B
- Abkürzung für Bor, ein chemisches Element, Bor ist ein schwärzlich-graues, sehr hartes Halbmetall, dieses kommt nicht frei sondern ausschließlich in Verbindungen vor. Freis Bor kann amorph durch
reduktion von Bortrioxid mit metallischem Natrium gewonnen werden. Borsäure wird oft als mildes Antiseptikum verwendet, dient aber auch als Zusatz für natürliche Wärmedämmprodukte (Keimtötend) .
- Abkürzung für die Bezeichnung der alte Betondruckfestigkeitsklasse, heute C. -->Betondruckfestigkeitsklassen
Ba
Backofen
Der deutsche Bildhauer Hans Backofen (1450-1519) gehörte zu den Hauptmeistern des spätgotischen Barocks.
Backpulver
Im Bereich der Putzverarbeitung wird insbesondere in heißen Ländern (hohe Lufttemperaturen) eine kleine Menge (ca. 100g Backpulver auf 100 Kg Putz) Backpulver als Verzögerer bei Gips-,
Gipskalk- oder Kalkgipsputzen beigemischt.
Backstein
Dies ist ein aus Ton oder Lehm geformter, maschinell hergestellter Vor- oder Hintermauerstein, der bei ca. 1000 °C gebrannt wird.
Backsteinbau
Backsteinarchitektur
Backsteingotik
Dies ist die Gattungs- und Stilbezeichnung für die Backsteinbauten der Gotik, insbesondere der Sakral- und Profanbauten des 14./15. Jh.
Backsteinkern
Baderaum
Dies ist die Bezeichnung für den Raum in dem alle Ausstattungen und Einrichtungen zur Gesundheits- und Körperpflege untergebracht sind.
Baekeland
Der US-amerikanische Chemiker Leo Hendrik Baekeland (1863-1944) war der Erfinder des Kunstharzes Bakelit.
Bagatellklausel
Durch eine solche Klausel wird festgelegt, dass eine Erstattung der Lohn- und Materialkosten erst nach einer Überschreitung eines fixierten Mindestbetrages (Selbstbeteiligungskosten)
erfolgt. Diese Klausel kann in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam vereinbart werden und sie stellt eine Bedingung bei der Vereinbarung einer Preisgleitklausel im Bauvertrag dar. Vertraglich
festgelegt wird der Mindestbetrag der Bagatellklausel mit 0,5% der Abrechnungssumme.
Bagatellmengen
Dies ist die Betitelung für Teilmengen von Leistungspositionen, die nach der VOB (C) aus Gründen der Abrechnungsvereinfachung sowohl bei der Ermittlung der Vordersätze als auch bei der
Mengenermittlung zur Abrechnung übermessen und nicht in Abzug gebracht werden.
Bagger
Dies ist eine Maschine zum Lösen und Laden von Böden, es wird zwischen Becherwerk, Schaufelrad-, Pumpen-, Greif-, Löffel-, Eimer-, Trocken-, Naß-, Hoch-, Tief-, Eimerseilbagger u.s.w.
unterschieden.
Baggerlader
Dies ist ein kleiner Radlader, der am Heck mit einer Tieflöffeleinrichtung ausgerüstet ist.
Bagua-Methode
Dies ist eine im modernen Feng Shui verwendete Methode zur Analyse von Grundrissen. Dabei wird der Grundriss in neun gleiche Rechtecke unterteilt, die verschiedene Lebensbereiche
repräsentieren (Reichtum, Ruhm, Partnerschaft, Familie, Kinder, Wissen, Karriere, Hilfreiche Menschen, Tai Chi (Mitte)). Dabei soll das Bagua helfen, den Wohnort als Spiegel der eigenen Persönlichkeit zu
verstehen und Problembereiche und Mängel zu erkennen.
Bahn
Bahndamm
Dies ist der auf dem Untergrund aufgebaute und verdichtete Erdkörper, der die Fahrbahn trägt.
Bahngraben
Dies ist eine offene Entwässerungsanlage entlang dem -->Bahnkörper, sie dient zur Ableitung des Oberflächenwassers aus dem Bereich der Fahrbahn und der Böschungen.
