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C
- Abkürzung für Kohlenstoff (Carboneum), dies ist ein nichtmetallisches chemisches Element. Kohlenstoff kommt in geringen Mengen in freiem
Zustand vor (bei Graphit und Diamanten).
- Abkürzung wie z.B. C 12, C 20, C 30 steht für -->Betondruckfestigkeitsklassen.
C2 (A,F)
Kurzbezeichnung für die Zementklinkerphase Calciumaluminatferrit 2 CaO · (Al2O3, Fe2O3).
C2S
C3A
C3S
Ca
Abkürzung für Calcium (auch Kalzium); dies ist ein häufig
vorkommendes chemische Element, ein silberweißes, glänzendes, weiches Erdmetall, findet sich u.a. in Kalkstein, Kreide, Marmor als Dolomit, Gips und Anhydrit.
CAD
Kurzbezeichnung für Computer Aided Design; Programmsystem zum
Konstruieren am grafischen Bildschirm. Je nach Leistungsumfang können vom digitalen Entwurf Reinzeichnungen, automatische Bemaßungen, Stücklisten, perspektivische Ansichten mit Ausblendung verdeckter
Linien, fotorealistische Darstellungen, Animationen usw. erzeugt werden.
Caementarius
Caisson
Versenkbarer, unten offener Kasten aus Stahl oder Stahlbeton, der
nach dem Prinzip der Taucherglocke Arbeiten unter Wasser ermöglicht.
Calcit oder Kalkspat
Mineral: kann schwach gefärbt sein, meist jedoch farblos bis
weißlich; oft kristallin, in reiner Luft wetterfest dies ist er allerdings nicht bei Industrieluft. Als Füllstoff für Beschichtungen spricht man Calcit i.d.R. den höchsten Weißgrad zu.
Calciumaluminatferrit
Calciumcarbonat
Als einer der wohl wichtigsten Füllstoffe in Pulver oder
Granulatform für Dispersionsfarben und Dispersionsputze kann es sich hier, als natürlich vorkommendes Mineral, um Kalkspat, Marmor oder Dolomit handeln, die jedoch kaum rein aus Calciumcarbonat
bestehen. Allgemein ist Calciumcarbonat (auch Kalziumcarbonat geschrieben) ein Kalziumsalz der Kohlensäure, also eine chemische Verbindung mit dem chemischen Formelzeichen CaCO3 und besteht in festem Zustand aus einem Ionengitter mit Ca+2 -Ionen und CO3-2 -Ionen im Verhältnis 1:1. Auf unserem Planeten weit verbreitet kommt es u.v.a. in Knochen und Zähnen, Krebstieren, Korallen, Muscheln und natürlich den oben angesprochenen Mineralien vor.
Calciumoxid
Calciumsulfat
Kurzbezeichnung: CaSO4. Dies ist Gipsstein oder Anhydrit,
welcher u.a. bei der Zementherstellung in geringen Mengen zur Regelung des Erstarrungsverhaltens zugeführt wird.
Cadmium
Dies ist ein Schwermetall, welches in vielen rot-, gelb-, orange
Farbtönen enthalten ist, weiterhin dient dieser Stoff als Stabilisator für -->PVC.
Caldarium
Calefactorium
Calssionsgründung
Calvarius
Campanile
Campen
Der niederländische Architekt Jacob van Campen (1595-1667) prägte
die Stadtbilder von Den Haag und Amsterdam durch die Kombination von klassischen Motiven, niederländischem Backsteinmauerwerk und Walmdächer.
Candela
Kurzbezeichnung: cd. Maßeinheit der Lichtstärke; die Lichtstärke,
mit der 1/600 000 m² der Oberfläche eines schwarzen Strahlers bei der Temperatur des beim Druck 101 325 N/m² erstarrenden Platins senkrecht zu seiner Oberfläche leuchtet.
Cap and trade system
Dieses System beschränkt die Menge an zulässigen
Treibhausgasemissionen auf eine absolute Menge (cap) und macht diese dann handelbar (trade).
