Ho
HOAI
Abkürzung für: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten für die Berechnung der Entgelder für Leistungen der Architekten und Ingenieure,
soweit diese durch Leistungsbilder oder auch andere Bestimmungen dieser Verordnung erfasst werden. Ingenieure und Architekten können jedoch auch Honorare außerhalb der HOAI abrechnen, d.h. die HOAI
regelt die Honorarmöglichkeit für angesprochene Berufsgruppe nicht abschließend. Leistungen nach HOAI sind:
- Grundlagenermittlung
- Vorplanung
- Entwurfsplanung
- Genehmigungsplanung
- Ausführungsplanung
- Vorbereitung der Vergabe
- Mitwirkung bei der Vergabe
- Objektüberwachung
- Objektbetreuung
- Dokumentation
hobeln
Hobelspäne
Die zumeist aus Fichte oder Kiefer in der Holzindustrie anfallenden Holzspäne oder Holzwolle kann für Innendämmungen und Hohlraumdämmungen (-->Holzfaser als Dämmstoff; -->nachwachsende Rohstoffe)
verwendet werden. Die benötigte Brandbeständigkeit kann mit Hilfe einer Mischung aus Molke und Borax erhöht werden.
Hochantenne
Dies ist eine Empfangsantenne für alle Rundfunk- und Fernsehfrequenzen, als Einzel oder Gemeinschaftsantennenanlage.
Hochbagger
Dies ist ein Bagger der über seiner Standsebene gräbt, -->Eimerkettenbagger.
Hochbau
Dies ist der Bereich des Bauwesens, der die Ausführung von Bauwerken (Gebäuden) über der Erde (inkl. den Kellern bei Gebäuden) umfasst. Aufgrund Überschneidungen lassen sich Bauwerke wie
z.B. Brücken oder Fernsehtürme etc. nicht eindeutig dem Hoch- oder Tiefbau zuordnen.
Hochbehälter
Hochbehälter sind Trinkwasserbehälter, die auf einem der höchstgelegensten Punkte im oder nahe des Versorgungsgebietes stehen und deshalb den Druck im zugehörenden Rohrnetz bestimmen und
begrenzen. Die Hochbehälter dienen auch der Versorgungssicherheit. In Gebieten ohne Höhenlagen werden Hochbehälter in Form eines Wasserturmes erstellt.
Hochdruck-Asphaltplatte
Diese Bodenbeläge sind meist bei mechanisch beanspruchten Böden in Einsatz, auch in ölfester und säurefester Ausführung auf dem Markt.
Hochdruck-Bodenvermörtelung
Kurzbezeichnung: HDBV. Dies ist eine Baumethode, die meist bei Bauvorhaben in Lockermaterialumgebung eingesetzt wird. Bei diesem
Verfahren wird Zementmilch mit ca. 200 bar Druck in den Untergrund gepresst. Die Zementmischung härtet gemeinsam mit den natürlichen Bodenbestandteilen, womit die für die jeweiligen Baumaßnahmen
gewünschte Stabilität erreicht werden kann.
Hochdruck-Dampfheizung
Abkürzung: HDH. Bei diesen Dampfheizungen dient der Sattdampf mit einem Betriebsdruck von 1,0 bis max. 2,0 bar als Energieträger.
Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie
Hochdruck-Induktions-Klimaanlage
Hier erfolgt eine induviduelle Temperierung der Zuluft durch besondere Wärmetauscher für Sekundärluft direkt im Raum am Induktionsgerät.
Hochdruckinjektion
Kurzbezeichnung: HDI. Hierbei wird der anstehende Beton, beim Einphasenverfahren durch eine, über ein Ventil, unter hohem Druck austretende Zementsuspension, aufgeschnitten und mit der
Suspension vermischt. Die Aufschneidewirkung wird beim Zweiphasenverfahren direkt über Druckluft und beim Dreiphasenverfahren zusätzlich noch durch, unter Druck stehendes, Wasser erhöht. Die
Hochdruckinjektion wird u.a. zur Unterfangung von Bauwerken, der Sohlabdichtung bei anstehendem Grundwasser und als Baugrubenverbau eingesetzt.
