Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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H2

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

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Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück  [Ho..] [Hp ..] [Hr..] [Hs..] [Ht..] [Hu..] [Hv ..] [Hw..] [Hy..]

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Ho

    Abkürzung für Holmium.

HOAI

    Abkürzung für: Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten für die Berechnung der Entgelder für Leistungen der Architekten und Ingenieure, soweit diese durch Leistungsbilder oder auch andere Bestimmungen dieser Verordnung erfasst werden. Ingenieure und Architekten können jedoch auch Honorare außerhalb der HOAI abrechnen, d.h. die HOAI regelt die Honorarmöglichkeit für angesprochene Berufsgruppe nicht abschließend. Leistungen nach HOAI sind:

    • Grundlagenermittlung
    • Vorplanung
    • Entwurfsplanung
    • Genehmigungsplanung
    • Ausführungsplanung
    • Vorbereitung der Vergabe
    • Mitwirkung bei der Vergabe
    • Objektüberwachung
    • Objektbetreuung
    • Dokumentation

hobeln

    Flächiger Spahnabhub mit Hilfe eines Hand- oder Maschinenhobels.

Hobelspäne

    Die zumeist aus Fichte oder Kiefer in der Holzindustrie anfallenden Holzspäne oder Holzwolle kann für Innendämmungen und Hohlraumdämmungen (-->Holzfaser als Dämmstoff; -->nachwachsende Rohstoffe) verwendet werden. Die benötigte Brandbeständigkeit kann mit Hilfe einer Mischung aus Molke und Borax erhöht werden.

Hochantenne

    Dies ist eine Empfangsantenne für alle Rundfunk- und Fernsehfrequenzen, als Einzel oder Gemeinschaftsantennenanlage.

Hochbagger

    Dies ist ein Bagger der über seiner Standsebene gräbt, -->Eimerkettenbagger.

Hochbau

    Dies ist der Bereich des Bauwesens, der die Ausführung von Bauwerken (Gebäuden) über der Erde (inkl. den Kellern bei Gebäuden) umfasst. Aufgrund Überschneidungen lassen sich Bauwerke wie z.B. Brücken oder Fernsehtürme etc. nicht eindeutig dem Hoch- oder Tiefbau zuordnen.

Hochbehälter

    Hochbehälter sind Trinkwasserbehälter, die auf einem der höchstgelegensten Punkte im oder nahe des Versorgungsgebietes stehen und deshalb den Druck im zugehörenden Rohrnetz bestimmen und begrenzen. Die Hochbehälter dienen auch der Versorgungssicherheit. In Gebieten ohne Höhenlagen werden Hochbehälter in Form eines Wasserturmes erstellt.

Hochdruck-Asphaltplatte

    Diese Bodenbeläge sind meist bei mechanisch beanspruchten Böden in Einsatz, auch in ölfester und säurefester Ausführung auf dem Markt.

Hochdruck-Bodenvermörtelung

    Kurzbezeichnung: HDBV. Dies ist eine Baumethode, die meist bei Bauvorhaben in Lockermaterialumgebung eingesetzt wird. Bei diesem Verfahren wird Zementmilch mit ca. 200 bar Druck in den Untergrund gepresst. Die Zementmischung härtet gemeinsam mit den natürlichen Bodenbestandteilen, womit die für die jeweiligen Baumaßnahmen gewünschte Stabilität erreicht werden kann.

Hochdruck-Dampfheizung

    Abkürzung: HDH. Bei diesen Dampfheizungen dient der Sattdampf mit einem Betriebsdruck von 1,0 bis max. 2,0 bar als Energieträger.

Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie

    -->Chromatographie

Hochdruck-Induktions-Klimaanlage

    Hier erfolgt eine induviduelle Temperierung der Zuluft durch besondere Wärmetauscher für Sekundärluft direkt im Raum am Induktionsgerät.

Hochdruckinjektion

    Kurzbezeichnung: HDI. Hierbei wird der anstehende Beton, beim Einphasenverfahren durch eine, über ein Ventil, unter hohem Druck austretende Zementsuspension, aufgeschnitten und mit der Suspension vermischt. Die Aufschneidewirkung wird beim Zweiphasenverfahren direkt über Druckluft und beim Dreiphasenverfahren zusätzlich noch durch, unter Druck stehendes, Wasser erhöht. Die Hochdruckinjektion wird u.a. zur Unterfangung von Bauwerken, der Sohlabdichtung bei anstehendem Grundwasser und als Baugrubenverbau eingesetzt.

