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Dach
Oberer Abschluß eines Bauwerkes zum Schutz gegen die Witterung, es
gibt zB. folgende Arten: Flachdächer, flach geneigte Dächer und Steildäche, letztere werden folgendermaßen unterteilt:
- Pultdach
- Satteldach
- Mansarddach
- Walmdach
- Krüppelwalmdach
- Scheddach oder Sägedach
- Kuppeldach
- Tonnendach
- Zeltdach oder Turmdach
Zum Dach gehören die Dachhaut (Dacheindeckung), die Unterkonstruktion und das Tragwerk.
Dachabdichtung
Eine Dachabdichtung besteht aus einer, über die gesamte Dachfläche reichenden, wasserundurchlässigen Schicht.
Dachablauf
Auch als Dachgully bezeichnet, ist dies, ein zur Abführung von
Niederschlagswasser dienender, Ablauf an der tiefsten Stelle der Dachfläche.
Dachablaufwasser
Das Dachablaufwasser ist das Niederschlagswasser, das von Dachflächen abläuft.
Dachausmittlung
Dachbahnen
Dachbegrünung
Dachbelagbahnen
Dachbahnen werden i.d.R. aus Ethylencopolymerisat-Bitumen, PVC oder
Polyisobutylen, in Dicken con 1 bis 2 mm hergestellt. Es werden auch einseitig kaschierte Dachbahnen angeboten. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit
Dachbinder
Diese werden aus Stahl, Stahlbeton oder auch aus Holz hergestellt,
sie dienen dazu alle anfallenden Lasten (Eigengewicht der Sparren, Dachdeckung.... Schneelasten, Windlasten....) zu tragen.
Dachboden
Dies ist der Raum im Dachgeschoß, direkt unterhalb des Daches.
Dachdeckerhöhe
Dachdeckermörtel
Dachdeckung
Dies ist die äusserste, regenabweisende schicht des Daches, man
unterscheidet weiche Dachdeckung (aus Brettern, Schindeln, Stroh oder Schilfrohr etc.) und harte Dachdeckung aus Schiefer, Dachsteinen, Tafeln, Metall oder Dachpappe etc.
Dachdeckung Flächenlast
Die nachfolgenden Durchschnittswerte der Flächenlasten für Dachdeckungen gelten für 1 m2 Dachfläche ohne Sparren, Pfetten und Dachbinder.
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Ziegel- und Pfannendeckung
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Flächenlast in kN/m2
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Dachsteine aus Beton mit mehrfacher Fußverrippungu.hochliegendem Längsfalz
-bis 10 Stück/m2
-über 10 Stück/m2
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0,50
0,55
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Dachsteine aus Beton mit mehrfacher Fußverrippung u. tief liegendem Längsfalz
-bis 10 Stück/m2
-über 10 Stück/m2
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0,60
0,65
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Biberschwanzziegel 155 mm x 375 mm und 180 mm x 380 mm und ebene Dachsteine aus Beton im Biberformat
-Spließdach (einschließlich Schindeln)
-Doppeldach und Kronendach
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0,60
0,75
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Falzziegel, Reformpfannen, Falzpfannen, Flachdachpfannen
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0,55
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Großformatige Pfannen bis 10 Stück/m2
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0,50
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Kleinformatige Biberschwanzziegelu.Sonderformate (Kirchen-,Turmbiber usw.)
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0,95
|
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Krempziegel, Hohlpfannen
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0,45
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Krempziegel, Hohlpfannen in Pappdocken verlegt
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0,55
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Mönch- und Nonnenziegel (mit Vermörtelung)
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0,90
|
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Strangfalzziegel
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0,60
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Die Flächenlasten gelten, soweit nicht anders angegeben, ohne Vermörtelung, aber einschließlich der Lattung.
Bei einer Vermörtelung sind 0,1 kN/m2 zuzuschlagen.
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Schieferdeckungen
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Altdeutsche Schieferdeckung und Schablonendeckung auf 24 mm Schalung, einschließlich Vordeckung und Schalung
-in Einfachdeckung 0,50
-in Doppeldeckung 0,60
-Schablonendeckung auf Lattung, einschließlich Lattung 0,45
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0,50
0,60
0,45
|
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Metalldeckungen
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Aluminiumblechdach (Aluminium 0,7 mm dick, einschließlich 24 mm Schalung)
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0,25
|
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Aluminiumblechdach aus Well-, Trapez- und Klemmrippenprofilen
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0,05
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Doppelstehfalzdach aus Titanzink oder Kupfer, 0,7 mm dick, einschließlich Vordeckung und 24 mm Schalung
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0,35
|
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Stahlpfannendach (verzinkte Pfannenbleche)
-einschließlich Lattung
-einschließlich Vordeckung und 24 mm Schalung
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0,15
0,30
|
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Wellblechdach (verzinkte Stahlbleche, einschließlich Befestigungsmaterial)
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0,25
|
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Faserzement-Dachplatten
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Deutsche Deckung auf 24 mm Schalung, einschl. Vordeckung und Schalung
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0,40
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Doppeldeckung auf Lattung, einschließlich Lattung
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0,38*
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Waagerechte Deckung auf Lattung, einschließlich Lattung
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0,25*
|
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* Bei Verlegung auf Schalung sind 0,1 kN/m2 zu addieren.
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Faserzement-Wellplatten
|
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Faserzement-Kurzwellplatten
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0,24*
|
|
Faserzement-Wellplatten
|
0,20*
|
|
* Ohne Pfetten; jedoch einschließlich Befestigungsmaterial.
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Sonstige Deckungen
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Deckung mit Kunststoffwellplatten (Profilformen nach DIN EN 494), ohne Pfetten, einschließlich Befestigungsmaterial
-aus faserverstärkten Polyesterharzen (Rohdichte 1,4 g/cm3), Plattendicke 1 mm
-wie vor, jedoch mit Deckkappen
-aus glasartigem Kunststoff (Rohdichte 1,2 g/cm3), Plattendicke 3 mm
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0,03
0,06
0,08
|
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PVC-beschichtetes Polyestergewebe, ohne Tragwerk
-Typ I (Reißfestigkeit 3,0 kN/5 cm Breite)
-Typ II (Reißfestigkeit 4,7 kN/5 cm Breite)
-Typ III (Reißfestigkeit 6,0 kN/5 cm Breite)
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0,0075
0,0085
0,01
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Rohr- oder Strohdach, einschließlich Lattung
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0,70
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Schindeldach, einschließlich Lattung
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0,25
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Sprossenlose Verglasung
-Profilbauglas, einschalig
-Profilbauglas, zweischalig
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0,27
0,54
|
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Zeltleinwand, ohne Tragwerk
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0,03
|
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Dachdichtungsbahnen
Hierbei ist besonders auf die Zusammensetzung zu achten, den diese Bahnen unterliegen besonders weit
gespannten Temperaturdifferenzen, es wird unterschieden in wasserableitende und wasserabweisenden Bahnen,
zur Tränkung der Trägerschicht (wie bei -->Polymerbitumen-Schweißbahnen oder -->Dichtungsbahnen) kommt -
->Destillationsbitumen in Einsatz, für anschließende beidseitig aufgetragene Deckschichten wird Oxidationsbitumen verwendet. -->Bitumenbahnenarten. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit
Dachdurchlassmanschette
Dachelemente/-teile
-->First, -->Ortgang, -->Walm, -->Traufe, -->Kniestock, -->Anfallspunkt, -->Grat, -->Kehle, -->Dachgaube, -
->Verfallung
Dachentlüftung
- Installation zur Abfuhr der Abluft von Bad, Küche, Toilette o.ä. über das Dach.
