|
|
 |
|
|
G2 |
“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen” Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik Teil 1 Wärmedämmstoffe |
ISBN 978-3-8351-0153-1 B.G. Teubner Verlag Veröffentlichung Sommer 2008 |
Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen,
Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute,
Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme |
Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin. Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an info@baubegriffe.com |
|
[
nach oben ] [
zur Hauptseite ] << zurück [Gf..] [Gi..] [Gl
..] [Gm..] [Gn..] [Go..] [Gp..] weiter >> Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen;
unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt. |
GFK
gf-up Platten
Dies sind (oft) lichtdurchlässige, profilierte Platten aus glasfaserverstärktem Polyesterharz mit einer Dichte von ca. ca. 1,4 g/cm³ und einer Zündtemperatur von > 450° z.B. zur
einschaligen Dacheindeckung.
GFZ
nach oben ] [
zur Hauptseite
] << zurück [Gf..] [Gi..] [
Gl..] [Gm..] [Gn
..] [Go..] [Gp..]
weiter >>
GIA
Gibbs
Der schottische Architekt James Gibbs (1682-1754) studierte in Rom und wurde dort auch zum Meister des italienischen
Manierismus und Barock erkoren. Seinem Buch „Book of Architecture“ (1728) wird nachgesagt, dass es den Anstoß für das Weiße Haus in Washington gab, er erstellte u.a. die Kirche „St. Martin`s in the
Fields“ in London und das „Radcliff Camera Theater“ in Oxford.
Giebel
Giebel nennt man den Teil der Fassade bei geneigten Dächern, der zwischen Traufe bzw. Dachrinnen und dem First liegt, also die senkrechte Außenwand des Dachraums.
Giebelanker
Giebelbalken
Giebeldach
Giebelfußstein
Giebelgaube
Dieser Giebel ist am Übergang von der Wandscheibe zur Trauflinie angelegt und steht über letztere horizontal hinaus.
Giebelgurt
Giebelhöhe
Giebelschirm
Dies ist z.B. ein Halbwalm eines Walmdaches. Ein Giebelschirm ist ein, den Giebel eines Hauses abschirmender, Schirm, er wird auch als -->Steckwalm bezeichnet.
Giebelsparren
Giebelspieß
Giebelständer
Giebelwand
Gießen
Technische Formgebung z.B. von Stahl (Stahlguß), der keine nachträgliche Verformung sondern nur noch eine spangebende Bearbeitung erfährt.
Gießformgips
Dieser Gips wird in der feinkeramischen Industrie zur Herstellung von Formen für Kannen, Vasen und Sanitärartikel eingesetzt. Volumen und Form der Kapillare der Gießform ermöglichen den
Wasserentzug aus dem Gießschlicker, wodurch sich an der Gipsform die Bildung des keramischen Scherbens vollzieht. Das Kapillarsystem des Gipses bewirkt dabei eine Koagulation der Feinbestandteile aus dem
Gießschlicker. Auf diese Weise wird die Scherbenbildung zusätzlich gefördert. Gießformgips unterscheidet sich von Modellgips oder Alabastermodellgips durch sein genau definiertes Abbindeverhalten sowie
durch einen etwas geringeren Wasserbedarf und der dadurch erreichbaren höheren Festigkeiten.
Giftklassen
Allgemein werden Stoffe und Zubereitungen als giftig betitelt wenn durch ein Einatmen, (wie z.B. Dämpfe, Stäube oder Gase), Verschlucken (wie z.B. Flüssigkeiten oder Pulver) oder bei einer
Aufnahme über die Haut akute oder chronische Gesundheitsschädigungen hervorgerufen werden können. Der Grad der Giftwirkung wird als sogenannter MLD-Wert (kleinste tödliche Dosis) in mg/kg Körpergewicht
bestimmt. Es wird hierbei in drei Gruppen unterteilt:
- sehr giftige Mittel
- giftige Mittel
- minder giftige Mittel
Giftstoff (Toxin)
Dies ist eine Substanz, die durch eine physische und/oder chemikalische Auswirkung resultiert und dadurch einen schädlichen Einfluss auf den lebenden Organismus ausübt.
