Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Ho

    Abkürzung für Holmium.

HOAI

    Abkürzung für: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten für die Berechnung der Entgelder für Leistungen der Architekten und Ingenieure, soweit diese durch Leistungsbilder oder auch andere Bestimmungen dieser Verordnung erfasst werden. Ingenieure und Architekten können jedoch auch Honorare außerhalb der HOAI abrechnen, d.h. die HOAI regelt die Honorarmöglichkeit für angesprochene Berufsgruppe nicht abschließend. Leistungen nach HOAI sind:

    • Grundlagenermittlung
    • Vorplanung
    • Entwurfsplanung
    • Genehmigungsplanung
    • Ausführungsplanung
    • Vorbereitung der Vergabe
    • Mitwirkung bei der Vergabe
    • Objektüberwachung
    • Objektbetreuung
    • Dokumentation

hobeln

    Flächiger Spahnabhub mit Hilfe eines Hand- oder Maschinenhobels.

Hobelspäne

    Die zumeist aus Fichte oder Kiefer in der Holzindustrie anfallenden Holzspäne oder Holzwolle kann für Innendämmungen und Hohlraumdämmungen (-->Holzfaser als Dämmstoff; -->nachwachsende Rohstoffe) verwendet werden. Die benötigte Brandbeständigkeit kann mit Hilfe einer Mischung aus Molke und Borax erhöht werden.

Hochantenne

    Dies ist eine Empfangsantenne für alle Rundfunk- und Fernsehfrequenzen, als Einzel oder Gemeinschaftsantennenanlage.

Hochbagger

    Dies ist ein Bagger der über seiner Standsebene gräbt, -->Eimerkettenbagger.

Hochbau

    Dies ist der Bereich des Bauwesens, der die Ausführung von Bauwerken (Gebäuden) über der Erde (inkl. den Kellern bei Gebäuden) umfasst. Aufgrund Überschneidungen lassen sich Bauwerke wie z.B. Brücken oder Fernsehtürme etc. nicht eindeutig dem Hoch- oder Tiefbau zuordnen.

Hochbehälter

    Hochbehälter sind Trinkwasserbehälter, die auf einem der höchstgelegensten Punkte im oder nahe des Versorgungsgebietes stehen und deshalb den Druck im zugehörenden Rohrnetz bestimmen und begrenzen. Die Hochbehälter dienen auch der Versorgungssicherheit. In Gebieten ohne Höhenlagen werden Hochbehälter in Form eines Wasserturmes erstellt.

Hochdruck-Asphaltplatte

    Diese Bodenbeläge sind meist bei mechanisch beanspruchten Böden in Einsatz, auch in ölfester und säurefester Ausführung auf dem Markt.

Hochdruck-Bodenvermörtelung

    Kurzbezeichnung: HDBV. Dies ist eine Baumethode, die meist bei Bauvorhaben in Lockermaterialumgebung eingesetzt wird. Bei diesem Verfahren wird Zementmilch mit ca. 200 bar Druck in den Untergrund gepresst. Die Zementmischung härtet gemeinsam mit den natürlichen Bodenbestandteilen, womit die für die jeweiligen Baumaßnahmen gewünschte Stabilität erreicht werden kann.

Hochdruck-Dampfheizung

    Abkürzung: HDH. Bei diesen Dampfheizungen dient der Sattdampf mit einem Betriebsdruck von 1,0 bis max. 2,0 bar als Energieträger.

Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie

    -->Chromatographie

Hochdruck-Induktions-Klimaanlage

    Hier erfolgt eine induviduelle Temperierung der Zuluft durch besondere Wärmetauscher für Sekundärluft direkt im Raum am Induktionsgerät.

Hochdruckinjektion

    Kurzbezeichnung: HDI. Hierbei wird der anstehende Beton, beim Einphasenverfahren durch eine, über ein Ventil, unter hohem Druck austretende Zementsuspension, aufgeschnitten und mit der Suspension vermischt. Die Aufschneidewirkung wird beim Zweiphasenverfahren direkt über Druckluft und beim Dreiphasenverfahren zusätzlich noch durch, unter Druck stehendes, Wasser erhöht. Die Hochdruckinjektion wird u.a. zur Unterfangung von Bauwerken, der Sohlabdichtung bei anstehendem Grundwasser und als Baugrubenverbau eingesetzt.

Hochdruckpartikelstrahltechnik

    Dies ist ein Verfahren der Fassadenreinigungstechnik, bei welcher das Abrasiv mit hohem Druck auf die Fassadenoberfläche geschleudert wird, - wie z.B. bei der Sandstrahltechnik. Für Natursteinoberflächen ist dieses Verfahren nur bedingt einsetzbar, jedoch für die Strahlreinigung und die Betoninstandsetzung ist das Verfahren gut geeignet.

Hochdruckwasserstrahlverfahren

    Dies ist ein Wasserreinigungsverfahren (Fassadenreinigung), bei dem neben dem Arbeitsdruck die Temperatur des Wassers bis zur Dampfstufe reguliert werden kann. Bei einzelnen Gerätetypen kann nach dem Injektorprinzip trockener Sand durch den Wasserstrahl angesaugt werden (Wassersandstrahltechnik).

Hocheinbau

    Dies ist die im Strassenbau verwendete Bezeichnung, für den Einbau von Deck-, Binder- oder Tragschichten, bzw. einer Betondecke auf einen bestehenden Oberbau, so dass die neue Fahrbahnoberfläche höher als die ursprüngliche liegt.

hochfeste und schweißgeeignete Stähle

    Dies sind Feinkornbaustähle mit einem Kohlenstoffgehalt </= 0,2% und mit einer erhöhten Streckgrenze. Diese Stähle werden z.B. für Profile, Bleche oder Breitflachstähle verwendet.

hochfester Beton

    Dies sind Betone mit den Festigkeitsklassen B 65 und B 115.

Hochflor

    Bei Bodenbelägen ist dies die Bezeichnung bei Velour mit einer Polhöhe (-->Pol) über dem Träger; ab ca 10 mm - bei normalen Garn genannt “Splush” bei fixierten Garnen genannt “Saxony”; ab einer Höhe von ca. 15 mm - überwiegend aus fixirtem Garn genannt “Shag”.

Hochhaus

    Dies sind Gebäude, bei denen der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 m über der Geländeoberfläche liegt (in der Regel mit mind. 10 Geschoßen).

Hochhydraulischer Kalk

    Puzzolankalk; dieser wird hergestellt aus Kalkmergel durch brennen oder durch werksmäßiger Zumischung von latent hydraulischen, puzzolanischen oder hydraulischenStoffen zu Luft- bzw. Wasserkalken (z.B. Traßkalken etc...); Dieser Kalk weist eine hohe Anfangsfestigkeit auf und erreicht im Endzustand nahezu Zementhärte (ist jedoch elastischer).

Hochkant-Lamellenparkett

    Diese Parkettart besteht aus hochkant aneinander geklebten Holzlamellen, welche in verschieden großen vorgefertigten Einheiten angeboten wird. -->Parkettarten

Hochkante

    Dies ist die Schmalseite eines Bauteil mit rechteckigem Querschnitt.

hochlegierte Stähle

    Dies sind Stähle die im Allgemeinen hochfest, schweißbar und sehr korrosionsbeständig sind. Verwendet werden diese Stähle u.a. für nichtrostende Bauteile, Grubenausbauprofile und Bekleidungen.

