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Flachbagger
Diese hauptsächlich im Straßenbau eingesetzten Bagger sind z.B.
Planier- und Schürfraupen, Erdhobelgeräte oder auch Schürfkübelwagen.
Flachbogen
Flachbrunnen
Dies ist ein vertikaler Brunnen für Grundwasserabsenkungen im Bereich bis max. 3,5 bis 4,0 m.
Flachdachablauf
Dies ist ein Regenwasserablauf mit ringförmigem Flansch zum
Einkleben in eine Dachabdichtung. Man spricht auch von Flachdachgully.
Flachdach-Gefälledämmung
Diese wird aus industriell vorgefertigten Polysterol-Partikelschaum
oder aus Polyurethan-Hartschaumplatten hergestellt, sie dienen zur Gefälleaustattung ( Stand der Technik ) und zur Wärmedämmung von Flachdächern.
Flachdachgully
Flachdachpfanne
Dachziegel mit Verfalzung, Falz mit zur Seite gerichteter Deckfuge
ohne Mittelrippe. In Verbindung mit einem Unterdach lassen sich Dachdeckungen mit dieser Pfanne bis zu einer Neigung von 11° herstellen.
Flachdachrichtlinie
Als Bestandteil der Fachregeln des Dachdeckerhandwerks spricht man
hier auch von den Richtlinien für die Planung und Ausführung von Dächern mit Abdichtungen.
Flachdecke
Dies ist eine Stahlbetonplatte, die unmittelbar, ohne Kopfverstärkung, auf Stahlbetonstützen aufliegt.
Flächenbruch
Dies ist eine Form des Versagens von Böschungen und Geländesprüngen,
sie ist gekennzeichnet durch die Ausbildung vieler, nahezu paralleler Bruchflächen.
Flächengründung
Dies ist eine Bauwerksgründung, welche die äußeren Lasten
ausschließlich oder auch überwiegend über eine horizontale oder wenig geneigte Kontaktfläche in den Baugrund einleitet.
Flächenheizung
Dies sind z.B. Wand-, Fußboden- oder Deckenheizungen, also
Heizflächen, bei denen die Bauteile neben dem Raumabschluss gleichzeitig sekundär eine Heizfunktion erfüllen.
Flächeninhalt
Einheit: Quadratmeter, Hektar, Ar.
Flächenlast
Dies ist eine Belastung die gleichmäßig über eine Fläche verteilt ist. Sie wird definiert als Kraft pro Flächeneinheit.
Flächenmäander
Flächenmaße
Flächenmoment
Flächennivellement
Höhenmeßverfahren, welche für die Aufstellung von Bebauungssplänen,
Planung und Gestaltung von Plätzen aber auch für die Planung von Industrieanlagen etc.. nötig ist, um die Geländeform größerer Flächen festzuhalten.
Flächennutzungsplan
Kurzbezeichnung: FNP. Kernstück der vorbereitenden Bauleitplanung,
hat einen orientierenden (keinen verbindlichen) Charakter;Der Flächennutzungsplan soll die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung in den Grundlagen
darstellen. Diese werden ca. alle 10-15 Jahre neu erstellt. Der Flächennutzungsplan ist der vorbereitende- und der Bebauungsplan d.h. der verbindliche Bauleitplan.
Flächentragwerk
Dies ist eine Sammelbezeichnung für Tragwerke deren
Konstruktionselemente Flächen sind. Es wird unterschieden in ebene und gekrümte Flächentragwerke bzw. in Faltwerke und Schalen.
Flächenwidmungsplan
Dies ist ein Teil des örtlichen Raumordnungsprogrammes es legt für die Flächen die zulässige Bauwidmung fest.
Flachglas
Oberbegriff für in flacher Form hergestellte Tafel-, Spiegel-, Drahtgläser etc.
Flachgründung
Flachgründungen sind im allgemein gebräuchlich. Bei ihnen werden die
Gebäudelasten in der Fundamentsohle senkrecht auf den Baugrund übertragen.
Flachkanal-System
Besonders flache und daher platzsparende Kunststoffrohre zur Be- und
Entlüftung. Einfache Verlegung durch passende Formteile und Übergangsstücke.
Flachkollektor
Flachkreuzung
Im Schienenbau ist dies eine Gleiskreuzung mit flacher Neigung
(flacher als 1:9), die mit beweglichen Herzstückspitzen versehen ist.
Flachmeißel
Flachpressplatten
Flachs als Dämmstoff
Dämmplatten aus Flachs zeichnen sich durch hohe Elastizität aus
und können daher einfach fugenfrei zwischen die Sparren geklemmt werden (ohne zu tackern). Anwendungsbereich zur Wärme- und Schalldämmung für Wände und Decken, und zur Wärmedämmung für den
Dachausbau. Wiederstandsfähig gegen Fäulnis, Schimmelbefall und Ungeziefereinwirkung. Aufgebaut aus einem nachwachsenden Rohstoff, geringer Energiebedarf bei der Herstellung und Montage,
hautsympathische Verarbeitung, feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, umweltverträgliche Entsorgung. Brandverhalten: B 2; Mindestrohdichte: ca. 30 kg/m³; Wärmeleitgruppe i.d.R. 040;
Diffusionswiederstandszahl: ca. 1.
