlagen oder zu den Vorflutern geleitet.

Hauptschlußstein

    Stein am Hauptknotenpunkt der Rippen eines Gewölbes.

Hauptsignal

    Dies ist das Signal, das das Befahren des anschließenden Gleisabschnittes regelt.

Hauptspannungen

    Bei dem ebenem Spannungszustand eines Element ist dies der Extremwert der Normalspannung, wenn die Schnittrichtung des Elements gedreht wird.

Hauptsparren

    -->Leersparren

Hauptwindrichtung

    Wird in Mitteleuropa der Westseite zugeordnet (Wetterseite).

Hauptunternehmer

    Erfolgt eine gewerksweise Vergabe bzw. eine Vergabe nach Fachlosen ist laut der VOB Teil A (§ 4) derjenige Unternehmer als Hauptunternehmer betitelt, welcher die Rohbauarbeiten ausführt.

Hausanschluß

    Anschluß sämtlicher Installationen wie Gas, Wasser, Elektro, Telefon oder Kabel an das öffentliche Netz.

Hausanschlußraum

    Raum für alle Anschlußleitungen für Ent- und Versorgung, für die erforderlichen Anschlußeinrichtungen und ggf. auch für Betriebseinrichtungen in einem Gebäude.

Hausarbeitsraum

    Raum für Ausstattung und Einrichtungen für Wäsche-, Kleidungs- und Wohnungspflege in einem Gebäude.

Hausbegrünung

    Dies ist eine mit Pflanzen hergestellte Dachbegrünung oder Außenwandbegrünung.

Hausbock

    Dieses fast schon sagenumwogene, ca 1-2,5 cm große  Insekt, hat laut einschlägigen Untersuchungen schon 36% aller deutschen Dachstühle befallen und ist somit deren größter Feind. Das Zerstörungswerk dieses kleinen Unruhestifters ist  meist erst zu erkennen, wenn ohnehin schon alles zu spät ist. Das Insekt befällt nur Nadelhölzer.

Hauseinführung

    Dies ist die Außenwandöffnung für die Durchführung aller Anschlußleitungen.

Hauseingangstüre

    Dies ist der außen liegende Abschluss eines Eingangs der, der Neben- oder Haupterschließung eines Gebäudes dient.

Hausentwässerung

    -->Grundstücksentwässerung

Hausfäule

    Dies ist eine Gruppe von holzzerstörenden Pilzen, -->Hausschwamm.

Hausformen

    In der BauNVO (§ 22) werden als Hausformen Einzelhäuser, Doppelhäuser oder Hausgruppen betitelt, welche in offender Bauweise als Gebäude mit seitlichem Grenzabstand zu errichten sind. Diese Hausformen unterscheiden sich folgendermaßen:

    • Einzelhäuser: Freistehend auf dem Baugrundstück.
    • Doppelhäuser: Freistehend an einer seitlichen Grenze und an der anderen Seite angebaut.
    • Hausgruppen: Angebaut an mind. zwei Grenzen und an den beiden Kopfenden des Gesamtgebäudes freistehend.

Haushaltsfeuchte

    Alte Bezeichnung für -->Ausgleichsfeuchte.

Hausmeister

    Auch Hauswart oder Portier betitelt ist dies ursprünglich der vom Hauseigentümer Beauftragte, für Ordnung und Sauberkeit im und ums Haus, wie z.B. das Reinigen der Gänge und des Hofes, kleinere Ausbesserungen oder das Ablesen von Versorgungszählern.

Hausmüllverbrennung

    Dies ist ein Verfahren zur thermischen Abfallbehandlung von Hausmüll.

Hausschornstein

    Dies ist ein Schacht am oder im Gebäude, welcher (ausschließlich) Abgase von Feuerstätten ins Freie fördert.

Hausschwamm

    -->Echter Hausschwamm.

Haussignalanlagen

    Dies sind Schwachstromanlagen wie z.B.:

    • Haussprechanlagen
    • Klingel- und Türöffneranlagen
    • Haus-Videoanlagen
    • etc.

Hausstein

    Bezeichnung für einen an allen Seiten behauenen Naturstein.

Haustechnik

    Oberbegriff für alle technischen Ausrüstungen eines Gebäudes.

Hauswasserzähler

    Dies ist ein Wassermengenzähler, er wird vom zuständigen Wasserwerk (Zulieferer) eingebaut.

