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Betrieb
Dies ist die Betitelung für jede einheitlich geleitete
Zusammenfassung von Personen und Sachmitteln zur Erbringung von Leistungen und Gütern für den Markt oder die Allgemeinheit.
Betriebsauslass
Bei einer Stauanlage handelt es sich hierbei um eine Entnahmeanlage
zur betrieblichen Nutzung des gespeicherten Wassers.
Betriebseinrichtung
Dies ist z.B. die Entlastungs- und Entnahmeanlage, die für den
Betrieb einer Stauanlage erforderlich ist (z.B. Grundablass, Hochwasserentlastungsanlage, etc.).
Betriebserfindung
Dies ist eine Erfindung, die nicht einer bestimmten Person
zugesprochen werden kann da sie meist wegen dem Stand der Technik in einem Betrieb entwickelt wurde.
Betriebsfestigkeit
Dies ist die Ermüdungsfestigkeit eines Bauteils, unter
Berücksichtigung wirklichkeitsnaher Beanspruchung und der vorgesehenen Lebensdauer.
Betriebsgeheimnis
Dies ist eine Geheimnis eines Betriebes, das auch von den
Arbeitnehmern geheim zu halten ist, z.B. technische Verfahren, Absatzgebiete, Herstellungs- oder Vertriebsarten, Baustoffrezepturen usw. ein Verrat zu Wettbewerbszwecken oder in Schädigungsabsicht
ist in jedem Fall strafbar.
Betriebshaftpflichtversicherung
Haftungsrisiken für den Bauunternehmer wie vertragliche und
gesetzliche Schadensersatzansprüche können durch den Abschluss einer solchen Versicherung abgedeckt werden.
Betriebskapital
Dies ist das zur Durchführung von Betriebszwecken erforderliche
gebundene Kapital, oft in Form von Anlagen, Forderungen, Vorräten etc.
Betriebsklima
Dies ist die Betriebsatmosphäre, also der Gesamtausdruck der
seelischen und sozialen Einstellungen bzw. Verhaltensweisen der Angehörigen eines Betriebes.
Betriebskosten
- Im Mietbereich werden Betriebskosten im Regelfall an die Mieter zur Zahlung verteilt. Im Mietrechtgesetzes werden die
Betriebskosten genau aufgezählt die vorm Mieter zu tragen sind.
- Im Handwerksbetrieb ist dies z.B. ein Teil der Gerätekosten. Hier setzen sich die Betriebskosten aus den Kosten für Betriebs- und z.B.
Schmierkosten für Wartung und Pflege von Maschinen, sowie für das Bedienungspersonal zusammen.
Betriebskrankenkassen
Dies ist der Träger einer Krankenversicherung für einen einzelnen
Betrieb, diese treten in die Position einer Ortskrankenkasse.
Betriebspunkt
Der Bertiebspunkt gibt die Werte von zugehörigem Förderstrom und
Förderhöhe bei Pumpen an. Ermittelt wird er aus dem Schnittpunkt zwischen Drosselkurve h = f (Q) und der Anlagenkennlinie h A = f (Q).
Betriebsrat
Betriebsspannung
Dies ist die, zum Betreiben eines elektrischen Gerätes, bzw. Anlage vorhandene Spannung.
Betriebsvereinbarung
Dies ist der Vertrag zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, auf Basis
der Mitbestimmung- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrates.
Betriebsversammlung
Betriebswasser
Gewerblichen, industriellen, landwirtschaftlichen oder ähnlichen
Zwecken dienendes Wasser mit unterschiedlichen Güteeigenschaften, worin auch Trinkwassereigenschaft eingeschlossen sein kann.
Betriebswirtschafts-Akademie
Kurz BWA genannt ist dies eine Lehranstalt für die wirtschaftliche
Betriebsführung zur Weiterbildung von kaufmännischen Angestellten.
Betriebswirtschaftslehre
Dies ist der Teil der Wirtschaftswissenschaft, welcher sich mit dem
wirschaftlichen Geschehen in den einzelnen Betrieben und dessen Beziehung untereinander befasst.
Betriebswissenschaft
Dies ist die Lehre der wissenschaftlichen Betriebsführung, auch Arbeitswissenschaft genannt.
Betriebszeit
Dies ist bei einer (Bau-) Maschinen die Zeit, in der selbige eine
vorgesehene Leistung ausführt, einschließlich der Zeit für zusätzliche Nutzung und Nebennutzung.
Betti
Der Satz von Betti, für 2 Lastengruppen: die Arbeit der Lastengruppe
1 auf dem Verschiebungsweg der Lastengruppe 2 ist gleich der Arbeit der Lastengruppe 2 auf dem Verschiebungsweg der Lastengruppe 1.
Bettüberbau
Dies ist ein, über dem Kopfende eines Bettes angebrachtes Schrankteil oder Bord.
Bettung
- In der Baustatik handelt es sich meist um eine elastische Bettung. Dies ist die kontinuierliche Lagerung längs eines Stabes, die
Auflagerkräfte oder -momente überträgt, welche proportional zu den Verschiebungen bzw. Verdrehungen sind und diesen jeweils entgegenwirken. Unterschieden wird in Quer-, Längs-, und Drehbettung.
- Im Eisenbahnbau besteht diese Schicht (Bettung) aus verdichtetem Schotter, welcher zur Aufnahme der über die Schwellen eingeleiteten
Fahrzeugkräfte dient.
Bettungsansatz
Dies ist ein Ansatz, der für die Erddruckbelastung getroffen wird. -->Bettung, -->Bettungsmodul
Bettungsmodul
Formelzeichen ks. Hierbei handelt es sich um eine
Kenngröße im Bereich der Geotechnik. Das Bettungsmodul dient der Beschreibung der Nachgiebigkeit einer Bodenoberfläche unter einer Flächenlast. Durch das Bettungsmodul kann das Bettungsverfahren
(Federmodell) durchgeführt werden. Wobei hier angenommen wird, dass die Setzung an jedem Punkt des Fundaments proportional zu der am Punkt vorhandenen Sohlnormalspannung ist. Die Gleichung hierzu
lautet: ks = (σo) / (s). Ks ist hierbei das Bettungsmodul in MN/m³, σo die Sohlnormalspannung in MN/m² und s die Setzung in m.
Bettungsmodulverfahren
Bettungsziffer
Dies ist das Maß für die Steifigkeit der Bettung, konstant längs des
Verschiebungsweges bei einer elastischen Bettung. Die Bettungsziffer ist definiert als Flächenlast dividiert durch die zugehörige Verschiebung (lastparallele Verschiebung).
Bettwanze
Dies ist eine ungeflügelte Hauswanze, ihr bevorzugter Aufenthaltsort
sind Ritzen von Möbel oder Verstecke unter Bildern u.s.w.
beuchen
Dies ist die Reinigung der Baumwolle, von Fetten und Holzsubstanzen
etc. durch mehrstündiges Kochen mit Alkalilösungen unter Druck.
Beugung
Dies ist die Abweichung einer geradlinigen Ausbreitung von Wellen
(Schall-, Wasser-, Lichtwellen oder auch Elektronenstrahlen etc.).
Beule
Als Beule wird ein Ausweichen, einer meist dünnen Platte oder
Schale, rechtwinklig zu ihrer Ebene durch Druckbeanspruchung in der Plattenebene bezeichnet.
Beurteilungspegel
Kurzbezeichnung: Lr. Dies ist das Maß für die
durchschnittliche Geräuschimmission während einer Beurteilungszeit T. Dieses Maß setzt sich zusammen aus dem Mittelungspegel und Zuschlägen für Impuls- und Tonhaltigkeit.
Bevatron
Bevölkerung
Dies ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der in einem
geografischen oder politischen Gebiet lebenden Menschen.
Bevölkerungsstatistik
Bewässerung
Bewegung
Dies ist die Änderung der Lage eines Körpers in Bezug auf ein als
ruhend angenommenes Koordinatensystem innerhalb einer bestimmten Zeit.
Bewegungsausgleicher
Bewegungsausgleicher dienen dazu Verbindungen und Befestigungen so
auszuführen, dass sich die Teile bei Temperaturänderungen schadlos ausdehnen, zusammenziehen oder verschieben können. Dieser Begriff wird vorwiegend im Klempnerhandwerk verwendet. Die Abstände von
Bewegungsausgleichern sind in Abhängigkeit von deren Ausführung und der Art und Anordnung der Bauteile zu wählen. Für die Abstände der Augleicher finden Sie nachfolgend die vorgegebenen Maße. Hierbei
ist zu beachten, dass für Abstände von Ecken und Festpunkten jeweils die halben Längen gelten:
- in wasserführenden Ebenen für eingeklebte Einfassungen, Winkelanschlüsse, Rinneneinhänger und Shedrinnen: 6 m.