Flachspülklosett
Dies ist eine flache Beckenschüssel mit geringem Wasserinhalt. Der
Geruchsverschluss liegt im tiefer liegenden gebogenen Ablauf. Diese bodenstehenden oder wandhängenden Spülklosetts werden in Deutschland für Wohnbauten, Hotels oder Büros noch viel verwendet. Im
Ausland sind sie teilweise nicht mehr zugelassen, u.a. wegen der relativ großen Geruchsbelästigung und der daraus resultierenen Unhygiene.
Flachsturz
Diese Sturzart bestehen aus einem vorgefertigten, bewehrten Zuggurt
und erlangen im Zusammenwirken mit einer Druckzone aus Beton oder Mauerwerk, oder beidem zusammen ihre Tragfähigkeit. Der Zuggurt kann mit oder ohne Schalen, z.B. aus gebranntem Kalksandstein, Ton,
Leichtbeton o.ä., vorgefertigt werden.
Flachteppich
Dies ist ein Webteppich aus Kett- und Schußfäden ohne polbildendes
(-->Pol) Fadensystem, sie werden auf Wirk- und Strickmaschinen hergestellt.
Flachziegelsturz
Dies ist ein -->Flachgurt, dessen Zuggurt mit schalenförmig ausgebildeten Ziegeln hergestellt ist.
Flamboyant
Dies ist ein durch ein stark geschweiftes Maßwerk geprägter
französischer Stil der Spätgotik (ca. 1400 bis ca.1500).
Flämischer Verband
Backsteinverband bei welchem die Steinreihen fortlaufend mit drei
Ganzsteinen einem Dreiviertelstein im Verband gemauert werden.
Flamme
- Verbrennungszone in der Gasphase.
- Bezeichnung für eine langgezogene Fischblase.
Flammenausbreitung
Flammenausbreitungsgeschwindigkeit
Dies ist die, von der -->Flammenfront, während ihrer
-->Flammenausbreitung, unter festgelegten Prüfbedingungen, per Zeiteinheit zurückgelegte Strecke. Einheit: m/s.
Flammenausbreitungszeit
Dies ist die Zeit, die eine -->Flammenfront benötigt, um sich auf
der Oberfläche eines in Brand gesetzten Materials über eine festgelegte Strecke ausbreitet oder um um einen bestimmten Teil der Oberfläche unter festgelegten Prüfbedingungen zu bedecken. Einheit: s.
Flammenfront
Dies ist die Begrenzung der Verbrennungszone, in der Gasphase, an der Oberfläche eines Materials.
Flammenüberwachung
Flammenwiderstand
Dies ist die Eigenschaft eines Materials, durch die seine
Verbrennung, unter Beflammung, verzögert, verhindert oder beended wird.
Flammhemmer
Dies eine Substanz, die bei der Zugebung zu einem Material oder
einer Behandlung eines Materials mit selbiger angewendet wird um, unter bestimmten Versuchsbedingungen, die Flammenentstehung und/oder Flammenausbreitung zu unterdrücken, zu verzögern und/oder
wesentlich zu verringern.
Flammpunkt
Dieser Punkt wird als die niedrigste Temperatur, bei der zu einer
bestimmten Prüfbedingungen eine Flüssigkeit ausreichend brennbare flüchtige Zersetzungsprodukte entwickelt, die sich bei Kontakt mit einer Zündquelle sofort entzünden, bezeichnet.
Flammschutzmittel
Zählen als -->Dioxinbildner, dienen dazu die Entflammbarkeit
verschiedener Materialien zu reduzieren. Zusammengefasst dienen sie dazu,
- die Verbrennung zu verzögern.
- die Entzündbarkeit herabzusetzen.
- die Flammbildung zu erschweren bzw. zu verhindern.
Flammstrahlen (Fassadenreinigung)
Hier wird mittels einer Flammlanze die Oberfläche thermisch
beansprucht. Die Anstrichoberfläche verbrennt oder wird weich und kann abgestoßen werden. Vorsicht, eine thermische Beanspruchung des Untergrundes kann nicht ausgeschlossen werden.
Flammverfahren
Dies ist u.a. das Klebeverfahren für Bitumenbahnen und Metallbänder (auch als Flämmverfahren betitelt).
Flankendämm-Maß
Dies ist ein, auf die Trennfläche bezogenes, Schalldämm-Maß eines
flankierenden Bauteils. Dieses Schalldämm-Maß ergibt sich, wenn der Schall auf dem jeweils betrachteten Flankenweg übertragen wird.
Flankenschutzeinrichtung
Im Gleisbau ist dies eine Einrichtung zur Verhinderung feindlicher
Zug- oder Rangierfahrten, wie z.B. Gleissperren, Weichen oder Signale.
Flansch
Dies kann die an einem Stahlrohr angebrachte Rohrverbindung sein
aber auch der unterste und oberste Teil eines gewalzten Formstahls.
