|
g
- Abkürzung für -->Gramm.
- Neben dem Kurzzeichen GS wird G zur Kennzeichnung eines Sandgusses verwendet.
G 200 S4
Dies ist die Kurzbezeichnung für Bitumenschweißbahnen mit einer
Einlage aus Glasgewebe. -->Bitumenbahnenarten.
Ga
Gabbro
Tiefengestein; Hauptbestandteile: kalkreicher Kalknatronfeldspat und
zum Teil dunkler Augit; dieses Gestein zählt als Industriegestein; Eigenschaften: hohe Festigkeit und Zähigkeit, schwere manuelle Bearbeitung, weniger Feuchtebeständig als Syenit, meist
grobkörnig.
Gabellager
Dies ist ein Lager an einem Stab, welches keine Verschiebungen
rechtwinklig zur Stabachse, und auch keine Verdrehung um die Stabachse zulässt.
Gabionen
Dies sind mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, welche übereinander
gestabelt als Stützmauerwerk und als Lärmschutzwände angewendet werden.
Gabriel
Der französische Architekt Ange-Jacques Gabriel (1698-1782) war ein
Verteter des Klassizismus und ab 1742 Hofbaumeister von Louis XV und Madama de Pompadour.
Gaden
Galerie
Länger gedeckter, seitlich offener Gang, z.B. ein überdachter
Tunnel, welcher zu einer Seite offen ist; aber auch ein balkonähnlicher Einbau, oberer Laufgang in Festsälen etc.
Galerkinverfahren
Dies ist ein Näherungsverfahren, welches Ansatzfunktionen für die
Verschiebungsgrößen verwendet und bei welchem die Gleichgewichtsbedingungen im Mittel erfüllt werden.
Galialä
Vorhalle oder Vorhof einer Basilika wo sich die Heiden ( Galiläer ) aufhalten durften, auch Narthex oder Paradies.
Gallone
Englisches und amerikanisches Hohlmaß ( in Großbritannien etwa 4,5 Liter und in den USA etwa 3,8 Liter).
galvanisieren
galvanische Chromatierung
Zur Verbesserung des Korrosionsschutzes erfolgt nach der
galvanischen Verzinkung eine Nachbehandlung durch Chromatieren im elektrolytischen Verfahren. Standard mäßig wird die Gelbchromatierung angewandt. Die Oberfläche erhält damit den typischen, leicht
irisierenden Messington. Material mit galvanischer Verzinkung und Gelbchromatierung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen
aggresive Umgebungsluft.
galvanische Verzinkung
Bei der galvanischen Verzinkung, ein elektrolytisches Verfahren,
wird ein lamellarer Zinküberzug in einem Bad mit wässrigen Elektrolyten mittels Gleichstrom aufgebracht. Die dabei erzeugte Zinkschicht hat eine Stärke von ca. 2,5 - 10 µm, wobei Hinterschneidungen
weniger stark beschichtet werden. Material mit galvanischer Verzinkung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggressive
Umgebungsluft.
Galvanometer
Gamma-Strahlung
Dies ist eine natürliche Strahlung, welche auf dem radioaktiven
Zerfall von Kalium-Thorium- und Uran-Isotopen in Tonmineralien beruht. Die Gammastrahlung dient z.B. zur Abschätzung des Tongehalts eines Gesteins. Als Angehöriger der Gruppe der elektromagnetischen
Wellenstrahlungen weist diese Strahlung eine hohe Durchdringfähigkeit auf.
Gang-Nail-System
Ganzmetallbeschlag
Dies ist ein -->Beschlag, welcher völlig aus Metall hergestellt wurde, ohne Kunststoff.
Garage
Dies ist ein mit einem Tor versehener geschlossener Raum oder ein
Gebäude zur Unterbringung eines oder mehrerer Kraftfahrzeuge.
Garagenentlüftung
Diese Lüftungen dienen dazu die giftigen Gase der
Verbrennungsmotoren abzusaugen, sofern eine natürliche Lüftung nicht ausreicht.
Garagenverordnung
Teil der Bayerischen Bauordnung, besagt Grundsätzliches über Bauart und Nutzung von Garagen.
Garantie
Im Falle der Garantie übernimmt der Garant eine Verpflichtung zur
Schadloshaltung des Vertragspartners, im Falle, dass der garantierte Erfolg nicht eintritt.
Garnier
Der französische Architekt Tony Garnier (1869-1948) hatte eine
Vorliebe für Stahlbeton- und freitragenden- Konstruktionen.
Gartenblankglas
Dieses maschinengezogene Glas entspricht dem Fensterglas, ist
allerdings von geringerer Qualität, d.h. es sind oft Schlieren, Streifen oder auch Blasen enthalten.
Gartenhofhaus
Dies ist ein ebenerdig erschlossenes und vor allem eingeschossiges
Einfamilienhaus mit einem nach außen abgrenzenden Gartenhof.
Gartenklarglas
Dies ist ein Gußglas mit lichtstreuender und genörpelter Oberfläche,
es ist nicht zu verwechseln mit Gartenblankglas, das maschinengezogen ist.
Gas-Absorptionswärmepumpen
Gasanschluss
-->Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen
Gasarten
Gasbeton
Dies ist ein Leichtbeton, bestehend aus Quarzsand, Kalk und einem
geringem Zementanteil, sowie einem Zusatz von porenbildenden Treibmitteln wie z.B. Wasserstoffsuperoxyd oder Chlorkalke etc.
Gasbetonelemente
Dienen zur Erstellung von nichttragenden Wänden, Eigenschaften: gute
Wärmedämmeigenschaften, guter Brandschutz, gute Reparaturmöglichkeiten, geringere Druckfestigkeit.
Gasbetonsteine
Gasbetonsteine nannte man früher die Porenbetonsteine
(-->Porenbeton). Es sind Leichtbetonsteine, die nicht gebrannt, sondern unter Dampf gehärtet werden. Dabei entflieht dem Gemisch aus Zement, Quarzsand, Wasser, gasbildenden Mitteln das Gas und es
entsteht ein kleinporiger Stein.
Gaschromatographie
Gasmotor-Wärmepumpe
Bei dieser Wärmepumpe wird zum Antrieb des Kompressors ein Gas- oder
Dieselmotor verwendet. Bei der Gaswärmepumpe steht ein Teil der Nutzwärme mit hohen Temperaturen bis 100 °C zur Verfügung. Anwendung findet diese Heizung bei größeren Schwimmbädern oder als
Gebäudeheizung.
