Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Ejektor

    Dies ist eine Dampfstrahlpumpe zum Heben von schlammigen Flüssigkeiten, Laugen und Säuren etc.

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Eklogit

    Dies ist ein metamorphes Gestein, welches aus rotem und grünem Augit besteht.

Ekonomiser

    Dies ist der Wasserwärmer bei Dampfkesselanlagen.

EKT

    Abkürzung für Einzelkosten der Teilleistungen.

EKZ

    Abkürzung für Energiekennzahl.

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elastisch

    Ein Material ist dann elastisch, wenn es nach einer Dehnung, bzw. Stauchung, durch Beanspruchung, wieder die Ausgangsform einnimmt, nachdem die Beanspruchung nicht mehr vorhanden ist. -->elastoviskos

elastische Bettung

    Dies ist die flächenhafte Lagerung auf einem deformierbaren, elastischen Medium.

elastische Einspannung

    Dies ist eine biegesteife Verbindung zwischen zwei Bauteilen oder einem Bauteil und der Erdscheibe, wobei die Verbindung nicht starr ist, sondern eine Relativverdrehung proportional zum übertragenden Einspannmoment aufweist.

elastischer Fußbodenbelag

    Dies sind u.a. PVC (mit und ohne Träger), Linoleum, Elastomerbeläge mit und ohne Unterschicht.

elastische Lagerung

    Dies ist die Lagerung eines Bauteils auf einem anderen Bauteil oder auf der Erdscheibe, wobei hier die Lagerung nicht starr ist, sondern eine Verschiebung (Relativverschiebung) proportional zur übertragenen Auflagerkraft aufweist.

elastischer Schwerpunkt

    Dies ist der gedachte Hilfspunkt eines statisch unbestimmten Rahmens bei Anwendung des Kraftgrößenverfahrens mit dem Vorteil, dass die Bestimmungsgleichungen für statisch unbestimmte Größen entkoppelt sind.

Elastizität

    • Dies ist die Bezeichnung für das Bestreben eines Körpers, eine unter Einfluss einer äußeren Kraft angenommene Verformung nach abstoppen der Kraft rückgängig zu machen.
    • Bei Lacken wird hiermit die Eigenschaft einer Beschichtung betitelt, die sich durch eine gewisse “Geschmeidigkeit” auszeichnet und dadurch Bewegungen des jeweiligen Substrates in gewissen Grenzen aufnehmen kann ohne das eine Rissbildung auftritt.

Elastizitätsgesetz

    Die folgenden Beziehungen sind im Rahmen der Elastizitätstheorie linear.

    • Stoffelemente: Zusammenhang zwischen Spannungen und Verzerrungen.
    • Stabelemente: Zusammenhang zwischen Längskraft und Dehnung, Querkraft und Schubverzerrung, Moment und Verkrümmung, Torsionsmoment und Verdrillung.

Elastizitätsgrenze

    Dies ist die Spannung bis zu der keine bleibenden Formänderungen auftreten.

Elastizitätsmodul

    Kurzbezeichnung: E oder E-Modul. Allgemein ist das Elastizitätsmodul ein Maß für die Steifigkeit eines Materials. Es wird hiermit das Dehnverhalten fester Körper charakterisiert und als Kraft pro Fläche definiert. Somit ist der E-Modul das Verhältnis der Zugspannung (Kraft pro Querschnittsfläche) zur Längsdehnung (Längendehnung zur Gesamtlänge).

Elastizitätstheorie

    Dies ist die Theorie zur Ermittlung von Zustandsgrößen, die elastisches Materialverhalten voraussetzt.

Elastomer

    Elastomere sind formfeste, aber elastisch verformbare Kunststoffe. Die Kunststoffe können sich bei Zug- und Druckbelastung elastisch verformen, finden aber danach wieder in ihre ursprüngliche, unverformte Gestalt zurück. Siehe z.B.: Reifen, Gummibänder, Dichtungsringe, etc. Die Einzahl von Elastomere ist das Elastomer.

Elastomerbeläge

    Grundsätzlich wir in homogene und heterogene Elastomerbeläge unterschieden (Elastomerbeläge mit Unterschicht aus Schaumstoff und Elastomerbeläge mit profilierter Oberfläche). Elastomerbeläge werden auch Synthesekautschukbeläge genannt.

elastoviskos

    Viskos betitelt das zeitlich verzögerte Verformungverhalten eines Körpers nach dem Aufbringen einer Kraft. Wenn diese Verformung nicht bleibend ist, also nach der Entlastung wieder gegen null geht, so betitelt man dieses Verhalten als elastisch. Elastoviskos nennt man das Verhalten einer viskosen Flüssigkeit mit elastischen Eigenschaften, wenn das elastische Verhalten zeitunabhängig ist und sich das viskose Verhalten bei konstanter Belastung einfach überlagert. Wenn sich das elastische Verhalten verzögert nach einem Fließvorgang einstellt, dann ist das Verhalten viskoelastisch.

Elefantengras

    -->Miscanthus

Elefantenhaut

    Unter dem Begriff Elefantenhaut versteht man Anstriche als Tapeten und Wandfarbenschutz aus wässrigen Polyacrylaten. Früher wurden diese Anstriche auch als Außenanstrich verkauft. Das Funktionsprinzip klappt bis zu dem Zeitpunkt, in dem das Polyacrylat altert und schrumpft. Dabei wird dann die untere Schicht entsprechend belastet und der Anstrich lößt sich vom Untergrund. Bei Sanierungsmaßnahmen muß dieser Anstrich nahezu immer entfernt werden (empfehlenswert ist eine grundsätzliche Entfernung).

elektrifizieren

    Bezeichnung für das Umstellen auf den elektrischen Betrieb.

