Flachbagger
Diese hauptsächlich im Straßenbau eingesetzten Bagger sind z.B. Planier- und Schürfraupen, Erdhobelgeräte oder auch Schürfkübelwagen.
Flachbogen
Flachbrunnen
Dies ist ein vertikaler Brunnen für Grundwasserabsenkungen im Bereich bis max. 3,5 bis 4,0 m.
Flachdachablauf
Dies ist ein Regenwasserablauf mit ringförmigem Flansch zum Einkleben in eine Dachabdichtung. Man spricht auch von Flachdachgully.
Flachdach-Gefälledämmung
Diese wird aus industriell vorgefertigten Polysterol-Partikelschaum oder aus Polyurethan-Hartschaumplatten hergestellt, sie dienen zur Gefälleaustattung ( Stand der Technik ) und zur
Wärmedämmung von Flachdächern.
Flachdachgully
Flachdachpfanne
Dachziegel mit Verfalzung, Falz mit zur Seite gerichteter Deckfuge ohne Mittelrippe. In Verbindung mit einem Unterdach lassen sich Dachdeckungen mit dieser Pfanne bis zu einer Neigung von
11° herstellen.
Flachdachrichtlinie
Als Bestandteil der Fachregeln des Dachdeckerhandwerks spricht man hier auch von den Richtlinien für die Planung und Ausführung von Dächern mit Abdichtungen.
Flachdecke
Dies ist eine Stahlbetonplatte, die unmittelbar, ohne Kopfverstärkung, auf Stahlbetonstützen aufliegt.
Flächenbruch
Dies ist eine Form des Versagens von Böschungen und Geländesprüngen, sie ist gekennzeichnet durch die Ausbildung vieler, nahezu paralleler Bruchflächen.
Flächengründung
Dies ist eine Bauwerksgründung, welche die äußeren Lasten ausschließlich oder auch überwiegend über eine horizontale oder wenig geneigte Kontaktfläche in den Baugrund einleitet.
Flächenheizung
Dies sind z.B. Wand-, Fußboden- oder Deckenheizungen, also Heizflächen, bei denen die Bauteile neben dem Raumabschluss gleichzeitig sekundär eine Heizfunktion erfüllen.
Flächeninhalt
Einheit: Quadratmeter, Hektar, Ar.
Flächenlast
Dies ist eine Belastung die gleichmäßig über eine Fläche verteilt ist. Sie wird definiert als Kraft pro Flächeneinheit.
Flächenmäander
Flächenmaße
Flächenmoment
Flächennivellement
Höhenmeßverfahren, welche für die Aufstellung von Bebauungssplänen, Planung und Gestaltung von Plätzen aber auch für die Planung von Industrieanlagen etc.. nötig ist, um die Geländeform
größerer Flächen festzuhalten.
Flächennutzungsplan
Kurzbezeichnung: FNP. Kernstück der vorbereitenden Bauleitplanung, hat einen orientierenden (keinen verbindlichen) Charakter;Der Flächennutzungsplan soll die sich aus der beabsichtigten
städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung in den Grundlagen darstellen. Diese werden ca. alle 10-15 Jahre neu erstellt. Der Flächennutzungsplan ist der vorbereitende- und der
Bebauungsplan d.h. der verbindliche Bauleitplan.
Flächentragwerk
Dies ist eine Sammelbezeichnung für Tragwerke deren Konstruktionselemente Flächen sind. Es wird unterschieden in ebene und gekrümte Flächentragwerke bzw. in Faltwerke und Schalen.
Flächenwidmungsplan
Dies ist ein Teil des örtlichen Raumordnungsprogrammes es legt für die Flächen die zulässige Bauwidmung fest.
Flachglas
Oberbegriff für in flacher Form hergestellte Tafel-, Spiegel-, Drahtgläser etc.
Flachgründung
Flachgründungen sind im allgemein gebräuchlich. Bei ihnen werden die Gebäudelasten in der Fundamentsohle senkrecht auf den Baugrund übertragen.
Flachkanal-System
Besonders flache und daher platzsparende Kunststoffrohre zur Be- und Entlüftung. Einfache Verlegung durch passende Formteile und Übergangsstücke.