Hochdruckpartikelstrahltechnik

    Dies ist ein Verfahren der Fassadenreinigungstechnik, bei welcher das Abrasiv mit hohem Druck auf die Fassadenoberfläche geschleudert wird, - wie z.B. bei der Sandstrahltechnik. Für Natursteinoberflächen ist dieses Verfahren nur bedingt einsetzbar, jedoch für die Strahlreinigung und die Betoninstandsetzung ist das Verfahren gut geeignet.

Hochdruckwasserstrahlverfahren

    Dies ist ein Wasserreinigungsverfahren (Fassadenreinigung), bei dem neben dem Arbeitsdruck die Temperatur des Wassers bis zur Dampfstufe reguliert werden kann. Bei einzelnen Gerätetypen kann nach dem Injektorprinzip trockener Sand durch den Wasserstrahl angesaugt werden (Wassersandstrahltechnik).

Hocheinbau

    Dies ist die im Strassenbau verwendete Bezeichnung, für den Einbau von Deck-, Binder- oder Tragschichten, bzw. einer Betondecke auf einen bestehenden Oberbau, so dass die neue Fahrbahnoberfläche höher als die ursprüngliche liegt.

hochfeste und schweißgeeignete Stähle

    Dies sind Feinkornbaustähle mit einem Kohlenstoffgehalt </= 0,2% und mit einer erhöhten Streckgrenze. Diese Stähle werden z.B. für Profile, Bleche oder Breitflachstähle verwendet.

hochfester Beton

    Dies sind Betone mit den Festigkeitsklassen B 65 und B 115.

Hochflor

    Bei Bodenbelägen ist dies die Bezeichnung bei Velour mit einer Polhöhe (-->Pol) über dem Träger; ab ca 10 mm - bei normalen Garn genannt “Splush” bei fixierten Garnen genannt “Saxony”; ab einer Höhe von ca. 15 mm - überwiegend aus fixirtem Garn genannt “Shag”.

Hochhaus

    Dies sind Gebäude, bei denen der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 m über der Geländeoberfläche liegt (in der Regel mit mind. 10 Geschoßen).

Hochhydraulischer Kalk

    Puzzolankalk; dieser wird hergestellt aus Kalkmergel durch brennen oder durch werksmäßiger Zumischung von latent hydraulischen, puzzolanischen oder hydraulischenStoffen zu Luft- bzw. Wasserkalken (z.B. Traßkalken etc...); Dieser Kalk weist eine hohe Anfangsfestigkeit auf und erreicht im Endzustand nahezu Zementhärte (ist jedoch elastischer).

Hochkant-Lamellenparkett

    Diese Parkettart besteht aus hochkant aneinander geklebten Holzlamellen, welche in verschieden großen vorgefertigten Einheiten angeboten wird. -->Parkettarten

Hochkante

    Dies ist die Schmalseite eines Bauteil mit rechteckigem Querschnitt.

hochlegierte Stähle

    Dies sind Stähle die im Allgemeinen hochfest, schweißbar und sehr korrosionsbeständig sind. Verwendet werden diese Stähle u.a. für nichtrostende Bauteile, Grubenausbauprofile und Bekleidungen.

Hochleistungsbeton

    Dies ist ein Beton mit einem Wasserzementwert weit unter 0,40, welcher in der Regel aus Wasser, Zement, Zuschlag,  Fließmitteln und im Allgemeinen Silicatzusätzen hergestellt wird.

Hochlochklinker

    Abkürzung: KHLz. Dies sind bis zur Sinterung gebrannte Mauerziegel (Klinkerhochlochziegel) mit einem hohem Frostwiderstand, einer Scherbenrohdichte von mind. 1,9 kg/dm³ und einer Druckfestigkeitsklasse von mindestens 28.

Hochlochziegel

    Abkürzung: HLz. Mauerziegel, welcher senkrecht zur Lagerfläche gelocht ist; Lochanteil in der Lagerfläche 15 bis maximal 50%. Es wird unterschieden in:

    • Vormauerziegel - VHLz
    • Hochlochklinker - KHLz
    • Mauertafelziegel - HLzT
    • Keramik-Hochlochziegel - KHK

Hochlöffel

    Dies ist ein Förder- und Grabgefäß eines Baggers mit nach oben, bzw vorne, gerichteter Gefäßöffnung.

Hochofenprodukte

    Hierzu zählen z.B. Gichtgase, Hochofenschlacke und Roheisen.