- für Strangpress-Profile: 6 m.
- außerhalb wasserführender Ebenen für Mauerabdeckungen, Dachrandabschlüsse und innenliegende, nicht eingeklebte Dachrinnen mit Zuschnitt
über 500 mm: 8 m - Selbiges bei Stahl: 14 m.
- für Scharen von Dachdeckungen und Wandverkleidungen, sowie für innenliegende, nicht eingeklebte Dachrinnen mit Zuschnitt unter 500 mm und
Hängedachrinnen mit Zuschnitt über 500 mm: 10 m - Selbiges bei Stahl: 14 m.
- für Hängedachrinnen mit Zuschnittbreite bis 500 mm: 15 m.
Bewegungsfläche
Dies ist der Abstand, bzw. die Bewegungsfläche zwischen den
einzelnen Einrichtungen (z.B. Sanitäreinrichtungen), die zur Nutzung notwendig sind.
Bewegungsfuge
Fuge zwischen zwei Bauteilen, die Dehnungen, Setzungen und dgl.
ermöglicht, so daß keine schädlichen Spannungen an den Bauteilen auftreten können. Sie werden folgendermassen unterteilt:
- Feldbegrenzungsfugen, dies sind Dehnfugen welche große Estrich- oder Bodenbelagsflächen in begrenzte Felder trennen. Somit können
z.B. beheizte und unbeheizte Estrichflächen, welche untereinander unterschiedliche Ausdehnungen unterworfen sind, entkoppelt werden.
- Randfugen trennen die Estrichplatte von den umliegenden aufsteigenden Bauteilen und verhindern dadurch thermisch bedingte
Längenänderungsschäden und Körperschallübertragungen.
- Gebäudetrennfugen sind statisch und konstruktiv erforderliche Fugen welche Bauwerke und Gebäudekomplexe in einzelne Bewegungsabschnitte
teilen. Diese Fugen müssen in alle starren Bauteile übernommen und weitergeführt werden
- Anschlussfugen diese trennen gleichartige oder unterschiedliche Beläge und Verkleidungen.
- Scheinfugen sind nicht zu verwechseln mit Bewegungsfugen, sie dienen einzig zur Erstellung von Sollbruchstellen.
Bewegungsstudie
Der Amerikaner F.B. Gilbreth entwickelte diese Studie für die
Arbeitsrationalisierung, hierzu untersuchte er die menschliche Bewegung bei der Arbeit.
bewehrte Erde
Dies ist ein stützmauerbildender Verbundkörper, der aus Boden,
Bewehrungselementen (z.B. Kunststoff- oder Stahlstäben, Geotextilien oder Bändern) sowie einer Außenhaut (Stahlbleche oder Stahlbetonfertigteilen) besteht.
bewehrter Beton
Dies ist ein Beton, indem aus statisch oder konstruktiven
Erfordernissen planmäßig vorgespannte (Spannbeton) oder nicht vorgespannte (Stahlbeton) Stahleinlagen eingebaut wurden.
bewehrtes Mauerwerk
Dies ist ein Mauerwerk, welches in horizontaler und/oder vertikaler
Richtung mit Stabstählen oder Bewehrungselementen bewehrt ist, um die Biegezugfestigkeit zu vergrößern.
Bewehrung
- Bei Beton: Im Beton werden Bewehrungen hauptsächlich zur Übernahme der Zugkräfte, die im Bauteil aus äußeren Lasten entstehen, eingebaut.
- Bei Putzen: mineralische Putze bestehen gut bei Druck, jedoch weniger gut bei Zugbelastungen. Da bei der Trocknung von Baustoffen, je nach
Material und Trocknungszustand, unterschiedliche Schwundvorgänge auftreten, wird zur Verminderung der dabei zwangsläufig gegebenen Rißgefahr im Putz eine Bewehrung (Armierung) eingebaut. Sie
besteht aus Glasgittergewebe oder verzinktem Draht und soll im oberen Drittel des Unterputzes eingebettet sein. Siehe auch -->Armierung.
Bewehrungsbügel
Bewehrungsdarstellung
Dies ist die Regel, bzw. Übereinkunft, wie die Bewehrung
zeichnerisch, als Einzelelement und/oder im Bauteil befindlich, darzustellen ist.
Bewehrungsdraht
Dies ist ein glatter oder profilierter Betonstahl, der als Ring
hergestellt und von diesem werksmäßig zur Bewehrung weiterverarbeitet wird.
Bewehrungselement
Dies sind vorgefertigte und einbaufertige Teile, der gesamten Bewehrung.
Bewehrungsführung
Dies ist die Vorgabe, wo und wie die Bewehrung im Bauteil liegen
muss, um die ihr zugewiesenen Aufgaben im Zusammenwirken mit dem sie umschließenden Beton, optimal erfüllen zu können.
Bewehrungskorb
Bewehrungsmatten
Dies ist eine werksmäßig vorgefertigte, gitterartige Matte (Quer-
und Längsbewehrungsstäbe aus Baustahl), dient zur Bewehrung von Stahlbeton.
Bewehrungsplan
Maßstabsgetreuer Plan mit den genauen Angaben wo und wieviel
Bewehrung in den Beton eingelegt werden muß, meist im Zusammenhang mit einer Stahlliste.
Bewehrungszeichnung
Dies ist eine Zeichnung, auf der die Bauteile, ihre Bewehrung und
alle Einbauteile eindeutig dargestellt und vermaßt sind.
Beweis
Dies ist der Nachweis der Richtigkeit einer Äusserung, einer
Behauptung u.ä. Er gilt als Mittel um in einem Gerichtsverfahren das Gericht von der Wahrheit oder Unwahrheit einer Tatsache zu überzeugen.
Beweislast
Diese regelt, welche der am Prozess beteiligten Parteien einen
Beweis für die behaupteten Tatsachen im Zivilprozess erbringen muss.
Beweislastverschiebung
Dies ist der Übergang von folgendem Vorgang: bis zur Abnahme eines
Bauwerks muss der Unternehmer die ordnungsgemäße Leistung beweisen, nach Abnahme geht Beweislast für Mängel auf den Bauherrn über.
Beweismittel
Hier wird allgemein erklärt, dass durch die in der ZPO aufgeführten
Beweismittel die Prozessparteien in die Lage versetzt werden, vor Gericht den Beweis für die Richtigkeit ihrer Behauptung zu erbringen.
Beweissicherungsverfahren
Das Verfahren, welches den Istzustand einer Baumaßnahme, Ausführung
etc. feststellen soll. Hierbei wird ein Antrag an das jeweilige Amtsgericht zur Beweissicherung gestellt.
Bewerber
Dies betitelt Unternehmer, die sich bei einem Auftraggeber um die
Abgabe eines Angebots bemühen oder von diesem im Falle einer beschränkten Ausschreibung oder freihändigen Vergabe zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Man verwendet hierbei auch den Begriff
Bieter.
bewerter Norm-Trittschallpegel
Kurzbezeichnung L n,w oder auch L` n,w. Dies
ist eine Einzahlangabe zur Kennzeichnung des Trittschallverhaltens von gebrauchsfertigen Bauteilen. Z.B. ergibt sich der bewertete Norm-Trittschallpegel einer gebrauchsfertigen Decke aus dem
äquivalenten bewerteten Norm-Trittschallpegel L m,w,eq und dem Trittschallverbesserungsmaß Delta L w der verwendeten Deckenauflager nach der Beziehung: L n,w = L m,w,eq - Delta L w.
bewertes Labor-Schall-Längsdämm-Maß
Kurzbezeichnung: R L,w. Dies ist eine Einzahlangabe zur
Kennzeichnung der Luftschalldämmung von Bauteilen mit einem zugehörigen Schall-Längsdämm-Maß. Das bewerte Schall-Längsdämm-Maß beruht auf der Bestimmung des Schall-Längsdämm-Maßes mittels
Terzfilter-Analyse.
bewertes Schalldämm-Maß
Kurzbezeichnung: Rw oder R`w. Dies ist eine
Einzahlangabe zur Kennzeichnung der Luftschalldämmung von Bauteilen.
Bewitterung
Dies ist eine Materialprüfung von u.a. Beschichtungen etc. gegen
atmosphärische Einflüsse wie z.B. UV-Einwirkungen (Sonneneinstrahlung), Temperaturwechsel, Regen, Industrieatmosphäre, salzhaltige Seeluft, Kälte u.s.w.
