Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

| Hauptseite | Mehr zu | Unternehmen | Kontakt | AGB`s | Impressum |

 

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

Fehlender Begriff oder weitere Anregungen?  - Einfach eingeben und absenden, wir bemühen uns schnell zu reagieren.

Wenn es schneller gehen sollte können Sie uns auch telefonisch kontaktieren!

 
 

Musicload
 

 

Schon mal an einen Werbeeintrag hier gedacht?

Ihre Werbung  aus oder für die Bereiche Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen wird Ihren Zielkunden hier kaum verfehlen!

Kontaktieren Sie uns doch einfach, wir beraten Sie gerne!

 

 

 

Jetzt Gratis-Download starten!
 

 

 

 

Baukostenplanung mit 
                                        ImmobilienScout24
 

 

 

 

B3

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Betr..] [Bf..] [Bg..] [Bh..] [Bi..] [Bk..] [Bl. .] [Bn..] weiter >>

Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Betrieb

    Dies ist die Betitelung für jede einheitlich geleitete Zusammenfassung von Personen und Sachmitteln zur Erbringung von Leistungen und Gütern für den Markt oder die Allgemeinheit.

Betriebsauslass

    Bei einer Stauanlage handelt es sich hierbei um eine Entnahmeanlage zur betrieblichen Nutzung des gespeicherten Wassers.

Betriebseinrichtung

    Dies ist z.B. die Entlastungs- und Entnahmeanlage, die für den Betrieb einer Stauanlage erforderlich ist (z.B. Grundablass, Hochwasserentlastungsanlage, etc.).

Betriebserfindung

    Dies ist eine Erfindung, die nicht einer bestimmten Person zugesprochen werden kann da sie meist wegen dem Stand der Technik in einem Betrieb entwickelt wurde.

Betriebsfestigkeit

    Dies ist die Ermüdungsfestigkeit eines Bauteils, unter Berücksichtigung wirklichkeitsnaher Beanspruchung und der vorgesehenen Lebensdauer.

Betriebsgeheimnis

    Dies ist eine Geheimnis eines Betriebes, das auch von den Arbeitnehmern geheim zu halten ist, z.B. technische Verfahren, Absatzgebiete, Herstellungs- oder Vertriebsarten, Baustoffrezepturen usw. ein Verrat zu Wettbewerbszwecken oder in Schädigungsabsicht ist in jedem Fall strafbar.

Betriebshaftpflichtversicherung

    Haftungsrisiken für den Bauunternehmer wie vertragliche und gesetzliche Schadensersatzansprüche können durch den Abschluss einer solchen Versicherung abgedeckt werden.

Betriebskapital

    Dies ist das zur Durchführung von Betriebszwecken erforderliche gebundene Kapital, oft in Form von Anlagen, Forderungen, Vorräten etc.

Betriebsklima

    Dies ist die Betriebsatmosphäre, also der Gesamtausdruck der seelischen und sozialen Einstellungen bzw. Verhaltensweisen der Angehörigen eines Betriebes.

Betriebskosten

    • Im Mietbereich werden Betriebskosten im Regelfall an die Mieter zur Zahlung verteilt. Im  Mietrechtsgesetzes  werden die Betriebskosten genau aufgezählt die vorm Mieter zu tragen sind.
    • Im Handwerksbetrieb ist dies z.B. ein Teil der Gerätekosten. Hier setzen sich die Betriebskosten aus den Kosten für Betriebs- und z.B. Schmierkosten für Wartung und Pflege von Maschinen, sowie für das Bedienungspersonal zusammen.

Betriebskrankenkassen

    Dies ist der Träger einer Krankenversicherung für einen einzelnen Betrieb, diese treten in die Position einer Ortskrankenkasse.

Betriebspunkt

    Der Bertiebspunkt gibt die Werte von zugehörigem Förderstrom und Förderhöhe bei Pumpen an. Ermittelt wird er aus dem Schnittpunkt zwischen Drosselkurve h = f (Q) und der Anlagenkennlinie h A = f (Q).

Betriebsrat

    Dies ist das Vertretungsorgan der Belegschaft eines Betriebes.

Betriebsspannung

    Dies ist die, zum Betreiben eines elektrischen Gerätes, bzw. Anlage vorhandene Spannung.

Betriebsvereinbarung

    Dies ist der Vertrag zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, auf Basis der Mitbestimmung- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrates.

Betriebsversammlung

    Das ist eine Versammlung aller Arbeitnehmer eines Betriebes.

Betriebswasser

    Gewerblichen, industriellen, landwirtschaftlichen oder ähnlichen Zwecken dienendes Wasser mit unterschiedlichen Güteeigenschaften, worin auch Trinkwassereigenschaft eingeschlossen sein kann.

