Das Kleine Baulexikon von Gerhard Holzmann

 

Fachlexikon für Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen

Deutschsprachiges Lexikon für die neutrale, internationale Bauberatung der G.Holzmann-Bauberatung

Ihr Fachmann für wohngesunde Altbausanierungen

| Hauptseite | Mehr zu | Unternehmen | Kontakt | AGB`s | Impressum |

 

 

DAS KLEINE BAULEXIKON
von Gerhard Holzmann

Vorwort

 

A

Aa-Ag

Ah-Aq

 

Ar-At

Au-Az

     

B

Ba-Bb

Bd-Beto

 

Betr-Bn

Bo-Bra

 

Bre-Bz

 
     

C

Ca-Ci

Cl-Cy

   

D

Da-Dh

Di-Dr

 

Ds-Dy

 
   

E

Ea-Ei

Ej-Ep

 

Er-Ex

 
   

F

Fa-Fer

Fes-Fj

 

Fl-Fo

Fr-Fz.

   

G

Ga-Ge

Gf-Gp

 

Gr-Gz

 
   

H

Ha-Hn

Ho-Hy

   

I

Ia-It

.

   

J

Ja-Ju

.

   

K

Ka-Ke

Kf-Kp

 

Kr-Ky

.

   

L

La-leis

Leit-Lm

 

Lo-Ly

 
   

M

Ma-Mg

Mi-Mz

   

N

Na-Ne

Nf-Ny.

   

O

Oa-Oz

.

   

P

Pa-Pn

Po-Pp

 

Pr-Py

 
   

Q

Q-qui

.

   

R

Ra-Re

Red-Rh

 

Ri-Rz

 
   

S

Sa-Schlo

Schlu-Sl

 

Sm-Sr

St-Sz

   

T

Ta-To

Tr-Ty

   

U

Ub-Uz

.

   

V

Va-Ve

Vf-Vz

   

W

Wa

Wasser-Wh

 

Wi-Wz

.

   

X

Xa-xy

.

   

Y

Ya-Ys

.

   

Z

Za-Zi

Zk-Zz

 

.

Sämtliche Urheberrechte
unterliegen dem Autor
Gerhard Holzmann.

 

 

 

www.arcor.de
 

 

Fehlender Begriff oder weitere Anregungen?  - Einfach eingeben und absenden, wir bemühen uns schnell zu reagieren.

Wenn es schneller gehen sollte können Sie uns auch telefonisch kontaktieren!

 
 

Musicload
 

 

Schon mal an einen Werbeeintrag hier gedacht?

Ihre Werbung  aus oder für die Bereiche Bau, Handwerk, Architektur und Ingenieurwesen wird Ihren Zielkunden hier kaum verfehlen!

Kontaktieren Sie uns doch einfach, wir beraten Sie gerne!

 

 

 

Jetzt Gratis-Download starten!
 

 

 

 

Baukostenplanung mit 
                                        ImmobilienScout24
 

 

 

 

A4

“Pflanzliche Rohstoffe im Bauwesen”     Rohstoff-Konstruktion-Bauphysik     Teil 1 Wärmedämmstoffe

ISBN 978-3-8351-0153-1     B.G. Teubner Verlag     Veröffentlichung Sommer 2008

Ein Fachbuch das den gesamten Weg vom Pflanzensamen über die Dämmstoffproduktion bis hin zum Einbau in die Baukonstruktion beschreibt.
Für Studium, Land- und Bauwirtschaft, umweltbewusste Eigenheimbauer und all diejenigen die mehr wissen wollen!

Inhalt: Rohstoffgrundlagen, Bauphysikgrundlagen, Ökologiegrundlagen, Flachs, Getreide, Hanf, Holz, Kokos, Kork, Schilf, Seegras, Stroh, Wiesengras, Ananas, Bastpalme, Bambus, Baumwolle, Bombayhanf, Brennnessel, Faserbanane, Halfagras, Hanfpalme, Hopfen, Jute, Kapok, Kenaf, Roselle, Kongojute, Miscanthus, Neuseelandhanf, Ramie, Sisal, Zuckerrohr, Zwergpalme

Wir nehmen Ihre UNVERBINDLICHE Vorbestellung auf und informieren Sie rechtzeitig zum exakten Veröffentlichungstermin.
Senden Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an
info@baubegriffe.com

[ nach oben ] [ zur Hauptseite ] << zurück  [Au..] [ Av..] [Aw..] [Ax ..] [Az..]