Bezirksagent
Dies ist z.B. ein Handelsvertreter, der für ein bestimmtes Gebiet eingesetzt ist.
Bezugskurve
Die Bezugskurve dient z.B. der Festlegung von Bezugswerten der
Schalldämm-Maße R und R` und der Norm-Trittschallpegel Ln und L`n in Abhängigkeit der Frequenz. Mit der Gewinnung messtechnisch ermittelter Schallpegel an der Bezugskurve soll dem menschlichen Hörvermögen und der unterschiedlichen Wahrnehmung von Pegeln, bei verschiedenen Frequenzen, Rechnung getragen werden.
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b-Faktor
Der b-Faktor (mittlere Durchlassfaktor b), der auch "Shading coefficient" genannt wird, wird zur Berechnung der
Kühllast benötigt. Der b-Faktor ist nach VDI 2078, Ausgabe Juli 1996, das Verhältnis aus g-Wert der jeweiligen
Verglasung und dem g-Wert eines Zweischeiben-Normalglasfensters. Der g-Wert dieses Zweischeiben-Normalglasfensters wird als Konstante mit 80 % angesetzt. Bei Einfachglas beträgt die Konstante 87 %.
BFU
BGB
Abkürzung für das Bürgerliches Gesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland, regelt u.a. den Werkvertrag -
Bauvertrag
BGBl
BGB-Vertrag
Unter diesem Begriff versteht der Baujurist einen Bauvertrag, dem allein die Bestimmungen des Werkvertragsrechts
zugrunde liegen.
BGF
Abkürzung für Brutto-Grundfläche; hier wird die Grundfläche aller Grundrißebenen angegeben, diese ergibt sich aus
den äusseren Abmessungen der begrenzten Bauteile in Fußbodenhöhe.
BGH
BGK
BgVV
BHKW
Dies ist die Abkürzung für ein Blockheizkraftwerk. Mit einem solchen Heizkraftwerk kann man eine wesentlich
höhere Ausnutzung der Primärenergie errreichen. Die Generatoren werden derzeit mit Gas oder Dieselmotorantrieb angeboten.
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Bi
Abkürzung für Bismut, ein chemisches Element.
Biberschwanzziegel
Dies ist ein flacher Dachziegel oder Dachstein ohne Verfalzung; -ein flacher Preßdachziegel mit evtl. verschiedenen
Schnitten am Schwanzende diese werden jedoch meist als Segmentschnitt ausgebildet.
Bibiena
Die italienische Künstlerfamilie Galli da Bibiena war im 17. und 18. Jh. besonders auf dem Gebiet der barocken
Theaterarchitektur und –dekoration tätig.
Bibliothek
Bicottura
Bidet
Biedermeierarchitektur
Architekturstil zwischen 1815 und 1848; Biedermeier ist auch eine Stilbezeichnung der deutschen Wohnkultur,
Literatur und Malerei aus dieser Zeit, in Bezug auf das letztere ist auch Carl Spitzweg (Frühwerke) als einer der Hauptmeister zu nennen.
Bieter
Bietergemeinschaft
I.d.R. ist dies die Vorstufe einer -->Arbeitsgemeinschaft, welche erst im Falle einer Auftragserteilung gegründet wird
. Der Begriff der Bietergemeinschaft wird auch für die Betitelung einer Konstellation von Haupt- und Nebengewerbe
oder eines Konsortiums verwendet (VOB Teil A § 21 und § 25). Wobei hierbei nicht die Kooperation zwischen Haupt- und Nebenunternehmer oder einer Beihilfegemeinschaft angesprochen ist.
Bietungsbürgschaft
Diese Bürgschaft dient der Sicherung der Aufrechterhaltung des Angebots des Auftragnehmers innerhalb der
Zuschlagsfrist.Nach der Zuschlagserteilung oder auch der Aufhebung der Ausschreibung ist diese zurückzugeben und i.d.R. durch eine Vertragserfüllungsbürgschaft abzulösen.
Biforium
Dies ist ein Fenster, welches nur durch eine Säule geteilt ist.
Big Ben
Dies ist die 13,5 Tonnen schwere Glocke der Turmuhr im Londoner Parlamentsgebäude.
Biegedrillknicken
Dies ist die Bezeichnung für das Ausweichen eines Stabes rechtwinklig zu seiner Achse, aufgrund einer
Druckbeanspruchung im ganzen Querschnitt oder in Teilen davon. Hierbei treten im Allgemeinen seitliche Verschiebungen und Torsionsverdrehungen gleichzeitig auf.
Biegeform
Dies ist die Beschreibung der geometrischen Form z.B. einer Stahleinlage (Vermaßung, Biegerolldurchmesser,
Abbiegestellung etc.).
Biegeknicken
Dies ist die Bezeichnung für ein Ausweichen eines Stabes mit einer Längsdruckkraft rechtwinklig zu einer der
beiden Hauptachsen des Querschnitts, wobei keine Torsionsverdrehung auftritt.
Biegelinie
Dies ist die verformte Lage der Stabachse, in der Regel werden nur die Verformungen aus den Biegemomenten und
nicht die aus den Querkräften berücksichtigt.
Biegemoment
Dieser Begriff aus der Statik ist die Summe der angreifenden Kräfte ( deren Wirkung) mal ihrem Hebelarm, bezogen
auf einen best. Querschnitt.
Biegerollendurchmesser
Dies sind Mindestwerte der Durchmesser der Biegerollen oder -dorne, die zur Herstellung von Krümmungen der
Bewehrungen verwendet werden.
Biegeschubspannung
Biegezugspannungen in Stabquerschnitt und Stablängsrichtung, werden erzeugt, durch ein über die Stablänge
veranderlichem Biegemoment und die dabei gleichzeitig auftretende Querkraft.
Biegespannung
Biegesteifigkeit
Dies ist das Biegemoment dividiert durch Verkrümmungen der verformten Stabachse (bei elastischem
Materialverhalten).
Biegetheorie
Dies ist die übliche Theorie zur Berechnung der Spannungen und Verformungen aus dem Biegemoment und der
Querkraft, wobei Querkraftverformungen meist vernachlässigt werden. Die Biegetheorie beruht auf der Annahme, dass die Dehnungen und Normalspannungen linear über Querschnittflächen verteilt sind.
Biegetragwerk
Dies ist ein Tragwerk, welches durch, bzw. auch durch, Biegung beansprucht wird.
biegeweich
Dies ist bei flächenhaften Bauteilen (z.B. Unterdecken und Vorsatzschalen von Wänden) eine besondere
Ausführungsqualität zur Behinderung einer Luftschallübertragung.
Biegezugfestigkeit
Diese gibt die Widerstandsfähigkeit eines auf Biegung (in der Zugzone-) beanspruchten Traggliedes an.
Biegung
Dies ist z.B. die Beanspruchung eines Stabes durch ein Biegemoment und resultierend daraus eine Verkrümmung
der Stabachse. Es wird in einachsige und zweiachsige (auch doppelachsige) Stabbiegung unterschieden. Eine Biegung kann auch bei Platten und Schalen auftreten.
Biegung mit Längskraft
Diese tritt auf, wenn Zug- oder auch Druckkräfte außerhalb der Schwerlinie (z.B. eines Balkens) angreifen.
Bietergemeinschaft
Dies ist ein Zusammenschluss meherer Unternehmen zur gemeinschaftlichen Bewerbung um einen Auftrag, mit
dem Ziel, im Auftragsfall eine -->ARGE zu gründen.
Bijouterie
Bikonkav
Bikonvex
Bildflug
Dies ist die gezielte Befliegung eines Gebietes in der Absicht, die notwendigen Fotos für photogrammetrische
Vermessungen mit einer Spezialkamera aufzunehmen.
Bildnis
Auch als Porträt bezeichnet ist dies ein künstlerisches Bild eines Menschen, als Wiedergabe seiner Persönlichkeit.
Bildschnitzerei
Dies ist die Bezeichnung für die Schnitzereien von Bildwerken aus z.B. Holz, Elfenbein etc.
Bildstock
Auch Marterl genannt ist dies ein an Wegen, Kreuzungen, Bergen etc.. aufgestelltes Kreuz oder auch eine
plastische oder bildliche Darstellung eines Heiligen in einer dort angebrachten Niesche oder auf einer Säule.
Bildung von Laugen
Reagieren wasserlösliche Metalloxide mit Wasser so entstehen Metallhydroxide. Laugen oder Basen sind in
Wasser gelöste Hydroxyde, z.B. Branntkalk + Wasser = Löschkalk.
