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B
- Abkürzung für Bor, ein chemisches Element, Bor ist ein schwärzlich-graues, sehr hartes Halbmetall, dieses kommt nicht frei sondern
ausschließlich in Verbindungen vor. Freis Bor kann amorph durch reduktion von Bortrioxid mit metallischem Natrium gewonnen werden. Borsäure wird oft als mildes Antiseptikum verwendet, dient aber
auch als Zusatz für natürliche Wärmedämmprodukte (Keimtötend) .
- Abkürzung für die Bezeichnung der alte Betondruckfestigkeitsklasse, heute C. -->Betondruckfestigkeitsklassen
Ba
Backofen
Der deutsche Bildhauer Hans Backofen (1450-1519) gehörte zu den Hauptmeistern des spätgotischen Barocks.
Backpulver
Im Bereich der Putzverarbeitung wird insbesondere in heißen Ländern
(hohe Lufttemperaturen) eine kleine Menge (ca. 100g Backpulver auf 100 Kg Putz) Backpulver als Verzögerer bei Gips-, Gipskalk- oder Kalkgipsputzen beigemischt.
Backstein
Dies ist ein aus Ton oder Lehm geformter, maschinell hergestellter
Vor- oder Hintermauerstein, der bei ca. 1000 °C gebrannt wird.
Backsteinbau
Backsteinarchitektur
Backsteingotik
Dies ist die Gattungs- und Stilbezeichnung für die Backsteinbauten
der Gotik, insbesondere der Sakral- und Profanbauten des 14./15. Jh.
Backsteinkern
Baderaum
Dies ist die Bezeichnung für den Raum in dem alle Ausstattungen und
Einrichtungen zur Gesundheits- und Körperpflege untergebracht sind.
Baekeland
Der US-amerikanische Chemiker Leo Hendrik Baekeland (1863-1944) war der Erfinder des Kunstharzes Bakelit.
Bagatellklausel
Durch eine solche Klausel wird festgelegt, dass eine Erstattung der
Lohn- und Materialkosten erst nach einer Überschreitung eines fixierten Mindestbetrages (Selbstbeteiligungskosten) erfolgt. Diese Klausel kann in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam
vereinbart werden und sie stellt eine Bedingung bei der Vereinbarung einer Preisgleitklausel im Bauvertrag dar. Vertraglich festgelegt wird der Mindestbetrag der Bagatellklausel mit 0,5% der
Abrechnungssumme.
Bagatellmengen
Dies ist die Betitelung für Teilmengen von Leistungspositionen, die
nach der VOB (C) aus Gründen der Abrechnungsvereinfachung sowohl bei der Ermittlung der Vordersätze als auch bei der Mengenermittlung zur Abrechnung übermessen und nicht in Abzug gebracht werden.
Bagger
Dies ist eine Maschine zum Lösen und Laden von Böden, es wird
zwischen Becherwerk, Schaufelrad-, Pumpen-, Greif-, Löffel-, Eimer-, Trocken-, Naß-, Hoch-, Tief-, Eimerseilbagger u.s.w. unterschieden.
Baggerlader
Dies ist ein kleiner Radlader, der am Heck mit einer Tieflöffeleinrichtung ausgerüstet ist.
Bagua-Methode
Dies ist eine im modernen Feng Shui verwendete Methode zur Analyse
von Grundrissen. Dabei wird der Grundriss in neun gleiche Rechtecke unterteilt, die verschiedene Lebensbereiche repräsentieren (Reichtum, Ruhm, Partnerschaft, Familie, Kinder, Wissen, Karriere,
Hilfreiche Menschen, Tai Chi (Mitte)). Dabei soll das Bagua helfen, den Wohnort als Spiegel der eigenen Persönlichkeit zu verstehen und Problembereiche und Mängel zu erkennen.
Bahn
Bahndamm
Dies ist der auf dem Untergrund aufgebaute und verdichtete Erdkörper, der die Fahrbahn trägt.
Bahngraben
Dies ist eine offene Entwässerungsanlage entlang dem
-->Bahnkörper, sie dient zur Ableitung des Oberflächenwassers aus dem Bereich der Fahrbahn und der Böschungen.
Bahnhof
Dies ist eine Anlage für den Betrieb und den Verkehr der Eisenbahn,
es wird unterschieden zwischen Personen-, Güter- und Verschiebebahnhof.
Bahnkörper
BAK
Balau
Baldachin
Dies ist die Bezeichnung für ein kleines verziertes Dach über einer
Kanzel oder einer Statue, auch ein aus Stoff hergestellter verzierter Himmel.
Balken
- -->Kantholz, dessen größter Querschnitt mind. 200 mm breit ist.
- Träger oder Stab, welcher meist durch horizontale und durch vertikale Lasten (-->Querlasten) vorwiegend auf Biegung beansprucht wird.
Balkenblende
Balkendecken
Dies sind Flachdecken, deren Haupttragglieder Balken sind. Diese
Decken werden erstellt in dem unmittelbar nebeneinander Stahlbetonfertigteile verlegt werden.
Balkenkopf
Dies ist das, bei Fachwerkbauten über die Außenwand herausragende,
häufig verzierte Ende eines Deckenbalkens, das Balkenende eines Deckenbalkens das in der Wand aufliegt oder allgemein das jeweilige Ende eines Balkens. Den Balkenköpfen muss zum Schutz vor
Feuchtigkeit und dem daraus oft resultierenden Schädlingsbefall eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet sein (Schutz vor Feuchtigkeit), da diese Bereiche hierdurch besonders stark gefährdet sind.
Balkenlage
Balkenplan in der Bauzeitplanung
Dies eine diagrammäßige Darstellung der einzelnen Arbeitsvorgänge
auf der Vertikalen und der erforderlichen Arbeitszeit auf der Horizontalen.
Balkenprüfung
Dies ist z.B. ein Verfahren zur Bestimmung der Biegezugfestigkeit
von Beton, vorzugsweise an Balken von 150 mm Höhe, 150 mm Breite und 700 mm Länge.
Balkenschuh
Dies ist ein gebogener Metallwinkel, mit dem sich Balken mit
Querbalken oder anderen anschließenden Elementen verbinden lassen sich.
Balkon
Zugängiges, auskragendes Bauteil an Fassaden welches zu den Seiten und nach vorne offen ist.
Balkonbrüstung
Die Balkonbrüstung, gemauert oder betoniert, dient wie ein
Balkongeländer, als Absturzsicherung und bildet eine in der Fläche geschlossene Einheit.
Balkon-Dämmung
Auskragende Betondecken bei Balkonen wirken im Winter wie
-->Wärmebrücken, sie leiten die Wärme aus dem Haus ab. Verhindern lässt sich das beim Neubau durch den Einbau von Balkon-Dämmelementen, die den Balkon vom warmen Haus trennen.
Balkon/Terrassen-Dränage
Diese Flächendränage fängt durch Fliesenbeläge eindringendes
Sickerwasser auf und leitet es ab. Dadurch wird eine Überfeuchtung des Mörtelbettes verhindert.
Ballhaus
Dies ist der allgemeine Begriff für ein, für Ballspiele erbautes
Gebäude, besondere Verbreitung erfuhr dieses im 15.-18 Jh.
Balloon Framing
Balsa
Holzart. Das samtartige Holz ist außerordentlich leicht, weich und
elastisch. Es lässt sich gut schneiden, bedingt durch seine Weichheit aber nicht hobeln und feilen. Verwendungsbereich. Modelbau, Isoliermaterial für Kältetechnik, Flugzeugbau, Korkersatz,
Schwimmgürtel, Tropenhelme und für die Papier und Zellstoff - Fabrikation.
Baluschek
Der Maler und Grafiker Hans Baluschek (1870-1935) erstellte die
naturalistische Darstellung des Berliner Proletariats.
Baluster
Kleine Säule, die eine Brüstung oder einen Handlauf trägt.
Balustrade
Bambus
Als nachwachsender Rohstoff wird Bambus vor allem in asiatischen
Gebieten als Baustoff für Gerüste (Fachwerke und stabilisierende Elemente allgemein), und Fußbodenbeläge verwendet. In der modernen Baustoffkunde findet Bambus auch zur Faserzementherstellung
Einsatzmöglichkeiten.
Bambusfaser
Die aus dem nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoff hergestellte
Bambusfaser wird u.v.a. als Faserverstärkung in Beton herangezogen. Bambusfasern werden aber auch als verstärkende Fasern in Kunststoffen und anderen Produkten immer mehr eingesetzt.
Bambusfries
Auch Rollenfries genannt, ist dies ein Ornament, welches den
Anschein von aneinander gereihten Bambus oder Rollenstücken zeigt.
Banause
Band
Dies ist ein flaches, vorspringendes und waagerechtes Bauglied.
Banddurchgang
Bandel
Der deutsche Maler und Bildhauer Ernst von Bandel (1800-1876) schuf
das Hermannsdenkmal bei Detmold im Teuteburger Wald.
Bänder (Türen/Fenster)
Bänder sind die beweglichen Metallteile, durch die Tür oder Fenster
mit der Wand bzw. Rahmen verbunden sind und die eine Drehbewegung der Tür oder Fenster ermöglichen. Bänder tragen den Flügel sowohl im geöffneten wie im geschlossenen Zustand. Bänder bestehen aus dem
Stiftlappen (Korpusteil) und dem Lochlappen (Flügelteil).
Bandfilter
Dies ist ein elektrischer Filter aus mind. Zwei Schwingkreisen
welche induktiv oder kapazitiv gekoppelt sind. Ein solcher Bandfilter lässt einen bestimmten schmalen Frequenzbereich (auch Frequenzband genannt) durch.
Bandförderer
Dieses Förderband ist ein in der Längsrichtung bewegtes und von
Stützrollen getragenes Endlosband aus Stahl, Kunststoff oder Gummi und dient dem Transport von Stückgut oder Schüttgut.
Bandleiste
Dient als waagerechte Trägerleiste (oben und unten) zur Aufnahme von
Stützpfosten in einer Balloon Framing-Konstruktion, Teil einer Holzkonstruktion.
Bandmaß
Dies ist ein geodätisches Messinstrument; Einsatz z.B. bei einer
Streckenmessung, das Bandmaß wird am Streckenanfang angelegt mit Hilfe einer Wasserwaage in die horizontale Lage gebracht und das Maß kann abgelesen werden. Wegen der geringen Genauigkeit von
2-3 cm auf 100 m ist dies nur in der Ingenieursvermessung geeignet.