- Belüftung der Dachhaut um Kondensatfeuchte (Feuchteschäden) zwischen Dämmung und Dachaufbau zu verhindern.
Dachentwässerung
Nötige Einrichtung zur funktionalen Entwässerung von Dächern, dies darf nicht durch Schneefall, Vereisungen oder
Laubfall behindert werden.
Dacherker
Auch als Zwerchhaus oder Lukarne betitelt, ist dies ein Dachaufbau mit eigenem kleinen Dach und senkrecht
stehenden Fenster in der Ebene der Außenwand des Gebäudes.
Dachfenster
Dies ist die Öffnung in einem Dach, sie dient zur Beleuchtung und Belüftung, kann auch in einer nicht öffnungsbaren
Ausführung als Lichtband eingebaut sein.
Dachfirst
Dies ist die oberste Kante bei einem Dach, der Dachfirst bildet die Schnittlinie zweier aufeinander treffender
Dachflächen.
Dachflächenfenster
Auch als Gaupe oder Gaube (-->Dachgaube) bezeichnet, ist dies ein Dachaufbau mit senkrecht stehendem Fenster
unter einer angehobenen Dachfläche oder einem kleinen Dach.
Dachformen
Unterscheidung der Dächer nach ihrer geometrischen Form wie Kegel, Kuppel oder Pyramide, die allein oder in
Kombination auftreten können. Für das weiche Dach (z.B. Reet- oder Strohdach) sind das hohe, steile Satteldach,
das zeltförmige Walmdach oder das Krüppelwalmdach typisch. Allgemeine Dachformen -->Dach.
Dachformneigung
Im Straßenbau ist dies das Fahrbahnquerprofil mit Gefälle von der Straßenachse zu den Fahrbahnrändern.
Dachgaube
Dies ist ein Dachaufbau (auch als Dachgaupe oder kurz Gaupe bezeichnet), welcher zum Einbau senkrechter
Fenster erstellt wird (Dachraumbelichtung), es werden folgende Gaubenarten unterschieden:
- Giebelgaube
- Schleppgaube
- Dreiecksgaube
- Walmgaube
- Fledermausgaube
Dachgaupe
Dachgebinde
Dachgeschoß
- Das Geschoß direkt unter dem Dach.
- [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Dachgeschosse
sind Geschosse, deren Kniestockhöhe ein bestimmtes Maß nicht übersteigt.
Dachgesellschaft
Dies ist die Mutter-, Obergesellschaft, bei Konzernen einer Gesellschaft (AG/GmbH), die meist nicht selbst
produziert, sondern nur die Aktien der Tochtergesellschaft verwaltet, die einheitliche Geschäftspolitik des Konzerns sichert und die Finanzierung durchführt.
Dachgully
Dachhäuschen
Bezeichnung für eine Dachgaube, deren Dächer mit Kehlen an die Haupdachflächen anschließen.
Dachhaut
Dies ist die Betitelung für das auf der Unterkonstruktion aufliegende und befestigte Deckmaterial eines Daches, das
je nach dem Grad der Feuergefährdung in harte und weiche Materialien unterteilt wird. Reet, Rohr und Stroh
gehören zu den weichen Deckungen, Holzschindel, Blech, Ziegel und Schindel zu den harten Deckungen.
Dachheizzentrale
Dachheizzentralen sind durch Überdruckkessel und entsprechende Brenner für Öl- und Gasheizungen, die keinen
natürlichen Schornstein mehr benötigen, möglich.
Dachkammer
Dachkehle
Dachkonstruktionen
Aus bauphysikalischer Sicht unterscheidet man sowohl bei Flächdächern als auch bei geneigten Dächer in
belüftete und unbelüftete Konstruktionen:
- belüftete Dachkonstruktionen: hierbei wird der in den Bauteilen enthaltene und der aus dem Gebäudeinneren
nach außen diffundierende Wasserdampf über besondere Luftschichten an die Außenluft abgeführt.
- unbelüftete Dachkonstruktionen: hier sind keine Luftschichten enthalten. Diese Konstruktionsarten sind
daher gegen das Eindringen von Wasserdampf durch Dampfsperren zu schützen.
Dachlatte
Dachluke
Dies sind kleine Dachfenster meist aus Stahlblech, sie dienen zur Belüftung und Belichtung von Dachräumen.
Dachneigung
Dies ist die Neigung einer Dachfläche vom First zur Traufe, die in Prozent oder Grad angegeben werden kann.
Reetdächer sollten beispielsweise mindestens eine Dachneigung von 45 Grad bis 50 Grad haben.
Dachpappe
Dieser Baustoff dient zur Abdichtung des Daches, es handelt sich hierbei um eine Teer- oder Bitumen getränkte
Wollfilz- oder Rohpappe. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit
Dachpfanne
Dachplatte
Dies sind i.d.R Faserzementplatten mit Dolanit- (Polyacrylnitril) oder Kurolanfasern (Polyvinylalkohol), Wasser und
Zement. Sie finden zumeist Verwendung bei leichten Dachdeckungen (als Wellplatte), ebene Dachplatten oder Fassadenplatten etc.
Dachrandabschluss
Auch als Dachrandeinfassung betitelt, bezeichnet dieser Begriff allgemein die Ausbildung eines Abschlusses bei
einem Flachdach. Bei einem flach geneigten oder Steildach wird der Dachrandabschluss im Bereich freistehender Giebel als -->Ortgang bezeichnet (das untere, waagerechte Ende als -->Traufe).
Dachrandeinfassung
Dachraum
Bei geneigten Dächern ist dies der Raum zwischen der Unterseite der Dachflächen und der Oberkante der obersten
Geschoßdecke.
