Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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B

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

B

    • Abkürzung für Bor, ein chemisches Element, Bor ist ein schwärzlich-graues, sehr hartes Halbmetall, dieses kommt nicht frei sondern ausschließlich in Verbindungen vor. Freis Bor kann amorph durch reduktion von Bortrioxid mit metallischem Natrium gewonnen werden. Borsäure wird oft als mildes Antiseptikum verwendet, dient aber auch als Zusatz für natürliche Wärmedämmprodukte (Keimtötend) .
    • Abkürzung für die Bezeichnung der alte Betondruckfestigkeitsklasse, heute C. -->Betondruckfestigkeitsklassen

Ba

    Abkürzung für -->Barium

Backofen

    Der deutsche Bildhauer Hans Backofen (1450-1519) gehörte zu den Hauptmeistern des spätgotischen Barocks.

Backpulver

    Im Bereich der Putzverarbeitung wird insbesondere in heißen Ländern (hohe Lufttemperaturen) eine kleine Menge (ca. 100g Backpulver auf 100 Kg Putz) Backpulver als Verzögerer bei Gips-, Gipskalk- oder Kalkgipsputzen beigemischt.

Backstein

    Dies ist ein aus Ton oder Lehm geformter, maschinell hergestellter Vor- oder Hintermauerstein, der bei ca. 1000 °C gebrannt wird.

Backsteinbau

    Dies ist ein Bauwerk aus unverputzten und verfugten Backsteinen.

Backsteinarchitektur

    Dies ist eine Baukunst aus geschichteten Ziegeln (Backsteinen).

Backsteingotik

    Dies ist die Gattungs- und Stilbezeichnung für die Backsteinbauten der Gotik, insbesondere der Sakral- und Profanbauten des 14./15. Jh.

Backsteinkern

    Dies ist eine aus Ziegeln (Backsteinen) gefertigte Hintermauerung eines Bogens.

Baderaum

    Dies ist die Bezeichnung für den Raum in dem alle Ausstattungen und Einrichtungen zur Gesundheits- und Körperpflege untergebracht sind.

Baekeland

    Der US-amerikanische Chemiker Leo Hendrik Baekeland (1863-1944) war der Erfinder des Kunstharzes Bakelit.

Bagatellklausel

    Durch eine solche Klausel wird festgelegt, dass eine Erstattung der Lohn- und Materialkosten erst nach einer Überschreitung eines fixierten Mindestbetrages (Selbstbeteiligungskosten) erfolgt. Diese Klausel kann in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam vereinbart werden und sie stellt eine Bedingung bei der Vereinbarung einer Preisgleitklausel im Bauvertrag dar. Vertraglich festgelegt wird der Mindestbetrag der Bagatellklausel mit 0,5% der Abrechnungssumme.

Bagatellmengen

    Dies ist die Betitelung für Teilmengen von Leistungspositionen, die nach der VOB (C) aus Gründen der Abrechnungsvereinfachung sowohl bei der Ermittlung der Vordersätze als auch bei der Mengenermittlung zur Abrechnung übermessen und nicht in Abzug gebracht werden.

Bagger

    Dies ist eine Maschine zum Lösen und Laden von Böden, es wird zwischen Becherwerk, Schaufelrad-, Pumpen-, Greif-, Löffel-, Eimer-, Trocken-, Naß-, Hoch-, Tief-, Eimerseilbagger u.s.w. unterschieden.

Baggerlader

    Dies ist ein kleiner Radlader, der am Heck mit einer Tieflöffeleinrichtung ausgerüstet ist.

Bagua-Methode

    Dies ist eine im modernen Feng Shui verwendete Methode zur Analyse von Grundrissen. Dabei wird der Grundriss in neun gleiche Rechtecke unterteilt, die verschiedene Lebensbereiche repräsentieren (Reichtum, Ruhm, Partnerschaft, Familie, Kinder, Wissen, Karriere, Hilfreiche Menschen, Tai Chi (Mitte)). Dabei soll das Bagua helfen, den Wohnort als Spiegel der eigenen Persönlichkeit zu verstehen und Problembereiche und Mängel zu erkennen.

