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Ho
HOAI
Abkürzung für: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Die
Bestimmungen dieser Verordnung gelten für die Berechnung der Entgelder für Leistungen der Architekten und Ingenieure, soweit diese durch Leistungsbilder oder auch andere Bestimmungen dieser
Verordnung erfasst werden. Ingenieure und Architekten können jedoch auch Honorare außerhalb der HOAI abrechnen, d.h. die HOAI regelt die Honorarmöglichkeit für angesprochene Berufsgruppe nicht
abschließend. Leistungen nach HOAI sind:
- Grundlagenermittlung
- Vorplanung
- Entwurfsplanung
- Genehmigungsplanung
- Ausführungsplanung
- Vorbereitung der Vergabe
- Mitwirkung bei der Vergabe
- Objektüberwachung
- Objektbetreuung
- Dokumentation
hobeln
Hobelspäne
Die zumeist aus Fichte oder Kiefer in der Holzindustrie anfallenden
Holzspäne oder Holzwolle kann für Innendämmungen und Hohlraumdämmungen (-->Holzfaser als Dämmstoff; -->nachwachsende Rohstoffe) verwendet werden. Die benötigte Brandbeständigkeit kann mit Hilfe
einer Mischung aus Molke und Borax erhöht werden.
Hochantenne
Dies ist eine Empfangsantenne für alle Rundfunk- und
Fernsehfrequenzen, als Einzel oder Gemeinschaftsantennenanlage.
Hochbagger
Dies ist ein Bagger der über seiner Standsebene gräbt, -->Eimerkettenbagger.
Hochbau
Dies ist der Bereich des Bauwesens, der die Ausführung von Bauwerken
(Gebäuden) über der Erde (inkl. den Kellern bei Gebäuden) umfasst. Aufgrund Überschneidungen lassen sich Bauwerke wie z.B. Brücken oder Fernsehtürme etc. nicht eindeutig dem Hoch- oder Tiefbau
zuordnen.
Hochbehälter
Hochbehälter sind Trinkwasserbehälter, die auf einem der
höchstgelegensten Punkte im oder nahe des Versorgungsgebietes stehen und deshalb den Druck im zugehörenden Rohrnetz bestimmen und begrenzen. Die Hochbehälter dienen auch der Versorgungssicherheit. In
Gebieten ohne Höhenlagen werden Hochbehälter in Form eines Wasserturmes erstellt.
Hochdruck-Asphaltplatte
Diese Bodenbeläge sind meist bei mechanisch beanspruchten Böden in
Einsatz, auch in ölfester und säurefester Ausführung auf dem Markt.
Hochdruck-Bodenvermörtelung
Kurzbezeichnung: HDBV. Dies ist eine Baumethode, die meist bei
Bauvorhaben in Lockermaterialumgebung eingesetzt wird. Bei diesem Verfahren wird Zementmilch mit ca. 200 bar Druck in den Untergrund gepresst. Die Zementmischung härtet gemeinsam mit den
natürlichen Bodenbestandteilen, womit die für die jeweiligen Baumaßnahmen gewünschte Stabilität erreicht werden kann.
Hochdruck-Dampfheizung
Abkürzung: HDH. Bei diesen Dampfheizungen dient der Sattdampf mit
einem Betriebsdruck von 1,0 bis max. 2,0 bar als Energieträger.
Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie
Hochdruck-Induktions-Klimaanlage
Hier erfolgt eine induviduelle Temperierung der Zuluft durch
besondere Wärmetauscher für Sekundärluft direkt im Raum am Induktionsgerät.
Hochdruckinjektion
Kurzbezeichnung: HDI. Hierbei wird der anstehende Beton, beim
Einphasenverfahren durch eine, über ein Ventil, unter hohem Druck austretende Zementsuspension, aufgeschnitten und mit der Suspension vermischt. Die Aufschneidewirkung wird beim Zweiphasenverfahren
direkt über Druckluft und beim Dreiphasenverfahren zusätzlich noch durch, unter Druck stehendes, Wasser erhöht. Die Hochdruckinjektion wird u.a. zur Unterfangung von Bauwerken, der Sohlabdichtung bei
anstehendem Grundwasser und als Baugrubenverbau eingesetzt.
Hochdruckpartikelstrahltechnik
Dies ist ein Verfahren der Fassadenreinigungstechnik, bei welcher
das Abrasiv mit hohem Druck auf die Fassadenoberfläche geschleudert wird, - wie z.B. bei der Sandstrahltechnik. Für Natursteinoberflächen ist dieses Verfahren nur bedingt einsetzbar, jedoch für die
Strahlreinigung und die Betoninstandsetzung ist das Verfahren gut geeignet.
Hochdruckwasserstrahlverfahren
Dies ist ein Wasserreinigungsverfahren (Fassadenreinigung), bei dem
neben dem Arbeitsdruck die Temperatur des Wassers bis zur Dampfstufe reguliert werden kann. Bei einzelnen Gerätetypen kann nach dem Injektorprinzip trockener Sand durch den Wasserstrahl angesaugt
werden (Wassersandstrahltechnik).
Hocheinbau
Dies ist die im Strassenbau verwendete Bezeichnung, für den Einbau
von Deck-, Binder- oder Tragschichten, bzw. einer Betondecke auf einen bestehenden Oberbau, so dass die neue Fahrbahnoberfläche höher als die ursprüngliche liegt.
hochfeste und schweißgeeignete Stähle
Dies sind Feinkornbaustähle mit einem Kohlenstoffgehalt </= 0,2%
und mit einer erhöhten Streckgrenze. Diese Stähle werden z.B. für Profile, Bleche oder Breitflachstähle verwendet.
hochfester Beton
Hochflor
Bei Bodenbelägen ist dies die Bezeichnung bei Velour mit einer
Polhöhe (-->Pol) über dem Träger; ab ca 10 mm - bei normalen Garn genannt “Splush” bei fixierten Garnen genannt “Saxony”; ab einer Höhe von ca. 15 mm - überwiegend aus fixirtem Garn genannt “Shag”.
Hochhaus
Dies sind Gebäude, bei denen der Fußboden mindestens eines
Aufenthaltsraumes mehr als 22 m über der Geländeoberfläche liegt (in der Regel mit mind. 10 Geschoßen).
Hochhydraulischer Kalk
Puzzolankalk; dieser wird hergestellt aus Kalkmergel durch brennen
oder durch werksmäßiger Zumischung von latent hydraulischen, puzzolanischen oder hydraulischenStoffen zu Luft- bzw. Wasserkalken (z.B. Traßkalken etc...); Dieser Kalk weist eine hohe
Anfangsfestigkeit auf und erreicht im Endzustand nahezu Zementhärte (ist jedoch elastischer).
