|
Er
Erbbaurecht
Dies ist ein dingliches Recht, welches dem Inhaber die Befugnis
gibt, auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten. Das Erbbaurecht wird üblicherweise für 99 Jahre bestellt. Es wird im Grundbuch eingetragen und kann sowohl veräußert als auch vererbt
werden.
Erbengemeinschaft
Hier sind mehrere Miterben beerbt worden, der Nachlaß wird als Gesamthandsvermögen gemeinschaftlich verwaltet.
Erbenkonkurs
Erbgutverändernde Stoffe
Erbium
Erbpacht
Pachten eines Grundstückes zur Bebauung von Wohn-/Hauseigentum für
eine vom Gesetzgeber festgelegte Laufzeit von 99 Jahren mit allen dem Baurecht zugrundegelegten Rechten.
Erbslöh
Erbzins
Dies ist ein vererbliches und veräußerliches Untereigentum an einem
Grundstück an dem ein Grundherr das Obereigentum besitzt, zu dessen Anerkennung der Erbzinsmann regelmässig Erbzins und Sonderabgaben zahlt, ähnlich der -->Erbpacht.
Erdalkalimetalle
Diese Erdalkalien gehören zur II Gruppe des Periodensystems der
Elemente und sind: Baryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium und Radium.
Erdaltertum
Erdbau
Erdbohrer
Dies ist ein Handbohrgerät zur Entnahme von Bodenproben bis zu 6-8 m, wird auch als Feldstock bezeichnet.
Erddamm
Erddruck
Dies ist der Druck des Bodens auf eine fast senkrechte oder senkrechte Wand oder einen Schnitt durch den Boden.
Erddruckansatz
Dies ist die, für Berechnungen, getroffene Lastannahme über den wirksamen Erddruck.
Erddruckbeiwert
Dies ist der Verhältnisfaktor des auf eine Wand wirkenden Erddrucks
zum vertikal im Boden wirkenden Druck, dem Auflastdruck.
Erddruckschild
Erddrucktheorie
Erddruckumlagerung
Dies ist z.B. die Änderung der Erddruckverteilung hinter einer
Stützwand. Verursacht wird diese u.a. durch Bauprozesse oder Bewegungen im Erdgrund.
Erddruckverteilung
Erdelektrizität
Erden
Dies sind verschiedene schwerschmelzbare Oxide wie z.B. die Oxide
der Metalle Aluminium, Titan, Zirkonium, Hafnium etc.
Erder
Erläuterung zur Erdungen finden Sie hier -->Erdung. Werkstoffe
für Erder und ihre Mindestmaße finden sie in nachfolgender Tabelle:
|
Werkstoff
|
Form
|
Durchmesser in mm
|
Querschnitt in mm²
|
Dicke in mm
|
|
Stahl, feuerverzinkt
|
Flach
|
|
100
|
3,5
|
|
|
Profil
|
|
100
|
3
|
|
|
Rohr
|
25
|
|
2
|
|
|
Rund für Tiefenerder
|
20
|
|
|
|
|
Rund für Oberflächenerder
|
10
|
|
|
|
|
Rund für Erdeinführung
|
16
|
|
|
|
Stahl mit Bleimantel1)
|
Rund
|
8 (Stahl)
|
|
1 mm (Blei)
|
|
Stahl mit Kupfermantel
|
Rund für Tiefenerder
|
15 (Stahl)
|
|
1 mm (Kupfer)
|
|
Kupfer
|
Flach
|
|
50 2)
|
2
|
|
|
Rund
|
8
|
50 2)
|
|
|
|
Rund für Erdeinführung
|
16
|
|
|
|
|
Seil
|
19x1,8
|
50 2)
|
|
|
|
Rohr
|
20
|
|
2
|
|
Kupfer mit Bleimantel1)
|
Seil
|
19x1,8
|
50 2) (Kupfer)
|
1 mm (Blei)
|
|
|
Rund
|
8 (Kupfer)
|
50 2) (Kupfer)
|
1 mm (Blei)
|
|
1) nicht für unmittelbare Einbettung in Beton
|
|
2) bei Starkstromanlagen 35 mm²
|
|
Erdfarben
Dies sind in der natur gewonennene /farbige Mineralien) oder auch künstlich hergestellte anorganische
Pigmentfarbstoffe. Früher wurde auch die Bezeichnung Mineralfarbe verwendet. -->Erdpigmente
Erdfrühzeit
Erdgas
Kurzbezeichnung: N. Dies ist ein Naturgas, welches hauptsächlich aus Methan und geringen Mengen Äthan, Propan
und Butan besteht.
Erdgeschossfußbodenhöhe
Abkürzung EHF. Die Höhe des Erdgeschossfußbodens ist allgemein nicht festgelegt, weder in den
Landesbauordnungen noch im Baugesetzbuch, kann jedoch im Bebauungsrahmenplan festgelegt werden. Der
Planer berücksichtigt i.d.R. das umgebenden Gelände und die Art des Eintretens in das Gebäude unter den
vorgegebenen notwendigen Raumhöhen (Landesbauordnung) und den Angaben im Bebauungsrahmenplan (Firsthöhe
, Geländehöhe etc.), bzw. dem Baugesetzbuch (§ 9 BauGB „Bebauungsplan“ und § 34 BauGB „Berücksichtigung der bebauten Umgebung“).
Erdharz
Erdmannsdorff
Friedrich Wilhelm Freiherr von Erdmannsdorff (1736-1800) war ein deutscher Architekt, er schuf frühklassizistische
Hauptwerke in und um Dessau.
Erdmessungen
Die Erdmessung befasst sich mit der Bestimmung und Darstellung der Erdfigur einschließlich des äußeren
Schwerefeldes.
Erdneuzeit
Erdölpech
Erdpech
Dies ist ein braunschwarzes natürliches Pech, es entsteht aus Eröl durch Sauerstoffaufnahme.
Erdpigmente
Auch als Erdfarben betitelt werden diese Pigmente durch Mahlen, Schlämmen, Trocknen oder Glühen der
betreffenden mineralischen Stoffe erzeugt. Es wird unterschieden in:
- Weißpigmente: Zement (Weißzement), Kalk (Weißkalk), Kreide (Schlämmkreide).