Bahn

    Bei einem Hammer die gegenüberliegende Seite der -->Pinne.

Bahndamm

    Dies ist der auf dem Untergrund aufgebaute und verdichtete Erdkörper, der die Fahrbahn trägt.

Bahngraben

    Dies ist eine offene Entwässerungsanlage entlang dem -->Bahnkörper, sie dient zur Ableitung des Oberflächenwassers aus dem Bereich der Fahrbahn und der Böschungen.

Bahnhof

    Dies ist eine Anlage für den Betrieb und den Verkehr der Eisenbahn, es wird unterschieden zwischen Personen-, Güter- und Verschiebebahnhof.

Bahnkörper

    Dies ist bei den Schienenbahnen der Unterbau der Gleise.

BAK

    Abkürzung für Bundesarchitektenkammer.

Balau

    -->Yello Balau

Baldachin

    Dies ist die Bezeichnung für ein kleines verziertes Dach über einer Kanzel oder einer Statue, auch ein aus Stoff hergestellter verzierter Himmel.

Balken

    • -->Kantholz, dessen größter Querschnitt mind. 200 mm breit ist.
    • Träger oder Stab, welcher meist durch horizontale und durch vertikale Lasten (-->Querlasten) vorwiegend auf Biegung beansprucht wird.

Balkenblende

    Dies ist eine Blende aus Bohlen und Balken.

Balkendecken

    Dies sind Flachdecken, deren Haupttragglieder Balken sind. Diese Decken werden erstellt in dem unmittelbar nebeneinander Stahlbetonfertigteile verlegt werden.

Balkenkopf

    Dies ist das, bei Fachwerkbauten über die Außenwand herausragende, häufig verzierte Ende eines Deckenbalkens, das Balkenende eines Deckenbalkens das in der Wand aufliegt oder allgemein das jeweilige Ende eines Balkens. Den Balkenköpfen muss zum Schutz vor Feuchtigkeit und dem daraus oft resultierenden Schädlingsbefall eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet sein (Schutz vor Feuchtigkeit), da diese Bereiche hierdurch besonders stark gefährdet sind.

Balkenlage

    Dies ist die Bezeichnung für geschichtete Balken in der horizontal Ebene.

Balkenplan in der Bauzeitplanung

    Dies eine diagrammäßige Darstellung der einzelnen Arbeitsvorgänge auf der Vertikalen und der erforderlichen Arbeitszeit auf der Horizontalen.

Balkenprüfung

    Dies ist z.B. ein Verfahren zur Bestimmung der Biegezugfestigkeit von Beton, vorzugsweise an Balken von 150 mm Höhe, 150 mm Breite und 700 mm Länge.

Balkenschuh

    Dies ist ein gebogener Metallwinkel, mit dem sich Balken mit Querbalken oder anderen anschließenden Elementen verbinden lassen sich.

Balkon

    Zugängiges, auskragendes Bauteil an Fassaden welches zu den Seiten und nach vorne offen ist.

Balkon-Dämmung

    Auskragende Betondecken bei Balkonen wirken im Winter wie -->Wärmebrücken, sie leiten die Wärme aus dem Haus ab. Verhindern lässt sich das beim Neubau durch den Einbau von Balkon-Dämmelementen, die den Balkon vom warmen Haus trennen.

Balkon/Terrassen-Dränage

    Diese Flächendränage fängt durch Fliesenbeläge eindringendes Sickerwasser auf und leitet es ab. Dadurch wird eine Überfeuchtung des Mörtelbettes verhindert.

Ballhaus

    Dies ist der allgemeine Begriff für ein, für Ballspiele erbautes Gebäude, besondere Verbreitung erfuhr dieses im 15.-18 Jh.

Balloon Framing

    Dies ist eine in den USA gebräuchliche Variante des Fachwerks.