Dachreiter
Dachrinne
Rinne zur Entwässerung des Daches, diese werden zur Außen- oder Innenentwässerung von Dächern eingesetzt,
man unterscheidet:
- stehende Dachrinnen, diese stehen auf einer Unterkonstruktion
- hängende Dachrinnen, diese hängen im Rinnenhalter
- liegende Dachrinnen, diese liegen auf einer Saumschicht
Dachschalung
Es wird unterschieden in äußere Schalung (diese dient zur Aufnahme der Dachdeckung) und in innere Schalung,
diese wird innen an die Sparren befestigt und dient z.B. zur Aufnahme von Wärmedämmungen und Verkleidungen aus z.B. Gipskartonbauplatten
Dachschiefer
Dachschiefer-Richtwerte
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Rohdichte in kg/dm³
|
(Rein-) Dichte in kg/dm³
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Wahre Porosität in Vol.-%
|
Wasseraufnahme in M.-%
|
Scheinbare Porosität in Vol.-%
|
Biegezugfestigkeit trocken in N/mm²
|
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2,70 bis 2,80
|
2,82 bis 2,90
|
1,6 bis 2,5
|
0,5 bis 0,6
|
1,4 bis 1,8
|
50 bis 80
|
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Dachschmuck
Dies sind Schmuckelemente auf dem Dach, die sich regional deutlich unterscheiden und meist religiösen oder
mythischen Ursprungs sind.
Dachspließe
- Bei einem Dachspließ (auch Dachspan oder Dachschindel) handelt es sich um ein Deckmaterial aus Holz (oftmals
aus astlosem und leicht spaltbaren Tannenholz). Es kann sich hier auch um handbemalte Kiefernholzschindel handeln.
- Eine Zwischenlage unter die Stoßfugen eines Ziegeldaches (z.B. Bieberschwanzdeckung).
Dachstein
Dachsteine sind in der Form den -->Dachziegeln nachempfunden und aus Beton hergestellt. Meist werden
komplette Systeme angeboten, mit allen nötigen Formteilen und Ergänzungen.
Dachstuhl
Dies ist der, vom Zimmermann aufgebaute, konstruktive Unterbau eines Daches, der je nach Bauweise aus Sparren
, Rofen, Pfetten und Traglattung besteht und zur Auflagerung und Befestigung der -->Dachhaut dient.
Dachstuhlverankerung
Dachüberstand
Dies ist der mit den Sparren und Dachlatten vorgegebene Überstand der Traufe und des Ortganges zur Hauswand.
Je größer der Dachüberstand gewählt wird, desto besser ist der Wittererungsschutz des Hauses, bzw. der Hauswand.
Dachvereisung
Diese tritt auf bei Dächern mit einer unzureichenden Wärmedämmung oder bei Dächern mit einem geschloßenem
Luftraum.
Dachverfallung
Dachziegel
Dachziegel sind aus gebranntem Ton, im Stranpreß- oder Preßverfahren, hergestellt. Es wird folgendermaßen
unterschieden:
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ohne Verfalzung
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eben
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Biberschwanzziegel
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verformt
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Hohlpfanne
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S-Pfanne
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Krempziegel
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Mönch-Nonne-Ziegel
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mit Verfalzung
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eben, mit Seitenfalzen
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Strangfalzziegel
|
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einfache Kopf-, Seiten- und Fußfalze
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Reformpfanne
|
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Doppelmuldenfalzziegel
|
|
mehrfache Kopf-, Seiten- und Fußfalze
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Flachdachpfanne
|
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Verschiebeziegel
|
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Dachziegelfälze
Es wird hier zwischen Wasserfalz (unten liegende Falz beim Ziegel), Deckfalz (dieser liegt über dem Wasserfalz
und überdeckt diesen) und dem Kopffalz (am Ende des Ziegels) unterschieden.
Dadaismus
Kunstrichtung um 1920, auch die Kunstrichtung des Unlogischen genannt.
DafStb
Daidalos
Auch Dädalus genannt, ist in der griechischen Sage ein berühmter Baumeister und Erfinder, er baute zusammen
mit seinem Sohn Ikaros für den Minotauros das Labyrinth.
Dakka
Dalben
Dies sind Einzelpfähle oder auch Pfahlbündel, welche in die Gewässersohle eingespannt sind und zum Anlegen,
Festmachen und Leiten von Schiffen und/oder zum vertikalen Führen von schwimmenden Anlagen wie Schwimmstegen oder auch Pontons dienen.
Dalèn
Der schwedische Physiker und Ingenieur Nils Gustaf Dalèn (1869-1937) erfand das Dalèn-Blinklicht für Leuchttürme
und hat 1912 den Nobelpreis erhalten.
Damaszierung
Dies ist eine spezielle Herstellungsweise von Stahlklingen (Damaszener Klingen) hierbei werden Stäbe
unterschiedlicher Härte und Dicke mehrmals schraubenartig miteinander verschweißt und durch Hämmern gestreckt so dass die Nahtlinien Muster ergeben.
Damm
Erhöhter Weg zur Überquerung von Wasser, Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage.
Dammbalken
Dies ist der Teil eines Revisionsverschlusses, der eine Öffnung in einem Damm horizontal verschließt.
Dammbalkentafel
Dies ist ein Verschlußkörper in einem Damm, der aus einzelnen übereinander liegenden Balken, die zu einer Tafel
zusammengesetzt sind, besteht.
Dämmen
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Definition Dämmen, Dichten, Isolieren
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Dämmen
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Dies betitelt eine Schutzmaßnahme gegen Temperatur- und
Schalleinflüsse. Gedämmt wird gegen Wärme und Schall. Z.B. Wärmedämmung, Dämmstoff, Dämmschicht, Schalldämmung etc.
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Sperren und Dichten
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Dies betitelt eine Schutzmaßnahme gegen Feuchtigkeit. Gesperrt und
gedichtet wird gegen Feuchtigkeit. Z.B. Feuchtigkeitssperre, Sperrschicht, Dichtungsschicht, Dampfsperre, Dachdichtung, Dichtungsbahn etc.
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Isolieren
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Dies betitelt eine Schutzmaßnahme gegen elektrischen Strom. Isoliert
wird gegen Elektrizität. Z.B. Isolierter Draht, Isolierband, Isolierung eines Kabels.
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Randbemerkung: Die Betitelung Isolierung ist generell nicht für eine Dämm- oder Sperrschicht zu verwenden!
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Dämmer
Dies sind Spezialbindemittel zum Herstellen gut fließfähiger Suspensionen, mit denen sich unterirdische Hohlräume
gut bis sehr gut ausfüllen lassen. Dämmer bestehen zumeist aus hydraulischem Bindemittel und tonhaltigem
Steinmehl. Durch den vorhandenen Tonanteil werden eine gute Wasserbindung, eine leichte Pumpbarkeit sowie eine gute Fließfähigkeit erreicht.