Hautbildung

    Dieser Begriff betitelt u.a. die unerwünschte Eigenschaft bei physikalisch trocknenden Beschichtungsstoffen, die bedingt ist durch die oberflächliche Abgabe flüchtiger Bestandteile wie z.B. Wasser, an die Umgebung. Dieser Vorgang wird zumeist durch mangelhaft verschlossene oder nur teilweise gefüllte Gebinde, insbesondere bei erhöhter Lagertemperatur, verursacht.

Hautleim

    -->Glutinleim

Hautverhinderungsmittel

    Auch als Antihautmittel bezeichnet sind das Stoffe, die die -->Hautbildung auf oxydativ trocknen Anstrichstoffen bei längerer Lagerung verhindern sollen.

Hauwald

    Dies ist die Betitelung für die erste Getreideernte nach der Rodung eines Waldes.

Hawksmoor

HBauO

    Abkürzung für Hamburgische Bauordnung.

HBO

HD

    • Abkürzung für Harmonisierungsdokumente.
    • Abkürzung für Hohlblocksteine und T-Hohlsteine aus Beton mit geschlossenem Gefüge.
    • Abkürzung für Dickenhobelmaschine.
    • Abkürzung für Hohldielen aus Stahlbeton
    • Als Abkürzung in einem Sechseck ist dies das Symbol bei der Trinkwasserschutz-DIN EN (DIN EN 1717) für einen Rohrbelüfter bei Schlauchanschlüssen der kombiniert ist mit einem Rückflussverhinderer.

HDBV

    Abkürzung für -->Hochdruck-Bodenvermörtelung

HDH

    Abkürzung für Hochdruck-Dampfheizung.

HDI

    • Abkürzung für den Haftpflichtverband der Deutschen Industrie.
    • Abkürzung für Hexamethylen-Diisocyanat.

HDK

    • Abkürzung für hohe Dielektrizitätskonstante.
    • Abkürzung für Handdrehkreuz.

HD-PE

    • Veraltete Bezeichnung für Polyethylen mit hoher Dichte.
    • Als HDPE ist dies die Kennzeichnung für hartes Polyethylen (Niederdruckpolyethylen). Man findet dieses Kennzeichnung z.B. bei Rohren, Mülltonnen oder Lüftern etc.
    • Veraltete Bezeichnung für Hochdruck-Polyethylen.
  • [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] [Ha..] [Hb..] [Hd..] [He..] [Hf..] [Hg..] [Hi..] [Hk..] [Hl..] [Hn..] weiter >>

He

    Abkürzung für Helium.

Heat-set

    Bei Garnen ist dies der englische Begriff für “fixiertes Garn”; die Garndrehungen die durch Spinnen oder Zwirnen hergestellt werden , werden durch Erhitzen fixiert. Diese Garne dienen z.B. für die Kräuselschlingen- oder Kräuselvelours.

Hebeanlanlage

    Dies ist eine Abwasserhebeanlage für fäkalienhaltige und auch fäkalienfreie Abwässer.

Hebedrehflügel

    Dies ist Fenster- oder Türflügel der zum Öffnen mechanisch gehoben wird.

Hebefenster

    Dieses Fenster wurde von Holland nach England importierte, heute in der Bürohausarchitektur allgemein verbreitetes vertikales Schiebefenster.

Hebeisen

    Werkzeug zum Ausheben schwerer Lasten.

Hebelarm

    Bei statischen Berechnungen ist ein Hebelarm, bei der Berechnung eines Moments, als Produkt von Kraft mal Hebelarm zu finden. Der Abstand der Kraftwirkungslinie vom Momentenbezugspunkt, wobei der Abstand rechtwinklig zu dieser Wirkungslinie ist.

Heberahmen

    Dies ist der Rahmen eines -->Hebefensters.

Heberleitung

    Dies ist eine Rohrleitung, in welcher Wasser durch Ausnutzung des atmosphärischen Drucks über eine Erhebung geleitet wird.

Hebe-Schiebeflügel

    Tür- oder Fensterflügel der zum Öffnen mechanisch angehoben wird.