Gassteckdose
Dies ist ein lösbarer Anschluss welcher aus einer Sicherheitsarmatur
und einem Sicherheits-Gasschlauch mit Sicherheits-Gassteckhahn besteht.
Gästehaus
Gastherme
Dies sind mit Gas betriebene Geräte zum Heizen, die i.d.R. für die
Wandmontage geeignet sind. Zumeist können Gasthermen mit einem Speicher zur Warmwasserbereitung genutzt werden.
Gas-Vorratswasserheizung
Gatter
Gaube
Gaubenspiegel
Gaudi
Der katalanische Architekt Antoni y Cornet Gaudi (1852-1926) war zu
seiner Zeit der berühteste und extremste Vertreter von Jugenstil und Expressionismus.
Gaupe
Gauß-Krüger-Koordinaten
Das Gauß-Krüger-System ist eine winkeltreue Abbildung von Punkten
für den Bereich von Meridanstreifen in ein ebenes und rechtwinkliges Koordinatensystem.
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GbR
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GC
- Abkürzung für Gaschromatographie, -->Chromatographie.
- Abkürzung für das Gussverfahren im Strangguss.
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Gd
JETZT IM HANDEL
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Ge
Gebälk
- Gesamtheit der Balken einer Decken- oder Dachkonstruktion.
- der aus Architrav, Fries und Gesims bestehende Teil einer antiken Säulenordnung.
Gebälkarchitektur
Gebäude
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Gebäude sind ortsfeste
Bauten, die zum Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen eine feste Überdachung und gegebenenfalls weitere
Abschlüsse aufweisen und die über eine gesetzlich vorgegebene minimale Gesamthöhe sowie Gebäudefläche verfügen. Siehe hierzu auch: Gebäudetypen auf einem Blick.
Gebäudeabstand
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Gebäudeabstand
bestimmt die nötige Entfernung zwischen Fassaden zweier Gebäude.
Gebäudebreite
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudebreite ist die
kürzere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.
Gebäudebuch
beinhaltet Gebäudeblätter eines jeden Gebäudes, hierbei werden Baujahr, Versicherungswert, Baukosten,
Veränderungen etc. vermerkt.
Gebäudefläche
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als Gebäudefläche gilt die
Normalprojektion der oberirdischen Bauvolumen in ihren Außenmaßen auf die horizontale Ebene. Zum oberirdischen
Bauvolumen eines Hauptgebäudes zählen die Bauvolumen des Gebudes, ohne Anbauten und vorspringende Gebäudeteile oberhalb des maßgebenden Terrains.
Gebäude-Haftpflichtversicherung
Dies ist die Versicherung die den Hausbesitzer vor unvorhergesehenen finanziellen Belastungen durch Ansprüche
Dritter schützt, welche aufgrund von Personen- und Sachschäden entstehen können wie z.B. vom Dach fallende Ziegel etc.
Gebäudehöhe
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudehöhe ist der
Höhenunterschied zwischen dem Niveaupunkt und der Oberkante der Decke (fertig Boden) über dem obersten
Vollgeschoss. Bei versetzten bzw. in der Höhe gestaffelten Gebäuden oder versetzten Geschossen wird die
Gebäudehöhe für jeden Gebäudeteil ermittelt. Bei Flachdächern entspricht die Oberkante der Decke dem fertig
gestalteten Flachdachniveau. Bei Gebäuden geringer Höhe darf der Fußboden des obersten bewohnten Geschosses
nicht mehr als 7 m über der Geländeoberfläche liegen. Bei Gebäuden mittlerer Höhe liegt der Fußboden mindestens
eines bewohnten Raumes oder Geschoßes über 7 m und höchstens 22 m über der Geländeoberfläche.
Gebäudehülle
Dies ist die Grenze, die das Innenvolumen eines Gebäudes von der äußeren Umgebung oder anderen Gebäudeteilen
trennt.
Gebäudelänge
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudelänge ist die
längere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.
Gebäudeleittechnik
Dies ist eine Gebäudesystemtechnik, die dazu dient, die verschiedenen, selbstständigen, dezentralen, digitalen
Überwachungs-, Regel- und Steuereinheiten mit einer oder mehreren Zentraleinheiten über ein Datenübertragungsnetz zu verbinden.
Gebäudetechnik
Gebäude-Thermografie
Gebäudetrennfuge
Dies ist eine Fuge zwischen zwei selbstständigen Gebäudeeinheiten, wie z.B. bei Doppel- oder Reihenhäuser mit
besonderen Anforderungen an Schall- und Brandschutz.
Gebäudetypen
Gebäude, untergeordnet
Untergeordnet nennt man eingeschossige, oft freistehende Gebäude ohne Feuerstätten, die nur zum
vorübergehenden Aufenthalt von Personen bestimmt sind, z.B. Gartenlauben oder Unterkunftshütten.
Gebäudeversicherung
Auch als Wohngebäudeversicherung betitelt beinhaltet diese Versicherung die Absicherung gegen Feuer-, Hagel-,
Sturm-, Leitungswasser- und Glasschäden für Immobilien.
Gebindekonservierung
Dies ist bei einem wässrigen Bindemittel oder einem Beschichtungsstoff die vor dem Verderben schützende biozide
Ausrüstung bis zur Verarbeitung. Man spricht auch von Lagerkonservierung oder Topfkonservierung.
Gebindesteigung
Wichtige Grundsatztechnik der Dacheindeckung, je steiler die Dachneigung, desto flacher die Gebindesteigung.
Gebirge
Gebirgsanker
Dies ist ein übergreifender Begriff im Tunnel- und Bergabau für Felsanker und Felsnägel. Gebirgsanker dienen zur
Sicherung von Hohlräumen und/oder zur Verbesserung der Gebirgseigenschaften um Hohlräume herum.
Gebirgsdruck
Dies ist der Druck, den das umgebende Gebirge auf ein Bauwerk in selbigem ausübt.
Gebirgsklassifizierung
Dies sind ingenieurstechnische Modelle, bzw. Systeme zur Einteilung und Bewertung von Gebirgsbereichen.
Gebläsedruck
Bei manchen Blower-Door-Messausrüstungen wird zur indirekten Volumenstrommessung die Luftdruckerhöhung in
einer Messblende gemessen, die sich dadurch einstellt, dass der Ventilator Luft durch die Messblende fördert. Dabei
wird die Druckdifferenz zwischen einem Punkt vor der Messblende und einem Punkt in der Messblende ermittelt.
Diese Messung dient ausschließlich dazu, den Volumenstrom durch die Messblende zu ermittelt. Zu der
Messblende existiert eine Kalibrierungstabelle, mittels der jedem Gebläsdruckwert (in Pa) ein Volumenstrom (in m³/h) zugeordnet werden kann.