Elektriker

    Dies ist ein Sammelbegriff für z.B. Elektroinstalateure, Elektromaschinenbauer, Kraftfahrzeugelektriker, Fernmeldemechaniker, Radio- und Fersehtechniker, Starkstromelektriker etc.

elektrische Blindleistung

    Einheit: Watt; 1W= 1var

elektrische Durchflutung

    Einheit: Amperè

elektrische Feldstärke

    Einheit: Volt je Meter; 1V*m -1 = 1kg*m*s-3*A-1

elektrischer Fluß

    Einheit: Coulomb; 1C = 1A*s

elektrische Flußdichte

    Einheit: Coulomb je Quadratmeter

elektrische Ladung

    Elektrizitätsmenge, die Menge der sich auf einen Körper befindenden Elektrizitätsteilchen.

elektrische Leitfähigkeit

    Die Eigenschaft eines Stoffen, Elektrizität weiterzuleiten.

elektrische Leitung

    Dies sind elektrisch gut leitende Drähte, meist aus weichglühendem Kupfer oder Aluminium, hierbei sind die Drähte in eine Isoliermasse eingebettet (z.B. Gummi, Kunststoff oder auch Hartpapier).

elektrische Linse

    Ein statisch elektr. Feld, das auf Elektrostrahlen so wirkt wie eine optische Linse auf Lichtstrahlen.

elektrischer Strom

    Dies ist die Bewegung elektrischer Ladung in Gestalt von Elektronen in Metallen, im Vakuum oder auch in Flüssigkeiten und Gasen.

elektrischer Widerstand

    Dies ist der Widerstand (R) den ein Leiter dem Strom entgegensetzt, das Verhältnis der elektrischen Spannung (U) zum Strom (I) wird folgendermassen bestimmt: R = U/I.

elektrisches Feld

    Dies ist der Raum in der Umgebung einer elektrischen Ladung.

elektrische Spannung

    Dies ist die Potentialdiffernz zwischen zwei Punkten eines elektrischen Felds, hierbei wird vom höheren zum niederen Potential gezählt, die Einheit der elektrischen Spannung ist das Volt (V).

elektrisieren

    Der Vorgang bei dem ein Körper elektrisch aufgeladen wird.

Elektrizität

    Bezeichnung für die Eigenschaft geladener Elementarteilchen, auch Ladungsenergie genannt, hierbei sind alle Erscheinungen inbegriffen die auf elektrische Ladung zurückgehen, auch die Ladung selbst.

Elektrizitätszähler

    Stromzähler, ein Gerät zur Anzeige des Stromverbrauchs in elektrischen Anlagen.

Elektroakustik

    Dies ist der Vorgang der Umwandlung von mechanischen in elektromagnetische Schwingungen und umgekehrt.

Elektroanalyse

    Dies ist die quantitative Bestimmung von Metallen durch --> Elektrolyse.

Elektroanschlüsse in Haushaltsküchen

Höhenmaße der Anschlüsse von der Oberfläche fertiger Fußboden (OKFF).

20 cm

30 cm

60 cm

115 cm

135 cm

165 cm

215 bis 225 cm

Schutzkontaktsteckdosen

 

x

 

x

x

x

x

Herdanschlußdosen

x

x

x

 

x

 

 

Leuchten

 

 

 

 

x

x

 

Elektrobiologie

    Dies beschreibt die Einflüsse von elektrischen und magnetischen Feldern.

Elektrochemie

    Dies ist der Fachbereich der physikalischen Chemie, der die Zusammenhänge zwischen chemischen und elektrischen Erscheinungen untersucht.

Elektrode

    Strom ab- oder zuführendes Teil eines Leiters.

Elektrodynamik

    Die Wissenschaft der elektromagnetischen Felder und der Stromleiter.

Elektroerosion

    Bearbeitungsverfahren für Metall, hierbei wird die Oberfläche durch direkten Einfluß von elektrischen Strom abgetragen .

Elektrofilter

    Dies ist eine Vorrichtung zum Abscheiden von Staub in Gasen.

Elektroheizkessel

    Diese Heizkessels, werden mit elektrischer Energie beheizt und dienen für Nachtstromspeicherheizung mit Wasserspeicher oder Feststoffspeicher.

Elektrolyte und Elektrolyse

    Stoffe die in wässriger Lösung oder in geschmolzenem zustand bewegliche Ionen enthalten, nennt man Elektrolyte, z .B. Salze, Säuren, Laugen. Die chemische Zersetzung einer Lösung mit Hilfe des elektrischen Stromes, nennt man Elektrolyse. In der Industrie werden Elektrolysen in großem Umfang zur Gewinnung von Metallen durchgeführt. Diese Verfahren funktioniert nicht bei sehr unedlen Metallen wie z.B. Natrium, Magnesium, Aluminium. Diese erhält man durch Elektrolyse ihrer geschmolzenen Salze ( Schmelzelektrolyse).

Elektromagnet

    Hierbei handelt es sich um eine Drahtspule, um die sich bei dem Durchgang elektrischen Stroms ein Magnetfeld bildet.

Elektromagnetische Lichttheorie

    Dies ist die von C. Maxwell 1865 aufgestellte Theorie, nach der Licht ein elektromagnetischer Wellenvorgang ist.

Elektromagnetische Strahlung

    Auch als Elekrosmog betitelt ist das Maß dieser Umwelteinwirkung, welches zumutbar ist, im Bundesimmisionsschutzgesetz (BImSchG § 3, § 22, § 23) geregelt. Betroffene haben einen Anspruch darauf, dass solche Umwelteinwirkungen oberhalb der dort genannten Schwellwerte der Zumutbarkeit unterbleiben.

Elektromagnetische Wellen

    Dies sind elektromagnetische Schwingungen, die stetige und periodische Veränderung miteinander verketteter elektrischer und magnetischer Felder.

Elektromagnetismus

    Dies ist der Begriff für die Wechselwirkung zwischen Elektrizität und Magnetismus.

Elektrometallurgie

    Dies ist die Gewinnung von Metallen durch Schmelz- oder Nasselektrolyse oder auch auf elektrothermischen Wege.

Elektrometer

    Meßgerät für elektrischen Strom.

Elektromotor

    Maschine, welche elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt.

Elektron

    Negativ geladene Elementarteilchen.

Elektronenstrahlverfahren

    Dies ist ein Verfahren zur Werkstoffbearbeitungen wie z.B. Bohren, Fräsen oder auch Schweißen, hierbei wird in einem Vakuumen ein Elektronenstrahl mit Hilfe magnetischer Linsen stark gebündelt und durch Spannungen beschleunigt, beim Aufprall auf das Werkstück setzt sich die gesamte kinetische Energie der Elektronen in Wärme um.

Elektronenschleuder

    -->Betatron

Elektronenvolt

    Energieeinheit aus der Kernphysik; entspricht 109 Joule.

