Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

Logo kl

Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

| Hauptseite | Mehr zu | Unternehmen | Kontakt | AGB`s | Impressum | XING | Twitter |

von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

Fehlender Begriff oder weitere Anregungen? - Einfach eingeben und absenden, wir bemühen uns schnell zu reagieren.

Wenn es schneller gehen sollte können Sie uns auch telefonisch kontaktieren!

 

 

 

 

Schon mal an einen Werbeeintrag hier gedacht?

Ihre Werbung aus oder für die Bereiche Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen wird Ihren Zielkunden hier kaum verfehlen!

Kontaktieren Sie uns doch einfach, wir beraten Sie gerne!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B4

Fachbuch Tipp
“Natürliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik”

 

Vorschau, Rezensionen und weitere Informationen zum Fachbuch
Natürliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff - Bauphysik - Konstruktion. Hier bei Amazon.de bestellen!  

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Bo..] [Bp..] [Br..] weiter >>

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Böblinger

    Der deutsche Baumeister Matthäus Böblinger (ca. 1445-1505) war von 1480 bis 1494 der Leiter der Ulmer Münsterbauhütte.

Boccioni

    Der italienische Bildhauer, Maler und Kunstschriftsteller Umberto Boccioni (1882-1916) galt als Hauptmeister des italienischen Futurismus.

Blockfestigkeit

    Dies ist der Verklebungseffekt, der bei dem Zusammenfügen zweier beschichteter Flächen unter diversen Belastungen wie z.B. Druck und Temperatur, entsteht.

Bockgerüste

    Dies ist der Ausdruck für Arbeitsgerüste mit einer Gerüstlage und einer maximalen Höhe von 4m; nach den Sicherheitsregeln  für Bockgerüste bedürfen Gerüstböcke aus Holz, Aluminium oder Stahl eines Standsicherheitsnachweises in Übereinstimmung mit der DIN 4420 oder einer Prüfbescheinigung des berufsgenossenschaftlichen Fachausschusses, ausgenommen aus dieser Regel sind Holzböcke mit einer Höhe von 1m und einer Tragfähigkeit von 800kg.

Bockkäfer

    Holzschädling siehe --> Hausbock.

Bodega

    Dies ist die Betitelung einer spanischen Weinstube, ursprünglich war dies die Bezeichnung für ein Lagergewölbe mit Toreingang.

Boden

    Der Boden ist allgemein erklärt ein Gemisch aus Ton, Schluff, Sand und Kies. Kenntnisse über die Eigenschaften des Bodens bestimmen die Auswahl und Dimensionierung der Gründung von Bauwerken und der Ausbildung von Baugruben und Böschungen. Bestimmt werden diese von der Entstehungsgeschichte, der mineralischen Zusammensetzung, den Korngrößen, dem Wassergehalt und der Dichte. Diese Baugrundeigenschaften werden festgestellt durch -->Baugrunduntersuchungen und -->Baugrunderkundungen.

Bodenarten

    -->Bodenklassifizierungen

Bodenaushub

    Dies ist ein, zur Vorbereitung von Baumaßnahmen, ausgehobenes und abgetragenes, nicht kontaminiertes, natürlich gewachsenes oder bereits verwendetes Erd- und Felsmaterial.

Bodenaustausch

    Hier wird der anstehende Boden gegen einen anderen, z.B. Sand, Kies, Recyclingmaterial, Mineralstoffgemisch etc., ausgetauscht um eine Verformung zu verringern.

Bodenbeläge im Barfußbereich

    Barfußbereiche von z.B. Schwimmbadanlagen oder auch Sportstätten sind von den Unfallversicherern wie nachfolgend eingestuft worden.

Bewertungsgruppe

Mindestneigungswinkel

Mögliche Anwendungsbereiche

A

12°

Barfußgänge, Umkleideräume

B

18°

Duschräume, Beckenböen im Nichtschwimmerbereich, Beckenumgänge

C

24°

Gerneigte Beckenränder, Treppen ins Wasser

Bodendruck

    Dies ist der Druck, den eine Flüssigkeit auf den Boden eines Gefäses (aller Formen) ausübt.

Bodeneinstand

    Kurzzeichen: BE. Der Bodeneinstand (auch als Fußbodeneinstand betitelt) ist der Teil der Zarge, der unterhalb vom OFF (Oberkante Fußboden) im Fußbodenbereich eingebaut wird. Der Bodeneinstand wird durch die untere Kerbe (+/ - 0 OFF) in der Zarge markiert. Diese ist beim Einbau der Zarge unbedingt zu beachten, damit die erforderliche Durchgangslichtehöhe eingehalten werden kann.

Bodenerosion

    Dies ist die Bezeichnung für die Zerstörung der Bodendecke durch die Abtragung oder die Wegführung fruchtbarer Bestandteile, dies ist auch für die Überschüttung mit unfruchtbarem Material deffieniert.

Bodenfeuchtigkeit

    Bodenfeuchtigkeit wird nach Einwirkungsrichtung und der physikalischen Erscheinungsform unterschieden.

    Einwirkungsrichtung:

    • Seitliche Bodenfeuchte: Feuchtigkeit die von außen auf erdberührte Wände seitlich einwirkt.
    • Aufsteigende Bodenfeuchtigkeit: Feuchtigkeit die von unten auf ein Bauteil (Fundamente, Wände etc..) einwirkt.

    Physikalischen Erscheinungsform:

    • Sickerwasser
    • Haftwasser
    • Kapillarwasser

Bodenfräse

    Dies ist ein Gerät zum Auflockern und Zerkleinern des Bodens und ggf. zum Einmischen von Bindemitteln, Wasser und Zusätzen.

Bodenfries

    Als Teil einer Tür ist dies der untere verzierteTeil des Türrahmens.

