Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

| Hauptseite | Mehr zu | Unternehmen | Kontakt | AGB`s | Impressum |

 

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

Fehlender Begriff oder weitere Anregungen?  - Einfach eingeben und absenden, wir bemühen uns schnell zu reagieren.

Wenn es schneller gehen sollte können Sie uns auch telefonisch kontaktieren!

 
 

Musicload
 

 

Schon mal an einen Werbeeintrag hier gedacht?

Ihre Werbung  aus oder für die Bereiche Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen wird Ihren Zielkunden hier kaum verfehlen!

Kontaktieren Sie uns doch einfach, wir beraten Sie gerne!

 

 

 

Jetzt Gratis-Download starten!
 

 

 

 

Baukostenplanung mit 
                                        ImmobilienScout24
 

 

 

 

D2

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

[ nach oben ] [ zur Hauptseite<< zurück  [Di..] [Dl ..] [Dm..] [Dn..] [Do..] [Dr..] >> weiter

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Diabas

    Ergußgestein; dieses ist dem älteren gabbroiden Ergußmassen zuzuordnen, deutsche Diabase sind grünlich und mit den Dioriten ähnlich, hingegen nordische eher dunkel bis schwarz und weiß gefleckt sind.

Diagonalbewehrung

    Dies ist ein alkalistabiler Glasgitter-Gewebestreifen und dient als rißmindernde Einlage in Putze bei Gebäudeöffnungsecken.

Diagonale

    Dies ist die Verbindungsstrecke zweier nicht benachbarten Ecken eines Vierecks oder eines Körpers.

Diagonalrippe

    Dies sind di diagonal angeordneten Rippen eines Kreuzgewölbes.

Diagonalstrebe

    Dies sind die diagonalen Aussteifungsstreben einer Fachwerkkonstruktion.

Diagonalverband

    Auch als Schrängverband bezeichnet ist dies ein Backsteinverband bei welchem die Anordnung der Steine diagonal im Verband erarbeitet ist.

Diagramm

    Dies ist die zeichnerische Darstellung von zahlenmäßigen Abhängigkeiten zwischen zwei oder mehreren Größen.

Diakonikon

    Dies ist der Aufenthaltsort der Diakone in den frühchristlichen-orientalischen Kirchen.

Diamant

    Härtestes Mineral, farblos, durchsichtig, starke Lichtbrechung.

Diamantbohrgerät

    Dient zur Herstellung von Durchführungen bei Stahlbeton und von Ankerlöchern.

Diamantbohrkrone

    Dieser, für Beton- und Gesteinsuntersuchungen geeignete Bohrer ist rohrförmig und hat auf der Sirnseite und am äußeren seitlichen Rand aufgebrachte Diamanten.

Diamantfries

    Ornamentiertes Bauglied

Diamantquarder

    Dies ist ein Quarder, deren Ansichtsflächen einem Diamanten ähneln.

Diapomitstein

    Dieser gut wärmedämmende, wasserfeste, druckfeste Stein wird aus Kieselgur hartgebrannt.

Diastylos

    Säulenstellung, bei der Inerkolumnium drei untere Säulendurchmesser beträgt „weitsäulig“.

diatherman

    Andere Bezeichnung für wärmedurchlässig.

Diatomit

    Dies ist ein poröses, toniges Diatomeengestein (Diatomeen=Kieselalgen) dient zu Wärmeisolierung.

Diazoma

    Halbrunder Umgang im Auditorium eines antiken Theaters.

Dibetou

    Holzart. Das Holz ist nicht sehr hart und nicht einfach zu bearbeiten. Es lässt sich gut drehen, schälen, messern, leimen,lackieren und polieren. Bedingt witterungsfest. Holzstaub führt zu Gesundheitsstörungen. Verwendungsbereich: Furnierindustrie, Konstruktionsholz für mittlere Beanspr., Möbel, Schubladen, Täfer und Drechslerwaren. Dient auch als Nussbaumersatz.

DIBt

    Abkürzung für das -->Deutsches Institut für Bautechnik.

