Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

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DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

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B2

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

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Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
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Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

BD

    Abkürzung für Banddurchgang.

BDA

    Abkürzung für Bund Deutscher Architekten.

BDB

    Abkürzung für Bund Deutscher Baumeister.

BDIA

    Abkürzung für Bund Deutscher Innenarchitekten.

BDLA

    Abkürzung für Bund Deutscher Landschaftsarchitekten.

BDVI

    Abkürzung für Bund der öffentlich bestellten Vermessungsingenieure.


[
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Be

    • Abkürzung für -->Berkelium oder für -->Beryllium.
    • Als BE Abkürzung für Beschleuniger -->Betonzusatzmittel.
    • Als BE Abkürzung für -->Bodeneinstand.

Beanspruchung

    Hierunter ist die Belastung des Materials einer tragenden Konstruktion zu verstehen. Es wird entweder statische und dynamische Beanspruchung unterschieden oder Zug-, Druck-, Biege-, Schub-, und Torsionsbeanspruchung.

Beanspruchungsgruppen von Fenstern

    Anforderungen an die Fenster sind nach Beanspruchungsgruppen definiert: Gruppe A,Gebäude bis 8 m Höhe. Gruppe B, freistehende Gebäude bis 8 m und in geschützten oder normalen Lagen bis 20 m Höhe. Gruppe C, darüber hinaus.

Beanspruchungsgruppen von Holzklebestoffe

    Die Beanspruchungsgruppen von thermoplastischen Holzklebstoffen dienen der Auszeichnung der Wasserbeständigkeit. Hierbei wird die Wasserbeständigkeit (lt. DIN EN 204 ) in aufsteigender Reihenfolge mit dem Kennzeichen D1, D2, D3 oder D4 angegeben. Früher wurden die Beständigkeitsklassen in ähnlicher Weise mit B1, B2, B3 und B4 nach DIN 68602 bezeichnet.

bebaute Fläche

    Bezeichnung für Grundstücksflächen, welche baulich überdeckt werden, hierzu zählen nicht Bauteile die nicht wesentlich überragen und konstruktive Außenwandvorsprünge.

Bebauung

    Hiermit wird die Art und der Umfang der baulichen Nutzung eines Gebietes angesprochen.

Bebauungsentwurf

    Dies ist ein städtebaulicher Plan, der die bauliche Entwicklung eines Gebietes aufzeigt, auf welcher ein -->Bebauungsplan oder ein Verfahren zur Bodenordnung ausgerichtet werden soll.

Bebauungsplan

    Dies ist das Kernstück der verbindlichen Bauleitplanung, es beinhaltet den Anschluss bzw. Erschließung eine Baugeländes. Der Bebauungsplan (auch als B-Plan betitelt) enthält nach §§ 8 BauGB, insbesondere § 10 BauGB die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die Städtebauliche Ordnung. Der Bebauungsplan darf die Gestaltungsfreiheit für die einzelnen Baumaßnahmen jedoch nur soweit einschränken, wie es der städtebaulichen Ordnung dient.

Bebauungsplanverfahren

    Dies ist das Verfahren zum -->Bebauungsplan.

Bebauungstiefe

    Die Bebauungstiefe legt die hintere -->Baugrenze oder -->Baulinie fest (§ 23 BauNVO).

Bebauungsverbot an Fernstraßen

    Das Fernstraßengesetz (FStrG § 9) schreibt vor, dass längs der Bundesfernstraßen keine Hochbauten jeglicher Art und Aufschüttungen oder Abgrabungen größeren Umfangs in einer Entfernung bis zu 40 m bei Bundesautobahnen und bis zu 20 m bei Bundesstraßen errichtet werden dürfen. Bauliche Anlagen bis 100 m von Bundesautobahnen und bis 40 m von Bundesstraßen bedürfen einer Zustimmung, bzw. Genehmigung der obersten Landesstraßenbehörde. Die Maßangaben beziehen sich auf die gemessene Entfernung vom äußersten Rand der befestigten Fahrbahn. Es handelt sich hierbei um ein absolutes Bauverbot, verstoßende Baugenehmigungen sind somit als nichtig anzusehen.

beblanken

    -->Beblankung

Beblankung

    Das Verkleiden einer tragenden Unterkonstruktion.