Bandsäge
Bandseite
Kurzbezeichnung: BS. Dies ist die Lager- bzw. Drehseite eines
Fensters. Die Ecken auf der Bandseite werden unterschieden in Bandseite oben (Kurzzeichen: BSO) und Bandseite unten (Kurzzeichen: BSU).
Bandstock
Dieser Begriff aus der Reetdachdeckung betitelt den parallel zum
First gespannten Draht der die Reetbündel an die Dachlattung drückt. In früheren Zeiten wurden anstelle des Drahtes daumendicke Ruten oder Spaltgerten aus Haselnuss-, Weiden- oder auch Tannenholz
verwendet. Eine Weitere Bezeichnung hierfür ist der Begriff Schacht oder Schachtdraht.
Bandgefertigte Gipskartonplatten
Dies sind:
- Gipskarton – Bauplatten B (Kurzzeichen GKB) werden zum Ansetzen als Wandtrockenputz verwendet. Ab 12,5 mm Dicke können diese auch für
Wand- und Deckenbekleidungen auf Unterkonstruktionen (z.B. Metallprofile oder Lattung), für die Beplankung von Montagewänden oder zur Herstellung von Gipskarton-Verbundplatten (nach DIN 18184)
Verwendung finden.
- Gipskarton-Bauplatte F (Feuerschutzplatte; Kurzzeichen: GKF) diese Platten dienen für Bauteile, an die besondere Anforderungen an den
Brandschutz gestellt sind. Der Gipskern darf keine brennbaren Zusätze enthalten. Bei diesen Platten können organische Fasern wie (z.B. Glas oder Mineralfasern) den Gefügezusammenhalt im Brandfall
verbessern. Die GKF gehören der Baustoffklasse A2 nach DIN 4102 an und werden auch zur Beplankung aussteifender Wände verwendet.
- Gipskarton-Bauplatten B-imprägniert (Kurzzeichen: GKBI) und Gipskarton-Feuerschutzplatten-imprägniert (Kurzzeichen: GKFI) sind
wasserabweisend imprägnierte Platten und haben hierdurch eine verzögerte und im Vergleich zu den anderen Gipskarton-Bauplatten erheblich geringere Wasseraufnahme. Diese Wasseraufnahme darf nach
einer 2-stündigen Lagerung unter Wasser maximal 10 Masse % betragen. Oftmals ist der Karton dieser Gipskartonplatten zudem fungizid ausgerüstet, somit besteht eine wesendlich bessere Sicherheit
gegen Pilzbefall (fungizide Behandlung vom Hersteller bestätigen lassen). Die imprägnierten Platten sind ab einer Dicke von 12,5 mm erhältlich und sind äußerlich an der grünen Farbe des Kartons
erkenntlich
- Gipskarton-Putzträgerplatten (Kurzzeichen: GKP) diese werden vorwiegend als Putzträger auf Unterkonstruktionen verwendet. Diese Platten
werden mit gerundeten Kanten angeboten. Die Saugfähigkeit des Kartons vermittelt eine gute Haftung zum aufzubringenden Gipsputz.
Die bandgefertigten Gipskartonplatten können für bestimmte
Anwendungszwecke werkmäßig mechanisch weiterbearbeitet werden, siehe hierzu -->werkmäßig mechanisch bearbeitete Gipskartonplatten. Nachfolgend Maße und Gewicht von bandgefertigten
Gipskartonplatten:
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Abmessungen in mm
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Gewicht je m² in kg
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Dicke
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Breite
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Länge alle 250 mm zwischen
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9,5 (nicht für imprägnierte Platten)
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1250
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2000 und 4000
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8 bis 10
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12,5
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10 bis 13
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15
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2000 und 3000
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13 bis 16
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18
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2000 und 2500
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15 bis 19
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25 (nicht für imprägnierte Platten)
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600
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2500 und 3500
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20 bis 26
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Bandverzinkung
Die Bandverzinkung ist eine Art der Feuerverzinkung (-->feuerverzinken). Hierbei wird durch Eintauchen des
Stahlbleches in ein geschmolzenes Zinkbad, die Zinkschicht auf das Werkstück aufgebracht. Das Stahlblech
passiert hierbei das Zinkbad in Form eines kontinuierlich durch das Bad laufenden Bandes. Die Zinkauflage für
Produkte im Baubereich (Dacheindeckungen, Zargen, Garagentore, Fassadenverkleidungen, etc.) beträgt hierbei ca. 20 my m (-->my).
Bangkirai
Bankanschlussprofil
Bei Fenstern ist das ein Zusatzprofil an der unteren Seite des Fensterrahmens zu Befestigung der Fensterbank.
Bankbürgschaft
Bankeisen
Bankett
Bankhammer
Dieser Hammer wird zumeist im Dachdecker-, Zimmerer- oder Tischlergewerk verwendet um kleine Nägel ins Holz
einzuschlagen o.ä.. Es gibt Bankhämmer in unterschiedlichen Formen, zumeist wird jedoch die sogenannte Dänische Form (mit runder Bahn und kurzer -->Pinne) verwendet.
Banksockel
BaP
Baptisterium
Bar
Dies ist ein Messwert des meteorologischen Drucks, 1 bar = 10 5 Pa (Pascal), kann aber auch die Betitelung eines
Nachtlokals, einer Kleingaststätte oder einer Trinkstube sein.
Baracke
Dies ist ein kleines Gebäude, welches zu meist in Serie hergestellt wird, eingeschossig, zerlegbar und schnell
aufgebaut ist.
Barbakane
Dies ist ein Vorbau zum Schutz von z.B. Stadttore, Burgeingängen oder auch Zugbrücken.
Bardeen
Der US-amerikanische Physiker John Bardeen (geb. 23.05.1908) hinterließ Arbeiten über Transistoren und
Supraleitungen, er bekam 1956 und 1972 jeweils einen Nobelpreis.
Bargheer
Barium
Dies ist ein chemisches Element (Erdalkalimetall), kommt als Bariumsulfat (Schwerspat) und Bariumkarbonat
(Witherit) vor. Barium wird durch Reduktion von Bariumoxid mit Aluminium oder Silizium bei 1200° C gewonnen.
Verwendung z.B. für Anstrichfarben, Kontrastmittel bei Röntgenaufnahmen etc. Kurzbezeichnung: Ba.
Bariumchlorid
Dieser Stoff wird z.B. bei der Herstellung von Ziegeln, durch Zugabe in die Rohstoffe, zur Vermeidung von
Ausblühungen verwendet.
Bariumkarbonat
Dies dient zur Herstellung von Glas und Kunststeinen und ist eine Verbindung des Alkalierdmetalls Barium mit
Kohlensäure.
Bariumnitrat
Bariumsulfat
Barkhausen
Der deutsche Physiker Heinrich Georg Barkhausen (1881-1956) stellte erstmals ultrakurze elektrische
Schwingungen her, die Barkhausen-Kurz-Methode.
Barkla
Der britische Physiker Charles Glover Barkla (1877-1944) begründete die Röntgenspektroskopie und erholt 1917 den
Nobelpreis.
Barn
Dies ist die Einheit für den Wirkungsquerschnitt bei Kernreaktoren, 1 barn = 10 –24 cm².
Barocci(o)
Der italienische Maler Federico Bariccio (1535-1612) arbeitete in der Zeit des Übergangs vom Manierismus zum
Barock.
Barock
Dies war der europäische Kunst- und Architekturstil ende des 16. Jahrhunderts, der sich aus der Spätrenaissance
entwickelt hat, in Teilen Europas war dieser Stil noch bis in das 18. Jahrhundert verbreitet.
Barograph
Barometer
Barrel
Dies ist ein angloamerikanisches Raummaß, man unterscheidet den Barrel zum einen bei Raummaßen für
Massengüter ( z.B. 1 Barrel = 88,9 kg oder 1 Barrel = 90,7 kg oder 1 Barrel = 127,0 kg), des weiteren wird der Indian Barrel (75,7 l ) und der Petroleum Barrel (158,8 l ) unterschieden.
Barriere
Dies ist eine weitere Bezeichnung für eine Sperre, eine Schranke oder einen Schlagbaum.
Barrierefreies Bauen
Dies sind u.a. bauliche Maßnahmen, die das Leben von Behinderten oder älteren Menschen erleichtern. “Barrierefrei”
ersetzt die früher verwendeten Begriffe wie “behindertengerecht” oder “altengerecht”.
Barrikade
Dies ist eine Sperre aus z.B. Bäumen, Kraftfahrzeugen, Steinen etc... an engen Durchgangsstellen wie Strassen,
Brücken oder Wege.
Barry
Das Hauptwerk des englischen Architekten Sir Charles Barry (1795-1860) war das Parlamentsgebäude in London.
Bartning
Der deutsche Architekt Otto Bartning (1883-1959) baute mit den Materialien Stahl, Beton und Glas
konstruktivistische Formen.
Baryt
Dies ist ein natürlich gekörnter Zuschlag (BaSO4) mit einer hohen Rohdichte (4,00 bis 4,3 Kg/dm³), für z.B.
Schwerbeton.
Barytsalpeter
Basalt
Ergußgestein; grünlich, grau bis schwarz; feinkörnig, sehr zäh und hart; Hauptbestandteile: Feldspat und Augit;
Eigenschaften: sehr wetterfest, kaum zu bearbeiten, stark wärmeleitend, hohe Glättung bei Abnutzung.
Basen
Dies sind Laugen, also Stoffe die in wässrigen Lösungen alkalisch reagieren und mit Säuren unter
Wasserabspaltung Salze bilden, auffälliges verhalten starker Basen ist die Färbung von Lackmuspapier in blau oder
die Phenolphthaleinfärbung in rot, letzteres wird oft zur Bestimmung der zu sanierenden Fassadenfarbe eingesetzt (die Erklärungssuche ob eine Dispersionsfarbe oder eine Mineralfarbe vorhanden ist).
Basilika
In der römischen Architektur mehrschifftige Halle, hauptsächlich für Gerichtszwecke. Im 4.Jahrhundert vom
Christentum als einer der Hauptgrundrisse für Kirchen übernommen.
Basis
Bezeichnung für die Grundplatte, auf welcher z.B. eine Säule steht.
