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BD
BDA
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Be
- Abkürzung für -->Berkelium oder für -->Beryllium.
- Als BE Abkürzung für Beschleuniger -->Betonzusatzmittel.
- Als BE Abkürzung für -->Bodeneinstand.
Beanspruchung
Hierunter ist die Belastung des Materials einer tragenden
Konstruktion zu verstehen. Es wird entweder statische und dynamische Beanspruchung unterschieden oder Zug-, Druck-, Biege-, Schub-, und Torsionsbeanspruchung.
Beanspruchungsgruppen von Fenstern
Anforderungen an die Fenster sind nach Beanspruchungsgruppen
definiert: Gruppe A,Gebäude bis 8 m Höhe. Gruppe B, freistehende Gebäude bis 8 m und in geschützten oder normalen Lagen bis 20 m Höhe. Gruppe C, darüber hinaus.
Beanspruchungsgruppen von Holzklebestoffe
Die Beanspruchungsgruppen von thermoplastischen Holzklebstoffen
dienen der Auszeichnung der Wasserbeständigkeit. Hierbei wird die Wasserbeständigkeit (lt. DIN EN 204 ) in aufsteigender Reihenfolge mit dem Kennzeichen D1, D2, D3 oder D4 angegeben. Früher wurden
die Beständigkeitsklassen in ähnlicher Weise mit B1, B2, B3 und B4 nach DIN 68602 bezeichnet.
bebaute Fläche
Bezeichnung für Grundstücksflächen, welche baulich überdeckt werden,
hierzu zählen nicht Bauteile die nicht wesentlich überragen und konstruktive Außenwandvorsprünge.
Bebauung
Bebauungsentwurf
Dies ist ein städtebaulicher Plan, der die bauliche Entwicklung
eines Gebietes aufzeigt, auf welcher ein -->Bebauungsplan oder ein Verfahren zur Bodenordnung ausgerichtet werden soll.
Bebauungsplan
Dies ist das Kernstück der verbindlichen Bauleitplanung, es
beinhaltet den Anschluss bzw. Erschließung eine Baugeländes. Der Bebauungsplan (auch als B-Plan betitelt) enthält nach §§ 8 BauGB, insbesondere § 10 BauGB die rechtsverbindlichen Festsetzungen für
die Städtebauliche Ordnung. Der Bebauungsplan darf die Gestaltungsfreiheit für die einzelnen Baumaßnahmen jedoch nur soweit einschränken, wie es der städtebaulichen Ordnung dient.
Bebauungsplanverfahren
Bebauungstiefe
Bebauungsverbot an Fernstraßen
Das Fernstraßengesetz (FStrG § 9) schreibt vor, dass längs der
Bundesfernstraßen keine Hochbauten jeglicher Art und Aufschüttungen oder Abgrabungen größeren Umfangs in einer Entfernung bis zu 40 m bei Bundesautobahnen und bis zu 20 m bei Bundesstraßen errichtet
werden dürfen. Bauliche Anlagen bis 100 m von Bundesautobahnen und bis 40 m von Bundesstraßen bedürfen einer Zustimmung, bzw. Genehmigung der obersten Landesstraßenbehörde. Die Maßangaben beziehen
sich auf die gemessene Entfernung vom äußersten Rand der befestigten Fahrbahn. Es handelt sich hierbei um ein absolutes Bauverbot, verstoßende Baugenehmigungen sind somit als nichtig anzusehen.
beblanken
Beblankung
Becquerel
Maßeinheit für die Stärke der Radioaktivität; benannt nach
Henri Becquerel (1852-1908), der franz. Physiker entdeckte 1896 die vom Uran ausgesandten radioaktiven Strahlen, er bekam 1903 der Nobelpreis.
Bedarf
Bedenken anmelden
Laut VOB/B § 4 gilt, gegen eine nicht fachrichtig beschriebene
Leistung sind Bedenken schriftlich geltend zu machen. Besteht der Auftraggeber jedoch weiter auf dieser Ausführung, sollte die Gewähr für die (dauerhafte) Funktionstüchtigkeit schriftlich begründet
und abgelehnt werden. Die Anmeldung von Bedenken ist auch in nachfolgenden Punkten für den Unternehmer sofort (ohne schuldhaftes Zögern) und nach Möglichkeit vor Baubeginn schriftlich anzumelden:
- Bedenken gegen die vorgesehene Art der Ausführung
- Bedenken wegen der Sicherung gegen Unfallgefahren
- Bedenken gegen die Güte der vom Auftraggeber gelieferten Stoffe oder Bauteile
- Bedenken gegen die Leistungen anderer Unternehmer
Im Bauhandwerk gilt, dass der Auftragnehmer als Fachmann seine
Spezialkenntnisse auf dem bautechnischen Sektor nutzen muss und die ihm erkennbaren Fehlerquellen umgehend aufdecken soll, um den Auftraggeber (evtl. unmittelbar gefährdete Personen) vor Schaden zu
bewahren.
Bedenkenanmeldung
Beetbau
Befestigungskralle
Beglaubigung
Behaglichkeit
Ausgewogenes Verhältnis zwischen Raumlufttemperatur, innerer
Oberflächentemperatur von Wand, Decke, Boden, der relativen Luftfeuchte und der Luftbewegung im Raum.
beheizter Raum
Dies ist ein Raum oder ein Bereich eines Gebäudes, mit einer
definierten Soll-Innenraumtemperatur während der Heizzeit.
Behelfsgerüst
Beherrschungsvertrag
Dies ist ein Unternehmensvertrag bei welchem eine -->AG die
Leitung ihrer Gesellschaft einem anderen Unternehmen unterstellt.
Behindertengerechtes Bauen
Behinderung
Eine Behinderung aus baurechtlicher Sicht liegt dann vor, wenn die
störenden Umstände auf den Ablauf der Bautätigkeit einwirken. Die störenden Umstände können hierbei tatsächlicher oder rechtlicher Natur sein. Der Auftragnehmer hat grundsätzlich nur dann Anspruch
auf Berücksichtigung der hinderten Umstände, wenn er diese dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich anzeigt (Behinderungsanzeige).
Behinderungsanzeige
Behörden
Dies sind großteils selbstständige Dienststellen im Vewaltungsaufbau
des Staates und von öffentlichen Einrichtungen.
Behrens
Der deutsche Architekt und Designer Peter Behrens ( 1868-1940,
ursprünglich war er Maler) gestaltete u.a. mehrere Geschäfte und Fabriken und entwarf die ersten Gleisbauten in Deutschland, er gilt als der Begründer der modernen, sachlichen Industriearchitektur
und des modernen Industrie-Designs und war zudem Mitbegründer des Deutschen Werkbundes. In dem von ihm geführten Architekturbüro arbeiteten einige der später populär gewordenen Architekten wie z.B.
Walter Gropius oder Le Corbusier etc.
Beige
Dies ist eine gelblichgraue, sandfarbene Naturfarbe.
Beiholz
Als Beiholz bezeichnet man allgemein ein Stück Holz das zum
Auffüttern eines anderen Holzteiles (z.B. zur Aufdopplung eines Sparrens im Dachbau etc.) dient. Oft wird der Begriff Beiholz auch einem Stück Holz zugesprochen, welches aus unterschiedlichen
Gründen (stützen, halten, füllen etc.) an oder neben einem anderen Bauteil befestigt wird.
Beil
Beimöbel
Beimöbel sind kleinere Mäbel, welche innerhalb eines Möbelprogramms zu größeren Einheiten passen.
Beinhaus
Beischlag
Beinschwarz
Dies ist eine Malerfarbe, welche aus feingemahlener Knochenkohle hergestellt wird.
Beistoss
Dies ist ein seitliches Ausgleichstück, z.B. bei Einbauküchen das
seitlich anpassbare Ausgleichsstück (an die Wand).
Beizen
Beizenfarbstoffe
Dies sind Farbstoffe, welche mit Metallsalzen schwer oder unlösliche
Verbindungen eingehen, z.B. Chrombeize, Metallbeize, Entwicklungsfarbe oder Nachchromierungsfarbstoffe.
Belastender Erddruck
Dies ist ein, auf ein Bauwerk belastend wirkender Erddruck.