- Buntpigmente: Grünerde (verwitterte Hornblende), Bolus (weißgrauer bis rötlicher Ton), Umbra (durch
Manganoxid braungefärbter Ton), Ocker (eisenoxidreicher Ton).
Erdrakete
Erdreich-Wärmepumpe
Auch als Sole-Wärmepumpe bezeichnet ist dies eine Wärmepumpe die dem Erdreich in einem Solekreislauf Wärme
entzieht.
Erdschluss
Erdseil
Dies ist ein Drahtseil zur Sicherung von Hochspannungsfreileitungen gegen Blitzeinschlag, dieses verläuft über den
Freileitungen und ist direkt mit der Erde verbunden.
Erdsonden
Erdsonden gelten als Alternative zu Erdreich-Absorbern bei Wärmepumpen. Bei einer zu kleinen Grundstücksfläche
dienen 50 bis 100 m lange, senkrecht oder schräg in die Erde abgesenkte Sonden aus Stahl- oder Polyethylenrohren, dazu, die Wärme aus dem Erdreich zu entnehmen.
Erdteer
Auch Bergteer genannt ist dies ein zähflüssiges Erdöl aus einer Mischung von -->Bitumen und Mineralien.
Erdung
Durch Erder wird eine Verbindung zwischen elektrisch leitfähigen Teilen zur Erde hergestellt. Die Erdung muß ohne
Mitverwendung von metallenen Wasserleitungen, anderen Rohleitungen und geerdeten Leitern der elektrischen
Anlage voll funktionstüchtig sein. Für Blitzschutzanlagen ist immer eine geeignete Erdungsanlage zu errichten,
sofern nicht bereits ein ausreichender Erder wie etwa Fundamenterder, Bewehrungen von Stahlbetonfundamenten oder Stahlteile von Stahlskelettbauteilen etc. vohanden sind.
Erdungsanlagen
Erdurzeit
Erdverlegung
Die kanalfreie Verlegung von z.B. Fernwärmeleitungen ist zwar billiger als eine Kanalverlegung, doch ist sie bei
schwerem undurchlässigem Boden oder der Gefahr mechanischer Beschädigungen durch spätere Baumaßnahmen
begrenzt anwendbar. Diese kanalfreien Verlegeverfahren können aus Stahlmantelrohren, Faserzement-Mantelrohren, Kunststoffmantelrohren und Fernheizkabel bestehen.
Eremitage
Erfolgshonorar
Dieses, mit einer Prämie gleizustellende Honorar, gilt als vereinbart, wenn die Zahlung eines zusätzlichen Betrages,
neben dem nach der HOAI berechneten Honorars, vom Eintritt einer vertraglich exakt festgelegten Bedingung abhängen soll.
Erfüllung
Dies ist im bürgerlichen Recht die Leistung des geschuldeten Gegenstandswertes. Genauer, die vollständige,
termingerechte, in technischer, gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht mangelfreie Erbringung der zwischen den Parteien vereinbarten Werkleistungen (BGB §§ 631 ff.).
Erfüllungsgehilfe
Dies ist eine Person, welcher sich der Schuldner zur Erfüllung seiner Verbindlichkeiten bedient. Dies kann z.B. der
Geselle eines Maurermeisters sein, für das Verschulden des Erfüllungsgehilfen haftet der Schuldner. Der Erfüllungsgehilfe ist im Gegensatz zum -->Verrichtungsgehilfen weisungsgebunden.
Erfüllungsort
Erg
Ergänzungssteine
Ergiebigkeit
Allgemein ist die Ergiebigkeit ein Wert welcher sich auf die Menge eine Produktes, die man bei einmaliger
Anwendung auf einer vordefinierten Fläche/Größenordnung/Einheit benötigt, bezieht. Bei Beschichtungsstoffen wird
die Ergiebigkeit aus der Menge eines Anstrichsstoffes ermittelt welche für eine bestimmte Fläche bei einmaligem
Auftrag erforderlich ist. Hierbei muss jedoch auch die Art des Auftrages (gespritzt, gerollt, gestrichen etc.), die
Beschaffenheit des Untergrundes und die gewünschte Auftragsstärke berücksichtigt werden.
Ergiebigkeit von Baugipsen
|
Baugipssorte
|
Materialbedarf in kg/m²
|
Ergiebigkeit in m²/1.ooo kg
|
Nass-Rohdichte in kg/dm³
|
|
Maschinenputzgips
|
8-12
|
90-130
|
1,2-1,6
|
|
Haftputzgips
|
ca. 8
|
> 120
|
1,2-1,3
|
|
Fertigputzgips
|
ca. 8
|
> 120
|
1,3-1,4
|
|
Ergologie
Ergonomie
Erhaltungsaufwand
Erhaltungsgebiet
Erhaltungsgebiete werden durch die Gemeinde im Bebauungsplan oder sonstigen Satzungen ausgeschrieben.
Danach kann die Gemeinde Gebiete, die zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebiets auf Grund seiner
städtebaulichen Gestalt, der Zussammensetzung der Wohnbevölkerung oder auch bei städtebaulichen Umstrukturierungen der Rückbau, die Änderung oder Nutzungsänderung baulicher Anlagen als
Genehmigungspflichtig einstufen (BauGB § 172).
Erhart
Gregor Erhart (ca.1460-ca.1540) war ein deutscher Bildhauer dessen Kunst den Ausgang des spätgotischen Stils
beschreibt.
Erhärten
Erhärtungsprüfung
Diese Prüfung soll während der Erhärtungszeit des Betons einen Anhalt liefern, wie hoch die Druckfestigkeit im
Bauwerk zu einem bestimmten Zeitpunkt ist.
Erker
Dies ist ein durchfensterter Vorbau an einem Gebäuden, er ist oberhalb des Erdgeschosses freikragend angebracht.
Erkerfenster
Erle
Das ziemlich grobfaserige Holz ist weich, leicht spaltbar, ziemlich biegsam,elastisch und fest. Es lässt sich gut
bearbeiten, messern und schälen, vorzüglich drehen und schnitzen, gut leimen und polieren. Verwendungsbereich:
Schreinerei, Drechslerei, Holzschuhe, gröbere Schnitzereien, Sperrholzplatten und als Modelholz. Gefärbt als Ersatz von Nussbaum und Mahagoni.
Ermahnungen
Ermüdung
Erneuerung
Im Straßenbau ist dies z.B. die vollständige Wiederherstellung einer vorhandenen Straßenbefestigung oder von
Teilen davon.