Basisabdichtung
Dies ist eine, unter einer Deponie gelegte, das Grundwasser schützende, Dichtung. Ihr Aufbau besteht aus
mehreren Dicht- und Dränschichten, womit der Austritt von verunreinigtem Sickerwasser aus dem Deponiekörper verhindert wird.
Basislänge
Dies ist die Bestimmung der Länge einer Dreiecksseite mit Hilfe einer genau vermessenen Basis über das
sogenannte Basisvergrößerungsnetz, bei Triangulationen.
Basküle
Dies ist die Betitelung für den in der Schließtechnik vorhandenen Kasten in welchen der Schubstangenverschluss
untergebracht ist (z.B. bei Fenster- und Türverschlüssen).
Basrelief
Bastei
Bastion
Diente als Befestigungsring vorspringende Verteidigungsanlage in der Zeit vom 16. bis in das 19. Jahrhundert.
BAT
Abkürzung für Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert; dieser gibt den Grenzwert für die Konzentration von
Schadstoffen im menschlichen Körper an, BAT kann aber auch die Abkürzung für den in der Bundesrepublik
Deutschland geltenden Bundes-Angestelltentarif sein, dieser gilt für Angestellte von Bund, Land, Landkreis oder Gemeinden und regelt unter anderem die Arbeitbedingungen.
Baterieanlagen
Dies kann u.a. eine aufladbare Akkumulatoren-Anlage sein (Akku-Anlage), die zur Notstromversorgung für die
Sicherheitsbeleuchtung von z.B. Rettungswegen dient.
Bauabdichtung
Abdichtung gegen --> Bodenfeuchte, -->drückendes und -->nichtdrückendes Wasser durch geeignete Dichtmittel wie
Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen. Infolge mangelnder Abdichtungen
eindringendes Wasser verschlechtert zunächst die Dämm-Eigenschaften und führt dann zu einer Versalzung und Zersetzung betroffener Bauteile.
- Bauwerksabdichtung gegen Bodenfeuchte:
Diese Abdichtung ist bei allen unterirdischen Bauteilen als Mindestsicherung vorzusehen, weil in unseren
Klimazonen Wasser im Boden immer vorhanden ist. Dabei kann man lediglich von Feuchtigkeit bei nichtbindigen Bodenarten sprechen. Bei bindigen Böden ist grundsätzlich bis zur Geländeoberfläche von
Wasser in tropfbar-flüssiger Form auszugehen, so daß mindestens Abdichtungen gegen nichtdrückendes
Wasser vorzusehen sind. Die Abndichtung muß die Poren der Bauteile schließen bzw. die Kapilarität
unterbrechen, um das Eindringen bzw. Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. In der Reihenfolge ihrer Bedeutung unterscheidet man waagerechte Wandabdichtungen (Horizontalsperre), senkrechte
Wandabdichtungen (Vertikalsperre), und Fußbodenabdichtungen.
- Bauwerksabdichtung gegen nichtdrückendes Wasser:
Diese Abdichtungen müssen drucklos fließendes Wasser (Sicker- und Oberflächenwasser) ableiten, wobei
eine zuverlässige Abflußmöglichkeiten des Wassers gegeben sein muss. Abdichtungen gegen Sickerwasser
sind in erster Linie bei unterirdischen Deckenbausteinen nötig, wie z.B. bei U-Bahn-Decken, die wegen der
Fortleitung des Wassers mit einem Gefälle hergestellt werden müssen, und bei unterirdischen Wandbauteilen
, bei denen das Wasser in Dränagen abgeleitet werden muss. Abdichtungen gegen Oberflächenwasser sind
bei oberirdischen Bauteilen vorzusehen, wie bei begehbaren Dachterrassen und Brückenfahrbahnen sowie im Bauwerksinneren bei Decken unter Naßräumen.
- Bauwerksabdichtung gegen von außen drückendem Wasser:
Diese Bauwerksabdichtungen müssen unter der Einwirkung des Wasserdrucks infolge Eintauchen in das
Grundwasser dauerhaft dicht und beständig sein. Wegen der vielen Vorzüge dieser Abdichtung, stellen sie
als wasserdruckhaltende Außenabdichtungen bei Neubauten den Regelfall dar. Aus konstruktiven Gründen
oder bei späterem Einbau kann eine wasserdruckhaltende Innenabdichtung hergestellt werden. Wird diese
Abdichtung gegen von innen drückendes Gebrauchswasser eingebaut, so wird sie als “Behälterabdichtung” betitelt.
Bei diesen drei Abdichtungsarten werden verschiedene Abdichtungsverfahren angewendet, welche sich durch die
Ausführung und die verwendeten Baustoffe ansich unterscheiden. Neben den seit ca. 1920 bewährten und heute
immer noch in der Mehrzahl aller Fälle angewendeten Abdichtungen mit bituminösen Stoffen gibt es die
Abdichtungsverfahren mit Kunststoff, mit -->WU-Beton (wasserundurchlässigem Beton; ältere Bezeichnung:
Sperrbeton), mit Sperrputz, Sperranstrichen, Sperrmörtel, mit Dichtungsschlämmen und die reinen Metallabdichtungen aus Stahlblech, Kupfer, Zink, Aluminium oder Edelstahl (zumeist -->V2A oder V4A)
Bauabnahme
Hiermit nimmt der Auftraggeber die Bauleistung entgegen und gibt die Zustimmung und Billigung, für eine in der
Hauptsache vertragsgerechte Erfüllung des Werksvertrages. Aus öffentlich-rechtlicher Sicht ist die Bauabnahme eine
Maßnahme der Bauüberwachung und wird in diesem Zusammenhang auch Bauzustandsbesichtigung genannt. Aus
privat-rechtlicher Sicht ist die Bauabnahme die Fälligkeitsvoraussetzung für den Schlusszahlungsanspruch (§ 641 BGB bzw. § 16 Nr. 3 VOB/B).
Bauabschnitt
Als Bauabschnitt wird das Erstellen eines Teils (oder auch ein Teil) eines kompletten Bauvorhabens betitelt, dieser
wird i.d.R. komplett fertiggestellt bevor ein weiterer Bauabschnitt folgt.
Bauabsteckungsplan
Bauakte
Dies ist die Betitelung für die bei den Baugenehmigungsbehörden geführten amtlichen Akten welche alle dem
Bauvorhaben betreffende Vorgänge und Eingaben erfassen oder auch die Gesamtheit des Schriftwechsels zwischen den am Bau beteiligten Personen.
Bauamt
Bauantrag
Das Baugenehmigungsverfahren wird mit der Stellung eines Bauantrages vom Bauherrn eingeleitet, die benötigten
Unterlagen hierzu ergeben sich aus der Landesbauordnung.
Bauanzeige
Dies ist das einzureichende Formular (bei Baubehörde) für Bauvorhaben, die keiner Baubewilligung bedürfen.
Bauarbeitsschlüssel
Kurzbezeichnung: BAS. Dies ist die Umgliederung eines Leistungsverzeichnisses in fertigungstechnisch bessere
Teilvorgänge.
Bauarten
Nach Musterbauordnung (MBO) bezeichnet der Begriff Bauarten das Zusammenfügen von Bauprodukten zu
baulichen Anlagen oder Teilen von baulichen Anlagen.
Bauaufnahme
Dies ist die Bezeichnung für das Ausmessen und Aufzeichnen eines Bauobjektes für eine anschließende
bauplanmäßige und maßstabsgetreue Weiterbearbeitung.
Bauaufsichtsbehörden
Dies sind: Landratsämter und Kreisfreie Stadt (als untere Bauaufsichtsbehörde), Landesverwaltungsamt (als obere
Bauaufsichtsbehörde) und Innenministerium (als oberste Bauaufsichtsbehörde). Die Bauaufsichtsbehörde, die auch
als Baurechtsbehörde oder Bauordungsbehörde betitelt wird, ist für die Ausführung der baurechtlichen Bestimmungen auf Landes- und Bundesebene zuständig.
Bauaufsichtliche Zulassung
Dies ist ein Brauchbarkeitsnachweis für nicht geregelte Bauprodukte. Dieser Brauchbarkeitsnachweis wird vom
Deutschen Institut für Bautechnik im Auftrag der obersten Bauaufsichtsbehörde der Länder erteilt. Die
Gültigkeitsdauer soll 5 Jahre nicht überschreiten, kann jedoch verlängert werden. Sie ist zu widerrufen, wenn sich die neue Baustoffe (u.a.) nicht bewähren.
Bauauftrag
Dies ist die Maßnahmen der Baubehörde zur Durchsetzung der Erhaltung von Baulichkeiten in ein entsprechenden
Zustand.
Bauauftragsrechnung
Als Bestandteil der Kosten- und Leistungsrechnung, ist dies der zusammenfassende Oberbegriff für die Stufen der
Vorkalkulation (Angebots-, Auftrags-, Arbeits- und Nachtragkalkulation).
Bauaustrocknung
Wichtige Maßnahme um Feuchte-, bzw. Salzschäden an Gebäuden.
Baubereich
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Baubereich umfasst
jenen Teil der Grundstücksfläche, auf welchem Gebäude erstellt werden dürfen.
Bauberufsgenossenschaft
Ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, Herausgeber der Unfallverhütungsvorschriften und kontrolliert
Baustellen und auch andere Einrichtungen auf Einhaltung der Bedingungen des Arbeitsschutzes.
Baubeschlag
Dies sind Verbindungselemente (meist beweglich und aus Metall) welche zur Verbindung von z.B. Fenstern, Türen
etc. dienen, es handelt sich hierbei um Schlösser, Vorreiber, Türdrücker (siehe Bild), Angeln, Oliven oder auch um Bänder etc.
Baubeschreibung
Dies ist die technische Beschreibung eines Bauvorhabens (Ausführungsart und Umfang), dadurch wird die
Leistungspflicht des Bauunternehmers im einzelnen geregelt.
Baubeschränkung
Baubetreuer
Der Baubetreuer kann von dem Auftraggeber (i.d.R. Bauherr) mit der Erstellung des Bauvorhabens in seinem Namen
und auf seine Rechnung beauftragt werden. Er führt hierbei keiner Bauleistung selbst aus sondern übernimmt die
Planung und Überwachung sowie die Finanzplanung und die Finanzierungsbeschaffung für das Bauvorhaben. Der Auftraggeber stellt hierbei sein Grundstück und die Geldmittel zur Verfügung.
