Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

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Seit 10 Jahren das Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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von Gerhard Holzmann

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

 

 

 

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 

 

 

 

C

Ca-Ci

Cl-Cy

 

 

D

Da-Dh

Di-Dn

 

Do-Dy

 

 

 

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 

 

 

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

 

 

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 

 

 

H

Ha-Hn

Ho-Hy

 

 

I

Ia-It

.

 

 

J

Ja-Ju

.

 

 

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

 

 

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 

 

 

M

Ma-Mg

Mi-Mz

 

 

N

Na-Ne

Nf-Ny.

 

 

O

Oa-Oz

.

 

 

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 

 

 

Q

Q-qui

.

 

 

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 

 

 

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

 

 

T

Ta-To

Tr-Ty

 

 

U

Ub-Uz

.

 

 

V

Va-Ve

Vf-Vz

 

 

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

 

 

X

Xa-xy

.

 

 

Y

Ya-Ys

.

 

 

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

Biobaustoffe_animiert

 

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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Betrieb

    Dies ist die Betitelung für jede einheitlich geleitete Zusammenfassung von Personen und Sachmitteln zur Erbringung von Leistungen und Gütern für den Markt oder die Allgemeinheit.

Betriebsauslass

    Bei einer Stauanlage handelt es sich hierbei um eine Entnahmeanlage zur betrieblichen Nutzung des gespeicherten Wassers.

Betriebseinrichtung

    Dies ist z.B. die Entlastungs- und Entnahmeanlage, die für den Betrieb einer Stauanlage erforderlich ist (z.B. Grundablass, Hochwasserentlastungsanlage, etc.).

Betriebserfindung

    Dies ist eine Erfindung, die nicht einer bestimmten Person zugesprochen werden kann da sie meist wegen dem Stand der Technik in einem Betrieb entwickelt wurde.

Betriebsfestigkeit

    Dies ist die Ermüdungsfestigkeit eines Bauteils, unter Berücksichtigung wirklichkeitsnaher Beanspruchung und der vorgesehenen Lebensdauer.

Betriebsgeheimnis

    Dies ist eine Geheimnis eines Betriebes, das auch von den Arbeitnehmern geheim zu halten ist, z.B. technische Verfahren, Absatzgebiete, Herstellungs- oder Vertriebsarten, Baustoffrezepturen usw. ein Verrat zu Wettbewerbszwecken oder in Schädigungsabsicht ist in jedem Fall strafbar.

Betriebshaftpflichtversicherung

    Haftungsrisiken für den Bauunternehmer wie vertragliche und gesetzliche Schadensersatzansprüche können durch den Abschluss einer solchen Versicherung abgedeckt werden.

Betriebskapital

    Dies ist das zur Durchführung von Betriebszwecken erforderliche gebundene Kapital, oft in Form von Anlagen, Forderungen, Vorräten etc.

Betriebsklima

    Dies ist die Betriebsatmosphäre, also der Gesamtausdruck der seelischen und sozialen Einstellungen bzw. Verhaltensweisen der Angehörigen eines Betriebes.

Betriebskosten

    • Im Mietbereich werden Betriebskosten im Regelfall an die Mieter zur Zahlung verteilt. Im  Mietrechtgesetzes  werden die Betriebskosten genau aufgezählt die vorm Mieter zu tragen sind.
    • Im Handwerksbetrieb ist dies z.B. ein Teil der Gerätekosten. Hier setzen sich die Betriebskosten aus den Kosten für Betriebs- und z.B. Schmierkosten für Wartung und Pflege von Maschinen, sowie für das Bedienungspersonal zusammen.

Betriebskrankenkassen

    Dies ist der Träger einer Krankenversicherung für einen einzelnen Betrieb, diese treten in die Position einer Ortskrankenkasse.

Betriebspunkt

    Der Bertiebspunkt gibt die Werte von zugehörigem Förderstrom und Förderhöhe bei Pumpen an. Ermittelt wird er aus dem Schnittpunkt zwischen Drosselkurve h = f (Q) und der Anlagenkennlinie h A = f (Q).

Betriebsrat

    Dies ist das Vertretungsorgan der Belegschaft eines Betriebes.

Betriebsspannung

    Dies ist die, zum Betreiben eines elektrischen Gerätes, bzw. Anlage vorhandene Spannung.

Betriebsvereinbarung

    Dies ist der Vertrag zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, auf Basis der Mitbestimmung- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrates.

Betriebsversammlung

    Das ist eine Versammlung aller Arbeitnehmer eines Betriebes.

Betriebswasser

    Gewerblichen, industriellen, landwirtschaftlichen oder ähnlichen Zwecken dienendes Wasser mit unterschiedlichen Güteeigenschaften, worin auch Trinkwassereigenschaft eingeschlossen sein kann.

Betriebswirtschafts-Akademie

    Kurz BWA genannt ist dies eine Lehranstalt für die wirtschaftliche Betriebsführung zur Weiterbildung von kaufmännischen Angestellten.

Betriebswirtschaftslehre

    Dies ist der Teil der Wirtschaftswissenschaft, welcher sich mit dem wirschaftlichen Geschehen in den einzelnen Betrieben und dessen Beziehung untereinander befasst.

Betriebswissenschaft

    Dies ist die Lehre der wissenschaftlichen Betriebsführung, auch Arbeitswissenschaft genannt.

Betriebszeit

    Dies ist bei einer (Bau-) Maschinen die Zeit, in der selbige eine vorgesehene Leistung ausführt, einschließlich der Zeit für zusätzliche Nutzung und Nebennutzung.

Betti

    Der Satz von Betti, für 2 Lastengruppen: die Arbeit der Lastengruppe 1 auf dem Verschiebungsweg der Lastengruppe 2 ist gleich der Arbeit der Lastengruppe 2 auf dem Verschiebungsweg der Lastengruppe 1.

Bettüberbau

    Dies ist ein, über dem Kopfende eines Bettes angebrachtes Schrankteil oder Bord.

Bettung

    • In der Baustatik handelt es sich meist um eine elastische Bettung. Dies ist die kontinuierliche Lagerung längs eines Stabes, die Auflagerkräfte oder -momente überträgt, welche proportional zu den Verschiebungen bzw. Verdrehungen sind und diesen jeweils entgegenwirken. Unterschieden wird in Quer-, Längs-, und Drehbettung.
    • Im Eisenbahnbau besteht diese Schicht (Bettung) aus verdichtetem Schotter, welcher zur Aufnahme der über die Schwellen eingeleiteten Fahrzeugkräfte dient.

Bettungsansatz

    Dies ist ein Ansatz, der für die Erddruckbelastung getroffen wird. -->Bettung, -->Bettungsmodul

Bettungsmodul

    Formelzeichen ks. Hierbei handelt es sich um eine Kenngröße im Bereich der Geotechnik. Das Bettungsmodul dient der Beschreibung der Nachgiebigkeit einer Bodenoberfläche unter einer Flächenlast. Durch das Bettungsmodul kann das Bettungsverfahren (Federmodell) durchgeführt werden. Wobei hier angenommen wird, dass die Setzung an jedem Punkt des Fundaments proportional zu der am Punkt vorhandenen Sohlnormalspannung ist. Die Gleichung hierzu lautet: ks = (σo) / (s). Ks ist hierbei das Bettungsmodul in MN/m³, σo die Sohlnormalspannung in MN/m² und s die Setzung in m.

Bettungsmodulverfahren

    Dies ist ein Verfahren zur Berechnung der Schnittkräfte bei Plattengründungen. -->Bettungsmodul

Bettungsziffer

    Dies ist das Maß für die Steifigkeit der Bettung, konstant längs des Verschiebungsweges bei einer elastischen Bettung. Die Bettungsziffer ist definiert als Flächenlast dividiert durch die zugehörige Verschiebung (lastparallele Verschiebung).

Bettwanze

    Dies ist eine ungeflügelte Hauswanze, ihr bevorzugter Aufenthaltsort sind Ritzen von Möbel oder Verstecke unter Bildern u.s.w.

beuchen

    Dies ist die Reinigung der Baumwolle, von Fetten und Holzsubstanzen etc. durch mehrstündiges Kochen mit Alkalilösungen unter Druck.

Beugung

    Dies ist die Abweichung einer geradlinigen Ausbreitung von Wellen (Schall-, Wasser-, Lichtwellen oder auch Elektronenstrahlen etc.).

Beule

    Als Beule wird ein Ausweichen, einer meist dünnen Platte oder Schale, rechtwinklig zu ihrer Ebene durch Druckbeanspruchung in der Plattenebene bezeichnet.

Beurteilungspegel

    Kurzbezeichnung: Lr. Dies ist das Maß für die durchschnittliche Geräuschimmission während einer Beurteilungszeit T. Dieses Maß setzt sich zusammen aus dem Mittelungspegel und Zuschlägen für Impuls- und Tonhaltigkeit.

Bevatron

    Dies ist ein kernphysikalisches Gerät welches zur Beschleunigung von Protonen dient.

Bevölkerung

    Dies ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der in einem geografischen oder politischen Gebiet lebenden Menschen.

Bevölkerungsstatistik

    Dies ist eine Erfassung der Bevölkerung nach Zahl und Struktur in allen Kulturstaaten unserer Erde.