Hechtgaube

    -->Fledermausgaube

Hectorit

    Hierbei handelt es sich um ein weißes montmorillonitähnliches Mineral, welches pulverisiert leicht in warmen Wasser dispergierbar ist und u.a. als Stabilisierungs-, Antiabsetz-, Verdickungs- und Antiablaufmittel mit thixotropen Eigenschaften (jedoch ausschließlich für wässrigen Systeme) Verwendung findet.

heften

    Begriff aus der Schweißtechnik, das punktweise Fixieren eines Bauteils, um es in der momentanen Lage zu halten und es später komplett verschweißen zu können.

Heftniet

    Diese dienen zum Zusammenhalten nicht lastenbeanspruchter Bauteile.

Heidefirst

    Der Heidefirst ist der in Deutschland wohl am häufigsten auffindbare Reetdachabschluss. Auf die übliche Rohrdeckung im Firstbereich werden hierbei Ballen aus geschnittenem, erdfeuchten Heidekraut im Verband mit einer beidseitigen Schenkellänge von ca. 1 m aufgebracht. Die Neigung der Schenkel darf hierbei keinesfalls die Dachneigung unterschreiten. Von der Firstspitze verjüngt sich der Heidefirst zur unteren Kante auf etwa 10 cm. Die beiden Firstlatten an der Sparrenspitze stoßen bei dieser Firstausbildung zusammen. Als Schutzmaßnahme wird unter dem Heidefirst oftmals eine Bitumen oder PE-Lage überlappend eingelegt und über dem Heidefirst zusätzlich ein feinmaschiges Kunststoff- oder Drahtgeflecht gespannt und je nach Region durch Anordnung von z.B. Weichholzpflöcken (Sticken) weiter gesichert. Diese Holzpflöcke sollen ca. 30 bis 60 cm lang sein und ihr Querschnitt beträgt ca. 1,5 bis 2 cm. Je m Heidefirst sind allgemein mind. 100 Holzpflöcke zu verwenden.

Heißbitumen

    -->Bitumen

Heißeinbau

    Dies betrifft den Einbau von bituminösem Mischgut, welches je nach Bindemittel und Mischgutart Einbautemperaturen zwischen 90°C und 250°C erfordert.

Heizelementschweißung

    Technik zur Verschweißung von Kunststoffdichtungsbahnen.

Heizenergiebedarf

    Kurzbezeichnung: Q. Dies ist der rechnerisch ermittlete Wert der Energiemenge, die einem Gebäude oder auch einer beheizten Zone zugeführt werden muss, um den Heizwärmebedarf abdecken zu können.

Heizenergieverbrauch

    Dies ist eine, über einen bestimmten Zeitraum gemessene Heizenergie, die zur Aufrechterhaltung einer definierten mittleren Raumlufttemperatur in einem Gebäude oder auch einer beheizten Zone nötig ist.

Heizgase

    Heizgase sind die innerhalb des Heizofens strömenden Verbrennungsgase.

Heizgradtage

    Wert zur Bestimmung von Dimensionierungen von Heizungen und zur Berechnung der Heizkosten; ergiebt sich aus der Multiplikation  des Temperaturunterschiedes zwischen mittlerer Außen- und Innentemperatur mit der Anzahl der Heiztage.

Heizgrenztemperatur

    Dies betitelt die Außentemperatur, ab welcher ein Gebäude zur Aufrechterhaltung einer Soll-Innentemperatur nicht mehr beheizt werden muss.

Heizkessel

    Ein Heizkessel dient zur zentralen Erwärmung des Heizwasssers. Nach EnEV gelten nachfolgende Anforderungen für das Nachrüsten von Heizkesseln:

    • Heizkessel mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, die vor dem 01.10.1978 aufgestellt wurden müssen bis zum 31.12.2006 außer Betrieb genommen werden.
    • Heizkessel die vor dem 01.11.1996 ertüchtigt wurden müssen bis zum 31.12.2008 außer Betrieb genommen werden.
    • Ungedämmte zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen in unbeheizten Räumen müssen nach EnEv bis zum 31.12.2006 gedämmt werden.

Heizkostenverteiler

    Ein Heizkostenverteiler (Kurzbezeichnung: HKV) ist ein Messhilfsgerät zur verbrauchsabhängigen Berechnung von Heizkosten. Über eine Verhältnisrechnung mehrerer gleichartiger Heizkostenverteiler lassen sich die Heizkosten bestimmen. Entgegen dem Prinzip in der Bundesrepublik Deutschland, keinerlei Waren mit ungeeichten, bzw. nicht eichfähigen Messgeräten zu messen, ist der Heizkostenverteiler nach der Heizkostenverordnung eine Ausnahme.

