Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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D

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

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Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Dach

    Oberer Abschluß eines Bauwerkes zum Schutz gegen die Witterung, es gibt zB. folgende Arten: Flachdächer, flach geneigte Dächer und Steildäche, letztere werden folgendermaßen unterteilt:

    • Pultdach
    • Satteldach
    • Mansarddach
    • Walmdach
    • Krüppelwalmdach
    • Scheddach oder Sägedach
    • Kuppeldach
    • Tonnendach
    • Zeltdach oder Turmdach

    Zum Dach gehören die Dachhaut (Dacheindeckung), die Unterkonstruktion und das Tragwerk.

Dachabdichtung

    Eine Dachabdichtung besteht aus einer, über die gesamte Dachfläche reichenden, wasserundurchlässigen Schicht.

Dachablauf

    Auch als Dachgully bezeichnet, ist dies, ein zur Abführung von Niederschlagswasser dienender, Ablauf an der tiefsten Stelle der Dachfläche.

Dachablaufwasser

    Das Dachablaufwasser ist das Niederschlagswasser, das von Dachflächen abläuft.

Dachausmittlung

    Auch Dachverfallung genannt. Hier werden Lage und Abgrenzungen der einzelnen Dachflächen bestimmt.

Dachbahnen

Dachbegrünung

    Dies ist die Bezeichnung für die Bepflanzung einer Dachfläche.

Dachbelagbahnen

    Dachbahnen werden i.d.R. aus Ethylencopolymerisat-Bitumen, PVC oder Polyisobutylen, in Dicken con 1 bis 2 mm hergestellt. Es werden auch einseitig kaschierte Dachbahnen angeboten. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit

Dachbinder

    Diese werden aus Stahl, Stahlbeton oder auch aus Holz hergestellt, sie dienen dazu alle anfallenden Lasten (Eigengewicht der Sparren, Dachdeckung.... Schneelasten, Windlasten....) zu tragen.

Dachboden

    Dies ist der Raum im Dachgeschoß, direkt unterhalb des Daches.

Dachdeckerhöhe

    Dies ist die Bezeichnung für den Höhenunterschied zwischen Traufe und First.

Dachdeckermörtel

    Dieser Mörtel dient zur Fixierung und Verlegung von Grat- und Firstziegeln.

Dachdeckung

    Dies ist die äusserste, regenabweisende schicht des Daches, man unterscheidet weiche Dachdeckung (aus Brettern, Schindeln, Stroh oder Schilfrohr etc.) und harte Dachdeckung aus Schiefer, Dachsteinen, Tafeln, Metall oder Dachpappe etc.

Dachdichtungsbahnen

    Hierbei ist besonders auf die Zusammensetzung zu achten, den diese Bahnen unterliegen besonders weit gespannten Temperaturdifferenzen, es wird unterschieden in wasserableitende und wasserabweisenden Bahnen, zur Tränkung der Trägerschicht (wie bei -->Polymerbitumen-Schweißbahnen oder -->Dichtungsbahnen) kommt -->Destillationsbitumen in Einsatz, für anschließende beidseitig aufgetragene Deckschichten wird Oxidationsbitumen verwendet. -->Bitumenbahnenarten. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit

Dachdurchlassmanschette

    Bestandteil von Entlüftungsrohren und Antennen.

Dachelemente/-teile

    -->First, -->Ortgang, -->Walm, -->Traufe, -->Kniestock, -->Anfallspunkt, -->Grat, -->Kehle, -->Dachgaube, -->Verfallung

Dachentwässerung

    Nötige Einrichtung zur funktionalen Entwässerung von Dächern, dies darf nicht durch Schneefall, Vereisungen oder Laubfall behindert werden.

Dacherker

    Auch als Zwerchhaus oder Lukarne betitelt, ist dies ein Dachaufbau mit eigenem kleinen Dach und senkrecht stehenden Fenster in der Ebene der Außenwand des Gebäudes.

Dachfenster

    Dies ist die Öffnung in einem Dach, sie dient zur Beleuchtung und Belüftung, kann auch in einer nicht öffnungsbaren Ausführung als Lichtband eingebaut sein.