Bodengare

    Dies ist z.B. die Bezeichnung für den günstigen Zustand eines Bodens welcher durch Bodenbearbeitungsmaßnahmen wie Pflege und Düngen hervorgerufen wird, wird auch als Ackergare bezeichnet.

Bodenimpfung

    Dies ist die künstliche Anreicherung des Bodens mit stickstoffbindenden Knöllchenbakterien, wird z.B. vor dem erstmalig mit Hülsenfrüchtlern zu bebauendem Boden durchgeführt.

Bodeninjektion

    Diese Injektion dient zum Festigen des Baugrunds, hierbei wird Zementmilch oder ein chemisches Mittel in den Boden gespritzt.

Bodenkanal

    Dies ist ein U-förmiger Betonkanal mit einer Abdeckung aus Stahlbetonfertigteilen zur Aufnahme von Ver- und Entsorgungsleitungen.

Bodenkarte

    Dies ist eine oft farbig und flächenhafte Darstellung der geografischen Verbreitung der Bodentypen.

Bodenklassen

    -->Bodenklassifizierung

Bodenklassifizierungen

    Bodenarten werden in folgende Klassen eingeteilt:

    • Klasse 1: Oberboden (Mutterboden)
    • Klasse 2: fließende Bodenarten (Schöpfboden)
    • Klasse 3: leicht lösbare Bodenart
    • Klasse 4: mittelschwer lösbare Bodenarten (Stichboden)
    • Klasse 5: schwer lösbare Bodenarten (Hackboden)
    • Klasse 6: leicht lösbarer Fels
    • Klasse 7: schwer lösbarer Fels

Bodenkunde

    Dies ist die Wissenschaft der chemisch-physikalischen Vorgänge im Boden und den Bodentypen.

Bodenmechanik

    Das ist die Lehre der physikalischen Eigenschaften von Erdstoffen.

Bodennagel

    Bodennägel werden vor allem zur Sicherung von Baugrubenwänden, zur Böschungssicherung und zur Verbesserung der Standsicherheit bestehender Stützmauern verwendet. Es wird grundsätzlich zwischen zwei Arten unterschieden, den temporären Bodennägeln (Einsatzdauer i.d.R. 2 Jahre) und den Permanentnägeln (Langzeiteinsatz).

Bodenplatte

    Bezeichnung für die Betonplatte, welche den unteren Kellerabschluß (Kellerboden) begrenzt, ausgeführt wird sie meist in Stahlbetonbauweise. Diese wird mit Anschluß an die Fundamente (Streifenfundament /Einzelfundament ) und zumeist Dämmschicht/Sauberkeitsschicht zum Erdreich eingebaut. Bei Plattenfundamenten ist das Fundament zugleich Bodenplatte. Auf die Bodenplatte kommt im allgemeinen ein dementsprechende Bodenbelagschicht (Estrich etc.)

Bodenpressung

    Darunter versteht man die lastenmäßige Beanspruchung des Baugrundes unter der Fundamentsohle; Einheit: N/cm² .

Bodenprobe

    Dies sind i.d.R. Lockergesteinsproben zur Feststellung der bodenmechanischen Eigenschaften.

Bodenprofil

    Dies ist eine komplette Dokumentation des Bodens, mit zeichnerischer Schnittdarstellung und Erläuterung zu den Bodenschichten.

Bodenreform

    Dies ist die Bezeichnung für den staatlichen Eingriff in die Eigentumssituation von Grund und Boden aus politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Gründen.

Bodenrente

    -->Grundrente

Bodenrichtwert

    Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für baureife Grundstücke mit im wesentlichen gleichen Nutzungs- und Wertverhältnissen. Er wird i.d.R. von einem Gutachterausschuss durch Auswertung der Kaufpreissammlung ermittelt. Dabei werden nur solche Kaufpreise berücksichtigt, die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zustande gekommen sind. Abweichungen des einzelnen Grundstückes in den wertbestimmenden Eigenschaften wie Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Erschließungszustand etc. begründen Abweichungen seines Verkehrswertes vom Bodenrichtwert.

Bodenrisiko

    Auch Baugrundrisiko, da der Bauherr dem Bauunternehmer das Baugrundstück zur Verfügung stellt, trägt grundsätzlich er (der Bauherr) das Risiko für gesehene Boden- und Wasserverhältnisse des Grundstücks. Minderung erfolgt dadurch, dass der für die Planung zuständige Architekt die Bodenverhältnisse prüfen muß (eventuell durch Bodenprobenentnahmen) und bei Unterlassung möglicherweise gegenüber dem Bauherrn schadensersatzpflichtig ist. Das Baugrundrisiko wird auch als Wagnis betitelt, welches trotz sorgfältiger Erkundung des Baugrunds und der Wasserverhältnisse sowie ohne Verschulden eines Vertragspartners die angetroffenen geotechnischen Verhältnisse von den erwarteten Verhältnissen abweichen und hierdurch behindernde und wirtschaftliche Folgen eintreten können.

Bodenschätzung

    Dies ist die Klassifizierung der forst- und landwirtschaftlich genutzten Böden, Beurteilt wird dies durch z.B. der Bodenzusammensetzung, Alterserscheinungen unter Mitinrücksichtnahme der Klima- und Grundwasserverhältnissen.

Bodenschutz

    Im -->BauGB und in der -->BauNVO ist der Bodenschutz als öffentliche Aufgabe der Kommunen zugewiesen und hat mit Vorschriften über die Gestaltung von Freiflächen sowie einer Erweiterung der Möglichkeiten für örtliche Bauvorschriften auch Eingang in Landesbauverordnungen gefunden.

Bodenschutzklausel

    Nach dem -->BauGB § 1 a (1): “Mit Grund und Boden soll sparsam und schonend umgegangen werden, dabei sind Bodenversiegelungen auf das notwenige Maß zu begrenzen”.