Zeichenerklärung : “-->” bedeutet, dass Sie unter nachfolgendem Begriff eine weitere Erklärung finden, hier einfach im entsprechenden Buchstaben nachschlagen; unterstrichene blaue Begriffe sind innerhalb der Internetseiten mit ausführlichen Texten verlinkt.

Au

    Abkürzung für Gold (von lateinisch: Aurum), ein chemisches Element, Gold ist ein weiches, dehnbares, gelbrotes Edelmetall, unlöslich in homogenen Mineralsäuren, löslich in Königswasser und Cyanidlösungen.

Audit

    Das Audit (aus dem lateinischen für Anhörung) betitelt allgemein Untersuchungsverfahren welche dazu dienen Prozessabläufe zu analysieren. Beim Auditieren wird, je nach Bereich der Ist-Zustand analysiert oder aber ein Vergleich der ursprünglichen Zielsetzung mit den tatsächlich erreichten Zielen ermittelt. Hierbei werden allgemeine Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten aufgespürt, womit selbige ausgebessert werden können.

Auditieren

    -->Audit

Auditorium

    Dies ist der Zuschauerraum im antiken Theater.

Aufbrennen

    Bei Putzen und Farben betitelt das die gestörte Filmbildung durch einen zu schnellen Wasserentzug eines zu stark saugenden Untergrundes. Durch einen solchen schnellen Wasserentzug haben die emulgierten Polymerteilchen nicht mehr die Möglichkeit geordnet zusammenzufließen und miteinander zu einem zusammenhängenden Film zu verschmelzen, somit entsteht eine mechanisch weniger bis nicht belastbare Beschichtung. Bei Putzen kann es durchaus sein, dass der Putz keine Verbindung mit dem Untergrund eingehen kann.

Aufbrennsperre

    Dies ist ein Mittel zur Untergrundvorbehandlung vor nachfolgenden Verputzarbeiten, es dient dazu, das Saugverhalten des Mauerwerks o.ä. zu reduzieren.

Aufenthaltsräume

    Die Landensbauordnung regelt hier, für die Sicherheit und Gesundheit der dort lebenden oder arbeitenden Menschen, diverse Mindestanforderungen, wie z.B.:

    • Raumgröße
    • Raumhöhe
    • Belichtung
    • Belüftung
    • Lage der Geländeoberfläche

Auffuttern

    Bezeichnung im Holz- oder Stahlbau für das Erhöhen einer bestehenden Unterlage bis zur erfordrlichen Höhe.

aufgedoppelte Schalung

    Die aufgedoppelte Schalung wird oft auch als Deckelschalung bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine senkrechte Schalung aus parallel aufgebrachten Brettern, welche zweilagig versetzt, auf einer horizontalen Unterlattung befestigt werden. Diese Bretter sind so angebracht, dass die äußere Brettlage die Ränder der unteren Brettlage überdeckt.

Aufgehendes Mauerwerk

    Bezeichnung für das Mauerwerk oberhalb des Spritzwasserbereichs (Sockel).

Aufgesattelte Treppen

    Die Stufen sind auf zwei seitlichen Wangen aufgelagert.

Aufgrabung

    Im Straßenbau wird dieser Begriff für das Aufbrechen der Straßenbefestigung verwendet.

Aufhängebewehrung

    Dies sind Bügel- oder Schrägstäbe als Bewehrungselemente, die die Kraft eines Bauteils, in ein anderes, diese Kräfte aufnehmendes Bauteil, überleiten.