Flachkollektor
Flachkreuzung
Im Schienenbau ist dies eine Gleiskreuzung mit flacher Neigung (flacher als 1:9), die mit beweglichen Herzstückspitzen versehen ist.
Flachmeißel
Flachpressplatten
Flachs als Dämmstoff
Dämmplatten aus Flachs zeichnen sich durch hohe Elastizität aus und können daher einfach fugenfrei zwischen die Sparren geklemmt werden (ohne zu tackern). Anwendungsbereich zur Wärme-
und Schalldämmung für Wände und Decken, und zur Wärmedämmung für den Dachausbau. Wiederstandsfähig gegen Fäulnis, Schimmelbefall und Ungeziefereinwirkung. Aufgebaut aus einem nachwachsenden
Rohstoff, geringer Energiebedarf bei der Herstellung und Montage, hautsympathische Verarbeitung, feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, umweltverträgliche Entsorgung. Brandverhalten: B 2;
Mindestrohdichte: ca. 30 kg/m³; Wärmeleitgruppe i.d.R. 040; Diffusionswiederstandszahl: ca. 1.
Flachspülklosett
Dies ist eine flache Beckenschüssel mit geringem Wasserinhalt. Der Geruchsverschluss liegt im tiefer liegenden gebogenen Ablauf. Diese bodenstehenden oder wandhängenden Spülklosetts werden
in Deutschland für Wohnbauten, Hotels oder Büros noch viel verwendet. Im Ausland sind sie teilweise nicht mehr zugelassen, u.a. wegen der relativ großen Geruchsbelästigung und der daraus resultierenen
Unhygiene.
Flachsturz
Diese Sturzart bestehen aus einem vorgefertigten, bewehrten Zuggurt und erlangen im Zusammenwirken mit einer Druckzone aus Beton oder Mauerwerk, oder beidem zusammen ihre Tragfähigkeit. Der
Zuggurt kann mit oder ohne Schalen, z.B. aus gebranntem Kalksandstein, Ton, Leichtbeton o.ä., vorgefertigt werden.
Flachteppich
Dies ist ein Webteppich aus Kett- und Schußfäden ohne polbildendes (-->Pol) Fadensystem, sie werden auf Wirk- und Strickmaschinen hergestellt.
Flachziegelsturz
Dies ist ein -->Flachgurt, dessen Zuggurt mit schalenförmig ausgebildeten Ziegeln hergestellt ist.
Flamboyant
Dies ist ein durch ein stark geschweiftes Maßwerk geprägter französischer Stil der Spätgotik (ca. 1400 bis ca.1500).
Flämischer Verband
Backsteinverband bei welchem die Steinreihen fortlaufend mit drei Ganzsteinen einem Dreiviertelstein im Verband gemauert werden.
Flamme
- Verbrennungszone in der Gasphase.
- Bezeichnung für eine langgezogene Fischblase.
Flammenausbreitung
Flammenausbreitungsgeschwindigkeit
Dies ist die, von der -->Flammenfront, während ihrer -->Flammenausbreitung, unter festgelegten Prüfbedingungen, per Zeiteinheit zurückgelegte Strecke. Einheit: m/s.
Flammenausbreitungszeit
Dies ist die Zeit, die eine -->Flammenfront benötigt, um sich auf der Oberfläche eines in Brand gesetzten Materials über eine festgelegte Strecke ausbreitet oder um um einen bestimmten
Teil der Oberfläche unter festgelegten Prüfbedingungen zu bedecken. Einheit: s.
Flammenfront
Dies ist die Begrenzung der Verbrennungszone, in der Gasphase, an der Oberfläche eines Materials.
Flammenüberwachung
Flammenwiderstand
Dies ist die Eigenschaft eines Materials, durch die seine Verbrennung, unter Beflammung, verzögert, verhindert oder beended wird.
Flammhemmer
Dies eine Substanz, die bei der Zugebung zu einem Material oder einer Behandlung eines Materials mit selbiger angewendet wird um, unter bestimmten Versuchsbedingungen, die Flammenentstehung
und/oder Flammenausbreitung zu unterdrücken, zu verzögern und/oder wesentlich zu verringern.
