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E1-Qualität
Mit diesem Begriff werden Laminate, Paneele und Spanplatten
bezeichnet, die in die Emissionsklasse E1 eingeordnet werden. Das bedeutet: bei diesem Material wird der für den Wohnbereich zulässige Grenzwert von 7 mg Formaldehyd in 100 mg unbearbeitetem Holz
nicht überschritten (Formaldehyd-Emission nach EN 120/92).
Early English
Ebene
Dies ist zum Einen die Bezeichnung für ein reliefarmes Gebiet der Erdoberfläche zum Anderen eine unbegrenzte, in
keinem ihrer Punkte gekrümmte Fläche.
Ebenflächigkeit
Ebenheit
Die Ebenheit wird deffiniert als Übereinstimmung der Form der tatsächlichen Schichtoberfläche mit der Form der
projektierten oder aus Bestandsteilen definierten Oberfläche.
Ebenheitsprobe
Ebenheitstoleranz
Ebenholz (indisch)
Das dichte Holz ist sehr hart, zäh und spröde. Es lässt sich schwer hobeln, im übrigen aber gutbearbeiten.
Verleimung erschwert. Verwendungsbereich: Kunstgegenstände, Klaviertasten, im Instrumentenbau, Schachfiguren, Türdrücker und Schnitzereien.
Ebenholz (makassar)
Das Holz ist sehr hart, dicht, schwindet wenig, neigt aber zu Rissbildung. Trotz seiner Härte ist es gut zu bearbeiten,
messern und drehen. Verleimung erschwert. Holzstaub reizt die Schleimhäute.Verwendungsbereich: Furnier für
Innenausbau und Möbel, Bürstenfabrikation, Kunstgegenstände, Klaviertasten, im Instrumentenbau, Schachfiguren, Türdrücker und Schnitzereien.
Ebenist
Eberesche
Diese Pflanze gehört zur Gattund der Roesengewächse, in deutschsprachigen Gebieten auch als Gewöhnliche
Eberesche bekannt (Vogelbeere,-kirsche) sehr beliebt als Alleebaum mir scharlachroten oder gelben Früchten (Drosselbeeren).
Eberwurz
Diese Pflanze gehört zur Gattung der Korbblütler, es wird unterschieden zwischen Gewöhnlicher Eberwurz,
Stengellose Eberwurz, Silberdistel und Silberwurz.
Eberhardt
Ebonit
EC0
Echal
Echinus
Echo
Dies ist der Widerhall oder der reflektierende Schall, in geschlossenen Räumen spricht man auch von Nachhall.
Echolot
Tiefenmeßgerät, es mißt die Werte durch elektromagnetischewellen oder durch Schallwerte, andere Bezeichnung ist
auch Behmlot.
Echter Hausschwamm
Der echte Hausschwamm (lat.: Serpula lacrymans), welcher wohl zu den gefährlichsten Pilzen für alte Hauser etc.
gehören dürfte liebt feuchtes und verschmutztes Holz, da er von den dort befindlichen Stickstoff- und Kalkresten
besonders gut leben kann.Die Mycelstränge erreichen oft die dicke eines Bleistiftes und eine Länge von 6m, selbst
bei längerem austrocknen des Mauerwerkes ist dieser nicht unbedingt abgestorben. Er kann Mauerwerk bis zu 15 m
und mehr durchwachsen und sich dabei vorzüglich von den Kalkfugen ernähren. Beton mag er nicht, deshalb
durchwandert er diesen natürlich nicht. Seine Fruchtkörper sind rötlich-braun mit weißem Rand und können durchaus Bratpfannengröße erreichen. Hausschwammbefall ist in Deutschland bauanzeigepflichtig.
Eckabdeckplatte
Eckenschnitt
Dies ist die Dachdeckerbezeichnung für den Einschnitt der Welleneindeckung in den Überdeckungsbereichen.
Eckleiste
Ecklösung
Eckpilaster
Ecksporn
Blattartig Verzierung an den Ecken einer Säulenbasis, als Überleitung zwischen quadratischen Plinthe und rundem
Säulenschaft.
Eckschutzleisten
Diese dienen zum Schutz der Putzecken, sie werden entweder als Unterputzleisten (gelocht, meist aus Aluminium)
oder Aufputzleisten (Vollwandig) eingesetzt.
Eckschutzschienen
Dies sind abgewinkelte Profilbleche und dienen zur Ausstattung von z.B. Laibungskanten oder Mauerecken.
Eckstil
Eckturm
Eckventil
Dies ist die Absperrarmatur der Kalt- und Warmwasserzuleitungen unter Waschtischen /-becken und bei
Geräteanschlüssen.
Eckwinkel
Dies ist ein verzinktes, metallisches Putzprofil, meist mit einer PVC-Kante ausgestattet und dient als Stoßschutz für
geputzte Ecken.
E-Commerce
Allgemeine Bezeichnung für über Datenverkehr abgewickelten Geschäftsverkehr; im Idealfall die vollständige
Abwicklung von Geschäftsprozessen auf elektronischem Wege, siehe auch --> Business to Business. Dazu zählen
z.B. die Werbung, die Geschäftsanbahnung, die eigentliche Geschäftsabwicklung, Aktionen zur Kundenbindung sowie das Online-Banking.
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EDBA
Abkürzung für einheitliche Datenbank-Schnittstelle. Dies ist ein, von den Vermessungsbehörden der deutschen
Bundesländer entwickeltes Format für den Austausch geometrischer und alphabetischer Informationen zwischen verschiedenen Datenbanksystemen.
Edelbrechsand
Dies ist ein gebrochener Mineralstoff mit einem Größtkorn von 2 mm, der gegenüber -->Brechsand erhöhte
Anforderungen hinsichtlich Korngröße und Überkorn erfüllt.
Edelfurnier
Das Edelfurnier (auch Deckfurnier genannt) wird zur Oberflächengestaltung des Holzes benutzt. Für dieses -->Furnier
werden hochwertige Hölzer verwendet. Die mit einer Vakuumpresse aufgeleimten Edelfurniere können wie Massivholz gebeizt oder lackiert werden.
Edelgas
Hierzu gehören die gasförmigen Elemente Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon, diese Edelgase sind zu
insgesamt 0,94% in der Luft enthalten.
Edelholz
Dies ist im allgemeinen die Betitelung für Holz, das sich durch Schönheit und besonders positive Eigenschaften bei
der Verarbeitung zu Möbeln auszeichnet.