Hochofenprozess

    Hier erfolgt nahezu ausschließlich die Reduktion aus verschiedenen Eisenerzsorten.

Hochofenschlacke

    Zusatzstoff von z.b. Betonen, etc..., Anwendung findet dieser Stoff z.B. bei massigen Bauteilen, die länger feucht gehalten werden können (Widerlager, Fundamente...) und und bei Betonen in betonschädlichen Wässern und Böden.

Hochofenzement

    Dieser Zement ist sehr widerstandsfähig gegen Rauchgase und aggressiven Wasser, er besteht aus -->Portlandzement und -->Hochofenschlacke.

Hochparterre

    Bezeichnung für ein Erdgeschoß, deren Oberkante Fußboden erheblich über der Geländeoberkante liegt.

Hochpolymerbahnen

     >Kunststoffbahnen

Hochspannung

    Dies ist eine Spannung zwischen 100 bis 150 000 V.

Höchstdruckwasserstrahlverfahren

    Diese Anlagen arbeiten im Druckbereich von 100 bis 4000 bar und mit Antriebsleistungen bis 400 PS. Neben der Reinigung können diese Systeme auch zum Trennen bzw. Schneiden eingesetzt werden.

Höchstmaß

    Das Höchstmaß ist das größte zulässige Maß.

Hochvakuumbitumen

    Dies ist ein -->Bitumen, welchem bei der Herstellung, durch Hochvakuumdestillation mehr Ölanteile entzogen  werden, somit wird ein wesentlich härteres Bitumen gewonnen, daher auch die Bezeichnung Hartbitumen.

Hochviskosität

    hochzähflüssig

Hochwache

    -->Scharwachturm

Hochwasserentlastungsanlage

    Dies ist eine Anlage an einem Absperrbauwerk, welche das im Gesamtstauraum nicht speicherbare Wasser schadlos abführt.

Hochwassergebiet

    Dies ist ein Gebiet, welches infolge seiner natürlichen Beschaffenheit oder infolge menschlicher Siedlungstätigkeiten dauernd durch Hochwassergefahren bedroht ist und deshalb bestimmter baulicher Anlagen bedarf.

Hochwasserrückhaltebecken

    Dies ist eine Stauanlage, deren Staubecken ganz oder teilweise dem vorübergeheden Rückhalt von Hochwasser dient.

Hocken

    Dies ist die Bezeichung für die in früheren Zeiten zum Trocknen aufgestellten Schilfkegel bei der Schilfernte.

Hofablauf

    Bei einem, mit einem -->Gefälle ausgeführten Hofbelag dient diese Einrichtung dem Ablauf des Oberflächenwassers.

Höhenbezugspunkt für Estrichleger

    Wie auch in DIN 18353 vorgegeben, hat der Estrichleger Anspruch auf einen Höhenbezugspunkt. Der Planer hat grundsätzlich darauf zu achten, daß auch alle von ihm vorgegebenen Höhen eingehalten werden können. Es wird weiterhin festgehalten, daß die Markierung eines solchen Höhenbezugspunktes eindeutig sein muß und von jedem erkannt werden kann. Nur unter diesen Vorraussetzungen ist es dem Estrichleger auch möglich die Toleranzen und das geforderte Zusammenpassen der Einzelkomponenten nach DIN 18201 bzw. 18202 einzuhalten. Ist der Höhenbezugspunkt in den jeweiligen Stockwerken nicht vorhanden hat der Auftragnehmer laut VOB/B bzw. ATV – DIN 18353 Bedenken anzumelden.

Höhenlinie

    -->Höhenschichtlinie

Höhenmessung

    Dies ist die Bestimmung des Abstands zwischen einem Punkt der Erdoberfläche und dem -->Geoid.

Höhenplan

    Dies ist die graphische Darstellung einer Abwicklung des Schnittes durch z.B. die Straßenachse, der -->Gradiente.

Höhenschichtlinie

    Die Höhenschichtlinien (auch Höhenlinie oder Isohypse genannt) sind Linien auf topographischen Karten, die Punkte gleicher Höhe verbinden. Somit kann die dritte Dimension des Geländes dargestellt und beliebige Profile durch das Gelände aus den Höhenlinien abgeleitet und gezeichnet werden.

