Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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B

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

B

    • Abkürzung für Bor, ein chemisches Element, Bor ist ein schwärzlich-graues, sehr hartes Halbmetall, dieses kommt nicht frei sondern ausschließlich in Verbindungen vor. Freis Bor kann amorph durch reduktion von Bortrioxid mit metallischem Natrium gewonnen werden. Borsäure wird oft als mildes Antiseptikum verwendet, dient aber auch als Zusatz für natürliche Wärmedämmprodukte (Keimtötend) .
    • Abkürzung für die Bezeichnung der alte Betondruckfestigkeitsklasse, heute C. -->Betondruckfestigkeitsklassen

Ba

    Abkürzung für -->Barium

Backofen

    Der deutsche Bildhauer Hans Backofen (1450-1519) gehörte zu den Hauptmeistern des spätgotischen Barocks.

Backpulver

    Im Bereich der Putzverarbeitung wird insbesondere in heißen Ländern (hohe Lufttemperaturen) eine kleine Menge (ca. 100g Backpulver auf 100 Kg Putz) Backpulver als Verzögerer bei Gips-, Gipskalk- oder Kalkgipsputzen beigemischt.

Backstein

    Dies ist ein aus Ton oder Lehm geformter, maschinell hergestellter Vor- oder Hintermauerstein, der bei ca. 1000 °C gebrannt wird.

Backsteinbau

    Dies ist ein Bauwerk aus unverputzten und verfugten Backsteinen.

Backsteinarchitektur

    Dies ist eine Baukunst aus geschichteten Ziegeln (Backsteinen).

Backsteingotik

    Dies ist die Gattungs- und Stilbezeichnung für die Backsteinbauten der Gotik, insbesondere der Sakral- und Profanbauten des 14./15. Jh.

Backsteinkern

    Dies ist eine aus Ziegeln (Backsteinen) gefertigte Hintermauerung eines Bogens.

Baderaum

    Dies ist die Bezeichnung für den Raum in dem alle Ausstattungen und Einrichtungen zur Gesundheits- und Körperpflege untergebracht sind.

Baekeland

    Der US-amerikanische Chemiker Leo Hendrik Baekeland (1863-1944) war der Erfinder des Kunstharzes Bakelit.

Bagatellklausel

    Durch eine solche Klausel wird festgelegt, dass eine Erstattung der Lohn- und Materialkosten erst nach einer Überschreitung eines fixierten Mindestbetrages (Selbstbeteiligungskosten) erfolgt. Diese Klausel kann in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam vereinbart werden und sie stellt eine Bedingung bei der Vereinbarung einer Preisgleitklausel im Bauvertrag dar. Vertraglich festgelegt wird der Mindestbetrag der Bagatellklausel mit 0,5% der Abrechnungssumme.

Bagatellmengen

    Dies ist die Betitelung für Teilmengen von Leistungspositionen, die nach der VOB (C) aus Gründen der Abrechnungsvereinfachung sowohl bei der Ermittlung der Vordersätze als auch bei der Mengenermittlung zur Abrechnung übermessen und nicht in Abzug gebracht werden.

Bagger

    Dies ist eine Maschine zum Lösen und Laden von Böden, es wird zwischen Becherwerk, Schaufelrad-, Pumpen-, Greif-, Löffel-, Eimer-, Trocken-, Naß-, Hoch-, Tief-, Eimerseilbagger u.s.w. unterschieden.

Baggerlader

    Dies ist ein kleiner Radlader, der am Heck mit einer Tieflöffeleinrichtung ausgerüstet ist.

Bagua-Methode

    Dies ist eine im modernen Feng Shui verwendete Methode zur Analyse von Grundrissen. Dabei wird der Grundriss in neun gleiche Rechtecke unterteilt, die verschiedene Lebensbereiche repräsentieren (Reichtum, Ruhm, Partnerschaft, Familie, Kinder, Wissen, Karriere, Hilfreiche Menschen, Tai Chi (Mitte)). Dabei soll das Bagua helfen, den Wohnort als Spiegel der eigenen Persönlichkeit zu verstehen und Problembereiche und Mängel zu erkennen.

Bahn

    Bei einem Hammer die gegenüberliegende Seite der -->Pinne.

Bahndamm

    Dies ist der auf dem Untergrund aufgebaute und verdichtete Erdkörper, der die Fahrbahn trägt.

Bahngraben

    Dies ist eine offene Entwässerungsanlage entlang dem -->Bahnkörper, sie dient zur Ableitung des Oberflächenwassers aus dem Bereich der Fahrbahn und der Böschungen.

Bahnhof

    Dies ist eine Anlage für den Betrieb und den Verkehr der Eisenbahn, es wird unterschieden zwischen Personen-, Güter- und Verschiebebahnhof.

Bahnkörper

    Dies ist bei den Schienenbahnen der Unterbau der Gleise.

BAK

    Abkürzung für Bundesarchitektenkammer.

Balau

    -->Yello Balau

Baldachin

    Dies ist die Bezeichnung für ein kleines verziertes Dach über einer Kanzel oder einer Statue, auch ein aus Stoff hergestellter verzierter Himmel.

Balken

    • -->Kantholz, dessen größter Querschnitt mind. 200 mm breit ist.
    • Träger oder Stab, welcher meist durch horizontale und durch vertikale Lasten (-->Querlasten) vorwiegend auf Biegung beansprucht wird.

Balkenblende

    Dies ist eine Blende aus Bohlen und Balken.

Balkendecken

    Dies sind Flachdecken, deren Haupttragglieder Balken sind. Diese Decken werden erstellt in dem unmittelbar nebeneinander Stahlbetonfertigteile verlegt werden.

Balkenkopf

    Dies ist das, bei Fachwerkbauten über die Außenwand herausragende, häufig verzierte Ende eines Deckenbalkens, das Balkenende eines Deckenbalkens das in der Wand aufliegt oder allgemein das jeweilige Ende eines Balkens. Den Balkenköpfen muss zum Schutz vor Feuchtigkeit und dem daraus oft resultierenden Schädlingsbefall eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet sein (Schutz vor Feuchtigkeit), da diese Bereiche hierdurch besonders stark gefährdet sind.

Balkenlage

    Dies ist die Bezeichnung für geschichtete Balken in der horizontal Ebene.

Balkenplan in der Bauzeitplanung

    Dies eine diagrammäßige Darstellung der einzelnen Arbeitsvorgänge auf der Vertikalen und der erforderlichen Arbeitszeit auf der Horizontalen.

Balkenprüfung

    Dies ist z.B. ein Verfahren zur Bestimmung der Biegezugfestigkeit von Beton, vorzugsweise an Balken von 150 mm Höhe, 150 mm Breite und 700 mm Länge.

Balkenschuh

    Dies ist ein gebogener Metallwinkel, mit dem sich Balken mit Querbalken oder anderen anschließenden Elementen verbinden lassen sich.

Balkon

    Zugängiges, auskragendes Bauteil an Fassaden welches zu den Seiten und nach vorne offen ist.

Balkonbrüstung

    Die Balkonbrüstung, gemauert oder betoniert, dient wie ein Balkongeländer, als Absturzsicherung und bildet eine in der Fläche geschlossene Einheit.

Balkon-Dämmung

    Auskragende Betondecken bei Balkonen wirken im Winter wie -->Wärmebrücken, sie leiten die Wärme aus dem Haus ab. Verhindern lässt sich das beim Neubau durch den Einbau von Balkon-Dämmelementen, die den Balkon vom warmen Haus trennen.

Balkon/Terrassen-Dränage

    Diese Flächendränage fängt durch Fliesenbeläge eindringendes Sickerwasser auf und leitet es ab. Dadurch wird eine Überfeuchtung des Mörtelbettes verhindert.

Ballhaus

    Dies ist der allgemeine Begriff für ein, für Ballspiele erbautes Gebäude, besondere Verbreitung erfuhr dieses im 15.-18 Jh.

Balloon Framing

    Dies ist eine in den USA gebräuchliche Variante des Fachwerks.

Balsa

    Holzart. Das samtartige Holz ist außerordentlich leicht, weich und elastisch. Es lässt sich gut schneiden, bedingt durch seine Weichheit aber nicht hobeln und feilen. Verwendungsbereich. Modelbau, Isoliermaterial für Kältetechnik, Flugzeugbau, Korkersatz, Schwimmgürtel, Tropenhelme und für die Papier und Zellstoff - Fabrikation.

Baluschek

    Der Maler und Grafiker Hans Baluschek (1870-1935) erstellte die naturalistische Darstellung des Berliner Proletariats.

Baluster

    Kleine Säule, die eine Brüstung oder einen Handlauf trägt.

Balustrade

    Dies ist ein aus Balustern gebildetes Geländer.

Bambus

    Als nachwachsender Rohstoff wird Bambus vor allem in asiatischen Gebieten als Baustoff für Gerüste (Fachwerke und stabilisierende Elemente allgemein), und Fußbodenbeläge verwendet. In der modernen Baustoffkunde findet Bambus auch zur Faserzementherstellung Einsatzmöglichkeiten.

Bambusfaser

    Die aus dem nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoff hergestellte Bambusfaser wird u.v.a. als Faserverstärkung in Beton herangezogen. Bambusfasern werden aber auch als verstärkende Fasern in Kunststoffen und anderen Produkten immer mehr eingesetzt.

Bambusfries

    Auch Rollenfries genannt, ist dies ein Ornament, welches den Anschein von aneinander gereihten Bambus oder Rollenstücken zeigt.

Banause

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für einen Menschen ohne Kunstverstand.

Band

    Dies ist ein flaches, vorspringendes und waagerechtes Bauglied.

Banddurchgang

    Kurzbezeichnung: BD. Dies ist bei Fenstern das Freimaß zwischen Überschlag und Rahmen.

Bandel

    Der deutsche Maler und Bildhauer Ernst von Bandel (1800-1876) schuf das Hermannsdenkmal bei Detmold im Teuteburger Wald.

Bänder (Türen/Fenster)

    Bänder sind die beweglichen Metallteile, durch die Tür oder Fenster mit der Wand bzw. Rahmen verbunden sind und die eine Drehbewegung der Tür oder Fenster ermöglichen. Bänder tragen den Flügel sowohl im geöffneten wie im geschlossenen Zustand. Bänder bestehen aus dem Stiftlappen (Korpusteil) und dem Lochlappen (Flügelteil).

Bandfilter

    Dies ist ein elektrischer Filter aus mind. Zwei Schwingkreisen welche induktiv oder kapazitiv gekoppelt sind. Ein solcher Bandfilter lässt einen bestimmten schmalen Frequenzbereich (auch Frequenzband genannt) durch.

Bandförderer

    Dieses Förderband ist ein in der Längsrichtung bewegtes und von Stützrollen getragenes Endlosband aus Stahl, Kunststoff oder Gummi und dient dem Transport von Stückgut oder Schüttgut.

Bandleiste

    Dient als waagerechte Trägerleiste (oben und unten) zur Aufnahme von Stützpfosten in einer Balloon Framing-Konstruktion, Teil einer Holzkonstruktion.

Bandmaß

    Dies ist ein geodätisches Messinstrument; Einsatz z.B. bei einer Streckenmessung, das Bandmaß wird am Streckenanfang angelegt mit Hilfe einer Wasserwaage in die horizontale Lage gebracht  und das Maß kann abgelesen werden. Wegen der geringen Genauigkeit von 2-3 cm auf 100 m ist dies nur in der Ingenieursvermessung geeignet.