Edelmetalle
Hierunter versteht man Metalle, die nicht oxidieren und von den meisten Chemikalien nicht angegriffen werden z.B.:
Gold, Platin, Silber, Quecksilber und Rhenium.
Edelputz
Dies ist ein fabrikmässig hergestellter Fertig-Trockenmörtel für Aussenputze (Oberputze). Exakter ist es die gängige
Bezeichnung für Werkstrockenmörtel mit mineralischem Bindemittel wie z.B. Kalk oder/und Zement und natürlichen
Zuschlagstoffen sowie alkalibeständigen anorganischen Oxipigmenten für eine eventuell gewünschte Farbgebung.
Edelsplitt
Dies ist ein gebrochener Mineralstoff mit einem Kleinstkorn von 2 mm und einem Größtkorn von 22 mm, der
gegenüber Splitt erhöhte Anforderungen hinsichtlich Korngröße, Unter- und Überkorn, Kornform, Frostbeständigkeit und Raumbeständigkeit erfüllt.
Edelstahl-Aussenschornstein
Dies ist ein, i.d.R. an der Außenmauer angebrachter, -->Schornstein aus Edelstahl. -->Edelstähle, -
->Edelstahlschornstein.
Edelstähle
Dies sind Stähle, die mit Zusätzen, welche die Eigenschaften verbessern, versehen sind, z.B. -->V2A.
Edelstahlschornstein
Bei einem Edelstahlschornstein bietet die glatte Wandung des Rauchrohrs dem Abgasstrom weniger Widerstand.
Edelsteine
Dies sind Mineralien, welche sich durch Schönheit, Klarheit der Farbe, Glanz, Durchsichtigkeit, Härte und hohe
Lichtbrechung auszeichnen, wie z.B. Diamant, Rubin, Korund, Saphir, Smaragt, Beryll, Aquamarin, Zirkon, Turmalin,
Opal, Spinell, Chrysolith, Topas oder Granat etc. Syntetische Edelsteine werden technisch im Elektroofen aus Schmelzfluss gezüchtet.
E DIN
E DIN EN
E DIN EN ISO
Entwurf einer Deutschen Norm auf der Grundlage einer Europäischen Norm, die auf einer Internationalen Norm der
ISO beruht.
Edison
Der US-amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison (1847-1931) baute 1876 das Kohlemikrofon für Fernsprecher,
1877 die erste Sprechmaschine, 1879 die elektrische Glühlampe, er verbesserte zudem den Akkumulator (Edison
-Akku) und baute das erste Elektrizitätswerk, 1889 konstruierte er das erste Kinoaufnahmegerät, 1895 baute er das ersten Projektionsgerät. Zu all dem führte er viele Neuerungen in der Bautechnik ein.
EDM
EDV
EEG
EFTA
Efeu
Effektive Leistung
effektive Verbrennungswärme
Einheit: J/kg. Dies ist die Wärmemenge je Gewichtseinheit, die bei der Verbrennung eines Materials unter
bestimmten Prüfbedingungen frei wird.
Effektivwert
Dies ist der Mittelwert einer Wechselgöße (Wechselspannung, Wechselstrom) bei einem sinusförmigen Verlauf
gleich dem Scheitelwert, dividiert durch die Wurzel aus zwei.
Effektlackierung
Bei dieser Lackierung ist ein gewollter, visuell erfassbarer und zugleich gleichmäßig über die Oberfläche verteilter
Effekt gegeben. Zum Beispiel ein Tupflack, Hammerschlageffekt, Strukturlack, etc.
Effektpigment
Unter Effektpigmenten versteht man allgemein diejenigen Pigmente die in Farben, Lacken, Kunststoffen, Kosmetika,
Druckfarben u.v.a. einen bestimmten optischen Effekt erzeugen, welcher vorwiegend auf Lichtreflexionen beruht. Näher wird dieser Begriff allgemein nicht definiert.
Effizienz
Effner
EG, EWG, EU
Egalisationsanstrich
Auch als Ausgleichsfarbe betitelt handelt es sich hierbei allgemein um eine auf Dispersions-, Organo-Silikat- oder
Siliconharzbasis hergestellte Farbe zum Ausgleich optischer Unregelmäßigkeiten bei einer farbigen Edelputzfassade
(-->Edelputz). Gerade bei eingefärbten mineralischen Putzen kommt es unvermeidlich, je nach Farbtonstärke, zu
optischen indifferenzen aufgrund von Calciumflecken (helle Wolken auf relativ dunklem Putz) die beim Austrockenen des Putzes entstehen.
egalisieren
Einstellen, etwas gleichmäßig machen, z.B. eine Fläche egalisieren (ebnen), das Saugverhalten und die
Oberflächenfestigekeit vereinheitlichen oder der -->Egalisationsanstrich.
Egge
Dieses Bodenbearbeitungsgerät dient zur Auflockerung des Erdreichs, zur Unkrautbekämpfung und zum
Unterbringen von Saatgut und Dünger auf dem Acker.
Eglomisieren
EH
Abkürzung für Einpreßhilfe, -->Betonzusatzmittel.
EHF
Ehmcke
Der deutsche Architekt und Gebrauchsgrafiker Fritz Helmuth Ehmcke (1878-1965) war Mitgründer des deutschen
Werkbundes.
Ehrenamt
Dies ist eine nebenberufliche, unentgeltliche Tätigkeit, die nur gegen Entschädigung für entstandenen Dienstaufwand
ausgeglichen wird.
Ehrendoktor
Dies ist der Dr. honoris causus, abgekürzt Dr. h.c., es handelt sich hierbei um einen Ehrentitel, er wird von
Hochschulen verliehen für Verdienste um Wissenschaft, Kultur und Politik.
JETZT IM HANDEL
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Eibe
Holzart. Das harte Holz ist sehr dicht, zäh, biegsam, elastisch und auch bei Feuchtigkeit sehr dauerhaft. Es lässt
sich gut bearbeiten, messern und leimen. Holzstaub führt zu Hautreizungen und Unwohlsein. Verwendungsbereich:
Furnier, Drechlerarbeiten, Möbel- und Innenausbau, Instrumentenbau und Zaunpfähle. Schwarz gebeizt als Ersatz für Ebenholz.
Eiche
Das harte Holz ist dichtfaserig, mässig fest, leicht zu spalten und zu bearbeiten. Es lässt sich gut messern, schälen
und neigt zur Rissbildung. Hoher Gehalt an Gerbsäure.Staub gilt als Auslöser für Nasenkrebs. Verwendungsbereich:
Furnier, Drechlerarbeiten, Möbel- und Innenausbau, Eisenbahnschwellen, Fässer, Fenster, Türen und Parkett. Auch im Brückenbau findet man die Eiche.