Belastung
Kräfte, die auf ein Tragsystem wirken (durch Gewicht, Reibung, Wind,
Massenträgheit etc.). Es kann sich hier aber auch um Temperaturveränderungen oder Auflagerverschiebungen etc. handeln.
Belastungsdreieck
Dies ist die geometrische Vorgabe für die Ermittlung der Lasten, die
für die Berechnung eines Abfang- oder Sturzträgers in Wänden über Öffnungen nur dann verwendet werden darf, wenn sich neben und oberhalb des Trägers und der Lastfläche eine Gewölbewirkung ausbilden
kann und der Gewölbeschub aufgenommen werden kann.
Belastungsumordnung
Bei symmetrischen Systemen ist dies die Zerlegung einer allgemeinen
Belastung in eine rein symmetrische (bzw. spiegelgleiche) und eine rein antimetrische (bzw. spiegelgleiche und umgekehrte) Belastung.
Belastungsumordnungsverfahren
Bei symmetrischen Systemen ist dies die Anwendung der
Belastungsumordnung und der getrennten Berechnung des Lastfalls Symmetrie und des Lastfalls Antimetrie, wobei die Betrachtung einer Symmetriehälfte des Systems mit entsprechenden Lagern an der
Symmetrieachse in beiden Fällen ausreichend ist.
Belastungsversuche
Diese werden durchgeführt, um die wirklichkeitsnahe Erfassung des
Verformungsverhaltens und der Tragfähigkeit von Bauwerken und Bauteilen zu ermöglichen.
Belebtschlammverfahren
Hier handelt es sich um eine biologische Abwasserreinigung. Dieses
Verfahren wird auch Belebungsverfahren genannt.
Beleg
Dies ist eine, für jede Buchung erforderliche schriftliche
Bestätigung über die Richtigkeit eines zu buchenden Vorgangs, wie z.B: Bankauszüge, Lohnlisten, Rechnungen usw.
Belegreife
Estriche dürfen erst dann mit Belägen versehen werden, wenn eine
gewisse Restfeuchte unterschritten ist, dieser Zustand wird dann als Belegsreif bezeichnet. Restfeuchtewerte sind abhängig von dem jeweils nachfolgenden Belagsmaterial und sollten immer vor Belegung
mit einem CM-Gerät kontrolliert werden.
Belegschaft
Belegschaftsaktie
Dies ist eine, meist zum Vorzugspreis weitergegebene Aktie einer Gesellschaft, für Belegschaftsmitglieder.
Belegt
Bei Möbeln wird dieser Begriff verwendet, wenn eine aufgeleimte
Kunstharzplatte vorliegt, deren Dicke meist bei ca. 0,8 mm liegt.
Beleihungsgrenze
Dies ist die Grenze, bei welcher bei Realkreditgeschäfte Wertpapiere und Grundstücke beliehen werden.
Beleihungsunterlagen
Unterlagen zur Absicherung eines Baudarlehens wird von Kreditgebern,
Banken, Bausparkassen gefordert, dies sind z.B. Grundbuchauszug, Grundsteuerbescheid, Einheitswertbescheid, Bauabnahmebescheid, Bild des Gebäudes, Bauplan etc.
Beleihungswert
Ist der Wert, der zum beschaffen von Kapital festgelegt wird,
er liegt immer unter dem Verkehrswert und wird gleichzeitig mit dem Hypothekenwert gleich gesetzt.
Beletage
Beleuchtungsbrücke
Dieser fotometrische Begriff ist der Quotient aus dem Lichtstrom und der von ihm beleuchteten Oberfläche.
Beleuchtungsstärke
Dies ist die Lichtstromdichte auf der beleuchteten Fläche; Einheit: Lux (Lumen pro Quadratmeter); 1lx = 1 lm * m-2.
Belichtungsmesser
Dies ist ein Hilfsgerät , welches die richtige Belichtungszeit bei Fotografien anzeigt.
Belichtungswert
Früher auch Lichtwert genannt, ist dies die Lichtintentisität durch
die ein Film mit einer bestimmten Lichtempfindlichkeit belichtet wird.
Bèlidor
Bernard Forest de Bèlidor gibt als technischer Offizier der
französischen Armee 1729 ein Handbuch mit dem Titel “La science des ingènieurs” heraus, in dem unter anderem auch die Mörtelherstellung aus unterschiedlichen Kalksteinarten, die Anwendung
verschiedener hydraulischer Zusatzstoffe sowie die Fertigung von Gußgewölben aus hydraulischem Kalk beschrieben wird.
Belling
Bellini
Der italienische Maler Gentile Bellini (1429-1507) war der Vater und
Lehrer des italienischen Maler Giovanni Bellini (1430-1516) welcher die venezianische Hochrenaissancemalerei gründete, Giovanni war der spätere Lehrer Giorgiones und Tizians.
Bellmer
Hans Bellmer (geb. 1902) war ein deutscher Zeichner,Grafiker und Maler.
belüftete Luftschicht
Dies ist eine Luftschicht, die zum Zwecke der Feuchteabfuhr mit der
Umgebung in Verbindung steht. Um eine ausreichende Belüftung zu erreichen müssen die, je nach Konstruktion bzw. System, vorgeschriebenen Abmessungen eingehalten werden. Weitere Bezeichnungen sind
u.a. Hinterlüftung oder Belüftungsschicht etc.
Belustigungsgeschäfte
Belvedere
Pavillionartige Bauten meist in Gartenanlagen des 18 Jahrhunderts
oder auch das Barockschloß des Prinzen Eugen in Wien.
Bema
Bemessung
Bemessungswert
- Allgemein: Dies ist ein Zahlenwert, der als Ausgangswert zur -->Bemessung verwendet werden darf oder muß.
- Im Zusammenhang mit Wärmeschutz: Der Bemessungswert (früher: Rechenwert) ist der Wert einer wärmeschutztechnischen Eigenschaft eines
Baustoffes oder -produktes, die in Gebäuden als typisches Verhalten des Stoffes oder Produktes angesehen werden kann. Zwischen Messwert („Produktion“) und Bemessungswert („Anwendung“) steht
entsprechend europäischer Normung noch der Nennwert („Inverkehrbringung“). Der Nennwert ist die Produktkennzeichnung zur Inverkehrbringung innerhalb der EU. Er wird direkt mittels statistischer
Methoden aus den in der Produktion genommenen Messwerten bestimmt. Mit diesem Wert dürfen jedoch keine wärmetechnischen Berechnungen durchgeführt werden. Berechnungen erfolgen mit dem Bemessungswert.
Der Bemessungswert wird national aus dem Nennwert, welcher Feuchte-, Temperatur- und Alterungsbeiwerte einfließen lässt, ermittelt.
Benchmarketing
Möglichkeit der Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit. Hier
wird das eigene Unternehmen oder nur gestimmte Bereiche mit dem Brachendurchschnitt, sowie den bestimmten Branche verglichen. Es wird geprüft, in welchen Teilen der Mitbewerber besser ist als das
eigene Untenehmen und dann nach Möglichkeiten gesucht, diese selbst auszuführen.
Benetzungsprobe
Bentonit
Dies ist ein plastischer, stark quellfähiger Ton. Er ist entstanden
durch die Verwitterung von Basalt- und Rhyolithtuffen und enthält vorwiegend Minerale der Monmorib-Gruppe (vor allem Montmorillonit). Dieser Ton wird u.a. bei der Herstellung von Bohrpfählen,
Schlitzwänden oder auch beim Schildvortrieb im Tunnelbau, als thixotrope Stützflüssigkeit eingesetzt. Die Monmorib-Gruppe wird auch als Smektit-Gruppe betitelt. Nachfolgend einige Bentonitarten und
deren Eigenschaften:
- Calciumbentonit: Die Smektit-Gruppe ist nahezu ausschliesslich mit Ca2+ oder Mg2+-Ionen in den Zwischenschichten
belegt.
- Natriumbentonit: Die Smektit-Gruppe ist überwiegend mit Na2+-Ionen in den Zwischenschichten belegt, es können aber auch
zusätzliche Ca2+ oder Mg2+ Ionen in diversen Mengen vorhanden sein.
- Aktivbentonit: Dies ist ursprünglich ein Calciumbentonit, bei welchem die originale Kationenbelegung der Zwischenschicht mittels
alkalischer Aktivierung durch Na+-Ionen ausgetauscht werden.
