Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

E1-Qualität

    Mit diesem Begriff werden Laminate, Paneele und Spanplatten bezeichnet, die in die Emissionsklasse E1 eingeordnet werden. Das bedeutet: bei diesem Material wird der für den Wohnbereich zulässige Grenzwert von 7 mg Formaldehyd in 100 mg unbearbeitetem Holz nicht überschritten (Formaldehyd-Emission nach EN 120/92).

Early English

Ebene

    Dies ist zum Einen die Bezeichnung für ein reliefarmes Gebiet der Erdoberfläche zum Anderen eine unbegrenzte, in keinem ihrer Punkte gekrümmte Fläche.

Ebenflächigkeit

    Dies ist die Fachbezeichnung für eine horizontalebene Fläche.

Ebenheit

    Die Ebenheit wird deffiniert als Übereinstimmung der Form der tatsächlichen Schichtoberfläche mit der Form der projektierten oder aus Bestandsteilen definierten Oberfläche.

Ebenheitsprobe

    -->Untergrundprüfung

Ebenheitstoleranz

    Die Ebenheitstoleranz ist der zulässige Bereich für die Abweichung einer Fläche von der Ebene.

Ebenholz (indisch)

    Das dichte Holz ist sehr hart, zäh und spröde. Es lässt sich schwer hobeln, im übrigen aber gutbearbeiten. Verleimung erschwert. Verwendungsbereich: Kunstgegenstände, Klaviertasten, im Instrumentenbau, Schachfiguren, Türdrücker und Schnitzereien.

Ebenholz (makassar)

    Das Holz ist sehr hart, dicht, schwindet wenig, neigt aber zu Rissbildung. Trotz seiner Härte ist es gut zu bearbeiten, messern und drehen. Verleimung erschwert. Holzstaub reizt die Schleimhäute.Verwendungsbereich: Furnier für Innenausbau und Möbel, Bürstenfabrikation, Kunstgegenstände, Klaviertasten, im Instrumentenbau, Schachfiguren, Türdrücker und Schnitzereien.

Ebenist

    Genealogischer Begriff für einen Kunsttischler der vornehmlich Ebenholz verarbeitet.

Eberesche

    Diese Pflanze gehört zur Gattund der Roesengewächse, in deutschsprachigen Gebieten auch als Gewöhnliche Eberesche bekannt (Vogelbeere,-kirsche) sehr beliebt als Alleebaum mir scharlachroten oder gelben Früchten (Drosselbeeren).

Eberwurz

    Diese Pflanze gehört zur Gattung der Korbblütler, es wird unterschieden zwischen Gewöhnlicher Eberwurz, Stengellose Eberwurz, Silberdistel und Silberwurz.

Eberhardt

    Bodo Eberhardt (1865-1945) war ein deutscher Architekt und Schriftsteller.

Ebonit

EC0

    Höchste geprüfte Konzentration ohne Wirksamkeit (EC=effektive Konzentration.

Echal

    Dies ist der Schrein für die Gesetzesrollen in einer Synagoge.

Echinus

    Wulstartiger teil des dorischen Kapitells.

Echo

    Dies ist der Widerhall oder der reflektierende Schall, in geschlossenen Räumen spricht man auch von Nachhall.

Echolot

    Tiefenmeßgerät, es mißt die Werte durch elektromagnetischewellen oder durch Schallwerte, andere Bezeichnung ist auch Behmlot.

Echter Hausschwamm

    Der echte Hausschwamm (lat.: Serpula lacrymans), welcher wohl zu den gefährlichsten Pilzen für alte Hauser etc. gehören dürfte liebt feuchtes und verschmutztes Holz, da er von den dort befindlichen Stickstoff- und Kalkresten besonders gut leben kann.Die Mycelstränge erreichen oft die dicke eines Bleistiftes und eine Länge von 6m, selbst bei längerem austrocknen des Mauerwerkes ist dieser nicht unbedingt abgestorben. Er kann Mauerwerk bis zu 15 m und mehr durchwachsen und sich dabei vorzüglich von den Kalkfugen ernähren. Beton mag er nicht, deshalb durchwandert er diesen natürlich nicht. Seine Fruchtkörper sind rötlich-braun mit weißem Rand und können durchaus Bratpfannengröße erreichen. Hausschwammbefall ist in Deutschland bauanzeigepflichtig.

Eckabdeckplatte

    Im Möbelbereich ist dies eine Abdeckplatte für eine Ecke innerhalb einer Möbelkombination.

Eckenschnitt

    Dies ist die Dachdeckerbezeichnung für den Einschnitt der Welleneindeckung in den Überdeckungsbereichen.

Eckleiste

    Im Möbelbereich bildet diese bei einer Ecklösung den äußeren Abschluß.

Ecklösung

    Im Möbelbereich sind dies um 45° oder 90° über ein Eck geführte Schrankwandteile.

Eckpilaster

    An einer Ecke angebrachter pilater mit zwei Ansichtsflächen.

Ecksporn

    Blattartig Verzierung an den Ecken einer Säulenbasis, als Überleitung zwischen quadratischen Plinthe und rundem Säulenschaft.

Eckschutzleisten

    Diese dienen zum Schutz der Putzecken, sie werden entweder als Unterputzleisten (gelocht, meist aus Aluminium) oder Aufputzleisten (Vollwandig) eingesetzt.

Eckschutzschienen

    Dies sind abgewinkelte Profilbleche und dienen zur Ausstattung von z.B. Laibungskanten oder Mauerecken.

Eckstil

    Dies ist die senkrechte Eckstütze einer Fachwerkkonstruktion.

Eckturm

    Dies sind die an den Ecken einer Verteidungslinie aufgebauten Türme einer mittelalterlichen Burg.

Eckventil

    Dies ist die Absperrarmatur der Kalt- und Warmwasserzuleitungen unter Waschtischen /-becken und bei Geräteanschlüssen.

Eckwinkel

    Dies ist ein verzinktes, metallisches Putzprofil, meist mit einer PVC-Kante ausgestattet und dient als Stoßschutz für geputzte Ecken.

E-Commerce

    Allgemeine Bezeichnung für über Datenverkehr abgewickelten Geschäftsverkehr; im Idealfall die vollständige Abwicklung von Geschäftsprozessen auf elektronischem Wege, siehe auch --> Business to Business. Dazu zählen z.B. die Werbung, die Geschäftsanbahnung, die eigentliche Geschäftsabwicklung, Aktionen zur Kundenbindung sowie das Online-Banking.

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EDBA

    Abkürzung für einheitliche Datenbank-Schnittstelle. Dies ist ein, von den Vermessungsbehörden der deutschen Bundesländer entwickeltes Format für den Austausch geometrischer und alphabetischer Informationen zwischen verschiedenen Datenbanksystemen.

Edelbrechsand

    Dies ist ein gebrochener Mineralstoff mit einem Größtkorn von 2 mm, der gegenüber -->Brechsand erhöhte Anforderungen hinsichtlich Korngröße und Überkorn erfüllt.