Eiche (rot)
Das harte Holz ist dichtfaserig, mässig fest, leicht zu spalten und zu bearbeiten. Es lässt sich gut messern, schälen
und neigt zur Rissbildung. Hoher Gehalt an Gerbsäure.Staub gilt als Auslöser für Nasenkrebs. Verwendungsbereich:
Furnier, Möbel- und Innenausbau, Wagnerarbeiten, und für grobe Schnitzereien hervorragend geeignet.
Eichen
Eiermann
Der deutsche Architekt Egon Eiermann (1904-1970) war ein Vertreter der streng gegliederten Glas-Beton-Architektur.
Eierstab
Dies ist eine griechisch- ionische Verziehrung, sie wird durch eierförmige, plastische Elemente gegliedert -->Astragal
.
Eiffel
Der französische Ingenieur Gustave Eiffel (1832-1923) konstruierte 1889 den 300 Meter hohen Eifelturm in Paris.
Eigenbetrieb
Dies ist der organisatorische, verselbstständigte, rechtlich unselbstständige Betrieb einer Gemeinde z.B.
Versorgungs- und Verkehrsbetriebe.
eigenbewirtschafteter Brunnen
Dies ist ein Brunnen, der im Brunnenschacht oder im Brunnenrohr mit einer installierten Pumpe ausgerüstet ist.
eigener Schornstein
Eigenfeuchte
Eigenfrequenz
Dies ist die Frequenz einer Eigenschwingung, bzw. einer freien Schwingung einer elastischen Konstruktion. Bei einer
Eigenschwingung zweischaliger Bauteile ist dies die Frequenz, bei der die beiden Schalen unter Zusammendrücken einer als Feder wirkenden Zwischenschicht gegeneinander mit größter Amplitude schwingen.
Eigengewicht
Eigenheim
Dies ist ein im --> Eigentum einer natürlichen Person stehendes Grundstück mit einem Wohngebäude welches
nicht mehr als zwei Wohnungen beinhaltet, von denen eine zum Bewohnen durch den Eigentümer oder seine Angehörigen bestimmt ist.
Eigenkapital
Dies ist das vom Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens durch nichtabgehobene Gewinne oder Einlagen im
Unternehmen eingesetzte Kapital.
Eigenkompostierung
Dies ist die Kompostierung von biologisch abbaubaren nativ-organischen Stoffen an der Abfallstelle oder in ihrer
unmittelbaren Nähe wie zum Beispiel die Kompostierung in Kleingärten oder durch Landwirte.
Eigenlast
Dies ist das Produkt aus der Masse eines Körpers und der ortsabhängigen Erdbeschleunigung. Für Baupraktische
Berechnungen gilt in der Regel, g (Erdbeschleunigung) = 10 m * s -2 als ausreichend. Einheit: N, kN, MN etc.
Nachfolgend einige Beispiel von Eigenlasten (weitere finden Sie unter dem jeweiligen Begriff der Produkte, wie z.b. Betoneigenlasten oder Mauerwerkseigenlasten.
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Eigenlasten von Sperr-, Dämm- und Füllstoffen
|
Flächenlast je cm Dicke in kN/m2
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Bimskies, geschüttet
|
0,07
|
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Blähglimmer, geschüttet
|
0,02
|
|
Blähperlit
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0,01
|
|
Blähschiefer und Blähton, geschüttet
|
0,15
|
|
Faserdämmstoffe (z. B. Glas-, Schlacken-, Steinfaser)
|
0,01
|
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Faserstoffe, bituminiert, als Schüttung
|
0,02
|
|
Gummischnitzel
|
0,03
|
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Hanfscheben, bituminiert
|
0,02
|
|
Hochofenschaumschlacke (Hüttenbims),
Steinkohlenschlacke, Koksasche
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0,14
|
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Hochofenschlackensand
|
0,10
|
|
Kieselgur
|
0,03
|
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Korkschrot, geschüttet
|
0,02
|
|
Magnesia, gebrannt
|
0,10
|
|
Schaumkunststoffe
|
0,01
|
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Eigenlasten von Platten, Matten und Bahnen
|
|
Asphaltplatten
|
0,22
|
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Holzwolle-Leichtbauplatten
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–Plattendicke d 100 mm
|
0,06
|
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–Plattendicke > 100 mm
|
0,04
|
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Kieselgurplatten
|
0,03
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Korkschrotplatten aus impräg. Kork, bituminiert
|
0,02
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Mehrschicht-Leichtbauplatten, unabhängig von
der Dicke
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– Zweischichtplatten
|
0,05
|
|
– Dreischichtplatten
|
0,09
|
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Korkschrotplatten aus Backkork
|
0,01
|
|
Perliteplatten
|
0,02
|
|
Polyurethan-Ortschaum
|
0,01
|
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Schaumglas (Rohdichte 0,07 g/cm3)
in Dicken von 4 cm bis 6 cm mit Pappekaschierung und Verklebung
|
0,02
|
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Schaumkunststoffplatten
|
0,004
|
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Eigenlasten von Flüssigkeiten
|
|
Alkohol und Ether
|
8,0
|
|
Anilin
|
10,0
|
|
Benzin
|
8,0
|
|
Benzol
|
9,0
|
|
Bier
|
10,0
|
|
Erdöl, Dieselöl, Heizöl
|
10,0
|
|
Faulschlamm mit über 50 % Volumenanteil an Wasser
|
11,0
|
|
Glycerin
|
12,5
|
|
Milch
|
10,0
|
|
Öle, pflanzliche und tierische
|
10,0
|
|
Petroleum
|
8,0
|
|
Salpetersäure, 91 % Massenanteil
|
15,0
|
|
Salzsäure, 40 % Massenanteil
|
12,0
|
|
Schwefelsäure
|
– 30 % Massenanteil
– rauchend
|
14,0
19,0
|
|
Wasser
|
|
10,0
|
|
Wein
|
|
10,0
|
|
Eigenleistung
Wert der Sach- und Arbeitsleistung die z.B. der Hausherr selber ausführt, wird im Finanzierungsplan neben eigenen
Geldmitteln und Fremdmitteln berücksichtigt. Als problematisch gilt hier aus rechtlicher Sicht die Bewertung der
Eigenleistung hinsichtlich der Gebührengrundlage des Architekten sowie die Beseitigung von Baumängel.
Eigenschwingung
Dies ist die freie Schwingung einer elastischen Konstruktion, wobei Form und Frequenz nur systemabhängig sind.
