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Brechen
Brecher
Dies ist eine Maschine zum Zerkleinern von Steinen, Sprengfels und Bauschutt.
Brechkraft
Auch Brechwert, Einheit: Dioptrie; 1dpt= 1m-1.
Brechsand
Dies ist ein Zuschlag für z.B. Beton oder Mörtel, der durch das Brechen von Gesteinsmaterial gewonnen wird.
Brechung
Dies ist z.B. die Bezeichnung für die Richtungsänderung eines
Lichtstrahls, einer elekromagnetischen- oder Schall-Welle, auch Refraktion genannt.
Bredtsche Formel
Diese Formel dient zur Berechnung von Torsionsschubspannungen und
Torsionsverdrehungen für ein- oder mehrzellige, dünnwandige, geschlossene Querschnitte unter der Annahme, dass das Torsionsmoment nur Schubspannungen hervorruft.
Breitbandkabel
Dies ist ein Kabeltyp, bei welchem mit Frequenzbändern mehrere Millionen Hertz Breite übertragen werden können.
Breite
Dies ist neben der Breite die zweite Bestimmungsgröße für die Lage bzw. Größe eines Ortes oder Gegenstandes.
Breitspurbahn
Breiwasserzahl
Dies ist der Wassergehalt eines unter Wasser sedimentierten,
feinkörnigen Bodens im Bereich der obersten 10 cm. Mit dieser Breiwasserzahl wird der Wassergehalt des unbelasteten Bodens erfasst und sie ermöglicht Rückschlüsse auf Bodenart und Eigenschaft, sowie
die Bewertung des Zustandes vor Ort.
Breker
Der deutsche Bildhauer und Architekt Arno Breker (geb. 19.07.1900)
war ein Vertreter eines heroisierenden Neoklassizismus.
Brekzie
Dies ist die Bezeichnung für ein grobkörniges, eckiges Trümmergestein, dessen Korndurchmesser > 2 mm ist.
Bremer
BremLBO
Bremsgitter
Dies ist das dritte Gitter einer -->Pentode, zwischen Schirmgitter und Anode.
Bremsstrahlung
Dies ist die elekrtomagnetische Strahlung die beim Auftreffen
elektrisch geladenere Elementarteilchen auf Materie entsteht.
Bremssubstanz
Auch Moderator genannt ist dies ein Material in dem Neutronen abgebremst werden können wie z.B. Wasserstoff.
Brennbarkeitsklassen (Baustoffklassen)
NEU: Nach europäischer Normung:
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Klasse
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Kriterien
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zusätzliche Kriterien
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A 1
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Temperaturanstieg DeltaT,
Geschwindigkeitsverlust Deltam,
Dauer der Entflammung tf
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Brennwert PCS
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A 2
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Temperaturanstieg DeltaT,
Geschwindigkeitsverlust Deltam,
Dauer der Entflammung tf
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Brennwert PCS
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Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA
seitliche Flammenausbreitung LFS
freigesetzte Wärme THR
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Rauchentwicklung,
brennbares Abtropfen/Abfallen
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B
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Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA
seitliche Flammenausbreitung LFS
freigesetzte Wärme THR
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Rauchentwicklung,
brennbares Abtropfen/Abfallen
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Flammenausbreitung Fs
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C
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Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA
seitliche Flammenausbreitung LFS
freigesetzte Wärme THR
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Rauchentwicklung,
brennbares Abtropfen/Abfallen
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Flammenausbreitung Fs
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D
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Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA
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Rauchentwicklung,
brennbares Abtropfen/Abfallen
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Flammenausbreitung Fs
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E
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Flammenausbreitung Fs
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brennbares Abtropfen/Abfallen
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F
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Keine Leistung festgestellt
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Brenner
Elias Brenner (1647-1717) war ein finnisch-schwedischer Maler, Grafiker und Archäologe, Otto Brenner (1907-1972)
war deutscher Gewerkschaftsführer und Alleinvorstand der IG Metall, in der Zeit von 1961-1972 auch Präsident des Internationalen Metallarbeiterbundes.
