Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Dochtwirkung

    Dies ist die Bezeichnung für die Weiterleitung einer brennbaren Flüssigkeit durch Kapillarwirkung über oder auf einem feingliedrigen oder auch fasrigen Material, womit die Entzündung oder Verbrennung gefördert wird.

Dock

    Dies ist eine Anlage, die zur Aufnahme von schwimmfähigen Bauelementen oder Schiffen, zu deren Instandsetzung oder Bau im Trockenen dient.

Dodekastylus

    Tempel mit zwölf Säulen an einer Front.

Dodona

    Dies ist die berühmteste Orakelstätte (neben Delphi) des Altertums in Epirus.

Dogger

    -->Gesteinsbildung

Dohlenschutzgitter

    -->Kaminschutzgitter

Dolde

    Dies ist die Bezeichnung für den Blütenstand, bei welchem von einem Punkt der Hauptachse mehrere fast gleich lange Seitenachsen ausgehen.

Dollen

    Dies sind Dübel, welche zur Verbindung von Hilfkonstruktionen dienen und somit Verschiebungen verhindern sollen, sie werden in die zu verbindenen Teile jeweils halb eingebracht und zusammengesteckt.

Dollmann

    Der Architekt Georg Dollmann (1830-1895) wurde durch seine Schlossbauten unter König Ludwig II von Bayern bekannt.

Dolomit

    • Chemisches Sedimentgestein, als Kalkgestein verschiedenfarbig hell, manchmal geadert oder gefleckt, dicht bis kristallin, gut bearbeitbar, verwitterungsgefährdet.
    • Aus chemischer Sicht zum Beispiel für Beschichtungen, ein Doppelcarbonat von Calcium und Magnesium mit der Summenformel CaCO3 x MgCO3. Bei Beschichtungen wird es als Füllstoff mit guten Beständigkeitseigenschaften eingesetzt.

Dolomitkalk

    Dieser aus Dolomit gebrannte Kalk hat ähnliche Eigenschaften wie der Weißkalk, er ist allerdings nicht so ergiebig. Dolomitkalke werden in „halbgelöschte Dolomitkalke“ und „vollständig gelöschte Dolomitkalke“ eingeteilt.

Dolomitkalkhydrat

    Dolomitkalkhydrat gehört zu den gelöschten Kalken und besteht hauptsächlich aus Calziumhydroxid, Magnesiumhydroxid und Magnesiumoxid.

Dolomitstein

    -->Kalkstein

Dom

    Dies ist eine andere Bezeichnung für Münster oder die Haupt-, Bischofs- bzw. Metropolitankirche.

Domikalgewölbe

    Kuppelartig überhöhte Gewölbeform mit Diagonal- und Scheitelrippen.

Domizil

    U.a. Bezeichnung für Wohnsitz.

Donjon

    Wehrturm einer französischen Burg.

Donner

    Der Österreicher Georg Raphael Donner (1693-1741) war ein Bildhauer zwischen Barock und Klassizismus.

Doppelantentempel

    Dies ist ein Antentempel der in der Ausführung auf Front und Rückseite identisch ist.

Doppelbindung

    Dies ist die Bezeichnung für die Bindung zweier Atome durch je zwei Valenzen.

Doppelboden

    Dies ist ein Boden, der aus Ständern und daraufliegenden Bodenplatten hergestellt ist. Doppelböden dienen zur Unterbringung von Installationen wie z.B. Versorgungs- und Anschlußelementen.

Doppeldach

    Hierbei wird zur Verbanddeckung eine Doppeldeckung im First- und Traufbereich erarbeitet.

Doppeldachdeckung

    Bei dieser Art der Dachdeckung wird jedes Gebinde durch die beiden folgenden überdeckt.

Doppelfalzdach

    Dies ist eine Eindeckungsart eines Metalldachs. Die einzelnen Blechbahnen werden mit einem Doppelfalz miteinander verbunden und so gegen eindringendes Wasser abgedichtet.

Doppelfalzziegel

    Dachziegel mit Verfalzung, dieser hat wie der -->Muldenfalzziegel eine flache Mulde auf der Oberfläche, jedoch keine Mittelrippe.

Doppelfenster

    Dies ist z.B. ein Kasten- oder Verbundfenster mit zwei hintereinander liegenden Glasebenen, also mit Innen- und Außenflügel.

Doppelhaus

    -->Reihenhaus. Aus planerischer Sicht ist ein Doppelhaus dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gebäude durch ein Aneinanderbauen zu einer Einheit, jedoch funktional selbstständig, zusammengefügt werden. Hierbei können die Gebäude durchaus auf jeweils eigenen Grundstücken stehen.

Doppelherzstück

    Im Schienenbau ist dies ein Bauteil im Bereich der Schienenüberschneidungen bei Kreuzungsweichen und Kreuzungen.

Doppelkreuzverband

    Bei diesem Backsteinverband (Ziegelverband) sind die Verbandslagen  mit Halb- und Ganzsteinen im Wechsel durch eine reine Ganzsteinlage ( jede 4.Lage) ergänzt.

Doppelmuldenfalzziegel

    Dies ist eine alte Dachziegelform mit doppelten Kopf- und Seitenfalzen und zwei Mulden zur Wasserführung.

Doppelschleuse

    Dies ist eine Schiffsschleuse mit zwei nebeneinander liegenden Schleusenkammern, die durch eine sogenannte Mittelmauer voneinander getrennt sind.

Doppelteppiche

    Dies sind gewebte Schnittpolteppiche (-->Schnittpol) die als Ober- und Unterware durch aufschneiden einer in einem Arbeitsvorgang hergestellten “Doppelware” (auch Doppeltournay genannt) entstanden sind.

Doppeltournay

    -->Doppelteppiche

Doppelverglasung

    Verglasung mit zwei hintereinander liegenden, einfachen Glasscheiben.

Doppelzentner

    Dies ist eine alte, deutsche Gewichts-(Masse)Einheit; Kurzzeichen dz; Einheit: 1 dz = 100 kg.

Dorf

    Dies ist eine ländliche Gruppensiedlung, welche mehr oder weniger geschlossen erbaut wurde und wenigstens 12-15 Wohnhäuser enthält, es wird zwischen folgenden Formen unterschieden: Haufendorf, Straßendorf, Angerdorf, Reihendorf und Rundling.

Dorfgebiet

    Laut BauNVO (§ 5) dienen Dorfgebiete der Unterbringung von Wirtschaftsstellen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, dem Wohnen und der Unterbringung von nicht wesentlich störenden Gewerbebetrieben. Sie dienen ebenso der Unterbringung von der Versorgung des Gebietes dienenden Handwerksbetrieben.

Dorische Säulenordung

    Ohne Basis, Schaft mit Koneluren, Anuli kurz vor dem Kapitell, Kapitell mit Wulst (Echinus) und Druckplatte (Abakus), Architrar, Fries: Triglyphe und Metope. Dorische Tempel sind zu sehen in Sizilien (Hera-Tempel) oder auch der Poseidontempel in Süditalien  - Älteste griechische säulenordung.