Erntefaktor
Der Erntefaktor gibt an, in wieviel Jahre sich eine Investition abbezahlt hat und Gewinn abwirft.
Erosion
Erratische Blöcke
Dies sind zu meist von einem Gletscher weit hergebrachte ortsfremde Gesteinsbrocken und Blöcke, auch Findlinge
genannt.
Ersatzimperfektionen
Dies sind anzunehmende Verformungen für ein System, die pauschal alle tatsächlich vorhandenen, ungünstigen
Abweichungen vom planmäßigen Zustand berücksichtigen.
Ersatzlasten
Ersatzmaßnahmen
Im Naturschutzrecht gilt, für nicht durch Ausgleichsmaßnahmen zu beseitigende Beeinträchtigung infolge eines
Eingriffs müssen an anderer Stelle des vom Eingriff betroffenen Raums dessen Funktionen und Werte ähnlich wieder hergestellt werden.
Ersatzstabverfahren
Dies ist ein genäherter Tragsicherheitsnachweis für einen Stab oder ein Stabsystem, bei dem die
Stabilitätsgefährdung mit Hilfe der Knicklänge der Stäbe abgeschätzt wird.
Erschließung
Dies betrifft den Anschluss eines Grundstücks an das Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsnetz der Gemeinde.
Die Erschließung von Baugebieten ist Aufgabe der Gemeinde.
Erschließungsanlage
Dies sind öffentliche Straßen, Wege, Plätze etc. an denen gebaut werden darf.
Erschließungsaufwand
Dies sind die Kosten für den Erwerb und die Freilegung der für die Erschließungsmaßnahme erforderlichen Flächen,
die erstmalige Herstellung der Anlage, einschließlich Beleuchtung und Entwässerung der Fläche und ggf. die Übernahme von vorhandenen Anlagen durch die Gemeinde.
Erschließungsbeitrag
Erschließungskosten
Gebühren für den Anschluss eines Grundstücks an das Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsnetz der
Gemeinde.
Erschlossen
Erstarren
Erstarrungsbeschleuniger
Zusatzmittel welche die Abbindezeiten von Betonen, Putzen etc. beschleunigen.
Erstarrungsgestein
Erstarrungsverzögerer
Zusatzmittel welche die Abbindezeiten von Betonen, Putzen etc. verzögern.
Ertragswert
Richtet sich an den erzielbaren Mieteinnahmen und stellt den zu erzielenden Umsatz in einem bestimmten
Zeitabschnitt dar.
Eruptivgesteine
Gruppe der Natursteine welche beim Emporsteigen des Magmas entstanden sind wie z.B. Granit, Porphyr, Basalt.
Ervi
Erweichungspunkt
Dies ist ein nicht exakt begrenzter Temperaturbereich indem meist amorphe Stoffe wie z.B. Gläser oder Plaste vom
festen in den flüssigen Aggregatzustand übergehen.
Erwin von Steinbach
Der deutsche Baumeister Erwin von Steinbach (gestorben 1318) war ab 1284 als Werkmeister am Straßburger
Münster tätig.
Erze
Dies ist der Sammelbegriff für die in der Natur vorkommenden metallhaltigen Mineralien und Gesteine
(Mineralgemische). Hauptsächlich werden Erze zur Eisengewinnung benötigt. Iim Allgemeinen werden Erze für diese
Eisengewinnung verwendet die einen Eisengehalt von 30 bis 65 Masse% Eisen entthalten. Die für die Eisengewinnung wichtigsten Erze sind:
- Magnetiteisenstein (Magnetit); Chemische Bezeichnung: Fe3O4 ; 60 - 70 M.% Eisen (Fe).
- Roteisenstein (Hämatit); Chemische Bezeichnung: Fe2O3 ; 30 - 50 M.% Eisen (Fe).
- Brauneisenstein (Limonit); Chemische Bezeichnung: Fe2O3 * x H2O ; 20 - 25 M.% Eisen (Fe).
- Spateisenstein (Siderit); Chemische Bezeichnung: FeCO3 ; 30 - 40 M.% Eisen (FE).
- Manganerze (wie z.B. Pyrolusit); ca. 20 M.% Eisen (Fe).
Erzeugerpreisindex
Dies ist der amtliche Index des statistischen Bundesamtes, um den Neuwert eines älteren Baugerätes
umzurechnen in den aktuellen Wiederbeschaffungswert eines gleichwertigen Geräts.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Er..] [Es..] [Et..] [Eu..] [Ev..] [Ew..] [Ex..]
Es
Kurzbezeichnung für Einsteinium, ein chemisches Element, ein Transuran.
Esche
Das harte Holz ist elastisch, biegsam, langfaserig, zäh und ziemlich schwer zu spalten. Es lässt sich gut bearbeiten
, in gedämpftem Zustand gut biegen und zu Furnieren verarbeiten. Verwendungsbereich: Wagnerarbeiten, Waggonbau, Werkzeugstiele, beanspruchte Konstruktionen, Innenausbau und Möbel. Auch mit deckenden
Oberflächen ist die Holzstruktur erkennbar. Dieser Effekt wird oft zunutze gemacht.
Eselsrücken
ESG Glas
Eskarpe
Esplanade
Esse
Dies ist eine Bezeichnung für Schornsteine, aber auch für Schmiedeherde.
Essigester
Früher auch Essigäther, Äthylacetat oder Essigsäureäthylester genannt ist dies eine angenehm riechende
Flüssigkeit welche aus Essigsäure und Äthylalkohol unter Zusatz von Schwefelsäure hergestellt wird. -->Ester
Essigsäure
Dies ist die älteste bekannte und noch heute die wichtigste Carbonsäure, sie ist unbegrenzbar mit Wasser mischbar
.
Essigsäureäther
Eßkohle
Ester
Dies ist ein allgemeiner Begriff (Umgangssprachliche Abkürzung für Essigsäureäther) für Veresterungsprodukte aus
Alkoholen und Säuren. Ester bilden eine Stoffgruppe organischer Verbindungen, welche formal oder auch tatsächlich
durch die Reaktion einer Säure (organischen wie, z.B. Carbonsäure oder Sulfonsäuren etc., sowie anorganischen
wie z.B. Borsäure oder Phosphorsäuren etc.) und eines Alkohols unter Abspaltung von Wasser entstehen.