Becquerel

    Maßeinheit  für die Stärke der Radioaktivität; benannt nach Henri Becquerel (1852-1908), der franz. Physiker entdeckte 1896 die vom Uran ausgesandten radioaktiven Strahlen, er bekam 1903 der Nobelpreis.

Bedarf

    Dies ist der rechnerisch ermittelte Verbrauch.

Bedenken anmelden

    Laut VOB/B § 4 gilt, gegen eine nicht fachrichtig beschriebene Leistung sind Bedenken schriftlich geltend zu machen. Besteht der Auftraggeber jedoch weiter auf dieser Ausführung, sollte die Gewähr für die (dauerhafte) Funktionstüchtigkeit schriftlich begründet und abgelehnt werden. Die Anmeldung von Bedenken ist auch in nachfolgenden Punkten für den Unternehmer sofort (ohne schuldhaftes Zögern) und nach Möglichkeit vor Baubeginn schriftlich anzumelden:

    • Bedenken gegen die vorgesehene Art der Ausführung
    • Bedenken wegen der Sicherung gegen Unfallgefahren
    • Bedenken gegen die Güte der vom Auftraggeber gelieferten Stoffe oder Bauteile
    • Bedenken gegen die Leistungen anderer Unternehmer

    Im Bauhandwerk gilt, dass der Auftragnehmer als Fachmann seine Spezialkenntnisse auf dem bautechnischen Sektor nutzen muss und die ihm erkennbaren Fehlerquellen umgehend aufdecken soll, um den Auftraggeber (evtl. unmittelbar gefährdete Personen) vor Schaden zu bewahren.

Bedenkenanmeldung

    -->Bedenken anmelden

Beetbau

    Dies ist die Bezeichnung für die Aufteilung eines Acker in einzelne Beete.

Befestigungskralle

    Bei Fenstern dient die  Befestigungskralle zur Befestigung des Fensterblendrahmens am Mauerwerk.

Beglaubigung

    Bestätigung der Echtheit einer Unterschrift durch eine Amtsperson.

Behaglichkeit

    Ausgewogenes Verhältnis zwischen Raumlufttemperatur, innerer Oberflächentemperatur von Wand, Decke, Boden, der relativen Luftfeuchte und der Luftbewegung im Raum.

beheizter Raum

    Dies ist ein Raum oder ein Bereich eines Gebäudes, mit einer definierten Soll-Innenraumtemperatur während der Heizzeit.

Behelfsgerüst

    Dient nur für geringe Arbeitshöhen und kleine Instandsetzungsarbeiten.

Beherrschungsvertrag

    Dies ist ein Unternehmensvertrag bei welchem eine -->AG die Leitung ihrer Gesellschaft einem anderen Unternehmen unterstellt.

Behindertengerechtes Bauen

    -->Barrierefreies Bauen

Behinderung

    Eine Behinderung aus baurechtlicher Sicht liegt dann vor, wenn die störenden Umstände auf den Ablauf der Bautätigkeit einwirken. Die störenden Umstände können hierbei tatsächlicher oder rechtlicher Natur sein. Der Auftragnehmer hat grundsätzlich nur dann Anspruch auf Berücksichtigung der hinderten Umstände, wenn er diese dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich anzeigt (Behinderungsanzeige).

Behinderungsanzeige

    -->Behinderung

Behörden

    Dies sind großteils selbstständige Dienststellen im Vewaltungsaufbau des Staates und von öffentlichen Einrichtungen.