Bildung von Säuren
- sauerstoffhaltige Säuren z.B. Schwefelsäure
- sauerstofffreie Säure z.B. Salzsäure
- Hallogenwasserstoffgas und Wasser ergeben Säure, Hallogenwasserstoffgase alleine zeigen keine Säurewirkung,
erst in Verbindung mit Wasser entsteht Säure.
Bilge
Bilgenöle
Dies ist ein Gemisch aus Öl, Schmierfett- und Treibstoffresten, sowie Wasser, das in der -->Bilge anfällt.
Bill
Der Schweizer Max Bill (geb. 22.12.1908) war ein bekannter Architekt, Bildhauer und Maler.
Billiarde
Billion
Dies ist ein Zahlenwert, 1 Billion = 10 12 = 1000 Milliarden; in den USA und in Frankreich ist 1 Billion = 10 9 = 1
Milliarde.
Biluxlampe
Dies ist eine Glühlampe mit zwei getrennt schaltbaren Glühfäden wie z.B. bei einem Autoscheinwerfer.
Bimetall
Dies ist ein Metallstreifen, der aus zwei zusammengeschweissten Metallstreifen hergestellt wurde, welche
unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten besitzen.
Bimoment
Dies ist das, bei der Wölbkrafttorsion auftretende Moment der Biegemomente von Teilen eines
Stabstahquerschnittes. Das Bimoment wird auch als Wölbbimoment bezeichnet.
Bims
Bims ist vulkanisches, sehr porenreiches Material, dadurch leicht und gleichzeitig hochwärmedämmend. Bims läßt
sich leicht bearbeiten und ist auch ohne große Vorarbeiten ein guter Putzträger. Bims wird als Vollstein, Hohlblockstein, Formstein oder Platte verarbeitet.
Bimsbeton
Mauerstein oder Leichtbeton, der aus Hüttenbims und Zement (auch hochhydraulischer Kalk mit Bims) hergestellt
wird.
BImSchG
BImSchV
Bimskies
Dies ist eine schaumig aufgeblähte vulkanische Lava (-->Bimsstein). Bimskies wird u.a. als Zuschlag für
Leichtbeton, zur Herstellung von -->Bimskiesstein und für Schüttungen etc. verwendet.
Bimskiesstein
Diese Steine werden aus Bimskies und Zement (-oder Bimskies und Kalk-Zement-Traß) hergestellt, sie sind feuer-
und frostbeständig und nagelbar.
Bimsstein
Dies ist ein hellgraues, blasiges, glashartes vulkanisches Gestein welches sehr leicht ist - oft auch leichter als
Wasser. Dies ist auch die Bezeichnung eines Baustein aus porenreichem, vulkanischem Kies. Aufgrund der
grossen Porosität ergibt sich ein geringes Gewicht und eine hohe Wärmedämmung, grosse Formate ermöglichen schnelles, wirtschaftliches und einfaches Bauen.
binär
Dies ist ein Zustand, ein Zeichen, eine Informationseinheit o.ä. welches aus nur zwei Bestandteilen besteht.
Bindedraht
Dieser dünne Draht dient zur Verbindung von Bewehrungseisen, z.B. bei der Erstellung von Bewehrungskörben.
Bindefrist
Nach der VOB (§19 Teil A) ist dies der Zeitpunkt, bis zu welchem ein Bieter an sein Angebot gebunden ist.
Bindeholz
Dieses kurze Füllholz dient zur Verbindung von Einzelstäben bei Druckstäben (mehrteilige Druckstäbe).
Bindemittel
Mittel zur Bindung verschiedener Stoffe in einem Gemisch. Bindemittel sind z. B. Kalk oder Zement in Mörtel und
Beton, Leim, Kunstharz oder Öl in Anstrichen. Nachfolgend sehen Sie wann welche Bindemittel gefunden und eingesetzt wurden:
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Zeit
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Bindemittel
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Ort/Volk/Objekt/Ereignis etc..
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3000 v.Chr.
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Lehm
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Trocknung bei erhöhter Temperatur/Ziegel der Sumerer
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2000 v.Chr.
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Gips
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Herstellung bei 150-200 °C/Mörtel und Putze bei Pyramiden
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1600 v.Chr. bis 1000 v.Chr.
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Kalk
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Brennen bei 800 °C/Mörtel und Putze der Phönizier
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300 v.Chr.
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Kalk
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Doppelschaliges Mauerwerk der Griechen
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50 v.Chr. bis 200 n.Chr.
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hydraulischer Kalk
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Zusätze von Putzolanerde, gemahlener Ziegelstein und Sand/doppelschaliges Mauerwerk der Römer
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1600 n.Chr. bis 1850 n.Chr.
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hydraulischer Kalk
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Zusätze von Tuffstein und Sand
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1844
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Zement
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Erfindung der Portlandzements durch Johnson, Sinterung unter 1400 °C
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ab 1960
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Zement
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Sinterung zwischen 1400 und 1500 °C, Sand und Kiesfüllung, Armierung, Entwicklung des Stahlbetons
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Bindemittelgehalt
- Die Bindemittelmenge z.B. einer bituminösen Masse Gew.-%
- Nichtflüchtiger organischer Massenanteil des Beschichtungsstoffes, einschließlich eventueller nichtflüchtiger
Anteile an Additiven (-->Additiv).
Binder
- Das Haupttragwerk eines Daches.
- Ein Mauerziegel der im Verband quer zur Mauerlänge liegt.
- Bindemittel für z.B. Mörtel und Anstriche.
Binderschicht
U.a. ist dies eine bituminöse Schicht aus Asphaltbinder, die hinsichtlich ihrer Widerstandfähigkeit sowie ihrer
profilgrechter Lage und Ebenheit einen Übergang zwischen Tragschicht und Deckschicht zur Aufnahme hoher Schubkräfte darstellt.
Binderverband
bindiger Boden
Dies sind Böden mit mehr als 40 % Schluff- und Tonkornanteil. Diese Böden besteht aus feinen Körnern mit einem
Korndurchmesser, der kleiner ist als 0,06 mm.
Bindung
Dies ist die Kraft, die den Zusammenhalt zweier oder mehrerer Atome (auch Elemente, Baustoffe,Materialien)
bewirkt.
Binnenböschung
Binnendeich
Dies ist ein Deich, der einen Polder unterteilt, um Schäden bei einem Deichbruch zu begrenzen.
Binnendelta
Auch Trockendelta genannt ist dies eine deltaartige Aufschüttung versickernder oder verdunstender Flüsse (in
Trockengebieten).
Binnenfleet
Binnenhafen
Dies ist ein, überwiegend für Binnenschiffe bemessener, Hafen an einem Fluss oder Kanal.
Binnenschiffe
Binnentief
Dies ist ein Sammelgraben für die hinter einem Deich fließenden Binnengewässer, wird auch als Binnenfleet
bezeichnet.
Binnenwasserstrasse
Binom
Binomischer Lehrsatz
Dies ist der Lehrsatz der Darstellund der Potenz eines Binoms durch die Summe von Potenzen und Produkten.
Binse
Dies ist eine Gattung der Binsengewächse die im Allgemeinen im stehenden Wasser wächst, die Blätter der
größeren Arten werden z.B. für das Korb- und Mattenflechten verwendet.
Bioabfall
Dies ist der, im Siedlungsabfall enthaltene, biologisch abbaubarer nativ- oder derinativ-organische Abfallanteil (z.B.
organische Küchenabfälle oder Gartenabfälle etc.).
Biodämmstoff
Ökologischer Baustoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Schafwolle, Holzfasern oder Baumwolle.
Biodegradabilität
Dieser Begriff beschreibt die Eigenschaft eines Stoffes, auf natürlichem Wege abbaubar zu sein.
Biofilter
Dies ist eine Abfallreinigungsanlage, dei der der Schadstoffabbau durch Mikroorganismen erfolgt, die auf einem
festen Träger wie z.B. Kompost, Torf oder Humus angesiedelt sind.
Biogas
Als ein Nebenprodukt der Landwirtschaft fällt es bei der Vergärung in der Landwirtschaft und bei der Grünabfuhr
anfallenden Substanzen an. Nach einer entsprechenden Aufbereitung kann es zur Beheizung oder Warmwasseraufbereitung genutzt werden.
Biogeografie
Diese Teil der Georafie, der sich mit dem Leben auf der Erde, seiner Verteilung und deren Wechselwirkung
untereinander und mit der Landschaft befasst.