Hochkant-Lamellenparkett
Diese Parkettart besteht aus hochkant aneinander geklebten
Holzlamellen, welche in verschieden großen vorgefertigten Einheiten angeboten wird. -->Parkettarten
Hochkante
hochlegierte Stähle
Dies sind Stähle die im Allgemeinen hochfest, schweißbar und sehr
korrosionsbeständig sind. Verwendet werden diese Stähle u.a. für nichtrostende Bauteile, Grubenausbauprofile und Bekleidungen.
Hochleistungsbeton
Dies ist ein Beton mit einem Wasserzementwert weit unter 0,40,
welcher in der Regel aus Wasser, Zement, Zuschlag, Fließmitteln und im Allgemeinen Silicatzusätzen hergestellt wird.
Hochlochklinker
Abkürzung: KHLz. Dies sind bis zur Sinterung gebrannte Mauerziegel
(Klinkerhochlochziegel) mit einem hohem Frostwiderstand, einer Scherbenrohdichte von mind. 1,9 kg/dm³ und einer Druckfestigkeitsklasse von mindestens 28.
Hochlochziegel
Abkürzung: HLz. Mauerziegel, welcher senkrecht zur Lagerfläche
gelocht ist; Lochanteil in der Lagerfläche 15 bis maximal 50%. Es wird unterschieden in:
- Vormauerziegel - VHLz
- Hochlochklinker - KHLz
- Mauertafelziegel - HLzT
- Keramik-Hochlochziegel - KHK
Hochlöffel
Dies ist ein Förder- und Grabgefäß eines Baggers mit nach oben, bzw vorne, gerichteter Gefäßöffnung.
Hochofenprodukte
Hierzu zählen z.B. Gichtgase, Hochofenschlacke und Roheisen.
Hochofenprozess
Hochofenschlacke
Zusatzstoff von z.b. Betonen, etc..., Anwendung findet dieser Stoff
z.B. bei massigen Bauteilen, die länger feucht gehalten werden können (Widerlager, Fundamente...) und und bei Betonen in betonschädlichen Wässern und Böden.
Hochofenzement
Dieser Zement ist sehr widerstandsfähig gegen Rauchgase und
aggressiven Wasser, er besteht aus -->Portlandzement und -->Hochofenschlacke.
Hochparterre
Bezeichnung für ein Erdgeschoß, deren Oberkante Fußboden erheblich über der Geländeoberkante liegt.
Hochpolymerbahnen
Hochspannung
Höchstdruckwasserstrahlverfahren
Diese Anlagen arbeiten im Druckbereich von 100 bis 4000 bar und mit
Antriebsleistungen bis 400 PS. Neben der Reinigung können diese Systeme auch zum Trennen bzw. Schneiden eingesetzt werden.
Höchstmaß
Hochvakuumbitumen
Dies ist ein -->Bitumen, welchem bei der Herstellung, durch
Hochvakuumdestillation mehr Ölanteile entzogen werden, somit wird ein wesentlich härteres Bitumen gewonnen, daher auch die Bezeichnung Hartbitumen.
Hochviskosität
Hochwache
Hochwasserentlastungsanlage
Dies ist eine Anlage an einem Absperrbauwerk, welche das im
Gesamtstauraum nicht speicherbare Wasser schadlos abführt.
Hochwassergebiet
Dies ist ein Gebiet, welches infolge seiner natürlichen
Beschaffenheit oder infolge menschlicher Siedlungstätigkeiten dauernd durch Hochwassergefahren bedroht ist und deshalb bestimmter baulicher Anlagen bedarf.
Hochwasserrückhaltebecken
Dies ist eine Stauanlage, deren Staubecken ganz oder teilweise dem
vorübergeheden Rückhalt von Hochwasser dient.
Hocken
Dies ist die Bezeichung für die in früheren Zeiten zum Trocknen aufgestellten Schilfkegel bei der Schilfernte.
Hofablauf
Bei einem, mit einem -->Gefälle ausgeführten Hofbelag dient diese
Einrichtung dem Ablauf des Oberflächenwassers.
Höhenlinie
Höhenmessung
Höhenplan
Dies ist die graphische Darstellung einer Abwicklung des Schnittes durch z.B. die Straßenachse, der -->Gradiente.
Höhenschichtlinie
Die Höhenschichtlinien (auch Höhenlinie oder Isohypse genannt) sind
Linien auf topographischen Karten, die Punkte gleicher Höhe verbinden. Somit kann die dritte Dimension des Geländes dargestellt und beliebige Profile durch das Gelände aus den Höhenlinien abgeleitet
und gezeichnet werden.
Höhere Gewalt
Dies ist ein Ereignis welches betriebsfremd, von außen durch
elementare Naturkräfte oder durch Handlung dritter Personen herbeigeführt wird oder wurde, das nach menschlicher Erfahrung und Einsicht unvorhersehbar ist, mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln
auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann und auch nicht wegen seiner Häufigkeit vom Betriebsunternehmen
in Kauf zu nehmen ist. Das kann z.B. ein Orkan oder Erdbeben aber auch Geschehnisse wie Sprengstoffanschläge sein - soweit man nicht mit deren Eintreten rechnen kann.
Hohlbalkenträger
Dies sind Hohlkastenträger die aus -->Kanthölzern hergestellt
werden, ihre Stege sind zwischen 30 und 60 cm hoch.
Hohlblockstein
Mauerstein über 113 mm Höhe, Lochung senkrecht zur Lagerfläche von mehr als 15 % der Fläche.
Hohlfalzziegel
Dies ist ein, aus der Hohlpfanne entwickelter, mit Knopf- und hochliegender Längsfalzen versehener, Ziegeltyp.
Hohlkastenträger
Hohlkehle
Konkaves Profil in Holz, Stein oder Beton.
Hohlmeißel
Hohlpfannenziegel
Dachziegel ohne Verfalzung; wird wegen der Wölbung auch S-Pfanne,
Lang- und Kurzschnittpfanne genannt, es handelt sich hierbei um einen Strangdachziegel.
Hohlprofilfenster
Im allgemeinen alle Fensterkonstruktionen die nicht aus Vollholz
erstellt sind, Hohlkammern dienen hierbei der besseren Wärmedämmeigenschaften.
