FES
- Als Fes ist dies bei Bauzeichnungen die Kennzeichnung für Steinholz (Estrich) als Fußbodenart.
- Als FES ist dies die Abkürzung für den
Normenausschuss Eisen und Stahl.
Festbeton
Festdarlehen
Festbettreaktor
In der Abwassertechnik sind dies Behälter mit Füllstoffen, auf denen Mikroorganismen angesiedelt sind, die biochemische Abbauvorgänge bewirken.
feste Brennstoffe
Zu den festen -->Brennstoffen zählen -->Braunkohle, -->Steinkohle, -->Koks und Holz.
festes Auflager
Dies ist die Statikbezeichnung für eine feste Verbindung zwischen Träger und Auflager, welche vertikale und horizontale Kräfte aufnimmt.
feste Fahrbahn
Im Gleisbau sind dies Oberbaukonstruktionen mit Tragplatten aus Beton oder Asphalt und elastisch gelagerten Schienen.
feste Klebstoffe
Festgestein
Festgesteine werden entsprechend ihrer Druckfestigkeit und deren Trennflächenabstand klassifiziert, nachfolgend die 8 Klassen:
Einaxiale Druckfestigkeit in MN/m² |
Klassen der Festgesteine |
Trennflächenabstand im |
Dezimalbereich |
Zentimeterbereich |
bis 5 |
FD 1 |
FZ 1 |
über 5 bis 50 |
FD 2 |
FZ 2 |
über 50 bis 100 |
FD 3 |
FZ 3 |
über 100 |
FD 4 |
FZ 4 |
Festgehalt
Festhaltekraft
Dies ist der statische Begriff für diejenige Kraft, welche das System unverschieblich macht.
Festigkeit
Ist gleich der Widerstand, den ein Körper seiner Zertrümmerung entgegensetzt, also eine Materialgröße bei der Prüfung
von Werkstoffen, die angibt, welche Belastung (in N/mm²) zum Bruch des betreffenden Prüfkörpers führt. Von allen
Baukörpern und allen Baustoffen wird eine ihrer Beanspruchung gemäße Festigkeit verlangt z.B.:
- Druckfestigkeit:Ziegel und Beton
- Zugfestigkeit: Stahlverbindungen
- Biegefestigkeit:Trägern auf zwei Stützen
- Scherfestigkeit:Dachstühlen
- Verschleißfestigkeit:Fußböden
- Haftfestigkeit:Putz
- Schlagfestigkeit:Glas
Festigkeitsanforderungen von Estrichen
Estrichart |
Estrich auf Dämmschicht |
Estrich auf Trennschicht |
Verbundestriche |
als Unterlage von Belägen |
als Nutzestrich |
als Unterlage von Belägen |
als Nutzestrich |
Anhydritestrich |
AE 20 |
AE 20 |
AE 20 |
AE 12 |
AE 20 |
Magnesiaestrich |
ME 7 |
ME 7 |
ME 20 |
ME 5 |
ME 20 |
Zementestrich |
ZE 20 |
ZE 20 |
ZE 20 |
ZE 12 |
ZE 20 |
Anhydritestrich (AE); Magnesiaestrich (ME); Zementesrich (ZE), der Zahlenwert entspricht dem kleinsten Einzelwert (Nennfestigkeit) in N/mm² Festigkeitsberechnung
Der statische Begriff für die Berechnung der in einem Bauteil oder auch Bauwerk befindlichen maßgeblichen Spannung.
Festigkeitsklassen
Festigkeitslehre
Als Teilgebiet der Mechanik ist dies eine wichtige Vorraussetzung für die wirtschaftliche und sichere Bemessung von Bauwerken, Apparaten, Maschinen etc.
Festigkeitsprüfung
Eine Baustoffprobe wird hierbei bis zum Bruch belastet. Es handelt sich hier um eine Prüfung u.a. an Baustoffen oder
Bauteilen auf ihren Widerstand gegen Druck, Zug, Biegung, Schub, Schlag, Verdrehung oder gegen mehrere Kräfte.
Festkörper
- Ursprünglich war dies der Begriff für einen Stoff der sich im festen -->Aggregatszustand befindet.
- -->Feststoffgehalt
Festlandsockel
Auch als Kontinentalsockel bezeichnet ist dies die untermeerische Fortsetzung der Landmasse bis zum Steilabfall in ozeanische Tiefen.
Festmeter
Feston
Girlandenförmiges Dekorationsmotiv aus Früchten, laub und Blumen wird auch als Girlande bezeichnet.
Festpreis
Dies ist ein fester Preis für eine Ware oder Dienstleistung, die Vereinbarung eines Festpreises bedarf einer
ausdrücklichen Regelung im Vertrag. Der Bauherr sollte die Festpreisabrede besonders genau prüfen. Durch unklare
Formulierungen und unübersichtliche Vertragsgestaltungen wird die Festpreisklausel häufig stark entwertet.
Festpreisvetrag
Hier handelt es sich um einen Vertrag, bei welchem kein Vorbehalt für eventuelle Preisänderungen vereinbart wird.