- Säureaktivierter Bentonit: In einem speziellen Verfahren wird die Smektit-Gruppe in Verbindung mit Säure teilweise aufgelöst und so große
Oberflächen geschaffen. Man nennt diese Bentonite auch Bleicherden.
- Organobentonit: Die Kationen der Zwischenschichten werden gegen polare, organische Moleküle ausgetauscht. Durch diese Hydrophobierung kann
der Bentonit in polaren Flüssigkeiten quellen.
Benutzerkategorien für Türdrücker und Türknäufe
Benützungsbewilligungsbescheid
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Benzin
Dies sind Bestandteile des Erdöls (die bis ca. 200°C siedenden
Bestandteile), Kohlenwasserstoffe mit einer nicht einheitlichen Zusammensetzung.
Benzinabscheider
Dieser Abscheider trennt das, durch Bezin verunreinigte Regen- und Schmutzwasser.
Benzoe
Benzoesäure
Dies ist die einfachste aromatische Carbonsäure, welche in Deutschland als Konservierungsmittel zugelassen ist.
Benzol
Der einfachste aromatische Kohlenwasserstoff, Bestandteil von Lacken, Klebstoffen, Lösungsmittel und Benzin.
Benzpyren
Beobachtungsrohr
Dies ist u.a. eine Anlage zur Ermittlung hydologischer Werte des
Grundwassers (z.B. Grundwasserstand, Grundwasserbeschaffenheit etc.).
Beplankung
Dies ist die Bezeichnung für eine Verkleidung einer Konstruktion mit Holzplatten, Vollholz etc.
Berapp
Berechnungsregen
Dies ist ein, aus langjährig gemessenen Regendaten ermittelter und
durch das jeweilige Wasserwirtschaftsamt festgesetzter Wert, welcher u.a. als Bemessungsgrundlage für Kanalisationen dient. -->Berechnungsregenspende
Berechnungsregenspende
Dies ist ein, nach Regendauer (D) und Jährlichkeit (T), definiertes
Regenereignis, welches durch eine statistische Erhebung ermittelt wird. Diese Daten können bei beim jeweiligen Wasserwirtschaftsamt oder auch bei einigen Wetterdiensten abgefragt werden.
Bereitschaftsstromverbrauch
Dies ist der Energieverbrauch, angegeben in kWh pro 24 Std., welcher
angibt wieviel Energie benötigt wird, um den Inhalt eines Warmwasserspeichers, in einem Zeitraum von 24 Std., auf einer Wassertemperatur von 65 °C bei einer Raumtemperatur von 20 °C, ohne
Wasserentnahme, zu halten. Der Bereitschaftsstromverbrauch ist ein Maß für die energiesparende Bauweise eines Warmwasserbereiters.
Bereitstellungsgemisch
Dies ist z.B. eine Mischung aller oder eines Teils der
Ausgangsstoffe für Spritzbeton, das für die Förderung bereitgestellt wird.
Bereitstellungsplan in der Bauablaufsplanung
Hier werden in Abhängigkeit des Bauablaufplans die Kapazitäten für
die Bauausführung angezeigt, d.h. er gibt an, welche Menge zu welchem Zeitpunkt benötigt wird.
Bereitstellungszinsen
Bankzinsen für die vorzeitige Bereitstellung eines Darlehens zwischen Darlehenszusage und Auszahlung.
Bergakademie
Dies ist die veraltete Bezeichnung für eine Hochschule die zur
Ausbildung von Diplomingenieuren des Bergbau- und Hüttenwesen dient.
Bergbahn
Dies ist ein Transportmittel, welches zur Beförderung von Personen und Lasten auf größeren Steigungen dient.
Bergbau
Dies ist der Begriff für das Aufsuchen und Gewinnen mineralischer
Rohstoffe, inbegriffen ist hierbei auch die Aufbereitung dieser Rohstoffe.
Bergbehörde
Berge
Bergeisen
Dies ist der spitze, keilförmige Hammer des Bergmanns.
Bergfried
Bergingenieur
Dies ist der akademische Beruf des Bergbaus, dieser Ingenieur hat im
allgemeinen die Aufgabe der technischen Leitung der Bergbauarbeiten, er hat ebenso die Verantwortung über die Grubensicherung und den Arbeitsschutz.
Bergius
Der deutsche Chemiker Friedrich Bergius (1884-1949) erfand das
Bergius-Verfahren und ein Verfahren zur Holzverzuckerung, er erhielt 1931 den Nobelpreis.
Bergius-Verfahren
Bergkristall
Dies ist ein farbloser, durchsichtiger Kristall.
Bergmann
Dies ist ein Ausbildungsberuf für Kohle-, Erz- oder Salzbergbauer,
es muss eine dreijährige Ausbildung mit einer abschließenden Knappenprüfung abgelegt werden.
Bergmann
Der deutsche Elektrotechniker Siegmund Bergmann (1851-1927) erfand
das Bergmann-Rohr, ein Isolierrohr für elektrische Leitungen.
Bergpolizei
Auch Bergaufsicht genannt ist dies die von den Bergbehörden
wahrgenommene Überwachung der staatlich vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen im Bergbau.
Bergrecht
Bergregal
Ursprünglich war dies das vom deutschen König beanspruchte Recht zum
Abbau von Bodenschätzen, heute ist dies die Berghoheit des Staates.
Bergrutsch
Bergwasser
Dies ist der Oberbegriff für alle Formen des Vorkommens von Wasser im Tunnel-, Stollen-, und Felsbau unter Tage.
Bergwerk
Dies ist ein Bergbaubetrieb, er wird auch als Zeche oder Grube betitelt.
Bering
Berkelium
Dies ist ein chemisches Element (Transuran), es wurde 1949 entdeckt.
Berliner Blau
Berliner Verbau
Berme
Bernini
Der italienische Bildhauer und Architekt Giovanni Lorenzo Bernini
(1598-1680) erschuf die Kolonnaden auf dem Petersplatz in Rom von 1657 bis 1667 er war der Meister der römischen Barockkunst.
Bernoullische Hypothese
Dies ist die Annahme, dass der Querschnitt eines Stabes bei der
Stabverformung eben bleibt. Eine solche Annahme kann für eine Längskraft, ein Biegemoment, eine Querkraft und ein Torsionsmoment (mit bestimmten Voraussetzungen) getroffen werden.
Bernstein
Berufsausbildungsvertrag
Partner zur Begründung eines Berufsausbildungsverhältnisses sind der
Auszubildende und der Ausbilder, der Berufsausbildungsvertrag ist grundsätzlich vor Beginn der Berufsausbildung zu schließen, bei vorhandener Minderjährigkeit des Auszubildenden ist die Zustimmung
des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Bestandteile des Vertrags müssen sein:
- Art und sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Ausbildung
- Ausbildungsmaßnahmen ausserhalb der Ausbildungsstätte
- Dauer der regelmäßig täglichen Ausbildungszeit
- Dauer der Probezeit
- Zahlung und Höhe der Vergütung
- Dauer des Urlaubs
- Kündigungsvorraussetzungen
- Jeder Berufsausbildungsvertrag muß nach Abschluß vom Ausbilder unverzüglich an die zuständigen Stellen (z.B. Kammern) gesendet werden.
Berufsberatung
Dies ist die Bezeichnung für die Erteilung von Auskunft und Rat im
Bereich der Berufswahl oder bei einem Berufswechsel.
Berufsgeheimnis
Dies ist die Pflicht einer Berufsgruppe, anvertraute Geheimnisse zu
wahren, dies Schweigepflicht haben z.B. Rechtsaanwälte, Patentanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Ärzte, Apotheker, und andere Heilberufe, sowie die Gehilfen und Mitarbeiter all
dieser Berufssparten.
Berufsgenossenschaft
Dies ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, nach Sparten und
Regionen gegliedert. Die Berufsgenossenschaft ist u.a. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.
Berufshaftpflichtversicherung
Diese Versicherung ermöglicht z.B. dem Ingenieur oder Architekten
eine Absicherung gegen Personen-, Sach- und Vermögensschäden sowie gegen Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung.
Berufskrankheit
Dies sind melde- und entschädigungspflichtige Krankheiten welche vom Gesetz dem Arbeitsunfall gleichgestellt wird.