Flammpunkt
Dieser Punkt wird als die niedrigste Temperatur, bei der zu einer bestimmten Prüfbedingungen eine Flüssigkeit ausreichend brennbare flüchtige Zersetzungsprodukte entwickelt, die sich bei
Kontakt mit einer Zündquelle sofort entzünden, bezeichnet.
Flammschutzmittel
Zählen als -->Dioxinbildner, dienen dazu die Entflammbarkeit verschiedener Materialien zu reduzieren. Zusammengefasst dienen sie dazu,
- die Verbrennung zu verzögern.
- die Entzündbarkeit herabzusetzen.
- die Flammbildung zu erschweren bzw. zu verhindern.
Flammstrahlen (Fassadenreinigung)
Hier wird mittels einer Flammlanze die Oberfläche thermisch beansprucht. Die Anstrichoberfläche verbrennt oder wird weich und kann abgestoßen werden. Vorsicht, eine thermische Beanspruchung
des Untergrundes kann nicht ausgeschlossen werden.
Flammverfahren
Dies ist u.a. das Klebeverfahren für Bitumenbahnen und Metallbänder (auch als Flämmverfahren betitelt).
Flankendämm-Maß
Dies ist ein, auf die Trennfläche bezogenes, Schalldämm-Maß eines flankierenden Bauteils. Dieses Schalldämm-Maß ergibt sich, wenn der Schall auf dem jeweils betrachteten Flankenweg
übertragen wird.
Flankenschutzeinrichtung
Im Gleisbau ist dies eine Einrichtung zur Verhinderung feindlicher Zug- oder Rangierfahrten, wie z.B. Gleissperren, Weichen oder Signale.
Flansch
Dies kann die an einem Stahlrohr angebrachte Rohrverbindung sein aber auch der unterste und oberste Teil eines gewalzten Formstahls.
Flaschenkehle
Bezeichnung für eine Hohlkehle, für z.B. Wand/Decken - Anschluß oder auch Wand/Boden - Anschluß, zur Erstellung diente oft eine Flasche, welche durch den noch verarbeitungsfähigen Putz
gezogen wurde.
Flaschensiphon
Dies ist ein -->Siphon, der wie eine Flasche funktioniert in die man ein langes Rohr steckt und der zumeist für Abflussleitungen
von Waschbecken bzw. Handwaschbecken dient. Das Abwasser gelangt von oben durch das Rohr (Abflussrohr) in die Flasche und wird hierbei seitlich (an der Flaschenwand) zum Abfluss hochgedrückt, das
verbleibende Wasser dient als Geruchsverschluss .
Flaschenzug
Flechtband
Flechtparkett
Fledermausgaube
-->Dachgauben, hier scheint das Dach angehoben zu sein, ohne senkrecht stehende Gaubenseiten.
Fleuron
Fliegende Bauten
Dies sind Bauten, die sich nur kurzzeitig am selben Ort befinden, wie z.B. Karussels, Tribünen etc.
Fliegentür
Dies ist eine Türkonstruktion die mit einer, durch ein feines Fliegengitter bespannten Öffnung versehen ist.
Fliehkraft
Fliehkräfte treten u.a. bei Brücken, mit gekrümmten Grundrissen auf oder bei Trägern, die durch nicht ausgewuchtete Maschinen belastet werden, auf.
Fliesenabriebgruppe
Fliesenarten
Fliesenbeständigkeit
Die chemische Beständigkeit von Fliesen wird laut EN 106 für unglasierte und EN 122 für glasierte Fliesen definiert. Unglasierte Fliesen sind gegen Flußsäure und gegen die meisten anderen
Säuren und Laugen beständig. Die jeweilige Eignung der Fliesen kann bei den Herstellerwerken angefragt werden.
Fliesenbiegefestigkeit
Die Biegefestigkeit nach EN (EN 100) sagt in N/mm² aus, welcher Krafteinwirkung quer zur Achse die Fliese widersteht, bevor sie bricht.
Fliesenbrennverfahren
- Monocottura - Einmal-Brand: Bei unglasierter Ware erfolgt nach der Trocknung sofort der Brand. Bei glasierten Materialien erfolgt nach der Trocknung zuerst das Glasieren, danach der Brand.