Dämmmaterialien
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anorganische Dämmmaterialien
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organische Dämmmaterialien
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künstlich
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natürlich
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Glaswolle Perlite/Blähton Steinwolle Schaumglas
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Neopor Polystyrol (EPS und XPS) Polyurethan
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Schilfrohr Flachs Stroh Kork Kokosfaser Schafwolle Holzfaser/Holzwolle Zellulose
Baumwolle Hanffaser Seegras Gras Getreide
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Dämmputze mit Perlite
Dämmputze mit Perlite werden auch als Perlitputze oder Vermiculitputze bezeichnet und werden in der Regel für
brandschutztechnisch wirksame Bekleidungen von Bauteilen verwendet.
Dämmstoffe
Am häufigsten werden Dämmstoffe für Wärme-/ Kältedämmungen und als Schall- bzw. Trittschallschutz verwendet.
Man unterscheidet anorganisch synthetische (wie Mineralwolle), anorganisch natürliche (wie Perlite, Blähton),
organisch synthetische (wie Polystyrol, Polyurethan-Schaumstoff) und natürliche Dämmstoffe (wie Schilf, Kork,
Baumwolle oder Zellulosefasern). Den Universal-Dämmstoff gibt es nicht, denn während z.B. poröse Dämmstoffe
besonders wärmedämmend sind, weisen dichte den besseren Schallschutz auf. Dieses Problem läßt sich durch die Kombination unterschiedlicher Dämmstoffe lösen.
Dämmstoffkennzeichen
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Kennzeichnung
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Verwendungsbereich/Eigenschaften
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h
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Dies ist ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe, welche über die gesamte Dicke hydrophobiert sind.
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PT
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Abkürzung für einen Wärmedämmstoff mit hoher Abreißfestigkeit und erhöhten Anforderungen an die
Maßhaltigkeit z.B. für Putzträgerplatten.
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s
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Dies ist ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe (ausgenommen die der Kennzeichnung w), welche für
schalldämmende Vorsatzschalen verwendet werden können. Hierbei ist die dynamische Steifigkeit , s` mit anzugeben.
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T
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Abkürzung für Trittschalldämmstoffe.
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TK
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Abkürzung für Trittschalldämmstoffe mit geringer Zusammendrückbarkeit.
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W
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Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der nicht druckbelastbar ist.
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w
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Dies ist ein Zusatzzeichen für Wärmedämmstoffe, welche zur Hohlraumdämpfung in zweischaligen Trennwänden, zu
Schallschluckzwecken oder auch für Vorsatzschalen mit Unterkonstruktionen eingesetzt werden können.
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WD
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Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der druckbelastbar ist (für Wände und Dächer).
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WDS
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Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der besonders druckbelastbar ist (für Sondereinsatzgebiete wie z.B.
Industrieböden).
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WDT
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Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der druck- und temperaturbelastbar ist.
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WV
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Abkürzung für einen Wärmedämmstoff der scherben- und abreißbeanspruchbar ist.
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Dämmstoffkörnung
Werden auch als lose Schüttungen bezeichnet; sie werden vorzugsweise aus gekörntem Perlitgestein durch einen
Blähprozess bei ca. 1000 Grad Celsius gewonnen. Sie eignen sich als trittbelastbare Ausgleichsschüttungen bei unebenen Böden.
Dammstrecke
Dies ist der Abschnitt eines Schifffahrtskanals oder eines staugeregelten Flusses zwischen zwei Dämmen.
Dämmung
Damophon
Damophon war ein grichischer Bildhauer, er war im 2. Jh. V. Chr. tätig.
Dampf
Dampfbehandlung
Dies ist u.a. ein Verfahren zur Wärmebehandlung des Betons, um die Frühfestigkeit von Betonerzeugnissen zu
erhöhen.
Dampfbremse
Dampfbremsen regulieren das Eindringen von Luftfeuchtigkeit in Bauteile und mindern so deren Durchfeuchtung.
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Definition zu Dampfbremse und Dampfsperre bzw. Diffusionsoffen, Diffusionshemmend und Diffusionsdicht
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Benennung der Eigenschaft
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Bezeichnung der Bauteilschicht
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Beispiel
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Sd-Wert [m]
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Diffusionsoffen
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-
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Diffusionsoffene Unterdeckenbahnen, Innenputz, reines
Luftsperrenpapier, Tapete, Rieselschutzpappe, etc.
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Bis 0,5
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Diffusionshemmend
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Dampfbremse
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Die meisten Kunststoff- und Bitumenbahnen, Dampfbremsenfolien/
-membrane, OSB-Platten, etc.
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Über 0,5 bis 1.500
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Diffusionsdicht
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Dampfsperre
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Unperforierte Polyäthylenfolien, alukaschiertes Papier, Glas, Blech,
Bitumenbahnen mit Alueinlage, etc.
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Über 1.500
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Dampfdichte
Dampfdichtung
Dies ist eine Abdichtung gegen Dampf, z.B. Wasserdampf mit z.B. einer -->Dampfsperre.
Dampfdiffusionswiderstandszahl
Die Dampfdiffusionswiderstandszahl µ bezeichnet den spezifischen Widerstand, den ein Material dem
Wasserdampf vergleichend zu einem Meter Luftschichtdicke entgegensetzt. Sie ist eine dimensionslose Größe. Je
kleiner dieser Wert ist, desto leichter kann der Dampf das Material durchdringen. Wird die Dampfdiffusionswiderstandszahl mit der Bauteildicke in Metern multipliziert, erhält man die äquivalente
Luftschichtdicke (sd-Wert). Siehe auch Tabelle unter -->Dampfbremse.
Dampfdom
Dies ist zu einen die Bezeichnung für den (Teil-)Druck des Wasserdampfs in der Luft und zum anderen die
Bezeichnung für den Sättigungsdampf der im Gasraum eines gesättigten Dampfs herschenden Druck.
Dampfdruck
Bei Lacke und Farben ist der Dampfdruck des beigegebenen Lösemittels derjenige Druck seiner gasförmigen Phase
, den diese im thermodynamischen Gleichgewicht mit der flüssigen Phase bei gegebener Temperatur ausübt. Es
besteht also eine direkte Abhängigkeit zwischen der Verdunstung bzw. der Verdunstungsgeschwindigkeit eines Lösemittels zu dessen Dampfdruck bzw. Verdampfungswärme.
Dampfdruckausgleichsschicht
Dampfgaren
Dampfgehärteter Porenbeton
Dies ist ein feinporiger Beton, der aus Zement und/oder Kalk und feingemahlenen oder feinkörnigen,
kieselsäurehaltigen Stoffen unter Verwendung von porenbildenden Zusätzen, Wasser und gegebenenfalls Zusatzmitteln hergestellt und in gespanntem Dampf gehärtet wird.