Baubetrieb
Als Tätigkeitsfeld von Bauingenieuren (Ingenenieure allgemein auch -->Fachingenieure) und Fachbereich im Studium
des Bauingenieurwesens, umfasst dieser Begriff im Wesentlichen das Baurecht, die Bauverfahrenstechnik, die Kosten- und Leistungsrechnung sowie das Baumanagement.
Baubewilligung
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL
Baubiologie
Die Baubiologie beschäftigt sich fächerübergreifend mit den Einflüssen der Wohnsituation auf die Gesundheit des
Menschen. Ziel ist hierbei die Schaffung möglichst natürlicher und giftfreier Wohnbedingungen/Umfelder. Neben den
Baustoffen sind daher auch grundsätzlich Faktoren wie Geruch, Form und Farbe sowie das entstehende Raumklima von Bedeutung.
Baubuch / Bautagebuch
Baude
Baudenkmal
Ein zum Baudenkmal erklärtes Gebäude hat vor allem (für den Immobilienkäufer) steuerliche Vorteile, die
Gebäudeherstellungskosten für Baudenkmäler können über einen Zeitraum von zehn Jahren mit jährlich bis zu ca.
10 % abgesetzt werden. Voraussetzung ist, dass die Denkmaleigenschaft bereits vor Aufnahme der Bauarbeiten
anerkannt ist, des weiteren muss es sich immer um Arbeiten handeln, die zur Erhaltung des Gebäudes als Denkmal oder zu einer sinnvollen Nutzung erforderlich sind.
Baudichte
Baueinstellung
Diese kann unter gesetzlich festgelegten Umständen von der Baubehörde oder auch durch den Auftragnehmer (bei
Verzug des Auftraggebers) vollzogen werden. Die Baueinstellung gehört zu den Maßnahmen der Bauüberwachung und dient zur Unterbindung unerlaubter Bauarbeiten.
Bauerlaubnis
Bauernhaus
Dies ist ein ländliches Gebäude welcher der Unterbringung der Bauern (Landwirtsfamilie) dient, hierzu zählen auch
die Stallungen und Unterbringungsmöglichkeiten für Maschinen etc. welche für die Landwirtschaft benötigt werden.
Bauersfeld
Bauerwartungsland
Bei diesen Grundstücken handelt es sich um zukünftig bebaubares Land, bei einem eventuellen Grundstückskauf
sollte die Bauerwartung geprüft werden.
Baufenster
Durch die sogenannten Baufenster werden in Bebauungsplänen genaue Standorte von baulichen Anlagen getroffen.
Sie dienen zur Markierung der überbaubaren Grundstücksflächen, geben jedoch nicht das Maß der baulichen Nutzung an, wie bei der Grundflächenzahl.
Baufeuchte
Als Baufeuchte wird die Feuchte bezeichnet, die aus bautechnischen Gründen in der Bauphase ins Gebäude
gebracht wird.
Baufeuchtemessung
Die Baufeuchtemessung dient zur Feststellung der relativen Luftfeuchtigkeit bei Innenräumen (Raumluftfeuchtigkeit)
oder zur Feuchtigkeitsmessung in Baustoffen oder Baumaterialien. -->Baufeuchte, -->Feuchtigkeit, -->Restfeuchte
Baufläche
Nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) sind dies Flächen, die nach der allgemeinen Art der Nutzung
dargestellt sind.
Bauflächennutzung
Bauflucht
Baufreiheit
Die Baufreiheit ist das durch das Grundgesetz (§ 14) geschützte Recht des Eigentümers zur baulichen Nutzung
seines Grund und Bodens.
Bauführer
Ist derjenige, der im fremden Auftrag und für fremde Rechnung als Unternehmer ein Bauwerk herstellt. Es kann sich
hierbei auch um einen Bauleiter mit eingeschränkter Befugniss handeln, der bei größeren Baustellen oft nur für bestimmte Teilaufgaben zuständig ist.
Bau-Furniersperrholz
Bau-Furniersperrholz aus Buche
BauGB
Baugebiet
Hier unterscheidet die Baunutzungsverordnung nach der Art baulich erlaubter Nutzung (11 Gebiete z.B.:
Kleinsiedlungsgebiete, reine Wohngebiete, allgemeine Wohngebiete, besondere Wohngebiete, Mischgebiete,
Dorfgebiete, Sondergebiete...). Baugebiete werden durch Flächennutzungspläne und Bebauungspläne definiert.
Baugebot
Nach dem BauGB kann eine Gemeinde Grundstückseigentümer im Geltungsbereich eines Bebauungsplans durch
Bescheid verpflichten, ihr Grundstück, den Planfeststellungen entsprechend, zu bebauen oder eine vorhandene
Bebauung dieser Festsetzungen anzupassen. Im Zusammenhang bebauter Ortsteile können Baugebote unter bestimmten Bedingungen erlassen werden.
Baugeld
Baugeld bietet fast jede Bank und Sparkasse, spezielle Hypotheken- und Discountbanken kommen hinzu, das
Angebot ist vielfältig. Wichtigste Kriterien für die Auswahl sind der Vergleich der Effektivzinsen und der Nebenkosten.
Baugenehmigung
Baugenehmigungsbedürftigkeit
Nach den Landesbauordnungen bedarf die Errichtung baulicher Anlagen einer Baugenehmigung, soweit für das
Vorhaben in der Bauordung nicht ausdrücklich die -->Baugenehmigungsfreiheit oder auch die Möglichkeit der Genehmigungsfreistellung vorgesehen ist.
Baugenehmigungsfreiheit
Diese liegt vor, wenn ein Bauvorhaben keiner Baugenehmigung bedarf. In der Regel bei Umnutzungen ohne
planrechtlichen Auswirkungen, Neuerrichtungen und Veränderungen baulicher Anlagen und Teile davon, ohne
besonderen Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung, sowie bei kleinen Wohngebäuden. Einzelheiten werden durch die Landesbauordnung geregelt.
Baugeräteführer
Baugeräteliste
Kurzbezeichnung: BGL. Dies ist ein Tabellenwerk mit technischen und wirtschaftlichen Daten von Baugeräten.
Herausgegeben wird diese von dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.
Baugeräteversicherung
Diese Versicherung deckt Beschädigungen und auch Zerstörungen von Baugeräten in Folge unvorhersehbarer
Ereignisse und/oder höherer Gewalt.
Baugesetzbuch
Kurzbezeichnung BauGB. Es regelt, wie Flächennutzungsplan und Bebauungsplan auszusehen haben, wie
Erschließungsbeiträge aufgebracht werden, was bei städtebaulicher Sanierung und Erhaltung zu beachten ist, wie der Grundstückswert ermittelt wird und wie Grundstückssucher zu unterstützen sind.
Baugespann
Dies ist ein Teil des Baugesuches. Bei der Einreichung eines Baugesuches ist die dreidimensionale Profilierung des
Neubauvorhabens an Ort durch einen Vermessungsfachmann erforderlich. Diese Profilierung dient der Beurteilung
des Bauvorhabens durch die Baubehörde und der Orientierung der einspruchsberechtigten Nachbarn.
Baugesuch
Dieses dient als Ausgangsdokumentation für ein Baubewilligungsverfahren, es beinhaltet normalerweise den Bau-
und Konstruktionsbeschrieb, eine Kopie des Grundbuchplanes, Baupläne, evtl. nachbarliche Zustimmungserklärung,
Berechnung der Nutzungsziffern sowie diverse Formulare etc. Die Baugesuchunterlagen sind vom Grundeigentümer resp. Bauherrn oder seinem Vertreter sowie dem Projektverfasser zu unterschreiben.
Baugewerbe
Dies ist die zusammenfassende Bezeichnung für die an der Bauerstellung beteiligten handwerklichen Betriebe, es
wird unterschieden zwischen Bauhaupt- und Baunebengewerbe.
Baugips (Schüttdichten)
|
Baugipssorte
|
Schüttdichte in kg/dm³
|
|
mittlerer Wert
|
Bandbreite 1)
|
|
Stuckgips
|
0,8
|
0,7-1,0
|
|
Putzgips
|
0,9
|
0,8-1,1
|
|
Maschinenputzgips
|
1,0
|
0,7-1,2
|
|
Haftputzgips
|
0,7
|
0,6-0,9
|
|
Fertigputzgips
|
0,7
|
0,6-0,9
|
|
1) Rohstoff- und Produktionsbedingt
|
|
Baugipssorten
|
Baugipssorte
|
Kornfeinheit
|
Versteifungsbeginn
|
Biegezugfestigkeit
|
Druckfestigkeit
|
Härte
|
|
3,15
|
1,25
|
0,2
|
|
Masse %
|
min
|
N/mm²
|
N/mm²
|
N/mm²
|
|
Stuckgips
|
0
|
0
|
</= 12
|
8 bis 25
|
>/= 2,5
|
-
|
>/= 10
|
|
Putzgips
|
0
|
-
|
-
|
>/= 3
|
>/= 2,5
|
-
|
>/= 10
|
|
Fertigputzgips
|
0
|
-
|
-
|
>/= 25
|
>/= 1,0
|
>/= 2,5
|
-
|
|
Haftputzgips
|
0
|
-
|
-
|
>/= 25
|
>/= 1,0
|
>/= 2,5
|
-
|
|
Maschinenputzgips
|
0
|
-
|
-
|
>/= 25
|
>/= 1,0
|
>/= 2,5
|
-
|
|
Ansetzgips
|
0
|
-
|
-
|
>/= 25
|
>/= 2,5
|
>/= 6,0
|
-
|
|
Fugengips
|
0
|
0
|
</= 1
|
>/= 25
|
>/= 1,5
|
>/= 3,0
|
-
|
|
Spachtelgips
|
0
|
0
|
</= 2
|
>/= 15
|
>/= 1,0
|
>/= 2,5
|
-
|
|
Baugrenze
Diese gibt an, wie das Haus auf dem Grundstück stehen darf (maximal zulässige Entfernung von der Baulinie zur
Rückfront) und ist im Bebauungsplan für das konkrete Grundstück festgelegt. Die Baugrenze wird zeichnerisch mit
Strich/Strich/Punkt/Strich/Strich/Punkt-Linie und oftmals blauem Unterstrich (bei farbigem Plan) dargestellt.
Baugruben
Es wird zwischen umschlossene Baugrube (senkrechter Randverbau, z.B. Spuntwände) und geböschten Baugruben
unterschieden (abgeböschte Wände ohne Verbau).