Edelfurnier

    Das Edelfurnier (auch Deckfurnier genannt) wird zur Oberflächengestaltung des Holzes benutzt. Für dieses -->Furnier werden hochwertige Hölzer verwendet. Die mit einer Vakuumpresse aufgeleimten Edelfurniere können wie Massivholz gebeizt oder lackiert werden.

Edelgas

    Hierzu gehören die gasförmigen Elemente Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon, diese Edelgase sind zu insgesamt 0,94% in der Luft enthalten.

Edelholz

    Dies ist im allgemeinen die Betitelung für Holz, das sich durch Schönheit und besonders positive Eigenschaften bei der Verarbeitung zu Möbeln auszeichnet.

Edelmetalle

    Hierunter versteht man Metalle, die nicht oxidieren und von den meisten Chemikalien nicht angegriffen werden z.B.: Gold, Platin, Silber, Quecksilber und Rhenium.

Edelputz

    Dies ist ein fabrikmässig hergestellter Fertig-Trockenmörtel für Aussenputze (Oberputze). Exakter ist es die gängige Bezeichnung für Werkstrockenmörtel mit mineralischem Bindemittel wie z.B. Kalk oder/und Zement und natürlichen Zuschlagstoffen sowie alkalibeständigen anorganischen Oxipigmenten für eine eventuell gewünschte Farbgebung.

Edelsplitt

    Dies ist ein gebrochener Mineralstoff mit einem Kleinstkorn von 2 mm und einem Größtkorn von 22 mm, der gegenüber Splitt erhöhte Anforderungen hinsichtlich Korngröße, Unter- und Überkorn, Kornform, Frostbeständigkeit und Raumbeständigkeit erfüllt.

Edelstahl-Aussenschornstein

    Dies ist ein, i.d.R. an der Außenmauer angebrachter, -->Schornstein aus Edelstahl. -->Edelstähle, - ->Edelstahlschornstein.

Edelstähle

    Dies sind Stähle, die mit Zusätzen, welche die Eigenschaften verbessern, versehen sind, z.B. -->V2A.

Edelstahlschornstein

    Bei einem Edelstahlschornstein bietet die glatte Wandung des Rauchrohrs dem Abgasstrom weniger Widerstand.

Edelsteine

    Dies sind Mineralien, welche sich durch Schönheit, Klarheit der Farbe, Glanz, Durchsichtigkeit, Härte und hohe Lichtbrechung auszeichnen, wie z.B. Diamant, Rubin, Korund, Saphir, Smaragt, Beryll, Aquamarin, Zirkon, Turmalin, Opal, Spinell, Chrysolith, Topas oder Granat etc. Syntetische Edelsteine werden technisch im Elektroofen aus Schmelzfluss gezüchtet.

E DIN

    Abkürzung für den Entwurf einer Deutschen Norm.

E DIN EN

    Entwurf einer Deutschen Norm auf der Grundlage eines Europäischen Normentwurfs.

E DIN EN ISO

    Entwurf einer Deutschen Norm auf der Grundlage einer Europäischen Norm, die auf einer Internationalen Norm der ISO beruht.

Edison

    Der US-amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison (1847-1931) baute 1876 das Kohlemikrofon für Fernsprecher, 1877 die erste Sprechmaschine, 1879 die elektrische Glühlampe, er verbesserte zudem den Akkumulator (Edison -Akku) und baute das erste Elektrizitätswerk, 1889 konstruierte er das erste Kinoaufnahmegerät, 1895 baute er das ersten Projektionsgerät. Zu all dem führte er viele Neuerungen in der Bautechnik ein.

EDM

    Abkürzung für elektronischer Distanzmesser.

EDV

EEG

EFTA

    Abkürzung für Europäische Freihandelszone.

Efeu

    Dies ist eine immergrüne Kletterpflanze oft bewächst diese Pflanze ganze Hausfassaden.

Effektive Leistung

    Bei Maschinen ist dies die nutzbare Leistung.

effektive Verbrennungswärme

    Einheit: J/kg. Dies ist die Wärmemenge je Gewichtseinheit, die bei der Verbrennung eines Materials unter bestimmten Prüfbedingungen frei wird.

Effektivwert

    Dies ist der Mittelwert einer Wechselgöße (Wechselspannung, Wechselstrom) bei einem sinusförmigen Verlauf gleich dem Scheitelwert, dividiert durch die Wurzel aus zwei.

Effektlackierung

    Bei dieser Lackierung ist ein gewollter, visuell erfassbarer und zugleich gleichmäßig über die Oberfläche verteilter Effekt gegeben. Zum Beispiel ein Tupflack, Hammerschlageffekt, Strukturlack, etc.

Effektpigment

    Unter Effektpigmenten versteht man allgemein diejenigen Pigmente die in Farben, Lacken, Kunststoffen, Kosmetika, Druckfarben u.v.a. einen bestimmten optischen Effekt erzeugen, welcher vorwiegend auf Lichtreflexionen beruht. Näher wird dieser Begriff allgemein nicht definiert.

Effizienz

    Dies ist die Bezeichnung für den Wirkungsgrad oder Wirksamkeit bzw. Leistungsfähigkeit.

Effner

EG, EWG, EU

    Abkürzung der Europäischen Gemeinschaft/Europäischen Union.

Egalisationsanstrich

    Auch als Ausgleichsfarbe betitelt handelt es sich hierbei allgemein um eine auf Dispersions-, Organo-Silikat- oder Siliconharzbasis hergestellte Farbe zum Ausgleich optischer Unregelmäßigkeiten bei einer farbigen Edelputzfassade (-->Edelputz). Gerade bei eingefärbten mineralischen Putzen kommt es unvermeidlich, je nach Farbtonstärke, zu optischen indifferenzen aufgrund von Calciumflecken (helle Wolken auf relativ dunklem Putz) die beim Austrockenen des Putzes entstehen.

egalisieren

    Einstellen, etwas gleichmäßig machen, z.B. eine Fläche egalisieren (ebnen), das Saugverhalten und die Oberflächenfestigekeit vereinheitlichen oder der -->Egalisationsanstrich.

Egge

    Dieses Bodenbearbeitungsgerät dient zur Auflockerung des Erdreichs, zur Unkrautbekämpfung und zum Unterbringen von Saatgut und Dünger auf dem Acker.

Eglomisieren

EH

    Abkürzung für Einpreßhilfe, -->Betonzusatzmittel.

EHF

    -->Erdgeschossfußbodenhöhe

Ehmcke

    Der deutsche Architekt und Gebrauchsgrafiker Fritz Helmuth Ehmcke (1878-1965) war Mitgründer des deutschen Werkbundes.

Ehrenamt

    Dies ist eine nebenberufliche, unentgeltliche Tätigkeit, die nur gegen Entschädigung für entstandenen Dienstaufwand ausgeglichen wird.

Ehrendoktor

    Dies ist der Dr. honoris causus, abgekürzt Dr. h.c., es handelt sich hierbei um einen Ehrentitel, er wird von Hochschulen verliehen für Verdienste um Wissenschaft, Kultur und Politik.

    JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
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Eibe

    Holzart. Das harte Holz ist sehr dicht, zäh, biegsam, elastisch und auch bei Feuchtigkeit sehr dauerhaft. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und leimen. Holzstaub führt zu Hautreizungen und Unwohlsein. Verwendungsbereich: Furnier, Drechlerarbeiten, Möbel- und Innenausbau, Instrumentenbau und Zaunpfähle. Schwarz gebeizt als Ersatz für Ebenholz.