Gebote
Gebrauchslast
Gebrauchstauglichkeit
Eine sogenannte Gebrauchstauglichkeit ist bei Bauwerken dann gegeben, solange ein Bauwerk uneingeschränkt die
Anforderungskriterien an seine Benutzbarkeit erfüllt.
Gebrauchsfähigkeit
Dies ist laut dem BGB (§ 633) und der VOB Teil B (§ 13) die Betitelung für das Nichtvorhandensein eines Mangels.
Gebrauchswert
Allgemein umfasst dieser Begriff die Summe der Eigenschaften eines Erzeugnisses, die für dessen Gebrauch, also
seine Nützlichkeit, entscheidend sind.
Gebundenes Dach
Dies ist eine Decktechnik für Reet- und Strohdächer, bei der die ausgebreiteten Bunde (Reet- oder Strohbündel) mit
einem hölzernen -->Bandstock oder heute mit einem Vorlege-, Spann- oder Schachtdraht auf die Traglattung geklemmt und festgebunden werden
Geck
Gedeckter Wehrgang
Schützengraben, der sich rings um die Außenseite des Hauptwehrgrabens zieht.
Gedenkplatte
Gefache
Gefährdungsklassen von Holz
|
Gefährdungsklassen
|
Beanspruchungen
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Gefährdung durch:
|
|
Insekten
|
Pilze
|
Auswaschung
|
Moderfäule
|
|
0
|
Innen verbautes Holz welches ständig trocken ist (u < 20 %).
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
1
|
+
|
-
|
-
|
-
|
|
2
|
Dies ist Holz, welches weder dem Erdkontakt noch direkt der Witterung oder Auswaschung ausgesetzt ist. Vorübergehende
Befeuchtung ist hierbei möglich.
|
+
|
+
|
-
|
-
|
|
3
|
Holz welches zwar nicht in Erdkontakt verbaut ist aber dennoch der Witterung oder Kondensation ausgesetzt ist.
|
+
|
+
|
+
|
-
|
|
4
|
Holz welches andauerndem Erdkontakt oder auch ständig starker Durchfeuchtung ausgesetzt ist. Besondere Bedingungen
gelten allerdings bei Kühltürmen oder Holz welches im Meerwasser verbaut wird.
|
+
|
+
|
+
|
+
|
|
Gefahrenmeldeanlage
Kurzbezeichnung: GMA. Dies sind Einrichtungen mit hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit. Zu diesen
Einrichtungen gehören u.a. Brandmeldeanlagen, Überfallmeldeanlagen oder auch Einbruchmeldeanlagen.
Gefahrenrelevante Eigenschaften von Abfällen
Nach EWG-Richtlinie 91/689 werden gefahrenrelevante Eigenschaften von Abfällen wie folgt dargestellt:
|
Bezeichnung
|
Erläuterung
|
Eigenschaft/Kennzeichnung
|
|
Explosiv
|
Zubereitungen und Stoffe, welche unter Einwirkung einer Flamme explodieren können und empfindlich auf Reibung oder
Stöße reagieren als Dinitrobenzol.
|
H1
|
|
Brandfördernd
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei Berührung mit anderen, insbesondere brennbaren Stoffen eine starke exotherme
Reaktion auslösen.
|
H2
|
|
Leicht entzündbar
|
- Zubereitungen und Stoffe in flüssiger Form mit einem Flammpunkt von weniger als 21°C, einschließlich hoch
entzündbarer Flüssigkeiten.
- Zubereitungen und Stoffe, welche sich an der Luft bei Normaltemperatur und ohne Energiezufuhr erwärmen und
schließlich entzünden.
- Zubereitungen und feste Stoffe, welche sich unter Einwirkung einer Zündquelle leicht entzünden und nach Entfernung
der Zündquelle weiter brennen.
- Unter Normaldruck an der Luft entzündbare, gasförmige Zubereitungen und Stoffe.
- Zubereitungen und Stoffe, welche bei Berührung mit Wasser oder feuchter Luft gefährliche Mengen leichtbrennbarer
Gase abscheiden.
|
H3-A
|
|
Entzündbar
|
Zubereitungen und flüssige Stoffe mit einem Flammpunkt von mindestens 21°C und höchstens 55°C.
|
H3-B
|
|
Reizend
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei unmittelbarer, länger dauernder oder wiederholender Berührung mit der Haut oder
den Schleimhäuten eine Entzündungsreaktion hervorrufen können.
|
H4
|
|
Gesundheitsschädlich
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung Gefahren von beschränkter Tragweite
hervorrufen können.
|
H5
|
|
Giftig
|
Zubereitungen und Stoffe, einschließlich der hochgiftigen Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder
Hautdurchdringung schwere, akute oder chronische Gefahren oder sogar den Tod verursachen können.
|
H6
|
|
Krebserzeugend
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung Krebs erzeugen oder dessen Häufigkeit
erhöhen können.
|
H7
|
|
Ätzend
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei Berührung mit lebenden Geweben zerstörend auf diese einwirken.
|
H8
|
|
Infektiös
|
Stoffe, welche lebensgefährliche Mikroorganismen oder ihre Toxine enthalten und die im Menschen oder sonstigen
Lebewesen erwiesenermaßen oder auch vermutlich eine Krankheit hervorrufen.
|
H9
|
|
Teratogen fortpflanzungsgefährdend
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung nicht erbliche, angeborene
Missbildungen hervorrufen oder deren Häufigkeit erhöhen können.
|
H10
|
|
Mutagen erbgutverändernd
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung Erbschäden hervorrufen oder ihre
Häufigkeit erhöhen können.
|
H11
|
|
|
Zubereitungen und Stoffe, welche bei der Berührung mit Wasser, Luft oder einer Säure ein giftiges oder sehr giftiges
Gas abscheiden.
|
H12
|
|
|
Zubereitungen und Stoffe, welche nach Beseitigung auf irgendeine Art die Entstehung eines anderen Stoffen bewirken
können, das eine der oben genannten Eigenschaften aufweist.
|
H13
|
|
Ökotoxisch
|
Zubereitungen und Stoffe, welche unmittelbar oder mittelbar Gefahren für eine oder mehrere Umweltbereiche darstellen
können.
|
H14
|
|
Gefahrenstoffverordnung
Gefahrstoff
Stoff, der mindestens eines der sog. Gefährlichkeitsmerkmale (z.B. Giftig, gesundheitsschädigend, ätzend, etc.)
aufweist.