Capock
Hier handelt es sich um sehr feine, kurzfasrige Baumwolle welche
nicht zum Spinnen geeignet ist. Diese Bauwollfasern werden z.B. als Dämmstoffe weiterverarbeitet oder dienen als Füllstoff für z.B. Bettdecken, Matrazen etc. (weitere Schreibweisen: Kapock, Capuck,
Capoc, Capuk)
Carbidkalk
Der Carbidkalk hat eine ähnliche, bzw. gleichwertige Zusammensetzung
wie der Weißkalk. Carbidkalk fällt als Carbidkalkteig oder Carbidkalkhydrat bei der Gewinnung von Azetylen aus Carbid an.
Carbid-Methode
Verfahren zur Bestimmung der Oberflächenfeuchte, - die Messung
erfolgt mit einem CM-Gerät, dieses Verfahren ist nur für Körnungen </= 4mm geeignet. Hierbei bestimmt man den, aus der Reaktion einer konstanten Menge Carbid mit Wasser zu Acetylen resultierenden,
Druckanstieg in einem Druckgefäß.
Carbolineum
Stammt aus der Steinkohledestillation und ist ein Teerölpräparat,
das früher verwendete Holzschutzmittel gilt als stark krebserregend und ist deshalb in Deutschland als dieses verboten.
Carbonathärte
Die Carbonathärte betitelt die Konzentration der durch die
Kohlensäure als Hydrogencarbonate gebundenen Calcium- und Magnesiumionen. Aufgrund Ihrer Veränderbarkeit im Bereich des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichtes in Abhängigkeit des pH-Wertes, wird die
Carbonhärte auch als temporäre oder vorübergehende Härte bezeichnet.
Carbonatisierung
Dies ist ein von außen in das Innere von Beton und Mörtel
fortschreitender Vorgang welcher Beton oder Mörtel austrocknet, so kann Kohlensäure der Luft in die Poren des Zementsteins eindiffundieren und dort mit dem Calciumhydroxid - aber auch mit anderen
calciumhaltigen Hydratationsprodukten - zu Calciumcarbonat reagieren. Dadurch sinkt der -->pH-Wert des Porenwassers von ca. 12 bis unter 9, der basische Schutz der Bewehrung geht verloren. Am
Beispiel von Zementstein: dieser wird durch Eindringen von Kohlensäure carbonatisiert, dann sinkt der pH-Wert dadurch von ca. 12,5 auf 9. Ab einem Wert von < 9 reicht die Alkalität nicht mehr aus
um z.B. Stahlbewehrungen im Stahlbeton vor Korrosion zu schützen. Die Carbonatisierung (auch als Betonkorrosion betitelt) kann z.B. mit Hilfe einer Phenolphthalein-Lösung
(-->Phenolphthalein) geprüft, bzw. visualisiert werden. Bei pH-Werten zwischen 8,2 und 9,8 findet ein Farbumschlag von farblos (neutral) zu violett (alkalisch) statt. Die
Carbonatisierungsgeschwindigkeit verringert sich mit zunehmendem Betonalter nach dem Wurzel-Zeit-Gesetz (-->Wasseraufnahmekoeffizient).
Carbonatisierungsbremse
Dies in eine Beschichtung auf Beton, welche einen hohen
Diffusionswiderstand gegenüber Kohlendioxid aufweist. Somit wird der Abbau der Alkalität im Beton gebremst und das Bewehrungsstahl wird besser vor Schäden geschützt.
Carbonsäure
Dies sind aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe mit einer
oder mehreren Carboxyl-Gruppen (COOH/COOR). Sie kommen in der Natur, aber auch in Lebensmittel, weit verbreitet vor.
Carbonsäureester
Carolus
Der Straßburger Buchbinder Johann Carolus (1575-1634) hat im Jahr
1605 die erste Wochenzeitung (Titel: „Relation aller fürnemmen und gedenckwürdigen Historien) publiziert.
Carport
Carrara
Oberitalienische Landschaft, aus welcher der weiße Carraramarmor stammt.
Castigliano, Satz von Castigliano
Aussage: die partielle Ableitung der Arbeit einer Lastgruppe nach
einer einzelnen Lastgröße liefert die dieser zugeordnete Verschiebungsgröße; die Bestimmung der Verschiebungsgröße nach dem Prinzip der virtuellen Kräfte ist meist einfacher.