Bewässerung

    Dies ist die künstliche Zuführung von Wasser auf einer Materie o.ä.

Bewegung

    Dies ist die Änderung der Lage eines Körpers in Bezug auf ein als ruhend angenommenes Koordinatensystem innerhalb einer bestimmten Zeit.

Bewegungsausgleicher

    Bewegungsausgleicher dienen dazu Verbindungen und Befestigungen so auszuführen, dass sich die Teile bei Temperaturänderungen schadlos ausdehnen, zusammenziehen oder verschieben können. Dieser Begriff wird vorwiegend im Klempnerhandwerk verwendet. Die Abstände von Bewegungsausgleichern sind in Abhängigkeit von deren Ausführung und der Art und Anordnung der Bauteile zu wählen. Für die Abstände der Augleicher finden Sie nachfolgend die vorgegebenen Maße. Hierbei ist zu beachten, dass für Abstände von Ecken und Festpunkten jeweils die halben Längen gelten:

    • in wasserführenden Ebenen für eingeklebte Einfassungen, Winkelanschlüsse, Rinneneinhänger und Shedrinnen: 6 m.
    • für Strangpress-Profile: 6 m.
    • außerhalb wasserführender Ebenen für Mauerabdeckungen, Dachrandabschlüsse und innenliegende, nicht eingeklebte Dachrinnen mit Zuschnitt über 500 mm: 8 m - Selbiges bei Stahl: 14 m.
    • für Scharen von Dachdeckungen und Wandverkleidungen, sowie für innenliegende, nicht eingeklebte Dachrinnen mit Zuschnitt unter 500 mm und Hängedachrinnen mit Zuschnitt über 500 mm: 10 m - Selbiges bei Stahl: 14 m.
    • für Hängedachrinnen mit Zuschnittbreite bis 500 mm: 15 m.

Bewegungsfläche

    Dies ist der Abstand, bzw. die Bewegungsfläche zwischen den einzelnen Einrichtungen (z.B. Sanitäreinrichtungen), die zur Nutzung notwendig sind.

Bewegungsfuge

    Fuge zwischen zwei Bauteilen, die Dehnungen, Setzungen und dgl. ermöglicht, so daß keine schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können. Sie werden folgendermassen unterteilt:

    • Feldbegrenzungsfugen, dies sind Dehnfugen welche große Estrich- oder  Bodenbelagsflächen in begrenzte Felder trennen. Somit können z.B. beheizte und unbeheizte Estrichflächen, welche untereinander unterschiedliche Ausdehnungen unterworfen sind, entkoppelt werden.
    • Randfugen trennen die Estrichplatte von den umliegenden aufsteigenden Bauteilen und verhindern dadurch thermisch bedingte Längenänderungsschäden und Körperschallübertragungen.
    • Gebäudetrennfugen sind statisch und konstruktiv erforderliche Fugen welche Bauwerke und Gebäudekomplexe in einzelne Bewegungsabschnitte teilen. Diese Fugen müssen in alle starren Bauteile übernommen und weitergeführt werden
    • Anschlussfugen diese trennen gleichartige oder unterschiedliche Beläge und Verkleidungen.
    • Scheinfugen sind nicht zu verwechseln mit Bewegungsfugen, sie dienen einzig zur Erstellung von Sollbruchstellen.

Bewegungsstudie

    Der Amerikaner F.B. Gilbreth entwickelte diese Studie für die Arbeitsrationalisierung, hierzu untersuchte er die menschliche Bewegung bei der Arbeit.

bewehrte Erde

    Dies ist ein stützmauerbildender Verbundkörper, der aus Boden, Bewehrungselementen (z.B. Kunststoff- oder Stahlstäben, Geotextilien oder Bändern) sowie einer Außenhaut (Stahlbleche oder Stahlbetonfertigteilen) besteht.

bewehrter Beton

    Dies ist ein Beton, indem aus statisch oder konstruktiven Erfordernissen planmäßig vorgespannte (Spannbeton) oder nicht vorgespannte (Stahlbeton) Stahleinlagen eingebaut wurden.

bewehrtes Mauerwerk

    Dies ist ein Mauerwerk, welches in horizontaler und/oder vertikaler Richtung mit Stabstählen oder Bewehrungselementen bewehrt ist, um die Biegezugfestigkeit zu vergrößern.

Bewehrung

    • Bei Beton: Im Beton werden Bewehrungen hauptsächlich zur Übernahme der Zugkräfte, die im Bauteil aus äußeren Lasten entstehen, eingebaut.
    • Bei Putzen: mineralische Putze bestehen gut bei Druck, jedoch weniger gut bei Zugbelastungen. Da bei der Trocknung von Baustoffen, je nach Material und Trocknungszustand, unterschiedliche Schwundvorgänge auftreten, wird zur Verminderung der dabei zwangsläufig gegebenen Rißgefahr im Putz eine Bewehrung (Armierung) eingebaut. Sie besteht aus Glasgittergewebe oder verzinktem Draht und soll im oberen Drittel des Unterputzes eingebettet sein. Siehe auch -->Armierung.

Bewehrungsbügel

    -->Bügel

Bewehrungsdarstellung

    Dies ist die Regel, bzw. Übereinkunft, wie die Bewehrung zeichnerisch, als Einzelelement und/oder im Bauteil befindlich, darzustellen ist.

Bewehrungsdraht

    Dies ist ein glatter oder profilierter Betonstahl, der als Ring hergestellt und von diesem werksmäßig zur Bewehrung weiterverarbeitet wird.

Bewehrungselement

    Dies sind vorgefertigte und einbaufertige Teile, der gesamten Bewehrung.

Bewehrungsführung

    Dies ist die Vorgabe, wo und wie die Bewehrung im Bauteil liegen muss, um die ihr zugewiesenen Aufgaben im Zusammenwirken mit dem sie umschließenden Beton, optimal erfüllen zu können.

Bewehrungskorb

    Stahlbetonbewehrung geflochten aus Stahlbügeln und Traggerüst.

Bewehrungsmatten

    Dies ist eine werksmäßig vorgefertigte, gitterartige Matte (Quer- und Längsbewehrungsstäbe aus Baustahl), dient zur Bewehrung von Stahlbeton.

Bewehrungsplan

    Maßstabsgetreuer Plan mit den genauen Angaben wo und  wieviel Bewehrung in den Beton eingelegt werden muß, meist im Zusammenhang mit einer Stahlliste.

Bewehrungszeichnung

    Dies ist eine Zeichnung, auf der die Bauteile, ihre Bewehrung und alle Einbauteile eindeutig dargestellt und vermaßt sind.

Beweis

    Dies ist der Nachweis der Richtigkeit einer Äusserung, einer Behauptung u.ä. Er gilt als Mittel um in einem Gerichtsverfahren das Gericht von der Wahrheit oder Unwahrheit einer Tatsache zu überzeugen.

Beweislast

    Diese regelt, welche der am Prozess beteiligten Parteien einen Beweis für die behaupteten Tatsachen im Zivilprozess erbringen muss.

Beweislastverschiebung

    Dies ist der Übergang von folgendem Vorgang: bis zur Abnahme eines Bauwerks muss der Unternehmer die ordnungsgemäße Leistung beweisen, nach Abnahme geht Beweislast für Mängel auf den Bauherrn über.

Beweismittel

    Hier wird allgemein erklärt, dass durch die in der ZPO aufgeführten Beweismittel die Prozessparteien in die Lage versetzt werden, vor Gericht den Beweis für die Richtigkeit ihrer Behauptung zu erbringen.

Beweissicherungsverfahren

    Das Verfahren, welches den Istzustand einer Baumaßnahme, Ausführung etc. feststellen soll. Hierbei wird ein Antrag an das jeweilige Amtsgericht zur Beweissicherung gestellt.

Bewerber

    Dies betitelt Unternehmer, die sich bei einem Auftraggeber um die Abgabe eines Angebots bemühen oder von diesem im Falle einer beschränkten Ausschreibung oder freihändigen Vergabe zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Man verwendet hierbei auch den Begriff Bieter.

bewerter Norm-Trittschallpegel

    Kurzbezeichnung L n,w oder auch L` n,w. Dies ist eine Einzahlangabe zur Kennzeichnung des Trittschallverhaltens von gebrauchsfertigen Bauteilen. Z.B. ergibt sich der bewertete Norm-Trittschallpegel einer gebrauchsfertigen Decke aus dem äquivalenten bewerteten Norm-Trittschallpegel L m,w,eq und dem Trittschallverbesserungsmaß Delta L w der verwendeten Deckenauflager nach der Beziehung: L n,w = L m,w,eq - Delta L w.

bewertes Labor-Schall-Längsdämm-Maß

    Kurzbezeichnung: R L,w. Dies ist eine Einzahlangabe zur Kennzeichnung der Luftschalldämmung von Bauteilen mit einem zugehörigen Schall-Längsdämm-Maß. Das bewerte Schall-Längsdämm-Maß beruht auf der Bestimmung des Schall-Längsdämm-Maßes mittels Terzfilter-Analyse.

bewertes Schalldämm-Maß

    Kurzbezeichnung: Rw oder R`w. Dies ist eine Einzahlangabe zur Kennzeichnung der Luftschalldämmung von Bauteilen.