Elektronik

    Dies ist das Fachgebiet der Elektrotechnik, das sich mit der Leitung von Elektrizität in Form von Elektronen im Vakuum, in Gas, in Halbleitern und mit der Verstärkung und Steuerung von Strömen und Steuerungen befasst.

elektronischer Distanzmesser

    Dies ist ein Messinstrument, welches Distanzen elektronisch aus der Laufzeit von Lichtwellen bestimmt. Kurzbezeichnung: Disto.

elektronisches Baustofffeuchtemeßgerät

    Analyseverfahren zum Zustand eines Bauwerks oder Bauteils. Dient zur Holzfeuchtebestimmung für anorganische Baustoffe mit Hilfe von elektrischer Widerstands, bzw. Dielektrizitätsmessung.

elektronisches Luftfeuchtemeßgerät

    Analyseverfahren zum Zustand eines Bauwerks oder Bauteils. Dient zur Luftfeuchtemeßung über den gesamten Feuchtebereich, mit Hilfe kapazitiver Polymerfühler oder elektrolytischer Leitwertfühler.

elektronisches Tachymeter

    Dies ist ein Messinstrument, mit welchem man gleichzteitig Vertikalwinkel, Horizontalwinkel und Distanz messen kann. Ein elektronisches Tachymeter wird auch als Totalstation bezeichnet.

Elektroosmose

    Dies ist die Bezeichnung für die Erscheinung, dass in porösen Stoffen (z.B. Mauerwerk) aufgesaugte Flüssigkeiten im elektrischen Feld zu einer Elektrode hinwandern.

Elektroskop

    Gerät zum Nachweis elektrischer Ladung.

Elektrosmog

    Dies sind elektrische Störfelder, welche durch hohen Anteil an elektrischer Energie (z.B. eine Häufung von elektrischen Geräten oder Leitungen) zustande kommen.

Elekrotstahl

    Dies ist ein Qualitätsstahl der meist in Lichtbogenöfen erschmolzen wird.

Elektrostahl-Verfahren

    Ein um 1900 entwickeltes Verfahren zur Stahlherstellung; hierbei liefert ein zwischen Graphitelektroden und dem Schmelzbad gezündeter elektrischer Lichbogen die notwendige Energie, es können somit Temperaturen um 3800 °C erreicht werden und das macht auch die Zugabe hochschmelzender Legierungen möglich.

Elektrostatik

    Dies ist die Lehre der ruhenden elektrischen Ladung und ihren Feldern.

Elektrostress

    Einwirkung von elektrischen und magnetischen Wellen auf den menschlichen Organismus.

Elektrotechnik

    Dies ist der Bereich der Technik, der sich mit der Anwendung der Elektrizität befasst z.B. elektrische Energietechnik, Nachrichtentechnik etc.

Elektrozentral-Speicherheizung

    Dies ist eine Speicherheizung mit Wasserspeicherblock und separatem Heizungsaggregat mit direkt beheizten Speichern, mit Feststoffspeichern oder als Direktheizung.

Element

    • Dies ist ein chemischer Grundstoff, der auf dem chemischen Weg nicht mehr zelegbar ist.
    • Im Möbelbereich ist dies ein nicht weiter zerlegbares Teil eines Möbelprogramms, der Ausgangspunkt eines Systemprogramms.

Elementaranalyse

    Dies ist die Bestimmung bestimmter Bestandteile, insbesondere des Kohlenwasserstoff- und Wasserstoffgehalts organischer Verbindungen

Elementarlänge

    Dies ist eine vermutete Naturkonstante, die Reichweite der Kernkräfte, der Elektronenradius, ca 10 –13 cm.

Elementarmagnet

    Kleinste magnetische Einheit.

Elementarzeit

    Dies ist die Zeit, die Licht benötigt um eine Strecke von der Größe der -->Elementarlänge zu durchlaufen, ca. 10 –23s .

Elevator

    Dies ist die Betitelung einer Fördereinrichtung für Schüttgut (vom englischen Fahrstuhl, Becherwerk).

Elisabethanische Architektur

    Englischer Architekturstil der Frührenaissance unter der Regierung von Elisabeth I (1558 – 1603) und kurz danach, eine Mischung von Gotik und Renaissance.

Elle

    Dies ist ein früheres deutsches Längenmaß ca. 55 bis 85 cm, die englische Elle betrug etwa 1,1143 m.

Ellipse

    Eine geschlossene Kurve in Form eines zusammengedrückten Kreises, ein Kegelschnitt.

Ellipsoid

    Dies ist eine zentrisch-symetrisch krumme Fläche mit einem Mittelpunkt, durch den drei aufeinander senkrechte Achsen gehen.

Elliptischer Bogen

    Dies ist eine Bogenform deren Hüften elliptisch ausgerichtet sind.

Eloxal

    -->Anodisieren

eloxieren

    Das Ausführen einer Verstärkung der Oxidschicht auf Aluminium (höhere Korrosionsfestigkeit), -->Anodisieren.

Elsbeerbaum

    Holzart. Das feinfaserige Holz ist schwer, mittelhart, zäh, biegsam, elastisch und schwindet stark. Es lässt sich unter erhöhtem Druck gut bearbeiten, drechseln und sehr gut polieren. Verwendungsbereich: Messinstrumente, Musikinstrumente, Massstäbe, Maschinenteile und Drechslerarbeiten.

Eluat

    Ein Eluat ist ein, durch Elution (-->Eluieren) herausgelöster Stoff.

Eluieren

    Dies betitelt das Herausspülen eines (ad-) sorbierenden Stoffes aus einem Adsorbtionsmittel mit Hilfe eines Gases oder einer Flüssigkeit.

Elysieren

    Bei diesem Vorgang werden kleine Werkstoffteilchen elektrolytisch abgetragen (Werkstück = Anode = positiver Pol; Werkzeug = Kathode = negativer Pol).

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Email

    Dies ist ein getrübtes farbiges Glas, Hauptbestandteil sind Glasmasse Silikate und Oxide von Metallen. Es ist leicht schmelzbar und wird oft als Korrosionsschutz auf Eisen oder als Schmuckemail auf Edelmetallen oder Kupfer aufgebracht.

emaillieren

    Hierbei ist das Überziehen von Porzellan und Metall mit einem glasähnlichen Überzug verstanden, dieser Überzug ist farbbeständig, kratzfest und widersteht Säuren.

Emanuel-Stil

    Dieser portugiesische Architekturstil hatte seinen Höhepunkt in der Spätgotik, wurde zu Regierungszeiten von König Emanuel dem Glücklichen (1495-1521) und auch kurz danach angewand.

Emballage

    Andere Bezeichnung für eine Transportverpackung.

embryotoxisch

    Schädigender toxischer Effekt während der Embryonalperiode.