Flaschenkehle
Bezeichnung für eine Hohlkehle, für z.B. Wand/Decken - Anschluß oder
auch Wand/Boden - Anschluß, zur Erstellung diente oft eine Flasche, welche durch den noch verarbeitungsfähigen Putz gezogen wurde.
Flaschensiphon
Dies ist ein -->Siphon, der wie eine Flasche funktioniert in die
man ein langes Rohr steckt und der zumeist für Abflussleitungen von Waschbecken bzw. Handwaschbecken dient. Das Abwasser gelangt von oben durch das Rohr (Abflussrohr) in die Flasche und wird hierbei
seitlich (an der Flaschenwand) zum Abfluss hochgedrückt, das verbleibende Wasser dient als Geruchsverschluss.
Flaschenzug
Flechtband
Auch als Guilloch bezeichnet ist dies ein Dekorationsmuster aus
einem oder mehreren miteinander verschlungenen Streifen.
Flechtparkett
Hierbei werden die einzelnen Parkettelemente so verlegt, daß sich optisch eine Verflechtung erkennen lässt.
Fledermausgaube
-->Dachgauben, hier scheint das Dach angehoben zu sein, ohne senkrecht stehende Gaubenseiten.
Fleuron
Fliegende Bauten
Dies sind Bauten, die sich nur kurzzeitig am selben Ort befinden, wie z.B. Karussels, Tribünen etc.
Fliegentür
Dies ist eine Türkonstruktion die mit einer, durch ein feines Fliegengitter bespannten Öffnung versehen ist.
Fliehkraft
Fliehkräfte treten u.a. bei Brücken, mit gekrümmten Grundrissen auf
oder bei Trägern, die durch nicht ausgewuchtete Maschinen belastet werden, auf.
Fliesenabriebgruppe
Fliesenarten
Fliesenbeständigkeit
Die chemische Beständigkeit von Fliesen wird laut EN 106 für
unglasierte und EN 122 für glasierte Fliesen definiert. Unglasierte Fliesen sind gegen Flußsäure und gegen die meisten anderen Säuren und Laugen beständig. Die jeweilige Eignung der Fliesen kann bei
den Herstellerwerken angefragt werden.
Fliesenbiegefestigkeit
Die Biegefestigkeit nach EN (EN 100) sagt in N/mm² aus, welcher
Krafteinwirkung quer zur Achse die Fliese widersteht, bevor sie bricht.
Fliesenbrennverfahren
- Monocottura - Einmal-Brand: Bei unglasierter Ware erfolgt nach der Trocknung sofort der Brand. Bei glasierten Materialien erfolgt nach der
Trocknung zuerst das Glasieren, danach der Brand.
- Bicottura - Zweimal-Brand: Zuerst wird der Scherben gebrannt (Bisquitbrand), dann glasiert und danach erfolgt der 2. Brand (Glasurbrand).
- Dekorbrand: Die Dekore werden aufgebracht (per Hand, als Abzieher oder im Siebdruckverfahren), nachdem die Unifliese fertig ist. Danach
noch einmal, oder, falls technisch notwendig, mehrere Male gebrannt.
Fliesenbruchkraft
Abkürzung: F. Diese beschreibt die Krafteinwirkung in N, bei der die Fliese bricht.
Fliesenformate
Grundsätzlich gibt es bei Fliesen keine Grenzen bei der
Formenvielfalt und auch kein Format, welches für Hersteller verpflichtend ist. Quadratische Fliesen sind z.B. oft in den Maßen 15 x 15, 20 x 20 und 30 x 30 cm erhältlich, man findet jedoch auch
zahlreiche zu Rechteck-, Dreieck-, Sechs- und Achteck- Fliesen. Fliesen im Format 10 x 10 cm oder kleiner werden als Mosaik bezeichnet. Es gibt jedoch bei den Formatbeschreibungen zwei
unterschiedliche Maßbezeichnungen:
- Nennmaß: Hierunter versteht man die Fliesenmaße z.B. 15 x 15 cm beim Format 15/15 cm, ohne Einbeziehung der Fuge.
- Modulformat: Hier handelt es sich um ein Format, bei dem die Fliesenmaße um die Fuge verkleinert werden. Das Format 148/148 mm ergibt erst
bei der Verlegung 15 x 15 cm (also inkl. der Fuge).
Fliesenfugen
Fugen sind bei keramischen Belägen notwendig, um die
herstellungsspezifischen Maßtoleranzen auszugleichen (geregelt in EN 98). Allgemein werden folgende Fugenbreiten für trockengepreßten Fliesen der Gruppe B empfohlen:
- bis 100 mm Kantenlänge: Fugenbreite ca. 2 mm
- bis 200 mm Kantenlänge: Fugenbreite ca. 3 mm
- bis 600 mm Kantenlänge: Fugenbreite ca. 4 mm
Bei stranggezogenen Fliesen der Gruppe A wird allgemein folgendes empfohlen:
- über 115 mm Kantenlänge: Fugenbreite 5-10 mm
Besondere Regelungen gelten für elastische Ausbildungen von Dehn-
und Randbegrenzungsfugen und ihre Dimensionierungen. Hierzu sind die entsprechenden Verarbeitungsrichtlinien einzuhalten und technisch dringend erforderlich.