Betriebswirtschafts-Akademie

    Kurz BWA genannt ist dies eine Lehranstalt für die wirtschaftliche Betriebsführung zur Weiterbildung von kaufmännischen Angestellten.

Betriebswirtschaftslehre

    Dies ist der Teil der Wirtschaftswissenschaft, welcher sich mit dem wirschaftlichen Geschehen in den einzelnen Betrieben und dessen Beziehung untereinander befasst.

Betriebswissenschaft

    Dies ist die Lehre der wissenschaftlichen Betriebsführung, auch Arbeitswissenschaft genannt.

Betriebszeit

    Dies ist bei einer (Bau-) Maschinen die Zeit, in der selbige eine vorgesehene Leistung ausführt, einschließlich der Zeit für zusätzliche Nutzung und Nebennutzung.

Betti

    Der Satz von Betti, für 2 Lastengruppen: die Arbeit der Lastengruppe 1 auf dem Verschiebungsweg der Lastengruppe 2 ist gleich der Arbeit der Lastengruppe 2 auf dem Verschiebungsweg der Lastengruppe 1.

Bettüberbau

    Dies ist ein, über dem Kopfende eines Bettes angebrachtes Schrankteil oder Bord.

Bettung

    • In der Baustatik handelt es sich meist um eine elastische Bettung. Dies ist die kontinuierliche Lagerung längs eines Stabes, die Auflagerkräfte oder -momente überträgt, welche proportional zu den Verschiebungen bzw. Verdrehungen sind und diesen jeweils entgegenwirken. Unterschieden wird in Quer-, Längs-, und Drehbettung.
    • Im Eisenbahnbau besteht diese Schicht (Bettung) aus verdichtetem Schotter, welcher zur Aufnahme der über die Schwellen eingeleiteten Fahrzeugkräfte dient.

Bettungsmodul

    Dies ist ein, aus der Theorie der elastisch gestützten Tragwerke, abgeleiteter Kennwert. Hierbei wird vorausgesetzt, dass die Setzung proportional zur Solspannung ist. Der Proportionalitätsfaktor kS heißt Bettungsmodul und ist kein Bodenkennwert, sondern abhängig von den Baugrundeigenschaften, den Bauwerkslasten und der Fundamentgeometrie.

Bettungsmodulverfahren

    Dies ist ein Verfahren zur Berechnung der Schnittkräfte bei Plattengründungen.

Bettungsziffer

    Dies ist das Maß für die Steifigkeit der Bettung, konstant längs des Verschiebungsweges bei einer elastischen Bettung. Die Bettungsziffer ist definiert als Flächenlast dividiert durch die zugehörige Verschiebung (lastparallele Verschiebung).

Bettwanze

    Dies ist eine ungeflügelte Hauswanze, ihr bevorzugter Aufenthaltsort sind Ritzen von Möbel oder Verstecke unter Bildern u.s.w.

beuchen

    Dies ist die Reinigung der Baumwolle, von Fetten und Holzsubstanzen etc. durch mehrstündiges Kochen mit Alkalilösungen unter Druck.

Beugung

    Dies ist die Abweichung einer geradlinigen Ausbreitung von Wellen (Schall-, Wasser-, Lichtwellen oder auch Elektronenstrahlen etc.).

Beule

    Als Beule wird ein Ausweichen, einer meist dünnen Platte oder Schale, rechtwinklig zu ihrer Ebene durch Druckbeanspruchung in der Plattenebene bezeichnet.

Beurteilungspegel

    Kurzbezeichnung: Lr. Dies ist das Maß für die durchschnittliche Geräuschimmission während einer Beurteilungszeit T. Dieses Maß setzt sich zusammen aus dem Mittelungspegel und Zuschlägen für Impuls- und Tonhaltigkeit.

Bevatron

    Dies ist ein kernphysikalisches Gerät welches zur Beschleunigung von Protonen dient.

Bevölkerung

    Dies ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der in einem geografischen oder politischen Gebiet lebenden Menschen.

Bevölkerungsstatistik

    Dies ist eine Erfassung der Bevölkerung nach Zahl und Struktur in allen Kulturstaaten unserer Erde.

Bewässerung

    Dies ist die künstliche Zuführung von Wasser auf einer Materie o.ä.

Bewegung

    Dies ist die Änderung der Lage eines Körpers in Bezug auf ein als ruhend angenommenes Koordinatensystem innerhalb einer bestimmten Zeit.