Hohlraumestrich
Dies sind Estriche mit durchgehenden Hohlräumen in Längs- und/oder
Querrichtung auf besonders gestalteter dünnwandiger verlorener Schalung oder auf Formplatten mit Nocken oder Ständern.
Hohlwand
Dies ist ein Mauerwerk welches nicht mit Vollsteinen erstellt wurde,
bzw. bei welchem ein ein oder mehrere Hohlräume im Mauerwerk enthalten sind.
Holborn-Giebel
In der Frontansicht ist dies ein Giebel mit einer links und rechts
schräg aufsteigende Kaniesprofilierung und einem kleinem (im Grundriß) Häusschen als oberen Abschluß.
Holl
Der Architekt Elias Holl (1573-1646) gehörte zu den schöpferischsten
deutschen Architekten des 17. Jahrhunderts, u.a. erbaute er das Rathhaus zu Augsburg.
Holm
- Als Holm wird i.d.R. eine balkenförmige (Holz-) Stange bezeichnet.
- Die beiden Stangen eines Barren werden als Holme bezeichnet.
- Das tragende Teil eines Flugzeugflügels ist der Holm.
- In Schweden oder Dänemark wird mit einem Holm eine kleine bis mittelgroße Insel bezeichnet.
holmen
Holmtreppen
Holorib-Verbunddecke
Dies ist eine Verbunddecke, bei welcher Holoribbleche als verlorene
Schalung eingestzt werden, welche mittels Schwalbenschwanzförmigen Stegen und aufgeschweißten Stehbolzen mit dem aufgebrachten Beton wirken. Es wird auch der Begriff Schwalbenschwanzdecken verwendet.
Holozän
Das Holozän, das auch als Alluvium betitelt wird, ist eine Epoche
der Erdgeschichte, die von vor 10.000 Jahren bis heute reicht. Sie gilt als die jüngste Epoche des Quartärs und hat das Pleistozän, die letzte Eiszeit, abgelöst. Zu dieser Zeit sind z.B. Kalktuffe
und Flußsande als technisch nutzbare Gesteine gebildet worden. -->Gesteinsbildung.
Holunder
Das Holz ist dicht, hart, mittelschwer und leicht spaltbar.
Verwendungsbereich: Pfeifenköpfe, Einlegearbeiten und Drechslerarbeiten.
Holzausdehnung
Die Holzausdehnung ist Abhängig von der Holzfeuchteänderung und der
-->Darrdichte des Holzes. Pro % Holzfeuchteänderung kann z.B. Buchenholz in Richtung der Jahrringe bis zu 0,45% des Masses ändern. Im Durchschnitt liegen die anderen Holzarten bei ca. 0,2% - 0,35%.
Holzbalkendecke
Dies ist eine Decke, bei welcher der Fußbodenaufbau auf einem Balkenlager liegt.
Holzbegleitstoffe
Holzbestandteile die keine Gruppe von ähnlichen Verbindungen
darstellen, hierzu gehören beispielsweise -->Harze ( Terpentine, Balsame etc...), -->Gerbstoffe (Ester aromatischer Kohlensäure etc...)und weitere; diese Inhaltsstoffe werden gebildet in
den Plastiden des Parenchymgewebes.
Holzbeize
Dies ist die Bezeichnung für ein, auf organischen Farbstoffen basierendes, Holzfärbemittel.
Holzbeton
Früher verwendeter Beton, bestehend aus Zement mit Holzspäne als Zuschlagstoff neigt zu -->Schwundrissen.
Holzbetonstein
Holzdichte
Holzfaser als Dämmstoff
In verschiedenen Dicken und Formaten dienen diese Wärmedämmplatten
in erster Linie der Wärme- und Schalldämmung von Dächer, Wänden und Decken. Holz besitzt als natürlich gewachsener Rohstoff sehr gute Eigenschaften für die Verwendung im Bauwesen. Eine davon ist das
gute Isoliervermögen. So wird z.B. mit nur 10 cm massivem Nadelholz die gleiche Wärmedämmung erreicht wie mit einer 160 cm dicken Betonwand.
- Wärmekapazität: 2,1 kJ/kgK
- Brandverhalten: B2
- Mindestrohdichte: ca. 150 kg/m³
- Wärmeleitgruppe 045
- Diffusionswiderstandszahl: 5
-->nachwachsende Rohstoffe.
Holzfaserplatten
Bestehend aus Lignozellulosefasern mit oder ohne Bindemittel ist bei
diesem Holzwerkstoff der Holzverband bis zur Holzfaser zerlegt, es wird eingeteilt in:
- HFD - poröse Holzfaserplatten: auch Isolierplatte, diese bleibt nach der Plattenformung ungepreß.
- HFM - mittelharte Holzfaserplatten, Einsatzgebiet ist hauptsächlich in der Möbelindustrie für z.B. Fronten und Leisten.
- HFH - harte Holzfaserplatten: diese ein- oder beidseitig glatt hergestellten Platten werden hauptsächlich für z.B. Möbelrückwände,
Schubkästen oder im Fahrzeugbau eingesetzt.
- MDF - mitteldichte Holzfaserplatten: für deren Herstellung wird nur entrindetes Nadelholz verwendet.
Holzfeuchte
Man spricht von:
- Trockenes Holz (bzw. Bauholz); Holzfeuchte </= 20 Masse-%
- Halbtrockenes Bauholz; Holzfeuchte = > 20 Masse-% und </= 30 Masse-%
- Frisches Bauholz; Holzfeuchte > 30 Masse-%
Holzfußbodenbeläge
Holzguss
Dies sind als Hochrelief hergestellte Verzierungen, die i.d.R. aus
Holzspänen, Blut, Leimwasser und Gips (aber auch anderen Rezepturen) hergestellt werden. Das Gemenge wird in Formen gepresst, nach dem Austrocknen geschliffen bzw. poliert und hiernach bemalt oder
auch vergoldet. Angewendet werden Holzgusselemente seit dem 19. Jhd. oftmals bei Möbelstücken, Spiegelrahmen oder auch Plastiken.
Holzhaus
Ein Holzhaus ist ein Haus, das überwiegend aus Holz gefertigt wurde,
wie z.B. neben traditionellen Bauweisen auch viele Fertigbauhäuser. Allgemein haben sich nachfolgende Holzhausbauten, bzw. Bautechniken durchgesetzt:
- Blockhaus oder Blockbohlenhaus
- Holzständerbauweise
- Holztafelbauweise
- Umgebindehaus
Holzklebharze
Holzklebstoff; dies sind natürliche oder technisch behandelte oder auch syntetische hergestellte Harze.