Dicalciumsilicat

    -->C2S

Dichlorbenzol

    Dies ist eine organisch-chemische Verbindung welche wirksam ist gegen Termiten- und Mottenbefall.

Dichlorethan

    Dies ist ein halogenisierter Kohlenwasserstoff und dient als Lösungsmittel für Harze, Lacke, Kleber, Asphaltfür die Herstellung von Kautschuken und -->PVC etc... aufgeführt in der -->MAK-Listebesteht bei diesem Stoff der Verdacht auf krebserregendes Potential.

Dichte

    • Die Dichte ist die Masse, bezogen auf das Volumen eines Stoffes (siehe auch -->Rohdichte, -->Reindichte, -->Schüttdichte) Einheit: kg/dm³. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit
    • Relative Dichte, als das Verhältnis der Dichte eines Stoffes zu der Dichte eines Bezugsstoffes unter Bedingungen die für beide Stoffe besonders anzugeben sind.
    • Im Städtebau und Siedlungswesen ist dies die Beziehung einer Anzahl von Menschen oder Sachen zu einer bestimmten Flächeneinheit.

Dichtmörtel

    -->Bauabdichtung.

Dichtprofil

    Dies ist ein verformtes, elastisches Profil zum spannungsfreien, dichten Einbau von z.B. Verglasungen u.ä. und zur Dichtung im Falzbereich von Fenster- und Türflügeln.

Dichtschlämme

    -->Bauabdichtung.

Dichtungsbahnen

    gemäß DIN 18 190/1-5 sind dies beidseitig stark bitumenbeschichtete Trägerbahnen, aus z.B. Jute, Rohfilz, Glasvlies. Cu- oder Al- Metallband oder auch aus PETP-Folien, etc....diese werden mit Feinsand bestreut

Dichtungsmasse

    Im Gegensatz zu Fugenmassen dauerhaft plastische oder elastische Massen auf Acryl- oder Silikonbasis. Wird verarbeitungsfertig in Kartuschen geliefert und direkt in die Fugen gespritzt.

Dichtungsmittel

    Kurzbezeichnung DM. Als Zusatzmittel von Beton, Putzen, etc... dient dieser Stoff meist zur Erreichung hydrophobierender Wirkungen und soll somit Wasseraufnahme oder das Eindringen von Wasser in den Stoff verhindern.

Dichtungsschaum

    Ein- oder zweikomponentiger PU-Schaum (-->Polyurethan) welcher meist zur Isolierung und Abdichtung von Fenstern und Türen verwendet wird.

Dichtungsschlämme

    Dient zur Ausbildung eines abdichtenden Oberflächenschutzes meist aus Zement, Quarzsanden und anorganischen Zusätzen.

Dichtungsschleier

    Dies ist u.a. eine Untergrundabdichtung bei Staubauwerken. Sie wird hergestellt durch Injektionen bei felsigem Untergrund oder als Schlitz- oder Spundwand im Lockergestein.

Dichtwand

    Dichtwände haben die Aufgabe, die Durchlässigkeit des Bodens auf ein Mindestmaß zu beschränken. Das Einsatzgebiet von Dichtwänden liegt z.B. bei Dämmen, Baugruben oder Deponien etc.

Dicyan

    Dies ist ein aus Kohlenstoff und Stickstoff bestehendes Gas mit der chemischen Formael (CN)2 , es ist sehr giftig und bildet mit Wasserstoff die hochgiftige Blausäure, mit Alkalien die ebenfalls hochgiftigen -->Cyanide

Dickbettverfahren

    Mit dem Begriff Dickbettverfahren ist hauptsächlich die Verlegung von Fliesen und Platten auf einem etwa 1,5 Zentimeter dicken Mörtelbett angesprochen. Das Dickbettverfahren wird vor allem dann angewendet, wenn die zu fliesende Fläche uneben oder nicht lot- bzw. waagerecht ist. Das Dickbettverfahren soll eine Dicke von 20 mm nicht überschreiten, die maximale Sandkorngröße soll 3 mm nicht überschreiten. Einfacher zu handhaben ist meist das -->Dünnbettverfahren

Dickkante

    Bei Möbeln ist dies eine durchgefärbte Kunststoffkante mit der Dicke von ca. 1-3 mm.