Brenngase
Brenngase sind gasförmige -->Brennstoffe aus reinen Gasen oder Gasgemischen, welche in einem bestimmten
Mischungsbereich mit Luft und Sauerstoff brennbar sind und in Haushalt, Gewerbe und Industrie vorwiegend für
Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Je nach ihrer Zusammensetzung haben die sehr unterschiedliche
Eigenschaften in Bezug auf ihren Heizwert und Brennverhalten. Die Gasarten sind als die sogenannte Gasfamilie in der DVGW-Richtlinie G 260 T.1 genormt. Hiernach werden folgende Gasarten unterschieden:
- 1. Gasfamilie; Kurzbezeichnung: S. Dies sind Stadt- und Ferngase, welche wesentlich leichter als Luft sind,
einen hohen Wasserstoffgehalt haben und durch Ihren betrachtlichen Gehalt Kohlenmonoxyd giftig sind.
- 2. Gasfamilie; Kurzbezeichnung: N. Dies sind Erd- und syntetische Erdgase. Naturgemäß bestehen diese größtenteils aus Methan (CH4), teilweise mit Inerten oder schweren Kohlenwasserstoffen vermischt sind sie
schwerer als Stadtgas jedoch leichter als Luft.
- 3. Gasfamilie; Kurzbezeichnung: F. Dies sind Flüssiggase (nach DIN 51622). Sie fallen als Nebenprodukt bei
der Erdölraffinerie an. Zu 95% Propan, Butan oder Mischungen aus beiden, der Rest besteht aus anderen
Kohlenwasserstoffen. Flüssiggase sind wesentlich schwerer als Luft und werden unter Druck verflüssigt.
- 4. Gasfamilie. Diese Gasfamilie umfasst Kohlenwasserstoff/Luft-Gemische, die aus Flüssiggasen oder Erdgasen und Luft hergestellt werden.
Brennofen
Hierbei handelt es sich um einen technischen Ofen zum Brennen von Ziegelware, Tonware etc.
Brennpunkt
Dies kann ein Konstruktionspunkt bei Kegelschnitten sein aber auch der Fokus, der Punkt von einem Kreis- oder
Linsenmittelpunkt.
Brennspiritus
Brennstein
Brennstoffbereitstellung
Hier wird unterschieden zwischen Örtliche Lagerung des Brennstoffes (Öl- oder Flüssiggastanks) oder
Versorgungsleitungen (Erdgas, Fernwärme, Strom).
Brennstoffe
Dies sind Stoffe mit hohem Heizwert und angemessenen Preis, so das sie unter wirtschaftlichen Bedingungen
verbrannt werden können. Sie kommen in der Natur vor oder werden aus Naturstoffen - so durch trockene Destillation - gewonnen. Es wird unterschieden zwischen:
- -->Feste Brennstoffe
- -->Flüssige Brennstoffe
- -->Brenngase
Elektrizität die als Wärmequelle dient, ist kein Brennstoff im eigentlichen Sinn, da die Wärmeerzeugung ohne
Verbrennung erfolgt. Hierbei handelt es sich vielmehr um eine reine Energieumwandlung, bei der keinerlei Abfallstoffe anfallen.
Brennstoffelement
Dies ist eine als Brennstoffzelle bekannte Sonderform der galvanischen Elemente, kann aber auch die Bezeichnung
für einen -->Brennstoffstab sein.
Brennstoffpreise
Wie bekannt sind Brennstoffpreise je nach Heizwert und Güte sehr unterschiedlich. Der wirtschaftliche Wert eines
Energieträgers wird nicht durch seinen Brennstoffpreis, sondern auch durch seinen Heizwert bestimmt. Aus dem Brennstoffpreis je Einheit, dem Heizwert und dem Wirkungsgrad ergibt sich der Wärmepreis.
Brennstoffstab
Auch -->Uranstab oder -->Brennstoffelement bezeichnet ist dies ein stabförmiger Körper aus spaltbarem Material
wie z.B. Uranoxid.