Holzklebstoffe
Dies ist der Überbegriff für alle stoffschlüssigen Verbindungsmittel
für Holz, wie z.B. -->Holzkleister, -->Holzleime, -->Holzklebharze
Holzkleister
Holzleime
Holzklebstoff; bestehen aus Dispersionen von tierischen Eiweißstoffen verschiedenster Herkunft in Wasser.
Holzmalerei
Dies ist die Betitelung für die Imitation der natürlichen Holzmaserung unter Verwendung von Lasurfarben.
Holzmarmor
Dies ist die Bezeichnung für einen Marmorersatz, Bestandteile
sind: Knochenmehl, und/oder Elfenbeinpulver, Holzmehl, Bindemittel.
Holzmaße
Hierbei wird unterschieden in:
- Festmeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz ohne Zwischenräume, Abkürzung Fm.
- Raummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz lose geschichtet, Abkürzung Rm. In Süddeutschland wird der Raummeter auch als Ster betitelt.
- Schüttraummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz in Form von 33 cm Scheiten die lose geschüttet sind, Abkürzung SRm.
Umrechnungsbeispiele:
1 Rm ungespaltenes Holz = ca. 0,7 Fm
1 Rm gespaltenes Holz = ca. 0,6 Fm 0,7 Fm = ca. 1 Rm Schichtholz aus 33 cm Scheiten
Ausnahmen sind aufgrund der Holzeigenschaften möglich, siehe nachfolgendes Beispiel:
1 SRm Fichtenholz = ca. 0,4 Fm
1 SRm Buchenholz = ca. 0,5 Fm (Buchenholz kann dichter gelagert werden)
Holznagel
Holznägel haben ungefähr einen Durchmesser von 20 mm und werden
achtkantig gehobelt, um stramm in die Holznadellöcher eingetrieben zu werden. Verwendung finden Holznägel u.a. im traditionellen Holzfachwerkbau als dübelartiges Konstruktionselement zur Sicherung
von z.B. Zapfenverbindungen.
Holzpellets
Dies ist ein Brennstoff aus i.d.R. naturbelassenem Abfallholz (mit
oder ohne Zusatz von Maisstärke als Presshilfsmittel) welches zu Stiften, mit einer Länge von 10 bis 30 mm und einem Durchmesser von 4 bis 10 mm, gepresst wird. Als Qualitätsmerkmal wird eine glatte,
glänzende Oberfläche ohne Längsrisse als gut bezeichnet. Wird bei der Pelletierung keine ausreichend hohe Temperatur eingehalten, so kann das Lignin im Holz nicht klebfähig gemacht werden, was die
Festigkeit, und somit die saubere und effiziente Verbrennung des Pellets beeinträchtigt. Der Heizwert liegt zwischen 4,9 und 5,4 Kilowattstunden je kg (Wassergehalt < 12 %; Aschegehalt < 1,5%).
Holzpflaster
Bodenbelag aus hochkant, aneinander gereihten Holzklötzen, wobei die
Hirnflächen als Nutzfläche dient. I.d.R. werden Holzpflaster aus Kiefer, Lärche, Eiche oder gleichwertigen Holzarten hergestellt. Es wird hierbei in drei Arten unterschieden:
- Holzpflaster RE: Als repräsentativer rustikaler Fußboden für z.B. Verwaltungsgebäude, Versammlungsstätten, Hobbyräume oder auch Wohnräume.
- Holzpflaster WE: Als widerstandsfähiger und fußelastischer Fußboden für Werk- oder ähnliche Räume ohne große Klimaschwankungen mit
Leichttransportverkehr. Wird eine Klotzhöhe größer als 40 mm und eine geeignete Klebung gewählt kann der Fußboden auch für normalen Fahrzeug und Staplerverkehr geeignet sein.
- Holzpflaster GE: Als Fußboden für Industrie- und Gewerbebereiche mit dem damit verbundenen auch schweren Stapler- und Fahrzeugverkehr.
Die Größen der Holzplasterklötze werden wie folgt angegeben:
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Art des Holzpflasters
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Höhe in mm
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Breite in mm
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Länge in mm
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Holzpflaster RE
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22-80
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40-80
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40-120
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Holzpflaster WE
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30-80
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40-80
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40-140
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Holzpflaster GE
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50-100
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60-80
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60-140
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Holzporen
Dies sind, nur bei Laubholz mit bloßem Auge erkennbare, Gefäßhohlräume im Holz.
Holzrahmenbauweise
Bauart, bei der das Gebäude ein skelettähnliches Traggerüst aus schlanken Hölzern hat, welches mit vorgefertigten
Wand-, Dach- und Deckentafeln (diese können auch tragende Funktionen übernehmen) verkleidet wird.
Holzrasterdecke
Dies ist eine offen abgehängte Decke, dient zur optischen Raumhöhenkorrektur.
Holzrohdichte
Holzschindel
Diese traditionellen Bauelemente werden aus gewachsenem Vollholz gefertigt. Überwiegend werden Schindeln mit
dem „Spalteisen“ in Form dünner Brettchen vom Holz abgespalten. Diese spaltrauhen Flächen werden zum Teil
wieder geglättet. Früher nahm man für diese Feinarbeit ein „Reifmesser / Ziehmesser“ mit 2 Handgriffe und
bearbeitete damit die Flächen, wie alle anderen Kanten. Heute erleichtern teilweise Maschinen die körperlich
anstrengende Arbeit. Schindeln werden auch gesägt hergestellt. Die Kleinflächigsten erzeugt man fallweise
gemessert. In Deutschland verwendet man für die Herstellung im Allgemeinen die heimische Fichte, Tanne, Kiefer,
Lärche, sowie auch die Eiche und die Buche. In Kanada wird hingegen Western Red Cedar (Rot Zeder) und Yellow
Alaska Cedar bevorzugt. Neben den aus Kanada importierten oben genannten Hölzern werden auch Holzschindel aus sibirischer Lärche nach Deutschland importiert.
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LITERATURTIPP ZU HOLZSCHINDEL
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Holzmann, Gerhard;
Wandbekleidungen aus Holzschindel Holzhäuser im Detail, 2003
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Holzschutz
Grundsätze baulicher (konstruktiver) Holzschutz:
- Vermeidung von stehendem Wasser
- Ausreichende Belüftung, Vermeidung von Konvektion
- Hirnholzflächen immer besonders schützen
- Hirnholzflächen immer außerhalb des Spritzwasserbereiches
- Vor Witterung schützen, auf Tropfnässe achten
Chemischer Holzschutz (-->Holzschutzmittel) ist die Behandlung von z.B. Bauholz durch Tauchen, Besprühen oder
Druckimprägnieren als Schutz gegen tierische und pflanzliche Holzschädlinge.