Dormitorium

    Bezeichnung für einen Klosterschlafsaal.

Dornstein

    Dies ist der in den Gradierwerken auf dem Reisig der Saline entstehende Niederschlag von Magnesium-, Calciumsulfat sowie carbonat.

Dosenschneider

    Dies ist ein Werkzeug, mit welchem man Elektroauslässe bei Gipskartonplattenverkleidungen herausschneidet.

Dosimeter

    Meßgerät zur Bestimmung der aufgenommenen Radioaktivität z. B. bei einem in einem Atomkraftwerk arbeitenden Menschen.

Dosse

    Bei Furnieren eine weitere Bezeichnung für eine -->Blume.

Douglasie

    Das feste Holz ist weich, mit geringem Harzgehalt, grobfaserig, sehr zäh und dauerhaft. Es lässt sich leicht spalten, gut messern, schälen und normal verarbeiten, wenig schwindend, gut leimen und lackieren. Verwendungsbereich: Furnier- und Sperrholzindustrie, Konstruktionsholz für hohe Beanspruchung, Wandverkleidungen, Eisenbahnschwellen und im Schiffbau.Es dient auch der Zellstoffindustrie.

Doussiè

    Holzart. Das harte Holz ist sehr dauerhaft, druck- und biegefest, schwindet wenig, ist säurebeständig und witterungsfest. Es lässt sich messern, schälen und gut verleimen Verwendungsbereich: Fenster, Türen, Parkett, Labor- und Werktische, Parkett und in der chemischen Industrie als Fässer.Möbel, Furnier, Schiff und Waggonbau und Eisenbahnschwellen.

Douzuki-Säge

    Dies ist eine japanische Handsäge. Diese Säge funktioniert ausschließlich auf Zug, wodurch die Sägeblätter wesentlich dünner und härter ausgeführt werden können wie übliche Handsägeblätter. Die Douzuki-Säge ist eine Feinhandsäge mit Rücken.

Doxale

    Z.B. eine Kirchenschranke in einer Barockkirche oder eine Chor- oder Orgelempore.

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Drahtanker

    Dies ist ein Verbindungselement welches zur Verbindung von Mauerwerksschalen dient. Hergestellt wird dieses aus nichtrostendem Stahl. Anzahl und Durchmesser der Drahtanker bei zweischaligem Mauerwerk werden wie folgt vorgegeben:

 

Anzahl je m²

Durchmesser

Anstand der Mauerwerksschalen
über 12 bis 15 cm

7
oder 5

4 mm
5 mm

Abstand über 7 bis 12 cm oder
Wand mehr als 12 m über Gelände

5

4 mm

Anstand unter 7 cm und Wand
unter 12 m über Gelände

5

3 mm

An allen freien Rändern wie z.B. Öffnungen, Dehnfugen, Ecken etc.

zusätzl. je laufenden m
3

3 bzw. 4 mm

Drahtbinder

    Werkzeug zum zusammendrehen von Bindedraht, z.B. bei der Erstellung von Bewehrungskörben, auch Drahttrödler genannt.

Drahtgewebe (Putze)

    Dient als Armierungsgewebe bei Putzen (in den Putz eingelegt), oder als Putzträger (auf den Untergrund mit Abstand befestigt).

Drahtglas

    Dies ist ein Rohglas (Gußglas) mit punktgeschweißter Drahteinlage, verwendet wird dieser z.B. für Oberlichter, Fenster oder Dachdeckungen.

Drahtornamentglas

    Dies ist ein Ornamentglas (Gußglas) mit punktgeschweißter Drahteinlage.

Drahtputzdecke

    Auch Rabitzdecke genannt, dient zur Erstellung von Gewölbedecken oder anderer nicht  oder gering belasteter Decken, mit Hilfe von Abhängern wird das Rabitzgewebe an der Decke befestigt und anschließend verputzt.

Drahtschotterkasten

    Dies ist ein kastenförmiger Körper aus einem versteiften Drahtgeflecht, der mit Schotter, Steinen oder grobem Kies gefüllt ist. Drahtschotterkästen dienen zur Sicherung steiler Böschungen oder von Böschungsfüßen.

Drahtseil

    Dies ist ein aus dünnen Drähten bestehendes Seil von höchster Zugfestígkeit, die Drähte werden um ein Hanfseil oder einen Draht (Seele) mit Hilfe einer Verseilmaschine verdrillt. Das Drahtseil ist in hohem Grad biege- und zerreißfest.

Drahtspiegelglas

    Dies ist ein verzerrungsfreies, durchsichtiges Flachglas mit einer planparallelen Oberfläche und einer  punktgeschweißter Drahteinlage.

Drahttrödler

    -->Drahtbinder

Drahtziegelgewebe

    Dies ist ein Putzträger aus einem Drahtnetz, bei welchem aufgepreßte, durch Brennen verfestigte Tonkörper angebracht sind; dient als feuerfeste Ummantelung von Holz, Stahl, Decken etc.

Dränage (Drainage)

    Mit diesem Begriff werden alle Maßnahmen zusammengefaßt, die Oberflächenwasser oder Stauwasser (z. B. entstanden durch Hangwasser) vom Bau ableiten. Um eine gut funktionierende Ableitung des Oberflächenwassers von gepflasterten Flächen zu gewährleisten, müssen entsprechende Entwässerungsrinnen eingebaut werden. An der Kellerwand leiten Dränmatten oder Dränplatten das Wasser ab. Um das Wasser von Feststoffen zu befreien, sind Dränmatten in der Regel mit einer Filterschicht versehen. Die Filterung kann auch durch ein zusätzliches Filtervlies übernommen werden. Das abgeleitete Wasser wird in Dränrohren gesammelt und abgeführt. Dränrohre mit einem Filtermantel (Kunststoff- oder Kokos-Faser) werden als Vollfilterrohre bezeichnet. Unter Fliesenbelägen von Balkonen und Terrassen sorgt eine Flächendränage (Dränmatte) für die Ableitung von eindringendem Sickerwasser.

Dränanlage

    -->Dränage

Dränasphaltschicht

    Auch als offenporige Asphaltschicht betitelt ist dies eine Asphaltschicht aus offenporigem Mischgut mit großem Hohlraumgehalt und untereinander verbundenen Makroporen.

Dränbeton

    Dies ist ein Einkornbeton mit einem großen Anteil an untereinander verbundenen, durchgängigen Hohlräumen zum Ableiten von Wasser.