Bewegungen im Estrich

    Durch Austrocknung, Belastung, Änderungen des Feuchtigkeitsgehaltes oder auch durch Temperaturveränderungen sind Bauteile gewissen Formänderungen ausgesetzt. Laut DIN 18201 sind zeit– und lastenabhängige Verformungen nicht durch die Festlegung von Toleranzen im Sinne dieser Norm festgelegt. Lediglich in Absatz 4.3 wird erwähnt, dass zeit- und lastenabhängige Verformungen sowie funktionsbezogene Anforderungen in eine Passungsberechnung einbezogen werden müssen. Formänderungen, welche auch überlagern können, können folgendermaßen zustande kommen:

    • Verkürzung der Estrichplatte in Folge von der Austrocknung des Anmachwassers (Schwindvorgang)
    • Ausdehnungen durch Erwärmung der Bauteile (Dilation)
    • Verkürzung durch Abkühlen der Bauteile (Kontraktion)
    • Durchbiegung der tragenden Bauteile durch Belastungen (können sich auch beim Einbau des Estrichs ergeben)

    All diese Punkte können nicht nur erhebliche Schäden für die Estrichscheibe zur Folge haben sondern auch unzulässige Unregelmäßigkeiten der vorgegebenen Ebenheits- und Winkeltoleranzen nach DIN 18202 bewirken. Es ist daher von Nöten je nach Größe und Konstruktion des Estrichs, solche Spannungen z.B. durch Anordnung von Bewegungsfugen in schadensfreie Größenordnungen abzumindern. Aufgrund des ausgeprägten Schwindverhaltens von Zementstein beim Austrocknen sind bei den Zementestrichen oft mehr Fugen erforderlich als bei anderen Estrichen. Formänderungen durch das reifen des Estrichs sind unvermeidbar. Allgemein sollten diese Produkteigenschaften zur Einhaltung der Winkel- und Ebenheitstoleranzen bei Spezialaufgaben immer bedacht werden. Besonders starke Volumenveränderungen treten bei Gussasphaltestrichen auf. Da er mit hohen Temperaturen eingebracht wird und sich beim Abkühlen stark deformiert (schwindet). Um die Maßtoleranzen der DIN 18202 hierbei zu erreichen, ist nahezu immer mit Nacharbeiten zu rechnen. Durch das Schwinden kommt es meist zu Aufbiegungen der Estrichplatte in den Randbereichen.

Bewegungsausgleicher

    Bewegungsausgleicher dienen dazu Verbindungen und Befestigungen so auszuführen, dass sich die Teile bei Temperaturänderungen schadlos ausdehnen, zusammenziehen oder verschieben können. Dieser Begriff wird vorwiegend im Klempnerhandwerk verwendet. Die Abstände von Bewegungsausgleichern sind in Abhängigkeit von deren Ausführung und der Art und Anordnung der Bauteile zu wählen. Für die Abstände der Augleicher finden Sie nachfolgend die vorgegebenen Maße. Hierbei ist zu beachten, dass für Abstände von Ecken und Festpunkten jeweils die halben Längen gelten:

    • in wasserführenden Ebenen für eingeklebte Einfassungen, Winkelanschlüsse, Rinneneinhänger und Shedrinnen: 6 m.
    • für Strangpress-Profile: 6 m.
    • außerhalb wasserführender Ebenen für Mauerabdeckungen, Dachrandabschlüsse und innenliegende, nicht eingeklebte Dachrinnen mit Zuschnitt über 500 mm: 8 m - Selbiges bei Stahl: 14 m.
    • für Scharen von Dachdeckungen und Wandverkleidungen, sowie für innenliegende, nicht eingeklebte Dachrinnen mit Zuschnitt unter 500 mm und Hängedachrinnen mit Zuschnitt über 500 mm: 10 m - Selbiges bei Stahl: 14 m.
    • für Hängedachrinnen mit Zuschnittbreite bis 500 mm: 15 m.

Bewegungsfläche

    Dies ist der Abstand, bzw. die Bewegungsfläche zwischen den einzelnen Einrichtungen (z.B. Sanitäreinrichtungen), die zur Nutzung notwendig sind.