Heizkörper

    Hierbei wird im allgemeinen zwischen Radiatoren, Konvektoren und Rohrheizkörpern unterschieden.

Heizkörperlack

    Heizkörperlacke werden solche Kunstharzlacke genannt, die bis zu 120° C vergilbungsbeständig sind und schnell wechselnde Temperaturen aushalten, ohne weich zu werden oder abzuplatzen. Ofenrohre dürfen nicht mit Heizkörperfarbe gestrichen werden, weil die Lackschicht durch die wesentlich höheren Temperaturen zerstört werden würde.

Heizkörpernische

    Hier handelt es sich um eine -->Nische in einer Wand, in welche der Heizkörper eingebaut ist/wird. Zumeist befindet sich eine Heizkörpernische unterhalb der Fensterbank.

Heizkosten

    Die sogenannten Jahresheizkosten setzen sich zusammen aus den Jahrenbrennstoffkosten, den Betriebskosten und den Kapitalkosten.

Heizkostenverordnung

    Dies ist die Kurzbezeichnung für die “Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten”. Hier wird unter anderem vorgegeben, dass ein Grundeigentümer alle Räume mit Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Verbrauchserfassung, auszustatten hat.

Heizkostenvorschuss

    Der Heizkostenvorschuss (Kurzbezeichnung: HKV) ist eine monatliche Abschlagzahlung welche im voraus als Teil der Nebenkosten einer Mietwohnung zu entrichten ist und mit der Jahresabschlussrechnung verrechnet wird.

Heizkraftwerk

    Diese Kraftwerke erzeugen ebenso wie Blockkraftwerke gleichzeitig, sowohl Strom als auch Wärme und haben aus diesem Grund einen höheren Nutzungsgrad der Primärenergie.

Heizlast

    Dies ist ein Maß für die erforderliche Heizleistung und somit Grundlage für die Bemessung der Heizflächen (in den einzelnen Räumen) und auch für die Auslegung der gesamten Heizungsanlage.

Heizöl

    Dies ist ein -->flüssiger Brennstoff. Aus festen Ausgangsstoffen enstehen Steinkohleteer-, Braunkohleteer-, und Ölschiefer-Heizöle, aus flüssigen Ausgangsstoffen Heizöle aus Erdöl (mineralische Heizöle). Unterschieden werden diese Heizöle nach der Viskosität (Zähflüssigkeit):

    • Heizöl EL: Extra leichtflüssig. Eine Vorwärmung ist weder zum Transport noch zur Verbrennung erforderlich. Dieses Heizöl ist für Ölöfen sowie für kleine und mittlere Sammelheizungen geeignet.
    • Heizöl L: Leichtflüssig. Dieses Heizöl ist nur für den Einsatz in Feuerungsanlagen geeignet. Eine Vorwärmung kann hier erforderlich sein.
    • Heizöl S: Schwerflüssig. Zum Transport und zur Verbrennung ist eine Vorwärmung nötig. Dieses Heizöl wird für Großheizanlagen >/= 1200 kW je Kessel und Industriefeuerungen verwendet.

Heizölabscheider

    Dies ist eine Heizölsperre mit oder ohne Rückstauverschluss, welche verhindert, dass im Störungsfall Heizöl in die Kanalisation gelangt.

Heizölsperre

    Dies ist ein Bodenablauf der durch selbstständigen Abschluss verhindert, dass Heizöl (Leichtflüssigkeit) in die Abwasserleitung gelangt.

Heizprotokoll für Estriche

    -->Aufheizprotokoll für Estriche

Heizungsanlagenverordnung

    Kurzbezeichnung: HeizAnlV. Diese Verordnung bestimmt u.a., dass Rohrleitungen und Armaturen von Zentralheizungen gegen Wärmeverlust zu dämmen sind etc.

Heizungs-Entlüftungsventil

    In der Regel an jedem Heizkörper zu finden dient dieses Ventil, wie der Name schon sagt, zur Entlüftung der Heizkörper, es wird auch als Lufthahn bezeichnet.

Heizungsraum

    Dies ist der Versorgungsraum für Heizbrenner /-Kessel etc.. in einem Haus.

Heizungs-Regulierungsmuffe

    Dies sind regelbare T-Stücke in Rohrleitungen, an welchen man die gewünschte Durchflußmenge einstellen kann.