Aufheizprotokoll für Estriche

Aufheizzeit

    Die Aufheizzeit ist die Zeit welche erforderlich ist um Wasser bei Speichern oder Kochendwassergeräten auf eine bestimmte Temperatur zu erwärmen. Diese Aufheizzeit ist abhängig von Heizleistung, Behälterinhalt und Wassertemperatur.

Aufhellvermögen

    Dies betitelt die Fähigkeit eines (Weiß) -Pigments die Helligkeit eines bunten, grauen oder schwarzen Mediums zu erhöhen.

Aufkantung

    Von einer Aufkantung spricht man z.B. wenn sich bei einem Parkett die einzelnen Beplankungen an den Kanten nach oben wölben - die Kante steigt auf.

Aufklauen

    Dies betitelt im Holzbau die Herstellung des Teils einer Zapfenverbindung (-->Klaue), welcher den -->Zapfen aufnimmt und auch den Vorgang zur Verbindung zweier Holzwerkstücke mit einer Zapfenverbindung selbst.

Auflager

    Dies sind diejenigen Stellen eines Tragwerks, auf welchen das Tragwerk auf einer Unterkonstruktion oder einem -->Fundament aufliegt und hierbei so verbunden ist, dass die auftretenden Auflagerkräfte und Momente übertragen werden können.

Auflagergröße

    -->Auflagerkräfte

Auflagerkräfte

    Dies sind die, durch ein -->Auflager übertragenen Kräfte und/oder Momente.

Auflagerlänge

    Dies ist die Länge, auf welcher eine Konstruktion auf dem -->Auflager aufliegt.

Auflagerplatte

    diese Unterlageplatten werden aus Stahlblech hergestellt, sie dienen der Druckkraftübertragung vom Stahlträger auf das Mauerwerk.

Auflagertiefe

    -->Auflagerlänge

Auflagerverschiebung

    Dies ist die Betitelung für eine Verschiebung des -->Auflager.

Auflassung

    Dies ist eine notariell beglaubigte Einigungserklärung (laut § 925 Absatz 1 BGB) zwischen Grundstückskäufer und –verkäufer, nach der Grundbucheintragung tritt der Eigentumsübergang in Kraft.

Auflassungsvormerkung

    Dies ist die Vormerkung des Notars einer Auflassung, bis zur entgültigen Umschreibung im Grundbuch, da nach dem unterschreiben des Kaufvertrages der Käufer noch nicht Eigentümer ist (fehlende Grundbucheintragung) und somit seine Interessen geschützt werden.

Auflast

    Dies ist die Betiteltung für eine Last/Kraft die auf ein Bauteil oder allgemein auf einen Gegenstand von oben (aufliegend) wirkt.

Auflockerungsfaktor

    • Nach DIN (24095) handelt es sich hierbei um einen Bodenkennwert der das Verhältnis des Volumen eines (Boden-) Schüttgutes in der gewachsenen (vorgefundenen) Lagerungsdichte zu demjenigen im aufgelockerten Zustand angibt (Formel: Volumen gewachsen/Volumen aufgelockert = 1). Nachfolgend Beispiele für Auflockerungsfaktoren verschiedener Böden:

Bodenklasse (-->Bodenklassifizierungen)

Auflockerungsfaktor “alfaL

Bodenklasse 1

0,91 >/= “alfaL” >/= 0,73

Bodenklasse 2

-

Bodenklasse 3

0,94 >/= “alfaL” >/= 0,76

Bodenklasse 4

0,95 >/= “alfaL” >/= 0,69

Bodenklasse 5

0,84 >/= “alfaL” >/= 0,63

Bodenklasse 6

0,80 >/= “alfaL” >/= 0,57

Bodenklasse 7

0,77 >/= “alfaL” >/= 0,50

    • Nach DIN ISO 9245 handelt es sich jedoch bei dem Auflockerungsfaktor um den Kehrwert des vorgenannten (Formel: Volumen aufgelockert/Volumen gewachsen = 1). Dieser Auflockerungsfaktor nach DIN ISO 9245 entspricht dem früher verwendetem Begriff Auflockerungsgrad.