Dränelemente

    Baustoffe für Dränelemente können sein:

Bauteil

Ausführungsart

Baustoff

Filterschicht

Schüttung

Mineralstoffe wie Sand und Kies

Geotextilien

Filtervliese wie z.B. ein Spinnvlies

Sickerschicht

Schüttung

Mineralstoffe wie Sand und Kies

Einzelelemente

Dränsteine z.B. aus haufwerksporigem Beton, Dränplatte z.B. aus Schaumkunststoffen, Geotextilien z.B. aus Spinnvlies

Dränschicht

Schüttungen

Kornabgestufte Mineralstoffe, Mineralstoffgemische wie z.B. Kiessand mit einer Körnung von 0/8 mm Sieblinie A oder 0/32 mm Sieblinie B32

Einzelelemente

Dränsteine z.B. aus haufwerksporigem Beton, Dränplatten aus Schaumkunststoffen. Beides ggf. ohne Filtervlies

Verbundelemente

Dränmatten aus Kunststoff z.B. aus Höckerprofilen mit einem Spinnvlies, wirrgelegt mit Nadelvlies, Gitterstruktur mit Spinnvlies

Dränrohr

Gewellt oder glatt

Aus Beton, Faserzement, Kunststoff, Steingut oder Ton mit Muffen

Gelocht oder geschlitzt

Allseitig gelocht als Vollsickerrohr oder seitlich, bzw. oben gelocht als Teilsickerrohr

Dränrohr mit Filtereigenschaften

Rohre aus Kunststoff mit einer Ummantelung oder Rohre aus haufwerksporigem Beton

Drän-HGT

    Dies ist eine hydraulisch gebundene Tragschicht mit einem großen Anteil an untereinander verbundenen, durchgängigen Hohlräumen zum Ableiten von Wasser.

dränierter Versuch

    Dies ist der Versuch zur Bestimmung der Festigkeit von Böden, bei denen der Porenwasserdruck in der Probe durch Entwässerung abgebaut wird.

Dränleitung

    Dies ist eine Leitung mit einer durchlässigen Wandung und/oder durchlässigen Stößen zur Entwässerung des Baugrundes oder zur Aufnahme von Sicker- und Rieselwasser.

Dränrohre

    Sind unglasierte, Muffenfreie und aus kalk- und Mergelfreiem Ton hergestellte Rohre, sie werden in einer Strngpresse geformt und werden meist zur Entwässerung von Wiesen, Mooren etc. verwendet.

Dränung

    Dies ist der Begriff für die Entwässerung von Bodenschichten durch Sickerleitungen, Sickerschlitze, Sickerschichten oder Sickerstränge etc.

Drehautomat

    Dies ist eine Werkzeugmaschine die zur Serienfertigung von Drehteilen gleicher Abmessungen dient und elektromechanisch gesteuert wird.

Drehbank

    Auch Drehmaschine genannt ist dies eine Werkzeugmaschine zur spanabhebenden Bearbeitung von Werkstücken.

Drehbühne

    Dies ist der drehbare Teil eines Bühnenbodens, er ist in verschiedene Sektoren aufgeteilt, hierbei können die Zuschauer jeweils nur einen Sektor einsehen.

Drehbohrer

    • Verfahren in der Erdbohrtechnik zum Lösen und Entwässern des Bohrguts.
    • Verfahren in der Gesteinsbohrtechnik zum Lösen des Bohrguts in der Bohrsohle, durch kerben, spanen oder schleifende Beanspruchung.

Drehfeder

    Dies ist ein Rechenmodell für eine Verbindung zwischen zwei Bauteilen, die eine Relativverdrehung zulässt mit der Eigenschaft, dass ein Moment proportional zum Relativdrehwinkel entgegen der Bewegungsrichtung auftritt.

Drehfederkonstante

    Dies ist ein Moment dividiert durch den Relativdrehwinkel bei einer Drehfeder. Drehfedergesetz: Relativdrehwinkel = Moment : Drehfederkonstante.

Drehfeld

    Dies ist ein magnetisches Feld, das mit gleichbleibender Geschwindigkeit eine Achse umläuft und dessen Stärke konstant ist, hierbei entstehen durch Überlagerungen mehrere Wechselfelder -->Drehstrom.

Drehformgips

    Drehformgips wir in der feinkeramischen Industrie zur Herstellung von Tassen, Tellern und anderen rotationssymetrischen Produkten verwendet. Dieser Gips zeichnet sich insbesondere durch erhöhte Festigkeit und gutes Trocknungsverhalten aus. Selbige Eigenschaften werden durch entsprechende Mischungen aus Alpha- und Beta-Halbhydraten erreicht.

Drehherz

    Dies ist ein Hilfswerkzeug zum Einspannen von Arbeitsstücken, die sich von einem Drehbankfutter nicht fassen lassen.

Drehimpuls

    Andere Bezeichnung hierfür ist Drall, bei der Drehung eines Massenpunktes um eine Achse das Produkt aus dem momentanen Abstand des Punktes von der Achse und seinem momentanen Impuls. Einheit: Newtonmetersekunde; 1m*m*s= 1kg*m2 *s-1.

Dreh-Kippfenster

    Fenster welches mit einem drehbaren Einhandverschluß gekippt oder ganz geöffnet werden kann.

Drehkreuz

    Dies ist ein in einem Eigangsbereich angeordnetes drehbares Kreuz, hierbei kann nur immer eine Person eintreten.

Drehmaschine

    -->Drehbank

Drehmoment

    Auch Kraftmoment, hier wird das beanspruchte Teil auf Verdrehung belastet, wird auch Drill- oder Torsionsmoment genannt, Einheit: Newtonmeter; 1N*m= 1kg*m²*s-1.

Drehmomentschlüssel

    Dies ist ein Schraubenschlüssel (meist als Ratschenschlüssel) welcher eine exaktes Anziehen von Schraubverbindungen ermöglicht, durch eine Skala auf der das Anziehdrehmoment erkennbar ist, kann die genaue Kraft eingestellt werden.

Drehscheibe

    Dies ist ein Gleisstück, welches auf einer brückenartigen, im Kreis drehbaren Scheibe (Stahlkonstruktion) angebracht ist und zur Umsetzung von Schienenfahrzeugen dient. Auch eine Töpferscheibe wird so betitelt.

Drehspulinstrument

    Dies ist ein elektrisches Messgerät zur Messung von Strom und Spannungen, dies ist nur bei Gleichstrom verwendbar.

Drehstrom

    Dieser Strom wird hauptsächlich für Maschinen mit größerer Leistung angewendet (hier als 3- Phasen Wechselstrom mit 380 Volt) bei z.B. Putzmaschinen etc... wird durch die Phasenfolge die Drehrichtung bestimmt.

Drehtüre

    Dies ist eine Türe die in der horizontalen Schnittansicht ein Kreuz ergibt es können nur immer eine gewisse Anzahl an Personen durch diese drehbare Konstruktion eintreten, Vorteil dieses, oft in viel belaufenen Gebäuden benutzen, Türsystems, ist daß durch das drehen immer der eigentliche Eingang zugluftsicher verschlossen ist.

Drehung

    Andere Bezeichnung für Rotation, Drall, Draht oder Torsion.

Drehverschiebungsverfahren

    Dies ist ein spezielles Verschiebungsgrößenverfahren, bei welchem zur Formulierung des Gleichgewichts Verformungszustände betrachtet werden, die aus einer Kombination von Knotenverdrehung und Knotenverschiebung bestehen.