Behrens

    Der deutsche Architekt und Designer Peter Behrens ( 1868-1940, ursprünglich war er Maler) gestaltete u.a. mehrere Geschäfte und Fabriken und entwarf die ersten Gleisbauten in Deutschland, er gilt als der Begründer der modernen, sachlichen Industriearchitektur und des modernen Industrie-Designs und war zudem Mitbegründer des Deutschen Werkbundes. In dem von ihm geführten Architekturbüro arbeiteten einige der später populär gewordenen Architekten wie z.B. Walter Gropius oder Le Corbusier etc.

Beige

    Dies ist eine gelblichgraue, sandfarbene Naturfarbe.

Beiholz

    Als Beiholz bezeichnet man allgemein ein Stück Holz das zum Auffüttern eines anderen Holzteiles (z.B. zur Aufdopplung eines Sparrens im Dachbau  etc.) dient. Oft wird der Begriff Beiholz auch einem Stück Holz zugesprochen, welches aus unterschiedlichen Gründen (stützen, halten, füllen etc.) an oder neben einem anderen Bauteil befestigt wird.

Beil

    Dies ist ein kurzstieliges Schlagwerkzeug mit einer einseitigen Schneide.

Beimöbel

    Beimöbel sind kleinere Mäbel, welche innerhalb eines Möbelprogramms zu größeren Einheiten passen.

Beinhaus

    Dies ist das Gebäude eines Friedhofes in welchem ausgegrabene Gebeine aufbewahrt werden.

Beischlag

    Dies ist eine Terrasse mit einer Brüstung und Freitreppe an der Straßenseite eines Hauses.

Beinschwarz

    Dies ist eine Malerfarbe, welche aus feingemahlener Knochenkohle hergestellt wird.

Beistoss

    Dies ist ein seitliches Ausgleichstück, z.B. bei Einbauküchen das seitlich anpassbare Ausgleichsstück (an die Wand).

Beizen

    -->Abbeizmittel

Beizenfarbstoffe

    Dies sind Farbstoffe, welche mit Metallsalzen schwer oder unlösliche Verbindungen eingehen, z.B. Chrombeize, Metallbeize, Entwicklungsfarbe oder Nachchromierungsfarbstoffe.

Belastender Erddruck

    Dies ist ein, auf ein Bauwerk belastend wirkender Erddruck.

Belastung

    Kräfte, die auf ein Tragsystem wirken (durch Gewicht, Reibung, Wind, Massenträgheit etc.). Es kann sich hier aber auch um Temperaturveränderungen oder Auflagerverschiebungen etc. handeln.

Belastungsdreieck

    Dies ist die geometrische Vorgabe für die Ermittlung der Lasten, die für die Berechnung eines Abfang- oder Sturzträgers in Wänden über Öffnungen nur dann verwendet werden darf, wenn sich neben und oberhalb des Trägers und der Lastfläche eine Gewölbewirkung ausbilden kann und der Gewölbeschub aufgenommen werden kann.

Belastungsumordnung

    Bei symmetrischen Systemen ist dies die Zerlegung einer allgemeinen Belastung in eine rein symmetrische (bzw. spiegelgleiche) und eine rein antimetrische (bzw. spiegelgleiche und umgekehrte) Belastung.

Belastungsumordnungsverfahren

    Bei symmetrischen Systemen ist dies die Anwendung der Belastungsumordnung und der getrennten Berechnung des Lastfalls Symmetrie und des Lastfalls Antimetrie, wobei die Betrachtung einer Symmetriehälfte des Systems mit entsprechenden Lagern an der Symmetrieachse in beiden Fällen ausreichend ist.

Belastungsversuche

    Diese werden durchgeführt, um die wirklichkeitsnahe Erfassung des Verformungsverhaltens und der Tragfähigkeit von Bauwerken und Bauteilen zu ermöglichen.

Belebtschlammverfahren

    Hier handelt es sich um eine biologische Abwasserreinigung. Dieses Verfahren wird auch Belebungsverfahren genannt.

Beleg

    Dies ist eine, für jede Buchung erforderliche schriftliche Bestätigung über die Richtigkeit eines zu buchenden Vorgangs, wie z.B: Bankauszüge, Lohnlisten, Rechnungen usw.