Bandsäge

    Dies ist ein über Rollen laufendes endloses Sägeband.

Bandseite

    Kurzbezeichnung: BS. Dies ist die Lager- bzw. Drehseite eines Fensters. Die Ecken auf der Bandseite werden unterschieden in Bandseite oben (Kurzzeichen: BSO) und Bandseite unten (Kurzzeichen: BSU).

Bandstock

    Dieser Begriff aus der Reetdachdeckung betitelt den parallel zum First gespannten Draht der die Reetbündel an die Dachlattung drückt. In früheren Zeiten wurden anstelle des Drahtes daumendicke Ruten oder Spaltgerten aus Haselnuss-, Weiden- oder auch Tannenholz verwendet. Eine Weitere Bezeichnung hierfür ist der Begriff Schacht oder Schachtdraht.

Bandgefertigte Gipskartonplatten

    Dies sind:

    • Gipskarton – Bauplatten B (Kurzzeichen GKB) werden zum Ansetzen als Wandtrockenputz verwendet. Ab 12,5 mm Dicke können diese auch für Wand- und Deckenbekleidungen auf Unterkonstruktionen (z.B. Metallprofile oder Lattung), für die Beplankung von Montagewänden oder zur Herstellung von Gipskarton-Verbundplatten (nach DIN 18184) Verwendung finden.
    • Gipskarton-Bauplatte F (Feuerschutzplatte; Kurzzeichen: GKF) diese Platten dienen für Bauteile, an die besondere Anforderungen an den Brandschutz gestellt sind. Der Gipskern darf keine brennbaren Zusätze enthalten. Bei diesen Platten können organische Fasern wie (z.B. Glas oder Mineralfasern) den Gefügezusammenhalt im Brandfall verbessern. Die GKF gehören der Baustoffklasse A2 nach DIN 4102 an und werden auch zur Beplankung aussteifender Wände verwendet.
    • Gipskarton-Bauplatten B-imprägniert (Kurzzeichen: GKBI) und Gipskarton-Feuerschutzplatten-imprägniert (Kurzzeichen: GKFI) sind wasserabweisend imprägnierte Platten und haben hierdurch eine verzögerte und im Vergleich zu den anderen Gipskarton-Bauplatten erheblich geringere Wasseraufnahme. Diese Wasseraufnahme darf nach einer 2-stündigen Lagerung unter Wasser maximal 10 Masse % betragen. Oftmals ist der Karton dieser Gipskartonplatten zudem fungizid ausgerüstet, somit besteht eine wesendlich bessere Sicherheit gegen Pilzbefall (fungizide Behandlung vom Hersteller bestätigen lassen). Die imprägnierten Platten sind ab einer Dicke von 12,5 mm erhältlich und sind äußerlich an der grünen Farbe des Kartons erkenntlich
    • Gipskarton-Putzträgerplatten (Kurzzeichen: GKP) diese werden vorwiegend als Putzträger auf Unterkonstruktionen verwendet. Diese Platten werden mit gerundeten Kanten angeboten. Die Saugfähigkeit des Kartons vermittelt eine gute Haftung zum aufzubringenden Gipsputz.

    Die bandgefertigten Gipskartonplatten können für bestimmte Anwendungszwecke werkmäßig mechanisch weiterbearbeitet werden, siehe hierzu -->werkmäßig mechanisch bearbeitete Gipskartonplatten. Nachfolgend Maße und Gewicht von bandgefertigten Gipskartonplatten:

Abmessungen in mm

Gewicht je m² in kg

Dicke

Breite

Länge
alle 250 mm zwischen

9,5 (nicht für imprägnierte Platten)

1250

2000 und 4000

8 bis 10

12,5

10 bis 13

15

2000 und 3000

13 bis 16

18

2000 und 2500

15 bis 19

25 (nicht für imprägnierte Platten)

600

2500 und 3500

20 bis 26

 

Bandverzinkung

    Die Bandverzinkung ist eine Art der Feuerverzinkung (-->feuerverzinken). Hierbei wird durch Eintauchen des Stahlbleches in ein geschmolzenes Zinkbad, die Zinkschicht auf das Werkstück aufgebracht. Das Stahlblech passiert hierbei das Zinkbad in Form eines kontinuierlich durch das Bad laufenden Bandes. Die Zinkauflage für Produkte im Baubereich (Dacheindeckungen, Zargen, Garagentore, Fassadenverkleidungen, etc.) beträgt hierbei ca. 20 my m (-->my).

Bangkirai

    -->Yello Balau

Bankanschlussprofil

    Bei Fenstern ist das ein Zusatzprofil an der unteren Seite des Fensterrahmens zu Befestigung der Fensterbank.

Bankbürgschaft

    Absicherung für Gewährleistungspflichten von einem Bankinstitut.

Bankeisen

    Auch als Wandanker bezeichnet dient dies zur zugfesten Verbindung von Mauerwerk.

Bankett

    Dies ist eine im Straßenbau übliche Bezeichnung für den unbefestigten Randstreifen.

Bankhammer

    Dieser Hammer wird zumeist im Dachdecker-, Zimmerer- oder Tischlergewerk verwendet um kleine Nägel ins Holz einzuschlagen o.ä.. Es gibt Bankhämmer in unterschiedlichen Formen, zumeist wird jedoch die sogenannte Dänische Form (mit runder Bahn und kurzer -->Pinne) verwendet.

Banksockel

    Dies ist ein Gebäudesockel in Form einer umlaufenden Steinbank.

BaP

    Abkürzung für Benzo(a)pyren

Baptisterium

    Bezeichnung für eine Taufkapelle.

Bar

    Dies ist ein Messwert des meteorologischen Drucks, 1 bar = 10 5 Pa (Pascal), kann aber auch die Betitelung eines Nachtlokals, einer Kleingaststätte oder einer Trinkstube sein.

Baracke

    Dies ist ein kleines Gebäude, welches zu meist in Serie hergestellt wird, eingeschossig, zerlegbar und schnell aufgebaut ist.

Barbakane

    Dies ist ein Vorbau zum Schutz von z.B. Stadttore, Burgeingängen oder auch Zugbrücken.

Bardeen

    Der US-amerikanische Physiker John Bardeen (geb. 23.05.1908) hinterließ Arbeiten über Transistoren und Supraleitungen, er bekam 1956 und 1972 jeweils einen Nobelpreis.

Bargheer

    Eduard Bargheer (geb. 25.12.1901) war ein deutscher Maler.

Barium

    Dies ist ein chemisches Element (Erdalkalimetall), kommt als Bariumsulfat (Schwerspat) und Bariumkarbonat (Witherit) vor. Barium wird durch Reduktion von Bariumoxid mit Aluminium oder Silizium bei 1200° C gewonnen. Verwendung z.B. für Anstrichfarben, Kontrastmittel bei Röntgenaufnahmen etc. Kurzbezeichnung: Ba.

Bariumchlorid

    Dieser Stoff wird z.B. bei der Herstellung von Ziegeln, durch Zugabe in die Rohstoffe, zur Vermeidung von Ausblühungen verwendet.

Bariumkarbonat

    Dies dient zur Herstellung von Glas und Kunststeinen und ist eine Verbindung des Alkalierdmetalls Barium mit Kohlensäure.

Bariumnitrat

    -->Salpeter

Bariumsulfat

    Z.B. bei dem als Barytweiß bekannte Anstrichmittel ist dies ein schwefelsaures Barium.

Barkhausen

    Der deutsche Physiker Heinrich Georg Barkhausen (1881-1956) stellte erstmals ultrakurze elektrische Schwingungen her, die Barkhausen-Kurz-Methode.

Barkla

    Der britische Physiker Charles Glover Barkla (1877-1944) begründete die Röntgenspektroskopie und erholt 1917 den Nobelpreis.

Barn

    Dies ist die Einheit für den Wirkungsquerschnitt bei Kernreaktoren, 1 barn = 10 –24 cm².

Barocci(o)

    Der italienische Maler Federico Bariccio (1535-1612) arbeitete in der Zeit des Übergangs vom Manierismus zum Barock.

Barock

    Dies war der europäische Kunst- und Architekturstil ende des 16. Jahrhunderts, der sich aus der Spätrenaissance entwickelt hat, in Teilen Europas war dieser Stil noch bis in das 18. Jahrhundert verbreitet.

Barograph

    Dies ist ein selbstständiger Luftdruckschreiber.

Barometer

    Dies ist ein Gerät zur Luftdruckmessung.

Barrel

    Dies ist ein angloamerikanisches Raummaß, man unterscheidet den Barrel zum einen bei Raummaßen für Massengüter ( z.B. 1 Barrel = 88,9 kg oder 1 Barrel = 90,7 kg oder 1 Barrel = 127,0 kg), des weiteren wird der Indian Barrel (75,7 l ) und der Petroleum Barrel (158,8 l ) unterschieden.

Barriere

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Sperre, eine Schranke oder einen Schlagbaum.

Barrierefreies Bauen

    Dies sind u.a. bauliche Maßnahmen, die das Leben von Behinderten oder älteren Menschen erleichtern. “Barrierefrei” ersetzt die früher verwendeten Begriffe wie “behindertengerecht” oder “altengerecht”.

Barrikade

    Dies ist eine Sperre aus z.B. Bäumen, Kraftfahrzeugen, Steinen etc... an engen Durchgangsstellen wie Strassen, Brücken oder Wege.

Barry

    Das Hauptwerk des englischen Architekten Sir Charles Barry (1795-1860) war das Parlamentsgebäude in London.

Bartning

    Der deutsche Architekt Otto Bartning (1883-1959) baute mit den Materialien Stahl, Beton und Glas konstruktivistische Formen.

Baryt

    Dies ist ein natürlich gekörnter Zuschlag (BaSO4) mit einer hohen Rohdichte (4,00 bis 4,3 Kg/dm³), für z.B. Schwerbeton.

Barytsalpeter

    -->Salpeter

Basalt

    Ergußgestein; grünlich, grau bis schwarz; feinkörnig, sehr zäh und hart; Hauptbestandteile: Feldspat und Augit; Eigenschaften: sehr wetterfest, kaum zu bearbeiten, stark wärmeleitend, hohe Glättung bei Abnutzung.

Basen

    Dies sind Laugen, also Stoffe die in wässrigen Lösungen alkalisch reagieren und mit Säuren unter Wasserabspaltung Salze bilden, auffälliges verhalten starker Basen ist die Färbung von Lackmuspapier in blau oder die Phenolphthaleinfärbung in rot, letzteres wird oft zur Bestimmung der zu sanierenden Fassadenfarbe eingesetzt (die Erklärungssuche ob eine Dispersionsfarbe oder eine Mineralfarbe vorhanden ist).

Basilika

    In der römischen Architektur mehrschifftige Halle, hauptsächlich für Gerichtszwecke. Im 4.Jahrhundert vom Christentum als einer der Hauptgrundrisse für Kirchen übernommen.

Basis

    Bezeichnung für die Grundplatte, auf welcher z.B. eine Säule steht.

Basisabdichtung

    Dies ist eine, unter einer Deponie gelegte, das Grundwasser schützende, Dichtung. Ihr Aufbau besteht aus mehreren Dicht- und Dränschichten, womit der Austritt von verunreinigtem Sickerwasser aus dem Deponiekörper verhindert wird.