Hochleistungsbeton

    Dies ist ein Beton mit einem Wasserzementwert weit unter 0,40, welcher in der Regel aus Wasser, Zement, Zuschlag, Fließmitteln und im Allgemeinen Silicatzusätzen hergestellt wird.

Hochlochklinker

    Abkürzung: KHLz. Dies sind bis zur Sinterung gebrannte Mauerziegel (Klinkerhochlochziegel) mit einem hohem Frostwiderstand, einer Scherbenrohdichte von mind. 1,9 kg/dm³ und einer Druckfestigkeitsklasse von mindestens 28.

Hochlochziegel

    Abkürzung: HLz. Mauerziegel, welcher senkrecht zur Lagerfläche gelocht ist; Lochanteil in der Lagerfläche 15 bis maximal 50%. Es wird unterschieden in:

    • Vormauerziegel - VHLz
    • Hochlochklinker - KHLz
    • Mauertafelziegel - HLzT
    • Keramik-Hochlochziegel - KHK

Hochlöffel

    Dies ist ein Förder- und Grabgefäß eines Baggers mit nach oben, bzw vorne, gerichteter Gefäßöffnung.

Hochofenprodukte

    Hierzu zählen z.B. Gichtgase, Hochofenschlacke und Roheisen.

Hochofenprozess

    Hier erfolgt nahezu ausschließlich die Reduktion aus verschiedenen Eisenerzsorten.

Hochofenschlacke

    Zusatzstoff von z.b. Betonen, etc..., Anwendung findet dieser Stoff z.B. bei massigen Bauteilen, die länger feucht gehalten werden können (Widerlager, Fundamente...) und und bei Betonen in betonschädlichen Wässern und Böden.

Hochofenzement

    Dieser Zement ist sehr widerstandsfähig gegen Rauchgase und aggressiven Wasser, er besteht aus -->Portlandzement und -->Hochofenschlacke.

Hochparterre

    Bezeichnung für ein Erdgeschoß, deren Oberkante Fußboden erheblich über der Geländeoberkante liegt.

Hochpolymerbahnen

     >Kunststoffbahnen

Hochspannung

    Dies ist eine Spannung zwischen 100 bis 150 000 V.

Höchstdruckwasserstrahlverfahren

    Diese Anlagen arbeiten im Druckbereich von 100 bis 4000 bar und mit Antriebsleistungen bis 400 PS. Neben der Reinigung können diese Systeme auch zum Trennen bzw. Schneiden eingesetzt werden.

Höchstmaß

    Das Höchstmaß ist das größte zulässige Maß.

Hochvakuumbitumen

    Dies ist ein -->Bitumen, welchem bei der Herstellung, durch Hochvakuumdestillation mehr Ölanteile entzogen  werden, somit wird ein wesentlich härteres Bitumen gewonnen, daher auch die Bezeichnung Hartbitumen.

Hochviskosität

    hochzähflüssig

Hochwache

    -->Scharwachturm

Hochwasserentlastungsanlage

    Dies ist eine Anlage an einem Absperrbauwerk, welche das im Gesamtstauraum nicht speicherbare Wasser schadlos abführt.

Hochwassergebiet

    Dies ist ein Gebiet, welches infolge seiner natürlichen Beschaffenheit oder infolge menschlicher Siedlungstätigkeiten dauernd durch Hochwassergefahren bedroht ist und deshalb bestimmter baulicher Anlagen bedarf.

Hochwasserrückhaltebecken

    Dies ist eine Stauanlage, deren Staubecken ganz oder teilweise dem vorübergeheden Rückhalt von Hochwasser dient.

Hocken

    Dies ist die Bezeichung für die in früheren Zeiten zum Trocknen aufgestellten Schilfkegel bei der Schilfernte.

Hofablauf

    Bei einem, mit einem -->Gefälle ausgeführten Hofbelag dient diese Einrichtung dem Ablauf des Oberflächenwassers.

Höhenlinie

    -->Höhenschichtlinie

Höhenmessung

    Dies ist die Bestimmung des Abstands zwischen einem Punkt der Erdoberfläche und dem -->Geoid.

Höhenplan

    Dies ist die graphische Darstellung einer Abwicklung des Schnittes durch z.B. die Straßenachse, der -->Gradiente.

Höhenschichtlinie

    Die Höhenschichtlinien (auch Höhenlinie oder Isohypse genannt) sind Linien auf topographischen Karten, die Punkte gleicher Höhe verbinden. Somit kann die dritte Dimension des Geländes dargestellt und beliebige Profile durch das Gelände aus den Höhenlinien abgeleitet und gezeichnet werden.

Höhere Gewalt

    Dies ist ein Ereignis welches betriebsfremd, von außen durch elementare Naturkräfte oder durch Handlung dritter Personen herbeigeführt wird oder wurde, das nach menschlicher Erfahrung und Einsicht unvorhersehbar ist, mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann und auch nicht wegen seiner Häufigkeit vom Betriebsunternehmen in Kauf zu nehmen ist. Das kann z.B. ein Orkan oder Erdbeben aber auch Geschehnisse wie Sprengstoffanschläge sein - soweit man nicht mit deren Eintreten rechnen kann.

Hohlbalkenträger

    Dies sind Hohlkastenträger die aus -->Kanthölzern hergestellt werden, ihre Stege sind zwischen 30 und 60 cm hoch.

Hohlblockstein

    Mauerstein über 113 mm Höhe, Lochung senkrecht zur Lagerfläche von mehr als 15 % der Fläche.

Hohlfalzziegel

    Dies ist ein, aus der Hohlpfanne entwickelter, mit Knopf- und hochliegender Längsfalzen versehener, Ziegeltyp.

Hohlkastenträger

    -->Hohlbalkenträger

Hohlkehle

    Konkaves Profil in Holz, Stein oder Beton.

Hohlmeißel

    Z.B. Aufsatz für Meißelhammer zum Schlitzen von Beton.

Hohlpfannenziegel

    Dachziegel ohne Verfalzung; wird wegen der Wölbung auch S-Pfanne, Lang- und Kurzschnittpfanne genannt, es handelt sich hierbei um einen Strangdachziegel.

Hohlprofilfenster

    Im allgemeinen alle Fensterkonstruktionen die nicht aus Vollholz erstellt sind, Hohlkammern dienen hierbei der besseren Wärmedämmeigenschaften.

Hohlraumestrich

    Dies sind Estriche mit durchgehenden Hohlräumen in Längs- und/oder Querrichtung auf besonders gestalteter dünnwandiger verlorener Schalung oder auf Formplatten mit Nocken oder Ständern.

Hohlwand

    Dies ist ein Mauerwerk welches nicht mit Vollsteinen erstellt wurde, bzw. bei welchem ein ein oder mehrere Hohlräume im Mauerwerk enthalten sind.

Holborn-Giebel

    In der Frontansicht ist dies ein Giebel mit einer links und rechts schräg aufsteigende Kaniesprofilierung und einem kleinem (im Grundriß) Häusschen als oberen Abschluß.