Drehwaage

    Auch Torsionswaage genannt, mit diesem Gerät können kleinste Drehmomente gemessen werden.

Drehwinkel

    • Beim Querschnittsdrehwinkel ist dies der Winkel zwischen Querschnitt in verformter und unverformter Lage.
    • Beim Stabdrehwinkel ist dies der Winkel zwischen der Sehne des verformten Stabes und dem unverformten Stab.
    • -->Drehwinkelverfahren

Drehwinkelverfahren

    In der Statik ist dies ein spezielles Verschiebungsgrößenverfahren für Stabwerke mit vernachlässigten Längskraftverformungen (Längenänderungen, mit Ausnahme der eingeprägten Längenänderungen wie z.B. durch eine Temperatureinwirkung), was wiederum u.a. zu einer Verminderung der Knotenverschiebungsfreiheiten führt, da ein oder mehrere Gruppen von Knotenverschiebungen über die Mechanik des Stabwerk-”Gelenk”- systems miteinander gekoppelt sind. Aufgrund dessen, dass hierbei alle geometrischen Unbestimmten zu unbekannten Drehwinkeln werden, wird das Verfahren Drehwinkelverfahren genannt. Man spricht beim Drehwinkelverfahren auch von einer vereinfachten Variante des Formänderungsgrößenverfahrens.

Drehzahl

    Einheit. je sekunde; 1s -1 = 60 min -1.

Drehwuchs

    Holzfehler: Holzfasern verlaufen wendelförmig; verarbeitetes Holz wird Windschief. Der Baum dreht sich schon beim wachsen um die eigene Achse. Bei drehwüchsigen Bäumen die zur Furnierherstellung verwendet werden, wird das Furnier häufig herausgesägt.

Dreieck

    Dies ist eine von drei Geraden begrenzte Figur, es werden folgende Dreiecksarten unterschieden: spitzwinkliges Dreieck (alle Winkel sind kleiner als 90°), rechtwinkliges Dreieck (ein Winkel hat 90°, die ihn begrenzenden Seiten heißen Katheten, die gegenüberliegende Hypothenuse), stumpfwinkliges Dreieck (ein Winkel ist größer als 90°), ferner ungleichseitiges Dreieck (drei verschieden lange Seiten), gleichschenkliges Dreieck (zwei gleiche Seiten), gleichseitiges Dreieck (alle drei Seiten sind gleich lang). Die Winkelsumme im Dreieck beträgt immer 180°, der Flächeninhalt ist das halbe Produkt einer Seite und der dazugehörigen Höhe ( ½ *(Länge*Höhe) ).

Dreiecksbogen

    Dies ist eine Bogenform deren Schenkel geradlinig und spitz nach oben zulaufen.

Dreieckschaltung

    Dies ist die symetrische Schaltung dreier Verbraucher in die drei Leitungen eines Drehstromnetzes, hierbei ist jede Leitung zugleich Zuleitung und Ableitung eines anderen.

Dreiecksmatrix

    Dies ist eine quatratische Matrix, deren Elemente auf einer Seite jenseits der Hauptdiagonalen null sind.

Dreifelderwirtschaft

    Dies ist ein im Zyklus wechselndes Bodennutzungssystem hierbei wird auf einer dreigeteilten Anbaufläche gleiche Nutzung im dreijährigen Turnus wiederkehren z.B. Sommergetreide, Wintergetreide und Brachlegung.

Dreigelenkbogen

    Dies ist ein Bogentragwerk, das an den beiden Auflagern und meist im Scheitel Gelenke aufweist. Dieses System ist statisch bestimmt.

Dreigelenkrahmen

    Dieses System besteht aus zwei Scheiben die durch ein Gelenk verbunden sind und je für sich gelenkig und unverschieblich gelagert sind.

Dreikonchenanlage

    Dies ist die Bezeichnung für einen kleeblattartigen Grundriss eines Gebäudes, zumeist einer Kirche welche den Abschluss nach Osten ausgerichtet hat.

Dreileiternetz

    Dies ist ein elektrisches Leitungssystem zur Speisung von zwei Netzhälften ungefähr gleicher Spannung mit Gleichstrom oder einphasigem Wechselstrom, zwei Aussenleiter und ein Mittelleiter.

Drei-Liter-Haus ( 3-Liter-Haus )

    Dies ist ein Gebäude mit einem rechnerischen Heizwärmebedarf von max. 30 kWh pro Quadratmeter und Jahr beheizter Wohnfläche - nach der zweiten Berechnungsverordnung (II BVO).

Dreimomentengleichung

    Dies ist ein Sonderfall des allgemeinen Kraftgrößenverfahrens; anwendbar i. W. zur Berechnung von Durchlaufträgern auf starren Stützen, wobei hier die Stützmomente Unbekannte sind; die Dreimomentengleichung erfordert die Verträglichkeit der Biegelinie an den Stellen der Stützmomente.

Dreipass

    Dies ist ein Pass, bei welchem drei symetrisch gleiche Elemente das Rundfenster auskleiden.

Dreipassbogen

    Bei dieser Bogenform sind drei Pässe angeordnet, eine Rundung ist mittig oben und jeweils links und rechts eine.

Dreischichtplatte

    Dies ist eine, in drei Schichten aufgebaute und verklebte (meist Holz) Werkstoffplatte.

Dreisitz

    Dies ist das dreiteiliges Gestühl als Sitzgelegenheit für den Priester und seine zwei Diakone.

Dreiviertelstab

    Bei diesem Gesims ist ein im Schnitt quadratisches Zierglied mit einem auf eine Kante verschmelzendem Rundstab verbunden, beide Elemente sind jeweils dreiviertel zusammengefügt.

Drempel

    Außenwand oder besser Höhe (Kniestock) eines Dachraumes zwischen der Decke des obersten Geschosses und dem untersten Punkt der Dachkonstruktion des geneigten Daches.

Dreschmaschine

    Dies ist eine Maschine zum Ausdreschen von Gedreide.

Drillachse

    Auch Torsionsachse genannt. Die Drillachse ist die Drehachse des Querschnitts bei Verformung durch reine Torsion.

Drillbewehrung

    Dient zur Aufnahme von -->Drillmomenten, ist die Längs- und Bügelbewehrung eines Stahlbetonbalkens.

Drillbohrer

    Dies ist ein kleines Bohrgerät, die Drehung geschieht durch Hinundherbewegen einer Hülse auf einem schraubig gewundenem Spindel.

Drillingsbogen

    Bei dieser Bogenform sind drei symetrisch identische Kreisformen ineinander angeordnet, eine im oberen zentralen Bereich und jeweils links und rechts eine.

Drillingsspitzbogen

    Ahnlich dem -->Dreipassbogen, diese Bogenform läuft jedoch steiler nach oben zusammen.

Drillknicken

    Dies ist ein Sonderfall des Biegedrillknickens, bei welchem nur Verdrehungen um die Stabachse, jedoch keine seitlichen Verschiebungen auftreten.