Brennstoffzelle
Brennweite
Brennwertheizkessel
Brennwertkessel entziehen den Abgasen neben der fühlbaren Wärme auch teilweise die im Wasserdampf des
Abgases enthaltene Verdampfungswärme und führen diese dem Heizsystem zu. Der Brennwert liegt bei Erdgas ca. 11% und bei Heizöl ca. 6% höher als der Heizwert.
Brenta
Dies ist ein altes italienisches Raummaß es war verschieden festgelegt wie z.B. 1 Brenta = 40 oder 50 l.
Brett
--> Schnittholz; mit einer dicke von mind. 8mm und weniger als 40 mm und einer Breite von mind. 80mm.
Brett-auf-Brett Verkleidung
Schalungstechnik bei der senkrecht stehende Bretter gleicher Abmaßung überlappend miteinander verbunden
werden.
Brett-Deckleisten-Verkleidung
Schalungstechnik bei der senkrecht stehende Bretter miteinander durch leisten senkrecht verbunden werden.
Brettschichtholz
Abkürzung: BSH. Als Brettschichtholz zählt eine Verleimung von Brettern, ab 3 parallelverleimten Lamellen ( bis
33mm Dicke).
Breu
Jörg Breu der Ältere (1475-1537) war ein deutscher Maler und Holzschnittzeichner er entwickelte einen
manieristischen Figurenstil.
Breuer
Der ungarische Architekt Marcel Lajos Breuer (1902–1981) studierte und arbeitet zusammen mit W. Gropius am
Bauhaus und war später in den USA tätig, der deutsche Maler Leo Breuer (geb. 12.09.1893) war ein Vertreter der Ècole de Paris.
Breuhaus
Der deutsche Architekt, Innenarchitekt und Produktgestalter Fritz August Breuhaus de Groot (1883-1960) war vor
allem in Deutschland und der Schweiz tätig. Er war Schüler von Peter Behrens und u.a. Mitglied des Deutschen Werkbundes sowie dem Bund der Deutschen Architekten.
Breuhaus de Groot
BRI
Abkürzung für Brutto-Rauminhalt; wird in m³ angegeben und ergibt sich aus den äußeren Begrenzungsflächen.
Brikett
Dies ist ein, in einer Brikettpresse unter hohem Druck und meist mit Zusatz von Bindemitteln hergestelltes
handliches Stück aus z.B. Steinkohle, Braunkohle, Erzen, Futtermitteln etc.
Brinell
Nach dem schwedischen Ingenieur J.A. Brinell (1849-1925) wurde die von ihm ermittelte Brinell-Härte benannt.
Brinell-Härte
Dies ist die, nach dem schwedischen Ingenieur J.A. Brinell benannte Methode der Ermittlung der Härte eines
Werkstoffes (durch eine Kugeldruckprobe).
Brinkmann
Der niederländische Architekt Johann Andreas Brinkmann (1902-1949) war ein Vertreter der funktionellen Bauweise.
Britannia-Metall
Brom
Neben Quecksilber ist diese Element das einzige bei Zimmertemperatur flüssige chemische Element (Halogen),
Brom ist rotbraun und eine schleimhautreizende Dämpfe entwickelnde Flüssigkeit. Es wird zur Herstellung bestimmter Farbstoffe und Beruhigungsmittel (Bromkalium) verwendet.
Bronze
Bronzekunst
Bronzezeit
Dies ist eine vorgeschichtliche Epoche, welche durch die starke Verbreitung von Bronze gekennzeichnet wurde,
hierbei wurde Bronze für z.B. Schmuck, Waffen oder Geräte verarbeitet.
Brown
Der englische Landhausarchitekt und Vetreter des Palladianinismus Lancelot Brown (1716-1783) machte sich vor
allem durch die Gestaltung englischer Landschaftsgärten wie die von Warwick Castle und des Blendheim Palace
einen Namen. Der englische Botaniker Robert Brown (1773-1858) entdeckte die nach ihm benannte -->Brownsche Molekularbewegung.