Esterharze
Auch Polyesterharze genannt sind dies Kunstharze aus den Ausgangsstoffen der Alkydharze und einer
polymerisierbaren Verbindung wie z.B. -->Styrol, eingesetzt werden diese Beispielsweise auch in verdünntem Zustand für Überzuge von Tischplatten.
Estrade
Erhöhter Teil des Fußbodens in einem Raum zur Aufnahme eines Sitzes für das Familienoberhauptes oder eines
Würdenträgers.
Estrich
Estrich ist der Träger für den eigentlichen Fußbodenbelag. Er wird entweder naß (Zement-, Asphalt-,
Kunstharzestrich) oder als Trockenestrich (Estrichplatten in Tafelform) auf die Rohdecke aufgebracht und ergibt eine
glatte Oberfläche, auf die dann PVC, Teppichboden, Parkett, keramische Platten, Naturstein etc. verlegt werden.
Schwimmender Estrich wird auf einer Unterlage aus Dämmplatten verlegt, die auch an den Wänden bis zur
Estrichoberkante angebracht werden (Randdämmstreifen), ein schwimmender Estrich muß frei beweglich, sowie
durch eine mindestens 4mm breite Fuge von anderen Bauteilen und Einbauten getrennt sein (Randdämmstreifen).
siehe auch -->Trittschalldämmung, oder auch -->Zementestrich, -->Anhydritestrich, -->Magnesiaestrich. Eine
weitere Ausführung ist der -->Verbundestrich, hierbei ist der Estrich fest mit dem Untergrund verbunden.
|
|
Zement-Estrich Konventionell
|
Anhydrit- Fließestrich
|
Gußasphaltestrich
|
Anhydrit- Schnellfließestrich
|
Zement- Schnellestrich
|
Epoxidharz- Estrich (1:10)
|
|
Arbeitskräfte zum Einbau (mind.)
|
3
|
2
|
5-7
|
2
|
3
|
2
|
|
ca. Tagesleistung (nur Estricheinbau)
|
100-200 m²
|
600-800 m²
|
100-200 m² (abhängig vom
Kocherfahrzeug)
|
600-800 m²
|
100-200 m²
|
ca. 60 m²
|
|
Mindesteinbauhöhe schwimmend verlegt
in mm
|
45
|
35
|
25 (bis 40 einlagig)
|
35
|
45
|
15
|
|
Belegreife
|
28 Tage 2 CM %
|
28 Tage 5 CM %
|
24 h
|
ca. 14 Tage 0,5 CM %
|
36 h < 4CM %
|
24 h
|
|
Verarbeitung
|
manuell, Durchlaufmischer, Estrichpumpe
|
maschinell mit SMP
|
manuell
|
maschinell mit SMP
|
manuell, Durchlaufmischer, Estrichpumpe
|
manuell
|
|
Estrichdicke
Die Schichtdicken bei Estrichen können durchschnittlich wie folgt angegeben werden
(bei einer Verkehrslast von höchstens 1,5 – 2,0 kN/m²):
- bei Verbundestrichen 30 mm
- bei Estrichen mit Trennlage 35 mm
- bei schwimmenden Estrichen 40 mm
- bei Heizestrichen 35 mm (gemessen von Oberkante Heizelement bis Oberkante Estrich)
Estriche und Fußbodenbeläge Eigenlasten
|
Art Estriche/Wandbelag
|
Flächenlast je cm Dicke in kN/m2
|
|
Asphaltbeton
|
0,24
|
|
Asphaltmastix
|
0,18
|
|
Gussasphalt
|
0,23
|
|
Betonwerksteinplatten, Terrazzo, kunstharzgebundene Werk-steinplatten
|
0,24
|
|
Estrich
-Calciumsulfatestrich (Anhydritestrich, Natur-, Kunst- und REA*-Gipsestrich)
-Gipsestrich
-Gussasphaltestrich
-Industrieestrich
-Kunstharzestrich
-Magnesiaestrich mit begehbarer Nutzschicht bei ein- oder mehrschichtiger Ausführung
-Unterschicht bei mehrschichtiger Ausführung
-Zementestrich
|
0,22
0,20
0,23
0,24
0,22
0,22
0,12
0,22
|
|
Glasscheiben
|
0,25
|
|
Gummi
|
0,15
|
|
Keramische Wandfliesen (Steingut einschließlich Verlegemörtel)
|
0,19
|
|
Keramische Bodenfliesen (Steinzeug und Spaltplatten, einschließlich Verlegemörtel)
|
0,22
|
|
Kunststoff-Fußbodenbelag
|
0,15
|
|
Linoleum
|
0,13
|
|
Natursteinplatten (einschließlich Verlegemörtel)
|
0,30
|
|
Teppichboden
|
0,03
|
|
*Aus Rauchgasentschwefelungsanlagen
|
|
|
|
LITERATURTIPP ZU ESTRICH
|
|
Holzmann, Gerhard; Estrich
Maßtoleranzen im Hochbau; 2002
|
|
Estrichglättmaschinen
Dies sind Flügelglättmaschinen, sie dienen zur Glättung von größeren Estrichflächen.
Estrich-Hohlraumböden
Dies ist eine Variante des Doppelbodens, welche eine flächendeckende Verteilung der Elektroinstallationen etc. bei
relativ geringem Bodenaufbau ermöglicht.
Estrich im Türbereich
In DIN 18101 ist die Höhe des unteren Luftspaltes zwischen Unterkante Türblatt und Oberkante des fertigen
Fußbodens nicht definiert der Erläuterung ist zu entnehmen, dass sich hierbei rechnerisch ein Nennmaß von 7 mm
ermitteln lässt. Dieser Wert ist jedoch mit höchster Vorsicht zu betrachten, da dieser rechnerisch ermittelte Wert
nicht die Funktionstauglichkeit der Türanlage gewährleistet. Denn gegebene Winkeltoleranzen im Aufschlagbereich
des Türblattes werden von der Oberfläche des Fußbodens geprägt. Wird auf der einen Seite der, laut DIN 18202
angegebene Grenzwert des Stichmaßes von 6 mm bei einem Nennmaß von 1 m angenommen und auf der anderen
Seite eine zulässige Abweichung des Türblattfalzes von 2 mm laut DIN 18101 sind die oben angegebenen 7 mm des
Luftspaltes bei weitem nicht ausreichend. Abhilfe kann hierbei nur eine Abminderung der Estrichstärke im Aufschlagbereich der Türe oder eine Einpassarbeit beim Türblatt leisten.