Bodenstabilisierung

    Dies ist ein Verfahren bei welchem die Tragfähigkeit des Bodes dauerhaft erhöht wird. Hierbei wird die Verdichtbarkeit des bindigen Bodens durch Zumischung von Kalkhydrat und Feinkalk vebessert.

Bodenverbesserung

    -->Melioration

Bodenverdichtung

    Durch Walzen, Rütteln oder Stampfen wird somit beim Boden eine höhere Tragfähigkeit erreicht.

Bodenwasser

    Dies sind die flüssigen Komponenten der Bodenbestandteile. Sie stammen überwiegend aus den Niederschlägen aus der Atmosphäre. Es wird in zweierlei Arten unterschieden:

    • Haftwasser: Als Adsorptions- und Kapilarwasser bewegt sich das Haftwasser unter dem Einfluss der Schwerkraft nur wenig oder gar nicht
    • Sickerwasser: Das Sickerwasser fließt unter Einwirkung der Schwerkraft in tiefe Bodenschichten (-->Grundwasser)

Boethos

    Der griechische Bildhauer und Vertreter des antiken Rokokos war in der ersten Hälfte des 2. Jh. v. Chr. tätig.

Bogen

    In Bezug auf das Mauerwerk ist dies eine gewölbte Konstruktion in einer Maueröffnung, sie leitet oder fängt Lasten ab wird aus keilförmigen Steinen oder mit keilförmig ausgearbeiteten Fugen erstellt. Folgende Bogenformen sind hauptsächlich zu finden:

    • Rundbogen
    • Spitzbogen
    • Korbbogen
    • Kielbogen
    • Segmentbogen
    • Stichbogen
    • Scheitrechter Bogen

Bogenarchitektur

    Baukunst deren Konstruktionselement der Bogen ist.

Bogenbinder

    Als Teil eines Dachstuhls ist dies das aussteiffende Verbindungselement zwischen den gegenüberliegenden Traufseiten.

Bogenbrücke

    Bei dieser Brückenkonstruktion werden die wirkenden Kräfte über eine oder mehrere Bogenträger abgeleitet.

Bogenfeld

    Dies kann ein Teil einer gekrümmten Linie sein, wie auch ein kreis-, ellipsen- oder parabelförmig gewölbtes Tragwerk.

Bogenfries

    Dies ist das tragende Glied unter den Gesimsen, welches die Form durchlaufender kleiner Bögen hat.

Bogengang

    Dies ist ein einseitig oder beidseitig von Arkaden angeschlossener oft auch überwölbter Gang.

Bogenlampe

    Dies ist z.B. eine elekrtische Lichtquelle die zwischen zwei Kohleelektroden erzeugt wird.

Bogenmaß

    Bei einem Winkel ist dies z.B. die Maßzahl der Länge seines zugehörigen Bogens im Einheitskreis.

Bogenscharte

    Andere Bezeichnung für eine Schießscharte in mittelalterlichen Burgen.

Bogenstaumauer

    Dies ist eine Staumauer, welche im Grunriß eine gebogene Form hat, Vorteil ist hierbei, dass durch die Gewölbewirkung Wasserdruckkräfte auch in horizontaler Richtung abgeleitet werden können.

Bogenstein

    Auch als Wölbziegel bezeichnet ist dies ein keilförmiger Ziegelstein für sichtbar gemauerte Bögen.

Bogenstich

    Dies ist der vertikale Abstand des Scheitels eines Bogens von der Auflagerlinie (Kämpferlinie).

Bogenstrebe

    Als Teil einer Dachkonstruktion ist dies das auskragende Element auf dem der Wandstil des Drempelbereichs aufliegt, die Bogenstrebe ansich steht auf einer Konsole (Kopfstein) auf.

Bogenverband

    Bei diesem Mauerwerksverband werden die Steine senkrecht zur Druckrichtung verlegt.

Bogenweiche

    Im Schienenbau ist dies eine, aus Bauteilen einer einfachen Weiche hergestellte, Weichenform, deren beide Gleisstränge gleichsinnig zur Innenbogenweiche oder gegensinnig zur Außenbogenweiche gebogen sind.

Bohle

    Brettholz mit einer stärke von 4-10 cm und einer maximalen Breite von 12 cm.

Bohlenzargenfenster

    Dieses Fenster besteht aus einer eingemauerten Zarge und ist ein Doppelfenster, die äußeren Flügel schlagen nach außen und die inneren nach innen.

Böhm

    Der deutsche Architekt Dominikus Böhm (1880-1955) galt als Erneuerer der katholischen Sakralarchitektur.

Böhmische Kappe

    -->Bömisches Gewölbe

Böhmisches Gewölbe

    Gewölbeart wird auch böhmische Kappe genannt, es handelt sich hierbei um ein gedrücktes -->Kugelgewölbe.

Bohr

    Der dänische Physiker Niels Henrik David Bohr (1885-1962) entwickelte 1912 das erste Atommodell (Bohrsches Atommodell) er erhielt 1922 den Nobelpreis, sein Sohn Age Bohr (geb. 19.06.1922) arbeitete im Bereich der Strukturen des Atomkerns und erhielt den Nobelpreis 1975.

Bohrbrunnen

    Dies ist ein, durch Bohren hergestellter Brunnen.

Bohrer

    Dies ist ein Werkzeug zur Herstellung von runden Löchern.

Bohrfortschritt

    Dies ist die Vortriebsgeschwindigkeit eines Bohrers, sie wird meist in Metern pro Stunde angegeben.

Bohrfutter

    Dies ist der Teil einer Bohrmaschine, in welchen man den -->Bohrer (Bohreinsatz) einspannt. Profigeräte sind i.d.R. mit einem -->Schnellspannbohrfutter ausgestattet.