Bewegungsfuge

    Fuge zwischen zwei Bauteilen, die Dehnungen, Setzungen und dgl. ermöglicht, so daß keine schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können. Sie werden folgendermassen unterteilt:

    • Feldbegrenzungsfugen, dies sind Dehnfugen welche große Estrich- oder  Bodenbelagsflächen in begrenzte Felder trennen. Somit können z.B. beheizte und unbeheizte Estrichflächen, welche untereinander unterschiedliche Ausdehnungen unterworfen sind, entkoppelt werden.
    • Randfugen trennen die Estrichplatte von den umliegenden aufsteigenden Bauteilen und verhindern dadurch thermisch bedingte Längenänderungsschäden und Körperschallübertragungen.
    • Gebäudetrennfugen sind statisch und konstruktiv erforderliche Fugen welche Bauwerke und Gebäudekomplexe in einzelne Bewegungsabschnitte teilen. Diese Fugen müssen in alle starren Bauteile übernommen und weitergeführt werden
    • Anschlussfugen diese trennen gleichartige oder unterschiedliche Beläge und Verkleidungen.
    • Scheinfugen sind nicht zu verwechseln mit Bewegungsfugen, sie dienen einzig zur Erstellung von Sollbruchstellen.

Bewegungsstudie

    Der Amerikaner F.B. Gilbreth entwickelte diese Studie für die Arbeitsrationalisierung, hierzu untersuchte er die menschliche Bewegung bei der Arbeit.

bewehrte Erde

    Dies ist ein stützmauerbildender Verbundkörper, der aus Boden, Bewehrungselementen (z.B. Kunststoff- oder Stahlstäben, Geotextilien oder Bändern) sowie einer Außenhaut (Stahlbleche oder Stahlbetonfertigteilen) besteht.

bewehrter Beton

    Dies ist ein Beton, indem aus statisch oder konstruktiven Erfordernissen planmäßig vorgespannte (Spannbeton) oder nicht vorgespannte (Stahlbeton) Stahleinlagen eingebaut wurden.

bewehrtes Mauerwerk

    Dies ist ein Mauerwerk, welches in horizontaler und/oder vertikaler Richtung mit Stabstählen oder Bewehrungselementen bewehrt ist, um die Biegezugfestigkeit zu vergrößern.

Bewehrung

    • Bei Beton: Im Beton werden Bewehrungen hauptsächlich zur Übernahme der Zugkräfte, die im Bauteil aus äußeren Lasten entstehen, eingebaut.
    • Bei Putzen: mineralische Putze bestehen gut bei Druck, jedoch weniger gut bei Zugbelastungen. Da bei der Trocknung von Baustoffen, je nach Material und Trocknungszustand, unterschiedliche Schwundvorgänge auftreten, wird zur Verminderung der dabei zwangsläufig gegebenen Rißgefahr im Putz eine Bewehrung (Armierung) eingebaut. Sie besteht aus Glasgittergewebe oder verzinktem Draht und soll im oberen Drittel des Unterputzes eingebettet sein. Siehe auch -->Armierung.

Bewehrungsbügel

    -->Bügel

Bewehrungsdarstellung

    Dies ist die Regel, bzw. Übereinkunft, wie die Bewehrung zeichnerisch, als Einzelelement und/oder im Bauteil befindlich, darzustellen ist.

Bewehrungsdraht

    Dies ist ein glatter oder profilierter Betonstahl, der als Ring hergestellt und von diesem werksmäßig zur Bewehrung weiterverarbeitet wird.

Bewehrungselement

    Dies sind vorgefertigte und einbaufertige Teile, der gesamten Bewehrung.

Bewehrungsführung

    Dies ist die Vorgabe, wo und wie die Bewehrung im Bauteil liegen muss, um die ihr zugewiesenen Aufgaben im Zusammenwirken mit dem sie umschließenden Beton, optimal erfüllen zu können.

Bewehrungskorb

    Stahlbetonbewehrung geflochten aus Stahlbügeln und Traggerüst.

Bewehrungsmatten

    Dies ist eine werksmäßig vorgefertigte, gitterartige Matte (Quer- und Längsbewehrungsstäbe aus Baustahl), dient zur Bewehrung von Stahlbeton.

Bewehrungsplan

    Maßstabsgetreuer Plan mit den genauen Angaben wo und  wieviel Bewehrung in den Beton eingelegt werden muß, meist im Zusammenhang mit einer Stahlliste.

Bewehrungszeichnung

    Dies ist eine Zeichnung, auf der die Bauteile, ihre Bewehrung und alle Einbauteile eindeutig dargestellt und vermaßt sind.

Beweis

    Dies ist der Nachweis der Richtigkeit einer Äusserung, einer Behauptung u.ä. Er gilt als Mittel um in einem Gerichtsverfahren das Gericht von der Wahrheit oder Unwahrheit einer Tatsache zu überzeugen.

Beweislast

    Diese regelt, welche der am Prozess beteiligten Parteien einen Beweis für die behaupteten Tatsachen im Zivilprozess erbringen muss.