Basislänge

    Dies ist die Bestimmung der Länge einer Dreiecksseite mit Hilfe einer genau vermessenen Basis über das sogenannte Basisvergrößerungsnetz, bei Triangulationen.

Basküle

    Dies ist die Betitelung für den in der Schließtechnik vorhandenen Kasten in welchen der Schubstangenverschluss untergebracht ist (z.B. bei Fenster- und Türverschlüssen).

Basrelief

    Andere Bezeichnung für ein Flachrelief.

Bastei

    Ein vorspringender Festungsteil.

Bastion

    Diente als Befestigungsring vorspringende Verteidigungsanlage in der Zeit vom 16. bis in das 19. Jahrhundert.

BAT

    Abkürzung für Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert; dieser gibt den Grenzwert für die Konzentration von Schadstoffen im menschlichen Körper an, BAT kann aber auch die Abkürzung für den in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Bundes-Angestelltentarif sein, dieser gilt für Angestellte von Bund, Land, Landkreis oder Gemeinden und regelt unter anderem die Arbeitbedingungen.

Baterieanlagen

    Dies kann u.a. eine aufladbare Akkumulatoren-Anlage sein (Akku-Anlage), die zur Notstromversorgung für die Sicherheitsbeleuchtung von z.B. Rettungswegen dient.

Bauabdichtung

    Abdichtung gegen --> Bodenfeuchte, -->drückendes und -->nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.

    • Bauwerksabdichtung gegen Bodenfeuchte:
      Diese Abdichtung ist bei allen unterirdischen Bauteilen als Mindestsicherung vorzusehen, weil in unseren Klimazonen Wasser im Boden immer vorhanden ist. Dabei kann man lediglich von Feuchtigkeit bei nichtbindigen Bodenarten sprechen. Bei bindigen Böden ist grundsätzlich bis zur Geländeoberfläche von Wasser in tropfbar-flüssiger Form auszugehen, so daß mindestens Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser vorzusehen sind. Die Abndichtung muß die Poren der Bauteile schließen bzw. die Kapilarität unterbrechen, um das Eindringen bzw. Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. In der Reihenfolge ihrer Bedeutung unterscheidet man waagerechte Wandabdichtungen (Horizontalsperre), senkrechte Wandabdichtungen (Vertikalsperre), und Fußbodenabdichtungen.
    • Bauwerksabdichtung gegen nichtdrückendes Wasser:
      Diese Abdichtungen müssen drucklos fließendes Wasser (Sicker- und Oberflächenwasser) ableiten, wobei eine zuverlässige Abflußmöglichkeiten des Wassers gegeben sein muss. Abdichtungen gegen Sickerwasser sind in erster Linie bei unterirdischen Deckenbausteinen nötig, wie z.B. bei U-Bahn-Decken, die wegen der Fortleitung des Wassers mit einem Gefälle hergestellt werden müssen, und bei unterirdischen Wandbauteilen , bei denen das Wasser in Dränagen abgeleitet werden muss. Abdichtungen gegen Oberflächenwasser sind bei oberirdischen Bauteilen vorzusehen, wie bei begehbaren Dachterrassen und Brückenfahrbahnen sowie im Bauwerksinneren bei Decken unter Naßräumen.
    • Bauwerksabdichtung gegen von außen drückendem Wasser:
      Diese Bauwerksabdichtungen müssen unter der Einwirkung des Wasserdrucks infolge Eintauchen in das Grundwasser dauerhaft dicht und beständig sein. Wegen der vielen Vorzüge dieser Abdichtung, stellen sie als wasserdruckhaltende Außenabdichtungen bei Neubauten den Regelfall dar. Aus konstruktiven Gründen oder bei späterem Einbau kann eine wasserdruckhaltende Innenabdichtung hergestellt werden. Wird diese Abdichtung gegen von innen drückendes Gebrauchswasser eingebaut, so wird sie als “Behälterabdichtung” betitelt.

    Bei diesen drei Abdichtungsarten werden verschiedene Abdichtungsverfahren angewendet, welche sich durch die Ausführung und die verwendeten Baustoffe ansich unterscheiden. Neben den seit ca. 1920 bewährten und heute immer noch in der Mehrzahl aller Fälle angewendeten Abdichtungen mit bituminösen Stoffen gibt es die Abdichtungsverfahren mit Kunststoff, mit -->WU-Beton (wasserundurchlässigem Beton; ältere Bezeichnung: Sperrbeton), mit Sperrputz, Sperranstrichen, Sperrmörtel, mit Dichtungsschlämmen und die reinen Metallabdichtungen aus Stahlblech, Kupfer, Zink, Aluminium oder Edelstahl (zumeist -->V2A oder V4A)

Bauabnahme

    Hiermit nimmt der Auftraggeber die Bauleistung entgegen und gibt die Zustimmung und Billigung, für eine in der Hauptsache vertragsgerechte Erfüllung des Werksvertrages. Aus öffentlich-rechtlicher Sicht ist die Bauabnahme eine Maßnahme der Bauüberwachung und wird in diesem Zusammenhang auch Bauzustandsbesichtigung genannt. Aus privat-rechtlicher Sicht ist die Bauabnahme die Fälligkeitsvoraussetzung für den Schlusszahlungsanspruch (§ 641 BGB bzw. § 16 Nr. 3 VOB/B).

Bauabschnitt

    Als Bauabschnitt wird das Erstellen eines Teils (oder auch ein Teil) eines kompletten Bauvorhabens betitelt, dieser wird i.d.R. komplett fertiggestellt bevor ein weiterer Bauabschnitt folgt.

Bauabsteckungsplan

    Dies ist der Plan für das -->Schnurgerüst.

Bauakte

    Dies ist die Betitelung für die bei den Baugenehmigungsbehörden geführten amtlichen Akten welche alle dem Bauvorhaben betreffende Vorgänge und Eingaben erfassen oder auch die Gesamtheit des Schriftwechsels zwischen den am Bau beteiligten Personen.

Bauamt

    Dies ist die für die Baugenehmigungen und Bebauung (Bebauungsplan) zuständige Behörde.

Bauantrag

    Das Baugenehmigungsverfahren wird mit der Stellung eines Bauantrages vom Bauherrn eingeleitet, die benötigten Unterlagen hierzu ergeben sich aus der Landesbauordnung.

Bauanzeige

    Dies ist das einzureichende Formular (bei Baubehörde) für Bauvorhaben, die keiner Baubewilligung bedürfen.

Bauarbeitsschlüssel

    Kurzbezeichnung: BAS. Dies ist die Umgliederung eines Leistungsverzeichnisses in fertigungstechnisch bessere Teilvorgänge.

Bauarten

    Nach Musterbauordnung (MBO) bezeichnet der Begriff Bauarten das Zusammenfügen von Bauprodukten zu baulichen Anlagen oder Teilen von baulichen Anlagen.

Bauaufnahme

    Dies ist die Bezeichnung für das Ausmessen und Aufzeichnen eines Bauobjektes für eine anschließende bauplanmäßige und maßstabsgetreue Weiterbearbeitung.

Bauaufsichtsbehörden

    Dies sind: Landratsämter und Kreisfreie Stadt (als untere Bauaufsichtsbehörde), Landesverwaltungsamt (als obere Bauaufsichtsbehörde) und Innenministerium (als oberste Bauaufsichtsbehörde). Die Bauaufsichtsbehörde, die auch als Baurechtsbehörde oder Bauordungsbehörde betitelt wird, ist für die Ausführung der baurechtlichen Bestimmungen auf Landes- und Bundesebene zuständig.

Bauaufsichtliche Zulassung

    Dies ist ein Brauchbarkeitsnachweis für nicht geregelte Bauprodukte. Dieser Brauchbarkeitsnachweis wird vom Deutschen Institut für Bautechnik im Auftrag der obersten Bauaufsichtsbehörde der Länder erteilt. Die Gültigkeitsdauer soll 5 Jahre nicht überschreiten, kann jedoch verlängert werden. Sie ist zu widerrufen, wenn sich die neue Baustoffe (u.a.) nicht bewähren.

Bauauftrag

    Dies ist die Maßnahmen der Baubehörde zur Durchsetzung der Erhaltung von Baulichkeiten in ein entsprechenden Zustand.

Bauauftragsrechnung

    Als Bestandteil der Kosten- und Leistungsrechnung, ist dies der zusammenfassende Oberbegriff für die Stufen der Vorkalkulation (Angebots-, Auftrags-, Arbeits- und Nachtragkalkulation).

Bauaustrocknung

    Wichtige Maßnahme um Feuchte-, bzw. Salzschäden an Gebäuden.

Baubereich

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Baubereich umfasst jenen Teil der Grundstücksfläche, auf welchem Gebäude erstellt werden dürfen.

Bauberufsgenossenschaft

    Ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, Herausgeber der Unfallverhütungsvorschriften und kontrolliert Baustellen und auch andere Einrichtungen auf Einhaltung der Bedingungen des Arbeitsschutzes.

Baubeschlag

    Dies sind Verbindungselemente (meist beweglich und aus Metall) welche zur Verbindung von z.B. Fenstern, Türen etc. dienen, es handelt sich hierbei um Schlösser, Vorreiber, Türdrücker (siehe Bild), Angeln, Oliven oder auch um Bänder etc.

Baubeschreibung

    Dies ist die technische Beschreibung eines Bauvorhabens (Ausführungsart und Umfang), dadurch wird die Leistungspflicht des Bauunternehmers im einzelnen geregelt.

Baubeschränkung

    Dies sind eventuelle Vorgaben zur Flächennutzung und Gebäudeart.

Baubetreuer

    Der Baubetreuer kann von dem Auftraggeber (i.d.R. Bauherr) mit der Erstellung des Bauvorhabens in seinem Namen und auf seine Rechnung beauftragt werden. Er führt hierbei keiner Bauleistung selbst aus sondern übernimmt die Planung und Überwachung sowie die Finanzplanung und die Finanzierungsbeschaffung für das Bauvorhaben. Der Auftraggeber stellt hierbei sein Grundstück und die Geldmittel zur Verfügung.

Baubetrieb

    Als Tätigkeitsfeld von Bauingenieuren (Ingenenieure allgemein auch -->Fachingenieure) und Fachbereich im Studium des Bauingenieurwesens, umfasst dieser Begriff im Wesentlichen das Baurecht, die Bauverfahrenstechnik, die Kosten- und Leistungsrechnung sowie das Baumanagement.

Baubewilligung

    Hiermit wird die Durchführung eines beantragten Bauvorhabens genehmigt.

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Baubiologie

    Die Baubiologie beschäftigt sich fächerübergreifend mit den Einflüssen der Wohnsituation auf die Gesundheit des Menschen. Ziel ist hierbei die Schaffung möglichst natürlicher und giftfreier Wohnbedingungen/Umfelder. Neben den Baustoffen sind daher auch grundsätzlich Faktoren wie Geruch, Form und Farbe sowie das entstehende Raumklima von Bedeutung.

Baubuch / Bautagebuch

    Hier werden sämtliche Vorkommnisse im Bezug auf die Erfüllung der Bauleistung festgehalten.

Baude

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Unterkunftshütte.

Baudenkmal

    Ein zum Baudenkmal erklärtes Gebäude hat vor allem (für den Immobilienkäufer) steuerliche Vorteile, die Gebäudeherstellungskosten für Baudenkmäler können über einen Zeitraum von zehn Jahren mit jährlich bis zu ca. 10 % abgesetzt werden. Voraussetzung ist, dass die Denkmaleigenschaft bereits vor Aufnahme der Bauarbeiten anerkannt ist, des weiteren muss es sich immer um Arbeiten handeln, die zur Erhaltung des Gebäudes als Denkmal oder zu einer sinnvollen Nutzung erforderlich sind.