Fliesenherstellung
Zur Fliesenherstellung werden die Rohstoffe, Tone, Talkum, Kaolin,
Kreide, Quarze und Feldspate in einer Trommelmühlen gemahlen. Maiolicafliesen, Monoporosafliesen und Steingutfliesen nach EN (EN 159) bestehen zum überwiegenden Teil aus Ton , Kaolin, Kreide, Talkum
und Quarzsand mit einem geringen Anteil von Feldspat. Es handelt sich hier um feinkörnige, poröse Scherben mit einer Wasseraufnahme bis über 10%. Steinzeugfliesen nach EN (EN 176) werden aus Ton,
Kaolin, Quarzsand und einem größeren Anteil Feldspat hergestellt. Der Steinzeugscherben ist wesentlich widerstandsfähiger und hat einen oft glasartigen, dichten Scherben mit einer Wasseraufnahme
meist unter 3%. Nach der Zugabe von Wasser wird aus dem Tongemisch ein dünnflüssiger Schlicker welcher dann mittels Siebe und Magneten gereinigt wird. Die aufbereitete Masse wird anschließend in
Sprühtrocknern luftgetrocknet und gelangt als Pulver in die Massesilos. Von diesem Silo wird die Masse in die hydraulische Presse gefördert und mit ca. 1.500 Tonnen je Pressvorgang gepresst
(Formgepresst bei pulverisierte Ton oder in Stranggepresst bei feuchter Tonkonsistenz). Nach dem Pressen wird den Fliesen in einem Trockner der größte Teil der Pressfeuchtigkeit entzogen. Erst dann
können sie glasiert bzw. sofort gebrannt werden. Beim Brennen wird in unterschiedliche -->Fliesenbrennverfahren unterschieden.
Fliesenleitfähigkeit, elektrisch
Für die keramische Fliesen gilt, dass sie grundsätzlich nicht
leitfähig sind und kaum elektrostatische Aufladungen speichern. In Verbindung mit geeigneten Verlegemaßnahmen können sie aus diesem Grund auch in Operationsräumen und unter Computer-Arbeitsplätzen
verlegt werden.
Fliesenplan
Dies ist die maßstäbliche (M. 1:10 oder 1:20) Darstellung des
Fliesenrasters (Fugenbild) eines Fußbodens mit der Ansicht der Räume und den dazugehörigen Einrichtungen, wie z.B. in Sanitärräumen, die dazugehörigen Sanitärgegenstände, Einrichtungen und
Installationsauslässe.
Fliesen, unglasiert
Fließbeton
Dieser Beton wird mit dem Zusatz von Betonverflüssiger hergestellt,
somit ist hierbei der Verdichtungsaufwand geringer als bei Normalbeton.
Fließdruck
In der Trinkwassertechnik ist dies der erforderliche statische
Überdruck an der ungünstigsten Entnahmestelle bei Trinkwasserableitungen (wenn Wasser fließt). Einheit: bar.
Fließestrich
Fließestrich ist ein Estrich, der sich durch leichten Einbau und die
selbstnivellierende Oberfläche auszeichnet. Der werkgemischte Trockenmörtel wird z.B. in Silos angeliefert und an der Baustelle unter Zugabe von Wasser mit entsprechenden Mischpumpen zur Einbaustelle
gefördert. Fleißestrich wird ohne große körperliche Anstrengung und Verdichtungsaufwand eingebaut. Das Abziehen der Oberfläche entfällt. Als Fließestrich eignet sich besonders der Anhydritestrich,
aber auch Zementestrich wird als Fließestrich geliefert und eingebaut.
Fließgelenk
Dies ist ein Rechenmodell, das bei Anwendung der Fließgelenktheorie
für Stabwerke, mit dem die tatsächlich vorhandenen plastischen Verkrümmungen eines Stabbereiches, näherungsweise zu einem Knickwinkel im Fließgelenk zusammen gefasst werden.
Fließgelenktheorie
Dies ist eine Näherungsplastizitätstheorie für Stabwerke aus
Material mit ausgeprägtem Plastizierungvermögen. Es wird hierbei in Fließgelenktheorie I. und II. Ordnung, je nachdem, ob eine Stabilitätsgefährdung des Systems berücksichtigt wird oder nicht,
unterschieden.
Fließgewässer
Fließgrenze
Dies ist die Grenze für die Spannung eines Werkstoffes, ab der die
Dehnung gegenüber denen des elastischen Verhaltens stark zunehmen.
Fließgrenze bei Bodens
Diese ist vom Wassergehalt des Bodens abhängig,es handelt sich
hierbei um den Übergangspunkt vom flüßigem zum knetbarem Zustand.
Fließgrenze bei Stahl
Dies ist ein Statikbegriff für die Zone in der unter Belastung erhebliche und bleibende Formveränderungen stattfinden.
Fließmittel
Kurzbezeichnung FM; diese Zusatzmittel ermöglicht eine sehr weiche
und fließfähige Konsistenz mit einem vergleichsweise niedrigem Wassergehalt bei der Herstellung von Frischbeton wird hiermit eine geringe Verdichtungsenergie benötigt.