Estrichkonstruktionen
Es wird unterschieden zwischen:
- Estriche auf Dämmschicht:
Dies sind schwimmende Estriche, die auf deren Unterlage beweglich sind und somit keine unmittelbare Verbindung
zu den angrenzenden Bauteilen aufweisen. Zum Einsatz kommen Estriche auf Dämmschichten, wenn besondere Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz gestellt sind. Der große Vorteil neben der zusätzlichen
Wärmedämmung ist, daß die biegesteifen und lastverteilenden Estrichplatten mit der federnden Dämmschicht ein
Schwingsystem bilden und somit das Eindringen von Körperschall in die Deckenkonstruktion weitestgehend
vermeiden. Estriche auf Dämmschichten müssen den Anforderungen der DIN 18560 entsprechen. Weitere
Anforderungen können auch der VOB Teil C, DIN 18353 (Estricharbeiten) und der DIN 18354 (Asphaltarbeiten) etc. entnommen werden.
- Estriche auf Trennschicht:
Diese Estriche werden vom tragenden Untergrund durch eine Zwischenlage (Schrenzpapier o.ä.) getrennt. Sie
können mit und ohne Belag genutzt bzw. versehen werden. Eingesetzt werden diese Estriche vor allem dort, wo:
- Der Betonuntergrund noch eigenen Formänderungen unterworfen ist
- In der Estrichschicht durch Temperaturwechselanspruch mit größere Spannungen zu rechnen ist
- Nach DIN 18195 ein gleitfähige Schutzschicht aufzubringen ist
- etc..
Spannungen können aufgrund der Trennschicht zwischen Estrichplatte und Untergrund weder übertragen noch
abgeleitet werden – unter der Vorraussetzung, daß der Estrich auch in den Randbereichen durch z.B. einen
Randdämmstreifen (dauerelastische Randfuge) entkoppelt ist. Estriche auf Trennschichten müssen den
Anforderungen nach DIN 18560 entsprechen. Weitere Anforderungen können auch der VOB Teil C, DIN 18353
(Estricharbeiten) und der DIN 18354 (Asphaltarbeiten) entnommen werden. In Sonderfällen kann auch ein Abdichtungsanstrich zwischen Estrich und Untergrund erfolgen.
- Verbundestriche:
Diese Estriche sind mit dem Untergrund unmittelbar verbunden, auch sie können mit und ohne Belag genutzt bzw. versehen werden. Einsatzgebiete von Verbundestrichen sind hauptsächlich:
- Nutzestriche an die hohe Anforderungen in Bezug auf Belastbarkeit und Verschleißfähigkeit gestellt sind, wie z.B. im Industriebau
- Nutzböden an die keinerlei Anforderungen in Bezug auf Schall- und Wärmeschutz bestehen
- Gefälleestriche
- Ausgleichsestriche
- etc.
Wichtig ist bei diesen Estrichen, daß sie kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden sind, dies geschieht in fast
allen Fällen mit Hilfe einer Haftbrücke. Eigenen Formänderungen oder eine aus einer Verkehrslast resultierende
Formänderung darf diese Konstruktion nicht unterworfen sein, da diese Verbundkonstruktions-Zwängspannungen
erzeugen und in den Untergrund weitergeben. Verbundestriche müssen den Anforderungen nach DIN 18560
entsprechen. Weitere Anforderungen können auch der VOB Teil C, DIN 18353 (Estricharbeiten) und der DIN 18354 (Asphaltarbeiten) entnommen werden.
- Heizestriche:
Heizestriche sind schwimmende Estriche mit integrierter Fußbodenheizung. Durch die fließfähige Einbaukonsistenz
umschließt dieser Estrich die Heizelemente homogen und garantiert somit eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit. In der
Regel werden hierfür Calciumsulfat-Estriche auf Dämmlage verwendet, da diese eine hohe Biegezugfestigkeit
aufweisen. Ausführungen sind zu handhaben wie bei Calciumsulfat-Estrichen auf Wärmedämmstoffen, einzige Ausnahme sind die angedeuteten Heizelemente, welche in drei Einbauarten eingeteilt werden.
- A1: Heizelemente im Estrich; diese sind bewegungsfrei auf die Trennlage zwischen Dämmung und Estrich angebracht
- A2: Heizelemente in der Dämmschicht
- A3: Heizelemente innerhalb einer Ausgleichsschicht, hierbei wird die Trägerschicht der Elemente durch eine Trennlage entkoppelt.
- Hohlraumbodenestriche:
Der Hohlraumbodenestrich ist eine Sonderform des Estrichs auf einer Trennschicht. Hohlräume dienen der
nutzfähigen Gestaltung. Im Allgemeinen ist die Ausführung wie bei den oben erwähnten Estrichen auf Trennlage mit
dem Unterschied, daß unter der Trennlage die, oft aus Kunststoff gefertigten, Schalungselementen angeordnet sind.
Bei dieser Konstruktion ist besonders auf die Einhaltung der Mindestestrichdicke zu achten, da es bei
Unterschreitungen zu einer unzureichenden Belastbarkeit der Fußbodenkonstruktion oder zu einer Erhöhung der
Schall-Längsleitung kommen kann. Demzufolge sollte hierbei auch schon bei den Vorleistungen ein Augenmerk
hierauf geworfen werden. In jedem Fall muß den Vorgaben der DIN 18202 gefolgt und für die Oberfläche des
tragenden Untergrunds die erhöhte Anforderungen zugrundegelegt werden. Da damit das eventuell entstehende
Problem der unzureichenden Estrichdicke nicht völlig ausgeräumt ist, empfiehl es sich die Mindestdicke des Estrichs um mindestens 5 mm zu erhöhen.
