Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Er

    Abkürzung für -->Erbium.

Erbbaurecht

    Dies ist ein dingliches Recht, welches dem Inhaber die Befugnis gibt, auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten. Das Erbbaurecht wird üblicherweise für 99 Jahre bestellt. Es wird im Grundbuch eingetragen und kann sowohl veräußert als auch vererbt werden.

Erbengemeinschaft

    Hier sind mehrere Miterben beerbt worden, der Nachlaß wird als Gesamthandsvermögen gemeinschaftlich verwaltet.

Erbenkonkurs

    Dies ist der Konkurs über das Eigenvermögen des Erben.

Erbgutverändernde Stoffe  

    Erbgutverändernde Stoffe werden wie folgt eingeteilt:

    • Kategorie 1 (M1): Stoffe, die beim Menschen bekanntermaßen erbgutverändernd wirken.
    • Kategorie 2 (M2): Stoffe, die als erbgutverändernd für den Menschen angesehen werden sollten, was durch Tierversuche u.ä. nachgewiesen wurde. 
    • Kategorie 3 (M3): Stoffe, die wegen möglicher erbgutverändernder Wirkung auf den Menschen Anlass zur Besorgnis geben, aber noch nicht zu M2 eingestuft werden können.

Erbium

    Dies ist ein chemisches Element welches zu den seltenen Erden gehört.

Erbpacht

    Pachten eines Grundstückes zur Bebauung von Wohn-/Hauseigentum für eine vom Gesetzgeber festgelegte Laufzeit von 99 Jahren mit allen dem Baurecht zugrundegelegten Rechten.

Erbslöh

    Adolf Erbslöh (1881-1947) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Erbzins

    Dies ist ein vererbliches und veräußerliches Untereigentum an einem Grundstück an dem ein Grundherr das Obereigentum besitzt, zu dessen Anerkennung der Erbzinsmann regelmässig Erbzins und Sonderabgaben zahlt, ähnlich der -->Erbpacht.

Erdalkalimetalle

    Diese Erdalkalien gehören zur II Gruppe des Periodensystems der Elemente und sind: Baryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium und Radium.

Erdaltertum

    -->Gesteinsbildung

Erdbau

    Der Baubegriff Erdbau betitelt das Herstellen von Bauwerken mit dem Baustoff Erde.

Erdbohrer

    Dies ist ein Handbohrgerät zur Entnahme von Bodenproben bis zu 6-8 m, wird auch als Feldstock bezeichnet.

Erddamm

    Dies ist ein -->Damm aus bindigem und/oder nichtbindigem Erdmaterial.

Erddruck

    Dies ist der Druck des Bodens auf eine fast senkrechte oder senkrechte Wand oder einen Schnitt durch den Boden.

Erddruckansatz

    Dies ist die, für Berechnungen, getroffene Lastannahme über den wirksamen Erddruck.

Erddruckbeiwert

    Dies ist der Verhältnisfaktor des auf eine Wand wirkenden Erddrucks zum vertikal im Boden wirkenden Druck, dem Auflastdruck.

Erddruckschild

    Dies ist eine Methode zur Stützung der Ortsbrust beim Tunnelbau im Schildvortrieb.

Erddrucktheorie

    Dies ist eine auf verschiedenen Annahmen beruhende Theorie zur Berechnung des Erddrucks.

Erddruckumlagerung

    Dies ist z.B. die Änderung der Erddruckverteilung hinter einer Stützwand. Verursacht wird diese u.a. durch Bauprozesse oder Bewegungen im Erdgrund.

Erddruckverteilung

    Dies spricht die Verteilung des Erddrucks über die Wandhöhe an.

Erdelektrizität

    Dies ist die Bezeichnung für die negative Aufladung der Erdoberfläche.

Erden

    Dies sind verschiedene schwerschmelzbare Oxide wie z.B. die Oxide der Metalle Aluminium, Titan, Zirkonium, Hafnium etc.

Erder

    Erläuterung zur Erdungen finden Sie hier -->Erdung. Werkstoffe für Erder und ihre Mindestmaße finden sie in nachfolgender Tabelle:

Werkstoff

Form

Durchmesser in mm

Querschnitt in mm²

Dicke in mm

Stahl, feuerverzinkt

Flach

 

100

3,5

 

Profil

 

100

3

 

Rohr

25

 

2

 

Rund für Tiefenerder

20

 

 

 

Rund für Oberflächenerder

10

 

 

 

Rund für Erdeinführung

16

 

 

Stahl mit Bleimantel1)

Rund

8 (Stahl)

 

 1 mm (Blei)

Stahl mit Kupfermantel

Rund für Tiefenerder

15 (Stahl)

 

1 mm (Kupfer)

Kupfer

Flach

 

50 2)

2

 

Rund

8

50 2)

 

 

Rund für Erdeinführung

16

 

 

 

Seil

19x1,8

50 2)

 

 

Rohr

20

 

2

Kupfer mit Bleimantel1)

Seil

19x1,8

50 2) (Kupfer)

1 mm (Blei)

 

Rund

8 (Kupfer)

50 2) (Kupfer)

1 mm (Blei)

1) nicht für unmittelbare Einbettung in Beton

2) bei Starkstromanlagen 35 mm²

Erdfarben

    Dies sind in der natur gewonennene /farbige Mineralien) oder auch künstlich hergestellte anorganische Pigmentfarbstoffe. Früher wurde auch die Bezeichnung Mineralfarbe verwendet. -->Erdpigmente

Erdfrühzeit

    -->Gesteinsbildung

Erdgas

    Kurzbezeichnung: N. Dies ist ein Naturgas, welches hauptsächlich aus Methan und geringen Mengen Äthan, Propan und Butan besteht.

Erdgeschossfußbodenhöhe

    Abkürzung EHF. Die Höhe des Erdgeschossfußbodens ist allgemein nicht festgelegt, weder in den Landesbauordnungen noch im Baugesetzbuch, kann jedoch im Bebauungsrahmenplan festgelegt werden. Der Planer berücksichtigt i.d.R. das umgebenden Gelände und die Art des Eintretens in das Gebäude unter den vorgegebenen notwendigen Raumhöhen (Landesbauordnung) und den Angaben im Bebauungsrahmenplan (Firsthöhe , Geländehöhe etc.), bzw. dem Baugesetzbuch (§ 9 BauGB „Bebauungsplan“ und § 34 BauGB „Berücksichtigung der bebauten Umgebung“).

Erdharz

    Dies sind aus Kohlenwasserstoffen bestehende Mineralien.

Erdmannsdorff

    Friedrich Wilhelm Freiherr von Erdmannsdorff (1736-1800) war ein deutscher Architekt, er schuf frühklassizistische Hauptwerke in und um Dessau.