Festpunkt
Festpunktmethode
Dies ist eine Methode, bei der die Festpunkte zur Bestimmung der Stabendmomente verwendet werden, hierbei wird
jeweils nur ein Stab belastet, danach werden die dafür bestimmten Momente überlagert.
Festpunktverfahren
U.a. ein Verfahren zur zeichnerischen Ermittlung der Stützmomente eines Durchlaufträgers. siehe auch -->Festpunktmethode.
Feststoffgehalt
Auch als Festkörper, Festgehalt, Trockengehalt oder Trockenrückstand betitelt ist dies bei Beschichtungen der
Massenanteil, der von einem Beschichtungsstoff oder einem Bindemittel unter festgelegten Bedingungen als Rückstand verbleibt.
Festwert
Dies ist jeder Punkt, dessen geografische Breite, Länge und Höhe genau vermessen ist.
Fet
FeTiO3
Fettabscheider
Fette
Auch als fette Öle bezeichnet ist die ein Gemisch aus Ester des Glyzerins und höheren Carbonsäuren mit gerader Kohlenstoffatomzahl.
fetter Anstrich
Dies ist ein Anstrich der mit ölhaltigem Anstrichstoff ausgeführt wird und dessen flüssiger Bestandteil ausschließlich oder hauptsächlich aus fettem, pflanzlichem öligem Bindemittel besteht.
fetter Beton
Fettfang
Fetti
Fettkohle
Fettrisse
(Darstellung nach WTA) Dies sind kurze nur an der Putzoberfläche vorhandene Haarrisse. Sie können z.B. bei
mineralischen Edelputzen mit strukturgebenden Größtkorn auftreten. Derartige Haarrisse entstehen durch Bindemittelanreicherung an der Oberfläche und sind Systembedingt. Sie stellen keinen Mangel dar.
Feuchte
Hier handelt es sich um Wasser in gasförmigem, flüssigem oder festem Zustand.
Feuchteabgabe
Dies ist bei unbelebter Materie das Ausdiffundieren von aufgenommener oder herstellungsbedingter Feuchte über die Oberfläche. Bei Lebewesen ist dies z.B. das Schwitzen.
Feuchtegehalt
- Der massenbezogene Feuchtegehalt (Kurzbezeichnung: um) ist der Quotient aus der Masse des verdampften Wassers und der Masse des betrachteten Stoffes.
- Der volumenbezogene Feuchtegehalt ist der Quotient aus dem Volumen des verdampfbaren Wassers und dem Volumen des betrachteten Stoffes.
Feuchtekonvektion
Dies ist die, aufgrund von Gesamtdruckunterschieden, auftretende Strömung feuchter Luft in durchströmbaren Hohlräumen von Bauteilen.
Feuchtepuffer
Feuchtestrom
Kurzbezeichnung: G. Dies ist die Masse der übertragenen Feuchte je Zeiteinheit von oder zu einem System.
Feuchtestromdichte
Feuchtgebiet
Dies ist ein allgemeiner Begriff für aquatische Ökosysteme (See-, Fluss- und Bachgebiete, Sümpfe, Moore etc.).
Feuchtigkeit
Feuchtigkeitsgehalt des Zuschlags
Dies ist der Wassergehalt des Zuschlags in M.-%, der sich aus der Oberflächenfeuchte und der Kernfeuchte zusammensetzt.
Feuchtigkeitsmesser
Feuchtigkeitsschäden
Feuchtigkeitsschäden an Bauwerken werden durch die Einwirkung von Wasser auf die Baustoffe hervorgerufen. Dabei
kommt es nicht durch das Wasser an sich, sondern durch verschiedenste, beim Feuchtetransport und der
Durchfeuchtung ablaufende physikalische, chemische und biologische Prozesse zur Zerstörung der Baustoffe.
Feuchtetransport
Dies ist die durch unterschiedliche Kräfte hervorgerufene Bewegung des Wassers innerhalb von Baustoffen.
Feuchträume
Feuchtraum
Als Feuchträume werden allgemein Räume bezeichnet, in welchen eine erhöhte Luft- und Raumfeuchtigkeit herrscht wie
beispielsweise in Badezimmern, Küchen, Saunen oder auch häusliche Waschküchen. Beim Aus-, Um- oder Neubau
eines Feuchtraumes sind immer erhöhte Anforderungen in Bezug auf die eingesetzte Baustoffe, deren Einbauweise und
die später eingestellten oder eingebauten Einrichtungsgegenstände zu berücksichtigen. So sollten z.B. immer
feuchtebeständige Produkte verwendet werden. Besondere Regelungen sind z.B. im Bereich des Bodenaufbaus, der
eingesetzten Putze, eventueller Verkleidungen aber auch bei elektrischen Installationen zu beachten. Neben diesem
sollte schon bei der Planung darauf geachtet werden, dass eine erhöhte Luftwechselrate und somit ein sicheres Abtrocknen der Feuchtigkeit gewährleistet wird.