Gefahrtragung
Im Werksvertrag beinhaltet die Gefahrtragung z.B. die Klärung, wer die Folgen eines von keinem Vertragspartner
verschuldeten Ereignisses zu tragen hat.
Gefahrübergang
Hierunter versteht man die Frage, wer im Falle einer Zerstörung oder Beschädigung des Bauwerks das Risiko der
Neuherstellung und der Vergütung zu tragen hat. Beim BGB-Vertrag findet der Gefahrenübergang nach § 644 BGB
mit Abnahme des Bauwerks statt. Nach diesem Zeitpunkt muss der Bauherr die Vergütung des Bauunternehmers
auch dann zahlen, wenn das Gebäude zerstört oder beschädigt wird. Eine davon zugunsten des Bauunternehmers abweichende Regelung enthält § 7 VOB/B.
Gefälle
Dies ist der senkrechte Höhenunterschied zweier Punkte, bezogen auf deren, in waagerechter Richtung gemessenen
, Entfernung.
Gefällebahnhof
Auch als Rangierbahnhof allgemein betitelt, dessen Gleisgruppen ein gleichgerichtetes Längsgefälle haben, so dass
die Zugzerlegung durch Schwerkraft erfolgt.
Gefällelinie
gefirnisste Temperafarbenmalerei
Bei dieser Malereitechnik handelt es sich um eine mehrschichtige Temperamalerei, bei der jede einzelne Schicht,
nach dem Trocknen, mit einer (Zwischen-) Firnis überzogen wird.
Gefrierbeständigkeit
Bei Beton ist die Gefrierbeständigkeit dann gegeben, wenn er einen einzelnen Frost-Tau-Wechsel ohne Schaden
übersteht.
Gefrierverfahren
Bei einem Gefrierverfahren wird das im Boden anstehende Wasser durch die Erzeugung tiefer Temperaturen gefroren
und der Boden damit stabilisiert.
Gef-StoffV
Gegenbehälter
Diesem Wasserspeicher wird nur das, im Wasserversorgungsgebiet, während der Zulaufzeit nicht benötigte, Wasser
zugeführt.
Gegensprechanlage
Dies ist eine Haussignalanlage welche Sprechen und Hören gleichzeitig in beiden Richtungen ermöglicht.
Gehrung
Dies ist eine Eckfuge, zweier aneinander stoßenden Rahmen oder Kastenteile, unter einem beliebigen Winkel.
Gehrungswinkel
Der Winkel, in dem Holz schräg angeschnitten wird, um es beispielsweise zu Eckverbindungen zusammenzusetzen.
Gehweg
Auch als Bürgersteig, Trottoir, Gehsteig oder Fußweg bezeichnet ist dies der für Fußgänger vorgesehene Teil des
öffentlichen Straßenraumes. Allgemein gilt für Gehwege an anbaufreien Hauptverkehrsstraßen, dass sie durch einen
mindestens 75 cm breiten Schutzstreifen von der Fahrbahn abzugrenzen sind. In Anlieger- und Sammelstraßen darf
der Höhenunterschied zwischen Fahrbahn und Gehweg nicht niedriger als 3 cm sein. Im Falle, dass Rad- und
Gehwege auf gleichem Niveau nebeneinander liegen, sind diese durch einen mindestens 50 cm breiten
Begrenzungsstreifen zu trennen. Dieser Begrenzungsstreifen muss sich allgemein taktil und optisch kontrastierend
von den Rad- und Gehwegbelägen unterscheiden. Sollten Muldenrinnen vorhanden sein, so dürfen diese nicht tiefer
als 1/30 ihrer Breite sein. Das Längsgefälle eines Gehweges ohne Verweilplätze sollten nicht mehr als 3 %
aufweisen. Liegt das Längsgefälle zwischen 3 % und 6 % müssen allgemein in Abständen von maximal 10 m
Verweilplätze mit weniger als 3 % Gefälle vorgesehen werden. Sollten sich stärkere Längsgefälle aufgrund der
topografischen Lage nicht vermeiden lassen, wird geraten, ausgeschilderte Alternativwege oder Umgehungen
anzubieten. Das Quergefälle sollte allgemein nicht mehr als 2 %, bei Grundstückszufahrten o.ä. maximal 6 %
betragen. Bei Stählerne Straßen- und Wegbrücken (nach DIN 18809) sind Gehweg- und Fahrbahnplatten gegen Wasser abzudichten. -->Gehwegbreiten.
Gehwegbreiten
- Mind. 300 cm Breite bei Gehwegen (auch Fußgängerüberwegen oder Furten) im Umfeld von z.B. Schulen,
Freizeiteinrichtungen, Einkaufszentren oder Pflegeeinrichtungen etc.
- Mind. 200 cm Breite bei Gehwegen an Sammelstraßen.
- Gehwege die sich nicht an Sammelstraßen oder im Umfeld von Schulen o.ä. befinden müssen allgemein 150 cm breit sein.
- Sonderregelungen sind z.B. bei Behilfsgehwegen für Rollstuhlfahrer vor Baustellensicherungen zu beachten,
allgemein wird hier eine Breite von min. 180 cm vorgegeben.
- Siehe auch -->Gehweg
Gehweggrößen
-->Gehweg, -->Gehwegbreiten
Gehwegmaße
-->Gehweg, -->Gehwegbreiten
Geison
Geißfuß
- -->Klaue
- Umgangssprachlich für ein kleines Hebe- oder Brucheisen.
geklätteter Putz
Der Putz (feiner Gipsputz, Kalkgipsputz, Gipskalkputz, Kalkputz etc.) wird mit Hilfe einer Glättkelle auf die Wand
aufgezogen (nach kurzer Abbindezeit) mit einem Filz- oder Schwammhobel verrieben und abermals mit der
Glättkelle geglättet, in der Regel werden die letzteren zwei Schritte noch zweimal wiederholt, so dass die Oberfläche
3 mal aufgerieben und wieder geklättet wurde, es entsteht eine nahezu spiegelglatte Oberfläche welche sehr gut für das Aufbringen von z.B. Seidentapeten geeignet ist, oder einfach nur gestrichen wird.
Gekoppelte Bauweise
Bei dieser Bauweise werden die Gebäude zweier benachbarter Bauplätze an der gemeinsamen Grundgrenze
aneinandergebaut.
Geländebruch
Geländegefälle
Geländehöhe
- Die Lage eines Grundstücks über NN (-->Normalnull)
- Der Bezugspunkt 0 für alle Höhenmaße eines Gebäudes.