Erdmessungen

    Die Erdmessung befasst sich mit der Bestimmung und Darstellung der Erdfigur einschließlich des äußeren Schwerefeldes.

Erdneuzeit

    -->Gesteinsbildung

Erdölpech

    Dies ist das aus Destillationsrückständen asphaltreicher Erdöle gewonnene Pech.

Erdpech

    Dies ist ein braunschwarzes natürliches Pech, es entsteht aus Eröl durch Sauerstoffaufnahme.

Erdpigmente

    Auch als Erdfarben betitelt werden diese Pigmente durch Mahlen, Schlämmen, Trocknen oder Glühen der betreffenden mineralischen Stoffe erzeugt. Es wird unterschieden in:

    • Weißpigmente: Zement (Weißzement), Kalk (Weißkalk), Kreide (Schlämmkreide).
    • Buntpigmente: Grünerde (verwitterte Hornblende), Bolus (weißgrauer bis rötlicher Ton), Umbra (durch Manganoxid braungefärbter Ton), Ocker (eisenoxidreicher Ton).

Erdrakete

    Dies ist ein raketenförmiges Gerät zum grabenlosen Verlegen von Leitungen unter der Erdoberfläche.

Erdreich-Wärmepumpe

    Auch als Sole-Wärmepumpe bezeichnet ist dies eine Wärmepumpe die dem Erdreich in einem Solekreislauf Wärme entzieht.

Erdschluss

    Dies ist eine unerwünschte leitende Verbindung eines Spannung führenden Teils mit der -->Erdung.

Erdseil

    Dies ist ein Drahtseil zur Sicherung von Hochspannungsfreileitungen gegen Blitzeinschlag, dieses verläuft über den Freileitungen und ist direkt mit der Erde verbunden.

Erdsonden

    Erdsonden gelten als Alternative zu Erdreich-Absorbern bei Wärmepumpen. Bei einer zu kleinen Grundstücksfläche dienen 50 bis 100 m lange, senkrecht oder schräg in die Erde abgesenkte Sonden aus Stahl- oder Polyethylenrohren, dazu, die Wärme aus dem Erdreich zu entnehmen.

Erdteer

    Auch Bergteer genannt ist dies ein zähflüssiges Erdöl aus einer Mischung von -->Bitumen und Mineralien.

Erdung

    Durch Erder wird eine Verbindung zwischen elektrisch leitfähigen Teilen zur Erde  hergestellt. Die Erdung muß ohne Mitverwendung von metallenen Wasserleitungen, anderen Rohleitungen und geerdeten Leitern der elektrischen Anlage voll funktionstüchtig sein. Für Blitzschutzanlagen ist immer eine geeignete Erdungsanlage zu errichten, sofern nicht bereits ein ausreichender Erder wie etwa Fundamenterder, Bewehrungen von Stahlbetonfundamenten oder Stahlteile von Stahlskelettbauteilen etc. vohanden sind.

Erdungsanlagen

    -->äußerer Blitzschutz; -->innerer Blitzschutz

Erdurzeit

    -->Gesteinsbildung

Erdverlegung

    Die kanalfreie Verlegung von z.B. Fernwärmeleitungen ist zwar billiger als eine Kanalverlegung, doch ist sie bei schwerem undurchlässigem Boden oder der Gefahr mechanischer Beschädigungen durch spätere Baumaßnahmen begrenzt anwendbar. Diese kanalfreien Verlegeverfahren können aus Stahlmantelrohren, Faserzement-Mantelrohren, Kunststoffmantelrohren und Fernheizkabel bestehen.

Eremitage

    Nachbildung von einer Einsiedlerbehausung (Eremit = Einsiedler).

Erfolgshonorar

    Dieses, mit einer Prämie gleizustellende Honorar, gilt als vereinbart, wenn die Zahlung eines zusätzlichen Betrages, neben dem nach der HOAI berechneten Honorars, vom Eintritt einer vertraglich exakt festgelegten Bedingung abhängen soll.

Erfüllung

    Dies ist im bürgerlichen Recht die Leistung des geschuldeten Gegenstandswertes. Genauer, die vollständige, termingerechte, in technischer, gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht mangelfreie Erbringung der zwischen den Parteien vereinbarten Werkleistungen (BGB §§ 631 ff.).

Erfüllungsgehilfe

    Dies ist eine Person, welcher sich der Schuldner zur Erfüllung seiner Verbindlichkeiten bedient. Dies kann z.B. der Geselle eines Maurermeisters sein, für das Verschulden des Erfüllungsgehilfen haftet der Schuldner. Der Erfüllungsgehilfe ist im Gegensatz zum -->Verrichtungsgehilfen weisungsgebunden.

Erfüllungsort

     Dies ist der Ort an dem die -->Erfüllung vorzunehmen ist.

Erg

    Frühere Maßeinheit der Arbeit; Einheit: 1 erg = 10 –7 Joule.

Ergänzungssteine

    Dies sind Dachsteine die zur Deckung von Anschlüßen verwendet werden.

Ergiebigkeit

    Allgemein ist die Ergiebigkeit ein Wert welcher sich auf die Menge eine Produktes, die man bei einmaliger Anwendung auf einer vordefinierten Fläche/Größenordnung/Einheit benötigt, bezieht. Bei Beschichtungsstoffen wird die Ergiebigkeit aus der Menge eines Anstrichsstoffes ermittelt welche für eine bestimmte Fläche bei einmaligem Auftrag erforderlich ist. Hierbei muss jedoch auch die Art des Auftrages (gespritzt, gerollt, gestrichen etc.), die Beschaffenheit des Untergrundes und die gewünschte Auftragsstärke berücksichtigt werden.

Ergiebigkeit von Baugipsen

Baugipssorte

Materialbedarf
in kg/m²

Ergiebigkeit
in m²/1.ooo kg

Nass-Rohdichte
in kg/dm³

Maschinenputzgips

8-12

90-130

1,2-1,6

Haftputzgips

ca. 8

> 120

1,2-1,3

Fertigputzgips

ca. 8

> 120

1,3-1,4

Ergologie

    Wissenschaft von Arbeitsgeräten und -gebräuchen.

Ergonomie

    Wissenschaft über die Optimierung der Arbeitsbedingungen.

Erhaltungsaufwand

    Aufwendungen für laufende Instandhaltungen und Instandsetzungen.

Erhaltungsgebiet

    Erhaltungsgebiete werden durch die Gemeinde im Bebauungsplan oder sonstigen Satzungen ausgeschrieben. Danach kann die Gemeinde Gebiete, die zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebiets auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt, der Zussammensetzung der Wohnbevölkerung oder auch bei städtebaulichen Umstrukturierungen der Rückbau, die Änderung oder Nutzungsänderung baulicher Anlagen als Genehmigungspflichtig einstufen (BauGB § 172).