Berufsunfähigkeit
Dies ist die Bezeichnung für das Unfähigsein, seinen Beruf auszuüben.
Berufsverband
Diese Koalition ist ein freiwilliger Zusammenschluss von
Arbeitgebern oder Arbeitnehmern zu einer kollektiven Interessenvertretung.
Berührungselektrizität
Dies ist die Elektrizität, welche in der Berührungsschicht zweier
Medien dadurch entsteht, dass die eine Substanz an die andere Elektronen abgibt, wodurch eine elektrische Berührungsspannung auftritt.
Beryll
Beryllium
Dies ist ein chemisches Element (Erdalkalimetall), wird z.B. als Legierungszusatz für Kupfer und Nickel verwendet.
Berzelius
Jöns Jacob Freiherr von Berzelius (1779-1848) war ein Chemiker, er
entdeckte u.a. das Selen, er führte die Begriffe Isomerie und Katalysator und die heute gebräuchliche chemische Zeichensprache ein.
Beschäftigungsgrad
Dies ist das Verhältnis der Produktion eines Bereichs oder eines
Wirtschaftszweigs zu einer Leistungsfähigkeit (Kapazität) innerhalb eines Zeitabschnittes.
Beschäftigungsverhältnis
Dies ist die Bezeichnung für ein tatsächliches Arbeitsverhältnid,
ohne Rücksichtnahme auf seine gesetzlichen Grundlagen. Das Beschäftigungsverhältnis hat vor allem in der Sozialversicherung Bedeutung.
Beschichtet
Bei Möbeln wird dieser Begriff verwendet, wenn eine werkseits
aufgeleimte Kunstharzbeschichtung vorliegt, deren Dicke meist bei ca. 0,15 mm liegt.
Beschichtungen
Beschichtungsstoff
U.a. sind dies Anstrichstoffe, Lacke und Beschichtungsstoffe für
Kunstharzputze, Spachtelmassen etc. Nach der -->DIN handelt es sich hierbei um flüssige, pastenförmige und pulverförmige Stoffe aus Bindemitteln und ggf. zusätzlich Farbmitteln, Füllstoffen und
Lösungsmitteln sowie anderen Stoffen.
Beschlag
Beschlagaufnahmenut
Beschlagnut
Auch als Beschlagsaufnahmenut betitelt ist dies die vereinheitlichte
Nut im Fensterflügel zur Aufnahme von Beschlagteilen bei Holz- und Kunststofffenstern.
Beschlagwerk
Beschleuniger
Kurzbezeichnung BE. Als Zusatzmittel von Putzen, Betonen, etc. dient
dieser Stoff zur Förderung einer Beschleunigung der Hydration des Stoffes.
Beschleunigung
Hierbei handelt es sich um die Änderung der Geschwindigkeit in der
Zeiteinheit (sek) nach Betrag oder Richtung. Einheit: Meter je Quadratsekunde; 1m*s-2= 1N*kg-1 . Eine negative Beschleunigung wird auch als Verzögerung betitelt.
Beschränkte Ausschreibung
Besenspritzputz
Verputztechnik, bei der die letzte Putzlage (Oberputz) mit
einem (zu meist) Reißigbesen auf das Mauerwerk gespritzt wird.
Besenstrich
- Der noch in plastischer Form vorhandene Putz wird hierbei nicht mit einem Putzhobel/-schwamm zugerieben, sondern mit einem Besen
(Handbesen, früher Reißigbesen) zugewischt, die so erhaltene Oberflächenstruktur wird Besenstrich genannt.
- Bei Oberflächen von Beton wird die Oberfläche als Besenstrich bezeichnet, wenn diese nach dem Schleifen (Betonglätten) eine griffige,
nicht ganz grobe Oberfläche hat. -->Oberflächenstrukturen bei Betonflächen
Besiedlungsdichte
Dies ist das Verhältnis (E/ha) der Einwohnerzahl eines, nach
wirtschaftlichen, geographischen oder sonstigen Merkmalen, abgegrenzten Gebietes zu seiner Fläche.
Besimjanka
Besitz
Besitz im juristischen Sinn ist die tatsächliche Macht einer Person
über eine körperliche oder unkörperliche Sache, welche ein Gegenstand des rechtlichen Verkehrs ist, mit dem Willen sie als die seinige zu behalten (der Mieter oder Pächter ist z.B. Besitzer).
Besitzsteuer
Dies ist eine Steuer auf jegliche Art von Besitz (z.B. Vermögen, Erbschaft, Einkommen oder auch Ertrag).
besondere Leistung
Dies sind nach der VOB (Teil C) Leistungen, die nicht
Nebenleistungen sind und nur dann zur vertraglichen Leistung gehören, wenn sie in der Leistungsbeschreibung besonders erwähnt sind. Die Vergütung erfolgt gesondert.
besondere Vertragsbedingungen
Diese Bedingungen können zusätzlich zur VOB Teil B als weiterer Vertragsbestandteile vereinbart werden.
besondere Wohngebiete
Dies sind überwiegend bebaute Gebiete, die aufgrund vorhandener
Wohnnutzung, die erhalten und fortentwickelt werden soll, und sonstiger Nutzung eine besondere Eigenart aufweisen.
Bessel
Der deutsche Astronom und Mathematiker Friedrich Wilhelm Bessel
(1784-1846) erarbeitete Grundlegendes in der Astronomie und führte die Neubestimmung der astronomischen Konstanten durch (Präzession, Aberration, Naturation) zu dem führte er erstmalig Messungen zu
Entfernungsbestimmung eines Fixsterns durch.
Bessemer
Der britische Ingenieur Sir Henry Bessemer erfand für die
Stahlerzeugung das Windfrischverfahren, hierbei werden in birnenförmigen, feuerfest ausgekleideten Stahlbehältern schmelzflüssiges Roheisen durch Hinterblasung von Luft, von Kohlenstoffen und anderen
Beimengungen befreit, und somit schiedbares Stahl hergestellt.
Beständigkeit
Beständigkeit von Baustoffen gegen verschiedene Einflüsse wie z.B.
Frost, Witterung, Feuer etc sind zur Beurteilung der Gebrauchsfähigkeit der Baustoffe von großer Wichtigkeit. Die wichtigsten Beständigkeiten sind -->Raumbeständigkeit; -->Frostbeständigkeit;
-->Witterungsbeständigkeit; -->Korrosionsbeständigkeit und -->Feuerbeständigkeit.
Bestandsaufnahme
In einem ersten Planungsgespräch zum Beispiel bei Sanierungen mit
dem Bauherrn müssen zunächst die zukünftige Nutzung, das dazugehörige Raumprogramm und die Ausbauqualität erörtert werden. Daraus ergibt sich der erste Umfang der vorbereitenden Untersuchungen und
die Genauigkeit der Bestandsaufnahme. Letzteres wird in 4 Genauigkeitsstufen eingeteilt:
- Genauigkeitsstufe I der Bestandsaufnahme: Der Umfang umfasst eine Gebäudedokumentation in Grundrisseinteilung, Höhenentwicklung,
Erscheinungsbild und Form. Der Verwendungszweck ist hinreichend für die Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, ohne die Substanz anzugreifen; Basis für Vorplanungsskizzen und städtebauliche
Kurzgutachten. Der Inhalt besteht aus Bestandsplänen und Aufmaß im Maßstab 1:100; Die Toleranz der Maße liegt bei 15 cm.
- Genauigkeitsstufe II der Bestandsaufnahme: Der Umfang umfasst die annähernde wirklichkeitstreue Dokumentation des Bestandes mit
konstruktivem System. Der Verwendungszweck dient als Grundlage der Sanierungsmaßnahmen sowie bauhistorischer Forschung; zur Kartierung restauratorischer Untersuchungen und der vorsorglichen
Dokumentation. Der Inhalt besteht aus Bestandsplänen und Aufmaß im Maßstab 1:50 Die Genauigkeit der Darstellung liegt bei 5 cm.
- Genauigkeitsstufe III der Bestandsaufnahme: Im Umfang genügt ein genaues verformungsgetreues Aufmaß an der Bauforschung. Der
Verwendungszweck dient für die wahrheitsgetreue Dokumentation zur Restaurieung- und Umbauplanung mit der statischen Sicherung und zur planungsvorbereitenden Bauzustandsanalyse. Der Inhalt besteht
aus Bestandsplänen und Aufmaß im Maßstab 1:50 Die Genauigkeit der Darstellung liegt bei 2,5 cm.