Hochdruckpartikelstrahltechnik
Dies ist ein Verfahren der Fassadenreinigungstechnik, bei welcher das Abrasiv mit hohem Druck auf die Fassadenoberfläche geschleudert wird, - wie z.B. bei der Sandstrahltechnik. Für
Natursteinoberflächen ist dieses Verfahren nur bedingt einsetzbar, jedoch für die Strahlreinigung und die Betoninstandsetzung ist das Verfahren gut geeignet.
Hochdruckwasserstrahlverfahren
Dies ist ein Wasserreinigungsverfahren (Fassadenreinigung), bei dem neben dem Arbeitsdruck die Temperatur des Wassers bis zur Dampfstufe reguliert werden kann. Bei einzelnen Gerätetypen
kann nach dem Injektorprinzip trockener Sand durch den Wasserstrahl angesaugt werden (Wassersandstrahltechnik).
Hocheinbau
Dies ist die im Strassenbau verwendete Bezeichnung, für den Einbau von Deck-, Binder- oder Tragschichten, bzw. einer Betondecke auf einen bestehenden Oberbau, so dass die neue
Fahrbahnoberfläche höher als die ursprüngliche liegt.
hochfeste und schweißgeeignete Stähle
Dies sind Feinkornbaustähle mit einem Kohlenstoffgehalt </= 0,2% und mit einer erhöhten Streckgrenze. Diese Stähle werden z.B. für Profile, Bleche oder Breitflachstähle verwendet.
hochfester Beton
Hochflor
Bei Bodenbelägen ist dies die Bezeichnung bei Velour mit einer Polhöhe (-->Pol) über dem Träger; ab ca 10 mm - bei normalen Garn genannt “Splush” bei fixierten Garnen genannt “Saxony”;
ab einer Höhe von ca. 15 mm - überwiegend aus fixirtem Garn genannt “Shag”.
Hochhaus
Dies sind Gebäude, bei denen der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 m über der Geländeoberfläche liegt (in der Regel mit mind. 10 Geschoßen).
Hochhydraulischer Kalk
Puzzolankalk; dieser wird hergestellt aus Kalkmergel durch brennen oder durch werksmäßiger Zumischung von latent hydraulischen, puzzolanischen oder hydraulischenStoffen zu Luft- bzw.
Wasserkalken (z.B. Traßkalken etc...); Dieser Kalk weist eine hohe Anfangsfestigkeit auf und erreicht im Endzustand nahezu Zementhärte (ist jedoch elastischer).
Hochkant-Lamellenparkett
Diese Parkettart besteht aus hochkant aneinander geklebten Holzlamellen, welche in verschieden großen vorgefertigten Einheiten angeboten wird. -->Parkettarten
Hochkante
hochlegierte Stähle
Dies sind Stähle die im Allgemeinen hochfest, schweißbar und sehr korrosionsbeständig sind. Verwendet werden diese Stähle u.a. für nichtrostende Bauteile, Grubenausbauprofile und
Bekleidungen.
Hochleistungsbeton
Dies ist ein Beton mit einem Wasserzementwert weit unter 0,40, welcher in der Regel aus Wasser, Zement, Zuschlag, Fließmitteln und im Allgemeinen Silicatzusätzen hergestellt wird.
Hochlochklinker
Abkürzung: KHLz. Dies sind bis zur Sinterung gebrannte Mauerziegel (Klinkerhochlochziegel) mit einem hohem Frostwiderstand, einer Scherbenrohdichte von mind. 1,9 kg/dm³ und einer
Druckfestigkeitsklasse von mindestens 28.
Hochlochziegel
Abkürzung: HLz. Mauerziegel, welcher senkrecht zur Lagerfläche gelocht ist; Lochanteil in der Lagerfläche 15 bis maximal 50%. Es wird unterschieden in:
- Vormauerziegel - VHLz
- Hochlochklinker - KHLz
- Mauertafelziegel - HLzT
- Keramik-Hochlochziegel - KHK
Hochlöffel
Dies ist ein Förder- und Grabgefäß eines Baggers mit nach oben, bzw vorne, gerichteter Gefäßöffnung.