Bohrhammer

    Dies ist ein Bohrgerät mit Schlagwerk.

Bohrinsel

    Dies ist eine stählerne Plattform auf dem Meer mit Einrichtungen zur Förderung und dem Bohren nach Erdöl oder Erdgas.

Bohrkern

    Dieser dient zur genauen und ungestörten Untersuchung von z.B. Mauerwerk, Betonflächen oder auch Gesteins- und Bodenproben, diese werden mittels Kernbohrung gewonnen.

Bohrknecht

    Darunter versteht man die luftgefederte Vorschubstütze bei schweren Bohrhämmern, hierbei wird ein größerer Anpreßdruck und ein leichterer Vorschub ermöglicht.

Bohrlochbild

    Dies ist die zusammenfassende bergmännische Darstellung der angetroffenen geologischen Verhältnisse und durchgeführten technischen Maßnahmen in einer Bohrung.

Bohröl

    Dies ist ein Schmier- und Kühlmittel für Bohrvorgänge.

Bohrort

    Bezeichnung für den tiefsten Punkt eines Bohrloches.

Bohrpfahl

    Bohrpfähle werden als sogenannte Ortpfähle mit einem Durchmesser von 0,3 bis 3,0 m aus Beton hergestellt (i.d.R. mit Stahlbewehrung).

Bohrpfahlwand

    Eine Bohrpfahlwand entsteht durch eine Anreihung von Bohrpfählen, wodurch eine Wand entsteht. Man unterscheidet hierbei folgende Arten:

    • Aufgelöste Bohrpfahlwand: hierbei besitzen die Bohrpfähle einen Abstand untereinander, der größer ist als der Bohrpfahldurchmesser. Der hier entstehende Zwischenraum wird mit Spritzbeton ausgekleidet.
    • Tangierende und überschnittene Bohrpfahlwand: hierbei werden zuerst die unbewehrten primären Bohrpfähle hergestellt und danach durch Überschneidung die bewehrten Sekundärpfähle.

    Bohrpfahlwände werden u.a. als Baugrubenverbau, Dichtwände im Damm- und Deponiebau eingesetzt.

Bohrprobe

    Bohrproben werden i.d.R. aus dem Baugrund, durch Bohren in verschiedenen Tiefen, entnommen.

Bohrschlamm

    Dies ist eine Mischung aus feinem Bohrklein und Spülflüssigkeit, die beim Bohren entsteht.

Bohrstange

    Dies ist eine, meist hohle, Stahlstange, welche zur Übertragung der Energie von der Bohrmaschine auf den Bohrer gewärleistet.

Bohrturm

    Dies ist eine Einrichtung für das senkrechte Bohren von tiefen Gesteinsbohrlöchern.

Bohrung

    Im Grundbau ist dies ein zylindrischer Aufschluss des Baugrunds durch rammen, drehen oder andere Bohrverfahren. Bohrungen werden zur -->Baugrunderkundung, aber auch zur Herstellung von Pfählen oder zur Herstellung von Brunnen durchgeführt.

Boiler

    Dient zur Warmwasserzubereitung, im Wasserdepot verläuft eine Heizschlange, welche das Wasser erwärmt.

Boiserie

    Dies ist ein mit Flachreliefen geschücktes Tafelwerk.

Bol

    -->Bolus

Boltraffio

    Giovanni Antonio Boltraffio (1467-1516) war ein italienischer Maler.

Boltzmann

    Der österreichische Physiker Ludwig Eduard Boltzmann (1844-1906) entdeckte die Beziehungen zwischen Entropie und Wahrscheinlichkeit.

Bolus

    Auch Bol genannt ist dies ein wasserhaltiges Tonerde-Silicat, wird oft als Malfarbe, Glaspoliermittel und Druckerfarbe verwendet.

Bolzen

    Dies ist ein zylindrisches Verbindungsmittel z.B. ein Metallstift.

Bolzendichtkappen

    Bestehend aus Kunststoff oder Edelstahl, dienen diese um eine Wasserundurchlässige Bolzenverbindung herzustellen.

Bolzenschießer

    Maschine zum Einschießen von Handbolzen in z.B. Gestein, Eisen oder Beton, etc.

Bolzensetzgerät

    Maschine zum Einschießen von Handbolzen in z.B. Gestein, Eisen oder Beton, etc. mit einer Treibladung (Kartusche - Magazin), Treibladungsstärke ist mit Farbe gekennzeichnet:

    • rot - stark
    • gelb - mittel
    • grün - schwach
    • weiß - sehr schwach

Bolzentreppen

    Die Stufen werden einmal an der Wand aufgelagert und gleichzeitig auf dem Treppengeländer das durchgehend bis zum nächsten Geschoß verläuft auf den einzelnen Stäben bzw. Bolzen aufgelagert sind.

Bolzenverbindung

    Dies ist eine Holzverbindung, bei der rechtwinkelig zur Scherfläche, durchgehende zylindrische Verbindungsmittel aus Metall verwendet werden.

Bölzung

    Bezeichnung für das Abstützen  von einsturzgefährdeten Tragwerken oder auch die Absicherung von Gräben und Stollen.

Bonatz

    Paul Bonatz (1877-1956) war ein deutscher Architekt.

bondern

    Dies ist das Überziehen von Stahl mit einer dünnen Rostschutzschicht aus Eisenphosphat.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL

Bongossi

    Holzart. Das äusserst harte Holz ist sehr schwer zu bearbeiten, von unangenehmem Geruch und lässt sich schwer hobeln und Leimen. Nageln ohne Vorbohren nicht möglich. Schwindet sehr stark. Verwendungsbereich: Parkettböden, Treppenstufen, Brückenbau, Schleusen, Waggon- und Schiffbau, hochbeanspruchte Konstruktionen. Das Holz eignet sich für Kegelkugeln und Werkzeuggriffe.