Biohygrothermisches Modell
Die ist ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Modell zur Beurteilung der Anfälligkeit von Konstruktionen aus
nachwachsenden Rohstoffen in Bezug auf den Schimmelpilzbefall. Bei dem biohygrothermischen Modell erfolgt die
Berechnung des Feuchtehaushaltes, bzw. der Wasserabgabe /-aufnahme, einer Spore, durch ein instationäres
biohygrothermisches Rechenverfahren. Im Verfahren kann ermittelt werden, bei welchen klimatischen Randbedingungen es zur Sporenauskeimung kommen kann, hierbei wird auf die Isoplethensysteme für die
einzelnen Substratgruppen, welche im -->Isoplethenmodell festgelegt werden, zurückgegriffen.
Biolith
Biogenes Sedimentgestein, das aus Lebewesen entstanden ist wie z.B. Muschelkalk.
biologisch abbaubar
Eigenschaften von Chemikalien, durch natürlich vorkommende Enzyme von Mikroorganismen un einfach, natürliche
Verbindungen überzugehen.
biologische Abwasserreinigung
Biologische Reinigung
Dies ist eine Bezeichnung für z.B. die Reinigung des Abwassers von organischen Substanzen durch lebende
Organismen wie z.B. Plankton, Bakterien oder auch Kleinlebewesen.
Biologische Schädlingsbekämpfung
Dies ist z.B. die Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen mit Hilfe dessen natürlicher Feinde wie z
.B. Viren oder Bakterien (krankheitseregende Mikroorganismen) oder z.B. Schlupfwespen (Parasiten) oder Beispielsweise durch Ameisen oder Vögel etc.. als natürliche Räuber.
Biomasse
Biogene Stoffe sind entweder Energiepflanzen, Ernterückstände (z.B. Stroh oder Waldreste etc.), organische
Nebenprodukte (z.B. Gülle oder Industrieholz etc.) oder organische Abfälle (z.B. Klärschlamm).
Biosphäre
Biotit
Dies ist ein Glimmer, ein dunkelbraunes bis schwarzes Mineral.
Biotop
Dies ist eine weitere Bezeichnung für einen Lebensraum wie z.B. eines Sees, er wird durch relativ einheitliche
Lebensbedingungen gekennzeichnet.
Biozide
Es handelt sich hierbei um chemische Verbindungen oder Kombinationen, die Mikroorganismen wie z.B. Bakterien,
Pilze, Hefen oder auch Algen, die für den Befall und Abbau organischer Materialien verantwortlich sind, unwirksam
machen. Dies ist auch der Oberbegriff für alle Arten von Konservierungsmittel wie z.B. bei der Film- und Lackkonservierung von Beschichtungen.
biozide Ausrüstung
Bei Beschichtungen ist hiermit zu verstehen, dass den Produkten ein Biozid (-->Biozide) zugegeben wurde.
Biozönose
Dies ist eine weitere Bezeichnung für die Lebensgemeinschaft, dies kann z.B. das Gefüge der verscheidenen Arten
von Lebewesen in einem -->Biotop sein.
Biphenyl
Birke
Das feine Holz (Laubbaum) ist zäh, ziemlich biegsam, elastisch und mässig schwindend (besitzt eine hohe Scher-,
Schlag- und Zugfestigkeit). Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen, beizen und polieren. Schwer spaltbar
Verwendungsbereich: Furnierholz, Sportgeräte, Flugzeugbau, Sperrholzfabrikation Gebeizt auch als Imitation für Nussbaum und Mahagoni.
Birnbaum-Holz
Das feine Holz ist ziemlich hart, sehr dicht und schwer spaltbar. Es lässt sich gut bearbeiten, drehen, schnitzen
und messern, gut leimen, lackieren und polieren. Verwendungsbereich : Möbel, Innenausbau, Musikinstrumente,
Reißschienen, Maßstäbe, Drechslerarbeiten und Giessereimodelle. Gedämpft und schwarz gefärbt als Ebenholzersatz.
Birnenäther
Birnstab
Dies ist ein Architekturglied mit einem birnenförmigen Querschnitt, z.B. in der Darstellung einer Rippe, Dienstes
oder eines Pfostens.
Bischofsmütze
Hier handelt es sich um ein Bauteil das z.B. im Treppenbau, anstelle von Sockelleisten, die Verbindung zwischen
Stufe und Wand herstellt (Stufensockel). Sie besitzt eine waagerechte, eine senkrechte und eine der
Treppenneigung entsprechende schräge obere Kante. Die Kanten sind durch unterschiedliche weitere kurze Kanten miteinander Verbunden so dass die Form einer Bischofsmütze entsteht.
Bischofsmützensockel
Bisquitbrand
Bit
- Abkürzung für „binary digit“, eine Maßeinheit für einen Informationsgehalt eines Einzelteilchens.
- Aufsatz für einen Akkuschrauber o.ä.
Bitterquelle
Bitterwasser
Bitumen
Natürlich vorkommende oder durch Erdöl-Aufbereitung gewonnene Masse, zähfließend bis fest, schmelzbar. Wird
im Straßenbau und zur Abdichtung von Bauteilen sowie für Dachplatten verwendet.
Bitumenanlage
Mit einer Bitumenanlage werden u.a. folgende Produkte hergestellt:
- Straßenbaubitumen (Destillatbitumen und Blasbitumen)
- Baubitumen
- Fraktion schweres Heizöl
- Fraktion leichtes Heizöl
Eine Bitumenanlage wird zuerst in der Destillationsstufe das Rohöl so zerlegt, dass ein Rückstand entsteht der
sich als Einsatzstoff in der Bitumenblasanlage eignet. Bei Rohölen mit wenig leichten Bestandteilen wird dazu nur
eine Vakuumdestillationsstufe vorgesehen. Sind jedoch mehr leichte Bestandteile enthalten, muss noch eine
atmosphärische Destillationsstufe vorgeschaltet werden. Danach wird zur Einstellung der gewünschten Bitumen
-Produkteigenschaften (Erweichungspunkt, Penetration, Duktilität etc.) der Destillationsrückstand in einem (oder
mehreren) Reaktor(en) intensiv mit Luftsauerstoff in Kontakt gebracht. Dabei werden bestimmte Bestandteile des
Einsatzstoffes bei 230 bis 270 °C oxydiert. Die Reaktionsbedingungen und insbesondere die Blaszeit bestimmen
die Qualität des Fertigproduktes. Beim Bitumenblasen handelt es sich um einen exothermen Prozess.
Bitumenanstrich
Bituminöse Abdichtung für Putzflächen aller Art im unterirdischen Bereich (erberührten Bereich) zum Schutz vor
Sicker- oder drückenden Wässern. Als Voranstrich (bituminöses Voranstrichmittel) verwendet man in der Regel
Bitumenlösungen bzw. Bitumenanstrichmittel oder Bitumenemulsionen. Bituminöse Voranstriche werden im
Allgemeinen vor jeder bituminösen Abdichtung dünnflüssig und kalt verarbeitbar auf den Mauerwerksputz oder Beton
der abzudichtenden Bauwerksteile aufgestrichen, um durch ein möglichst tiefes Eindringen in die Poren der Putz- oder Betonflächen ein festes Haften der folgenden bituminösen Abdichtung zu erreichen.
Bitumenanstrichstoffe
Diese bitumenlösung besteht aus -->Oxidationsbitumen, Hochvakuumbitumen oder auch aus Straßenbaubitumen
und sie werden hauptsächlich im Hoch- und Ingenieursbau eingesetzt oder als -->Bitumenanstrich auf Putzen.