Erhart

    Gregor Erhart (ca.1460-ca.1540) war ein deutscher Bildhauer dessen Kunst den Ausgang des spätgotischen Stils beschreibt.

Erhärten

    U.a. die Verfestigung des Zementleims zu Zementstein im Beton oder Mörtel.

Erhärtungsprüfung

    Diese Prüfung soll während der Erhärtungszeit des Betons einen Anhalt liefern, wie hoch die Druckfestigkeit im Bauwerk zu einem bestimmten Zeitpunkt ist.

Erker

    Dies ist ein durchfensterter Vorbau an einem Gebäuden, er ist oberhalb des Erdgeschosses freikragend angebracht.

Erkerfenster

    Fenster eines Erkers.

Erle

    Das ziemlich grobfaserige Holz ist weich, leicht spaltbar, ziemlich biegsam,elastisch und fest. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, vorzüglich drehen und schnitzen, gut leimen und polieren. Verwendungsbereich: Schreinerei, Drechslerei, Holzschuhe, gröbere Schnitzereien, Sperrholzplatten und als Modelholz. Gefärbt als Ersatz von Nussbaum und Mahagoni.

Ermahnungen

Ermüdung

    Dies ist ein Oberbegriff für die bei veränderlicher Beanspruchung abnehmende Werkstofffestigkeit.

Erneuerung

    Im Straßenbau ist dies z.B. die vollständige Wiederherstellung einer vorhandenen Straßenbefestigung oder von Teilen davon.

Erntefaktor

    Der Erntefaktor gibt an, in wieviel Jahre sich eine Investition abbezahlt hat und Gewinn abwirft.

Erosion

    Abtragung einer Beispielsweise festen Oberfläche durch auswaschendes Fließwasser.

Erratische Blöcke

    Dies sind zu meist von einem Gletscher weit hergebrachte ortsfremde Gesteinsbrocken und Blöcke, auch Findlinge genannt.

Ersatzimperfektionen

    Dies sind anzunehmende Verformungen für ein System, die pauschal alle tatsächlich vorhandenen, ungünstigen Abweichungen vom planmäßigen Zustand berücksichtigen.

Ersatzlasten

    Bei Vorverformungen erzeugen diese die gleichen Systembeanspruchungen wie die Ersatzimperfektionen.

Ersatzmaßnahmen

    Im Naturschutzrecht gilt, für nicht durch Ausgleichsmaßnahmen zu beseitigende Beeinträchtigung infolge eines Eingriffs müssen an anderer Stelle des vom Eingriff betroffenen Raums dessen Funktionen und Werte ähnlich wieder hergestellt werden.

Ersatzstabverfahren

    Dies ist ein genäherter Tragsicherheitsnachweis für einen Stab oder ein Stabsystem, bei dem die Stabilitätsgefährdung mit Hilfe der Knicklänge der Stäbe abgeschätzt wird.

Erschließung

    Dies betrifft den Anschluss eines Grundstücks an das Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsnetz der Gemeinde. Die Erschließung von Baugebieten ist Aufgabe der Gemeinde.

Erschließungsanlage

    Dies sind öffentliche Straßen, Wege, Plätze etc. an denen gebaut werden darf.

Erschließungsaufwand

    Dies sind die Kosten für den Erwerb und die Freilegung der für die Erschließungsmaßnahme erforderlichen Flächen, die erstmalige Herstellung der Anlage, einschließlich Beleuchtung und Entwässerung der Fläche und ggf. die Übernahme von vorhandenen Anlagen durch die Gemeinde.

Erschließungsbeitrag

    -->Erschließungskosten

Erschließungskosten

    Gebühren für den Anschluss eines Grundstücks an das Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsnetz der Gemeinde.

Erschlossen

    -->Erschließung

Erstarren

    Dies ist die Bezeichnung für den Übergang eines Aggregatzustandes von flüssiger in fester Form.

Erstarrungsbeschleuniger

    Zusatzmittel welche die Abbindezeiten von Betonen, Putzen etc. beschleunigen.

Erstarrungsgestein

    Dies sind aus glühflüssiger Gesteinsschmelze (Magma) durch Erstarren entstandene magmate Gesteine.

Erstarrungsverzögerer

    Zusatzmittel welche die Abbindezeiten  von Betonen, Putzen etc. verzögern.

Ertragswert

    Richtet sich an den erzielbaren Mieteinnahmen und stellt den zu erzielenden Umsatz in einem bestimmten Zeitabschnitt dar.

Eruptivgesteine

    Gruppe der Natursteine welche beim Emporsteigen des Magmas entstanden sind wie z.B. Granit, Porphyr, Basalt.

Ervi

    Der finnische Architekt Aarne Ervi (1910-1977) baute z.B. die Gartenstadt Tapiola bei Helsinki.

Erweichungspunkt

    Dies ist ein nicht exakt begrenzter Temperaturbereich indem meist amorphe Stoffe wie z.B. Gläser oder Plaste vom festen in den flüssigen Aggregatzustand übergehen.

Erwin von Steinbach

    Der deutsche Baumeister Erwin von Steinbach (gestorben 1318) war ab 1284 als Werkmeister am Straßburger Münster tätig.

Erze

    Dies ist der Sammelbegriff für die in der Natur vorkommenden metallhaltigen Mineralien und Gesteine (Mineralgemische). Hauptsächlich werden Erze zur Eisengewinnung benötigt. Iim Allgemeinen werden Erze für diese Eisengewinnung verwendet die einen Eisengehalt von 30 bis 65 Masse% Eisen entthalten. Die für die Eisengewinnung wichtigsten Erze sind:

    • Magnetiteisenstein (Magnetit); Chemische Bezeichnung: Fe3O4 ; 60 - 70 M.% Eisen (Fe).
    • Roteisenstein (Hämatit); Chemische Bezeichnung: Fe2O3 ; 30 - 50 M.% Eisen (Fe).
    • Brauneisenstein (Limonit); Chemische Bezeichnung: Fe2O3 * x H2O ; 20 - 25 M.% Eisen (Fe).
    • Spateisenstein (Siderit); Chemische Bezeichnung: FeCO3 ; 30 - 40 M.% Eisen (FE).
    • Manganerze (wie z.B. Pyrolusit); ca. 20 M.% Eisen (Fe).

Erzeugerpreisindex

    Dies ist der amtliche Index des statistischen Bundesamtes, um den Neuwert eines älteren Baugerätes umzurechnen in den aktuellen Wiederbeschaffungswert eines gleichwertigen Geräts.

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Es

    Kurzbezeichnung für Einsteinium, ein chemisches Element, ein Transuran.