Holl

    Der Architekt Elias Holl (1573-1646) gehörte zu den schöpferischsten deutschen Architekten des 17. Jahrhunderts, u.a. erbaute er das Rathhaus zu Augsburg.

Holm

    • Als Holm wird i.d.R. eine balkenförmige (Holz-) Stange bezeichnet.
    • Die beiden Stangen eines Barren werden als Holme bezeichnet.
    • Das tragende Teil eines Flugzeugflügels ist der Holm.
    • In Schweden oder Dänemark wird mit einem Holm eine kleine bis mittelgroße Insel bezeichnet.

holmen

    Im Allgemeinen das Aussteifen mit balkenförmigen (Holz-) Stangen.

Holmtreppen

    Werden unterstützt durch einen mittig verlaufenden Stützbalken auf dem Trittstufen gelagert sind.

Holorib-Verbunddecke

    Dies ist eine Verbunddecke, bei welcher Holoribbleche als verlorene Schalung eingestzt werden, welche mittels Schwalbenschwanzförmigen Stegen und aufgeschweißten Stehbolzen mit dem aufgebrachten Beton wirken. Es wird auch der Begriff Schwalbenschwanzdecken verwendet.

Holozän

    Das Holozän, das auch als Alluvium betitelt wird, ist eine Epoche der Erdgeschichte, die von vor 10.000 Jahren bis heute reicht. Sie gilt als die jüngste Epoche des Quartärs und hat das Pleistozän, die letzte Eiszeit, abgelöst. Zu dieser Zeit sind z.B. Kalktuffe und Flußsande als technisch nutzbare Gesteine gebildet worden. -->Gesteinsbildung.

Holunder

    Das Holz ist dicht, hart, mittelschwer und leicht spaltbar. Verwendungsbereich: Pfeifenköpfe, Einlegearbeiten und Drechslerarbeiten.

Holzausdehnung

    Die Holzausdehnung ist Abhängig von der Holzfeuchteänderung und der -->Darrdichte des Holzes. Pro % Holzfeuchteänderung kann z.B. Buchenholz in Richtung der Jahrringe bis zu 0,45% des Masses ändern. Im Durchschnitt liegen die anderen Holzarten bei ca. 0,2% - 0,35%.

Holzbalkendecke

    Dies ist eine Decke, bei welcher der Fußbodenaufbau auf einem Balkenlager  liegt.

Holzbegleitstoffe

    Holzbestandteile die keine Gruppe von ähnlichen Verbindungen darstellen,  hierzu gehören beispielsweise -->Harze ( Terpentine, Balsame etc...), -->Gerbstoffe (Ester aromatischer Kohlensäure etc...)und weitere; diese Inhaltsstoffe werden gebildet in den Plastiden des Parenchymgewebes.

Holzbeize

    Dies ist die Bezeichnung für ein, auf organischen Farbstoffen basierendes, Holzfärbemittel.

Holzbeton

    Früher verwendeter Beton, bestehend aus Zement mit Holzspäne als Zuschlagstoff neigt zu -->Schwundrissen.

Holzbetonstein

    Kalkzementbaustein mit Zuschlag von Sägemehl.

Holzdichte

Holzfaser als Dämmstoff

    In verschiedenen Dicken und Formaten dienen diese Wärmedämmplatten in erster Linie der Wärme- und Schalldämmung von Dächer, Wänden und Decken. Holz besitzt als natürlich gewachsener Rohstoff sehr gute Eigenschaften für die Verwendung im Bauwesen. Eine davon ist das gute Isoliervermögen. So wird z.B. mit nur 10 cm massivem Nadelholz die gleiche Wärmedämmung erreicht wie mit einer 160 cm dicken Betonwand. 

    • Wärmekapazität: 2,1 kJ/kgK
    • Brandverhalten: B2
    • Mindestrohdichte: ca. 150 kg/m³
    • Wärmeleitgruppe 045
    • Diffusionswiderstandszahl: 5 

    -->nachwachsende Rohstoffe.

Holzfaserplatten

    Bestehend aus Lignozellulosefasern mit oder ohne Bindemittel ist bei diesem Holzwerkstoff der Holzverband bis zur Holzfaser zerlegt, es wird eingeteilt in:

    • HFD - poröse Holzfaserplatten: auch Isolierplatte, diese bleibt nach der Plattenformung ungepreß.
    • HFM - mittelharte Holzfaserplatten, Einsatzgebiet ist hauptsächlich in der Möbelindustrie für z.B. Fronten und Leisten.
    • HFH - harte Holzfaserplatten: diese ein- oder beidseitig glatt hergestellten Platten werden hauptsächlich für z.B. Möbelrückwände, Schubkästen oder im Fahrzeugbau eingesetzt.
    • MDF - mitteldichte Holzfaserplatten: für deren Herstellung wird nur entrindetes Nadelholz verwendet.

Holzfeuchte

    Man spricht von:

    • Trockenes Holz (bzw. Bauholz); Holzfeuchte </= 20 Masse-%
    • Halbtrockenes Bauholz; Holzfeuchte = > 20 Masse-% und </= 30 Masse-%
    • Frisches Bauholz; Holzfeuchte > 30 Masse-%

Holzfußbodenbeläge

    Dies sind z.B. -->Parkettarten oder -->Holzpflaster.

Holzguss

    Dies sind als Hochrelief hergestellte Verzierungen, die i.d.R. aus Holzspänen, Blut, Leimwasser und Gips (aber auch anderen Rezepturen) hergestellt werden. Das Gemenge wird in Formen gepresst, nach dem Austrocknen geschliffen bzw. poliert und hiernach bemalt oder auch vergoldet. Angewendet werden Holzgusselemente seit dem 19. Jhd. oftmals bei Möbelstücken, Spiegelrahmen oder auch Plastiken.

Holzhaus

    Ein Holzhaus ist ein Haus, das überwiegend aus Holz gefertigt wurde, wie z.B. neben traditionellen Bauweisen auch viele Fertigbauhäuser. Allgemein haben sich nachfolgende Holzhausbauten, bzw. Bautechniken durchgesetzt:

    • Blockhaus oder Blockbohlenhaus
    • Holzständerbauweise
    • Holztafelbauweise
    • Umgebindehaus

Holzklebharze

    Holzklebstoff; dies sind natürliche oder technisch behandelte oder auch syntetische hergestellte Harze.

Holzklebstoffe

    Dies ist der Überbegriff für alle stoffschlüssigen Verbindungsmittel für Holz, wie z.B. -->Holzkleister, -->Holzleime, -->Holzklebharze

Holzkleister

    Holzklebstoff; dies sind Dispersionen (von planzlichen oder tierischen Polysacchariden) in Wasser.

Holzleime

    Holzklebstoff; bestehen aus Dispersionen von tierischen Eiweißstoffen verschiedenster Herkunft in Wasser.

Holzmalerei

    Dies ist die Betitelung für die Imitation der natürlichen Holzmaserung unter Verwendung von Lasurfarben.

Holzmarmor

    Dies ist die Bezeichnung für einen  Marmorersatz, Bestandteile sind: Knochenmehl, und/oder Elfenbeinpulver, Holzmehl, Bindemittel.