Baudichte

    Der im Flächenwidmungsplan festgelegte Prozentsatz der Verbaubarkeit einer Parzelle.

Baueinstellung

    Diese kann unter gesetzlich festgelegten Umständen von der Baubehörde oder auch durch den Auftragnehmer (bei Verzug des Auftraggebers) vollzogen werden. Die Baueinstellung gehört zu den Maßnahmen der Bauüberwachung und dient zur Unterbindung unerlaubter Bauarbeiten.

Bauerlaubnis

    -->Baugenehmigung

Bauernhaus

    Dies ist ein ländliches Gebäude welcher der Unterbringung der Bauern (Landwirtsfamilie) dient, hierzu zählen auch die Stallungen und Unterbringungsmöglichkeiten für Maschinen etc. welche für die Landwirtschaft benötigt werden.

Bauersfeld

    Der deutsche Ingenieur Walther Bauersfeld (1879-1959) erfand das Planetarium.

Bauerwartungsland

    Bei diesen Grundstücken handelt es sich um zukünftig bebaubares Land, bei einem eventuellen Grundstückskauf sollte die Bauerwartung geprüft werden.

Baufenster

    Durch die sogenannten Baufenster werden in Bebauungsplänen genaue Standorte von baulichen Anlagen getroffen. Sie dienen zur Markierung der überbaubaren Grundstücksflächen, geben jedoch nicht das Maß der baulichen Nutzung an, wie bei der Grundflächenzahl.

Baufeuchte

    Als Baufeuchte wird die Feuchte bezeichnet, die aus bautechnischen Gründen in der Bauphase ins Gebäude gebracht wird.

Baufeuchtemessung

    Die Baufeuchtemessung dient zur Feststellung der relativen Luftfeuchtigkeit bei Innenräumen (Raumluftfeuchtigkeit) oder zur Feuchtigkeitsmessung in Baustoffen oder Baumaterialien. -->Baufeuchte, -->Feuchtigkeit, -->Restfeuchte

Baufläche

    Nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) sind dies Flächen, die nach der allgemeinen Art der Nutzung dargestellt sind.

Bauflächennutzung

    -->bauliche Nutzung.

Bauflucht

    Dies ist eine amtlich festgelegte Baulinie für die Lage von Gebäudvorder- und rückfronten.

Baufreiheit

    Die Baufreiheit ist das durch das Grundgesetz (§ 14) geschützte Recht des Eigentümers zur baulichen Nutzung seines Grund und Bodens.

Bauführer

    Ist derjenige, der im fremden Auftrag und für fremde Rechnung als Unternehmer ein Bauwerk herstellt. Es kann sich hierbei auch um einen Bauleiter mit eingeschränkter Befugniss handeln, der bei größeren Baustellen oft nur für bestimmte Teilaufgaben zuständig ist.

Bau-Furniersperrholz

    -->Bausperrholz. Kurzbezeichnung: BFU. Die Unterteilung erfolgt z.B. in:

    • BFU 100 Bau-Furniersperrholz für den Außenbereich mit einer wetterbeständigen Verleimung. Eine ungeschützte Bewitterung kann je nach Holzart problematisch sein.
    • BFU 100 G Bau-Furniersperrholz für den Außenbereich mit einer wetterbeständigen Verleimung und einem Schutz gegen holzzerstörende Pilze.
    • BFU 20 Bau-Furniersperrholz für den Innenbereich. Die Verleimung ist nicht wetterbeständig.
    • BFU-BU 100 Bau-Furniersperrholz aus Buchemit einer wetterbeständigen Verleimung.

Bau-Furniersperrholz aus Buche

    -->Bausperrholz

BauGB

    -->Baugesetzbuch

Baugebiet

    Hier unterscheidet die Baunutzungsverordnung nach der Art baulich erlaubter Nutzung (11 Gebiete z.B.: Kleinsiedlungsgebiete, reine Wohngebiete, allgemeine Wohngebiete,  besondere Wohngebiete, Mischgebiete, Dorfgebiete, Sondergebiete...). Baugebiete werden durch Flächennutzungspläne und Bebauungspläne definiert.

Baugebot

    Nach dem BauGB kann eine Gemeinde Grundstückseigentümer im Geltungsbereich eines Bebauungsplans durch Bescheid verpflichten, ihr Grundstück, den Planfeststellungen entsprechend, zu bebauen oder eine vorhandene Bebauung dieser Festsetzungen anzupassen. Im Zusammenhang bebauter Ortsteile können Baugebote unter bestimmten Bedingungen erlassen werden.

Baugeld

    Baugeld bietet fast jede Bank und Sparkasse, spezielle Hypotheken- und Discountbanken kommen hinzu, das Angebot ist vielfältig. Wichtigste Kriterien für die Auswahl sind der Vergleich der Effektivzinsen und der Nebenkosten.

Baugenehmigung

    Dies ist ein schriftlicher Bescheid der Baubehörde über die Genehmigung einer Bauanlage.

Baugenehmigungsbedürftigkeit

    Nach den Landesbauordnungen bedarf die Errichtung baulicher Anlagen einer Baugenehmigung, soweit für das Vorhaben in der Bauordung nicht ausdrücklich die -->Baugenehmigungsfreiheit oder auch die Möglichkeit der Genehmigungsfreistellung vorgesehen ist.

Baugenehmigungsfreiheit

    Diese liegt vor, wenn ein Bauvorhaben keiner Baugenehmigung bedarf. In der Regel bei Umnutzungen ohne planrechtlichen Auswirkungen, Neuerrichtungen und Veränderungen baulicher Anlagen und Teile davon, ohne besonderen Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung, sowie bei kleinen Wohngebäuden. Einzelheiten werden durch die Landesbauordnung geregelt.

Baugeräteführer

    Dies ist ein industrieller Ausbildungsberuf.

Baugeräteliste

    Kurzbezeichnung: BGL. Dies ist ein Tabellenwerk mit technischen und wirtschaftlichen Daten von Baugeräten. Herausgegeben wird diese von dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.

Baugeräteversicherung

    Diese Versicherung deckt Beschädigungen und auch Zerstörungen von Baugeräten in Folge unvorhersehbarer Ereignisse und/oder höherer Gewalt.

Baugesetzbuch

    Kurzbezeichnung BauGB. Es regelt, wie Flächennutzungsplan und Bebauungsplan auszusehen haben, wie Erschließungsbeiträge aufgebracht werden, was bei städtebaulicher Sanierung und Erhaltung zu beachten ist, wie der Grundstückswert ermittelt wird und wie Grundstückssucher zu unterstützen sind.

Baugespann

    Dies ist ein Teil des Baugesuches. Bei der Einreichung eines Baugesuches ist die dreidimensionale Profilierung des Neubauvorhabens an Ort durch einen Vermessungsfachmann erforderlich. Diese Profilierung dient der Beurteilung des Bauvorhabens durch die Baubehörde und der Orientierung der einspruchsberechtigten Nachbarn.

Baugesuch

    Dieses dient als Ausgangsdokumentation für ein Baubewilligungsverfahren, es beinhaltet normalerweise den Bau- und Konstruktionsbeschrieb, eine Kopie des Grundbuchplanes, Baupläne, evtl. nachbarliche Zustimmungserklärung, Berechnung der Nutzungsziffern sowie diverse Formulare etc. Die Baugesuchunterlagen sind vom Grundeigentümer resp. Bauherrn oder seinem Vertreter sowie dem Projektverfasser zu unterschreiben.

Baugewerbe

    Dies ist die zusammenfassende Bezeichnung für die an der Bauerstellung beteiligten handwerklichen Betriebe, es wird unterschieden zwischen Bauhaupt- und Baunebengewerbe.

Baugips (Schüttdichten)

Baugipssorte

Schüttdichte in kg/dm³

mittlerer Wert

Bandbreite 1)

Stuckgips

0,8

0,7-1,0

Putzgips

0,9

0,8-1,1

Maschinenputzgips

1,0

0,7-1,2

Haftputzgips

0,7

0,6-0,9

Fertigputzgips

0,7

0,6-0,9

1) Rohstoff- und Produktionsbedingt

Baugipssorten

Baugipssorte

Kornfeinheit

Versteifungsbeginn

Biegezugfestigkeit

Druckfestigkeit

Härte

3,15

1,25

0,2

Masse %

min

N/mm²

N/mm²

N/mm²

Stuckgips

0

0

</= 12

8 bis 25

>/= 2,5

-

>/= 10

Putzgips

0

-

-

>/= 3

>/= 2,5

-

>/= 10

Fertigputzgips

0

-

-

>/= 25

>/= 1,0

>/= 2,5

-

Haftputzgips

0

-

-

>/= 25

>/= 1,0

>/= 2,5

-

Maschinenputzgips

0

-

-

>/= 25

>/= 1,0

>/= 2,5

-

Ansetzgips

0

-

-

>/= 25

>/= 2,5

>/= 6,0

-

Fugengips

0

0

</= 1

>/= 25

>/= 1,5

>/= 3,0

-

Spachtelgips

0

0

</= 2

>/= 15

>/= 1,0

>/= 2,5

-

Baugrenze

    Diese gibt an, wie das Haus auf dem Grundstück stehen darf (maximal zulässige Entfernung von der Baulinie zur Rückfront) und ist im Bebauungsplan für das konkrete Grundstück festgelegt. Die Baugrenze wird zeichnerisch mit Strich/Strich/Punkt/Strich/Strich/Punkt-Linie und oftmals blauem Unterstrich (bei farbigem Plan) dargestellt.

Baugruben

    Es wird zwischen umschlossene Baugrube (senkrechter Randverbau, z.B. Spuntwände) und geböschten Baugruben unterschieden (abgeböschte Wände ohne Verbau).

Baugrubensicherung

    -->Baugrubenverbau

Baugrubensohle

    Dies ist die plane Ebene in der Baugrube.

Baugrubenverbau

    Dies ist eine Konstruktion zur Stützung der meist senkrechten Geländesprünge (die Baugrube begrenzen). Als weitere Bezeichnung wird auch Baugrubensicherung verwendet.

