Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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G

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

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Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

g

    • Abkürzung für -->Gramm.
    • Neben dem Kurzzeichen GS wird G zur Kennzeichnung eines Sandgusses verwendet.

G 200 S4

    Dies ist die Kurzbezeichnung für Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasgewebe. -->Bitumenbahnenarten.

Ga

    Abkürzung für Gallium.

Gabbro

    Tiefengestein; Hauptbestandteile: kalkreicher Kalknatronfeldspat und zum Teil  dunkler Augit; dieses Gestein zählt als Industriegestein; Eigenschaften: hohe Festigkeit und Zähigkeit, schwere manuelle Bearbeitung, weniger Feuchtebeständig als Syenit, meist grobkörnig.

Gabellager

    Dies ist ein Lager an einem Stab, welches keine Verschiebungen rechtwinklig zur Stabachse, und auch keine Verdrehung um die Stabachse zulässt.

Gabionen

    Dies sind mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, welche übereinander gestabelt als Stützmauerwerk und als Lärmschutzwände angewendet werden.

Gabriel

    Der französische Architekt Ange-Jacques Gabriel (1698-1782) war ein Verteter des Klassizismus und ab 1742 Hofbaumeister von Louis XV und Madama de Pompadour.

Gaden

    Ehemalige Bezeichnung für Stockwerk.

Galerie

    Länger gedeckter, seitlich offener Gang, z.B. ein überdachter Tunnel, welcher zu einer Seite offen ist; aber auch ein balkonähnlicher Einbau, oberer Laufgang in Festsälen etc.

Galerkinverfahren

    Dies ist ein Näherungsverfahren, welches Ansatzfunktionen für die Verschiebungsgrößen verwendet und bei welchem die Gleichgewichtsbedingungen im Mittel erfüllt werden.

Galialä

    Vorhalle oder Vorhof einer Basilika wo sich die Heiden ( Galiläer ) aufhalten durften, auch Narthex oder Paradies.

Gallone

    Englisches und amerikanisches Hohlmaß ( in Großbritannien etwa 4,5 Liter und in den USA etwa 3,8 Liter).

galvanisieren

    Ein durch --> Elekrolyse hergestellter Metallüberzug.

galvanische Chromatierung

    Zur Verbesserung des Korrosionsschutzes erfolgt nach der galvanischen Verzinkung eine Nachbehandlung durch Chromatieren im elektrolytischen Verfahren. Standard mäßig wird die Gelbchromatierung angewandt. Die Oberfläche erhält damit den typischen, leicht irisierenden Messington. Material mit galvanischer Verzinkung und Gelbchromatierung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggresive Umgebungsluft.

galvanische Verzinkung

    Bei der galvanischen Verzinkung, ein elektrolytisches Verfahren, wird ein lamellarer Zinküberzug in einem Bad mit wässrigen Elektrolyten mittels Gleichstrom aufgebracht. Die dabei erzeugte Zinkschicht hat eine Stärke von ca. 2,5 - 10 µm, wobei Hinterschneidungen weniger stark beschichtet werden. Material mit galvanischer Verzinkung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggressive Umgebungsluft.

Galvanometer

    Meßgerät für sehr niedrige elektrische Ströme.

Gamma-Strahlung

    Dies ist eine natürliche Strahlung, welche auf dem radioaktiven Zerfall von Kalium-Thorium- und Uran-Isotopen in Tonmineralien beruht. Die Gammastrahlung dient z.B. zur Abschätzung des Tongehalts eines Gesteins. Als Angehöriger der Gruppe der elektromagnetischen Wellenstrahlungen weist diese Strahlung eine hohe Durchdringfähigkeit auf.

Gang-Nail-System

    Im Holzbau ist dies eine auf eine Knotenverbindung aufgeschlagene Nagelplattenverbindung.

Ganzmetallbeschlag

    Dies ist ein -->Beschlag, welcher völlig aus Metall hergestellt wurde, ohne Kunststoff.

Garage

    Dies ist ein mit einem Tor versehener geschlossener Raum oder ein Gebäude zur Unterbringung eines oder mehrerer Kraftfahrzeuge.

Garagenentlüftung

    Diese Lüftungen dienen dazu die giftigen Gase der Verbrennungsmotoren abzusaugen, sofern eine natürliche Lüftung nicht ausreicht.

Garagenverordnung

    Teil der Bayerischen Bauordnung,  besagt Grundsätzliches über Bauart und Nutzung von Garagen.