Dampfhammer
Dampfheizung
Dampfheizungen sind Zentralheizungen und werden in zwei Varianten unterschieden, der Niederdruck
-Dampfheizung und der Hochdruck-Dampfheizung. Im Gegensatz zu den Wasserheizungen mit Wasser als
Wärmeträger, wird bei der Niederdruck-Dampfheizung (Kurzbezeichnung NDD) in dem ebenfalls im tiefsten Punkt
der Anlage stehenden Heizkessel Wasser auf 100°C erhitzt und in Dampf mit bis zu 0,5 bar Betriebsdruck überführt
, der durch Vorlaufleitungen unter Verdrängung der in der Anlage befindlichen Luft in die Heizkörper gelangt und dort
unter Angabe der Verdampfungswärme von ca. 630 Wh/kg Dampf kondensiert. Bei den Hochdruck-Dampfheizungen
dient als Wärmeträger Dampf von 0,5 bis 2 bar. Diese Dampfheizung erzeugt Heizflächentemperaturen von bis zu
130 °C, die für Wohnräume hygienisch nicht tragbar, außerdem nicht zu regeln ist. Eine solche Hochdruckanlage
verlangt eine behördliche Genehmigung und Überwachung sowie eine Aufstellung des Kessels in einem besonderen
Kesselraum. Hochdruck-Dampfheizungen werden meistens nur für gewerbliche Aufgaben verwendet.
Dampfkessel
Dies ist die Bezeichnung für einen Behälter aber auch eine geschlossene Rohranordnung, in der durch die
Einwirkung von Wärme Wasserdampf von höherem als atmosphärischen Druck erzeugt oder Wasser über die dem atmophärischen Druck entsprechende Siedetemperatur hinaus erhitzt wird.
Dampfkraftanlage
Dampfkonvektion
Dies betitelt den Transport von Wasserdampf durch sogenannte Luftleckstellen. Die transportierte Dampfmenge ist
in der Regel bis zu mehreren tausend Mal größer als die durch Diffusion transportierte Menge.
Dampfmischen
Dies ist ein Verfahren, bei welchem dem Frischbeton durch Einmischung von Sattdampf Wärme zugeführt wird.
Dampfsperre
Die Dampfsperre verhindert das Eindringen von Wasserdampf in Materialien, die gegen Feuchtigkeit anfällig sind
(Verrottung) oder deren Funktion bei Durchfeuchtung herabgesetzt ist. Die Dampfsperre wird bei der Innendämmung
von Außenwänden oder Dächern auf der dem Raum zugewandten Seite angebracht. Nur so kann sie das Eindringen
des im warmen Hausinneren entstehenden Wasserdampfes in die Dämmung unterbinden. Die Bewegung des
Wasserdampfes ist immer in Richtung auf die geringere Konzentration gerichtet, es findet demnach ein Ausgleich
verschiedener Konzentrationen statt, i.d.R. von Warm (=hoherWasserdampfpartikeldruck) zu Kalt (=niedriger
Wasserdampfpartikeldruck) - bzw. von Feucht (hohe relative Luftfeuchtigkeit) nach Trocken (= geringere relative Luftfeuchtigkeit).
Dampfstrahlen
Hierbei wird entspannter Wasserdampf eingesetzt, der teilweise an der Oberfläche kondensiert. Durch thermische
Beanspruchung wird die Oberflächenverschmutzung abgelöst.
Dampfstrahlpumpe
Bei dieser Vorrichtung, die zum Saugen und Pumpen dient, wird ein Dampfstrahl mit hohem Druck durch eine Düse
in ein sich verengendes Rohr geblasen, hierbei reißt der Dampfstrahl infolge der hohen Geschwindigkeit die im Rohr befindliche Luft oder das Wasser mit sich fort und erzeugt dadurch einen Unterdruck.
Dance
Georg Dance (1741 – 1825) war ein englischer Architekt des Klassizismus, er erstellte u.a. das Londoner
Gefängnis von Newgate (1769-1778).
Darlehen
Darrdichte
Darren
Darrprobe
Verfahren zur Bestimmung der Oberflächenfeuchte, - hierbei wird eine genau gewogene Materialprobe in einem
flachen Gefäß unter ständigem Rühren bis zur Oberflächentrocknung erhitzt. Der Gewichtsunterschied gegenüber
der Einwaage entspricht dem Feuchtigkeitsgehalt, bezogen auf die Trockenmasse ergibt sich die sogenannte Oberflächenfeuchte in M %.
Darstellende Geometrie
Dies ist ein mathematisches Gebiet, welches sich mit der Darstellung von räumlichen Gegenständen in der Ebene
beschäftigt.
Dasymeter
Datscha
Datsche
In Ostdeutschland übliche Bezeichnung für ein Wochenendhäusschen, abgeleitet von -->Datscha.
Daube
Daucher
Adolf Daucher (auch Dauher genannt) (1460/1465-1523/1524) war ein deutscher Bildhauer der stark von der
italienischen Renaissance beeinflusst wurde, sein Sohn Hans Daucher (1485-1538) war ebenfalls Bildhauer und zu dem Medailleur.
Dauerbrandofen
Andere Bezeichnungen sind Dauerbrenner oder Füllofen, diese Öfen halten das Feuer längere Zeit ohne Nachfüllen
von Brennstoffen und geben gleichmäßig Wärme ab.
Dauerhaftigkeit
Die Dauerhaftigkeit bezieht sich u.a. auf die vorgesehene Nutzungsdauer eines Bauwerks. Sie gilt als sichergestellt,
wenn in diesem Zeitraum bei einer angemessenen Instandhaltung, durch Einhaltung normativer Regeln an die
Bauplanung und Bauausführung keine wesentlichen Verluste der Gebrauchstauglichkeit, Stabilität und Standsicherheit eintreten.
Dauerhaftigkeits- und Tränkbarkeitsklassen von Holz
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Klasse
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Tränkbarkeit beim Kesseldruck-Verfahren
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Dauerhaftigkeit von Kernholz gegen holzzerstörende Pilze
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1
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Gut tränkbar.
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Sehr dauerhaft.
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2
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Mäßig tränkbar, z.B. bei Nadelholz ca. 6 mm Eindringung nach 2 bis 3 Stunden).
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Dauerhaft.
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3
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Schwer tränkbar, 6 mm Eindringung in 3 bis 4 Stunden.
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Mäßig dauerhaft.
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4
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Sehr schwer Tränkbar.
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Wenig dauerhaft.
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5
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-
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Nicht dauerhaft.
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Dauerwohnrecht
Dies ist ein beschränktes dingliches Recht an einem Grundstück, der Berechtigte darf eine auf einem Grundstück
errichtete Wohnung bewohnen oder für sich nutzen.
Dauge
Daumennagel
Oder auch einfach Daumen ist ein Wulstprofil, die Wulst ist hierbei oben etwas nach vorne geneigt.
Davy
Sir Humphry Davy (1778-1829) war ein britischer Physiker und Chemiker, er entdeckte die Elektrolyse und erfand
die im Bergbau verwendeten Sicherheitsleuchten.