Baugrubensicherung
Baugrubensohle
Baugrubenverbau
Dies ist eine Konstruktion zur Stützung der meist senkrechten Geländesprünge (die Baugrube begrenzen). Als
weitere Bezeichnung wird auch Baugrubensicherung verwendet.
Baugrund
Von unbedeutenden Bauvorhaben muss vor der Wahl (Erwerb) eines Baugrundstücks Klarheit über Tragfähigkeit des
anstehenden Bodens und damit die Eignung für die Bebaubarkeit mit dem vorgesehenen Bauwerk geschaffen werden. Nachfolgend die wichtigsten Baugründe und ihre Eigenschaften:
- Baugrund aus Kies: Guter Baugrund bei mittlerer bis hoher Lagerungsdichte und Schichtdicke von mind. 3 - 4
m. Geringe Setzungsmaße, Setzungsverlauf parallel zur Lasteintragung, nicht frostempfindlich, kein
nachteiliges Verhalten bei Wasserzutritt, Als Nachteil ist zu erwähnen: Große Wasserdurchlässigkeit, Gefahr von hydraulischen Grundbruch bei Baugruben im Wasser.
- Baugrund aus Lehm: Schwache Bindung, mit unter alle Korndurchmesser vertreten, hohe Kapilarität.
- Baugrund aus Mergel: Bindiger Erdstoff mit kohlesaurem Kalk, es ist zu unterscheiden zwischen Tonmergel,
Lehmmergel und Kalkmergel. Kalk löst sich bei Sauerstoffzutritt auf.
- Baugrund aus Sand: Ähnliches Verhalten wie bei Baugrund aus Kies. Tragfähigkeit ist jedoch geringer,
Setzungsmaße größer und Setzungsdauer größer, keine Frostempfindlichkeit, nachhaltiges Verhalten bei Wasserzutritt und Feinkörnigkeit des Sandes - Schwimmsandbildung.
- Baugrund aus Schluff: Übergang vom rundlichen Korn zum abgeflachten Korn, schwach bindig, Bindigkeit
wird durch Wassersättigung aufgenommen - Schwimmsandbildung - Kann nur als Baugrund verwendet werden, wenn Wasserverhältnisse beachtet werden. Stark Frostempfindlich und hohe Setzungsmaße und
Setzungsdauer.
- Baugrund aus Ton: Feinstkörniger Boden, flaches Korn, schuppenförmiges oder stäbchenförmiges Korn,
mittel-stark bis hochbindig, hoher Wassergehalt wovon auch die Konsitenz abhängig ist. Langsamer Setzungsverlauf, große Setzungsmaße bedingt durch großen Hohlraumgehalt. Mittelmäßige bis geringe
Frostempfindlichkeit das selbe gilt bei der Tragfähigkeit.
Baugrunddynamik
Baugrunderkundung
Dies ist die Bezeichnung für die Erkunden des Bodens, in dem durch ein Bauwerk beanspruchten Bereich. Die
Baugrunderkundung erfolgt durch Aufschlüsse wie z.B. Bohrung oder Schurf.
Baugrundgutachten
Dies ist ein, durch einen geotechnischen Sachverständigen erarbeiteter Bericht, in dem die Ergebnisse der
Baugrunduntersuchung im Hinblick aus die geplante Baumaßnahme zusammengefasst werden.
Baugrundrisiko
Baugrundstück
Ein Grundstück muss gewissen Anforderungen genügen, damit Gebäude errichtet werden können. Die
Anforderungen an ein Baugrundstück sind in in der jeweiligen Bauordnung aufgestellt.
Baugrunduntersuchung
Baugrundverbesserung
Hiermit werden die Eigenschaften des Baugrunds (Tragfähigkeit, Verformungsverhalten, Wasserdurchlässigkeit)
verbessert. Dies kann u.a. durch nachfolgende Punkte erreicht werden:
- Entwässerung des Bodens
- durch Vermischung des Bodens mit Bindemittel, wie z.B. Zement, Kalk oder Bitumen etc.., vorort (-->mixed
in place) oder einer Aufbereitung in zentralen Mischanlagen (mixed in plant)
- durch thermische Verfahren
- durch elektromechanische Verfahren
- durch Verdichtung (Rütteldruck-/Rüttelstopfverfahren, dynamische intensivverdichtung, Oberflächenverdichtung)
- durch Injektion
- durch Bodenaustausch
Baugrundverhältnisse
Diese müssen vom Planer im Rahmen der Grundlagenermittlung geklärt werden, ggf. muss er dem Auftraggeber im
Rahmen dieser Ermittlung die Einschaltung eines Bodengutachters vorschlagen.
Bauhaus
Dies war die deutsche Hochschule für Bau und Gestaltung, sie wurde gegründet von dem Architekten Walter
Gropius, ursprünglich war sie in Weimar (bis 1925) beheimatet, wurde dann nach Dessau verlegt und 1932 von den
Nazis geschlossen, trotz allem blieb das Entwickelte (Bauhaus-Stil) bis in die 70 Jahre in den USA Vorbild für moderne Architektur.
Bauhilfsstoffe
Dies sind Hilfsmittel, die zur Erstellung von Bauwerken benötigt werden, die jedoch nicht im Bauwerk verbleiben.
Wie z.B. Gerüste, Verbaumaterial oder Schalungsteile etc.
Bauhof
Lagerplatz für Baumaterialien, Werkzeuge, Baugeräte etc.
Bauhohlglas
Dies sind u.a. Glassteine, Betonglas oder Glasdachsteine etc., also ein kompaktes Glas welches
raumabschließende Funktionen übernimmt.
Bauholz
Dies sind Vollhölzer z.B. Baurundholz- Stämme ohne Rinde und Bast oder Bauschnittholz siehe -->Kantholz, -
->Bohlen, -->Bretter, -->Latten. Klicken Sie auch hier: Das Bauholz.
Bauholzschädlinge
Bauhütte
Bauigel
Bauingenieur
Baukalke
Baukalke sind Bindemittel deren Hauptbestandteil die Oxide des Calciums (CaO), Magnesium (MgO), Silizium
(SiO2), Aluminium (Al2O3) und Eisen (FeO3 ) sind. Der Baukalk wird entweder aus Kalkstein (Ca3), Dolomit (CaCO3MgCO3) oder aus Kalkmergel durch Brennen bei Temperaturen zwischen 900°C und 1200°C ( unterhalb der
Sintergrenze) hergestellt. Klicken Sie auch hier: Baukalke.
Baukalkarten
|
Baukalkart
|
Herstellung
|
Löschprozess
|
Erhärtung
|
|
Luftkalke
|
|
Fettkalk, Speckkalk, Weißkalk
|
Brennen aus nahezu reinem Kalkstein
|
Kräftig löschend, quillt bis zum dreifachen
|
Druckfestigkeit ca. 1 N/mm²
|
|
Carbidkalk
|
Abfallprodukt bei der Herstellung von Acetylen
|
Träger löschend und weniger quellend als Weißkalk durch Koksstaubbeimischung, Lieferung ausschließlich gelöscht
|
Etwas höhere Festigkeit als Weißkalk
|
|
Graukalk, Schwarzkalk, Magerkalk, Dolomitkalk
|
Brennen aus Dolomit bzw. dolomitischen Kalkstein
|
Träger löschend und weniger quellend als Weißkalk durch Koksstaubbeimischung, Lieferung ausschließlich gelöscht
|
Druckfestigkeit ca. 1 N/mm²
|
|
Seemuschelkalk, Weißfeinkalk, Marmorkalk
|
Brennen aus Seemuscheln oder Marmor
|
Wie Weißkalk, Lieferung ausschließlich gelöscht
|
Druckfestigkeit > 1 N/mm²
|
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Hydraulisch erhärtender Kalk
|
|
Wasserkalk
|
Brennen aus mergeligem Kalkstein
|
Träger löschend als Weißkalk
|
Ca. 7 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²
|
|
Hydraulischer Kalk
|
Brennen aus Kalkmergel oder Kalkstein mit zusätzlichen Hydraulefaktoren
|
Teilweise löschfähig, Lieferung ausschließlich gelöscht
|
Ca. 5 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²
|
|
Hochhydraulischer Kalk, Trasskalk, Puzzolankalk
|
Brennen aus Kalkmergel oder Kalkstein mit zusätzlichen Hydraulefaktoren
|
Teilweise löschfähig, Lieferung ausschließlich gelöscht
|
Ca. 1-3 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²
|
|
Romankalk
|
Brennen aus kalkarmen Mergel
|
Teilweise löschfähig, Lieferung ausschließlich gelöscht
|
Ca. 1-3 Tage Luftzutritt zum Erhärten notwendig, Druckfestigkeit > 1 N/mm²
|
|
Baukalkulation
Baukasten
- Die Ursprünge liegen in den von Le Corbusier entwickelten Modulor, es handelt sich hierbei um das Prinzip
der Massenproduktion das auf die standardisierte Herstellung von Fertigbauteilen abzielt.
- Im Möbelbau sind dies ein kastenartige Schrankelemente, welche wie Bausteine neben- und übereinander gesetzt werden können.
Baukastensystem
Bauklammer
Auch als Mauerklammer bezeichnet findet diese Anwendung im Gerüst- und Dachstuhlbau. Es handelt sich hierbei
um eine, aus Rund- oder Flachstahl, geschmiedete, U-förmige Klammer mit angespitzten Schenkeln.
Bauklasse
Beschreibt die in einem Baugebiet ( Bebauungsplan) zugelassene Gebäudehöhe. Im Strassenbau ist dies die
Einteilung zur Dimensionierung des Oberbaus aufgrund der Verkehrsbelastungszahl.
Baukleber
Dieser Kleber bindet auf den meisten porösen Werkstoffen schnell ab, Klebekraft und Härte im Endzustand werden
durch das langsam abbindende hydraulische Bindemittel erhöht.
Baukontrolle
Manche Bauordnungen fordern, dass zwei Wochen nach Baubeginn die Einhaltung der in der Baugenehmigung
festgelegten Grundfläche und Höhenlage mit einer Einmessungsbescheinigung nachgewiesen werden. Die Baukontrollmessung führt der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur in der Regel zusammen mit der
katasterrechtlichen Gebäudeeinmessung durch. Die aus den Messergebnissen gefertigte Einmessungsbescheinigung übermittelt der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur dem Bauherrn oder direkt der
Bauaufsichtsbehörde.