Balsa

    Holzart. Das samtartige Holz ist außerordentlich leicht, weich und elastisch. Es lässt sich gut schneiden, bedingt durch seine Weichheit aber nicht hobeln und feilen. Verwendungsbereich. Modelbau, Isoliermaterial für Kältetechnik, Flugzeugbau, Korkersatz, Schwimmgürtel, Tropenhelme und für die Papier und Zellstoff - Fabrikation.

Baluschek

    Der Maler und Grafiker Hans Baluschek (1870-1935) erstellte die naturalistische Darstellung des Berliner Proletariats.

Baluster

    Kleine Säule, die eine Brüstung oder einen Handlauf trägt.

Balustrade

    Dies ist ein aus Balustern gebildetes Geländer.

Bambus

    Als nachwachsender Rohstoff wird Bambus vor allem in asiatischen Gebieten als Baustoff für Gerüste (Fachwerke und stabilisierende Elemente allgemein), und Fußbodenbeläge verwendet. In der modernen Baustoffkunde findet Bambus auch zur Faserzementherstellung Einsatzmöglichkeiten.

Bambusfaser

    Die aus dem nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoff hergestellte Bambusfaser wird u.v.a. als Faserverstärkung in Beton herangezogen. Bambusfasern werden aber auch als verstärkende Fasern in Kunststoffen und anderen Produkten immer mehr eingesetzt.

Bambusfries

    Auch Rollenfries genannt, ist dies ein Ornament, welches den Anschein von aneinander gereihten Bambus oder Rollenstücken zeigt.

Banause

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für einen Menschen ohne Kunstverstand.

Band

    Dies ist ein flaches, vorspringendes und waagerechtes Bauglied.

Banddurchgang

    Kurzbezeichnung: BD. Dies ist bei Fenstern das Freimaß zwischen Überschlag und Rahmen.

Bandel

    Der deutsche Maler und Bildhauer Ernst von Bandel (1800-1876) schuf das Hermannsdenkmal bei Detmold im Teuteburger Wald.

Bänder (Türen/Fenster)

    Bänder sind die beweglichen Metallteile, durch die Tür oder Fenster mit der Wand bzw. Rahmen verbunden sind und die eine Drehbewegung der Tür oder Fenster ermöglichen. Bänder tragen den Flügel sowohl im geöffneten wie im geschlossenen Zustand. Bänder bestehen aus dem Stiftlappen (Korpusteil) und dem Lochlappen (Flügelteil).

Bandfilter

    Dies ist ein elektrischer Filter aus mind. Zwei Schwingkreisen welche induktiv oder kapazitiv gekoppelt sind. Ein solcher Bandfilter lässt einen bestimmten schmalen Frequenzbereich (auch Frequenzband genannt) durch.

Bandförderer

    Dieses Förderband ist ein in der Längsrichtung bewegtes und von Stützrollen getragenes Endlosband aus Stahl, Kunststoff oder Gummi und dient dem Transport von Stückgut oder Schüttgut.

Bandleiste

    Dient als waagerechte Trägerleiste (oben und unten) zur Aufnahme von Stützpfosten in einer Balloon Framing-Konstruktion, Teil einer Holzkonstruktion.

Bandmaß

    Dies ist ein geodätisches Meßintrument; Einsatz z.B. bei einer Streckenmessung, das Bandmaß wird am Streckenanfang angelegt mit Hilfe einer Wasserwaage in die horizontale Lage gebracht  und das Maß kann abgelesen werden. Wegen der geringen Genauigkeit von 2-3 cm auf 100 m ist dies nur in der Ingenieursvermessung geeignet.

Bandsäge

    Dies ist ein über Rollen laufendes endloses Sägeband.

Bandseite

    Kurzbezeichnung: BS. Dies ist die Lager- bzw. Drehseite eines Fensters. Die Ecken auf der Bandseite werden unterschieden in Bandseite oben (Kurzzeichen: BSO) und Bandseite unten (Kurzzeichen: BSU).