Eigenschwingzahl
Eigenspannung
Dies ist die Spannung, die in einer unbelasteten Konstruktion vorhanden ist.
Eigentum
Dingliches Recht auf unbeschränkte Herrschaft über eine Sache solange die Sache nicht in den Besitz (z.B.
Vermietung, Verpachtung) eines Dritten gegeben wird.
Eigentümergrundschuld
Dies ist die für den Eigentümer eines Grundstücks bestellte Grundschuld, die ohne Rechtsgeschäfte auch dann
entsteht, wenn Forderungen für die eine -->Hypothek bestellt ist, erlischt oder wenn die Forderung nicht zur
Entstehung gelangt ist. Hierdurch wird das Aufrücken der im Rang nachstehenden Grundpfandgläubiger verhindert und dem Eigentümer die freie Verfügung über die günstige Rangstellung gesichert.
Eigentümerhypothek
Dies ist die für den Eigentümer am eigenen Grundstück entstandene -->Hypothek, nachdem dieser Hypothek und
Forderung durch Abtretung oder Erbfolge erworben hat.
Eigentumsübertragung
Eigentumsvorbehalt
Hierbei behält sich der Verkäufer vor, das Eigentum an der verkauften beweglichen Sache bis zur vollständigen
Bezahlung des Kaufpreises zu behalten.
Eigentumswohnung
Eine bestimmte Wohnfläche, die zusammen mit anderen Eigentümern als bauliche Anlage an eine bestimmte
Person ( Käufer ) als sein Eigentum durch Erwerb in seinen Besitz übergeht.
Eigenüberwachung
Dies ist die vom Hersteller vorzunehmende, kontinuierliche Güteüberwachung der für das Erzeugnis festgelegten
Anforderungen. Bei Auftragnehmern ist dies die, während der Ausführung, durchgeführte Prüfung, ob die
Güteeigenschaften der Baustoffe und auch der fertigen Leistung den vertraglichen Anforderungen entsprechen.
Eigenüberwachungsprüfung
Dies ist die Prüfung durch den Auftragnehmer oder dessen Beauftragten, um festzustelllen, ob die
Güteeigenschaften der Baustoffgemische, Baustoffe und der fertigen Leistung den vertraglichen Anforderungen entsprechen.
Eigenwasserversorgung
Dies ist eine Wasserversorgung, die nicht der Allgemeinheit dient und die mit eigenen Anlagen betrieben wird.
Eigenwechsel
Auch Solawechsel genannt ist dies ein Wechsel, in dem der Aussteller selbst die Zahlung verspricht.
Eigenwert
Ein Eigenwert ist ein nur vom System und nicht von Einwirkungen, abhängiger Wert. Es kann sich auch um eine
Frequenz bei einer Eigenschwingung handeln.
Eignungsbereiche
Im Bereich der textilien Bodenbeläge werden entsrechend der Deklaration der Europäischen Teppichgemeinschaft
(ETG) durch Kennzeichnung, einschließlich Zusatzeignung, klassifiziert, z.B. Ruhebereich, Arbeitsbereich oder
Wohnbereich. Bei den Zusatzeignungen unterscheidet man z.B. treppeneigenschaften, stuhlrollengeeignet, feuchtraumgeeignet, antistatisch oder fußbodenheizunggeeignet.
Eignungsnachweis
- Laut der -->VOB (Teil A) ist der Eignungsnachweis die bei öffentlichen Aufträgen nachzuweisende Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
- In Stahlbaubetrieben ist dies der Nachweis, dass der Stahlbaubetrieb über die zur Herstellung geschweißter
Bauteile aus Stahl notwendige, vorhandene betriebliche Einrichtung und die Verfügbarkeit des erforderlichen sachweißtechnischen Personals.
Eignungsprüfung
Dies ist die vom Auftragnehmer zu veranlassende Prüfung eines Baustoffs hinsichtlich seiner Eignung für den
vorgesehenen Verwendungszweck. Beispielsweise dient die Eignungsprüfung bei Beton dazu, vor der Verwendung
des Betons, festzustellen, welche Zusammensetzungen er haben muss, um die mit den in Aussicht genommenen
Ausgangsstoffen und der vorgesehenen Konsistenz, unter den gegebenen Verhältnissen der betreffenden Baustelle,
zuverlässig verarbeitet werden zu können und die geforderten Eigenschaften sicher zu erreichen. Die Eignungsprüfung wird im Rahmen des Gütenachweises immer durchgeführt.
Eilinie
Dies ist die aus Kreisbogen, Klothoide und Kreisbogen gebildete Folge von Trassierungselementen im Lageplan.
Eimerkettenbagger
Dies ist ein sogenannter Dauerbagger, auf einer Endloskette sind offene Eimer als grabschaufeln angebracht, er wird
meist im Kiesabbau eingesetzt.
Eimerkettenschwimmbagger
Einantwortung
Einbaubogen
Einbauleuchte
Dies ist ein, in eine massive oder abgehängte Decke eingelassener Beleuchtungskörper.
Einbaumöbel
Dies ist ein eingebautes, mit dem Bauwerk verbundenes Möbelstück.
Einbauteile
Dies ist der Oberbegriff für alle einzubauenden Teile wie z.B. Klimageräte, Einbauschränke, Einbauküchengeräte,
Abzugsvorrichtungen etc.
Einbau und Verdichtung von Beton
Allgemein wird geraten, den Einbau und die Verdichtung von Baustellenbeton bei trockenem und warmen Wetter
innerhalb einer halben Stunde und bei kühler und feuchter Witterung innerhalb einer Stunde durchzuführen. Für
Transportbeton gilt, dass Einbau und Verdichtung möglichst unmittelbar nach Anlieferung durchgeführt werden sollten.
Einblasdämmstoffe
Hier handelt es sich zumeist um fasrige Zellulose, die entweder direkt aus Pflanzen (Holz div. Bäume, Wiesengras
etc.) oder aus Recyclingstoffen wie Altpapier gewonnen wird. Es gibt aber auch Einblas- oder Schüttdämmstoffe aus
Kork, Getreide, Schaumglas, Blähton, Mineralfasern u.v.a. Die Verarbeitung erfolgt i.d.R. maschinell (als
Einblasdämmstoff) durch einen geschulten Fachbetrieb oder als Schüttdämmstoff (auch durch Laien möglich).
Vorteile des Einsatzes solcher Dämmstoffe sind vor allem das lücken- und fugenlose, trockene Dämmen im
Gebäudebestand, ohne dessen Äußeres verändern zu müssen (womit auch erhebliche Kostenvorteile bestehen).