- Genauigkeitsstufe IV der Bestandsaufnahme: Im Umfang genügt ein genaues verformungsgetreues Aufmaß an der Bauforschung. Der
Verwendungszweck dient für Dokumentation der Ziele der wissenschaftlichen Bauforschung, der planungsvorbereitenden Zustandsanalyse und der statischen Sicherung, für schwierige Umbaumaßnahmen und
Rekonstruktionen und Translozierungen. Der Inhalt besteht aus Bestandsplänen und Aufmaß im Maßstab 1:25 und größer; Aufmaß und Planungsinhalt sind identisch der Genauigkeitsstufe III.
Bestandsschutz
Dies ist nach dem Grundgesetz (§ 14) das Recht, eine Anlage, die im
Einklang mit den baulichen Vorschriften errichtet wurde, weiter halten und nutzen zu dürfen, auch wenn sie nach mittlerweile geänderten Sach- und Rechtslage materiell illegal geworden ist.
Bestandvertrag
Der Vertrag, wodurch jemand den Gebrauch einer unverbrauchbaren
Sache auf eine gewisse Zeit und gegen einen bestimmten Preis erhält.
Besteller
Dieser Begriff aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch ist gleichbedeutend
mit dem im Baurecht verwendeten Begriff des Bauherrn oder des Auftraggebers.
Bestich
Auch als Rapputz bezeichnet, ist dies ein einlagiger Putz, der durch
Anwerfen oder Aufziehen des Mörtels und anschließendes Glätten mit einer Mörtelkelle oder mit einem breiten Pinsel (Quaste) entstehen.
Betastrahlen
Betatron
Auch Elektronenschleuder genannt, ist dies ein Kreisbeschleuniger
für Elektronen. Er funktioniert ähnlich einem Transformator.
Bethesda
Auch Bethsaida genannt, ist dies eine große bauliche Anlage in
Jerusalem. Sie besteht aus fünf Säulenhallen um eine Doppelteichanlage.
Bethsaida
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Beton
Gemisch aus -->Bindemittel, -->Zuschlagstoff und Wasser (oft
auch mit Mehlkorn oder Feinsandanteilen). Je nach Zusammensetzung, Herstellungsweise, Verarbeitung oder Beanspruchung wird zwischen verschiedenen Sorten unterschieden, es wird unterteilt in B I
(unbewehrter Beton- B5, B10 - bewehrter Beton und unbewehrter Beton B15, B 25) und in B II ( bewehrter Beton B 35, B 45, B 55 ........), die Zahlen nach dem B geben die Nennfestigkeit des Betones an, z.B. hat ein B 25 eine Nennfestigkeit von 25 N/mm². Ein besonderer Beton ist z.B. der -->lichtdurchlässige Beton.
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Betonart
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Trockenrohdichte In kg/dm³ bzw. t/m³
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Zuschläge
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Leichtbeton
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Bis 2,0
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Blähton, Blähschiefer, Hüttenbims, Naturbims
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(Normal-) Beton
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2,0 bis 2,8
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Sand, Kies, Splitt
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Schwerbeton
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Ab 2,8
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Schwerspat, Eisenerz, Stahlgranulat
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Betonabbruch
Dies ist das Material, das bei Abbruch- und Umbauarbeiten von Betonbauwerken oder Betonwaren anfällt.
betonangreifende Stoffe
Dies können Wässer und Böden sein die Säuren, bestimmte Magnesium- und Ammoniumsalze, Sulfate oder auch
pflanzliche und tierische Öle und Fette , sowie bestimmte Gase enthalten. Betonangreifende Bestandteile von Medien sind z.B.
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Auftretende betinangreifende Medien
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Betonangreifende Bestandteile
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Meerwasser
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Magnesiumverbindungen, Sulfate.
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Gebirgs- und Quellwasser
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Gelegentlich kalklösende Kohlensäure, Sulfate.
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Moorwässer
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Oft kalklösende Kohlensäure, Sulfate, Huminsäuren.
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Bodenwasser
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Oft kalklösende Kohlensäure, Sulfate, Magnesiumverbindungen.
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verunreinigtes Bodenwasser
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Zu den genannten des Bodenwassers zusätzlich Schwefelwasserstoff, Ammonium- und organische Verbindungen.
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Flußwasser
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I.d.R. geringe Konzentrationen betonangreifender Stoffe.
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Abwässer
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Säuren und deren Salze, organische Verbindungen
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Häusliche Abwässer
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Zu den unter Abwässer genannten Bestandteilen auch Ammoniumverbindungen, Schwefelwasserstoffe.
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Industrielle Abwässer
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Unterschiedlich je nach Art des Betriebes.
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Böden
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Eisensulfide und austauschfähige (säurebildende) Bestandteile.
|
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Böden aus Zechstein-, Trias-, Jura-, Tertiärformationen
|
Häufig Sulfate wie Magnesium- und Natriumsulfate vorzugsweise in der Nähe von Salzlagerstöcken (Anhydrit, Gips).
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Moorböden (Torf)
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Oft kalklösende Kohlensäure, Sulfate, Huminsäuren.
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Faulschlamm (Klärschlamm)
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Huminsäuren
|
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Deponien
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Je nach Abfallprodukten in Sickerwasser häufig betonangreifende Stoffe.
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Abgase aus Verbrennungsprozessen
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Gas- un staubförmige Bestandteile; Aerosole lösen sich bei Taupunktunterschreitung im Kondensat, dann mineralisch,
organische Säuren bzw. unterschiedlich konzentrierte Salzlösungen.
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Brandgase chlorhaltiger Kunststoffe
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Chlorwasserstoff
|
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Faulgase
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Schwefelwasserstoffe, durch bakterielle Oxidation Schwefelsäure.
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Betonaufbruch
Auch als Recycling-Beton bekannt, ist dies der Beton, der durch Aufbruch anfällt und ggf. aufbereitet als Mineralstoff
wieder verwertet wird.
Beton BI und BII
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B I
|
B II
|
- Kann ohne Eignungsprüfung hergestellt werden – als Rezeptbeton – wenn die Mindestzementmenge eingehalten wird (DIN
1045).
- Muss aufgrund einer Eignungsprüfung hergestellt werden, wenn Betonzusatzmittel (chemische Produkte),
Betriebzusatzstoffe (z.B. Steinkohleflugasche) oder Ausfallkörnungen verwendet werden.
|
- Muss stets aufgrund einer Eignungsprüfung zusammengesetzt werden.
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|
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- Nnormale Anforderungen an Frischbetonherstellung und Einbau.
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- Eerhöhte Anforderungen.
- Darf nur verwendet werden bei erhöhten Anforderungen an das Personal (es muss exakt verdichtet werden damit die
Festigkeit gewährleistet werden kann).
- Im Bautagebuch muss festgehalten werden, wer ihn gemacht und verarbeitet hat.
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Betonbauteil
Betonbestandteile
- Zement
- Zuschlag
- Wasser
- Mehlkorn- oder Feinsandbestandteile
Betonbezeichnugen
- Frischbeton - Beton welcher verarbeitbar ist.
- Festbeton- Beton sobald er erhärtet.
- Grüner Beton - Beton nach dem Verdichten und vor dem Erstarren.
- Junger Beton - Beton nach dem Erstarren, der nicht mehr verarbeitbar ist.
- Ortbeton - Beton der als Frischbeton in Bauteile eingebracht wird, die sich in entgültiger Lage befinden und der Beton dort erhärtet.
- Baustellenbeton - Beton der auf der Baustelle gemischt wird.
- Transportbeton - Beton der außerhalb der Baustelle hergestellt wird und mit Fahrzeugen zur Baustelle gebracht wird.
- Silobeton - Beton, welcher im unangemischten Zustand in einem Silo auf die Baustelle gebracht wird, und
dort mit Hilfe eines Durchlaufmischers zu Frischbeton wird.
Betonbrechsand
Dies ist ein Zuschlag < 4mm, der aus der Aufbereitung von Betonbruch gewonnen wird.
Betonbruch
Bèton brut
Dies ist die Bezeichnung für eine unbearbeitete und nicht verputze Betonfläche, die Oberflächenstruktur richtet sich
nach der Schalung.