Brownsche Molekularbewegung
Dies ist die feine Zitterbewegung, welche mikroskopisch kleine Teilchen in Gasen oder Flüssigkeiten ausführen.
Bruch
Dies kann z.B. eine vertikale Verschiebung, ein gebrochener Zweig oder das Verhältnis a/b sein, wobei a für den der
Zähler und b für den Nenner steht.
Bruchdehnung
Dies ist der verbleibende Anteil der Dehnung, bei welcher im Zugversuch der Bruch eintritt.
Brüche
Der deutsche Physiker Ernst Brüche (geb. 29.03.1900) entwickelte 1931 das erste elektrostatische
Elektronenmikroskop.
Bruchfuge
Bruchlast
Dies ist die Belastung, bei der die Tragfähigkeit eines Bauteils erschöpft ist und der Bruch eintritt.
Bruchlinientheorie
Dies ist das Verfahren zur Berechnung der Traglast einer Platte, bei dem die geraden Bruchlinien als Scharnier
eines Versagensmechanismus angenommen werden.
Bruchstauchung
Dies ist die Bezeichnung dafür, wenn ein Körper oder Konstruktionsteil unter Druck zu Bruch geht.
Bruchsteinmauerwerk
Bruchsteinpflaster
Bruchzustand
Bezeichnung aus dem Erbau, dies ist der Fall, wenn die maximale Belastung des Baugrundes überschritten wird.
Brücke
Brückenklassen
Die Straßen- und Wegbrücken werden je nach Belastbarkeit in Brückenklassen eingeteilt. Dabei wird zwischen den
Regelklassen und den Nachrechnungsklassen unterschieden (siehe DIN 1072).
Brückenkonstruktionen
Hierbei müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:
- Die zu überwindende Strecke.
- Die Art des Verkehrs.
- Die Bedingungen des Baugrunds
- Materialkosten
- Die ästhetischen Kriterien
Es wird i.d.R. unterschieden in die vier Grundformen:
- Balkenbrücke
- Bogenbrücke
- Auslegerbrücke
- Hängebrücke
Brückenkopf
Ursprünglich war dies die Bezeichnung für eine Befestigung im Vorgelände einer Brücke (auf der Feinsseite).
Brückenkran
Auch als Laufkran bezeichnet ist dies ein brückenförmiger Kran auf hochliegender Kranbahn mit Laufkatze.
Brückenwaage
Dies ist eine Hebelwaage mit einer, für schwere Lastenaufnahme geeigneten breiter Plattform.
Brüggemann
Brumataleim
Dies ist ein Gemisch aus Leinöl, Terpentin, Schweinefett und Teer welches gegen flugunfähige Obstbaumschädlinge
um den Baumstamm aufgebracht wird.
Brunel
Der Britte Isambard Kingdom Brunel (1806-1859) war Ingenieur und Konstrukteur der Hängebrücke von Clifton, dem
Bindeglied der Eisenbahnstrecke von London nach Bristol, er baute ebenso zu seiner Zeit die größten britischen Schiffe.
Brunelleschi
Dem italienische Baumeister und Bildhauer Filippo Brunelleschi (1377-1446) gelangen bahnbrechende Neuigkeiten
auf dem Gebiet des Kirchenbaues, z.B. die damalig neuen Methoden zur Erstellung von kreuzförmigen Zentralanlagen.
Brünieren
Dies ist das chemische Überzeihen von Metallteilen mit einer dünnen schwarzen oder bräunlichen Oxidschicht zum
Schutze der Oberfläche.
Brunnen
Brunnenergiebigkeit
Dies ist das, im Dauerbetrieb, bei gleich bleibender Absenkung des Brunnenwasserspiegels je Zeiteinheit, maximal
förderbare Wasservolumen.
Brunnengalerie
Dies ist eine Brunnenreihe, mit mehreren, in der Regl an eine gemeinsame Druckrohrleitung angeschlossenen,
Brunnen.
Brunnengase
Sammelbegriff für die in Quellkammern, Brunnenschächten etc. entstehenden Gase.