Bandstock

    Dieser Begriff aus der Reetdachdeckung betitelt den parallel zum First gespannten Draht der die Reetbündel an die Dachlattung drückt. In früheren Zeiten wurden anstelle des Drahtes daumendicke Ruten oder Spaltgerten aus Haselnuss-, Weiden- oder auch Tannenholz verwendet. Eine Weitere Bezeichnung hierfür ist der Begriff Schacht oder Schachtdraht.

Bandgefertigte Gipskartonplatten

    Dies sind:

        § Gipskarton – Bauplatten B (Kurzzeichen GKB) werden zum Ansetzen als Wandtrockenputz verwendet. Ab 12,5 mm Dicke können diese auch für Wand- und Deckenbekleidungen auf Unterkonstruktionen (z.B. Metallprofile oder Lattung), für die Beplankung von Montagewänden oder zur Herstellung von Gipskarton-Verbundplatten (nach DIN 18184) Verwendung finden.

        § Gipskarton-Bauplatte F (Feuerschutzplatte; Kurzzeichen: GKF) diese Platten dienen für Bauteile, an die besondere Anforderungen an den Brandschutz gestellt sind. Der Gipskern darf keine brennbaren Zusätze enthalten. Bei diesen Platten können organische Fasern wie (z.B. Glas oder Mineralfasern) den Gefügezusammenhalt im Brandfall verbessern. Die GKF gehören der Baustoffklasse A2 nach DIN 4102 an und werden auch zur Beplankung aussteifender Wände verwendet.

        § Gipskarton-Bauplatten B-imprägniert (Kurzzeichen: GKBI) und Gipskarton-Feuerschutzplatten-imprägniert (Kurzzeichen: GKFI) sind wasserabweisend imprägnierte Platten und haben hierdurch eine verzögerte und im Vergleich zu den anderen Gipskarton-Bauplatten erheblich geringere Wasseraufnahme. Diese Wasseraufnahme darf nach einer 2-stündigen Lagerung unter Wasser maximal 10 Masse % betragen. Oftmals ist der Karton dieser Gipskartonplatten zudem fungizid ausgerüstet, somit besteht eine wesendlich bessere Sicherheit gegen Pilzbefall (fungizide Behandlung vom Hersteller bestätigen lassen). Die imprägnierten Platten sind ab einer Dicke von 12,5 mm erhältlich und sind äußerlich an der grünen Farbe des Kartons erkenntlich

        § Gipskarton-Putzträgerplatten (Kurzzeichen: GKP) diese werden vorwiegend als Putzträger auf Unterkonstruktionen verwendet. Diese Platten werden mit gerundeten Kanten angeboten. Die Saugfähigkeit des Kartons vermittelt eine gute Haftung zum aufzubringenden Gipsputz.

    Die bandgefertigten Gipskartonplatten können für bestimmte Anwendungszwecke werkmäßig mechanisch weiterbearbeitet werden, siehe hierzu -->werkmäßig mechanisch bearbeitete Gipskartonplatten. Nachfolgend Maße und Gewicht von bandgefertigten Gipskartonplatten:

Abmessungen in mm

Gewicht je m² in kg

Dicke

Breite

Länge
alle 250 mm zwischen

9,5 (nicht für imprägnierte Platten)

1250

2000 und 4000

8 bis 10

12,5

10 bis 13

15

2000 und 3000

13 bis 16

18

2000 und 2500

15 bis 19

25 (nicht für imprägnierte Platten)

600

2500 und 3500

20 bis 26

 

Bandverzinkung

    Die Bandverzinkung ist eine Art der Feuerverzinkung (-->feuerverzinken). Hierbei wird durch Eintauchen des Stahlbleches in ein geschmolzenes Zinkbad, die Zinkschicht auf das Werkstück aufgebracht. Das Stahlblech passiert hierbei das Zinkbad in Form eines kontinuierlich durch das Bad laufenden Bandes. Die Zinkauflage für Produkte im Baubereich (Dacheindeckungen, Zargen, Garagentore, Fassadenverkleidungen, etc.) beträgt hierbei ca. 20 my m (-->my).