Bitumenbahn
Diese Bahnen haben eine Trägereinlage aus z.B. Glasvlies oder Gewebe, Jutegewebe, Rohfilz etc., sie werden
entweder in Bitumentränkmasse getränkt oder zusätzlich beidseitig mit Deckschichten aus Bitumendeckmasse
versehen und mit mineralischen Stoffen bestreut. -->Bitumenbahnenarten. Rohdichte von Baustoffen -->
Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit
Bitumenbahnarten
Bitumenbahnenarten
Nachfolgend eine Auflistung der Bitumenbahnenarten. Die Kurzbezeichnungen setzten sich zusammen aus einem
Buchstaben für die verwendete Einlage (z.B. J für Jute), einer Zahl, welche das Flächengewicht (z.B. 200 für 200
g/m²) oder die Dicke der Einlage (z.B. 0,1 für Dicke von 0,1 mm) angibt sowie ggf. einer Kennzeichnung des Bahnentyps (z.B. D für Dichtungsbahn). Rohdichte von Baustoffen --> Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit
|
Bezeichnung
|
Kurzbezeichnung
|
Höchstzugkraft in N
|
Dehnung in %
|
|
längs
|
quer
|
längs
|
quer
|
|
Nackte Bitumenbahnen, Bitumendachbahnen
|
R 500 N
|
350
|
200
|
1,5
|
1,5
|
|
Bitumendachbahnen mit Rohfilzeinlage
|
R 500, R 333
|
300, 250
|
200, 150
|
2; 2
|
2; 2
|
|
Bitumendachdichtungsbahnen
|
J 300 DD, G 200 DD, PV 200 DD
|
600, 1000, 800
|
500, 1000, 800
|
2; 2; 40
|
3; 2; 40
|
|
Glasvliesbitumendachbahnen
|
V 11, V 13
|
400
|
300
|
2
|
2
|
|
Bitumendichtungsbahnen mit Metalbandeinlage
|
Cu 0,1 D, Al 0,2 D
|
500, 500
|
500, 500
|
5; 5
|
5; 5
|
|
Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Jutegewebe (4 oder 5 mm dick)
|
J 300 S4, J 300 S5
|
600, 600
|
500, 500
|
2
|
3
|
|
Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasgewebe (4 oder 5 mm dick)
|
G 200 S4, G 200 S5
|
1000, 1000
|
1000, 1000
|
2
|
2
|
|
Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasvlies (4 mm dick)
|
V 60 S4
|
400
|
300
|
2
|
2
|
|
Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Polyestervlies (5 mm dick)
|
PV 200 S5
|
800
|
800
|
40
|
40
|
|
Polymer-Bitumendachdichtungsbahn mit einer Einlage aus Jutegewebe
|
PY-J 300 DD
|
600
|
500
|
2
|
3
|
|
Polymer-Bitumendachdichtungsbahn mit einer Einlage aus Glasgewebe
|
PYE-G 200 DD
|
1000
|
1000
|
2
|
2
|
|
Polymer-Bitumendachdichtungsbahn mit einer Einlage aus Polyestervlies
|
PYE-PV 200 DD, PYP-PV 200 DD
|
800
|
800
|
40
|
40
|
|
Polymer-Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Jutegewebe
|
PYE-J 300 S4
|
600
|
500
|
2
|
3
|
|
Polymer-Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Glasgewebe
|
PYE-G 200 S4, PYE-G 200 S5, PYP-G 200 S4, PYP-G 200 S5
|
700
|
700
|
2
|
2
|
|
Polymer-Bitumenschweißbahnen mit einer Einlage aus Polyestervlies
|
PYE-PV 200 S5, PYP-PV 200 S5
|
800
|
800
|
40
|
40
|
|
Kaltselbstklebende Bitumendichtungsbahnen
|
KSK (nach DIN 18 195 Teil 2)
|
200
|
200
|
150
|
150
|
|
Zeichenerklärung
|
|
R
|
Rohfilz
|
500 = 500 g/m² 11 = 1100 g/m² 0,4 = 0,1 mm 4 = 4 mm
|
N
|
Nackte Bitumenbahn
|
|
V
|
Glasvlies
|
DD
|
Dach- und Dichtungsbahn
|
|
J
|
Jute
|
D
|
Dichtungsbahn
|
|
G
|
Glasgewebe
|
S
|
Schweißbahn
|
|
Cu
|
Kupfer
|
PY
|
Polymer Bitumen
|
|
Al
|
Aluminium
|
PYE
|
Polymermodifizierung mit thermoplastischen Elastomeren
|
|
PV
|
Polyestervlies
|
PYP
|
Polymermodifizierung mit thermoplastischen Kunststoffen
|
|
Bitumendachbahnen
Bitumendachpappe
Bitumenemulsionen
Diese stellen eine feine Dispersion eines weichen -->Destillationsbitumen in einer wässrigen Lösung dar, meist ist
der Einsatz von Emulgatoren oder stabilisatoren von Nöten, aufgeteilt werden sie in -->Anoische Emulsionen und --> Kationische Emulsionen.
Bitumenhaftkleber
Diese lösemittelhaltigen Bitumenemulsionen sind nur für das Ankleben von bituminösen Schichten auf div.
Unterlagen geeignet.
Bitumenherstellung
Bitumenkitt
Bitumenprodukte, kaltverarbeitbar
|
GISCODE
|
Bezeichnung
|
Lösemittelgehalt
|
|
BBP10
|
Bitumenemulsionen
|
|
|
BBP20
|
Bitumenmassen, aromatenarm, lösemittelhaltig
|
max. 25%
|
|
BBP30
|
Bitumenmassen, aromatenarm, lösemittelreich
|
40-70%
|
|
BBP40
|
Bitumenmassen, aromatenarm, gesundheitsschädlich, lösemittelhaltig
|
ca. 25%
|
|
BBP50
|
Bitumenmassen, aromatenarm, gesundheitsschädlich, lösemittelreich
|
40-70%
|
|
BBP60
|
Bitumenmassen, aromatenreich, gesundheitsschädlich, lösemittelhaltig
|
max. 25%
|
|
BBP70
|
Bitumenmassen, aromatenreich, gesundheitsschädlich, lösemittelreich
|
40-70%
|
|
Bitumenschweißbahnen
Diese 4-5,2 mm dicken Schweißbahnen besitzen zu den -->Dichtungsbahnen eine bereits aufgebrachte Klebefläche
, sie können durch Erhitzen der unteren Deckmasse (Bitumendeckmasse) ohne zusätzlichen Kleber verklebt werden. -->Bitumenbahnenarten.
Bitumen-Verdichtungsgerät
Dies sind Glatt-, Gummi-, Rüttelwalzen oder Rüttelbohlen.
bituminierter Splitt
Dies ist ein, mit Bitumen dünn umhülter, Splitt der noch streufähig ist.
Bituminöse Fugenvergussmassen
bituminöse Klebeabdichtung
Dies ist eine Art der druckhaltigen Dichtungen. Hierbei werden mehrere Lagen Teer und Bitumenpappen
untereinander und mit dem Bauwerk verbunden.
bituminöse Schlämme
Dies ist ein Gemisch aus korngestuften, feinkörnigen Mineralstoffen, Bitumenemulsion und Wasser und dient als
Oberflächenschutzanstrich.
bituminöse Tragschicht
Dies ist eine Tragschicht aus korngestuften Mineralstoffgemischen die aus bituminösen Bindemitteln im Heißeinbau
hergestellt wird.
bivalente Wärmepumpe
Dies ist eine Wärmepumpe die den Wärmebedarf bis zu einer bestimmten Außentemperatur allein herstellt. Wird
diese Außentemperatur unterschritten, wird ganz oder teilweise auf einen zweiten Wärmeerzeuger (i.d.R. Heizkessel) umgeschalten.
Bivalenzpunkt
Dies ist die Einsatzgrenze, bis zu der die bivalente Wärmepumpe läuft, bzw. ab der auf den zweiten
Wärmeerzeuger (i.d.R. Heizkessel) umgeschalten wird. Man nennt diesen Punkt auch Dimensionierungspunkt, da die Heizleistung der Wärmepumpe darauf abgestimmt wird.
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Bk
BKI
Blähporigkeit
Hierbei wird ,z.B. bei Leichtbetonen (Porenbetonen), durch Treibmittel oder Schaumbildner eine Porosierung
hervorgerufen, es entstehen feine Poren im Bindemittel.
Blähschiefer
Blähton
Hochwertiger Spezialton wird gemahlen und anschließend bei ca. 1.200° C gebrannt und dabei gleichzeitig gebläht.
Das Ergebnis sind annähernd runde Körner mit geschlossener Oberfläche, aber vielen eingeschlossenen Luftzellen
im Inneren, die für die gute Wärmedämmung sorgen. Wird zu Steinen weiterverarbeitet oder als Schüttung in Fußböden eingesetzt.
Blähtonbeton
Blaker
blanc fixe
Bei Beschichtungen handelt es sich hierbei um einen inerten, farbneutralen, weißen Füllstoff der zwar eine sehr
hohe Dichte aufweist (Nachteil bei Beschichtungsstoffen die nach Volumen verkauft werden), jedoch auch über eine
große Helligkeit aufweist und einem niedrigen Bindemittelbedarf benötigt. Blanc fixe ist allgemein säure- und
alkalibeständig, unlöslich in Wasser und organischen Lösemitteln, lichtecht, wetterbeständig und gering abrasiv (-->Abrasion, -->abresiver Verschleiß).
Blankdrahtheizung
Dies ist ein Heizsystem bei welchem direkt im Wasser, eines hydraulisch gesteuerten und elektronisch geregelten
Durchlauferhitzers, ein Blankdrahtheizwendel liegt. Hierbei gewährleisten die massearmen Heizwendel eine schnelle Wärmeabführung.
