Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

g

    • Abkürzung für -->Gramm.
    • Neben dem Kurzzeichen GS wird G zur Kennzeichnung eines Sandgusses verwendet.

G 200 S4

    Dies ist die Kurzbezeichnung für Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasgewebe. -->Bitumenbahnenarten.

Ga

    Abkürzung für Gallium.

Gabbro

    Tiefengestein; Hauptbestandteile: kalkreicher Kalknatronfeldspat und zum Teil  dunkler Augit; dieses Gestein zählt als Industriegestein; Eigenschaften: hohe Festigkeit und Zähigkeit, schwere manuelle Bearbeitung, weniger Feuchtebeständig als Syenit, meist grobkörnig.

Gabellager

    Dies ist ein Lager an einem Stab, welches keine Verschiebungen rechtwinklig zur Stabachse, und auch keine Verdrehung um die Stabachse zulässt.

Gabionen

    Dies sind mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, welche übereinander gestabelt als Stützmauerwerk und als Lärmschutzwände angewendet werden.

Gabriel

    Der französische Architekt Ange-Jacques Gabriel (1698-1782) war ein Verteter des Klassizismus und ab 1742 Hofbaumeister von Louis XV und Madama de Pompadour.

Gaden

    Ehemalige Bezeichnung für Stockwerk.

Galerie

    Länger gedeckter, seitlich offener Gang, z.B. ein überdachter Tunnel, welcher zu einer Seite offen ist; aber auch ein balkonähnlicher Einbau, oberer Laufgang in Festsälen etc.

Galerkinverfahren

    Dies ist ein Näherungsverfahren, welches Ansatzfunktionen für die Verschiebungsgrößen verwendet und bei welchem die Gleichgewichtsbedingungen im Mittel erfüllt werden.

Galialä

    Vorhalle oder Vorhof einer Basilika wo sich die Heiden ( Galiläer ) aufhalten durften, auch Narthex oder Paradies.

Gallone

    Englisches und amerikanisches Hohlmaß ( in Großbritannien etwa 4,5 Liter und in den USA etwa 3,8 Liter).

galvanisieren

    Ein durch --> Elekrolyse hergestellter Metallüberzug.

galvanische Chromatierung

    Zur Verbesserung des Korrosionsschutzes erfolgt nach der galvanischen Verzinkung eine Nachbehandlung durch Chromatieren im elektrolytischen Verfahren. Standard mäßig wird die Gelbchromatierung angewandt. Die Oberfläche erhält damit den typischen, leicht irisierenden Messington. Material mit galvanischer Verzinkung und Gelbchromatierung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggresive Umgebungsluft.

galvanische Verzinkung

    Bei der galvanischen Verzinkung, ein elektrolytisches Verfahren, wird ein lamellarer Zinküberzug in einem Bad mit wässrigen Elektrolyten mittels Gleichstrom aufgebracht. Die dabei erzeugte Zinkschicht hat eine Stärke von ca. 2,5 - 10 µm, wobei Hinterschneidungen weniger stark beschichtet werden. Material mit galvanischer Verzinkung sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen eingesetzt werden, es besteht kein ausreichender Schutz gegen aggressive Umgebungsluft.

Galvanometer

    Meßgerät für sehr niedrige elektrische Ströme.

Gamma-Strahlung

    Dies ist eine natürliche Strahlung, welche auf dem radioaktiven Zerfall von Kalium-Thorium- und Uran-Isotopen in Tonmineralien beruht. Die Gammastrahlung dient z.B. zur Abschätzung des Tongehalts eines Gesteins. Als Angehöriger der Gruppe der elektromagnetischen Wellenstrahlungen weist diese Strahlung eine hohe Durchdringfähigkeit auf.

Gang-Nail-System

    Im Holzbau ist dies eine auf eine Knotenverbindung aufgeschlagene Nagelplattenverbindung.

Ganzmetallbeschlag

    Dies ist ein -->Beschlag, welcher völlig aus Metall hergestellt wurde, ohne Kunststoff.

Garage

    Dies ist ein mit einem Tor versehener geschlossener Raum oder ein Gebäude zur Unterbringung eines oder mehrerer Kraftfahrzeuge.

Garagenentlüftung

    Diese Lüftungen dienen dazu die giftigen Gase der Verbrennungsmotoren abzusaugen, sofern eine natürliche Lüftung nicht ausreicht.

Garagenverordnung

    Teil der Bayerischen Bauordnung,  besagt Grundsätzliches über Bauart und Nutzung von Garagen.

Garantie

    Im Falle der Garantie übernimmt der Garant eine Verpflichtung zur Schadloshaltung des Vertragspartners, im Falle, dass der garantierte Erfolg nicht eintritt.

Garnier

    Der französische Architekt Tony Garnier (1869-1948) hatte eine Vorliebe für Stahlbeton- und freitragenden- Konstruktionen.

Gartenblankglas

    Dieses maschinengezogene Glas entspricht dem Fensterglas, ist allerdings von geringerer Qualität, d.h. es sind oft Schlieren, Streifen oder auch Blasen enthalten.

Gartenhofhaus

    Dies ist ein ebenerdig erschlossenes und vor allem eingeschossiges Einfamilienhaus mit einem nach außen abgrenzenden Gartenhof.

Gartenklarglas

    Dies ist ein Gußglas mit lichtstreuender und genörpelter Oberfläche, es ist nicht zu verwechseln mit Gartenblankglas, das maschinengezogen ist.

Gas-Absorptionswärmepumpen

    Die Beheizung des Austreibers erfolgt hierbei durch Gas. Siehe auch -->Absorber.

Gasanschluss

    -->Montagemaße für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse für Haushaltsküchen

Gasarten

    Laut DVGW-Arbeitsblatt werden folgende Gase unterschieden:

    • Stadt- und Ferngas, Kurzbezeichnung: S
    • Erdgas, Kurzbezeichnung: N
    • Flüssiggas, Kurzbezeichnung: F
    • Luftgas, Kurzbezeichnung: L
    • Biogas

Gasbeton

    Dies ist ein Leichtbeton, bestehend aus Quarzsand, Kalk und einem geringem Zementanteil, sowie einem Zusatz von porenbildenden Treibmitteln wie z.B. Wasserstoffsuperoxyd oder Chlorkalke etc.

Gasbetonelemente

    Dienen zur Erstellung von nichttragenden Wänden, Eigenschaften: gute Wärmedämmeigenschaften, guter Brandschutz, gute Reparaturmöglichkeiten, geringere Druckfestigkeit.

Gasbetonsteine

    Gasbetonsteine nannte man früher die Porenbetonsteine (-->Porenbeton). Es sind Leichtbetonsteine, die nicht gebrannt, sondern unter Dampf gehärtet werden. Dabei entflieht dem Gemisch aus Zement, Quarzsand, Wasser, gasbildenden Mitteln das Gas und es entsteht ein kleinporiger Stein.

Gaschromatographie

    -->Chromatographie

Gasmotor-Wärmepumpe

    Bei dieser Wärmepumpe wird zum Antrieb des Kompressors ein Gas- oder Dieselmotor verwendet. Bei der Gaswärmepumpe steht ein Teil der Nutzwärme mit hohen Temperaturen bis 100 °C zur Verfügung. Anwendung findet diese Heizung bei größeren Schwimmbädern oder als Gebäudeheizung.