Betondeckung
Eine ausreichende Betondeckung bei Stahlbeton ist erforderlich um einen Korrosionsschutz zur Stahleinlage zu
gewährleisten, denn dies gelingt nur wenn die Stähle vollständig mit basischen Zementleim umhüllt sind; man spricht
hier von dem Mindestmaß (min c in cm) und dem Nennmaß ( nom c in cm) diese sind Abhängig von dem Stabdurchmesser (ds in mm). Nachfolgende Werte sollten eingehalten werden:
|
Umweltbedingungen
|
Stabdurchmesser (ds in mm)
|
Mindestmaß (min c in cm)
|
Nennmaß ( nom c in cm)
|
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Bauteile in geschlossenen Räumen und Bauteile die ständig im Trockenem sind
|
bis 12 14, 16 20 25 28
|
1,0 1,5 2,0 2,5 3,0
|
2,0 2,5 3,0 3,5 4,0
|
|
Bauteile, zu denen die Außenluft häufig oder ständig Zugang hat. Bauteile die ständig unter Wasser oder im
Boden verbleiben, soweit nicht eine der nachfolgenden Umweltbedingungen greift.
|
bis 20 25 28
|
2,0 2,5 3,0
|
3,0 3,5 4,0
|
|
Bauteile im Freien. Bauteile in geschlossenen Räumen mit oft auftretender, sehr hoher Luftfeuchte bei
üblicher Raumtemperatur, z.B. gewerbliche Küchen, Bäder, Wäschereien, Feuchträume von Hallenbäder, Viehstellen etc... Bauteile, die wechselnden Durchfeuchtungen ausgesetzt
sind, z.B. durch häufig starke Tauwasserbildung oder in der Wasserwechselzone. Bauteilen die nach DIN 4030 schwachen chemischen Angriffen ausgesetzt sind.
|
bis 25 28
|
2,5 3,0
|
3,5 4,0
|
|
Bauteile, die besonders korrosionsfördernden Einflüssen auf Stahl und Beton ausgesetzt sind, z.B. durch
häufige Einwirkung angreifender Gase oder Tausalzen oder auch durch starke chemische Angriffe laut DIN 4030
|
bis 28
|
4,0
|
5,0
|
|
Betondichtungsmittel
Dienen zur Verminderung der Wasseraufnahme, bzw. des Wassereindringverhalten.
Betondruck
Dies ist der Druck, den noch nicht erstarrter Beton gegen eine Schalung ausübt.
JETZT IM HANDEL
JETZT IM HANDEL
Betondruckfestigkeitsklassen
|
Druckfestigkeitsklassen; Betone ab Druckfestigkeitsklasse C55/67 werden als hochfeste Betone betitelt.
|
Charakteristische Druckfestigkeit in N/mm² nach 28 Tagen bei vordefinierten Lagerbedingungen.
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|
f ck, cyl (Für Zylinder)
|
f ck, cube (Für Würfel)
|
|
C 8/10
|
|
|
|
C 12/15
|
|
|
|
C 16/20
|
|
|
|
C 20/25
|
|
|
|
C 25/30
|
|
|
|
C 30/37
|
|
|
|
C 35/45
|
|
|
|
C 40/50
|
|
|
|
C 45/55
|
|
|
|
C 50/60
|
|
|
|
C 55/67
|
|
|
|
C 60/75
|
|
|
|
C 70/85
|
|
|
|
C 80/95
|
|
|
|
C 90/105 (Zusätzliche Nachweise erforderlich)
|
|
|
|
C 100/115 (Zusätzliche Nachweise erforderlich)
|
|
|
|
|
Alte Bezeichnungen der Druckfestigkeitsklassen für Beton
|
Neue Druckfestigkeitsklassen nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2
|
|
DIN 1045: 1988
|
B 5
|
C 8/10
|
|
|
B 10
|
C8/10
|
|
|
B 15
|
C 12/15
|
|
|
B 25
|
C 20/25
|
|
|
B 35
|
C 30/37
|
|
|
B 45
|
C 35/45
|
|
|
B 55
|
C 45/55
|
|
DAfStb-Richtlinien Hochfester Beton
|
B 65
|
C 55/67
|
|
|
B 75
|
C 60/75
|
|
|
B 85
|
C 70/58
|
|
|
B 95
|
C 80/95
|
|
|
B 105
|
C 90/105
|
|
|
B 115
|
C 100/115
|
|
DIN 4219-1: 1979
|
LB 8
|
LC 8/9
|
|
|
LB 10
|
LC 12/13
|
|
|
LB 15
|
LC 16/18
|
|
|
LB 25
|
LC 25/28
|
|
|
LB 35
|
LC 35/38
|
|
|
LB 45
|
LC 45/50
|
|
|
LB 55
|
LC 50/55
|
|
Betoneingenlast
|
Normalbeton
|
Wichte* in kN/m3
|
24
|
|
Stahlbeton
|
Wichte* in kN/m3
|
25
|
|
Schwerbeton
|
Wichte* in kN/m3
|
> 28
|
|
Leichtbeton
|
|
Rohdichteklasse
|
0,5
|
0,6
|
0,7
|
0,8
|
0,9
|
1,0
|
1,2
|
1,4
|
1,6
|
1,8
|
2,0
|
|
Wichte* in kN/m3
|
5,0
|
6,0
|
7,0
|
8,0
|
9,0
|
10,0
|
12,0
|
14,0
|
16,0
|
18,0
|
20,0
|
|
Stahlleichtbeton
|
|
Rohdichteklasse
|
0,8
|
0,9
|
1,0
|
1,2
|
1,4
|
1,6
|
1,8
|
2,0
|
|
Wichte* in kN/m3
|
9,0
|
10,0
|
11,0
|
13,0
|
15,0
|
17,0
|
19,0
|
21,0
|
|
*Bei Frischbeton sind die Werte um 1 kN/m3 zu erhöhen
|
|
Betoneinteilung
|
Betonart
|
Kurzzeichen
|
Trockenrohdichte in kg/dm³ bzw. t/m³
|
Gesteinskörnung
|
|
Leichtbeton
|
LC
|
0,8 bis 2,0
|
Blähton, Naturbims, Hüttenbims, Blähschiefer
|
|
(Normal-) Beton
|
C
|
>2,0 bis 2,6
|
Sand, Kies, Splitt
|
|
Schwerbeton
|
HC
|
mehr als 2,6
|
Stahlgranulat, Eisenerz, Schwerspat.
|
|
Betonerzeugnisse
Dies ist der Oberbegriff für alle werksmäßig hergestellten Erzeugnissen aus Betone (Betonfertigteile, Betonwaren,
Betonwerkstein), die als erhärtete Bauteile eingebaut werden (gegenteilig zum -->Ortbeton).
Beton-Estrich
Dies ist ein besonders druckfester Zementestrich der durch Hartstoffzusätze wie z.B. Natursplitt, Siliciumcarbid oder
Elektrokorund etc... hergestellt wird.
Betonfestigkeitsentwicklung
Die Festigkeitsentwicklung von Beton ist u.a. von der Festigkeitsklasse des Zements (-->Zement) abhängig.
Zemente höherer Festigkeitsklassen (-->Zementdruckfestigkeit) ergeben bis zu einem Alter von ca. 28 Tagen
größere Anfangsfestigkeiten, später jedoch eine geringere Nachhärtung als Zemente einer niederen
Festigkeitsklasse. R-Zemente (-->R-Zement) entwickeln innerhalb einer Festigkeitsklasse eine höhere Frühfestigkeit
beim Beton als übliche Zemente, allerdings weisen sie eine geringere Nachhärtung auf. Druckfestigkeitsklassen des Betons: -->Betondruckfestigkeitsklassen.
Betonfestigkeitsklassen
Diese Festigkeitsklassen bezeichnen die Mindestdruckfestigkeit in Newton (N) pro mm² -
->Betondruckfestigkeitsklassen.
Betongelenk
Bei einem Betongelenk wird der Betonquerschnitt derartig eingeschnürt, dass eine, wenn auch geringfügige,
Verdrehung oder Biegebeanspruchung möglich ist.