Fließspannung
Dies ist u.a. die Spannung, bei welcher sich ein Werkstoff plastisch vehält (fließt).
Fließverhalten
Dieses Verhalten von Beschichtungen bestimmt im wesentlichen die Eigenschaften:
- Standvermögen an senkrechten Flächen
- Verlauf
- Tropfenbildung beim Tauchverhalten
- Spritzneigung
- Streichwiderstand.
Erreicht wird dies durch die Auswahl und Menge entsprechender
Additive wie z.B. Verdicker, oberflächenaktive Substanzen, Trocknungsverzögerer, Tenside sowie die Art und Menge der Lösemittel bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen.
Flipflop
Floatglas
Floating -Buttering-Verfahren
Verarbeitungstechnik von Fliesenkleber, hierbei wird der
Fliesenkleber auf die Rüchseite des Belagmaterials und auf den Untergrund aufgetragen.
Floating-Verfahren
Verarbeitungstechnik von Fliesenkleber, hierbei wird der
Fliesenkleber auf den Untergrund aufgetragen und dann die Fliese hineingerüttelt.
Floatverfahren
Wurde in den 50er Jahren entwickelt und diente zur Herstellung von
Spiegelgläsern mit verzerrungsfreier Oberfläche, mit der durchführung dieses Herstellungsprozesses war keine weitere Oberflächenbehandlung des Glases mehr nötig.
Flockenteppiche
Bei diesen Teppichen ist mit einem vorgefertigtem Träger eine
Schicht von Flockenfasern, die auf elektrostatischem Wege orientiert und aufgebracht sind, adhäsiv verbunden. Die Flockenteppiche haben immer eine velourartige Oberfläche.
Flockung
Dies ist die Erzeugung von Flocken aus ungelösten oder kolloidal
gelösten Stoffen, ggf. auch unter Zugabe von Chemikalien.
Flokkulation
Bei einem flüssigen Beschichtungsstoff betitelt dies die erneute
Zusammenballung (Reagglomerierung) von bereits benetzten oder/und dispergierten Pigmentpartikeln oftmals aufgrund ungenügender Stabilisierung. Dieser Vorgang entsteht vor allem während der Lagerung.
Äußern tut sich die Flokkulation durch ein Nachlassen des ursprünglichen Färbevermögens (Aufhellung oder Farbverschiebung). Die Flokkulation läßt sich bei Beschichtungen durch ein kräftiges Aufrühren
rückgängig machen.
Flor
Flora Fauna Habitat
Abkürzung: FFH. Hier handelt es sich laut dem
Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG § 32) um Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung.
Florida-Bewitterung
Flotation
In der Wasserverorgung ist dies die Abscheidung von Feststoffen aus
dem Wasser. Dies geschieht hier durch ein Aufschwimmen unter der Wirkung von Gas.
Flowing Tracery
Fluat
Kieselflußsäureverbindung (ein Salz der Kieselfluorwasserstoffsäure
wie z.B. Fluorsilikate, Silicofluoride, -Metallverbindung der Flusssäure) wird sehr oft als Oberflächenschutz eingesetzt.
Fluatieren
Fluatierung
Bei Beschichtungen ist die Fluatierung (auch als Ätzung betitelt)
die Neutralisation und Härtung alkalischer Untergründe durch Auftragen eines Fluats (-->Fluat). Unter anderem werden häufig Neuputzstellen bei Putzausbesserungen (z.B. bei Renovierungen)
fluatiert, um deren hohe Alkalität zu reduzieren und den älteren Putzflächen anzugleichen und um Ausblühungen und Verseifungen zu vermeiden.
Fluchten
Bezeichnung für das Abstecken von Geraden in der Vermessungstechnik;
es wird zwischen direktem- und indirektem Fluchten unterschieden; Deffiniert wird das Fluchten durch mindestens drei hintereinander liegenden Punkten; Voraussetzung hierfür ist die begehbarkeit der
Punkte, lotrechte Fluchtstäbe, eine gegenseitig freie Sicht und die Fluchtlänge sollte maximal 150 bis 200 m betragen.
Flüchtige Bestandteile
Bei einem Beschichtungsstoff sind dies diejenigen Anteile, welche
unter definierten Bedingungen, wie z.B. Zeit, Temperatur und Druck, verdunsten bzw. verdampfen.
flüchtige organische Verbindungen
Flüchtige organische Verbindungen werden gemäß der WHO nach ihrem
Siedepunkt bzw. der daraus resultierenden Flüchtigkeit wie folgt eingeteilt:
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Beschreibung
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Siedebereich
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Very Volatile Organic Compound (Abkürzung: VVOC)
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< 0 bis 50…100°C
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Volatile Organic Compound (Abkürzung: VOC)
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50…100 bis 240…260°C
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Semi Volatile Organic Compound (Abkürzung: SVOC)
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240…260 bis 380…400°C
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Organic compound associated with particulate matter or particulate organic matter (Abkürzung: POM)
|
380°C
|
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Fluchtlinie
Dies ist der Überbegriff für die von der Raum- und Bauordnung festgelegten Bau-, Straßenfluchten-, Grenzfluchtlinien
etc.