Baukonzessionär
Baukonzessionen
Dies sind Bauaufträge zwischen einem Auftraggeber und einem Unternehmer (Baukonzessionär), bei denen die
Gegenleistung für die Bauarbeiten statt in einer Vergütung in dem Recht auf Nutzung der baulichen Anlage, ggf. zzgl. der Zahlung eines Preises besteht.
Baukoordinierungsrichtlinie
Dies ist die, in der VOB (Teil A und B) enthaltene Richtlinie, die die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für
öffentliche Bauaufträge in der Europäischen Union regelt.
Baukosten
Dies sind die gesamten Kosten für die Erstellung eines Bauvorhabens, inkl. --> Baunebenkosten. Hierbei wird in 7
Kostengruppen gegliedert:
- Kostengruppe 100: Kosten des Baugrundstückes.
- Kostengruppe 200: Kosten des Herreichens und Erschließens.
- Kostengruppe 300: Kosten des Bauwerks bzw. der Baukonstruktion.
- Kostengruppe 400: Kosten des Bauwerks, bzw. der technischen Anlagen.
- Kostengruppe 500: Kosten der Außenanlagen.
- Kostengruppe 600: Kosten der Ausstattung und der Kunstwerke.
- Kostengruppe 700: Baunebenkosten.
Baukostengarantie
Dies ist die Garantie des Architekten für die Einhaltung der Kosten fremder Leistungen, nicht für die Erfüllung
eigener Leistungen.
Baukostenzuschüsse
Laut der -->AVBEItV sind dies die Kosten, die ein Elektrizitätsversorgungsunternehmen von den Anschlussnehmern
verlangen kann. Diese Einnahmen sollen der teilweisen Abdeckung, der bei wirtschaftlicher Betriebsführung
notwendigen Kosten für die Erstellung oder Verstärkung von Verteilungsanlagen bis höchstens 30 kV
(Niederspannungsnetz, Mittelspannungsnetz und Transformatorenstationen) dienen. Die Kosten können nur dann
von den Anschlussnehmern verlangt werden, wenn es sich um Kosten handelt, die ausschließlich dem Versorgungsbereich zuzuordnen sind. Baukostenzuschüsse dürfen höchstens 70 vom Hundert dieser Kosten
abdecken.
Baukrane
Dies sind eigens für Bauzwecke entwickelte Krane, es wird unterschieden zwischen Portalkrane, Derrickkrane, Dreh
-, Turm- und Kabelkrane etc.
Bauland
Baulanderschließung
Dies sind alle Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, bevor ein Grundstück eines bestimmten Gebietes bebaut
werden kann, z.B. der Bau von Straßen und die Verlegung von Wasser-, Strom-, Gas und Kanalisationsleitungen etc.
Baulandpreis
Dieser schwankt regional stark und hängt von Qualität und Nachfrage ab. Regionalpreise kennen der
Gutachterausschuss in der örtlichen Kaufpreissammelstelle und Makler.
Baulandreserve
Baulast
Unter einer Baulast versteht man eine freiwillig übernommene öffentlich-rechtliche Verpflichtung des
Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtbehörde.
Baulastenverzeichnis
Das Baulastenverzeichnis wird bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde geführt und kann dort eingesehen werden,
es beinhaltet eventuelle Baulasten und sollte in jedem Fall bei einem Kaufvorhaben geprüft werden.
Baulehm
Bauleistungen
Bauleistungen sind jegliche Art von Arbeiten, durch die eine bauliche Anlage hergestellt, instand gehalten, geändert
oder beseitigt wird.
Bauleistungsversicherung
Diese Versicherung deckt unvorhersehbar eingetretene Schäden an versicherten Bauleistungen und sonstigen
versicherten Sachen ab.
Bauleiterbestellung
Mit der Bauleiterbestellung wird ein bestimmter Bauleiter oder Fachbauleiter für ein angegebenes Bauvorhaben
bestellt. Diese Bauleiterbestellung bestätigt der bestellte Bauleiter mit einer Bauleitererklärung.
Bauleitererklärung
Mit einer Bauleitererklärung bestätigt der Bauleiter oder Fachbauleiter mit Angabe von Ort, Datum und Unterschrift,
dass er über eine Bauleiterbestellung zum Bauleiter bzw. Fachbauleiter bestellt wurde.
Bauleitplanung
Ordnung der städtebaulichen Entwicklung d.h. die bauliche und sonstige Nutzung von z.B. Grünflächen der
Grundstücke in der Gemeinde vor zu bereiten und zu leiten. Die Bauleitplanung wird zweiseitig aufgebaut: Flächennutzungsplan und Bebauungsplan.
bauliche Anlagen
Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL
Bauliche Erhaltung
Dies ist ein Sammelbegriff für alle baulichen Maßnahmen, zur Erhaltung von Bauwerken.
bauliche Nutzung
Die allgemeine Art der baulichen Nutzung wird in Flächennutzungsplänen dargestellt. Die Baunutzungsverordnung
unterscheidet folgende Bauflächen:
- Wohnbauflächen (W),
- gemischte Bauflächen (M),
- gewerbliche Bauflächen (G),
- Sonderbauflächen (S).
Die besondere Art der baulichen Nutzung wird ebenso in Bebauungsplänen dargestellt. Die Baunutzungsverordnung
unterscheidet hierbei folgende Baugebiete:
- Kleinsiedlungsgebiete (WS)
- reine Wohngebiete (WR)
- allgemeine Wohngebiete (WA)
- besondere Wohngebiete (WB)
- Dorfgebiete (MD)
- Mischgebiete (MK)
- Kerngebiete (MK)
- Gewerbegebiete (GE)
- Industriegebiete (GI)
- Sondergebiete (SO)
Baulinie
- Die im Bebauungsplan festgelegte Linie, die als zwingend angesehen werden muss. Auf dieser Linie muss
die Gebäudeflucht ausgerichtet sein und darf nicht überschritten werden, die genauen Richtlinien erfahren sie
im jeweiligen Bebauungsplan der Städten und Gemeinden. Die Baulinie wird zeichnerisch mit Strich/Punkt/Punkt/Strich-Linie und oftmals rotem Unterstrich (bei farbigem Plan) dargestellt.
- [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Baulinien grenzen
das überbaubare vom nicht überbaubaren Land ab. Sie treten an Stelle der generellen Abstandsvorschriften.
Baulinienabstand
[lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Der Baulinienabstand
umschreibt den Abstand zwischen zwei Baulinien und verläuft rechtwinklig zu den Baulinien.
Baulos
Dies ist ein, nach Leistungsumfang oder fachspezifischen Gesichtspunkten, abgegrenzter Teil einer Baumaßnahme,
der seperat an einen Auftragnehmer vergeben wird.
Baumanagement
Baumängel
Abweichungen in der Bauausführung von zugesicherten Eigenschaften, von den Regeln der Technik oder sonstige
Fehler, die den Gebrauchswert mindern.
Baumassenziffer (Baumassenzahl)
- bezeichnet den anrechenbaren oberirdisch umbauten Raum (mit Außenmassen) in m³, welche auf den Quadratmeter Grundfläche entfallen dürfen.
- [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Baumassenziffer
(BMZ) ist das Verhältnis der oberirdischen Bauvolumens zur anrechenbaren Grundstücksfläche. Als
oberirdisches Bauvolumen gilt das über dem maßgebenden Terrain liegende Volumen eines Baukörpers in
seinen Außenmaßen, abzüglich offener (nicht allseitig geschlossener) Gebäudeteile. Baumassenziffer = oberirdisches Bauvolumen / anrechenbare Grundstücksfläche ; BMS = oBV / aGSF.
Baumè
Der französische Chemiker Antoine Baumè (1728-1804) erfand ein Aräometer bei welchem die Gradeinteilung nach
ihm benannt wurde.
Baumeister
Dieser Titel kann nach einer technischen Vorbildung und praktischer Tätigkeit als Ingenieur, sowie dem Ablegen
einer schriftlichen und mündlichen Prüfung von einer staatlichen Kommission verliehen werden.
Baumgitter
Dient zum Schutz für Bäumen welche z.B. in Gehwegbereichen gepflanzt wurden, diese Gitter (mit Aussparung für
den Baumstamm) um den Stamm bündig mit der Verkehrsfläche gelegt.
Baumschule
Dies ist ein Grundstück, auf welchem Holzgewächse aus Samen, Ablegern oder Stecklingen gezüchtet werden.
Baumschutz
Baumschützende Festsetzungen können im Bebauungsplan enthalten sein. Hierbei kann die Anpflanzung von
Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen vorgeschrieben, sowie das Fällen oder Roden verboten sein.
Baumwolle als Dämmstoff
Dies ist i.d.R. eine bauaufsichtlich zugelassene Dämmmatte zur Wärme- und Schalldämmung zwischen den
Sparren und in Holzständerwänden. Ebenso als Auflagedämmung bei Akustikdeckensystemen, sowie in Decken-
und Trennwandkonstruktionen geeignet. Eine mechanisch verfestigte Oberfläche dient als Montagehilfe.
Diffusionsfähig, alterungsbeständig, widerstandsfähig gegen Schimmelpilz und Schädlinge, thermisch belastbar, wasserabweisend, chemisch neutral, recyclebar, hautsympathisch.
- Wärmekapazität: 1,8 kJ/kgK
- Brandverhalten: B2
- Mindestrohdichte: 20 kg/m³
- Wärmeleitfähigkeit: 0,04 W/mK
- Diffusionswiederstandszahl: 1-2
-->nachwachsende Rohstoffe.
Baunachbarrecht
Gesetzlichen Regeln, die Rechte und Pflichten der Nachbarn bei baulichen Anlagen festlegen.
Baunebenkosten
Alle anfallenden --> Nebenkosten bei einem Bauvorhaben, wie z.B. Kosten für Vorbereitung, Planung, Durchführung,
Steuerung, Genehmigung und Abnahme einer Bauleistung.
Baunormen
Baunormzahlen
Baunormzahlen sind die Zahlen für -->Baurichtmaße und die daraus abgeleiteten Einzel-, Rohbau- und Ausbaumaße
. Sie sind anzuwenden wenn nicht besondere Gründe dies verbieten. Bauteile (wie z.B. Mauersteine oder Bauplatten
etc.) sind so zu bemessen, daß ihre -->Baurichtmaße im Verband Baunormzahlen sind. Verbandsregeln, Verarbeitungsfugen und Toleranzen sind hierbei zu beachten.