Belegreife

    Estriche, insbesondere Calciumsulfat-Estriche dürfen erst dann mit Belägen versehen werden, wenn eine gewisse Restfeuchte unterschritten ist. Durch ein  Nichtbeachten läuft man Gefahr, Schäden an Belag und/oder Estrich entgegenzusehen, bei letzterem kann sich das auf Festigkeit und Volumenstabilität auswirken. Solche Schäden können u.a. negative Einflüsse auf die Winkel- und Ebenheitsmerkmale der Oberfläche bedeuten. Von extremer Wichtigkeit ist das Erreichen der Belegreife bei nachfolgenden, dampfdichten oder wasserdampfempfindlichen Belägen (z.B. Parkett). Hierbei kann es zu extremen Aufwölbungen des Oberbelags führen, welche Ebenheitstoleranzen der DIN 18202 und Winkeltoleranzen  der DIN 18202 bei weitem übersteigen. Estriche müssen, nach DIN 18353 und DIN 18560 gleichmäßig dick hergestellt werden, ein beispielhafter Grund hierfür ist, dass bei Dickenunterschieden auch eine unterschiedlich verteilte Restfeuchte auftritt. Restfeuchtewerte sind abhängig von dem jeweils nachfolgenden Belagsmaterial (-->Estrichrestfeuchte) und sollten immer vor Belegung mit einem CM-Gerät kontrolliert werden ( nicht mit elektrischen Feuchtenmesser).

Belegschaft

    Dies ist eine Bezeichnung für die Gesamtheit der Betriebs- oder Unternehmensangehörigen.

Belegschaftsaktie

    Dies ist eine, meist zum Vorzugspreis weitergegebene Aktie einer Gesellschaft, für Belegschaftsmitglieder.

Belegt

    Bei Möbeln wird dieser Begriff verwendet, wenn eine aufgeleimte Kunstharzplatte vorliegt, deren Dicke meist bei ca. 0,8 mm liegt.

Beleihungsgrenze

    Dies ist die Grenze, bei welcher bei Realkreditgeschäfte Wertpapiere und Grundstücke beliehen werden.

Beleihungsunterlagen

    Unterlagen zur Absicherung eines Baudarlehens wird von Kreditgebern, Banken, Bausparkassen gefordert, dies sind z.B. Grundbuchauszug, Grundsteuerbescheid, Einheitswertbescheid, Bauabnahmebescheid, Bild des Gebäudes, Bauplan etc.

Beleihungswert

    Ist der Wert, der zum beschaffen von Kapital festgelegt wird,  er liegt immer unter dem Verkehrswert und wird gleichzeitig mit dem Hypothekenwert gleich gesetzt.

Beletage

    Veraltetes Wort für das erste Stockwerk.

Beleuchtungsbrücke

    Dieser fotometrische Begriff ist der Quotient aus dem Lichtstrom und der von ihm beleuchteten Oberfläche.

Beleuchtungsstärke

    Dies ist die Lichtstromdichte auf der beleuchteten Fläche; Einheit: Lux (Lumen pro Quadratmeter); 1lx = 1 lm * m-2.

Belichtungsmesser

    Dies ist ein Hilfsgerät , welches die richtige Belichtungszeit bei Fotografien anzeigt.

Belichtungswert

    Früher auch Lichtwert genannt, ist dies die Lichtintentisität durch die ein Film mit einer bestimmten Lichtempfindlichkeit belichtet wird.

Bèlidor

    Bernard Forest de Bèlidor gibt als technischer Offizier der französischen Armee 1729 ein Handbuch mit dem Titel “La science des ingènieurs” heraus, in dem unter anderem auch die Mörtelherstellung aus unterschiedlichen Kalksteinarten, die Anwendung verschiedener hydraulischer Zusatzstoffe sowie die Fertigung von Gußgewölben aus hydraulischem Kalk beschrieben wird.

Belling

    Der deutsche Bildhauer Rudolf Belling (1886-1972) erstellte bekannte Holz- und Metallplastiken.