Gassteckdose

    Dies ist ein lösbarer Anschluss welcher aus einer Sicherheitsarmatur und einem Sicherheits-Gasschlauch mit Sicherheits-Gassteckhahn besteht.

Gästehaus

    War ursprünglich die Einrichtung eines Klosters in der Besucher untergebracht wurden.

Gastherme 

    Dies sind mit Gas betriebene Geräte zum Heizen, die i.d.R. für die Wandmontage geeignet sind. Zumeist können Gasthermen mit einem Speicher zur Warmwasserbereitung genutzt werden.

Gas-Vorratswasserheizung

    Dies ist ein Speicher mit Stand- oder Wandgerät und Schornsteinanschluss.

Gatter

    Diese Maschine dient zum Zuschneiden von Stämmen zu Pfosten und Brettern.

Gaube

    -->Dachgaube

Gaubenspiegel

    Dies ist die Ansicht einer Dachgaube von vorne.

Gaudi

    Der katalanische Architekt Antoni y Cornet Gaudi (1852-1926) war zu seiner Zeit der berühteste und extremste Vertreter von Jugenstil und Expressionismus.

Gaupe

    -->Dachgaube

Gauß-Krüger-Koordinaten

    Das Gauß-Krüger-System ist eine winkeltreue Abbildung von Punkten für den Bereich von Meridanstreifen in ein ebenes und rechtwinkliges Koordinatensystem.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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GbR

    Abkürzung für -->Gesellschaft Bürgerlichen Rechts.

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GC

    • Abkürzung für Gaschromatographie, -->Chromatographie.
    • Abkürzung für das Gussverfahren im Strangguss.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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Gd

    Abkürzung für Gadolinium.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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Ge

    Abkürzung für Germanium.

Gebälk

    • Gesamtheit der Balken einer Decken- oder Dachkonstruktion.
    • der aus Architrav, Fries und Gesims bestehende Teil einer antiken Säulenordnung.

Gebälkarchitektur

    -->Architravbau

Gebäude

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Gebäude sind ortsfeste Bauten, die zum Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen eine feste Überdachung und gegebenenfalls weitere Abschlüsse aufweisen und die über eine gesetzlich vorgegebene minimale Gesamthöhe sowie Gebäudefläche verfügen. Siehe hierzu auch: Gebäudetypen auf einem Blick.

Gebäudeabstand

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Gebäudeabstand bestimmt die nötige Entfernung zwischen Fassaden zweier Gebäude.

Gebäudebreite

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudebreite ist die kürzere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.

Gebäudebuch

    beinhaltet Gebäudeblätter eines jeden Gebäudes, hierbei werden Baujahr, Versicherungswert, Baukosten, Veränderungen etc. vermerkt.

Gebäudefläche

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Als Gebäudefläche gilt die Normalprojektion der oberirdischen Bauvolumen in ihren Außenmaßen auf die horizontale Ebene. Zum oberirdischen Bauvolumen eines Hauptgebäudes zählen die Bauvolumen des Gebudes, ohne Anbauten und vorspringende Gebäudeteile oberhalb des maßgebenden Terrains.

Gebäude-Haftpflichtversicherung

    Dies ist die Versicherung die den Hausbesitzer vor unvorhergesehenen finanziellen Belastungen durch Ansprüche Dritter schützt, welche aufgrund von Personen- und Sachschäden entstehen können wie z.B. vom Dach fallende Ziegel etc.

Gebäudehöhe

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudehöhe ist der Höhenunterschied zwischen dem Niveaupunkt und der Oberkante der Decke (fertig Boden) über dem obersten Vollgeschoss. Bei versetzten bzw. in der Höhe gestaffelten Gebäuden oder versetzten Geschossen wird die Gebäudehöhe für jeden Gebäudeteil ermittelt. Bei Flachdächern entspricht die Oberkante der Decke dem fertig gestalteten Flachdachniveau. Bei Gebäuden geringer Höhe darf der Fußboden des obersten bewohnten Geschosses nicht mehr als 7 m über der Geländeoberfläche liegen. Bei Gebäuden mittlerer Höhe liegt der Fußboden mindestens eines bewohnten Raumes oder Geschoßes über 7 m und höchstens 22 m über der Geländeoberfläche.

Gebäudehülle

    Dies ist die Grenze, die das Innenvolumen eines Gebäudes von der äußeren Umgebung oder anderen Gebäudeteilen trennt.

Gebäudelänge

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Gebäudelänge ist die längere Seite des flächenkleinsten Rechtecks, welches die Gebäudefläche umfasst.

Gebäudeleittechnik

    Dies ist eine Gebäudesystemtechnik, die dazu dient, die verschiedenen, selbstständigen, dezentralen, digitalen Überwachungs-, Regel- und Steuereinheiten mit einer oder mehreren Zentraleinheiten über ein Datenübertragungsnetz zu verbinden.

Gebäudetechnik

    -->Haustechnik

Gebäude-Thermografie

    -->Infrarot-Thermografie

Gebäudetrennfuge

    Dies ist eine Fuge zwischen zwei selbstständigen Gebäudeeinheiten, wie z.B. bei Doppel- oder Reihenhäuser mit besonderen Anforderungen an Schall- und Brandschutz.

Gebäudetypen

Gebäude, untergeordnet

    Untergeordnet nennt man eingeschossige, oft freistehende Gebäude ohne Feuerstätten, die nur zum vorübergehenden Aufenthalt von Personen bestimmt sind, z.B. Gartenlauben oder Unterkunftshütten.

Gebäudeversicherung

    Auch als Wohngebäudeversicherung betitelt beinhaltet diese Versicherung die Absicherung gegen Feuer-, Hagel-, Sturm-, Leitungswasser- und Glasschäden für Immobilien.

Gebindekonservierung

    Dies ist bei einem wässrigen Bindemittel oder einem Beschichtungsstoff die vor dem Verderben schützende biozide Ausrüstung bis zur Verarbeitung. Man spricht auch von Lagerkonservierung oder Topfkonservierung.

Gebindesteigung

    Wichtige Grundsatztechnik der Dacheindeckung, je steiler die Dachneigung, desto flacher die Gebindesteigung.

Gebirge

    Als Teil der Erdkruste besteht das Gebirge aus Festgestein und/oder Lockergestein.

Gebirgsanker

    Dies ist ein übergreifender Begriff im Tunnel- und Bergabau für Felsanker und Felsnägel. Gebirgsanker dienen zur Sicherung von Hohlräumen und/oder zur Verbesserung der Gebirgseigenschaften um Hohlräume herum.

Gebirgsdruck

    Dies ist der Druck, den das umgebende Gebirge auf ein Bauwerk in selbigem ausübt.

Gebirgsklassifizierung

    Dies sind ingenieurstechnische Modelle, bzw. Systeme zur Einteilung und Bewertung von Gebirgsbereichen.