Fluchtstab
Dies ist ein geodätisches Meßintrument; dient zur Absteckung von Geraden, hierbei werden zuerst die Endpunkte
markiert, weitere Punkte werden in den erforderlichen Abständen durch weitere Fluchtstäbe markiert.
Fluchttreppe
Dies sind Treppen, welche ständig zugängig sind und im Katastrophenfall die zu nutzenden Treppenanlagen
innehalb oder außerhalb von Gebäuden darstellen.
Flugasche
Flugaschehüttenzement
Wie Flugaschezement nur wird neben 15 % Flügasche auch 15 % Hüttensand beigemischt, die neue Bezeichnung
nach EU ist Portlandflugaschehüttenzement.
Flugaschezement
Flugaschezement (neue Bezeichnung nach EU ist Portlandflugaschezement) entspricht der -
->Zementfestigkeitsklasse 35 L und enthält ausser Zementklinker bis zu 22,5 +/- 7,5 M.% Flugasche. Dadurch
erreicht dieser Zement folgende Eigenschaften, womit er besonders im Wasser- und Tunnelbau zum Einsatz kommt :
- langsamere Erhärtung mit einer geringen Frühfestigkeit
- eine geringere Hydrationswärme
- einen geringeren Wasseranspruch
- längere Verarbeitbarkeitszeit
- eine mittlere Nacherhärtung
- stärkere Erhärtungsverzögerungen bei niedrigeren Temperaturen
- eine verbesserte Pumpfähigkeit bei Betonen
Flügel
U.a. der bewegliche, zu öffnende Teil von Fenster- oder Türkonstruktionen.
Flügelholz
Teil des -->Flügelrahmens, es wird unterschieden zwischen oberes Flügelholz, unteres Flügelholz und aufrechtes
Flügelholz.
Flügelrahmen
Flügelsonde
Flügelwand
Als Flügelwand wird eine Wand bezeichnet die seitlich eine Straße oder einen Eingang o.ä. flügelartig (wie ein
aufgeklappter Flügel) begrenzt. Es kann sich hierbei auch um eine Felswand seitlich eines Gebirgsweges oder einer Gebirgsstraße handeln.
Flugsparren
Ein Flugsparren ist ein Sparren der vor und nicht auf der Giebelwand angeordnet ist (ausserhalb des Giebels). Mit
einem oder mehreren Flugsparren kann der Dachüberstand an der Giebelseite entsprechend vergrößert werden.
Fluidoplaste
Dies ist ein Kunststoff der bei Raumtemperatur dauerverformbar und zum Teil selbstklebend ist. Verwendet wird
dieser für Haftkleber, Dichtungskitte etc.
fluktierendes Wasservolumen
In der Wasserversorgung ist dies das Wasservolumen, welches gespeichert werden muss, um bei einem Verbrauch,
der den Förderstrom übersteigt, zur Bedarfsdeckung zur Verfügung zu stehen.
Fluoreszenz
Dies ist die Eigenschaft eines Stoffes der bei Bestrahlung mit Licht selbst zu leuchten beginnen, indem er die
auftretende Strahlung unter Änderung der Wellenlänge sofort wieder abstrahlt.
Fluorkohlenwasserstoffe
Kurzbezeichnung FCKW; die darin enthaltenen Chloratome bauen die als Strahlenschutzschild bekannte und
lebensnotwendige Ozonschichtab, durch Spaltung der Ozonmoleküle in Sauerstoff wird diese Reaktion hervorgerufen und führt zum sogennanten Ozonloch.
Fluoroanhydrit
Dieser Anhydrit entsteht bei der Flußsäure-Herstellung durch Reaktion von Flußspat mit konzentrierter
Schwefelsäure. Fluoroanhydrit wird auch synthetischer Anhydrit genannt.
Flur
Flurbereinigung
Zweck der Flurbereinigung ist die Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und
Forstwirtschaft sowie die Förderung der jeweiligen Landeskultur und der Landesentwicklung. Durch die
Zusammenlegung zersplitterter Flurstücke, die Anlage von Wegen und landschaftspflegerische Maßnahmen bei
Gehölzen und Gewässern kann die Ackerfläche an die modernen betriebswirtschaftlichen Erfordernisse angepasst
und gleichzeitig die ökologische Qualität der Landschaft verbessert werden. Allerdings wurden auch hierbei in der
Vergangenheit schwere Fehler, wie z.B. die Rodung von Streuobstwiesen, die Beseitigung von Hecken und
Feldgehölz, das Kanalisieren und Verrohren von Bächen, begangen, die in der Gegenwart teilweise wieder rückgängig gemacht wurden und werden.
Flurbereinigungsverfahren
Flurbuch
Im Zusammenhang mit den Kartenwerken bildet dieses die Grundlage für den Nachweis allen Grundbesitzes.
Flurkarte
Dies ist eine Karte im Maßstab 1:500 bis 1:5000, eingetragen sind hier Grundstücke, welche mit Gemarkung, Flur,
Flurstück mit genauer Grenzangabe und Gemeinde ausgezeichnet sind, weiter wird auch die Nutzungsart ausgewiesen (z.B. Garten, Acker, Wald, Wiese, Straßen etc.).