Dachfirst

    Dies ist die oberste Kante bei einem Dach, der Dachfirst bildet die Schnittlinie zweier aufeinander treffender Dachflächen.

Dachflächenfenster

    Auch als Gaupe oder Gaube (-->Dachgaube) bezeichnet, ist dies ein Dachaufbau mit senkrecht stehendem Fenster unter einer angehobenen Dachfläche oder einem kleinen Dach.

Dachformen

    Unterscheidung der Dächer nach ihrer geometrischen Form wie Kegel, Kuppel oder Pyramide, die allein oder in Kombination auftreten können. Für das weiche Dach (z.B. Reet- oder Strohdach) sind das hohe, steile Satteldach, das zeltförmige Walmdach oder das Krüppelwalmdach typisch. Allgemeine Dachformen -->Dach.

Dachformneigung

    Im Straßenbau ist dies das Fahrbahnquerprofil mit Gefälle von der Straßenachse zu den Fahrbahnrändern.

Dachgaube

    Dies ist ein Dachaufbau (auch als Dachgaupe oder kurz Gaupe bezeichnet), welcher zum Einbau senkrechter Fenster erstellt wird (Dachraumbelichtung), es werden folgende Gaubenarten unterschieden:

    • Giebelgaube
    • Schleppgaube
    • Dreiecksgaube
    • Walmgaube
    • Fledermausgaube

Dachgaupe

    -->Dachgaube

Dachgebinde

    -->Dachbinder

Dachgeschoß

    • Das Geschoß direkt unter dem Dach.
    • [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Dachgeschosse sind Geschosse, deren Kniestockhöhe ein bestimmtes Maß nicht übersteigt.

Dachgesellschaft

    Dies ist die Mutter-, Obergesellschaft, bei Konzernen einer Gesellschaft (AG/GmbH), die meist nicht selbst produziert, sondern nur die Aktien der Tochtergesellschaft verwaltet, die einheitliche Geschäftspolitik des Konzerns sichert und die Finanzierung durchführt.

Dachgully

    -->Dachablauf

Dachhäuschen

    Bezeichnung für eine Dachgaube, deren Dächer mit Kehlen an die Haupdachflächen anschließen.

Dachhaut

    Dies ist die Betitelung für das auf der Unterkonstruktion aufliegende und befestigte Deckmaterial eines Daches, das je nach dem Grad der Feuergefährdung in harte und weiche Materialien unterteilt wird. Reet, Rohr und Stroh gehören zu den weichen Deckungen, Holzschindel, Blech, Ziegel und Schindel zu den harten Deckungen.

Dachheizzentrale

    Dachheizzentralen sind durch Überdruckkessel und entsprechende Brenner für Öl- und Gasheizungen, die keinen natürlichen Schornstein mehr benötigen, möglich.

Dachkammer

    Dies ist die Bezeichnung für einen Schlafraum direkt unter dem Dach.

Dachkehle

    Dies ist die Bezeichnung für die rinnenbildende Schnittfläche zweier Dachflächen.

Dachkonstruktionen

    Aus bauphysikalischer Sicht unterscheidet man sowohl bei Flächdächern als auch bei geneigten Dächer in belüftete und unbelüftete Konstruktionen:

    • belüftete Dachkonstruktionen: hierbei wird der in den Bauteilen enthaltene und der aus dem Gebäudeinneren nach außen diffundierende Wasserdampf über besondere Luftschichten an die Außenluft abgeführt.
    • unbelüftete Dachkonstruktionen: hier sind keine Luftschichten enthalten. Diese Konstruktionsarten sind daher gegen das Eindringen von Wasserdampf durch Dampfsperren zu schützen.

Dachlatte

    Dies sind Holzlatten mit Abmessungen von 3/5 cm oder 4/6 cm.

Dachluke

    Dies sind kleine Dachfenster meist aus Stahlblech, sie dienen zur Belüftung und Belichtung von Dachräumen.

Dachneigung

    Dies ist die Neigung einer Dachfläche vom First zur Traufe, die in Prozent oder Grad angegeben werden kann. Reetdächer sollten beispielsweise mindestens eine Dachneigung von 45 Grad bis 50 Grad haben.