Bahnhof
Dies ist eine Anlage für den Betrieb und den Verkehr der Eisenbahn, es wird unterschieden zwischen Personen-, Güter- und Verschiebebahnhof.
Bahnkörper
BAK
Balau
Baldachin
Dies ist die Bezeichnung für ein kleines verziertes Dach über einer Kanzel oder einer Statue, auch ein aus Stoff hergestellter verzierter Himmel.
Balken
- -->Kantholz, dessen größter Querschnitt mind. 200 mm breit ist.
- Träger oder Stab, welcher meist durch horizontale und durch vertikale Lasten (-->Querlasten) vorwiegend auf Biegung beansprucht wird.
Balkenblende
Balkendecken
Dies sind Flachdecken, deren Haupttragglieder Balken sind. Diese Decken werden erstellt in dem unmittelbar nebeneinander Stahlbetonfertigteile verlegt werden.
Balkenkopf
Dies ist das, bei Fachwerkbauten über die Außenwand herausragende, häufig verzierte Ende eines Deckenbalkens, das Balkenende eines Deckenbalkens das in der Wand aufliegt oder allgemein das
jeweilige Ende eines Balkens. Den Balkenköpfen muss zum Schutz vor Feuchtigkeit und dem daraus oft resultierenden Schädlingsbefall eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet sein (Schutz vor Feuchtigkeit),
da diese Bereiche hierdurch besonders stark gefährdet sind.
Balkenlage
Balkenplan in der Bauzeitplanung
Dies eine diagrammäßige Darstellung der einzelnen Arbeitsvorgänge auf der Vertikalen und der erforderlichen Arbeitszeit auf der Horizontalen.
Balkenprüfung
Dies ist z.B. ein Verfahren zur Bestimmung der Biegezugfestigkeit von Beton, vorzugsweise an Balken von 150 mm Höhe, 150 mm Breite und 700 mm Länge.
Balkenschuh
Dies ist ein gebogener Metallwinkel, mit dem sich Balken mit Querbalken oder anderen anschließenden Elementen verbinden lassen sich.
Balkon
Zugängiges, auskragendes Bauteil an Fassaden welches zu den Seiten und nach vorne offen ist.
Balkon-Dämmung
Auskragende Betondecken bei Balkonen wirken im Winter wie -->Wärmebrücken, sie leiten die Wärme aus dem Haus ab. Verhindern lässt sich das beim Neubau durch den Einbau von
Balkon-Dämmelementen, die den Balkon vom warmen Haus trennen.
Balkon/Terrassen-Dränage
Diese Flächendränage fängt durch Fliesenbeläge eindringendes Sickerwasser auf und leitet es ab. Dadurch wird eine Überfeuchtung des Mörtelbettes verhindert.
Ballhaus
Dies ist der allgemeine Begriff für ein, für Ballspiele erbautes Gebäude, besondere Verbreitung erfuhr dieses im 15.-18 Jh.
Balloon Framing
Balsa
Holzart. Das samtartige Holz ist außerordentlich leicht, weich und elastisch. Es lässt sich gut schneiden, bedingt durch seine Weichheit aber nicht hobeln und feilen. Verwendungsbereich.
Modelbau, Isoliermaterial für Kältetechnik, Flugzeugbau, Korkersatz, Schwimmgürtel, Tropenhelme und für die Papier und Zellstoff - Fabrikation.
Baluschek
Der Maler und Grafiker Hans Baluschek (1870-1935) erstellte die naturalistische Darstellung des Berliner Proletariats.
Baluster
Kleine Säule, die eine Brüstung oder einen Handlauf trägt.
Balustrade
Bambus
Als nachwachsender Rohstoff wird Bambus vor allem in asiatischen Gebieten als Baustoff für Gerüste (Fachwerke und stabilisierende Elemente allgemein), und Fußbodenbeläge verwendet. In der
modernen Baustoffkunde findet Bambus auch zur Faserzementherstellung Einsatzmöglichkeiten.
Bambusfaser
Die aus dem nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoff hergestellte Bambusfaser wird u.v.a. als Faserverstärkung in Beton herangezogen. Bambusfasern werden aber auch als verstärkende Fasern in
Kunststoffen und anderen Produkten immer mehr eingesetzt.