Auflockerungsgrad

    Veraltete Bezeichung für den heute gebräuchlichen Begriff -->Auflockerungsfaktor nach DIN ISO 9245.

Aufmaß

    Bezeichnung für das Ausmessen der Bauteile, bzw. das örtliche ermittelte Maß, für die Planung und/oder Abrechnung von Bau- oder Umbaumaßnahmen etc.

Aufmaßblatt

    Dies ist ein vorgedrucktes Formular für das Aufmaß.

Aufnahmepunkte

    Dies sind Vermessungspunkte, welche zur Aufnahme von Objektpunkten, für die Detailvermessung oder auch Bauaufnahme, verwendet werden.

Aufrechnung

    Hierunter versteht man die wechselseitige Tilgung zweier sich gegenüberstehenden Forderungen durch eine Verrechnung. Dies kann einseitig durch die Aufrechnungserklärung eines Schulders oder auch durch einen sogenannten Aufrechnungsvertrag erfolgen. Ist die Aufrechnung wirksam, so bewirkt diese das Erlöschen der gegnerischen Forderung.

Aufrechnung Gehwegbefestigung

    Allgemein gilt z.B., dass einem Anlieger, der entgegen einem ausdrücklichen Verbot den Gehweg vor seinem Grundstück befestigt, kein Anspruch auf Anrechnung seiner Aufwendungen oder des Wertes des Gehwegteilstücks auf den festgesetzten Erschließungsbeitrag zusteht. Dies gilt i.d.R. auch, wenn die Gemeinde später die Erschließungsanlage endgültig herstellen und dabei das Gehwegteilstück vor dem Grundstück des Anliegers unverändert lässt.

Aufreißen

    Z.B. das Aufzeichnen von Ansichten und Schnitten von Gebaudeteilen, aber auch das anritzende Aufzeichnen auf Metall und Holz etc., z.B. mittels einer Reißnadel, für nachfolgenden Zuschnitt.

Aufriß

    Zeichnerische, bzw. planliche Darstellung eines Schnittes von Gebäudeteilen oder Bauteilen.

Aufsalzung

    Aufsalzung nennt man die Erhöhung der Salzfracht eines Gewässers durch bei der Abwasserreinigung nicht entfernbare Salze bei der Abwassereinleitung.

Aufsatzbänder

    -->Fensterbänder

Aufsatzleiste einer Türe

    Dies ist eine auf dem -->Türblatt aufgebrachte Leiste.

Aufschiebling

    Teil der Dachkonstruktion (Sparrenaufsatz), mit welchem die Dachneigung an den Traufbereichen abgeflacht wird.

Aufschlußbohrung

    Dies ist ein Verfahren zur Bodenanalyse, es wird hierbei Zusammensetzung und Beschaffenheit des Erdreichs (als Baugrund oder für die Verwendung als Baustoff) geprüft.

Aufschnüren

    Bei Zimmerern betitelt das Aufschnüren das Auftragen (M: 1:1) eines Profils (i.d.R. Dachprofil) auf einen Reißboden (Bretterboden) um eine Schablone zur Markierung und weiteren Bearbeitung von Bauteilen zu erhalten. Der Begriff an sich ist aufgrund der ursprünglichen Art, bzw. der Arbeitsweise beim Zeichnen der Linien auf den Reißboden entstanden, da dies aufgrund der langen Dachbauteile mit einer -->Schlagschnur erfolgte.

Aufschüsseln

    Dies ist die Bezeichnung für das Abheben von z.B. Estrichen, Betonplatten, etc... im Rand- bzw. Eckbereich.

Aufschwimmen

    -->Ausschwimmen

Aufsichtsbeschwerde

    In der Verwaltung ist dies ein formloser Rechtsbehelf gegen eine behördliche Maßnahme gegen diese eine Aufhebung durch die übergeordnete Behörde begehrt wird.

Aufsparrendämmung

    Bei der Aufsparren- oder Aufdachdämmung bildet die Dämmschicht eine durchgehende Ebene direkt unter der Dacheindeckung, meist auf einer sichtbaren Schalung.