Bonitierung

    Dies ist der Vorgang der Qualitätsfeststellung landwirtschaftlich genutzter Böden.

Bonnard

    Pierre Bonnard (1867-1947) war ein französischer Maler und Grafiker.

Boom

    Dies ist die Bezeichnung für z.B. den Zustand der Hochkonjunktur und der Überbeschäftigung der Volkswirtschaft.

Bootschleppe

    Dies ist eine geeignete Ebene für Schleppwagen zur Umsetzung von Sportbooten an einer Fallstufe.

Bootschleuse

    Dies ist eine Schiffsschleuse für den Verkehr mit kleinen Booten, insbesondere Sportbooten.

Bootslack

    Dies sind auf der Bindemittelgrundlage von z.B. Leinöl-Holzöl-Standöl aufbauende, schnell und wasserunquellbar durchtrocknende Lacke und Lackfarben.

Bor

    Bor ist ein Nichtmetall-Element mit großer Härte. Ist es im Grundwasser nachweisbar, lässt dies auf Verunreinigung durch Abwasser schließen. In höherer Konzentration ist Bor giftig.

Borat-Aluminat-Glas

    Auch als “Jenaer Glas” oder Apparateglas bezeichnet wird bei diesem Glas das Siliciumoxid teilweise durch Bor- und Aluminiumoxid ersetzt. Dieses Glas ist sehr beständig gegen Temperaturwechsel und chemische Wirkungen.

Borax

    Natriumtetraborat, dies wird z.B. beim Hartlöten eingesetzt, hier dient es als Flußmittel in Form von Schweißpulver, das nicht nur schmelzflüssig den Luftzutritt verhindert, sondern auch Metalloxide lößt.

Bord

    Dies ist eine bauliche Einfassung einer Verkehrsfläche (auch Bordstein genannt), die der Verstärkung des Randes sowie der optischen und/oder mechanischen Verkehrsführung dient.

Bördelfuge

    Dies ist eine verzierte Mauerfuge, bei der mittig eine nach aussen stehende Wulst aufgebracht ist.

Bördeln

    Das Abkanten von Blechen an den Rändern.

Bordone

    Der italienische Maler Paris Bordone (1500-1571) war ein Vertreter des venizianischen Manierismus.

Bordrinne

    Straßenrinne; bestehend aus Hochbordsteinen und einem Streifen für Fahrbahnbefestigung; hergestellt wird diese aus Rinnenplatten, Gußasphalt, Pflaster etc.

Bordüren

    Als farbiger Rand oder Einfassung von Geweben oder Tapeten.

Bordziegel

    Dies ist ein im Querschnitt winkelförmiger Formziegel zur Verkleidung des -->Ortgangs eines Pfannendaches (auch Randziegel genannt). Hierbei übergreift der horizontale Schenkel die äußersten Pfannen, und der senkrechte Schenkel übergreift das Hirnholz der Dachlatten.

Borkenkäfer

    Die weibchen dieser Käfer bohren einen Gang unter der Rinde von Bäumen oder tief im Holz, dort legen sie dann ihre Eier ab.

Born

    Der deutsche Physiker Max Born ( 1882-1970) arbeitete u.a. in Bereichen der Relativitätstheorie, der Quanten- und Kristalltheorie etc.. er erhielt 1954 den Nobelpreis.

Borosilikatglas

    Durch die Zugabe von Boroxid, auch als Brandschutzglas, Apparate- oder Feuerschutzglas bezeichnet besitzt dieses Glas eine geringe Wärmeausdehnung und ist gegenüber hohen Temperaturen stabil (hohe Schmelztemperatur).

Borrassà

    Der spanische Maler Luis Borrassà (ca. 1380-1424) war Begründer der katalanischen Malerschule.

Borromini

    Als Kunkurent zu Bernini war der römische Architekt Francesco Borromini (1599-1667) ein Vertreter des römischen Barocks, er starb durch Selbstmord.

Borsalz

    Früher oft als Holzschutzmittel eingesetzt findet dieser Stoff in jüngster Zeit viel Bedeutung als Branschutzmittel bei Isolier- und Dämmstoffen, bei hoher Konzentration ist dieser Stoff durchaus als bedenklich anzusehen (Grundwasserbelastung ....). Borsalz ist ein natürlich vorkommendes Natriumkarbonat. Auch als Borax betitelt schützt es auch vor Fäulnis, Motten oder Nagetieren und ist in geringen Mengen baubiologisch unbedenklich.

Bosch

    Der deutsche Elektrotechniker Robert Bosch (1861-1942) gilt als der Pionier im Bau von elektronischen Ausrüstungen von Kraftfahrzeugen, er gründete 1886 eine elektrotechnische-feinmechanische Werkstatt aus welcher die spätere Robert Bosch GmbH hevorging, sein Neffe der Chemiker Carl Bosch (1874-1940) machte sich um die Entwicklung der Kohlehydrierung verdient und erhielt 1931 den Nobelpreis.

Böschung

    Dies ist z.B. die geneigte Begrenzungsfläche einer Baugrübe etc.

Böschungsbruch

    Dies betitelt das Versagen der Standsicherheit einer Böschung. Dieses Versagen entsteht u.a. durch:

    • einen zu großen Böschungswinkel
    • eine zu große Böschungshöhe
    • eine zu geringe Scherfestigkeit des Bodens
    • eine zu hohe Belastung oberhalb der Böschung, bzw. eine zu hohe Belastung die zu nah am Böschungsrand verläuft
    • Erschütterungen
    • Veränderungen der Wasserverhältnisse
    • Errosion aufgrund einer Rodung der böschungshaltenden Baumbepflanzungen

Böschungsflügel

    Dies ist die Bezeichnung für eine an eine Mauer anschließende Böschung.