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Deambulatorium
Debitieren
Debitor
Deckanstrich
Deckbeschichtung
Eine Deckbeschichtung besteht aus einer oder mehreren Schicht (-en) aus für den jeweiligen Anwendungszweck
geeigneten und auf die darunterliegenden Schichten abgestimmten Beschichtungsstoff. Die Aufgaben der
Deckbeschichtung sind u.a. für den Schutz der darunter befindlichen Schichten und zur Schaffung einer geforderten Oberflächeneigenschaft eines Beschichtungssystems.
Deckbreite
- Bezeichnung für Nutzbreite eines Bahnenproduktes.
- Das Rastermaß der fertig hergestellten Dachdeckung.
Deckbrücke
Dies ist die Bezeichnung für eine Brücke, auf welcher die Fahrbahn über dem Hauptträger liegt.
Decke
- Der meist waagerechter Abschluß eines Raumes.
- Im Strassenbau die oberste Schicht des Oberbaus einer Verkehrsfläche.
Deckelbauweise
Deckenbalken
Deckenblende
Deckendurchbrüche
Dies sind, unter Berücksichtigung der Statik, Aussparungen für den Einbau von Installationen in Gebäuden (durch
die Decken).
Deckengebinde
deckengleicher Unterzug
Auch als Blindbalken bezeichnet ist dies, ein durch Bewehrung verstärkter Bereich einer (Decken-) Platte im
Bereich einer fehlenden lastabnehmenden Unterstützung.
Deckenheizung
Dies ist eine Flächenheizung, welche in die Decke eingebracht ist, und somit die Wärmestrahlung von oben in den
Raum gelangt (deshalb auch als Deckenstrahlheizung bekannt).
Deckenmalerei
Diese wird auch als Gewölbemalerei bezeichnet und benennt das Ausschmücken geschlossener Raumdecken mit
figürlicher oder ornamentaler Malerei.
Deckenixel
Dies ist der Bereich an einer Decke der an die Wand anschließt, die Wand-Deckenecke (Inneneck).
Deckennutzschicht
Oberbegriff für den Bodenbelag, -der Nutzschicht.
Deckenschalttisch
Deckenschalung
Dies ist eine Schalung für das Betonieren von Decken. Bei der Einschalung von massiven Betondecken, z.B.
Stahlbetondecken, werden Schalbretter oder -bohlen, aber auch flächige Schalungselemente wie z.B.
Schalungstafeln, Schalungsplatten verwendet. Abhängig ist die Auswahl der Schalung u.a. von der gewünschten
fertigen Untersicht der Deckenoberflächen und der zu betonierenden Deckenfläche. Bei der Planung einer
Deckenschalung sind u.a. eventuelle Überhöhen, Aussparungen und natürlich die nötige Bewehrung (anfallende
Lasten) etc. zu berücksichtigen. Um die gewünschte Endhöhe zu erhalten muss auch das Schwinden des Betons beim Trocknen (Erhärten) berücksichtigt werden.
Deckenscheibe
Dies sind flächenhafte Deckenkonstruktionen, deren Grundrissdimension wesentlich größer ist als ihre Dicke, wenn
sie in Richtung ihrer Hauptdimension belastet werden.
Deckensteine aus Leichtbeton
Deckenstrahlheizung
Deckentafel
Deckenüberbeanspruchung
Hierbei können durch zu großer Belastung auf der Decke oder durch eine überdimensionierung der Decke
erhebliche Schäden verursacht werden z.B.: Rißbildungen durch zu hoher Kantenpressung oder Verdrehung im Auflagebereich, aber auch Rißbildungen in Trennwänden.
Deckenunterzug
Deckenverspannung
Deckenvollmontage
Dies ist in den meisten Fällen ein Montagesystem, bei welchem die Decke sofort belastet werden kann.
Deckenziegel
Diese Ziegel werden zur Ausführung von nicht zu schweren, schall-, wärme- und brandschutztechnisch günstigen
Deckenherstellungen verwendet; es werden die drei folgenden Arten unterschieden: Deckenziegel statisch mitwirkend, Deckenziegel statisch nicht mitwirkend und Tonhohlplatten (Hohlziegel).
Deckenziegelmaße für Ziegeldecken und Wandtafeln
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Breite b
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mm
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250
|
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Länge l
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mm
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166 bis 500
|
|
Dicke so
|
mm
|
90
|
115
|
140
|
165
|
190
|
215
|
240
|
265
|
290
|
315
|
340
|
|
Deckfähigkeit
Deckfarbe
Dies ist eine Farbe, die die darunterliegende Farbe nicht durchscheinen lässt, das Gegenteil einer Lasurfarbe.
Deckfurnier
Deckkraft
Deckmörtel
Deckputz
Der Deckputz betitelt die oberste Lage eines in einem oder mehreren Arbeitsgängen ausgeführten Putzsystems
oder Putzaufbaus. Z.B. Dispersionsputze werden allgemein ausschließlich als Deckputz eingesetzt während mineralische Putze auch als Grundputze Verwendung finden.
Deckschicht
Im Straßenbau ist dies die widerstandsfähige und verkehrssichere oberste Schicht einer Fahrbahndecke oder eines
Brückenbelags.
Deckstein
Deckungsbeitrag
Deckungsrichtung
Bezeichnung für die Verlegerichtung bei der Dacheindeckung, diese richtet sich nach der Hauptwetterrichtung, -es
wird immer gegen die Hauptwetterseite eingedeckt.
Deckungsrücklass
Der Deckungsrücklass ist in Österreich eine gängige Sicherstellung gegen Überzahlung bei Teilrechnungen. Nach
ÖNORM (B 2110) beträgt er 7% und wird, sofern nicht andere Sicherstellungsmittel vom Auftraggeber genehmigt
werden, von der jeweiligen Rechnung abgerechnet. Der Deckungsrücklass wird i.d.R. mit der Schlussrechnung zur Rückzahlung fällig, wenn er nicht auf einen Haftungsrücklass angerechnet wird.
Deckungsrücklast
Deckverband
Bezeichnung für die Art der Dachdeckung, hier wird im Verband verlegt, d.h. es kommt keine durchlaufende Fuge
von der Traufe zu dem First zustande.
Deckvermögen
Früher auch als Deckkraft oder Deckfähigkeit betitelt bezeichnet dieser Begriff das Vermögen eines pigmentierten
Anstrichstoffes oder auch einer Beschichtung, die Farbe bzw. die Farbunterschiede eines Untergrundes mehr (gutes Deckvermögen) oder weniger gut (schlechteres Deckvermögen) zu überdecken.
Decorated Style
Dedikationsbild
Dies ist die Bezeichnung für die bildliche Darstellung einer feierlichen Übergabe eines Kunstwerks an den Stifter
oder den Auftraggeber (Bauherr).