Brunnenkopf
Dies ist die Bezeichnung für den oberen, hygienisch abgedichteten Abschluß eines Bohrbrunnens.
Brunenschacht
Dies ist das Abschlussbauwerk eines Brunnens zur Aufnahme des Brunnenkopfes und der Betriebseinrichtung.
Brunnenstein
Brunnenstube
Brunnenziegel
Brustholz
Ein senkrecht angebrachtes Brustholz leitet beim waagerechten Verbau den von den waagerecht liegenden Bohlen
aufgenommenen Erddruck in die Absteifung ein.
Brustriegel
Brustschwelle
Brüstung
Brüstungshöhe
Brustwehr
Brutalismus
Bei diesem kompromißlos modernen Architekturstil wurden mitte der 50er Jahre häufig mit Sichmauerwerk und
offen sichbaren Installationen gearbeitet.
Brutknospe
Dies sind Knospen bei Planzen die von der Mutterpflanze abfallen und zu neuen Pflanzen heranwachsen.
Brutto
Dies ist der Begriff für eine Mengenangabe einschließlich aller Umstände wie z.B. die Verpackung, der Abzüge, der
Unkosten, der Steuerabgaben oder –zulagen, z.B. das Bruttoeinkommen ist das Gesamteinkommen vor Abzug der Steuern.
Bruttobauland
Dies sind Baugrundstücke aller Art, soweit sie keine übergebietliche Bedeutung haben.
Bruttogeschossfläche
Dies beziffert die Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen einschließlich der Mauern und Wände,
abzüglich aller Flächen, die nicht fürs Wohnen oder Arbeiten verwendet werden können.
Bruttogrundrißfläche
Bruttorauminhalt
Bruttosozialprodukt
Dies ist die Summe, der von den ständigen Bewohnern eines Wirtschaftsbereiches im In- und Ausland erzielten
Nettoproduktionswerte unter Berücksichtigung der Marktpreise.
Brutto-Verbrennungswärme
Einheit: J/Kg. Dies ist die Wärmemenge je Gewichtseinheit, die bei der vollständigen Verbrennung eines Materials
unter bestimmten Prüfbedingungen frei wird, wobei das produzierte Wasser völlig kondensiert.
Bruttowohnbauland
Dies ist die Summe aller Wohngrundstücksflächen und die Summe aller Gemeindebedarfsflächen in einem
bestimmten ausgewiesenen Wohnbaugebiet, wobei stets nur dasjenige Land für Gemeinschaftsanlagen
einzubeziehen ist, das für die Lebensfunktionen der betrachteten städtebaulichen Einheit selbst nötig ist.
Bruttowohndichte
Bryaxis
BS
- Abkürzung für Backstein Sonderqualität.
- Abkürzung für -->Bandseite.
BSBn
In der Abwassertechnik ist dies die Kurzbezeichnung für biochemischer Sauerstoffbedarf. Dies ist die
volumenbezogene Masse an Sauerstoff, die für den aeroben Abbau der in einem Liter Probewasser enthaltenen
biochemisch oxidierbaren Inhaltsstoffe in n Tagen bei der Stoffwechseltätigkeiten von einer entsprechenden Mikrobiozönose bei 20 °C summarisch verbraucht wird.
BSH
BSLA
BSO
BSt
Abkürzung für Betonstahl, z.B. bei Betonstahlsorten BSt 500M; BSt 500S, BSt 420S etc. -->Betonstahlarten.
BSU
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Btrg
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Bubinga
Holzart. Das sehr harte Holz ist schwer, sehr dicht und Wechseldrehwüchsig. Es ist ziemlich schwer zu bearbeiten
.Es lässt sich gut messern, schälen, leimen und polieren. Witterungsbeständig. Holzstaub reizt die
Nasenschleimhäute. Verwendungsbereich: Dekoratives Furnier für Innenausbau und Möbel. Es findet auch für Armaturenbretter, Drechslerarbeiten, Parkett und Eisenbahnschwellen Anwendung.
Bucaro
Dies ist eine schwach gebrannte, meist rote Tonware die vor dem Brennen poliert wird, sie wird oft in Mexico,
Spanien und Portugal hergestellt.