Gebläsedruck

    Bei manchen Blower-Door-Messausrüstungen wird zur indirekten Volumenstrommessung die Luftdruckerhöhung in einer Messblende gemessen, die sich dadurch einstellt, dass der Ventilator Luft durch die Messblende fördert. Dabei wird die Druckdifferenz zwischen einem Punkt vor der Messblende und einem Punkt in der Messblende ermittelt. Diese Messung dient ausschließlich dazu, den Volumenstrom durch die Messblende zu ermittelt. Zu der Messblende existiert eine Kalibrierungstabelle, mittels der jedem Gebläsdruckwert (in Pa) ein Volumenstrom (in m³/h) zugeordnet werden kann.

Gebote

    Städtebauliche Gebote sind:

    • Baugebot
    • Modernisierungs- und Instandsetzungsgebot
    • Pflanzgebot
    • Rückbau- und Entsiedlungsgebot

Gebrauchslast

    Dies ist die Last im Gebrauchszustand.

Gebrauchstauglichkeit

    Eine sogenannte Gebrauchstauglichkeit ist bei Bauwerken dann gegeben, solange ein Bauwerk uneingeschränkt die Anforderungskriterien an seine Benutzbarkeit erfüllt.

Gebrauchsfähigkeit

    Dies ist laut dem BGB (§ 633) und der VOB Teil B (§ 13) die Betitelung für das Nichtvorhandensein eines Mangels.

Gebrauchswert

    Allgemein umfasst dieser Begriff die Summe der Eigenschaften eines Erzeugnisses, die für dessen Gebrauch, also seine Nützlichkeit, entscheidend sind.

Gebundenes Dach

    Dies ist eine Decktechnik für Reet- und Strohdächer, bei der die ausgebreiteten Bunde (Reet- oder Strohbündel) mit einem hölzernen -->Bandstock oder heute mit einem Vorlege-, Spann- oder Schachtdraht auf die Traglattung geklemmt und festgebunden werden

Geck

    -->Bram (Reetdach)

Gedeckter Wehrgang

    Schützengraben, der sich rings um die Außenseite des Hauptwehrgrabens zieht.

Gedenkplatte

    Erinnerungsmal für Verstorbene.

Gefache

    Dies sind die Zwischenräume (Leerräume)  im Fachwerkbau und bei der Ständerbauweise.

Gefährdungsklassen von Holz

Gefährdungsklassen

Beanspruchungen

Gefährdung durch:

Insekten

Pilze

Auswaschung

Moderfäule

0

Innen verbautes Holz welches ständig trocken ist (u < 20 %).

-

-

-

-

1

+

-

-

-

2

Dies ist Holz, welches weder dem Erdkontakt noch direkt der Witterung oder Auswaschung ausgesetzt ist. Vorübergehende Befeuchtung ist hierbei möglich.

+

+

-

-

3

Holz welches zwar nicht in Erdkontakt verbaut ist aber dennoch der Witterung oder Kondensation ausgesetzt ist.

+

+

+

-

4

Holz welches andauerndem Erdkontakt oder auch ständig starker Durchfeuchtung ausgesetzt ist. Besondere Bedingungen gelten allerdings bei Kühltürmen oder Holz welches im Meerwasser verbaut wird.

+

+

+

+

Gefahrenmeldeanlage

    Kurzbezeichnung: GMA. Dies sind Einrichtungen mit hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit. Zu diesen Einrichtungen gehören u.a. Brandmeldeanlagen, Überfallmeldeanlagen oder auch Einbruchmeldeanlagen.

Gefahrenrelevante Eigenschaften von Abfällen

    Nach EWG-Richtlinie 91/689 werden gefahrenrelevante Eigenschaften von Abfällen wie folgt dargestellt:

Bezeichnung

Erläuterung

Eigenschaft/Kennzeichnung

Explosiv

Zubereitungen und Stoffe, welche unter Einwirkung einer Flamme explodieren können und empfindlich auf Reibung oder Stöße reagieren als Dinitrobenzol.

H1

Brandfördernd

Zubereitungen und Stoffe, welche bei Berührung mit anderen, insbesondere brennbaren Stoffen eine starke exotherme Reaktion auslösen.

H2

Leicht entzündbar

  • Zubereitungen und Stoffe in flüssiger Form mit einem Flammpunkt von weniger als 21°C, einschließlich hoch entzündbarer Flüssigkeiten.
  • Zubereitungen und Stoffe, welche sich an der Luft bei Normaltemperatur und ohne Energiezufuhr erwärmen und schließlich entzünden.
  • Zubereitungen und feste Stoffe, welche sich unter Einwirkung einer Zündquelle leicht entzünden und nach Entfernung der Zündquelle weiter brennen.
  • Unter Normaldruck an der Luft entzündbare, gasförmige Zubereitungen und Stoffe.
  • Zubereitungen und Stoffe, welche bei Berührung mit Wasser oder feuchter Luft gefährliche Mengen leichtbrennbarer Gase abscheiden.

H3-A

Entzündbar

Zubereitungen und flüssige Stoffe mit einem Flammpunkt von mindestens 21°C und höchstens 55°C.

H3-B

Reizend

Zubereitungen und Stoffe, welche bei unmittelbarer, länger dauernder oder wiederholender Berührung mit der Haut oder den Schleimhäuten eine Entzündungsreaktion hervorrufen können.

H4

Gesundheitsschädlich

Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung Gefahren von beschränkter Tragweite hervorrufen können.

H5

Giftig

Zubereitungen und Stoffe, einschließlich der hochgiftigen Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung schwere, akute oder chronische Gefahren oder sogar den Tod verursachen können.

H6

Krebserzeugend

Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung Krebs erzeugen oder dessen Häufigkeit erhöhen können.

H7

Ätzend

Zubereitungen und Stoffe, welche bei Berührung mit lebenden Geweben zerstörend auf diese einwirken.

H8

Infektiös

Stoffe, welche lebensgefährliche Mikroorganismen oder ihre Toxine enthalten und die im Menschen oder sonstigen Lebewesen erwiesenermaßen oder auch vermutlich eine Krankheit hervorrufen.

H9

Teratogen
fortpflanzungsgefährdend

Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung nicht erbliche, angeborene Missbildungen hervorrufen oder deren Häufigkeit erhöhen können.

H10

Mutagen
erbgutverändernd

Zubereitungen und Stoffe, welche bei Einatmung, Einnahme oder Hautdurchdringung Erbschäden hervorrufen oder ihre Häufigkeit erhöhen können.

H11

 

Zubereitungen und Stoffe, welche bei der Berührung mit Wasser, Luft oder einer Säure ein giftiges oder sehr giftiges Gas abscheiden.

H12

 

Zubereitungen und Stoffe, welche nach Beseitigung auf irgendeine Art die Entstehung eines anderen Stoffen bewirken können, das eine der oben genannten Eigenschaften aufweist.

H13

Ökotoxisch

Zubereitungen und Stoffe, welche unmittelbar oder mittelbar Gefahren für eine oder mehrere Umweltbereiche darstellen können.

H14

Gefahrenstoffverordnung

    Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (GefStoffV).