Betonglas
Bauhohlglas: diese im Pressverfahren produzierten Glassteine können in tragende Betonteile eingesetzt werden, sie
dienen zur Herstellung von Glasstahlbeton hierbei wird das Glas statisch beansprucht, bei der Verarbeitung muß darauf geachtet werden, dass das Betonglas im Beton ohne Trennung eingebettet wird.
Betonglätten
Dies ist die Betitelung für das i.d.R. maschinelle Glätten (zumeist in mehreren Arbeitsgängen) von estrichähnlichen
Betonflächen. -->Oberflächenstrukturen bei Betonflächen.
Betongruppen
|
Betongruppe
|
Betonfestigkeitsklasse
|
Nennfestigkeit in N/mm²
|
Serienfestigkeit in N/mm²
|
Anwendung
|
|
Beton
B I
|
|
5
|
8
|
nur für unbewehrten Beton
|
|
|
10
|
15
|
|
|
15
|
20
|
für unbewehrte und bewehrte Betone
|
|
|
25
|
30
|
|
Beton
B II
|
|
35
|
40
|
|
|
45
|
50
|
|
|
55
|
60
|
|
1) Dieser Beton wird vor allem für werksmäßige Herstellung von Fertigbetonteilen in Betonwerken verwendet
|
|
Betongüteklassen
-->Betonfestigkeitsklassen, -->Betongruppen
Betonieren
Betonit
Betonkonsistenz
Hierunter wird die äußere Beschaffenheit des Frischbetons verstanden, charakterisiert wird hiermit die
Verarbeitbarkeit des Betons.
Betonkorngruppen
|
Korngruppen für Beton
|
|
Betongruppe
|
Betonfestigkeitsklasse
|
Korngruppengesamtzahl
|
|
Größtkorn
|
davon vorgeschrieben
|
|
8 und 16 mm
|
32 mm
|
|
Beton B I
|
B 5
|
ungetrennter Zuschlag zulässig
|
|
B10
|
|
B 15
|
>/= 2
|
>/= 2
|
0/2 oder 0/4
|
|
B 25
|
|
Beton B II
|
B 35
|
>/= 2
|
>/= 3
|
0/2 oder 0/4a
|
|
B 45
|
|
B 55
|
|
Angaben ohne Gewähr
|
|
Betonkorrosion
Betonkristallisation
Bei der Betonkristallisation reagiert der Wirkstoff, ein zementhaltiges Pulver das mit Wasser gemischt wird, mit den
Betonbestandteilen und bildet eine mikrofeine Kristallisation in der Struktur des Baukörpers, welche Mikrorisse und
Kapillare abdichtet, das Wasser in Kristalle umwandelt und es somit verdrängt. Dadurch kann z.B. Beton bis zu 16
Bar druckwasserfest werden, was einer Wassersäule von 160 Meter entspricht. Die Kristallisation „wächst“ tief in
das Kapillarsystem von Beton ein. Dieser Prozess findet sowohl mit als auch gegen den Wasserdruck statt.
Möglicherweise später entstehende Haarrisse (bis ca. 0,4 mm) können beim Eindringen von Feuchtigkeit wieder
selbständig geschlossen werden. Betonkristallisierungen sind meistens in zwei Versionen erhältlich: als Schlämme
zur nachträglichen Abdichtung von Bauteilen, die bereits unter Feuchtigkeitsproblemen leiden, sowie als
Betonzusatzmittel für die Herstellung von Beton u. –fertigteilen.Die Einsatzmöglichkeit umfasst alle zementhaltigen
Bauteile, die gegen Wasser und umweltbedingte oder chemische Einflüsse geschützt werden müssen (z. B. Mauern
, Stützmauern, Fundamente, Keller, Nassräume, Parkdecks, Industrieböden, Aufzugsschächte, Treppenhäuser,
Brücken, Tunnel, Schwimmbecken, Wasserbehälter, Staudämme, Kraftwerke, Kläranlagen, Kanalisationen,
Tankstellen (dichtet gegen Erdölprodukte ab)). Das System ist nicht toxisch, nicht brennbar, verändert nicht die Diffusionseigenschaften des Untergrundes, und ist zudem trinkwassertauglich.
Betonkübel
Dies ist ein Gefäß, mit einem Bodenverschluß den man öffnen kann; er dient zur Förderung des Betons an der
Baustelle mittels einem Kran.
Betonlanze
Dies ist ein Eisenrohr, dessen Spitze mit einem Schweißbrenner erhitzt wird und durch eingepressten Sauerstoff
weißglühend erhalten wird, so dient es zum Bohren von Löchern in Beton.
Betonlasur
Hier handelt es sich um eine einkomponentige, i.d.R. lösemittelfreie und wasserdampfdiffusionsfähige
Kunststoffdispersion, welche die Oberfläche von Beton schützen und als Carbonatisierungsbremse wirken sollte.
Betonnester
Dies sind nicht oder unzureichend verdichtete Hohlräume zwischen der Schalung und der Betonoberfläche; Ursache
kann auch eine falsche Kornzusammensetzung sein.
Betonmindestprüfhäufigkeit
|
Prüfgegenstand
|
Mindestprüfhäufigkeit bei Überwachungsklasse
|
|
1
|
2
|
3
|
|
Lieferschein
|
|
Jedes Lieferfahrzeug.
|
|
Konsistenz mit zusätzlicher Augenscheinprüfung
|
Im Zweifel (Augenscheinprobe als Stichprobe).
|
Bei ersten Einbringen jeder Betonzusammensetzung, bei Herstellung von Probekörpern für die Festigkeitsprüfung sowie in
Zweifelsfällen. Augenscheinprobe bei jedem Lieferfahrzeug.
|
|
Frischbetonrohdichte
|
Bei der Herstellung von Probekörpern für die Festigkeitsprüfung sowie in Zweifelsfällen.
|
|
Gleichmäßigkeit des Betons (über Augenschein).
|
Stichprobe
|
Jedes Lieferfahrzeug.
|
|
Druckfestigkeit, hierbei gilt, dass die Prüfung an in Formen hergestellten Probekörpern an jedem Boton erfolgen muss.
|
Im Zeifel.
|
3 Proben je 300 m³ oder zu jeweils drei Betoniertagen (maßgebend ist die Forderung mit der größten Probenanzahl).
|
3 Proben je 150 m³ oder jeweils zwei Betoniertage (maßgebend ist die Forderung mit der größten Probenanzahl).
|
|
Luftgehalt bei “LP-Beton”
|
Entfällt hier.
|
Zu Beginn jedes Betonierabschnittes sowie im Zweifelsfällen.
|
|
Betonmischer
Dies ist eine Maschine zur Herstellung von Beton aus Kies, Sand, Bindemittel, Wasser und ggf. Zusätzen. Es wird
unterschieden in Trommel-, Trog-, Teller- und Durchlaufmischer.
Betonoberbau
Dies ist ein Oberbau (z.B. im Straßenbau) der ausschließlich aus hydraulisch gebundenen Schichten besteht.
Betonprüfstellen
Betonprüfungen auf der Baustelle
Im Allgemeinen wird neben der Prüfung der Lieferscheins (Empfänger, Festigkeitsklasse, Betonsortennummer,
Konsistenz und evtl. besondere Anforderungen) bei Betonen die folgenden Punkte auf der Baustelle durch den Bauunternehmer geprüft:
- Konsistenz
- Festigkeit
- Evtl. Luftporengehalt
- Wasserzementwert
- Kornzusammensetzung des Zuschlags
Es gilt, dass alle Baustellen verpflichtet sind, den Festigkeitsnachweis zu führen. Die Anforderung gilt auch für
Baustellen auf welchen BI verarbeitet wird.
Betonpumpe
Dies ist eine Kolbenpumpe (zu meist fahrbar, mit beweglichem Tragarm) welche zur Förderung von Frischbeton dient
.
Betonrohdichte
Betonschäden
Beton-Schäden sind z.B. Beton-Nester, die durch ungenügende Verdichtung beim Einbringen, nicht ausreichende
Durchmischung oder falsche Körnung entstehen. Beton-Schäden entwickeln sich auch durch unzureichende Betonüberdeckung der Stahleinlagen, Feuchtigkeit und aggressive Schadstoffe in der Luft.
Betonschalungsmittel
Dies sind zu meist Öle oder Emulsionen, welche vor dem Einbringen des Betons auf die Schalung gebracht werden,
um das spätere Ausschalen zu erleichtern.