Esche

    Das harte Holz ist elastisch, biegsam, langfaserig, zäh und ziemlich schwer zu spalten. Es lässt sich gut bearbeiten , in gedämpftem Zustand gut biegen und zu Furnieren verarbeiten. Verwendungsbereich: Wagnerarbeiten, Waggonbau, Werkzeugstiele, beanspruchte Konstruktionen, Innenausbau und Möbel. Auch mit deckenden Oberflächen ist die Holzstruktur erkennbar. Dieser Effekt wird oft zunutze gemacht.

Eselsrücken

    Auch als Kielbogen bezeichnet hat diese Bogenform eine Zwiebelturm ähnliche Hüftenausbildung.

ESG Glas

    Kurzbezeichnung für Einscheiben-Sicherheits-Glas.

Eskarpe

    Dies ist die Bezeichnung für eine innere Grabenwand.

Esplanade

    Bezeichnung für einen freien Platz.

Esse

    Dies ist eine Bezeichnung für Schornsteine, aber auch für Schmiedeherde.

Essigester

    Früher auch Essigäther, Äthylacetat oder Essigsäureäthylester genannt ist dies eine angenehm riechende Flüssigkeit welche aus Essigsäure und Äthylalkohol unter Zusatz von Schwefelsäure hergestellt wird. -->Ester

Essigsäure

    Dies ist die älteste bekannte und noch heute die wichtigste Carbonsäure, sie ist unbegrenzbar mit Wasser mischbar .

Essigsäureäther

    -->Ester

Eßkohle

    Dies ist die für Schmiedefeuer verwendete Steinkohle mit ca. 90% Kohlenstoff.

Ester

    Dies ist ein allgemeiner Begriff (Umgangssprachliche Abkürzung für Essigsäureäther) für Veresterungsprodukte aus Alkoholen und Säuren. Ester bilden eine Stoffgruppe organischer Verbindungen, welche formal oder auch tatsächlich durch die Reaktion einer Säure (organischen wie, z.B. Carbonsäure oder Sulfonsäuren etc., sowie anorganischen wie z.B. Borsäure oder Phosphorsäuren etc.) und eines Alkohols unter Abspaltung von Wasser entstehen.

Esterharze

    Auch Polyesterharze genannt sind dies Kunstharze aus den Ausgangsstoffen der Alkydharze und einer polymerisierbaren Verbindung wie z.B. -->Styrol, eingesetzt werden diese Beispielsweise auch in verdünntem Zustand für Überzuge von Tischplatten.

Estrade

    Erhöhter Teil des Fußbodens in einem Raum zur Aufnahme eines Sitzes für das Familienoberhauptes oder eines Würdenträgers.

Estrich

    Estrich ist der Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Er wird entweder naß (Zement-, Asphalt-, Kunstharzestrich) oder als Trockenestrich (Estrichplatten in Tafelform) auf die Rohdecke aufgebracht und ergibt eine glatte Oberfläche, auf die dann PVC, Teppichboden, Parkett, keramische Platten, Naturstein etc. verlegt werden. Schwimmender Estrich wird auf einer Unterlage aus Dämmplatten verlegt, die auch an den Wänden bis zur Estrichoberkante angebracht werden (Randdämmstreifen),  ein schwimmender Estrich muß frei beweglich, sowie durch eine mindestens 4mm breite Fuge von anderen Bauteilen und Einbauten getrennt sein (Randdämmstreifen). siehe auch  -->Trittschalldämmung, oder auch -->Zementestrich, -->Anhydritestrich, -->Magnesiaestrich. Eine weitere Ausführung ist der -->Verbundestrich, hierbei ist der Estrich fest mit dem Untergrund verbunden.

     

    Zement-Estrich
    Konventionell

    Anhydrit-
    Fließestrich

    Gußasphaltestrich

    Anhydrit-
    Schnellfließestrich

    Zement-
    Schnellestrich

    Epoxidharz-
    Estrich (1:10)

    Arbeitskräfte zum Einbau (mind.)

    3

    2

    5-7

    2

    3

    2

    ca. Tagesleistung
    (nur Estricheinbau)

    100-200 m²

    600-800 m²

    100-200 m²
    (abhängig vom Kocherfahrzeug)

    600-800 m²

    100-200 m²

    ca. 60 m²

    Mindesteinbauhöhe
    schwimmend verlegt in mm

    45

    35

    25 (bis 40 einlagig)

    35

    45

    15

    Belegreife

    28 Tage
    2 CM %

    28 Tage
    5 CM %

    24 h

    ca. 14 Tage
     0,5 CM %

    36 h
    < 4CM %

    24 h

    Verarbeitung

    manuell, Durchlaufmischer, Estrichpumpe

    maschinell mit SMP

    manuell

    maschinell mit SMP

    manuell, Durchlaufmischer, Estrichpumpe

    manuell

Estrichdicke

    Die Schichtdicken bei Estrichen können durchschnittlich wie folgt angegeben werden (bei einer Verkehrslast von höchstens 1,5 – 2,0 kN/m²):

        • bei Verbundestrichen 30 mm
        • bei Estrichen mit Trennlage 35 mm
        • bei schwimmenden Estrichen 40 mm
        • bei Heizestrichen 35 mm (gemessen von Oberkante Heizelement bis Oberkante Estrich)

Estriche und Fußbodenbeläge Eigenlasten

Art Estriche/Wandbelag

Flächenlast je cm Dicke
in kN/m2

Asphaltbeton

0,24

Asphaltmastix

0,18

Gussasphalt

0,23

Betonwerksteinplatten, Terrazzo, kunstharzgebundene Werk-steinplatten

0,24

Estrich

-Calciumsulfatestrich (Anhydritestrich, Natur-, Kunst- und REA*-Gipsestrich)

-Gipsestrich

-Gussasphaltestrich

-Industrieestrich

-Kunstharzestrich

-Magnesiaestrich mit begehbarer Nutzschicht bei ein- oder mehrschichtiger Ausführung

-Unterschicht bei mehrschichtiger Ausführung

-Zementestrich

 

0,22

0,20

0,23

0,24

0,22

0,22

0,12

0,22

Glasscheiben

0,25

Gummi

0,15

Keramische Wandfliesen (Steingut einschließlich Verlegemörtel)

0,19

Keramische Bodenfliesen (Steinzeug und Spaltplatten, einschließlich Verlegemörtel)

0,22

Kunststoff-Fußbodenbelag

0,15

Linoleum

0,13

Natursteinplatten (einschließlich Verlegemörtel)

0,30

Teppichboden

0,03

*Aus Rauchgasentschwefelungsanlagen

 

LITERATURTIPP ZU ESTRICH

Holzmann, Gerhard;
Estrich
Maßtoleranzen im Hochbau; 2002

Estrichglättmaschinen

    Dies sind Flügelglättmaschinen, sie dienen zur Glättung von größeren Estrichflächen.