Eiche

    Das harte Holz ist dichtfaserig, mässig fest, leicht zu spalten und zu bearbeiten. Es lässt sich gut messern, schälen und neigt zur Rissbildung. Hoher Gehalt an Gerbsäure.Staub gilt als Auslöser für Nasenkrebs. Verwendungsbereich: Furnier, Drechlerarbeiten, Möbel- und Innenausbau, Eisenbahnschwellen, Fässer, Fenster, Türen und Parkett. Auch im Brückenbau findet man die Eiche.

Eiche (rot)

    Das harte Holz ist dichtfaserig, mässig fest, leicht zu spalten und zu bearbeiten. Es lässt sich gut messern, schälen und neigt zur Rissbildung. Hoher Gehalt an Gerbsäure.Staub gilt als Auslöser für Nasenkrebs. Verwendungsbereich: Furnier, Möbel- und Innenausbau, Wagnerarbeiten, und für grobe Schnitzereien hervorragend geeignet.

Eichen

    Das ist die Bezeichnung für das amtliche Kennzeichnen und Prüfen von Maß- und Messgeräten.

Eiermann

    Der deutsche Architekt Egon Eiermann (1904-1970) war ein Vertreter der streng gegliederten Glas-Beton-Architektur.

Eierstab

    Dies ist eine griechisch- ionische Verziehrung, sie wird durch eierförmige, plastische Elemente gegliedert -->Astragal .

Eiffel

    Der französische Ingenieur Gustave Eiffel (1832-1923) konstruierte 1889 den 300 Meter hohen Eifelturm in Paris.

Eigenbetrieb

    Dies ist der organisatorische, verselbstständigte, rechtlich unselbstständige Betrieb einer Gemeinde z.B. Versorgungs- und Verkehrsbetriebe.

eigenbewirtschafteter Brunnen

    Dies ist ein Brunnen, der im Brunnenschacht oder im Brunnenrohr mit einer installierten Pumpe ausgerüstet ist.

eigener Schornstein

    Bei einem eigenem Schornstein ist nur eine Feuerstätte angeschlossen.

Eigenfeuchte

    Bei der Eigenfeuchte des Zuschlags ist dies die Summe der Kernfeuchte und der Oberflächenfeuchte.

Eigenfrequenz

    Dies ist die Frequenz einer Eigenschwingung, bzw. einer freien Schwingung einer elastischen Konstruktion. Bei einer Eigenschwingung zweischaliger Bauteile ist dies die Frequenz, bei der die beiden Schalen unter Zusammendrücken einer als Feder wirkenden Zwischenschicht gegeneinander mit größter Amplitude schwingen.

Eigengewicht

    Dies ist die veraltete Bezeichnung für Eigenlast.

Eigenheim

    Dies  ist ein im  --> Eigentum einer natürlichen Person stehendes Grundstück mit einem Wohngebäude welches nicht mehr als zwei Wohnungen beinhaltet, von denen eine zum Bewohnen durch den Eigentümer oder seine Angehörigen bestimmt ist.

Eigenkapital

    Dies ist das vom Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens durch nichtabgehobene Gewinne oder Einlagen im Unternehmen eingesetzte Kapital.

Eigenkompostierung

    Dies ist die Kompostierung von biologisch abbaubaren nativ-organischen Stoffen an der Abfallstelle oder in ihrer unmittelbaren Nähe wie zum Beispiel die Kompostierung in Kleingärten oder durch Landwirte.

Eigenlast

    Dies ist das Produkt aus der Masse eines Körpers und der ortsabhängigen Erdbeschleunigung. Für Baupraktische Berechnungen gilt in der Regel, g (Erdbeschleunigung) = 10 m * s -2 als ausreichend. Einheit: N, kN, MN etc. Nachfolgend einige Beispiel von Eigenlasten (weitere finden Sie unter dem jeweiligen Begriff der Produkte, wie z.b. Betoneigenlasten oder Mauerwerkseigenlasten.

Eigenlasten von Sperr-, Dämm- und Füllstoffen

Flächenlast je cm Dicke
in kN/m2

Bimskies, geschüttet

0,07

Blähglimmer, geschüttet

0,02

Blähperlit

0,01

Blähschiefer und Blähton, geschüttet

0,15

Faserdämmstoffe (z. B. Glas-, Schlacken-, Steinfaser)

0,01

Faserstoffe, bituminiert, als Schüttung

0,02

Gummischnitzel

 0,03

Hanfscheben, bituminiert

0,02

Hochofenschaumschlacke (Hüttenbims), Steinkohlenschlacke, Koksasche

0,14

Hochofenschlackensand

0,10

Kieselgur

0,03

Korkschrot, geschüttet

0,02

Magnesia, gebrannt

0,10

Schaumkunststoffe

 0,01

Eigenlasten von Platten, Matten und Bahnen

Asphaltplatten

0,22

Holzwolle-Leichtbauplatten 

–Plattendicke d 100 mm

0,06

–Plattendicke > 100 mm

0,04

Kieselgurplatten

0,03

Korkschrotplatten aus impräg. Kork, bituminiert

0,02

Mehrschicht-Leichtbauplatten, unabhängig von der Dicke

– Zweischichtplatten

0,05

– Dreischichtplatten

0,09

Korkschrotplatten aus Backkork

0,01

Perliteplatten

0,02

Polyurethan-Ortschaum

0,01

Schaumglas (Rohdichte 0,07 g/cm3) in Dicken von 4 cm bis 6 cm mit Pappekaschierung und Verklebung

0,02

Schaumkunststoffplatten

0,004

Eigenlasten von Flüssigkeiten

Alkohol und Ether

8,0

Anilin

10,0

Benzin

8,0

Benzol

9,0

Bier

10,0

Erdöl, Dieselöl, Heizöl

10,0

Faulschlamm mit über 50 % Volumenanteil an Wasser

11,0

Glycerin

12,5

Milch

10,0

Öle, pflanzliche und tierische

10,0

Petroleum

8,0

Salpetersäure, 91 % Massenanteil

15,0

Salzsäure, 40 % Massenanteil

12,0

Schwefelsäure 

– 30 % Massenanteil

– rauchend

14,0

19,0

Wasser

 

10,0

Wein

 

10,0

Eigenleistung

    Wert der Sach- und Arbeitsleistung die z.B. der Hausherr selber ausführt, wird im Finanzierungsplan neben eigenen Geldmitteln und Fremdmitteln berücksichtigt. Als problematisch gilt hier aus rechtlicher Sicht die Bewertung der Eigenleistung hinsichtlich der Gebührengrundlage des Architekten sowie die Beseitigung von Baumängel.

Eigenschwingung

    Dies ist die freie Schwingung einer elastischen Konstruktion, wobei Form und Frequenz nur systemabhängig sind.

Eigenschwingzahl

    -->Eigenfrequenz

Eigenspannung

    Dies ist die Spannung, die in einer unbelasteten Konstruktion vorhanden ist.

