Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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B5

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Bre..] [Bs..] [Bt ..] [Bu..] [Bv..] [Bw..] [By..] [Bz ..]

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Brechen

    U.a. ist dies die Bezeichnung für den Zerfall einer Bitumenemulsion in Wasser und Bitumen.

Brecher

    Dies ist eine Maschine zum Zerkleinern von Steinen, Sprengfels und Bauschutt.

Brechkraft

    Auch Brechwert, Einheit: Dioptrie;  1dpt= 1m-1.

Brechsand

    Dies ist ein Zuschlag für z.B. Beton oder Mörtel, der durch das Brechen von Gesteinsmaterial gewonnen wird.

Brechung

    Dies ist z.B. die Bezeichnung für die Richtungsänderung eines Lichtstrahls, einer elekromagnetischen- oder Schall-Welle, auch Refraktion genannt.

Bredtsche Formel

    Diese Formel dient zur Berechnung von Torsionsschubspannungen und Torsionsverdrehungen für ein- oder mehrzellige, dünnwandige, geschlossene Querschnitte unter der Annahme, dass das Torsionsmoment nur Schubspannungen hervorruft.

Breitbandkabel

    Dies ist ein Kabeltyp, bei welchem mit Frequenzbändern mehrere Millionen Hertz Breite übertragen werden können.

Breite

    Dies ist neben der Breite die zweite Bestimmungsgröße für die Lage bzw. Größe eines Ortes oder Gegenstandes.

Breitspurbahn

    Dies ist eine Eisenbahn deren Spurweite größer als 1435 mm ist.

Breiwasserzahl

    Dies ist der Wassergehalt eines unter Wasser sedimentierten, feinkörnigen Bodens im Bereich der obersten 10 cm. Mit dieser Breiwasserzahl wird der Wassergehalt des unbelasteten Bodens erfasst und sie ermöglicht Rückschlüsse auf Bodenart und Eigenschaft, sowie die Bewertung des Zustandes vor Ort.

Breker

    Der deutsche Bildhauer und Architekt Arno Breker (geb. 19.07.1900) war ein Vertreter eines heroisierenden Neoklassizismus.

Brekzie

    Dies ist die Bezeichnung für ein grobkörniges, eckiges Trümmergestein, dessen Korndurchmesser > 2 mm ist.

Bremer

    Uwe Bremer (geb. 1940) ist ein bekannter deutscher Maler und Grafiker.

BremLBO

    Abkürzung für Bremische Landesbauordnung.

Bremsgitter

    Dies ist das dritte Gitter einer -->Pentode, zwischen Schirmgitter und Anode.

Bremsstrahlung

    Dies ist die elekrtomagnetische Strahlung die beim Auftreffen elektrisch geladenere Elementarteilchen auf Materie entsteht.

Bremssubstanz

    Auch Moderator genannt ist dies ein Material in dem Neutronen abgebremst werden können wie z.B. Wasserstoff.

Brennbarkeitsklassen (Baustoffklassen)

    ALT: Das Brandverhalten von Baustoffen wird nach ÖNORM B 3800 in nachstehende Klassen eingeteilt:

    • Brennbarkeitsklasse A nicht brennbar
    • Brennbarkeitsklasse B1 schwer entflammbar
    • Brennbarkeitsklasse B2 normal brennbar
    • Brennbarkeitsklasse B3 leicht brennbar

NEU: Nach europäischer Normung:

Klasse

Kriterien

zusätzliche Kriterien

A 1

Temperaturanstieg DeltaT,

Geschwindigkeitsverlust Deltam,

Dauer der Entflammung tf

 

Brennwert PCS

A 2

Temperaturanstieg DeltaT,

Geschwindigkeitsverlust Deltam,

Dauer der Entflammung tf

 

Brennwert PCS

 

Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA

seitliche Flammenausbreitung LFS

freigesetzte Wärme THR

Rauchentwicklung,

brennbares Abtropfen/Abfallen

B

Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA

seitliche Flammenausbreitung LFS

freigesetzte Wärme THR

Rauchentwicklung,

brennbares Abtropfen/Abfallen

Flammenausbreitung Fs

C

Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA

seitliche Flammenausbreitung LFS

freigesetzte Wärme THR

Rauchentwicklung,

brennbares Abtropfen/Abfallen

Flammenausbreitung Fs

D

Geschwindigkeit der Brandausbreitung FIGA

Rauchentwicklung,

brennbares Abtropfen/Abfallen

Flammenausbreitung Fs

E

Flammenausbreitung Fs

brennbares Abtropfen/Abfallen

F

Keine Leistung festgestellt

Brenner

    Elias Brenner (1647-1717) war ein finnisch-schwedischer Maler, Grafiker und Archäologe, Otto Brenner (1907-1972) war deutscher Gewerkschaftsführer und Alleinvorstand der IG Metall, in der Zeit von 1961-1972 auch Präsident des Internationalen Metallarbeiterbundes.