Garantie

    Im Falle der Garantie übernimmt der Garant eine Verpflichtung zur Schadloshaltung des Vertragspartners, im Falle, dass der garantierte Erfolg nicht eintritt.

Garnier

    Der französische Architekt Tony Garnier (1869-1948) hatte eine Vorliebe für Stahlbeton- und freitragenden- Konstruktionen.

Gartenblankglas

    Dieses maschinengezogene Glas entspricht dem Fensterglas, ist allerdings von geringerer Qualität, d.h. es sind oft Schlieren, Streifen oder auch Blasen enthalten.

Gartenhofhaus

    Dies ist ein ebenerdig erschlossenes und vor allem eingeschossiges Einfamilienhaus mit einem nach außen abgrenzenden Gartenhof.

Gartenklarglas

    Dies ist ein Gußglas mit lichtstreuender und genörpelter Oberfläche, es ist nicht zu verwechseln mit Gartenblankglas, das maschinengezogen ist.

Gas-Absorptionswärmepumpen

    Die Beheizung des Austreibers erfolgt hierbei durch Gas. Siehe auch -->Absorber.

Gasanschluss

    -->Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen

Gasarten

    Laut DVGW-Arbeitsblatt werden folgende Gase unterschieden:

    • Stadt- und Ferngas, Kurzbezeichnung: S
    • Erdgas, Kurzbezeichnung: N
    • Flüssiggas, Kurzbezeichnung: F
    • Luftgas, Kurzbezeichnung: L
    • Biogas

Gasbeton

    Dies ist ein Leichtbeton, bestehend aus Quarzsand, Kalk und einem geringem Zementanteil, sowie einem Zusatz von porenbildenden Treibmitteln wie z.B. Wasserstoffsuperoxyd oder Chlorkalke etc.

Gasbetonelemente

    Dienen zur Erstellung von nichttragenden Wänden, Eigenschaften: gute Wärmedämmeigenschaften, guter Brandschutz, gute Reparaturmöglichkeiten, geringere Druckfestigkeit.

Gasbetonsteine

    Gasbetonsteine nannte man früher die Porenbetonsteine (-->Porenbeton). Es sind Leichtbetonsteine, die nicht gebrannt, sondern unter Dampf gehärtet werden. Dabei entflieht dem Gemisch aus Zement, Quarzsand, Wasser, gasbildenden Mitteln das Gas und es entsteht ein kleinporiger Stein.

Gaschromatographie

    -->Chromatographie

Gasmotor-Wärmepumpe

    Bei dieser Wärmepumpe wird zum Antrieb des Kompressors ein Gas- oder Dieselmotor verwendet. Bei der Gaswärmepumpe steht ein Teil der Nutzwärme mit hohen Temperaturen bis 100 °C zur Verfügung. Anwendung findet diese Heizung bei größeren Schwimmbädern oder als Gebäudeheizung.

Gassteckdose

    Dies ist ein lösbarer Anschluss welcher aus einer Sicherheitsarmatur und einem Sicherheits-Gasschlauch mit Sicherheits-Gassteckhahn besteht.

Gästehaus

    War ursprünglich die Einrichtung eines Klosters in der Besucher untergebracht wurden.

Gastherme 

    Dies sind mit Gas betriebene Geräte zum Heizen, die i.d.R. für die Wandmontage geeignet sind. Zumeist können Gasthermen mit einem Speicher zur Warmwasserbereitung genutzt werden.

Gas-Vorratswasserheizung

    Dies ist ein Speicher mit Stand- oder Wandgerät und Schornsteinanschluss.

Gatter

    Diese Maschine dient zum Zuschneiden von Stämmen zu Pfosten und Brettern.

Gaube

    -->Dachgaube

Gaubenspiegel

    Dies ist die Ansicht einer Dachgaube von vorne.

Gaudi

    Der katalanische Architekt Antoni y Cornet Gaudi (1852-1926) war zu seiner Zeit der berühteste und extremste Vertreter von Jugenstil und Expressionismus.

Gaupe

    -->Dachgaube

Gauß-Krüger-Koordinaten

    Das Gauß-Krüger-System ist eine winkeltreue Abbildung von Punkten für den Bereich von Meridanstreifen in ein ebenes und rechtwinkliges Koordinatensystem.

    Wohnen im Alter

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GbR

GC

Gd

Ge

    Abkürzung für Germanium.

Gebälk

    • Gesamtheit der Balken einer Decken- oder Dachkonstruktion.
    • der aus Architrav, Fries und Gesims bestehende Teil einer antiken Säulenordnung.