Emission

    Als Emissionen werden allgemein alle festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffe betitelt, die an die Umwelt (Luft, Wasser, Boden) abgegeben werden. Dies können sowohl Stäube aus Industrieanlagen sein wie auch CO2 oder NOx -haltige Abgase aus Kraftfahrzeugen oder Feuerungsanlagen.

Emissionsarme Beschichtung

    Da sich bei Beschichtungen der Begriff Emission im Allgemeinen auf die Abgabe flüchtiger, gasförmiger, bzw. dampfförmiger Anteile aus den flüssigen Materialien bei der Lagerung und während oder noch einige Zeit nach erfolgter Filmbildung beschränkt, handelt es sich bei emissionsarmen Beschichtungen um Beschichtungen die sich durch eine Reduzierung der flüchtigen Bestandteile formulieren.

Emissionshandel

    Dieses im Kyoto-Protokoll definierte Instrument beschreibt die Möglichkeit zum Kauf von Emissionsrechten durch einen zur Reduktion verpflichteten Vertragsstaat bzw. durch ein Unternehmen von einem anderen Vertragsstaat bzw. einem Unternehmen. Der Emissionshandel ist ein -->cap and trade system unter Berücksichtigung des -->burden sharings.

Emissionsklassen

    Bei Holzwerkstoffplatten wird wie folgt unterteilt:

    • Emissionsklasse E1 für unbeschichtete und beschichtete Holzwerkstoffplatten, die geeignet sind, bei der Untersuchung im Prüfraum eine Ausgleichskonzentration von max. 0,1 ml/m3 (ppm) Formaldehyd einzuhalten.
    • Emissionsklasse E1b für unbeschichtete Holzwerkstoffplatten, die erst nach Beschichtung geeignet sind, bei der Untersuchung im Prüfraum eine Ausgleichskonzentration von max. 0,1 ml/m3 (ppm) Formaldehyd einzuhalten.

E-Modul

    -->Elastizitätsmodul

Empfangsmodul

    Empfangsmodule dienen zum Empfang von Rundfunk und Fernsehsender und sind fester Bestandteil der Gebäudetechnik im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau.

Empire

    Dieser Architekturstil wurde unter Napoleon I (ca. 1800-1830) entwickelt und verbreitete sich in ganz Europa.

Empire State Building

    Dieser Wolkenkratzer wurde 1931 in New York erbaut, zur damaligen Zeit ein Wunderwerk der Baukunst das Bürogebäude hat Platz für 25.000 Beschäftigte und ist 381 m hoch, zudem ist auf dem Dach noch ein 68 m hoher Fernsehmast.

Empore

    Galerie ähnlicher Aufbau, der sich gegen einen Hauptinnenraum öffnet.

Empressit

    -->Silbermineralien

Emscherbecken

    In der Abwassertechnik ist dies ein zweistöckiges Bauwerk, bei dem der obere Teil als Absetzbecken und der darunter liegende Teil als Faulbehälter dient. Man findet auch die Bezeichnung Emscherbrunnen.

Emscherbrunnen

    -->Emscherbecken

Emulgator

    Dies ist ein (grenzflächenaktivierte) Hilfsstoff zur Herstellung und Stabilisierung von Emulsionen (oder Dispersionen), der die Oberflächenspannung herabsetzt.

Emulsion

    Flüssigkeitsgemisch aus sehr fein verteilten ungelößten Stoffen, oder anders erklärt, ein disperses System, bei dem eine flüssige Phase in einer anderen flüssigen Phase fein verteilt ist, ohne dass sich die beiden mischen.

Emulsionsspachtel

    -->Spachtelmasse

EMV

    Abkürzung für elektromagnetische Verträglichkeit

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EN

    Abkürzung (oft auch EN-Norm geschrieben) für Europäische Norm. -->CEN-Norm

Endausschalter

    Einrichtung an verschiedenen Maschinen um vorsorglich Bewegungen abzuschalten.

Endell

    August Endell (1871-1925) war ein deutscher Architekt und Kunstgewerbler in der Ära des Jugenstils, sein Bruder Fritz Endell (1873-1955) war Maler und Grafiker.

Endenergieverbraucher

    In Deutschland entspricht dies der gesamten Primärenergieerzeugung abzüglich Eigenbedarf, Umwandlungsverlust und nichtenergetischen Verbrauch. Bezogen ist dies prozentual auf einzelne Verbrauchergruppen.

Endlosbauweise

    Bei einem Möbelsystem versteht man hierunter ein System welches theoretisch endlos aneinandergereiht werden kann.

Endortstein

    Dies ist die Bezeichnung für die endebildenden Steine bei z.B. Faserzementplatteneindeckungen.

Endoskop

    Dient zur nahezu zerstörungsfreien Untersuchung von z.B. Sparren, Pfetten oder auch Holzbalkendecken etc. mit Hilfe einer optischen Abbildung über ein lichtleitendes Glasbündel.

endotherme Reaktion

    Reaktionen bei denen Energie zugeführt werden muss, nennt man endotherme Reaktion z.B. um Kalkstein brennen zu können muss Wärme zugeführt werden.

Endpunktlager

    Im Möbelbereich kann dies z.B. bei einem Lattenrost die Stelle sein, bei der die Lamellen am Rahmen befestigt sind.

Endschwindmaße für Beton

Lage des Bauteils mit relativer Luftfeuchtigkeit von:

Endschwindmaß in %o (bei steifer Frischbetonkonsistenz mit 0,7 und bei weicher Konsistenz mit 1,2 multiplizieren!).