Denkmalgeschütze Fassaden oder Innenraumelemente bleiben i.d.R. erhalten, es wird trocken, ohne dem
zusätzlichen Einbringen von Feuchtigkeit (z.B. durch Putze, Kleber o.ä.) gearbeitet. Durch das maschinelle
Einblasen werden auch schwer zugängliche Bauteile vollkommen gefüllt und Wärmebrücken vermieden.
Einblasdämmstoffe können in Decken, Dächer und Wände eingeblasen werden und sind entweder durch konstruktive
Maßnahmen oder durch die Materialeigenschaft an sich (stabile Vliesbildung) sicher vor nachträglichen Setzungen.
Neben dem Einsatz im Gebäudebestand und Neubau sind solche Dämmstoffe auch stark im Fertighausbau zu
finden. Zeitgemäße Einblasdämmstoffe sollten aufgrund des Umweltschutzes kompostierbar oder zumindest noxenfrei wiederverwertbar sein. Produktvergleiche siehe: Einblasdämmstoffe im Vergleich
Einbohrzapfenbänder
Einbrandzone
Einbrennlackierung
Dies ist eine aufgespritze Lackierung, welche durch Wärmeeinwirkung mit der Trägerschicht verbunden wird.
Einbruchsicherheit von Türdrücker und Türknäufe
Eindampfungsgestein
Als Eindampfgestein werden Mineralien betitelt, welche beim Eindampfen von Meerwasserbuchten entstehen.
Eindringtiefe
Allgemein wird mit der Eindringtiefe das Eindringen eines Einlassmittels, wie z.B. eines Imprägniermittels, eines
Hydrophobiermittels oder eines Grundiermittels etc. in ein saugendes Substrat wie z.B. mineralischen Putz, Beton, Holz, Kalksandstein, Ziegel,etc. betitelt.
einfache Weiche
einfacher Ton
Einfahrgruppe
Einfahrsignal
Im Gleisbau ist dies das, im Abstand des -->Durchrutschwegs vor dem Bahnhof am zulaufenden Streckengleis
aufgestellte, Hauptsignal.
Einfallen
Dies ist die Neigung einer Erdschicht zur Horizontalebene. Die Einfallsrichtung steht hierbei senkrecht zur
Streichrichtung (-->Streichen), zur Angabe des Einfallens ist der Einfallswinkel sowie die Einfallsrichtung auszumessen (z.B. 12°ESE).
Einfäller
Einfang
einfangen
Einfeldplatte
einfingern
Dies bezeichnet das Einbringen mit den Fingern, also das händische einbringen eines Materials oder Produkts ohne
der Hilfe eines Werkzeuges.
Einflusslinie
Für Verschiebungen und Schnittgrößen ist die Ordinate einer Einflusslinie definiert als Wert der gesuchten
Zustandsgröße, wenn eine “Wanderlast” X an der Stelle der Einflusslinienordinate vorhanden ist. Die Auswertung
einer Einflusslinie ist die Bestimmung einer Schnittgröße oder Verschiebungsgröße für ausgewählte
Lastenstellungen durch Produktbildung Last mal Einflusslinienordinate oder Gleichlast mal Einflusslinienfläche.
Einfriedung
Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken.
Einfriertemperaturen von Kunststoffen
Auch als Glasübergangstemperaturen betitelt (in C°) handelt es sich hierbei um diejenige Temperatur, bei der
amorphe oder teilkristalline Polymere vom weichen in den harten Zustand übergehen. Bei diesem Vorgang tritt eine
schlagartige Änderung der physikalischen Kenngrößen (wie z.B. Härte und Elastizität) ein. Nachfolgend einige Werte:
|
Polyethylen
|
PE
|
-70 bis -100
|
|
Polypropylen
|
PP
|
-10 bis -32
|
|
Polyisobutylen
|
PIB
|
-60 bis -74
|
|
Polybuten
|
PB
|
-24
|
|
Polyvinylchlorid, hart
|
PVC
|
65 bis 75
|
|
Polyvinylchlorid, weich
|
PVC weich
|
-10 bis -100
|
|
Acrylglas
|
PMMA
|
90 bis 110
|
|
Polytetrafluorethylen
|
PTFE
|
-20
|
|
Polyamid 6
|
PA 6
|
+40
|
|
Polyamid 66
|
PA 66
|
+50
|
|
Zelluloseacetat
|
CA
|
55 bis 85
|
|
Zellulosepropionat
|
CP
|
55 bis 105
|
|
Polycarbonat
|
PC
|
150
|
|
Polysterol
|
PS
|
80 bis 100
|
|
Einfuhr
Auch Import genannt, ist dies die Bezeichnung für das Hereinnehmen von Gütern die außerhalb der Staatsgrenzen
produziert wurden.
Einführungsgesetz
Dieses Gesetz bestimmt die Überleitung des bisherigen Rechtszustands auf ein neues Gesetz, ebenso über dessen
Geltungsbereich und Verhältnis zu andern Gesetzen.
Einfuhrzoll
Eingabeplan
Eingabeplanung
Die Eingabeplanung umfasst allgemein die Erstellung aller, für eine Baugenehmigung erforderlichen Unterlagen, i.d.R
. in vierfacher Ausfertigung, wovon 3 an die entsprechenden Behörden gehen und ein Exemplar für den Bauherrn ist.
Eingeführte Technische Baubestimmungen
Abkürzung: ETB. Dies sind technische Regeln, die von der obersten Bauaufsichtsbehörde bauordnungsrechtlich
durch öffentliche Bekanntmachung eingeführt sind.
Eingemeindung
eingeprägte Dehnung
Dies ist eine Dehnung, die nicht durch eine Spannung hervorgerufen wird, sondern sich aus den -->Einwirkungen
unmittelbar ergibt, wie z.B. durch Temperaturveränderung.
eingeprägte Verkrümmung
Dies ist eine Verkrümmung, die nicht durch ein Moment hervorgerufen wird, sondern sich aus den -->Einwirkungen
unmittelbar ergibt, wie z.B. durch eine Temperaturveränderung die sich linear über die Querschnittshöhe verteilt.
eingeschoßig
Eingriff
Im Sinne des Naturschutzrechts ist dies eine Veränderung der Gestalt oder Nutzung von Grundfläche, die die
Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild erheblich beeindrächtigen.