Bewitterung

    Dies ist eine Materialprüfung von u.a. Beschichtungen etc. gegen atmosphärische Einflüsse wie z.B. UV-Einwirkungen (Sonneneinstrahlung), Temperaturwechsel, Regen, Industrieatmosphäre, salzhaltige Seeluft, Kälte u.s.w.

Bezirksagent

    Dies ist z.B. ein Handelsvertreter, der für ein bestimmtes Gebiet eingesetzt ist.

Bezugskurve

    Die Bezugskurve dient z.B. der Festlegung von Bezugswerten der Schalldämm-Maße R und R` und der Norm-Trittschallpegel Ln und L`n in Abhängigkeit der Frequenz. Mit der Gewinnung messtechnisch ermittelter Schallpegel an der Bezugskurve soll dem menschlichen Hörvermögen und der unterschiedlichen Wahrnehmung von Pegeln, bei verschiedenen Frequenzen, Rechnung getragen werden.

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b-Faktor

    Der b-Faktor (mittlere Durchlassfaktor b), der auch "Shading coefficient" genannt wird, wird zur Berechnung der Kühllast benötigt. Der b-Faktor ist nach VDI 2078, Ausgabe Juli 1996, das Verhältnis aus g-Wert der jeweiligen Verglasung und dem g-Wert eines Zweischeiben-Normalglasfensters. Der g-Wert dieses Zweischeiben-Normalglasfensters wird als Konstante mit 80 % angesetzt. Bei Einfachglas beträgt die Konstante 87 %.

BFU

BGB

    Abkürzung für das Bürgerliches Gesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland, regelt u.a. den Werkvertrag - Bauvertrag

BGBl

    Abkürzung für -->Bundesgesetzblatt

BGB-Vertrag

    Unter diesem Begriff versteht der Baujurist einen Bauvertrag, dem allein die Bestimmungen des Werkvertragsrechts zugrunde liegen.

BGF

    Abkürzung für Brutto-Grundfläche; hier wird die Grundfläche aller Grundrißebenen angegeben, diese ergibt sich aus den äusseren Abmessungen der begrenzten Bauteile in Fußbodenhöhe.

BGH

    Abkürzung für -->Bundesgerichtshof.

BGK

    Abkürzung für Baustellengemeinkosten.

BgVV

BHKW

    Dies ist die Abkürzung für ein Blockheizkraftwerk. Mit einem solchen Heizkraftwerk kann man eine wesentlich höhere Ausnutzung der Primärenergie errreichen. Die Generatoren werden derzeit mit Gas oder Dieselmotorantrieb angeboten.

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Bi

    Abkürzung für Bismut, ein chemisches Element.

Biberschwanzziegel

    Dies ist ein flacher Dachziegel oder Dachstein ohne Verfalzung; -ein flacher Preßdachziegel mit evtl. verschiedenen Schnitten am Schwanzende diese werden jedoch meist als Segmentschnitt ausgebildet.

Bibiena

    Die italienische Künstlerfamilie Galli da Bibiena war im 17. und 18. Jh. besonders auf dem Gebiet der barocken Theaterarchitektur und –dekoration tätig.

Bibliothek

    Dies ist ein Raum zur Aufbewahrung von Büchern wird auch als Leseraum verwendet.

Bicottura

    -->Fliesenbrennverfahren

Bidet

    Dies ist ein Sitzbecken für Unterleibswaschungen.

Biedermeierarchitektur

    Architekturstil zwischen 1815 und 1848; Biedermeier ist auch eine Stilbezeichnung der deutschen Wohnkultur, Literatur und Malerei aus dieser Zeit, in Bezug auf das letztere ist auch Carl Spitzweg (Frühwerke) als einer der Hauptmeister zu nennen.

Bieter

    -->Bewerber

Bietergemeinschaft

    I.d.R. ist dies die Vorstufe einer -->Arbeitsgemeinschaft, welche erst im Falle einer Auftragserteilung gegründet wird . Der Begriff der Bietergemeinschaft wird auch für die Betitelung einer Konstellation von Haupt- und Nebengewerbe oder eines Konsortiums verwendet (VOB Teil A § 21 und § 25). Wobei hierbei nicht die Kooperation zwischen Haupt- und Nebenunternehmer oder einer Beihilfegemeinschaft angesprochen ist.

Bietungsbürgschaft

    Diese Bürgschaft dient der Sicherung der Aufrechterhaltung des Angebots des Auftragnehmers innerhalb der Zuschlagsfrist.Nach der Zuschlagserteilung oder auch der Aufhebung der Ausschreibung ist diese zurückzugeben und i.d.R. durch eine Vertragserfüllungsbürgschaft abzulösen.

Biforium

    Dies ist ein Fenster, welches nur durch eine Säule geteilt ist.

Big Ben

    Dies ist die 13,5 Tonnen schwere Glocke der Turmuhr im Londoner Parlamentsgebäude.

Biegedrillknicken

    Dies ist die Bezeichnung für das Ausweichen eines Stabes rechtwinklig zu seiner Achse, aufgrund einer Druckbeanspruchung im ganzen Querschnitt oder in Teilen davon. Hierbei treten im Allgemeinen seitliche Verschiebungen und Torsionsverdrehungen gleichzeitig auf.

Biegeform

    Dies ist die Beschreibung der geometrischen Form z.B. einer Stahleinlage (Vermaßung, Biegerolldurchmesser, Abbiegestellung etc.).

Biegeknicken

    Dies ist die Bezeichnung für ein Ausweichen eines Stabes mit einer Längsdruckkraft rechtwinklig zu einer der beiden Hauptachsen des Querschnitts, wobei keine Torsionsverdrehung auftritt.

Biegelinie

    Dies ist die verformte Lage der Stabachse, in der Regel werden nur die Verformungen aus den Biegemomenten und nicht die aus den Querkräften berücksichtigt.

Biegemoment

    Dieser Begriff aus der Statik ist die Summe der angreifenden Kräfte ( deren Wirkung) mal ihrem Hebelarm, bezogen auf einen best. Querschnitt.

Biegerollendurchmesser

    Dies sind Mindestwerte der Durchmesser der Biegerollen oder -dorne, die zur Herstellung von Krümmungen der Bewehrungen verwendet werden.

Biegeschubspannung

    Biegezugspannungen in Stabquerschnitt und Stablängsrichtung, werden erzeugt, durch ein über die Stablänge veranderlichem Biegemoment und die dabei gleichzeitig auftretende Querkraft.

Biegespannung

    Dies ist eine Spannung infolge von -->Biegemomenten.

Biegesteifigkeit

    Dies ist das Biegemoment dividiert durch Verkrümmungen der verformten Stabachse (bei elastischem Materialverhalten).

Biegetheorie

    Dies ist die übliche Theorie zur Berechnung der Spannungen und Verformungen aus dem Biegemoment und der Querkraft, wobei Querkraftverformungen meist vernachlässigt werden. Die Biegetheorie beruht auf der Annahme, dass die Dehnungen und Normalspannungen linear über Querschnittflächen verteilt sind.

Biegetragwerk

    Dies ist ein Tragwerk, welches durch, bzw. auch durch, Biegung beansprucht wird.

biegeweich

    Dies ist bei flächenhaften Bauteilen (z.B. Unterdecken und Vorsatzschalen von Wänden) eine besondere Ausführungsqualität zur Behinderung einer Luftschallübertragung.

Biegezugfestigkeit

    Diese gibt die Widerstandsfähigkeit eines auf Biegung (in der Zugzone-) beanspruchten Traggliedes an.

Biegung

    Dies ist z.B. die Beanspruchung eines Stabes durch ein Biegemoment und resultierend daraus eine Verkrümmung der Stabachse. Es wird in einachsige und zweiachsige (auch doppelachsige) Stabbiegung unterschieden. Eine Biegung kann auch bei Platten und Schalen auftreten.

Biegung mit Längskraft

    Diese tritt auf, wenn Zug- oder auch Druckkräfte außerhalb der Schwerlinie (z.B. eines Balkens) angreifen.

Bietergemeinschaft

    Dies ist ein Zusammenschluss meherer Unternehmen zur gemeinschaftlichen Bewerbung um einen Auftrag, mit dem Ziel, im Auftragsfall eine -->ARGE zu gründen.

Bijouterie

    Dies ist die ursprüngliche Bezeichnung für ein Juwelengeschäft.

Bikonkav

    Die z.B. bei einer Linse beidseitig nach innen hohle Form der Oberfläche.

Bikonvex

    Die z.B. bei einer Linse beidseitig nach aussen hohle Form der Oberfläche.

Bildflug

    Dies ist die gezielte Befliegung eines Gebietes in der Absicht, die notwendigen Fotos für photogrammetrische Vermessungen mit einer Spezialkamera aufzunehmen.

Bildnis

    Auch als Porträt bezeichnet ist dies ein künstlerisches Bild eines Menschen, als Wiedergabe seiner Persönlichkeit.

Bildschnitzerei

    Dies ist die Bezeichnung für die Schnitzereien von Bildwerken aus z.B. Holz, Elfenbein etc.