- Fertigestriche aus Plattenelementen:
Fertigestrich Plattenelemente werden hauptsächlich aus Holzspan-, Gipskarton- oder Gipsfaserverbundplatten auf
dem Markt angeboten. Diese Fertigelemente werden zur Erstellung von Estrichen auf Trennschicht oder mit
werkseitig aufgebrachter Dämmschicht verwendet. Vorteil dieser Estriche ist die kurze Bauzeitabwicklung und eine,
im Vergleich zu den Nassbaustoffen, geringe Konstruktionshöhe. Der Untergrund muß, wie auch bei den anderen
Einbauweisen, ausreichend fest, trocken und planeben nach DIN 18202 sein. Der Einbau erfolgt in den meisten
Fällen mit einem Falzsystem bei welchem die Platten im Verband zusammengesetzten und verklebt werden. Um
einen erforderlichen Anpressdruck in den Falzbereichen zu gewährleisten werden die Platten hier zusätzlich
miteinander Verschraubt. Nachdem die Klebeverbindungen ausgetrocknet sind und eventuelle Klebereste entfernt
wurden, werden die Verbindungsfugen verspachtelt. In den Randbereichen werden im Allgemeinen handelsübliche Randdämmstreifen ohne Folie eingearbeitet.
Estrichmörtel
Dies ist eine weitere Betitelung von Estrich, in der DIN wird von “Estrichen im Bauwesen” geschrieben, hierbei wird
hingewiesen, dass Estriche dünne Fußbodenschichten aus Mörtel sind, die in steifer oder plastischer Form auf einen tragenden Untergrund aufgebracht werden, daher die Bezeichnung Estrichmörtel.
Estrichranddämmstreifen
Zwingend notwendig einzubauende Schallschutzstreifen im Randbereich (Estrich/Wand) von schwimmenden
Estrichen, meist mit einer überlappenden Folie.
Estrichrestfeuchte
Die Restfeuchte in Estrichbelägen wird mit einem CM-Gerät nach der Carbit -Methode gemessen. Nachfolgende
Restfeuchten sollten bei den genannten Belagsarbeiten nicht überschritten werden:
- Diffusionsoffene Beläge wie z.B. Teppichböden ohne Schaum- oder Gummirücken ca. 3 %
- Teppichboden mit Schaum- oder Gummirücken ca. 2%
- Linoleum oder Parkett ca. 5%
- Laminat ca. 2%
- Fliesen ca. 2%
Estrichschwert
Etage
Etagenheizungen
Etagère
ETB
Eternit
Asbestzement in Plattenform, mitlerweile ein nicht mehr erlaubter Baustoff, was den Asbest betrifft, der Begriff
Eternit ist ein Markenname für Erzeugnisse aus Asbest.
Ethylen
Elastomerer Kunststoff: als Propylen-Terpolymer-Kautschuk (APTK) oder Propylen-Dien-Mixture (EPDM); ersteres
besitzt eine gute Alterungsbeständigkeit und ist sehr leicht, zweiteres besteht aus drei Kautschuklagen, wobei die
beiden äußeren nicht oder nur schwach Benetzt sind; Einsatzgebiet von beiden sind z.B. Abdichtungsbahnen.
Ethylen-Propylen-Kautschuk
Durch Copolymerisation von Ethylen und Propylen entsteht gesättigter Ethylen-Propylen-Kautschuk
(Kurzbezeichnung: EPM), der nicht mit Schwefel, sondern mit Peroxiden vulkanisiert wird. Durch Terpolymerisation
von Ethylen und Propylen mit bestimmten Dienen erhält man Polymerketten, Ethylen-Propylen-Dien
-Mischpolymerisate (Kurzbezeichnung: EPDM), mit seitlichen Doppelbindungen, die mit Schwefel vernetzbar sind.
Der nachgestellte Buchstabe M bei Kautschuk bedeutet nach DIN ISO 1629: Kautschuke mit einer gesättigten Kette
vom Polymethylen-Typ. Diese Kautschukkarten weisen gute Chemikalien-, Witterung- und Alterungsbeständigkeit auf. Verwendung finden sie u.a. für Dichtungsbahnen, Fugenbänder und Schläuche.
Ethylenvinylacetat-Copolymerisat
Thermoplastischer Kunststoff: Kurzbezeichnung VAE; heißluft- und Lösungsmittelschweßbar, sehr geringer
Wasserdampfdiffusionswiderstandsfakto, bitumenfest; Einsatzgebiet sind z.B. Abdichtungsbahnen.
ETRS 89
Abkürzung für European Terrestrial Reference System 1989, das Europäische Bezugssystem für terretrische
Messungen.
Etruskische Architektur
Baustil der Vorgänger der Römer in Italien. Nur etruskische Stadtmauern und reich verzierte Gruften stehen heute
noch.
Ettringit
Chemische Formel: Ca6Al2(SO4)3(OH)12•26H2O. Dieses Mineral besitzt eine Mohshärte von 2 - 2,5 und ein
hexagonales Kristallsystem, es ist farblos bis weiß. Ettringit (gefälltes Calciumaluminiumsulfat) wird z.B. als
Füllstoff für Dispersionsklebstoffe eingesetzt. Der Ettringit soll bei diesem Beispiel insbesondere für die
Wasserfestigkeit sorgen und somit den Verzicht auf Siliciumverbindungen (Silane, Epoxysilane) ermöglichen.
Natürlich entstandenes Ettringit findet man in Deutschland z.B. am Ettringer Bellerberg in Ettringen in der Eifel.
Künstlich entsteht Ettringit bei der reaktiven Mischung von Portlandzement, Tonerdezement und Gips.
[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Er..] [Es..] [Et..] [Eu..] [Ev..] [Ew..] [Ex..]
Eu
Abkürzung für Europium, ein chemisches Element, ein zu den “Selten Erden” gehörendes Metall, ebenso steht die
Abkürzung EU für die Europäische Union.
Eugenit
Euklid
Euklid war ein griechischer Mathematiker in Alexandria, er lebte um die Zeit 365-300 v. Chr. und wird auch als „Vater
der Geometrie“ betitelt.
Euklidische Geometrie
Dies ist die Geometrie, die auf den von -->Euklid aufgestellten Axiomen beruht, sie ist ein Modell des wirklichen
Anschauungsraumes (euklidischen Raum).
Eulenloch
Dies ist die Bezeichnung des offenen Giebeldreiecks (Lüftungsloch) an einem abgewalmten Reetwalmdach im
Firstbereich. Die Betitelung stammt daher, dass in der Öffnung oftmals Eulen nisteten. Die Ansiedlung eines
Eulenpaares galt früher als gutes Zeichen für Frieden und Gesundheit im Haus und wurde darum gern geduldet
Euler
Der schweizer Mathematiker Leonhard Euler (1707-1783) hinterließ umfangreiche Arbeiten über Reihen, Kurven,
Variationsberechnungen, Infinitesimalrechnungen, Geometrie, Algebra und über Fragen der Technik, Mechanik, Optik und der Astronomie.