Baugrund

    Von unbedeutenden Bauvorhaben muss vor der Wahl (Erwerb) eines Baugrundstücks Klarheit über Tragfähigkeit des anstehenden Bodens und damit die Eignung für die Bebaubarkeit mit dem vorgesehenen Bauwerk geschaffen werden. Nachfolgend die wichtigsten Baugründe und ihre Eigenschaften:

    • Baugrund aus Kies: Guter Baugrund bei mittlerer bis hoher Lagerungsdichte und Schichtdicke von mind. 3 - 4 m. Geringe Setzungsmaße, Setzungsverlauf parallel zur Lasteintragung, nicht frostempfindlich, kein nachteiliges Verhalten bei Wasserzutritt,  Als Nachteil ist zu erwähnen: Große Wasserdurchlässigkeit, Gefahr von hydraulischen Grundbruch bei Baugruben im Wasser.
    • Baugrund aus Lehm: Schwache Bindung, mit unter alle Korndurchmesser vertreten, hohe Kapilarität.
    • Baugrund aus Mergel: Bindiger Erdstoff mit kohlesaurem Kalk, es ist zu unterscheiden zwischen Tonmergel, Lehmmergel und Kalkmergel. Kalk löst sich bei Sauerstoffzutritt auf.
    • Baugrund aus Sand: Ähnliches Verhalten wie bei Baugrund aus Kies. Tragfähigkeit ist jedoch geringer, Setzungsmaße größer und Setzungsdauer größer, keine Frostempfindlichkeit, nachhaltiges Verhalten bei Wasserzutritt und Feinkörnigkeit des Sandes - Schwimmsandbildung.
    • Baugrund aus Schluff: Übergang vom rundlichen Korn zum abgeflachten Korn, schwach bindig, Bindigkeit wird durch Wassersättigung aufgenommen - Schwimmsandbildung - Kann nur als Baugrund verwendet werden, wenn Wasserverhältnisse beachtet werden. Stark Frostempfindlich und hohe Setzungsmaße und Setzungsdauer.
    • Baugrund aus Ton: Feinstkörniger Boden, flaches Korn, schuppenförmiges oder stäbchenförmiges Korn, mittel-stark bis hochbindig, hoher Wassergehalt wovon auch die Konsitenz abhängig ist. Langsamer Setzungsverlauf, große Setzungsmaße bedingt durch großen Hohlraumgehalt. Mittelmäßige bis geringe Frostempfindlichkeit das selbe gilt bei der Tragfähigkeit.

Baugrunddynamik

    Die Baugrunddynamik liefert Grundlagen:

    • für die Bemessung dynamisch belasteter Fundamente (u.a. Maschinenfundamente),
    • die Bestimmung dynamischer Bodenwerte,
    • die dynamische Untersuchung des Bodens vor Ort und im Labor.

Baugrunderkundung

    Dies ist die Bezeichnung für die Erkunden des Bodens, in dem durch ein Bauwerk beanspruchten Bereich. Die Baugrunderkundung erfolgt durch Aufschlüsse wie z.B. Bohrung oder Schurf.

Baugrundgutachten

    Dies ist ein, durch einen geotechnischen Sachverständigen erarbeiteter Bericht, in dem die Ergebnisse der Baugrunduntersuchung im Hinblick aus die geplante Baumaßnahme zusammengefasst werden.

Baugrundrisiko

    -->Bodenrisiko

Baugrundstück

    Ein Grundstück muss gewissen Anforderungen genügen, damit Gebäude errichtet werden können. Die Anforderungen an ein Baugrundstück sind in in der jeweiligen Bauordnung aufgestellt.

Baugrunduntersuchung

    Diese beinhalten Versuche zur Feststellung der bodenmechanischen Eigenschaften des Baugrunds.

Baugrundverbesserung

    Hiermit werden die Eigenschaften des Baugrunds (Tragfähigkeit, Verformungsverhalten, Wasserdurchlässigkeit) verbessert. Dies kann u.a. durch nachfolgende Punkte erreicht werden:

    • Entwässerung des Bodens
    • durch Vermischung des Bodens mit Bindemittel, wie z.B. Zement, Kalk oder Bitumen etc.., vorort (-->mixed in place) oder einer Aufbereitung in zentralen Mischanlagen (mixed in plant)
    • durch thermische Verfahren
    • durch elektromechanische Verfahren
    • durch Verdichtung (Rütteldruck-/Rüttelstopfverfahren, dynamische intensivverdichtung, Oberflächenverdichtung)
    • durch Injektion
    • durch Bodenaustausch

Baugrundverhältnisse

    Diese müssen vom Planer im Rahmen der Grundlagenermittlung geklärt werden, ggf. muss er dem Auftraggeber im Rahmen dieser Ermittlung die Einschaltung eines Bodengutachters vorschlagen.

Bauhaus

    Dies war die deutsche Hochschule für Bau und Gestaltung, sie wurde gegründet von dem Architekten Walter Gropius, ursprünglich war sie in Weimar (bis 1925) beheimatet, wurde dann nach Dessau verlegt und 1932 von den Nazis geschlossen, trotz allem blieb das Entwickelte (Bauhaus-Stil) bis in die 70 Jahre in den USA Vorbild für moderne Architektur.

Bauhilfsstoffe

    Dies sind Hilfsmittel, die zur Erstellung von Bauwerken benötigt werden, die jedoch nicht im Bauwerk verbleiben. Wie z.B. Gerüste, Verbaumaterial oder Schalungsteile etc.

Bauhof

    Lagerplatz für Baumaterialien, Werkzeuge, Baugeräte etc.

Bauhohlglas

    Dies sind u.a. Glassteine, Betonglas oder Glasdachsteine etc., also ein kompaktes Glas welches raumabschließende Funktionen übernimmt.

Bauholz

    Dies sind Vollhölzer z.B. Baurundholz- Stämme ohne Rinde und Bast oder Bauschnittholz siehe -->Kantholz, - ->Bohlen, -->Bretter, -->Latten. Klicken Sie auch hier: Das Bauholz.

Bauholzschädlinge

    Hier werden nachfolgene Arten unterschieden:

    • Tierische Holzschädlinge: Hier kommt den holzzerstörenden Insekten die größte Bedeutung zu. Auch Muscheln und Asseln gehören hier erwähnt, diese kommen allerdings nur im Salzwasser vor. Von den Insekten werden sowohl der lebende Baum ( z.B. von Borkenkäfern ) als auch frisch gefälltes oder luftgetrocknetes Holz befallen.
      • Frischholzinsekten, sie befallen meistens berindetes oder schlecht geschältes Holz, z.B. Blauer Scheibenbock, Holzwespe, Holzameisen.
      • Insekten die im eingebauten Holz vorkommen ( z.B. Hausbock ), er steht als Gebäudeschädling hinsichtlich Verbreitung und Gefährlichkeit an erster Stelle. Die eigentlichen Holzzerstörer sind die Larven. Die Larvenentwicklung dauert ca. 4 Jahre. Die so genannten Splintholzkäfer sind Schädlinge die hauptsächlich aus den Tropen eingeschleppt werden. ( Limba Holz.)
    • Pflanzliche Holzschädlinge: Man unterscheidet Pilze die an Bäumen und Wurzeln vorkommen und solche die im toten Holz leben. Es gibt Holzverfärbende Pilze, zu den Pilzen gehören die Schimmel- und bläue- Pilze. Sie zerstören das Holz nicht, wirken sich aber auf aussehen, streichen und imprägnieren negativ aus. Die holzzerstörenden Pilze sind die gefährlichsten Holzerkrankungen die auftreten können. Sie befallen Holz im Freiraum aber auch in abgeschlossenen Innenräumen. Der gefährlichste ist der Holzschwamm, der in ca. 40 verschiedenen Abarten vorkommt.

Bauhütte

    Bezeichnung für den Lager- und Aufenthaltsraum der Arbeiter auf dem Bau.

Bauigel

    Dies ist ein Spitzname für einen Menschen welcher Bauingenieur(-in) werden möchte.

Bauingenieur

    -->Ingenieur

Baukalke

    Baukalke sind Bindemittel deren Hauptbestandteil die Oxide des Calciums (CaO), Magnesium (MgO), Silizium (SiO2), Aluminium (Al2O3) und Eisen (FeO3 ) sind. Der Baukalk wird entweder aus Kalkstein (Ca3), Dolomit (CaCO3MgCO3) oder aus Kalkmergel durch Brennen bei Temperaturen zwischen 900°C und 1200°C ( unterhalb der Sintergrenze) hergestellt. Klicken Sie auch hier: Baukalke.

Baukalkarten

Baukalkart

Herstellung

Löschprozess

Erhärtung

Luftkalke

Fettkalk, Speckkalk, Weißkalk

Brennen aus nahezu reinem Kalkstein

Kräftig löschend, quillt bis zum dreifachen

Druckfestigkeit ca. 1 N/mm²

Carbidkalk

Abfallprodukt bei der Herstellung von Acetylen

Träger löschend und weniger quellend als Weißkalk durch Koksstaubbeimischung, Lieferung ausschließlich gelöscht

Etwas höhere Festigkeit als Weißkalk

Graukalk, Schwarzkalk, Magerkalk, Dolomitkalk

Brennen aus Dolomit bzw. dolomitischen Kalkstein

Träger löschend und weniger quellend als Weißkalk durch Koksstaubbeimischung, Lieferung ausschließlich gelöscht

Druckfestigkeit ca. 1 N/mm²

Seemuschelkalk, Weißfeinkalk, Marmorkalk

Brennen aus Seemuscheln oder Marmor

Wie Weißkalk, Lieferung ausschließlich gelöscht

Druckfestigkeit > 1 N/mm²

Hydraulisch erhärtender Kalk

Wasserkalk

Brennen aus mergeligem Kalkstein

Träger löschend als Weißkalk

Ca. 7 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²

Hydraulischer Kalk

Brennen aus Kalkmergel oder Kalkstein mit zusätzlichen Hydraulefaktoren

Teilweise löschfähig, Lieferung ausschließlich gelöscht

Ca. 5 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²

Hochhydraulischer Kalk, Trasskalk, Puzzolankalk

Brennen aus Kalkmergel oder Kalkstein mit zusätzlichen Hydraulefaktoren

Teilweise löschfähig, Lieferung ausschließlich gelöscht

Ca. 1-3 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²

Romankalk

Brennen aus kalkarmen Mergel

Teilweise löschfähig, Lieferung ausschließlich gelöscht

Ca. 1-3 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²

Baukalkulation

    -->Kalkulation

Baukasten

    • Die Ursprünge liegen in den von Le Corbusier entwickelten Modulor, es handelt sich hierbei um das Prinzip der Massenproduktion das auf die standardisierte Herstellung von Fertigbauteilen abzielt.
    • Im Möbelbau sind dies ein kastenartige Schrankelemente, welche wie Bausteine neben- und übereinander gesetzt werden können.

Baukastensystem

    -->Baukasten

Bauklammer

    Auch als Mauerklammer bezeichnet findet diese Anwendung im Gerüst- und Dachstuhlbau. Es handelt sich hierbei um eine, aus Rund- oder Flachstahl, geschmiedete, U-förmige Klammer mit angespitzten Schenkeln.

Bauklasse

    Beschreibt die in einem Baugebiet ( Bebauungsplan) zugelassene Gebäudehöhe. Im Strassenbau ist dies die Einteilung zur Dimensionierung des Oberbaus aufgrund der Verkehrsbelastungszahl.

Baukleber

    Dieser Kleber bindet auf den meisten porösen Werkstoffen schnell ab, Klebekraft und Härte im Endzustand werden durch das langsam abbindende hydraulische Bindemittel erhöht.

Baukontrolle

    Manche Bauordnungen fordern, dass zwei Wochen nach Baubeginn die Einhaltung der in der Baugenehmigung festgelegten Grundfläche und Höhenlage mit einer Einmessungsbescheinigung nachgewiesen werden. Die Baukontrollmessung führt der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur in der Regel zusammen mit der katasterrechtlichen Gebäudeeinmessung durch. Die aus den Messergebnissen gefertigte Einmessungsbescheinigung übermittelt der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur dem Bauherrn oder direkt der Bauaufsichtsbehörde.

Baukonzessionär

    -->Baukonzessionen

Baukonzessionen

    Dies sind Bauaufträge zwischen einem Auftraggeber und einem Unternehmer (Baukonzessionär), bei denen die Gegenleistung für die Bauarbeiten statt in einer Vergütung in dem Recht auf Nutzung der baulichen Anlage, ggf. zzgl. der Zahlung eines Preises besteht.