Bildstock

    Auch Marterl genannt ist dies ein an Wegen, Kreuzungen, Bergen etc.. aufgestelltes Kreuz  oder auch eine plastische oder bildliche Darstellung eines Heiligen in einer dort angebrachten Niesche oder auf einer Säule.

Bildung von Laugen

    Reagieren wasserlösliche Metalloxide mit Wasser so entstehen Metallhydroxide. Laugen oder Basen sind in Wasser gelöste Hydroxyde, z.B. Branntkalk + Wasser = Löschkalk.

Bildung von Säuren

    • sauerstoffhaltige Säuren z.B. Schwefelsäure
    • sauerstofffreie Säure z.B. Salzsäure
  • Hallogenwasserstoffgas und Wasser ergeben Säure, Hallogenwasserstoffgase alleine zeigen keine Säurewirkung, erst in Verbindung mit Wasser entsteht Säure.

Bilge

    Dies ist eine Sammelstelle für -->Bilgenöle in einem Schiff.

Bilgenöle

    Dies ist ein Gemisch aus Öl, Schmierfett- und Treibstoffresten, sowie Wasser, das in der -->Bilge anfällt.

Bill

    Der Schweizer Max Bill (geb. 22.12.1908) war ein bekannter Architekt, Bildhauer und Maler.

Billiarde

    Dies ist ein Zahlenwert; 1 Billiarde = 10 15 = 1000 Billionen.

Billion

    Dies ist ein Zahlenwert, 1 Billion = 10 12 = 1000 Milliarden; in den USA und in Frankreich ist 1 Billion = 10 9 = 1 Milliarde.

Biluxlampe

    Dies ist eine Glühlampe mit zwei getrennt schaltbaren Glühfäden wie z.B. bei einem Autoscheinwerfer.

Bimetall

    Dies ist ein Metallstreifen, der aus zwei zusammengeschweissten Metallstreifen hergestellt wurde, welche unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten besitzen.

Bimoment

    Dies ist das, bei der Wölbkrafttorsion auftretende Moment der Biegemomente von Teilen eines Stabstahquerschnittes. Das Bimoment wird auch als Wölbbimoment bezeichnet.

Bims

    Bims ist vulkanisches, sehr porenreiches Material, dadurch leicht und gleichzeitig hochwärmedämmend. Bims läßt sich leicht bearbeiten und ist auch ohne große Vorarbeiten ein guter Putzträger. Bims wird als Vollstein, Hohlblockstein, Formstein oder Platte verarbeitet.

Bimsbeton

    Mauerstein oder Leichtbeton, der aus Hüttenbims und Zement (auch hochhydraulischer Kalk mit Bims) hergestellt wird.

BImSchG

    Abkürzung für Bundesimmisionsschutzgesetz.

BImSchV

    Abkürzung für Bundesimmisionsschutzverordnung.

Bimskies

    Dies ist eine schaumig aufgeblähte vulkanische Lava (-->Bimsstein). Bimskies wird u.a. als Zuschlag für Leichtbeton, zur Herstellung von -->Bimskiesstein und für Schüttungen etc. verwendet.

Bimskiesstein

    Diese Steine werden aus Bimskies und Zement (-oder Bimskies und Kalk-Zement-Traß) hergestellt, sie sind feuer- und frostbeständig und nagelbar.

Bimsstein

    Dies ist ein hellgraues, blasiges, glashartes vulkanisches Gestein welches sehr leicht ist - oft auch leichter als Wasser. Dies ist auch die Bezeichnung eines Baustein aus porenreichem, vulkanischem Kies. Aufgrund der grossen Porosität ergibt sich ein geringes Gewicht und eine hohe Wärmedämmung, grosse Formate ermöglichen schnelles, wirtschaftliches und einfaches Bauen.

binär

    Dies ist ein Zustand, ein Zeichen, eine Informationseinheit o.ä. welches aus nur zwei Bestandteilen besteht.

Bindedraht

    Dieser dünne Draht dient zur Verbindung von Bewehrungseisen, z.B. bei der Erstellung von Bewehrungskörben.

Bindefrist

    Nach der VOB (§19 Teil A) ist dies der Zeitpunkt, bis zu welchem ein Bieter an sein Angebot gebunden ist.

Bindeholz

    Dieses kurze Füllholz dient zur Verbindung von Einzelstäben bei Druckstäben (mehrteilige Druckstäbe).

Bindemittel

    Mittel zur Bindung verschiedener Stoffe in einem Gemisch. Bindemittel sind z. B. Kalk oder Zement in Mörtel und Beton, Leim, Kunstharz oder Öl in Anstrichen. Nachfolgend sehen Sie wann welche Bindemittel gefunden und eingesetzt wurden:

Zeit

Bindemittel

Ort/Volk/Objekt/Ereignis etc..

3000 v.Chr.

Lehm

Trocknung bei erhöhter Temperatur/Ziegel der Sumerer

2000 v.Chr.

Gips

Herstellung bei 150-200 °C/Mörtel und Putze bei Pyramiden

1600 v.Chr. bis 1000 v.Chr.

Kalk

Brennen bei 800 °C/Mörtel und Putze der Phönizier

300 v.Chr.

Kalk

Doppelschaliges Mauerwerk der Griechen

50 v.Chr. bis 200 n.Chr.

hydraulischer Kalk

Zusätze von Putzolanerde, gemahlener Ziegelstein und Sand/doppelschaliges Mauerwerk der Römer

1600 n.Chr. bis 1850 n.Chr.

hydraulischer Kalk

Zusätze von Tuffstein und Sand

1844

Zement

Erfindung der Portlandzements durch Johnson, Sinterung unter 1400 °C

ab 1960

Zement

Sinterung zwischen 1400 und 1500 °C, Sand und Kiesfüllung, Armierung, Entwicklung des Stahlbetons

Bindemittelgehalt

    • Die Bindemittelmenge z.B. einer bituminösen Masse Gew.-%
    • Nichtflüchtiger organischer Massenanteil des Beschichtungsstoffes, einschließlich eventueller nichtflüchtiger Anteile an Additiven (-->Additiv).

Binder

    • Das Haupttragwerk eines Daches.
    • Ein Mauerziegel der im Verband quer zur Mauerlänge liegt.
    • Bindemittel für z.B. Mörtel und Anstriche.

Binderschicht

    U.a. ist dies eine bituminöse Schicht aus Asphaltbinder, die hinsichtlich ihrer Widerstandfähigkeit sowie ihrer profilgrechter Lage und Ebenheit einen Übergang zwischen Tragschicht und Deckschicht zur Aufnahme hoher Schubkräfte darstellt.

Binderverband

    Dieser Mauerwerksverband besteht ausschließlich aus -->Binder.

bindiger Boden

    Dies sind Böden mit mehr als 40 % Schluff- und Tonkornanteil. Diese Böden besteht aus feinen Körnern mit einem Korndurchmesser, der kleiner ist als 0,06 mm.

Bindung

    Dies ist die Kraft, die den Zusammenhalt zweier oder mehrerer Atome (auch Elemente, Baustoffe,Materialien) bewirkt.

Binnenböschung

    Dies ist die landseitige Böschung eines Deiches.

Binnendeich

    Dies ist ein Deich, der einen Polder unterteilt, um Schäden bei einem Deichbruch zu begrenzen.

Binnendelta

    Auch Trockendelta genannt ist dies eine deltaartige Aufschüttung versickernder oder verdunstender Flüsse (in Trockengebieten).

Binnenfleet

    -->Binnentief

Binnenhafen

    Dies ist ein, überwiegend für Binnenschiffe bemessener, Hafen an einem Fluss oder Kanal.

Binnenschiffe

    -->Tankschiffe

Binnentief

    Dies ist ein Sammelgraben für die hinter einem Deich fließenden Binnengewässer, wird auch als Binnenfleet bezeichnet.

Binnenwasserstrasse

    -->Bundeswasserstraße

Binom

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für einen zweigliedrigen Ausdruck.

Binomischer Lehrsatz

    Dies ist der Lehrsatz der Darstellund der Potenz eines Binoms durch die Summe von Potenzen und Produkten.

Binse

    Dies ist eine Gattung der Binsengewächse die im Allgemeinen im stehenden Wasser wächst, die Blätter der größeren Arten werden z.B. für das Korb- und Mattenflechten verwendet.

Bioabfall

    Dies ist der, im Siedlungsabfall enthaltene, biologisch abbaubarer nativ- oder derinativ-organische Abfallanteil (z.B. organische Küchenabfälle oder Gartenabfälle etc.).

Biodämmstoff

    Ökologischer Baustoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Schafwolle, Holzfasern oder Baumwolle.

Biodegradabilität

    Dieser Begriff beschreibt die Eigenschaft eines Stoffes, auf natürlichem Wege abbaubar zu sein.

Biofilter

    Dies ist eine Abfallreinigungsanlage, dei der der Schadstoffabbau durch Mikroorganismen erfolgt, die auf einem festen Träger wie z.B. Kompost, Torf oder Humus angesiedelt sind.