Estrich-Hohlraumböden

    Dies ist eine Variante des Doppelbodens, welche eine flächendeckende Verteilung der Elektroinstallationen etc. bei relativ geringem Bodenaufbau ermöglicht.

Estrich im Türbereich

    In DIN 18101 ist die Höhe des unteren Luftspaltes zwischen Unterkante Türblatt und Oberkante des fertigen Fußbodens nicht definiert der Erläuterung ist zu entnehmen, dass sich hierbei rechnerisch ein Nennmaß von 7 mm ermitteln lässt. Dieser Wert ist jedoch mit höchster Vorsicht zu betrachten, da dieser rechnerisch ermittelte Wert nicht die Funktionstauglichkeit der Türanlage gewährleistet. Denn gegebene Winkeltoleranzen im Aufschlagbereich des Türblattes werden von der Oberfläche des Fußbodens geprägt. Wird auf der einen Seite der, laut DIN 18202 angegebene Grenzwert des Stichmaßes von 6 mm bei einem Nennmaß von 1 m angenommen und auf der anderen Seite eine zulässige Abweichung des Türblattfalzes von 2 mm laut DIN 18101 sind die oben angegebenen 7 mm des Luftspaltes bei weitem nicht ausreichend. Abhilfe kann hierbei nur eine Abminderung der Estrichstärke im Aufschlagbereich der Türe oder eine Einpassarbeit beim Türblatt leisten.

Estrichkonstruktionen

    Es wird unterschieden zwischen:

    - Estriche auf Dämmschicht:
    Dies sind schwimmende Estriche, die auf deren Unterlage beweglich sind und somit keine unmittelbare Verbindung zu den angrenzenden Bauteilen aufweisen. Zum Einsatz kommen Estriche auf Dämmschichten, wenn besondere Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz gestellt sind. Der große Vorteil neben der zusätzlichen Wärmedämmung ist, daß die biegesteifen und lastverteilenden Estrichplatten mit der federnden Dämmschicht ein Schwingsystem bilden und somit das Eindringen von Körperschall in die Deckenkonstruktion weitestgehend vermeiden. Estriche auf Dämmschichten müssen den Anforderungen der DIN 18560 entsprechen. Weitere Anforderungen können auch der VOB Teil C, DIN 18353 (Estricharbeiten) und der DIN 18354 (Asphaltarbeiten) etc. entnommen werden.

    - Estriche auf Trennschicht:
    Diese Estriche werden vom tragenden Untergrund durch eine Zwischenlage (Schrenzpapier o.ä.) getrennt. Sie können mit und ohne Belag genutzt bzw. versehen werden. Eingesetzt werden diese Estriche vor allem dort, wo:

        • Der Betonuntergrund noch eigenen Formänderungen unterworfen ist
        • In der Estrichschicht durch Temperaturwechselanspruch mit größere Spannungen zu rechnen ist
        • Nach DIN 18195 ein gleitfähige Schutzschicht aufzubringen ist
        • etc..

    Spannungen können aufgrund der Trennschicht zwischen Estrichplatte und Untergrund weder übertragen noch abgeleitet werden – unter der Vorraussetzung, daß der Estrich auch in den Randbereichen durch z.B. einen Randdämmstreifen (dauerelastische Randfuge) entkoppelt ist. Estriche auf Trennschichten müssen den Anforderungen nach DIN 18560 entsprechen. Weitere Anforderungen können auch der VOB Teil C, DIN 18353 (Estricharbeiten) und der DIN 18354 (Asphaltarbeiten) entnommen werden. In Sonderfällen kann auch ein Abdichtungsanstrich zwischen Estrich und Untergrund erfolgen.

    - Verbundestriche:
    Diese Estriche sind mit dem Untergrund unmittelbar verbunden, auch sie können mit und ohne Belag genutzt bzw. versehen werden. Einsatzgebiete von Verbundestrichen sind hauptsächlich:

        • Nutzestriche an die hohe Anforderungen in Bezug auf Belastbarkeit und Verschleißfähigkeit gestellt sind, wie z.B. im Industriebau
        • Nutzböden an die keinerlei Anforderungen in Bezug auf Schall- und Wärmeschutz bestehen
        • Gefälleestriche
        • Ausgleichsestriche
        • etc.

    Wichtig ist bei diesen Estrichen, daß sie kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden sind, dies geschieht in fast allen Fällen mit Hilfe einer Haftbrücke. Eigenen Formänderungen oder eine aus einer Verkehrslast resultierende Formänderung darf diese Konstruktion nicht unterworfen sein, da diese Verbundkonstruktions-Zwängspannungen erzeugen und in den Untergrund weitergeben. Verbundestriche müssen den Anforderungen nach DIN 18560 entsprechen. Weitere Anforderungen können auch der VOB Teil C, DIN 18353 (Estricharbeiten) und der DIN 18354 (Asphaltarbeiten) entnommen werden.

    - Heizestriche:
    Heizestriche sind schwimmende Estriche mit integrierter Fußbodenheizung. Durch die fließfähige Einbaukonsistenz umschließt dieser Estrich die Heizelemente homogen und garantiert somit eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit. In der Regel werden hierfür Calciumsulfat-Estriche auf Dämmlage verwendet, da diese eine hohe Biegezugfestigkeit aufweisen. Ausführungen sind zu handhaben wie bei Calciumsulfat-Estrichen auf Wärmedämmstoffen, einzige Ausnahme sind die angedeuteten Heizelemente, welche in drei Einbauarten eingeteilt werden.

      • A1: Heizelemente im Estrich; diese sind bewegungsfrei auf die Trennlage zwischen Dämmung und Estrich angebracht
      • A2: Heizelemente in der Dämmschicht
      • A3: Heizelemente innerhalb einer Ausgleichsschicht, hierbei wird die Trägerschicht der Elemente durch eine Trennlage entkoppelt.

    - Hohlraumbodenestriche:
    Der Hohlraumbodenestrich ist eine Sonderform des Estrichs auf einer Trennschicht. Hohlräume dienen der nutzfähigen Gestaltung. Im Allgemeinen ist die Ausführung wie bei den oben erwähnten Estrichen auf Trennlage mit dem Unterschied, daß unter der Trennlage die, oft aus Kunststoff gefertigten, Schalungselementen angeordnet sind. Bei dieser Konstruktion ist besonders auf die Einhaltung der Mindestestrichdicke zu achten, da es bei Unterschreitungen zu einer unzureichenden Belastbarkeit der Fußbodenkonstruktion oder zu einer Erhöhung der Schall-Längsleitung kommen kann. Demzufolge sollte hierbei auch schon bei den Vorleistungen ein Augenmerk hierauf geworfen werden. In jedem Fall muß den Vorgaben der DIN 18202 gefolgt und für die Oberfläche des tragenden Untergrunds die erhöhte Anforderungen zugrundegelegt werden. Da damit das eventuell entstehende Problem der unzureichenden Estrichdicke nicht völlig ausgeräumt ist, empfiehl es sich die Mindestdicke des Estrichs um mindestens 5 mm zu erhöhen.