Auftrag

    • Als Abschluss eines Bauvertrages ist dies z.B. eine mündliche (Nachweis nur schwer) oder schriftliche Mitteilung, mit welcher der Auftraggeber sein Einverständnis mit dem Angebot des Unternehmers ausdrückt.
    • Im Erdbau ist dies das Bodenvolumen, welches zur Erhöhung einer Gelandeoberfläche auf selbige aufgebracht wird.

Auftraggeber

    Baurechtlich gesehen ist der Auftraggeber mit dem Begriff des Bestellers bzw. des Bauherrn gleichzusetzen, auch wenn laut VOB der Auftraggeber nicht notwendigerweise Bauherr ist.

Auftragnehmer

    Baurechtlich gesehen ist der Auftragnehmer mit dem Begriff des Bauunternehmers, welcher im BGB als sogenannter Unternehmer betitelt wird, gleichzusetzen. Der Auftragnehmer ist derjenige Unternehmer der den Auftrag zur Ausführung der geforderten Bauleistung erhalten hat, dies kann auch der Architekt oder Ingenieur sein.

Auftragskalkulation

    In ihr werden bereits bestehende Verträge erweitert bzw. die Änderungen und Abweichungen des ursprünglichen Vertrages werden neu verhandelt.

Auftragsumfang

    Dieser richtet sich nach der individuellen Vereinbarung der Parteien. Der Auftragsumfang wird erst dann für beide Parteien verbindlich, wenn der Werksvertrag abgeschlossen ist.

Auftrieb

    Dies ist die vertikale Kraft auf einem im Wasser befindlichen Körper infolge der Wasserverdrängung.

Auftrittsmaß

    Dies ist das rechnerische Maß der Breite einer Trittstufe.

Aufwandwert

    Dies ist die Betitelung (auch Stundenansatz genannt) für die erforderlichen Arbeitsstunden (Lohnstunden) je Leistungsmenge (Einheit h/m³, h/m² etc.).

Aufzüge

    Dies sind vertikale Transportanlagen für Personen oder Güter aller Art, fälschlicherweise wird dieser auch als Fahrstuhl bezeichnet.

Auge

    Bezeichnung für das Tragelement einer Spindeltreppe, oder auch die Belichtungsöffnung einer Kuppel (im Scheitel).

Augenstab

    Dies ist ein Stab mit einer geschlossenen Öse (Auge) an einem Ende.

Augit und Hornblende

    Mineral: dunkelgrün bis schwarz, stenglige und gedrungene Kristalle, zäh und wetterbeständig.

Augsburger Schaff

    Ehemaliges Augsburger Trockenmaß, 1 Augsburger Schaff = ca. 212 bis 215,5 Liter.

Augsburger Werkschuh

    -->Werkschuh

Augung

    Dies ist ein Furnierbild, welches an ein Auge erinnert und bei verschiedenen Holzarten auftreten kann (besonders bei Vogelaugen-Ahorn).

Ausbau

    Im technischen Sinne wird der Begriff “Ausbau” in verschiedenen Bereichen angewandt, u.a. kann dies ein Ausbau (“wohnbar machen”) von werdendem Wohnraum sein oder auch eine Ergänzung und Erweiterung von vorhandenen Straßen (im Straßenbau). Aber auch im Untertagebau ist der Begriff “Ausbau” vorhanden, dort als Maßnahme zur Sicherung einer Hohlraumwandung.

Ausbildungsförderung

    Dies ist eine in der Bundesrepublik Deutschland bestehende staatlich geregelte Fördermaßnahme für die Ausbildung an weiterführenden und allgemeinen Schulen oder Fachoberschulen, Berufsaufbauschulen, Abendschulen, Berufsfachschulen, Akademien, Hochschulen etc.