- Bicottura - Zweimal-Brand: Zuerst wird der Scherben gebrannt (Bisquitbrand), dann glasiert und danach erfolgt der 2. Brand (Glasurbrand).
- Dekorbrand: Die Dekore werden aufgebracht (per Hand, als Abzieher oder im Siebdruckverfahren), nachdem die Unifliese fertig ist. Danach noch einmal, oder, falls technisch notwendig, mehrere Male
gebrannt.
Fliesenbruchkraft
Abkürzung: F. Diese beschreibt die Krafteinwirkung in N, bei der die Fliese bricht.
Fliesenformate
Grundsätzlich gibt es bei Fliesen keine Grenzen bei der Formenvielfalt und auch kein Format, welches für Hersteller verpflichtend ist. Quadratische Fliesen sind z.B. oft in den Maßen 15 x
15, 20 x 20 und 30 x 30 cm erhältlich, man findet jedoch auch zahlreiche zu Rechteck-, Dreieck-, Sechs- und Achteck- Fliesen. Fliesen im Format 10 x 10 cm oder kleiner werden als Mosaik bezeichnet.
Es gibt jedoch bei den Formatbeschreibungen zwei unterschiedliche Maßbezeichnungen:
- Nennmaß: Hierunter versteht man die Fliesenmaße z.B. 15 x 15 cm beim Format 15/15 cm, ohne Einbeziehung der Fuge.
- Modulformat: Hier handelt es sich um ein Format, bei dem die Fliesenmaße um die Fuge verkleinert werden. Das Format 148/148 mm ergibt erst bei der Verlegung 15 x 15 cm (also inkl. der Fuge).
Fliesenfugen
Fugen sind bei keramischen Belägen notwendig, um die herstellungsspezifischen Maßtoleranzen auszugleichen (geregelt in EN 98). Allgemein werden folgende Fugenbreiten für trockengepreßten
Fliesen der Gruppe B empfohlen:
- bis 100 mm Kantenlänge: Fugenbreite ca. 2 mm
- bis 200 mm Kantenlänge: Fugenbreite ca. 3 mm
- bis 600 mm Kantenlänge: Fugenbreite ca. 4 mm
Bei stranggezogenen Fliesen der Gruppe A wird allgemein folgendes empfohlen:
- über 115 mm Kantenlänge: Fugenbreite 5-10 mm
Besondere Regelungen gelten für elastische Ausbildungen von Dehn- und Randbegrenzungsfugen und ihre Dimensionierungen. Hierzu sind die entsprechenden Verarbeitungsrichtlinien einzuhalten
und technisch dringend erforderlich.
Fliesenherstellung
Zur Fliesenherstellung werden die Rohstoffe, Tone, Talkum, Kaolin, Kreide, Quarze und Feldspate in einer Trommelmühlen gemahlen. Maiolicafliesen, Monoporosafliesen und Steingutfliesen nach
EN (EN 159) bestehen zum überwiegenden Teil aus Ton , Kaolin, Kreide, Talkum und Quarzsand mit einem geringen Anteil von Feldspat. Es handelt sich hier um feinkörnige, poröse Scherben mit einer
Wasseraufnahme bis über 10%. Steinzeugfliesen nach EN (EN 176) werden aus Ton, Kaolin, Quarzsand und einem größeren Anteil Feldspat hergestellt. Der Steinzeugscherben ist wesentlich widerstandsfähiger
und hat einen oft glasartigen, dichten Scherben mit einer Wasseraufnahme meist unter 3%. Nach der Zugabe von Wasser wird aus dem Tongemisch ein dünnflüssiger Schlicker welcher dann mittels Siebe und
Magneten gereinigt wird. Die aufbereitete Masse wird anschließend in Sprühtrocknern luftgetrocknet und gelangt als Pulver in die Massesilos.