</= 150 wirksamer Bauteildicke in mm (Quotient aus doppelter Querschnittfläche und Querschnittsumfang)

bis 600 wirksamer Bauteildicke in mm (Quotient aus doppelter Querschnittfläche und Querschnittsumfang)

innen; 50 %

-0,60

-0,50

außen; 80 %

-0,33

-0,28

Endsummenkalkulation

    Dies ist ein Kalkulationsverfahren, bei welchem die konkreten Bedingungen des Bauauftrags und der Bauausführung in die Baukalkulation einbezogen werden. Danach werden die Baustellengemeinkosten, Allgemeinen Geschäftskosten sowie Wagnis und Gewinn für jeden zu kalkulierenden Bauauftrag zunächst gesondert ermittelt und in der Endsumme aufaddiert, bevor sie als Umlage auf die Einzelkosten der Teilleistungen verrechnet werden. Durch dieses Kalkulationsverfahren wird allgemein eine hohe Kalkulations- und Kostensicherheit erreicht, besonders durch die auftragsbezogene Kalkulation der anfallenden Baustellengemeinkosten (BGK) in den Umlagepositionen. Man verwendet diese Kalkulationsart i.d.R. bei größeren Bauvorhaben. Bei dieser Kalkulation wird nach folgenden Schritten vorgegangen:

    • Ermittlung der Einzelkosten der Teilleistungen je Position und insgesamt
    • Ermittlung der Baustellengemeinkosten nach Kostenarten und insgesamt
    • Ermittlung der zu verrechnenden Allgemeinen Geschäftskosten auf Herstellerkostenbasis.
    • Berechnung von Wagnis und Gewinn auf Herstellerkostenbasis.
    • Ermittlung der Angebotsendsumme.
    • Festlegung der Umlagesätze für Kostenarten außer Lohn und Ermittlung der Umlagen, die einen Teil der Gesamtumlage auf die Einzelkostenarten umlegen.
    • Berechnung des restlichen Betrages als Umlage auf den Lohn.
    • Berechnung der Einheitspreise.
    • Basis für die Verrechnung der Umlage auf die Positionen im Leistungsverzeichnis sind die Einzelkosten der Teilleistungen.

Endverankerung

    Dies beschreibt die Verankerung des Bewehrungsstabes, zumeist wenn die Abgabe der Stabkraft an den umgebenden Beton nicht ausschließlich über die Verankerungslänge, sondern zusätzlich durch Verankerungselemente wie Ankerplatten o.ä.erfolgt.

Endverband

    Dies ist die bei einem Mauerwerk entstehende senkrechte Abschlußbildung.

EnEG

    Abkürzung für Gesetz zur Einsparung von Energien in Gebäuden, -->Energieeinsparungsgesetz.

Energie

    Einheit: Joule, Newtonmeter, Wattsekunde, Elektronenvolt  oder auch Steinkohleneinheit.

Energieausweis

    Nach der -->EnEG wird die Bundesregierung ermächtigt Inhalte und Verwendung von Energieausweisen auf Bedarfs- und Verbrauchsgrundlage vorzugeben und dabei zu bestimmen, welche Angaben und Kennwerte über die Energieeffizienz eines Gebäudes, eines Gebäudeteils oder der in der -->EnEG (§1) angegebenen Anlagen oder Einrichtungen darzustellen. Die Vorgaben können sich insbesondere auf folgende Punkte beziehen:

    • Die Arten der betroffenen Gebäude, Gebäudeteile und Anlagen oder Einrichtungen.
    • Die Zeitpunkte und Anlässe für die Ausstellung und Aktualisierung von Energieausweisen.
    • Die Ermittlung, Dokumentation und Aktualisierung von Angaben und Kennwerten.
    • Die Angabe von Referenzwerten, wie gültige Rechtsnormen und Vergleichskennwerte.
    • Begleitende Empfehlungen für kostengünstige Verbesserungen der Energieeffizienz.
    • Die Verpflichtung, Energieausweise Behörden und bestimmten Dritten zugänglich zu machen.
    • Den Aushang von Energieausweisen für Gebäude, in denen Dienstleistungen für die Allgemeinheit erbracht werden.
    • Die Berechtigung zur Ausstellung von Energieausweisen einschließlich der Anforderungen an die Qualifikation der Aussteller.
    • Die Ausgestaltung der Energieausweise.

    Die Energieausweise dienen zwar lediglich der Information, jedoch können Bußgelder bei Ordungsverstößen je nach Verstoß zwischen 5.000 und 50.000 Euro betragen, bzw. verordnet werden.

Energiebilanzverfahren

    Dies ist die Gegenüberstellung von Wärmeverlusten und Wärmegewinnen.

Energiedach

    Das Energiedach verwendet in Verbindung mit Wärmepumpen Solarabsorber. Dies sind Flächenwärmeaustauscher, die aus Kupfer, Aluminium- oder Stahlblech, auch aus Kunststoff mit Hohlräumen bestehen und zugleich als Dachteil ausgebildet sind. Die Solarabsorber des Energiedaches sind im Gegensatz zu Solarkollektoren ganzjährig Tag und Nacht wirksam.

Energiedosis

    Einheit: Gray, 1gy = 1J*kg -1

Energieeinspargesetz

    Dies ist das Gesetz zur Einsparung von Energien in Gebäuden (Kurzbezeichnung: EnEG). Diese schreibt vor, dass der, der ein Gebäude errichtet, welches seiner Zweckbestimmung nach beheizt oder gekühlt werden muss, den Wärmeschutz nach diesem Gesetz so zu entwerfen und auszuführen hat, dass beim Heizen und Kühlen vermeidbare Energieverluste unterbleiben. Weiter wird durch dieses Gesetz die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Anforderungen an den Wärmeschutz in Gebäuden und ihren Bauteilen festzusetzen. Es gilt zudem, soweit andere Rechtsvorschriften höhere Anforderungen an den Wärmeschutz stellen bleiben diese unberührt. Das Energieeinspargesetz beinhaltet u.a. folgende Unterpunkte:

    • Energieeinsparende Anlagentechnik bei Gebäuden.
    • Energiesparender Betrieb von Anlagen.
    • Verteilung der Betriebskosten.
    • Sonderregelungen und Anforderungen an bestehende Gebäude.
    • Gemeinsame Voraussetzungen für Rechtsverordnungen.
    • Energieausweise.
    • Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden.
    • Maßgebender Zeitpunkt.
    • Überwachung.
    • Ordungswidrigkeiten.

Energieeinsparverordnung

    Dies ist die Verordnung über energieeinsparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagen bei Gebäuden (Kurzbezeichnung EnEV). Diese Verordnung stellt Anforderungen an Gebäude mit normalen und niedrigen Innentemperaturen. Nicht gültig ist diese Verordnung, ausgenommen der Regelungen für die Inbetriebnahme von Heizkesseln, für:

    • Gebäude welche überwiegend zur Aufzucht und Haltung von Tieren dienen,
    • Betriebsgebäude, soweit sie nach ihrem Verwendungszweck großflächig und lang anhaltend offen gehalten werden müssen,
    • unterirdische Bauten,
    • Unterglasanlagen und Kulturräume für Aufzucht, Vermehrung und Verkauf von Pflanzen,
    • Traglufthallen, Zelte und sonstige Gebäude, die dazu bestimmt sind, wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden.