Holzmaße

    Hierbei wird unterschieden in:

    • Festmeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz ohne Zwischenräume, Abkürzung Fm.
    • Raummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz lose geschichtet, Abkürzung Rm. In Süddeutschland wird der Raummeter auch als Ster betitelt.
    • Schüttraummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz in Form von 33 cm Scheiten die lose geschüttet sind, Abkürzung SRm.

    Umrechnungsbeispiele:

    1 Rm ungespaltenes Holz = ca. 0,7 Fm
    1 Rm gespaltenes Holz = ca. 0,6 Fm
    0,7 Fm = ca. 1 Rm Schichtholz aus 33 cm Scheiten
     

    Ausnahmen sind aufgrund der Holzeigenschaften möglich, siehe nachfolgendes Beispiel:

    1 SRm Fichtenholz = ca. 0,4 Fm
    1 SRm Buchenholz = ca. 0,5 Fm (Buchenholz kann dichter gelagert werden)

Holznagel

    Holznägel haben ungefähr einen Durchmesser von 20 mm und werden achtkantig gehobelt, um stramm in die Holznadellöcher eingetrieben zu werden. Verwendung finden Holznägel u.a. im traditionellen Holzfachwerkbau als dübelartiges Konstruktionselement zur Sicherung von z.B. Zapfenverbindungen.

Holzpellets

    Dies ist ein Brennstoff aus i.d.R. naturbelassenem Abfallholz (mit oder ohne Zusatz von Maisstärke als Presshilfsmittel) welches zu Stiften, mit einer Länge von 10 bis 30 mm und einem Durchmesser von 4 bis 10 mm, gepresst wird. Als Qualitätsmerkmal wird eine glatte, glänzende Oberfläche ohne Längsrisse als gut bezeichnet. Wird bei der Pelletierung keine ausreichend hohe Temperatur eingehalten, so kann das Lignin im Holz nicht klebfähig gemacht werden, was die Festigkeit, und somit die saubere und effiziente Verbrennung des Pellets beeinträchtigt. Der Heizwert liegt zwischen 4,9 und 5,4 Kilowattstunden je kg (Wassergehalt < 12 %; Aschegehalt < 1,5%).

Holzpflaster

    Bodenbelag aus hochkant, aneinander gereihten Holzklötzen, wobei die Hirnflächen als Nutzfläche dient. I.d.R. werden Holzpflaster aus Kiefer, Lärche, Eiche oder gleichwertigen Holzarten hergestellt. Es wird hierbei in drei Arten unterschieden:

    • Holzpflaster RE: Als repräsentativer rustikaler Fußboden für z.B. Verwaltungsgebäude, Versammlungsstätten, Hobbyräume oder auch Wohnräume.
    • Holzpflaster WE: Als widerstandsfähiger und fußelastischer Fußboden für Werk- oder ähnliche Räume ohne große Klimaschwankungen mit Leichttransportverkehr. Wird eine Klotzhöhe größer als 40 mm und eine geeignete Klebung gewählt kann der Fußboden auch für normalen Fahrzeug und Staplerverkehr geeignet sein.
    • Holzpflaster GE: Als Fußboden für Industrie- und Gewerbebereiche mit dem damit verbundenen auch schweren Stapler- und Fahrzeugverkehr.

    Die Größen der Holzplasterklötze werden wie folgt angegeben:

Art des Holzpflasters

Höhe
in mm

Breite
in mm

Länge
in mm

Holzpflaster RE

22-80

40-80

40-120

Holzpflaster WE

30-80

40-80

40-140

    Holzpflaster WE mit Fahrzeug- und Staplerverkehr

    mind. 40

    max. 80

    max. 100

Holzpflaster GE

50-100

60-80

60-140

Holzporen

    Dies sind, nur bei Laubholz mit bloßem Auge erkennbare, Gefäßhohlräume im Holz.

Holzrahmenbauweise

    Bauart, bei der das Gebäude ein skelettähnliches Traggerüst aus schlanken Hölzern hat, welches mit vorgefertigten Wand-, Dach- und Deckentafeln (diese können auch tragende Funktionen übernehmen) verkleidet wird.

Holzrasterdecke

    Dies ist eine offen abgehängte Decke, dient zur optischen Raumhöhenkorrektur.

Holzrohdichte

Holzschindel

    Diese traditionellen Bauelemente werden aus gewachsenem Vollholz gefertigt. Überwiegend werden Schindeln mit dem „Spalteisen“ in Form dünner Brettchen vom Holz abgespalten. Diese spaltrauhen Flächen werden zum Teil wieder geglättet. Früher nahm man für diese Feinarbeit ein „Reifmesser / Ziehmesser“ mit 2 Handgriffe und bearbeitete damit die Flächen, wie alle anderen Kanten. Heute erleichtern teilweise Maschinen die körperlich anstrengende Arbeit. Schindeln werden auch gesägt hergestellt. Die Kleinflächigsten erzeugt man fallweise gemessert. In Deutschland verwendet man für die Herstellung im Allgemeinen die heimische Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, sowie auch die Eiche und die Buche. In Kanada wird hingegen Western Red Cedar (Rot Zeder) und Yellow Alaska Cedar bevorzugt. Neben den aus Kanada importierten oben genannten Hölzern werden auch Holzschindel aus sibirischer Lärche nach Deutschland importiert.

    LITERATURTIPP ZU HOLZSCHINDEL

    Holzmann, Gerhard;
    Wandbekleidungen aus Holzschindel
    Holzhäuser im Detail, 2003

Holzschutz

    Grundsätze baulicher (konstruktiver) Holzschutz:

      • Vermeidung von stehendem Wasser
      • Ausreichende Belüftung, Vermeidung von Konvektion
      • Hirnholzflächen immer besonders schützen
      • Hirnholzflächen immer außerhalb des Spritzwasserbereiches
      • Vor Witterung schützen, auf Tropfnässe achten

    Chemischer Holzschutz (-->Holzschutzmittel) ist die Behandlung von z.B. Bauholz durch Tauchen, Besprühen oder Druckimprägnieren als Schutz gegen tierische und pflanzliche Holzschädlinge.

Holzschutzfarbe

    Holzschutzfarbe soll das bestrichene Holz vor Schimmel, zum Teil auch vor anderen Schädlingen oder einfach dem Verwittern im Außenbereich schützen.

Holzschutzmittel

    Kurzbezeichnung: HSM. Hier handelt es sich um Wirkstoffe oder wirkstoffhaltige Zubereitungen, welche dem Befall von Holz durch holzzerstörende oder auch holzfärbende Organismen vorbeugen oder einen solchen Befall bekämpfen. Hinsichtlich der Zusammensetzung und den Anwendungsbereichen können folgende Gruppen von Holzschutzmitteln unterschieden werden:

    • Wasserbasierende Holzschutzmittel
    • Lösemittelhaltige Holzschutzmittel
    • Emulsionen
    • Ölige Holzschutzmittel (Steinkohlenteer-Imprägnieröle)

Holzschutzmittel Kurzbezeichnungen

    Die DIN (68800) unterscheidet in Bezug auf die Wirksamkeit folgende Prüfprädikate:

    • Iv - Holzschutzmittel welches gegen Insekten vorbeugend wirksam ist.
    • P - Holzschutzmittel welches gegen Pilze (fäulnisschutz) vorbeugend wirksam ist.
    • W - Holzschutzmittel welches auch für Holz geeignet ist, das der Witterung ausgesetzt ist, aber nicht dem ständigen Erd- und Wasserkontakt.
    • E - Holzschutzmittel welches auch für Holz geeignet ist, das extremer Beanspruchung ausgesetzt ist, wie dem ständigen Erdkontakt und/oder dem ständigen Wasserkontakt.
    • (P) - Holzschutzmittel als Sonderpräparat für Holzwerkstoffe, welches allerdings nur gegen Pilze wirksam ist.