Gebälkarchitektur

    -->Architravbau

Gebäude

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Gebäude sind ortsfeste Bauten, die zum Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen eine feste Überdachung und gegebenenfalls weitere Abschlüsse aufweisen und die über eine gesetzlich vorgegebene minimale Gesamthöhe sowie Gebäudefläche verfügen. Siehe hierzu auch:  Gebäudetypen auf einem Blick.

Gebäudeabstand

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Gebäudeabstand bestimmt die nötige Entfernung zwischen Fassaden zweier Gebäude.

Gebäudebreite

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudebreite ist die kürzere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.

Gebäudebuch

    beinhaltet Gebäudeblätter eines jeden Gebäudes, hierbei werden Baujahr, Versicherungswert, Baukosten, Veränderungen etc. vermerkt.

Gebäudefläche

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als Gebäudefläche gilt die Normalprojektion der oberirdischen Bauvolumen in ihren Außenmaßen auf die horizontale Ebene. Zum oberirdischen Bauvolumen eines Hauptgebäudes zählen die Bauvolumen des Gebudes, ohne Anbauten und vorspringende Gebäudeteile oberhalb des maßgebenden Terrains.

Gebäude-Haftpflichtversicherung

    Dies ist die Versicherung die den Hausbesitzer vor unvorhergesehenen finanziellen Belastungen durch Ansprüche Dritter schützt, welche aufgrund von Personen- und Sachschäden entstehen können wie z.B. vom Dach fallende Ziegel etc.

Gebäudehöhe

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudehöhe ist der Höhenunterschied zwischen dem Niveaupunkt und der Oberkante der Decke (fertig Boden) über dem obersten Vollgeschoss. Bei versetzten bzw. in der Höhe gestaffelten Gebäuden oder versetzten Geschossen wird die Gebäudehöhe für jeden Gebäudeteil ermittelt. Bei Flachdächern entspricht die Oberkante der Decke dem fertig gestalteten Flachdachniveau. Bei Gebäuden geringer Höhe darf der Fußboden des obersten bewohnten Geschosses nicht mehr als 7 m über der Geländeoberfläche liegen. Bei Gebäuden mittlerer Höhe liegt der Fußboden mindestens eines bewohnten Raumes oder Geschoßes über 7 m und höchstens 22 m über der Geländeoberfläche.

Gebäudehülle

    Dies ist die Grenze, die das Innenvolumen eines Gebäudes von der äußeren Umgebung oder anderen Gebäudeteilen trennt.

Gebäudeklassen

    Gebäudeklassen (Abkürzung: GKL) werden gemäß Musterbauordnung (MBO §2) folgendermaßen eingeteilt:

    • GKL 1: Freistehende Gebäude bis zu 7 m Höhe mit nicht mehr als 2 Nutzungseinheiten (NE) von insgesamt nicht mehr als 400 m² oder freistehende land- und forstwirtschaftliche Gebäude.
    • GKL 2: Gebäude bis zu 7 m Höhe mit nicht mehr als 2 Nutzungseinheiten (NE) von insgesamt nicht mehr als 400 m².
    • GKL 3: Sonstige Gebäude bis zu 7 m Höhe.
    • GKL 4: Gebäude bis zu 13 m Höhe und Nutzungseinheiten (NU) mit jeweils nicht mehr als 400 m².
    • GKL 5: Sonstige Gebäude einschließlich unterirdischer Gebäude.

Gebäudelänge

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudelänge ist die längere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.

Gebäudeleittechnik

    Dies ist eine Gebäudesystemtechnik, die dazu dient, die verschiedenen, selbstständigen, dezentralen, digitalen Überwachungs-, Regel- und Steuereinheiten mit einer oder mehreren Zentraleinheiten über ein Datenübertragungsnetz zu verbinden.

Gebäudetechnik

    -->Haustechnik

Gebäude-Thermografie

    -->Infrarot-Thermografie

Gebäudetrennfuge

    Dies ist eine Fuge zwischen zwei selbstständigen Gebäudeeinheiten, wie z.B. bei Doppel- oder Reihenhäuser mit besonderen Anforderungen an Schall- und Brandschutz.

Gebäudetypen

Gebäude, untergeordnet

    Untergeordnet nennt man eingeschossige, oft freistehende Gebäude ohne Feuerstätten, die nur zum vorübergehenden Aufenthalt von Personen bestimmt sind, z.B. Gartenlauben oder Unterkunftshütten.