Gefahrstoff

    Stoff, der mindestens eines der sog. Gefährlichkeitsmerkmale (z.B. Giftig, gesundheitsschädigend, ätzend, etc.) aufweist.

Gefahrtragung

    Im Werksvertrag beinhaltet die Gefahrtragung z.B. die Klärung, wer die Folgen eines von keinem Vertragspartner verschuldeten Ereignisses zu tragen hat.

Gefahrübergang

    Hierunter versteht man die Frage, wer im Falle einer Zerstörung oder Beschädigung des Bauwerks das Risiko der Neuherstellung und der Vergütung zu tragen hat. Beim BGB-Vertrag findet der Gefahrenübergang nach § 644 BGB mit Abnahme des Bauwerks statt. Nach diesem Zeitpunkt muss der Bauherr die Vergütung des Bauunternehmers auch dann zahlen, wenn das Gebäude zerstört oder beschädigt wird. Eine davon zugunsten des Bauunternehmers abweichende Regelung enthält § 7 VOB/B.

Gefälle

    Dies ist der senkrechte Höhenunterschied zweier Punkte, bezogen auf deren, in waagerechter Richtung gemessenen , Entfernung.

Gefällebahnhof

    Auch als Rangierbahnhof allgemein betitelt, dessen Gleisgruppen ein gleichgerichtetes Längsgefälle haben, so dass die Zugzerlegung durch Schwerkraft erfolgt.

Gefällelinie

    Dies ist die Verbindung eines höher und eines tiefer gelegten Punktes im Gelände.

gefirnisste Temperafarbenmalerei

    Bei dieser Malereitechnik handelt es sich um eine mehrschichtige Temperamalerei, bei der jede einzelne Schicht, nach dem Trocknen, mit einer (Zwischen-) Firnis überzogen wird.

Gefrierbeständigkeit

    Bei Beton ist die Gefrierbeständigkeit dann gegeben, wenn er einen einzelnen Frost-Tau-Wechsel ohne Schaden übersteht.

Gefrierverfahren

    Bei einem Gefrierverfahren wird das im Boden anstehende Wasser durch die Erzeugung tiefer Temperaturen gefroren und der Boden damit stabilisiert.

Gef-StoffV

    Abkürzung für Gefahrenstoffverordnung.

Gegenbehälter

    Diesem Wasserspeicher wird nur das, im Wasserversorgungsgebiet, während der Zulaufzeit nicht benötigte, Wasser zugeführt.

Gegensprechanlage

    Dies ist eine Haussignalanlage welche Sprechen und Hören gleichzeitig in beiden Richtungen ermöglicht.

Gehrung

    Dies ist eine Eckfuge, zweier aneinander stoßenden Rahmen oder Kastenteile, unter einem beliebigen Winkel.

Gehrungswinkel

    Der Winkel, in dem Holz schräg angeschnitten wird, um es beispielsweise zu Eckverbindungen zusammenzusetzen.

Gehweg

    Auch als Bürgersteig, Trottoir, Gehsteig oder Fußweg bezeichnet ist dies der für Fußgänger vorgesehene Teil des öffentlichen Straßenraumes. Allgemein gilt für Gehwege an anbaufreien Hauptverkehrsstraßen, dass sie durch einen mindestens 75 cm breiten Schutzstreifen von der Fahrbahn abzugrenzen sind. In Anlieger- und Sammelstraßen darf der Höhenunterschied zwischen Fahrbahn und Gehweg nicht niedriger als 3 cm sein. Im Falle, dass Rad- und Gehwege auf gleichem Niveau nebeneinander liegen, sind diese durch einen mindestens 50 cm breiten Begrenzungsstreifen zu trennen. Dieser Begrenzungsstreifen muss sich allgemein taktil und optisch kontrastierend von den Rad- und Gehwegbelägen unterscheiden. Sollten Muldenrinnen vorhanden sein, so dürfen diese nicht tiefer als 1/30 ihrer Breite sein. Das Längsgefälle eines Gehweges ohne Verweilplätze sollten nicht mehr als 3 % aufweisen. Liegt das Längsgefälle zwischen 3 % und 6 % müssen allgemein in Abständen von maximal 10 m Verweilplätze mit weniger als 3 % Gefälle vorgesehen werden. Sollten sich stärkere Längsgefälle aufgrund der topografischen Lage nicht vermeiden lassen, wird geraten, ausgeschilderte Alternativwege oder Umgehungen anzubieten. Das Quergefälle sollte allgemein nicht mehr als 2 %, bei Grundstückszufahrten o.ä. maximal 6 % betragen. Bei Stählerne Straßen- und Wegbrücken (nach DIN 18809) sind Gehweg- und Fahrbahnplatten gegen Wasser abzudichten. -->Gehwegbreiten.

Gehwegbreiten

    • Mind. 300 cm Breite bei Gehwegen (auch Fußgängerüberwegen oder Furten) im Umfeld von z.B. Schulen, Freizeiteinrichtungen, Einkaufszentren oder Pflegeeinrichtungen etc.
    • Mind. 200 cm Breite bei Gehwegen an Sammelstraßen.
    • Gehwege die sich nicht an Sammelstraßen oder im Umfeld von Schulen o.ä. befinden müssen allgemein 150 cm breit sein.
    • Sonderregelungen sind z.B. bei Behilfsgehwegen für Rollstuhlfahrer vor Baustellensicherungen zu beachten, allgemein wird hier eine Breite von min. 180 cm vorgegeben.
  • Siehe auch -->Gehweg

Gehweggrößen

    -->Gehweg, -->Gehwegbreiten

Gehwegmaße

    -->Gehweg, -->Gehwegbreiten

Geison

    Der Abschluß eines antiken Giebels; auch die Bezeichnung für ein Kranzgesims.

Geißfuß

    • -->Klaue
    • Umgangssprachlich für ein kleines Hebe- oder Brucheisen.

geklätteter Putz

    Der Putz (feiner Gipsputz, Kalkgipsputz, Gipskalkputz, Kalkputz etc.) wird mit Hilfe einer Glättkelle auf die Wand aufgezogen (nach kurzer Abbindezeit) mit einem Filz- oder Schwammhobel verrieben  und abermals mit der Glättkelle geglättet, in der Regel werden die letzteren zwei Schritte noch zweimal wiederholt, so dass die Oberfläche 3 mal aufgerieben und wieder geklättet wurde, es entsteht eine nahezu spiegelglatte Oberfläche welche sehr gut für das Aufbringen von z.B. Seidentapeten geeignet ist, oder einfach nur gestrichen wird.

Gekoppelte Bauweise

    Bei dieser Bauweise werden die Gebäude zweier benachbarter Bauplätze an der gemeinsamen Grundgrenze aneinandergebaut.

Geländebruch

    Bezeichnung für das Abrutschen einer natürlich oder auch künstlich hergestellten Böschung.

Geländegefälle

    In der Abwassertechnik ist dies das mittlere Gefälle eines Gebietes in % oder %o.

Geländehöhe

    • Die Lage eines Grundstücks über NN (-->Normalnull)
    • Der Bezugspunkt 0 für alle Höhenmaße eines Gebäudes.