Holzskelettbau

    Konstruktionen bei der im wesentlichen alle Elemente des Tragwerks aus Vollholz (VH) oder Brettschichtholz (BSH ) bestehen. Ausfachende oder füllende Elemente sind neben Holzkonstruktionen in allen anderen Materialvarianten möglich.

Holzspannplatten

    Dieser Holzwerkstoff in  Plattenform wird durch Verpressen von kleinen Holzteilen mit/oder anderen Faserstoffen (wie z.B. Hanf, Flachs etc...) mit Bindemitteln  erstellt; als Bindemittel können dienen: Harnstoff -Formaldehydharzleim (UF), Phenol-Formaldehydharzleim (PF), Diphenylmethan-Diisocyanat (MDI) oder auch Melamin-Formaldehydharzleim (MF); spezielle Bauplatten werden auch mit Zement, Gips, Leim oder Magnesia als Bindemittel hergestellt; siehe auch -->Flachpreßplatten; -->Strangpreßplatten, -->Spanplatten mit organischen bindemitteln, -->zementgebundene Spanplatten, -->Magnesiagebundene Spannplatten, -->Gipsgebundene Spannplatten, -->Holzwolleleichtbauplatten. Bezüglich der Formaldehydemmisionen von den leimgebundenen Platten unterscheidet man E1 (geringe Emmision), E2 und E3 (höhere Emmision) Platten. Die Herstellung erfolgt als Flachpress- oder Strangpressplatte in folgenden Qualitäten:

    • V20; gebunden mit Harnstoff-Formaldehydharz - für den Innenausbau oder Möbelbau etc.
    • V100; gebunden mit Phenol-Formaldehydharz - für Fußböden, Dach oder Wand etc.
    • V100 iso; gebunden mit Isocyanat

Holzsteinestrich

    Veraltete Bezeichnung für -->Magnesiaestrich.

Holztafelbauweise

    Bauweise (Leichtbauweise) welche aus, durch Beplankung von rechteckigen Holzrahmen hergestellten, Decken- und Wandtafeln ausgeführt wird.

Holztrocknung

    Diese wird mittels einer Trockenkammer künstlich hergestellt oder auf natürliche Weise durch fachgemäßes Stapeln im Freien.

Holzwerkstoff

    Abkürzung: HWS. Dies ist der Oberbegriff für z.B.:

    • Sperrholz
    • Massivholzplatten (SWP)
    • Spanplatten (zement- und kunstharzgebunden)
    • OSB-Platten
    • Furnierschichtholz
    • Faserplatten

Holzwerkstofffeuchte

    Nachfolgende Werte gelten laut DIN (68800/2) als max. zul. Feuchte von Holzwerkstoffen im Gebrauchszustand:

Holzwerkstoffklasse

max. Feuchte u in % (bezogen auf Darrgewicht)

20

15 (Für Holzfaserplatten beträgt der Höchstwert u = 12%)

100

18

100 G

21

Holzwerkstoffklassen

    Je nach Verleimungsart werden folgende Holzwerkstoffklassen unterschieden:

    Verleimungsart:

    • IF: Hierbei ist die Verleimung nur in Räumen mit allg. niedriger Luftfeuchte beständig.
    • AW: Hierbei ist die Verleimung auch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit beständig.

    Holzwerkstoffklassen:

    • Holzwerkstoffklasse 20: Diese Holzwerkstoffe vertragen keine direkte oder indirekte Befeuchtung. Eine kurzfristig erhöhte Holzfeuchte auf höchstens 15 M.-% hält die Verleimung noch aus, wobei jedoch eine ungehinderte Feuchteabgabe ermöglicht sein muss. Holzwerkstoffklasse 20 entspricht der Verleimungsart IF.
    • Holzwerkstoffklasse 100: Hier ist die Verleimung auch gegen höhere Luftfeuchte beständig, eine kurzfristig auf 18 M.-% erhöhte Holzfeuchte wird vertragen, wenn die eingedrungene Feuchte wieder entweichen kann. Holzwerkstoffklasse 100 entspricht der Verleimungsart AW.
    • Holzwerkstoffklasse 100 G: Diese Holzwerkstoffe sind zusätzlich gegen holzzerstörende Pilze geschützt. Sie können auch bei länger andauernder höherer Holzfeuchte, - jedoch nicht über 21 M.-%, die nur über einen längeren Zeitraum wieder entweichen kann, verwendet werden. Von Wichtigkeit ist jedoch auch hier ein baulicher Holzschutz, insbesondere eine Beschränkung der Tauwasserbildung, damit die elastomechanischen Eigenschaften erhalten und die Kriechverformung möglichst klein bleibt.

Holzwolle

    -->Hobelspäne

Holzwolle-Leichtbauplatten

    Diese Holzspanplatten werden aus langfasriger Holzwolle und mineralischen Bindemitteln hergestellt und unter geringem Druck verpresst, oft sind diese Baustoffe in der Mantelbetonbauweise eingesetzt aber auch Einsatzgebiete wie: Leichtwände, Dämmschichten unter Dächer oder Bodenunterkonstruktionen etc. Das Kurzzeichen der Holzwolle-Leichtbauplatte lautet HWL, die zusätzliche Ziffer (HWL 15, HWL 25, HWL 35, HWL 50, HWL 75, HWL 100) gibt die Vorzugsdicke in mm an, hierbei können auch andere Dicken vereinbart werden.

Holzzucker

    Dient zur Verbesserung der Affinität und verbessert das Abbindeverhalten von Holzschutzmitteln, dies ist ein Kohlenhydrat.

Homewiringsystem

    Kurzbezeichnung: HWS. Dies ist eine Multimediaverkabelung im privaten Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereich womit private Netzwerke (z.B. die Verkabelung von Computer, Spielkonsolen, Satellitenempfang, Wireless LAN, Video-, Sound- oder Breitband-Anwendungen) im Haus errichtet werden können.

homogen

    Gleichartig zusammengesetzt (Gegenteil von -->heterogen). Homogene Stoffe bestehen nur aus einer gasförmigen oder flüssigen oder festen Phase.

homogene Stoffe  

    Z.B. Glas, Messing, Luft. Es sind einheitlich aufgebaute homogene Stoffgemische.

homogenisieren

    Hiermit betitelt man u.a. das direkt vor der Verarbeitung, nochmalige Aufrühren eines Beschichtungsstoffes, wenn z .B. noch verdünnt werden muss, sich Bodensatz im Gebinde gesammelt hat oder Bestandteile des flüssigen Materials sichtbar entmischt sind etc.