Bellini

    Der italienische Maler Gentile Bellini (1429-1507) war der Vater und Lehrer des italienischen Maler Giovanni Bellini (1430-1516) welcher die venezianische Hochrenaissancemalerei gründete, Giovanni war der spätere Lehrer Giorgiones und Tizians.

Bellmer

    Hans Bellmer (geb. 1902) war ein deutscher Zeichner,Grafiker und Maler.

belüftete Luftschicht

    Dies ist eine Luftschicht, die zum Zwecke der Feuchteabfuhr mit der Umgebung in Verbindung steht. Um eine ausreichende Belüftung zu erreichen müssen die, je nach Konstruktion bzw. System, vorgeschriebenen Abmessungen eingehalten werden. Weitere Bezeichnungen sind u.a. Hinterlüftung oder Belüftungsschicht etc.

Belustigungsgeschäfte

    -->Schaustellergeschäfte

Belvedere

    Pavillionartige Bauten meist in Gartenanlagen des 18 Jahrhunderts oder auch das Barockschloß des Prinzen Eugen in Wien.

Bema

    Erhöhtes Presbyterium im Chor der frühchristlichen Basilika.

Bemessung

    Dies ist u.a. die Berechnung von Tragwerken zur notwendigen Abmessung der Bauteile.

Bemessungswert

    Dies ist ein Zahlenwert, der als Ausgangswert zur -->Bemessung verwendet werden darf oder muß.

Benchmarketing

    Möglichkeit der Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit. Hier wird das eigene Unternehmen oder nur gestimmte Bereiche mit dem Brachendurchschnitt, sowie den bestimmten Branche verglichen. Es wird geprüft, in welchen Teilen der Mitbewerber besser ist als das eigene Untenehmen und dann nach Möglichkeiten gesucht, diese selbst auszuführen.

Benetzungsprobe

    -->Untergrundprüfung

Bentonit

    Dies ist ein plastischer, stark quellfähiger Ton. Er ist entstanden durch die Verwitterung von Basalt- und Rhyolithtuffen und enthält vorwiegend Minerale der Monmorib-Gruppe (vor allem Montmorillonit). Dieser Ton wird u.a. bei der Herstellung von Bohrpfählen, Schlitzwänden oder auch beim Schildvortrieb im Tunnelbau, als thixotrope Stützflüssigkeit eingesetzt.

Benutzerkategorien für Türdrücker und Türknäufe

    Hier werden folgende Klassen unterschieden:

    • Klasse 1: Zum Einsatz an Türen mit mittlerer Benutzerhäufigkeit durch Personen, die zu großer Sorgfalt motiviert sind und von denen ein geringes Risiko falscher Anwendung ausgeht (z.B. Innentüren von Wohnungen). Die Verdrehbarkeit des Vierkantstiftes liegt hier bei M = 20 Nm, die Zugbeanspruchung bei der montierten Garnitur bei F = 300 N, das freie Spiel in der Ruhestellung der montierten Garnitur bei 10 mm und die freie Winkelbewegung bei 10 mm.
    • Klasse 2: Zum Einsatz an Türen mit mittlerer Benutzerhäufigkeit durch Personen, die zur Sorgfalt motiviert sind, wobei jedoch ein gewisses Risiko falscher Anwendung besteht (z.B. Innentüren in Bürogebäuden). Die Verdrehbarkeit des Vierkantstiftes liegt hier bei M = 30 Nm, die Zugbeanspruchung bei der montierten Garnitur bei F = 500 N, das freie Spiel in der Ruhestellung der montierten Garnitur bei 10 mm und die freie Winkelbewegung bei 10 mm.
    • Klasse 3: Zum Einsatz an Türen mit häufiger Benutzung durch Publikum oder andere Personen mit geringer Motivation zur Sorgfalt und bei denen ein hohes Risiko falscher Anwendung besteht (z.B. Türen in Bürogebäuden mit Publikumsverkehr). Die Verdrehbarkeit des Vierkantstiftes liegt hier bei M = 40 Nm, die Zugbeanspruchung bei der montierten Garnitur bei F = 800 N, das freie Spiel in der Ruhestellung der montierten Garnitur bei 6 mm und die freie Winkelbewegung bei 5 mm.
    • Klasse 4: Zum Einsatz an Türen, die häufig Gewaltanwendungen oder Sachbeschädigungen ausgesetzt aind (z.B. Türen in Kasernen, öffentlichen Toiletten, Sportstadien). Die Verdrehbarkeit des Vierkantstiftes liegt hier bei M = 60 Nm, die Zugbeanspruchung bei der montierten Garnitur bei F = 1000 N, das freie Spiel in der Ruhestellung der montierten Garnitur bei 6 mm und die freie Winkelbewegung bei 5 mm.