Geländeoberfläche

    Geländeoberfläche kann die natürliche Höhenlage des Geländes um ein Bauwerk sein, sie kann aber auch durch den Bebauungsplan oder im Einzelfall durch die Baugenehmigung festgelegt werden. Sie ist die Bezugebene z.B. zur Gebäudehöhe (bis zum First), zur Traufhöhe oder zur Festlegung, ob es sich um ein Gebäude geringer oder mittlerer Höhe handelt.

Geländesprung

    Dies ist eine abrupte Höhenänderung der Geländeoberkante.

Gelbguß

    Dies ist ein Messingguß mit etwa 20 bis 50% Zinkanteil.

Gelenk

    Dies ist eine Verbindung zwischen zwei Stäben oder einem Stab und der Erdscheibe, die eine reibungsfreie Relativverdrehung um die Gelenkachse, aber keine Relativverschiebung zulässt.

Gelenkfaltwerk

    Bei diesem Faltwerk sind die Falten im Gegensatz zum streifkantigem Faltwerk gelenkig ausgebildet.

Gelenkträger

    -->Gerberträger

Gelöschter Kalk

    Dies ist ein gebrannter und mit Wasser gelöschter Kalk.

Gelporen

    Gelporen entstehen bei der Hydratation des Zements und sind unter normalen Erhärtungsbedingungen wassergefüllt.

Gemauerte Treppen

    Hier werden die Stufen auf nebeneinander gemauerten bzw., als Rollschicht ausgebildete Stufen hergestellt.

Gemeindebedarfsflächen

    Hier handelt es sich um, im Bebauungsplan festgesetzte Fläche, die für Anlagen und Errichtungen, die der Allgemeinheit dienen, genutzt werden (z.B. für Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen oder Ähnlichem).

Gemeinkosten

    Auch als Bereitschaftskosten betitelt sind dies diejenigen Kosten, die durch die Herbeiführung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft entstehen und daher nicht verursachungsgerecht einer oder mehreren Teilleistungen zugeordnet werden können.

Gemeinschaftsanlagen

    Können z.B. gemeinschaftlich genutzte Garagen, Autostellplätze, Spielplätze, Grünanlagen u.s.w. sein.

gemischte Bauflächen

    Hierunter fallen folgende Baugebiete:

    • Dorfgebiete
    • Mischgebiete
    • Kerngebiete

    Gemischte Gebiete sind im Flächennutzungsplan darzustellen.

Genähtes Dach

    Dies ist eine Decktechnik für Reet- und Strohdächer, bei der die ausgebreiteten Bunde (Reet- oder Strohbündel) mit einem speziellen Kettenstich an der Lattung fixiert wird. Im Unterschied zum gebundenen Dach wird die Vorlegestange zum Niederdrücken der Bunde nach dem Nähen wieder entfernt.

Genauigkeitsgrad

    Dies ist der sogenannte Bewertungsmaßstab für die Einhaltung des Nennmaßes.

Genauigkeitsgruppe

    Dies ist die Toleranzgruppe mit gleichem ->Genauigkeitsgrad.

Generalübernehmer

    Darunter versteht man einen ->Generalunternehmer, der seine zu erbringenden Bauleistungen ausschließlich durch andere Unternehmer erbringen lässt.

Generalunternehmer

    Dies ist ein Unternehmer, der von einem Bauherrn einen Gesamtauftrag, auf Basis eines Werkvertrages erhält und diesen selbst oder in Zusammenarbeit mit Subunternehmern ausführt.

Genkan

    (japanisch: dunkle Halle). Betitelt die Eingangshalle in traditionellen japanischen Wohnungen und Häusern.

Gentoxisch

    Zusammenfassende Bezeichnung für Schädigung der Genome, d.h., der Summe der Gene in einer Zelle.

Geobotanik

    Die Wissenschaft der Pflanzenverbreitung.

Geodäsie

    Dies ist die Wissenschaft und Technik von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche. Auch als Vermessungskunde bezeichnet.

Geoid

    Das Geoid ist eine Niveaufläche, die auf den Ozeanen mit mittlerer Meeresoberfläche zusammenfällt und unter den Kontinenten fortgesetzt gedacht wird. Das Geoid dient als Bezugsfläche für Höhenmessungen.

Geokunststoffe

    Dies sind Kunststoffprodukte die in der Geotechnik für unterschiedliche Einsatzzwecke angepasst bzw. eingesetzt werden.

geologische Schichten

    Dies betitelt die Erd- bzw. Mineralschichten im Boden.

Geometrical tracery

    Dies ist das gotisches Maßwerk der Early-Englisch-Periode (ca. 1175-1250).

Geometrie

    U.a. Raumlehre.

geometrische Kennwerte

    Dies ist der Oberbegriff für alle, die Geometrie eines Körpers betreffenden Werte wie z.B. Volumen, Fläche, Höhe, Breite etc.

geometrische Randbedingungen

    Auch als kinematische Randbedingung betitelt ist dies die Bedingung für die Verschiebungen oder Verdrehungen am Rand eines Bauteils, die sich durch eine Auflagerung oder durch eine Verbindung mit einem angeschlossenen weiteren Bauteil ergibt.

Geomorphologie 

    Die Geomorphologie (vom griechischen: ge = Erde, morphé = Gestalt/Form und lógos = Wort/Lehre/Vernunft), ist ein Teilgebiet der physischen Geographie und untersucht die Formen und formbildenden Prozesse der Oberfläche eines Planeten. Ebenso untersucht sie die Zusammenhänge und gegenseitigen Beeinflussungen von der Lithosphäre , der Atmosphäre, der Hydrosphäre und der Biosphäre eines Planeten.

Georgian Style

    Englischer Architekturstil (ca. 1714-1810).

Geotechnik

    Dies ist der Oberbegriff für die Gebiete:

    • Felsmechanik
    • Bodenmechanik
    • Erdbau
    • Grundbau
    • Tunnelbau
    • Felsbau
    • Ingenieurgeologie
    • Deponiebau

Geotechnischer Bericht

    Laut DIN (4020) ist dies die Benennung einer Ausarbeitung, welche die Ergebnisse der Erkundung und Untersuchung des Baugrunds, die Bewertung dieser Ergebnisse und Folgerungen und Empfehlungen für die Planung von Bauwerken enthält.

Geotextilien

    Diese dienen im Wasser-, Erd-, Landschafts- und Verkehrswegebau für folgende Aufgaben: Filterung, Dränung, Trennung, Schutz und Verstärkung; sie müssen besonders Verrottungsfest sein; zur Herstellung werden hauptsächlich Polyester- und Polypropylenfasern eingesetzt und in folgenden Formen angeboten: als Gewebe, als Vliese (Nonwovens) und auch als Beimengung von Endlosfasern zum Erdreich.

Geothermik

    Erdwärme

Geräteeinsatz in der Bauablaufsplanung

    Hier werden alle verfahrenstypischen Geräte und Arbeitsgruppen zusammengefaßt.