    - Fertigestriche aus Plattenelementen:
    Fertigestrich Plattenelemente werden hauptsächlich aus Holzspan-, Gipskarton- oder Gipsfaserverbundplatten auf dem Markt angeboten. Diese Fertigelemente werden zur Erstellung von Estrichen auf Trennschicht oder mit werkseitig aufgebrachter Dämmschicht verwendet. Vorteil dieser Estriche ist die kurze Bauzeitabwicklung und eine, im Vergleich zu den Nassbaustoffen, geringe Konstruktionshöhe. Der Untergrund muß, wie auch bei den anderen Einbauweisen, ausreichend fest, trocken und planeben nach DIN 18202 sein. Der Einbau erfolgt in den meisten Fällen mit einem Falzsystem bei welchem die Platten im Verband zusammengesetzten und verklebt werden. Um einen erforderlichen Anpressdruck in den Falzbereichen zu gewährleisten werden die Platten hier zusätzlich miteinander Verschraubt. Nachdem die Klebeverbindungen ausgetrocknet sind und eventuelle Klebereste entfernt wurden, werden die Verbindungsfugen verspachtelt. In den Randbereichen werden im Allgemeinen handelsübliche Randdämmstreifen ohne Folie eingearbeitet.

Estrichmörtel

    Dies ist eine weitere Betitelung von Estrich, in der DIN wird von “Estrichen im Bauwesen” geschrieben, hierbei wird hingewiesen, dass Estriche dünne Fußbodenschichten aus Mörtel sind, die in steifer oder plastischer Form auf einen tragenden Untergrund aufgebracht werden, daher die Bezeichnung Estrichmörtel.

Estrichranddämmstreifen

    Zwingend notwendig einzubauende Schallschutzstreifen im Randbereich (Estrich/Wand) von schwimmenden Estrichen, meist mit einer überlappenden Folie.

Estrichrestfeuchte

    Die Restfeuchte in Estrichbelägen wird mit einem CM-Gerät nach der Carbit -Methode gemessen. Nachfolgende Restfeuchten sollten bei den genannten Belagsarbeiten nicht überschritten werden:

    • Diffusionsoffene Beläge wie z.B. Teppichböden ohne Schaum- oder Gummirücken ca. 3 %
    • Teppichboden mit Schaum- oder Gummirücken ca. 2%
    • Linoleum oder Parkett ca. 5%
    • Laminat ca. 2%
    • Fliesen ca. 2%

Estrichschwert

Etage

    Andere Bezeichnung für Stockwerk.

Etagenheizungen

    -->Stockwerkheizung

Etagère

    Andere Bezeichnung für u.a. Stufengestell.

ETB

    Abkürzung für -->Eingeführte Technische Baubestimmungen.

Eternit

    Asbestzement in Plattenform, mitlerweile ein nicht mehr erlaubter Baustoff, was den Asbest betrifft, der Begriff Eternit ist ein Markenname für Erzeugnisse aus Asbest.

Ethylen

    Elastomerer Kunststoff: als Propylen-Terpolymer-Kautschuk (APTK) oder Propylen-Dien-Mixture (EPDM); ersteres besitzt eine gute Alterungsbeständigkeit und ist sehr leicht, zweiteres besteht aus drei Kautschuklagen, wobei die beiden äußeren nicht oder nur schwach Benetzt sind; Einsatzgebiet von beiden sind z.B. Abdichtungsbahnen.

Ethylen-Propylen-Kautschuk

    Durch Copolymerisation von Ethylen und Propylen entsteht gesättigter Ethylen-Propylen-Kautschuk (Kurzbezeichnung: EPM), der nicht mit Schwefel, sondern mit Peroxiden vulkanisiert wird. Durch Terpolymerisation von Ethylen und Propylen mit bestimmten Dienen erhält man Polymerketten, Ethylen-Propylen-Dien -Mischpolymerisate (Kurzbezeichnung: EPDM), mit seitlichen Doppelbindungen, die mit Schwefel vernetzbar sind. Der nachgestellte Buchstabe M bei Kautschuk bedeutet nach DIN ISO 1629: Kautschuke mit einer gesättigten Kette vom Polymethylen-Typ. Diese Kautschukkarten weisen gute Chemikalien-, Witterung- und Alterungsbeständigkeit auf. Verwendung finden sie u.a. für Dichtungsbahnen, Fugenbänder und Schläuche.

Ethylenvinylacetat-Copolymerisat

    Thermoplastischer Kunststoff: Kurzbezeichnung VAE; heißluft- und Lösungsmittelschweßbar, sehr geringer Wasserdampfdiffusionswiderstandsfakto, bitumenfest; Einsatzgebiet sind z.B. Abdichtungsbahnen.

ETRS 89

    Abkürzung für European Terrestrial Reference System 1989, das Europäische Bezugssystem für terretrische Messungen.

Etruskische Architektur

    Baustil der Vorgänger der Römer in Italien. Nur etruskische Stadtmauern und reich verzierte Gruften stehen heute noch.

Ettringit

    Chemische Formel: Ca6Al2(SO4)3(OH)12•26H2O. Dieses Mineral besitzt eine Mohshärte von 2 - 2,5 und ein hexagonales Kristallsystem, es ist farblos bis weiß. Ettringit (gefälltes Calciumaluminiumsulfat) wird z.B. als Füllstoff für Dispersionsklebstoffe eingesetzt. Der Ettringit soll bei diesem Beispiel insbesondere für die Wasserfestigkeit sorgen und somit den Verzicht auf Siliciumverbindungen (Silane, Epoxysilane) ermöglichen. Natürlich entstandenes Ettringit findet man in Deutschland z.B. am Ettringer Bellerberg in Ettringen in der Eifel. Künstlich entsteht Ettringit bei der reaktiven Mischung von Portlandzement, Tonerdezement und Gips.

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Eu

    Abkürzung für Europium, ein chemisches Element, ein zu den “Selten Erden” gehörendes Metall, ebenso steht die Abkürzung EU für die Europäische Union.

Eugenit

    -->Silbermineralien

Euklid

    Euklid war ein griechischer Mathematiker in Alexandria, er lebte um die Zeit 365-300 v. Chr. und wird auch als „Vater der Geometrie“ betitelt.

Euklidische Geometrie

    Dies ist die Geometrie, die auf den von -->Euklid aufgestellten Axiomen beruht, sie ist ein Modell des wirklichen Anschauungsraumes (euklidischen Raum).