Benützungsbewilligungsbescheid

    Dies betitelt ist die Schlussabnahme der Aufsichtsbehörde.

Benzin

    Dies sind Bestandteile des Erdöls (die bis ca. 200°C siedenden Bestandteile), Kohlenwasserstoffe mit einer nicht einheitlichen Zusammensetzung.

Benzinabscheider

    Dieser Abscheider trennt das, durch Bezin verunreinigte Regen- und Schmutzwasser.

Benzoe

    Dies ist ein Gummiharz der in Thailand und Sumatra beheimateten Art der Gattung Styracacea.

Benzoesäure

    Dies ist die einfachste aromatische Carbonsäure, welche in Deutschland als Konservierungsmittel zugelassen ist.

Benzol

    Der einfachste aromatische Kohlenwasserstoff, Bestandteil von Lacken, Klebstoffen, Lösungsmittel und Benzin.

Benzpyren

    Dieser aromatische Kohlenwasserstoff ist in Steinkohleteer enthalten.

Beobachtungsrohr

    Dies ist u.a. eine Anlage zur Ermittlung hydologischer Werte des Grundwassers (z.B. Grundwasserstand, Grundwasserbeschaffenheit etc.).

Beplankung

    Dies ist die Bezeichnung für eine Verkleidung einer Konstruktion mit Holzplatten, Vollholz etc.

Berapp

    Andere Bezeichnung für einen Rauhputz.

Berechnungsregen

    Dies ist ein, aus langjährig gemessenen Regendaten ermittelter und durch das jeweilige Wasserwirtschaftsamt festgesetzter Wert, welcher u.a. als Bemessungsgrundlage für Kanalisationen dient. -->Berechnungsregenspende

Berechnungsregenspende

    Dies ist ein, nach Regendauer (D) und Jährlichkeit (T), definiertes Regenereignis, welches durch eine statistische Erhebung ermittelt wird. Diese Daten können bei beim jeweiligen Wasserwirtschaftsamt oder auch bei einigen Wetterdiensten abgefragt werden.

Bereitschaftsstromverbrauch

    Dies ist der Energieverbrauch, angegeben in kWh pro 24 Std., welcher angibt wieviel Energie benötigt wird, um den Inhalt eines Warmwasserspeichers, in einem Zeitraum von 24 Std., auf einer Wassertemperatur von 65 °C bei einer Raumtemperatur von 20 °C, ohne Wasserentnahme, zu halten. Der Bereitschaftsstromverbrauch ist ein Maß für die energiesparende Bauweise eines Warmwasserbereiters.

Bereitstellungsgemisch

    Dies ist z.B. eine Mischung aller oder eines Teils der Ausgangsstoffe für Spritzbeton, das für die Förderung bereitgestellt wird.

Bereitstellungsplan in der Bauablaufsplanung

    Hier werden in Abhängigkeit des Bauablaufplans die Kapazitäten für die Bauausführung angezeigt, d.h. er gibt an, welche Menge zu welchem Zeitpunkt benötigt wird.

Bereitstellungszinsen

    Bankzinsen für die vorzeitige Bereitstellung eines Darlehens zwischen Darlehenszusage und Auszahlung.