Einhandstein
Einhäuptige Schalung
Beim einhäuptigen Schalen gegen bestehende Wände, Verbauwände oder Felsen muss der gesamte
Frischbetondruck, der auf der Schalungsfläche auftritt, über eine Abstützung (Stützbock-Konstruktion) mit einer
entsprechenden Verankerung in ein bestehendes Bauteil des Bauwerkes so eingeleitet werden, dass die Kräfte bis in den Untergrund abgeleitet werden.
Einheitsarchitektenvertrag
Dies ist ein Vertragsmuster, das von der Bundesarchitektenkammer herausgegeben und empfohlen ist, für die
Objektplanung bei Architektenverträge.
Einheitskreis
Dies ist ein Kreis mit dem Radius 1, Umfang = 2
Einheitspreis
Ist der Preis für die Einheit einer Leistung, die in Stück, Zeit, Gewichts- oder anderen Maßeinheiten angegeben.
Einheitspreisvertrag
Dies ist eine Form eines Bauvertrages, wonach die Vergütung nach -->Einheitspreis und der tatsächlich
ausgeführten Leistungsmenge erfolgt.
Einheitsschule
Dies ist ein seit J.A. Comenius gefordertes einheitliches Schulsystem, ohne städtische und ökonomische
Differenzierungen.
Einheits-Temperatur-Kurve
Kurzbezeichnung: ETK. Dies ist die, während der Feuerwiderstandsprüfung unter bestimmten Standartbedigungen
gemessene, zeitabhängige Temperaturveränderung.
Einheitswasserzahl
Dies ist der Wassergehalt mineralischer bindiger Böden, die ausgehend vom flüssigen Zustand durch eine Auflast
von 100 kN/m² (1 bar) zusammengedrückt werden.
Einheitswert
Richtwert eines Grundstücks und Gebäudes für die Bemessung der Grundsteuer elcher vom Finanzamt festgelegt
wird.
Einhüftiger Bogen
Einhüftiger Korbbogen
Dies ist eine Sonderform des Korbbogens welche auch als Hüftbogen, steigender Bogen oder Schwanenhals betitelt
wird. Der einhüftige Korbbogen zeichnet sich durch die unterschiedliche Höhenlage seiner Kämpferpunkte aus. Diese
Bogenformen sind häufig im Strebwerk gotischer Sakralbauten oder als tragende Unterkonstruktion von Treppen zu finden
Einhüftiger Rahmen
Dies ist ein Rahmentragwerk, bei welchem die Fußgelenke auf zwei verschiedenen Ebenen liegen.
Einhüftiges Dach
Einhülsige Schnellspannfutter
Einigungsämter
In Österreich ist dies eine Bundesbehörde zur Schlichtung und Entscheidung in arbeitsrechtlichen Streitfällen.
Einigungsstelle
Nach dem Betriebsverfassungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist dies die bildende Schiedsstelle zur
Beilegung von Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Einkommen
Einkommenssteuer
Dies ist die Steuer auf das Einkommen einer natürlichen Person, das Aufkommen von diesen Steuern wird in der
Bundesrepublik Deutschland zwischen Bund, Länder und Gemeinde aufgeteilt.
Einkomponentig
Materialien sind nur dann einkomponentig wenn ihre Erhärtung ohne Mischung mit einer zweiten Lieferkomponente
über physikalische und/oder chemische Einwirkungen erfolgt, z.B. durch UV-Strahlung oder Luftfeuchtigkeit.
Einkornbeton
Dieser Beton wird aus nahezu gleich großer Körnung, hergestellt, dadurch erhält er ein Hohlraumvolumen bis zu 60
%; er wird auch als Drainagebeton verwendet; Eigenschaften: erhöhte Wärmedämmfähigkeit, geringes Wassersaugverhalten, geringe Festigkeit, geringe Schwindung.
Einkreisausführung
Ein Warmwasserspeicher in elektronischer Einkreisausführung hält die jeweils eingestellte Temperatur konstant und
heizt bei jeder Wasserentnahme, falls erforderlich, automatisch mit der angeschlossenen Leitung nach. Je nach Gerätgröße kann dies zwischen 1 und 6 kW sein.
Einlassdübel
Einlassen
Z.B. ein Holzwerkstück mit einem Holzschutzmittel einlassen, oder ein Teil etc. bündig mit der
Werksstückoberfläche einarbeiten.
Einlassgrund
Einlassmittel
Einlassmittel, auch als Einlassgrund bezeichnet, sind allgemein Vorbehandlungsmittel für saugfähige Untergründe. I
.d.R. handelt es sich um niedrig viskose, unpigmentierte oder auch angefärbte Beschichtungsstoffe, die durch
Eindringen in die Poren eines saugfähigen Untergrundes dessen Saugfähigkeit reduzieren oder auch völlig aufheben.
Einlassungsfrist
Dies ist die Frist die im Zivilprozess zwischen Zustellung der Klageschrift und dem Termin zur mündlichen
Verhandlung liegen muss.
Einlauf
Der Einlauf bei verschiedenen Holzarten entsteht durch lange und/oder unsachgemäße Lagerung und zeichnet sich
dadurch ab, dass von der Rundholzaußenfläche ausgehend, eine zumeist streifige Farbveränderung sichtbar wird.
Einlaufbauwerk
Einlaufblech
Einläufer
Bei Treppen ist dies die Betitelung für diejenigen Treppen die ihre Laufrichtung geradeaus und nur in einer Richtung
haben.
Einlaufkammer
Einleimer
Dies ist ein Randabschluss einer Holzwerkstoffplatte aus Hartholz wobei der Deckbelag über den Einleimer gezogen
wird.
Einleitgenehmigung
Einleitung
Einliegerwohnung
Dies ist die oft im Dachgeschoss gelegene ausgebaute Wohnung in einem Einfamilienhaus, die zweite Wohnung.
Einmessungsbescheinigung
Einmündung
Im Straßenbau ist dies ein Knotenpunkt, bei dem eine Straße an eine durchgehende Straße angeschlossen ist.
Ein-Personen-GmbH
Rechtsform bei welcher ein -->Einzelunternehmen, durch notariell beurkundeter Erklärung in eine -->GmbH
(Gesellschaft mit beschränkter Haftung) umgewandelt wird, rechtlich sind Vor- und Nachteile beider Rechtsformen
vermischt, die Haftung erfolgt über das Gesellschaftsvermögen und nicht mehr über das Privatvermögen und der Unternehmer führt als Angestelter des Unternehmens die Geschäfte.
Einphasenschlitzwand
Die Einphasenschlitzwand ist eine -->Schlitzwand mit dichtender Funktion aus einer selbsterhärtenden Suspension,
zugleich als stützende Flüssigkeit dient. Dichtende Elemente, wie Dichtungsbahnen oder Spundwände, können hierbei zusätzlich eingebaut werden.