Eigentum

    Dingliches Recht auf unbeschränkte Herrschaft über eine Sache solange die Sache nicht in den Besitz (z.B. Vermietung, Verpachtung) eines Dritten gegeben wird.

Eigentümergrundschuld

    Dies ist die für den Eigentümer eines Grundstücks bestellte Grundschuld, die ohne Rechtsgeschäfte auch dann entsteht, wenn Forderungen für die eine -->Hypothek bestellt ist, erlischt oder wenn die Forderung nicht zur Entstehung gelangt ist. Hierdurch wird das Aufrücken der im Rang nachstehenden Grundpfandgläubiger verhindert und dem Eigentümer die freie Verfügung über die günstige Rangstellung gesichert.

Eigentümerhypothek

    Dies ist die für den Eigentümer am eigenen Grundstück entstandene -->Hypothek, nachdem dieser Hypothek und Forderung durch Abtretung oder Erbfolge erworben hat.

Eigentumsübertragung

    Andere Bezeichnung für Übereignung.

Eigentumsvorbehalt

    Hierbei behält sich der Verkäufer vor, das Eigentum an der verkauften beweglichen Sache bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises zu behalten.

Eigentumswohnung

    Eine bestimmte Wohnfläche, die zusammen mit anderen Eigentümern als bauliche Anlage an eine bestimmte Person ( Käufer ) als sein Eigentum durch Erwerb in seinen Besitz übergeht.

Eigenüberwachung

    Dies ist die vom Hersteller vorzunehmende, kontinuierliche Güteüberwachung der für das Erzeugnis festgelegten Anforderungen. Bei Auftragnehmern ist dies die, während der Ausführung, durchgeführte Prüfung, ob die Güteeigenschaften der Baustoffe und auch der fertigen Leistung den vertraglichen Anforderungen entsprechen.

Eigenüberwachungsprüfung

    Dies ist die Prüfung durch den Auftragnehmer oder dessen Beauftragten, um festzustelllen, ob die Güteeigenschaften der Baustoffgemische, Baustoffe und der fertigen Leistung den vertraglichen Anforderungen entsprechen.

Eigenwasserversorgung

    Dies ist eine Wasserversorgung, die nicht der Allgemeinheit dient und die mit eigenen Anlagen betrieben wird.

Eigenwechsel

    Auch Solawechsel genannt ist dies ein Wechsel, in dem der Aussteller selbst die Zahlung verspricht.

Eigenwert

    Ein Eigenwert ist ein nur vom System und nicht von Einwirkungen, abhängiger Wert. Es kann sich auch um eine Frequenz bei einer Eigenschwingung handeln.

Eignungsbereiche

    Im Bereich der textilien Bodenbeläge werden entsrechend der Deklaration der Europäischen Teppichgemeinschaft (ETG) durch Kennzeichnung, einschließlich Zusatzeignung, klassifiziert, z.B. Ruhebereich, Arbeitsbereich oder Wohnbereich. Bei den Zusatzeignungen unterscheidet man z.B. treppeneigenschaften, stuhlrollengeeignet, feuchtraumgeeignet, antistatisch oder fußbodenheizunggeeignet.

Eignungsnachweis

    • Laut der -->VOB (Teil A) ist der Eignungsnachweis die bei öffentlichen Aufträgen nachzuweisende Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
    • In Stahlbaubetrieben ist dies der Nachweis, dass der Stahlbaubetrieb über die zur Herstellung geschweißter Bauteile aus Stahl notwendige, vorhandene betriebliche Einrichtung und die Verfügbarkeit des erforderlichen sachweißtechnischen Personals.

Eignungsprüfung

    Dies ist die vom Auftragnehmer zu veranlassende Prüfung eines Baustoffs hinsichtlich seiner Eignung für den vorgesehenen Verwendungszweck. Beispielsweise dient die Eignungsprüfung bei Beton dazu, vor der Verwendung des Betons, festzustellen, welche Zusammensetzungen er haben muss, um die mit den in Aussicht genommenen Ausgangsstoffen und der vorgesehenen Konsistenz, unter den gegebenen Verhältnissen der betreffenden Baustelle, zuverlässig verarbeitet werden zu können und die geforderten Eigenschaften sicher zu erreichen. Die Eignungsprüfung wird im Rahmen des Gütenachweises immer durchgeführt.

Eilinie

    Dies ist die aus Kreisbogen, Klothoide und Kreisbogen gebildete Folge von Trassierungselementen im Lageplan.

Eimerkettenbagger

    Dies ist ein sogenannter Dauerbagger, auf einer Endloskette sind offene Eimer als grabschaufeln angebracht, er wird meist im Kiesabbau eingesetzt.

Eimerkettenschwimmbagger

    -->Eimerkettenbagger

Einantwortung

    Gerichtliche Überlassung des Nachlasses an die ausgewiesenen Erben durch Beschluss.

Einbaubogen

    Im Stollen- und Tunnelbau ist dies ein Element zur Sicherung einer Hohlraumwandung.

Einbauleuchte

    Dies ist ein, in eine massive oder abgehängte Decke eingelassener Beleuchtungskörper.

Einbaumöbel

    Dies ist ein eingebautes, mit dem Bauwerk verbundenes Möbelstück.

Einbauteile

    Dies ist der Oberbegriff für alle einzubauenden Teile wie z.B. Klimageräte, Einbauschränke, Einbauküchengeräte, Abzugsvorrichtungen etc.

Einbau und Verdichtung von Beton

    Allgemein wird geraten, den Einbau und die Verdichtung von Baustellenbeton bei trockenem und warmen Wetter innerhalb einer halben Stunde und bei kühler und feuchter Witterung innerhalb einer Stunde durchzuführen. Für Transportbeton gilt, dass Einbau und Verdichtung möglichst unmittelbar nach Anlieferung durchgeführt werden sollten.

Einblasdämmstoffe

    Hier handelt es sich zumeist um fasrige Zellulose, die entweder direkt aus Pflanzen (Holz div. Bäume, Wiesengras etc.) oder aus Recyclingstoffen wie Altpapier gewonnen wird. Es gibt aber auch Einblas- oder Schüttdämmstoffe aus Kork, Getreide, Schaumglas, Blähton, Mineralfasern u.v.a. Die Verarbeitung erfolgt i.d.R. maschinell (als Einblasdämmstoff) durch einen geschulten Fachbetrieb oder als Schüttdämmstoff (auch durch Laien möglich). Vorteile des Einsatzes solcher Dämmstoffe sind vor allem das lücken- und fugenlose, trockene Dämmen im Gebäudebestand, ohne dessen Äußeres verändern zu müssen (womit auch erhebliche Kostenvorteile bestehen).  Denkmalgeschütze Fassaden oder Innenraumelemente bleiben i.d.R. erhalten, es wird trocken, ohne dem zusätzlichen Einbringen von Feuchtigkeit (z.B. durch Putze, Kleber o.ä.) gearbeitet. Durch das maschinelle Einblasen werden auch schwer zugängliche Bauteile vollkommen gefüllt und Wärmebrücken vermieden. Einblasdämmstoffe können in Decken, Dächer und Wände eingeblasen werden und sind entweder durch konstruktive Maßnahmen oder durch die Materialeigenschaft an sich (stabile Vliesbildung) sicher vor nachträglichen Setzungen.  Neben dem Einsatz im Gebäudebestand und Neubau sind solche Dämmstoffe auch stark im Fertighausbau zu finden. Zeitgemäße Einblasdämmstoffe sollten aufgrund des Umweltschutzes kompostierbar oder zumindest noxenfrei wiederverwertbar sein. Produktvergleiche siehe: Einblasdämmstoffe im Vergleich

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Einbohrzapfenbänder

    -->Fensterbänder

Einbrandzone

    Dies ist der durch Schweißwärme aufgeschmolzene Teil bei einem verschweißten Baustoff.