Höhere Gewalt

    Dies ist ein Ereignis welches betriebsfremd, von außen durch elementare Naturkräfte oder durch Handlung dritter Personen herbeigeführt wird oder wurde, das nach menschlicher Erfahrung und Einsicht unvorhersehbar ist, mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann und auch nicht wegen seiner Häufigkeit vom Betriebsunternehmen in Kauf zu nehmen ist. Das kann z.B. ein Orkan oder Erdbeben aber auch Geschehnisse wie Sprengstoffanschläge sein - soweit man nicht mit deren Eintreten rechnen kann.

Hohlbalkenträger

    Dies sind Hohlkastenträger die aus -->Kanthölzern hergestellt werden, ihre Stege sind zwischen 30 und 60 cm hoch.

Hohlblockstein

    Mauerstein über 113 mm Höhe, Lochung senkrecht zur Lagerfläche von mehr als 15 % der Fläche.

Hohlfalzziegel

    Dies ist ein, aus der Hohlpfanne entwickelter, mit Knopf- und hochliegender Längsfalzen versehener, Ziegeltyp.

Hohlkastenträger

    -->Hohlbalkenträger

Hohlkehle

    Konkaves Profil in Holz, Stein oder Beton.

Hohlmeißel

    Z.B. Aufsatz für Meißelhammer zum Schlitzen von Beton.

Hohlpfannenziegel

    Dachziegel ohne Verfalzung; wird wegen der Wölbung auch S-Pfanne, Lang- und Kurzschnittpfanne genannt, es handelt sich hierbei um einen Strangdachziegel.

Hohlprofilfenster

    Im allgemeinen alle Fensterkonstruktionen die nicht aus Vollholz erstellt sind, Hohlkammern dienen hierbei der besseren Wärmedämmeigenschaften.

Hohlraumestrich

    Dies sind Estriche mit durchgehenden Hohlräumen in Längs- und/oder Querrichtung auf besonders gestalteter dünnwandiger verlorener Schalung oder auf Formplatten mit Nocken oder Ständern.

Hohlwand

    Dies ist ein Mauerwerk welches nicht mit Vollsteinen erstellt wurde, bzw. bei welchem ein ein oder mehrere Hohlräume im Mauerwerk enthalten sind.

Holborn-Giebel

    In der Frontansicht ist dies ein Giebel mit einer links und rechts schräg aufsteigende Kaniesprofilierung und einem kleinem (im Grundriß) Häusschen als oberen Abschluß.

Holl

    Der Architekt Elias Holl (1573-1646) gehörte zu den schöpferischsten deutschen Architekten des 17. Jahrhunderts, u.a. erbaute er das Rathhaus zu Augsburg.

Holm

    • Als Holm wird i.d.R. eine balkenförmige (Holz-) Stange bezeichnet.
    • Die beiden Stangen eines Barren werden als Holme bezeichnet.
    • Das tragende Teil eines Flugzeugflügels ist der Holm.
    • In Schweden oder Dänemark wird mit einem Holm eine kleine bis mittelgroße Insel bezeichnet.

holmen

    Im Allgemeinen das Aussteifen mit balkenförmigen (Holz-) Stangen.

Holmtreppen

    Werden unterstützt durch einen mittig verlaufenden Stützbalken auf dem Trittstufen gelagert sind.

Holorib-Verbunddecke

    Dies ist eine Verbunddecke, bei welcher Holoribbleche als verlorene Schalung eingestzt werden, welche mittels Schwalbenschwanzförmigen Stegen und aufgeschweißten Stehbolzen mit dem aufgebrachten Beton wirken. Es wird auch der Begriff Schwalbenschwanzdecken verwendet.

Holozän

    Das Holozän, das auch als Alluvium betitelt wird, ist eine Epoche der Erdgeschichte, die von vor 10.000 Jahren bis heute reicht. Sie gilt als die jüngste Epoche des Quartärs und hat das Pleistozän, die letzte Eiszeit, abgelöst. Zu dieser Zeit sind z.B. Kalktuffe und Flußsande als technisch nutzbare Gesteine gebildet worden. -->Gesteinsbildung.

Holunder

    Das Holz ist dicht, hart, mittelschwer und leicht spaltbar. Verwendungsbereich: Pfeifenköpfe, Einlegearbeiten und Drechslerarbeiten.

Holzausdehnung

    Die Holzausdehnung ist Abhängig von der Holzfeuchteänderung und der -->Darrdichte des Holzes. Pro % Holzfeuchteänderung kann z.B. Buchenholz in Richtung der Jahrringe bis zu 0,45% des Masses ändern. Im Durchschnitt liegen die anderen Holzarten bei ca. 0,2% - 0,35%.