Einphasensteuer
Einpresshilfen
Kurzbezeichnung: EH. Dieses Zusatzmittel wird für Einpressmörtel (auch Betonen) verwendet und bewirken eine
höhere Geschmeidigkeit, verbessern die Fließfähigkeit und wirken z.b. dem Absetzen des Zementmörtels im Spannkanal entgegen.
Einrede
Dies ist das gesamte Gegenvorbringen eines Beklagten im Zivilprozess zur Verteidigung. Mit der Erhebung der
Einrede ist auch zu verstehen, dass der erklärenden Vertragspartner durch diese Erhebung berechtigt ist eine
Vertragsleistung zu verweigern, ohne dass hierbei wie bei der Einwendung die Forderung grundsätzlich verneint wird. Es wird hierbei in zwei Arten unterschieden:
- Aufschiebende Einrede: hierbei besteht ein begrenztes Leistungsverweigerungsrecht.
- Aufhebende Einrede: hierbei besteht ein endgültiges Leistungsverweigerungsrecht.
Einreichplan
Dieser muss im Maßstab 1:100 und farbig angelegt sein, in der Regel in dreifacher Ausfertigung. Mit Lageplan im
Maßstab 1:500 bzw. 1:1000 mit Nordpfeil, sowie mit den Grundrissen aller Geschosse, Ansichten und Schnitte.
Einrichtungsgips
Dieser Gips findet in der feinkeramischen Industrie für sog. Einrichtungen Verwendung. “Einrichtungen” sind die
Mutterformen für die später daraus abzugießenden Gipsarbeitsformen. Dieser Gips besteht im wesentlichen aus
Alpha-Halbhydrat und errreicht dadurch sehr hohe Festigkeiten bei gleichzeitig definierter niedriger Expansion.
Einrohrheizung
Bei dieser Heizung werden die Heizkörper nicht parallel, sondern hintereinander (“in Reihe”) an eine durchgehende
Ringleitung angeschlossen.
Einsatzzeit
Dies ist die Zeit für z.B. die planmäßige Nutzung einer Baumaschine, als Teil der Vorhaltezeit gegliedert in die:
- Hauptnutzungszeit,
- Nebennutzungszeit,
- Zeit für zusätzliche Nutzung,
- und Zeiten für ablauf-, störungs- und/oder persönlichbedingte Unterbrechungen.
Einschalige Wand
Dies ist eine Wand aus einer Schale. Der Wandquerschnitt besteht aus Wandbaustoffen im konstruktiven Verbund,
wie z.B. Mauerwerk mit Verputz.
einschaliges Bauteil
Dies ist ein Bauteil, das als Ganzes schwingt, es kann aus einheitlichen Baustoffen oder aus mehrschichtigen
Schichten bestehen.
einschaliges Sichtmauerwerk
Dies ist eine -->einschalige Wand aus Mauerwerk. Die Oberfläche ist hierbei unverputzt, die Steinansichten bleiben
sichtbar und die Fugen werden geglättet.
einschaliges Verblendmauerwerk
Laut DIN (1053 Teil 1) ist dies eine genormte Außenwandkonstruktion von mind. 310 mm Dicke. hier muss jede
Mauerschicht mindestens zwei Steinreihen gleicher Höhe aufweisen, zwischen denen eine durchgehende, 20 mm dicke Längsfuge, schichtweise versetzt und hohlraumfrei vermörtelt, verläuft.
Einscheibensicherheitsglas
Einschichtige Wandkonstruktion
Hierunter versteht man eine massive Außenwand welche gleichzeitig statisch trägt und allein durch ihre Dicke
dämmt.
Einschiebetüre
Darunter versteht man eine beweglich eingebaute Treppe, z.B. Ausziehtreppe eines Dachbodens.
Einschnitt
Ein Einschnitt in der Geländeoberfläche ist u.a. eine schluchtartige Vertiefung zur Aufnahme eines linienförmigen
Bauwerks.
einschnittige Bolzenverbindung
Einschub
Dies ist die Bezeichnung für die mit Dachlatten und Brettern erstellten Freiräume (für Wärmedämm- oder auch
Schalldämmschüttungen) in Decken.
Einschubtreppen
Ist eine faltbare Treppe, die überwiegend aus Platzgründen bzw. auch als nicht immer notwendige Treppe eingebaut,
sie ist meist einäugig.
Einspänner
Dies ist die Bezeichnung für ein Wohngebäude, bei dem in jedem Stockwerk nur ein Wohnungszugang ist.
Einspannung
Dies ist eine biegesteife Verbindung eines Stabes mit einem Knoten oder mit der Erdscheiben. Eine Einspannung
kann starr oder elastisch sein. Sie muss in der Lage sein, das auftretende Moment zu übertragen.
Einsteigschacht
Dies kann u.a. ein Schacht als Zugang zu Abwasserkanälen, ein Revisionsschacht, ein Kontrollschacht oder
Prüfschacht, mit Einstiegsvorrichtung sein.
Einsteinium
Einstellplätze
Dies sind unbebaute oder auch mit einem Schutzdach versehene Einstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge.
Einstemmbänder
Einsturzbeben
Dies ist ein lokales energiearmes Erdbeben (Zusammensturz unterirdischer Bergbaustollen oder Höhlen).
Eintauchversuch
Eintragung in die Architektenliste
Erst mit der Eintragung in die Architektenliste der jeweiligen Bundesländer darf sich der Architekt als solcher
bezeichnen. Mit dieser Eintragung erhält der Architekt die Möglichkeit zur uneingeschränkten Bauvorlageberechtigung sowie zur Teilnahme an Architektenwettbewerben.
Einverleibung
Eintragungsart im Grundbuch, durch welche ein Recht unbedingt erworben, übertragen, beschränkt oder aufgehoben
wird.
Einwangentreppe
Dies ist eine Treppe deren Stufen, im Gegensatz zur allgemeinen -->Wangentreppe, nur an einer Wange befestigt
sind. Die Wange läuft hierbei senkrecht, mittig zu den Stufen.
Einwirkungen
In der Baustatik sind das die äußeren Kräfte und Momente, die als “Lasten” auf ein System wirken. Es handelt sich
hierbei u.a. um Temperaturveränderungen, Lagerbewegungen, Vorspannungen oder Schwinden etc.
Einwirkungsdauer
Dies ist u.a. eine festgelegte Zeitspanne, während der Personen, Materialien, Lebewesen oder Produkte einer
Zündquelle unter festgelegten Bedinungen ausgesetzt sind.