Heizwärmebedarf

    Kurzbezeichnung: Qh. Dies ist der rechnerisch ermittlete Wärmeeintrag über ein Heizsystem, der zur Aufrechterhaltung einer definierten mittleren Raumtemperatur in einem Gebäude oder einer beheizten Zone benötigt wird.

Heizwerk

    Dieses versorgt über ein Fernheiznetz größere Gebäudegruppen oder auch ganze Stadtviertel mit Wärme.

Heizwert

    Auch als Wärmewert oder Brennwert betitelt gilt dies als Maßeinheit für die in einem Brennstoff enthaltene Wärmeenergie. Bei Brennholz kann in Bezug auf Laubbäume ein Durchschnittswert von 1.900 kWh und für Nadelbäume 1.600 kWh je Raummeter angenommen werden. Der allgemeine Durchschnittswert für Brennholz wird mit 1.800 kWh angegeben. Bei Ölen werden für Raps- und Palmöl 10,44 kWh/kg und Sojaöl 10,31kWh/kg angegeben.

    Brennholzart
    (bezogen auf 1 Raummeter)

    Heizwert
    (ca. Wert in kWh)

    Heizölmenge
    (Heizäquivalente in Liter)

    Weißbuche

    2.200

    220

    Rotbuche

    2.100

    210

    Eiche

    2.100

    210

    Esche

    2.100

    210

    Robinie

    2.100

    210

    Ulme

    1.900

    190

    Birke

    1.900

    190

    Ahorn

    1.900

    190

    Erle

    1.500

    150

    Weide

    1.400

    140

    Pappel

    1.400

    140

    Douglasie

    1.700

    170

    Kiefer

    1.700

    170

    Lärche

    1.700

    170

    Fichte

    1.600

    160

    Tanne

    1.500

    150

     

Hektar

    Flächenmaß, Abkürzung ha; 1 ha = 0,01 km² = 100 a = 10.000 m²

Hektoliter

    Ein Maß zur Bestimmung des Rauminhaltes, Kurzbezeichnung hl; 1 hl = 0,1 m³ = 100 l

Helladische Zeiteinteilung

    Mykene:

    • Frühhelladische Zeit: 30.-22. Jh. vor unserer Zeitrechnung
    • Mittelhelladische Zeit: 21.-17. Jh. vor unserer Zeitrechnung
    • Späthelladische Zeit: 16.-12. Jh. vor unserer Zeitrechnung

Hellbezugswert

    Der Hellbezugswert ordnet die Farbintensität in einer Zahlenskala von 1 bis 100. 1 bzw. 0 ist hierbei Schwarz (dunkelster Grad) und 100 Weiss (hellster Grad). Farbtöne auf Wärmedämmverbund-Systemen mit Hellbezugswerten < 40 sind problematisch, Hellbezugswerte < 20 gelten als nicht dauerhaft Schadensfrei ausführbar. -->Helligkeit

Hellensismus

    Die an Griechenland orientierte Kultur und Baukunst im 4. – 1. Jahrhundert v. Chr. In den von Alexander dem Großen eroberten Reichen.

Helligkeit

    Die Helligkeit wird sehr allgemein, durch die Stärke einer Lichtempfindung charakterisiert. Bei Anstrichsstoffen, bzw.  Anstrichsfilmen, welche in deckender Schicht auf schwarz-weiß Kontrastkarten aufgetragen wurden, werden mit einem Farbmessgerät über einem schwarzen Untergrund die Normfarbwerte an mehreren Stellen gemessen und danach gemittelt. Der somit gemittelte Wert wird als -->Hellbezugswert betitelt und geht mit in die Bestimmung des Kontrastverhältnisses ein.

Helligkeitsregler

    -->Dimmer

Helm

    Bezeichnung für Dachformen bei Türmen

Helmstange

    Dies ist das senkrecht stehende Holz bei einem Helmdach, an welches sich die Sparren anlegen.

Hemlock

    Holzart. Das leichte Holz ist weich grobfaserig, spröde und splitternd. Es lässt sich normal bearbeiten, gut spalten, schwindet und wirft sich aber beträchtlich. Es ist wenig witterungsbeständig. Verwendungsbereich: Bauholz, Latten, Sauna, Turnhallenbau und Umzäunungen. In Amerika vorzugsweise für die Papierfabrikation.