Böschungslinie

    Dies ist die Falllinie einer Böschung.

Böschungsneigung

    Dies ist der Winkel der Böschung mit der Horizontalen, er wird auch durch das Verhältnis von der Höhe zur Grundlinie ausgedrückt. (-->Böschungswinkel).

Böschungssicherung

    Dies ist eine biologische oder mechanische Maßnahme an Böschungen zur Verhinderung von Rutschen, Erosion oder Steinschlag.

Böschungssickerschicht

    Sickerschicht, welche zur Aufnahme und Weiterleitung von Schichtwasser aus der Böschung dient.

Böschungswinkel

    Es handelt sich hierbei um das Gefälle welches eine Böschung aufweist (dieses ist abhängig von der Bodenart), ohne Standsicherheitsnachweis dürfen folgende Böschungswinkel erstellt werden:

    • bei nicht bindigem oder weich bindigem Boden - 45°
    • bei steifen oder halbfest bindigem Boden - 60°
    • bei Felsen - 80°

    Der Böschungswinkel bei lockerer Schüttung wird als Schüttwinkel betitelt und liegt im Bereich von 25-45°. Nachfolgend einige Beispiele:

    • Salz, Zement: 40°
    • Trockene Erde, Lehmboden: 35-45°
    • Trockener Sand, Kies: 30-35°
    • Feuchter Sand, feuchte Erde: 25°

Bossen

    Dies sind rohgeformte Bausteine, welche oft in der Renaissance, Barock und auch in der Antike als Außenmauersteine (Rustika) und Gebäudeeckschutzsteine Bossenwerk) Verwendung fanden; heutzutage werden ähnlich aussehende Wärmedämmverbundsysteme angeboten, in deren Dämmplatten bereits eine Nut eingearbeitet ist, welche nach Fertigstellung der Fassadenansichten optisch täuschend echt dem ursprünglichen Bossensystemen gleicht.

Bossenwerk

    Dies ist ein Mauerwerk aus -->Bossen.

Botanik

    Auch Pflanzenkunde genannt ist dies die Wissenschafte der Pflanzen als ein Teilgebiet der Biologie.

Botanischer Garten

    Dies ist eine Anlage zur Pflege und Kultivierung seltener oder exotischer Pflanzen (im Freiland und/oder Gewächshaus).

Bothe

    Der deutsche Physiker Walther Bothe (1891-1957) arbeite im Bereich der kosmischen Strahlung, der Elektronensteuerung und der Kernspektroskopie und erhielt 1954 den Nobelpreis.

Böttger

    Der deutsche Apotherker Johann Friedrich Böttger (alias Bötcher oder Böttiger; 1682-1719) erfand in Deutschland einen Weg zur Herstellung von rotem und weißem Porzellan. Letzteres gelang ihm im Oktober 1708. Aufgrund seiner Erfindung wurde im Jahr 1711 die erste Porzellanmanufaktur in Meißen errichtet, heute ist Meißener Porzellan eines der bekanntesten Porzellane der Welt.

Botticelli

    Der italienische Maler Sandro Botticelli (ca. 1444/45 –1510) gilt als einer der Hauptmeister der florentinischen Renaissance Malerei.

Boucher

    Der französische Maler und Grafiker Francois Boucher (1703-1770) gilt als einer der Hauptmeister der französischen Rokoko-Malerei.

Boucherieverfahren

    -->Saftverdrängungsverfahren

Boudoir

    Dies ist eine alte Bezeichnung für ein behagliches Damenzimmer.

Boulevard

    Dies ist eine Bezeichnung für eine breite, schöne Prachtstrasse.

Boullèe

    Der französische Architekt  Etienne-Lois Boullèe (1728-1799) war ein einflussreicher Vetreter des Klassizismus, er entwarf gigantische auf einfachsten geometrischen Verhältnissen beruhende Bauten.

Bourdelle

    Èmile Antoine Bourdelle (1861-1929) war ein französischer Bildhauer, Grafiker und Maler und ein Mitarbeiter von A. Rodin.

Boussingault

    Der französische Chemiker Jean Baptiste Boussingault (1802-1887) galt als Pionier auf dem Gebiet der Agrikulturchemie.

Boutique

    Dies ist die Bezeichnung für einen kleinen Laden für Modewaren.

Bouts

    Der niederländische Maler Dirk Bouts (1415-1475) galt als einer der Hauptmeister der altniederländischen Kunst.

Bowdenzug

    Dies ist ein Drahtkabel in einem Rohr, einer Spirale oder in einem Schlauch, welches zur Übertragung von Zug- und Druckkräften dient.

Box

    Dies ist eine andere Bezeichnung für eine Schachtel oder ein Behältnis, kann aber auch ein Abteil in einer Garage, einem Pferdestall etc. sein.

Bozzetto

    Dies ist z.B. ein kleines Modell, aus Wachs, Ton Gips o.ä. welches als Vorstudie für eine Großplastik dient.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Bo..] [Bp..] [Br..] weiter >>

B-Plan

    -->Bebauungsplan

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Bo..] [Bp..] [Br..] weiter >>

Br

    Abkürzung für -->Brom.

BR

    Abkürzung für -->Butylkautschuk.

Brache

    Dies ist die Bezeichnung für ein nichtbestelltes Ackerland, eine Anbaupause zugunsten der Rehabilitation des Bodens und der Wiederanreicherung mit natürlichen Nährstoffen.

Brachzeit

    Dies ist die Betitelung für die Zeit während ein Acker brach liegt (-->Brache). Allgemein wird der Begriff Brachzeit auch als Pause- oder Ruhezeit verwenden.

Brackwasser

    Dies ist die Bezeichnung für ein Mischwasser aus Salz- und Süßwasser.