Einbrennlackierung

    Dies ist eine aufgespritze Lackierung, welche durch Wärmeeinwirkung mit der Trägerschicht verbunden wird.

Einbruchsicherheit von Türdrücker und Türknäufe

    Hier wird in folgende Klassen unterteilt:

    • Klasse 0: Beschläge, die nicht zum Einbau in einbruchhemmende Türen geeignet sind.
    • Klasse 1: Gering einbruchhemmend.
    • Klasse 2: mäßig einbruchhemmend.
    • Klasse 3: Stark einbruchhemmend.
    • Klasse 4: Extrem einbruchhemmend.

Eindampfungsgestein

    Als Eindampfgestein werden Mineralien betitelt, welche beim Eindampfen von Meerwasserbuchten entstehen.

Eindringtiefe

    Allgemein wird mit der Eindringtiefe das Eindringen eines Einlassmittels, wie z.B. eines Imprägniermittels, eines Hydrophobiermittels oder eines Grundiermittels etc. in ein saugendes Substrat wie z.B. mineralischen Putz, Beton, Holz, Kalksandstein, Ziegel,etc. betitelt.

einfache Weiche

    Im Gleisbau ist dies eine Weiche mit geradem Stammgleis.

einfacher Ton

    Dies ist eine Schallschwingung mit einem sinusförmigem Verlauf.

Einfahrgruppe

    Im Gleisbau ist dies eine Gleisgruppe des Rangierbahnhofs zur Aufnahme der zulaufenden Güterzüge.

Einfahrsignal

    Im Gleisbau ist dies das, im Abstand des -->Durchrutschwegs vor dem Bahnhof am zulaufenden Streckengleis aufgestellte, Hauptsignal.

Einfallen

    Dies ist die Neigung einer Erdschicht zur Horizontalebene. Die Einfallsrichtung steht hierbei senkrecht zur Streichrichtung (-->Streichen), zur Angabe des Einfallens ist der Einfallswinkel sowie die Einfallsrichtung auszumessen (z.B. 12°ESE).

Einfäller

    Bezeichnung für den Übergangsstein von Deckengebinde zu Kehlgebinde.

Einfang

    Dies ist die Betitelung für das Eingrenzen von Land als Eigentum.

einfangen

    -->Einfang

Einfeldplatte

    Dies ist eine einachsig gespannte Stahlbetondecke mit einem Deckenfeld (zweifach gestützt).

einfingern

    Dies bezeichnet das Einbringen mit den Fingern, also das händische einbringen eines Materials oder Produkts ohne der Hilfe eines Werkzeuges.

Einflusslinie

    Für Verschiebungen und Schnittgrößen ist die Ordinate einer Einflusslinie definiert als Wert der gesuchten Zustandsgröße, wenn eine “Wanderlast” X an der Stelle der Einflusslinienordinate vorhanden ist. Die Auswertung einer Einflusslinie ist die Bestimmung einer Schnittgröße oder Verschiebungsgröße für ausgewählte Lastenstellungen durch Produktbildung Last mal Einflusslinienordinate oder Gleichlast mal Einflusslinienfläche.

Einfriedung

    Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken.

Einfriertemperaturen von Kunststoffen

    Auch als Glasübergangstemperaturen betitelt (in C°) handelt es sich hierbei um diejenige Temperatur, bei der amorphe oder teilkristalline Polymere vom weichen in den harten Zustand übergehen. Bei diesem Vorgang tritt eine schlagartige Änderung der physikalischen Kenngrößen (wie z.B. Härte und Elastizität) ein. Nachfolgend einige Werte:

Polyethylen

PE

-70 bis -100

Polypropylen

PP

-10 bis -32

Polyisobutylen

PIB

-60 bis -74

Polybuten

PB

-24

Polyvinylchlorid, hart

PVC

65 bis 75

Polyvinylchlorid, weich

PVC weich

-10 bis -100

Acrylglas

PMMA

90 bis 110

Polytetrafluorethylen

PTFE

-20

Polyamid 6

PA 6

+40

Polyamid 66

PA 66

+50

Zelluloseacetat

CA

55 bis 85

Zellulosepropionat

CP

55 bis 105

Polycarbonat

PC

150

Polysterol

PS

80 bis 100

Einfuhr

    Auch Import genannt, ist dies die Bezeichnung für das Hereinnehmen von Gütern die außerhalb der Staatsgrenzen produziert wurden.

Einführungsgesetz

    Dieses Gesetz bestimmt die Überleitung des bisherigen Rechtszustands auf ein neues Gesetz, ebenso über dessen Geltungsbereich und Verhältnis zu andern Gesetzen.

Einfuhrzoll

    Dies ist die auf eingeführte Güter erhobene Zollabgabe.

Eingabeplan

    -->Eingabeplanung

Eingabeplanung

    Die Eingabeplanung umfasst allgemein die Erstellung aller, für eine Baugenehmigung erforderlichen Unterlagen, i.d.R . in vierfacher Ausfertigung, wovon 3 an die entsprechenden Behörden gehen und ein Exemplar für den Bauherrn ist.

Eingeführte Technische Baubestimmungen

    Abkürzung: ETB. Dies sind technische Regeln, die von der obersten Bauaufsichtsbehörde bauordnungsrechtlich durch öffentliche Bekanntmachung eingeführt sind.

Eingemeindung

    Dies ist die Eingliederung einer Gemeinde in eine andere.

eingeprägte Dehnung

    Dies ist eine Dehnung, die nicht durch eine Spannung hervorgerufen wird, sondern sich aus den -->Einwirkungen unmittelbar ergibt, wie z.B. durch Temperaturveränderung.

eingeprägte Verkrümmung

    Dies ist eine Verkrümmung, die nicht durch ein Moment hervorgerufen wird, sondern sich aus den -->Einwirkungen unmittelbar ergibt, wie z.B. durch eine Temperaturveränderung die sich linear über die Querschnittshöhe verteilt.

eingeschoßig

    Dies ist die Betitelung für ein Gebäude welches nur ein (Voll-) -->Geschoß hat .

Eingriff

    Im Sinne des Naturschutzrechts ist dies eine Veränderung der Gestalt oder Nutzung von Grundfläche, die die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild erheblich beeindrächtigen.

Einhandstein

    Bezeichnung für Steine die von Hand verarbeitet werden können.