Flurstücke
Diese werden in der Flurkarte mit besonderen Nummern aufgeführt, diese Nummerierung wird nach Abstammung
ausgewiesen, d.h. die bisherige Nummer des Stammflurstückes bildet den Zähler, während der Nennereine mit eins
beginnende, fortlaufende Unterscheidungsnummer erhält (z.B. Stammflurstück hat die Nummer 45 und soll in zwei
Bauplätze aufgeteilt werden, so entstehen die neuen Nummern für die neuen Flurstücke wie folgt: 45/1 und 45/2).
Flussäure
Dies ist ein, bei Fassadenreinigungen eingesetzter, saurer Reiniger, er dient zur Entfernung von silicatisch
gebundenen Filmen durch die Auflösung als Hexafluorkieselsäure.
Flüssige Brennstoffe
Flüssige Brennstoffe sind vorwiegend Mischungen von Kohlenwasserstoffen, wie Benzol, Benzin, Gasöl, Petrolium,
Spiritus, Dieseltreibstoff und -->Heizöl.
Flüssiggas
Kurzzeichen: F. Diese Gase bestehen aus Kohlenwasserstoffen, in erster Linie Propan und Butan sowie auch aus
Gemischen von beiden.
Flüssiggasanlagen
Hier handelt es sich u.a. um Versorgungsanlagen für Heizung und Warmwasserbereitung. Es wird in ortsfeste und
ortsbewegliche Behälter unterschieden, bzw. Tanks und Flüssiggasflaschen. Tanks werden für oberirdische, halboberirdische und unterirdische Lagerung im Freien hergestellt.
Flüssigkeitsdruck
Flüssigkeitsschild
Flüssigkeitsstrahler
Flußstahl
Dieser zähe und feste Stahl wird durch Entkohlung von Roheisen in der Bessemer- oder Thomasbirne in flüssigem
Zustand gewonnen.
Flutmulde
Dies ist eine Entlastungsrinne, welche zur Hochwasserabführung dient und in der Regel als Grünland genutzt wird.
Fluxbitumen
Unter dieser Bitumenlösung versteht man ein weiches Bitumen, welches mit schwerflüchtigen Fluxölen (auf
Mineralölbasis) verschnitten wird, dadurch erreicht man eine Heruntersetzung der Viskosität.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Fl..] [Fm..] [Fo..] >> weiter
Fm
- Abkürzung Fm für -->Fermium.
- Abkürzung FM für -->Fließmittel, -->Betonzusatzmittel.
FM-Verfahren (Fassadenreinigung)
Dies ist ein schonendes Partikelstrahlverfahren, dass mit sehr feinen Strahlmitteln arbeitet.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Fl..] [Fm..] [Fo..] >> weiter
Foamglas
Fogging Effekt
- Allgemein versteht man unter diesem Begriff die Ablagerung dunkelgrauer bis schwarzer Feinstaubanteile aus
der Innenraumluft auf Decken, Wänden oder auch Möbel sowie andere Einrichtungsgegenstände (-->Schwarze Wohnung).
- In der KFZ-Industrie versteht man unter diesem Begriff den, durch Kondensation flüchtigen Bestandteile aus
den Innenverkleidungen fabrikbeuer PKW, hervorgerufenen trüben Niederschlag auf der Innenseite von Autoscheiben.
Folgeschaden
Dies ist ein Schaden welcher auf eine mangelhafte Leistung im Werksvertragsrecht zurückgreift oder im
Zusammenhang mit einem Versicherungsfall eingetreten ist. Es kann sich hierbei z.B. um die Kosten für einen Sachverständigen handeln.
Folienformteile
Folienfront
Dies ist eine Kunststofffolie, welche nahtlos über z.B. eine Küchenfront gezogen ist.
Folly
Künstliche Ruine oder sonstige phantastische Architektur als Blickfang in einem englischen Landschaftsgarten.
Fond
Dies ist ein lichtbeständiger Farbaufdruck, z.B. auf Tapeten.
Fondtapeten
Dies sind glatte oder gaufrierte (geprägt, gerillt oder auf glatte Gewebe aufgeklebte Muster) Tapeten aus leichtem,
mittelschwerem oder schwerem holzhaltigem Papier mit Grundfarbe oder leichtem, mittelschwerem oder schwerem holzfreiem Papier mit oder ohne Grundfarbe, mit Mustern bedruckt.
Fondtapeten als Tapetenwechselgrund
Dies sind Tapeten aus mittelschwerem holzfreiem Papier mit Grundfarbe oder mittelschwerem holzfreiem Papier mit
oder ohne Grundfarbe, mit Mustern bedruckt. Zusätzlich sind diese Fondtapeten so ausgerüstet, dass diese für eine nachfolgende Tapezierung als Tapetenwechselgrund verwendet werden können.
Fontana
Der römische Architekt Carlo Fontana (1638-1714) arbeitete ca. 10 Jahre für -->Bernini und bildete Architekten wie
Pöppelmann, Gibbs, Hildebrandt oder auch Fischer von Erlach aus.