Biogas

    Als ein Nebenprodukt der Landwirtschaft fällt es bei der Vergärung in der Landwirtschaft und bei der Grünabfuhr anfallenden Substanzen an. Nach einer entsprechenden Aufbereitung kann es zur Beheizung oder Warmwasseraufbereitung genutzt werden.

Biogeografie

    Diese Teil der Georafie, der sich mit dem Leben auf der Erde, seiner Verteilung und deren Wechselwirkung untereinander und mit der Landschaft befasst.

Biohygrothermisches Modell

    Die ist ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Modell zur Beurteilung der Anfälligkeit von Konstruktionen aus nachwachsenden Rohstoffen in Bezug auf den Schimmelpilzbefall. Bei dem biohygrothermischen Modell erfolgt die Berechnung des Feuchtehaushaltes, bzw. der Wasserabgabe /-aufnahme, einer Spore, durch ein instationäres biohygrothermisches Rechenverfahren. Im Verfahren kann ermittelt werden, bei welchen klimatischen Randbedingungen es zur Sporenauskeimung kommen kann, hierbei wird auf die Isoplethensysteme für die einzelnen Substratgruppen, welche im -->Isoplethenmodell festgelegt werden, zurückgegriffen.

Biolith

    Biogenes Sedimentgestein, das aus Lebewesen entstanden ist wie z.B. Muschelkalk.

biologisch abbaubar

    Eigenschaften von Chemikalien, durch natürlich vorkommende Enzyme von Mikroorganismen un einfach, natürliche Verbindungen überzugehen.

biologische Abwasserreinigung

    -->Biologische Reinigung

Biologische Reinigung

    Dies ist eine Bezeichnung für z.B. die Reinigung des Abwassers von organischen Substanzen durch lebende Organismen wie z.B. Plankton, Bakterien oder auch Kleinlebewesen.

Biologische Schädlingsbekämpfung

    Dies ist z.B. die Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen mit Hilfe dessen natürlicher Feinde wie z .B. Viren oder Bakterien (krankheitseregende Mikroorganismen) oder z.B. Schlupfwespen (Parasiten) oder Beispielsweise durch Ameisen oder Vögel etc.. als natürliche Räuber.

Biomasse

    Biogene Stoffe sind entweder Energiepflanzen, Ernterückstände (z.B. Stroh oder Waldreste etc.), organische Nebenprodukte (z.B. Gülle oder Industrieholz etc.) oder organische Abfälle (z.B. Klärschlamm).

Biosphäre

    Dies ist der gesamte von Lebewesen besiedelte/bewohnte Raum.

Biotit

    Dies ist ein Glimmer, ein dunkelbraunes bis schwarzes Mineral.

Biotop

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für einen Lebensraum wie z.B. eines Sees, er wird durch relativ einheitliche Lebensbedingungen gekennzeichnet.

Biozide

    Es handelt sich hierbei um chemische Verbindungen oder Kombinationen, die Mikroorganismen wie z.B. Bakterien, Pilze, Hefen oder auch Algen, die für den Befall und Abbau organischer Materialien verantwortlich sind, unwirksam machen. Dies ist auch der Oberbegriff für alle Arten von Konservierungsmittel wie z.B. bei der Film- und Lackkonservierung von Beschichtungen.

biozide Ausrüstung

    Bei Beschichtungen ist hiermit zu verstehen, dass den Produkten ein Biozid (-->Biozide) zugegeben wurde.

Biozönose

    Dies ist eine weitere Bezeichnung für die Lebensgemeinschaft, dies kann z.B. das Gefüge der verscheidenen Arten von Lebewesen in einem -->Biotop sein.

Biphenyl

    -->Diphenyl

Birke

    Das feine Holz (Laubbaum) ist zäh, ziemlich biegsam, elastisch und mässig schwindend (besitzt eine hohe Scher-, Schlag- und Zugfestigkeit). Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen, beizen und polieren. Schwer spaltbar Verwendungsbereich: Furnierholz, Sportgeräte, Flugzeugbau, Sperrholzfabrikation Gebeizt auch als Imitation für Nussbaum und Mahagoni.

Birnbaum-Holz

    Das feine Holz ist ziemlich hart, sehr dicht und schwer spaltbar. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen und messern, gut leimen, lackieren und polieren. Verwendungsbereich : Möbel, Innenausbau, Musikinstrumente, Reißschienen, Maßstäbe, Drechslerarbeiten und Giessereimodelle. Gedämpft und schwarz gefärbt als Ebenholzersatz.

Birnenäther

    -->Amylacetat

Birnstab

    Dies ist ein Architekturglied mit einem birnenförmigen Querschnitt, z.B. in der Darstellung einer Rippe, Dienstes oder eines Pfostens.

Bischofsmütze

    Hier handelt es sich um ein Bauteil das z.B. im Treppenbau, anstelle von Sockelleisten, die Verbindung zwischen Stufe und Wand herstellt (Stufensockel). Sie besitzt eine waagerechte, eine senkrechte und eine der Treppenneigung entsprechende schräge obere Kante. Die Kanten sind durch unterschiedliche weitere kurze Kanten miteinander Verbunden so dass die Form einer Bischofsmütze entsteht.

Bischofsmützensockel

    -->Bischofsmütze

Bisquitbrand

    -->Fliesenbrennverfahren

Bit

    • Abkürzung für „binary digit“, eine Maßeinheit für einen Informationsgehalt eines Einzelteilchens.
    • Aufsatz für einen Akkuschrauber o.ä.

Bitterquelle

    Dies ist eine Mineralquelle die Magnesiumsulfat enthält wird auch als Bitterwasser betitelt.

Bitterwasser

    -->Bitterquelle

Bitumen

    Natürlich vorkommende oder durch Erdöl-Aufbereitung gewonnene Masse, zähfließend bis fest, schmelzbar. Wird im Straßenbau und zur Abdichtung von Bauteilen sowie für Dachplatten verwendet.

Bitumenanlage

    Mit einer Bitumenanlage werden u.a. folgende Produkte hergestellt:

    • Straßenbaubitumen (Destillatbitumen und Blasbitumen)
    • Baubitumen
    • Fraktion schweres Heizöl
    • Fraktion leichtes Heizöl

    Eine Bitumenanlage wird zuerst in der Destillationsstufe das Rohöl so zerlegt, dass ein Rückstand entsteht der sich als Einsatzstoff in der Bitumenblasanlage eignet. Bei Rohölen mit wenig leichten Bestandteilen wird dazu nur eine Vakuumdestillationsstufe vorgesehen. Sind jedoch mehr leichte Bestandteile enthalten, muss noch eine atmosphärische Destillationsstufe vorgeschaltet werden. Danach wird zur Einstellung der gewünschten Bitumen -Produkteigenschaften (Erweichungspunkt, Penetration, Duktilität etc.) der Destillationsrückstand in einem (oder mehreren) Reaktor(en) intensiv mit Luftsauerstoff in Kontakt gebracht. Dabei werden bestimmte Bestandteile des Einsatzstoffes bei 230 bis 270 °C oxydiert. Die Reaktionsbedingungen und insbesondere die Blaszeit bestimmen die Qualität des Fertigproduktes. Beim Bitumenblasen handelt es sich um einen exothermen Prozess.

Bitumenanstrich

    Bituminöse Abdichtung für Putzflächen aller Art im unterirdischen Bereich (erberührten Bereich) zum Schutz vor Sicker- oder drückenden Wässern. Als Voranstrich (bituminöses Voranstrichmittel) verwendet man in der Regel  Bitumenlösungen bzw. Bitumenanstrichmittel oder Bitumenemulsionen. Bituminöse Voranstriche werden im Allgemeinen vor jeder bituminösen Abdichtung dünnflüssig und kalt verarbeitbar auf den Mauerwerksputz oder Beton der abzudichtenden Bauwerksteile aufgestrichen, um durch ein möglichst tiefes Eindringen in die Poren der Putz- oder Betonflächen ein festes Haften der folgenden bituminösen Abdichtung zu erreichen.

Bitumenanstrichstoffe

    Diese bitumenlösung besteht aus -->Oxidationsbitumen, Hochvakuumbitumen oder auch aus Straßenbaubitumen und sie werden hauptsächlich im Hoch- und Ingenieursbau eingesetzt oder als -->Bitumenanstrich auf Putzen.