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ccm
Dies ist die alte Abkürzung für cubik-centimeter (zu deutsch:
Kubikzentimeter), auch cm³. Ein Kubikzentimeter entspricht dem Volumen eines Würfels mit 1 cm Kantenlänge.
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Cd
Abkürzung für Cadmium (auch Kadmium), ein chemisches Element
als silber-weißes, weiches Metall, das Vorkommen ist zusammen mit Zinkmineralien, Cadmium wird z.B. für rostschützende Überzüge auf Eisen, als Bestandteil niedrig schmelzender Legierungen, als
Bremssubstanz in Kernreaktoren und als Halbleitermaterial verwendet.
C-Deckenprofil
Ce
Abkürzung für Cerium, ein chemisches Element.
Cella
Cellulose
Cellulosedämmstoff
Celluloseether
Hier handelt es sich um wasserlösliche Cellulose-Derivate. Sie finden u.a. in wässrigen Beschichtungsstoffen als
Verdickungsmittel Verwendung.
Cellulosekleister
Celsius-Skala
Besitzt zwischen dem Gefrierpunkt des Wassers (= 0 °C) und dem Siedepunkt (= 100 °C) 100 gleiche Teileinheiten.
Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes werden mit Minuszeichen (-), die über dem Gefrierpunkt mit Pluszeichen (+) dargestellt.
CEM I
CEM II
CEM III
CEN
Abkürzung für Comité Européen de Normalisation, Europäisches Komitee für Normung.
CEN-Norm
Dies ist eine, bzw. die Normung des -->CEN, welche eine auf europäischer Ebene, verbindliche Normung schafft die
alle nationalen (z.B. DIN-Normen in Deutschland) ablößt /-lösen.
Ceran Kochfeld
CERN
Das Europäische Kernforschungslabor CERN ist eine Großforschungseinrichtung mit zwei Synchrotronen
(Speicherringen) sowie verschiedenen Teilchenbeschleunigern in Meyrin in der Nähe von Genf in der Schweiz. Die Anlage liegen zum Teil unter französischem Boden. CERN ist die Abkürzung für:
- Englisch: European Organization for Nuclear Research.
- Französisch: Organisation Européenne pour la Recherche Nucléaire.
CE-Zeichen
Mit dem Europäischen Konformitätszeichen CE wird die Übereinstimmung (Konformität) von Bauprodukten mit
europäischen technischen Spezifikationen deklariert. Je nach Verwendungszweck sind von den Bauprodukten weitere
Anforderungen, sogenannte Klassen und Leistungsstufen zu erfüllen oder es bestehen zusätzliche nationale
Anforderungen an die Verwendbarkeit und an den Übereinstimmungsnachweis, welche in der Bauregelliste B
außerdem bekannt gemacht werden. Die mit einem CE-Zeichen versehenen, in Verkehr gebrachten und gehandelten
Bauprodukte dürfen in Deutschland unter dem Aspekt der Beseitigung von Handelshemmnissen innerhalb des
Europäischen Wirtschaftsraumes ebenso verwendet werden wie die nationalen Bauprodukte mit Ü-Zeichen.
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Cf
Abkürzung für Californium, dieses chemische Element ist ein künstlich radioaktives Transuran.
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Chalet
Chambers
Chambre
Französischer Begriff für ein Zimmer, bzw. einer Kammer.
Chan
charakteristische Werte
Charta von Athen
Manifest der -->CIAM von 1933 mit einem Vorwort von Jean Giraudoux mit 95 Thesen zur Verbesserung der
Planungsgrundlagen des modernen Städtebaus.