Energiefassade

    Der Einbau der Energiefassade erfolgt als aufgelegtes, integriertes oder verdecktes System bei Fassaden und Dächern. Eine Energiefassade ist ein als Flächenabsorber erstellter Metall- oder Kunststoffregister mit Röhren- oder Hohlflächenstruktur, die von einer Sole, einem Wasser-Frostschutzgemisch, durchflossen werden und dabei der Umgebung Wärme entziehen.

Energiegewinne

    --> Interne Wärmegewinne, --> Solare Wärmegewinne

Energiekennzahl

    Damit der Jahresheizwärmebedarf besser eingeschätzt werden kann, wird er auf das beheizte Bauwerksvolumen und auf die m² beheizte Wohnfläche bezogen. Mit diesen Energiekennzahlen läßt sich der Nutzen einer Dämmaßnahme auf das gesamte Gebäude erkennen. Für Ihr Gebäude mit dem beheizten Bauwerksvolumen  und einer beheizten Nutzfläche (wird aus dem beheizten Bauwerksvolumen berechnet) ergeben sich die bezogenen Energiekennwerte wie folgt: a) Energieverbrauch je m³    kWh/a ;  und b) Energieverbrauch je m²    kWh/a.

Energierücklaufzeit

    Dies ist die Zeit, bis zu welcher der Strom zur Herstellung erwirtschaftet wird. Bei Fotovoltaik-Anlagen ist dies z.B. wenn die Anlage während ihrer Lebensdauer mehr Strom erzeugt, als zur Herstellung der Anlage erforderlich war.

Energiesparlampen

    Eine konventionelle Glühlampe setzt 96 % der zugeführten Energie in Wärme um und nur 4% in Lichtenergie. Die seit 1986 auf dem Markt befindliche Energiesparlampe liefert fünfmal soviel Lichtenergie anstelle Wärmeenergie.

Energiesparstellung

    Dies kann eine Markierung auf dem Temperaturwählknopf eines Warmwasserspeichers für ein Warmwasserbereiter sein. Diese Temperatureinstellung bietet dem Benutzer einen wirtschaftlichen und energiesparenden Betrieb. Vorsicht jedoch, bei höher eingestellten Temperaturen kann das Gerät schneller verkalken.

Energieträger

    -->CO2 Emissionen

Energieverluste

    --> Tranmissionswärmeverlust, --> Lüftungswärmeverlust

Energiewirtschaft

    Die Bezeichnung für die Nutzbarmachung der Energiequellen und Energievorräte.

EnEV

    Abkürzung für -->Energieeinsparverordnung.

Engel

    Johann Carl Ludwig Engel (1778-1840) war ein deutsch-finnischer Architekt und Maler.

Engerth

    Der österreichische Ingenieur Wilhelm Freiherr von Engerth (1814-1884) konstruierte die erste Gebirgslokomotive (Semmerinbahn).

Engineer

    englische Bezeichnung für Ingenieure und Techniker (Techniker hier nur als staatlich gepr. Techniker, keine Lehrberufe  wie Elektrotechniker, etc.).

Engländer

    Dies ist auch die Bezeichnung für einen Schraubenschlüssel mit verstellbarer Maulweite.

Englischer Binder

    Dies die einfache Dreiecksaussteiffung in einem Dachgebinde.

Englischer Verband

    Dieser Backsteinverband beginnt mit zwei übereinander liegende Ganzsteinreihen und danach in der dritten Reihe folgt eine Halb- und Dreiviertelsteinlage (im Wechsel) im folgenden Aufbau werden immer jeweils 5 Reihen mit Ganzsteinen aufgebaut und eine Halb- und Dreiviertelsteinlage (im Wechsel).

Englisches Leder

    Alte Bezeichnung für -->Satin.

Engobe

    Eingebrannter Überzug, z. B. auf Dachziegeln aus eingefärbter Tonschlämme, die vor dem Brand durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht wird.

Engpass

    Dies ist zum Einen die Bezeichnung für einer einzelnen Betriebseinheitlichen Vollauslastung (hier können teilweise ander Kompetenzen frei sein), zum Anderen auch die Bezeichnung für einen beidseitig eingeengten Weg.

Engpassgerät

    Dies ist dasjenige Baugerät mit der geringsten Produktionsleistung innerhalb einer Arbeitskette.

Engsäulig

    Hier beträgt der Durchmesser des Interkolumnium das eineinhalbfache des unteren Säulendurchmessers, diese Säulenstellung wird auch Pyknostylos genannt.

Enkaustik

    Dies ist eine antike Maltechnik, bei welcher mit Wachs gebundene Farbe heiß auf Stein, Holz oder Elfenbein aufgetragen wurde oder durch einen heissen Spachtel untereinander und mit dem Malgrund verschmolzen wurde.

Enneastylos

    Neunsäulige Ansichtsfront.

EN-Norm

    -->CEN-Norm

Enslinversuch

    Dies ist der Versuch, zur Bestimmung der Wassermenge, die eine trockene, pulverförmige Bodenprobe ansaugen kann. Mit diesem Versuch werden Rückschlüsse auf die mineralische Zusammensetzung und die Eigenschaften von Böden ermöglicht.

Entasis

    Bezeichnung für die leicht Schwellung eines griechischen Säulenschafts.

Enteignung

    Dies ist die Bezeichnung für die Entziehung von Eigentum durch den öffentlich rechtlichen Hoheitsakt, nur zulässig zum Wohl der allgemeinheit und durch oder aufgrund eines Gesetzes, das Art und Ausmaß einer Entschädigung regelt.

Entfetten

    Hierbei werden z.B. Anstrichsuntergründe, oftmals Metallflächen, gründlich von Fett, Öl- und Wachsresten gereinigt. Besonders geeignete Entfettungsmittel sind entweder Gemische aus Alkalien und Phosphaten mit Netzmitteln oder Gemische organischer Lösungsmittel.

Entfeuchtungsröhrchen

    -->Mauerlungen

Entflammbarkeit

    Dies ist die Eigenschaft eines Materials oder Produkts, mit einer Flamme unter festgelegten Prüfbedingungen zu brennen.

Entgangener Gewinn

    Als entgangener Gewinn ist laut BGB (§ 252) das, was der Auftragnehmer nach dem gewöhnlichen Gang der Dinge mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten gehabt hätte, wenn der Vertrag nicht vorzeitig beendet worden wäre und er sein Werk fertig gestellt und die Vergütung hierfür erhalten hätte.