Ausbildungsordnung

    Als Grundlage für eine geordnete und einheitliche Berufsausbildung gelten ataatlich anerkannte Ausbildungsberufe und die hierzu erlassenen Ausbildungsordnungen. Enthalten sind hierbei:

    • Die Bezeichnung des Ausbildungsberufes
    • Die Ausbildungsdauer
    • Fertigkeiten und Kenntnisse die Gegenstand der Berufsausbildung sind
    • Die Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Fertigkeiten und Kenntnisse (Ausbildngsrahmenplan)
    • Die Prüfungsanforderungen

Ausbleichen

    Dies ist eine Aufhellerscheinung i.d.R. bei bunt pigmentierten Beschichtungen die auf die Einwirkung von künstlichem oder natürlichem Licht zurückzuführen ist.

Ausblühungen

    Dies sind Kristallbildungen (durch Salze) auf Putzen und Mauerwerken (Mauersalpeter), allegemein die Bildung von Mineralien durch Stoffausscheidungen an der Oberfläche aus aufsteigenden Lösungen wie z.B. Salpeter, Glaubersalz etc.

Ausbluten

    Dies ist die Betitelung für das Sichtbarwerden von löslichen Bestandteilen aus dem Untergrund, aus einer vorhergehenden Beschichtung oder von färbenden Bestandteilen allgemein die in die nachfolgende Beschichtung wandern.

Ausbreitmaß

    Wird erstellt, indem man einen Stoff (z.B.fertig abgemischter Estrich, Mörtel, Beton etc...) in einen genormten Setztrichter füllt,  überstehende Masse abgezogen wird und diesers Gefäß langsam nach oben abgezogen wird, die Masse wird dann mit der vorgeschriebenen Anzahl von Hubstößen ausgebreitet, Ausbreitmaß ergibt sich dann an dem Maß des Durchmessers der ausgebreiteten Masse. Genauere Erklärung finden sie unter -->Betonkonsistenz.

Ausbreitmaßklassen bei Frischbeton

Klasse

Ausbreitmaß
(Durchmesser) mm

Konsistenzbeschreibungen

F1

</= 340

steif

F2

350 bis 410

plastisch

F3

420 bis 480

weich

F4

490 bis 550

sehr weich

F5

560 bis 620

fließfähig

F6

>/= 630

sehr fließfähig

Ausbruch

    Beim Untertagebau ist dies das Lösen, Laden und Fördern von Boden und Fels.

Ausfachung

    Der nichttragende Teil bei Mauerwerken (bei Fachwerkshäusern, Stahlbetonskelettbauten etc.)

Ausfallkörnung

    In Bezug auf Zuschläge für z.B. Mörtel und Betone liegt eine Ausfallkörnung dann vor, wenn in einem Zuschlaggemisch mindestens eine Korngruppe fehlt.

Ausführungsangaben

    Diese beinhalten die vorgesehenen Arbeitsschritte, Arbeitsunterbrechungen und -beschränkungen nach Art, Ort und Zeit sowie die Abhängigkeit von Leistungen anderer.

Ausführungsarten von Türbeschlägen mit Federmechanismen

    Allgemein werden hierbei folgende drei Arten unterschieden:

    • A: Beschläge mit Federunterstützung.
    • B: Beschläge mit Federvorspannung.
    • U: Beschläge ohne Federvorspannung.

Ausführungsplanung

    Diese Planung bezeichnet das detaillierte Durcharbeiten der Genehmigungs- und Entwurfsplanung.

Ausführungsunterlagen

    Dies sind die Unterlagen, welche für die Ausführung vertraglicher Leistungen benötigt werden. Sie sind dem Auftragnehmer rechtzeitig und unentgeldlich zu übergeben.

Ausführungszeichnung

    Dies sind die zeichnerischen Darstellungen für die -->Ausführungsplanung.

Ausfuttern

    Bezeichnung für das ausfüllen von Zwischenräumen.

Ausgangsstoffe

    Dies sind die Grundstoffe aus denen Baustoffen zusammengestellt sind.

Ausgleichselement

    Im Möbelbereich sorgt dieses Element bei der Schrankwandgestaltung von Wand zu Wand für einen maßlichen Ausgleich.