Brenngase

    Brenngase sind gasförmige -->Brennstoffe aus reinen Gasen oder Gasgemischen, welche in einem bestimmten Mischungsbereich mit Luft und Sauerstoff brennbar sind und in Haushalt, Gewerbe und Industrie vorwiegend für Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Je nach ihrer Zusammensetzung haben die sehr unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf ihren Heizwert und Brennverhalten. Die Gasarten sind als die sogenannte Gasfamilie in der DVGW-Richtlinie G 260 T.1 genormt. Hiernach werden folgende Gasarten unterschieden:

    • 1. Gasfamilie; Kurzbezeichnung: S. Dies sind Stadt- und Ferngase, welche wesentlich leichter als Luft sind, einen hohen Wasserstoffgehalt haben und durch Ihren betrachtlichen Gehalt Kohlenmonoxyd giftig sind.
    • 2. Gasfamilie; Kurzbezeichnung: N. Dies sind Erd- und syntetische Erdgase. Naturgemäß bestehen diese größtenteils aus Methan (CH4 ), teilweise mit Inerten oder schweren Kohlenwasserstoffen vermischt sind sie schwerer als Stadtgas jedoch leichter als Luft.
    • 3. Gasfamilie; Kurzbezeichnung: F. Dies sind Flüssiggase (nach DIN 51622). Sie fallen als Nebenprodukt bei der Erdölraffinerie an. Zu 95% Propan, Butan oder Mischungen aus beiden, der Rest besteht aus anderen Kohlenwasserstoffen. Flüssiggase sind wesentlich schwerer als Luft und werden unter Druck verflüssigt.
    • 4. Gasfamilie. Diese Gasfamilie umfasst Kohlenwasserstoff/Luft-Gemische, die aus Flüssiggasen oder Erdgasen und Luft hergestellt werden.

Brennofen

    Hierbei handelt es sich um einen technischen Ofen zum Brennen von Ziegelware, Tonware etc.

Brennpunkt

    Dies kann ein Konstruktionspunkt bei Kegelschnitten sein aber auch der Fokus, der Punkt von einem Kreis- oder Linsenmittelpunkt.

Brennspiritus

    Dies ist ein durch Methylalkohol ungeniesbar gemachter und steuerbegünstigter Spiritus.

Brennstein

    -->Bernstein

Brennstoffbereitstellung

    Hier wird unterschieden zwischen Örtliche Lagerung des Brennstoffes (Öl- oder Flüssiggastanks) oder Versorgungsleitungen (Erdgas, Fernwärme, Strom).

Brennstoffe

    Dies sind Stoffe mit hohem Heizwert und angemessenen Preis, so das sie unter wirtschaftlichen Bedingungen verbrannt werden können. Sie kommen in der Natur vor oder werden aus Naturstoffen - so durch trockene Destillation - gewonnen. Es wird unterschieden zwischen:

    • -->Feste Brennstoffe
    • -->Flüssige Brennstoffe
    • -->Brenngase

    Elektrizität die als Wärmequelle dient, ist kein Brennstoff im eigentlichen Sinn, da die Wärmeerzeugung ohne Verbrennung erfolgt. Hierbei handelt es sich vielmehr um eine reine Energieumwandlung, bei der keinerlei Abfallstoffe anfallen.

Brennstoffelement

    Dies ist eine als Brennstoffzelle bekannte Sonderform der galvanischen Elemente, kann aber auch die Bezeichnung für einen -->Brennstoffstab sein.

Brennstoffpreise

    Wie bekannt sind Brennstoffpreise je nach Heizwert und Güte sehr unterschiedlich. Der wirtschaftliche Wert eines Energieträgers wird nicht durch seinen Brennstoffpreis, sondern auch durch seinen Heizwert bestimmt. Aus dem Brennstoffpreis je Einheit, dem Heizwert und dem Wirkungsgrad ergibt sich der Wärmepreis.