Drillmoment

    -->Drehmoment

Drillung

    Bezeichnung für die schraubenähnliche Verdrehung eines Baustoffes.

Drillungssteifigkeit

    Widerstandsfähigkeit gegen die angreifenden Drillungsmomente.

Dritthaftungsklausel

    Dies ist eine weitere Betitelung des formularmäßigen Haftungsausschlusses, bei welchem z.B. ein Bauträger bei gleichzeitiger Abtretung seiner Gewährleistungsansprüche gegen den Bauunternehmer, an den Erwerber seine Haftung ausschließt.

Drittschaden

    Dies ist ein Schaden, der bei einem Dritten, und nicht bei einem der Vertragsparteien entstanden ist. Regelungen hierzu finden sich in der VOB Teil B (§ 10) und im BGB (§§ 823 ff.).

Drosselklappe

    Dies ist eine, innerhalb eines Rohrsystems (bzw. Rohrleitung) angeordnete drehbare Scheibe, welche zur Regulierung des Durchgangsquerschnittes dient.

Drosselkurve

    Als Pumpenkennlinie, die Kurve, die für eine gleich bleibende Drehzahl den Zusammenhang zwischen der Förderhöhe und dem Förderstrom der Pumpe wiedergibt.

Drosselspule

    Dies ist eine windungsreiche Drahtspule, häufig mit unterteiltemn, verschiebbaren Eisenkern zur Spannungs- und Stromversorgung in Wechselstromkreisen, die Drosselspule sperrt hierbei den hochfrequenten Wechselstrom gegen Gleichstrom ab.

Drosselventil

    Dies ist ein in die Rohrleitung strömender Medien eingebautes Ventil zur Regelung von Temperatur, Menge oder Druck des durchtretenden Mediums, durch Drosslung.

Druck

    Dies ist das Verhältnis p der Kraft F zur Fläche A auf die sie wirkt: p=F/A. Die Kraft wird in Newton (N) gemessen (früher in Pond). Die Druckeinheit hat die Bezeichnung Pa (Pascal). Der Druck in Gasen und Flüssigkleiten wird in Bar gemessen (1 bar = 10 N/cm²). Weitere Einheiten sind: Atmosphäre, Torr oder Meter Wassersäule.

Druckausgleichsverfahren

    Dieses Verfahren dient z.B. zur Ermittlung des Luftgehalts von Frischbeton aus Zuschlag mit dichtem Gefüge.

Druckbehälter

    Dies ist ein, in das Rohrleitungsnetz eingebauter Druckbehälter für die Aufrechterhaltung eines Druckbereichs. Er dient auch zur automatischen Steuerung von Pumpenanlagen oder zur Druckstoßdämpfung.

Druckbewehrung

    Bewehrungseinlage in Stahlbetonplatten oder -balken in die Druckzone.

Drückendes Wasser

    Hochstehendes Wasser (z. B. Hangwasser), das Druck auf ein Bauwerk ausübt (-->Dränage, -->Nichtdrückendes Wasser).

Druckentwässerung

    Dies ist der Abtransport von Abwasser aus tiefliegenden Gebäuden oder Baugebieten mit Hilfe einer Pumpe.

Druckerhöhungsanlagen

    Kurzbezeichnung DEA, werden eingesetzt, wenn der Leitungsdruck von öffentlichen Trinkwasserleitungen nicht ausreichend für z.B.  den Einsatz von Mischstationen zur Herstellung von Betone, Putze etc.

Druckfestigkeit

    Bei Baustoffen wird diese zu meist mit Hilfe von erstellten Prüfwürfeln oder -prismen getestet und festgestellt, hierbei wird mittig eine gleichmäßig wirkende Last zugeführt, maßgebend ist hierbei die Last, bei der der Prüfkörper bricht.

Druckglieder

    Statischer Begriff für druckbelastete Bauteile, z.B. Stützen und Säulen.

Druckgurt

    Dies ist die Bezeichnung für den Druckbelasteten Teil eines Trägers.

Druckgußgips

    Dieser Gips dient zur Herstellung von Druckgußformen in der Sanitär- und Geschirrkeramik, mit deren Hilfe werden aus einem druckbeaufschlagten Gießschlicker auf rationelle Weise keramische Formkörper gefertigt. Druckgußgipse weisen einen hohen Anteil an Alpha-Halbhydrat auf, außerdem enthalten sie spezielle Stellmittel, die den vorgesehenen Druckgußvorgang positiv beeinflussen, Geringer Wasseranspruch, gutes Gießverhalten und später Versteifungsbeginn mit rasch folgender Festigkeitsentwicklung sind typische Kennzeichen von Druckgußgips. Während des Abbindevorgangs wird - wie beim -->Preßformengips - über eingelegte Belüftungsschläuche und angelegten Überdruck ein zusätzliches Kapilarsystem in den Druckgußformen erzeugt, so daß der Wasserabtransport unterstützt wird.

Druckhöhe

    Dies ist der Quotient aus dem Druck und dem Produkt aus Dichte des Wassers und der Fallbeschleunigung.

Druckholz

    Holzfehler: entsteht bei allen Ästen und bei schiefstehenden einseitig belasteten Teilen von Nadelbäumen; unregelmäßiges Schwinden beim Trocknen, geringe Zugfestigkeit, Holz wird spröde und hart.

Druckinjektage

Druckleitung

    Dies ist eine Rohrleitung, an deren Scheitel ein größerer Druck als der atmosphärische Druck herrscht.

Drucklinie

    Dies ist die Verbindungslinie der Endpunkte von graphisch aufgetragenen Drücken.

Druckluft

    Dies ist eine, mittels Kompressoren, verdichtete Luft zum Zweck der Energieversorgung druckluftbetriebener Geräte.

Druckluftschild

    Dies ist eine Methode zur Stützung der Ortsbrust beim Tunnelbau im Schildvortrieb.

Druckluftstützung

    Methode zur Verdrängung (Fernhaltung) von Grundwasser beim Vortrieb im Tunnelbau.

Druckmesser

    Auch Manometer genannt ist dies ein Gerät zum Messen des Drucks in Gasen und Flüssigkeiten.

Druckplatte

    Diese Bezeichnung des Stahlbetonbaus betitelt die mit einem Unterzug schubfest verbundene Platte, welche zugleich die Druckzone des Unterzuges bildet.

Druckprobe

    Überprüfung von Wasser- und Gasleitungen auf Dichtigkeit. Gleich nach der Montage sind z.B.  Warmwasserheizungen mit 1,5 bar über Betriebsdruck, jedoch mindestens mit 4 bar kalt abzudrücken.

Druckregler

    Dies ist eine Vorrichtung zum selbstständigen Konstanthalten eines gewünschten Drucks in einer Anlage.

Druckrohr

    Dies ist ein Rohr, welches für einen bestimmten Druck geeignet ist.

Druckschlauch

    Dies ist ein Gas- oder Wasserschlauch, der  z.B. durch Spiralenbewehrung  einer höhere Druckbeanspruchung stand halten kann.

