g
- Abkürzung für -->Gramm.
- Neben dem Kurzzeichen GS wird G zur Kennzeichnung eines Sandgusses verwendet.
G 200 S4
Dies ist die Kurzbezeichnung für Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasgewebe. -->Bitumenbahnenarten.
Ga
Gabbro
Tiefengestein; Hauptbestandteile: kalkreicher Kalknatronfeldspat und zum Teil dunkler Augit; dieses Gestein zählt als Industriegestein; Eigenschaften: hohe Festigkeit und Zähigkeit,
schwere manuelle Bearbeitung, weniger Feuchtebeständig als Syenit, meist grobkörnig.
Gabellager
Dies ist ein Lager an einem Stab, welches keine Verschiebungen rechtwinklig zur Stabachse, und auch keine Verdrehung um die Stabachse zulässt.
Gabionen
Dies sind mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, welche übereinander gestabelt als Stützmauerwerk und als Lärmschutzwände angewendet werden.
Gabriel
Der französische Architekt Ange-Jacques Gabriel (1698-1782) war ein Verteter des Klassizismus und ab 1742 Hofbaumeister von Louis XV und Madama de Pompadour.
Gaden
Galerie
Länger gedeckter, seitlich offener Gang, z.B. ein überdachter Tunnel, welcher zu einer Seite offen ist; aber auch ein balkonähnlicher Einbau, oberer Laufgang in Festsälen etc.
Galerkinverfahren
Dies ist ein Näherungsverfahren, welches Ansatzfunktionen für die Verschiebungsgrößen verwendet und bei welchem die Gleichgewichtsbedingungen im Mittel erfüllt werden.
Galialä
Vorhalle oder Vorhof einer Basilika wo sich die Heiden ( Galiläer ) aufhalten durften, auch Narthex oder Paradies.
Gallone
Englisches und amerikanisches Hohlmaß ( in Großbritannien etwa 4,5 Liter und in den USA etwa 3,8 Liter).
galvanisieren
galvanische Chromatierung
Zur Verbesserung des Korrosionsschutzes erfolgt nach der galvanischen Verzinkung eine Nachbehandlung durch Chromatieren im elektrolytischen Verfahren. Standard mäßig wird die
Gelbchromatierung angewandt. Die Oberfläche erhält damit den typischen, leicht irisierenden Messington. Material mit galvanischer Verzinkung und Gelbchromatierung sollte ausschließlich in trockenen
Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggresive Umgebungsluft.
galvanische Verzinkung
Bei der galvanischen Verzinkung, ein elektrolytisches Verfahren, wird ein lamellarer Zinküberzug in einem Bad mit wässrigen Elektrolyten mittels Gleichstrom aufgebracht. Die dabei erzeugte
Zinkschicht hat eine Stärke von ca. 2,5 - 10 µm, wobei Hinterschneidungen weniger stark beschichtet werden. Material mit galvanischer Verzinkung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt
werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggressive Umgebungsluft.
Galvanometer
Gamma-Strahlung
Dies ist eine natürliche Strahlung, welche auf dem radioaktiven Zerfall von Kalium-Thorium- und Uran-Isotopen in Tonmineralien beruht. Die Gammastrahlung dient z.B. zur Abschätzung des
Tongehalts eines Gesteins. Als Angehöriger der Gruppe der elektromagnetischen Wellenstrahlungen weist diese Strahlung eine hohe Durchdringfähigkeit auf.
Gang-Nail-System
Ganzmetallbeschlag
Dies ist ein -->Beschlag, welcher völlig aus Metall hergestellt wurde, ohne Kunststoff.
Garage
Dies ist ein mit einem Tor versehener geschlossener Raum oder ein Gebäude zur Unterbringung eines oder mehrerer Kraftfahrzeuge.
Garagenentlüftung
Diese Lüftungen dienen dazu die giftigen Gase der Verbrennungsmotoren abzusaugen, sofern eine natürliche Lüftung nicht ausreicht.
Garagenverordnung
Teil der Bayerischen Bauordnung, besagt Grundsätzliches über Bauart und Nutzung von Garagen.
Garantie
Im Falle der Garantie übernimmt der Garant eine Verpflichtung zur Schadloshaltung des Vertragspartners, im Falle, dass der garantierte Erfolg nicht eintritt.
Garnier
Der französische Architekt Tony Garnier (1869-1948) hatte eine Vorliebe für Stahlbeton- und freitragenden- Konstruktionen.
Gartenblankglas
Dieses maschinengezogene Glas entspricht dem Fensterglas, ist allerdings von geringerer Qualität, d.h. es sind oft Schlieren, Streifen oder auch Blasen enthalten.
Gartenhofhaus
Dies ist ein ebenerdig erschlossenes und vor allem eingeschossiges Einfamilienhaus mit einem nach außen abgrenzenden Gartenhof.
Gartenklarglas
Dies ist ein Gußglas mit lichtstreuender und genörpelter Oberfläche, es ist nicht zu verwechseln mit Gartenblankglas, das maschinengezogen ist.