Dachpappe

    Dieser Baustoff dient zur Abdichtung des Daches, es handelt sich hierbei um eine Teer- oder Bitumen getränkte Wollfilz- oder Rohpappe. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit

Dachpfanne

    Dies ist ein geschweifter Dachziegel.

Dachplatte

    Dies sind i.d.R Faserzementplatten mit Dolanit- (Polyacrylnitril) oder Kurolanfasern (Polyvinylalkohol), Wasser und Zement. Sie finden zumeist Verwendung bei leichten Dachdeckungen (als Wellplatte), ebene Dachplatten oder Fassadenplatten etc.

Dachrandabschluss

    Auch als Dachrandeinfassung betitelt, bezeichnet dieser Begriff allgemein die Ausbildung eines Abschlusses bei einem Flachdach. Bei einem flach geneigten oder Steildach wird der Dachrandabschluss im Bereich freistehender Giebel als -->Ortgang bezeichnet (das untere, waagerechte Ende als -->Traufe).

Dachrandeinfassung

    -->Dachrandabschluss

Dachraum

    Bei geneigten Dächern ist dies der Raum zwischen der Unterseite der Dachflächen und der Oberkante der obersten Geschoßdecke.

Dachreiter

    Dies ist ein auf den First aufgesetztes Ziertürmchen (kann auch ein Glocken- oder Uhrwerk sein).

Dachrinne

    Rinne zur Entwässerung des Daches, diese werden zur Außen- oder Innenentwässerung von Dächern eingesetzt, man unterscheidet:

    • stehende Dachrinnen, diese stehen auf einer Unterkonstruktion
    • hängende Dachrinnen, diese hängen im Rinnenhalter
    • liegende Dachrinnen, diese liegen auf einer Saumschicht

Dachschalung

    Es wird unterschieden in äußere Schalung (diese dient zur Aufnahme der Dachdeckung) und in innere Schalung, diese wird innen an die Sparren befestigt und dient z.B. zur Aufnahme von Wärmedämmungen und Verkleidungen aus z.B. Gipskartonbauplatten

Dachschiefer

    -->Schiefer

Dachschiefer-Richtwerte

Rohdichte
in kg/dm³

(Rein-) Dichte
in kg/dm³

Wahre Porosität
in Vol.-%

Wasseraufnahme
in M.-%

Scheinbare Porosität
in Vol.-%

Biegezugfestigkeit trocken
in N/mm²

2,70 bis 2,80

2,82 bis 2,90

1,6 bis 2,5

0,5 bis 0,6

1,4 bis 1,8

50 bis 80

Dachschmuck

    Dies sind Schmuckelemente auf dem Dach, die sich regional deutlich unterscheiden und meist religiösen oder mythischen Ursprungs sind.

Dachspließe

    Dies ist die Bezeichnung für handbemalte Kiefernholzschindel.

Dachstein

    Dachsteine sind in der Form den -->Dachziegeln nachempfunden und aus Beton hergestellt. Meist werden komplette Systeme angeboten, mit allen nötigen Formteilen und Ergänzungen.

Dachstuhl

    Dies ist der, vom Zimmermann aufgebaute, konstruktive Unterbau eines Daches, der je nach Bauweise aus Sparren, Rofen, Pfetten und Traglattung besteht und zur Auflagerung und Befestigung der -->Dachhaut dient.

Dachstuhlverankerung

    Windsogfeste Verankerung des Dachstuhles in die tragenden Umfassungswände.

Dachüberstand

    Dies ist der mit den Sparren und Dachlatten vorgegebene Überstand der Traufe und des Ortganges zur Hauswand. Je größer der Dachüberstand gewählt wird, desto besser ist der Wittererungsschutz des Hauses, bzw. der Hauswand.

Dachvereisung

    Diese tritt auf bei Dächern mit einer unzureichenden Wärmedämmung oder bei Dächern mit einem geschloßenem Luftraum.