Bitumenbahn

    Diese Bahnen haben eine Trägereinlage aus z.B. Glasvlies oder Gewebe, Jutegewebe, Rohfilz etc., sie werden entweder in Bitumentränkmasse getränkt oder zusätzlich beidseitig mit Deckschichten aus Bitumendeckmasse versehen und mit mineralischen Stoffen bestreut. -->Bitumenbahnenarten. Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit

Bitumenbahnarten

Bitumenbahnenarten

    Nachfolgend eine Auflistung der Bitumenbahnenarten. Die Kurzbezeichnungen setzten sich zusammen aus einem Buchstaben für die verwendete Einlage (z.B. J für Jute), einer Zahl, welche das Flächengewicht (z.B. 200 für 200 g/m²) oder die Dicke der Einlage (z.B. 0,1 für Dicke von 0,1 mm) angibt sowie ggf. einer Kennzeichnung des Bahnentyps (z.B. D für Dichtungsbahn). Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit

Bezeichnung

Kurzbezeichnung

Höchstzugkraft in N

Dehnung in %

längs

quer

längs

quer

Nackte Bitumenbahnen, Bitumendachbahnen

R 500 N

350

200

1,5

1,5

Bitumendachbahnen mit Rohfilzeinlage

R 500, R 333

300, 250

200, 150

2; 2

2; 2

Bitumendachdichtungsbahnen

J 300 DD, G 200 DD, PV 200 DD

600, 1000, 800

500, 1000, 800

2; 2; 40

3; 2; 40

Glasvliesbitumendachbahnen

V 11, V 13

400

300

2

2

Bitumendichtungsbahnen mit Metalbandeinlage

Cu 0,1 D, Al 0,2 D

500, 500

500, 500

5; 5

5; 5

Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Jutegewebe (4 oder 5 mm dick)

J 300 S4, J 300 S5

600, 600

500, 500

2

3

Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasgewebe (4 oder 5 mm dick)

G 200 S4, G 200 S5

1000, 1000

1000, 1000

2

2

Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasvlies (4 mm dick)

V 60 S4

400

300

2

2

Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Polyestervlies (5 mm dick)

PV 200 S5

800

800

40

40

Polymer-Bitumendachdichtungsbahn mit einer Einlage aus Jutegewebe

PY-J 300 DD

600

500

2

3

Polymer-Bitumendachdichtungsbahn mit einer Einlage aus Glasgewebe

PYE-G 200 DD

1000

1000

2

2

Polymer-Bitumendachdichtungsbahn mit einer Einlage aus Polyestervlies

PYE-PV 200 DD, PYP-PV 200 DD

800

800

40

40

Polymer-Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Jutegewebe

PYE-J 300 S4

600

500

2

3

Polymer-Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasgewebe

PYE-G 200 S4, PYE-G 200 S5, PYP-G 200 S4, PYP-G 200 S5

700

700

2

2

Polymer-Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Polyestervlies

PYE-PV 200 S5, PYP-PV 200 S5

800

800

40

40

Kaltselbstklebende Bitumendichtungsbahnen

KSK (nach DIN 18 195 Teil 2)

200

200

150

150

Zeichenerklärung

R

Rohfilz

500 = 500 g/m²
11 = 1100 g/m²
0,4 = 0,1 mm
4 = 4 mm

N

Nackte Bitumenbahn

V

Glasvlies

DD

Dach- und Dichtungsbahn

J

Jute

D

Dichtungsbahn

G

Glasgewebe

S

Schweißbahn

Cu

Kupfer

PY

Polymer Bitumen

Al

Aluminium

PYE

Polymermodifizierung mit thermoplastischen Elastomeren

PV

Polyestervlies

PYP

Polymermodifizierung mit thermoplastischen Kunststoffen

Bitumendachbahnen

Bitumendachpappe

Bitumenemulsionen

    Diese stellen eine feine Dispersion eines weichen -->Destillationsbitumen in einer wässrigen Lösung dar, meist ist der Einsatz von Emulgatoren oder stabilisatoren von Nöten, aufgeteilt werden sie in -->Anoische Emulsionen und --> Kationische Emulsionen.

Bitumenhaftkleber

    Diese lösemittelhaltigen Bitumenemulsionen sind nur für das Ankleben von bituminösen Schichten auf div. Unterlagen geeignet.

Bitumenherstellung

    -->Bitumenanlagen

Bitumenkitt

    -->Kitt

Bitumenprodukte, kaltverarbeitbar

    Beispiele für kaltverarbeitbare Bitumenprodukte mit -->GISCODE zur Bauwerksabdichtung:

GISCODE

Bezeichnung

Lösemittelgehalt

BBP10

Bitumenemulsionen

 

BBP20

Bitumenmassen, aromatenarm, lösemittelhaltig

max. 25%

BBP30

Bitumenmassen, aromatenarm, lösemittelreich

40-70%

BBP40

Bitumenmassen, aromatenarm, gesundheitsschädlich, lösemittelhaltig

ca. 25%

BBP50

Bitumenmassen, aromatenarm, gesundheitsschädlich, lösemittelreich

40-70%

BBP60

Bitumenmassen, aromatenreich, gesundheitsschädlich, lösemittelhaltig

max. 25%

BBP70

Bitumenmassen, aromatenreich, gesundheitsschädlich, lösemittelreich

40-70%

Bitumenschweißbahnen

    Diese 4-5,2 mm dicken Schweißbahnen besitzen zu den -->Dichtungsbahnen eine bereits aufgebrachte Klebefläche , sie können durch Erhitzen der unteren Deckmasse (Bitumendeckmasse) ohne zusätzlichen Kleber verklebt werden. -->Bitumenbahnenarten.

Bitumen-Verdichtungsgerät

    Dies sind Glatt-, Gummi-, Rüttelwalzen oder Rüttelbohlen.

bituminierter Splitt

    Dies ist ein, mit Bitumen dünn umhülter, Splitt der noch streufähig ist.

Bituminöse Fugenvergussmassen

    -->Fugendichtstoffe

bituminöse Klebeabdichtung

    Dies ist eine Art der druckhaltigen Dichtungen. Hierbei werden mehrere Lagen Teer und Bitumenpappen untereinander und mit dem Bauwerk verbunden.

bituminöse Schlämme

    Dies ist ein Gemisch aus korngestuften, feinkörnigen Mineralstoffen, Bitumenemulsion und Wasser und dient als Oberflächenschutzanstrich.

bituminöse Tragschicht

    Dies ist eine Tragschicht aus korngestuften Mineralstoffgemischen die aus bituminösen Bindemitteln im Heißeinbau hergestellt wird.

bivalente Wärmepumpe

    Dies ist eine Wärmepumpe die den Wärmebedarf bis zu einer bestimmten Außentemperatur allein herstellt. Wird diese Außentemperatur unterschritten, wird ganz oder teilweise auf einen zweiten Wärmeerzeuger (i.d.R. Heizkessel) umgeschalten.

Bivalenzpunkt

    Dies ist die Einsatzgrenze, bis zu der die bivalente Wärmepumpe läuft, bzw. ab der auf den zweiten Wärmeerzeuger (i.d.R. Heizkessel) umgeschalten wird. Man nennt diesen Punkt auch Dimensionierungspunkt, da die Heizleistung der Wärmepumpe darauf abgestimmt wird.

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Bk

    Abkürzung für Berkelium (Transuran).

BKI

Blähporigkeit

    Hierbei wird ,z.B. bei Leichtbetonen (Porenbetonen), durch Treibmittel oder Schaumbildner eine Porosierung hervorgerufen, es entstehen feine Poren im Bindemittel.

Blähschiefer

    Dies ist ein künstlich hergestellter Leichtzuschlag mit porigem Gefüge für z.B. Leichtbeton.

Blähton

    Hochwertiger Spezialton wird gemahlen und anschließend bei ca. 1.200° C gebrannt und dabei gleichzeitig gebläht. Das Ergebnis sind annähernd runde Körner mit geschlossener Oberfläche, aber vielen eingeschlossenen Luftzellen im Inneren, die für die gute Wärmedämmung sorgen. Wird zu Steinen weiterverarbeitet oder als Schüttung in Fußböden eingesetzt.

Blähtonbeton

    Hier wird in zwei Arten unterschieden:

    • Gefügedichter Blähtonbeton: dieser Blähtonbeton besitzt eine stetige Sieblinie für den Zuschlag. Er wird verwendet für z.B. der Herstellung von Hohlblocksteinen, Decken- und Wandplatten, Estrichen, konstruktiven Stahlleichtbeton etc.
    • Haufwerksporiger Blähtonbeton: dieser Blähtonbeton setzt sich im Allgemeinen aus Wasser, Zement und Blähton als Zuschlag zusammen. Es wird keine stetige Sieblinie verwendet. haufwerksporiger Blähtonbeton dient u.a. zur Herstellung von Hohlblocksteinen oder Schallschutzwänden etc.

Blaker

    Dies ist die Bezeichnung für eine Wandleuchte die aus einem oder mehreren Kerzenhaltern besteht.

blanc fixe

    Bei Beschichtungen handelt es sich hierbei um einen inerten, farbneutralen, weißen Füllstoff der zwar eine sehr hohe Dichte aufweist (Nachteil bei Beschichtungsstoffen die nach Volumen verkauft werden), jedoch auch über eine große Helligkeit aufweist und einem niedrigen Bindemittelbedarf benötigt. Blanc fixe ist allgemein säure- und alkalibeständig, unlöslich in Wasser und organischen Lösemitteln, lichtecht, wetterbeständig und gering abrasiv (-->Abrasion, -->abresiver Verschleiß).

Blankdrahtheizung

    Dies ist ein Heizsystem bei welchem direkt im Wasser, eines hydraulisch gesteuerten und elektronisch geregelten Durchlauferhitzers, ein Blankdrahtheizwendel liegt. Hierbei gewährleisten die massearmen Heizwendel eine schnelle Wärmeabführung.

Blankett

     Dies ist ein, ohne Preis versehenes, Leistungsverzeichnis.