Gas-Absorptionswärmepumpen
Gasanschluss
Gasarten
Gasbeton
Dies ist ein Leichtbeton, bestehend aus Quarzsand, Kalk und einem geringem Zementanteil, sowie einem Zusatz von porenbildenden Treibmitteln wie z.B. Wasserstoffsuperoxyd oder Chlorkalke etc.
Gasbetonelemente
Dienen zur Erstellung von nichttragenden Wänden, Eigenschaften: gute Wärmedämmeigenschaften, guter Brandschutz, gute Reparaturmöglichkeiten, geringere Druckfestigkeit.
Gasbetonsteine
Gasbetonsteine nannte man früher die Porenbetonsteine (-->Porenbeton). Es sind Leichtbetonsteine, die nicht gebrannt, sondern unter Dampf gehärtet werden. Dabei entflieht dem Gemisch aus
Zement, Quarzsand, Wasser, gasbildenden Mitteln das Gas und es entsteht ein kleinporiger Stein.
Gaschromatographie
Gasmotor-Wärmepumpe
Bei dieser Wärmepumpe wird zum Antrieb des Kompressors ein Gas- oder Dieselmotor verwendet. Bei der Gaswärmepumpe steht ein Teil der Nutzwärme mit hohen Temperaturen bis 100 °C zur
Verfügung. Anwendung findet diese Heizung bei größeren Schwimmbädern oder als Gebäudeheizung.
Gassteckdose
Dies ist ein lösbarer Anschluss welcher aus einer Sicherheitsarmatur und einem Sicherheits-Gasschlauch mit Sicherheits-Gassteckhahn besteht.
Gästehaus
Gastherme
Gas-Vorratswasserheizung
Gatter
Gaube
Gaubenspiegel
Gaudi
Der katalanische Architekt Antoni y Cornet Gaudi (1852-1926) war zu seiner Zeit der berühteste und extremste Vertreter von Jugenstil und Expressionismus.
Gaupe
Gauß-Krüger-Koordinaten
Das Gauß-Krüger-System ist eine winkeltreue Abbildung von Punkten für den Bereich von Meridanstreifen in ein ebenes und rechtwinkliges Koordinatensystem.

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GbR
GC
- Abkürzung für Gaschromatographie, -->Chromatographie.
- Abkürzung für das Gussverfahren im Strangguss.

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Gd
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Ge
Gebälk
- Gesamtheit der Balken einer Decken- oder Dachkonstruktion.
- der aus Architrav, Fries und Gesims bestehende Teil einer antiken Säulenordnung.
Gebälkarchitektur
Gebäude
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Gebäude sind ortsfeste
Bauten, die zum Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen eine feste Überdachung und gegebenenfalls weitere
Abschlüsse aufweisen und die über eine gesetzlich vorgegebene minimale Gesamthöhe sowie Gebäudefläche verfügen. Siehe hierzu auch: Gebäudetypen auf einem Blick.
Gebäudeabstand
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Gebäudeabstand bestimmt die nötige Entfernung zwischen Fassaden zweier Gebäude.
Gebäudebreite
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudebreite ist die kürzere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.
Gebäudebuch
beinhaltet Gebäudeblätter eines jeden Gebäudes, hierbei werden Baujahr, Versicherungswert, Baukosten, Veränderungen etc. vermerkt.
Gebäudefläche
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als Gebäudefläche gilt die
Normalprojektion der oberirdischen Bauvolumen in ihren Außenmaßen auf die horizontale Ebene. Zum oberirdischen
Bauvolumen eines Hauptgebäudes zählen die Bauvolumen des Gebudes, ohne Anbauten und vorspringende Gebäudeteile oberhalb des maßgebenden Terrains.
Gebäude-Haftpflichtversicherung
Dies ist die Versicherung die den Hausbesitzer vor unvorhergesehenen finanziellen Belastungen durch Ansprüche
Dritter schützt, welche aufgrund von Personen- und Sachschäden entstehen können wie z.B. vom Dach fallende Ziegel etc.
Gebäudehöhe
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudehöhe ist der
Höhenunterschied zwischen dem Niveaupunkt und der Oberkante der Decke (fertig Boden) über dem obersten
Vollgeschoss. Bei versetzten bzw. in der Höhe gestaffelten Gebäuden oder versetzten Geschossen wird die
Gebäudehöhe für jeden Gebäudeteil ermittelt. Bei Flachdächern entspricht die Oberkante der Decke dem fertig
gestalteten Flachdachniveau. Bei Gebäuden geringer Höhe darf der Fußboden des obersten bewohnten Geschosses
nicht mehr als 7 m über der Geländeoberfläche liegen. Bei Gebäuden mittlerer Höhe liegt der Fußboden mindestens
eines bewohnten Raumes oder Geschoßes über 7 m und höchstens 22 m über der Geländeoberfläche.
Gebäudehülle
Dies ist die Grenze, die das Innenvolumen eines Gebäudes von der äußeren Umgebung oder anderen Gebäudeteilen trennt.