Homopolymere

    Dies ist die Betitelung für Polymere bzw. Polymerisate, welche ausschließlich aus einem Monomer aufgebaut sind. Als Beispiele gelten z.B. (Poly-) Vinylacetat, (Poly-) Methylmethacrylat oder auch (Poly-) Vinylchlorid. Hier entsprechen die chemischen, physikalischen und toxischen Eigenschaften nicht mehr denen der Ausgangs-Monomeren aus welchen sie hergestellt wurden.

Honorar

    Dies betitelt das Entgeld, welches der Bauherr aufgrund des zwischen ihm und dem Ingenieur, Architekten, Berater etc. bestehenden Vertrages dem Ingenieur, Architekten, Berater etc. für seine erbrachte Leistungen zu bezahlen hat.

Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

    -->HOAI

Hooke

    Der englische Naturforscher Robert Hooke (1635-1703) erfand das nach ihm benannte Hookesche Gesetz, wonach bei elastischen Stoffen die Deformation proportional der Krafteinwirkung ist und entdeckte die Pflanzenzelle.

Hookesche Gesetz

    -->Hooke

Hopperbagger

    Auch als Laderaumsaugbagger bezeichnet, ist dies ein selbstfahrender Saugbagger, der Boden vom Grund aufnimmt und in den eigenen Laderaum befördert.

Horizontalfilterbrunnen

    In der Wasserversorgung ist dies ein Schacht mit waagerechten Strängen aus Brunnenrohren.

Horizontalschub

    Dies ist der Statikbegriff für eine waagerecht wirkende Kraft gegen einen Baukörper.

Horizontalsperre

    Bei einem Mauerwerk ist dies die horizontale Absperrung gegen Feuchte, die aus dem erdberührten Bereich senkrecht (kapillar) im Mauerwerk aufsteigen kann. Grundsätzlich muss hierzu der gesamte Querschnitt des Mauerwerkes abgesperrt werden (z.B. mit einer Bitumenbahn in einer durchgehenden Lagerfuge). Bei der Wiederherstellung von Horizontalsperren werden u.a. Unterfangungen, Stahlblecheinlagen (durch Sägen und Einschieben oder Einrammen), Druckinjektagen oder drucklose Flüssigkeitsabdichtungen (oft billiger jedoch selten funktionstüchtig) und auch elektronische Verfahren angeboten.

    LITERATURTIPP ZUR HORIZONTALSPERRE

    Holzmann, Gerhard;
    Horizontalsperre aus Alkalisilicaten und Alkalimethylsiliconaten
    Normgerechte Rohbauausführungen, 2003

Horizontaltor

    Im Gegensatz zu einem Vertikaltor öffnen sich hier die Torflügel (i.d.R. zwei) zur Öffnung, bzw. Schließung horizontal zu den Seiten, bzw. zusammen.

Horizontalwinkel

    Dies ist der, mit dem Horizontalkreis eines Theodolits, im Theodolitstandpunkt, in einer horizontalen Ebene gemessener Winkel, zwischen den Vertikalebenen durch zwei Zielpunkte.

Hornblende und Augit

    Mineral: Dunkelgrün bis schwarz, stenglige und gedrungene Kristalle, zäh und wetterbeständig.

Hosenrohr

    Ein Hosenrohr ist ein, sich in zwei Verteilrohre aufspaltendes Rohr. Beide Verteilerrohre sind zumeist gleich groß und symmetrisch angeordnet.

Hotel

    Dies war ursprünglich das Stadtdomizil eines Landadligen in Frankreich. Heutzutage fällt ein Hotel unter den von der Baunutzungsverordnung verwendeten Begriff des Beherbergungsgewerbes. Ein Beherbergungsbetrieb liegt dann vor, wenn deren Räume ständig wechselnde Gäste zum vorübergehenden Aufenthalt zur Verfügung gestellt werden, ohne dass diese dort ihren häuslichen Wirkungskreis unabhängig gestalten können. Die mietweise Überlassung von selbstständigen Wohnungen wie z.B. Appartements zählen nicht hierzu.

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HPL

    Dies ist die Kurzbezeichnung für High Pressure Laminates, zu deutsch Schichtpressstoffe.

HPL-Beschichtung

    Dies ist eine Beschichtung aus -->HPL.

HPL-Platten

    HPL-Platten sind als Beschichtungsplatten (-->HPL-Beschichtung) wie auch in dickeren Ausführungen als selbsttragende Bauplatten auf dem Markt. Sie stellen einen Übergang zwischen Holzwerkstoffen und Kunststoffen dar. Dabei gibt es drei Grundtypen:

Typ

Eigenschaften

S

Standardqualität

P

Zusätzlich bei bestimmter vom Hersteller anzugebender Temperatur nachformbar.

F

Zusätzliche Anforderungen vorgeschriebener länderspezifischer Brandtests.

    Diese Grundtypen werden zusätzlich mit 4 Kennzahlen, welche die Festigkeit angeben ((1 = geringe, 4 = höchste Festigkeit), vervollständigt. Neben diesem gibt es auch eine alphabetische Klassifizierung, die Zusammenhänge und Anwendungsbeispiele finden Sie in nachfolgender Tabelle:

Typ

Kennzahlen

alphabetische Klassifizierung

Anwendungsbeispiel

S/F

3-3

CGS oder CGF

z.B. Trennwände, Türen, selbsttragende Teile

S

434

HDS oder HDF

z.B. Kassentheken, Fußböden

S/F/P

333

HGS oder HGF oder HGP

z.B. Küchenarbeitsflächen, Restauranttische,
Wandverkleidungen für hohe Beanspruchungen

S/F

232

VGS oder VGF

z.B. Frontelemente für Küchen, Büros und Badezimmermöbel

P

222

VGP

z.B. Frontelemente für Küchen, Büros und Badezimmermöbel

S

121

VLS

z.B. Sichtbare Schrankseitenteile

HPLC

HR

    Dies ist die Kennung für eine, nach dem amerikanischen Ingenieur Stanley Rockwell entwickelte, Härteprüfung (Härte nach Rockwell). Es handelt sich um ein Härtemessverfahren mit statischer Krafteinwirkung, welches für Metalle geeignet ist und in mehrere Einzelverfahren (Skalen) eingeteilt ist. Je nach Einsatzbereich werden der Grundkennung HR zusätzliche Kürzel (Skale-Kennzeichnungen) angehängt:

Skale

Härte

Eindringkörper

F0
in N

F1
in N

Messbereich

A

HRA

Diamantkegel

Kegelwinkel 120°

98

490,3

20...88 HRA

C

HRC

98

1373,0

20...70 HRC

D

HRD

98

882,6

40...77 HRD

B

HRB

Stahlkugel (S) Durchmesser 1,5785 mm

Hartmetallkugel (W) Durchmesser 1,5785 mm

98

882,6

20...100 HRB

F

HRF

98

490,3

60...100 HRF

G

HRG

98

1373,0

30...94 HRG

E

HRE

Stahlkugel (S) Durchmesser 3,175 mm

Hartmetallkugel (W) Durchmesser 3,175 mm

98

882,6

70...100 HRE

H

HRH

98

490,3

80...100 HRH

K

HRK

98

1373,0

40...100 HRK

15N

HR15N

Diamantkegel

Kegelwinkel 120°

29,4

117,7

70...94 HR15N

30N

HR30N

29,4

264,8

42...86 HR30N

45N

HR45N

29,4

411,9

20...77 HR45N

15T

HR15T

Stahlkugel (S) Durchmesser 1,5785 mm

Hartmetallkugel (W) Durchmesser 1,5785 mm

29,4

117,7

67...93 HR15T

30T

HR30T

29,4

264,8

29...82 HR30T

45T

HR45T

29,4

411,9

1...72 HR45T

HRAK

    Abkürzung für eine halbrunde abgeflachte Kante bei Gipskartonplatten. -->Kantenausbildung bei Gipskartonplatten.