Bambusfries
Auch Rollenfries genannt, ist dies ein Ornament, welches den Anschein von aneinander gereihten Bambus oder Rollenstücken zeigt.
Banause
Band
Dies ist ein flaches, vorspringendes und waagerechtes Bauglied.
Banddurchgang
Bandel
Der deutsche Maler und Bildhauer Ernst von Bandel (1800-1876) schuf das Hermannsdenkmal bei Detmold im Teuteburger Wald.
Bänder (Türen/Fenster)
Bänder sind die beweglichen Metallteile, durch die Tür oder Fenster mit der Wand bzw. Rahmen verbunden sind und die eine Drehbewegung der Tür oder Fenster ermöglichen. Bänder tragen den
Flügel sowohl im geöffneten wie im geschlossenen Zustand. Bänder bestehen aus dem Stiftlappen (Korpusteil) und dem Lochlappen (Flügelteil).
Bandfilter
Dies ist ein elektrischer Filter aus mind. Zwei Schwingkreisen welche induktiv oder kapazitiv gekoppelt sind. Ein solcher Bandfilter lässt einen bestimmten schmalen Frequenzbereich (auch
Frequenzband genannt) durch.
Bandförderer
Dieses Förderband ist ein in der Längsrichtung bewegtes und von Stützrollen getragenes Endlosband aus Stahl, Kunststoff oder Gummi und dient dem Transport von Stückgut oder Schüttgut.
Bandleiste
Dient als waagerechte Trägerleiste (oben und unten) zur Aufnahme von Stützpfosten in einer Balloon Framing-Konstruktion, Teil einer Holzkonstruktion.
Bandmaß
Dies ist ein geodätisches Meßintrument; Einsatz z.B. bei einer Streckenmessung, das Bandmaß wird am Streckenanfang angelegt mit Hilfe einer Wasserwaage in die horizontale Lage
gebracht und das Maß kann abgelesen werden. Wegen der geringen Genauigkeit von 2-3 cm auf 100 m ist dies nur in der Ingenieursvermessung geeignet.
Bandsäge
Bandseite
Bandstock
Dieser Begriff aus der Reetdachdeckung betitelt den parallel zum First gespannten Draht der die Reetbündel an die Dachlattung drückt. In früheren Zeiten wurden anstelle des Drahtes
daumendicke Ruten oder Spaltgerten aus Haselnuss-, Weiden- oder auch Tannenholz verwendet. Eine Weitere Bezeichnung hierfür ist der Begriff Schacht oder Schachtdraht.
Bandgefertigte Gipskartonplatten
Dies sind:
§ Gipskarton – Bauplatten B (Kurzzeichen GKB) werden
zum Ansetzen als Wandtrockenputz verwendet. Ab 12,5 mm Dicke können diese auch für Wand- und Deckenbekleidungen auf Unterkonstruktionen (z.B. Metallprofile oder Lattung), für die Beplankung von
Montagewänden oder zur Herstellung von Gipskarton-Verbundplatten (nach DIN 18184) Verwendung finden.§ Gipskarton-Bauplatte F (Feuerschutzplatte; Kurzzeichen: GKF) diese Platten dienen für Bauteile, an die besondere Anforderungen an den
Brandschutz gestellt sind. Der Gipskern darf keine brennbaren Zusätze enthalten. Bei diesen Platten können organische Fasern wie (z.B. Glas oder Mineralfasern) den Gefügezusammenhalt im Brandfall
verbessern. Die GKF gehören der Baustoffklasse A2 nach DIN 4102 an und werden auch zur Beplankung aussteifender Wände verwendet. § Gipskarton-Bauplatten B-imprägniert (Kurzzeichen: GKBI) und
Gipskarton-Feuerschutzplatten-imprägniert (Kurzzeichen: GKFI) sind wasserabweisend imprägnierte Platten und haben hierdurch eine verzögerte und im Vergleich zu den anderen Gipskarton-Bauplatten
erheblich geringere Wasseraufnahme. Diese Wasseraufnahme darf nach einer 2-stündigen Lagerung unter Wasser maximal 10 Masse % betragen. Oftmals ist der Karton dieser Gipskartonplatten zudem
fungizid ausgerüstet, somit besteht eine wesendlich bessere Sicherheit gegen Pilzbefall (fungizide Behandlung vom Hersteller bestätigen lassen). Die imprägnierten Platten sind ab einer Dicke von
12,5 mm erhältlich und sind äußerlich an der grünen Farbe des Kartons erkenntlich § Gipskarton-Putzträgerplatten (Kurzzeichen: GKP) diese werden vorwiegend als Putzträger auf Unterkonstruktionen verwendet. Diese Platten werden mit
gerundeten Kanten angeboten. Die Saugfähigkeit des Kartons vermittelt eine gute Haftung zum aufzubringenden Gipsputz.