Einhäuptige Schalung

    Beim einhäuptigen Schalen gegen bestehende Wände, Verbauwände oder Felsen  muss der gesamte Frischbetondruck, der auf der Schalungsfläche auftritt, über eine Abstützung (Stützbock-Konstruktion) mit einer entsprechenden Verankerung in ein bestehendes Bauteil des Bauwerkes so eingeleitet werden, dass die Kräfte bis in den Untergrund abgeleitet werden.

Einheitsarchitektenvertrag

    Dies ist ein Vertragsmuster, das von der Bundesarchitektenkammer herausgegeben und empfohlen ist, für die Objektplanung bei Architektenverträge.

Einheitskreis

    Dies ist ein Kreis mit dem Radius 1, Umfang = 2

Einheitspreis

    Ist der Preis für die Einheit einer Leistung, die in Stück, Zeit, Gewichts- oder anderen Maßeinheiten angegeben.

Einheitspreisvertrag

    Dies ist eine Form eines Bauvertrages, wonach die Vergütung nach -->Einheitspreis und der tatsächlich ausgeführten Leistungsmenge erfolgt.

Einheitsschule

    Dies ist ein seit J.A. Comenius gefordertes einheitliches Schulsystem, ohne städtische und ökonomische Differenzierungen.

Einheits-Temperatur-Kurve

    Kurzbezeichnung: ETK. Dies ist die, während der Feuerwiderstandsprüfung unter bestimmten Standartbedigungen gemessene, zeitabhängige Temperaturveränderung.

Einheitswasserzahl

    Dies ist der Wassergehalt mineralischer bindiger Böden, die ausgehend vom flüssigen Zustand durch eine Auflast von 100 kN/m² (1 bar) zusammengedrückt werden.

Einheitswert

    Richtwert eines Grundstücks und Gebäudes für die Bemessung der Grundsteuer elcher vom Finanzamt festgelegt wird.

Einhüftiger Bogen

    Bei dieser Bogenform ist eine Hüfte weiter nach unten gezogen. Siehe auch -->Einhüftiger Korbbogen.

Einhüftiger Korbbogen

    Dies ist eine Sonderform des Korbbogens welche auch als Hüftbogen, steigender Bogen oder Schwanenhals betitelt wird. Der einhüftige Korbbogen zeichnet sich durch die unterschiedliche Höhenlage seiner Kämpferpunkte aus. Diese Bogenformen sind häufig im Strebwerk gotischer Sakralbauten oder als tragende Unterkonstruktion von Treppen zu finden

Einhüftiger Rahmen

    Dies ist ein Rahmentragwerk, bei welchem die Fußgelenke auf zwei verschiedenen Ebenen liegen.

Einhüftiges Dach

    Andere Bezeichnung für ein Pultdach.

Einhülsige Schnellspannfutter

    -->Schnellspannbohrfutter

Einigungsämter

    In Österreich ist dies eine Bundesbehörde zur Schlichtung und Entscheidung in arbeitsrechtlichen Streitfällen.

Einigungsstelle

    Nach dem Betriebsverfassungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist dies die bildende Schiedsstelle zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Einkommen

    Dies ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Beträge welche einem Wirtschaftssubjekt zufliesen.

Einkommenssteuer

    Dies ist die Steuer auf das Einkommen einer natürlichen Person, das Aufkommen von diesen Steuern wird in der Bundesrepublik Deutschland zwischen Bund, Länder und Gemeinde aufgeteilt.

Einkomponentig

    Materialien sind nur dann einkomponentig wenn ihre Erhärtung ohne Mischung mit einer zweiten Lieferkomponente über physikalische und/oder chemische Einwirkungen erfolgt, z.B. durch UV-Strahlung oder Luftfeuchtigkeit.

Einkornbeton

    Dieser Beton wird aus nahezu gleich großer Körnung, hergestellt, dadurch erhält er ein Hohlraumvolumen bis zu 60 %; er wird auch als Drainagebeton verwendet; Eigenschaften: erhöhte Wärmedämmfähigkeit, geringes Wassersaugverhalten, geringe Festigkeit, geringe Schwindung.

Einkreisausführung

    Ein Warmwasserspeicher in elektronischer Einkreisausführung hält die jeweils eingestellte Temperatur konstant und heizt bei jeder Wasserentnahme, falls erforderlich, automatisch mit der angeschlossenen Leitung nach. Je nach Gerätgröße kann dies zwischen 1 und 6 kW sein.

Einlassdübel

    Diese Dübel werden in passgenau vorgefertigte Vertiefungen eingefügt.

Einlassen

    Z.B. ein Holzwerkstück mit einem Holzschutzmittel einlassen, oder ein Teil etc. bündig mit der Werksstückoberfläche einarbeiten.

Einlassgrund

    -->Einlassmittel

Einlassmittel

    Einlassmittel, auch als Einlassgrund bezeichnet, sind allgemein Vorbehandlungsmittel für saugfähige Untergründe. I .d.R. handelt es sich um niedrig viskose, unpigmentierte oder auch angefärbte Beschichtungsstoffe, die durch Eindringen in die Poren eines saugfähigen Untergrundes dessen Saugfähigkeit reduzieren oder auch völlig aufheben.

Einlassungsfrist

    Dies ist die Frist die im Zivilprozess zwischen Zustellung der Klageschrift und dem Termin zur mündlichen Verhandlung liegen muss.

Einlauf

    Der Einlauf bei verschiedenen Holzarten entsteht durch lange und/oder unsachgemäße Lagerung und zeichnet sich dadurch ab, dass von der Rundholzaußenfläche ausgehend, eine zumeist streifige Farbveränderung sichtbar wird.

Einlaufbauwerk

    Dies ist der oberwasserseitige Teil einer Entnahme- oder Entlastungsanlage.

Einlaufblech

    -->Traufblech

Einläufer

    Bei Treppen ist dies die Betitelung für diejenigen Treppen die ihre Laufrichtung geradeaus und nur in einer Richtung haben.

Einlaufkammer

    -->Pumpensumpf

Einleimer

    Dies ist ein Randabschluss einer Holzwerkstoffplatte aus Hartholz wobei der Deckbelag über den Einleimer gezogen wird.

Einleitgenehmigung

    -->Entwässerungsgesuch

Einleitung

    Im Sinne des Wasserrechts ist dies die Einbringung von Abwasser in ein Gewässer.

Einliegerwohnung

    Dies ist die oft im Dachgeschoss gelegene ausgebaute Wohnung in einem Einfamilienhaus, die zweite Wohnung.

Einmessungsbescheinigung

    -->Baukontrolle

Einmündung

    Im Straßenbau ist dies ein Knotenpunkt, bei dem eine Straße an eine durchgehende Straße angeschlossen ist.

Ein-Personen-GmbH

    Rechtsform bei welcher ein -->Einzelunternehmen, durch notariell beurkundeter Erklärung in eine -->GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) umgewandelt wird, rechtlich sind Vor- und Nachteile beider Rechtsformen vermischt, die Haftung erfolgt über das Gesellschaftsvermögen und nicht mehr über das Privatvermögen und der Unternehmer führt als Angestelter des Unternehmens die Geschäfte.