Bangkirai

    -->Yello Balau

Bankanschlussprofil

    Bei Fenstern ist das ein Zusatzprofil an der unteren Seite des Fensterrahmens zu Befestigung der Fensterbank.

Bankbürgschaft

    Absicherung für Gewährleistungspflichten von einem Bankinstitut.

Bankeisen

    Auch als Wandanker bezeichnet dient dies zur zugfesten Verbindung von Mauerwerk.

Bankett

    Dies ist eine im Straßenbau übliche Bezeichnung für den unbefestigten Randstreifen.

Bankhammer

    Dieser Hammer wird zumeist im Dachdecker-, Zimmerer- oder Tischlergewerk verwendet um kleine Nägel ins Holz einzuschlagen o.ä.. Es gibt Bankhämmer in unterschiedlichen Formen, zumeist wird jedoch die sogenannte Dänische Form (mit runder Bahn und kurzer -->Pinne) verwendet.

Banksockel

    Dies ist ein Gebäudesockel in Form einer umlaufenden Steinbank.

BaP

    Abkürzung für Benzo(a)pyren

Baptisterium

    Bezeichnung für eine Taufkapelle.

Bar

    Dies ist ein Messwert des meteorologischen Drucks, 1 bar = 10 5 Pa (Pascal), kann aber auch die Betitelung eines Nachtlokals, einer Kleingaststätte oder einer Trinkstube sein.

Baracke

    Dies ist ein kleines Gebäude, welches zu meist in Serie hergestellt wird, eingeschossig, zerlegbar und schnell aufgebaut ist.

Barbakane

    Dies ist ein Vorbau zum Schutz von z.B. Stadttore, Burgeingängen oder auch Zugbrücken.

Bardeen

    Der US-amerikanische Physiker John Bardeen (geb. 23.05.1908) hinterließ Arbeiten über Transistoren und Supraleitungen, er bekam 1956 und 1972 jeweils einen Nobelpreis.

Bargheer

    Eduard Bargheer (geb. 25.12.1901) war ein deutscher Maler.

Barium

    Dies ist ein chemisches Element (Erdalkalimetall), kommt als Bariumsulfat (Schwerspat) und Bariumkarbonat (Witherit) vor. Barium wird durch Reduktion von Bariumoxid mit Aluminium oder Silizium bei 1200° C gewonnen. Verwendung z.B. für Anstrichfarben, Kontrastmittel bei Röntgenaufnahmen etc. Kurzbezeichnung: Ba.

Bariumchlorid

    Dieser Stoff wird z.B. bei der Herstellung von Ziegeln, durch Zugabe in die Rohstoffe, zur Vermeidung von Ausblühungen verwendet.

Bariumkarbonat

    Dies dient zur Herstellung von Glas und Kunststeinen und ist eine Verbindung des Alkalierdmetalls Barium mit Kohlensäure.

Bariumnitrat

    -->Salpeter

Bariumsulfat

    Z.B. bei dem als Barytweiß bekannte Anstrichmittel ist dies ein schwefelsaures Barium.

Barkhausen

    Der deutsche Physiker Heinrich Georg Barkhausen (1881-1956) stellte erstmals ultrakurze elektrische Schwingungen her, die Barkhausen-Kurz-Methode.

Barkla

    Der britische Physiker Charles Glover Barkla (1877-1944) begründete die Röntgenspektroskopie und erholt 1917 den Nobelpreis.

Barn

    Dies ist die Einheit für den Wirkungsquerschnitt bei Kernreaktoren, 1 barn = 10 –24 cm².

Barocci(o)

    Der italienische Maler Federico Bariccio (1535-1612) arbeitete in der Zeit des Übergangs vom Manierismus zum Barock.