Holzbalkendecke

    Dies ist eine Decke, bei welcher der Fußbodenaufbau auf einem Balkenlager  liegt.

Holzbegleitstoffe

    Holzbestandteile die keine Gruppe von ähnlichen Verbindungen darstellen,  hierzu gehören beispielsweise -->Harze ( Terpentine, Balsame etc...), -->Gerbstoffe (Ester aromatischer Kohlensäure etc...)und weitere; diese Inhaltsstoffe werden gebildet in den Plastiden des Parenchymgewebes.

Holzbeize

    Dies ist die Bezeichnung für ein, auf organischen Farbstoffen basierendes, Holzfärbemittel.

Holzbeton

    Früher verwendeter Beton, bestehend aus Zement mit Holzspäne als Zuschlagstoff neigt zu -->Schwundrissen.

Holzbetonstein

    Kalkzementbaustein mit Zuschlag von Sägemehl.

Holzdichte

Holzfaser als Dämmstoff

    In verschiedenen Dicken und Formaten dienen diese Wärmedämmplatten in erster Linie der Wärme- und Schalldämmung von Dächer, Wänden und Decken. Holz besitzt als natürlich gewachsener Rohstoff sehr gute Eigenschaften für die Verwendung im Bauwesen. Eine davon ist das gute Isoliervermögen. So wird z.B. mit nur 10 cm massivem Nadelholz die gleiche Wärmedämmung erreicht wie mit einer 160 cm dicken Betonwand. 

    • Wärmekapazität: 2,1 kJ/kgK
    • Brandverhalten: B2
    • Mindestrohdichte: ca. 150 kg/m³
    • Wärmeleitgruppe 045
    • Diffusionswiderstandszahl: 5 

    -->nachwachsende Rohstoffe.

Holzfaserplatten

    Bestehend aus Lignozellulosefasern mit oder ohne Bindemittel ist bei diesem Holzwerkstoff der Holzverband bis zur Holzfaser zerlegt, es wird eingeteilt in:

    • HFD - poröse Holzfaserplatten: auch Isolierplatte, diese bleibt nach der Plattenformung ungepreß.
    • HFM - mittelharte Holzfaserplatten, Einsatzgebiet ist hauptsächlich in der Möbelindustrie für z.B. Fronten und Leisten.
    • HFH - harte Holzfaserplatten: diese ein- oder beidseitig glatt hergestellten Platten werden hauptsächlich für z.B. Möbelrückwände, Schubkästen oder im Fahrzeugbau eingesetzt.
    • MDF - mitteldichte Holzfaserplatten: für deren Herstellung wird nur entrindetes Nadelholz verwendet.

Holzfeuchte

    Man spricht von:

    • Trockenes Holz (bzw. Bauholz); Holzfeuchte </= 20 Masse-%
    • Halbtrockenes Bauholz; Holzfeuchte = > 20 Masse-% und </= 30 Masse-%
    • Frisches Bauholz; Holzfeuchte > 30 Masse-%

Holzfußbodenbeläge

    Dies sind z.B. -->Parkettarten oder -->Holzpflaster.

Holzhaus

    Ein Holzhaus ist ein Haus, das überwiegend aus Holz gefertigt wurde, wie z.B. neben traditionellen Bauweisen auch viele Fertigbauhäuser. Allgemein haben sich nachfolgende Holzhausbauten, bzw. Bautechniken durchgesetzt:

    • Blockhaus oder Blockbohlenhaus
    • Holzständerbauweise
    • Holztafelbauweise
    • Umgebindehaus

Holzklebharze

    Holzklebstoff; dies sind natürliche oder technisch behandelte oder auch syntetische hergestellte Harze.

Holzklebstoffe

    Dies ist der Überbegriff für alle stoffschlüssigen Verbindungsmittel für Holz, wie z.B. -->Holzkleister, -->Holzleime, -->Holzklebharze

Holzkleister

    Holzklebstoff; dies sind Dispersionen (von planzlichen oder tierischen Polysacchariden) in Wasser.

Holzleime

    Holzklebstoff; bestehen aus Dispersionen von tierischen Eiweißstoffen verschiedenster Herkunft in Wasser.

Holzmalerei

    Dies ist die Betitelung für die Imitation der natürlichen Holzmaserung unter Verwendung von Lasurfarben.

Holzmarmor

    Dies ist die Bezeichnung für einen  Marmorersatz, Bestandteile sind: Knochenmehl, und/oder Elfenbeinpulver, Holzmehl, Bindemittel.