Beweislastverschiebung

    Dies ist der Übergang von folgendem Vorgang: bis zur Abnahme eines Bauwerks muss der Unternehmer die ordnungsgemäße Leistung beweisen, nach Abnahme geht Beweislast für Mängel auf den Bauherrn über.

Beweismittel

    Hier wird allgemein erklärt, dass durch die in der ZPO aufgeführten Beweismittel die Prozessparteien in die Lage versetzt werden, vor Gericht den Beweis für die Richtigkeit ihrer Behauptung zu erbringen.

Beweissicherungsverfahren

    Das Verfahren, welches den Istzustand einer Baumaßnahme, Ausführung etc. feststellen soll. Hierbei wird ein Antrag an das jeweilige Amtsgericht zur Beweissicherung gestellt.

Bewerber

    Dies betitelt Unternehmer, die sich bei einem Auftraggeber um die Abgabe eines Angebots bemühen oder von diesem im Falle einer beschränkten Ausschreibung oder freihändigen Vergabe zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Man verwendet hierbei auch den Begriff Bieter.

bewerter Norm-Trittschallpegel

    Kurzbezeichnung L n,w oder auch L` n,w. Dies ist eine Einzahlangabe zur Kennzeichnung des Trittschallverhaltens von gebrauchsfertigen Bauteilen. Z.B. ergibt sich der bewertete Norm-Trittschallpegel einer gebrauchsfertigen Decke aus dem äquivalenten bewerteten Norm-Trittschallpegel L m,w,eq und dem Trittschallverbesserungsmaß Delta L w der verwendeten Deckenauflager nach der Beziehung: L n,w = L m,w,eq - Delta L w.

bewertes Labor-Schall-Längsdämm-Maß

    Kurzbezeichnung: R L,w. Dies ist eine Einzahlangabe zur Kennzeichnung der Luftschalldämmung von Bauteilen mit einem zugehörigen Schall-Längsdämm-Maß. Das bewerte Schall-Längsdämm-Maß beruht auf der Bestimmung des Schall-Längsdämm-Maßes mittels Terzfilter-Analyse.

bewertes Schalldämm-Maß

    Kurzbezeichnung: Rw oder R`w. Dies ist eine Einzahlangabe zur Kennzeichnung der Luftschalldämmung von Bauteilen.

Bewitterung

    Dies ist eine Materialprüfung von u.a. Beschichtungen etc. gegen atmosphärische Einflüsse wie z.B. UV-Einwirkungen (Sonneneinstrahlung), Temperaturwechsel, Regen, Industrieatmosphäre, salzhaltige Seeluft, Kälte u.s.w.

Bezirksagent

    Dies ist z.B. ein Handelsvertreter, der für ein bestimmtes Gebiet eingesetzt ist.

Bezugskurve

    Die Bezugskurve dient z.B. der Festlegung von Bezugswerten der Schalldämm-Maße R und R` und der Norm-Trittschallpegel Ln und L`n in Abhängigkeit der Frequenz. Mit der Gewinnung messtechnisch ermittelter Schallpegel an der Bezugskurve soll dem menschlichen Hörvermögen und der unterschiedlichen Wahrnehmung von Pegeln, bei verschiedenen Frequenzen, Rechnung getragen werden.

    [ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück [Betr..] [Bf..] [Bg..] [Bh..] [Bi..] [Bk..] [Bl ..] [Bn..] weiter >>

b-Faktor

    Der b-Faktor (mittlere Durchlassfaktor b), der auch "Shading coefficient" genannt wird, wird zur Berechnung der Kühllast benötigt. Der b-Faktor ist nach VDI 2078, Ausgabe Juli 1996, das Verhältnis aus g-Wert der jeweiligen Verglasung und dem g-Wert eines Zweischeiben-Normalglasfensters. Der g-Wert dieses Zweischeiben-Normalglasfensters wird als Konstante mit 80 % angesetzt. Bei Einfachglas beträgt die Konstante 87 %.

BFU

BGB

    Abkürzung für das Bürgerliches Gesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland, regelt u.a. den Werkvertrag - Bauvertrag

BGBl

    Abkürzung für -->Bundesgesetzblatt

BGB-Vertrag

    Unter diesem Begriff versteht der Baujurist einen Bauvertrag, dem allein die Bestimmungen des Werkvertragsrechts zugrunde liegen.

BGF

    Abkürzung für Brutto-Grundfläche; hier wird die Grundfläche aller Grundrißebenen angegeben, diese ergibt sich aus den äusseren Abmessungen der begrenzten Bauteile in Fußbodenhöhe.

BGH

    Abkürzung für -->Bundesgerichtshof.

BGK

    Abkürzung für Baustellengemeinkosten.

BgVV