Henostylos

    Dies ist ein Tempel mit einer Säule an seiner Front.

Henry

    Maßeinheit der Induktivität; 1 Henry ist die Induktivität einer geschlossenen Windung, in der 1 Volt Spannung induziert wird, wenn der Strom sich gleichmäßig um 1 Ampere in 1 Sekunde ändert; Benannt wurde diese Maßeinheit nach dem US-amerikanischen Physiker Joseph Henry (1797-1878).

Heptastylos

    Dies ist ein Tempel mit sieben Säulen an seiner Front.

Herbizide

    -->Pestizide

Herdanschluss

    -->Herdanschlussdosen

Herdanschlussdosen

    Höhenmaße bei Haushaltsküchen -->Elektroanschlüsse in Haushaltsküchen.

Herdgang

    -->Herdmauer

Herdkochplatten

    -->Nennaufnahme

Herdmauer

    Herdmauern verlaufen am Fuße eines Stauwerks. Ihre Aufgabe besteht darin, den Sickerweg zu verlängern um somit die Strömung unter dem Bauwerk einzudämmen. Wird die Herdmauer begehbar ausgerüstet, so betitelt man den entsprechenden Bauteil als Herdgang.

Herstellkosten

    Dies sind die, z.B. auf einer Baustelle, zur Erbringung einer Bauleistung anfallenden Kosten. Die Einzelkosten der Teilleistungen sowie die Gemeinkosten der Baustelle.

Herz

    Bei Furnieren -->Blume.

Herzriss

    Bei Holzstämmen sind das die in der Stammmitte entstehenden Spannungsrisse. Bei der Furnierherstellung bestimmt die Lage des Herzrisses maßgeblich die Stammeinteilung für das Messern. Herzrisse in Furnieren sind offen und können nicht verarbeitet werden.

Herzstück

    Im Schienenbau ist dies das, bei Weichen und Kreuzungen durch die Schienenüberschneidung bedingte, Bauteil, welches aus ein oder mehreren Herzstückspitzen und Flügelschienen besteht und auch das Befahren der Fahrkantenlücken ermöglicht.

Hessit

    -->Silbermineralien

heterogen

    Nicht gleichartig zusammengesetzt, verschieden zusammengesetzt. Heterogene Stoffsysteme bestehen aus Stoffen mit unterschiedlichen Aggregatszuständen.

Hetzerträger

    Dies ist der vom Zimmerermeister Hetzer 1907 entwickelte Vollwandbinder.

Hexagon

Hf

Hg

HI

    Dies ist die Abkürzung für “hochschlagfest”, aus dem Englischem für “high impact” oder auch für die Abkürzung “Hausinstallation” z.B. beim -->HI-Rohr.

Hickory

    Holzart. Das Holz ist hart, vor allem sehr zäh, biegsam und elastisch, stark schwindend, und wenig dauerhaft im Freien. Es ist sehr schwierig zu bearbeiten, schlecht zuleimen und kaum zu beizen.  Verwendungsbereich: Werkzeugstiele, Sportgeräte, Sitzmöbel und Wagenbau.

Hieroglyphen

    Bildschriftzeichen der alten Ägypter und Azteken.

Highboard

    Dies ist ein Schrank (z.B. Küchenschrank) mit einer ca. Höhe von 110 bis 130 cm.

Hildebrand

    Johann Lukas von Hildebrandt (1668-1745) war österreichischer Heeresingenieur und ein bekannter Baumeister des Barock.

Hilfsbauten

    Dies sind temporäre Bauten, also Bauten die nicht dauerhaft an Ort und Stelle bleiben, die z.B. zur Durchführung von Arbeiten dienen wie Gerüste o.ä..

Hinterfüllung

    Z.B.: Nachträgliche Auffüllung von Baugruben nachdem z.B. die Fundamente bzw. der Keller fertig gestellt wurde, es werden die notwendigen Arbeitsräume wieder verfallt Im Allgemeinen ist eine Hinterfüllung ein verschließen von Hohl- bzw. Leerräumen.

Hinterfütterung

    -->Hinterfüllung

Hinterlüftung

    Belüfteter Hohlraum zwischen einer Verkleidung und einer wärmegedämmten Wandkonstruktion zur Vermeidung von Schwitzwasser.

Hintermauerung

    Dies ist das eigentlich tragende Mauerwerk einer vorgeblendeten Fassadenkostruktion.