Die bandgefertigten Gipskartonplatten können für bestimmte Anwendungszwecke werkmäßig mechanisch weiterbearbeitet werden, siehe hierzu -->werkmäßig mechanisch bearbeitete
Gipskartonplatten. Nachfolgend Maße und Gewicht von bandgefertigten Gipskartonplatten:
Abmessungen in mm |
Gewicht je m² in kg |
Dicke |
Breite |
Länge alle 250 mm zwischen |
9,5 (nicht für imprägnierte Platten) |
1250 |
2000 und 4000 |
8 bis 10 |
12,5 |
10 bis 13 |
15 |
2000 und 3000 |
13 bis 16 |
18 |
2000 und 2500 |
15 bis 19 |
25 (nicht für imprägnierte Platten) |
600 |
2500 und 3500 |
20 bis 26 |
Bandverzinkung
Die Bandverzinkung ist eine Art der Feuerverzinkung (-->feuerverzinken). Hierbei wird durch Eintauchen des
Stahlbleches in ein geschmolzenes Zinkbad, die Zinkschicht auf das Werkstück aufgebracht. Das Stahlblech passiert
hierbei das Zinkbad in Form eines kontinuierlich durch das Bad laufenden Bandes. Die Zinkauflage für Produkte im
Baubereich (Dacheindeckungen, Zargen, Garagentore, Fassadenverkleidungen, etc.) beträgt hierbei ca. 20 my m (-->my).
Bangkirai
Bankanschlussprofil
Bankbürgschaft
Bankeisen
Bankett
Bankhammer
Dieser Hammer wird zumeist im Dachdecker-, Zimmerer- oder Tischlergewerk verwendet um kleine Nägel ins Holz
einzuschlagen o.ä.. Es gibt Bankhämmer in unterschiedlichen Formen, zumeist wird jedoch die sogenannte Dänische Form (mit runder Bahn und kurzer -->Pinne) verwendet.
Banksockel
BaP
Baptisterium
Bar
Dies ist ein Messwert des meteorologischen Drucks, 1 bar = 10 5 Pa (Pascal), kann aber auch die Betitelung eines Nachtlokals, einer Kleingaststätte oder einer Trinkstube sein.
Baracke
Dies ist ein kleines Gebäude, welches zu meist in Serie hergestellt wird, eingeschossig, zerlegbar und schnell aufgebaut ist.
Barbakane
Dies ist ein Vorbau zum Schutz von z.B. Stadttore, Burgeingängen oder auch Zugbrücken.
Bardeen
Der US-amerikanische Physiker John Bardeen (geb. 23.05.1908) hinterließ Arbeiten über Transistoren und Supraleitungen, er bekam 1956 und 1972 jeweils einen Nobelpreis.
Bargheer
Barium
Dies ist ein chemisches Element (Erdalkalimetall), kommt als Bariumsulfat (Schwerspat) und Bariumkarbonat
(Witherit) vor. Barium wird durch Reduktion von Bariumoxid mit Aluminium oder Silizium bei 1200° C gewonnen.
Verwendung z.B. für Anstrichfarben, Kontrastmittel bei Röntgenaufnahmen etc. Kurzbezeichnung: Ba.
Bariumchlorid
Dieser Stoff wird z.B. bei der Herstellung von Ziegeln, durch Zugabe in die Rohstoffe, zur Vermeidung von Ausblühungen verwendet.
Bariumkarbonat
Dies dient zur Herstellung von Glas und Kunststeinen und ist eine Verbindung des Alkalierdmetalls Barium mit Kohlensäure.