Chaussee
Alte Bezeichnung (franz. chaussée) für eine Landstraße, ursprünglich der Begriff für eine Straße mit fest gestampften
Steinen (galloromanisch via calciata).
chaussieren
Chaussierung
Dies ist die Betitelung (Ableitung von -->Chaussee) für Flächen und Wege mit einer wassergebundenen Decke aus
einer verdichteten Streuschicht wie z.B. Kies o.ä.. Eine Chaussierung sollte regelmäßig nachgestreut und gepflegt
werden. Bei Neigungen > 6 % sind Chaussierungen nicht zu empfehlen. Das Profil dieser wassergebundenen Decken
sollte mit einem minimalen Gefälle von 2,5 bis 3 % ausgebildet werden. Die Unebenheiten der Oberfläche auf einer 4 m Messstrecke dürfen allgemein nicht mehr als 1,5 cm betragen.
Chemie
Beschäftigt sich mit den Stoffen, Ihrer Zusammensetzung und stofflichen Veränderung. Klicken Sie auch hier: Chemie .
Chemikaliengesetz
Chemikalien-Verordnungsverbot
Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und
Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (ChemVerbotsV).
Chemisches Element
Dies sind chemische Grundstoffe, die mit Hilfe chemischer Methoden nicht weiter in einfache Stoffe zerlegbar sind
(Grundbestandteile der Materie), gegenwärtig gibt es 106 chemische Elemente, eine Anordnung der chemischen Elemente nach Ihren chemischen Eigenschaften ist das Periodensystem der Elemente.
Chemische Grundlagen
Die Gemeinsamkeiten aller Stoffe, besteht darin das jeder Stoff einen bestimmten Platz, einen bestimmten Raum und
eine Bestimmte Masse besitzt.
Chemische Industrie
Dies ist die Industrie, die sich mit der Umwandlungvon natürlichen und mit der Herstellung con syntetischen
Rohstoffen befasst.
Chemische Reaktion
--> exotherme Reaktion, --> endotherme Reaktion
Chemische Reinigung
Chemisches Schwinden
Im Bereich des Festbetons wird dies auch oft als Schrumpfen bezeichnet, chemisches Schwinden entsteht infolge
der chemischen Bindung des Wassers in den Hydrationsprodukten des Zements. Hierbei verliert das Wasser ca. 25
% seines Volumens. Da 100 g Zement etwa 25 cm³ Wasser chemisch binden, beträgt die Volumeneinbuße, auf 100 g Zement bezogen, ca. 6 cm³.
Chemisches Trennverfahren
Reinstoffe werden chemisch zerlegt in ihre Elemente und chemischen Verbindungen z.B. brennen von Kalk zu
Branntkalk. Es gibt 88 natürliche Elemente davon sind: 66 Metalle / 6 Halbmetalle / 16 Nichtmetalle, zusätzlich gibt
es 18 künstliche Elemente, 11 künstliche Elemente sind gasförmig, z.B.( Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff ) 2 davon sind flüssig (Quecksilber und Brom).
Chemische Wassereigenschaften
Hierunter versteht man Sauerstoffgehalt, pH-Wert, SBV-Wert, Nährstoff- und -salzgehalt.
Cheminée
Cheminéeofen
Dieser (auch Schwedenofen genannt) besteht aus einem Metallgehäuse (Stahl oder Gusseisen) mit grosser
Brennkammer (mit Schamottesteinen ausgekleidet) und Feuerungstür, er ist jedoch nur als Zusatzheizung angedacht.
Cheneau
Dies ist eine, meist verzierte, Traufendachrinne.
Cheops-Pyramide
Dies ist die größte Pyramide Ägyptens, sie wurde als Grabstätte für den ägyptischen König Cheops um 2750 v.Chr.
erbaut, ursprünglich war das Bauwerk 146,6 m hoch heute ist es noch 137 m hoch.
Chevet
Chevron
Auch Säge- oder Spitzzahn genannt ist dies ein Fries mit einem waagerecht angelegtem zig zag Muster.
Chiaveri
Gaetano Chiaveri (1689-1770) war ein italienischer Architekt der u.a. unter Peter dem Großen, dem Kurfürsten von
Sachsen August II und August III tätig war.