Einwohnerdichte
Dies ist der Quozient aus Einwohnerzahl und Fläche, anzugeben in Einwohnerzahl (EZ) je Hektar (E/ha).
Einwohnergleichwert
Kurzbezeichnung EGW. Ein Wert, der sich aus dem Vergleich von gewerblichem Schmutzwasser mit häuslichem
Schmutzwasser ergibt und der für die Planung einer Abwasseranlage wichtig ist.
Einwohnerwert
Kurzbezeichnung EW. Dies ist die Summe aus Einwohnerzahl und Einwohnergleichwert. Formel: EW = EZ + EGW.
Einzapfen
Das Einzapfen betitelt im Holzbereich die Herstellung eines -->Zapfen und das Einbringen in eine -->Klaue bei einer
Zapfenverbindung.
Einzelfertigung
Dies ist die Bezeichnung für Produkte, welche manuell einzeln hergestellt werden.
Einzelheizung
Dies sind Heizanlagen, bei denen die Wärme zur Beheizung des Raums vom im Raum aufgestellten Heizofen selbst
erzeugt wird.
Einzelkosten der Teilleistungen
Kurzbezeichnung EKT. Dies sind Kosten, die den Teilleistungen unmittelbar und verursachungsgerecht zugerechnet
werden können.
Einzellast
Dies ist die äußere Kraft die punktförmig an eine Stelle des Systems angreift, gegensätzlich zur Strecken- oder
Flächenlast.
Einzelmöbel
Dies ist ein Möbel, bei dem nicht nur durch die Kombination mehrerer Teile auch mehrere Nutzungszwecke
entstehen.
Einzelunternehmen
Rechtsform bei der ein Einzelner ein Unternehmen gründet, dieser haftet mit seinem Privatvermögen.
Einzelwasserversorgung
Dies ist eine Eigenwasserversorgung, bei der das Wasser nur durch Verbrauchsleitungen verteilt wird. Eine
Einzelwasserversorgung dient nur einem kleinen Verbraucherkreis.
Einziehung
Auch Skotie genannt ist bei dieser Gesimsform im Schnitt eine mittig waagerecht liegende einhüftige Bogenform zu
erkennen.
Einzugsgebiet
Auch Einzugsbereich genannt, dies ist ein Gebiet, welches durch zentrale wirtschaftliche, kulturelle oder auch
andere Einrichtungen versorgt wird. Die Bezeichnung Einzugsgebiet kann aber auch für das Stromgebiet, also das gesamte von einem Fluss oder dessen Nebenflüsse entwässerte Gebiet stehen.
Eisen
Kurzbezeichnung --> Fe; Metall: beständig gegen: Laugen und hartes Wasser; nicht beständig gegen: Salz- und
Schwefelsäure und gegen feuchte Luft.
Eisenbeton
Eisenglanz
Eisenholz
Holzart. Das sehr harte Holz ist dicht, ziemlich elastisch und sehr schwer. Bei der Bearbeitung ist durch die hohe
dichte erhöhter Kraftaufwand nötig. Es lässt sich trotz seiner Härte und seines Gewichtes recht gut bearbeiten.
VerwendungsbereichL: Das Holz wird in der Drechslerei, Stockindustrie und für Geigenbögen verwendet.
Eisenhut
Diese Pflanze gehört zur Gattung der Hahnenfußgewächse und hat einen helmartiges Blumenblatt, die Pflanze
enthält giftige Alkaloide.
Eisenkies
Eisenkiesel
Dies ist ein durch Eisenoxide gelb, braun oder rot gefärbtes Quarz.
Eisenkitt
Eisenklinker
Klinker aus oxydhaltigem (hohem Eisengehalt) Ton, siehe auch -->Klinker.
Eisenportlandzement
Dieser Zement (nach EU jetzt: Portlandhüttenzement) entsteht durch das Zusammenmahlen von mindestens 70%
Zementklinker und höchstens 30% gekörnter, basischer Hochofenschlacke.
Eisensäuerling
Eisenschaffende Industrie
Diese Industrien sind Eisen-, Stahl- und Edelstahlerzeuger und Hersteller von Warmwalz-, Schmiede- und
Presserzeugnissen.
Eisenschiefer
Eisenschwamm
Dies ist das, bei bestimmten Verfahren der Direktreduktion anfallende poröse, zusammengebackene Eisen welches
zu Stahl weiterverarbeitet wird.
Eisenschwarz
Dies ist das pulverisierte Antimon welches zum Färben von Gipsgegenständen verwendet wird, kann aber auch eine
Graphitmasse sein mit welcher Eisengegenstände geschwärzt werden.
Eisenspat
Dies ist ein Mineral, welches auch als Spateisenstein betitelt wird.
Eiserne Öfen
haben einen Wirkungsgrat von 70%, geben nach der Anheizung schnell Wärme ab, kühlen jedoch auch sehr schnell
wieder ab.
Eisener Vorhang
Dies ist zum Einen eine Brandschutzvorrichtung in Theatern zwischen der Bühne und dem Zuschauerraum, zum
Anderen die Bezeichnung der Absperrung der sogenannten Ostblockstaaten zu den westlichen Ländern.
Eisessig
Dies ist eine konzentrierte, wasserfreie Essigsäure welche bei 16°C erstarrt.
Eisglas
Dieses Glas hat eine raue, eisartig wirkende Oberfläche, bei der Herstellung wird dieses Glas im warmen Zustand
abgeschreckt oder in feinem Glasstaub gewälzt.
eishemmende Deckschicht
Dies ist eine bituminöse Deckschicht (im Straßenbau) mit Zusatz von Auftausalz zur Verhinderung oder zur
Verzögerung von Glatteis.
Eislast
Die Eislast ist die Lastannahme zur Erfassung von Eisansätzen, die sich in Abhängigkeit von besonderen
meteorologischen Verhältnissen an gefährdeten Bauteilen ergeben.
Eislinse
Eislinsen sind u.a. Ursache für Frostbewegungen und Bodenaufweichungen bei Tauwetter. Diese linsenförmige
Eisschicht bildet sich an der Gefriergrenze in frostempfindlichen Böden. Das Wachstum der Eislinsen ist abhängig vom Frostverlauf und dem Wassernachschub.
Eispunkt
Eisstausee
Eiweißkitt
Eiweißstoffe (synthetisch)
Synthetische Eiweißstoffe sind Kunststoffe wie z.B. Nylon und Perlon, also polymerisierte Aminosäuren mit
peptidartigen Bindungen.
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