Baukoordinierungsrichtlinie

    Dies ist die, in der VOB (Teil A und B) enthaltene Richtlinie, die die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für öffentliche Bauaufträge in der Europäischen Union regelt.

Baukosten

    Dies sind die gesamten Kosten für die Erstellung eines Bauvorhabens, inkl.  --> Baunebenkosten. Hierbei wird in 7 Kostengruppen gegliedert:

    • Kostengruppe 100: Kosten des Baugrundstückes.
    • Kostengruppe 200: Kosten des Herreichens und Erschließens.
    • Kostengruppe 300: Kosten des Bauwerks bzw. der Baukonstruktion.
    • Kostengruppe 400: Kosten des Bauwerks, bzw. der technischen Anlagen.
    • Kostengruppe 500: Kosten der Außenanlagen.
    • Kostengruppe 600: Kosten der Ausstattung und der Kunstwerke.
    • Kostengruppe 700: Baunebenkosten.

Baukostengarantie

    Dies ist die Garantie des Architekten für die Einhaltung der Kosten fremder Leistungen, nicht für die Erfüllung eigener Leistungen.

Baukostenzuschüsse

    Laut der -->AVBEItV sind dies die Kosten, die ein Elektrizitätsversorgungsunternehmen von den Anschlussnehmern verlangen kann. Diese Einnahmen sollen der teilweisen Abdeckung, der bei wirtschaftlicher Betriebsführung notwendigen Kosten für die Erstellung oder Verstärkung von Verteilungsanlagen bis höchstens 30 kV (Niederspannungsnetz, Mittelspannungsnetz und Transformatorenstationen) dienen. Die Kosten können nur dann von den Anschlussnehmern verlangt werden, wenn es sich um Kosten handelt, die ausschließlich dem Versorgungsbereich zuzuordnen sind. Baukostenzuschüsse dürfen höchstens 70 vom Hundert dieser Kosten abdecken.

Baukrane

    Dies sind eigens für Bauzwecke entwickelte Krane, es wird unterschieden zwischen Portalkrane, Derrickkrane, Dreh -, Turm- und Kabelkrane etc.

Bauland

    Ist im Flächennutzungsplan als dieses ausgewiesen und sofort zur Bebauung bereit.

Baulanderschließung

    Dies sind alle Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, bevor ein Grundstück eines bestimmten Gebietes bebaut werden kann, z.B. der Bau von Straßen und die Verlegung von Wasser-, Strom-, Gas und Kanalisationsleitungen etc.

Baulandpreis

    Dieser schwankt regional stark und hängt von Qualität und Nachfrage ab. Regionalpreise kennen der Gutachterausschuss in der örtlichen Kaufpreissammelstelle und Makler.

Baulandreserve

    Dies ist Bauland das noch nicht als solches genutzt wird.

Baulast

    Unter einer Baulast versteht man eine freiwillig übernommene öffentlich-rechtliche Verpflichtung des Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtbehörde.

Baulastenverzeichnis

    Das Baulastenverzeichnis wird bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde geführt und kann dort eingesehen werden, es beinhaltet eventuelle Baulasten und sollte in jedem Fall bei einem Kaufvorhaben geprüft werden.

Baulehm

    -->Lehm

Bauleistungen

    Bauleistungen sind jegliche Art von Arbeiten, durch die eine bauliche Anlage hergestellt, instand gehalten, geändert oder beseitigt wird.

Bauleistungsversicherung

    Diese Versicherung deckt unvorhersehbar eingetretene Schäden an versicherten Bauleistungen und sonstigen versicherten Sachen ab.

Bauleiterbestellung

    Mit der Bauleiterbestellung wird ein bestimmter Bauleiter oder Fachbauleiter für ein angegebenes Bauvorhaben bestellt. Diese Bauleiterbestellung bestätigt der bestellte Bauleiter mit einer Bauleitererklärung.

Bauleitererklärung

    Mit einer Bauleitererklärung bestätigt der Bauleiter oder Fachbauleiter mit Angabe von Ort, Datum und Unterschrift, dass er über eine Bauleiterbestellung zum Bauleiter bzw. Fachbauleiter bestellt wurde.

Bauleitplanung

    Ordnung der städtebaulichen Entwicklung d.h. die bauliche und sonstige Nutzung von z.B. Grünflächen der Grundstücke in der Gemeinde vor zu bereiten und zu leiten. Die Bauleitplanung wird zweiseitig aufgebaut: Flächennutzungsplan und Bebauungsplan.

bauliche Anlagen

    Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen.

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Bauliche Erhaltung

    Dies ist ein Sammelbegriff für alle baulichen Maßnahmen, zur Erhaltung von Bauwerken.

bauliche Nutzung

    Die allgemeine Art der baulichen Nutzung wird in Flächennutzungsplänen dargestellt. Die Baunutzungsverordnung unterscheidet folgende Bauflächen:

    • Wohnbauflächen (W),
    • gemischte Bauflächen (M),
    • gewerbliche Bauflächen (G),
    • Sonderbauflächen (S).

    Die besondere Art der baulichen Nutzung wird ebenso in Bebauungsplänen dargestellt. Die Baunutzungsverordnung unterscheidet hierbei folgende Baugebiete:

    • Kleinsiedlungsgebiete (WS)
    • reine Wohngebiete (WR)
    • allgemeine Wohngebiete (WA)
    • besondere Wohngebiete (WB)
    • Dorfgebiete (MD)
    • Mischgebiete (MK)
    • Kerngebiete (MK)
    • Gewerbegebiete (GE)
    • Industriegebiete (GI)
    • Sondergebiete (SO)

Baulinie

    • Die im Bebauungsplan festgelegte Linie, die als zwingend angesehen werden muss. Auf dieser Linie muss die Gebäudeflucht ausgerichtet sein und darf nicht überschritten werden, die genauen Richtlinien erfahren sie im jeweiligen Bebauungsplan der Städten und Gemeinden. Die Baulinie wird zeichnerisch mit Strich/Punkt/Punkt/Strich-Linie und oftmals rotem Unterstrich (bei farbigem Plan) dargestellt.
    • [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Baulinien grenzen das überbaubare vom nicht überbaubaren Land ab. Sie treten an Stelle der generellen Abstandsvorschriften.

Baulinienabstand

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Baulinienabstand umschreibt den Abstand zwischen zwei Baulinien und verläuft rechtwinklig zu den Baulinien.

Baulos

    Dies ist ein, nach Leistungsumfang oder fachspezifischen Gesichtspunkten, abgegrenzter Teil einer Baumaßnahme, der seperat an einen Auftragnehmer vergeben wird.

Baumanagement

    Das Baumanagement umfasst die Leistung der Projektleitung und der Projektsteuerung.

Baumängel

    Abweichungen in der Bauausführung von zugesicherten Eigenschaften, von den Regeln der Technik oder sonstige Fehler, die den Gebrauchswert mindern.

Baumassenziffer (Baumassenzahl)

    • bezeichnet den anrechenbaren oberirdisch umbauten Raum (mit Außenmassen) in m³, welche auf den Quadratmeter Grundfläche entfallen dürfen.
    • [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Baumassenziffer (BMZ) ist das Verhältnis der oberirdischen Bauvolumens zur anrechenbaren Grundstücksfläche. Als oberirdisches Bauvolumen gilt das über dem maßgebenden Terrain liegende Volumen eines Baukörpers in seinen Außenmaßen, abzüglich offener (nicht allseitig geschlossener) Gebäudeteile. Baumassenziffer = oberirdisches Bauvolumen / anrechenbare Grundstücksfläche ; BMS = oBV / aGSF.

Baumè

    Der französische Chemiker Antoine Baumè (1728-1804) erfand ein Aräometer bei welchem die Gradeinteilung nach ihm benannt wurde.

Baumeister

    Dieser Titel kann nach einer technischen Vorbildung und praktischer Tätigkeit als Ingenieur, sowie dem Ablegen einer schriftlichen und mündlichen Prüfung von einer staatlichen Kommission verliehen werden.

Baumgitter

    Dient zum Schutz für Bäumen welche z.B. in Gehwegbereichen gepflanzt wurden, diese Gitter (mit Aussparung für den Baumstamm) um den Stamm bündig mit der Verkehrsfläche gelegt.

Baumschule

    Dies ist ein Grundstück, auf welchem Holzgewächse aus Samen, Ablegern oder Stecklingen gezüchtet werden.

Baumschutz

    Baumschützende Festsetzungen können im Bebauungsplan enthalten sein. Hierbei kann die Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen vorgeschrieben, sowie das Fällen oder Roden verboten sein.

Baumwolle als Dämmstoff 

    Dies ist i.d.R. eine bauaufsichtlich zugelassene Dämmmatte zur Wärme- und Schalldämmung zwischen den Sparren und in Holzständerwänden. Ebenso als Auflagedämmung bei Akustikdeckensystemen, sowie in Decken- und Trennwandkonstruktionen geeignet. Eine mechanisch verfestigte Oberfläche dient als Montagehilfe. Diffusionsfähig, alterungsbeständig, widerstandsfähig gegen Schimmelpilz und Schädlinge, thermisch belastbar, wasserabweisend, chemisch neutral, recyclebar, hautsympathisch.

    • Wärmekapazität: 1,8 kJ/kgK
    • Brandverhalten: B2
    • Mindestrohdichte: 20 kg/m³
    • Wärmeleitfähigkeit: 0,04 W/mK
    • Diffusionswiederstandszahl: 1-2

    -->nachwachsende Rohstoffe.

Baunachbarrecht

    Gesetzlichen Regeln, die Rechte und Pflichten der Nachbarn bei baulichen Anlagen festlegen.

Baunebenkosten

    Alle anfallenden --> Nebenkosten bei einem Bauvorhaben, wie z.B. Kosten für Vorbereitung, Planung, Durchführung, Steuerung, Genehmigung und Abnahme einer Bauleistung.

Baunormen

    -->VOB ; -->DIN

Baunormzahlen

    Baunormzahlen sind die Zahlen für -->Baurichtmaße und die daraus abgeleiteten Einzel-, Rohbau- und Ausbaumaße . Sie sind anzuwenden wenn nicht besondere Gründe dies verbieten. Bauteile (wie z.B. Mauersteine oder Bauplatten etc.) sind so zu bemessen, daß ihre -->Baurichtmaße im Verband Baunormzahlen sind. Verbandsregeln, Verarbeitungsfugen und Toleranzen sind hierbei zu beachten.

Baunutzungsverordnung

    Kurzbezeichnung: BauNVO. Darin sind Art und Maß der baulichen Nutzung festgelegt, als ergänzende Regelung zum Baugesetzbuch.

BauNVO

    -->Baunutzungsverordnung

BauO Bln

    Abkürzung für Bauordnung für Berlin.

Bauökologie

    Der Begriff Bauökologie ist im Allgemeinen der Überbegriff für biologisches, umweltgerechtes Bauen und berücksichtigt als dieses baubiologische Faktoren (Materialauswahl), Umweltverträglichkeit sowie die Gesamtheit aller Wechselwirkungen. Bauökologie beurteilt Baustoffe somit auf ihre ökologische Verträglichkeit. Dabei werden u .a. folgende Kriterien berücksichtigt: Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transportwege, Recyclingfähigkeit und Entsorgung.