Holzschutzfarbe
Holzschutzfarbe soll das bestrichene Holz vor Schimmel, zum Teil auch vor anderen Schädlingen oder einfach dem
Verwittern im Außenbereich schützen.
Holzschutzmittel
Kurzbezeichnung: HSM. Hier handelt es sich um Wirkstoffe oder wirkstoffhaltige Zubereitungen, welche dem Befall
von Holz durch holzzerstörende oder auch holzfärbende Organismen vorbeugen oder einen solchen Befall
bekämpfen. Hinsichtlich der Zusammensetzung und den Anwendungsbereichen können folgende Gruppen von Holzschutzmitteln unterschieden werden:
- Wasserbasierende Holzschutzmittel
- Lösemittelhaltige Holzschutzmittel
- Emulsionen
- Ölige Holzschutzmittel (Steinkohlenteer-Imprägnieröle)
Holzschutzmittel Kurzbezeichnungen
Holzskelettbau
Konstruktionen bei der im wesentlichen alle Elemente des Tragwerks aus Vollholz (VH) oder Brettschichtholz (BSH
) bestehen. Ausfachende oder füllende Elemente sind neben Holzkonstruktionen in allen anderen Materialvarianten möglich.
Holzspannplatten
Dieser Holzwerkstoff in Plattenform wird durch Verpressen von kleinen Holzteilen mit/oder anderen Faserstoffen
(wie z.B. Hanf, Flachs etc...) mit Bindemitteln erstellt; als Bindemittel können dienen: Harnstoff
-Formaldehydharzleim (UF), Phenol-Formaldehydharzleim (PF), Diphenylmethan-Diisocyanat (MDI) oder auch
Melamin-Formaldehydharzleim (MF); spezielle Bauplatten werden auch mit Zement, Gips, Leim oder Magnesia als
Bindemittel hergestellt; siehe auch -->Flachpreßplatten; -->Strangpreßplatten, -->Spanplatten mit organischen
bindemitteln, -->zementgebundene Spanplatten, -->Magnesiagebundene Spannplatten, -->Gipsgebundene
Spannplatten, -->Holzwolleleichtbauplatten. Bezüglich der Formaldehydemmisionen von den leimgebundenen
Platten unterscheidet man E1 (geringe Emmision), E2 und E3 (höhere Emmision) Platten. Die Herstellung erfolgt als Flachpress- oder Strangpressplatte in folgenden Qualitäten:
- V20; gebunden mit Harnstoff-Formaldehydharz - für den Innenausbau oder Möbelbau etc.
- V100; gebunden mit Phenol-Formaldehydharz - für Fußböden, Dach oder Wand etc.
- V100 iso; gebunden mit Isocyanat
Holzsteinestrich
Holztafelbauweise
Bauweise (Leichtbauweise) welche aus, durch Beplankung von rechteckigen Holzrahmen hergestellten, Decken-
und Wandtafeln ausgeführt wird.
Holztrocknung
Diese wird mittels einer Trockenkammer künstlich hergestellt oder auf natürliche Weise durch fachgemäßes
Stapeln im Freien.
Holzwerkstoff
Holzwerkstofffeuchte
Nachfolgende Werte gelten laut DIN (68800/2) als max. zul. Feuchte von Holzwerkstoffen im Gebrauchszustand:
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Holzwerkstoffklasse
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max. Feuchte u in % (bezogen auf Darrgewicht)
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20
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15 (Für Holzfaserplatten beträgt der Höchstwert u = 12%)
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100
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18
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100 G
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21
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Holzwerkstoffklassen
Holzwolle
Holzwolle-Leichtbauplatten
Diese Holzspanplatten werden aus langfasriger Holzwolle und mineralischen Bindemitteln hergestellt und unter
geringem Druck verpresst, oft sind diese Baustoffe in der Mantelbetonbauweise eingesetzt aber auch Einsatzgebiete wie: Leichtwände, Dämmschichten unter Dächer oder Bodenunterkonstruktionen etc. Das
Kurzzeichen der Holzwolle-Leichtbauplatte lautet HWL, die zusätzliche Ziffer (HWL 15, HWL 25, HWL 35, HWL 50,
HWL 75, HWL 100) gibt die Vorzugsdicke in mm an, hierbei können auch andere Dicken vereinbart werden.
Holzzucker
Dient zur Verbesserung der Affinität und verbessert das Abbindeverhalten von Holzschutzmitteln, dies ist ein
Kohlenhydrat.
Homewiringsystem
Kurzbezeichnung: HWS. Dies ist eine Multimediaverkabelung im privaten Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereich womit
private Netzwerke (z.B. die Verkabelung von Computer, Spielkonsolen, Satellitenempfang, Wireless LAN, Video-, Sound- oder Breitband-Anwendungen) im Haus errichtet werden können.
homogen
Gleichartig zusammengesetzt (Gegenteil von -->heterogen). Homogene Stoffe bestehen nur aus einer gasförmigen
oder flüssigen oder festen Phase.
homogene Stoffe
Z.B. Glas, Messing, Luft. Es sind einheitlich aufgebaute homogene Stoffgemische.
homogenisieren
Hiermit betitelt man u.a. das direkt vor der Verarbeitung, nochmalige Aufrühren eines Beschichtungsstoffes, wenn z
.B. noch verdünnt werden muss, sich Bodensatz im Gebinde gesammelt hat oder Bestandteile des flüssigen Materials sichtbar entmischt sind etc.
Homopolymere
Dies ist die Betitelung für Polymere bzw. Polymerisate, welche ausschließlich aus einem Monomer aufgebaut sind.
Als Beispiele gelten z.B. (Poly-) Vinylacetat, (Poly-) Methylmethacrylat oder auch (Poly-) Vinylchlorid. Hier
entsprechen die chemischen, physikalischen und toxischen Eigenschaften nicht mehr denen der Ausgangs-Monomeren aus welchen sie hergestellt wurden.
Honorar
Dies betitelt das Entgeld, welches der Bauherr aufgrund des zwischen ihm und dem Ingenieur, Architekten, Berater
etc. bestehenden Vertrages dem Ingenieur, Architekten, Berater etc. für seine erbrachte Leistungen zu bezahlen hat.