Eulerfälle
Hier werden je nach Lagerung der Endpunkte eines Stabes 4 Eulerfälle unterschieden und jeweils die
Verzweigungslast mit Hilfe der Knicklänge angegeben. Dabei ist die Knicklänge gleich dem Abstand von zwei Wendepunkten der Knickbiegelinie.
Eulerhyperbel
Dies ist die Beziehung, die zum Ausdruck bringt, dass die Knicklast oder Knickspannung eines Stabes proportional
zu 1/alfa² ist, wobei die Schlankheit alfa gleich dem Quotienten aus Knicklänge des Stabes und Trägheitsradius des Querschnitts ist.
Eulersche Differentialgleichung
Dies ist die Differentialgleichung, die aus dem Prinzip vom Minimum des Gesamtpotentials abgeleitet wird.
Euphoglas
Dieses gelbgrüne Glas, welches z.B. für Schutzbrillen verwendet wird, absobiert ultraviolettes Licht.
EurEta
Abkürzung für “European Higher Engeneering and Technical Professionals Association” – Europäischer Verband
höherer Berufe des Ingenieurwesens und der Technik.
Eurocode
Eurocodes
Dies ist das europäische Regelwerk für den Entwurf, die Bemessung und die Ausführung von Ingenieurbauwerken
mit dem Ziel, einheitliche Regeln, bzw. Normen länderübergreifend bereit zu stellen.
Europäische Knickspannungslinie
Im Stahlbau ist dies die Funktion der bezogenen Traglängskraft eines Stabes in Abhängigkeit der bezogenen
Schlankheit.
Europäische Normen
Europa-Norm
Eutrophierung
Dies betitelt die Anreicherung von Pflanzennährstoffen in einem Oberflächengewässer, die ein Wachstum von Algen
und höheren Pflanzen beschleunigt.
Europium
Euro-Tapetenrolle
Diese Tapetenrollen haben ein festgelegtes Rollenmaß als Standard-Tapetenrollen; Rollenbreite = 0,53 m x
Rollenlänge 10,05 m.
eutektisch
Dieses Eigenschaftswort stammt aus dem griechischen „eutektos“ und bedeutet “leicht schmelzbar”. Das Hauptwort
lautet Eutektikum.
Eutektisches Gemisch
Dies ist ein, in bestimmter Zusammensetzung, vorliegendes Gemenge zweier Substanzen, welche in festem
Zustand nicht, dagegen aber in flüssigem Zustand völlig miteinander mischbar sind.
Eutychides
EV
Evakuieren
Dies ist die Bezeichnung für die Herstellung eines Vakuums aber auch das Räumen eines Gebietes von Bewohnern
(Aussiedlung der Bewohner).
Eventualpositionen
Position im Leistungsverzeichnis über eine zusätzliche Leistung, die nur durch Anordnung des Auftraggebers zur
Ausführung kommt.
Everest
Nach dem britische Vermessungsingenieur Sir George Everest (1790-1866) wurde der Mount Everest benannt.
Evolute
EVU
EWG
Examen
Ex-Bereich
Exedra
Unterhaltungsraum im römischen Wohnhaus auch eine gerundete Nische mit Sitzgelegenheit in einem Bauwerk -->
Apsis.
Exergie
Dies ist die technische Arbeitsmöglichkeit, die größtmögliche technische Arbeit die in einer Maschine aus einem
Arbeitsmedium gewonnen werden kann.
Exit
exotherme Reaktion
Reaktionen bei denen Energie frei wird, nennt man exotherme Reaktion, z.B. beim verbrennen von Magnesium wird
licht als Energie frei. Beim löschen von Kalk entsteht Wärme als Energie.
Expandieren
Expansionsgefäss
Dieses wird am höchsten Punkt einer Warmwasserheizung angeordnet und dient der Aufnahme von Wasser im Falle
grosser Ausdehnung durch Hitze.
Expertise
Explosion
Dies ist eine plötzliche Zerfalls- oder Oxidationsreaktion, die eine Temperatur- oder Druckerhöhung oder beides
gleichzeitig bewirkt.
Explosionsramme
Explosionsstampfer
Exposé
Exposé ist die Bezeichnung für die Unterlagen, die z.B. ein Makler an Interessenten abgibt es enthält hierbei
Angaben über das Objekt und meist auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Maklers.
Expositionsklassen
Während der Nutzung ist Beton unterschiedlichen Umgebungsbedingungen ausgesetzt, welche mit ihren
chemischen und physikalischen Einwirkungen zu berücksichtigen sind. Solche Einwirkungen werden in Expositionsklassen eingeteilt und durch folgende Abkürzungern gekennzeichnet:
- XO - Expositionsklasse ohne Korrosions- und Angriffsgefahr.
- XC - Expositionsklasse für Korrosionsgefahr, ausgelöst durch Karbonatisierung. (Hier ist die Bewehrungskorrosion dominierend)
- XD - Expositionsklasse für Korrosionsgefahr, ausgelöst durch Chloride, ausgenommen Meerwasser. (Hier ist
die Bewehrungskorrosion dominierend)
- XS - Expositionsklasse für Korrosionsgefahr, ausgelöst durch Chloride aus Meerwasser. (Hier ist die Bewehrungskorrosion dominierend)
- XF - Expositionsklasse für Gefahr von Frostangriff mit und ohne Taumittel. (Hier ist der Betonangriff dominierend)
- XA - Expositionsklasse für chemischen Angriff. (Hier ist der Betonangriff dominierend)
- XM - Expositionsklasse für Angriff auf den Beton durch Verschleiß. (Hier ist der Betonangriff dominierend)
Diese Klassen werden, wie Sie aus nachfolgender Tabelle ersehen können nochmals aufgeteilt:
|
Klassenbetitelung
|
Umgebungsbedingungen
|
|
Kein Korrosions- oder Angriffsrisiko
|
|
X0
|
Hier handelt es sich um Bauteile ohne Bewehrungen oder eingebettetes Material welche in nicht betonangreifender
Umgebung befindlich sind. Wie z.B. unbewehrte Fundamente ohne Frost oder unbewehrte Innenbauteile.