Drucksonde

    Dies ist ein Verfahren zur Untersuchung des Baugrunds. Hierbei wird eine geometrisch exakt festgelegte Spitze mit konstanter Geschwindigkeit in den Baugrund eingedrückt. Bei diesem Vorgang wird der Spitzendruck, die Mantelreibung und ggf. der Porenwasserdruck gemessen. Die gewonnenen Ergebnisse geben Rückschlüsse auf die Festigkeit und die Zusammendrückbarkeit des Bodens.

Druckspeicher

    Dies ist ein Elektro-Warmwasserspeicher zur Versorgung mehrere Zapfstellen einer Wohnung.

Druckspüler

    Dient zur Spülung von sanitären Einrichtungen, durch das Tätigen der Spülung wird das Wasser unter Druck ausgelassen, der Spülvorgang wird automatisch wieder eingestellt.

Druckstab

    Dies ist der Druckübertragende Stab eines Fachwerksverbands.

Druckstollen

    Dies ist ein, unter erhöhtem Innendruck stehender, wasserführender Stollen.

Druckstoß

    In der Wasserversorgung ist dies eine rasche Druckänderung in einer Druckleitung, welche durch eine Durchflussänderung verursacht wird.

Druckwasser

    Bezeichnung für Grundwasser welches durch ein tieferstehendes Gebäude einen erhöhten Grundwasserspiegel hat und somit hydrostatischen Druck ausübt.

Druckzone

    Dies ist die Bezeichnung für den auf Druck beanspruchten Querschnittsteil eines Stahlbetonbalkens.

Druckzwiebel

    Die Druckzwiebel zeigt in graphischer Form den Druckabbau und die Lastenverteilung unterhalb aufstehenden Lasten (z.B. Fundamenten) im Boden an.

Dry hiding-Effekt

    Aus dry hidding effect geschrieben, betitelt dieser Begriff im Bereich von Beschichtungen, die sprunghafte Zunahme der Differenz der Brechzahlen (Brechungsindizes) zwischen einem Pigment und seiner Umgebung oberhalb der kritischen Pigmentvolumenkonzentration. Durch diesen Vorgang können Deck- und Aufhellvermögen deutlich erhöht werden.

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D-Summe

    Abkürzung für Durchgangssumme. Dies ist ein Kennwert für den Wasseranspruch von Zuschlaggemischen, bestimmt als Summe der Durchgänge in % durch die Siebe des genormten vollständigen Siebsatzes.

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Dübel

    Es werden verschiedene Dübel für verschiedene Verankerungstechniken angeboten, z.B. :

    • Formschlußverankerung, die hier verwendeten Spezialdübel passen sich den Baustoffen formschlüssig an.
    • Spreizverankerungen, hier werden Dübel verwendet welche sich z.B. durch das Eindrehen von Schrauben spreizen.
    • Verbundverankerung, hier werden Haftdübel verwendet, welche mit Reaktionsharzen oder dementsprechenden Mörteln mit dem Baustoff verbunden werden.

Dübelbezeichnungen bei  WDVS-Dübel

    Die Kurzbezeichnungen der WDVS-Dübel beschreiben ihren jeweiligen Verwendungszweck und geben zusätzlich in Kombination mit dem Zahlenwert den Dübeldurchmesser an. Zum Bespiel SDF-K 8 L bedeutet Schraubendübel/Dämmung/Fassade - Kragenkopf, Dübeldurchmesser 8 mm, Langversion.

    Weitere Dübelbezeichnungen sind:

      • SDF-K = Schraubdübel/Fassade-mit Kragenkopf.
      • SDP-K = Schraubdübel/Porenbeton mit Kragenkopf.
      • SDM-T = Schraubdübel/Mineralisch mit Teller.
      • SPM-T = Schraubdübel/Porenbeton/Mineralisch mit Teller.
      • Zusatz L = Langversion (mit längerer Setztiefe).
      • Zusatz SBL = Schraub/Befestiger/Lamelle.
      • KDH-T = Knautsch/Dämm/Halter - mit Teller.
      • Zusatz SZ = Stahlnagel mit Allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung.
      • SBH-T = Schraub/Befestiger/Holz - mit Teller.
      • TID-T = Thermo/Isolier/Dübel - mit Teller.
      • ND-K = Nageldübel - mit Kregenkopf.

Dübelsteine

    Dies sind nagelbare Formsteine sie dienen zum befestigen von Überkleidungen, Fußleisten, Rolladenkästen und werden im Verband mitgemauert.

Dublee

    Auch Doublè geschrieben ist dies die auf Kupfer und Silberlegierungen aufgewalzte dünne Schicht von einer Goldlegierung.

Dublette

    Bei einer geothermischen Dublette wird aus einer Bohrung Thermalwasser entnommen und thermisch, bzw. energetisch genutzt und abgekühlt in eine andere Bohrung verpresst.

Ducento

    Kunstepoche Italiens im 13. Jahrhundert.

Ductube-Schlauch

    Dies ist ein im Kanalbau verwendeter Schlauch welcher im aufgepumpten Zustand einbetoniert wird und nach Erhärtung des Betons wieder entfernt wird, er dient zur Erzeugung runder Querschnitte für Kanäle.

Dudok

    Der nierländische Architekt Willem Marinus Dudok (geb. am 6.7.1884) war Stadtbaumeister in Hilversum.

Duisberg

    Der deutsche Chemiker und Industrielle Carl Duisberg (1867-1935) war führend an der Gründung der deutschen I.G. Farbenindustrie AG beteiligt.

Düker

    Auch Dücker geschrieben ist dies ein Rohrbogen oder eine gerade Röhre zur Unterführung von Wasser oder Gsasen unter Flussläufen, Kanälen oder Straßen.

duktiles Gusseisen

    Dies ist ein Eisen-Kohlenstoff-Gusswerkstoff. Es hat kugelförmige Graphiteinlagerungen und zeichnet sich durch hohe Zugfestigkeit und Bruchdehnung aus.

Duktilität

    Andere Bezeichnung für Streckbarkeit.

Duldungspflicht

    Laut BGB (§ 906) hat der Eigentümer eines Grundstücks bestimmte Immisionen von anderen Grundstücken zu dulden, soweit diese die Eigennutzung nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt. Laut BGB (§ 912) hat der Eigentümer eines Grundstücks unter bestimmten Voraussetzungen einen Grenzüberbau von anderen Grundstücken zu dulden, soweit diese die Eigennutzung nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt. Neben diesen kann ein Eigentümer eines Grundstücks dazu verpflichtet sein, Baumaßnahmen von seinem Grundstück aus, auf dem Nachbarsgrundstück zu dulden, wie z.B. auch einen Bodenaushub zur Errichtung einer Baugrube auf dem Nachbargrundstück.

Dumper

    Bezeichnung für einen Vorderkipper (Autokipper).