Förderanlage
Förderleistung
In der Wasserversorgung ist dies die, von einer Pumpe auf den Förderstrom übertragene Leistung.
Fördermittel
Der Hausbau kann ebenso wie Maßnahmen zur Modernisierung oder Energie-Einsparung mit öffentlichen Mitteln
gefördert werden. Förderungsformen sind z. B. Steuervergünstigungen, Darlehen oder Beihilfen. Geregelt wird die
Förderung nicht nur durch Bundesgesetze, sondern auch durch zusätzliche Gesetze, Verordnungen und Förderprogramme der einzelnen Bundesländer.
Förderschnecke
Mit einer Schneckenwelle besetzt dient dieser Maschinenteil zur Beförderung von sandigen und staubfeinen
Baustoffen, wie z.B. Putz, Sand etc.
Förderstrom
In der Abwassertechnik der rechnerisch angesetzte Volumenstrom einer Fördereinrichtung (z.B. Pumpe).
Formaldehyd
Ein Umweltgift; farblos, stechend riechendes Gas wird auch als Desinfektionsmittel eingesetzt
(Ameisensäurealdehyd). Möbel müssen in Deutschland seit 1986 den Grenzwert von 0,1 ppm (part per million) einhalten.
Formaldehydabgabe
Das Formaldehydgas ist bei entsprechender Konzentration unangenehm bzw. lebensgefährlich für den Menschen.
Die personenabhängige Wahrnehmungsgrenze liegt bei ca. 0,1 bis 0,3 ppm. Nachfolgend einige Wirkungen von Formaldehydgas beim Menschen nach kurzfristiger Exposition:
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ppm
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Erscheinungen
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0,05 bis 1,0
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Geruchsschwelle
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0,01 bis 1,6
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Schwelle für Reizungen der Augen
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0,08 bis 1,6
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Augen und Nase werden gereizt
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0,5
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Schwelle für Reizungen der Kehle
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2 bis 3
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Stechen in Nase, Augen und hinterem Pharynx
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4 bis 5
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für 30 min. erträglich, zunehmend Unbehagen und Tränenfluß
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10 bis 20
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nach wenigen min. starker Tränenfluß, bis 1 Std. nach Exposition anhaltend, sofort Dyspnoe, Husten, Brennen in Nase und
Kehle
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30
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Lebensgefahr, toxisches Lungenödem, Pneumonie
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Formaldehydharz
Dieses Harz wird durch die Polykondensation des -->Formaldehyds mit einer zweiten Komponente (wie z.B. Phenol
oder Resorcin) zu Phenolplasten oder z.B. mit Harnstoff oder Melamin zu Aminoplasten (-->Harnstoffharz) hergestellt.
Formänderungen bei Bauteilen
Können sein:
- Verkürzung der Bauteile in Folge von der Austrocknung z.B. des Anmachwassers (Schwindvorgang)
- Ausdehnungen durch Erwärmung der Bauteile (Dilation)
- Verkürzung durch Abkühlen der Bauteile (Kontraktion)
- Durchbiegung der tragenden Bauteile durch Belastungen
Formänderungsarbeit
Dies ist z.B. bei elastischen Tragwerken, die durch Formänderung gespeicherte potentielle Energie, wie z.B. bei
einem Stab, der nur durch Zugkraft beansprucht wird (Formänderungsarbeit = 1/2 mal Zugkraft mal Stabverlängerung).
Formänderungsenergie
Formensprache
Formstahl
Stahl der vorgeformt ist, z.B. -->IPE, -->IPBI, -->IPB.
Formteile
- Oberbegriff für alle im Rohrbau vorkommenden nicht geradlinig laufende Bauteile.
- Allgemeiner Oberbegriff für vorgeformten Teile.
Formvollholz
Auch Biegeholz, dieses Holz wird unter einem Vakuumen erweicht und gestaucht, Einsatzgebiet ist z.B. der
Möbelbau oder der Flugzeug- und Fahrzeugbau. Besonders geeignet für Formvollholz ist z.B. Buche, Esche und Eiche.
Formöl
Schalungsöl, erleichtert das Ausschalen von Beton.
Forstwirtschaft
Fortluft
Dies ist die Bezeichnung für die durch das Fenster abgeführte Luft, auch für die Luft die RLT-Anlagen ins Freie
ausgeblasen wird.
Forum
Foster
Sir Norman Robert Foster, geboren im Jahr 1935 in Manchester (GB), studierte an der University of Manchester
Architktur. Gründer von Foster Associates und Team 4; Bauwerke : Collserola-Turm, Commerzbank-Turm, Duxford
Imperial War Museum, Hong Kong and Shanghai Bank, Millau-Viadukt, Reichstagskuppel, Neue Renault
-Zentrallager, Stansted Airport Terminal und viele mehr. Der vielfach ausgezeichnete Foster gilt als der wohl bekannteste Architekt des beginnenden 20. Jahrhunderts.
fossile Energieträger
Dies sind Energieträger wie z.B. Stein- oder Braunkohle, Erdgas, Heizöl, Propangas etc. Energieträger die als
endlich gelten und somit auch als “nichtnachwachsende Rohstoffe” bezeichnet werden.
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