Defizit
Andere Bezeichnung für einen Fehlbetrag im Sinne von Überschreitung der Einnahmen durch die Ausgaben oder als
Fehlbetrag bei der Kassenkontrolle.
Deflagration
Deformation
Dies ist die Bezeichnung für die Formänderung eines Körpers, durch äussere Kraft (z.B. Dehnung, Torsion) oder
Erwärmung.
Deformationsmessung
Dies ist eine regelmäßig wiederholte Vermessung mit dem Ziel, zeitliche Veränderungen der Lage und Form von
Bauwerken oder anderen Objekten aufzudecken.
Dehnbarkeit
Auch als Felxibilität betitelt handelt es sich hierbei bei Beschichtungen um das Vermögen Längenänderungen eines
Substrates ohne bleibende nachteilige Veränderungen folgen zu können.
Dehnfuge
Dehnung
Dehnungsfuge
Dehnungsmeßstreifen
Dieses Verfahren dient zur verzögerungsfreien Aufzeichnung von Längenveränderungen, diese werden in elektrische
Widerstandsänderungen umgewandelt und aufgezeichnet.
Dehnungssteifigkeit
Meist auf einen Stabquerschnitt bezogen ist dies die Lägskraft dividiert durch die Stabdehnung. Die
Dehnungssteifigkeit ist ein Produkt aus Elastizitätsmodul und Querschnittsfläche.
Dehydratisierung
Dehydrierung
Deich
Deichbruch
Dies ist die völlige oder teilweise Zerstötung eines Deichs durch hydrodynamische oder hydrostatische Belastungen
.
Deichkrone
Deichscharte
Dies ist eine verschließbare Durchführung an einem Deich, z.B. für die Durchführung von Verkehrswegen.
Dekanei
Dekarbonatisierung
Dies ist ein chemischer Vorgang, der u.a. bei karbonhaltigen Zuschlägen im Brandfall zum Versagen von Beton-
und Stahlbetonteilen führen kann.
Dekastylos
Dekompression
Dekonstruktivismus
Dekontaminierbarkeit
Die Dekontaminierbarkeit ergibt sich aus der Überlagerung zweier entgegengesetzter Materialeigenschaften, zum
einen der Fähigkeit, radioaktive Substanzen oberflächlich festzuhalten sowie der Bereitwilligkeit , diese Substanz im Zuge von Reinigungsprozessen wieder abzugeben.
Dekontaminierungsschleuse
Dies ist die Eingangsschleuße für Schutzräume, um z.B. eine Verflüchtigung von Virusbakterien auszuschließen.
Dekorbrand
Dekorputz
Dies ist eine allgemeine Bezeichnung für pastöse -->Deckputze die ausschließlich im Innenbereich angewendet
werden.
Dekorrahmen
De l`Orme
Der französche Architekt Philibert De l`Orme (1515-1570) trug aktiv dazu bei, dass die Baukunst der Antiken in
Frankreich eingeführt wurde.
Deltametalle
Deltoid
Ein aus einer gemeinsamen Grundlinie bestehendes ebenes Viereck aus zwei gleichschenkligen Dreiecken.
Demodulator
Dies ist ein Bauteil, welches den niederfrequenten Anteil eines Signals von seinem Hochfrequenzträger trennt.
Demotage
Dies ist die Bezeichnung für das Zerstören, Zerlegen oder den Abbau von Maschinen, Fabriken, und technischen
Anlagen.
Dendrologie
Denier
Denitrifikation
Unter Denitrifikation versteht man die Fähigkeit von Mikroorganismen, Nitrat zu molekularem Stickstoff umzusetzen.
In der Abwasserreinigung wird durch Nitrifikation und Denitrifikation Ammoniak bzw. Ammonium zu Stickstoff umgewandelt.
Denitrifikationsbecken
Dieses, sowie das -->Nitrifikationsbecken dienen zur biologischen Reinigung von Abwasser. Im
Denitrifikationsbecken wird dem Abwasser-Belebtschlamm-Gemisch unter Rühren nitrathaltiges Kreislaufwasser
aus dem Nitrifikationsbecken zugegeben. Durch den anoxischen Betrieb wird hier das Nitrat abgeschieden und gespalten.
Denkmal
Dies ist die Bezeichnung für alle erhaltungswürdigen Gegenstände der Natur, der Kunst und der Geschichte.
Denkmäler im Sinne des Denkmalschutzgesetzes sind Sachen, Sachgesamtheiten oder Sachteile an deren Erhalt
aus künstlerischen, geschichtlichen, wissenschaftlichen, technischen oder städtebaulichen Gründen ein
öffentliches Interesse besteht. Bei Gebäuden wird i.d.R. ein gewisses Alter (i.d.R. mehr als 20 Jahre) gefordert
damit sich das langfristig angelegte, öffentliche Erhaltungsinteresse bilden kann, demnach reichen das Vorhandensein einer alleinigen Seltenheit oder des Alters allein nicht dafür aus.
Denkmalschutz
Auch Denkmalpflege, dies sind alle Maßnahmen zur Erhaltung und Pflege von kunst und kunsthistorisch wertvollen
Werken der Architektur, Plastik, Malerei und des Kunstgewerbes. Nach dem BauGB (§ 1) sind bei der Aufstellung
von Bauleitplänen die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege in jedem Fall zu berücksichtigen.
Wenn eine Gemeinde die Denkmaleigenschaften einer baulichen Anlage und eines Grundstücks mit parkartigem
alten Baumbestand nicht erkennt, kann dies die Nichtigkeit eines Bebauungsplans wegen eines sogenannten Abwägungsausfalls zur Folge haben.
Denudation
Depassivierung
Dies ist der Verlust des Korrosionsschutzes von Stahleinlagen in Betonbauteilen. Dieser Vorgang ist bedingt durch
Carbonatisierung der Betondeckung oder Belegung der Stahloberfläche mit Chlorionen.
Deponie
Deponieabdichtung
Eine solche Abdichtung besteht i.d.R. aus Basis- und Oberabdichtung und umschließt den gesamten
Deponiekörper.
Deponiebetrieb
Dies ist ein Sammelbegriff für alle auf der Deponie bei der Ablagerung von Abfällen ablaufenden Vorgänge.
Deponiebetriebsformen
Die Form der Einbautechnik und die abzulagernden Stoffe und Komponenten sowie die Abfallqualitäten führen zu
folgenden Einteilungen:
- Sonderabfalldeponie
- Ballendeponie
- Verdichtungsdeponie
- Rottedeponie
- Inert- und Monodeponie
Deponieformen
Deponiegase
Deponiegasnutzung
Dies ist die Verbrennung von Deponiegasen zur Erzeugung von Heiz- und Prozesswärme sowie von elektrischer
Ernergie.