Gerätekosten

    Dies sind u.a. die Kosten für die Vorhaltung und den Betrieb von Baugeräten, z.B. die Kosten für:

    • Abschreibung
    • Verzinsung
    • Reparatur
    • Bedienung
    • Betriebs- und Schmierstoffe
    • Transport
    • Verladung
    • Auf- und Abbau
    • Lagerung
    • Verwaltung
    • Versicherung
    • Steuern und Zölle

Gerätemiete

    • Gebräuchlicher aber nicht korrekter Begriff für die Vorhaltekosten eines Baugerätes.
    • Zu zahlender Betrag für die leihweise Überlassung eines Baugerätes.

Geräusch

    Dies ist der Schall, der aus vielen Teiltönen zusammengesetzt ist, deren Frequenzen nicht einfachen Zahlenverhältnissen zueinander stehen.

Gerber

    Der Brückenbauer Heinrich Gerber (1832-1912) war der Erfinder des Gerberträgers.

Gerberträger

    Dies ist ein über mehrere Auflager liegender Träger, welcher durch die Anordnung von Gelenken  statisch bestimmt ist.

Gerbsäure

    Bei reiner Gerbsäure (auch als Tannin bekannt, französisch = tanin = Gerbstoff) handelt es sich um ein feines, gelbes bis gelb-bräunliches Pulver, selten auch um Schuppen oder Nadeln. Die Gerbsäure ist leicht löslich in Wasser, löslich in Ethanol, Aceton und warmem Glycerin. Jedoch löst sie sich in unpolaren organischen Lösungsmitteln wie Diethylether, Chloroform und Benzol praktisch nicht. Tannine kommen unter anderem in den Schalen, Kernen und Stielen von Weintrauben vor, aber auch im Holz von Eichen und Kastanien.

Gerbstoffe des Holzes

    Diese treten in Rinden und Holzteilen auf, sie sind komplizierte Verbindungen in der Mehrzahl auf der Basis hydroxyl- oder auch karbonylfunktioneller Phenolderivate, sie sind wasserlöslich und bilden mit unter teilweise kolloide Lösungen, in Gerbereien findet dieser Stoff Anwendung aufgrund der Eigenschaft, dass sie Eiweise aus wässrigen Lösungen ausfällen, mitunter haben sie auch eine biozide Wirkung auf holzschädigende Organismen.

Gerichtsstand

    Dieser bezeichnet die örtliche Zuständigkeit eines Gerichtes für die Durchführung eines Rechtsstreits.

Gerinne

    Dies ist ein Bauwerk mit einer seitlichen und unteren Begrenzung (freier Oberfläche) einer Strömung.

gerissene Zugzone

    Dies ist die Bezeichnung für das reissen eines Stahlbetonbalkens in der Zugzone.

Geruchsverschluss

    Als Teil eines Entwässerungsgegenstandes und/oder Einrichtung, wird hier mit Hilfe von Sperrwasser das Entweichen von Gerüchen aus einer Abwasserleitung verhindert.

Gerüsttechnik

    Dient für Arbeiten über dem Boden, hierbei müssen die vorgeschriebenen Unfallverhütungsvorschriften einbezogen und beachtet werden.

Gesamtabfluss

    In der Abwassertechnik ist dies die Summe der, für die Berechnung maßgebenden, Volumenströme.

Gesamtabflussbeiwert

    In der Abwassertechnik ist dies das Verhältnis der Regenabflusssumme zum Regenvolumen eines Regenereignisses .

Gesamtenergiedurchlassgrad

    Kurzbezeichnung: g. Dieser beschreibt den Energiedurchlaß für Sonnenstrahlung infolge Transmission und Wärmetransport von absobierter Strahlung. Durschnittswerte der Gesamtenergiedurchlaßgrade g für Verglasungen:

 

Verglasung

 Gesamtenergiedurchlaßgrad g

Einfachverglasung

0,87

Doppelverglasung

0,80

Wärmeschutzverglasung (doppelverglast, Klarglas mit low-E-Beschichtung)

0,58

Dreifachverglasung normal

0,55

Dreifachverglasung (mit 2-fach selektiver Beschichtung)

0,50

Sonnenschutzverglasung

0,35

Gesamthärte

    Im Bereich der Kalke setzt sich die Gesamthärte aus der Carbonat- und der Nichtcarbonathärte zusammen. - ->Carbonathärte

Gesamtinnenmaß

    Dies sind die, im Inneren eines Gebäudes, ermittelten Abmessungen ohne Berücksichtigung der Trennwände und Trenndecken.

Gesamtnutzungsdauer

    Bei Gebäuden -->Restnutzungsdauer.

Gesamtstabilitätsnachweis

    Betitelung für den Nachweis der räumlichen Steifigkeit und Stabilität von Bauwerken.

Gesamtverlusthöhe

    In der Wasserversorgung ist dies die Summe aller Verluste an Energiehöhe, bedingt durch den Fließvorgang.

Geschiebe

    Dies sind Feststoffe, welche an der Gewässersohle vom fließenden Wasser bewegt werden.

Geschiebemergel

    Dies sind kalkhaltige Tone die mit größeren und kleineren Gesteinsbrocken (-->Geschiebe) durchsetzt sind.

Geschiebesperre

    Dies ist eine durch- oder überströmte Stauanlage im Oberlauf eines Fließgewässers, deren Staubecken nur dem Rückhalt lapider Feststoffe dient.

Geschlossene Bauweise

    • Bei dieser Bauweise wird von Nachbargrenze zu Nachbargrenze gebaut.
    • Im Untertagebau ist dies die Herstellung von tunnelartigen Bauwerken.

Geschlossene Gebäude und Gebäudeteile

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Geschlossene Gebäude und Gebäudeteile sind Gebäude bzw. Gebäudeteile mit allseitigem Abschluss.

geschlossene Wasserhaltung

    Dies ist eine Anlage, bei welcher eintretendes Wasser in Brunnen gefasst und in geschlossenen Rohrleitungen abgepumt wird.

Geschoß

    Dies ist die durch eine Decken begrenzte Hauptebene eines Gebäudes. Baurechtlich nennt man ein Geschoß den Gebäudebereich, dessen Oberkante im Mittel mehr als 1,40 m über die Geländeoberfläche hinausragt und mindestens 2,30 m hoch ist. Mit sog. Halb- oder Zwischengeschossen kann man in einem Haus Wohnfläche gewinnen, indem auf halber Raumhöhe bereits der nächste Raum beginnt. Solchermaßen versetzte Wohnebenen sind allerdings mit weitgehend offenen Räumen verbunden, da die Treppe im Haus von Halb- zu Halbgeschoß läuft.

Geschoßflächenzahl

    Kurzbezeichnung: GFZ. Besagt, dass die Fläche der Wohnungen in allen Geschossen zusammengerechnet, einen vorgeschriebenen prozentualen Anteil der Bauplatzfläche nicht übersteigen darf. Siehe auch -->Geschoßflächenziffer.

Geschoßflächenziffer

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Geschoßflächenziffer (GFZ) ist das Verhältnis der Summe aller Geschoßflächen zur anrechenbaren Grundstücksfläche. Die Summe aller Geschossflächen GF besteht aus folgenden Komponenten:

      • Hauptnutzflächen HNF
      • Nebennutzflächen NNF
      • Verkehrsflächen VF
      • Konstruktionsflächen KF
      • Funktionsflächen FF

    Geschossflächenziffer = Summe aller Geschossflächen / anrechenbare Grundstücksfläche; GFZ = Summe GF/aGSF.