Geländeoberfläche
Geländeoberfläche kann die natürliche Höhenlage des Geländes um ein Bauwerk sein, sie kann aber auch durch den
Bebauungsplan oder im Einzelfall durch die Baugenehmigung festgelegt werden. Sie ist die Bezugebene z.B. zur
Gebäudehöhe (bis zum First), zur Traufhöhe oder zur Festlegung, ob es sich um ein Gebäude geringer oder mittlerer Höhe handelt.
Geländesprung
Gelbguß
Gelenk
Dies ist eine Verbindung zwischen zwei Stäben oder einem Stab und der Erdscheibe, die eine reibungsfreie
Relativverdrehung um die Gelenkachse, aber keine Relativverschiebung zulässt.
Gelenkfaltwerk
Gelenkträger
Gelöschter Kalk
Gelporen
Gelporen entstehen bei der Hydratation des Zements und sind unter normalen Erhärtungsbedingungen wassergefüllt.
Gemauerte Treppen
Hier werden die Stufen auf nebeneinander gemauerten bzw., als Rollschicht ausgebildete Stufen hergestellt.
Gemeindebedarfsflächen
Hier handelt es sich um, im Bebauungsplan festgesetzte Fläche, die für Anlagen und Errichtungen, die der
Allgemeinheit dienen, genutzt werden (z.B. für Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen oder Ähnlichem).
Gemeinkosten
Auch als Bereitschaftskosten betitelt sind dies diejenigen Kosten, die durch die Herbeiführung und Aufrechterhaltung
der Betriebsbereitschaft entstehen und daher nicht verursachungsgerecht einer oder mehreren Teilleistungen zugeordnet werden können.
Gemeinschaftsanlagen
Können z.B. gemeinschaftlich genutzte Garagen, Autostellplätze, Spielplätze, Grünanlagen u.s.w. sein.
gemischte Bauflächen
Hierunter fallen folgende Baugebiete:
- Dorfgebiete
- Mischgebiete
- Kerngebiete
Gemischte Gebiete sind im Flächennutzungsplan darzustellen.
Genähtes Dach
Dies ist eine Decktechnik für Reet- und Strohdächer, bei der die ausgebreiteten Bunde (Reet- oder Strohbündel) mit
einem speziellen Kettenstich an der Lattung fixiert wird. Im Unterschied zum gebundenen Dach wird die Vorlegestange zum Niederdrücken der Bunde nach dem Nähen wieder entfernt.
Genauigkeitsgrad
Genauigkeitsgruppe
Generalübernehmer
Darunter versteht man einen ->Generalunternehmer, der seine zu erbringenden Bauleistungen ausschließlich durch
andere Unternehmer erbringen lässt.
Generalunternehmer
Dies ist ein Unternehmer, der von einem Bauherrn einen Gesamtauftrag, auf Basis eines Werkvertrages erhält und
diesen selbst oder in Zusammenarbeit mit Subunternehmern ausführt.
Genkan
(japanisch: dunkle Halle). Betitelt die Eingangshalle in traditionellen japanischen Wohnungen und Häusern.
Gentoxisch
Zusammenfassende Bezeichnung für Schädigung der Genome, d.h., der Summe der Gene in einer Zelle.
Geobotanik
Geodäsie
Dies ist die Wissenschaft und Technik von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche. Auch als
Vermessungskunde bezeichnet.
Geoid
Das Geoid ist eine Niveaufläche, die auf den Ozeanen mit mittlerer Meeresoberfläche zusammenfällt und unter den
Kontinenten fortgesetzt gedacht wird. Das Geoid dient als Bezugsfläche für Höhenmessungen.
Geokunststoffe
Dies sind Kunststoffprodukte die in der Geotechnik für unterschiedliche Einsatzzwecke angepasst bzw. eingesetzt
werden.
geologische Schichten
Geometrical tracery
Geometrie
geometrische Kennwerte
Dies ist der Oberbegriff für alle, die Geometrie eines Körpers betreffenden Werte wie z.B. Volumen, Fläche, Höhe,
Breite etc.
geometrische Randbedingungen
Auch als kinematische Randbedingung betitelt ist dies die Bedingung für die Verschiebungen oder Verdrehungen am
Rand eines Bauteils, die sich durch eine Auflagerung oder durch eine Verbindung mit einem angeschlossenen weiteren Bauteil ergibt.
Geomorphologie
Die Geomorphologie (vom griechischen: ge = Erde, morphé = Gestalt/Form und lógos = Wort/Lehre/Vernunft), ist
ein Teilgebiet der physischen Geographie und untersucht die Formen und formbildenden Prozesse der Oberfläche
eines Planeten. Ebenso untersucht sie die Zusammenhänge und gegenseitigen Beeinflussungen von der Lithosphäre , der Atmosphäre, der Hydrosphäre und der Biosphäre eines Planeten.
Georgian Style
Geotechnik
Geotechnischer Bericht
Laut DIN (4020) ist dies die Benennung einer Ausarbeitung, welche die Ergebnisse der Erkundung und Untersuchung
des Baugrunds, die Bewertung dieser Ergebnisse und Folgerungen und Empfehlungen für die Planung von Bauwerken enthält.
Geotextilien
Diese dienen im Wasser-, Erd-, Landschafts- und Verkehrswegebau für folgende Aufgaben: Filterung, Dränung,
Trennung, Schutz und Verstärkung; sie müssen besonders Verrottungsfest sein; zur Herstellung werden
hauptsächlich Polyester- und Polypropylenfasern eingesetzt und in folgenden Formen angeboten: als Gewebe, als Vliese (Nonwovens) und auch als Beimengung von Endlosfasern zum Erdreich.
Geothermik
Geräteeinsatz in der Bauablaufsplanung
Gerätekosten
Dies sind u.a. die Kosten für die Vorhaltung und den Betrieb von Baugeräten, z.B. die Kosten für:
- Abschreibung
- Verzinsung
- Reparatur
- Bedienung
- Betriebs- und Schmierstoffe
- Transport
- Verladung
- Auf- und Abbau
- Lagerung
- Verwaltung
- Versicherung
- Steuern und Zölle
Gerätemiete
- Gebräuchlicher aber nicht korrekter Begriff für die Vorhaltekosten eines Baugerätes.
- Zu zahlender Betrag für die leihweise Überlassung eines Baugerätes.
Geräusch
Dies ist der Schall, der aus vielen Teiltönen zusammengesetzt ist, deren Frequenzen nicht einfachen
Zahlenverhältnissen zueinander stehen.
Gerber
Gerberträger
Dies ist ein über mehrere Auflager liegender Träger, welcher durch die Anordnung von Gelenken statisch bestimmt
ist.