Dicktenhobelmaschine

    dieses Gerät dient zur Erstellung von gleichmäßig dicken Brettern, es hat eine oben- und untenliegende Messerwelle

Diele

    Raum im Erdgeschoß eines Hauses, auch die Bezeichnung für ein dickes Brett. Ursprünglich der Hauptraum des niederdeutschen Hallen-Bauernhauses, der Wirtschaftsraum (z.B. zum Dreschen des Getreides) mit den Zugängen zu den Kammern und Ställen.

Dielenböden

    Diese Parkettart besteht aus gespundeten Hobeldielen, welche i.d.R. aus Nadelholz oder Laubholz, mit Nut- und Feder angeboten werden. Nut- und Feder werden auf Lagerhölzer oder Holzbalkendecken genagelt bzw. geschraubt. Besondere Arten wie Landhausdielen sind z.B. ähnlich wie bei den Fertigparkett-Elementen mehrschichtig abgesperrt und Oberflächenversiegelt. -->Parkettarten

Dienst

    Dies ist die Bezeichnung für eine Viertel- bis Dreiviertelsäule welche die Rippen und Gurte eines Gewölbes stützen (in der Gotik entwickelt).

Dienstbarkeit

    Dingliches Recht an einer fremden Sache, das den jeweiligen Eigentümer der Sache zu einer Duldung oder Unterlassung verpflichtet auch ->Servitut. Das BGB unterscheidet Grunddienstbarkeiten, Nießbrauch und beschränkt persönliche Dienstbarkeiten.

Dienstleistungshaftungsrichtlinie

    Diese dient der EG-weiten Regelung der Haftung von öffentlichen und privaten Dienstleistungsarbeiten für Personenschäden und Schäden an Privateigentum, nicht für gewerbliche Schäden.

Dienstleistungsrichtlinie

    Hierin werden die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren im Dientleistungsbereich (Architekten- Ingenieurleistungen sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten etc.) geregelt. In Deutschland wird sie als Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (-->VOF) umgesetzt.

Dienstvertrag

    Dieser beinhaltet, durch das BGB ( §§ 611 ff) geregelt, die schuldrechtliche Verpflichtung des Dienstnehmers, dem Dienstberechtigten seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die schuldrechtliche Verpflichtung des Dienstberechtigten, dem Dienstnehmer die vereinbarte Vergütung zu bezahlen.

Differentialgeometrie

    Dies ist ein Teilgebiet der Geometrie, das die geometrischen Eigenschaften von Kurven und Flächen untersucht.

Differentialgleichung der Biegelinie

    Dies ist die Differentialgleichung, in der als unbekannte Funktion die Durchbiegung w in Abhängigkeit der Stabachse x und die Ableitung von w auftreten. Im einfachsten Fall liegt eine Differntialgleichung 2. Ordnung vor, beim Stab mit elastischer Bettung z.B. eine Differentialgleichung 4. Ordnung.

Diffusion

    Die Bezeichnung für den Durchgang von z.B. Wasserdampf oder Gasen durch einen andere(-n) Stoff(-e), allgemein die Vermischung von Stoffen unter dem Einfluss von Konzentrations-, Temperatur- oder Druckunterschieden, die ohne äußere Einwirkung vor sich gehen.

Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke

    Kurzbezeichnung: Sd-Wert, gibt an, wie dick eine Luftschicht sein müßte, damit sie diffundierendem Wasserdampf den gleichen Widerstand entgegensetzt wie das betreffende Material in der jeweiligen Dicke. Der Sd-Wert ergibt sich aus der -->Diffusionswiderstandszahl multipliziert mit der Schichtdicke in m.