Geschoßhöhe

    Ist der Abstand von Oberfläche Fußboden bis zur Oberfläche Fußboden im darüberliegenden Stockwerk.

Geschraubtes Dach

    Variante des gebundenen Daches (-->gebundenes Dach) beim Reet- oder Strohdach. Anstelle des kurzen Bindedrahts mit Schlaufe werden Schrauben verwendet, um die mittig ein Draht gewickelt wurde. Diese werden mit einem Elektroschrauber in die Lattung versenkt. Danach werden die beiden Drahtenden mit einem Rödler zusammengedreht.

geschweiftes Parkett

    Hierunter versteht man ein Parkett welches in seinen Konturen nicht geradlinig sondern geschweift (wellig) ist.

Gesellenstück

    Das Gesellenstück fertigt ein Auszubildender zu seiner praktischen Abschlüssprüfung, also zum werdenden Gesellen, an. Beim Gesellenstück, wie auch anderswo, gilt nach BGB, dass der Hersteller einer Sache auch deren Eigentümer ist. Auch wenn der Ausbildungsbetrieb das Material stellt ist das Gesellenstück Eigentum des Fertigers (Auszubildenden).

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

    Rechtsform der einfachen Partnerschaft, jeder Teilhaber haftet mit seinem Privatvermögen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

    Rechtsform bei der es ein oder mehrere Gesellschafter geben kann von denen einer oder mehrere als Geschäftsführer ausgewiesen sind. Die Haftung dieser Gesellschaft entspricht der Höhe der Kapitaleinlage, die Ihre Gesellschafter insgesamt geleistet haben – mind. 25.000 Euro – es besteht keine Haftung durch Privatvermögen.

Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlung im Baugewerbe

    Am 24. Februar 2000 hat der Deutsche Bundestag in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen verabschiedet. Nach der Neuregelung des § 284 Abs. 3 BGB kommt der Schuldner einer Geldforderung auch 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder einer gleichwertigen Zahlungsaufforderung in Verzug – eine Mahnung ist also nicht mehr notwendig. Werklohnforderungen etwa werden mit der Abnahme fällig. Die Rechnung gilt dann als zugegangen, wenn sie so in den Herrschaftsbereich des Schuldners gelangt, dass dieser davon Kenntnis erlangen kann.

Gesims

    Dienen zur architektonischen Gliederung oder als Schutz für das Gebäude; es gibt sie als Wulst-, Viertel-, Karnies-, Hohlkehlen- oder Halbrundstabgesimse etc.

Gespärre

    Dies ist ein aus zwei nebeneinander liegende Dachsparren gebildetes Sparrenpaar.

Gestehungskosten

    Die Gestehungskosten entsprechen ganz allgemein erklärt, dem Erwerbspreis einer Sache mit den evtl. Investitionen in selbige seit dem Erwerb.

Gestein

    Dies ist ein natürlich entstandenes Gemenge aus verschiedenen Mineralien oder nur einer Mineralart.

Gesteinsbildung

Gesteinsbildung

Hier finden Sie die technisch nutzbaren Gesteine die sich zu dem jeweiligen Erdzeitalter in Deutschland gebildet haben.

Zeitalter

vor wieviel Millionen Jahren

Formation

Abteilung

technische nutzbare Gesteine

Neozoikum (Erdneuzeit)

1

Quartär

Holozän (Alluvium)

Kalktuffe, Flußsande

Pleistozän (Diluvium) -hier war die Eiszeit enthalten

Kalktuffe, Bims, Traß, Sande, Lavaschlancke, Basalte, Kieselgur

Tertiär

Pliozän, Miozän, Oligozän, Eozän, Paleozän

Basalte, Phonolite, Trachyte, Andesite, Kalksteine

Mesozoikum (Erdmittelalter)

70

Kreide

Oberkreide

Mergelkalksteine, Sandsteine

Unterkreide

Mergelkalksteine, Sandsteine

135

Jura

Malm, weißer Jura

Kalksteine, Dolomitsteine

Dogger, brauner Jura

Sandsteine, Kalksteine

Lias, schwarzer Jura

Kalkmergelsteine

180

Trias

Keuper

Kalksteine, Dolomitsteine

Muschelkalk

Kalksteine, Kalkmergelsteine, Dolomitsteine

Bundsandstein

Sandsteine

Paläozoikum (Erdaltertum)

225

Perm

Zechstein

Kalksteine, Dolomitsteine

Rotliegendes

Sandsteine, Konglomerate, Porphyre, Melaphyre

275

Karbon

Oberkarbon

Sandsteine, Grauwacke, Quarzite, Kalksteine

Unterkarbon

Granite, Syenite, Diomite, Gabbros, Porphyre

345

Devon

 

Diabase, Keratophyre, Kalksteine, Grauwacke, Quarzite, Sandsteine, Tonschiefer

400

Silur

 

Tonschiefer

440

Ordovicium

 

Quarzite, Grauwacke, Kalksteine, Diabase

500

Kambrium

 

Sandsteine, Grauwacke, Tonschiefer, Kalksteine, Diabase

Erdfrühzeit

580

Algonkium

 

Sandsteine, Quarzite, Granite, Diabase, Porphyre

Erdurzeit

1800

3600

Archaikum

 

Metamorphite: Gneise, Quarzite

Gesteinsmehl

    Zusatzstoff für Putze, Betone etc. dient zur Verbesserung der Sieblinie, Erhöhung der Wasserdurchlässigkeit, Verbesserung der Verarbeitbarkeit und zur Ergänzung des Mehlkorngehalts.

Gesteinsfestigkeit

Rohdichte und Festigkeit von Gesteinen

Gesteinsart

Rohdichte

Druckfestigkeit

kg/dm³

N/mm²

Quarzitisches Gestein

2,6-2,7

70-240

Granit

2,6-2,65

160-240

Kalkstein

2,65-2,85

80-190

Gabbro

2,80-3,00

180-300

Diabas

2,75-2,95

160-240

Basalt

2,9-3,05

250-400

Hochofenschlacke

2,5-2,90

80-240

Angaben ohne Gewähr

Gesteinsrohdichte

    -->Gesteinsfestigkeit

gestemmte Tür

    -->stemmen

gestockt

    Dies betitelt das Bearbeiten von Fläche bei Natur und Kunststeinen, mit einem Stockhammer. -->Stocken.

gestossene Hölzer

    Hierbei spricht man von zwei zusammengefügten Hölzer, die zur Verlängerung miteinander verbunden sind.

Getrennthaltung

    Dies ist die, nach vorgegebenen Kriterien, getrennte Bereitstellung von Abfällen, Wertstoffen, Wasserstoffgemischen und schadstoffbelasteten Produkten und deren getrennter Transport.

gewachsener Boden

    Dies ist ein Boden welcher natürlich und ungestört lagert.

Gewährleistung

    Verpflichtung, z.B. Baumängel zu beseitigen und Schäden zu ersetzen.