Bauökonomie

    Wissenschaft über die Planung von Bauwerken mit dem Ziel diese mit möglichst geringem Aufwand zu erstellen und zu betreiben.

BauO NRW

    Abkürzung für Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen.

Bauopfer

    Dies ist ein alter Brauch bei welchem, bei einem Neubau eines Gebäudes Gegenstände und manchmal auch Lebewesen eingemauert wurden um die Bewohner vor bösen Mächten zu schützen.

Bauordnung

    Dies ist eine Bestimmung, bei welcher die bauliche Nutzung eines Grundstückes, und die Vorschriften der technischen Konstruktion, hygienische- und ästhetische Ausführungen sowie die Gestalt der Bauten festgelegt werden.

Bauordnungsbehörde

    -->Bauaufsichtsbehörde

Bauordungsrecht

    Bauaufsichtsrecht; Es ist in den Einzelnen Bundesländern wie z.B. der BayBO geregelt und befasst sich mit den sicherheitsrechtlichen Anforderungen an bauliche Anlagen; Bestimmt wie gebaut werden darf, früher wurde dieses auch Baupolizeirecht genannt.

BauPG

    -->Bauproduktengesetz

Bauplan

    Baubezeichnungen die gemäß Bauordnung für die Baugenehmigung eingereicht werden müssen.

Bauplanungsrecht

    Städtebaurecht; beruht auf den gesetzlichen Grundlagen von Baugesetzbuch (BauGB), Maßnahmengesetz zum Baugesetzbuch, Wertermittlungsverordnung, Baunutzungsverordnung und dem Raumordungsgesetz;  befasst sich mit dem Recht der örtlichen Planung durch die Gemeinde; Nutzung von Grund und Boden; Bestimmt wo gebaut werden darf.

Bauplastik

    Dies ist eine an der Außenwand oder im Innenbereich angebrachte figürliche Plastik eines Bauwerkes.

Bauplatzerklärung

    Dadurch wird von der zuständigen Behörde eine Grundfläche für bebaubar erklärt.

Baupolizei

    Andere Bezeichnung für die Bauaufsichtsbehörde.

Baupreisindex

    %-mäßige Beurteilung der Baupreise gegenüber eines Ausgangsjahres.

Baupreisverordnung

    Die Baupreisverordnung regelt die Preisgestaltung bei Bauaufträgen, die zu mehr als 50% mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, wenn es sich nicht um Wettbewerbspreise handelt.

Bauprodukte

    Nach Musterbauordnung (MBO) bezeichnet der Begriff Bauprodukte Baustoffe, Bauteile und Anlagen, welche hergestellt werden, um dauerhaft in bauliche Anlagen eingebaut zu werden bzw. aus Baustoffen und Bauteilen vorgefertigte Anlagen, die hergestellt werden um mit dem Erdboden verbunden zu werden.

Bauproduktengesetz

    Kurzbezeichnung BauPG. Dieses Gesetz regelt die Einführung und den freien Warenverkehr mit Bauprodukten der EU. Zusätzlich enthält es allgemeine Anforderungen zur Brauchbarkeit von Bauprodukten.

Bauproduktenrichtlinie der EU

    Diese Richtlinie ist Grundlage für das -->Bauproduktengesetz, sie dient zur Sicherheit von Menschen, Haustieren, Gütern und im weitesten Sinne dem Allgemeinwohl. Berücksichtigt werden hierbei u.a. die örtlichen Unterschiede geographischer, klimatischer und lebensgewohnheitlicher Art.

Bauprozess

    Die Führung eines Bauprozesses sollte nicht  vom  Bauherrn geleitet werde, weil Bauverfahren besonders kostspielig sind, sämtliche Rechtsstreitigkeiten, die im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gebäudes entstehen, werden von der Rechtsschutzversicherung nicht gedeckt, durch die so genannte Bauausschlussklausel sind derartige Streitigkeiten vom Versicherungsschutz ausgenommen somit entstehen immer sehr hohe Kosten.

Baurecht

    Kurz erklärt, - das Baurecht bestimmt wo und wie gebaut werden darf. Es umfasst die Summe derjenigen Rechtsvorschriften, die sich auf die Ordnung der Bebauung und die Rechtsverhältnisse der an der Erstellung eines Bauwerks Beteiligten bezieht.

Baurecht auf Zeit

    Das Baurecht auf Zeit bestimmt laut BauGB (§ 9), dass in Bebauungsplänen in besonderen Fällen festgesetzt werden kann, dass bestimmte, festgesetzte, bauliche und sonstige Nutzungen und Anlagen nur für einen bestimmten Zeitpunkt oder bis zum Eintritt bestimmter Umstände zulässig sind.

Baurechtsbehörde

    -->Bauaufsichtsbehörde

Baurechtseinlage

    Dingliches, veräußerliches, vererbliches, zeitlich beschränktes Recht, auf oder unter einem Grundstück ein Bauwerk zu haben.

Baurichtmaße

    Baurichtmaße sind theoretische Grundlagen für die Baumaße der Praxis. Sie sind nötig, um alle Bauteile planmäßig zu verbinden.

Bauschädliche Salze

    Dies sind Salze, die aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit in der Lage sind in Baustoffen Korrosions und Verwitterungserscheinungen auszulösen.

Bauschädliche Salze im Überblick

Salzart

chem. Formel

chem. Bezeichnung

mineral. Bezeichnung

allg. Bezeichnung

Hygroskopizität
Gleichgew.-feuchte bei 20°C

Sulfate

Na2SO4

Natriumsulfat

Thenardit

 

hygroskopisch ab 87% rel. Feuchte

Na2SO4 10H2O

Mirabilit

Glaubersalz

MgSO4 H2O

Kieserit

Bittersalz

kaum hygroskopisch

MgSO4 6H2O

Hexahydrit

 

kaum hygroskopisch

MgSO4 7H2O

Magnesiumsulfat

Epsomit

 

kaum hygroskopisch

CaSO4 2 H2O

Calciumsulfat

 

Gips

nicht hygroskopisch

K2Ca (SO4)2 H2O

Mischsalze

Synergit

 

nicht hygroskopisch

K2Ca5 (SO4)6 H2O

Gorgeyit

 

 

K2Mg (SO4)2 6H2O

Picromerit

 

 

K3Na (SO4)2

Glaserit

 

kaum hygroskopisch

3 CaO Al2O3 3 CaSO4 32H2O

 

 

 

K2SO4

Kaliumsulfat

Arcanit

 

hygroskopisch ab 97% rel. Feuchte

Carbonate

NaHCO3

 

Nahcolit

 

 

Na2CO3 H2O

Natriumcarbonat

Thermonatrit

Soda

hygroskopisch ab 92% rel. Feuchte

Na2CO3 10H2O

Natrit

hygroskopisch ab 87% rel. Feuchte

Na3H (CO3)2 H2O

 

Trona

 

 

K2CO3 H2O

Kaliumcarbonat

 

Pottasche

 

KHCO3

 

Kalicinit

 

hygroskopisch ab 43% rel. Feuchte

CaCO3

Calciumcarbonat

Calcit

Kalk

nicht hygroskopisch

MgCO3

Magnesiumcarbonat

Magnesit

 

nicht hygroskopisch

MgCO3 3H2O

 

Nesquehonit

 

 

MgCO5H2O

 

Lansfordit

 

 

MgCO3 Mg(OH)2 3H2O

 

Artinit

 

 

3MgCO3 Mg(OH)3H2O

 

Hydromagh.

 

 

Nitrate

KNO3

Kaliumnitrat

Nitrokalit

 

hygroskopisch ab 93% rel. Feuchte

Ca(NO3)2 4H2O

Caciumnitrat

Nitrocalcit

 

hygroskopisch ab 50% rel. Feuchte

Mg(NO3)2 6H2O

Magnesiumnitrat

Nitromagnesit

 

hygroskopisch ab 53% rel. Feuchte

5Ca(NO3)2 4NH4NO3 10H2O

 

Kalksalpeter

 

NaNO3

Natriumnitrat

Nitronatrit

 

hygroskopisch ab 74% rel. Feuchte

NH4NO3

Amoniumnitrat

Ammonsalpeter

 

hygroskopisch ab 62% rel. Feuchte

Chloride

NaCl

Natriumchlorid

Halit

Kochsalz

hygroskopisch ab 75% rel. Feuchte

CaCl2 6H2O

Calciumchlorid

Antarticit

 

hygroskopisch ab 29% rel. Feuchte

MgCl2 6H2O

Magnesiumchlorid

Bischofit

 

hygroskopisch ab 33% rel. Feuchte

KCL

Kaliumchlorid

Sylvin

 

hygroskopisch ab 84% rel. Feuchte

CaMg2Cl6 12H2O

Calciummagnesiumchlorid

Tachyhydrit

 

hygroskopisch ab 29% rel. Feuchte

Mischsalze

Na3 (NO3/SO4) H2O

 

Darapskit

 

 

Bauschein

    Der Bauschein definiert in erster Linie den Inhalt der Baugenehmigung, die mit Zugehörigkeitsvermerk versehenen Bauvorlagen haben nur erklärende Wirkung und sind gegenüber den inhaltlich im Bauschein enthaltenen Bestimmungen zweitrangig. Die Baugenehmigung wird in der Form eines Bauscheins erteilt, welcher grundsätzlich auf der Baustelle bereit liegen muss.

Bauschlussreinigung

    Dies betitelt die am Ende eines Bauvorhabens durchgeführte Reinigung des Gebäudes und je nach Vertragslage ebenso die Reinigung des umgrenzenden Grundstückes.

Bauschnittholz

    Nach DIN 4074 ein Sägewerkerzeugnis (Latte, Brett, Bohle).

Bauseitig

    -->bauseits

bauseits

    Auch als “Bauseitig” betitelt, bedeutet, bezogen auf eine Bauleistung, eine andere oder eine Teilleistung, die von dritter Seite erbracht wird. Es kann ebenso eine Leistung beschreiben, die von der Bauherrenseite (Auftraggeberseite) erbracht wird oder werden muss.

Bauspardarlehen

    Darlehen einer Bausparkasse gemäß Bausparvertrag.

Bausparkasse

    Dies ist ein Zwecksparunternehmen, welches dem Bausparer nach Ansparung eines bestimmten Betrages ein zinsgünstiges und unkündbares Baudarlehen für einen Neu- oder Wiederaufbau, eine Entschuldung oder Erbauseinandersetztung gewährt.

Bausparvertrag

    Dies ist ein Sparvertrag mit einer Bausparkasse über die Einzahlung einer bestimmten Ansparsumme und Auszahlung eines Darlehens zu günstigem Zinssatz.

Bausparförderung

    Gesetzliche Förderung zur Erlangung eines Bauspardarlehens.

Bausperre

    Kann von den Gemeinden während des Verfahrens zur Erlassung oder Änderung eines Flächenwidmungs- oder Bebauungsplanes zeitlich begrenzt verfügt werden.

Bausperrholz

    Dieses -->Sperrholz wird unterschieden in:

    • Baufurniersperrholz (Kurzbezeichnung: BFU) für tragende und aussteifende Zwecke.
    • Baustabsperrholz (Kurzbezeichnung: BST) für aussteifende Zwecke.
    • Bau-Stäbchensperrholz (Kurzbezeichnung: BSTAE) für aussteifende Zwecke.
    • Bau-Furniersperrholz aus Buche (Kurzbezeichnung: BFU-BU) für Sonderzwecke wie z.B. zur Verstärkung von Durchbrüchen und Ausklinkungen bei Brettschichtholz.