Entgleisungsschutz

    Im Schienenbau ist dies die im Bereich von Brücken, Gefällestrecken und engen Gleisbögen parallel zu den Fahrschienen verlegte Schutzschiene oder Fangeinrichtung.

Enthalpie

    Wärmeinhalt, Einheit: Joule.

Enthärtung

    Im Allgemeinen ist dies die Entfernung von härtebildenden Calcium- und Magnesiumsalzen aus dem Wasser (durch Erhitzen, Ionenaustausch oder Chemikalienzugabe etc.).

Enthärtungsanlage

    Dies ist eine Anlage zur Wasseraufbereitung -->Enthärtung.

Entkeimung

    In der Regel bezeichnet dies den Vorgang bei welchem zur Entkeimung von Trinkwasser selbigem geringe Mengen Chlor (2 - 3 mg/l) zur Entkeimung zugegeben werden. Gechlort wird auch das Wasser in Schwimmbädern, bei welchen in Deutschland Trinkwasserqualitäten nach DIN (2000 bzw. 2001) gefordert sind.

Entkernmaschinen

    Dies sind Anlagen oder Geräte die i.d.R. Obst für die Weiterverarbeitung entkernen. Es wird jedoch auch bei der Baumwollverarbeitung mit Entkernmaschinen gearbeitet (hier zur Entfernung der Baumwolle vom Kern).

Entkernung

    Bei einem Gebäude betitelt dies allgemein den Abtrag aller Teile bis auf die tragenden Teile sowie Keller oder Bodenplatten, hierbei wird je nach Notwendigkeit auch der Dachstuhl und der vorhandene Putz abgetragen. Es können jedoch auch einzelne Bauteile entkernt werden wie z.B. den Putz vom Mauerwerk. Es kann sich bei einer Entkernung aber auch um den Abriss von Hinterhäusern oder Quergebäuden in Stadtvierteln von größeren Städten handeln, um im Rahmen einer Sanierung mehr Raum für Grün- oder Sportanlagen, Kinderspielplätze oder auch Parkplätze zu schaffen.

Entkohlung

    Das ist die Entfernung von Kohlenstoffen aus flüssigen Werkstoffen.

entlacken

    Entlacken ist die Betitelung für das Entfernen einer oder mehrerer Lackschichten. Dies kann u.a. mit Hilfe von Lösungsmitteln aber auch mechanisch mit Schleifen, (Sand-) Strahlen oder per Laserbearbeitung erfolgen.

Entlastung

    • Dies ist der Ausgleich elektrischer Ladung, oft geschieht dies mit Funkenbildung wie z.B. einem Blitz, einer Bogenlampe etc., die Entladung tritt ein, wenn die zwischen beiden Ladungen befindliche Isolierschicht durchschlagen wird.
    • Die Entlastung ist auch Teil des Mischwasserabflusses, welcher aus einem Überlauf in einen Vorfluter abgeleitet wird, in der Abwassertechnik.

Entlastungsbauwerk

    In der Abwassertechnik ist dies ein Bauwerrk mit Überlauf, wie z.B. ein Regenüberlaufbecken etc.

Entlastungsbogen

    Dies ist ein Bogen innerhalb eines Mauerwerkes der eine oder auch mehrere Maueröffnungen überspannt und entlastet.

Entlastungsbrunnen

    Dies ist ein vertikaler Sickerstrang oder eine vertikale Sickerleitung, die gespanntes Grundwasser durch eine undurchlässige Bodenschicht nach oben abführt und damit druckentlastend wirkt.

Entlüftungsventil

    Dies ist eine Vorrichtung zum Entlüften von Rohrleitungen, z.B. bei Warmwasserheizungen.

Entlüftungsziegel

    Diese dienen zur Be- und Entlüftung von Dachkonstruktionen.

Entmanganung

    Allgemein ist dies die Betitelung für die Entfernung störender Manganionen aus dem Rohwasser.

Entmischung

    -->Entmischungen

Entmischungen

    Hier kommt es zur Trennung von Fein- und Grobbestandteilen bei Baustoffen und somit zur Qualitätsminderung (kann auch zur Unbrauchbarkeit führen). Man spricht auch von einer Entmischung bei Trennungen von Flüssigkeitsgemischen in verschiedenen Phasen, die durch Unverdräglichkeiten, wie z.B. Wasser oder Öl, unterschiedliche Dichten oder nicht ausreichende Stabilisierung, wie z.B. bei Emulsionen, bedingt sein können.

Entnahmeanlage

    Dies ist eine Betriebsanlage z.B. zur Entnahme von Wasser aus Speicher- oder Staubecken.

Entnahmebauwerk

    In der Wasserversorgung ist dies eine bauliche Anlage zur Entnahme von Oberflächenwasser.

Entnahmeturm

    Dies ist das Einlaufbauwerk einer Entnahmeanlage, ein im Speicherbecken frei stehender Turm.

Entrelacs

    Dies sind Ornamente in denen Schnüre oder Bänder ineinander verschlungen sind oder sich kreuzen

Entresol

    -->Mezzanin

Entropie

    Dies ist ein Grundbegriff der Wärmelehre, er kennzeichnet der Zustand eines Systems, Einheit: Joule je Kelvin; 1 J*K -1 = 1 kg*m²*s -2 * K -1.

Entrostungsgrad

    Lt. DIN (55928) wird bei der Entrostung von Eisen in 4 Entrostungsgrade unterschieden:

    • Sa 1
    • Sa 2
    • Sa 2,5
    • Sa 3

    Wobei Sa 1 dem niedrigsten (noch verschmutzt) und Sa 3 den höchsten Entrostungsgrad (am saubersten) darstellt. Bei der Betonsanierung sind die Entrostungsgrade Sa 1 und Sa 2 ungeeignet (ungenügende Reinigung von Zunder, Rost und Beschichtungen).

Entsalzungsanlage

    Zumeist sind dies großtechnische Anlagen mit hohem Energiebedarf. Diese Anlagen dienen z.B. zur Entfernung von Meersalzen aus dem Meerwasser o.ä. Zumeist werden themische oder physikalisch-chemische Verfahren angewendet.

Entschalungsmittel

    Diese verhindern das Anhaften des Frischbetons an der Schalung.