Brahmanismus

    Dies ist die Epoche der indischen Religionsentwicklung zwischen der wedischen Religion und dem Hinduismus.

Bram

    • BRAM, Abkürzung für Brennstoff aus Müll. Dies ist ein Sammelbegriff für feste Brennstoffe, die mit mechanischer Aufbereitungstechnik, bzw. Verfahren der Materialrückgewinnung, aus kommunalen Abfällen hergestellt werden.
    • Bram, schmückender Giebelpfahl aus Holz oder geschmiedetem Metall bei einem Reetdach. Auch Giebelspieß, Brant, Geck oder Husbrand genannt.

Bramante

    Der italienische Maler, Schriftsteller und Architekt Donato Bramante (1444-1514) war einer der führenden Baumeister der italienischen Hochrenaissance, er erstellte u.a. die Pläne für einen Neubau des Vatikans und von St. Peter.

Brandabschnitt

    Dies ist ein, nach brandschutztechnischen Gesichtspunkten, in sich geschlossener Teil eines Gebäudes.

Brandbelastung

    Eine flächenbezogene Brandbelastung ist die Brandlast je Flächeneinheit (J/m²).

Brandblende

    Dies ist eine Brandsperre die verhindern soll, dass sich ein Feuer über mehrere Bauteile ausweitet.

Brandgase

    Dies ist der Oberbegriff für alle gasförmigen und staubförmigen Produkte sowie alle Aerosole einer Verbrennung oder Pyrolyse.

Brandgefahr

    Dies ist die Bezeichnung des möglichen Ausmaßes eines Personen- oder Sachschadens durch Feuer.

Brandlast

    Einheit: J (Joule). Dies ist die Brutto- oder spezifische Verbrennungswärme, die bei der Verbrennung aller brennbaren Stoffe in einem bestimmten Bereich frei werden kann, zuzüglich der Bekleidung von Wänden, Trennwänden, Böden und Decken.

Brandmalerei

    Dies ist eine Maltechnik, bei welcher die Dartsellung mit Hilfe von glühenden Stahl oder auch Platinstiften in helles Holz gebrannt wird.

Brandmauer

    Wand zwischen zwei aneinander gebauten Häusern, in die keine brennbaren Materialien eingebaut werden dürfen.

Brandmeldeanlage

    Diese dient zur Früherkennung von Feuer und Rauch sowie der direkten Alarmmeldung an z.B. Hausmeister, Pförtner oder auch der zuständigen Feuerwehr.

Brandrisiko

    Das Brandrisiko ist der zu erwartende Schaden durch ein Feuer. Dieser zu erwartende Schaden ist definiert als der wahrscheinliche Schadenseintritt in Abhängigkeit:

    • vom Schadensausmaß, wie z.B. die Gefahren, das im Fall des Auftretens des Ereignisses erwartet wird.
    • von der Häufigkeit des Auftretens eines unerwünschten Ereignisses, das in einem technischen Ablauf oder Zustand erwartet wird.

Brandrodung

    Hierbei wird ein Gebiet (ein Wald) abgebrannt um die Bodenfläche umzunutzen.

Brandschutz

    Dies ist der vorbeugende bauliche Brandschutz, aufgrund erhöhter Brandgefahr oder Brandausbreitung und gilt als eine der wesentlichsten Aufgaben des Bauordnungsrechts. Der Brandschutz soll sowohl der Entstehung und Ausbreitung von Feuer und Rauch vorbeugen als auch bei einem Brand wirksame Lösch- und Rettungsarbeiten ermöglichen.

Brandschutzbekleidung

    Stahlstützen sind zwar nicht brennbar, verformen sich jedoch erheblich bei den Temperaturen, die bei Bränden entstehen. Hierbei verlieren sie nicht nur ihre Tragfähigkeit sondern richten auch infolge von Verbiegungen und Verdrehungen bei Feuer an benachbarten Bauteilen durch Zug und Schub schwere Schäden an. Daher müsse Träger und Stützen aus Stahl nach DIN 4102 Teil 4 mit Beton, Wandbauplatten, Mauerwerk oder Putz ummantelt werden, diese Ummantelung nennt man Brandschutzbekleidung.

LITERATURTIPP ZU BRANDSCHUTZVERGLASUNG

Holzmann, Gerhard;
Brandschutzverglasung (G-Verglasung) im Trockenbau
Holzhäuser im Detail, 2003

Brandschutzfarbe

    Als Brandschutzfarben werden Farben bezeichnet, denen Flammschutzmittel zugesetzt sind. Die Anwendung solcher Farben erstreckt sich vor allem auf gewerbliche Bereiche. Tragende Bauteile (T-Träger) und Revisions- und Kabelschächte sowie Feuertreppen müssen im gewerblichen und öffentlichen Bereich brandgeschützt sein. Die brandschützende Eigenschaft wird erreicht, indem den Farben Flammschutzmittel hinzugemischt werden. Gebräuchliche Flammschutzmittel sind vor allem organische Phosphor-Verbindungen und halogenierte organische Phosphor-Verbindungen.

Brandschutzklappe

    Brandschutzklappen haben die Aufgabe, durch automatische Absperrung der Lüftungsleitung, bei Durchgang durch Geschossdecken oder Wände mit Feuerschutzanforderungen, die Weiterleitung von Feuer und Rauch zu verhindern.

Brandschutztür

    Tür mit festgelegten Konstruktionsmerkmalen nach der ÖNORM, die baubehördliche Zulassung ist auf dem Typenschild vermerkt. Brandschutztüren sind z. B. für Heizungskeller vorgeschrieben.