Chilesalpeter
China Clay
Chinaschilf
Chinesische Mauer
Original Name: Wanli-chang-cheng; Baubeginn ca. 200 Jahre v. Chr. unter Kaiser Chihuangti, als größte
Schutzmauer der Welt erstreckt sie sich vom Golf vin Liaotung bis Sutschou und hat eine Originalgesamtlänge von
2450 Km, erweitert wurde sie später in der Ming-Dynastie (1368-1644); eingesetzte Baumaterialien waren: gestapfte
Löß-Erde im Norden und Stein bei Peking; sie ist bis zu 16m hoch, Mauerdicke unten ca. 8m und oben ca. 5m.
Chinoiserie
Die Bezeichnung für einen kunstgewerblichen Gegenstand im chinesischen Stil, zu Zeiten des europäischen
Rokokos begann die Übernahme und/oder Imitation in Europa.
Chippendale
Chloramin
Dies ist eine organisch-chemische Verbindung, sie wird z.B. zur Wunddesinfektion oder zur Entkeimung von Räumen
, Geräten, Wasser und zur Wollbleiche verwendet.
Chlorbenzol
Dieses Benzol-Derivat wird u.a. für Lösungsmittel für Fette und Öle verwendet, aber auch als Zwischenprodukt zur
Herstellung von Farben und Arzneimitteln.
Chloridausblühungen
Durch die stark hygroskopischen Eigenschaften von Chloriden zeigten sich hier weiße und zumeist feuchte Flecken
an Wänden; siehe auch -->Ausblühungen.
Chloriddiffusion
Dies ist ein Transportvorgang, durch welchen Chlorionen durch die Gefügeporen in den Beton eindringen.
Chloride
Chloritschiefer
Metamorphes Gestein; entstanden aus magmatischem Urgestein, dies sind grünlich gefärbte, sehr weiche,
fettglänzende Gesteine, welche licht- und wetterbeständig sind.
Chlor-Kautschuk-Lacke
Chloroprenkautschuk
Auch als Polychloropren bezeichnet, Kurzbezeichnung CR. Der Ausgangsstoff ist hier Chlorbutadien gleich
Chloropren. Die Vulkanisation erfolgt ohne Schwefel. Eine vernetzende Wirkung geht von den Füllstoffen ZnO und
MgO aus. CR ist wärme- und chemikalienbeständig, öl- und wetterfest; er besitzt eine hohe Oxidations- und
Alterungsbeständigkeit. Er ist kerbzäh und schwer entflammbar. Verwenung findet CR z.B. für Bauteil- und
Brückenauflager, Dichtungsfolien, Profile, Kabelummantlungen, Fugenbänder, Transportbänder etc... . In nichtvulkanisierter Form wird CR auch als gummiartiger Lösemittelklebstoff verwendet.
Chlorpolyethylen
Kunststoff: Kurzbezeichnung CPE oder PE-C; UV-strahlungsbeständig, beständig gegen normale Witterung, nicht
beständig gegen: Lacke, Benzol, Terpentin, Salpetersäure und Benzin; Einsatzgebiet: Dach- und Abdichtungsbahnen.
Chlorsulfoniertes Polyethylen
Elastomerer Kunststoff: Kurzbezeichnung: CSM; gummiähnlich, halb hart; Alterungsbeständig, beständig gegen die
meisten Chemikalien, Einsatzgebiet: Abdichtungsbahnen.
Cholesterinderivate
Dies sind substituierte, ringförmige Kohlenwasserstoffe aus der Gruppe der Steroide. Sie kommen auch im
menschlichen Körper vor.
Chor
Raum Zwischen Apsis und Querschiff der Kirche, der den Hauptaltar enthält und für Geistliche oder Mönche reserviert
war. Bei Bodenbelägen sind dies die in einer Noppenlängsreihe (-->Polnoppe) liegenden Polkettfäden (-->Pol), je nach
dem wieviele Polkettfäden in einer Noppenlängsreihe zur Polbindung herangezogen werden, wird der Teppich als ein-, zwei,- u.s.w. -choriger Teppich bezeichnet.
Chorbühne
Choriger Teppich
Chörlein
Chorschranke
Chorturm
Dies ist die Bezeichnung für einen Turm über dem Chor, bei manchen mittelalterlichen deutschen Kirchen wurde der
Chorturm beidseitig des Chors angeordnet.