Brennstoffstab

    Auch -->Uranstab oder -->Brennstoffelement bezeichnet ist dies ein stabförmiger Körper aus spaltbarem Material wie z.B. Uranoxid.

Brennstoffzelle

    -->Brennstoffelement

Brennweite

    Einheit: Meter

Brennwertheizkessel

    Brennwertkessel entziehen den Abgasen neben der fühlbaren Wärme auch teilweise die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Verdampfungswärme und führen diese dem Heizsystem zu. Der Brennwert liegt bei Erdgas ca. 11% und bei Heizöl ca. 6% höher als der Heizwert.

Brenta

    Dies ist ein altes italienisches Raummaß es war verschieden festgelegt wie z.B. 1 Brenta = 40 oder 50 l.

Brett

    --> Schnittholz; mit einer dicke von mind. 8mm und weniger als 40 mm und einer Breite von mind. 80mm.

Brett-auf-Brett Verkleidung

    Schalungstechnik bei der senkrecht stehende Bretter gleicher Abmaßung überlappend miteinander verbunden werden.

Brett-Deckleisten-Verkleidung

    Schalungstechnik bei der senkrecht stehende Bretter miteinander durch leisten senkrecht verbunden werden.

Brettschichtholz

    Abkürzung: BSH. Als Brettschichtholz zählt eine Verleimung von Brettern, ab 3 parallelverleimten Lamellen ( bis 33mm Dicke).

Breu

    Jörg Breu der Ältere (1475-1537) war ein deutscher Maler und Holzschnittzeichner er entwickelte einen manieristischen Figurenstil.

Breuer

    Der ungarische Architekt Marcel Lajos Breuer (1902–1981) studierte und arbeitet zusammen mit W. Gropius am Bauhaus und war später in den USA tätig, der deutsche Maler Leo Breuer (geb. 12.09.1893) war ein Vertreter der Ècole de Paris.

Breuhaus

    Der deutsche Architekt, Innenarchitekt und Produktgestalter Fritz August Breuhaus de Groot (1883-1960) war vor allem in Deutschland und der Schweiz tätig. Er war Schüler von Peter Behrens und u.a. Mitglied des Deutschen Werkbundes sowie dem Bund der Deutschen Architekten.

Breuhaus de Groot

    -->Breuhaus

BRI

    Abkürzung für Brutto-Rauminhalt; wird in m³ angegeben und ergibt sich aus den äußeren Begrenzungsflächen.

Brikett

    Dies ist ein, in einer Brikettpresse unter hohem Druck und meist mit Zusatz von Bindemitteln hergestelltes handliches Stück aus z.B. Steinkohle, Braunkohle, Erzen, Futtermitteln etc.

Brinell

    Nach dem schwedischen Ingenieur J.A. Brinell (1849-1925) wurde die von ihm ermittelte Brinell-Härte benannt.

Brinell-Härte

    Dies ist die, nach dem schwedischen Ingenieur J.A. Brinell benannte Methode der Ermittlung der Härte eines Werkstoffes (durch eine Kugeldruckprobe).

Brinkmann

    Der niederländische Architekt Johann Andreas Brinkmann (1902-1949) war ein Vertreter der funktionellen Bauweise.

Britannia-Metall

    Dies ist eine Weißmetall-Legierung mit einem 91- 94 %igem Zinngehalt.

Brom

    Neben Quecksilber ist diese Element das einzige bei Zimmertemperatur flüssige chemische Element (Halogen), Brom ist rotbraun und eine schleimhautreizende Dämpfe entwickelnde Flüssigkeit. Es wird zur Herstellung bestimmter Farbstoffe und Beruhigungsmittel (Bromkalium) verwendet.

Bronze

    Dies ist der Oberbegriff für alle Legierungen des Kupfers mit anderen Metallen.

Bronzekunst

    Dies ist die Bezeichnung für alle kunsthandwerklichen Gegenstände und Bildwerke aus Bronze.

Bronzezeit

    Dies ist eine vorgeschichtliche Epoche, welche durch die starke Verbreitung von Bronze gekennzeichnet wurde, hierbei wurde Bronze für z.B. Schmuck, Waffen oder Geräte verarbeitet.