Blankett
Dies ist ein, ohne Preis versehenes, Leistungsverzeichnis.
Blasenbildung
Oftmals handelt es sich hierbei um die Folge einer ungenügenden Wasserdampf-Durchlässigkeit (Diffusionsfähigkeit
) einer Beschichtung, die sich, dort wo sie einen ortlich begrenzen Haftungsverlust erleidet, durch eine bedingte
Abhebung des betreffenden Films vom Untergrund in Form einer Blase zeigt in welcher sich oftmals das
kondensierte Wasser (Feuchtigkeit) befindet. Dieser Vorgang ist vor allem in Mauerwerk mit kapilar aufsteigender
Feuchtigkeit (o.a. baumängelbedingte Durchfeuchtungen) zu finden, oder auch, wenn während der Beschichtung der Untergund noch zu viel Feuchtigkeit enthalten hat.
Blasenkammer
Dies ist ein kernphysikalisches Gerät, mit welchem die Bahnen der elektronisch geladenen Teilchen sichtbar
gemacht werden können.
Blastrac-Verfahren
Bei diesem Verfahren, welches auch staubfreies Kugelstrahlen genannt wird, werden Stahlkugeln durch ein
Schleuderrad auf den Boden geschlagen und mit dem Antrieb aufgesaugt und zurückgeführt.
Blatt
- Dies ist ein spitzbogiges Element des gotischen Maßwerks.
- Bei Furnieren handelt es sich hierbei um die kleinste Furniereinheit. Meistens werden 16, 24 oder auch 32 Blätter zu einem Paket gebündelt.
Blattaluminium
Diese Metallfolie wird aus Reinaluminium hergestellt und dient als metallisches Überzugsmittel für innen und außen
.
Blattgold
Dies ist eine haardünne Metallfolie, welche zum Vergolden von Gegenständen dient.
Blattgrün
Auch als Chlorophyll bezeichnet ist dies vorwiegend der in den Blättern von Pflanzen vorhandene grüne Farbstoff.
Blattkapitell
Blattlauslöwen
Blattmetall
Eine Metallfolie die ca 1/2000 bis 1/9000 mm dünn ist, sie besteht zumeist aus Gold, Silber, Kupfer oder Zinn und
dient der Buchherstellung, für Grabinschriften, Firmenschilder, zu Verpackungszwecken oder zum Zwecke der Oberflächenveredelung.
Blattsilber
Diese Metallfolie wird aus Silber hergestellt und dient als metallisches Überzugsmittel für Innenräume.
Blattwelle
Auch als Kymation bezeichnet ist dies eine mit naturgetreu nachgebildeten Blättern verzierte Zierleiste.
Blattwerk
Dies ist der Begriff für Verzierungen mit naturgetreu nachgebildeten Blättern, oder auch die Gesamtheit der Blätter
an einem Baum.
Blau
Dies ist eine Farbempfindung welche durch eine Wellenlänge des Lichtspektrums von etwa 440 bis 490 Nanometer
hervorgerufen wird.
Blaueisenerz
Auch als Vivianit bekannt, ist dies ein indigo-türkisfarbenes Eisenerz.
Bläuepilz
Dies sind Schimmelpilze, die feuchte, nicht luftig gelagertes Schnittholz befallen und die Blaufäule verursachen.
Außer der Blaufärbung entsteht dadurch keine Wertminderung des Holzes.
Blauer Engel
Dies ist die erste und älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen.
Die Zeichengebung zeigt eine weibliche Gestalt mit ausgebreiteten Armen.
Blauer Scheibenbock
Dieser Holzschädling kann in Holzlagern erhebliche Wertminderungen bei Stämmen verursachen. Bevorzugt befällt
dieser Schädling frisch geschlagenes Laub- und Nadelholz, welches noch in der Rinde liegt.
Blauschlick
Blech
Dies ist ein Metallstück, welches in ausgewalzter Form als Tafeln, Platten, Bänder oder auch Streifen erhältlich ist.
Blechhafte
Dies sind Blechstreifen zur Fixierung von Blechfalzdeckungen auf Unterkonstruktionen, auf der der Schenkel des
Hafts befestigt wird, während der andere in die Blechverfalzung einbindet.
Blei
Metall: beständig gegen: hartes Wasser, Luft, Fluß- und Schwefelverdünnte Salzsäure; nicht beständig gegen: Salz
-und Schwefelsäuren, Laugen.
Bleichen
Dies ist die Bezeichnung für das Entfärben von Materialien durch z.B. oxidierende Einwirkungen oder reduzierten
Chemikalien, bei einer Rasenbleiche lößt z.B. der Sauerstoff das Bleichen aus.
Bleichmittel
Diese Mittel sind Stoffe, die durch Oxidation, Reduktion oder Adsorption Farbstoffe zerstören bzw. aufnehmen und
dadurch Materialien entfärben.
Bleichsoda
Die ist ein Gemisch aus Wasserglas und Soda, dieses Gemisch enthärtet z.B. das Waschwasser und bindet die
darin enthaltenen Metallspuren.
Bleifarbe
Heutzutage kaum mehr im Einsatz, da dieser Anstrich für die meisten Einsatzgebiete verboten ist (aufgrund
Gesundheitsschädlichkeit).
Bleiglanz
Dies ist ein grauglänzendes Bleierz, es hat einen ca 86,6%igen Bleigehalt.
Bleiglas
Wird auch als Bleikristall bezeichnet, es handelt sich hierbei um ein aus Kieselsäure (in Form von Quarzsand),
Pottasche und Bleioxid erschmolzenes Glas, dieses Glas hat ein hohes Lichtbrechungsvermögen.
Bleiglätte
Bleikammer
Dies ist z.B. ein mit Bleiplatten ausgestatteter Reaktionsraum einer Schwefelsäurefabrik, ist aber auch die
Betitelung für ein 1797 zerstörtes venezianisches Gefängnis welches unter einem Bleidach war.
Bleikristall
Bleimennige
Die künstliche Herstellung von Bleimennige (Bleioxid; chem. Zusammensetzung: Pb3O4 oder Pb2PBO4; antike
Betitelung: Minium für das heutige Mennige oder auch Minum Falsum) wurde mehr oder weniger zufällig bei, bzw.
nach einem Brand, von einem griechischen Arzt namens Dioskerides etwa um das Jahr 75 n.Ch. gefunden. Durch
das Brennen von Bleiweiss veränderte selbiges seine weiße Farbe in rot und wird zu Bleimennige, dem somit
künstlich hergestelltem Mennige. Das so hergestellte Bleimennige wurden im Altertum als Kosmetikartikel
(Schminke) verwendet aber auch zum Färben von Sanden oder anderen Materialien sowie als Zugabe, zur Erhöhung
der Haltbarkeit, in Wein genutzt. Das natürliche Vorkommen vom Mineral Mennige ist sehr selten. Am Stück ist
Mennige dunkelbraun, ab und an mit bläulichem oder metallischem Glanz, durch das Pulverisieren nimmt der Stoff
die bekannte, stark leuchtende, hellrote bis orange Farbe an. Mennige wird in der heutigen Zeit u.a. als aktives
Rostschutzmittel verwendet, auf Grund der Umweltschädlichkeit jedoch mit rückläufiger Tendenz. Bleimennige ist
gesundheitsschädlich, bzw. giftig, bei Aufnahme durch den Mund oder Einatmen der Stäube. Farbreste von Bleimennige werden i.d.R. als Sondermüll gewertet.
Bleiorthoblumbat
Bleirute
Bleiseifen
Dies sind Verbindungen, die Blei und bestimmte Bleiverbindungen, wie z.B. Bleiweiß und Bleimennige, mit den Fett
-, Harz- und Naphtensäuren öl- oder harzhaltiger Bindemittel bilden.
Blei-Silikat-Glas
Dies ist ein schwer schmelzbares “Bleikristall” (mind. 20% PbO-Gehalt), es besitzt eine hohe Brechkraft und dient
oft als farbige Edelsteinimitation (Straß).
Bleiverglasung
Bleiweiß
Dies ist ein weißer Farbstoff, der aus basischem Bleicarbonat hergestellt wird, er dient auch für Kitte und
Dichtungen.
Blendarkade
Dies ist ein Bogen, welcher keine Maueröffnung überbrückt sondern auf eine geschlossene Wand vorgeblendet wird.
Blendbogen
Ein an einer Wand vorgemauerter Bogen, der keine Maueröffnung umschließt.