Diffusionsdampf

    Feuchtwarmer Luftstrom aus dem Gebäudeinneren, der die Baustoffschichten zu durchdringen sucht.

diffusionsdichte Schicht

    Hierzu zählen Bauteilschichten mit einer wasserdampfdiffusionsäquivalenten Luftschichtdicke sd >/= 1500 m

diffusionshemmende Schicht

    Hierzu zählen Bauteilschichten mit einer wasserdampfdiffusionsäquivalenten Luftschichtdicke 0,5 m < sd < 1500 m

Diffusionskennwerte von Anstrichen

Bindemittelbasis

µ-Wert
im Feuchtebereich

Schichtdicke
in mm

Sd-Wert
in m

Wt-Wert
Wasseraufnahmekoeffizient
unbewittert in kg/m²h 0,5

Copolymerdispersion

900

0,05

0,05

0,02

Kunststoffdispersion

1800

0,06

0,11

0,06

Reinacrylat-Dispersion

4200

0,05

0,21

0,03

Naturfarbe, wässrig

4900

0,05

0,25

0,09

Reinacrylat Lösemittel

8000

0,06

0,48

0,07

Alkydharzlack, lösemittelhaltig

25000

0,07

1,75

0,08

Öliges Kalk-Kasein System

35000

0,08

2,8

0,02

diffusionsoffene Schicht

    Hierzu zählen Bauteilschichten mit einer wasserdampfdiffusionsäquivalenten Luftschichtdicke sd </= 0,5 m

Diffusionsoffen

    Diffusionsoffen wird eine Konstruktion genannt, bei der ein möglichst geringer Widerstand gegen Dampf realisiert wurde. Klicken Sie auch hier: Diffusionsoffenes Bauen im Holzbau

Diffusionswiderstandszahl

    Oft auch als Diffusionswiderstandsfaktor betitelt ist dies eine dimensionierende Zahl (Kurzzeichen “müh”), die angibt, um wieviel größer der Widerstand eines Baustoffes gegenüber diffundierendem Wasserdampf ist, verglichen mit dem Widerstand einer gleich dicken Luftschicht von gleicher Temperatur.

Digestorium

    Dies ist zum Einen ein Abzugskanal für Gase und Dämpfe und zum anderen die Bezeichnung für ein Wasserbad.

Digitalnivellier

    Dies ist ein Nivellier mit automatischer Ablesung an kodierten Nivellierlatten.

Dilatation

    Bezeichnung für Volumenausdehnung.

Dilatationsfugen

    -->Ausdehnungsfugen zur Vermeidung von Rissbildungen in Bauteilen mit grossen Wandflächen.

Diluvium

    -->Gesteinsbildung

Dimension

    Zum Einen die Bezeichnung für die Ausdehnung oder das Ausmaß zum Anderen die Kennzeichnung einer physikalischen Größe duch verknüpfungen der Grundgrößen (Länge,Zeit,Masseoder auch Ladung).

Dimensionierung

    Dies ist die Statikbezeichnung für die rechnerische Ermittlung der Querschnittsabmessungen.

Dimmer

    Dies ist eine Steuerungseinrichtung zur stufenlosen Regulierung der Beleuchtungsstärke.

DIN

    Abkürzung für „Deutsches Institut für Normung e.V.“ DIN-Normen regeln u.a. die Beschaffenheit von Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen. Die vom DIN aufgestellten Normen werden in numerierten Normblättern veröffentlicht. Sie sind nicht Gesetzen gleichgestellt, werden in der Rechtsprechung aber oft als Entscheidungshilfen hinzugezogen.

Dinasstein

    Dies ist ein hochfeuerfester, künstlicher Stein welcher zur Ausmauerung von Schmelzöfen dient.

DIN EN

     Dies ist eine Deutsche Norm auf Grundlage einer europäischen Norm.

DIN EN ISO

    Dies ist eine Deutsche Norm auf einer Grundlage einer Europäischen Norm, die auf einer internationalen Norm der ISO beruht.