Dachverfallung

    -->Dachausmittlung

Dachziegel

    Dachziegel sind aus gebranntem Ton, im Stranpreß- oder Preßverfahren, hergestellt. Es wird folgendermaßen unterschieden:

     

    ohne Verfalzung

    eben

    Biberschwanzziegel

    verformt

    Hohlpfanne

    S-Pfanne

    Krempziegel

    Mönch-Nonne-Ziegel

    mit Verfalzung

    eben, mit Seitenfalzen

    Strangfalzziegel

    einfache Kopf-, Seiten- und Fußfalze

    Reformpfanne

    Doppelmuldenfalzziegel

    mehrfache Kopf-, Seiten- und Fußfalze

    Flachdachpfanne

    Verschiebeziegel

Dachziegelfälze

    Es wird hier zwischen Wasserfalz (unten liegende Falz beim Ziegel), Deckfalz (dieser liegt über dem Wasserfalz und überdeckt diesen) und dem Kopffalz (am Ende des Ziegels) unterschieden.

Dadaismus

    Kunstrichtung um 1920, auch die Kunstrichtung des Unlogischen genannt.

DafStb

    Abkürzung für Deutscher Ausschuss für Stahlbeton.

Daidalos

    Auch Dädalus genannt, ist in der griechischen Sage ein berühmter Baumeister und Erfinder, er baute zusammen mit seinem Sohn Ikaros für den Minotauros das Labyrinth.

Dakka

    Dies ist die erhöhte Estrade der Muezzins für die Gebetsresponsorien in großen Moscheen.

Dalben

    Dies sind Einzelpfähle oder auch Pfahlbündel, welche in die Gewässersohle eingespannt sind und zum Anlegen, Festmachen und Leiten von Schiffen und/oder zum vertikalen Führen von schwimmenden Anlagen wie Schwimmstegen oder auch Pontons dienen.

Dalèn

    Der schwedische Physiker und Ingenieur Nils Gustaf Dalèn (1869-1937) erfand das Dalèn-Blinklicht für Leuchttürme und hat 1912 den Nobelpreis erhalten.

Damaszierung

    Dies ist eine spezielle Herstellungsweise von Stahlklingen (Damaszener Klingen) hierbei werden Stäbe unterschiedlicher Härte und Dicke mehrmals schraubenartig miteinander verschweißt und durch Hämmern gestreckt so dass die Nahtlinien Muster ergeben.

Damm

    Erhöhter Weg zur Überquerung von Wasser, Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage.

Dammbalken

    Dies ist der Teil eines Revisionsverschlusses, der eine Öffnung in einem Damm horizontal verschließt.

Dammbalkentafel

    Dies ist ein Verschlußkörper in einem Damm, der aus einzelnen übereinander liegenden Balken, die zu einer Tafel zusammengesetzt sind, besteht.

Dämmer

    Dies sind Spezialbindemittel zum Herstellen gut fließfähiger Suspensionen, mit denen sich unterirdische Hohlräume gut bis sehr gut ausfüllen lassen. Dämmer bestehen zumeist aus hydraulischem Bindemittel und tonhaltigem Steinmehl. Durch den vorhandenen Tonanteil werden eine gute Wasserbindung, eine leichte Pumpbarkeit sowie eine gute Fließfähigkeit erreicht.

Dämmmaterialien

    anorganische Dämmmaterialien

    organische Dämmmaterialien

    künstlich

    natürlich

    Glaswolle
    Perlite/Blähton
    Steinwolle
    Schaumglas

    Neopor
    Polystyrol (EPS und XPS)
    Polyurethan

    Schilfrohr
    Flachs
    Stroh
    Kork
    Kokosfaser
    Schafwolle
    Holzfaser/Holzwolle
    Zellulose
    Baumwolle
    Hanffaser
    Seegras
    Gras
    Getreide

Dämmputze mit Perlite

    Dämmputze mit Perlite werden auch als Perlitputze oder Vermiculitputze bezeichnet und werden in der Regel für brandschutztechnisch wirksame Bekleidungen von Bauteilen verwendet.