Deponieklassen
- Deponieklasse 0: Bodendeponie
- Deponieklasse 1: Mineralstoffdeponie
- Deponieklasse 2: Reststoffdeponie
- Deponieklasse 3: Sonderabfalldeponie
- Deponieklasse 4: Untertagedeponie; in anderen Gesteinen als Salzstein
Deponieplanum
Deponiesickerwasser
Dies ist der Oberbegriff für alle, mit dem Abfallgut in Berührung gekommenen Wässer.
Depotstoff
Derbstangen
Dermal
Derrick
Dies ist ein Drehkran der aus einem Mast, bzw. Standbaum und einem verstellbaren Ausleger, bzw. Schwenkbaum
besteht.
Desinfektion
In der Abwassertechnik u.a. wird hier das Abtöten oder Inaktivieren von Erregern übertragbarer Krankheiten
angesprochen.
Desinfektionsmittelbeständigkeit
Dies ist die Beständigkeit von Anstrichen gegenüber flüssigen Chemikalien, hierbei wird unterschieden zwischen
zeitlich begrenzter Beständigkeit und langzeitiger Beständigkeit.
Desjatine
Veraltetes russisches Flächenmaß, etwa in der Größenordung eines Hektars.
Desodorierung
Diese Begrifflichkeit betitelt gezielte Maßnahmen bei welchen Geruchsträger, wie z.B. die Anteile an nicht
polymerisierten Monomeren (sogenannte Restmonomere) in Kunststoffdispersionen, zu überdecken, zu entfernen oder im besten Fall zu zerstören.
Desoxydation
Desquamation
De Stijl
Dies ist eine, 1917 gegründete, niederländische Künstlervereinigung um Piet Mondriaan und Theo van Doesburg.
Destillationsbitumen
dies ist ein weiches bis mittelhartes Bitumen, welches bei der gewöhnlichen Destillation von Erdöl gewonnen wird
(dies geschieht unter einem geringen Vakuumen).
Destillieren
Hier ist das Trennen von Stoffen mit unterschiedlichen Siedepunkten durch Erhitzen und Rückkühlen der Dämpfe zu
verstehen. Um eine hohe Reinheit des Destillats zu erreichen, wird dieser Vorgang mit dem aufgefangenem Destillat mehrfach wiederholt.
Destruktion
Detachur
Unter Detachur versteht man die Entfernung von Flecken aus Geweben mit Hilfe verschiedener chemischer Mittel.
Detailvermessung
Dies ist eine Vermessung von Objekten mit geringer räumlicher Ausdehnung, so dass als Bezugsfläche eine
Horizontalebene benutzt werden kann.
Determinante
Detonation
Dies ist eine Explosion mit Überschallgeschwindigkeit, welche durch eine Stoßwelle charakterisiert wird.
Deutsche Bauweise
Deutscher Binder
Die neuere Ausführung eines Scherenjochs, bei diesem Dachbinder werden links und recht auf die Scheren und
mittig im Schrenkreuz senkrechte Stüzen nach oben angeordnet
Deutsches Band
Auch Zigzagfries genannt ist hierbei die Ornamentierung durch übereinander liegenden horizontal aufgebrachten
zigzag Reihen angeordnet
Deutsches Institut für Bautechnik
Kurzbezeichnung: DIBt. Dies ist die, für die europäische technische Zulassung zuständige Stelle, die im Auftrag
des Bundes auch in dem nach der Bauproduktenrichtlinie wirkende Gremium, aus den von den EU-Mitgliedstaaten
bestimmte Zulassungsstelle mitarbeitet. Ebenso ist der DIBt zuständig für nationale Zulassungen und publiziert, im Einvernehmen mit den obersten Baubehörden der Bundesländer, Bauregellisten.
Deutsches Institut für Normung
Devisierung
Dies ist, z.B. in der Schweiz, der gängige Begriff für eine Ausschreibung. Also eine Beschreibung mit einer
detaillierte Auflistung der einzelnen Baukomponenten durch einen entsprechenden Planer, die als Grundlage für Angebote (Preisofferten) der Unternehmen dient.
Devonischer Kalkstein
Dieser Kalkstein stammt ursprünglich aus dem Devon (benannt nach der engl. Grafschaft Devonshire) und entstand
vor ca. 400 Mio. Jahren. Die dort entstandenen Kalkstein- und Dolomitlagerstätten zeichnen sich durch einen teilweise hohen Reinheitsgrad und einer Erstreckung über große Bereiche aus.
Dewar
Der schottische Physiker James Dewar erfand 1893 die Thermoskanne, ein doppelwandiges Gefäss mit einem
vakuumisolierten Zwischenraum.
Dezentrale Warmwasserversorgung
Bei der dezentralen Versorgung, auch verbrauchsnahe Versorgung genannt, wird das Wasser direkt an den
Entnahmestellen mit den dort installierten Geräten erwärmt. Als Energieträger kommen hier Strom und Gas zum Einsatz.
Dezibel
Maßeinheit der Lautstärke; nach dem englischen Physiker G. Bell (1847-1922) - ein Dezibel ist der zehnte Teil
eines Bel.
Dezil
Dezimale Maße
Dezimeter
Längenmaß, Abkürzung dm; 1 dm = 0,1 m = 10 cm = 100 mm
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DF
DFF
Abkürzung für diffusionsoffene, feuchteausgleichende Faserdämmplatte.
DFG
Abkürzung für Deutsche Forschungsgemeinschaft. Dies ist eine Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft und
Forschung in der Bundesrepublik Deutschland.
DFK
DFL
DFP
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DG
- Abkürzung für Dachgeschoss.
- Abkürzung für Durchgangsgüterzug.
DGB
DGG
- Abkürzung für Deutsche Geologische Gesellschaft.
- Abkürzung für Deutsche Geophysikalische Gesellschaft.
- Abkürzung für Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften.
- Abkürzung für Deutsche Glastechnische Gesellschaft.
DGL
DGM
DGR
Abkürzung für Dangerous Goods Regulations. Dies ist ein Regelwerk für den Transport gefährlicher Güter im
Luftverkehr und besteht aus 2 Teilen:
- DGA 1: Dangerous Goods Regulations exklusive radioaktive Stoffe.
- DGA 2: Dangerous Goods Regulations für radioaktive Stoffe.
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DHDN 90
Abkürzung für deutsches Hauptdreiecksnetz 1990. Dies bildet die Grundlage für das deutsche Lagefestpunktnetz
trigonometrischer Punkte der Landvermessung seit der Wiedervereinigung.
DHHN 92
Abkürzung für deutsches Haupthöhennetz 1992. Dieses Höhenfestpunktnetz wurde durch Neuausgleichung von
Nivellementsdaten der östlichen und westlichen Bundesländer zur Zusammenfassung der unterschiedlichsten Höhensysteme in West- und Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung geschaffen.
DHM
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