Von diesem Silo wird die Masse in die hydraulische Presse gefördert und mit ca. 1.500 Tonnen je Pressvorgang gepresst (Formgepresst bei pulverisierte Ton oder in Stranggepresst bei feuchter
Tonkonsistenz). Nach dem Pressen wird den Fliesen in einem Trockner der größte Teil der Pressfeuchtigkeit entzogen. Erst dann können sie glasiert bzw. sofort gebrannt werden. Beim Brennen wird in
unterschiedliche -->Fliesenbrennverfahren unterschieden.
Fliesenleitfähigkeit, elektrisch
Für die keramische Fliesen gilt, dass sie grundsätzlich nicht leitfähig sind und kaum elektrostatische Aufladungen speichern. In Verbindung mit geeigneten Verlegemaßnahmen können sie aus
diesem Grund auch in Operationsräumen und unter Computer-Arbeitsplätzen verlegt werden.
Fliesenplan
Dies ist die maßstäbliche (M. 1:10 oder 1:20) Darstellung des Fliesenrasters (Fugenbild) eines Fußbodens mit der Ansicht der Räume und den dazugehörigen Einrichtungen, wie z.B. in
Sanitärräumen, die dazugehörigen Sanitärgegenstände, Einrichtungen und Installationsauslässe.
Fliesen, unglasiert
Fließbeton
Dieser Beton wird mit dem Zusatz von Betonverflüssiger hergestellt, somit ist hierbei der Verdichtungsaufwand geringer als bei Normalbeton.
Fließdruck
In der Trinkwassertechnik ist dies der erforderliche statische Überdruck an der ungünstigsten Entnahmestelle bei Trinkwasserableitungen (wenn Wasser fließt). Einheit: bar.
Fließestrich
Fließestrich ist ein Estrich, der sich durch leichten Einbau und die selbstnivellierende Oberfläche auszeichnet. Der werkgemischte Trockenmörtel wird z.B. in Silos angeliefert und an der
Baustelle unter Zugabe von Wasser mit entsprechenden Mischpumpen zur Einbaustelle gefördert. Fleißestrich wird ohne große körperliche Anstrengung und Verdichtungsaufwand eingebaut. Das Abziehen der
Oberfläche entfällt. Als Fließestrich eignet sich besonders der Anhydritestrich, aber auch Zementestrich wird als Fließestrich geliefert und eingebaut.
Fließgelenk
Dies ist ein Rechenmodell, das bei Anwendung der Fließgelenktheorie für Stabwerke, mit dem die tatsächlich vorhandenen plastischen Verkrümmungen eines Stabbereiches, näherungsweise zu einem
Knickwinkel im Fließgelenk zusammen gefasst werden.
Fließgelenktheorie
Dies ist eine Näherungsplastizitätstheorie für Stabwerke aus Material mit ausgeprägtem Plastizierungvermögen. Es wird hierbei in Fließgelenktheorie I. und II. Ordnung, je nachdem, ob eine
Stabilitätsgefährdung des Systems berücksichtigt wird oder nicht, unterschieden.
Fließgewässer
Fließgrenze
Dies ist die Grenze für die Spannung eines Werkstoffes, ab der die Dehnung gegenüber denen des elastischen Verhaltens stark zunehmen.
Fließgrenze bei Bodens
Diese ist vom Wassergehalt des Bodens abhängig,es handelt sich hierbei um den Übergangspunkt vom flüßigem zum knetbarem Zustand.
Fließgrenze bei Stahl
Dies ist ein Statikbegriff für die Zone in der unter Belastung erhebliche und bleibende Formveränderungen stattfinden.
Fließmittel
Kurzbezeichnung FM; diese Zusatzmittel ermöglicht eine sehr weiche und fließfähige Konsistenz mit einem vergleichsweise niedrigem Wassergehalt bei der Herstellung von Frischbeton wird
hiermit eine geringe Verdichtungsenergie benötigt.
Fließspannung
Dies ist u.a. die Spannung, bei welcher sich ein Werkstoff plastisch vehält (fließt).
Fließverhalten
Dieses Verhalten von Beschichtungen bestimmt im wesentlichen die Eigenschaften:
- Standvermögen an senkrechten Flächen
- Verlauf
- Tropfenbildung beim Tauchverhalten
- Spritzneigung
- Streichwiderstand.