Einphasenschlitzwand

    Die Einphasenschlitzwand ist eine -->Schlitzwand mit dichtender Funktion aus einer selbsterhärtenden Suspension, zugleich als stützende Flüssigkeit dient. Dichtende Elemente, wie Dichtungsbahnen oder Spundwände, können hierbei zusätzlich eingebaut werden.

Einphasensteuer

    Dies ist eine andere Bezeichnung für die Umsatzsteuer.

Einpresshilfen

    Kurzbezeichnung: EH. Dieses Zusatzmittel wird für Einpressmörtel (auch Betonen) verwendet und bewirken eine höhere Geschmeidigkeit, verbessern die Fließfähigkeit und wirken z.b. dem Absetzen des Zementmörtels im Spannkanal entgegen.

Einrede

    Dies ist das gesamte Gegenvorbringen eines Beklagten im Zivilprozess zur Verteidigung. Mit der Erhebung der Einrede ist auch zu verstehen, dass der erklärenden Vertragspartner durch diese Erhebung berechtigt ist eine Vertragsleistung zu verweigern, ohne dass hierbei wie bei der Einwendung die Forderung grundsätzlich verneint wird. Es wird hierbei in zwei Arten unterschieden:

    • Aufschiebende Einrede: hierbei besteht ein begrenztes Leistungsverweigerungsrecht.
    • Aufhebende Einrede: hierbei besteht ein endgültiges Leistungsverweigerungsrecht.

Einreichplan

    Dieser muss im Maßstab 1:100 und farbig angelegt sein, in der Regel in dreifacher Ausfertigung. Mit Lageplan im Maßstab 1:500 bzw. 1:1000 mit Nordpfeil, sowie mit den Grundrissen aller Geschosse, Ansichten und Schnitte.

Einrichtungsgips

    Dieser Gips findet in der feinkeramischen Industrie für sog. Einrichtungen Verwendung. “Einrichtungen” sind die Mutterformen für die später daraus abzugießenden Gipsarbeitsformen. Dieser Gips besteht im wesentlichen aus Alpha-Halbhydrat und errreicht dadurch sehr hohe Festigkeiten bei gleichzeitig definierter niedriger Expansion.

Einrohrheizung

    Bei dieser Heizung werden die Heizkörper nicht parallel, sondern hintereinander (“in Reihe”) an eine durchgehende Ringleitung angeschlossen.

Einsatzzeit

    Dies ist die Zeit für z.B. die planmäßige Nutzung einer Baumaschine, als Teil der Vorhaltezeit gegliedert in die:

    • Hauptnutzungszeit,
    • Nebennutzungszeit,
    • Zeit für zusätzliche Nutzung,
    • und Zeiten für ablauf-, störungs- und/oder persönlichbedingte Unterbrechungen.

Einschalige Wand

    Dies ist eine Wand aus einer Schale. Der Wandquerschnitt besteht aus Wandbaustoffen im konstruktiven Verbund, wie z.B. Mauerwerk mit Verputz.

einschaliges Bauteil

    Dies ist ein Bauteil, das als Ganzes schwingt, es kann aus einheitlichen Baustoffen oder aus mehrschichtigen Schichten bestehen.

einschaliges Sichtmauerwerk

    Dies ist eine -->einschalige Wand aus Mauerwerk. Die Oberfläche ist hierbei unverputzt, die Steinansichten bleiben sichtbar und die Fugen werden geglättet.

einschaliges Verblendmauerwerk

    Laut DIN (1053 Teil 1) ist dies eine genormte Außenwandkonstruktion von mind. 310 mm Dicke. hier muss jede Mauerschicht mindestens zwei Steinreihen gleicher Höhe aufweisen, zwischen denen eine durchgehende, 20 mm dicke Längsfuge, schichtweise versetzt und hohlraumfrei vermörtelt, verläuft.

Einscheibensicherheitsglas

    Ein im -->Floatverfahren hergestelltes Glas ohne Drahteinlage.

Einschichtige Wandkonstruktion

    Hierunter versteht man eine massive Außenwand welche gleichzeitig statisch trägt und allein durch ihre Dicke dämmt.

Einschiebetüre

    Darunter versteht man eine beweglich eingebaute Treppe, z.B. Ausziehtreppe eines Dachbodens.

Einschnitt

    Ein Einschnitt in der Geländeoberfläche ist u.a. eine schluchtartige Vertiefung zur Aufnahme eines linienförmigen Bauwerks.

einschnittige Bolzenverbindung

    Dient zur Verbindung zweier übereinander liegender Werkstücke.

Einschub

    Dies ist die Bezeichnung für die mit Dachlatten und Brettern erstellten Freiräume (für Wärmedämm- oder auch Schalldämmschüttungen) in Decken.

Einschubtreppen

    Ist eine faltbare Treppe, die überwiegend aus Platzgründen bzw. auch als nicht immer notwendige Treppe eingebaut, sie ist meist einäugig.

Einspänner

    Dies ist die Bezeichnung für ein Wohngebäude, bei dem in jedem Stockwerk nur ein Wohnungszugang ist.

Einspannung

    Dies ist eine biegesteife Verbindung eines Stabes mit einem Knoten oder mit der Erdscheiben. Eine Einspannung kann starr oder elastisch sein. Sie muss in der Lage sein, das auftretende Moment zu übertragen.

Einsteigschacht

    Dies kann u.a. ein Schacht als Zugang zu Abwasserkanälen, ein Revisionsschacht, ein Kontrollschacht oder Prüfschacht, mit Einstiegsvorrichtung sein.

Einsteinium

    -->Es

Einstellplätze

    Dies sind unbebaute oder auch mit einem Schutzdach versehene Einstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge.

Einstemmbänder

    -->Fensterbänder

Einsturzbeben

    Dies ist ein lokales energiearmes Erdbeben (Zusammensturz unterirdischer Bergbaustollen oder Höhlen).

Eintauchversuch

    Dies ist u.a. ein Verfahren zur Ermittlung des Fliesvermögens von Einpressmörtel.

Eintragung in die Architektenliste

    Erst mit der Eintragung in die Architektenliste der jeweiligen Bundesländer darf sich der Architekt als solcher bezeichnen. Mit dieser Eintragung erhält der Architekt die Möglichkeit zur uneingeschränkten Bauvorlageberechtigung sowie zur Teilnahme an Architektenwettbewerben.

Einverleibung

    Eintragungsart im Grundbuch, durch welche ein Recht unbedingt erworben, übertragen, beschränkt oder aufgehoben wird.

Einwangentreppe

    Dies ist eine Treppe deren Stufen, im Gegensatz zur allgemeinen -->Wangentreppe, nur an einer Wange befestigt sind. Die Wange läuft hierbei senkrecht, mittig zu den Stufen.

Einwirkungen

    In der Baustatik sind das die äußeren Kräfte und Momente, die als “Lasten” auf ein System wirken. Es handelt sich hierbei u.a. um Temperaturveränderungen, Lagerbewegungen, Vorspannungen oder Schwinden etc.

Einwirkungsdauer

    Dies ist u.a. eine festgelegte Zeitspanne, während der Personen, Materialien, Lebewesen oder Produkte einer Zündquelle unter festgelegten Bedinungen ausgesetzt sind.