Buchen-Holz
Das dichte Holz ist hart, sehr zäh, nicht witterungsbeständig. Es lässt sich sauber bearbeiten, gut drehen,und leicht
spalten. Buchenholz ist stark schwindend.Trotz seiner Härte ist es leicht entflammbar.Es lässt sich vorzüglich
dämpfen und anschliessend biegen. Holzstaub führt zu Hautreizungen, Asthma, Krebserregend.
Verwendungsbereich: Möbel, Furnier, Schulmöbel, Sperrholzfabrikation, Werk- und Hobelbänke und im Waggonbau. Dank seiner Heizkraft auch als Brennholz beliebt. --> auch Weißbuchenholz.
Buchführung
Als kaufmännische Buchführung gilt die systematische und regelmäßige Aufschreibung aller Geschäftsabläufe mit
der Wertangabe, beginnend mit der Eröffnungsbilanz, die sogenannte kameralistische Buchführung ist das in den
Verwaltungsbetrieben gebräuchliche System der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung bei einem festen Etat.
Buchheister
Der deutsche Maler und Grafiker Carl Buchheister (1890-1964) gilt als Wegbereiter der deutschen abstrakten
Malerei.
Buchs
Buchsbaum - Holz
Das Holz ist sehr dicht, sehr hart, elastisch und dauerhaft aber nicht witterungsbeständig. Es lässt sich gut
bearbeiten, drehen, schnitzen und polieren, schwindet stark und lässt sich schwer spalten. Es ist das härteste und
schwerste einheimische Holz. Staub löst Dermatitis aus. Verwendungsbereich: Instrumentenbau, Blasinstrumente, Messwerkzeuge, Schachfiguren, Pfeifenköpfe und in der Bürstenfabrikation.
Buchschuld
Buchständer
Auch als Bundpfosten bezeichnt ist dies das Teil einer Fachwerkkonstruktion die stützend zwischen
Deckenunterzug und Saumschwelle eingebaut ist.
Bucht
Dies kann z.B. ein ins Gebirge eingreiffender Vorsprung des Flachlandes sein, oder eine Meeresbucht, also ein in
das Land eingreifender Teil von Meeren, oder auch eine Balkenbucht, die Wölbung der Decks in Querschiffrichtung oder der Decksbalken ansich.
Buchwerte
Budgetieren
Bügel
Dies ist ein Bewehrungselement, welches
- konstruktiv zur Herstellung von Bewehrungskörben und generell zur Verknüpfung von Bewehrungselementen benötigt wird,
- Querzugkräfte aufnehmen soll,
- die Zugzone mit der Druckzone kraftschlüssig verbinden.
Bewehrungsbügel gibt es in geschlossener oder offener Ausführung.
Bügelkorb
Der Bügelkorb (Bewehrungskorb) wird aus Baustahlgewebematten hergestellt, er umfasst die Längsbewehrung und
verhindert unter anderem ein Ausbrechen der Betonüberdeckung. Die Korblängsstäbe können ggf. statisch genutzt oder als Montagestäbe ausgebildet werden.
Bügelmatten
Dies sind Listenmatten (Bewehrungsmatten) für die Herstellung von Bügelkörben, Schubzangen, Bügelleitern für
Plattenbalken, Balken, Stützen etc.
Buhne
Dies ist ein, quer zum Ufer liegendes Bauwerk zur seitlichen Einengung des Abflussquerschnitts bei geringen
Abflüssen und/oder zum Schutz des Ufers.
Bühne
Dies ist der für die Aufführungen in z.B. einem Theater bestimmte Raum welcher zur Zuschauerbühne hin geöffnet
ist.
Buhnen
Dies sind dammartige Uferverbauten aus Pfählen, Faschinen oder auch aus Steinen u.ä. sie dienen als Schutz vor
Abspülungen und Anlandungen.
Bühnenhaus
Bukranien
Dies ist ein Friesschmuck im hellenistischen und römischen Stil, der aus der Renaissancearchitektur übernommen
wurde.