Gerbsäure
Bei reiner Gerbsäure (auch als Tannin bekannt, französisch = tanin = Gerbstoff) handelt es sich um ein feines,
gelbes bis gelb-bräunliches Pulver, selten auch um Schuppen oder Nadeln. Die Gerbsäure ist leicht löslich in
Wasser, löslich in Ethanol, Aceton und warmem Glycerin. Jedoch löst sie sich in unpolaren organischen
Lösungsmitteln wie Diethylether, Chloroform und Benzol praktisch nicht. Tannine kommen unter anderem in den Schalen, Kernen und Stielen von Weintrauben vor, aber auch im Holz von Eichen und Kastanien.
Gerbstoffe des Holzes
Diese treten in Rinden und Holzteilen auf, sie sind komplizierte Verbindungen in der Mehrzahl auf der Basis hydroxyl-
oder auch karbonylfunktioneller Phenolderivate, sie sind wasserlöslich und bilden mit unter teilweise kolloide
Lösungen, in Gerbereien findet dieser Stoff Anwendung aufgrund der Eigenschaft, dass sie Eiweise aus wässrigen
Lösungen ausfällen, mitunter haben sie auch eine biozide Wirkung auf holzschädigende Organismen.
Gerichtsstand
Dieser bezeichnet die örtliche Zuständigkeit eines Gerichtes für die Durchführung eines Rechtsstreits.
Gerinne
Dies ist ein Bauwerk mit einer seitlichen und unteren Begrenzung (freier Oberfläche) einer Strömung.
gerissene Zugzone
Geruchsverschluss
Als Teil eines Entwässerungsgegenstandes und/oder Einrichtung, wird hier mit Hilfe von Sperrwasser das
Entweichen von Gerüchen aus einer Abwasserleitung verhindert.
Gerüsttechnik
Dient für Arbeiten über dem Boden, hierbei müssen die vorgeschriebenen Unfallverhütungsvorschriften einbezogen
und beachtet werden.
Gesamtabfluss
In der Abwassertechnik ist dies die Summe der, für die Berechnung maßgebenden, Volumenströme.
Gesamtabflussbeiwert
In der Abwassertechnik ist dies das Verhältnis der Regenabflusssumme zum Regenvolumen eines Regenereignisses
.
Gesamtenergiedurchlassgrad
Kurzbezeichnung: g. Dieser beschreibt den Energiedurchlaß für Sonnenstrahlung infolge Transmission und
Wärmetransport von absobierter Strahlung. Durschnittswerte der Gesamtenergiedurchlaßgrade g für Verglasungen:
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Verglasung
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Gesamtenergiedurchlaßgrad g
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Einfachverglasung
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0,87
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Doppelverglasung
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0,80
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Wärmeschutzverglasung (doppelverglast, Klarglas mit low-E-Beschichtung)
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0,58
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Dreifachverglasung normal
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0,55
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Dreifachverglasung (mit 2-fach selektiver Beschichtung)
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0,50
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Sonnenschutzverglasung
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0,35
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Gesamthärte
Im Bereich der Kalke setzt sich die Gesamthärte aus der Carbonat- und der Nichtcarbonathärte zusammen. -
->Carbonathärte
Gesamtinnenmaß
Dies sind die, im Inneren eines Gebäudes, ermittelten Abmessungen ohne Berücksichtigung der Trennwände und
Trenndecken.
Gesamtnutzungsdauer
Gesamtstabilitätsnachweis
Gesamtverlusthöhe
In der Wasserversorgung ist dies die Summe aller Verluste an Energiehöhe, bedingt durch den Fließvorgang.
Geschiebe
Dies sind Feststoffe, welche an der Gewässersohle vom fließenden Wasser bewegt werden.
Geschiebemergel
Dies sind kalkhaltige Tone die mit größeren und kleineren Gesteinsbrocken (-->Geschiebe) durchsetzt sind.
Geschiebesperre
Dies ist eine durch- oder überströmte Stauanlage im Oberlauf eines Fließgewässers, deren Staubecken nur dem
Rückhalt lapider Feststoffe dient.
Geschlossene Bauweise
- Bei dieser Bauweise wird von Nachbargrenze zu Nachbargrenze gebaut.
- Im Untertagebau ist dies die Herstellung von tunnelartigen Bauwerken.
Geschlossene Gebäude und Gebäudeteile
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Geschlossene Gebäude und
Gebäudeteile sind Gebäude bzw. Gebäudeteile mit allseitigem Abschluss.
geschlossene Wasserhaltung
Dies ist eine Anlage, bei welcher eintretendes Wasser in Brunnen gefasst und in geschlossenen Rohrleitungen
abgepumt wird.
Geschoß
Dies ist die durch eine Decken begrenzte Hauptebene eines Gebäudes. Baurechtlich nennt man ein Geschoß den
Gebäudebereich, dessen Oberkante im Mittel mehr als 1,40 m über die Geländeoberfläche hinausragt und
mindestens 2,30 m hoch ist. Mit sog. Halb- oder Zwischengeschossen kann man in einem Haus Wohnfläche
gewinnen, indem auf halber Raumhöhe bereits der nächste Raum beginnt. Solchermaßen versetzte Wohnebenen
sind allerdings mit weitgehend offenen Räumen verbunden, da die Treppe im Haus von Halb- zu Halbgeschoß läuft.
Geschoßflächenzahl
Kurzbezeichnung: GFZ. Besagt, dass die Fläche der Wohnungen in allen Geschossen zusammengerechnet, einen
vorgeschriebenen prozentualen Anteil der Bauplatzfläche nicht übersteigen darf. Siehe auch -->Geschoßflächenziffer.
Geschoßflächenziffer
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Geschoßflächenziffer
(GFZ) ist das Verhältnis der Summe aller Geschoßflächen zur anrechenbaren Grundstücksfläche. Die Summe aller Geschossflächen GF besteht aus folgenden Komponenten:
- Hauptnutzflächen HNF
- Nebennutzflächen NNF
- Verkehrsflächen VF
- Konstruktionsflächen KF
- Funktionsflächen FF
Geschossflächenziffer = Summe aller Geschossflächen / anrechenbare Grundstücksfläche; GFZ = Summe
GF/aGSF.