Brown

    Der englische Landhausarchitekt und Vetreter des Palladianinismus Lancelot Brown (1716-1783) machte sich vor allem durch die Gestaltung englischer Landschaftsgärten wie die von Warwick Castle und des Blendheim Palace einen Namen. Der englische Botaniker Robert Brown (1773-1858) entdeckte die nach ihm benannte -->Brownsche Molekularbewegung.

Brownsche Molekularbewegung

    Dies ist die feine Zitterbewegung, welche mikroskopisch kleine Teilchen in Gasen oder Flüssigkeiten ausführen.

Bruch

    Dies kann z.B. eine vertikale Verschiebung, ein gebrochener Zweig oder das Verhältnis a/b sein, wobei a für den der Zähler und b für den Nenner steht.

Bruchdehnung

    Dies ist der verbleibende Anteil der Dehnung, bei welcher im Zugversuch der Bruch eintritt.

Brüche

    Der deutsche Physiker Ernst Brüche (geb. 29.03.1900) entwickelte 1931 das erste elektrostatische Elektronenmikroskop.

Bruchfuge

    Dies ist u.a. ein Hinweis auf das sich ankündigende Versagen der Tragfähigkeit eines Gewölbes.

Bruchlast

    Dies ist die Belastung, bei der die Tragfähigkeit eines Bauteils erschöpft ist und der Bruch eintritt.

Bruchlinientheorie

    Dies ist das Verfahren zur Berechnung der Traglast einer Platte, bei dem die geraden Bruchlinien als Scharnier eines Versagensmechanismus angenommen werden.

Bruchstauchung

    Dies ist die Bezeichnung dafür, wenn ein Körper oder Konstruktionsteil unter Druck zu Bruch geht.

Bruchsteinmauerwerk

    Mauerwerk aus rohen oder kaum behauenen Natursteinen.

Bruchsteinpflaster

    Dient bei Flußbetten zur Böschungs- und Sohlensicherung.

Bruchzustand

    Bezeichnung aus dem Erbau, dies ist der Fall, wenn die maximale Belastung des Baugrundes überschritten wird.

Brücke

    Dies ist ein Bauwerk mir welchem die Überquerung von Hindernissen ermöglicht wird.

Brückenklassen

    Die Straßen- und Wegbrücken werden je nach Belastbarkeit in Brückenklassen eingeteilt. Dabei wird zwischen den Regelklassen und den Nachrechnungsklassen unterschieden (siehe DIN 1072).

Brückenkonstruktionen

    Hierbei müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:

    • Die zu überwindende Strecke.
    • Die Art des Verkehrs.
    • Die Bedingungen des Baugrunds
    • Materialkosten
    • Die ästhetischen Kriterien

    Es wird i.d.R. unterschieden in die vier Grundformen:

    • Balkenbrücke
    • Bogenbrücke
    • Auslegerbrücke
    • Hängebrücke

Brückenkopf

    Ursprünglich war dies die Bezeichnung für eine Befestigung im Vorgelände einer Brücke (auf der Feinsseite).

Brückenkran

    Auch als Laufkran bezeichnet ist dies ein brückenförmiger Kran auf hochliegender Kranbahn mit Laufkatze.

Brückenwaage

    Dies ist eine Hebelwaage mit einer, für schwere Lastenaufnahme geeigneten breiter Plattform.

Brüggemann

    Hans Brüggemann (ca.1480-ca.1540) war ein deutscher Bildschnitzer.

Brumataleim

    Dies ist ein Gemisch aus Leinöl, Terpentin, Schweinefett und Teer welches gegen flugunfähige Obstbaumschädlinge um den Baumstamm aufgebracht wird.

Brunel

    Der Britte Isambard Kingdom Brunel (1806-1859) war Ingenieur und Konstrukteur der Hängebrücke von Clifton, dem Bindeglied der Eisenbahnstrecke von London nach Bristol, er baute ebenso zu seiner Zeit die größten britischen Schiffe.

Brunelleschi

    Dem italienische Baumeister und Bildhauer Filippo Brunelleschi (1377-1446) gelangen bahnbrechende Neuigkeiten auf dem Gebiet des Kirchenbaues, z.B. die damalig neuen Methoden zur Erstellung von kreuzförmigen Zentralanlagen.

Brünieren

    Dies ist das chemische Überzeihen von Metallteilen mit einer dünnen schwarzen oder bräunlichen Oxidschicht zum Schutze der Oberfläche.