Gilly
Dem preußische Architekt Friedrich Gilly (1772-1800) wird nachgesagt, er sei der Vorreiter der modernen Baukunst gewesen.
Ginkgo
Holzart. Gilt in Japan und China als heiliger Baum und wird als einer der ältesten Bäume der Erde bezeichnet. Er ist die einzige Pflanze seiner Art, Gattung und Familie. Das Holz ist leicht
und ziemlich weich. Es lässt sich gut spalten, messern und schälen. Verwendungsgebiet: In seiner Heimat für untergeordnete Zwecke wie Kisten und Blindholz verwendet.
Gips
Gips ist ein wichtiges Bindemittel, das aus schwefelsaurem Kalk besteht, der rasch abbindet. Er kommt z.B. bei Putz -, Estrich- oder Dübelarbeiten zum Einsatz. Gips wird primär aus dem
natürlich vorkommendem Gipsstein gewonnen. Er entsteht auch bei der Rauchgasentschwefelung von Kraftwerken (Reha-Gips) und als künstliches Produkt der chemischen Industrie.
Gipsbauplatten
Diese Gipsplatten, die u.a. für Trennwände verwendet werden, werden aus Stuckgips, manchmal auch mit anorganischen Zuschlägen oder Füllstoffen hergestellt. Zumeist haben diese Bauplatten
Dicken zwischen 6 und 12 cm und man kann sie auch mit Nut- und Federausführung beziehen. Gipsbauplatten werden u.a. auch als Gipsdielen bezeichnet. Allgemein kommen bei unbehandelten Gipsbauplatten
geringfügige Formaldehydemissionen vor, diese stammen wahrscheinlich aus der Kartonummantelung. Nachfolgend eine Gegenüberstellung der gebräuchlichsten Plattenbezeichnungen nach DIN 18180 und DIN EN 520:
| |
Kurzbezeichnung für Gipsplatten |
Kartonfarbe |
Aufdruckfarbe der Kennzeichnung |
nach DIN 18180 |
nach DIN EN 520 |
Bauplatten |
GKB |
Typ A |
weiß bis gelblich Rückseite grau |
blau |
Feuerschutzplatten |
GKF |
Typ DF |
rot |
imprägnierte Bauplatte |
GKBI |
Typ H2 |
grünlich |
blau |
imprägnierte Feuerschutzplatte |
GKFI |
Typ DFH2 |
rot |
Putzträgerplatte |
GKP |
Typ P |
grau |
blau. rot |
Nenndicke in mm |
Flächenbezogene Masse in kg/m² |
GKB |
GKBI |
GKF |
GKFI |
GKP |
>/= 9,5 |
>/= 6,5 |
>/= 6,5 |
>/= 8 |
>/= 8 |
>/= 6,5 |
12,5 |
>/= 8,5 |
>/= 8,5 |
>/= 10 |
>/= 10 |
- |
15 |
>/= 10,2 |
>/= 10,2 |
>/= 12 |
>/= 12 |
- |
>/= 18 |
>/= 0,68 * t |
>/= 0,68 * t |
>/= 0,8 * t |
>/= 0,8 * t |
- |
Nenndicke in mm |
Biegebeanspruchung bei Schneidelast 1) |
Elastizitätsmodul 4) |
in Längsrichtung 2), rechtwinklig zur Kartonfaser in N |
in Querrichtung 3), parallel zur Kartonfaser in N |
in Längsrichtung rechtwinkling zur Kartonfaser in N/mm² |
in Querrichtung, parallel zur Kartonfaser in N/mm² |
< 12,5 |
|
|
|
|
12,5 |
|
|
|
|
15 |
|
|
|
|
18 |
|
|
|
|
> 18 |
|
|
|
|
1) Mittelwert, Abweichung eines Einzelwertes +/- 10 %, Werte für Zwischendecken werden interpoliert
2) Sicherheitskarton in Zugzone 3) Rückseitenkarton in Zugzone 4) Mittelwert |
Gipsbauplattenverspachtelung
Gipsbildung bei Beton
Ensteht durch Einwirkung sulfathaltigen Wassers, durch die folgenden Treiberscheinungen kommt es zur Schädigung des Betons.