Gebäudeversicherung

    Auch als Wohngebäudeversicherung betitelt beinhaltet diese Versicherung die Absicherung gegen Feuer-, Hagel-, Sturm-, Leitungswasser- und Glasschäden für Immobilien.

Gebindekonservierung

    Dies ist bei einem wässrigen Bindemittel oder einem Beschichtungsstoff die vor dem Verderben schützende biozide Ausrüstung bis zur Verarbeitung. Man spricht auch von Lagerkonservierung oder Topfkonservierung.

Gebindesteigung

    Wichtige Grundsatztechnik der Dacheindeckung, je steiler die Dachneigung, desto flacher die Gebindesteigung.

Gebirge

    Als Teil der Erdkruste besteht das Gebirge aus Festgestein und/oder Lockergestein.

Gebirgsanker

    Dies ist ein übergreifender Begriff im Tunnel- und Bergabau für Felsanker und Felsnägel. Gebirgsanker dienen zur Sicherung von Hohlräumen und/oder zur Verbesserung der Gebirgseigenschaften um Hohlräume herum.

Gebirgsdruck

    Dies ist der Druck, den das umgebende Gebirge auf ein Bauwerk in selbigem ausübt.

Gebirgsklassifizierung

    Dies sind ingenieurstechnische Modelle, bzw. Systeme zur Einteilung und Bewertung von Gebirgsbereichen.

Gebläsedruck

    Bei manchen Blower-Door-Messausrüstungen wird zur indirekten Volumenstrommessung die Luftdruckerhöhung in einer Messblende gemessen, die sich dadurch einstellt, dass der Ventilator Luft durch die Messblende fördert. Dabei wird die Druckdifferenz zwischen einem Punkt vor der Messblende und einem Punkt in der Messblende ermittelt. Diese Messung dient ausschließlich dazu, den Volumenstrom durch die Messblende zu ermittelt. Zu der Messblende existiert eine Kalibrierungstabelle, mittels der jedem Gebläsdruckwert (in Pa) ein Volumenstrom (in m³/h) zugeordnet werden kann.

Gebote

    Städtebauliche Gebote sind:

    • Baugebot
    • Modernisierungs- und Instandsetzungsgebot
    • Pflanzgebot
    • Rückbau- und Entsiedlungsgebot

Gebrauchslast

    Dies ist die Last im Gebrauchszustand.

Gebrauchstauglichkeit

    Eine sogenannte Gebrauchstauglichkeit ist bei Bauwerken dann gegeben, solange ein Bauwerk uneingeschränkt die Anforderungskriterien an seine Benutzbarkeit erfüllt.

Gebrauchsfähigkeit

    Dies ist laut dem BGB (§ 633) und der VOB Teil B (§ 13) die Betitelung für das Nichtvorhandensein eines Mangels.

Gebrauchswert

    Allgemein umfasst dieser Begriff die Summe der Eigenschaften eines Erzeugnisses, die für dessen Gebrauch, also seine Nützlichkeit, entscheidend sind.

Gebundenes Dach

    Dies ist eine Decktechnik für Reet- und Strohdächer, bei der die ausgebreiteten Bunde (Reet- oder Strohbündel) mit einem hölzernen -->Bandstock oder heute mit einem Vorlege-, Spann- oder Schachtdraht auf die Traglattung geklemmt und festgebunden werden

Geck

    -->Bram (Reetdach)

Gedeckter Wehrgang

    Schützengraben, der sich rings um die Außenseite des Hauptwehrgrabens zieht.

Gedenkplatte

    Erinnerungsmal für Verstorbene.

Gefache

    Dies sind die Zwischenräume (Leerräume)  im Fachwerkbau und bei der Ständerbauweise.

Gefährdungsklassen von Holz

Gefährdungsklassen
(DIN 68 800-3)

Beanspruchungen

Gefährdung durch:

Insekten

Pilze

Auswaschung

Moderfäule

0

Innen verbautes Holz welches ständig trocken ist (u < 20 %).

-

-

-

-

1

+

-

-

-

2

Dies ist Holz, welches weder dem Erdkontakt noch direkt der Witterung oder Auswaschung ausgesetzt ist. Vorübergehende Befeuchtung ist hierbei möglich.

+

+

-

-

3

Holz welches zwar nicht in Erdkontakt verbaut ist aber dennoch der Witterung oder Kondensation ausgesetzt ist.

+

+

+

-