Blasenbildung

    Oftmals handelt es sich hierbei um die Folge einer ungenügenden Wasserdampf-Durchlässigkeit (Diffusionsfähigkeit ) einer Beschichtung, die sich, dort wo sie einen ortlich begrenzen Haftungsverlust erleidet, durch eine bedingte Abhebung des betreffenden Films vom Untergrund in Form einer Blase zeigt in welcher sich oftmals das kondensierte Wasser (Feuchtigkeit) befindet. Dieser Vorgang ist vor allem in Mauerwerk mit kapilar aufsteigender Feuchtigkeit (o.a. baumängelbedingte Durchfeuchtungen) zu finden, oder auch, wenn während der Beschichtung der Untergund noch zu viel Feuchtigkeit enthalten hat.

Blasenkammer

    Dies ist ein kernphysikalisches Gerät, mit welchem die Bahnen der elektronisch geladenen Teilchen sichtbar gemacht werden können.

Blastrac-Verfahren

    Bei diesem Verfahren, welches auch staubfreies Kugelstrahlen genannt wird, werden Stahlkugeln durch ein Schleuderrad auf den Boden geschlagen und mit dem Antrieb aufgesaugt und zurückgeführt.

Blatt

    • Dies ist ein spitzbogiges Element des gotischen Maßwerks.
    • Bei Furnieren handelt es sich hierbei um die kleinste Furniereinheit. Meistens werden 16, 24 oder auch 32 Blätter zu einem Paket gebündelt.

Blattaluminium

    Diese Metallfolie wird aus Reinaluminium hergestellt und dient als metallisches Überzugsmittel für innen und außen .

Blattgold

    Dies ist eine haardünne Metallfolie, welche zum Vergolden von Gegenständen dient.

Blattgrün

    Auch als Chlorophyll bezeichnet ist dies vorwiegend der in den Blättern von Pflanzen vorhandene grüne Farbstoff.

Blattkapitell

    Dies ist ein Kapitell welches mit naturgetreu nachgebildeten Blättern geschmückt ist.

Blattlauslöwen

    Dies ist eine Larve der Florfliegen.

Blattmetall

    Eine Metallfolie die ca 1/2000 bis 1/9000 mm dünn ist, sie besteht zumeist aus Gold, Silber, Kupfer oder Zinn und dient der Buchherstellung, für Grabinschriften, Firmenschilder, zu Verpackungszwecken oder zum Zwecke der Oberflächenveredelung.

Blattsilber

    Diese Metallfolie wird aus Silber hergestellt und dient als metallisches Überzugsmittel für Innenräume.

Blattwelle

    Auch als Kymation bezeichnet ist dies eine mit naturgetreu nachgebildeten Blättern verzierte Zierleiste.

Blattwerk

    Dies ist der Begriff für Verzierungen mit naturgetreu nachgebildeten Blättern, oder auch die Gesamtheit der Blätter an einem Baum.

Blau

    Dies ist eine Farbempfindung welche durch eine Wellenlänge des Lichtspektrums von etwa 440 bis 490 Nanometer hervorgerufen wird.

Blaueisenerz

    Auch als Vivianit bekannt, ist dies ein indigo-türkisfarbenes Eisenerz.

Bläuepilz

    Dies sind Schimmelpilze, die feuchte, nicht luftig gelagertes Schnittholz befallen und die Blaufäule verursachen. Außer der Blaufärbung entsteht dadurch keine Wertminderung des Holzes.

Blauer Engel

    Dies ist die erste und älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen. Die Zeichengebung zeigt eine weibliche Gestalt mit ausgebreiteten Armen.

Blauer Scheibenbock

    Dieser Holzschädling kann in Holzlagern erhebliche Wertminderungen bei Stämmen verursachen. Bevorzugt befällt dieser Schädling frisch geschlagenes Laub- und Nadelholz, welches noch in der Rinde liegt.

Blauschlick

    Dieses organismenreiche Meeressediment ist in etwa 1500-2500 m Tiefe zu finden.

Blech

    Dies ist ein Metallstück, welches in ausgewalzter Form als Tafeln, Platten, Bänder oder auch Streifen erhältlich ist.

Blechhafte

    Dies sind Blechstreifen zur Fixierung von Blechfalzdeckungen auf Unterkonstruktionen, auf der der Schenkel des Hafts befestigt wird, während der andere in die Blechverfalzung einbindet.

Blei

    Metall: beständig gegen: hartes Wasser, Luft, Fluß- und Schwefelverdünnte Salzsäure; nicht beständig gegen: Salz -und Schwefelsäuren, Laugen.

Bleichen

    Dies ist die Bezeichnung für das Entfärben von Materialien durch z.B. oxidierende Einwirkungen oder reduzierten Chemikalien, bei einer Rasenbleiche lößt z.B. der Sauerstoff das Bleichen aus.

Bleichmittel

    Diese Mittel sind Stoffe, die durch Oxidation, Reduktion oder Adsorption Farbstoffe zerstören bzw. aufnehmen und dadurch Materialien entfärben.

Bleichsoda

    Die ist ein Gemisch aus Wasserglas und Soda, dieses Gemisch enthärtet z.B. das Waschwasser und bindet die darin enthaltenen Metallspuren.

Bleifarbe

    Heutzutage kaum mehr im Einsatz, da dieser Anstrich für die meisten Einsatzgebiete verboten ist (aufgrund Gesundheitsschädlichkeit).

Bleiglanz

    Dies ist ein grauglänzendes Bleierz, es hat einen ca 86,6%igen Bleigehalt.

Bleiglas

    Wird auch als Bleikristall bezeichnet, es handelt sich hierbei um ein aus Kieselsäure (in Form von Quarzsand), Pottasche und Bleioxid erschmolzenes Glas, dieses Glas hat ein hohes Lichtbrechungsvermögen.

Bleiglätte

    Dies ist Bleioxid als Mineral.

Bleikammer

    Dies ist z.B. ein mit Bleiplatten ausgestatteter Reaktionsraum einer Schwefelsäurefabrik, ist aber auch die Betitelung für ein 1797 zerstörtes venezianisches Gefängnis welches unter einem Bleidach war.

Bleikristall

    -->Bleiglas

Bleimennige

    Die künstliche Herstellung von Bleimennige (Bleioxid; chem. Zusammensetzung: Pb3O4 oder Pb2PBO4; antike Betitelung: Minium für das heutige Mennige oder auch Minum Falsum) wurde mehr oder weniger zufällig bei, bzw. nach einem Brand, von einem griechischen Arzt namens Dioskerides etwa um das Jahr 75 n.Ch. gefunden. Durch das Brennen von Bleiweiss veränderte selbiges seine weiße Farbe in rot und wird zu Bleimennige, dem somit künstlich hergestelltem Mennige. Das so hergestellte Bleimennige wurden im Altertum als Kosmetikartikel (Schminke) verwendet aber auch zum Färben von Sanden oder anderen Materialien sowie als Zugabe, zur Erhöhung der Haltbarkeit, in Wein genutzt. Das natürliche Vorkommen vom Mineral Mennige ist sehr selten. Am Stück ist Mennige dunkelbraun, ab und an mit bläulichem oder metallischem Glanz, durch das Pulverisieren nimmt der Stoff die bekannte, stark leuchtende, hellrote bis orange Farbe an. Mennige wird in der heutigen Zeit u.a. als aktives Rostschutzmittel verwendet, auf Grund der Umweltschädlichkeit jedoch mit rückläufiger Tendenz. Bleimennige ist gesundheitsschädlich, bzw. giftig, bei Aufnahme durch den Mund oder Einatmen der Stäube. Farbreste von Bleimennige werden i.d.R. als Sondermüll gewertet.

Bleiorthoblumbat

    Dieses Pigment wird aus der Oxidation metallischem Bleis hergestellt.

Bleirute

    Dies sind die  Metallstreifen in großen Glasmalereien aber auch die Fassungen in Butzenscheiben.

Bleiseifen

    Dies sind Verbindungen, die Blei und bestimmte Bleiverbindungen, wie z.B. Bleiweiß und Bleimennige, mit den Fett -, Harz- und Naphtensäuren öl- oder harzhaltiger Bindemittel bilden.

Blei-Silikat-Glas

    Dies ist ein schwer schmelzbares “Bleikristall” (mind. 20% PbO-Gehalt), es besitzt eine hohe Brechkraft und dient oft als farbige Edelsteinimitation (Straß).

Bleiverglasung

    Eine mit Blei gelöteten Stegen eingefasste Fensterscheibe.

Bleiweiß

    Dies ist ein weißer Farbstoff, der aus basischem Bleicarbonat hergestellt wird, er dient auch für Kitte und Dichtungen.

Blendarkade

    Dies ist ein Bogen, welcher keine Maueröffnung überbrückt sondern auf eine geschlossene Wand vorgeblendet wird.

Blendbogen

    Ein an einer Wand vorgemauerter Bogen, der keine Maueröffnung umschließt.

Blende

    Dies kann zum z.B. eine zur Gliederung oder Belebung dienende Vertiefung in einem Mauerwerk sein oder auch eine Abdeckung einer Öffnung oder einer Lücke (z.B. bei einem Möbelstück o.ä.).

Blendfassade

    Dies ist eine verkleidete Fassade.