HRK

    • -->HR
    • Abkürzung für eine halbrunde Kante bei einer Gipskartonplatte. -->Kantenausbildung bei Gipskartonplatten.

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HS-Zement

    Dies ist ein Zement mit einem hohem Sulfatwiderstand, z.B. zur Verwendung in Betonen, welche einem Sulfatangriff von Boden oder Wasser ausgesetzt sind.

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HTL

    Abkürzung für die (österreichische) Höhere Technische Lehranstalt.

HT-Rohre

HU-Bau

    Kurzbezeichnung für Haushaltsunterlage-Bau.

Hubdeckenverfahren

    Bei diesem Verfahren werden am Boden aufeinander betonierte Decken, mittels der in der USA entwickelten Lift -Slab-Methode, in ihre entgültige Lage gehoben.

Huerta

    Bezeichnung für ein künstlich bewässertes Anbaugebiet in Spanien.

Hüftbogen

    -->Einhüftiger Korbbogen

Hügelhaus

    Das Hügelhaus ist ein, nach zwei Seiten terrassiertes Mehrfamilienhaus. Dies kann ein- bzw. zweigeschossig erstellt werden.

Hüllfläche

    Dies ist die äußere, Wärme übertragende Oberfläche eines Gebäudes oder einer beheizten Zone.

Hülsenfundament

    -->Köcherfundament

Humus

    Eine aus abgestorbenen, organischen Substanzen bestehende dunkle und sehr fruchtbare Erdschicht.

Hundredweight

    Englisches Handelsgewicht ca 51 Kilogramm.

Hurde

    Auf ausgekragten Balken liegender Wehrgang.

Husbrand

    -->Bram (Reetdach)

Hüttenbims

    Dies ist ein, durch schnelles Abkühlen von flüssiger Hochofenschlacke gewonnener, grobporiger Zuschlag. Dieser Zuschlag wird u.a. zur Herstellung von Leichtbeton verwendet.

Hüttenbimsbeton

    Hüttenbimsbeton setzt sich zusammen aus Zement, Wasser und Hüttenbims. Er findet Anwendung bei wärmedämmenden Leichtbeton, Hohlblocksteinen oder Stahlleichtbeton etc.

Hüttenbimsstein

    Wie -->Hüttensteine, jedoch mit geschäumter Hochofenschlacke.

Hüttensand

    Hüttensand wird aus, der beim Erschmelzen des Eisens im Hochofen, anfallenden feuerflüssigen Schlacke gewonnen (durch schnelles Abkühlen mit Wasser). Fein vermahlen ist Hüttensand ein latent hydraulischer Hauptbestandteil von Hüttenzement.

Hüttensteine

    Bausteine aus Hütten- bzw. Schlackensand, diese werden als -->Vollsteine, -->Lochsteine oder auch als - ->Hohlblocksteine angeboten, gekennzeichnet sind diese Steine durch ein gleichmäßiges Feingefüge mit schaftkantigen Splittteilchen.

Hüttenzement

    Ein mit basischer Hochofenschlacke (Nebenprodukt bei der Eisengewinnung) versetzter Zement, Merkmale sind: geringe Bildung von Kalkhydrat bei der Hydratation, niedrige Hydratationswärme, langsame Erhärtung, nahezu gleiche Endfestigkeit wie Portlandzement (PZ), träge Anfangserhärtung, mögliche Erhöhung des Diffusionswiderstandes durch Steigerung des Hüttensandanteils.

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HVLP

    Abkürzung für High Volume Low Pressure. Bei Lackierungen o.ä. im Spritzverfahren ist hierbei die Materialzerstäubung im Niederdruckverfahren angesprochen.

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HW

    Abkürzung für Hohlziegel für Wandtafeln.

HWK

    Abkürzung für Handwerkskammer.

HWL

    • Abkürzung für -->Holzwolle-Leichtbauplatten.
    • Abkürzung für Mischlichtlampen

HwO

    Abkürzung für Handwerksordnung

HWR

    Abkürzung für Hauswirtschaftsraum.

HWS

    • Abkürzung für Holzwerkstoff (-->Holzwerkstoffe).
    • Abkürzung für Hochwasserschutz.
    • Abkürzung für -->Homewiringsystem.
    • In der Schweiz ist dies die Abkürzung der Hochschule für Wirtschaft, Verwaltung und Soziale Arbeit.

HWS-Anlage

    Kurzbezeichnung für Hochwasserschutzanlage.

HWS-Maßnahme

    Kurzbezeichnung für eine Hochwasserschutzmaßnahme.

HWS-Wand

Hybridsystem

    Dies ist ein kombiniertes System von konventioneller Heizung mit indirekter, direkter und/oder passiver Nutzung der Sonnenenergie.

Hydrant

    Dies bezeichnet eine Armatur im Leitungsnetz einer Wasserversorgungsanlage zur Entnahme von z. B. Löschwasser.

Hydration

    Dies betitelt z.B. die Erhärtung bei Beschichtungen durch Wasseranlagerung (z.B. Zement- oder Gipshärtung).

Hydratationswärme

    Wärmeentwicklung bei dem Übergang eines energiereichen in ein energieärmers System (z.B. bei der Hydratation von Klinkerkomponenten); Einheit: J/g.

Hydrantenanlagen

    Feuerlöschanlagen; zur Brandbekämpfung in Grundstücken, bestehen aus Rohrleitungen mit Überflut-, Unterflut- oder Wandhydranten.

Hydrationswärme von Zementen

    Nachfolgende Werte gelten als Richtwerte:

Festigkeitsklasse

Hydrationswärme in J/g; bestimmt mit dem Lösungskalorimeter nach Tagen

1 Tag

3 Tage

7 Tage

28 Tage

32,5 N

60 bis 175

125 bis 250

150 bis 300

200 bis 375

32,5 R; 42,5 N

125 bis 200

200 bis 335

275 bis 375

300 bis 425

42,5 R; 52,5 N; 52,5 R

200 bis 275

300 bis 350

325 bis 375

375 bis 425

Hydraule Faktor

    Bezeichnung z.B. bei Bindemitteln die auch unter Wasser erhärten können.

Hydraulik

    Verfahren zur Kraftübertragung mittels Flüssigkeit. Dies ist auch die Lehre der Flüssigkeitsströmungen durch Rohre , Gerinne und Kanälen.

Hydraulikaufzüge

    Hier erfolgt die Bewegung des Fahrkorbes mit einem ölhydraulischem Hubkolben.

Hydraulikbagger

    Dies ist ein Bagger, dessen Fahrwerk und Arbeitseinrichtung vorwiegend durch hydraulische Kraftübertragung bewegt werden.

Hydraulikhammer

    Dies ist der Brechaufsatz bei einem Tieflöffelbagger zum Brechen von Beton oder Asphalt.

hydraulische Kennwerte

    Dies sind physikalische Größen, welche das Grundwasserverhalten steuern.