Bariumnitrat
Bariumsulfat
Barkhausen
Der deutsche Physiker Heinrich Georg Barkhausen (1881-1956) stellte erstmals ultrakurze elektrische Schwingungen her, die Barkhausen-Kurz-Methode.
Barkla
Der britische Physiker Charles Glover Barkla (1877-1944) begründete die Röntgenspektroskopie und erholt 1917 den Nobelpreis.
Barn
Dies ist die Einheit für den Wirkungsquerschnitt bei Kernreaktoren, 1 barn = 10 –24 cm².
Barocci(o)
Der italienische Maler Federico Bariccio (1535-1612) arbeitete in der Zeit des Übergangs vom Manierismus zum Barock.
Barock
Dies war der europäische Kunst- und Architekturstil ende des 16. Jahrhunderts, der sich aus der Spätrenaissance
entwickelt hat, in Teilen Europas war dieser Stil noch bis in das 18. Jahrhundert verbreitet.
Barograph
Barometer
Barrel
Dies ist ein angloamerikanisches Raummaß, man unterscheidet den Barrel zum einen bei Raummaßen für
Massengüter ( z.B. 1 Barrel = 88,9 kg oder 1 Barrel = 90,7 kg oder 1 Barrel = 127,0 kg), des weiteren wird der Indian Barrel (75,7 l ) und der Petroleum Barrel (158,8 l ) unterschieden.
Barriere
Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Sperre, eine Schranke oder einen Schlagbaum.
Barrierefreies Bauen
Dies sind u.a. bauliche Maßnahmen, die das Leben von Behinderten oder älteren Menschen erleichtern. “Barrierefrei”
ersetzt die früher verwendeten Begriffe wie “behindertengerecht” oder “altengerecht”.
Barrikade
Dies ist eine Sperre aus z.B. Bäumen, Kraftfahrzeugen, Steinen etc... an engen Durchgangsstellen wie Strassen, Brücken oder Wege.
Barry
Das Hauptwerk des englischen Architekten Sir Charles Barry (1795-1860) war das Parlamentsgebäude in London.
Bartning
Der deutsche Architekt Otto Bartning (1883-1959) baute mit den Materialien Stahl, Beton und Glas konstruktivistische Formen.
Baryt
Dies ist ein natürlich gekörnter Zuschlag (BaSO4) mit einer hohen Rohdichte (4,00 bis 4,3 Kg/dm³), für z.B. Schwerbeton.
Barytsalpeter
Basalt
Ergußgestein; grünlich, grau bis schwarz; feinkörnig, sehr zäh und hart; Hauptbestandteile: Feldspat und Augit;
Eigenschaften: sehr wetterfest, kaum zu bearbeiten, stark wärmeleitend, hohe Glättung bei Abnutzung.
Basen
Dies sind Laugen, also Stoffe die in wässrigen Lösungen alkalisch reagieren und mit Säuren unter Wasserabspaltung
Salze bilden, auffälliges verhalten starker Basen ist die Färbung von Lackmuspapier in blau oder die
Phenolphthaleinfärbung in rot, letzteres wird oft zur Bestimmung der zu sanierenden Fassadenfarbe eingesetzt (die Erklärungssuche ob eine Dispersionsfarbe oder eine Mineralfarbe vorhanden ist).
Basilika
In der römischen Architektur mehrschifftige Halle, hauptsächlich für Gerichtszwecke. Im 4.Jahrhundert vom Christentum als einer der Hauptgrundrisse für Kirchen übernommen.
Basis
Bezeichnung für die Grundplatte, auf welcher z.B. eine Säule steht.
Basisabdichtung
Dies ist eine, unter einer Deponie gelegte, das Grundwasser schützende, Dichtung. Ihr Aufbau besteht aus mehreren
Dicht- und Dränschichten, womit der Austritt von verunreinigtem Sickerwasser aus dem Deponiekörper verhindert wird.
Basislänge
Dies ist die Bestimmung der Länge einer Dreiecksseite mit Hilfe einer genau vermessenen Basis über das sogenannte Basisvergrößerungsnetz, bei Triangulationen.
Basküle
Basrelief
Bastei
Bastion
Diente als Befestigungsring vorspringende Verteidigungsanlage in der Zeit vom 16. bis in das 19. Jahrhundert.