Blendfenster

    Fenster das an einer Fassade vorgetäuscht kann ohne eine Öffnung.

Blendrahmen

    Dies sind z.B. Stahl- oder Holzrahmen in Mauerwerken an die die Fenster oder Türen beweglich angeschlossen werden.

Blendrahmenfenster

    Dies ist ein Fenster, dessen Rahmen fest mit dem Mauerwerk verbunden ist.

Blendstein

    Dies ist ein Stein der zur Verkleidung von Außenflächen dient, z.B. ein Riemchenstein.

Blindboden

    Dies ist die Bretterlage über der Deckenkonstruktion und unter dem Holzfußboden.

Blindenleitgerät

    Dies ist z.B. ein im radarprinzip arbeitendes Orientierungshilfsmittel für Blinde.

Blindfurnier

    Hier handelt es sich um ein geringwertiges Furnier, welches für nicht sichtbare Flächen verwendet wird.

Blindfußboden

    (auch Blindboden) Bretterlage, die als Untergrund für Parkettboden dient.

Blindholz

    Dies ist das Holz, welches mit der Furnier verkleidet wird.

Blindniete

    Dies ist u.a. ein Niet, der von einer Seite aus gesetzt werden kann.

Blindschacht

    Im Bergbau ist dies z.B. ein Schacht der mehrere Sohlen verbindet hierbei jedoch nicht an die Tagesoberfläche austritt oder z.B. ein in einem Mauerwerk befindlicher, nach außen unsichtbarer Schacht für z.B. eine nachträglich mögliche Kabelverlegung.

Blindstock

    Dies ist ein Unterputzstock zur Vorbereitung des Mauerwerk für die Türmontage oder ein verdeckter Stock bei Fenstern.

Blitz

    • Dies ist die Bezeichnung für die elektrische Entladung zwischen Wolke und Erde oder zwischen den Wolken selbst.
    • Bei Furnieren ist dies die Betitelung für einzelne, meist von Ästen ausgehende -->Riegel.

Blitzableiter

    -->Blitzschutz

Blitzschutz

    -->äußerer Blitzschutz, -->innerer Blitzschutz

Blitzschutz Ableitungen

    Sind die elektrisch leitenden Verbindungen zwischen Blitzschutz Fangeinrichtungen und dem Blitzschutz Erder.

Blitzschutzanlage

    -->Blitzschutz Fangeinrichtung

Blitzschutz Fangeinrichtung

    Sind die am Gebäude oder der Anlage angebrachten metallenen Bauteile, welche als Einschlagspunkte für Blitze dienen.

Bloch

    Der schweizerisch-amerikanische Physiker Felix Bloch (geb. 23.10.1905) erhielt 1952 den Nobelpreis, er arbeitete u .a. im Gebiet der Elementarteilchen und des Ferromagnetismus.

Blockabschnitt

    Dies ist eine andere Bezeichnung für -->Blockstrecke.

Blockbauweise

    Bei dieser Holzbauweise werden massive Rundhölzer waagerecht übereinander geschichtet und bilden somit Holzaußen- oder Innenwände.

Blockbild

    Auch als Blockdiagramm bezeichnet kann dies z.B. eine perspektivisch-grafische Darstellung eines Ausschnittes der Erdoberfläche sein.

Blockdiagramm

    -->Blockbild

Blocken

    Bei Beschichtungen (auch verblocken betitelt) versteht man hierunter das mehr oder weniger starke Zusammenkleben zweier Beschichtungen (allgemein auch Oberflächen) unter Druck- und/oder Temperatur- und/oder Feuchtigkeitseinwirkung.

Blockhaus

    Hierbei sind die Außenwände als Vollblockwand mit Holzdicke von 14 cm und mehr oder als mehrschichtige Konstruktionen ausgeführt. Die Balken werden durch mehrfache Nut- und Federanordnung miteinander verbunden. Die Innenwände bestehen aus elementierten Wandtafeln oder aus Vollholz, wobei eine zusätzliche Wärmedämmung nicht erforderlich ist. Die Herstellung erfolgt aus Nadelhölzern: Fichte, Kiefer, Lärche, Tanne etc.

Blockheizkraftwerk

    -->BHKW

Blockrahmen

    Dies ist ein anschlaglos (stumpf) eingebauter Fenster- oder Türrahmen (-->Blockzarge).

Blockregen

    Im Bereich der Abwassertechnik ist dies ein Modellregen mit konstanter Regenintensität und vorgegebener Regenhäufigkeit.

Blockschloss

    Das Blockschloss ist eine elektromechanische Schalteinrichtung für Türen und dient hierbei als das Bedienungselement einer Einbruchmeldeanlage (Alarmanlage), mit welchem die Anlage ein- oder ausgeschaltet (Steuerung der Scharfschaltung) werden kann.

Blockseigerung

    -->Seigerung

Blockstein

    Mauersteine über 113 mm Höhe, Lochung senkrecht zur Lagerfläche bis maximal 15% der Fläche.

Blocksteinschüttung

    Die Verfüllung von Zementhohlblocksteinen (deren Kammern) zum Erreichen einer höheren Steinfestigkeit.

Blockstelle

    Dies ist eine Bahnanlage die eine Blockstrecke begrenzt.

Blockstrecke

    Dies ist ein, durch ein Hauptsignal abgegrenzter Gleisabschnitt im Schienenbau, der nur von einem Zug befahren werden darf, wenn er frei von Fahrzeugen ist.

Blocksystem

    Hierbei ist ein Schienennetz in Blockstrecken unterteilt, die durch Blocksignale gekennzeichnet sind, hiermit wiederum kann z.B. eine Sicherung der ungefährdeten Zugfolge erreicht werden.

Blockverband

    Bei diesem Mauerwerksverband werden Läufer- und Binderschichten im gleichmäßigen Wechsel angeordnet.

Blockzarge

    Dies ist eine Türzarge (-->Zarge) die innerhalb der Türöffnung befestigt wird. Blockzargen (auch Blockrahmen genannt) werden im Allgemeinen aus Vollholz oder beschichteten Holzwerkstoffen hergestellt. Hierbei kommt dieses Türfutter ohne die ansonsten üblichen Falz- und Zierbekleidungen aus und verdeckt mit seiner Breite die gesamte Leibungsfläche bzw. Mauerdicke. Die Anschlussausbildung von Zarge zu Wandputz wird oftmals durch schmale Deckleisten oder Putzschienen hergestellt. Als Unterschied zu einem herkömmlichen Türfutter kann u.a. die wesentlich größere Materialdicke der Blockzarge gegenüber anderen Zargen genannt werden.

Bloss-Rampe

    Im Schienenbau ist dies die Gestaltung der Anrampung der Schienen, bei Überhöhungsunterschieden in Form einer geschwungenen kubischen Parabel.

Blower Door

    Analyseverfahren zum Zustand eines Bauwerks oder Bauteils. Dient zur Überprüfung der Dichtigkeit eines Gebäudes, durch Erzeugung eines Unterdruckes und Messung des abgesaugten Luftstroms.

Blower Door Test

    Der Blower-Door-Test ist der Luftdichtigkeitstest bei Wohngebäuden. Bei verschlossenen Fenstern und Außentüren wird mit einem Ventilator bei konstantem Unterdruck (50 Pascal) Raumluft aus dem Haus geblasen. Durch die Messung des von dem Gebläse geförderten Volumenstroms bei unterschiedlichen Druckdifferenzen zwischen Innen und Außen wird die Luftwechselzahl n50 ermittelt. Die Bestimmung der Luftdichtheit von Gebäuden erfolgt nach ISO 9972. Demnach darf die Luftwechselzahl bei Gebäuden ohne Lüftungsanlagen den Kennwert 3 und bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen den Kennwert 1,5 nicht überschreiten.

Blow up

    Dies ist eine horizontale Bewegung infolge hoher Temperaturen mit plötzlicher Aufwölbung und Bruch der Betondecke.

Blume

    Dies ist ein Furnierbild in der Blattmitte bei flachgemesserten oder stay-log-gemesserten Furnieren. Bei angeschnittenen Blumen spricht man von Friese mit meist halber Blume. Allgemein wird auch der Begriff Herz verwendet.

Blumenthal

    Der deutsche Bildhauer Hermann Blumenthal (1905-1942 gefallen im Krieg) erstellte stilisierte-archaische männliche Aktfiguren.

Blumotion

    Dies ist ein System zur Dämpfung bei Schubladen und Türen von Schränken.

Blüte

    Dies ist die Sprosse einer Pflanze, welche nur ein begrenztes Wachstum hat und dessen Blätter der geschlechtlichen Fortpflanzung dienen und entsprechend aus- bzw. umgestaltet sind (Farbe, Form etc.)

Bluten

    Dies ist die Neigung von Beton- und Mörtelmischungen zum Wasserabsondern.

Blütenpflanze

    Dies ist eine hochentwickelte Sprossenpflanze, sie kennzeichnet sich durch Blüten und die Bildung von Samen.

Blütenstand

    Dies ist die Bezeichnung für die gesetzmäßige (natürlich gewachsene) Anordnung von mehreren Blüten zu einer Blütengemeinschaft.

Blutstein

BNatSchG

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