Barock

    Dies war der europäische Kunst- und Architekturstil ende des 16. Jahrhunderts, der sich aus der Spätrenaissance entwickelt hat, in Teilen Europas war dieser Stil noch bis in das 18. Jahrhundert verbreitet.

Barograph

    Dies ist ein selbstständiger Luftdruckschreiber.

Barometer

    Dies ist ein Gerät zur Luftdruckmessung.

Barrel

    Dies ist ein angloamerikanisches Raummaß, man unterscheidet den Barrel zum einen bei Raummaßen für Massengüter ( z.B. 1 Barrel = 88,9 kg oder 1 Barrel = 90,7 kg oder 1 Barrel = 127,0 kg), des weiteren wird der Indian Barrel (75,7 l ) und der Petroleum Barrel (158,8 l ) unterschieden.

Barriere

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Sperre, eine Schranke oder einen Schlagbaum.

Barrierefreies Bauen

    Dies sind u.a. bauliche Maßnahmen, die das Leben von Behinderten oder älteren Menschen erleichtern. “Barrierefrei” ersetzt die früher verwendeten Begriffe wie “behindertengerecht” oder “altengerecht”.

Barrikade

    Dies ist eine Sperre aus z.B. Bäumen, Kraftfahrzeugen, Steinen etc... an engen Durchgangsstellen wie Strassen, Brücken oder Wege.

Barry

    Das Hauptwerk des englischen Architekten Sir Charles Barry (1795-1860) war das Parlamentsgebäude in London.

Bartning

    Der deutsche Architekt Otto Bartning (1883-1959) baute mit den Materialien Stahl, Beton und Glas konstruktivistische Formen.

Baryt

    Dies ist ein natürlich gekörnter Zuschlag (BaSO4) mit einer hohen Rohdichte (4,00 bis 4,3 Kg/dm³), für z.B. Schwerbeton.

Barytsalpeter

    -->Salpeter

Basalt

    Ergußgestein; grünlich, grau bis schwarz; feinkörnig, sehr zäh und hart; Hauptbestandteile: Feldspat und Augit; Eigenschaften: sehr wetterfest, kaum zu bearbeiten, stark wärmeleitend, hohe Glättung bei Abnutzung.

Basen

    Dies sind Laugen, also Stoffe die in wässrigen Lösungen alkalisch reagieren und mit Säuren unter Wasserabspaltung Salze bilden, auffälliges verhalten starker Basen ist die Färbung von Lackmuspapier in blau oder die Phenolphthaleinfärbung in rot, letzteres wird oft zur Bestimmung der zu sanierenden Fassadenfarbe eingesetzt (die Erklärungssuche ob eine Dispersionsfarbe oder eine Mineralfarbe vorhanden ist).

Basilika

    In der römischen Architektur mehrschifftige Halle, hauptsächlich für Gerichtszwecke. Im 4.Jahrhundert vom Christentum als einer der Hauptgrundrisse für Kirchen übernommen.

Basis

    Bezeichnung für die Grundplatte, auf welcher z.B. eine Säule steht.

Basisabdichtung

    Dies ist eine, unter einer Deponie gelegte, das Grundwasser schützende, Dichtung. Ihr Aufbau besteht aus mehreren Dicht- und Dränschichten, womit der Austritt von verunreinigtem Sickerwasser aus dem Deponiekörper verhindert wird.

Basislänge

    Dies ist die Bestimmung der Länge einer Dreiecksseite mit Hilfe einer genau vermessenen Basis über das sogenannte Basisvergrößerungsnetz, bei Triangulationen.

Basküle

    Dies ist die Betitelung für den in der Schließtechnik vorhandenen Kasten in welchen der Schubstangenverschluss untergebracht ist (z.B. bei Fenster- und Türverschlüssen).

Basrelief

    Andere Bezeichnung für ein Flachrelief.

Bastei

    Ein vorspringender Festungsteil.

Bastion

    Diente als Befestigungsring vorspringende Verteidigungsanlage in der Zeit vom 16. bis in das 19. Jahrhundert.