Chorumgang
Dies ist der durch die Verlängerung des Seitenschiffes entstehende ringförmige Rundgang in einer Kirche.
Chrom
Metall: beständig gegen: Salpetersäure, hohe Temperaturen, Wasser und Luft; nicht beständig gegen Salz- und
Schwefelsäuren und gegen Laugen.
Chromatik
Chromatographie
Die Chromatographie ist ein Verfahren zur Bestandteiluntersuchung in der analytischen, anorganischen, organischen
Chemie, der Biochemie, der Mikrobiologie, der Lebensmittelchemie, der Pharmazie, der Umweltchemie und auch der
anorganischen Chemie. Hierbei wird die zu analysierende Probe von einer Flüssigkeit oder einem Gas (die mobile
Phase) durch eine sogenannte stationäre Phase bewegt. Die Einzelbestandteile der Probe Wandern ungleich schnell,
weil sie durch Wechselwirkungen mit der stationären Phase (Feststoff wie z.B. ein Filterpapier oder eine Flüssigkeit)
unterschiedlich stark aufgehalten werden. Beim Austritt aus dem Chromatographiegerät kann man die einzelnen
Stoffe mit einem geeigneten Detektor nachweisen. Bei der Säulen-Chromatographie befindet sich die stationäre
Phase in einer Säule, durch die die mobile Phase fließt. Dazu gehören die Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC) und die Gaschromatographie (GC).
Chromatreduzierer
Betonzusatzmittel, mit dem der Gehalt an wasserlöslichem Chrom im Zement auf ein gesundheits- und
umweltverträgliches Maß reduziert werden soll. Kurzzeichen: CR.
Chromfarben
Dies sind chromhaltige organische Mineralfarben (z.B. Bleichromate, Zinkchromate). Chromfarben können auch
organisch-chemische Beizfarben für Baumwolle, Wolle und Seide sein.
Chromotographie
Chromstahl
Dies ist ein Stahl (Chrom/Nickel Gemisch) mit einem Chromanteil größer als 10 % welcher dann als rostfreier Stahl
gilt. Kurzbezeichnung: CNS.
Chrom-Vanadium-Legierung
Stahllegierung, die zur Herstellung von Einsatzwerkzeugen verwendet wird. Der Stahl zeichnet sich durch seine
Zähigkeit und Härte aus. -->Chrom, -->Vanadium.
Chrom-Vanadium-Stahl
Kurzbezeichnung: CV-Stahl (Auch Cr-Va-Stahl, CrV-Stahl oder Silberstahl), dies ist ein Stahl mit einer -->Chrom
-Vanadium-Legierung.
Chryselephantin
Dies ist die Bezeichnung für eine Bildhauertechnik der Antike, bei der Gewandteile und Haare von Statuen über einem
Holzkern in Gold und die Fleischpartien in Elfenbein ausgeführt wurden.
Chullpa
Churriguera
Der spanische Architekt und Bildhauer Josè Churriguera (1665-1725) entwickelte eine bizarre, dekorativ-malerische
Spätform des Barockstils Churriguerismus.
Churriguerismus
Dies ist ein in Spanien entstandener barocker Architekturstil, er wurde von den Gebrüdern Churriguera im 18.
Jahrhundert entwickelt und beinhaltete Elemente der lateinamerikanischen Kunst.
JETZT IM HANDEL
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CIAM
Abkürzung für Congrès Internationaux d'Architecture Moderne, gegründet 1928, u. a. von Siegfried Giedion und Le
Corbusier als Forum für internationalen Gedankenaustausch über Architektur. Bedeutendstes Manifest: Charte d'Athènes, 1933 (Charta von Athen).
Ciborium
cic
Ciceronianismus
Dies ist eine in der Renaissance und Humanismus entstandene Stilkunst und Rethorik die sich das Latein Ciceros
zum Vorbild nahm.
Circus
Bahn für Wagen- und Pferderennen, gesäumt von ansteigenden Sitzreihen.
cis-9-Octadecensäure
Cinquecento
Civitale
Matteo di Giovanni Civitale (1436-1501) war ein italienischer Bildhauer, Architekt und Ingenieur.
Cizek
JETZT IM HANDEL
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