Buleuterion
Bulldozer
Auch Planierraupe genannt ist dies ein Gleiskettenfahrzeug das mit Hilfe einer horizontalen Stahlschneide Erd-,
Trümmerhaufen o.ä. beiseite schieben kann und so ein Gelände einebnet.
Buna
Elastomerer Kunststoff: Kurzbezeichnung BR; ungünstiges Abriebverhalten, schnelle Alterung, Einsatzgebiet:
Fußbodenbeläge.
Bündelpfeiler
Bündelsäule
Bundesarbeitsgericht
Dies ist das in der Bundesrepublik Deutschland vorhandene höchste Gericht der Arbeitsgerichtsbarkeit.
Bundesbaugesetz
Dies ist der Teil einer bundeseinheitlichen Regelung des Baurechts für die der Bund in der Bundesrepublik
Deutschland zuständig ist.
Bundesgericht
Bundesgerichtshof
Abgekürzt als BGH bekannt ist dies das oberste Bundesgericht der Bundesrepublik Deutschland es ist zuständig
für die Zivil- und Strafgerichtsbarkeit.
Bundesgesetzblatt
Abgekürzt als BGBl bekannt ist dies ein Gesetz- und Verordnungsblatt der Bundesrepublik Deutschland.
Bundesgesetze
Bundesrecht
Enthält die Regelung der städtebaulichen Planung, Baulandumlegung Erschließung und Bodenbewertung (
BauNVO; PlanzVO).
Bundesverfassungsgericht
Abgekürzt auch als BVerfG bekannt ist dies das höchste Gericht der Bundesrepublik Deutschland mit dem Sitz in
Karlsruhe.
Bundeswasserstrasse
Bunding
Allgemein betitelt dieser Begriff (engl. für Stützmauer oder Wall) eine Auslauf- oder Standsicherung bzw. eine
Maßnahme oder ein Verfahren zum Verhindern des Auslaufens oder des Abrutschens von z.B. im Freien gelagerten Chemikalien, tankgelagerten Treibstoffen, abrutschendem Erdreich, anströmendem Wasser etc.
Bundpfosten
Bungalow
Buntheit
Im Bereich der Furniere ist hiermit ein unruhiges Furnierbild zu verstehen, deren Intensität meist von dem Lichteinfall
abhängig ist. Eine starke Buntheit geht geht in -->Riegel über.
Buntmetall
Buntsteinputz
Dekorative Produktvariante eines pastösen Putzes der sogenannte Multicolor - Effekt (Mehrfarbigkeit) wird nicht mit
Pigmenten und Füllstoffen erreicht, sondern ausschließlich durch die natürliche Farbe von Natursteinen (Kies,
Marmorkörnungen, Quarzkörnungen etc.). Früher wurde der Buntsteinputz auch als Waschputz-Imitation bezeichnet.
Bountalenti
Der italienische Maler, Bildhauer und Architekt Bernado Buontalenti (1536-1608) war ein Schüler Micheangelos und
leitete in der toskanischen Baukunst den Übergang von der Spätrenaissance zum Barock ein, zu dem gilt er als Erfinder des Medici-Porzellans.
Burden sharing
Dies ist das Abkommen (zu deutsch “Lastenverteilung”) zwischen den EU-Mitgliedsstaaten in Kyoto, die einheitlich
zugesagte Reduktionszusage von 8% auf die einzelnen Mitgliedsstaaten verteilt.
Burg
Burlington
Richard Boyle 3. Earl of Burlington (1694-1753) war der englische Förderer und Kenner des Palladianismus.
Bürette
Dies ist ein mit einem Abflusshahn und einer Skala versehenes Glasrohr, welches der genauen Messung von Gas-
und Flüssigkeitsvolumen dient.
Burg
Bürgerliches Gesetzbuch
Dies ist das in 5 Büchern geregelte deutsche bürgerliche Recht (Allgemeines Recht, Schuldrecht, Sachrecht,
Familienrecht und Erbrecht), Abgekürtzt auch BGB genannt.