Geschoßhöhe
Geschraubtes Dach
Variante des gebundenen Daches (-->gebundenes Dach) beim Reet- oder Strohdach. Anstelle des kurzen
Bindedrahts mit Schlaufe werden Schrauben verwendet, um die mittig ein Draht gewickelt wurde. Diese werden mit
einem Elektroschrauber in die Lattung versenkt. Danach werden die beiden Drahtenden mit einem Rödler zusammengedreht.
geschweiftes Parkett
Hierunter versteht man ein Parkett welches in seinen Konturen nicht geradlinig sondern geschweift (wellig) ist.
Gesellenstück
Das Gesellenstück fertigt ein Auszubildender zu seiner praktischen Abschlüssprüfung, also zum werdenden
Gesellen, an. Beim Gesellenstück, wie auch anderswo, gilt nach BGB, dass der Hersteller einer Sache auch deren
Eigentümer ist. Auch wenn der Ausbildungsbetrieb das Material stellt ist das Gesellenstück Eigentum des Fertigers (Auszubildenden).
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Rechtsform der einfachen Partnerschaft, jeder Teilhaber haftet mit seinem Privatvermögen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Rechtsform bei der es ein oder mehrere Gesellschafter geben kann von denen einer oder mehrere als
Geschäftsführer ausgewiesen sind. Die Haftung dieser Gesellschaft entspricht der Höhe der Kapitaleinlage, die Ihre
Gesellschafter insgesamt geleistet haben – mind. 25.000 Euro – es besteht keine Haftung durch Privatvermögen.
Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlung im Baugewerbe
Am 24. Februar 2000 hat der Deutsche Bundestag in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Beschleunigung fälliger
Zahlungen verabschiedet. Nach der Neuregelung des § 284 Abs. 3 BGB kommt der Schuldner einer Geldforderung
auch 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder einer gleichwertigen Zahlungsaufforderung in Verzug –
eine Mahnung ist also nicht mehr notwendig. Werklohnforderungen etwa werden mit der Abnahme fällig. Die
Rechnung gilt dann als zugegangen, wenn sie so in den Herrschaftsbereich des Schuldners gelangt, dass dieser davon Kenntnis erlangen kann.
Gesims
Dienen zur architektonischen Gliederung oder als Schutz für das Gebäude; es gibt sie als Wulst-, Viertel-, Karnies-,
Hohlkehlen- oder Halbrundstabgesimse etc.
Gespärre
Gestehungskosten
Die Gestehungskosten entsprechen ganz allgemein erklärt, dem Erwerbspreis einer Sache mit den evtl. Investitionen
in selbige seit dem Erwerb.
Gestein
Gesteinsbildung
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Gesteinsbildung
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Hier finden Sie die technisch nutzbaren Gesteine die sich zu dem jeweiligen Erdzeitalter in Deutschland gebildet haben.
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Zeitalter
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vor wieviel Millionen Jahren
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Formation
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Abteilung
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technische nutzbare Gesteine
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Neozoikum (Erdneuzeit)
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1
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Quartär
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Holozän (Alluvium)
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Kalktuffe, Flußsande
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Pleistozän (Diluvium) -hier war die Eiszeit enthalten
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Kalktuffe, Bims, Traß, Sande, Lavaschlancke, Basalte, Kieselgur
|
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Tertiär
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Pliozän, Miozän, Oligozän, Eozän, Paleozän
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Basalte, Phonolite, Trachyte, Andesite, Kalksteine
|
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Mesozoikum (Erdmittelalter)
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70
|
Kreide
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Oberkreide
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Mergelkalksteine, Sandsteine
|
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Unterkreide
|
Mergelkalksteine, Sandsteine
|
|
135
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Jura
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Malm, weißer Jura
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Kalksteine, Dolomitsteine
|
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Dogger, brauner Jura
|
Sandsteine, Kalksteine
|
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Lias, schwarzer Jura
|
Kalkmergelsteine
|
|
180
|
Trias
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Keuper
|
Kalksteine, Dolomitsteine
|
|
Muschelkalk
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Kalksteine, Kalkmergelsteine, Dolomitsteine
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Bundsandstein
|
Sandsteine
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Paläozoikum (Erdaltertum)
|
225
|
Perm
|
Zechstein
|
Kalksteine, Dolomitsteine
|
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Rotliegendes
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Sandsteine, Konglomerate, Porphyre, Melaphyre
|
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275
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Karbon
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Oberkarbon
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Sandsteine, Grauwacke, Quarzite, Kalksteine
|
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Unterkarbon
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Granite, Syenite, Diomite, Gabbros, Porphyre
|
|
345
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Devon
|
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Diabase, Keratophyre, Kalksteine, Grauwacke, Quarzite, Sandsteine, Tonschiefer
|
|
400
|
Silur
|
|
Tonschiefer
|
|
440
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Ordovicium
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|
Quarzite, Grauwacke, Kalksteine, Diabase
|
|
500
|
Kambrium
|
|
Sandsteine, Grauwacke, Tonschiefer, Kalksteine, Diabase
|
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Erdfrühzeit
|
580
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Algonkium
|
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Sandsteine, Quarzite, Granite, Diabase, Porphyre
|
|
Erdurzeit
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1800
3600
|
Archaikum
|
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Metamorphite: Gneise, Quarzite
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Gesteinsmehl
Zusatzstoff für Putze, Betone etc. dient zur Verbesserung der Sieblinie, Erhöhung der Wasserdurchlässigkeit,
Verbesserung der Verarbeitbarkeit und zur Ergänzung des Mehlkorngehalts.
Gesteinsfestigkeit
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Rohdichte und Festigkeit von Gesteinen
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Gesteinsart
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Rohdichte
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Druckfestigkeit
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kg/dm³
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N/mm²
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Quarzitisches Gestein
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2,6-2,7
|
70-240
|
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Granit
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2,6-2,65
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160-240
|
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Kalkstein
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2,65-2,85
|
80-190
|
|
Gabbro
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2,80-3,00
|
180-300
|
|
Diabas
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2,75-2,95
|
160-240
|
|
Basalt
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2,9-3,05
|
250-400
|
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Hochofenschlacke
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2,5-2,90
|
80-240
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Angaben ohne Gewähr
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Gesteinsrohdichte
gestemmte Tür
gestockt
Dies betitelt das Bearbeiten von Fläche bei Natur und Kunststeinen, mit einem Stockhammer. -->Stocken.
gestossene Hölzer
Hierbei spricht man von zwei zusammengefügten Hölzer, die zur Verlängerung miteinander verbunden sind.
Getrennthaltung
Dies ist die, nach vorgegebenen Kriterien, getrennte Bereitstellung von Abfällen, Wertstoffen, Wasserstoffgemischen
und schadstoffbelasteten Produkten und deren getrennter Transport.
gewachsener Boden
Gewährleistung
Verpflichtung, z.B. Baumängel zu beseitigen und Schäden zu ersetzen.