Gewährleistungsbürgschaft

    Die Gewährleistungsbürgschaft stellt sicher, dass ein Bürge (z.B. Bank des Auftragnehmers) für die Kosten der Beseitigung von innerhalb der Gewährleistungsfrist auftretenden Mängeln einsteht, falls der Auftragnehmer mittlerweile z.B. insolvent geworden ist.

    LITERATURTIPP ZUR GEWÄHRLEISTUNGSBÜRGSCHAFT

    Holzmann, Gerhard
    Div. Fallbeispiele aus der Praxis zu folgendem Thema:
    Gewährleistungsbürgschaft - Entferntere Mangelfolgeschäden aus positiver Vertragsverletzung oder § 13 Nr. 7 Abs. 2 VOB/B a.F. werden nicht erfasst
    VOB für Ihr Gewerk, Kommentare, Fallsammlungen, Vorschriften; 2003

Gewährleistungspflicht

    Dies ist der Zeitpunkt, bis zu welchem z.B. der Auftragnehmer die Verpflichtung für die Mangelfreiheit der Bauleistung übernommen hat. Diese Frist beträgt für Bauwerke nach der VOB 2 Jahre und nach dem BGB 5 Jahre, nach der Abnahme.

Gewände

    Dies sind laibungsbildende Tür- und Fensterrahmen.

Gewässer

    Dies ist der Oberbegriff für das in der Natur vorkommende stehende oder fließende Wasser.

Gewässerausbau

    Dies ist die über die Unterhaltung hinausgehende Maßnahme zur Herstellung, Beseitigung oder wesentliche Umgestaltung von Gewässer.

Gewässergüteklasse

    Dies ist die Bezeichnung für den Gütezustand von Oberflächengewässern. Die Güteklassen werden wie folgt unterschieden:

    • Oligosaprob - nicht oder wenig verunreinigt
    • Betamesosaprob - mäßig verunreinigt
    • Alpha-mesosaprob - stark verunreinigt
    • Polysaprob - übermäßig verunreinigt

Gewässergütewirtschaft

    In der Abwassertechnik ist dies die zielbewusste Ordnung aller menschlichen Einwirkungen auf die Gewässerbeschaffenheit.

Gewässerschutz

    Dies ist der Oberbegriff für alle, unter dem Gesichtspunkt des Lebens- und Naturschutzes und unter wasserwirtschaftlichen Aspekten, getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Gewässer vor nachteiligen Einwirkungen.

Gewässerunterhaltung

    Dies betitelt die Erhaltung des wasserwirtschaftlich und landschaftspflegerisch ordnungsgemäßen Zustands des Gewässers.

Gewebe-Eckwinkel

    Dies ist meist ein alkalistabiler Glasgitter-Gewebestreifen, der 90° abgewinkelt ist und zur Armierungsverstärkung in Eckbereichen bei Verputzarbeiten dient.

gewendelte Treppen

    Es wird eingeteilt in halbgewendelte Treppen ( mit geraden und gewendelten Stufen ) und vollgewendelte Treppen (besteht ausschließlich aus gewendelten Stufen).

Gewerbegebiet

    Laut der Baunutzungsverordnung sind dies Gebiete für die Unterbringung von nicht erheblich belästigenden Gewerbebetrieben.

Gewerbesteuer

    Diese umfasst die festgelegten Steueranteile, die sich aus der Gewerbeertrags- und der Gewerbekapitalsteuer zusammensetzen.

gewerbliche Bauflächen

    Hierzu werden folgende Baugebiete gezählt:

    • Industriegebiet
    • Gewerbegebiet

    Gewerbliche Bauflächen sind im Flächennutzungsplan darzustellen.

Gewerk

    Dies ist die Bezeichnung für die Arbeiten der verschiedenen bei der Bauausführung tätig werdenden Handwerker, z.B. Zimmermann, Stuckateur, Mauerer, Maler, Instalateur.

Gewichtskraft

    -->Eigenlast

Gewichtsmischungsverhältnis

    Beim Anmischen von Putzen, Beton etc. werden die Zuschlagstoffe, Bindemittel und das Wasser nach Gewichtseinheiten gemischt.

Gewichtsstaumauer

    Diese Mauer hält den angreifenden Wasserdruck allein durch das Eigengewicht stand.

Gewindeschneider

    Gerät zum einschneiden von Innen- oder Außengewinden in z.B. Stahlrohre.

Gewindestange

    Dies ist eine Metallstange, in welche ein Gewinde gefräst wurde.

Gewohnheitsrecht

    Hierbei handelt es sich um ein ungeschriebenes Recht, welches i.d.R. von allen Beteiligten eingehalten wird. Zu beachten ist hierbei, dass die geltenden Grundsätze des BGB nicht auf die VOB anwendbar sind, d.h. die VOB muss extra vereinbart werden und ist nicht automatisch Bestandteil eines (Bau-) Vertrages.

Gewölbe

    Gekrümmter oberer Abschluß eines Raumes; siehe auch -->Tonnen- oder Kappengewölbe, -->Preusische Kappe, - ->Muldengewölbe, -->Kreuzgewölbe, -->Sterngewölbe, -->Böhmisches Gewölbe, -->Kuppelgewölbe, -->Spiegelgewölbe, -->Klostegewölbe.

Gewölbegrat

    Dies ist die Bezeichnung der Stoßlinie zweier Gewölbeflächen.

Gewölbejoch

    Dies ist die Bezeichnung bei Mittel- und Seitenschiffen von Kirchen, bei denen sich wiederholende Gewölbeeinheiten darstellen.

Gewölbekappe

    Eines der vier Teilstücke eines Kreuzgewölbe.

Gewölbeschub

    Dies ist der Kämpferdruck, der das Gewölbe horizontal beansprucht.

Gewölbeverformung

    Abweichungen von der Stützlinie für ständige Lasten bewirken Verformungen des Bogens bzw. des Gewölbes. Hierzu werden zwei Grundsätze bei Bogen- und Gewölbekonstruktionen vorgegeben:

    • Die Widerlager müssen unverschieblich sein
    • Es dürfen nur Überwiegend Druckspannungen auftreten.

Gewölbewirkung

    Dies ist die Betitelung für die Ableitung der, über einer Öffnung in einem Bauteil wirkenden und/oder der angehängten , Lasten durch ein “gedachtes” Gewölbe.

Gewölbezwickel

    Dies ist ein Element welches den Übergang von senkrechter Wandscheibe zu Wölbungsansatz des Gewölbes verbindet.

gewölbte Decken

    Dies sind Wölbkonstruktionen als Geschoss- oder Dachdecke. Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. waren Gewölbekappendecken, so genannte Preußische Kappen, üblich. Hergestellt wurden diese aus Doppel-T-Trägern und dazwischen gespannten flachen Kappen aus Mauerwerk.

gewölbte Kappen

    Dies ist ein flaches Gewölbe mit einer Stichhöhe von mind. 1/10 der Kappenstützweite.

Gezeitenkraftwerk

    Dies ist ein Wasserkraftwerk, bei welchem die Höhenunterschiede zwischen Ebbe und Flut zur Erzeugung von Elektroenergie genutzt werden.

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