Betonsplitt
Dies ist ein Zuschlag > 4mm, der aus der Aufbereitung von Betonbruch gewonnen wird.
Betonspritzmaschine
Andere Bezeichnung: Torkretapparat, dient zum Auftragen des Betons im Spritzverfahren.
Betonstabstahl
Dies ist ein stangenförmiger Betonstahl für die Bewehrung von Beton, meist mit einer Nenndruckgrenze von 500
N/mm² (Bst 500) und einem Durchmesser von 6 bis 28 mm.
Betonstahl
Dies ist ein Stahl, zur Aufnahme der Zugkräfte in einer Stahlbetonkonstruktion, welcher weiterverarbeitet wird zu -
->Betonstabstahl, -->Betonstahlmatten oder auch zu -->Bewehrungsdraht.
Betonstahlarten
|
Betonstahlart
|
Betonstabstahl
|
Betonstahlmatte
|
Bewehrungsdraht Dieser darf nur durch Herstellerwerke von geschweißten Betonstahlmatten ausgeliefert werden. Hierbei
ist unmittelbar vom Hersteller zum Verarbeiter zu liefern.
|
|
Oberflächenausbildung
|
Stäbe gerippt; zwei Reihen von Rippen
|
Stäbe gerippt; drei Reihen von Schrägrippen
|
Drähte
|
|
|
BSt 400 S mit zwei Reihen zueinander parallelen Rippen. Mit Ausnahme der durch Kaltverwinden hergestellten Stäben haben
die Schrägrippen auf beiden Umfanghälften unterschiedliche Abständen.
|
BSt 500 S mit zwei Rippenreihen, wovon die eine zueinander parallele Rippen, die andere alternierend geneigte
Schrägrippen besitzt.
|
Drei Reihen mit jeweils parallelen Rippen, wobei eine Reihe gegenläufig sein muss.
|
glatt
|
profiliert, d.h. drei möglichst gleichmäßig über den Umfang in die Länge verteilte Profilreihen.
|
|
Sorte
|
BSt 420 S
|
BSt 500 S
|
BSt 500 M
|
BSt 500 G
|
BSt 500 P
|
|
Kurzzeichen
|
III S
|
IV S
|
IV M
|
IV G
|
IV P
|
|
Werkstoff-Nr.
|
1.0428
|
1.0438
|
1.0466
|
1.0464
|
1.0465
|
|
Herstellverfahren
|
Warmwalzen (mit und ohne Nachbehandlung) und Kaltverformung (Recken oder Verwinden)
|
Kaltverformung (Kaltwalzen und/oder Ziehen)
|
Kaltverformung
|
|
Betonstahl-Biegemaschine
Betonstahlmatten
Dies sind Bewehrungsmatten für z.B. Stahlbeton, sie bestehen aus sich kreuzenden Stahlstäben die mittels
elektrischer Widerstandspunktschweißung scherfest miteinander verbunden sind. Die Schwerkraft beträgt mind. 30
% der Nenn-Streckgrenzenlast des zu verankernden Stabes. Die Stahlgüte ist mit BSt 500 M vorgegeben.
Betonstahlmatten sind in Deutschland mit witterungsbeständigen Anhängern zu versehen, aus welchen die Nummer
des Herstellerwerkes und die genaue Mattenbezeichnung hervorgeht, bzw. erkennbar ist, zudem sind die Stäbe auf
einer der drei Rippenreihen zu kennzeichnen (Werkskennzeichnung, dies ist ein Strichcode nach DIN 488 T1).
Betonstahl-Schere
Elektrisch oder manuell funktionierende Schere (-”zangenähnlich”), sie dient zum exakten Zuschneiden von
Stahlbewehrungen.
Betonsteinpflaster
Ein Pflasterbelag aus Betonsteinen in Quadrat-, Rechsteck-, und Sechskantsteinform, aber auch in
unterschiedlichen Formen von Verbundpflastersteinen.
Betontragschicht
Betontrockenrohdichte
Betonüberwachungsklassen
|
Kenngröße
|
Überwachungsklasse
|
|
1
|
2 Beton nach Überwachungsklasse 2 und 3 erfordert eine Überwachung sowohl durch das Bauunternehmen als
auch durch eine dafür anerkannte Überwachungsstelle.
|
3 Beton nach Überwachungsklasse 2 und 3 erfordert eine Überwachung sowohl durch das Bauunternehmen als
auch durch eine dafür anerkannte Überwachungsstelle.
|
|
Druckfestigkeitsklasse für Normal- und Schwerbeton.
|
</= C25/30 (Auch Spannbeton der Festigkeitsklasse C 25/30)
|
>/= C30/37 und </= C50/60
|
>/= C55/67
|
|
Expositionsklasse
|
X0; XC; XF1
|
XS; XD; XA; XM (Nicht für übliche Industriefußböden); >/= XF2
|
|
|
Besondere Eigenschaften:
|
|
|
|
|
Beton für wasserundurchlässige Eigenschaften. Beton mit hohem Wassereindringwiderstand, darf auch in Überwachungsklasse
1 eingeordnet werden, wenn der Baukörper nur zeitweise aufstauendem Sickerwasser ausgesetzt ist.
|
|
X
|
|
|
Unterwasserbeton
|
|
X
|
|
|
Verzögerter Beton (nach Richtlinie des DAfStb)
|
|
X
|
|
|
-->FD- Beton oder -->FDE-Beton (nach Richtlinie des DAfStb)
|
|
X
|
|
|
Betonverflüssiger
Kurzbezeichnung BV. Mit diesem Zusatzmittel wird eine Verminderung der Oberflächenspannung des
Anmachwassers von Beton erreicht. Zement und Zuschlag werden dadurch intensiver mit Wasser benetzt. Die im
wesentlichen in Deutschland verwendeten Rohstoffe für Betonverflüssiger und -fließmittel sind:
- -->Ligninsulfonate
- -->Melaminsulfonate
- -->Naphtalinsulfonate
- -->Polycarboxylate
Diese Bestandteile sind wässrige Lösungen und somit frei von organischen Lösungsmitteln. Weiterhin sind diese
Rohstoffe weder giftig, reizend, ätzend noch gesundheitsschädigend. Es werden keinerlei Schwermetallverbindungen
eingesetzt. Polykondensationsprodukte des Melamins und des Naphthalins enthalten produktionsbedingt Spuren an
freiem Formaldehyd, diese liegen im allgemeinen unter den Grenzwerten für eine Kennzeichnungspflicht.
Betonwerkstein
Kunststein, dienen z.B. als Pflastersteine, sind wetterbeständig und auch Stahlbewehrt auf dem Markt.
Betonwerksteinplatten
Dies sind, aus -->Betonwerkstein hergestellte, zumeist an der Oberfläche geschliffene, Bodenplatten.
Betonzusatzmittel
Können sein: -->Betonverflüssiger, -->Fließmittel, -->Luftporenbildner, -->Dichtungsmittel, -->Verzögerer, -
->Beschleuniger, -->Einpreßhilfen und/oder -->Stabilisierer.
|
Art des Betonzusatzmittels
|
Kurzzeichen
|
Farbkennzeichnung der Gebinde
|
|
Betonverflüssiger
|
BV
|
gelb
|
|
Fließmittel
|
FM
|
grau
|
|
Luftporenbildner
|
LP
|
blau
|
|
Dichtungsmittel
|
DM
|
braun
|
|
Verzögerer
|
VZ
|
rot
|
|
Beschleuniger
|
BE
|
grün
|
|
Einpresshilfe
|
EH
|
weiß
|
|
Stabilisierer
|
ST
|
violett
|
|
Chromatreduzierer
|
CR
|
rosa
|
|
Recyclinghilfe
|
RH
|
schwarz
|
|
Betonzusatzstoffe
Können sein: -->Gesteinsmehl, -->Steinkohleflugasche, -->Hochofenschlacke, -->Traß, -->Silivastaub.
Betonzuschlag
Dies ist ein Gemisch (Haufwerk) von gebrochenen und/oder ungebrochenen Körnern aus natürlichen und/oder
künstlichen mineralischen Stoffen. Gilt als Ausgangsstoff des Betons.
JETZT IM HANDEL
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