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure
Hooke
Der englische Naturforscher Robert Hooke (1635-1703) erfand das nach ihm benannte Hookesche Gesetz, wonach
bei elastischen Stoffen die Deformation proportional der Krafteinwirkung ist und entdeckte die Pflanzenzelle.
Hookesche Gesetz
Hopperbagger
Auch als Laderaumsaugbagger bezeichnet, ist dies ein selbstfahrender Saugbagger, der Boden vom Grund
aufnimmt und in den eigenen Laderaum befördert.
Horizontalfilterbrunnen
Horizontalschub
Horizontalsperre
Bei einem Mauerwerk ist dies die horizontale Absperrung gegen Feuchte, die aus dem erdberührten Bereich
senkrecht (kapillar) im Mauerwerk aufsteigen kann. Grundsätzlich muss hierzu der gesamte Querschnitt des
Mauerwerkes abgesperrt werden (z.B. mit einer Bitumenbahn in einer durchgehenden Lagerfuge). Bei der
Wiederherstellung von Horizontalsperren werden u.a. Unterfangungen, Stahlblecheinlagen (durch Sägen und Einschieben oder Einrammen), Druckinjektagen oder drucklose Flüssigkeitsabdichtungen (oft billiger jedoch
selten funktionstüchtig) und auch elektronische Verfahren angeboten.
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LITERATURTIPP ZUR HORIZONTALSPERRE
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Holzmann, Gerhard;
Horizontalsperre aus Alkalisilicaten und Alkalimethylsiliconaten Normgerechte Rohbauausführungen, 2003
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Horizontaltor
Im Gegensatz zu einem Vertikaltor öffnen sich hier die Torflügel (i.d.R. zwei) zur Öffnung, bzw. Schließung
horizontal zu den Seiten, bzw. zusammen.
Horizontalwinkel
Dies ist der, mit dem Horizontalkreis eines Theodolits, im Theodolitstandpunkt, in einer horizontalen Ebene
gemessener Winkel, zwischen den Vertikalebenen durch zwei Zielpunkte.
Hornblende und Augit
Mineral: Dunkelgrün bis schwarz, stenglige und gedrungene Kristalle, zäh und wetterbeständig.
Hosenrohr
Ein Hosenrohr ist ein, sich in zwei Verteilrohre aufspaltendes Rohr. Beide Verteilerrohre sind zumeist gleich groß
und symmetrisch angeordnet.
Hotel
Dies war ursprünglich das Stadtdomizil eines Landadligen in Frankreich. Heutzutage fällt ein Hotel unter den von
der Baunutzungsverordnung verwendeten Begriff des Beherbergungsgewerbes. Ein Beherbergungsbetrieb liegt dann
vor, wenn deren Räume ständig wechselnde Gäste zum vorübergehenden Aufenthalt zur Verfügung gestellt werden,
ohne dass diese dort ihren häuslichen Wirkungskreis unabhängig gestalten können. Die mietweise Überlassung von selbstständigen Wohnungen wie z.B. Appartements zählen nicht hierzu.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ]
<< zurück [Ho..] [Hp..] [Hr..] [Hs..] [Ht..] [Hu..] [Hv..] [Hw..] [Hy..]
HPL
Dies ist die Kurzbezeichnung für High Pressure Laminates, zu deutsch Schichtpressstoffe.
HPL-Beschichtung
HPL-Platten
HPL-Platten sind als Beschichtungsplatten (-->HPL-Beschichtung) wie auch in dickeren Ausführungen als
selbsttragende Bauplatten auf dem Markt. Sie stellen einen Übergang zwischen Holzwerkstoffen und Kunststoffen dar. Dabei gibt es drei Grundtypen:
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Typ
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Eigenschaften
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S
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Standardqualität
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P
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Zusätzlich bei bestimmter vom Hersteller anzugebender Temperatur nachformbar.
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F
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Zusätzliche Anforderungen vorgeschriebener länderspezifischer Brandtests.
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Diese Grundtypen werden zusätzlich mit 4 Kennzahlen, welche die Festigkeit angeben ((1 = geringe, 4 = höchste
Festigkeit), vervollständigt. Neben diesem gibt es auch eine alphabetische Klassifizierung, die Zusammenhänge und Anwendungsbeispiele finden Sie in nachfolgender Tabelle:
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Typ
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Kennzahlen
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alphabetische Klassifizierung
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Anwendungsbeispiel
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S/F
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3-3
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CGS oder CGF
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z.B. Trennwände, Türen, selbsttragende Teile
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S
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434
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HDS oder HDF
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z.B. Kassentheken, Fußböden
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S/F/P
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333
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HGS oder HGF oder HGP
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z.B. Küchenarbeitsflächen, Restauranttische, Wandverkleidungen für hohe Beanspruchungen
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S/F
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232
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VGS oder VGF
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z.B. Frontelemente für Küchen, Büros und Badezimmermöbel
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P
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222
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VGP
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z.B. Frontelemente für Küchen, Büros und Badezimmermöbel
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S
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121
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VLS
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z.B. Sichtbare Schrankseitenteile
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HPLC
HR
Dies ist die Kennung für eine, nach dem amerikanischen Ingenieur Stanley Rockwell entwickelte, Härteprüfung
(Härte nach Rockwell). Es handelt sich um ein Härtemessverfahren mit statischer Krafteinwirkung, welches für
Metalle geeignet ist und in mehrere Einzelverfahren (Skalen) eingeteilt ist. Je nach Einsatzbereich werden der Grundkennung HR zusätzliche Kürzel (Skale-Kennzeichnungen) angehängt:
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Skale
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Härte
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Eindringkörper
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F0 in N
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F1 in N
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Messbereich
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A
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HRA
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Diamantkegel
Kegelwinkel 120°
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98
|
490,3
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20...88 HRA
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C
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HRC
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98
|
1373,0
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20...70 HRC
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D
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HRD
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98
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882,6
|
40...77 HRD
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B
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HRB
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Stahlkugel (S) Durchmesser 1,5785 mm
Hartmetallkugel (W) Durchmesser 1,5785 mm
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98
|
882,6
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20...100 HRB
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F
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HRF
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98
|
490,3
|
60...100 HRF
|
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G
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HRG
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98
|
1373,0
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30...94 HRG
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E
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HRE
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Stahlkugel (S) Durchmesser 3,175 mm
Hartmetallkugel (W) Durchmesser 3,175 mm
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98
|
882,6
|
70...100 HRE
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H
|
HRH
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98
|
490,3
|
80...100 HRH
|
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K
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HRK
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98
|
1373,0
|
40...100 HRK
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15N
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HR15N
|
Diamantkegel
Kegelwinkel 120°
|
29,4
|
117,7
|
70...94 HR15N
|
|
30N
|
HR30N
|
29,4
|
264,8
|
42...86 HR30N
|
|
45N
|
HR45N
|
29,4
|
411,9
|
20...77 HR45N
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15T
|
HR15T
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Stahlkugel (S) Durchmesser 1,5785 mm
Hartmetallkugel (W) Durchmesser 1,5785 mm
|
29,4
|
117,7
|
67...93 HR15T
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|
30T
|
HR30T
|
29,4
|
264,8
|
29...82 HR30T
|
|
45T
|
HR45T
|
29,4
|
411,9
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1...72 HR45T
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HRAK
Abkürzung für eine halbrunde abgeflachte Kante bei Gipskartonplatten. -->Kantenausbildung bei Gipskartonplatten.