Erreicht wird dies durch die Auswahl und Menge entsprechender Additive wie z.B. Verdicker, oberflächenaktive Substanzen, Trocknungsverzögerer, Tenside sowie die Art und Menge der Lösemittel
bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen.
Flipflop
Floatglas
Floating -Buttering-Verfahren
Verarbeitungstechnik von Fliesenkleber, hierbei wird der Fliesenkleber auf die Rüchseite des Belagmaterials und auf den Untergrund aufgetragen.
Floating-Verfahren
Verarbeitungstechnik von Fliesenkleber, hierbei wird der Fliesenkleber auf den Untergrund aufgetragen und dann die Fliese hineingerüttelt.
Floatverfahren
Wurde in den 50er Jahren entwickelt und diente zur Herstellung von Spiegelgläsern mit verzerrungsfreier Oberfläche, mit der durchführung dieses Herstellungsprozesses war keine weitere
Oberflächenbehandlung des Glases mehr nötig.
Flockenteppiche
Bei diesen Teppichen ist mit einem vorgefertigtem Träger eine Schicht von Flockenfasern, die auf elektrostatischem Wege orientiert und aufgebracht sind, adhäsiv verbunden. Die
Flockenteppiche haben immer eine velourartige Oberfläche.
Flockung
Dies ist die Erzeugung von Flocken aus ungelösten oder kolloidal gelösten Stoffen, ggf. auch unter Zugabe von Chemikalien.
Flokkulation
Bei einem flüssigen Beschichtungsstoff betitelt dies die erneute Zusammenballung (Reagglomerierung) von bereits benetzten oder/und dispergierten Pigmentpartikeln oftmals aufgrund
ungenügender Stabilisierung. Dieser Vorgang entsteht vor allem während der Lagerung. Äußern tut sich die Flokkulation durch ein Nachlassen des ursprünglichen Färbevermögens (Aufhellung oder
Farbverschiebung). Die Flokkulation läßt sich bei Beschichtungen durch ein kräftiges Aufrühren rückgängig machen.
Flor
Flora Fauna Habitat
Abkürzung: FFH. Hier handelt es sich laut dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG § 32) um Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung.
Florida-Bewitterung
Flotation
In der Wasserverorgung ist dies die Abscheidung von Feststoffen aus dem Wasser. Dies geschieht hier durch ein Aufschwimmen unter der Wirkung von Gas.
Flowing Tracery
Fluat
Kieselflußsäureverbindung (ein Salz der Kieselfluorwasserstoffsäure wie z.B. Fluorsilikate, Silicofluoride, -Metallverbindung der Flusssäure) wird sehr oft als Oberflächenschutz eingesetzt.
Fluatieren
Fluatierung
Bei Beschichtungen ist die Fluatierung (auch als Ätzung betitelt) die Neutralisation und Härtung alkalischer Untergründe durch Auftragen eines Fluats (-->Fluat). Unter anderem werden
häufig Neuputzstellen bei Putzausbesserungen (z.B. bei Renovierungen) fluatiert, um deren hohe Alkalität zu reduzieren und den älteren Putzflächen anzugleichen und um Ausblühungen und Verseifungen zu
vermeiden.
Fluchten
Bezeichnung für das Abstecken von Geraden in der Vermessungstechnik; es wird zwischen direktem- und indirektem Fluchten unterschieden; Deffiniert wird das Fluchten durch mindestens drei
hintereinander liegenden Punkten; Voraussetzung hierfür ist die begehbarkeit der Punkte, lotrechte Fluchtstäbe, eine gegenseitig freie Sicht und die Fluchtlänge sollte maximal 150 bis 200 m betragen.
Flüchtige Bestandteile
Bei einem Beschichtungsstoff sind dies diejenigen Anteile, welche unter definierten Bedingungen, wie z.B. Zeit, Temperatur und Druck, verdunsten bzw. verdampfen.
flüchtige organische Verbindungen
Fluchtlinie
Dies ist der Überbegriff für die von der Raum- und Bauordnung festgelegten Bau-, Straßenfluchten-, Grenzfluchtlinien etc.
Fluchtstab
Dies ist ein geodätisches Meßintrument; dient zur Absteckung von Geraden, hierbei werden zuerst die Endpu |