Hochofenprodukte
Hierzu zählen z.B. Gichtgase, Hochofenschlacke und Roheisen.
Hochofenprozess
Hochofenschlacke
Zusatzstoff von z.b. Betonen, etc..., Anwendung findet dieser Stoff z.B. bei massigen Bauteilen, die länger feucht gehalten werden können (Widerlager, Fundamente...) und und bei Betonen in
betonschädlichen Wässern und Böden.
Hochofenzement
Dieser Zement ist sehr widerstandsfähig gegen Rauchgase und aggressiven Wasser, er besteht aus -->Portlandzement und -->Hochofenschlacke.
Hochparterre
Bezeichnung für ein Erdgeschoß, deren Oberkante Fußboden erheblich über der Geländeoberkante liegt.
Hochpolymerbahnen
Hochspannung
Höchstdruckwasserstrahlverfahren
Diese Anlagen arbeiten im Druckbereich von 100 bis 4000 bar und mit Antriebsleistungen bis 400 PS. Neben der Reinigung können diese Systeme auch zum Trennen bzw. Schneiden eingesetzt werden.
Höchstmaß
Hochvakuumbitumen
Dies ist ein -->Bitumen, welchem bei der Herstellung, durch Hochvakuumdestillation mehr Ölanteile entzogen werden, somit wird ein wesentlich härteres Bitumen gewonnen, daher auch
die Bezeichnung Hartbitumen.
Hochviskosität
Hochwache
Hochwasserentlastungsanlage
Dies ist eine Anlage an einem Absperrbauwerk, welche das im Gesamtstauraum nicht speicherbare Wasser schadlos abführt.
Hochwassergebiet
Dies ist ein Gebiet, welches infolge seiner natürlichen Beschaffenheit oder infolge menschlicher Siedlungstätigkeiten dauernd durch Hochwassergefahren bedroht ist und deshalb bestimmter
baulicher Anlagen bedarf.
Hochwasserrückhaltebecken
Dies ist eine Stauanlage, deren Staubecken ganz oder teilweise dem vorübergeheden Rückhalt von Hochwasser dient.
Hocken
Dies ist die Bezeichung für die in früheren Zeiten zum Trocknen aufgestellten Schilfkegel bei der Schilfernte.
Hofablauf
Bei einem, mit einem -->Gefälle ausgeführten Hofbelag dient diese Einrichtung dem Ablauf des Oberflächenwassers.
Höhenbezugspunkt für Estrichleger
Wie auch in DIN 18353 vorgegeben, hat der Estrichleger Anspruch auf einen Höhenbezugspunkt. Der Planer hat grundsätzlich darauf zu achten, daß auch alle von ihm vorgegebenen Höhen
eingehalten werden können. Es wird weiterhin festgehalten, daß die Markierung eines solchen Höhenbezugspunktes eindeutig sein muß und von jedem erkannt werden kann. Nur unter diesen Vorraussetzungen ist
es dem Estrichleger auch möglich die Toleranzen und das geforderte Zusammenpassen der Einzelkomponenten nach DIN 18201 bzw. 18202 einzuhalten. Ist der Höhenbezugspunkt in den jeweiligen Stockwerken nicht
vorhanden hat der Auftragnehmer laut VOB/B bzw. ATV – DIN 18353 Bedenken anzumelden.
Höhenlinie
Höhenmessung
Höhenplan
Dies ist die graphische Darstellung einer Abwicklung des Schnittes durch z.B. die Straßenachse, der -->Gradiente.
Höhenschichtlinie
Höhere Gewalt
Dies ist ein Ereignis welches betriebsfremd, von außen durch elementare Naturkräfte oder durch Handlung dritter Personen herbeigeführt wird oder wurde, das nach menschlicher Erfahrung und
Einsicht unvorhersehbar ist, mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden
kann und auch nicht wegen seiner Häufigkeit vom Betriebsunternehmen in Kauf zu nehmen ist. Das kann z.B. ein Orkan oder Erdbeben aber auch Geschehnisse wie Sprengstoffanschläge sein - soweit man nicht
mit deren Eintreten rechnen kann.