Brandschutzverkleidung

    --> Brandschutzbekleidung

Brandsimulations-Modell

    Dies ist ein mathematisches Simulationsmodell, das die verschiedenen, miteinander verbundenen, physikalischen Erscheinungen beschreibt, die sich über eine oder mehrere Phasen eines Brandverlaufs erstrecken.

Brandsimulations-Versuch

    Dies ist eine Laborversuchsanordnung, die sowohl den Versuchsaufbau als auch den Versuchsablauf festlegt, um eine bestimmte Phase eines Brandverlaufs zu simulieren.

Brandt

    Der deutsche Ingenieur Alfred Brandt (1846-1899) entwarf den Simplon-Tunnel und erfand eine Gesteinsbohrmaschine.

Brandversicherung

    Pflichtversicherung von Gebäuden gegen Brand- und Blitzschäden.

Brandverhalten

    -->Brennbarkeitsklassen (Baustoffklassen)

Brandwand

    Diese Wände sollen die Übertragung von Feuer und Rauch auf andere Gebäude, Gebäudeteile und Bauteile verhindern (siehe -->Brandmauer). Diese Wände müssen in der Regel ohne Unterbrechung und Öffnungen in der Feuerwiderstandsklasse F-90-A ausgeführt werden.

Brandwiderstandsklassen

    ALT : Das Brandverhalten von Bauteilen (Wand, Decke, Dach usw.) wird nach ÖNORM B 3800 in folgende Brandwiderstandsklassen eingeteilt:

    • F 30 brandhemmend
    • F 60 hochbrandhemmend
    • F 90 brandbeständig
    • F 120 hochbrandbeständig

    So hält zum Beispiel ein Bauteil F 30 einem Brand mindestens 30 Minuten stand. Bei den Brandwiderstandklassen F90 und F 120 dürfen nur nichtbrennbare Baustoffe (Brennbarkeitsklasse A, Mineralwolle) verwendet werden

    NEU: Nach europäischer Normung

Bauaufsichtliche Benennung

Tragende Bauteile

Nichttragende Bauteile

Nichttragende Innenwände

Nichttragende Außenwände

Selbstständige Unterdecken

feuerhemmend

R 30

REI 30

EI 30

E 30 (i -> o)

und

EI 30 (i <- o)

EI 30 (a <-> b)

[F 30]

[F 30]

[F 30]

[W 30]

[F 30 von beiden Richtungen]

R 60

REI 60

EI 60

E 60 (i -> o)

und

EI 60 (i <- o)

EI 60 (a <-> b)

[F 60]

[F 60]

[F 60]

[W 60]

[F 60 von beiden Richtungen]

feuerbeständig*

R 90

REI 90

EI 90

E 90 (i -> o)

und

EI 90 (i <- o)

EI 90 (a <-> b)

[F 90]

[F 90]

[F 90]

[W 90]

[F 90 von beiden Richtungen]

Feuerwider- standsdauer 120 Min.

R 120

REI 120

-

-

-

[F 120]

[F 120]

-

-

-

Brandwand

-

REI-M90

EI-M90

-

-

Branntkalk

    Dies ist ein Baukalk (Calciumoxid; CaO), der durch das Brennen unterhalb der Sinterung (oberhalb 900°) aus kohlesaurem Kalkstein (Calciumcarbonat; CaCO3) gewonnen wird.

Brant

    -->Bram (Reetdach)

Braque

    Der französische Maler Georges Braque (1882-1963) gilt als Gründer des Kubiasmus, er arbeitete u.a. mit P. Picasso und der Gruppe „Fauves“ zusammen.

Brauchbarkeitsnachweis

    Bauprodukte benötigen im Baugenehmigungsverfahren einen Brauchbarkeitsnachweises, wenn sie noch nicht allgemein gebräuchlich und bewährt sind und wenn für deren Herstellung, Bemessung oder Güte noch keine Normen existieren.

Brauchwasserversorgung

    Hier handelt es sich z.B. um gesammeltes und gespeichertes Regenwasser, Brauchwasser dient nicht als Trinkwasser, es wird eingesetzt für z.B. Toilettenspülwasser, Wasser für Waschmaschinen, Gießwasser für Garten etc.

Brauner Jura

    -->Gesteinsbildung

Brauner Splintholzkäfer

    Dies ist ein Holzschädling, der in den 50er Jahren nach Deutschland eingereist worden ist, auf seinem Speiseplan stehen hauptsächlichLimba, Abachi und eiche. Nadelhölzer sind in der Regel immun gegen ihn.

Braunfäule

    Holzkrankheit: ist ein Holz mit der Braunfäule befallen, baut dieser holzzerstörende Pilz die Cellulose ab, es bleibt nur noch das Lignin übrig dies führt zur Braunfarbung. Es gibt ca. 500 Arten des Braunfäulepilzes. Ein Befall führt zu erheblichen Festigkeitsverlusten, welche nicht selten zum Würfelbruch des Holzes führen können. Als Erreger dieses Pilzes gelten: der echte Hausschwamm, Lenzites, Fächer- und Schuppenschwamm.

Braunkohle

    Baunkohle wird in der Regel zu Briketts gepreßt. Diese kommen, außer für bestimmte Industriefeuerungen, vor allem für Einzelöfen als -->Brennstoff (-->feste Brennstoffe) in Frage.

Braunsche Röhre

    Dies ist eine Elektrostrahlenröhre die von K.F. Braun erfunden wurde, ein feiner Elektronenstrahl ruft beim Auftreffen auf einen Floureszenzschirm einen Lauchtfleck hervor, Verwendet wird sie z.B. in Oszillographen und in Fernsehgeräten als Bildröhre.

JETZT IM HANDEL  JETZT IM HANDEL
nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Bo..] [Bp..] [Br..] weiter >>

Sie haben einen Begriff nicht gefunden? - Einfach eingeben und absenden, Sie werden sehen, bald ist auch Ihr Begriff erklärt