Gewährleistungsbürgschaft
Die Gewährleistungsbürgschaft stellt sicher, dass ein Bürge (z.B. Bank des Auftragnehmers) für die Kosten der
Beseitigung von innerhalb der Gewährleistungsfrist auftretenden Mängeln einsteht, falls der Auftragnehmer mittlerweile z.B. insolvent geworden ist.
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LITERATURTIPP ZUR GEWÄHRLEISTUNGSBÜRGSCHAFT
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Holzmann, Gerhard
Div. Fallbeispiele aus der Praxis zu folgendem Thema: Gewährleistungsbürgschaft - Entferntere Mangelfolgeschäden aus positiver Vertragsverletzung oder § 13 Nr. 7
Abs. 2 VOB/B a.F. werden nicht erfasst VOB für Ihr Gewerk, Kommentare, Fallsammlungen, Vorschriften; 2003
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Gewährleistungspflicht
Dies ist der Zeitpunkt, bis zu welchem z.B. der Auftragnehmer die Verpflichtung für die Mangelfreiheit der
Bauleistung übernommen hat. Diese Frist beträgt für Bauwerke nach der VOB 2 Jahre und nach dem BGB 5 Jahre, nach der Abnahme.
Gewände
Gewässer
Gewässerausbau
Dies ist die über die Unterhaltung hinausgehende Maßnahme zur Herstellung, Beseitigung oder wesentliche
Umgestaltung von Gewässer.
Gewässergüteklasse
Dies ist die Bezeichnung für den Gütezustand von Oberflächengewässern. Die Güteklassen werden wie folgt
unterschieden:
- Oligosaprob - nicht oder wenig verunreinigt
- Betamesosaprob - mäßig verunreinigt
- Alpha-mesosaprob - stark verunreinigt
- Polysaprob - übermäßig verunreinigt
Gewässergütewirtschaft
In der Abwassertechnik ist dies die zielbewusste Ordnung aller menschlichen Einwirkungen auf die
Gewässerbeschaffenheit.
Gewässerschutz
Dies ist der Oberbegriff für alle, unter dem Gesichtspunkt des Lebens- und Naturschutzes und unter
wasserwirtschaftlichen Aspekten, getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Gewässer vor nachteiligen Einwirkungen.
Gewässerunterhaltung
Dies betitelt die Erhaltung des wasserwirtschaftlich und landschaftspflegerisch ordnungsgemäßen Zustands des
Gewässers.
Gewebe-Eckwinkel
Dies ist meist ein alkalistabiler Glasgitter-Gewebestreifen, der 90° abgewinkelt ist und zur Armierungsverstärkung in
Eckbereichen bei Verputzarbeiten dient.
gewendelte Treppen
Es wird eingeteilt in halbgewendelte Treppen ( mit geraden und gewendelten Stufen ) und vollgewendelte Treppen
(besteht ausschließlich aus gewendelten Stufen).
Gewerbegebiet
Laut der Baunutzungsverordnung sind dies Gebiete für die Unterbringung von nicht erheblich belästigenden
Gewerbebetrieben.
Gewerbesteuer
Diese umfasst die festgelegten Steueranteile, die sich aus der Gewerbeertrags- und der Gewerbekapitalsteuer
zusammensetzen.
gewerbliche Bauflächen
Hierzu werden folgende Baugebiete gezählt:
- Industriegebiet
- Gewerbegebiet
Gewerbliche Bauflächen sind im Flächennutzungsplan darzustellen.
Gewerk
Dies ist die Bezeichnung für die Arbeiten der verschiedenen bei der Bauausführung tätig werdenden Handwerker, z.B.
Zimmermann, Stuckateur, Mauerer, Maler, Instalateur.
Gewichtskraft
Gewichtsmischungsverhältnis
Beim Anmischen von Putzen, Beton etc. werden die Zuschlagstoffe, Bindemittel und das Wasser nach
Gewichtseinheiten gemischt.
Gewichtsstaumauer
Gewindeschneider
Gewindestange
Dies ist eine Metallstange, in welche ein Gewinde gefräst wurde.
Gewohnheitsrecht
Hierbei handelt es sich um ein ungeschriebenes Recht, welches i.d.R. von allen Beteiligten eingehalten wird. Zu
beachten ist hierbei, dass die geltenden Grundsätze des BGB nicht auf die VOB anwendbar sind, d.h. die VOB muss extra vereinbart werden und ist nicht automatisch Bestandteil eines (Bau-) Vertrages.
Gewölbe
Gekrümmter oberer Abschluß eines Raumes; siehe auch -->Tonnen- oder Kappengewölbe, -->Preusische Kappe, -
->Muldengewölbe, -->Kreuzgewölbe, -->Sterngewölbe, -->Böhmisches Gewölbe, -->Kuppelgewölbe, -->Spiegelgewölbe, -->Klostegewölbe.
Gewölbegrat
Gewölbejoch
Dies ist die Bezeichnung bei Mittel- und Seitenschiffen von Kirchen, bei denen sich wiederholende Gewölbeeinheiten
darstellen.
Gewölbekappe
Gewölbeschub
Dies ist der Kämpferdruck, der das Gewölbe horizontal beansprucht.
Gewölbeverformung
Abweichungen von der Stützlinie für ständige Lasten bewirken Verformungen des Bogens bzw. des Gewölbes. Hierzu
werden zwei Grundsätze bei Bogen- und Gewölbekonstruktionen vorgegeben:
- Die Widerlager müssen unverschieblich sein
- Es dürfen nur Überwiegend Druckspannungen auftreten.
Gewölbewirkung
Dies ist die Betitelung für die Ableitung der, über einer Öffnung in einem Bauteil wirkenden und/oder der angehängten
, Lasten durch ein “gedachtes” Gewölbe.
Gewölbezwickel
Dies ist ein Element welches den Übergang von senkrechter Wandscheibe zu Wölbungsansatz des Gewölbes
verbindet.
gewölbte Decken
Dies sind Wölbkonstruktionen als Geschoss- oder Dachdecke. Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. waren
Gewölbekappendecken, so genannte Preußische Kappen, üblich. Hergestellt wurden diese aus Doppel-T-Trägern und dazwischen gespannten flachen Kappen aus Mauerwerk.
gewölbte Kappen
Gezeitenkraftwerk
Dies ist ein Wasserkraftwerk, bei welchem die Höhenunterschiede zwischen Ebbe und Flut zur Erzeugung von
Elektroenergie genutzt werden.
JETZT IM HANDEL
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