Baunutzungsverordnung
Kurzbezeichnung: BauNVO. Darin sind Art und Maß der baulichen Nutzung festgelegt, als ergänzende Regelung
zum Baugesetzbuch.
BauNVO
BauO Bln
Bauökologie
Der Begriff Bauökologie ist im Allgemeinen der Überbegriff für biologisches, umweltgerechtes Bauen und
berücksichtigt als dieses baubiologische Faktoren (Materialauswahl), Umweltverträglichkeit sowie die Gesamtheit
aller Wechselwirkungen. Bauökologie beurteilt Baustoffe somit auf ihre ökologische Verträglichkeit. Dabei werden u
.a. folgende Kriterien berücksichtigt: Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transportwege, Recyclingfähigkeit und Entsorgung.
Bauökonomie
Wissenschaft über die Planung von Bauwerken mit dem Ziel diese mit möglichst geringem Aufwand zu erstellen und
zu betreiben.
BauO NRW
Bauopfer
Dies ist ein alter Brauch bei welchem, bei einem Neubau eines Gebäudes Gegenstände und manchmal auch
Lebewesen eingemauert wurden um die Bewohner vor bösen Mächten zu schützen.
Bauordnung
Dies ist eine Bestimmung, bei welcher die bauliche Nutzung eines Grundstückes, und die Vorschriften der
technischen Konstruktion, hygienische- und ästhetische Ausführungen sowie die Gestalt der Bauten festgelegt werden.
Bauordnungsbehörde
Bauordungsrecht
Bauaufsichtsrecht; Es ist in den Einzelnen Bundesländern wie z.B. der BayBO geregelt und befasst sich mit den
sicherheitsrechtlichen Anforderungen an bauliche Anlagen; Bestimmt wie gebaut werden darf, früher wurde dieses auch Baupolizeirecht genannt.
BauPG
Bauplan
Bauplanungsrecht
Städtebaurecht; beruht auf den gesetzlichen Grundlagen von Baugesetzbuch (BauGB), Maßnahmengesetz zum
Baugesetzbuch, Wertermittlungsverordnung, Baunutzungsverordnung und dem Raumordungsgesetz; befasst sich
mit dem Recht der örtlichen Planung durch die Gemeinde; Nutzung von Grund und Boden; Bestimmt wo gebaut werden darf.
Bauplastik
Bauplatzerklärung
Baupolizei
Baupreisindex
Baupreisverordnung
Die Baupreisverordnung regelt die Preisgestaltung bei Bauaufträgen, die zu mehr als 50% mit öffentlichen Mitteln
finanziert werden, wenn es sich nicht um Wettbewerbspreise handelt.
Bauprodukte
Nach Musterbauordnung (MBO) bezeichnet der Begriff Bauprodukte Baustoffe, Bauteile und Anlagen, welche
hergestellt werden, um dauerhaft in bauliche Anlagen eingebaut zu werden bzw. aus Baustoffen und Bauteilen vorgefertigte Anlagen, die hergestellt werden um mit dem Erdboden verbunden zu werden.
Bauproduktengesetz
Kurzbezeichnung BauPG. Dieses Gesetz regelt die Einführung und den freien Warenverkehr mit Bauprodukten der
EU. Zusätzlich enthält es allgemeine Anforderungen zur Brauchbarkeit von Bauprodukten.
Bauproduktenrichtlinie der EU
Diese Richtlinie ist Grundlage für das -->Bauproduktengesetz, sie dient zur Sicherheit von Menschen, Haustieren,
Gütern und im weitesten Sinne dem Allgemeinwohl. Berücksichtigt werden hierbei u.a. die örtlichen Unterschiede geographischer, klimatischer und lebensgewohnheitlicher Art.
Bauprozess
Die Führung eines Bauprozesses sollte nicht vom Bauherrn geleitet werde, weil Bauverfahren besonders kostspielig
sind, sämtliche Rechtsstreitigkeiten, die im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gebäudes entstehen, werden
von der Rechtsschutzversicherung nicht gedeckt, durch die so genannte Bauausschlussklausel sind derartige Streitigkeiten vom Versicherungsschutz ausgenommen somit entstehen immer sehr hohe Kosten.
Baurecht
Kurz erklärt, - das Baurecht bestimmt wo und wie gebaut werden darf. Es umfasst die Summe derjenigen
Rechtsvorschriften, die sich auf die Ordnung der Bebauung und die Rechtsverhältnisse der an der Erstellung eines Bauwerks Beteiligten bezieht.
Baurecht auf Zeit
Das Baurecht auf Zeit bestimmt laut BauGB (§ 9), dass in Bebauungsplänen in besonderen Fällen festgesetzt
werden kann, dass bestimmte, festgesetzte, bauliche und sonstige Nutzungen und Anlagen nur für einen bestimmten Zeitpunkt oder bis zum Eintritt bestimmter Umstände zulässig sind.
Baurechtsbehörde
Baurechtseinlage
Dingliches, veräußerliches, vererbliches, zeitlich beschränktes Recht, auf oder unter einem Grundstück ein Bauwerk
zu haben.
Baurichtmaße
Baurichtmaße sind theoretische Grundlagen für die Baumaße der Praxis. Sie sind nötig, um alle Bauteile planmäßig
zu verbinden.
Bauschädliche Salze
Dies sind Salze, die aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit in der Lage sind in Baustoffen Korrosions und
Verwitterungserscheinungen auszulösen.
|
Bauschädliche Salze im Überblick
|
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Salzart
|
chem. Formel
|
chem. Bezeichnung
|
mineral. Bezeichnung
|
allg. Bezeichnung
|
Hygroskopizität Gleichgew.-feuchte bei 20°C
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Sulfate
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Na2SO4
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Natriumsulfat
|
Thenardit
|
|
hygroskopisch ab 87% rel. Feuchte
|
|
Na2SO4 10H2O
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Mirabilit
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Glaubersalz
|
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MgSO4 H2O
|
Kieserit
|
Bittersalz
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kaum hygroskopisch
|
|
MgSO4 6H2O
|
Hexahydrit
|
|
kaum hygroskopisch
|
|
MgSO4 7H2O
|
Magnesiumsulfat
|
Epsomit
|
|
kaum hygroskopisch
|
|
CaSO4 2 H2O
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Calciumsulfat
|
|
Gips
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nicht hygroskopisch
|
|
K2Ca (SO4)2 H2O
|
Mischsalze
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Synergit
|
|
nicht hygroskopisch
|
|
K2Ca5 (SO4)6 H2O
|
Gorgeyit
|
|
|
|
K2Mg (SO4)2 6H2O
|
Picromerit
|
|
|
|
K3Na (SO4)2
|
Glaserit
|
|
kaum hygroskopisch
|
|
3 CaO Al2O3 3 CaSO4 32H2O
|
|
|
|
|
K2SO4
|
Kaliumsulfat
|
Arcanit
|
|
hygroskopisch ab 97% rel. Feuchte
|
|
Carbonate
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NaHCO3
|
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Nahcolit
|
|
|
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Na2CO3 H2O
|
Natriumcarbonat
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Thermonatrit
|
Soda
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hygroskopisch ab 92% rel. Feuchte
|
|
Na2CO3 10H2O
|
Natrit
|
hygroskopisch ab 87% rel. Feuchte
|
|
Na3H (CO3)2 H2O
|
|
Trona
|
|
|
|
K2CO3 H2O
|
Kaliumcarbonat
|
|
Pottasche
|
|
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KHCO3
|
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Kalicinit
|
|
hygroskopisch ab 43% rel. Feuchte
|
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CaCO3
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Calciumcarbonat
|
Calcit
|
Kalk
|
nicht hygroskopisch
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|
MgCO3
|
Magnesiumcarbonat
|
Magnesit
|
|
nicht hygroskopisch
|
|
MgCO3 3H2O
|
|
Nesquehonit
|
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MgCO3 5H2O
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Lansfordit
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MgCO3 Mg(OH)2 3H2O
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Artinit
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3MgCO3 Mg(OH)2 3H2O
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Hydromagh.
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Nitrate
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KNO3
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Kaliumnitrat
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Nitrokalit
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hygroskopisch ab 93% rel. Feuchte
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Ca(NO3)2 4H2O
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Caciumnitrat
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Nitrocalcit
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hygroskopisch ab 50% rel. Feuchte
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Mg(NO3)2 6H2O
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Magnesiumnitrat
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Nitromagnesit
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hygroskopisch ab 53% rel. Feuchte
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5Ca(NO3)2 4NH4NO3 10H2O
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Kalksalpeter
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NaNO3
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Natriumnitrat
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Nitronatrit
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hygroskopisch ab 74% rel. Feuchte
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NH4NO3
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Amoniumnitrat
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Ammonsalpeter
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hygroskopisch ab 62% rel. Feuchte
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Chloride
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NaCl
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Natriumchlorid
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Halit
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Kochsalz
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hygroskopisch ab 75% rel. Feuchte
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CaCl2 6H2O
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Calciumchlorid
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Antarticit
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hygroskopisch ab 29% rel. Feuchte
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MgCl2 6H2O
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Magnesiumchlorid
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Bischofit
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hygroskopisch ab 33% rel. Feuchte
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KCL
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Kaliumchlorid
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Sylvin
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hygroskopisch ab 84% rel. Feuchte
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CaMg2Cl6 12H2O
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Calciummagnesiumchlorid
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Tachyhydrit
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hygroskopisch ab 29% rel. Feuchte
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Mischsalze
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Na3 (NO3/SO4) H2O
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Darapskit
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Bauschein
Der Bauschein definiert in erster Linie den Inhalt der Baugenehmigung, die mit Zugehörigkeitsvermerk versehenen
Bauvorlagen haben nur erklärende Wirkung und sind gegenüber den inhaltlich im Bauschein enthaltenen
Bestimmungen zweitrangig. Die Baugenehmigung wird in der Form eines Bauscheins erteilt, welcher grundsätzlich auf der Baustelle bereit liegen muss.
Bauschlussreinigung
Dies betitelt die am Ende eines Bauvorhabens durchgeführte Reinigung des Gebäudes und je nach Vertragslage
ebenso die Reinigung des umgrenzenden Grundstückes.
Bauschnittholz
Nach DIN 4074 ein Sägewerkerzeugnis (Latte, Brett, Bohle).