DIN Fabkarte

    Dies ist ein Farbensystem der -->DIN (DIN 6164) mit farbmetrisch eindeutig definierten und visuell gleichmäßig gestuften Farbreihen.

Dingliches Recht

    Sachrecht, welches einer Person über eine Sache ohne Rücksicht zustehen.

DIN links

    Dies ist die Bezeichnung für einen, nach links aufschlagenden Tür- oder Fensterflügel.

DIN-Maßfestlegung

    Das Maß, welches durch baustoffbedingte Abmessungen vorgegeben ist wie z.B. die Ziegelnormmaße.

DIN-Normen

    -->DIN

DIN rechts

    Dies ist die Bezeichnung für einen, nach rechts aufschlagenden Tür- oder Fensterflügel.

DIN-Richtung bei Türen

    Hiermit ist die Anschlagsrichtung bei Türen gemeint; -->DIN links, -->DIN rechts.

DIN-VDE

    -->VDE

DIN V ENV

    Dies ist eine deutsche Vornorm auf Grundlage einer europäischen Vornorm.

DIN V ENV ISO

    Dies ist eine deutsche Vornorm auf der Grundlage einer europäischen Vornorm, die auf einer internationalen Norm der ISO beruht.

Diode

    Elektronisches Bauelement bestehend aus zwei Elektroden.

Diorit

    Kieselsäurearmes Tiefengestein; Hauptbestandteile: weißlich-glasklarem Kalknatronfeldspat und dunkler Hornblende - in sehr geringen Mengen auch Quarz; ähnliche Eigenschaften wie Granit.

Dioxine

    Dies ist ein Sammelbegriff für über 200 verschiedene chlorisierte Kohlenwasserstoffe, extremes Umwelt- und Gesundheitsgift.

Diphenyl

    Dies ist eine organisch-chemische Verbindung welche z.B. in Steinkohleteer vorkommt und u.a. zur Farbstoffherstellung dient, weitere Bezeichnung: Biphenyl.

Diphenylmethandiisocyanat

    -->Methylendiphenylendiisocyanat

Diplom

    Dies ist eine Urkunde als Auszeichnung für eine besondere Leistung oder eine abgelegte Prüfung.

Dipl.-Ing

    Diplom Ingenieur (BRD), dies setzt ein zehnsemestriges Studium an einer Hochschule vorraus, im Ausland gleichzusetzen mit -->engineer

Dippel

    Bezeichnung für einen Holzdübel.

Dippelbaum

    Dies ist der Balken einer -->Dippelbaumdecke.

Dippelbaumdecke

    Diese Decke besteht aus, auf stoß gelegte Balken, welche durch Hartholzdübel verbunden sind, ist eine sehr starke aber auch schwere Decke.

Dipteros

    Tempel mit umlaufender doppelter Säulenstellung.

Diptychon

    U.a. die Bezeichnung für ein zweiteiliges Altarbild (zweiflügliger Altaraufbau).

Dipylon

    Dies ist das Haupttor des alten Athens, das den äusseren vom inneren Kerameikos trennt.

Direktorat

    Das Zimmer eines Direktors.

Dirhem

    Auch Direm geschrieben, ist dies eine Gewichtseinheit in der Türkei (früher 3,207g – heute 1 g).

Disagio

    Unterschied zwischen Darlehenssumme und tatsächlicher Auszahlung.

Dislokation

    Andere Bezeichnung für eine Lageveränderung.

Desoxiribose

    -->Pentosen

Dispatcher

    Englische Bezeichnung für einen Produktionsleiter, bzw -überwacher.

Dispergieren

    Allgemein bezeichnet dieser Begriff das Zerteilen eines Stoffes, bei Beschichtungen wird das Zerteilen von Pigment- oder/und Füllstoff-Agglomeraten in Primärteilchen in einem flüssigen Medium unter gleichzeitiger Benetzung angesprochen, wobei mit dem Dispergiervorgang oft eine Stabilisierung gegen Re-Agglomerationen, bzw. Flockung verbunden ist. Durch ein Dispergieren können Primärteilchen jedoch nicht weiter zerkleinert werden.