Hohlbalkenträger
Dies sind Hohlkastenträger die aus -->Kanthölzern hergestellt werden, ihre Stege sind zwischen 30 und 60 cm hoch.
Hohlblockstein
Mauerstein über 113 mm Höhe, Lochung senkrecht zur Lagerfläche von mehr als 15 % der Fläche.
Hohlfalzziegel
Dies ist ein, aus der Hohlpfanne entwickelter, mit Knopf- und hochliegender Längsfalzen versehener, Ziegeltyp.
Hohlkastenträger
Hohlkehle
Konkaves Profil in Holz, Stein oder Beton.
Hohlmeißel
Hohlpfannenziegel
Dachziegel ohne Verfalzung; wird wegen der Wölbung auch S-Pfanne, Lang- und Kurzschnittpfanne genannt, es handelt sich hierbei um einen Strangdachziegel.
Hohlprofilfenster
Im allgemeinen alle Fensterkonstruktionen die nicht aus Vollholz erstellt sind, Hohlkammern dienen hierbei der besseren Wärmedämmeigenschaften.
Hohlraumestrich
Dies sind Estriche mit durchgehenden Hohlräumen in Längs- und/oder Querrichtung auf besonders gestalteter dünnwandiger verlorener Schalung oder auf Formplatten mit Nocken oder Ständern.
Hohlwand
Dies ist ein Mauerwerk welches nicht mit Vollsteinen erstellt wurde, bzw. bei welchem ein ein oder mehrere Hohlräume im Mauerwerk enthalten sind.
Holborn-Giebel
In der Frontansicht ist dies ein Giebel mit einer links und rechts schräg aufsteigende Kaniesprofilierung und einem kleinem (im Grundriß) Häusschen als oberen Abschluß.
Holl
Der Architekt Elias Holl (1573-1646) gehörte zu den schöpferischsten deutschen Architekten des 17. Jahrhunderts, u.a. erbaute er das Rathhaus zu Augsburg.
Holm
- Als Holm wird i.d.R. eine balkenförmige (Holz-) Stange bezeichnet.
- Die beiden Stangen eines Barren werden als Holme bezeichnet.
- Das tragende Teil eines Flugzeugflügels ist der Holm.
- In Schweden oder Dänemark wird mit einem Holm eine kleine bis mittelgroße Insel bezeichnet.
holmen
Holmtreppen
Holorib-Verbunddecke
Dies ist eine Verbunddecke, bei welcher Holoribbleche als verlorene Schalung eingestzt werden, welche mittels Schwalbenschwanzförmigen Stegen und aufgeschweißten Stehbolzen mit dem
aufgebrachten Beton wirken. Es wird auch der Begriff Schwalbenschwanzdecken verwendet.
Holozän
Das Holozän, das auch als Alluvium betitelt wird, ist eine Epoche der Erdgeschichte, die von vor 10.000 Jahren bis heute reicht. Sie gilt als die jüngste Epoche des Quartärs und hat das
Pleistozän, die letzte Eiszeit, abgelöst. Zu dieser Zeit sind z.B. Kalktuffe und Flußsande als technisch nutzbare Gesteine gebildet worden. -->Gesteinsbildung.
Holunder
Das Holz ist dicht, hart, mittelschwer und leicht spaltbar. Verwendungsbereich: Pfeifenköpfe, Einlegearbeiten und Drechslerarbeiten.
Holzausdehnung
Die Holzausdehnung ist Abhängig von der Holzfeuchteänderung und der -->Darrdichte des Holzes. Pro % Holzfeuchteänderung kann z.B. Buchenholz in Richtung der Jahrringe bis zu 0,45% des
Masses ändern. Im Durchschnitt liegen die anderen Holzarten bei ca. 0,2% - 0,35%.
Holzbalkendecke
Dies ist eine Decke, bei welcher der Fußbodenaufbau auf einem Balkenlager liegt.