Hirnholz

    Senkrecht zur Faser geschnittene Holzseite.

HI-Rohr

    Dies ist die Abkürzung für ein Hausinstallations-Rohr. Diese Rohre werden i.d.R. aus -->PVC hergestellt, je nach Einsatz können sie aber auch aus anderen Materialien hergestellt werden.

historische Bauwerksoberflächengestaltungen

Stil- bzw. Zeitepoche

Baustoffe & Bauweisen

Techniken und Materialien der Gestaltungsmaßnahmen

Frühgeschichte

ab ca. 4 Jahrtausend v.Chr.
Altertum

ab 800 oder 1200 v. Chr.
auch Antike

Lehmputze mit Gras-, Schilf-, Stroh-, Reisig- und Megelbeimengungen, Schlämmanstriche mit Kalk und Kalksandgemischen, Lehmdichtung von Holz- und Schilfgeflechten

Lehmverputze auf Putzträgern (wie z.B. Schilf oder Weiden), einfache Schlämmanstriche

Mittelalter

800 n.Chr.
Romanik

Natursteinmauerwerke & -Konstruktionen, Lehmbau, Holzbau

Steinsichtige Kalkmörtelputze mit hydraulischem Zusatz, Kalk-, Casein- und Temperafarben Anstriche & Malereien, Natursteinmosaike, Glasmosaike, Glasmalerei, Öl- & Polimentvergoldung

1100 n.Chr.
Gotik

Neben Lehm und Naturstein auch Ziegelmauerwerk

Neuzeit

1400 n.Chr.
Renaissance

Wie zuvor jedoch mit Fachwerkbauten

Kalkgips- & Kalkmörtel - Glattputze, Sgraffiti, kalk-casein- und emulsionsgebundene Malereien und Anstriche

1600 n.Chr.
Barock
Rokoko

Gipsstuck, prächtige Natursteinarchitektur

Marmorbauteile und -verblendungen, Kalkgips- & Gipsputze /-stuck, Stuccolustro und Stuckmarmor, Textil-, Leder- und Papierwandbekleidungen

1750 n.Chr.
Klassizismus

Verblendetes Ziegelmauerwerk und Natursteinarchitektur

Leim-, Emulsions-, Öl- und Lackfarbenmalerei und -anstriche

1850 n.Chr.
Historismus,
Gründerzeit

Ziegelmauerwerk mit Putz- und Stuckarchitektur

Außen kalk-zementgebundener und innen gipsgebundener Stuck und Putz, illusionistische Anstriche & Malerei mit leim-, emulsions-, wasserglas- und lackgebundenen Beschichtungsstoffen

1900 n.Chr.
Jugendstil

Flora-ornamentale Putz- und Stuckarchitektur

Glattputz und Stuck aus Kalkgips- oder Gipsbindung, wie zuvor Malerei und Anstriche, Glasmalereien

Gegenwart

1920 n.Chr.
Bauhaus

Zweckbezogene Baukonstruktionen aus Ziegel, Beton, Naturstein u.v.a.

Die Oberflächen werden Baustoffsichtig erstellt, z.B. aus Beton, Keramik, Glas, Metall und Holz, Neben den mineralischen Putzen und Anstrichen nun auch kunststoffgebundene Beschichtungen und Kunstoffe allgemein

historische Formziegel

    -->Ziegelformate

Historismus

    Ein Baustil der Jahrhundertwende (19. Jahrhundert), bestehend aus einer Vielzahl von historischen Stilformen.

Hitzefluss

HK

    • Abkürzung für Heizkosten.
    • Abkürzung für Haftkleber.
    • Abkürzung für Heizkörper.

HKA

    Abkürzung für Heizkraftanlage.

HKN

    Abkürzung für -->Heizkörpernische.

HKS

    Abkürzung für Heizung / Klima / Sanitär.

HKV

    • Abkürzung für -->Heizkostenverteiler
    • Abkürzung für -->Heizkostenvorschuss

HKW

hl

HN

    Abkürzung für Höhen-Null. Dies war der (Höhen-) Bezugspunkt in den östlichen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland, welcher bezogen war auf den Pegel Kronstadt. Bis 1993 wurden die amtlichen Höhen als “Normalhöhen über Null” (HN-Höhen) bezeichnet, danach abgelöst durch die “Normalhöhen im System DHHN 92”.

HNF

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