Gips-Deckenkörper
Diese dienen für stark profilierte Deckenbekleidungen und sind in Doppeltrapez-, Keil- oder Sechseckform mit einer glatten geschlossenen oder auch durchlochten Sichtfläche.
Gipsdielen
Gipsestrich
Gipsestrichplatten
Dies ist ein Trockenestrich der zumeist aus drei verklebten Gipskartonplatten hergestellt wird. Sie werden auch mit Feuchteschutz und/oder aufgeklebten Polystyrolschaumplatten angeboten.
Gipsfaserestrichplatten
Gipsfaserplatten
Hier handelt es sich um Bauplatten aus Gips mit darin eingebetteten Fasern (zumeist Zellulosefasern aus Altpapier).
Die eingebetteten Fasern sind im Querschnitt weitgehend gleichmäßig verteilt und bilden ähnlich wie bei
Faserzement eine Armierung. Gipsfaserplatten werden vorzugsweise mit folgenden Abmessungen angeboten:
Länge in mm |
Breite in mm |
Dicke in mm |
1500 |
1000 |
10 |
|
|
2500 |
1245 |
10 |
12,5 |
15 |
2750 |
1245 |
|
12,5 |
15 |
3000 |
1245 |
|
12,5 |
15 |
Eigengewicht in kg/m² |
11,5 |
15 |
18 |
Gipsfertigputz
Gipsgebundene Spanplatten
Holzspanplatten, Einsatzgebiete sind z.B.: Boden-, Decken- und Wandverkleidungen, Entwickelt auf Grund des
zunehmenden Aufkommens von Inustriegipsen (aus der Rauchgasentschwefelung - Rehagips).
Gips-Kalkputze
Dieser Putz, der für Innenbereiche verarbeitbar ist, wird mit Stuckgips oder Putzgips und Luftkalk (Kalkhydrat =
gelöschter Kalk) hergestellt. Das Mischungsverhältnis Gips : Kalk : Sand ist gleich 1 : 1 : 3.
Gipskarton-Lochplatten
Dies sind Gipskartonplatten für dekorative und schallschluckende Wand- und Deckenbekleidungen welche oftmals
glasfaserarmiert sind. Sie besitzen durchgehende Löcher in verschiedenen Formen und Mustern, wobei der Lochanteil bis ca. 20 % der Oberfläche betragen kann.
Gipskarton-Kassetten
Gipskartonplatte
Bei Gipskartonbauplatten handelt es sich um Platten aus modifiziertem Stuckgips, zum Teil mit organischen oder
anorganischen Zusätzen hergestellt welche mit einem fest haftendem Karton ummantelt sind. Die Herstellung erfolgt
in der Regel auf einem 1,25 m breitem Endlosband, hierbei wird auf die gewünschte Länge zugeschnitten (ggf. auch
auf bestimmte Breiten). Die Festigkeit und Elastizität der Platten beruht auf der Verbundwirkung von Gipskern und
Kartonummantelung, wobei hier die Eigenschaften von der Faserrichtung des Kartons abhängig sind. Es gilt, dass
parallel zur Kartonfaser Festigkeit und Elastizität größer sind als quer zur Faser. Gipskartonplatten werden vornehmlich für Wand- und Deckenbekleidungen verwendet. Es werden zwei Arten von Gipskartonplatten unterschieden, zum einen die --> bandfertigen Gipskartonplatten und zum anderen die -->werkmäßig mechanisch
bearbeiteten Gipskartonplatten. Siehe auch --> Kantenausbildungen bei Gipskartonplatten. Weitere Informationen siehe: Gipskartonbauplatten (Verfärbungen)
| | |