Dämmstoffe

    Am häufigsten werden Dämmstoffe für Wärme-/ Kältedämmungen und als Schall- bzw. Trittschallschutz verwendet. Man unterscheidet anorganisch synthetische (wie Mineralwolle), anorganisch natürliche (wie Perlite, Blähton), organisch synthetische (wie Polystyrol, Polyurethan-Schaumstoff) und natürliche Dämmstoffe (wie Schilf, Kork, Baumwolle oder Zellulosefasern). Den Universal-Dämmstoff gibt es nicht, denn während z.B. poröse Dämmstoffe besonders wärmedämmend sind, weisen dichte den besseren Schallschutz auf. Dieses Problem läßt sich durch die Kombination unterschiedlicher Dämmstoffe lösen.

Dämmstoffkennzeichen

Kennzeichnung

Verwendungsbereich/Eigenschaften

h

Dies ist ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe, welche über die gesamte Dicke hydrophobiert sind.

PT

Abkürzung für einen Wärmedämmstoff mit hoher Abreißfestigkeit und erhöhten Anforderungen an die Maßhaltigkeit z.B. für Putzträgerplatten.

s

Dies ist ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe (ausgenommen die der Kennzeichnung w), welche für schalldämmende Vorsatzschalen verwendet werden können. Hierbei ist die dynamische Steifigkeit , s` mit anzugeben.

T

Abkürzung für Trittschalldämmstoffe.

TK

Abkürzung für Trittschalldämmstoffe mit geringer Zusammendrückbarkeit.

W

Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der nicht druckbelastbar ist.

w

Dies ist ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe, welche zur Hohlraumdämpfung in zweischaligen Trennwänden, zu Schallschluckzwecken oder auch für Vorsatzschalen mit Unterkonstruktionen eingesetzt werden können.

WD

Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der druckbelastbar ist (für Wände und Dächer).

WDS

Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der besonders druckbelastbar ist (für Sondereinsatzgebiete wie z.B. Industrieböden).

WDT

Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der druck- und temperaturbelastbar ist.

WV

Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der scherben- und abreißbeanspruchbar ist.

Dämmstoffkörnung

    Werden auch als lose Schüttungen bezeichnet; sie werden vorzugsweise aus gekörntem Perlitgestein durch einen Blähprozess bei ca. 1000 Grad Celsius gewonnen. Sie eignen sich als trittbelastbare Ausgleichsschüttungen bei unebenen Böden.

Dammstrecke

    Dies ist der Abschnitt eines Schifffahrtskanals oder eines staugeregelten Flusses zwischen zwei Dämmen.

Dämmung

    Unter Dämmung versteht man alle Maßnahmen der Außen- und Innendämmung zur Wärme- und Schalldämmung.

    • Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, die direkt auf das Mauerwerk verlegt wird, und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben.
    • Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann die aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für die Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet. VWS-Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender.
    • Die -->Trittschalldmmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungs-Maßnahme an Bedeutung, z. B. beim Ausbau des Dachgeschosses. Gleiches gilt für die Wärmedämmung des Dachgeschosses . Hier unterscheidet man eine Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und eine Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung. Die Verlegung der Sparrenvolldämmung sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Die Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren die Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen – durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern

Damophon

    Damophon war ein grichischer Bildhauer, er war im 2. Jh. V. Chr. tätig.

Dampf

    Dies ist ein Gas in der Nähe seiner Verflüssigung.

Dampfbehandlung

    Dies ist u.a. ein Verfahren zur Wärmebehandlung des Betons, um die Frühfestigkeit von Betonerzeugnissen zu erhöhen.

Dampfbremse

    Dampfbremsen regulieren das Eindringen von Luftfeuchtigkeit in Bauteile und mindern so deren Durchfeuchtung.

Dampfdichte

    Dies ist die Bezeichnung für die Dampfmenge (Masse) in der Volumeneinheit.

Dampfdichtung

    Dies ist eine Abdichtung gegen Dampf, z.B. Wasserdampf mit z.B. einer -->Dampfsperre.

Dampfdiffusionswiderstandszahl

    Die Dampfdiffusionswiderstandszahl µ bezeichnet den spezifischen Widerstand, den ein Material dem Wasserdampf  vergleichend zu einem Meter Luftschichtdicke entgegensetzt. Sie ist ei