Dünche

    Dies ist eine für Antriche verwendete Kalkmilch oder auch die Bezeichnung für andere wasserverdünnbare Anstriche.

Düne

     Dies ist eine, vom Wind, vorwiegend aus Sand gebildete Bodenerhebung.

Dünger

    Dies ist ein mineralisch und humoser Stoff der dem Boden zugeführt wird um seine Erschöpfung bei dauernder Beanspruchung entgegenzuwirken.

Dunkelgilbung

    Dies betitelt die Erscheinung, die bei Lacken auf der Bindemittelbasis trocknender Öle (mit ihren Doppelbindungen im Molekül), wie z.B. die aus Linolensäure in Leinöl-Alkydharzen Bestehenden, die unter lichtabschluss (z.B. hinter Bildern oder auch Gardienen) eine gelbfärbung zeigt.

Dunkelkammer

    Dies ist ein lichtdichter Raum zur Ausarbeitung fotografischer Filme und Papiere.

Dunkelvergilbung

    -->Dunkelgilbung

Dunstabzugshaube

    Einbau- oder Unterbaugerät zur Beseitigung von Gerüchen, Fettpartikeln oder Wasserdampf in Küchen.

Dunstklocke

    Bezeichnung für die Luftverschmutzung über Ballungsgebiete.

Dünnbettmauermörtel

    Dieser werkmäßig vorgefertigte Mauermörtel dient zur Errichtung von Mauerwerken mit Lager- und Stoßfugendichte von ca. 1-3 mm, hierbei dürfen die organischen Bestandteile einen Masseanteil von 2% nicht übersteigen.

Dünnbettverfahren

    Verfahren, bei dem Fliesen, Naturstein und ähnliche Materialien nicht mehr im Mörtelbett, sondern mit speziell dafür vorgesehenen Klebern verlegt werden. Beim Dünnbettverfahren spricht man von einer max. Dicke von 2 bis 4 mm. Das Verfahren erfordert jedoch einen relativ ebenen Untergrund, z. B. geputzte Wände oder -->Estrich (- ->Ausgleichsmasse, -->Fließestrich) ; hydraulische Dünnbettmörtel bestehen aus Zement, Sand und Kunststoffzusätzen, es gibt aber auch Dünnbettmethoden mit mineralischen Stoffen welche gefüllt sind mit Kunstharzen , sogenannte Reaktionsharz-Kleber; Kleber auf der Basis von Epoxidharz sind frost- und wasserbeständig, Kleber auf Polyurethanbasis sind elastischer jedoch nicht in allen Fällen frost- und wasserbeständig.

Dünnformat

     Abkürzung DF. -->Ziegelformat.

Dunstabzugshaube

    Dies ist ein Abluft- oder Umluftgerät welches in der Regel über einem Küchenherd angeordnet ist. Die Dunstabzugshaube saugt über Fett- bzw. Geruchsfilter die Küchendämpfe ab oder reinigt diese.

DUO-Dach

    Dies ist eine Warmdachkonstruktion bei der die Abdichtung zwischen zwei Dämmlagen liegt.

Duranmetall

    Dies ist eine Kupfer-Zink-Legierung welche meist bei der Beschlagherstellung verwendet wird.

Durchbiegung

    Dies ist eine Verschiebungskomponente eines Stabquerschnittes rechtwinklig zur Stabachse aufgrund von Einwirkungen.

durchbluten

    Das Durchbluten betitelt die Eigenschaft von löslichen Farb- oder Teerstoffen, die sich im Untergrund oder in Altanstrichen befinden und durch Löse- und Verdünnungsmittel von Neuanstrichen, Putze oder Tapetenkleister etc. gelöst werden und die Anstriche, Oberputze und Tapeten durchdringen (durchbluten).

Durchfeuchtetes Mauerwerk

    Mögliche Folgen und Ursachen für ein durchfeuchtetes Mauerwerk können sein:

Möglicher Schaden

Mögliche Ursache

Mögliche Sanierungsmethode

Abgeplatzer Putz oder Steinzerstörungen bei durchfeuchteten Kellerwänden

Oberflächenwasser; wasserführende Erdschichten oder Hangwasser, Stauwasser, offene Wasserableitungen der Dachentwässerung, Quelldruck

Ausschachten der betroffenen Wand, wasserabweisende Anstriche und -->Perimeterdämmung aufbringen; Drainagen verlegen; Anbinden der Dachentwässerung an die Kanalisation oder andersartige Umleitungen; Ausschachten und Sanieren des Kellerfußbodens

Salzbildung, Putz- und Steinschäden durch oberirdisch durchfeuchtete Wände

Schadhafte ungeschütze Simse, fehlende oder schadhafte Dachentwässerung und/oder Dachhaut; ungeschütze Fensterbänke, freistehende und ungeschütze Mauergiebel etc.. aufsteigende Feuchte durch fehlende Horizontalabdichtung /-absperrung

Dachsanierung, Schützen bzw. Abdecken der vorspringenden und frei stehenden Mauerwerkteile, einbringen einer Horizontalsperre durch eine Mauertrennung (z.B.mit Hilfe von Edelstahlblechen oder Bitumenpapier - Emulsionen etc. sind kein hinreichender Schutz!). Eine nachträgliche Abdichtung durch Injektagen oder mit Hilfe elektrophysikalischer Anlagen sind oftmals nicht ausreichend geeignet. Entsalzung und aufbringen von Sanierputzsystemen mit hydrophoben Zusätzen und hohem Porenanteil sind in nahezu allen Fällen sehr empfehlenswert - wenn nicht unumgänglich.

Schimmelbildung I

Durch Tauwasserbildung an Innenwänden während der Heizperioden, speicherfähigkeit großer massiver Bauteile (sehr dicke Aussenwände)

Als erster Schritt wird die Trocknung durch intensives Heizen und Lüften angeraten. Bei Mietwohnungen ist zu beachten, dass die Kosten hierfür der Vermieter (Eigentümer) zu tragen hat - insofern dem Mieter keine vorsätzliche Schuld trifft.

Schimmelbildung II

Durch Tauwasserbildung an Innenwänden während der Heizperioden durch Kältebrücken und/oder unzureichende Entfeuchtung der Raumluft

Hier kann in der Regel nur eine konstruktive Beseitigung der Kältebrücken, ein ausreichender Luftwechsel u.U. duch den Einbau einer Lüftungsanlage abhelfen

Durchflusswassererwärmer

    -->Durchlauferhitzer

Durchführbarkeitsstudie

    Dies ist eine Voruntersuchung zur Realisierung eines Bauprojekts unter dem Gesichtspunkt der politischen Durchsetzbarkeit sowie des Kosten-Nutzen-Verhältnisses.

Durchgangshöhe

    Im Allgemeinen wird hierbei eine erforderliche Lichthöhe von 2,00 m vorgeschrieben.

Durchgangsmaß

    Bei Türen ist dies eines der definierten Bezugsmaße zur eindeutigen Beschreibung von Abmessungen für Türeinbauten.

durchgehende Hauptgleise

    Dies ist die Bezeichnung der Fortsetzung der Streckengleise in einem Bahnhof.