Bauseitig
bauseits
Auch als “Bauseitig” betitelt, bedeutet, bezogen auf eine Bauleistung, eine andere oder eine Teilleistung, die von
dritter Seite erbracht wird. Es kann ebenso eine Leistung beschreiben, die von der Bauherrenseite (Auftraggeberseite) erbracht wird oder werden muss.
Bauspardarlehen
Bausparkasse
Dies ist ein Zwecksparunternehmen, welches dem Bausparer nach Ansparung eines bestimmten Betrages ein
zinsgünstiges und unkündbares Baudarlehen für einen Neu- oder Wiederaufbau, eine Entschuldung oder Erbauseinandersetztung gewährt.
Bausparvertrag
Dies ist ein Sparvertrag mit einer Bausparkasse über die Einzahlung einer bestimmten Ansparsumme und
Auszahlung eines Darlehens zu günstigem Zinssatz.
Bausparförderung
Bausperre
Kann von den Gemeinden während des Verfahrens zur Erlassung oder Änderung eines Flächenwidmungs- oder
Bebauungsplanes zeitlich begrenzt verfügt werden.
Bausperrholz
Bau-Stäbchensperrholz
Bau-Stabsperrholz
Baustahl
Dies ist der Oberbegriff für alle Stähle die im Hoch-, Tief-, Maschinen- oder Schiffsbau eingesetzt werden.
Baustahlmatten
-->Q-Matten, -->R-Matten, etc.
Baustatik
Baustelle
Dies ist ein Platz, auf welchem ein Bauwerk errichtet, umgebaut oder abgebrochen wird, einschließlich der zum
Gelände gehörenden (oder anzupachtenden) bauzeitlich genutzten Fläche.
Baustellenabfälle
Dies ist die Bezeichnung für nichtmineralische Stoffe aus Bautätigkeiten, bei welchen auch ein geringfügiger
Fremdanteil enthalten sein kann.
Baustellenabsicherung
Dies ist die Absicherung der Baustelle gegen das Betreten Unbefugter und vor allem zum Schutz für spielende
Kinder.
Baustellenangaben
Diese beinhalten die Art und Lage der Baustelle, Umgebungsbedingungen, Zufahrtsmöglichkeiten und Beschaffung
der Zufahrt sowie etwaige Einschränkungen bei ihrer Nutzung.
Baustellenbeton
Baustelleneinrichtung
Ist eine zur Durchführung der Baustellenproduktion benötigte zeitweilige Einrichtung, die vom Leistungsumfang, von
der Konstruktion und von der Technologie der Bau- und Montagearbeiten, von den örtlichen Gegebenheiten und der Bautermine bestimmt wird.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL
Baustelleneinrichtungsplan
Beinhaltet alle Standorte von z.B. Zufahrtswegen, Bauhütten, Strom- und Wasserversorgungen, Kranstellplätze und
alle anderen zum Bauablauf nötigen Einrichtungen dieser Art.
Baustellen-Hygiene
Unter diesem Begriff sind alle Maßnahmen die mit Konsistenzeinstellung, Transport, Lagerung, Verarbeitung und
Entsorgung bzw. Reinigung leerer Behälter und gebrauchter Maschinen im Zusammenhang stehen.
Baustellenkennzeichnung
Pflicht des Bauführers, bzw. der gewerbeberechtigten Baufirma, eine deutlich sichtbare Ausweisung auf der
Baustelle durch z.B. eine Bautafel.
Baustellenmörtel
Baustellenverordnung
Baustoffdichten
Baustoffgemisch
Baustoffklasse
Baustraße
Baustrohballen
Baustrom
Dies ist der zu beantragende Strom, der zur Errichtung eines neuen Bauwerks benötigt wird. Über die sogenannten
Baustromverteiler (vorübergehend installierte, i.d.R. absperrbare, Verteilanlagen mit Stromzähler) wird dann der nötige Strom für den Bau des Objektes entnommen.
Baustromverteiler
Bautafel
Bautagebuch
Bauteilverfahren
Dies ist das Verfahren zur Ermittlung der k-Werte für Wand, Fenster, Dach, Wände und Decken gegen unbeheizte
Räume und angrenzendes Erdreich.
Bauträger
Dies sind Firmen und Unternehmen, die Grundstücke auf ihre Kosten erwerben und darauf Häusern errichten, dabei
wickeln sie die Projekte bis zur schlüsselfertigen Übergabe ab, um diese dann weiter zum Kauf anzubieten.
Bauträgervertrag
Dies ist ein Vertrag, welcher die Kombination der Pflicht zur Eigentumsverschaffung an einer Immobilie verbindet mit
der Errichtung eines Bauwerks unter Verwendung von Mitteln des Käufers, bzw. des Auftraggebers.
Bau- und Zonenordnung (BZO)
Dies ist eine Bauregelung auf Gemeindeebene in der Schweiz, basierend auf der kantonalen Planungs- und
Baugesetzgebung. Sie enthält die detaillierten Vorschriften, welche für das Bauen in einer Gemeinde massgebend sind, auch die Zoneneinteilung.
Bauverfahren
Dies ist die Summer der Techniken und technischen Einrichtungen zur Erstellung von Bauwerken und
Bauwerksteilen.
Bauvertrag
Mit der Bezeichnung soll lediglich zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich um die Beauftragung von
Bauleistungen handelt, von gesetzes Wegen gibt es keinen festgelegen Bauvertrag, rechtlich handelt es sich um
einen Werkvertrag im Sinne von § 631 BGB. In der Praxis wird zwischen dem reinen BGB-Vertrag und dem VOB
-Vertrag unterschieden. Immer dann, wenn nicht ausdrücklich die Geltung der VOB vereinbart wird, liegt ein BGB-Vertrag vor.
Bauverwaltung
Dies ist die behördliche Verwaltung die der Leitung und Überwachung von Neubauten sowie der Verwaltung und
Instandhaltung für Gebäude die dem öffentlichen Zweck dienen zugeteilt ist.
Bauvisier
Bauvoranfrage
Diese wird vor dem Bauantrag gestellt, durch die Einreichung einer Bauvoranfrage wird schnell geklärt, ob das
Bauvorhaben planungsrechtlich zulässig ist.
Bauvorlageberechtigung
Bauvorlageberechtigt sind i.d.R. Ingenieure und Architekten als Entwurfsverfasser. Bedingt Bauvorlageberechtigt sind
in den meisten Bundesländern auch staatlich geprüfte Bautechniker (wie z.B. in Bayern). Diese
Bauvorlageberechtigten sind für die Vollständigkeit und Brauchbarkeit des (Bau-) Entwurfs verantwortlich und erkennen die Bauvorlagen durch Unterschrift an.
Bauvorlagen
Bauvorlage und Bauschein bilden zusammen die öffentlich-rechtliche Urkunde über die erteilte Baugenehmigung. Zur
Bauvorlage gehören:
- Lageplan
- Bauzeichnungen
- Baubeschreibungen
- Betriebsbeschreibungen
Bauweise
Bauwerber
Bauwerber ist derjenige in dessen Auftrag und für dessen Rechnung ein Bau ausgeführt werden soll also der Bauherr
.
Bauwerksgründung
Dies ist das Bauteil, welche die Lasten eines Bauwerks in den Baugrund übertragen. Es kann auch die Herstellung
des selbigen sein.
Bauwerk-Thermografie
Bauwesen
Bauwesenversicherung
Bauwich
Bauwich ist der im Norden Deutschlands früher übliche und nur noch in Niedersachsen angewandte Begriff zur
Regelung für den einzuhaltenden Abstand eines Bauwerks zur Grundstücksgrenze. Also der Grenzabstand eines Gebäudes. Heutzutage wird der Begriff Abstandsfläche verwendet.
Bauwirtschaft
Bauxit
Wichtiger Rohstoff zur Aluminiumgewinnung, ein festes, kolloidales Aluminiumhydroxid mit einem geringen Anteil an
Eisen.
Bauzaun
Die Äußere Abgrenzung einer Baustelle zur Sicherung zwischen Baustelle und dem öffentlichen Verkehr
vorgenommene Abgrenzung, sie dient zum Schutz vor unbefugtem Betreten der Baustelle durch fremde Personen.
Bauzeichnung
Dies ist die zeichnerische Darstellung von Bauwerken und Bauwerksteilen, in zweckentsprechenden Maßstäben und
unterschiedlicher Detailgenauigkeit.
Bauzeit
Dies betitelt allgemein die Zeitdauer der Baudurchführung von Beginn der Planung bis zur Schlussabnahme durch
den Auftraggeber bzw. die Bauaufsichtsbehörde. Ebenso wird die Bauzeit oftmals als diejenige Zeit bezeichnet,
welche die Dauer der Bauausführung von der Errichtung der Baustelle bis zum Antragszeitpunkt der Schlüsselabnahme betrifft.
bauzeitlich
Bauzeitlich werden Arbeiten ausgeführt, wenn diese während der Erbauung eines Bauwerkes, also in der Bauphase
durchgeführt werden. Wird der Begriff “bauzeitlich” in archiologischen Berichten oder bei Baudenkmalsanierungen,
bzw. bei Berichten darüber, verwendet, so wird hiermit zu verstehen gegeben, dass das gefundene Bauteil oder
Bestandteile von diesem, während der Errichtung des Bauwerks erstellt wurden - also nicht zu späteren Zeitpunkten nachträglich angebaut oder aufgerüstet wurde.
Bauzeitplan
-->Balkendiagramm, -->Netzplan
Bauzinsen
Bezeichnung für die Verzinsung aller, bis auf die Geräte, in die Baustelle investierten Mittel.
Bauzonen
Dient als Aufteilung eines Gemeindegebietes in Kernzone, Wohnzohnen, Industrie- und Gewerbezonen, Zonen für
öffentliche Anlagen, Feihaltezonen und übriges Gemeindegebiet.
Bauzuschlag
Dies ist Bestandteil des Gesamttarifstundenlohns, der zum Ausgleich für die besonderen Belastungen der
Bauarbeiter zuzüglich zum Tarifstundenlohn gezahlt wird.
Bauzustandsbesichtigung
BayBO
Bayer
Der deutsche Chemiekaufmann Friedrich Bayer (1825-1880) gründete 1863 die Farbenfabrik Bayer AG in Elberfeld,
der deutsche Chemiker Otto Bayer (geb. 4.11.1902) stellte mehrere neue Farb- und Kunststoffe sowie synthetische Gerbstoffe her.
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BbgBO
BbL
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