Blende
Dies kann zum z.B. eine zur Gliederung oder Belebung dienende Vertiefung in einem Mauerwerk sein oder auch
eine Abdeckung einer Öffnung oder einer Lücke (z.B. bei einem Möbelstück o.ä.).
Blendfassade
Blendfenster
Blendrahmen
Dies sind z.B. Stahl- oder Holzrahmen in Mauerwerken an die die Fenster oder Türen beweglich angeschlossen
werden.
Blendrahmenfenster
Dies ist ein Fenster, dessen Rahmen fest mit dem Mauerwerk verbunden ist.
Blendstein
Dies ist ein Stein der zur Verkleidung von Außenflächen dient, z.B. ein Riemchenstein.
Blindboden
Blindenleitgerät
Blindfurnier
Hier handelt es sich um ein geringwertiges Furnier, welches für nicht sichtbare Flächen verwendet wird.
Blindfußboden
(auch Blindboden) Bretterlage, die als Untergrund für Parkettboden dient.
Blindholz
Dies ist das Holz, welches mit der Furnier verkleidet wird.
Blindniete
Dies ist u.a. ein Niet, der von einer Seite aus gesetzt werden kann.
Blindschacht
Im Bergbau ist dies z.B. ein Schacht der mehrere Sohlen verbindet hierbei jedoch nicht an die Tagesoberfläche
austritt oder z.B. ein in einem Mauerwerk befindlicher, nach außen unsichtbarer Schacht für z.B. eine nachträglich mögliche Kabelverlegung.
Blindstock
Dies ist ein Unterputzstock zur Vorbereitung des Mauerwerk für die Türmontage oder ein verdeckter Stock bei
Fenstern.
Blitz
- Dies ist die Bezeichnung für die elektrische Entladung zwischen Wolke und Erde oder zwischen den Wolken selbst.
- Bei Furnieren ist dies die Betitelung für einzelne, meist von Ästen ausgehende -->Riegel.
Blitzableiter
Blitzschutz
-->äußerer Blitzschutz, -->innerer Blitzschutz
Blitzschutz Ableitungen
Sind die elektrisch leitenden Verbindungen zwischen Blitzschutz Fangeinrichtungen und dem Blitzschutz Erder.
Blitzschutzanlage
Blitzschutz Fangeinrichtung
Sind die am Gebäude oder der Anlage angebrachten metallenen Bauteile, welche als Einschlagspunkte für Blitze
dienen.
Bloch
Der schweizerisch-amerikanische Physiker Felix Bloch (geb. 23.10.1905) erhielt 1952 den Nobelpreis, er arbeitete u
.a. im Gebiet der Elementarteilchen und des Ferromagnetismus.
Blockabschnitt
Blockbauweise
Bei dieser Holzbauweise werden massive Rundhölzer waagerecht übereinander geschichtet und bilden somit
Holzaußen- oder Innenwände.
Blockbild
Auch als Blockdiagramm bezeichnet kann dies z.B. eine perspektivisch-grafische Darstellung eines Ausschnittes
der Erdoberfläche sein.
Blockdiagramm
Blocken
Bei Beschichtungen (auch verblocken betitelt) versteht man hierunter das mehr oder weniger starke
Zusammenkleben zweier Beschichtungen (allgemein auch Oberflächen) unter Druck- und/oder Temperatur- und/oder Feuchtigkeitseinwirkung.
Blockhaus
Hierbei sind die Außenwände als Vollblockwand mit Holzdicke von 14 cm und mehr oder als mehrschichtige
Konstruktionen ausgeführt. Die Balken werden durch mehrfache Nut- und Federanordnung miteinander verbunden.
Die Innenwände bestehen aus elementierten Wandtafeln oder aus Vollholz, wobei eine zusätzliche
Wärmedämmung nicht erforderlich ist. Die Herstellung erfolgt aus Nadelhölzern: Fichte, Kiefer, Lärche, Tanne etc.
Blockheizkraftwerk
Blockrahmen
Blockregen
Im Bereich der Abwassertechnik ist dies ein Modellregen mit konstanter Regenintensität und vorgegebener
Regenhäufigkeit.
Blockschloss
Das Blockschloss ist eine elektromechanische Schalteinrichtung für Türen und dient hierbei als das
Bedienungselement einer Einbruchmeldeanlage (Alarmanlage), mit welchem die Anlage ein- oder ausgeschaltet (Steuerung der Scharfschaltung) werden kann.
Blockseigerung
Blockstein
Mauersteine über 113 mm Höhe, Lochung senkrecht zur Lagerfläche bis maximal 15% der Fläche.
Blocksteinschüttung
Die Verfüllung von Zementhohlblocksteinen (deren Kammern) zum Erreichen einer höheren Steinfestigkeit.
Blockstelle
Blockstrecke
Dies ist ein, durch ein Hauptsignal abgegrenzter Gleisabschnitt im Schienenbau, der nur von einem Zug befahren
werden darf, wenn er frei von Fahrzeugen ist.
Blocksystem
Hierbei ist ein Schienennetz in Blockstrecken unterteilt, die durch Blocksignale gekennzeichnet sind, hiermit
wiederum kann z.B. eine Sicherung der ungefährdeten Zugfolge erreicht werden.
Blockverband
Bei diesem Mauerwerksverband werden Läufer- und Binderschichten im gleichmäßigen Wechsel angeordnet.
Blockzarge
Dies ist eine Türzarge (-->Zarge) die innerhalb der Türöffnung befestigt wird. Blockzargen (auch Blockrahmen
genannt) werden im Allgemeinen aus Vollholz oder beschichteten Holzwerkstoffen hergestellt. Hierbei kommt
dieses Türfutter ohne die ansonsten üblichen Falz- und Zierbekleidungen aus und verdeckt mit seiner Breite die
gesamte Leibungsfläche bzw. Mauerdicke. Die Anschlussausbildung von Zarge zu Wandputz wird oftmals durch
schmale Deckleisten oder Putzschienen hergestellt. Als Unterschied zu einem herkömmlichen Türfutter kann u.a.
die wesentlich größere Materialdicke der Blockzarge gegenüber anderen Zargen genannt werden.
Bloss-Rampe
Im Schienenbau ist dies die Gestaltung der Anrampung der Schienen, bei Überhöhungsunterschieden in Form einer
geschwungenen kubischen Parabel.
Blower Door
Analyseverfahren zum Zustand eines Bauwerks oder Bauteils. Dient zur Überprüfung der Dichtigkeit eines
Gebäudes, durch Erzeugung eines Unterdruckes und Messung des abgesaugten Luftstroms.
Blower Door Test
Der Blower-Door-Test ist der Luftdichtigkeitstest bei Wohngebäuden. Bei verschlossenen Fenstern und Außentüren
wird mit einem Ventilator bei konstantem Unterdruck (50 Pascal) Raumluft aus dem Haus geblasen. Durch die
Messung des von dem Gebläse geförderten Volumenstroms bei unterschiedlichen Druckdifferenzen zwischen Innen und Außen wird die Luftwechselzahl n50 ermittelt. Die Bestimmung der Luftdichtheit von Gebäuden erfolgt nach ISO
9972. Demnach darf die Luftwechselzahl bei Gebäuden ohne Lüftungsanlagen den Kennwert 3 und bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen den Kennwert 1,5 nicht überschreiten.
Blow up
Dies ist eine horizontale Bewegung infolge hoher Temperaturen mit plötzlicher Aufwölbung und Bruch der
Betondecke.
Blume
Dies ist ein Furnierbild in der Blattmitte bei flachgemesserten oder stay-log-gemesserten Furnieren. Bei
angeschnittenen Blumen spricht man von Friese mit meist halber Blume. Allgemein wird auch der Begriff Herz verwendet.
Blumenthal
Der deutsche Bildhauer Hermann Blumenthal (1905-1942 gefallen im Krieg) erstellte stilisierte-archaische männliche
Aktfiguren.
Blumotion
Blüte
Dies ist die Sprosse einer Pflanze, welche nur ein begrenztes Wachstum hat und dessen Blätter der
geschlechtlichen Fortpflanzung dienen und entsprechend aus- bzw. umgestaltet sind (Farbe, Form etc.)
Bluten
Blütenpflanze
Dies ist eine hochentwickelte Sprossenpflanze, sie kennzeichnet sich durch Blüten und die Bildung von Samen.
Blütenstand
Dies ist die Bezeichnung für die gesetzmäßige (natürlich gewachsene) Anordnung von mehreren Blüten zu einer
Blütengemeinschaft.
Blutstein
BNatSchG
|