Einwohnerdichte

    Dies ist der Quozient aus Einwohnerzahl und Fläche, anzugeben in Einwohnerzahl (EZ) je Hektar (E/ha).

Einwohnergleichwert

    Kurzbezeichnung EGW. Ein Wert, der sich aus dem Vergleich von gewerblichem Schmutzwasser mit häuslichem Schmutzwasser ergibt und der für die Planung einer Abwasseranlage wichtig ist.

Einwohnerwert

    Kurzbezeichnung EW. Dies ist die Summe aus Einwohnerzahl und Einwohnergleichwert. Formel: EW = EZ + EGW.

Einzapfen

    Das Einzapfen betitelt im Holzbereich die Herstellung eines -->Zapfen und das Einbringen in eine -->Klaue bei einer Zapfenverbindung.

Einzelfertigung

    Dies ist die Bezeichnung für Produkte, welche manuell einzeln hergestellt werden.

Einzelheizung

    Dies sind Heizanlagen, bei denen die Wärme zur Beheizung des Raums vom im Raum aufgestellten Heizofen selbst erzeugt wird.

Einzelkosten der Teilleistungen

    Kurzbezeichnung EKT. Dies sind Kosten, die den Teilleistungen unmittelbar und verursachungsgerecht zugerechnet werden können.

Einzellast

    Dies ist die äußere Kraft die punktförmig an eine Stelle des Systems angreift, gegensätzlich zur Strecken- oder Flächenlast.

Einzelmöbel

    Dies ist ein Möbel, bei dem nicht nur durch die Kombination mehrerer Teile auch mehrere Nutzungszwecke entstehen.

Einzelunternehmen

    Rechtsform bei der ein Einzelner ein Unternehmen gründet, dieser haftet mit seinem Privatvermögen.

Einzelwasserversorgung

    Dies ist eine Eigenwasserversorgung, bei der das Wasser nur durch Verbrauchsleitungen verteilt wird. Eine Einzelwasserversorgung dient nur einem kleinen Verbraucherkreis.

Einziehung

    Auch Skotie genannt ist bei dieser Gesimsform im Schnitt eine mittig waagerecht liegende einhüftige Bogenform zu erkennen.

Einzugsgebiet

    Auch Einzugsbereich genannt, dies ist ein Gebiet, welches durch zentrale wirtschaftliche, kulturelle oder auch andere Einrichtungen versorgt wird. Die Bezeichnung Einzugsgebiet kann aber auch für das Stromgebiet, also das gesamte von einem Fluss oder dessen Nebenflüsse entwässerte Gebiet stehen.

Eisen

    Kurzbezeichnung --> Fe; Metall: beständig gegen: Laugen und hartes Wasser; nicht beständig gegen: Salz- und Schwefelsäure und gegen feuchte Luft.

Eisenbeton

    Dies ist eine alte Bezeichnung für Stahbeton.

Eisenglanz

    Eisenglimmer, -->Hämatit

Eisenholz

    Holzart. Das sehr harte Holz ist dicht, ziemlich elastisch und sehr schwer. Bei der Bearbeitung ist durch die hohe dichte erhöhter Kraftaufwand nötig. Es lässt sich trotz seiner Härte und seines Gewichtes recht gut bearbeiten. VerwendungsbereichL: Das Holz wird in der Drechslerei, Stockindustrie und für Geigenbögen verwendet.

Eisenhut

    Diese Pflanze gehört zur Gattung der Hahnenfußgewächse und hat einen helmartiges Blumenblatt, die Pflanze enthält giftige Alkaloide.

Eisenkies

    Auch Schwefelkies oder Pyrit genannt ist dies ein metallisch glänzendes Mineral.

Eisenkiesel

    Dies ist ein durch Eisenoxide gelb, braun oder rot gefärbtes Quarz.

Eisenkitt

    -->Kitt

Eisenklinker

    Klinker aus oxydhaltigem (hohem Eisengehalt) Ton, siehe auch -->Klinker.

Eisenportlandzement

    Dieser Zement (nach EU jetzt: Portlandhüttenzement) entsteht durch das Zusammenmahlen von mindestens 70% Zementklinker und höchstens 30% gekörnter, basischer Hochofenschlacke.

Eisensäuerling

    Dies ist ein kohlensäurehaltiges Quellwasser mit mehr als 10 mg gelöstem Eisen pro Liter.

Eisenschaffende Industrie

    Diese Industrien sind Eisen-, Stahl- und Edelstahlerzeuger und Hersteller von Warmwalz-, Schmiede- und Presserzeugnissen.

Eisenschiefer

    Dies sind Plättchen und Schuppen von -->Hämatit.

Eisenschwamm

    Dies ist das, bei bestimmten Verfahren der Direktreduktion anfallende poröse, zusammengebackene Eisen welches zu Stahl weiterverarbeitet wird.

Eisenschwarz

    Dies ist das pulverisierte Antimon welches zum Färben von Gipsgegenständen verwendet wird, kann aber auch eine Graphitmasse sein mit welcher Eisengegenstände geschwärzt werden.

Eisenspat

    Dies ist ein Mineral, welches auch als Spateisenstein betitelt wird.

Eiserne Öfen

    haben einen Wirkungsgrat von 70%, geben nach der Anheizung schnell Wärme ab, kühlen jedoch auch sehr schnell wieder ab.

Eisener Vorhang

    Dies ist zum Einen eine Brandschutzvorrichtung in Theatern zwischen der Bühne und dem Zuschauerraum, zum Anderen die Bezeichnung der Absperrung der sogenannten Ostblockstaaten zu den westlichen Ländern.

Eisessig

    Dies ist eine konzentrierte, wasserfreie Essigsäure welche bei 16°C erstarrt.

Eisglas

    Dieses Glas hat eine raue, eisartig wirkende Oberfläche, bei der Herstellung wird dieses Glas im warmen Zustand abgeschreckt oder in feinem Glasstaub gewälzt.

eishemmende Deckschicht

    Dies ist eine bituminöse Deckschicht (im Straßenbau) mit Zusatz von Auftausalz zur Verhinderung oder zur Verzögerung von Glatteis.

Eislast

    Die Eislast ist die Lastannahme zur Erfassung von Eisansätzen, die sich in Abhängigkeit von besonderen meteorologischen Verhältnissen an gefährdeten Bauteilen ergeben.

Eislinse

    Eislinsen sind u.a. Ursache für Frostbewegungen und Bodenaufweichungen bei Tauwetter. Diese linsenförmige Eisschicht bildet sich an der Gefriergrenze in frostempfindlichen Böden. Das Wachstum der Eislinsen ist abhängig vom Frostverlauf und dem Wassernachschub.

Eispunkt

    Dies ist der Schmelzpunkt des Eises bei Normalluftdruck und auch der Fixpunkt der Temperaturskala.

Eisstausee

    Dies ist ein durch Moränenschutt und Eis aufgestauter Gletschersee.

Eiweißkitt

    -->Kitt

Eiweißstoffe (synthetisch)

    Synthetische Eiweißstoffe sind Kunststoffe wie z.B. Nylon und Perlon, also polymerisierte Aminosäuren mit peptidartigen Bindungen.

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