Holzmaße

    Hierbei wird unterschieden in:

    • Festmeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz ohne Zwischenräume, Abkürzung Fm.
    • Raummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz lose geschichtet, Abkürzung Rm. In Süddeutschland wird der Raummeter auch als Ster betitelt.
    • Schüttraummeter: Dies ist ein Kubikmeter (m³) Holz in Form von 33 cm Scheiten die lose geschüttet sind, Abkürzung SRm.

    Umrechnungsbeispiele:

    1 Rm ungespaltenes Holz = ca. 0,7 Fm
    1 Rm gespaltenes Holz = ca. 0,6 Fm
    0,7 Fm = ca. 1 Rm Schichtholz aus 33 cm Scheiten
     

    Ausnahmen sind aufgrund der Holzeigenschaften möglich, siehe nachfolgendes Beispiel:

    1 SRm Fichtenholz = ca. 0,4 Fm
    1 SRm Buchenholz = ca. 0,5 Fm (Buchenholz kann dichter gelagert werden)

Holznagel

    Holznägel haben ungefähr einen Durchmesser von 20 mm und werden achtkantig gehobelt, um stramm in die Holznadellöcher eingetrieben zu werden. Verwendung finden Holznägel u.a. im traditionellen Holzfachwerkbau als dübelartiges Konstruktionselement zur Sicherung von z.B. Zapfenverbindungen.

Holzpellets

    Dies ist ein Brennstoff aus i.d.R. naturbelassenem Abfallholz (mit oder ohne Zusatz von Maisstärke als Presshilfsmittel) welches zu Stiften, mit einer Länge von 10 bis 30 mm und einem Durchmesser von 4 bis 10 mm, gepresst wird. Als Qualitätsmerkmal wird eine glatte, glänzende Oberfläche ohne Längsrisse als gut bezeichnet. Wird bei der Pelletierung keine ausreichend hohe Temperatur eingehalten, so kann das Lignin im Holz nicht klebfähig gemacht werden, was die Festigkeit, und somit die saubere und effiziente Verbrennung des Pellets beeinträchtigt. Der Heizwert liegt zwischen 4,9 und 5,4 Kilowattstunden je kg (Wassergehalt < 12 %; Aschegehalt < 1,5%).

Holzpflaster

    Bodenbelag aus hochkant, aneinander gereihten Holzklötzen, wobei die Hirnflächen als Nutzfläche dient. I.d.R. werden Holzpflaster aus Kiefer, Lärche, Eiche oder gleichwertigen Holzarten hergestellt. Es wird hierbei in drei Arten unterschieden:

    • Holzpflaster RE: Als repräsentativer rustikaler Fußboden für z.B. Verwaltungsgebäude, Versammlungsstätten, Hobbyräume oder auch Wohnräume.
    • Holzpflaster WE: Als widerstandsfähiger und fußelastischer Fußboden für Werk- oder ähnliche Räume ohne große Klimaschwankungen mit Leichttransportverkehr. Wird eine Klotzhöhe größer als 40 mm und eine geeignete Klebung gewählt kann der Fußboden auch für normalen Fahrzeug und Staplerverkehr geeignet sein.
    • Holzpflaster GE: Als Fußboden für Industrie- und Gewerbebereiche mit dem damit verbundenen auch schweren Stapler- und Fahrzeugverkehr.

    Die Größen der Holzplasterklötze werden wie folgt angegeben:

Art des Holzpflasters

Höhe
in mm

Breite
in mm

Länge
in mm

Holzpflaster RE

22-80

40-80

40-120

Holzpflaster WE

30-80

40-80

40-140

    Holzpflaster WE mit Fahrzeug- und Staplerverkehr

    mind. 40

    max. 80

    max. 100

Holzpflaster GE

50-100

60-80

60-140

Holzporen

    Dies sind, nur bei Laubholz mit bloßem Auge erkennbare, Gefäßhohlräume im Holz.

Holzrahmenbauweise

    Bauart, bei der das Gebäude ein skelettähnliches Traggerüst aus schlanken Hölzern hat, welches mit vorgefertigten Wand-, Dach- und Deckentafeln (diese können auch tragende Funktionen übernehmen) verkleidet wird.

Holzrasterdecke

    Dies ist eine offen abgehängte Decke, dient zur optischen Raumhöhenkorrektur.

Holzrohdichte

Holzschindel

    Diese traditionellen Bauelemente werden aus gewachsenem Vollholz gefertigt. Überwiegend