Gebäudeklassen
Gebäudelänge
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudelänge ist die längere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.
Gebäudeleittechnik
Dies ist eine Gebäudesystemtechnik, die dazu dient, die verschiedenen, selbstständigen, dezentralen, digitalen
Überwachungs-, Regel- und Steuereinheiten mit einer oder mehreren Zentraleinheiten über ein Datenübertragungsnetz zu verbinden.
Gebäudetechnik
Gebäude-Thermografie
Gebäudetrennfuge
Dies ist eine Fuge zwischen zwei selbstständigen Gebäudeeinheiten, wie z.B. bei Doppel- oder Reihenhäuser mit besonderen Anforderungen an Schall- und Brandschutz.
Gebäudetypen
Gebäudetypen auf einem Blick
Gebäude, untergeordnet
Untergeordnet nennt man eingeschossige, oft freistehende Gebäude ohne Feuerstätten, die nur zum vorübergehenden
Aufenthalt von Personen bestimmt sind, z.B. Gartenlauben oder Unterkunftshütten.
Gebäudeversicherung
Auch als Wohngebäudeversicherung betitelt beinhaltet diese Versicherung die Absicherung gegen Feuer-, Hagel-, Sturm-, Leitungswasser- und Glasschäden für Immobilien.
Gebindekonservierung
Dies ist bei einem wässrigen Bindemittel oder einem Beschichtungsstoff die vor dem Verderben schützende biozide
Ausrüstung bis zur Verarbeitung. Man spricht auch von Lagerkonservierung oder Topfkonservierung.
Gebindesteigung
Wichtige Grundsatztechnik der Dacheindeckung, je steiler die Dachneigung, desto flacher die Gebindesteigung.
Gebirge
Gebirgsanker
Dies ist ein übergreifender Begriff im Tunnel- und Bergabau für Felsanker und Felsnägel. Gebirgsanker dienen zur
Sicherung von Hohlräumen und/oder zur Verbesserung der Gebirgseigenschaften um Hohlräume herum.
Gebirgsdruck
Dies ist der Druck, den das umgebende Gebirge auf ein Bauwerk in selbigem ausübt.
Gebirgsklassifizierung
Dies sind ingenieurstechnische Modelle, bzw. Systeme zur Einteilung und Bewertung von Gebirgsbereichen.
Gebläsedruck
Bei manchen Blower-Door-Messausrüstungen wird zur indirekten Volumenstrommessung die Luftdruckerhöhung in
einer Messblende gemessen, die sich dadurch einstellt, dass der Ventilator Luft durch die Messblende fördert. Dabei
wird die Druckdifferenz zwischen einem Punkt vor der Messblende und einem Punkt in der Messblende ermittelt.
Diese Messung dient ausschließlich dazu, den Volumenstrom durch die Messblende zu ermittelt. Zu der Messblende
existiert eine Kalibrierungstabelle, mittels der jedem Gebläsdruckwert (in Pa) ein Volumenstrom (in m³/h) zugeordnet werden kann.
Gebote
Gebrauchslast
Gebrauchstauglichkeit
Eine sogenannte Gebrauchstauglichkeit ist bei Bauwerken dann gegeben, solange ein Bauwerk uneingeschränkt die Anforderungskriterien an seine Benutzbarkeit erfüllt.
Gebrauchsfähigkeit
Dies ist laut dem BGB (§ 633) und der VOB Teil B (§ 13) die Betitelung für das Nichtvorhandensein eines Mangels.
Gebrauchswert
Allgemein umfasst dieser Begriff die Summe der Eigenschaften eines Erzeugnisses, die für dessen Gebrauch, also seine Nützlichkeit, entscheidend sind.
Gebundenes Dach
Dies ist eine Decktechnik für Reet- und Strohdächer, bei der die ausgebreiteten Bunde (Reet- oder Strohbündel) mit
einem hölzernen -->Bandstock oder heute mit einem Vorlege-, Spann- oder Schachtdraht auf die Traglattung geklemmt und festgebunden werden
Geck
Gedeckter Wehrgang
Schützengraben, der sich rings um die Außenseite des Hauptwehrgrabens zieht.
Gedenkplatte
Gefache
Gefährdungsklassen von Holz
Gefährdungsklassen (DIN 68 800-3) |
Beanspruchungen |
Gefährdung durch: |
Insekten |
Pilze |
Auswaschung |
Moderfäule |
0 |
Innen verbautes Holz welches ständig trocken ist (u < 20 %). |
- |
- |
- |
- |
1 |
+ |
- |
- |
- |
2 |
Dies ist Holz, welches weder dem Erdkontakt noch direkt der Witterung oder Auswaschung ausgesetzt ist.
Vorübergehende Befeuchtung ist hierbei möglich. |
+ |
+ |
- |
- |
3 |
Holz welches zwar nicht in Erdkontakt verbaut ist aber dennoch der Witterung oder Kondensation ausgesetzt
ist. |
+ |
+ |
+ |
- |
| |