Brunnen

    Dies ist eine Anlage zur Gewinnung von Grundwasser zu Zwecken des Trink- oder Gebrauchwassers.

Brunnenergiebigkeit

    Dies ist das, im Dauerbetrieb, bei gleich bleibender Absenkung des Brunnenwasserspiegels je Zeiteinheit, maximal förderbare Wasservolumen.

Brunnengalerie

    Dies ist eine Brunnenreihe, mit mehreren, in der Regl an eine gemeinsame Druckrohrleitung angeschlossenen, Brunnen.

Brunnengase

    Sammelbegriff für die in Quellkammern, Brunnenschächten etc. entstehenden Gase.

Brunnenkopf

    Dies ist die Bezeichnung für den oberen, hygienisch abgedichteten Abschluß eines Bohrbrunnens.

Brunenschacht

    Dies ist das Abschlussbauwerk eines Brunnens zur Aufnahme des Brunnenkopfes und der Betriebseinrichtung.

Brunnenstein

    Dies ist ein keilförmiger Mauerstein für den Brunnenbau.

Brunnenstube

    Dies ist ein Schacht oder ein Raum in welchem Quellwasser gesammelt wird.

Brunnenziegel

    Dies ist ein keilförmiger Ziegel zum Bau von Brunnen mit kreisförmigem Querschnitt.

Brustholz

    Ein senkrecht angebrachtes Brustholz leitet beim waagerechten Verbau den von den waagerecht liegenden Bohlen aufgenommenen Erddruck in die Absteifung ein.

Brustriegel

    Als Bestandteil einer Fachwerkkonstruktion ist die Querverbindung unterhalb einer Fensteröffnung.

Brustschwelle

    Als Teil einer Fachwerkkonstruktion ist dies die mittige horizontale Verbindung der Bundpfosten.

Brüstung

    Niedrige Mauer zur Begrenzung hochgelegener Öffnungen.

Brüstungshöhe

    Dies ist die Höhe des Mauerwerks (-->Brüstung) unterhalb einer Öffnung.

Brustwehr

    Dies ist der äußere schützende Wall einer Militärkonstruktion (z.B. einer mittelalterlichen Burg).

Brutalismus

    Bei diesem kompromißlos modernen Architekturstil wurden mitte der 50er Jahre häufig mit Sichmauerwerk und offen sichbaren Installationen gearbeitet.

Brutknospe

    Dies sind Knospen bei Planzen die von der Mutterpflanze abfallen und zu neuen Pflanzen heranwachsen.

Brutto

    Dies ist der Begriff für eine Mengenangabe einschließlich aller Umstände wie z.B. die Verpackung, der Abzüge, der Unkosten, der Steuerabgaben oder –zulagen, z.B. das Bruttoeinkommen ist das Gesamteinkommen vor Abzug der Steuern.

Bruttobauland

    Dies sind Baugrundstücke aller Art, soweit sie keine übergebietliche Bedeutung haben.

Bruttogeschossfläche

    Dies beziffert die Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen einschließlich der Mauern und Wände, abzüglich aller Flächen, die nicht fürs Wohnen oder Arbeiten verwendet werden können.

Bruttogrundrißfläche

    -->BGF

Bruttorauminhalt

    -->BGI

Bruttosozialprodukt

    Dies ist die Summe, der von den ständigen Bewohnern eines Wirtschaftsbereiches im In- und Ausland erzielten Nettoproduktionswerte unter Berücksichtigung der Marktpreise.

Brutto-Verbrennungswärme

    Einheit: J/Kg. Dies ist die Wärmemenge je Gewichtseinheit, die bei der vollständigen Verbrennung eines Materials unter bestimmten Prüfbedingungen frei wird, wobei das produzierte Wasser völlig kondensiert.

Bruttowohnbauland

    Dies ist die Summe aller Wohngrundstücksflächen und die Summe aller Gemeindebedarfsflächen in einem bestimmten ausgewiesenen Wohnbaugebiet, wobei stets nur dasjenige Land für Gemeinschaftsanlagen einzubeziehen ist, das für die Lebensfunktionen der betrachteten städtebaulichen Einheit selbst nötig ist.

Bruttowohndichte

    Dies ist die Zahl der Einwohner je ha -->Bruttowohnbauland. Einheit: E/ha.

Bryaxis

BS

  • Abkürzung für Backstein Sonderqualität.
  • Abkürzung für -->Bandseite.