HRK
HS-Zement
Dies ist ein Zement mit einem hohem Sulfatwiderstand, z.B. zur Verwendung in Betonen, welche einem
Sulfatangriff von Boden oder Wasser ausgesetzt sind.
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[Ho..] [Hp..] [Hr..] [Hs..] [Ht..] [Hu..] [Hv..] [Hw..] [Hy..]
HTL
HT-Rohre
HU-Bau
Hubdeckenverfahren
Bei diesem Verfahren werden am Boden aufeinander betonierte Decken, mittels der in der USA entwickelten Lift
-Slab-Methode, in ihre entgültige Lage gehoben.
Huerta
Hüftbogen
Hügelhaus
Das Hügelhaus ist ein, nach zwei Seiten terrassiertes Mehrfamilienhaus. Dies kann ein- bzw. zweigeschossig
erstellt werden.
Hüllfläche
Dies ist die äußere, Wärme übertragende Oberfläche eines Gebäudes oder einer beheizten Zone.
Hülsenfundament
Humus
Eine aus abgestorbenen, organischen Substanzen bestehende dunkle und sehr fruchtbare Erdschicht.
Hundredweight
Hurde
Husbrand
Hüttenbims
Dies ist ein, durch schnelles Abkühlen von flüssiger Hochofenschlacke gewonnener, grobporiger Zuschlag. Dieser
Zuschlag wird u.a. zur Herstellung von Leichtbeton verwendet.
Hüttenbimsbeton
Hüttenbimsbeton setzt sich zusammen aus Zement, Wasser und Hüttenbims. Er findet Anwendung bei
wärmedämmenden Leichtbeton, Hohlblocksteinen oder Stahlleichtbeton etc.
Hüttenbimsstein
Wie -->Hüttensteine, jedoch mit geschäumter Hochofenschlacke.
Hüttensand
Hüttensand wird aus, der beim Erschmelzen des Eisens im Hochofen, anfallenden feuerflüssigen Schlacke
gewonnen (durch schnelles Abkühlen mit Wasser). Fein vermahlen ist Hüttensand ein latent hydraulischer Hauptbestandteil von Hüttenzement.
Hüttensteine
Bausteine aus Hütten- bzw. Schlackensand, diese werden als -->Vollsteine, -->Lochsteine oder auch als -
->Hohlblocksteine angeboten, gekennzeichnet sind diese Steine durch ein gleichmäßiges Feingefüge mit schaftkantigen Splittteilchen.
Hüttenzement
Ein mit basischer Hochofenschlacke (Nebenprodukt bei der Eisengewinnung) versetzter Zement, Merkmale sind:
geringe Bildung von Kalkhydrat bei der Hydratation, niedrige Hydratationswärme, langsame Erhärtung, nahezu gleiche Endfestigkeit wie Portlandzement (PZ), träge Anfangserhärtung, mögliche Erhöhung des
Diffusionswiderstandes durch Steigerung des Hüttensandanteils.
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[Ho..] [Hp..] [Hr..] [Hs..] [Ht..] [Hu..] [Hv..] [Hw..] [Hy..]
HVLP
Abkürzung für High Volume Low Pressure. Bei Lackierungen o.ä. im Spritzverfahren ist hierbei die
Materialzerstäubung im Niederdruckverfahren angesprochen.
JETZT IM HANDEL
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HW
HWK
HWL
- Abkürzung für -->Holzwolle-Leichtbauplatten.
- Abkürzung für Mischlichtlampen
HwO
HWR
HWS
- Abkürzung für Holzwerkstoff (-->Holzwerkstoffe).
- Abkürzung für Hochwasserschutz.
- Abkürzung für -->Homewiringsystem.
- In der Schweiz ist dies die Abkürzung der Hochschule für Wirtschaft, Verwaltung und Soziale Arbeit.
HWS-Anlage
HWS-Maßnahme
HWS-Wand
Hybridsystem
Dies ist ein kombiniertes System von konventioneller Heizung mit indirekter, direkter und/oder passiver Nutzung der
Sonnenenergie.
Hydrant
Dies bezeichnet eine Armatur im Leitungsnetz einer Wasserversorgungsanlage zur Entnahme von z. B.
Löschwasser.
Hydration
Dies betitelt z.B. die Erhärtung bei Beschichtungen durch Wasseranlagerung (z.B. Zement- oder Gipshärtung).
Hydratationswärme
Wärmeentwicklung bei dem Übergang eines energiereichen in ein energieärmers System (z.B. bei der Hydratation
von Klinkerkomponenten); Einheit: J/g.
Hydrantenanlagen
Feuerlöschanlagen; zur Brandbekämpfung in Grundstücken, bestehen aus Rohrleitungen mit Überflut-, Unterflut-
oder Wandhydranten.
Hydrationswärme von Zementen
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Festigkeitsklasse
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Hydrationswärme in J/g; bestimmt mit dem Lösungskalorimeter nach Tagen
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1 Tag
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3 Tage
|
7 Tage
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28 Tage
|
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32,5 N
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60 bis 175
|
125 bis 250
|
150 bis 300
|
200 bis 375
|
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32,5 R; 42,5 N
|
125 bis 200
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200 bis 335
|
275 bis 375
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300 bis 425
|
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42,5 R; 52,5 N; 52,5 R
|
200 bis 275
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300 bis 350
|
325 bis 375
|
375 bis 425
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Hydraule Faktor
Hydraulik
Verfahren zur Kraftübertragung mittels Flüssigkeit. Dies ist auch die Lehre der Flüssigkeitsströmungen durch Rohre
, Gerinne und Kanälen.