|
|
Durch Karbonatisierung ausgelöste Bewehrungskorrosion
|
|
XC1
|
Trockenbauteile in Innenräumen mit normaler Luftfeuchtigkeit.
|
|
XC2
|
Nass-, bzw. Seltentrockenbauteile von z.B. Wasserbehältern.
|
|
XC3
|
Mäßig feuchte Bauteile zu welchen die Außenluft ständig oder auch häufig Zugang hat, soiwe Innenräume mit hoher
Luftfeuchtigkeit.
|
|
XC4
|
Wechselnd nass-trockene Außenbauteile mit direkter Beregnung aber auch Bauteile in Wechselzonen.
|
|
Bewehrungskorrosion, ausgelöst durch Chloride
|
|
XD1
|
Für mäßig Feuchte Bauteile, z.B. solche welche im Sprühnebelbereich von Verkehrsflächen liegen.
|
|
XD2
|
Nasse, selten trockene Bauteile, welche chloridhaltigen Industrieabwässern ausgesetzt sind oder auch Solebäder.
|
|
XD3
|
Diese Klasse betrifft Bauteile die wechselnd nass und trocken sind, z.B. Bauteile im Spritzwasserbereich von
taumittelbehandelten Verkehrsflächen (z.B. Parkdecks).
|
|
Bewehrungskorrosion, ausgelöst durch Chloride aus Meerwasser
|
|
XS1
|
Dies betrifft z.B. Außenbauteile in Küstennähe, welche salzhaltiger Luft aber nicht unmittelbaren Kontakten zum
Meerwasser ausgesetzt sind.
|
|
XS2
|
Bauteile unter Wasser (Meerwasser), welche ständig unter Wasser liegen.
|
|
XS3
|
Z.B. Kaimauern in Hafenanlagen. Bauteile im Tidebereich oder im Spritzwasser- und Sprühnebelbereich.
|
|
Frostangriff mit und ohne Taumittel
|
|
XF1
|
Außenbauteile mit mäßiger Wassersättigung, ohne Taumittel.
|
|
XF2
|
Außenbauteile mit mäßiger Wassersättigung, mit Taumittel, wie z.B. Betonbauteile im Sprühnebelbereich von
taumittelbehandelten Verkehrsflächen oder im Sprühnebelbereich von Meerwasser.
|
|
XF3
|
Bauteile mit hoher Wassersättigung ohne Taumittel wie offene Wasserbehälter oder Bauteile in der Wasserwechselzone von
Süßwasser.
|
|
XF4
|
Bauteile mit hoher Wassersättigung mit Taumittel, wie Straßenbeläge welche mit Taumittel behandelt werden, Bauteile im
Spritzwasserbereich von taumittelbehandelten Verkehrsflächen oder Meerbauteile in der Wasserwechselzone.
|
|
Chemische Angriffe
|
|
XA1
|
Dies sind z.B. Güllebehälter oder Behälter von Kläranlagen, Bauteile welche chemisch schwach angegriffen werden.
|
|
XA2
|
Dies betrifft Bauteile welche chemisch mäßig angegriffen werden wie z.B. Betonbauteile von Meeresbauwerken oder
Bauteile in stark betonangreifenden Böden.
|
|
XA3
|
Dies betrifft Bauteile welche chemisch stark angegriffen werden, wie z.B. Industrieabwasseranlagen mit stark chemisch
angreifenden Abwässern oder Kühltürme mit Rauchgasableitung etc.
|
|
Verschleiß
|
|
XM1
|
Für Bauteile mit einem mäßigem Verschleiß, wie z.B. Industrieböden welche durch luftbereifte Fahrzeuge beansprucht
werden.
|
|
XM2
|
Für Bauteile mit schwerem Verschleiß, wie z.B. Verkehrsflächen mit schwerem Gabelstaplerverkehr.
|
|
XM3
|
Für Bauteile mit extremen Verschleiß, wie z.B. Beläge von Flächen, die oft mit Kettenfahrzeugen befahren werden.
|
|
Expressionismus
Europäischer Architekturstil im ersten viertel des 20. Jahrhunderts. Der Gebäude nicht als rein funktional, sondern
auch als Skulpturen mit eigenständigen Charakter auffaßte, vertreten durch Gaudi in Spanien, Klingt in Dänemark, Poelzig und Mendelsohn in Deutschland.
Ex-Schutzbereich
Exsikkator
Extender
Hier handelt es sich um einen alten aber immer noch geläufigen Oberbegriff für alle Arten von Füllstoffen die
vermieden werden sollten (nach DIN EN 971).
Extensivbegrünung
Dies ist eine unterhaltsarme und widerstandsfähige Bepflanzung welche vor allem auf Flachdächern aufgebaut wird.
Extensometer
Dies ist ein Messgerät zur Messung von Längenänderungen wie z.B. Setzung und Hebung. Dieses Messgerät
kommt zumeist im Tunnel-, Grund- und Felsenbau zum Einsatz.
Extruder
Extrudieren
Beim Extrudieren mit einem Extruder wird ein Rohstoff im plastischen Zustand durch eine Düse (hier als
Vorsatzwerkzeug) gepresst und tritt kontinuierlich als beliebig geformtes Profil (Endlosstrang) aus dem Extruder aus.
Extrudiertes Polyethylen
Extrudierter Polystyrol-Hartschaum
Aufgrund der Vorteile (extrem geringe Wasseraufnahme bei hoher Druckfestigkeit) wird dieser Dämmstoff zumeist
bei -->Perimeterdämmungen und Umkehrdächern aber auch im Straßen- und Eisenbahnbau eingesetzt.
Exzenter
Dies ist eine rotierende Scheibe, die außerhalb der Mitte auf einer Welle angebracht ist.
exzentrisch
Exzentrischer Wuchs
Holzfehler: entsteht durch schräglage des Baumes, erhöhtes axiales Schwindmaß, geringe Zug- und Biegefestigkeit.
Exzeß
Ex-Zone
Dies ist die Kennzeichnung für die Bereiche, bzw. die Zone, in denen, bzw.in der, ein explosives Gasgemisch
auftreten kann.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Er..] [Es..] [Et..] [Eu..] [Ev..] [Ew..] [Ex..]
|