Feuchtraumplatten
Feuchtraumtüren
Dies sind speziell angefertigte Türen (feuchteunempfindliches Material und Verarbeitung) für wasser- und feuchtigkeitsberührte Räume in Gebäuden.
Feuerbeständigkeit
Die Feuerbeständigkeit beschreibt das Verhalten eines Baustoffes im Brandfall. Neben der Entzündbarkeit, der
Brandweiterleitung und der Wärmeentwicklung wir auch geprüft ob die Baustoffe bei einer Feuereinwirkung Rauch
und/oder toxische Brandgase entwickeln. Siehe hier auch -->Brandwiderstandsklassen bzw. -->Brennbarkeitsklassen.
Feuerbeständige Steine
Diese Steine haben einen höheren Schmelzpukt als Mauerziegel, werden deshalb auch zum Ausmauern von Feuerungen verwendet.
Feuerbeton
Dies ist ein Beton, dessen Anwendung bei Temperaturen oberhalb (ca.) 250 °C geeignet ist.
Feuerbrücke
feuerhemmende Türen
Feuerlöschanlagen
-->Sprinkleranlagen, -->Wasserschleieranlagen, -->Hydrantenanlagen, -->Sprühflutanlagen
Feuerraum
Ein Feuerraum für -->Feuerstätten muß für -->feste Brennstoffe groß und hoch genug sein, um den Gasen Raum und Zeit zur vollständigen Verbrennung zu bieten.
Feuerschutzabschlüsse
Dies sind u.a. Feuerschutztüren, -tore oder -klappen.
Feuerschutzmittel
Dies sind Substanzen, die einem Material zugegeben werden oder mit welchen Materialien behandelt werden, um seine Verbrennung zu unterdrücken, wesentlich zu verringern oder zu verzögern.
Feuerschutzplatten
Feuerschutztüre
Dies ist eine feuerfeste Stahltüre, mit Stahlzarge und Mineralfaserfüllung.
Feuerstätte
Feuerstätten für die Raumheizung können sich in dem zu beheizenden Raum selbst befinden (Einzelöfen) oder an einem
besonderen Aufstellungsplatz die für die Beheizung einer größeren Anzahl von Räumen erforderliche Wärme erzeugen
(z.B. ein Kessel für eine Zentralheizung). Folgende Bedingungen müssen Feuerstätten genügen:
- hohe Brennstoffausnutzung
- gute Regelbarkeit
- lange Lebensdauer durch robuste Bauart
- einfache Bedienung
- sauberer Betrieb
- Preiswürdigkeit
- leichte Ersatzteilbeschaffung
Feuerton
Dies ist ein hochgebrannter Scherben mit säurefester Glasur, Einsatzort z.B. Sanitärkeramik wie z.B. Badewannen.
Feuerungsanlage
Eine Feuerungsanlage umfaßt die Feuerstätte, den Schornstein und die Verbindungsstücke zwischen beiden.
Feuerungswirkungsgrad
feuerverzinken
Dies ist ein Verfahren zum Schutz von Eisen und Stahl gegen Rostbildung. Nach der Reinigung und dem Eintauchen in
flüssiges Zink bildet sich auf der Oberfläche des Eisens oder Stahls eine Eisen-Zinklegierung. Es wird unterschieden in Stückverzinkung, und kontinuierliches Band- und Drahtverzinken.
Feuerwiderstand
Dies ist die Eigenschaft eines Raum abschließenden Bauteils, für eine vordefinierte Zeit, während eines normierten
Brandversuchs (zur Ermittlung der Feuerwiderstandsdauer), gleichzeitig den Durchtritt von Flammen und Rauch zu verhindern und eine thermische Isolierung zu gewährleisten.
Feuerwiderstandsdauer
Dies ist die Fähigkeit eines Bauteils, während einer festgelegten Dauer in einer genormten Brandprüfung die hinsichtlich
Tragfähigkeit, Raumabschluss und Wärmedämmung gestellten Anforderungen zu erfüllen.
Feuerwiderstandsklasse
Klassifizierung der Feuerwiderstandsdauer eines Bauteiles (z. B. Tür). Die Einteilung erfolgt in fünf
Feuerwiderstandsklassen (nach DIN 4102) F 30, F 60, F 90, F 120, F 180. Die Zahl gibt jeweils die
Mindestwiderstandsdauer in Minuten an, so bedeutet z. B. F 30, daß das Bauteil einem Feuer mindestens 30 Minuten widersteht.
FeuV
FeuVO
Fez
FF
Abkürzung für Funktionsfläche; dies ist die Zusammenfassung der Netto-Grundfläche aller Räume für die
betriebstechnischen Anlagen (Hausanschlußraum, begehbare Versorgungsschächte, Installationsgeschosse etc.).
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FH-Tür
Kurzbegriff für feuerhemmende Tür. FH-Türen müssen über nach DIN festgelegte Konstruktionsmerkmale verfügen.
Fiale
Dies sind die in der Gotik angewanden kleinen spitzen Pyramiden auf Strebepfeilern und anderen Bauteilen von Kirchen als Zierelemente.
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