Hydraulikaufzüge
Hydraulikbagger
Dies ist ein Bagger, dessen Fahrwerk und Arbeitseinrichtung vorwiegend durch hydraulische Kraftübertragung
bewegt werden.
Hydraulikhammer
hydraulische Kennwerte
Dies sind physikalische Größen, welche das Grundwasserverhalten steuern.
Hydraulischer Kalk
Puzzolankalk, welcher sowohl an der Luft als auch (nach kurzer Luftlagerung) im Wasser erhärtet, geringere
Löschfähigkeit und Ergiebigkeit als Wasserkalke, wobei Festigkeit und Wasserbeständigkeit höher sind.
- Hydraulischer Kalk 2; schwach hydraulisch; geringer Anteil an hydraulischen Verbindungen; löscht Lebhaft;
Bei der Erhärtung ist anfänglich Luftzutritt notwendig; nach 7 Tagen kann die Erhärtung unter Wasser weitergehen; Kurzbezeichnung: HL 2
- Hydraulischer Kalk 3,5; höherer Anteil an hydraulischen Verbindungen als HL 2; Nach anfänglicher
Lufterhärtung (5 Tage) kann die Erhärtung im Wasser erfolgen Kurzbezeichnung: HL 3,5
- Hydraulischer Kalk 5; höchster Anteil an hydraulischen Verbindungen; Lufterhärtung nur 1 bis 3 Tagenötig,
dann kanns unter Wasser weitergehen. Kurzbezeichnung: HL 5
hydraulisches Bindemittel
Dies ist ein Bindemittel, welches an der Luft und unter Wasser erhärtet und im erhärteten Zustand wasserbeständig
ist.
hydraulisch gebundene Tragschicht
Kurzbezeichnung: HGT-Tragschicht. Dies ist eine Tragschicht, bei welcher das Mineralstoffgemisch durch
hydraulische Bindemittel gebunden ist.
Hydraulizität
Dies ist die Eigenschaft des -->hydraulischen Bindemittels z.B. Zement mit Wasser angemacht, sowohl an der Luft
als auch im Wasser zu erhärten.
Hydridabdichtung
Hier handelt es sich um eine mineralische, bitumenfreie Dickbeschichtung. Diese Dickbeschichtung kombiniert die
Vorteile der flexiblen Dichtungsschlämme, wie z.B. die Wärmebeständigkeit und beim Einsatz als Hotizontalsperre
die Vorteile einer Bitumenbeschichtung, wie z.B. hohe Rißüberbrückung und einlagige Verarbeitung.
Hydrobiologie
Hydrodynamik
Dies ist als Teilgebiet der Hydraulik die Lehre von den Bewegungsgesetzen des Wassers und den dabei wirksamen
Kräften.
Hydrogeologie
Dies ist ein Zweig der Geologie und befasst sich mit dem Verhalten des Wassers im Untergrund und der Wirkung
auf die Erdschichten.
Hydrographie
Hydrologie
Dies ist die Wissenschaft vom Wasser mit seinen Erscheinungsformen über, auf und unter der Landoberfläche,
seinen Eigenschaften und seinen natürlichen Zusammenhängen.
Hydrologium
Hydrolyse
Hydrometer
Meßgerät, zur Messung der Geschwindigkeit strömenden Wassers.
hydrophil
Bezeichnung für wasseranziehend. Dieser Begriff wurde abgeleitet vom Griechischem hydor = Wasser und philos =
Freund.
hydrophob
Bezeichnung für wasserabstoßend. Dieser Begriff wurde abgeleitet vom Griechischem hydor = Wasser und phop =
abstoßend.
Hydrophobieren
Dieser Begriff betitelt i.d.R. die wasserabweisende Einstellung bei Dispersionsfarben und Putzen. Durch das
Hydrophobieren sind diese Beschichtungsstoffe weniger wasserempfindlich.
Hydrophorierende Imprägnierung
dies ist eine wasserabweisende Imprägnierung eines kapilarporigen Untergrundes bei der eine
Wasserdampfdiffusion nahezu nicht behindert wird.
hydrophobierter Zement
Dies ist ein Portlandzement, welchem bei der Herstellung geringe Mengen an hydrophobierenden Stoffen zugesetzt
worden sind.
Hydrosphäre
Hydrostatik
hydrostatischer Druck
Dies ist derjenige Druck, den eine ruhende Flüssigkeit ausübt.
Hydrotechnik
Hydroventil-Verfahren
Dieses Verfahren dient dem pfropfenweisen Einbau von Unterwasserbeton mit Hilfe eines zusammendrückbaren
Schlauches, der in einem Stahlzylinder endet.
Hydroxide
Metalloxide plus Wasser ( OH Gruppe ) ergeben Laugen. Sie greifen Baustoffe unterschiedlich stark an, z.B.
Ätzflecken an Steinen.
Hygroskop / Hygrometer
Hygroskopisch
Wasseranziehend. Hygroskopische Stoffe in Mauerwerk sind u.a. poröse Stoffe oder Salze, -Stoffe die aus der Luft
Feuchtigkeit anziehen und binden können wie z.B. Nitrate. Auch Salzausblühungen an Fassaden sind natürlich
hygroskopisch, daher sollte man diese auch nicht feucht oder unter Zuhilfenahme von Wasser entfernen (Die Salze würden sich wieder lösen und nach dem Verdunsten des Wassers erneut ausblühen).
Hygroskopische Feuchte
Feuchtigkeit, welche aus der Umgebungsluft aufgenommen wird.
Hygroskopische Sorptionskurve
Diese bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Feuchtegehalt in einem porösen Stoff und der relativen
Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft im Gleichgewichtszustand.
Hygroskopizität
Fähigkeit, Wasser oder Wasserdampf anzuziehen und aufzunehmen.
Hygrostat
Dies ist ein Gerät, welches zur Aufrechterhaltung gewisser Luftfeuchtigkeit dient.
Hyperbel
Ein Kegelschnitt, eine geometrische Kurve, welche aus zwei getrennten Ästen besteht.
hyperbolisches Paraboloid
Hyperbolisch-paraboloides Dach
Hypogäum
Hypokausten/Hypokaustum
Hyposkenion
Hypostyl/Hypostylon
Halle mit zahlreichen Säulen, besonders im alten Ägypten, bei der das Dach direkt auf den Säulen ruht.
Hypotenuse
Hypothek
Hypsometer
JETZT IM HANDEL
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