BAT
Abkürzung für Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert; dieser gibt den Grenzwert für die Konzentration von
Schadstoffen im menschlichen Körper an, BAT kann aber auch die Abkürzung für den in der Bundesrepublik
Deutschland geltenden Bundes-Angestelltentarif sein, dieser gilt für Angestellte von Bund, Land, Landkreis oder Gemeinden und regelt unter anderem die Arbeitbedingungen.
Baterieanlagen
Dies kann u.a. eine aufladbare Akkumulatoren-Anlage sein (Akku-Anlage), die zur Notstromversorgung für die Sicherheitsbeleuchtung von z.B. Rettungswegen dient.
Bauabdichtung
Abdichtung gegen --> Bodenfeuchte, -->drückendes und -->nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie
Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen
eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.
- Bauwerksabdichtung gegen Bodenfeuchte:
Diese Abdichtung ist bei allen unterirdischen Bauteilen als Mindestsicherung vorzusehen, weil in unseren
Klimazonen Wasser im Boden immer vorhanden ist. Dabei kann man lediglich von Feuchtigkeit bei nichtbindigen Bodenarten sprechen. Bei bindigen Böden ist grundsätzlich bis zur Geländeoberfläche von
Wasser in tropfbar-flüssiger Form auszugehen, so daß mindestens Abdichtungen gegen nichtdrückendes
Wasser vorzusehen sind. Die Abndichtung muß die Poren der Bauteile schließen bzw. die Kapilarität
unterbrechen, um das Eindringen bzw. Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. In der Reihenfolge ihrer Bedeutung unterscheidet man waagerechte Wandabdichtungen (Horizontalsperre), senkrechte
Wandabdichtungen (Vertikalsperre), und Fußbodenabdichtungen.
- Bauwerksabdichtung gegen nichtdrückendes Wasser:
Diese Abdichtungen müssen drucklos fließendes Wasser (Sicker- und Oberflächenwasser) ableiten, wobei
eine zuverlässige Abflußmöglichkeiten des Wassers gegeben sein muss. Abdichtungen gegen Sickerwasser
sind in erster Linie bei unterirdischen Deckenbausteinen nötig, wie z.B. bei U-Bahn-Decken, die wegen der
Fortleitung des Wassers mit einem Gefälle hergestellt werden müssen, und bei unterirdischen Wandbauteilen,
bei denen das Wasser in Dränagen abgeleitet werden muss. Abdichtungen gegen Oberflächenwasser sind bei
oberirdischen Bauteilen vorzusehen, wie bei begehbaren Dachterrassen und Brückenfahrbahnen sowie im Bauwerksinneren bei Decken unter Naßräumen.
- Bauwerksabdichtung gegen von außen drückendem Wasser:
Diese Bauwerksabdichtungen müssen unter der Einwirkung des Wasserdrucks infolge Eintauchen in das
Grundwasser dauerhaft dicht und beständig sein. Wegen der vielen Vorzüge dieser Abdichtung, stellen sie als
wasserdruckhaltende Außenabdichtungen bei Neubauten den Regelfall dar. Aus konstruktiven Gründen oder
bei späterem Einbau kann eine wasserdruckhaltende Innenabdichtung hergestellt werden. Wird diese
Abdichtung gegen von innen drückendes Gebrauchswasser eingebaut, so wird sie als “Behälterabdichtung” betitelt.
Bei diesen drei Abdichtungsarten werden verschiedene Abdichtungsverfahren angewendet, welche sich durch die
Ausführung und die verwendeten Baustoffe ansich unterscheiden. Neben den seit ca. 1920 bewährten und heute
immer noch in der Mehrzahl aller Fälle angewendeten Abdichtungen mit bituminösen Stoffen gibt es die
Abdichtungsverfahren mit Kunststoff, mit -->WU-Beton (wasserundurchlässigem Beton; ältere Bezeichnung: Sperrbeton), mit Sperrputz, Sperranstrichen, Sperrmörtel, mit Dichtungsschlämmen und die reinen
Metallabdichtungen aus Stahlblech, Kupfer, Zink, Aluminium oder Edelstahl (zumeist -->V2A oder V4A)
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