Bau-Stäbchensperrholz

    -->Bausperrholz

Bau-Stabsperrholz

    -->Bausperrholz

Baustahl

    Dies ist der Oberbegriff für alle Stähle die im Hoch-, Tief-, Maschinen- oder Schiffsbau eingesetzt werden.

Baustahlmatten

    -->Q-Matten, -->R-Matten, etc.

Baustatik

    -->Statik

Baustelle

    Dies ist ein Platz, auf welchem ein Bauwerk errichtet, umgebaut oder abgebrochen wird, einschließlich der zum Gelände gehörenden (oder anzupachtenden) bauzeitlich genutzten Fläche.

Baustellenabfälle

    Dies ist die Bezeichnung für nichtmineralische Stoffe aus Bautätigkeiten, bei welchen auch ein geringfügiger Fremdanteil enthalten sein kann.

Baustellenabsicherung

    Dies ist die Absicherung der Baustelle gegen das Betreten Unbefugter und vor allem zum Schutz für spielende Kinder.

Baustellenangaben

    Diese beinhalten die Art und Lage der Baustelle, Umgebungsbedingungen, Zufahrtsmöglichkeiten und Beschaffung der Zufahrt sowie etwaige Einschränkungen bei ihrer Nutzung.

Baustellenbeton

    Beton der auf der Baustelle gemischt wird.

Baustelleneinrichtung

    Ist eine zur Durchführung der Baustellenproduktion benötigte zeitweilige Einrichtung, die vom Leistungsumfang, von der Konstruktion und von der Technologie der Bau- und Montagearbeiten, von den örtlichen Gegebenheiten und der Bautermine bestimmt wird.

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Baustelleneinrichtungsplan

    Beinhaltet alle Standorte von z.B. Zufahrtswegen, Bauhütten, Strom- und Wasserversorgungen, Kranstellplätze und alle anderen zum Bauablauf nötigen Einrichtungen dieser Art.

Baustellen-Hygiene

    Unter diesem Begriff sind alle Maßnahmen die mit Konsistenzeinstellung, Transport, Lagerung, Verarbeitung und Entsorgung bzw. Reinigung leerer Behälter und gebrauchter Maschinen im Zusammenhang stehen.

Baustellenkennzeichnung

    Pflicht des Bauführers, bzw. der gewerbeberechtigten Baufirma, eine deutlich sichtbare Ausweisung auf der Baustelle durch z.B. eine Bautafel.

Baustellenmörtel

    Mörtel der auf der Baustelle gemischt wird.

Baustellenverordnung

    Dies ist die Verordnung zu Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen.

Baustoffdichten

Baustoffgemisch

    Dies ist ein Gemisch aus Mineralstoffen (oder Boden) mit oder ohne Bindemittel und ggf. Wasser.

Baustoffklasse

    -->Brandwiderstandsklassen bzw. -->Brennbarkeitsklassen.

Baustraße

    Dies ist eine Fahrstraße für den Baustellenverkehr.

Baustrohballen

    -->Stroh

Baustrom

    Dies ist der zu beantragende Strom, der zur Errichtung eines neuen Bauwerks benötigt wird. Über die sogenannten Baustromverteiler (vorübergehend installierte, i.d.R. absperrbare, Verteilanlagen mit Stromzähler) wird dann der nötige Strom für den Bau des Objektes entnommen.

Baustromverteiler

    -->Baustrom

Bautafel

    --> Baustellenkennzeichnung

Bautagebuch

    -->Baubuch

Bauteilverfahren

    Dies ist das Verfahren zur Ermittlung der k-Werte für Wand, Fenster, Dach, Wände und Decken gegen unbeheizte Räume und angrenzendes Erdreich.

Bauträger

    Dies sind Firmen und Unternehmen, die Grundstücke auf ihre Kosten erwerben und darauf Häusern errichten, dabei wickeln sie die Projekte bis zur schlüsselfertigen Übergabe ab, um diese dann weiter zum Kauf anzubieten.

Bauträgervertrag

    Dies ist ein Vertrag, welcher die Kombination der Pflicht zur Eigentumsverschaffung an einer Immobilie verbindet mit der Errichtung eines Bauwerks unter Verwendung von Mitteln des Käufers, bzw. des Auftraggebers.

Bau- und Zonenordnung (BZO)

    Dies ist eine Bauregelung auf Gemeindeebene in der Schweiz, basierend auf der kantonalen Planungs- und Baugesetzgebung. Sie enthält die detaillierten Vorschriften, welche für das Bauen in einer Gemeinde massgebend sind, auch die Zoneneinteilung.

Bauverfahren

    Dies ist die Summer der Techniken und technischen Einrichtungen zur Erstellung von Bauwerken und Bauwerksteilen.

Bauvertrag

    Mit der Bezeichnung soll lediglich zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich um die Beauftragung von Bauleistungen handelt, von gesetzes Wegen gibt es keinen festgelegen Bauvertrag, rechtlich handelt es sich um einen Werkvertrag im Sinne von § 631 BGB. In der Praxis wird zwischen dem reinen BGB-Vertrag und dem VOB -Vertrag unterschieden. Immer dann, wenn nicht ausdrücklich die Geltung der VOB vereinbart wird, liegt ein BGB-Vertrag vor.

Bauverwaltung

    Dies ist die behördliche Verwaltung die der Leitung und Überwachung von Neubauten sowie der Verwaltung und Instandhaltung für Gebäude die dem öffentlichen Zweck dienen zugeteilt ist.

Bauvisier

    Dies ist ein u.A. in der Schweiz gängiger Begriff für ein -->Schnurgerüst.

Bauvoranfrage

    Diese wird vor dem Bauantrag gestellt, durch die Einreichung einer Bauvoranfrage wird schnell geklärt, ob das Bauvorhaben planungsrechtlich zulässig ist.

Bauvorlageberechtigung

    Bauvorlageberechtigt sind i.d.R. Ingenieure und Architekten als Entwurfsverfasser. Bedingt Bauvorlageberechtigt sind in den meisten Bundesländern auch staatlich geprüfte Bautechniker (wie z.B. in Bayern). Diese Bauvorlageberechtigten sind für die Vollständigkeit und Brauchbarkeit des (Bau-) Entwurfs verantwortlich und erkennen die Bauvorlagen durch Unterschrift an.

Bauvorlagen

    Bauvorlage und Bauschein bilden zusammen die öffentlich-rechtliche Urkunde über die erteilte Baugenehmigung. Zur Bauvorlage gehören:

    • Lageplan
    • Bauzeichnungen
    • Baubeschreibungen
    • Betriebsbeschreibungen

Bauweise

    Es wird allgemein in zwei Arten unterschieden:

    • Offene Bauweise: hierbei ist die Einhaltung von Grenzabständen, bzw. des -->Bauwichs zwingend vorgeschrieben.
    • Geschlossene Bauweise: hierbei ist die Bebauung bis an die seitliche Grundstücksgrenze zwingend vorgeschrieben.
    • Halboffene Bauweise: hierbei werden die Gebäude an der Grundstücksgrenze z.B. als Doppelhaus zusammengebaut.
    • Kettenbauweise: hierbei werden Gebäude im Erdgeschoss in geschlossener Bauweise ohne Grenzabstand und in den Obergeschossen mit Grenzabstand errichtet.

Bauwerber

    Bauwerber ist derjenige in dessen Auftrag und für dessen Rechnung ein Bau ausgeführt werden soll also der Bauherr .

Bauwerksgründung

    Dies ist das Bauteil, welche die Lasten eines Bauwerks in den Baugrund übertragen. Es kann auch die Herstellung des selbigen sein.

Bauwerk-Thermografie

    -->Infrarot-Thermografie

Bauwesen

    Dies ist ein Sammelbegriff für das gesamte Architektur- und Ingenieurwesen.

Bauwesenversicherung

    Diese tritt für Schäden am Bauwerk während der Bauzeit ein (bis zur Abnahme).

Bauwich

    Bauwich ist der im Norden Deutschlands früher übliche und nur noch in Niedersachsen angewandte Begriff zur Regelung für den einzuhaltenden Abstand eines Bauwerks zur Grundstücksgrenze. Also der Grenzabstand eines Gebäudes. Heutzutage wird der Begriff Abstandsfläche verwendet.

Bauwirtschaft

    Dies ist die Betitelung für den Wirtschaftszweig des Baugewerbes und der Bauindustrie.

Bauxit

    Wichtiger Rohstoff zur Aluminiumgewinnung, ein festes, kolloidales Aluminiumhydroxid mit einem geringen Anteil an Eisen.

Bauzaun

    Die Äußere Abgrenzung einer Baustelle zur Sicherung zwischen Baustelle und dem öffentlichen Verkehr vorgenommene Abgrenzung, sie dient zum Schutz vor unbefugtem Betreten der Baustelle durch fremde Personen.

Bauzeichnung

    Dies ist die zeichnerische Darstellung von Bauwerken und Bauwerksteilen, in zweckentsprechenden Maßstäben und unterschiedlicher Detailgenauigkeit.

Bauzeit

    Dies betitelt allgemein die Zeitdauer der Baudurchführung von Beginn der Planung bis zur Schlussabnahme durch den Auftraggeber bzw. die Bauaufsichtsbehörde. Ebenso wird die Bauzeit oftmals als diejenige Zeit bezeichnet, welche die Dauer der Bauausführung von der Errichtung der Baustelle bis zum Antragszeitpunkt der Schlüsselabnahme betrifft.

bauzeitlich

    Bauzeitlich werden Arbeiten ausgeführt, wenn diese während der Erbauung eines Bauwerkes, also in der Bauphase durchgeführt werden. Wird der Begriff “bauzeitlich” in archiologischen Berichten oder bei Baudenkmalsanierungen, bzw. bei Berichten darüber, verwendet, so wird hiermit zu verstehen gegeben, dass das gefundene Bauteil oder Bestandteile von diesem, während der Errichtung des Bauwerks erstellt wurden - also nicht zu späteren Zeitpunkten nachträglich angebaut oder aufgerüstet wurde.

Bauzeitplan

    -->Balkendiagramm, -->Netzplan

Bauzinsen

    Bezeichnung für die Verzinsung aller, bis auf die Geräte, in die Baustelle investierten Mittel.

Bauzonen

    Dient als Aufteilung eines Gemeindegebietes in Kernzone, Wohnzohnen, Industrie- und Gewerbezonen, Zonen für öffentliche Anlagen, Feihaltezonen und übriges Gemeindegebiet.

Bauzuschlag

    Dies ist Bestandteil des Gesamttarifstundenlohns, der zum Ausgleich für die besonderen Belastungen der Bauarbeiter zuzüglich zum Tarifstundenlohn gezahlt wird.

Bauzustandsbesichtigung

    -->Bauabnahme

BayBO

    Abkürzung für Bayerische Bauordnung.

Bayer

    Der deutsche Chemiekaufmann Friedrich Bayer (1825-1880) gründete 1863 die Farbenfabrik  Bayer AG in Elberfeld, der deutsche Chemiker Otto Bayer (geb. 4.11.1902) stellte mehrere neue Farb- und Kunststoffe sowie synthetische Gerbstoffe her.

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BbgBO

    Abkürzung für Brandenburgische Bauordnung.

BbL

    Dies ist die Kennzeichnung für ein Beiblatt zu einer Deutschen Norm.

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