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Gebäudetypen auf einem Blick
Das freistehende Einfamilienhaus:
Ein freistehendes Einfamilienhaus ist ein ebenerdig erschlossenes Einzelhaus. In einem solchen Haustyp kann durchaus auch eine Einliegerwohnung vorhanden sein,
jedoch ist es grundsätzlich für das Bewohnen durch eine Familie vorgesehen.
Das Reihenhaus:
Das Reihenhaus wird durch folgende Arten unterschieden: das Doppelhaus, das Kettenhaus und das Reihenhaus an sich. Dies ist eine sehr praktikable Weise den
Grundstücksflächenbedarf zu verringern, und somit Grunderwerbs- und Erschließungskosten zu sparen.
- Bei einem Doppelhaus handelt es sich um eine ebenerdige erschlossene Hausform, welche sich in zwei sich ähnelnde Haushälften aufteilt. Hierbei kann in
jeweils einer Hälfte eine Familie wohnen.
- Bei einem Kettenhaus handelt es sich um eine lineare Addition von gegliederten Reihenhauswohnungen, auch hier für jeweils eine Familie.
- Das Reihenhaus an sich, ist ein ebenerdige erschlossene und vor allem verdichtet aufgereihter Haustyp. Diese Gebäudeform wird nahezu immer zwei- bis
viergeschossig aufgebaut. Hier werden mindestens drei lineare Additionen von sich gleichenden Häusern aneinander gereiht.
Das Atriumhaus:
Bei einem Atriumhaus handelt es sich um eine Gebäudeform, welche einen Innenhof besitzt. Dieser wird an allen vier Seiten von dem Gebäude umschlossen.
Das Gartenhofhaus:
Dies ist ein ebenerdig erschlossenes und vor allem eingeschossiges Einfamilienhaus mit einem nach außen abgrenzenden Gartenhof.
Das Stadthaus:
Ein Stadthaus wird meist von ein bis drei Familien bewohnt und zeichnet sich durch das meist sehr begrenzte Stadtgrundstück aus, auf welchem es gebaut wurde.
Der Wohnblock:
Eine Gebäudeform welche meist in dicht besiedelten Städten vorkommt. Diese ist in einer Rechteck- oder Winkelform erbaut und beinhaltet mindestens drei und
höchstens achtundzwanzig Wohnungen. Es baut sich aus bis zu sieben Vollgeschossen und einer Höhe von höchstens 22 m auf. Der Wohnblock wird auch in verschiedene Haustypen unterschieden, dem Ein-, Zwei-, Drei-, und
Vierspänner.
Die Bezeichnungen stehen für die Anzahl, der sich in den Geschossen befindlichen Wohnungen.
Das Hügelhaus:
Das Hügelhaus ist ein, nach zwei Seiten terrassiertes Mehrfamilienhaus. Dies kann ein- bzw. zweigeschossig erstellt werden.
Das Außenganghaus:
Bei einem Außenganghaus werden die Wohneinheiten über Treppen oder Aufzüge und anschließend über einen an der Außenseite, abgedeckten Gang (Laubengang) erschlossen.
Das Innenganghaus:
Das Innenganghaus, ist wie das Wort schon erklärt, mit einem innen liegenden Flur ausgestattet, worüber die Wohneinheiten erreicht werden können. Die
Gebäudeerschließung erfolgt auch hier über ein Treppenhaus oder einen Aufzug.
Das Terrassenhaus:
Terrassenhäuser sind abgestuft angeordnete Mehrfamilienhäuser. Meist dient das Dach der unteren Wohneinheit als Terrasse für die darüber liegende Wohnung.
Durch die freizügig angelegten Freiflächen kommt dieser Gebäudetyp den Eigenschaften des Einfamilienhaus sehr nahe.
Das Zellhaus:
Auf den ersten Blick mag diese Hausform wie ein großer Haufen wirr aufeinander gestapelter Baucontainer wirken. Es gibt hier in der Regel keine klare vertikale
oder horizontale Gliederung und Erschließung, die Wohnungen sind je nach Bedarf und Größe über mehrere Ebenen gestaffelt. Aus diesem Grund bauen sich die verschiedensten Grundrisse auf einer Grundeinheit auf.
Das Punkthaus:
Dieser Gebäudetyp besitzt ein punktförmiges Erschließungselement und kann nicht, wie beim Spännertyp direkt addiert werden. Es sind mindestens fünf Wohnungen
auf einer Ebene, welche von einem Treppenhaus oder Aufzug erschlossen werden.
Das Scheibenhaus:
Hierbei handelt es sich von der Anzahl der Wohnungen und deren Erschließungsform, im wesentlichen um die oben genannten Haustypen: Spänner-, Außengang- oder Innengangvarianten.
Autor: G. Holzmann

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