Hydraulischer Kalk

    Puzzolankalk, welcher sowohl an der Luft als auch (nach kurzer Luftlagerung) im Wasser erhärtet, geringere Löschfähigkeit und Ergiebigkeit als Wasserkalke, wobei Festigkeit und Wasserbeständigkeit höher sind.

    • Hydraulischer Kalk 2; schwach hydraulisch; geringer Anteil an hydraulischen Verbindungen; löscht Lebhaft; Bei der Erhärtung ist anfänglich Luftzutritt notwendig; nach 7 Tagen kann die Erhärtung unter Wasser weitergehen; Kurzbezeichnung: HL 2
    • Hydraulischer Kalk 3,5; höherer Anteil an hydraulischen Verbindungen als HL 2; Nach anfänglicher Lufterhärtung (5 Tage) kann die Erhärtung im Wasser erfolgen Kurzbezeichnung: HL 3,5
    • Hydraulischer Kalk 5; höchster Anteil an hydraulischen Verbindungen; Lufterhärtung nur 1 bis 3 Tagenötig, dann kanns unter Wasser weitergehen. Kurzbezeichnung: HL 5

hydraulisches Bindemittel

    Dies ist ein Bindemittel, welches an der Luft und unter Wasser erhärtet und im erhärteten Zustand wasserbeständig ist.

hydraulisch gebundene Tragschicht

    Kurzbezeichnung: HGT-Tragschicht. Dies ist eine Tragschicht, bei welcher das Mineralstoffgemisch durch hydraulische Bindemittel gebunden ist.

Hydraulizität

    Dies ist die Eigenschaft des -->hydraulischen Bindemittels z.B. Zement mit Wasser angemacht, sowohl an der Luft als auch im Wasser zu erhärten.

Hydridabdichtung

    Hier handelt es sich um eine mineralische, bitumenfreie Dickbeschichtung. Diese Dickbeschichtung kombiniert die Vorteile der flexiblen Dichtungsschlämme, wie z.B. die Wärmebeständigkeit und beim Einsatz als Hotizontalsperre die Vorteile einer Bitumenbeschichtung, wie z.B. hohe Rißüberbrückung und einlagige Verarbeitung.

Hydrobiologie

    Dies ist die Wissenschaft von den im Wasser lebenden Organismen.

Hydrodynamik

    Dies ist als Teilgebiet der Hydraulik die Lehre von den Bewegungsgesetzen des Wassers und den dabei wirksamen Kräften.

Hydrogeologie

    Dies ist ein Zweig der Geologie und befasst sich mit dem Verhalten des Wassers im Untergrund und der Wirkung auf die Erdschichten.

Hydrographie

    Als Hydrographie bezeichnet man die Gewässerbeschreibung.

Hydrologie

    Dies ist die Wissenschaft vom Wasser mit seinen Erscheinungsformen über, auf und unter der Landoberfläche, seinen Eigenschaften und seinen natürlichen Zusammenhängen.

Hydrologium

    Wasseruhr

Hydrolyse

    Dies ist der Ausdruck für die Spaltung chemischer Verbindungen durch Wasser.

Hydrometer

    Meßgerät, zur Messung der Geschwindigkeit strömenden Wassers.

hydrophil

    Bezeichnung für wasseranziehend. Dieser Begriff wurde abgeleitet vom Griechischem hydor = Wasser und philos = Freund.

hydrophob

    Bezeichnung für wasserabstoßend. Dieser Begriff wurde abgeleitet vom Griechischem hydor = Wasser und phop = abstoßend.

Hydrophobieren

    Dieser Begriff betitelt i.d.R. die wasserabweisende Einstellung bei Dispersionsfarben und Putzen. Durch das Hydrophobieren sind diese Beschichtungsstoffe weniger wasserempfindlich.

Hydrophorierende Imprägnierung

    dies ist eine wasserabweisende Imprägnierung eines kapilarporigen Untergrundes bei der eine Wasserdampfdiffusion nahezu nicht behindert wird.

hydrophobierter Zement

    Dies ist ein Portlandzement, welchem bei der Herstellung geringe Mengen an hydrophobierenden Stoffen zugesetzt worden sind.

Hydrosphäre

    Dies ist der mit Wasser bedeckte Teil der Erde. Er umfasst ca. 70 %.

Hydrostatik

    Dies ist die Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte bei ruhenden Flüssigkeiten.

hydrostatischer Druck

    Dies ist derjenige Druck, den eine ruhende Flüssigkeit ausübt.

Hydrotechnik

    Technik rund um den Wasserbau.

Hydroventil-Verfahren

    Dieses Verfahren dient dem pfropfenweisen Einbau von Unterwasserbeton mit Hilfe eines zusammendrückbaren Schlauches, der in einem Stahlzylinder endet.

Hydroxide

    Metalloxide plus Wasser ( OH Gruppe ) ergeben Laugen. Sie greifen Baustoffe unterschiedlich stark an, z.B. Ätzflecken an Steinen.

Hygroskop / Hygrometer

    Gerät zur Messung der Luftfeuchtigkeit.

Hygroskopisch

    Wasseranziehend. Hygroskopische Stoffe in Mauerwerk sind u.a. poröse Stoffe oder Salze, -Stoffe die aus der Luft Feuchtigkeit anziehen und binden können wie z.B. Nitrate. Auch Salzausblühungen an Fassaden sind natürlich hygroskopisch, daher sollte man diese auch nicht feucht oder unter Zuhilfenahme von Wasser entfernen (Die Salze würden sich wieder lösen und nach dem Verdunsten des Wassers erneut ausblühen).

Hygroskopische Feuchte

    Feuchtigkeit, welche aus der Umgebungsluft aufgenommen wird.

Hygroskopische Sorptionskurve

    Diese bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Feuchtegehalt in einem porösen Stoff und der relativen Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft im Gleichgewichtszustand.

Hygroskopizität

    Fähigkeit, Wasser oder Wasserdampf anzuziehen und aufzunehmen.

Hygrostat

    Dies ist ein Gerät, welches zur Aufrechterhaltung gewisser Luftfeuchtigkeit dient.

Hyperbel

    Ein Kegelschnitt, eine geometrische Kurve, welche aus zwei getrennten Ästen besteht.

hyperbolisches Paraboloid

    Dies ist eine antiklastisch gekrümmte Fläche.

Hyperbolisch-paraboloides Dach

    Dieses Dach hat die Form einer zweifach gekrümmten Schale.

Hypogäum

    Dies ist ein unterirdischer Grabbau.

Hypokausten/Hypokaustum

    Fußbodenheizung in römischen Thermen und vornehmen Wohnhäusern.

Hyposkenion

    Dies ist die Bezeichnung für die Unterbühne in einem griechischem Theater.

Hypostyl/Hypostylon

    Halle mit zahlreichen Säulen, besonders im alten Ägypten, bei der das Dach direkt auf den Säulen ruht.

Hypotenuse

    Dem rechten Winkel (z.B. im rechtwinkligen Dreieck) gegenüberliegende Seite.

Hypothek

    Durch eine Zahlung erworbenes Pfandrecht an einem Grundstück.

Hypsometer

    Höhenmeßgerät

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