Bergakademie

    Dies ist die veraltete Bezeichnung für eine Hochschule die zur Ausbildung von Diplomingenieuren des Bergbau- und Hüttenwesen dient.

Bergbahn

    Dies ist ein Transportmittel, welches zur Beförderung von Personen und Lasten auf größeren Steigungen dient.

Bergbau

    Dies ist der Begriff für das Aufsuchen und Gewinnen mineralischer Rohstoffe, inbegriffen ist hierbei auch die Aufbereitung dieser Rohstoffe.

Bergbehörde

    Dies ist die mit der Bergaufsicht betraute staatliche Einrichtung.

Berge

    Dies ist ein Gestein ohne nutzbare Mineralien.

Bergeisen

    Dies ist der spitze, keilförmige Hammer des Bergmanns.

Bergfried

    Dies ist der Hauptturm einer mittelalterlichen Burg.

Bergingenieur

    Dies ist der akademische Beruf des Bergbaus, dieser Ingenieur hat im allgemeinen die Aufgabe der technischen Leitung der Bergbauarbeiten, er hat ebenso die Verantwortung über die Grubensicherung und den Arbeitsschutz.

Bergius

    Der deutsche Chemiker Friedrich Bergius (1884-1949) erfand das Bergius-Verfahren und ein Verfahren zur Holzverzuckerung, er erhielt 1931 den Nobelpreis.

Bergius-Verfahren

    Dies ist ein von F. Bergius erfundenes Verfahren zur synthetischen Gewinnung von Benzin.

Bergkristall

    Dies ist ein farbloser, durchsichtiger Kristall.

Bergmann

    Dies ist ein Ausbildungsberuf für Kohle-, Erz- oder Salzbergbauer, es muss eine dreijährige Ausbildung mit einer abschließenden Knappenprüfung abgelegt werden.

Bergmann

    Der deutsche Elektrotechniker Siegmund Bergmann (1851-1927) erfand das Bergmann-Rohr, ein Isolierrohr für elektrische Leitungen.

Bergpolizei

    Auch Bergaufsicht genannt ist dies die von den Bergbehörden wahrgenommene Überwachung der staatlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen im Bergbau.

Bergrecht

    Diese Regelung regelt die Rechtsverhältnisse im Bergbau.

Bergregal

    Ursprünglich war dies das vom deutschen König beanspruchte Recht zum Abbau von Bodenschätzen, heute ist dies die Berghoheit des Staates.

Bergrutsch

    Dies ist die Bezeichnung für das Abgleiten größerer Gesteins- und Erdmassen.

Bergwasser

    Dies ist der Oberbegriff für alle Formen des Vorkommens von Wasser im Tunnel-, Stollen-, und Felsbau unter Tage.

Bergwerk

    Dies ist ein Bergbaubetrieb, er wird auch als Zeche oder Grube betitelt.

Bering

    Dies ist die Ringmauer einer mittelalterlichen Burg.

Berkelium

    Dies ist ein chemisches Element (Transuran), es wurde 1949 entdeckt.

Berliner Blau

    Dies ist eine lichtechte Malerfarbe aus einer Eisensalzlösung und gelben Blutlaugensalz.

Berliner Verbau

    -->Trägerbohlwand

Berme

    Bezeichnung für eine horizontale und abgetreppte Böschung.

Bernini

    Der italienische Bildhauer und Architekt Giovanni Lorenzo Bernini (1598-1680) erschuf die Kolonnaden auf dem Petersplatz in Rom von 1657 bis 1667 er war der Meister der römischen Barockkunst.

Bernoullische Hypothese

    Dies ist die Annahme, dass der Querschnitt eines Stabes bei der Stabverformung eben bleibt. Eine solche Annahme kann für eine Längskraft, ein Biegemoment, eine Querkraft und ein Torsionsmoment (mit bestimmten Voraussetzungen) getroffen werden.

Bernstein

    Auch Brennstein genannt ist dies ein fossiles Harz von ausgestorbenen Nadelbäumen.

Berufsausbildungsvertrag

    Partner zur Begründung eines Berufsausbild