Eulenloch

    Dies ist die Bezeichnung des offenen Giebeldreiecks (Lüftungsloch) an einem abgewalmten Reetwalmdach im Firstbereich. Die Betitelung stammt daher, dass in der Öffnung oftmals Eulen nisteten. Die Ansiedlung eines Eulenpaares galt früher als gutes Zeichen für Frieden und Gesundheit im Haus und wurde darum gern geduldet

Euler

    Der schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707-1783) hinterließ umfangreiche Arbeiten über Reihen, Kurven, Variationsberechnungen, Infinitesimalrechnungen, Geometrie, Algebra und über Fragen der Technik, Mechanik, Optik und der Astronomie.

Eulerfälle

    Hier werden je nach Lagerung der Endpunkte eines Stabes 4 Eulerfälle unterschieden und jeweils die Verzweigungslast mit Hilfe der Knicklänge angegeben. Dabei ist die Knicklänge gleich dem Abstand von zwei Wendepunkten der Knickbiegelinie.

Eulerhyperbel

    Dies ist die Beziehung, die zum Ausdruck bringt, dass die Knicklast oder Knickspannung eines Stabes proportional zu 1/alfa² ist, wobei die Schlankheit alfa gleich dem Quotienten aus Knicklänge des Stabes und Trägheitsradius des Querschnitts ist.

Eulersche Differentialgleichung

    Dies ist die Differentialgleichung, die aus dem Prinzip vom Minimum des Gesamtpotentials abgeleitet wird.

Euphoglas

    Dieses gelbgrüne Glas, welches z.B. für Schutzbrillen verwendet wird, absobiert ultraviolettes Licht.

EurEta

    Abkürzung für “European Higher Engeneering and Technical Professionals Association” – Europäischer Verband höherer Berufe des Ingenieurwesens und der Technik.

Eurocode

    Kurzbezeichnung: EC. Dies ist eine alternative Bezeichnung für eine europäische Norm.

Eurocodes

    Dies ist das europäische Regelwerk für den Entwurf, die Bemessung und die Ausführung von Ingenieurbauwerken mit dem Ziel, einheitliche Regeln, bzw. Normen länderübergreifend bereit zu stellen.

Europäische Knickspannungslinie

    Im Stahlbau ist dies die Funktion der bezogenen Traglängskraft eines Stabes in Abhängigkeit der bezogenen Schlankheit.

Europäische Normen

    -->CEN-Norm

Europa-Norm

    -->CEN-Norm

Eutrophierung

    Dies betitelt die Anreicherung von Pflanzennährstoffen in einem Oberflächengewässer, die ein Wachstum von Algen und höheren Pflanzen beschleunigt.

Europium

    -->Eu

Euro-Tapetenrolle

    Diese Tapetenrollen haben ein festgelegtes Rollenmaß als Standard-Tapetenrollen; Rollenbreite = 0,53 m x Rollenlänge 10,05 m.

eutektisch

    Dieses Eigenschaftswort stammt aus dem griechischen „eutektos“ und bedeutet “leicht schmelzbar”. Das Hauptwort lautet Eutektikum.

Eutektisches Gemisch

    Dies ist ein, in bestimmter Zusammensetzung, vorliegendes Gemenge zweier Substanzen, welche in festem Zustand nicht, dagegen aber in flüssigem Zustand völlig miteinander mischbar sind.

Eutychides

EV

    Abkürzung für Einfachverglasung.

Evakuieren

    Dies ist die Bezeichnung für die Herstellung eines Vakuums aber auch das Räumen eines Gebietes von Bewohnern (Aussiedlung der Bewohner).

Eventualpositionen

    Position im Leistungsverzeichnis über eine zusätzliche Leistung, die nur durch Anordnung des Auftraggebers zur Ausführung kommt.

Everest

    Nach dem britische Vermessungsingenieur Sir George Everest (1790-1866) wurde der Mount Everest benannt.

Evolute

    Geometrie: der Krümmungsmittelpunkt einer Kurve.

EVU

EWG

Examen

    Andere Bezeichnung für Prüfung oder Verhör.

Ex-Bereich

    -->Ex-Zone

Exedra

    Unterhaltungsraum im römischen Wohnhaus auch eine gerundete Nische mit Sitzgelegenheit in einem Bauwerk --> Apsis.

Exergie

    Dies ist die technische Arbeitsmöglichkeit, die größtmögliche technische Arbeit die in einer Maschine aus einem Arbeitsmedium gewonnen werden kann.

Exit

    Englisches bzw. ursprünglich lateinisches Wort für Gebäudeausgang.

exotherme Reaktion

    Reaktionen bei denen Energie frei wird, nennt man exotherme Reaktion, z.B. beim verbrennen von Magnesium wird licht als Energie frei. Beim löschen von Kalk entsteht Wärme als Energie.

Expandieren

    Dies ist die Bezwichnung für das Ausdehnen oder das Zunehmen.

Expansionsgefäss

    Dieses wird am höchsten Punkt einer Warmwasserheizung angeordnet und dient der Aufnahme von Wasser im Falle grosser Ausdehnung durch Hitze.

Expertise

    Dies ist ein Gutachten eines anerkannten Fachmanns.

Explosion

    Dies ist eine plötzliche Zerfalls- oder Oxidationsreaktion, die eine Temperatur- oder Druckerhöhung oder beides gleichzeitig bewirkt.

Explosionsramme

    Maschine welche zum Einrammen von Spuntwänden und Pfählen dient.

Explosionsstampfer

    Dies ist eine Bodenverdichtungsmaschine.

Exposé

    Exposé ist die Bezeichnung für die Unterlagen, die z.B. ein Makler an Interessenten abgibt es enthält hierbei Angaben über das Objekt und meist auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Maklers.

Expositionsklassen

    Während der Nutzung ist Beton unterschiedlichen Umgebungsbedingungen ausgesetzt, welche mit ihren chemischen und physikalischen Einwirkungen zu berücksichtigen sind. Solche Einwirkungen werden in Expositionsklassen eingeteilt und durch folgende Abkürzungern gekennzeichnet:

    • XO - Expositionsklasse ohne Korrosions- und Angriffsgefahr.
    • XC - Expositionsklasse für Korrosionsgefahr, ausgelöst durch Karbonatisierung. (Hier ist die Bewehrungskorrosion dominierend)
    • XD - Expositionsklasse für Korrosionsgefahr, ausgelöst durch Chloride, ausgenommen Meerwasser. (Hier ist die Bewehrungskorrosion dominierend)
    • XS - Expositionsklasse für Korrosionsgefahr, ausgelöst durch Chloride aus Meerwasser. (Hier ist die Bewehrungskorrosion dominierend)
    • XF - Expositionsklasse für Gefahr von Frostangriff mit und ohne Taumittel. (Hier ist der Betonangriff dominierend)
    • XA - Expositionsklasse für chemischen Angriff. (Hier ist der Betonangriff dominierend)
    • XM - Expositionsklasse für Angriff auf den Beton durch Verschleiß. (Hier ist der Betonangriff dominierend)

    Diese Klassen werden, wie Sie aus nachfolgender Tabelle ersehen können nochmals aufgeteilt:

Klassenbetitelung

Umgebungsbedingungen

Kein Korrosions- oder Angriffsrisiko

X0

Hier handelt es sich um Bauteile ohne Bewehrungen oder eingebettetes Material welche in nicht betonangreifender Umgebung befindlich sind. Wie z.B. unbewehrte Fundamente ohne Frost oder unbewehrte Innenbauteile.