Holzbegleitstoffe
Holzbestandteile die keine Gruppe von ähnlichen Verbindungen darstellen, hierzu gehören beispielsweise -->Harze ( Terpentine, Balsame etc...), -->Gerbstoffe (Ester aromatischer
Kohlensäure etc...)und weitere; diese Inhaltsstoffe werden gebildet in den Plastiden des Parenchymgewebes.
Holzbeize
Dies ist die Bezeichnung für ein, auf organischen Farbstoffen basierendes, Holzfärbemittel.
Holzbeton
Früher verwendeter Beton, bestehend aus Zement mit Holzspäne als Zuschlagstoff neigt zu -->Schwundrissen.
Holzbetonstein
Holzdichte
Wärmeleitfähigkeit
Holzfaser als Dämmstoff
In verschiedenen Dicken und Formaten dienen diese Wärmedämmplatten in erster Linie der Wärme- und Schalldämmung von Dächer, Wänden und Decken. Holz besitzt als natürlich gewachsener
Rohstoff sehr gute Eigenschaften für die Verwendung im Bauwesen. Eine davon ist das gute Isoliervermögen. So wird z.B. mit nur 10 cm massivem Nadelholz die gleiche Wärmedämmung erreicht wie mit einer 160
cm dicken Betonwand.
- Wärmekapazität: 2,1 kJ/kgK
- Brandverhalten: B2
- Mindestrohdichte: ca. 150 kg/m³
- Wärmeleitgruppe 045
- Diffusionswiderstandszahl: 5
-->nachwachsende Rohstoffe.
Holzfaserplatten
Bestehend aus Lignozellulosefasern mit oder ohne Bindemittel ist bei diesem Holzwerkstoff der Holzverband bis zur Holzfaser zerlegt, es wird eingeteilt in:
- HFD - poröse Holzfaserplatten: auch Isolierplatte, diese bleibt nach der Plattenformung ungepreß.
- HFM - mittelharte Holzfaserplatten, Einsatzgebiet ist hauptsächlich in der Möbelindustrie für z.B. Fronten und Leisten.
- HFH - harte Holzfaserplatten: diese ein- oder beidseitig glatt hergestellten Platten werden hauptsächlich für z.B. Möbelrückwände, Schubkästen oder im Fahrzeugbau eingesetzt.
- MDF - mitteldichte Holzfaserplatten: für deren Herstellung wird nur entrindetes Nadelholz verwendet.
Holzfeuchte
Man spricht von:
- Trockenes Holz (bzw. Bauholz); Holzfeuchte </= 20 Masse-%
- Halbtrockenes Bauholz; Holzfeuchte = > 20 Masse-% und </= 30 Masse-%
- Frisches Bauholz; Holzfeuchte > 30 Masse-%
Holzfußbodenbeläge
Holzhaus
Ein Holzhaus ist ein Haus, das überwiegend aus Holz gefertigt wurde, wie z.B. neben traditionellen Bauweisen auch viele Fertigbauhäuser. Allgemein haben sich nachfolgende Holzhausbauten,
bzw. Bautechniken durchgesetzt:
- Blockhaus oder Blockbohlenhaus
- Holzständerbauweise
- Holztafelbauweise
- Umgebindehaus
Holzklebharze
Holzklebstoff; dies sind natürliche oder technisch behandelte oder auch syntetische hergestellte Harze.
Holzklebstoffe
Dies ist der Überbegriff für alle stoffschlüssigen Verbindungsmittel für Holz, wie z.B. -->Holzkleister, -->Holzleime, -->Holzklebharze
Holzkleister
Holzleime
Holzklebstoff; bestehen aus Dispersionen von tierischen Eiweißstoffen verschiedenster Herkunft in Wasser.
Holzmalerei
Dies ist die Betitelung für die Imitation der natürlichen Holzmaserung unter Verwendung von Lasurfarben.
Holzmarmor
Dies ist die Bezeichnung für einen Marmorersatz, Bestandteile sind: Knochenmehl, und/oder Elfenbeinpulver, Holzmehl, Bindemittel.
Holzmaße
Hierbei wird unterschieden in:
- Festmeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz ohne Zwischenräume, Abkürzung Fm.
- Raummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz lose geschichtet, Abkürzung Rm. In Süddeutschland wird der Raummeter auch als Ster betitelt.
- Schüttraummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz in Form von 33 cm Scheiten die lose geschüttet sind, Abkürzung SRm.
Umrechnungsbeispiele: 1 Rm ungespaltenes Holz = ca. 0,7 Fm 1 Rm gespaltenes Holz = ca. 0,6 Fm 0,7 Fm = ca. 1 Rm Schichtholz aus 33 cm Scheiten
Ausnahmen sind aufgrund der Holzeigenschaften möglich, siehe nachfolgendes Beispiel: 1 SRm Fichtenholz = ca. 0,4 Fm 1 SRm Buchenholz = ca. 0,5 Fm (Buchenholz kann dichter gelagert werden)
Holznagel
Holznägel haben ungefähr einen Durchmesser von 20 mm und werden achtkantig gehobelt, um stramm in die Holznadellöcher eingetrieben zu werden. Verwendung finden Holznägel u.a. im
traditionellen Holzfachwerkbau als dübelartiges Konstruktionselement zur Sicherung von z.B. Zapfenverbindungen.
Holzpellets
Dies ist ein Brennstoff aus i.d.R. naturbelassenem Abfallholz (mit oder ohne Zusatz von Maisstärke als Presshilfsmittel) welches zu Stiften, mit einer Länge von 10 bis 30 mm und einem
Durchmesser von 4 bis 10 mm, gepresst wird. Als Qualitätsmerkmal wird eine glatte, glänzende Oberfläche ohne Längsrisse als gut bezeichnet. Wird bei der Pelletierung keine ausreichend hohe Temperatur
eingehalten, so kann das Lignin im Holz nicht klebfähig gemacht werden, was die Festigkeit, und somit die saubere und effiziente Verbrennung des Pellets beeinträchtigt. Der Heizwert liegt zwischen 4,9
und 5,4 Kilowattstunden je kg (Wassergehalt < 12 %; Aschegehalt < 1,5%).
Holzpflaster
Bodenbelag aus hochkant, aneinander gereihten Holzklötzen, wobei die Hirnflächen als Nutzfläche dient. I.d.R. werden Holzpflaster aus Kiefer, Lärche, Eiche oder gleichwertigen Holzarten
hergestellt. Es wird hierbei in drei Arten unterschieden:
- Holzpflaster RE: Als repräsentativer rustikaler Fußboden für z.B. Verwaltungsgebäude, Versammlungsstätten, Hobbyräume oder auch Wohnräume.
- Holzpflaster WE: Als widerstandsfähiger und fußelastischer Fußboden für Werk- oder ähnliche Räume ohne große Klimaschwankungen mit Leichttransportverkehr. Wird eine Klotzhöhe größer als 40 mm und
eine geeignete Klebung gewählt kann der Fußboden auch für normalen Fahrzeug und Staplerverkehr geeignet sein.
- Holzpflaster GE: Als Fußboden für Industrie- und Gewerbebereiche mit dem damit verbundenen auch schweren Stapler- und Fahrzeugverkehr.
Die Größen der Holzplasterklötze werden wie folgt angegeben:
Art des Holzpflasters |
Höhe in mm |
Breite in mm |
Länge in mm |
Holzpflaster RE |
22-80 |
40-80 |
40-120 |
Holzpflaster WE |
30-80 |
40-80 |
40-140 |
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Holzpflaster GE |
50-100 |
60-80 |
60-140 |
Holzporen
Dies sind, nur bei Laubholz mit bloßem Auge erkennbare, Gefäßhohlräume im Holz.
Holzrahmenbauweise
Bauart, bei der das Gebäude ein skelettähnliches Traggerüst aus schlanken Hölzern hat, welches mit vorgefertigten
Wand-, Dach- und Deckentafeln (diese können auch tragende Funktionen übernehmen) verkleidet wird.
Holzrasterdecke
Dies ist eine offen abgehängte Decke, dient zur optischen Raumhöhenkorrektur.
Holzrohdichte
Wärmeleitfähigkeit
Holzschindel
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