Ausgleichsfeuchte

    Die Ausgleichsfeuchte, früher wurde diese auch Haushaltsfeuchte genannt, wird mit einem CM-Feuchtigkeitsmessgerät am Bau gemessen und soll für sach- und fachgerechte, schadensfreie Bodenbelag- und Parkettarbeiten nachfolgende Werte nicht überschreiten:

      • bei Betongrund: 3,0 CM %
      • bei Zementestrich 2,5 CM %
      • bei Gips- und Anhydritestrich unter 0,7 CM %
      • bei Anhydritfließestrich unter 0,5 CM %
      • bei Magnesit-Estrich unter 4,0 CM %
      • bei Steinholz-Estrich unter 10,0 CM %

Ausgleichsschicht

    Eine Ausgleichsschicht dient zur Herstellung oder Wiederherstellung einer ebenen und profilgerechten Oberfläche.

Ausgleichsmasse

    Mörtel- oder Spachtelmasse zum Ausgleich von Fußboden-Unebenheiten. Besonders praktisch sind selbstverlaufende Ausgleichsmassen, die nach grober Verteilung selbständig zu ebenen Flächen verlaufen.

Ausgussbecken

    Dies ist u.a. ein, an die Schmutzwasseranschlussleitung, angeschlossenes Becken, für die Aufnahme des häuslichen Schmutzwassers.

Ausgussbeton

    Dies ist ein Beton, bei dessen Herstellung, vorab eine Steinschüttung eingebracht wird und anschließend die verbleibenden Hohlräume mit Zementmörtel ausgefüllt werden (Prepakt- oder Colcrete-Verfahren).

Ausklinkung

    Bezeichnung für das örtliche Entfernen von Querschnittsteilen.

Auskofferung

    Die Auskofferung ist die Betitelung für das Abgraben von Bodenschichten als Vorstufe eines Wege- oder Straßenbaus.

Auskragung

    Z.B. ein Bauteil welches über den Auflagepunkt, ohne weitere Stüze, übersteht.

Auslaufbauwerk

    In der Abwassertechnik ist dies, eine bauliche Einrichtung an der Auslaufstelle von Abwasserleitungen, Abwasserdruckleitungen und Kanälen.

Auslaufschurre

    -->Schurre

Auslaufventil

    Armatur; dient zur regulierten Entnahme von Kalt- und Warmwasser aus den Zulaufleitungen.

Ausleger

    Z.B. der vordere Arm eines Kranes, allgemein die über die Unterstützung hinausragenden Träger.

Auslegergerüste

    Diese werden als Arbeits- und Schutzgerüste an Geschoßdecken verwandt, sie dürfen nur an Stahlbeton-Massivdecken verankert werden, und eine Höchstauskragung von 1,30m haben, Höchstbelastung wird in Gerüstgruppe 3 eingestuft.

Auslegungsverfahren

    Dies ist nach BauGB § 3 (2) die Bürgerbeteiligung im Bauleitplanungsverfahren.

Auslucht

    Dies ist ein erkerartiger und durchfensterter Vorbau beim Erdgeschoß eines Hauses.

Ausmagerung

    Im Strassenbau ist dies der Begriff für das Herauslösen von bituminösem Bindemittel oder Mörtel aus der Fahrbahnoberfläche. Hierdurch werden Mineralstoffkörner freigelegt.

Ausnutzungsgrad

    Dies ist der Faktor, der den gesamten monatlichen oder jahreszeitlichen Wärmegewinn auf den nutzbaren Anteil reduziert.

Ausnützungsziffer

    [lt. Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe in der Schweiz] Die Ausnützungsziffer (AZ) ist das Verhältnis der Summe der anrechenbaren Geschossflächen zur anrechenbaren Grundstücksfläche. Als anrechenbare Geschossfläche gilt die Summe aller Geschossflächen von Hauptgebäuden. Die anrechenbare Geschossfläche aGF besteht aus folgenden Komponenten:

    • Hauptnutzflächen HNF
    • Verkehrsflächen VF
    • Konstruktionsflächen KF

    Ausnützungsziffer = anrechenbare Geschossflächen / anrechenbare Grundstücksfläche; AZ = Summe aGF / aGSF