Durch Karbonatisierung ausgelöste Bewehrungskorrosion

XC1

Trockenbauteile in Innenräumen mit normaler Luftfeuchtigkeit.

XC2

Nass-, bzw. Seltentrockenbauteile von z.B. Wasserbehältern.

XC3

Mäßig feuchte Bauteile zu welchen die Außenluft ständig oder auch häufig Zugang hat, soiwe Innenräume mit hoher Luftfeuchtigkeit.

XC4

Wechselnd nass-trockene Außenbauteile mit direkter Beregnung aber auch Bauteile in Wechselzonen.

Bewehrungskorrosion, ausgelöst durch Chloride

XD1

Für mäßig Feuchte Bauteile, z.B. solche welche im Sprühnebelbereich von Verkehrsflächen liegen.

XD2

Nasse, selten trockene Bauteile, welche chloridhaltigen Industrieabwässern ausgesetzt sind oder auch Solebäder.

XD3

Diese Klasse betrifft Bauteile die wechselnd nass und trocken sind, z.B. Bauteile im Spritzwasserbereich von taumittelbehandelten Verkehrsflächen (z.B. Parkdecks).

Bewehrungskorrosion, ausgelöst durch Chloride aus Meerwasser

XS1

Dies betrifft z.B. Außenbauteile in Küstennähe, welche salzhaltiger Luft aber nicht unmittelbaren Kontakten zum Meerwasser ausgesetzt sind.

XS2

Bauteile unter Wasser (Meerwasser), welche ständig unter Wasser liegen.

XS3

Z.B. Kaimauern in Hafenanlagen. Bauteile im Tidebereich oder im Spritzwasser- und Sprühnebelbereich.

Frostangriff mit und ohne Taumittel

XF1

Außenbauteile mit mäßiger Wassersättigung, ohne Taumittel.

XF2

Außenbauteile mit mäßiger Wassersättigung, mit Taumittel, wie z.B. Betonbauteile im Sprühnebelbereich von taumittelbehandelten Verkehrsflächen oder im Sprühnebelbereich von Meerwasser.

XF3

Bauteile mit hoher Wassersättigung ohne Taumittel wie offene Wasserbehälter oder Bauteile in der Wasserwechselzone von Süßwasser.

XF4

Bauteile mit hoher Wassersättigung mit Taumittel, wie Straßenbeläge welche mit Taumittel behandelt werden, Bauteile im Spritzwasserbereich von taumittelbehandelten Verkehrsflächen oder Meerbauteile in der Wasserwechselzone.

Chemische Angriffe

XA1

Dies sind z.B. Güllebehälter oder Behälter von Kläranlagen, Bauteile welche chemisch schwach angegriffen werden.

XA2

Dies betrifft Bauteile welche chemisch mäßig angegriffen werden wie z.B. Betonbauteile von Meeresbauwerken oder Bauteile in stark betonangreifenden Böden.

XA3

Dies betrifft Bauteile welche chemisch stark angegriffen werden, wie z.B. Industrieabwasseranlagen mit stark chemisch angreifenden Abwässern oder Kühltürme mit Rauchgasableitung etc.

Verschleiß

XM1

Für Bauteile mit einem mäßigem Verschleiß, wie z.B. Industrieböden welche durch luftbereifte Fahrzeuge beansprucht werden.

XM2

Für Bauteile mit schwerem Verschleiß, wie z.B. Verkehrsflächen mit schwerem Gabelstaplerverkehr.

XM3

Für Bauteile mit extremen Verschleiß, wie z.B. Beläge von Flächen, die oft mit Kettenfahrzeugen befahren werden.

Expressionismus

    Europäischer Architekturstil im ersten viertel des 20. Jahrhunderts. Der Gebäude nicht als rein funktional, sondern auch als Skulpturen mit eigenständigen Charakter auffaßte, vertreten durch Gaudi in Spanien, Klingt in Dänemark, Poelzig und Mendelsohn in Deutschland.

Ex-Schutzbereich

    -->Ex-Zone

Exsikkator

    Behältnis zur Trocknung von z.B. Chemikalien.

Extender

    Hier handelt es sich um einen alten aber immer noch geläufigen Oberbegriff für alle Arten von Füllstoffen die vermieden werden sollten (nach DIN EN 971).

Extensivbegrünung

    Dies ist eine unterhaltsarme und widerstandsfähige Bepflanzung welche vor allem auf Flachdächern aufgebaut wird.

Extensometer

    Dies ist ein Messgerät zur Messung von Längenänderungen wie z.B. Setzung und Hebung. Dieses Messgerät kommt zumeist im Tunnel-, Grund- und Felsenbau zum Einsatz.

Extruder

    Dies ist eine Schneckenpresse für die Kunststoffverarbeitung.

Extrudieren

    Beim Extrudieren mit einem Extruder wird ein Rohstoff im plastischen Zustand durch eine Düse (hier als Vorsatzwerkzeug) gepresst und tritt kontinuierlich als beliebig geformtes Profil (Endlosstrang) aus dem Extruder aus.

Extrudiertes Polyethylen

    -->Schaumkunststoffe

Extrudierter Polystyrol-Hartschaum

    Aufgrund der Vorteile (extrem geringe Wasseraufnahme  bei hoher Druckfestigkeit) wird dieser Dämmstoff zumeist bei -->Perimeterdämmungen und Umkehrdächern aber auch im Straßen- und Eisenbahnbau eingesetzt.

Exzenter

    Dies ist eine rotierende Scheibe, die außerhalb der Mitte auf einer Welle angebracht ist.

exzentrisch

    Geometrie: ausserhalb des Mittelpunkt liegend.

Exzentrischer Wuchs

    Holzfehler: entsteht durch schräglage des Baumes, erhöhtes axiales Schwindmaß, geringe Zug- und Biegefestigkeit.

Exzeß

    Sphärischer Exzeß ist der Überschuß der Winkelsummen eines Kugelkdreiecks über 180°.

Ex-Zone

    Dies ist die Kennzeichnung für die Bereiche, bzw. die Zone, in denen, bzw.in der, ein explosives Gasgemisch auftreten kann.

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