Dispergierhilfsmittel

    -->Dispergiermittel

Dispergiermittel

    Auch als Dispergierhilfsmittel betitelt sind dies grenzflächen aktive Substanzen die das Dispergieren eines pulverförmigen bis feinkörnigen Stoffes (bei Beschichtungen z.B. eines Füllstoffes oder Pigmentes) in einem flüssigen Medium erleichtern. Dispergiermittel veringern die Grenzflächenspannungen zweier gegensätzlich geladenen Komponenten durch ein Umladen der Oberfläche.

Dispergiermittelbedarf

    Bei Beschichtungen ist dies die für ein Pigment, einen Füllstoff oder eine Mischung beider ermittelte optimale Menge an -->Dispergiermittel. Es wird hierunter jedoch auch eine Kombination mehrerer verschiedenen Typen verstanden.

Dispergiervorgang

    Sehr allgemein, der Zerteilungsvorgang eines Stoffes, -->Dispergieren

Dispersionsfarben

    Dies sind Farben, welche aus Kunststoffen und Wasser hergestellt werden, die Kunststoffe sind im Wasser fein verteilt, beim Verdunsten des Wassers bildet sich ein wasserunlöslicher Film, heutzutage kommt man langsam weg von diesen Anstrichen (im Aussenbereich) , da sie relativ diffussionsgeschlossen sind, und es daher oft zu Blasenbildung mit Abplatzungen führen.

Dispersionsklebstoffe

    Diese Klebstoffe dienen zur Verklebung von saugfähigen Werkstoffen, von denen mindestens einer eine Porösität hat, in  der das Dispersionswasser absickern und abdunsten kann (physikalische Abhärtung, vereinzelt findet auch eine chemische Abhärtung statt). Bei Dispersionsklebstoffe handelt es sich zumeist um Plastomere, auch um Copolymere, welche in Wasser dispergiert (fein verteilt) sind.

Dispersionskunstharze

    Dienen hauptsächlich als Zusatz für Betone und Außenputze.

Dispersionslackfarben

    Dispersionslackfarben sind aus Kunststoffdispersionen mit wasserlöslichen Lösemitteln sowie Pigmenten und Hilfsstoffen für Beschichtungen mit einem Lack-Aussehen.

Dispersionssilicatfarbe

    Dispersionssilicatfarben (auch Dispersions-Silikatfarbe geschrieben) enthalten bis zu 5% Kunststoffdispersionen (bezogen auf die Gesamtmenge des Beschichtungsstoffes) und können dadurch streichfähig angerührt geliefert werden. Als Strukturbeschichtung wird die Dispersionssilicatfarbe mit Quarz vergütet. Zur Abtönung sind nur kalkechte Pigmente brauchbar, sie müssen frei von Sulfaten sein. Bei einer Anwendung auf gipshaltige Untergründe wird eine dementsprechende Grundbeschichtung geraten.

Dispersionssilicatputz

    Dies ist ein (auch Dispersions-Silikatputz geschrieben) auf Wasserglas-Basis formulierter Putz für Außen- und Innenanwendungen. Durch den Zusatz einer geeigneten Polymerdispersion kann der Putz zugunsten seiner Verarbeitbarkeit, erleichternd eingestellt werden.

Dispersionsspachtel

    -->Spachtelmasse

Disposition

    Andere Bezeichnung für Planung, Entwurf, Verfügungsbereitschaft oder Unternehmensleitung.

Dissous-Gas

    Dies ist ein in Aceton gelöstes Acetylengas zum autogenen Schweißen, es ist in Stahlflaschen abgefüllt.

Distylos

    Dies ist ein Tempel mit zwei Säulen an einer Front.

Division

    Diese Grundrechnungsart gibt an, wie oft eine Zahl (Divisor) in einer anderen (Dividende) enthalten ist, das Ergebnis dieser Rechnung wird als Quotient betitelt.

Divisor

    -->Division


    [ nach oben ] [ zur Hauptseite<< zurück