Burgkmair
Der deutsche Maler Hans Burgkmair (1473-1531) vereinigte die Farbigkeit und die Dekorationselemente der
italienischen Malerei mit dem nordischen Ausdruckswillen.
Buri
Burljuk
Bürstenbock
Dies ist ein Gerüst, für steile Dacheindeckungen.
Bürstenstreichverfahren
Dies ist ein Klebeverfahren, welches für Metallbänder und Bitumenbahnen zur Abdichtung dient.
Bürstsaugen
Das Reinigen eines Teppichs mit einem Bürstenstaubsauger, hierbei wird besonders bei Velour-Teppichböden ein
guter Reinigungserfolg erzielt. Bei langflorigen Belägen oder bei Nadelflies ist das Bürstsaugen keine geeignete Reinigungsmethode.
Büschellicht
Dies ist eine stille elektronische Entladung bei einem gewittrigem Wetter, diese wird auch als Sankt-Elms-Feuer
bezeichnet.
Bushel
Business to Business (B2B)
Butadien
Dies ist ein gasförmiger, ungesätigter Kohlenwasserstoff, Einasatzgebiet sind Kautschuke und andere Kunststoffe.
Butanol
Buthe
Buten
Buttering-Verfahren
Verarbeitungstechnik von Fliesenkleber, hierbei wird der Fliesenkleber auf die Rüchseite des Belagmaterials
aufgetragen.
Butterfield
Der englische Architekt William Butterfield ( 1814-1900) war ein herausragender Vertreter der Neugotik in seinem
Land.
Butyl
Elstomerer Kunststoff: Kurzbezeichnung IIR; geringe Oxidationsbeständigkeit, sehr gasdicht, halbelastisch, keine
Haftung an Bitumenklebemassen, nicht beständig gegen: Mineralöle; Einsatzgebiet: Dachkitte, Fugenfüller, Beschichtungsmassen, Abdichtungsbahnen.
Butylalkohol
Auch als Butanol bezeichnet ist die ein in 4 Isomeren vorkommender aliphatischer Alkohol mit 4 Kohlenstoffatomen.
Butylen
Butylglykol
Häufig verwendetes Lösungsmittel, gesundheitlich nicht ganz unbedenklich.
Butylkautschuk
Kurzbezeichnung IIR (Isopren-Isobutylen-Rubber). Das Copolymer des Isobutylens mit 2 bis 5% Isopren ist, anders
als PIB (Polyisobutylen), vulkanisierbar; dadurch wird der “kalte Fluß” unterbunden und eine hohe Chemikalien- und
Wärmebeständigkeit sowie Gasundurchlässigkeit erreicht. Verwendet wird IIR für Kabelisolierungen, Schläuche, Dichtungsbahnen, Fugendichtstoffe etc.
Butylkautschuk-Dichtstoffe
Butzenscheibenfenster
Dies ist eine Fensterkonstruktion, bei welcher die Durchsichtfläche rautenförmig unterteilt ist.
JETZT IM HANDEL
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BV
Abkürzung für -->Betonverflüssiger, -->Betonzusatzmittel.
BVB
BVerfG
BWA
BWK
Byzantinische Architektur
Nachdem Kaiser Konstantin 330 Byzanz ( Konstantinopel ) zur Hauptstadt des römischen Reiches erklärt hatte. In
ihm Vereinigten sich anfängliche Elemente der hellenistischen, der römischen und frühchristlichen Architektur. In
Westrom wurde er von der Romantik abgelöst, im oströmischen Reich entwickelte er sich bis zum Fall von Byzanz
im Jahre 1453 weiter und brachte in der Sackralarchitektur den Typus des reich dekorierten, mit Kuppeln
versehenen Zentralbaus hervor, der dann auf dem Balkan, in Rußland und im vorderen Orient üblich wurde.
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BZO
BZT
Abkürzung für "Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation". Die damalige Bezeichnung war -->ZZF
(Zentralamt zur Zulassung von Fernmeldeeinrichtungen).
JETZT IM HANDEL
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