BAT

    Abkürzung für Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert; dieser gibt den Grenzwert für die Konzentration von Schadstoffen im menschlichen Körper an, BAT kann aber auch die Abkürzung für den in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Bundes-Angestelltentarif sein, dieser gilt für Angestellte von Bund, Land, Landkreis oder Gemeinden und regelt unter anderem die Arbeitbedingungen.

Baterieanlagen

    Dies kann u.a. eine aufladbare Akkumulatoren-Anlage sein (Akku-Anlage), die zur Notstromversorgung für die Sicherheitsbeleuchtung von z.B. Rettungswegen dient.

Bauabdichtung

    Abdichtung gegen --> Bodenfeuchte, -->drückendes und -->nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.

    • Bauwerksabdichtung gegen Bodenfeuchte:
      Diese Abdichtung ist bei allen unterirdischen Bauteilen als Mindestsicherung vorzusehen, weil in unseren Klimazonen Wasser im Boden immer vorhanden ist. Dabei kann man lediglich von Feuchtigkeit bei nichtbindigen Bodenarten sprechen. Bei bindigen Böden ist grundsätzlich bis zur Geländeoberfläche von Wasser in tropfbar-flüssiger Form auszugehen, so daß mindestens Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser vorzusehen sind. Die Abndichtung muß die Poren der Bauteile schließen bzw. die Kapilarität unterbrechen, um das Eindringen bzw. Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. In der Reihenfolge ihrer Bedeutung unterscheidet man waagerechte Wandabdichtungen (Horizontalsperre), senkrechte Wandabdichtungen (Vertikalsperre), und Fußbodenabdichtungen.
    • Bauwerksabdichtung gegen nichtdrückendes Wasser:
      Diese Abdichtungen müssen drucklos fließendes Wasser (Sicker- und Oberflächenwasser) ableiten, wobei eine zuverlässige Abflußmöglichkeiten des Wassers gegeben sein muss. Abdichtungen gegen Sickerwasser sind in erster Linie bei unterirdischen Deckenbausteinen nötig, wie z.B. bei U-Bahn-Decken, die wegen der Fortleitung des Wassers mit einem Gefälle hergestellt werden müssen, und bei unterirdischen Wandbauteilen, bei denen das Wasser in Dränagen abgeleitet werden muss. Abdichtungen gegen Oberflächenwasser sind bei oberirdischen Bauteilen vorzusehen, wie bei begehbaren Dachterrassen und Brückenfahrbahnen sowie im Bauwerksinneren bei Decken unter Naßräumen.
    • Bauwerksabdichtung gegen von außen drückendem Wasser:
      Diese Bauwerksabdichtungen müssen unter der Einwirkung des Wasserdrucks infolge Eintauchen in das Grundwasser dauerhaft dicht und beständig sein. Wegen der vielen Vorzüge dieser Abdichtung, stellen sie als wasserdruckhaltende Außenabdichtungen bei Neubauten den Regelfall dar. Aus konstruktiven Gründen oder bei späterem Einbau kann eine wasserdruckhaltende Innenabdichtung hergestellt werden. Wird diese Abdichtung gegen von innen drückendes Gebrauchswasser eingebaut, so wird sie als “Behälterabdichtung” betitelt.

    Bei diesen drei Abdichtungsarten werden verschiedene Abdichtungsverfahren angewendet, welche sich durch die Ausführung und die verwendeten Baustoffe ansich unterscheiden. Neben den seit ca. 1920 bewährten und heute immer noch in der Mehrzahl aller Fälle angewendeten Abdichtungen mit bituminösen Stoffen gibt es die Abdichtungsverfahren mit Kunststoff, mit -->WU-Beton (wasserundurchlässigem Beton; ältere Bezeichnung: Sperrbeton), mit Sperrputz, Sperranstrichen, Sperrmörtel, mit Dichtungsschlämmen und die reinen Metallabdichtungen aus Stahlblech, Kupfer, Zink, Aluminium oder Edelstahl (zumeist -->V2A oder V4A)