Entschäumer

    Auch als Schaumverhütungsmittel oder Antischschaummittel betitelt handelt es sich hierbei um oberflächenaktive Substanzen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung. Sie werden u.a. bei Beschichtungsstoffen als - ->Additiv in geringen Mengen zugesetzt um die Entstehung von Schaum zu verhindern oder ggf. vorhandenen Schaum zu zerstören, damit sich ein porenfreier Film bilden kann.

Entsorgung

    Dieser Begriff gilt als die summarische Beschreibung aller Maßnahmen die der Erfassung, Behandlung, Beseitigung oder/und der geordneten Deponierung von Stoffen und Materialien dienen, welche nicht mehr gebraucht oder wiederverwertet werden können.

Entwässerung

    Damit ist die Sammlung und Ableitung von Wasser aus Baugruben, Geländen, Gebäuden u.s.w. in die Kanalisation und Kläranlage gemeint  -->Drainage.

Entwässerungsanlage

    Dies ist eine Anlage zur Ableitung von Abwasser, hierzu gehören u.a. Abwasserkanäle, Abwasserdruckleitungen, Abläufe, Abscheider, Abwasserhebeanlagen, Schächte etc.

Entwässerungsgesuch

    Dieses Gesuch (auch als Einleitgenehmigung betitelt) ist zusammen mit dem Bauantrag für jeden geplanten Anschluss von Grundstücksentwässerungsanlagen an das öffentliche Netz zu stellen. Zu diesem Gesuch muss eine Planskizze hinzugereicht werden aus welcher folgende Punkte hervorgehen:

    • Der Verlauf der Hausanschlussleitungen
    • Ort des Kontrollschachts
    • Anschlussart über dem Kontrollschacht an das Kanalnetz
    • Zählerstand der Wasseruhr am Tage des Anschlusses

    Wird ein kompletter Teilort mit einem gewachsenem Gebäudebestand angeschlossen, ist i.d.R. die Abgabe der Anzeige über den Anschluss ausreichend.

Entwässerungsleitung

    • Grund- und Fallleitung in Gebäuden.
    • Unterirdisch verlegte Leitung zur Abführung des Abwassers.

Entwässerungspumpe

    Dies ist eine Pumpe zur Trockenhaltung überflutungs- oder grundwassergefährdeter Hof- und Kellerräume sowie zur Entwässerung von Gruben und tiefliegenden Straßenunterführungen.

Entwässerungsschacht

    Dies ist der, an die Entwässerungsleitung angeschlossene Schacht zur Aufnahme des Oberflächenwassers, z.B. von einer Straße.

Entwässerungsverfahren

    Dies bezeichnet die Art der Ableitung von Abwasser, z.B. Mischverfahren oder Trennverfahren.

Entwurfsmischung

    Dies ist die Betonmischung, bei der der Hersteller dafür verantwortlich ist, dass die vom Verwender des Betons festgelegten Eingenschaften und zusätzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Entwurfsplanung

    Diese Planung ist nach der HOAI zwischen Vor- und Genehmigungsplanung angesiedelt und wird auch als System- oder Integrationsplanung betitelt.

Entwurfsverfasser

    Dies ist nach den Landesbauordnungen der Fachmann, der aufgrund seiner spezifischen Qualifikation bedingt oder uneingeschränkt bauvorlageberechtigt ist. Er trägt die Verantwortung dafür, dass der Entwurf dem öffentlichen Baurecht entspricht. In der Regel ist in Deutschland bedingt oder uneingeschränkt bauvorlageberechtigt, wer die Berufsbezeichnung Architekt, Ingenieur oder staatlich geprüfter Techniker tragen darf. Alle drei Titel sind geschützt.

Entzündbarkeit

    Dies ist die Eigenschaft eines Materials, unter festgelegten Prüfbedingungen mehr oder weniger leicht entzündet werden zu können.

Entzündlichkeit

    -->Entzündbarkeit

Entzündung

    Dies ist der Begriff für das Einleiten der Verbrennung.

ENV

    Abkürzung für Europäische Vornorm.

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Eosin

    Dies ist ein leuchtend roter Farbstoff, er ist nur gering Lichtecht und wird z.B. zur Herstellung roter Tinte verwendet.

Eozän

    -->Gesteinsbildung

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Ephebeum

    Sporthalle der antiken Thermen.

Ephod

    Die Bezeichnung im Alten Testament für ein Gewandstück für Götzenbilder oder israelischer Priester.

Epitaph

    Grabinschrift, auch ein Erinnerungsmal mit Inschrift.

Epiphyten

    Dies sind Gewächse die nicht im Boden verankert sind, sie sind oft auf Bäumen zu finden.

Epistyl

    -->Architrav

Epizykel

    Dies ist die Kurve, die einen Punkt eines gleichförmig drehenden Kreis beschreibt wenn der Mittelpunkt dieses Kreises auf dem Umfang eines anderen Kreises liegt, der sich ebenfalls gleichförmig dreht.

Epoche

    Andere Bezeichnung für Zeitabschnitt oder Periode.

Epoxidharz

    Duromerer Kunststoff: Kurzbezeichnung EP; Kunstharz, Einsatzgebiet bei Risssanierungen in Estrichen, hochwertige Gieß-und Beschichtungsmasse, hochbelastbare Klebeverbindungen, Beschichtungsmasse für Fußböden, Wasserbecken, Epoxidharzestriche, Fugenmassen für Pflasterflächen; nicht geeignet für Dachbeschichtungen.

Epoxidharzestriche

    Diese Spezialestriche zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht und ihre hohe mechanische Festigkeit sowie ihrer leichten Verarbeitung aus. Ein weiterer Vorteil ist hierbei die geringe Aufbauhöhe sowie die vielfältigen Farbmöglichkeiten. Ursprünglich wurden diese Estriche für die schnelle Sanierung kleiner und mittelgroßer Flächen konzipiert, da schon nach max. 48 Std eine Belegbarkeit gegeben ist. Mittlerweile werden jedoch auch größere Flächen mit Epoxidharzestrichen erarbeitet. Auf dem Markt befinden sich derzeit zwei Arten von Epoxidharzestrichen, zum einen Epoxidharzestrich ohne Leichtzuschlagstoffe (Epoxidharzestriche) und zum anderen Epoxidharzleichtestriche mit Leichtzuschlagstoffen.

EPS

    Abkürzung für expandierter Polystyrol- Hartschaumplatten.

EPS 035 WDV

    -->PS 15 SE

Epstein

    Sir Jacob Epstein (1880-1959) war ein britischer Bildhauer polnischer Herkunft.


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