Durchflussmengenbegrenzer

    Bei Warmwasserbereitern ist das ein Bauteil welches in den Kaltwasserzufluss eingesetzt wird, um den Wasserdurchfluss zu begrenzen. Der Durchflussmengenbegrenzer lässt bei voll geöffneter Zapfarmatur nur eine bestimmte maximale Wassermenge durch den Warmwasserbereiter fließen.

Durchlass

    Dies ist im Allgemeinen ein Bauwerk mit einer Öffnung deren lichter Durchmesser weniger als 2 m beträgt, rechtwinklig zwischen den Widerlagern oder Wandung gemessen. Dieses Bauwerk dient zur Entwässerung.

Durchlässigkeit

    Bei Gesteinen ist dies die hydraulische Leitfähigkeit eines Gesteins.

Durchlässigkeitsbeiwert

    Dies ist ein Kennwert zur Erfassung der Durchlässigkeit von z.B. Böden. Bei Böden gibt er an, mit welcher Geschwindigkeit Wasser in Abhängigkeit vom Druck durch den Boden strömt.

Durchlassmanschette

    Als Dachdeckerzubehör sind diese Manschetten für Entlüftungsrohre und Antennen bei Dachdeckungen erforderlich.

Durchlaufbalken

    Dies ist ein zusammenhängender, über mehrere Auflager (Öffnungen) liegender, durchlaufender Balken.

Durchlaufbecken

    Dies ist ein Regenüberlaufbecken mit Beckenüberlauf und Klärüberlauf, das bis zu einem begrenztem Mischwasserabfluss mechanisch geklärtes Mischwasser dem Vorfluter zuführt.

Durchlaufbehälter

    Dies ist der zwischen Wasserwerk und Wasserversorgungsgebiet liegende Wasserspeicher.

Durchlauferhitzer

    Durchlauferhitzer sind -->Warmwassergeräte, die sich durch eine kleine, kompakte Bauform und hoher Heizleistung auszeichnen. Hier wird im Gegensatz zu -->Warmwasserspeicher das Wasser beim Durchlaufen des Gerätes erwärmt. Die Wärmeverluste sind gering, da nur eine kleine Wassermenge im Gerät gespeichert wird.

Durchlaufplatte

    Statisch unbestimmt ist dies eine einachsig gespannte Stahlbetondecke über mindestens zwei Deckenfelder.

Durchlaufspeicher

    Dies ist ein thermisch geregelter Durchlauferhitzer mit größerem Speicherinhalt.

Durchlaufträger

    Dies ist ein Mehrfeldträger, der an den Rändern und Zwischenpunkten starr oder nachgiebig gelagert ist. Ein Durchlaufträger gilt als statisch unbestimmt, wobei der Grad der statischen Unbestimmtheit gleich der Anzahl der Zwischenpunkte ist.

Durchrutschweg

    Im Gleisbau ist dies der Abstand zwischen Hauptsignal und Gefahrenpunkt.

Durchsatz

    Dies ist die Stoffmenge die in einem Gerät, einem Ofen, einem Hüttenwerk, einer Maschine etc. in einer bestimmten Zeit verarbeitet wird

Durchschlagen

    Dies ist die Bezeichnung für das Sichtbarwerden von Bestandteilen/Reaktionen von Stoffen aus dem Untergrund oder einer vorhandenen Beschichtung.

Durchschlagfestigkeit

    Wird gemessen in Volt je Meter.

Durchstanzen

    Dies ist eine konzentrierte Last oder Auflagerkraft, die auf eine kleine Lasteinteilungsfläche wirkt. Dies führt in deren Randbereichen zu hohen Schubspannungskonzentrationen und zu einem hierfür charakteristischen Bruchverhalten, welches vom Schubtragverhalten eines Balkens abweicht.

Durchstich

    Dies ist eine Flussstrecke mit künstlichem Gewässerbett, durch die eine oder mehrere hintereinander liegende Kurven eines Flusses abgeschnitten werden.

Duroplaste

    Kunststoffe, diese sind duch erhitzen nicht schmelzbar, d.h. es treten irreversible Zersetzungen bei der Überschreitung der maximalen Gebrauchtemperatur ein, sie sind bei der Gebrauchstemperatur hart.

Dürrerz

    Dies ist ein bleifreies, silberhaltiges Erz.

Düse

    Dies ist ein, meist konisch zulaufendes, Rohrleitungsstück wodurch eine Beschleunigung des strömenden Mediums und ein damit verbundener Druckabfall hervorgerufen wird. Düsen werden oft zur Zerstäubung von Flüssigkeiten in Strahlgebläsen und anderem verwendet.

Dutert

    Der französische Architekt Ferdinand Dutert (1845-1906) galt als Wegbereiter der Stahlbauweise mit unverhüllter Materialsichtbarkeit.

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DV

    Abkürzung für Doppelverglasung.

DVGW

    Abkürzung für Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. in Bonn.

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DWB

    Abkürzung für Deutscher Werkbund.

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Dy

    Abkürzung für Dysprosium, dies ist ein chemisches Element, welches zu den seltenen Erdmetallen gehört.

Dyn

    Veraltete Maßeinheit der Kraft, heutige (seit 01.01.1978) Maßeinheit = 1 Newton (1N) ; 1 dyn ist die Kraft, die der Masse 1g einer Beschleunigung von 1 cm/sek² erteilt.

Dynamak

    U.a. Bezeichnung für die Kraftentwicklung, bzw. den Schwung.

Dynamik

    Dies ist die Wissenschaft, die die Bewegungsänderungen von Körpern unter dem Einfluss von Kräften untersucht, im Gegensatz zu Statik und Kinematik.

dynamische Intensivverdichtung

    Bei der dynamischen Intensivverdichtung lässt man Gewichte aus Stahl oder Beton aus großen Höhen (ca. 30 m) im freien Fall auf die zu verdichtenden Bodenschichten einwirken, wobei das Gelände rasterförmig bearbeitet wird.

dynamische Steife

    Kurzbezeichnung: s`. Dies ist die Kennzeichnung des Federungsvermögens von Zwischenschichten zwischen zwei Schalen. Diese Zwischenschichten sind in der Regel Dämmstoffe oder Luftpolster. Die dynamische Steife ergibt sich aus der Luftsteifigkeit und ggf. aus der Gefügesteifigkeit eines Dämmstoffes.

Dynamit

    Ein auf Nitroglycerinbasis aufgebauter Sprengstoff; Dynamit wurde von dem schwedischen Ingenieur Alfred Nobel (1833-1896) erfunden, er ist auch zugleich der Stifter des Nobelpreises gewesen. Bestandteile sind ca. 75% Nitroglycerin, 24,5% Kieselgur und 0,5% Soda.

Dynamometer

    Dies ist eine Meßvorrichtung für mechanische Kräfte.

Dyskrasit

    -->Silbermineralien

Dysprosium

    -->Dy

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